BZ-Home Duisburger Schlagzeilen Sonderseiten tagesaktuell



BZ-Sitemap
Stadtteile

 

DU Liste

 

Du Kalender 2019

DU Kalender 2018

DU Schlagzeilen 2018

DU Schlagzeilen 2017

DU Kalender 2017

 

Duisburger Kalender 2016

Duisburger Schlagzeilen

2016

2015

2014
2013
2012
2011

41.
Weihnachtsmarkt 2018
 

2017

2016 
2015

2014
2013
2012
2011

 

 

 

 
 

Duisburger Schlagzeilen 2019  

Jan Feb März Apr Mai Juni Juli Aug Sep Okt Nov Dez
+ + + Was ist wann und wo in Duisburg und Niederrhein los? + + +

Januar

Den kompletten Überblick zu den Änderungen gibt es unter www.verbraucherzentrale.nrw/2019

Neujahrsschwimmen im Duisburger Parallelkanal - „Kalt ist Kult!“

Gesetzliche Veränderungen ab dem 1. Januar bzw. 1 Juli 2019

Bundesrat stimmt Familienentlastungsgesetz zu
Der Bundesrat hat am Freitag, 23. November einige Beschlüsse verkündet. So  dem rund 10 Milliarden starken Paket zur Entlastung der Familien zugestimmt. Die darin enthaltenen Maßnahmen werden überwiegend im kommenden Jahr in Kraft treten.
Mehr Kindergeld ab Juli 2019
Hierzu zählt unter anderem die Anhebung des Kindergeldes ab Juli 2019 um zehn Euro pro Kind und Monat. Für das erste und zweite Kind beträgt es dann 204 Euro, für das dritte 210 und für das vierte und jedes weitere Kind 235 Euro monatlich.
Auch der steuerliche Kinderfreibetrag wird angepasst - er steigt ab 1. Januar 2019 und 1. Januar 2020 um jeweils 192 Euro. Grundfreibetrag wird erhöht Ebenfalls steuermindernd wirkt sich die Erhöhung des Grundfreibetrags aus. Von derzeit 9000 Euro jährlich steigt dieser im nächsten Jahr auf 9168 Euro an, 2020 dann auf 9408 Euro. Erst ab dieser Grenze muss das Einkommen versteuert werden.
Ausgleich der kalten Progression
Eine weitere Maßnahme ist der Ausgleich der kalten Progression, also des Effektes, wonach Einkommenssteigerungen im Falle einer Inflation durch den progressiven Steuersatz mitunter aufgezehrt werden. Um diese schleichende Steuererhöhung künftig zu verhindern, werden die Eckwerte bei der Einkommenssteuer ab Januar 2019 entsprechend der Inflation verschoben.
Für 2019 setzt das Gesetz eine Inflationsrate von 1,84 Prozent, für 2020 eine von 1,95 Prozent an. Verkündung und Inkrafttreten Das Gesetz wird nun über die Bundesregierung dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung vorgelegt. Danach kann es im Bundesgesetzblatt verkündet und wie geplant in weiten Teilen zum 1. Januar 2019 in Kraft treten.

 

Krankenkassenbeiträge: Finanzierung wieder zu gleichen Teilen
Der Bundesrat hat heute das Versichertenentlastungsgesetz gebilligt. Danach zahlen Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Beiträge zur Krankenversicherung einschließlich der Zusatzbeiträge ab 1. Januar 2019 wieder je zur Hälfte. Die Reform der großen Koalition von 2005, nach der Arbeitnehmer für die Zusatzbeiträge allein aufkommen mussten, ist damit wieder rückgängig gemacht. Auch kleine Selbstständige werden entlastet.
Von den Neuregelungen profitieren auch Selbständige mit geringen Einnahmen, die freiwillig Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung sind. Bei ihnen halbiert sich der monatliche Mindestbeitrag auf 171 Euro. Abbau der Finanzpolster Darüber hinaus verpflichtet das Gesetz Krankenkassen mit einem besonders großen Finanzpolster, ihre Reserven abzubauen. So dürfen ihre Rücklagen künftig eine Monatsausgabe nicht mehr überschreiten. Tun sie das, ist es den Krankenkassen untersagt, ihre Zusatzbeiträge anzuheben.
Ab 2020 sollen außerdem Abbaumechanismen greifen, um Überschüsse stufenweise für Beitragssenkungen und Leistungsverbesserungen zu nutzen. Der weitere Verlauf Das Gesetz wird nun über die Bundesregierung dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet. Danach kann es im Bundesgesetzblatt verkündet und zu weiten Teilen am Tag darauf in Kraft treten. 

 

Rentengarantie steht: Länder billigen Rentenpaket
Die staatliche Rente verbessern und stabilisieren. Das soll mit dem Rentenpaket des Bundestages erreicht werden, das der Bundesrat am 23. November 2018 gebilligt hat. Eckpfeiler des Gesetzes ist die sogenannte doppelte Haltelinie: Danach soll das Rentenniveau bis 2025 auf dem heutigen Stand von 48 Prozent bleiben.
Der Beitragssatz darf die 20 Prozent-Marke bis 2025 nicht überschreiten. Um dies zu ermöglichen, leistet der Bund Sonderzahlungen in Höhe von 500 Millionen Euro an die allgemeine Rentenversicherung. Erweiterung der Mütterrente Die sogenannte Mütterente wird durch das Rentenpaket erweitert: Eltern, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, bekommen künftig ein weiteres halbes Kindererziehungsjahr in der gesetzlichen Rentenversicherung anerkannt.

Verbesserungen für Frührentner und Midi-Jobber
Weiterer Bestandteil des Gesetzes ist eine bessere Absicherung bei verminderter Erwerbstätigkeit: Menschen, die wegen Krankheit in Frührente müssen, werden so gestellt, als ob sie bis zum aktuellen Rentenalter gearbeitet hätten. Außerdem entlastet das Gesetz Geringverdiener bei den Sozialbeiträgen. Hierfür ist die Anhebung der Einkommensgrenze vorgesehen, ab der die vollen Sozialbeiträge gezahlt werden müssen: Sie soll von 850 auf 1.300 Euro steigen. Wie es weitergeht Das Gesetz kann nun vom Bundespräsidenten unterzeichnet und dann im Bundesgesetzblatt verkündet werden. Es soll überwiegend zum 1. Januar 2019 in Kraft treten.
Verbraucherzentrale NRW hat die wichtigsten Änderungen im Überblick

 Mehr Mütterrente und Mindestlohn, ein Plus bei Hartz IV und Kindergeld, Zuschlag für Rentner und Trennungskinder: unterm Strich bringt das Jahr 2019 für fast alle mehr Geld. Und der Finanzminister will alle Steuerzahler schonen, denn die sogenannte kalte Progression wird abgeschwächt. Zudem werden Grundfreibetrag und Kinderfreibeträge erhöht. Mehr netto vom Brutto verspricht die Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung auf 2,5 Prozent. Zudem teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer ab Januar wieder den Zusatzbeitrag in der Krankenversicherung.
Allerdings: Der Pflegeversicherungsbeitrag steigt um 0,5 Prozentpunkte. Die i-TAN-Listen fürs Onlinebanking stehen 2019 vor dem Aus. Und das neue Verpackungsgesetz bringt Pfand für mehr Getränke. Womit Verbraucher im Jahr 2018 sonst noch rechnen müssen, hat die Verbraucherzentrale NRW zusammengestellt: www.verbraucherzentrale.nrw/2019.


Beschäftigte, die auf dem Weg der Entgeltumwandlung für die spätere Betriebsrente eigenes Geld sparen wollen, profitieren bei Vertragsabschlüssen ab 1. Januar von einer neuen Zuschusspflicht des Arbeitgebers. Wer ab dem Jahreswechsel Erwerbsminderungsrente beantragt, wird mit höheren Zurechnungszeiten für mehr Rente punkten können: Bei der Berechnung wird künftig fiktiv davon ausgegangen, dass 65 Jahre und 8 Kalendermonate gearbeitet wurden.

Pflegebedürftige und deren Angehörige können 2019 auf eine Reihe von Rezepten setzen, die die Versorgung und Betreuung verbessern. Für Taxifahrten zum Arzt gibt es in vielen Fällen künftig eine automatische Erlaubnis durch die Krankenkasse. Bei Kuraufenthalten von pflegenden Angehörigen kann der Pflegebedürftige dort mit betreut werden. Und die neue Brückenteilzeit macht es einfacher, Arbeitszeit wegen der Pflege befristet zu reduzieren und danach wieder auf die ursprüngliche Stundenzahl zurückzukehren.

2019 wird für umweltfreundliche Mobilität geblinkt: Spendiert der Arbeitgeber eine kostenlose oder verbilligte Fahrkarte für Busse und Bahnen, muss die Kostenersparnis nicht mehr versteuert werden. Nutzen Arbeitnehmer einen neuen Elektro- oder Hybridfirmenwagen auch privat, gibt sich der Fiskus mit der Versteuerung des halben geldwerten Vorteils zufrieden.
Auch bei der privaten Nutzung des Dienstfahrrads oder-E-Bikes will das Finanzamt nicht mehr teilhaben.

Klartext ist künftig beim Abschluss von Versicherungen angesagt: Dazu soll in Hausrat-, Haftpflicht- oder Berufsunfähigkeitspolicen deutlich durch Häkchen oder ein rotes „X“ signalisiert werden, wo sich die wichtigsten Informationen zum Vertrag befinden. Voraussichtlich Mitte Mai verpasst die EU Telefonaten von Handy oder Festnetz ins EU-Ausland einen Deckel: Eine Gesprächsminute darf dann maximal 19 Cent kosten. Für eine SMS dürfen maximal 6 Cent pro Textnachricht berechnet werden. Mit der Ausgabe von fälschungssichereren 100- und 200-Euro-Scheinen will die Europäische Zentralbank ab Ende Mai 2019 Gaunern das Handwerk erschweren.

Auch für Minijobber gilt der neue Mindestlohn von 9,19 pro Stunde. Allerdings: Weil die Verdienstgrenze für die geringfügige Beschäftigung weiterhin 450 Euro beträgt, müssen sie mit spitzem Bleistift rechnen, wie viel Stunden Arbeit da noch drin sind (48 Stunden x 9,19 Euro = 441,12 Euro). Außerdem wird der Zeitraum für eine kurzfristige Beschäftigung auf 50 Arbeitstage oder zwei Monate (bisher: 70 Arbeitstage oder drei Monate) pro Kalenderjahr reduziert. Das müssen vor allem Ferienjobber und Saisonarbeitskräfte im Blick haben.

 

Duisburg, 02. Januar 2019 - "Soll der jetzt Tore schießen?" war der erste Gedanke, als die nachfolgende Pressemitteilung des MSV Duisburg heute eintraf.

Der MSV Duisburg verpflichtet auf Leihbasis Torhüter Felix Wiedwald. Der Keeper kehrt nach fünfeinhalb Jahren wieder an seine erfolgreiche Wirkungsstätte zurück. Die Zebras leihen den 28-jährigen Schlussmann bis zum Saisonende von Eintracht Frankfurt aus.

Wiedwald (rechts bei 'der Kette' im Sommer 2013) hütete bereits zwischen 2011 und 2013 das Tor der Meidericher. Sein erstes Zweitligaspiel bestritt er dabei am 15. Spieltag der Saison 2011/12 beim 3:0 der Zebras gegen Eintracht Braunschweig. Insgesamt stand Wiedwald 47mal für die Meidericher Jungs zwischen den Pfosten und entwickelte sich zu einem Führungsspieler auf und neben dem Platz.
Nach dem Lizenzentzug in Duisburg kam der Schlussmann in 70 Bundesliga-Spielen für Eintracht Frankfurt (11), Werder Bremen (59) sowie in England für Leeds United (28) zum Einsatz.
„Wir wollen mit der Verpflichtung von Felix neue Akzente setzen. Für die Rückrunde benötigen wir Spieler, die Verantwortung übernehmen. Wir kennen Felix, er kennt uns – das passt!“, verdeutlicht Sportdirektor Ivo Grlic. „Jeder Spieler, und das gilt nicht nur für das Tor, hat jetzt die Möglichkeit, zu zeigen, warum er beim Auftakt in Bochum und in den kommenden Wochen auf dem Platz stehen muss. Ich erwarte von allen eine Reaktion und schließe auch weitere Transfers nicht aus.“

„Mit Felix haben wir einen erfahrenen Torhüter mit starker Persönlichkeit verpflichtet, der das Erreichen unserer Ziele mit antreibt“, begrüßt Trainer Torsten Lieberknecht den Rückkehrer.
„Ich freue mich wirklich, wieder hier zu sein. Ich gebe in diesen sechs Monaten alles, um dem Verein zu helfen, die Klasse zu halten. Das ist unser Ziel, das wir mit euch im Rücken auch erreichen werden“, wendet sich Wiedwald, der bei den Zebras die Rückennummer 30 tragen wird, an die Fans des MSV.


Bei 33 Gegentoren scheint die Leihe eines erfahrenen Bundesliga-Torhüters Sinn zu machen. Scheint, denn allein in den letzten vier Spielen hat Daniel Mesenhöler zwar 13 Mal den Ball aus dem Tor holen müssen, allein gegen den HSV und Dresden hat er weitere drei bis vier Bälle gehalten, die er nicht halten musste und so weitere Einschläge verhindert!

Jetzt kann man nur hoffen, dass Felix Wiedwald nach der Demontage von Mesenhöler und Davari ein 'glücklicher' Griff von MSV-Sportdirektor 'Ivo' Grlic ist.

Das allein wird die Zebras aber nicht den Klassenerhalt bringen. Was folgen sollte, ja muss, ist Verstärkung in der Offensive und Stammspieler wie Fröde, Schnellhardt, Stoppelkamp und Tashchy, die an ihre Leistung der vergangenen Saison anknüpfen.

 

04. Januar:

Vor 65 Jahren in Duisburg: Als alles durch Vorreiter Duisburg mit dem "Groschengrab" begann

Parkograph und beleuchtete Verkehrszeichen wurden 1953/54 in Duisburg eingeführt - Quelle Verwaltungsbericht der Stadt Duisburg 1953/1954

Duisburg führte als erste Stadt der Bundesrepublik den Pasrkographen am 22. Dezember 1953 ein, der ab 1954 zunächst lächelnd von den Bürgern hingenommen wurde. Man konnte ja anderswo genug Parkplätze finden. Nur auf der Königstraße, der Friedrich-Wilhelmstraße im Bereich der Kaufhäuser von Horten (Merkur) und Karstadt sowie entlang des Landgerichtes und der Straßenbahn-Haltestellen am Hauptbahnhof gab es schon Engpässe.

Vor 65 Jahren: Fast jeder 10. Duisburger war Flüchtling

Das Statistische Amt führte am 1. Januar 1953 durch die Einrichtung der Holleritharbeitsweise eine Verbesserung der Arbeitstechnik ein. Es unterrichtete die öffentlichkeit und die interessierten Kreise über seine Arbeit mit vier neuen Heften des "Duisburger Zahlenspiegels " und mit Aufsätzen über Lebendiges Duisburg, Die Duisburger Häfen, Duisburger Kriegsschäden an Grundbesitz, Parkraumnot, Nachwuchskräfte aus der Berufsschule, Wir leben länger und Bundestagswahl 1953.
Neben den Vorarbeiten für das Statistische Jahrbuch 1954, das durch das Statistische Amt veröffentlicht werden soll, wurden verschiedene Sonderarbeiten wirtschaftlicher Art durchgeführt. Bewegungen in der Stadt wurden sorgfältig registriert. So wurde festgestellt, dass Duisburg im Jahre 1953 mit einer Bevölkerungszunahme von 15695 Einwohnern den Vorkriegsstand überschritt und zum Jahresende 453.311 Köpfe zählte. Diese Zunahme ist wesentlich durch Zuwanderungen bestimmt worden. Fast jeder 10. Duisburger ist heute Flüchtling. Duisburg zählt nach dem Arbeitsbericht des Statistischen Amtes 182000 Beschäftigte. Die Zahl der Arbeitslosen liegt bei 2,5. Es besteht immer noch eine fühlbare Not an Arbeitsplätzen für berufstätige Frauen, da das Schwergewicht in der Produktionsgüterindustrie, im Bergbau und in der Schiffahrt liegt.

Nach dem Juniaufstand (17. Juni 1953) erleichterten die Behörden der sowjetischen Besatzungszone den Reiseverkehr mit dem Bundesgebiet. Es wurden daraufhin sehr viele Interzonenpässe und noch mehr Aufenthaltserlaubnisse für Bewoh- ner der sowjetischen Besatzungszone beantragt und ausgestellt. In der zweiten Hälfte des Monats November wurde der lnterzonenpasszwang aufgehoben. Auch vorübergehende Aufenthaltserlaubnisse sind von diesem Zeitpunkt an für Reisen in die Bundesrepublik nicht mehr erforderlich.
Am 1. Januar 1954 waren beim Ausländeramt 8585 Ausländer erfasst. Die Zunahme der Zahl der Ausländer ist besonders auf das Ansteigen der Zahl der Osterreicher zurückzuführen. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um die ausländerpolizeiliche Erfassung von Osterreichern, die sich bis dahin im guten Glauben befanden, die deutsche Staatsangehörigkeit zu besitzen. Von den Ausländern sind 707 heimatlose Ausländer im Sinne des Gesetzes über die Rechtsstellung heimatloser Ausländer im Bundesgebiet.
Daneben sind 178 deutsche Staatsangehörige erfasst, die neben der deutschen noch eine fremde Staatsangehörigkeit besitzen. Da seit dem 1. April 1953 der Grundsatz der Gleichberechtigung der Frau auch auf dem Gebiete des Staatsangehörigkeitsrechts wirksam geworden ist, verlieren deutsche Frauen bei einer Eheschlieftunq mit einem Ausländer nicht mehr die deutsche Staatsangehörigkeit, obwohl sie unter Umständen nach ausländischem Staatsangehörigkeitsrecht die Staatsangehörigkeit des Ehemannes erwerben.

Vor 65 Jahren: Besondere Duisburger Termine Anfang 1954
Datum Duisburger Ereignis
27.01.1954 Der Bundeswohnungsbauminister Dr. Preusker besucht Duisburg und stattet den Ytong-Werken einen Besuch ab.
11.02.1954 Besuch des Oberstadtdirektors von Rollerdam, Dr. van Walsum.
19.02.1954 Der Hauptausschuss beschließt einen 2-Jahres-Vertrag mit dem Düsseldorfer Generalintendanten Gustaf Gründgens auf Übernahme von jährlich 100 Schauspielvorstellungen.
23.02.1954 Taufe des Motorschiffes "Mercator".
04.03.1954 - Grundsteinlegung für das Europo-Haus.
- Der Finanzausschuss des Deutschen Städtetages führte im Duisburger Hof seine 26. Sitzung durch
07.03.1954 Weihe der erneuerten Pauluskirche.
11.03.1954 Oberregierungsrat Hans Jürgensen als Polizeipräsident von Duisburg bestätigt.
12./15.03.54 17 französische Werkmeister weilten auf Einladung der Duisburger Europa-Union in Duisburg,
19.03.1954 Die neue Volksschule an der Gerlrudenstraße in Marxloh wurde den Schülern und der Lehrerschaft übergeben
27.03.1954 Oberbürgermeister Seeling legte den Grundstein für den Neubau des Meidericher Jugendheimes.
01.04.1954 Die Städtische Feuerwehr begeht ihr 50jähriges Jubiläum.

 


04. Januar:
Zoo führt Familien- und Feierabendtickets ein: Testphase von Januar bis einschließlich März
.
Testphase im Zoo: Von Januar bis einschließlich März können sich Familien und Nachmittags-Besucher auf neue Tarife freuen. In dieser Zeit wird der Zoo spezielle Tickets für Familien und Feierabend-Besucher anbieten.  
Die Tages-Familienkarte beinhaltet für 41,50 Euro den Eintritt für zwei Erwachsene und ein Kind. Maximal zwei weitere Kinder können für den reduzierten Eintrittspreis von 9 Euro hinzugebucht werden. Wer den Zoo nur am Nachmittag besuchen möchte, kann sich ebenfalls auf vergünstigte Eintrittspreise freuen. Werktags ab 15 Uhr zahlen Erwachsene 8 Euro Eintritt, Kinder lediglich 5 Euro.   Nach Ende der Testphase wird dann darüber entschieden, ob die beiden Tarife dauerhaft in das Ticket-Angebot des Zoos aufgenommen werden.
„Das Familienticket macht den Zoo-Besuch mit Kindern noch attraktiver. Mit dem Feierabend-Ticket wollen wir für jedermann ein neues Angebot für die Nachmittagsgestaltung machen und das zu einem besonderen Preis-Leistungs-Verhältnis“, erläutert die Zoo-Vorstandsvorsitzende Astrid Stewin.  
An stark besuchten Tagen bleibt zudem der Nebeneingang „Tigerkasse“ auch weiterhin geöffnet. Der Eingang in unmittelbarer Nähe zum großen Parkplatz unmittelbar an der A40 wird sonst an Wochenenden im Sommer, an Feier- und Brückentagen sowie in den Ferien zusätzlich zum Haupteingang des Zoos an der Mülheimer Straße geöffnet.  

Erdmännchen-Foto Zoo Duisburg

 

 

 

175 Jahre Sparkasse Duisburg - Feiern mit und für Bürgerinnen und Bürger

16./17. Januar:

Loveparade-Strafverfahren: Gericht regt Einstellung des Verfahrens an
Oberstaatsanwalt hält Einstellung ohne Auflagen nicht sachgerecht
So verlief das Rechtsgespräch

100 Jahre „Fußballgott“ - Toni Turek in Duisburg geboren  
IHK gründet Bündnis für Mobilität in Duisburg

 

- Bezirksregierung: Duisburgs Schulsituation

- Sonepar neuer Partner des Fraunhofer-inHaus-Zentrums

 

 

Ruhr-Konferenz will Grüne Infrastruktur stärken

Qualität und Nachhaltigkeit in der täglichen Schulverpflegung in Hamminkeln

Städtische Gesamtschule setzt auf 'biologisch mit der Frank Schwarz Gastro Group'



22. Januar:

Minister Wüst und Regierungspräsidentin Radermacher überreichen Planfeststellungsbeschluss Neuenkamp an die DEGES 

Schneller als geplant: Ende 2018 hat die Bezirksregierung Düsseldorf den Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp und den Ausbau der Autobahn A40 unterzeichnet. Zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen werden die Verkehrsteilnehmer nach Fertigstellung der Maßnahme acht Spuren zur Verfügung haben.
Landesverkehrsminister Hendrik Wüst und Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher nahmen die erste Sitzung des Arbeitskreises Brücke Neuenkamp in diesem Jahr zum Anlass, den Beschluss an Udo Pasderski zu überreichen, den Bereichsleiter Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES). „Es ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Sanierung und zum Ausbau dieser wichtigen Verkehrsader“, betonte Radermacher. 

„Nach nur einem Jahr ist der Planfeststellungsbeschluss unterzeichnet worden. Das ist eine gute Nachricht für alle Pendler und die Wirtschaft. Und es ist eine tolle Leistung von allen, die daran mitgearbeitet haben. Ich bedanke mich dafür bei allen Beteiligten. Es zeigt auch, dass wir eine leistungsfähige Verwaltung haben“, sagte Landesverkehrsminister Wüst. 

Auch der weitere Zeitplan des Vorhabenträgers DEGES ist straff: Innerhalb von zwölf Monaten soll in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren ein Bauunternehmen gefunden werden, das das Projekt umsetzt. Erste Vorbereitungen sind schon in diesem Sommer geplant. Leitungen müssen verlegt, eine Baustraße muss angelegt werden.  

Landesverkehrsminister Hendrik Wüst (Bildmitte= und Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher nahmen die erste Sitzung des Arbeitskreises Brücke Neuenkamp in diesem Jahr zum Anlass, den Beschluss an Udo Pasderski zu überreichen, den Bereichsleiter Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) - Foto VM/Kaldenhoff

Offenlage

Der Planfeststellungsbeschluss inklusive Planunterlagen liegt nun in der Zeit vom 22. Januar bis 4. Februar 2019 in den Stadtverwaltungen der von der Planung betroffenen Kommunen aus:  

•             Stadt Duisburg, Stadthaus, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), 47051 Duisburg, Zi. 215; montags bis freitags 8 - 16 Uhr 

•             Bezirksverwaltung Homberg/Ruhrort/Baerl, Bismarckplatz 1, 47198 Duisburg; montags bis freitags 8 - 16 Uhr 

•             Stadt Kamp-Lintfort, Rathaus, Am Rathaus 2, 47475 Kamp-Lintfort im Planungsamt, Zi. 436; montags bis freitags 8 - 12 Uhr, dienstags 14 - 16 Uhr und donnerstags 14 - 18 Uhr  

•             Stadt Mönchengladbach, Rathaus Rheydt, Eingang G, Markt 11, 41236 Mönchengladbach, Fachbereich Geoinformation, Geodatenzentrum, 2. Etage, Zi. 2004; montags bis mittwochs von 7.45 - 12.30 Uhr und 14 - 15 Uhr, donnerstags von 7.45 - 12.30 Uhr und 14 - 16.30 Uhr sowie freitags von 7.45 - 11 Uhr. 

Parallel werden die Daten, Texte und Zeichnungen auf der Internetseite der Bezirksregierung Düsseldorf in der Rubrik Aktuelle Offenlagen veröffentlicht.  

http://www.brd.nrw.de/bausteine/_MTT/MTT_aktuelle_offenlagen_fortsetzung.html

Hintergrund

Strassen.NRW

Die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) plant und realisiert das Projekt. Auftraggeber sind der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen. Die Bezirksregierung Düsseldorf ist bei der A40 die zuständige Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde und führt das Planfeststellungsverfahren durch.



Sprengung Weißer Riese:
Informationsveranstaltung für Anwohner am 5. Februar 

Wie berichtet wird der erste Weiße Riese in Homberg-Hochheide am 24. März gesprengt. Die Stadt lädt dazu alle betroffenen Anwohner, die in der Evakuierungs- oder Sicherheitszone wohnen, zu einer Informationsveranstaltung am 5. Februar in die Glückauf-Halle ein (Dr. Kolb-Str. 2, 47198 Duisburg). Ab 18 Uhr stehen die Fachleute Rede und Antwort. Die Anwohner wurden im Vorfeld über eine entsprechende Hauswurfsendung über die Veranstaltung informiert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Februar

Gesetzliche Änderungen zum 1. Februar

- Klimaschutz Emissionshandel
Klimaschutz durch weniger Emissionen 12.000 Industrie- und Energieanlagen nehmen europaweit am Emissionshandel teil. Das heißt: Sie dürfen gemeinsam nur eine Höchstmenge an Treibhausgasen ausstoßen - eine Maßnahme für den Klimaschutz. Diese Gesamtmenge wird von Jahr zu Jahr weniger. Derzeit reduziert sie sich um 38 Millionen Tonnen jährlich, ab 2021 um 48 Millionen jedes Jahr.
Die Novelle des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes (TEHG), die Ende Januar in Kraft getreten ist, setzt diese europäische Reform in deutsches Recht um. Gleichzeitig sichert das Vorgehen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Industrien in der EU, denn bestimmte Emissionszertifikate werden auch in der vierten Handelsperiode von 2021 bis 2030 zunächst einmal kostenlos zugeteilt.

 

- Gesundheit Arzneimittel werden fälschungssicherer
Verpackungen von Medikamenten müssen ab dem 9. Februar 2019 besondere Sicherheitsmerkmale tragen: eine individuelle Nummer sowie ein Siegel, das unerlaubtes Öffnen erkennen lässt. So soll verhindert werden, dass gefälschte Arzneimittel in Umlauf geraten. Mit der Verordnung wird deutsches Recht an europäische Standards angepasst.
- Verbraucher Kein Energielabel für Staubsauger mehr
Wer künftig einen neuen Staubsauger kaufen will, wird sich zum Vergleich des Energieverbrauchs nicht mehr an einem Energielabel orientieren können. Stattdessen kann der Käufer jedoch Herstellerangaben zum Vergleich heranziehen. Seit dem 19. Januar 2019 dürfen Händler neue Staubsauger nicht mehr mit einem Energielabel bewerben.
Bereits angebrachte Etiketten zur Energieverbrauchskennzeichnung müssen unverzüglich von den Staubsaugern entfernt oder überklebt werden. Grundlage ist ein Urteil des Gerichts der Europäischen Union. Das Gericht hat festgestellt, dass die von der EU-Kommission gewählte Prüfmethode, womit Energieeffizienz von Staubsaugern zu bestimmen ist, sich nicht nah genug an dem tatsächlichen Verbraucherverhalten orientiert. Denn es waren nur Tests mit leeren Staubsaugerbeuteln vorgesehen. Das Kennzeichnungsverbot bezieht sich sowohl auf Werbung in Printmedien und im Internet, als auch auf das Ausstellen in Verkaufsräumen.   

- Freihandelsabkommen zwischen Japan udn der EU in Kraft
Japan und die EU haben beschlossen, wirtschaftlich noch enger miteinander zu arbeiten. Vergangenes Jahr unterzeichneten sie hierzu ein Freihandelsabkommen, das zum 1. Februar 2019 in Kraft tritt. Damit entfallen zum Monatswechsel unter anderem die EU-Zölle von derzeit zehn Prozent auf japanische Autos. Im Gegenzug dürfen etwa europäische Nahrungsmittelproduzenten künftig verarbeitetes Schweinefleisch, aber auch bestimmte Käsesorten und Wein zollfrei nach Japan einführen.
- Frauentag gesetzlicher Feiertag in Berlin
Am 8. März gibt es den Frauentag. Am 1. Februar tritt die Gesetzesänderung in Kraft, die den Internationalen Frauentag zu einem arbeitsfreien Feiertag in Berlin macht.  

- Whatsapp nun mit Werbung bei Messenger möglich
Facebook hatte beim Kauf des Messengers vor fünf Jahren gegenüber den Gründern verpflichtet, die App werbefrei anzubieten. 

 

04. Februar:


Stadt Duisburg mit Goerdeler-Preis für Europaarbeit ausgezeichnet    

Die Stadt Duisburg wurde am 4. Februar im Neuen Rathaus in Leipzig mit dem kommunalpolitischen Preis der Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung ausgezeichnet. Mit dem Preis werden Kooperationsprojekte, die der völkerverbindenden friedlichen Zusammenarbeit von Kommunen in Europa dienen und ein gegenseitiges Lernen zum Nutzen der Einwohner fördern gewürdigt.
Im Blick hat die Goerdeler-Stiftung Duisburgs enge grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit der niederländischen Stadt Nimwegen, die nachhaltig positive Auswirkungen auf das Leben der Menschen vor Ort hat. Besonders die Vielfalt der Initiativen, die die Stärkung der Wissensallianz, Wirtschaft wie auch Stadtentwicklung im Fokus haben, beeindruckte die Jury.  
Kulturelle Projekte wie die gemeinsamen Konzerte des Symfonieorkest Nijmegen und des Philharmonischen Chors Duisburg stärken die Zivilgesellschaft und leisten wertvolle Beiträge zur Förderung der europäischen Integration. Machbarkeitsstudien beispielsweise zu Radschnellwegen in der Region lassen beide Nachbarländer zusammenwachsen. Enge Kooperationen der kommunalen Verwaltungen würden zur Verbesserung der Daseinsfürsorge der Menschen in der Region beitragen.  
Prof. Dr. Gerhard Hammerschmid, Professor of Public and Financial Management an der Hertie School of Governance Berlin, und der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung, würdigten den Beitrag der Stadt Duisburg zur „Europäischen Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene“. Stellvertretend für Oberbürgermeister Sören Link nahm Dezernent Dr. Ralf Krumpholz den Preis entgegen.  
„Duisburg lebt mit seiner rund 200-jährigen Industriegeschichte eine lange und erfolgreiche Tradition der Zuwanderung und Integration. Dies ist verbunden mit einer freundschaftlichen Beziehung zu vielen Städten in und außerhalb von Europa. Das europäische Leitbild ´In Vielfalt geeint´ ist daher auch eine Herausforderung, der wir uns immer wieder neu stellen.
Die 2013 begründete Kooperation zwischen Nimwegen und Duisburg ist ein erfolgreiches Beispiel für das Zusammenwachsen und den Zusammenhalt in den Grenzregionen Europas", betonte der Beigeordnete Dr. Ralf Krumpholz anlässlich der Übergabe des Preises an die Stadt.  
Prominent besetzt mit Wissenschaftlern und europäischen Akteuren war die Jury, die sich von der Vielfalt der Initiativen beeindruckt zeigte, die die Stärkung der Wissensallianz, Wirtschaft wie auch Stadtentwicklung im Fokus haben. Beispielhaft zu nennen ist die Vernetzung zweier benachbarter Kommunen aus zwei verschiedenen Ländern mitten in Europa.  
Die Kinder von Carl und Anneliese Goerdeler riefen 1995 die gemeinnützige Stiftung zum Andenken an ihre Eltern ins Leben. Stiftungszweck ist die Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie Kunst und Kultur. Der Kommunalwissenschaftliche Preis der Stiftung wurde erstmals im Jahr 2000 verliehen.      
Die Preisverleihung: (v. l.) Prof. Wolfgang Goerdeler, Dezernent Dr. Ralf Krumpholz und Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (Foto: Stefan Fischer/ Leipzig)

 

 

Abo auf Lebenszeit für mutigen Fahrgast: DVG bedankt sich bei Muhammet Özhan 

Muhammet Özhan hat Mut bewiesen. Er hatte einen Bus gestoppt, nachdem der Fahrer am Steuer zusammengebrochen war. Dafür bedankte sich die DVG jetzt bei ihm. Axel Prasch, DVG-Personalvorstand, und Pierre Scharping, stellvertretender Leiter Einnahmen- und Kundenmanagement bei der DVG, überreichten dem mutigen Fahrgast ein DVG-Abo auf Lebenszeit.
„Wir danken Muhammet Özhan für sein mutiges und vorbildliches Handeln“, sagt Prasch. „Mit seinem beherzten Eingreifen hat er wahrscheinlich Schlimmeres verhindert.“

Für den 24-jährigen Duisburger ist sein Verhalten selbstverständlich. „Als ich gesehen habe, dass der Fahrer zusammengebrochen ist, bin ich sofort ans Steuer und habe den Bus gestoppt“, sagt Özhan. „Für mich ist das keine große Sache. Ich würde immer wieder so handeln.“ 

Der Bus war Ende Januar auf der Linie 905 in Duisburg-Bruckhausen Schlangenlinien gefahren und auf die Gegenfahrbahn geraten. Der Fahrer war in dem Bus bewusstlos geworden und hatte die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Muhammet Özhan stoppte den Bus. Danach verließ er den Unfallort. Polizei und DVG suchten daraufhin den unbekannten Helden und wurden fündig. Der Busfahrer war nach dem Unfall ins Krankenhaus gekommen, ist aber bereits wieder entlassen worden. Fahrgäste wurden nicht verletzt.

 

Pierre Scharping (links), stellvertretender Leiter Einnahmen- und Kundenmanagement DVG, und DVG-Personalvorstand Axel Prasch (rechts) überreichten dem Schutzengel auf Lebenszeit Muhammet Özhan das Abo.

Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

175 Jahre Sparkasse Duisburg - Feiern mit und für Bürgerinnen und Bürger

Fällarbeiten am Deich Neuenkamp/ Kaßlerfeld

Kriminalitätsbericht 2018 - Das Bürger-Gefühl täuscht, Statistik sieht sinkende Straftaten
Wohnungsnot in den Städten - Ist Verstaatlichung von Wohnungsunternehmen eine Lösung?
Sanierung des Hochwasserbehälters im Stadtwald in Neudorf
13. Februar:
Martin Linne kehrt nach Duisburg zurück - OB Sören Link schlägt Rat Dezernenten-Kandidaten vor   
14. Februar:

Fehlender Brandschutz - Nutzung zweier Häuser auf der Husemannstraße in Homberg untersagt - Hunde, Katzen, Papagei und Kaninchen mussten ins Tierheim
Umgang mit tabuisierten Erkrankungen - Lösungen gesucht
Auch der 42. Duisburger Landhaustreff war wieder ein Volltreffer


Am Alten Angerbach: Vergabe an Investoren startet      

Die GEBAG beginnt beim Wohnprojekt „Am Alten Angerbach“ nun mit dem Vergabeverfahren – allerdings zunächst nur an Investoren bzw. Investorengruppen. Die ersten fünf Baufelder mit insgesamt 110 Doppel- sowie 23 Einfamilienhäusern werden an Investoren vergeben. Durch das Verfahren der Konzeptvergabe sollen die übergeordneten städtebaulichen, architektonischen und auch ökologischen Ziele gesichert werden. Die Baufelder sollen durch den jeweiligen Investor schlüsselfertig und als Gesamtkonzept entwickelt und errichtet werden.  
Investoren, die bereits bei der GEBAG Interesse bekundet hatten, wurden jetzt informiert und können ihr Konzept bis zum 12. April einreichen. Weitere interessierte Investoren können sich per Mail an AmAltenAngerbach@gebag.de wenden.  
Privatkunden, die sich für den Kauf eines einzelnen Grundstücks oder eines schlüsselfertigen Hauses interessieren, können sich ebenfalls per Mail mit der GEBAG in Verbindung setzen, um auf der Interessentenliste aufgenommen zu werden. Die Termine für die Vergabe an diesen Kundenkreis werden derzeit von der GEBAG erarbeitet. Aktuell hat die GEBAG rund 600 Interessenten vorgemerkt. Die Grundstückspreise liegen zwischen 400 Euro und 700 Euro pro Quadratmeter.

Die jetzt geplante Wohnbauentwicklung entspricht dem am 21.09.2015 vom Rat der Stadt beschlossenen Teilräumlichen Strategiekonzept und damit den aktuellen stadtentwicklungsplanerischen Zielsetzungen. Die bauliche Entwicklung des Planbereiches stellt den Abschluss der Gesamtentwicklung des Angerbogens dar. Damit kommt die Stadt Duisburg der hohen Nachfrage nach Wohnbauland im Duisburger Süden nach und schließt die Gesamtentwicklung im Bereich des "Angerbogens" ab. 

Bebauungsplanentwurf Am alten Angerbach 

Noch Idylle Fotos haje

JAG - Jung, Alt, Garten' - Schüler-Firma am St. Hildegardis-Gymnasium

Duisburg Helau' auch im Johanniter Stift in Neudorf - KG Königreich Duissern sorgte für Stimmung

25. Februar:
„60 Jahre im Dienst der Rechtsprechung“: Sozialgericht Duisburg nahm am 01.06.1959 seine Arbeit auf - Hilferuf für Sanierung des Gebäudse
Nach kurzer Atempause sind die Eingänge beim Sozialgericht Duisburg wieder
gestiegen. Im Jahr 2018 sind am Sozialgericht Duisburg 13.812 Verfahren
anhängig gemacht worden. Gegenüber dem Vorjahr sind die Eingänge damit um
6,8 % gestiegen. Das Sozialgericht Duisburg liegt damit unter dem Durchschnitt
aller 8 Sozialgerichte des Landes, denn insgesamt stieg die Zahl der Eingänge in
der Sozialgerichtsbarkeit um 13,3 % (auf 96.815 Verfahren).
Wie auch bei den anderen Sozialgerichten sind vor allem die Klagen im Krankenversicherungsrecht deutlich gestiegen. Hier stiegen die Eingänge am Sozialgericht Duisburg um ca. 68 %. Ursache hierfür ist das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz, mit dem die Verjährungsfrist für (Rück-)Forderungen der Krankenkassen gegenüber Krankenhäusern rückwirkend verkürzt wurde.

Die Krankenkassen sahen sich Anfang November gehalten, verjährungshemmende Klagen einzureichen. Der drohende Fristablauf und die zeitliche Dynamik führten dazu, dass mit einer Klage oftmals hunderte Einzelforderungen geltend gemacht wurden. Diese Verfahren müssen getrennt und jeweils separat entschieden werden. Die Anzahl der Verfahren wird sich damit im Laufe des Jahres noch erhöhen.
„Ohne personelle Verstärkung im richterlichen wie im nichtrichterlichen Dienst werden wir diese zusätzliche Belastung nicht schultern können. Die erneute Klagewelle darf jedoch nicht dazu führen, dass Bürgerinnen und Bürger jetzt länger auf die Entscheidung ihres für sie oftmals existenziellen Rechtsstreits warten müssen“, so der Präsident des Sozialgerichts, Ulrich Scheer.

Die Beschäftigten des Sozialgerichts Duisburg waren auch im vergangenen Jahr
in besonderer Weise gefordert. Neben zahlreichen Vertretungen aufgrund von
Langzeiterkrankungen, mussten Lücken durch Abgänge (z.B: Versetzungen,
Eintritt in die Rente) gefüllt und neu hinzukommendes Personal eingearbeitet
werden. Bereits vor diesem Hintergrund ist nachvollziehbar, dass die Anzahl der
erledigten Verfahren – anders als in den vorgegangenen Jahren – nicht nochmals
gesteigert werden konnte.
Hinzu kommt, dass das Sozialgericht im April als eines der ersten Sozialgerichte eine neue Fachanwendung erhalten hat und an das justizinterne, zentrale Rechenzentrum in Münster angeschlossen wurde. Schulungen des Personals und technische Umstellung mussten im laufenden Betrieb erfolgen. Alle Herausforderungen sind von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Sozialgerichts Duisburg mit Bravour gemeistert worden.
„Wir haben leistungsfähige, flexible und engagierte Beschäftigte, die mit großem Verantwortungsbewusstsein ihrer Arbeit nachgehen“, so der Präsident des
Sozialgerichts, Ulrich Scheer. Zum allgemeinen Bedauern hat der Bau und Liegenschaftsbetrieb (BLB) eine – nach mehrjähriger Verhandlung – erteilte Kostenzusage für die umfangreiche Renovierung des Gerichtsgebäudes zurückgezogen.
Die bis dahin - für eine Mietzeit von weiteren 15 Jahren - nicht in Frage gestellte Wirtschaftlichkeit, bedarf nach Einschätzung des BLB nunmehr einer weiteren Prüfung. Dem Sozialgericht Duisburg fehlt es an einer bürgerfreundlichen (hellen und freundlichen Atmosphäre) und einer barrierefreien und funktionalen Ausstattung (moderne Gebäude- und Informationstechnik; Konzept der kurzen Wege sowie funktionsgerechte Erschließung des Gebäudes für Personal und Besucher).
In der Vergangenheit ist auf den Sanierungsstau immer wieder hingewiesen worden. Nun steht zu befürchten, dass Beschäftigte und Besucher noch über Jahre mit dem schlechten baulichen Zustand und der mangelhaften Barrierefreiheit des Gerichtsgebäudes leben müssen. Soweit der BLB den Standort zur Disposition stellt, meint Scheer: „Der Standort Mülheimer Str. 54 muss bereits wegen der Bahnhofsnähe erhalten bleiben. Um das Gericht zu erreichen, sind Kläger und Beschäftige in gleicher Weise auf die Bahn angewiesen.“

Weiter meint Scheer: „Ich erwarte, dass sich die Politik und der BLB für einen Standort und eine bauliche Ausstattung des Sozialgerichts einsetzen, die der Bedeutung der Rechtsprechung für die Funktionsfähigkeit des Sozialstaates gerecht werden. Die Ausstattung darf nicht hinter das Maß zurückfallen, das für die Unterbringung vieler Gerichte und Sozialversicherungsträger heute anderen Orts selbstverständlich ist. Im jetzigen baulichen Zustand sind die Herausforderungen der Zukunft, dazu zählt vor allem die Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs, nicht zu bewältigen.“
Am 01.06.1959 nahm das Sozialgericht Duisburg seine Arbeit auf. Wir wollen mit
einer Feier am 24.06.2019, 13.00 Uhr im Tectrum/Duisburg auf die vergangenen
60 Jahre zurückblicken. Den Festvortrag wird Prof.Dr.Dr. h.c. Eichenhofer halten.

Baumpflanzungen auf der Halener Straße in Duisburg-Hochheide - 16 neue Bäume ab dem 27.02.2019

Die Stadt Duisburg verkauft das Gebäude der ehemaligen Stadtbibliothek an die Fokus Development AG
In der Ratssitzung  am Montag wurde beschlossen, dass das Gebäude der ehem. Stadtbibliothek an der Düsseldorfer Straße an die Fokus Development AG verkauft wird. Im Dezember 2018 hatte Fokus bereits einen Kaufvertrag mit der Volksbank Rhein-Ruhr über das alte Volksbank Gebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite geschlossen.

Mit dem Erwerb der Immobilien auf beiden Straßenseiten steht der Projektrealisierung der „Torhäuser an der Düsseldorfer Straße“ nun nichts mehr im Wege.
Fokus plant die Nordseite der ehemaligen Stadtbibliothek zu einem fünfgeschossigen Büro- und Geschäftshaus mit ca. 3.900 qm Einzelhandelsflächen im Unter- und Erdgeschoss zu entwickeln. Als Ankermieter ist der Lebensmittelhändler Edeka vorgesehen. In den verbleibenden Etagen sind auf ca. 4.800 qm Büros geplant, in denen unter anderem auch die Fokus AG selbst zukünftig ihren Sitz haben wird.
Das städtebauliche Ziel der Gesamtentwicklung besteht darin, im zentralen Bereich der Duisburger Fußgängerzone die Kundenströme besser zu vernetzen. Durch das frequenzbringende Lebensmittelangebot und die Schaffung von zusätzlichen Büroflächen soll die Duisburger Innenstadt nachhaltig aufgewertet werden. Das Investitionsvolumen der Gesamtentwicklung liegt bei ca. € 50,00 Mio.

„Torhäuser an der Düsseldorfer Straße“ - Bildmaterial (c) „Fokus Development AG“
Wirtschaftsbetriebe -  bitte übernehmen Sie! Loch an Loch, so sehen Duisburgs Straßen aus

 

März


25 Jahre Landschaftspark: Zeitzeugen berichten
'JAG - Jung, Alt, Garten' - Schüler-Firma am St. Hildegardis-Gymnasium

Baurecht für den Neubau der A40-Rheinbrücke Neuenkamp
Gesundheitsmesse 2019 im Citypalais - Vorträge und Aktionen auf der GesundheitsMesse Duisburg
09./10. März: Unwetter sorgte für über 200 Einsätze

Grandioser Fight der Füchse!
40 Sekunden vor dem Aus traf Verelst zum 3:3, dann in der Verlängerung zum 4:3-Sieg! Im Play-off-Achtelfinale nun gegen Süd-Primus EC Peiting


13. März: 'Bomben-Doppelpack' in Duisburg-Neuenkamp und -Beeckerwerth erfolgreich entschärft!



15. März:
Duisburg erhält Zuschlag für die Kanu-WM 2023
Peking/Duisburg, 15. März 2019 - Die Kanu-Rennsportweltmeisterschaften 2023 werden in Duisburg ausgetragen. Die Entscheidung für die Ruhrgebietsstadt fiel heute (15. März) in Peking. Duisburg hat sich mit seiner Regattabahn an der Wedau gegen Montemor in Portugal, das bulgarische Plovdiv, Moskau und das polnische Posen durchgesetzt.
Ein genaues Datum für die WM gibt es noch nicht. Duisburg war bereits 1979, 1987, 1995, 2007 und 2013 Gastgeber der Kanu-Weltmeisterschaften. 2021 wird die Regattabahn im Sportpark Duisburg zum Austragungsort der Europameisterschaften im Kanu-Rennsport. idr

18. März:
Volkshochschule Duisburg mit neuem Standort „Fabrik“ für Kunsthandwerk und den Zweiten Bildungsweg  

Nach zwei Jahren mit eingeschränktem Angebot dürfen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Volkshochschule Duisburg auf die gewohnt breite Kurspalette im Kreativbereich freuen. Ab sofort finden unter anderem die Goldschmiede-, Töpfer, Bildhauer-, Tischler-, Mal- und Druckgrafikkurse in der „Fabrik“ auf dem Nachbargrundstück zum Stadtfenster an der Steinschen Gasse 32a statt.  

Neuer Standort der VHS „Fabrik“  

Die Kreativräume der VHS waren auch nach dem Umzug vom früheren Hauptgebäude an der Königstraße zum Stadtfenster am alten Standort verblieben. 2017 wurde dort der Betrieb wegen der umfangreichen Sanierungsarbeiten und einer geplanten Umnutzung eingestellt. Die Suche nach einem Ersatzstandort gestaltete sich nicht einfach. Schließlich fand man in dem schönen Backsteinbau unweit des Stadtfensters eine sehr gute Lösung. „Ich freue mich, dass die Volkshochschule als das kommunale Weiterbildungszentrum jetzt wieder ihren gesetzlichen Bildungsauftrag in vollem Umfang erfüllen kann“, betonte Oberbürgermeister Sören Link bei der Präsentation der neuen Räume: „Dieses ehemals gewerblich genutzte Gebäude bildet den passenden Rahmen für die verschiedenen Werkstätten des VHS-Kreativbereichs.“  
In der Fabrik werden aber nicht nur die Kreativkurse, sondern auch der Zweite Bildungsweg untergebracht. Die Werkstätten für die Kreativkurse sind im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss untergebracht. Die Schulabschluss-lehrgänge in der zweiten Etage.   „Es macht Sinn, auch die aus meiner Sicht immens wichtigen Schulabschluss-lehrgänge hier unterzubringen“, so Bildungsdezernent Thomas Krützberg: „Diese waren bisher auf der dem Stadtfenster gegenüberliegenden Seite der Steinschen Gase auch eher unter provisorischen Bedingungen untergebracht. Dort konnte man nicht lüften wegen des Verkehrslärms. Die neue Lage im hiesigen Innenhof ist deutlich ruhiger. Die moderne Ausstattung mit interaktiven Boards und WLAN ermöglicht zeitgemäßen Unterricht. Das im Vergleich zum vorherigen Zustand großzügige Lehrerzimmer mit Küchenzeile bietet dem Lehrpersonal bessere Arbeitsbedingungen.“   Volker Heckner, der kommissarische Leiter der Volkshochschule begrüßt die Zusammenführung dieser beiden Bereiche an diesem Standort aus gleich mehreren Gründen: „Zum einen reduzieren wir die Zahl unserer Standorte im Innenstadtbereich von drei auf zwei. Durch die räumliche Nähe des neuen Standorts zum Hauptgebäude im Stadtfenster entstehen in mehrfacher Hinsicht Synergieeffekte. Unsere Haustechniker können das neue Gebäude mitbetreuen. Die Fachbereichsleiter sind schnell in den Kursräumen, die Teilnehmer schnell in der Geschäftsstelle und können ohne Probleme das Café im Stadtfenster oder die Angebote der Bibliothek nutzen. Und das neue Gebäude ist barrierearm.“ Die „Fabrik“ wurde auf zunächst 15 Jahre angemietet mit der Option, den Mitvertrag zu verlängern.
Der Umzug wurde auch genutzt, um einen Teil der Ausstattung, die mehrheitlich noch aus den 1960er Jahren stammte, zu erneuern.   Das Augenmerk der Volkshochschule liegt jetzt darauf, den Kreativbereich sukzessive wieder aufzubauen. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren in der Zwischenzeit zu Nachbarvolkshochschulen abgewandert. Diese gilt es zurückzuholen und neue Teilnehmer für die Kreativkurse zu gewinnen.      

V. li: Oberbürgermeister Sören Link, Fachbereichsleiterin der VHS Dr. Claudia Kleinert, Dezernent Thomas Krützberg, kommissarischer Leiter der VHS Volker Heckner)  

23. März: Gesundheitsmesse 2019 im Citypalais
'Annattack' eröffnete die Messe mit einer tollen Tanz-Choreografie
Lebensart' im Landschaftspark Duisburg-Nord im Sonnenschein
'Ludgerus räumt auf' - Tierschutzaktion der GHS Ludgerusstraße am 04.04.2019, 9.00 bis 14.00 Uhr
BV Wedau/Bissingheim fordert Piktogramm am Verteilerkreis Kalkweg/Wedauerstraße
Deutschlandweiter 'Tag der Logistik' - Collin-Gruppe in Duisburg lädt am 11.04. ein

24. März:





Der erste 'Weiße Riese' ist Historie

Sprengung des Weißen Riesen erfolgreich  

Der erste „Weiße Riese“  auf der Friedrich-Ebert-Straße 10-16 in Duisburg-Hochheide ist am heutigen Sonntag erfolgreich gesprengt worden. Um 12 Uhr erfolgte die Zündung der insgesamt 290 Kilogramm Sprengstoff durch Sprengmeister Martin Hopfe. 

Monatelang hat die Vorbereitung der Sprengung die Verwaltung und alle beteiligten Firmen in Atem gehalten, bevor heute früh (Sonntag, 24. März) um 7.30 Uhr planmäßig mit den finalen Vorbereitungen sowie der Umsetzung der umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen begonnen wurde. 

Oberbürgermeister Sören Link und Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, zeigten sich vor Ort beeindruckt von der organisatorischen und logistischen Leistung der Einsatzkräfte. Beide hatten bereits am Morgen die Baustelle besucht und sich gemeinsam mit zahlreichen Medienvertretern auf einem Rundgang ein persönliches Bild von den Herausforderungen dieser Rückbaumaßnahme gemacht.  

Oberbürgermeister Sören Link: „Es ist schon etwas Besonderes, live dabei sein zu können. Die Vorbereitungen waren nicht ohne, der planerische und zeitliche Aufwand enorm. Alle Beteiligten leisten hier Großartiges.“  

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Mit der Sprengung des Weißen Riesen beginnt in Duisburg-Hochheide ein neues Kapitel. Jetzt ist der Weg frei für eine Neugestaltung des Stadtteils. Modernes und barrierefreies Wohnen zählt genauso dazu wie die Schaffung eines attraktiven Lebensumfelds und Naherholung.“ 
 

Ab 8 Uhr erfolgte zunächst die Kontrolle der Evakuierung. Nach Mitteilung des Bürger- und Ordnungsamtes verlief diese – nicht zuletzt auch dank der intensiven Kommunikation und Information im Vorfeld – planmäßig und ohne nennenswerte Zwischenfälle. Parallel dazu wurden die Absperrmaßnahmen für die Evakuierungs- und Sicherheitszone vorgenommen. Zeitgleich griffen die Umleitungen im projektnahen öffentlichen Verkehrsraum. 

Die Ordnungskräfte der Polizei, des Bürger- und Ordnungsamtes und eines beauftragten Sicherheitsdienstes sorgten für eine vollständige und zeitgerechte Umsetzung, so dass die Überprüfung der Evakuierung sowie die Sicherstellung der Absperrmaßnahmen gegen 10.30 Uhr erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Unterstützung erfolgte dabei zudem aus der Luft: Mit insgesamt 15 Drohnen wurde den Sicherheitsbereich aus der Luft überwacht.

 

Die durch die Feuerwehr Duisburg durchgeführten Maßnahmen zur Staubreduktion infolge der Sprengung brachten den erhofften Erfolg, auch wenn - wie angekündigt und erwartet - eine vollständige Eingrenzung und Niederschlagung der Stäube nicht möglich war. 

Die Sprengstelle wurde durch die Projektverantwortlichen direkt nach durchgeführter Sprengung in Augenschein genommen und auf Sicherheit der Lage geprüft. Hierbei konnte festgestellt werden, dass die Sprengung planmäßig vollzogen wurde und die Gebäudeteile wie im Vorfeld konzipiert einstürzten. Ebenfalls könnten keine Schäden an benachbarten Gebäuden registriert werden.

 

Oberbürgermeister Sören Link dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz: „Ich bin sehr glücklich, dass alles so reibungslos geklappt hat und die massiven Sicherheitsmaßnahmen den erwünschten Erfolg gebracht haben. Für den Stadtteil Hochheide ist der heutige Tag ein Signal des Aufbruchs. Dank der Fördermittel des Landes können wir nun das Sanierungskonzept umsetzen und das Quartier stärken.“ 

Beigeordneter Andree Haack, verantwortlich für die Gesamtprojektleitung, ergänzt: „Ich habe in den vergangenen Wochen intensiv miterleben können, wie professionell und engagiert alle Akteure an diesem Projekt gearbeitet und kooperiert haben. Ich möchte mich bei allen, die hier auf einem langen Weg – also von der Planung bis zum heutigen finalen Einsatz – zu diesem Erfolg beigetragen haben, ganz herzlich bedanken.“ 

Spektakuläres Ereignis und

mit grandioser Präzision fiel der erste Weiße Riese in sich zusammen

Zahlen – Daten – Fakten: Der Weiße Riesen in Zahlen

​- Baujahr: 1972

- 320 Wohnungen

- 22 oberirdische Geschosse

- Länge: 90 m, Breite: 17 m, Höhe: 60 m

- Volumen: 102.500 m³

- Brutto-Geschossfläche: ca. 35.200 m² 

Tiefgarage

- Baujahr: 1973

- 1 unterirdisches Geschoss

- Länge: 99 m, Breite: 72 m, Höhe: 3 m

- Volumen: ca. 21.400 m³

- Brutto-Geschossfläche: ca. 7.100 m² 

Sprengung

1.450 Bohrlöcher

1.650 Sprengstoffladung

290 kg Sprengstoff

45.000 t Schutt

 

Zum Hintergrund 

Mit dem vom Rat der Stadt Duisburg beschlossenen Integrierten Handlungskonzept für das Sanierungsgebiet Hochheide soll der Stadtteil stabilisiert und zukunftsfähig aufgestellt werden. Hochhäuser mit einem hohen Anteil leerstehender, perspektivisch nicht mehr vermarktbarer Wohnungen werden vom Wohnungsmarkt genommen und abgerissen.

 

Die Sanierungsmaßnahme Duisburg-Homberg-Hochheide ist darauf angelegt, den Ortsteil zukunftsfähig auszurichten und die Wohn- und Lebensqualität im Ortsteil Hochheide umfassend und zielgerichtet zu verbessern. Sie soll dazu beitragen, die bauliche Struktur nach den sozialen und wirtschaftlichen Erfordernissen zu entwickeln, die Siedlungsstruktur entsprechend den Erfordernissen des Umweltschutzes und den Anforderungen an gesunde Lebensbedingungen anzupassen und den vorhandenen Ortsteil zu erhalten und fortzuentwickeln. 

80 Prozent der Projektkosten werden vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ finanziert.   

 

25. Duisburger Pétanque-Stadtmeisterschaften 2019
Anmeldeschluss 31.03., 09:30 Uhr


BL:  So hilft ein VGH-Urteil den Städten - Wettannahmestellen sind doch Vergnügungsstellen
Letzte deutsche Nerzfarm ohne Tiere! Betrieb eingestellt?
20 Jahre Engagement der LandFrauen  - Für eine bessere Ernährung mit Milch und Obst an NRW-Schulen
Wieder mal Aktion 'Null-Toleranz'-Kontrollen in Marxloh und Bruckhausen
07 schließt Kooperationsvertrag mit 04
Stadtwerke Duisburg öffneten Türe am Internationalen Tag des Wassers in Wittlaer
Neuer Rasen ... zum zweiten Mal in diesem Jahr
Urteil zum Tötungsdelikt im Café Vivo: Angeklagter wegen Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt
Techniker Krankenkasse (TK) fördert Selbsthilfeinitiativen mit zwei Millionen Euro in NRW
Niederrhein-Netz Abellio: Änderungen und Einschränkungen

27. März:

Doppelspitze: Neue Leitung für die Duisburger Filmwoche und doxs!
Duisburg, 27.Die Stadt Duisburg hat mit Wirkung zum April 2019 Gudrun Sommer und Christian Koch mit der gemeinsamen Leitung der Duisburger Filmwoche und „doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche“ betraut. Die Festivals finden in diesem Jahr vom 4. bis 10. November statt.  
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Gudrun Sommer und Christian Koch ein Leitungsteam gewinnen konnten, das über eine vielseitige Expertise verfügt“, erklärt Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link. „Nach der erfolgreichen Ära Werner Ružičkas verspricht diese Doppelspitze Kontinuität, aber auch neue künstlerische Akzente.“  
Veränderung gibt es für die Festivals auch in struktureller Hinsicht, wie Thomas Krützberg, Leiter des Dezernats für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg, ausführt: „Die Kommune hat mit der finanziellen Absicherung von sechs festen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beste Voraussetzungen geschaffen, um die Rahmenbedingungen und Qualität der Festivals langfristig zu stärken.“ Auf eigenen Wunsch sind die Verträge für die beiden Leitungspositionen zunächst auf zwei Jahre befristet.  
In dem Vorhaben, eine engere Kollaboration auch mit lokalen Akteuren des Duisburger Kulturlebens anzustreben, werden Gudrun Sommer und Christian Koch von kommunaler Seite unterstützt. Volker Heckner, kommissarischer Leiter der VHS: „Der Anspruch der neuen Doppelspitze, lokale Verankerung und internationale Ausstrahlungskraft in Einklang zu bringen, ist eine vielversprechende Perspektive für die Festivals wie für die Bildungsregion Duisburg.“  
Innerhalb der deutschen Kulturlandschaft ist die Filmwoche eine besondere Begegnungsstätte zwischen Filmschaffenden und dem Publikum. Gemeinsam sieht das Leitungsteam das Festival „als offenen Raum, der für das Gespräch über dokumentarisches Kino steht und einsteht. Wir setzen auf diese Duisburger Debattenkultur, wollen ihr und den Filmen kompromisslos Aufmerksamkeit widmen.“ Gudrun Sommer führt aus: „Ich verstehe die Filmwoche und doxs! als Work-in-Progress. Das Kino, ebenso wie die Öffentlichkeit sind dynamische Orte, deren Setzungen und Rahmenbedingungen stetig hinterfragt und neu verhandelt werden müssen. Nicht nur von uns als Leitung, sondern von und mit allen am Festival Beteiligten.“   Christian Koch macht weiter deutlich, mit welchem Antrieb das neue Team an den Start geht: „Mich interessieren innovative Formen der Zusammenarbeit mit Filmschaffenden, der Branche und dem Publikum in Duisburg. Unsere Herangehensweise ist offen für interdisziplinäre Impulse von außerhalb des Kinos. Das Festival muss sich auch aus der Stadt heraus weiterentwickeln.“   Dadurch, dass Gudrun Sommer und Christian Koch gemeinsam sowohl die Filmwoche als auch doxs! gestalten, werden sich die Festivals strukturell enger miteinander verzahnen, ohne dabei ihre programmatische Eigenständigkeit zu verlieren. Das inhaltliche Profil der Duisburger Filmwoche wird auch zukünftig in enger Zusammenarbeit mit einer künstlerischen Auswahlkommission entwickelt, die im Mai 2019 vorgestellt und ihre Arbeit aufnehmen wird.  
Gudrun Sommer wurde 1973 in der Steiermark geboren und studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Graz und Bochum. Für die Duisburger Filmwoche ist die Österreicherin seit 1997 in unterschiedlichen Funktionen tätig: von 1998 bis 2003 als Organisationsleitung, von 2002 bis 2009 als Mitglied der Auswahlkommission. 2002 gründete sie doxs! und entwickelte die Kinder-und Jugendsektion des Festivals zu einer anerkannten Marke in der europäischen Kinderfilmlandschaft.   Als Kuratorin und Programmberaterin arbeitete Gudrun Sommer zuletzt für die Diagonale, das Festival „steirischer herbst“, das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund/Köln, das Kindermedienfestival Goldener Spatz und das Goethe-Institut. Seit 2012 ist sie Jurorin des Grimme-Preises.  
Für die RUHR.2010 konzipierte Gudrun Sommer gemeinsam mit Vinzenz Hediger und Oliver Fahle die Ringvorlesung und Publikation „Orte filmischen Wissens. Filmbildung im Zeitalter digitaler Netzwerke“ an der Ruhr-Universität-Bochum, wo sie neben der Universität Duisburg-Essen und der Athanor-Akademie Lehraufträge wahrnahm.  
Christian Koch wurde 1971 in Bochum geboren und ist studierter Germanist und Historiker. Er arbeitet seit mehr als 15 Jahren in verschiedenen Leitungsfunktionen in Kultur- und Theaterinstitutionen, etwa für den Württembergischen Kunstverein Stuttgart, PACT Zollverein Essen oder das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Derzeit leitet Christian Koch für die Stadt Wuppertal das Projektbüro für das dort geplante Pina Bausch Zentrum. Er war maßgeblich beteiligt an der Realisierung zahlreicher Ausstellungsprojekte, internationaler Koproduktionen der zeitgenössischen darstellenden Kunst und Performance, Festivals wie Theater der Welt, dem Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010, der Ruhrtriennale und verschiedener Debatten-, Diskurs- und Kunstvermittlungsformaten.  
Christian Koch arbeitete als Produzent, Kurator, und Dramaturg in Medienkunst- und Theaterprojekten. Er veröffentlichte zu Positionen der Medienkunst sowie Kulturtheorie und -politik, zuletzt den Band „Komplement und Verstärker. Zum Verhältnis von Stadtentwicklung, künstlerischer Praxis und Kulturinstitutionen“, der im Sommer erscheint (Ko-Herausgeber mit  Isabel Finkenberger, Eva Maria Baumeister; Jovis Berlin).
Christian Koch ist Lehrbeauftragter für Kulturmanagement an der Folkwang Universität der Künste und der Universität Witten/Herdecke.  
Die Stadt Duisburg und das Festivalteam freuen sich auf die Begegnungen im Rahmen der 43. Duisburger Filmwoche und „doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche #18“.  
Die Duisburger Filmwoche, das Festival des deutschsprachigen Dokumentarfilms, und „doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche“ werden von der Stadt Duisburg veranstaltet. Gefördert werden beide Festivals vom Land NRW und der Film- und Medienstiftung NRW.
Medienpartner und Preisstifter der Festivals sind ARTE, 3sat, die Rheinische Post, Deutschlandfunk Kultur, die Bundeszentrale für politische Bildung sowie der europäische Kinderfilmverband ECFA. Die Sparkasse Duisburg und die Stiftung der Sparkasse Duisburg unterstützen als lokale Partner beide Festivals.  

 
Gudrun Sommer und Christian Koch (Foto: Dirk Rose)

 



Duisburger Akzente: Vortrag „Die Utopie der rationalen Verwaltung“  

Als Teil der Duisburger Akzente lädt das Stadtarchiv am Donnerstag, 4. April, um 18 Uhr zu einem Vortrag über „Die Utopie der rationalen Verwaltung.  Konzepte zur Effizienzsteigerung in der städtischen Bürokratie ca. 1900 – 1960“ in die DenkStätte auf den Kamelplatz 5 am Innenhafen ein. Dr. Andreas Pilger, Leiter des Stadtarchivs, arbeitet in dem Vortrag die utopischen Idealvorstellungen heraus und zeigt auf, welche Probleme entstanden sind.  
Nach der allmählichen Etablierung bürokratischer Strukturen im späten 19. Jahrhundert waren vor allem die Jahrzehnte nach den beiden Weltkriegen für die Duisburger Stadtverwaltung Zeiten eines beschleunigten organisatorischen Wandels. Die öffentlichen Aufgaben nahmen vor allem im Sozialbereich zu, das zur Verfügung stehende Personal und die Finanzmittel waren hingegen begrenzt. Dies führte innerhalb der Stadtverwaltung zu verschiedenen Maßnahmen der Effizienzsteigerung.
Dazu zählten die kritische Überprüfung des Aufgabenkanons und des administrativen Aufbaus, eine verstärkte Standardisierung der Geschäftsabläufe und Aktenführung und nicht zuletzt der verstärkte Einsatz von Technik. Vielen dieser Ansätze lagen utopische Vorstellungen von der Wirkungsmacht rationaler Planung zugrunde. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.      

Lochkartenabteilung der Stadtverwaltung Duisburg 1960 (Quelle: Stadtarchiv)


28. März:
Bombenfund am „Emstermannshof“ in Meiderich - Entschärfung heute!


Bezirksregierung: Grünes Licht für den Haushaltssanierungsplan der Stadt
Regierungsvizepräsident Roland Schlapka hat heute, 28. März 2019, die 7. Fortschreibung des Haushaltssanierungsplanes der Stadt Duisburg genehmigt. „Die weiterhin positive Ergebnisentwicklung im städtischen Haushalt nehme ich erfreut zur Kenntnis“, sagt Schlapka. Gleichzeitig appelliert der Regierungsvizepräsident an die Duisburger Verantwortlichen, weiterhin engagiert und konsequent das vereinbarte Ziel zu verfolgen. „2021 muss die Stärkungspaktkommune Duisburg den nachhaltigen Haushaltsausgleich ohne Landeshilfen erreichen“, erläutert Schlapka.

Das ist der Hintergrund: Die Stadt nimmt pflichtig am Stärkungspakt Kommunalfinanzen des Landes Nordrhein-Westfalen teil. Als Teilnehmer der 1. Stufe im Stärkungspakt, erhält Duisburg für 2018 Landesmittel in Höhe von rd. 20,4 Mio. Euro. Um die Landesmittel zu erhalten, muss Duisburg den Haushaltssanierungsplan jährlich fortschreiben.
Seit 2016 ist dabei in jedem Jahr ein mindestens ausgeglichener Haushalt darzustellen. Das Jahresergebnis 2018 wird nach den Prognosen voraussichtlich positiv ausfallen. Die Stadt Duisburg hat auch für 2019 und die Folgejahre eine Planung vorgelegt, die diese Voraussetzung erfüllt. Die Kommune ist damit dem Ziel nähergekommen, ab 2021 den nachhaltigen Haushaltsausgleich ohne Landeshilfen zu erreichen.
Dies lag auch daran, dass die Stadt Duisburg ihre geplanten Konsolidierungsbeträge weitgehend planmäßig umsetzten konnte, aber ihre Maßnahmen soweit erforderlich auch konsequent weiterentwickelt hat und Zielverfehlungen kompensiert wurden.

April

Gesetzliche Neuregelungen ab April 2019:

Gesundheit: Schneller zum Arzttermin, bessere Versorgung

Berlin/Duisburg, Donnerstag, 28. März 2019 - Gesetzlich Versicherte sollen künftig schneller einen Arzttermin bekommen. Schwangere in Konfliktlagen gelangen einfacher an Informationen über einen Schwangerschaftsabbruch. Energieausweise für ältere Gebäude verlieren ihre Gültigkeit. Diese und andere gesetzliche Neuregelungen gelten ab April 2019.  
Wer gesetzlich versichert ist, der soll schneller einen Termin beim Arzt bekommen. Der Terminservice ist über die bundesweit einheitliche Notdienstnummer 116117 rund um die Uhr an sieben Tagen pro Woche erreichbar. Ärztinnen und Ärzte müssen statt der bisherigen 20 Stunden mindestens 25 Stunden pro Woche Sprechstundenzeit anbieten.
Ausschreibungen für Hilfsmittel, beispielsweise Windeln und Gehhilfen, werden abgeschafft. Ländliche und strukturschwache Regionen werden besser versorgt. Daneben gibt es viele weitere Verbesserungen: von der Ärztevergütung über die Hebammenversorgung bis zum Zuschuss für Zahnersatz. Das neue Terminservice- und Versorgungsgesetz tritt am 1. April in Kraft.

Leichter Zugang zu Informationen über Schwangerschaftsabbruch
Schwangere in Konfliktlagen gelangen künftig einfacher an Informationen über einen Schwangerschaftsabbruch. Qualitätsgesicherte Informationen werden nun auch von staatlichen oder staatlich beauftragten Stellen zur Verfügung gestellt. Ärztinnen und Ärzte, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, werden künftig auf einer zentralen Liste der Bundesärztekammer aufgeführt.
Diese Liste soll monatlich aktualisiert werden und ist für betroffene Frauen öffentlich im Internet einsehbar. Veröffentlicht wird die Liste von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Ärzte und Einrichtungen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, dürfen jetzt auch darüber informieren. Eine entsprechende Änderung des Paragrafen 219a tritt im April in Kraft.

Energie
Ältere Energieausweise laufen ab Seit Anfang des Jahres verlieren Energieausweise, die seit 2009 für Häuser Baujahr 1966 und später ausgestellt worden sind, nach und nach ihre Gültigkeit. Wer in naher Zukunft sein Haus verkaufen, vermieten oder verpachten will, sollte sich einen neuen Energieausweis in Form eines "Bedarfsausweises" ausstellen lassen. Dieser ist - wie schon der alte Energieausweis - für zehn Jahre gültig.


Arbeit: Mindestlohn für Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen steigt
Beschäftigte von Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen bekommen mehr Geld: Ab dem 1. April 2019 beträgt der Mindestlohn bundesweit 15,72 Euro beziehungsweise 15,79 Euro brutto je Zeitstunde - je nach Qualifikation des Arbeitnehmers. Bis zum Jahr 2022 steigt das Mindestentgelt dann schrittweise auf 17,18 Euro beziehungsweise 17,70 Euro brutto je Zeitstunde. Diese Regelung gilt auch für Auftragnehmer des Bundes, die Ausbildungs- und Weiterbildungsdienstleistungen anbieten. 

Freitag, 5. April:

16:00 Uhr: Letztes update zum Wasserschaden im Theater Duisburg

Durch den massiven Wasserschaden im Theater Duisburg können leider die beiden Vorstellungen „Die Welt im Rücken“  des Burgtheaters am Freitag, 5. April, und Samstag, 6. April, im Großen Haus des Theaters Duisburg nicht stattfinden. 

Die Karten können bis zum Ende der Spielzeit (also Mitte Juli) erstattet werden. Die Kundinnen und Kunden werden gebeten, sich an die Stelle wenden, bei der sie die Karten gekauft haben. Die  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Theaterkasse werden die Abonnenten kontaktieren, das heißt, diese müssen nicht selbst tätig werden.  

Das Profilekonzert am Sonntag, 7. April, um 11 Uhr im Opernfoyer und „1968“ am Sonntag, 7. April, um 19.30 Uhr im Foyer III finden statt.  

In der nächsten Woche wird mitgeteilt, ob im Opernfoyer und im Foyer III die anstehenden Vorstellungen stattfinden können.

15:00 Uhr: Update zum Wasserschaden im Theater Duisburg  
Die Feuerwehr hat aktuell ihre Arbeiten abgeschlossen. Der Großteil des Wassers konnte aus dem Theater abgepumpt werden. Die Brandwachen werden durch die Firma Octeo gestellt. Nach wie vor ist der Zutritt zum Theater untersagt.

14:30 Uhr: Update zum Wasserschaden im Theater Duisburg
  Oberbürgermeister Sören Link und Kulturdezernent Thomas Krützberg danken nach dem ersten Schock zunächst der Feuerwehr, den Kolleginnen und Kollegen vom Immobilienmanagement und den Beschäftigten des Theaters. Sie sind sich einig:

"Es gibt Momente, in denen es wirklich schwer fällt, die richtigen Worte zu finden. Das Akzente-Team hat in diesem Jahr für ein sensationelles Festival gesorgt. Nun ist alles überschattet von dem riesigen Schaden, den das Theater heute erleiden musste. Man mag sich kaum vorstellen, wie groß das Ausmaß der Verwüstung ist. Alle Beteiligten werden mit voller Kraft daran arbeiten, das Theater so schnell es geht wieder spielbereit zu machen. Wir hoffen auf das Verständnis aller Kulturinteressierten, dass wir im Moment nicht absehen können, wann hier der Vorhang wieder aufgeht."
Oberbürgermeister Sören Link und Kulturdezernent Thomas Krützberg danken nach dem ersten Schock zunächst der Feuerwehr, den Kolleginnen und Kollegen vom Immobilienmanagement und den Beschäftigten des Theaters.
Sie sind sich einig: "Es gibt Momente, in denen es wirklich schwer fällt, die richtigen Worte zu finden. Das Akzente-Team hat in diesem Jahr für ein sensationelles Festival gesorgt. Nun ist alles überschattet von dem riesigen Schaden, den das Theater heute erleiden musste. Man mag sich kaum vorstellen, wie groß das Ausmaß der Verwüstung ist. Alle Beteiligten werden mit voller Kraft daran arbeiten, das Theater so schnell es geht wieder spielbereit zu machen. Wir hoffen auf das Verständnis aller Kulturinteressierten, dass wir im Moment nicht absehen können, wann hier der Vorhang wieder aufgeht."

12:00 Uhr: 1. Update zum Wasserschaden im Theater Duisburg
 
Mittlerweile gibt es erste Informationen zum Wasserschaden im Theater der Stadt Duisburg. Der Schaden entstand im Rahmen von Wartungsarbeiten an der Sprinkleranlage, die seit drei Jahren wöchentlich durch eine externe Fachfirma durchgeführt werden.
Um 7:04 löste die Anlage aus. Der Firma gelang es nicht mehr, den Automatismus zu stoppen und 80.000 Liter Wasser fluteten das Theater. Betroffen sind weite Teile des Theaters, unter anderem der Bühnenbereich, die Unterbühne und die technischen Aufzüge. Besonders kritisch ist, dass auch die Leitungsschächte voller Wasser stehen.  
Die genaue Schadensaufnahme dauert an und wird sich über Wochen hinziehen. Sachverständige und eine Bautrocknungsfirma haben die Arbeit aufgenommen. Die Feuerwehr ist damit beschäftigt, die Wassermassen abzupumpen.  
Aus Sicherheitsgründen musste die Haustechnik vom Netz genommen werden. Dies betrifft auch die Brandmeldeanlage. Damit die Sicherheit vor Ort trotzdem gewährleistet ist, stellt die Feuerwehr Brandwachen.  
Konkrete Aussagen zum Ausmaß des Schadens oder zur konkreten Schadensursache gibt es derzeit nicht. Auch kann niemand derzeit sagen, wann das Theater wieder bespielbar sein wird.

Bühnenbereich im Theater der Stadt Duisburg unter Wasser
Akzente-Veranstatungen abgesagt

Duisburg, 5. April 2019 - Im Theater der Stadt Duisburg ist es heute morgen (5. April) gegen 7.15 Uhr zu einem massiven Wassereinbruch an der Sprenkleranlage gekommen. 80.000 Liter Wasser fluteten das Theater und haben vor allem den Bühnenbereich unter Wasser gesetzt.  
Der Schaden wird derzeit aufgenommen und kann im Moment noch nicht beziffert werden. Fest steht jedoch, dass das Theater auf im Moment noch nicht absehbare Zeit nicht bespielbar sein wird.  Die Akzente Vorstellungen müssen ausfallen. Im Rahmen unser für heute geplanten Pressekonferenz zur Akzente-Bilanz wird Kulturdezernent Thomas Krützberg darüber informieren, wie bereits gekaufte Karten zurück gegeben werden können.  










Fotos mit Datum Stadt Duisburg

- Bilder aus dem Theater Duisburg nach der Flut

Ralf Pape ermöglicht den Neuanfang
Rolle rückwärts für den Erhalt der Eishalle und des Eishockeys in Duisburg

"Ich habe da eine Gesellschaft gefunden, die noch nicht voll bei den Kölner Haien engagiert ist. Sie wird übernehmen", freute sich vor fünf Jahren Ralf Pape über seinen Coup, die Kenston Sport GmbH nach Duisburg zu holen. Er wollte mit allem ins Reine kommen, seine Unternehmen und darunter auch die Füchse an sichere Ufer bringen. So weit der Plan.

Die Übergabe gelang - wenn auch mit viel Getöse im nicht ganz öffentlichen Bereich, als Kenston-Chef Uckermann 2014 auch einige der Füchse-Unterstützer - darunter auch die BZ - so richtig vergraulte und mit Tönen wie "Sie werden mich noch kennenlernen", verbale Geschütze auffuhr, die sich im Laufe der Jahre als echte Rohrkrepierer darstellten.
Wie dem auch sein, fünf Jahre versuchte diese GmbH - bei Fans auch die "Kurzmantel-Fraktion bezeichnet - die Füchse in der Oberliga zu halten und waren auch hauchdünn dran, am Aufstieg in die DEL2, dem erklärten Ziel von Uckermann.

Nun wurde die Gerüchte vom Kaliber des Propheten Hiobs wahr. Die Eishallen-Betreiber lösten am 29.03.2019, also heute vor einer Woche, mit DuisburgSport den Betreibervertrag, den es seit der Übergabe der Stadt 1995 gab. Was mit Dieter Jansen und Jürgen Schmitz als Verantwortliche der Eissport-Betriebsgesellschaft begann, übernahm Ralf Pape mit DEL-Betrieb und mehr, bis eben Kenston 2014 einstieg. Nun erfolgte der Ausstieg und es gibt Ungeklärtes in einer hohen Zahl. Wer kann bzw. will übernehmen? Was ist mit der Einhaltung von Fristen wir die Anmeldung zu Oberliga 2019/20, dem Spielbetrieb der erfolgreichen Nachwuchsteams des EVD?
Es ist aber nicht das erste Mal, dass das Duisburger Eishockey vor einer sehr ungewissen Zukunft steht.

Am heutigen Freitag wurde in einer eigens einberufenen Pressekonferenz im 'Kleinen Prinzen' die Frage nach einer Zukunft der Eissporthalle und des Eishockeys in Duisburg beantwortet.
Eishalle und Eishockey haben in Duisburg eine Zukunft!

Sorgen tut dafür der Duisburger Unternehmer, Sportgroßsponsor und Ex-Ober-Fuchs Ralf Pape (rechts).
Wer auch sonst.

Natürlich nicht allein. Alle ziehen an einem Strang, alle haben ihr 'Go' gegeben. Alle, das sind (v. l.) EVD-Vorsitzende Stavros Avgerinos für den EVD, Dr. Ralf Krumpholz für die Stadt, DuisburgSport-Mitarbeiter Henry Lehmann, DuisburgSport Betriebsleiter Jürgen Dietz und natürlich Ralf Pape.

Jürgen Dietz: "Es ist eine kurzfristige Geschichte, um die Eissporthalle weiter betreiben zu können und höherklassiges Eishockey in Duisburg gewährleisten zu können. Die Mittel- und Langfristigkeit muss im Laufe des Jahres geklärt werden."

DuisburgSport führt notwendige Reparaturen in der Eishalle aus
Zum Zustand der Eissporthalle sagte Jürgen Dietz: "Die Bestandsaufnahme läuft. Im technischen Bereich und insbesondere im Alarmierungsbereich sind einige Teile nicht mehr funktionsfähig und reparaturbedürftig. Die Eisanlage ist, soweit wir es innerhalb einer Woche übersehen konnten, in Ordnung, ebenso die Mannschaftskabinen. Die Jugend- und Hobby-Spielerkabinen sind Schrott. Die Container müssen saniert, bzw. erneuert werden. DuisburgSport kümmert sich um die Reparaturen."

Im Gespräch mit der BZ sprach der DuisburgSport-Betriebsleiter von "Reparaturkosten im hohen fünfstelligen Bereich". Ob Reparaturkosten durch Versäumnisse der 'alten' Kenston-GmbH entstanden sind und somit Regressansprüche gestellt werden, wird sich erst im Laufe der Arbeiten herausstellen. Dietz: "Das können wir bis dato noch nicht überblicken. Es kann sich auch um normale Reparaturen aufgrund Laufzeit und Alter handeln."

Welcome back, Ex-Oberfuchs Ralf Pape
Als 'Oberfuchs' kehrt Ralf Pape nicht zurück, für Amt und Würden steht er nicht zur Verfügung. Er stellt sein 'Know how' zur Verfügung, nutzt sein globales Netzwerk für den EVD und dürfte auch den Groß-Sponsor geben.

Ralf Pape: "Vor fünf Jahren war ich überzeugt, den EVD in gute Hände gegeben zu haben. DEL2, langfristig auch DEL waren im Machbaren. Eine gute Aussicht. Das ist jetzt Geschichte. Ich bin bereit, die aktuell missliche Lage zusammen mit dem Verein und der Stadt kurzfristig zu bereinigen!"

Pape weiter: "Aktuell kann es in der kommenden Saison nur um den Klassenerhalt in der Oberliga gehen. Es soll keiner glauben, wir könnten jetzt noch eine Mannschaft zusammenstellen, die die Gegner aus der Halle schießt. Wir haben noch mit keinem Spieler gesprochen, die Verträge sind ausgelaufen oder hinfällig. Die Strukturen, die wir geschaffen hatten, die wir hinterlassen hatten, sind nicht mehr da. Allein der Saison-Etat für die Ausrüstung liegt zwischen 120.000 und 150.000 Euro."

Ralf Pape schaut nicht zurück, sein Blick und sein Handeln ist auf die unmittelbare Zukunft gerichtet: "Wir müssen einen Neustart wagen. Mit Spielern, die einen deutschen Pass haben. Der EVD leistet eine hervorragende und erfolgreiche Jugendarbeit, vielleicht kann man den ein oder anderen in der ersten Mannschaft einbauen. Am Wochenende wird der neue Trainer und das neue Trainerteam verpflichtet. Seit der Bekanntgabe über den Rückzug Kenstons hat bei mir das Telefon nicht mehr still gestanden, es wurde Hilfe angeboten. Ich setze da auch auf Matthias Roos, der Sportdirektor in Krefeld ist. Wenn der Verein ihn helfen lässt. Denn Krefeld stellt ja gerade ein eigenes Oberligateam auf."


Dirk Schmitz, der erfolgreich in die 'Trainerbresche' gesprungen war, wird dem EVD-Nachwuchs, bei dem er erfolgreiche Arbeit leistet, erhalten bleiben. Das hat sich auch der EVD-Vorsitzende Stavros Avgerinos erbeten.

Ach ja, für das rege Interesse an der Zukunft des Duisburger Eishockeys war die Location im 'Der kleine Prinz' tatsächlich zu klein gewählt worden.

Bülent Aksen, Duisburger Handball-Torwart-Legende und ein langjähriger Wegbegleiter von Ralf Pape, verfolgte die Pressekonferenz vom Flur aus.

Verheerender Brand am UNESCO-Welterbe Notre-Dame in Paris
Spendenaufruf #FuerNotreDame gestartet

Ministerpräsident Armin Laschet und die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission Prof. Dr. Maria Böhmer rufen zu Spenden #FuerNotreDame auf. Am 15. April 2019 hat ein verheerender Brand große Teile der Kathedrale Notre-Dame in Paris zerstört. Die UNESCO kooperiert mit den französischen Verantwortlichen bei der Analyse der Schäden und dem Wiederaufbau der Kathedrale. Über ein Spendenkonto können Menschen in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus dringend notwendige Arbeiten an der weltberühmten Kathedrale unterstützen.

Prof. Dr. Maria Böhmer erklärt: „Der Brand in Notre Dame erschüttert mich zutiefst. Der Schaden ist ein Verlust für die gesamte Menschheit. Als Meisterwerk der Architektur wurde die Kathedrale 1991 gemeinsam mit weiteren Bauten am Ufer der Seine als UNESCO-Welterbe anerkannt. Meine Gedanken sind bei unseren französischen Freundinnen und Freunden. Beim Wiederaufbau dieser einzigartigen Kathedrale werden wir sie mit allen Kräften unterstützen."
Ministerpräsident Armin Laschet unterstreicht: „Mit keinem Land verbinden uns so intensive Beziehungen wie mit Frankreich. Die Kathedrale Notre Dame de Paris ist ein gemeinsamer Ort der deutsch-französischen und europäischen Geschichte. Die Schäden von Notre Dame berühren Millionen Menschen hier bei uns ähnlich wie in Frankreich. Mit unserer Initiative „NRW für Notre Dame“ geben wir jedem Bürger und Unternehmen in Nordrhein-Westfalen die Gelegenheit, am Wiederaufbau mitzuwirken. Wir sind froh, mit der Deutschen UNESCO-Kommission in Bonn dafür einen engagierten Partner gewonnen zu haben.“
Spendenkonto bei der Sparkasse Köln-Bonn #FuerNotreDame Kontoinhaberin: Deutsche UNESCO-Kommission e.V. Stichwort: Notre Dame IBAN: DE71370501981914191414 BIC: COLSDE33
Auf Überweisungsträgern wird um vollständige Angabe der Adresse gebeten. Nächste Schritte In Zusammenarbeit mit den zuständigen französischen Behörden, der Bauleitung und der Kirche werden Expertinnen und Experten der UNESCO zügig eine Beurteilung der Schäden vornehmen.
Ein Aktionsplan mit kurz- und mittelfristigen Maßnahmen soll entwickelt werden, um weitere Schäden an dem Gebäude zu verhindern und die noch vorhandene Originalsubstanz weit möglichst zu erhalten. Im Anschluss wird die UNESCO die französischen Behörden beim Wiederaufbau unterstützen.

Auf der Liste des UNESCO-Welterbes stehen derzeit 1.092 Kultur- und Naturstätten in 167 Ländern. Deutschland verzeichnet 44 Welterbestätten. Kriterien für die Anerkennung als UNESCO-Welterbe sind unter anderem der außergewöhnliche universelle Wert der Stätte und ein Managementplan, der die Erhaltung des Erbes für aktuelle und zukünftige Generationen sicherstellt. Mit der Einschreibung in die Welterbeliste verpflichten sich die Vertragsstaaten, die Welterbestätten auf ihrem jeweiligen Staatsgebiet zu schützen und ihren Wert der Gesellschaft zu vermitteln.

16. April:

Online-Terminvergabe in allen Bürger-Service-Stationen möglich    
Nach dem erfolgreichem Abschluss der Pilotphase, besteht von nun an die Möglichkeit, in allen Bürger-Service-Stationen sämtliche Dienstleistungen auch mit vorheriger Online-Terminvereinbarung zu beantragen.  
Im Rahmen eines dreimonatigen Pilotprojektes wurden zunächst nur in den Bürger-Service-Stationen Homberg/Ruhrort/Baerl und Stadtmitte, online Termine für die gewünschte Dienstleistung (wie z.B. Antrag auf Personalausweis/ Reisepass/ Kinderausweis, Meldebescheinigungen, An-und Abmeldungen usw.) angeboten.
Selbstverständlich besteht aber auch weiterhin Gelegenheit, ohne Terminvereinbarung, jede Dienstleistung in allen Bürger-Service-Stationen in Anspruch zu nehmen. Stadtdirektor Martin Murrack und zuständiger Dezernent für die Digitalisierung, freut sich über die durchweg erfolgreiche Pilotphase und bedankt sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für die zahlreichen positiven Resonanzen.
„Die vielen Rückmeldungen lassen erkennen, dass wir mit dem digitalen Fortschritt in Duisburg einen guten Weg beschreiten“, so Martin Murrack. Auf der Internetseite der Stadt können ab sofort in allen Bürger-Service-Stationen Termine vereinbart werden: www.duisburg.de/termine


17. April:
Duisburg und Oberhausen fordern Altschulden-Hilfe vom Bund
Duisburg und Oberhausen, zwei Ruhrgebietsstädte mit insgesamt über 700.000 Einwohnern und 3,4 Milliarden Euro Altschulden, stehen exemplarisch für die Anstrengungen, die viele hochverschuldete Kommunen der Region seit Jahren unter schwierigsten Bedingungen unternehmen.
Im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung der Verwaltungsvorstände von Duisburg und Oberhausen haben sich die Oberbürgermeister Sören Link (SPD) und Daniel Schranz (CDU) eindeutig positioniert und fordern nachdrücklich eine Problemlösung für die Altschulden.
„In Duisburg blicken wir bereits auf den fünften ausgeglichenen Haushalt in Folge. Das ist ein großer Erfolg und dennoch sorgt die Last der Altschulden dafür, dass die Zukunftschancen für die Menschen in der Region schwer beeinträchtigt sind. Mit einem Altschulden-Schnitt hat der Bund die historische Gelegenheit, diese Metropolregion wieder zum Zukunftsmotor zu machen. Niedrigzinsen und Hochkonjunktur bieten derzeit den wirtschaftlichen Rahmen und die realistische Chance, einen Altschulden-Schnitt tatsächlich zu realisieren“, so Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link.  
„Auch in Oberhausen haben wir uns mittlerweile zum dritten Mal einen ausgeglichenen Haushalt erkämpft, wegen der erdrückenden Altschulden bleibt uns trotzdem viel zu wenig Spielraum für dringend benötigte Investitionen. Der Bund muss endlich erkennen, dass wir nach jahrzehntelangen Kraftanstrengungen für andere Regionen nun selbst erhebliche Unterstützung benötigen“, erklärt Daniel Schranz, Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen.
Die Stadt Duisburg hat für den Aufbau-Ost bis heute 700 Millionen Euro aufgebracht, in Oberhausen sind es inklusive Zinsen 391 Millionen. Hinzu kommen in Oberhausen und Duisburg massive Ausgaben für Sozialleistungen und zuletzt auch erhebliche Aufwendungen für Geflüchtete und Asylbewerber. Oberbürgermeister Sören Link: „Der Bund soll keine Geschenke verteilen, aber er muss endlich erkennen, dass wir in den Kommunen seit Jahren immer wieder die Rechnung für die Berliner Politik begleichen. Schließlich geht es hier nicht nur um Geld, es geht auch darum, den sozialen Frieden zu wahren und das Vertrauen in eine verantwortungsvolle Politik für die Menschen vor Ort wiederherzustellen.“ Oberbürgermeister Daniel Schranz ergänzt: „Wir brauchen Altschulden-Hilfe, um wieder viel stärker in die Bildung unserer Kinder zu investieren. Dafür braucht es eine handlungsfähige, starke Kommune, die in der Lage ist, eigene Impulse zu setzen, Zukunft zu gestalten und zugleich die Menschen durch die Senkung von Steuern und Gebühren zu entlasten.“

„Chuck Berry over Bissingheim“
Duisburger Rock and Roll-Roman von Frank „Zepp“ Oberpichler jetzt auch als Hörbuch

Neues Familienzentrum in Hochfeld

3. Mai:
Stadtwerke bieten neuen Rund-um-die-Uhr-Pannenschutz fürs Zuhause
Stadtwerke-Haushaltsschutz – so heißt der neue Rund-um-die-Uhr-Service, den die Stadtwerke Duisburg ab sofort ihren Kunden anbieten. Das neue Angebot ist vergleichbar mit einem Pannendienst fürs Auto. Wenn ein Notfall eintritt, sind die Stadtwerke Duisburg 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr für ihre Kunden da. Dank eines regionalen Handwerker-Netzwerkes kann schnell zuverlässige Hilfe vor Ort geleistet werden.
In der Zusammenarbeit zwischen den Stadtwerken Duisburg und der Deutschen Schutzbriefgesellschaft steht Nutzern des Services ein zuverlässiges Expertenteam bei Pannen rund um das eigene Zuhause zur Seite. „Uns ist nicht nur die Versorgungssicherheit unserer Kunden wichtig. Unter dem Motto ‚Immer sicher versorgt!‘ wollen wir unseren Kunden auch bei ganz alltäglichen Problemen helfen“, betont Christian Theves, Leiter Privatkundenvertrieb bei den Stadtwerken.
„In den eigenen vier Wänden kann es plötzlich ungemütlich werden. Egal, ob ich mich ausgesperrt habe, ein Wespennest beseitigt werden muss oder in anderen Notfällen schnell Handwerker benötigt werden: mit dem Stadtwerke-Haushaltsschutz können wir jetzt schnell und effektiv helfen. Auch eine PC-Datenrettung sowie diverse Sicherheits- und Serviceleistungen gehören zum Paket“, so Theves weiter.  
Mit dem Stadtwerke-Haushaltsschutz können sich seit Anfang Mai Eigenheimbesitzer und Mieter eine exklusive Soforthilfe bei Notfällen im eigenen Zuhause sichern. Mit der Handwerker-Soforthilfe können Haushaltsschutz-Kunden, die sich zu Hause ausgesperrt haben, einen Türöffnungsservice in Anspruch nehmen. Gehen zum Beispiel Rohre oder Sanitäranlagen kaputt, ist ein Fachmann zur Stelle. Für registrierte Elektrogeräte gibt es eine 24-monatige Garantieverlängerung und falls die Festplatte streikt, hilft die PC-Datenrettung. Darüber hinaus profitieren Kunden nach Ablauf der Garantie von Elektrogeräten mit festem Stecker von einem Reparaturrabatt in Höhe von 25 Prozent.  
Ein Anruf bei der 24-Stunden-Haushaltsschutz-Soforthilfe genügt und ein zuverlässiges Expertenteam kümmert sich um schnelle Hilfe. Detailinformationen zum neuen Angebot der Stadtwerke Duisburg sind unter www.stadtwerke-haushaltsschutz.de zu finden. Dort kann der neue Service auch beauftragt werden. Der Stadtwerke-Haushaltsschutz ist nicht an einen Energieliefervertrag gebunden.


Mai


Duisburger Ehrenamtsportal startet am 2. Mai
Das Duisburger Ehrenamt geht online: Das neue Ehrenamtsportal bringt unter
www.duisburg.de/ehrenamt Menschen, die auf der Suche nach einer ehrenamtlichen Tätigkeit sind, mit Anbietern von ehrenamtlichen Tätigkeiten direkt und unkompliziert zusammen.
Die Plattform informiert über die freiwilligen Tätigkeitsfelder im kommunalen Rahmen. Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, findet über die Portalsuche sehr differenziert genau das Tätigkeitsfeld, das zu ihm passt und seinen Interessen entspricht. Die Suche berücksichtigt, unterschiedliche Parameter, wie Art der Tätigkeiten und Einsatzmöglichkeiten. Sie ist eingrenzbar auf Stadtteile und berücksichtigt auch zeitliche Vorstellungen der Interessierten.
Zudem eröffnet das Ehrenamtsportal auch Initiativen, Vereinen und Verbänden die Möglichkeit, selbst Tätigkeitsbereiche für ein freiwilliges Engagement bei ihrer Institution auf den städtischen Internetseiten zu beschreiben und so neue Helferinnen und Helfer zu gewinnen. Über das Portal können die Angebote eigenständig durch diese angelegt und verwaltet werden.
Oberbürgermeister Sören Link: „Ehrenamtliches Engagement hat einen großen Stellenwert in Duisburg. In vielen Bereichen ist die Hilfe von freiwillig Engagierten von unschätzbarer Bedeutung für die Stadtgesellschaft. Das Spektrum ist riesig - vom Vorlesepaten bis zur freiwilligen Feuerwehr. Mit der neuen Plattform wollen wir einen Beitrag zur Vernetzung schaffen."
7. Mai:

Uerdinger Brücke: Planung zügig vorantreiben
Gemeinsame Aktion von IHKs und Städten Duisburg und Krefeld  
Um die Uerdinger Rheinbrücke im Duisburger Süden als wichtige logistische Verbindung für die umliegenden Hafen- und Industriegebiete in Krefeld und Duisburg aufrechtzuhalten, haben die IHK Mittlerer Niederrhein und die Niederrheinische IHK eine Initiative gestartet. Ziel ist, die Planungen für eine Erweiterung der Brücke zügig voranzutreiben. Der Brückenzug stammt aus den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts und hat auch für Berufspendler und Anwohner beider Städte große Bedeutung.  
Unter der Überschrift „Leistungsfähigkeit der B 288 / A 524 sichern“ haben sich die beiden IHKs mit den Oberbürgermeistern der Städte Duisburg und Krefeld in einem gemeinsamen Schreiben an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer dafür ausgesprochen, die Planung für eine Erweiterung der Uerdinger Rheinbrücke schnellstmöglich anzugehen. Damit soll auch die wichtige Funktion der Brücke als Verbindung zwischen der A 3 und A 59 auf Duisburger Seite sowie der A 57 auf Krefelder Seite gestärkt werden.  
Duisburg: Keine Vernachlässigung der Infrastruktur zulassen „Die Rheinbrücken in Leverkusen und Duisburg-Neuenkamp sind alarmierende Beispiele dafür, was passiert, wenn wir die Instandhaltung unserer Infrastruktur zu lange vernachlässigen. Das darf uns bei der Uerdinger Brücke, die schon heute unter Denkmalschutz steht, nicht passieren. Die Planungen für eine neue Brücke müssen jetzt begonnen werden“, mahnt Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK in Duisburg.
Auch der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link sieht in der Maßnahme eine Stärkung der verkehrlichen Anbindung beider Städte. „Durch die Erweiterung der Brücke um einen durchgängigen vierstreifigen Ausbau der A 524 auf Duisburger Seite und der B 288 auf Krefelder Seite können wir das heutige Nadelöhr entzerren. Dadurch würde sich auch die Verkehrssituation im Bereich Mündelheim deutlich verbessern.“  
Krefeld: Brücke für zukünftige Anforderungen ausbauen „Die Belastungsgrenzen der Rheinquerungen sind an vielen Stellen überschritten“, betont Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein. „Vor diesem Hintergrund ist es dringend notwendig, für die Bürger und die Unternehmen intakte Querungen wie die Uerdinger Brücke zu erhalten und für zukünftige Anforderungen auszubauen.“
Auch der Krefelder Oberbürgermeister Frank Meyer sieht in der Maßnahme eine dringend notwendige Stärkung der Nordanbindung des Krefelder Hafens. Er verweist darauf, dass die durchgehende vierspurige Verbindung zwischen A 3 und A 57 auf Krefelder Seite ohne zusätzliche Kosten eingerichtet werden kann, da dort die B 288 bereits voll ausgebaut ist. „Diesen wirtschaftlichen Vorteil sollte man in die Waagschale werfen“, betont Meyer mit Blick auf die Nutzen-/Kosten-Berechnung der Gesamtmaßnahme. Die Notwendigkeit, die Verbindung linksrheinisch zur Autobahn auszubauen, sieht er nicht – ebenso wie die anderen Unterzeichner der Erklärung.  
Geringe Priorität des Bauprojekts ist nicht zeitgemäß
Die Einstufung des vierspurigen Ausbaus der A 524 / B 288 einschließlich der Brücke in den „Weiteren Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) halten die vier Unterzeichner für überholt. Nach dieser Einstufung hat dieses Projekt keine Priorität. „Diese Einordnung basiert auf Zahlen, die im Jahr 2012 erhoben wurden und inzwischen deutlich übertroffen werden“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Zur Sicherung der Leistungsfähigkeit setzen sich die vier Partner für einen zügigen vierspurigen Ausbau der Verbindungen zwischen der A 3 und der A 57 ein – inklusive eines Neubaus der Uerdinger Rheinbrücke.  
Um den „dringend erforderlichen Ausbau schnellstmöglich zu erreichen“, fordern die vier Parteien drei Schritte: Erstens sollte die tatsächliche Belastung der Brücke durch eine aktuelle Verkehrszählung gemessen werden. Zweitens sollte frühzeitig mit dem Planungsverfahren begonnen werden – wie vom Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen bereits kürzlich zugesagt. Drittens müsste der Nutzen-/Kostenfaktor der Ausbaumaßnahme neu berechnet werden, damit sie in den „Vordringlichen Bedarf“ des BVWP eingestuft wird.


Eröffnungsfest Kantpark am Tag der Städtebauförderung
Bereits zum fünften Mal findet am kommenden Samstag der Tag der Städtebauförderung mit Veranstaltungen rund um das Thema in ganz Deutschland statt. Aus diesem Anlass gibt es im Kantpark, dessen Umbau mit Mitteln der Städtebauförderung realisiert wurde, nach Abschluss der Arbeiten ein Eröffnungsfest. Zwischen 12 bis 17 Uhr gibt es ein buntes Programm für Jung und Alt. Oberbürgermeister Sören Link wird um 13.30 Uhr den Kantpark offiziell eröffnen.


7. Mai:
Neue Skulptur vor der Zentrale der Volksbank am Innenhafen

Vor dem Gebäude der Genossenschaftsbank am Innenhafen wurde nun gemeinsam mit Oberbürgermeister Sören Link die vom Bildhauer Thomas Schönauer entworfene Skulptur – der Cultivator – enthüllt.
Wer den Bildhauer Thomas Schönauer und seine Werke kennt, weiß, dass seine Kunst geometrische Formen gradlinig mit hochwertigen Materialien vereint. Seine Werke sind in Duisburg, Mülheim an der Ruhr, aber auch weltweit zu finden. „Es macht uns stolz, diesem regional und überregional tätigen Künstler hier dauerhaft, an höchst frequentierter Stelle, einen weiteren Ausstellungsort zu bieten. Schönauer bearbeitet für seine Werke Stahl in seiner schönsten Form – Edelstahl – um genau zu sein. Wir sind zutiefst davon überzeugt, dass dieser Werkstoff zum Stahlstandort Duisburg und der dazugehörigen Geschichte passt. Überhaupt: die geraden Strukturen und die amorphe Anmutung passen gut zu uns und unserer Region“ erklärt Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstandes der Volksbank Rhein-Ruhr. „Beständigkeit, Kontur und Schliff des Kunstwerkes fügen sich einzigartig in die Umgebung ein. Der direkte Bezug zum Wasser und die gradlinige Architektur unserer Immobilie im Hintergrund, runden die Optik im Gesamten ab“ so Diederichs weiter.
Die kürzlich enthüllte Skulptur besteht aus Edelstahl und reiht kreisrunde Formen aneinander. Der Brunnen, der bis vor wenigen Monaten noch an dieser Stelle stand, musste weichen. Bedauerlicher Weise konnte dieser, trotz umfangreicher Bemühungen, nicht mehr hergerichtet werden.
Für die Volksbank Rhein-Ruhr ist die Errichtung des neuen Kunstwerkes ein klares Bekenntnis zum Standort Duisburg und der Region. Sie hält beständig am Unternehmensleitbild fest. Die Werte Fairness, Vertrauen, Menschlichkeit und Toleranz bilden die Basis der Grundpfeiler des Handelns. Der Beweis dafür, dass die Volksbank Rhein-Ruhr ihr Unternehmensleitbild nicht nur auf dem Papier „lebt“ spiegelt sich im sozialen Engagement wider.
Allein mit Hilfe des Online-Spendenportals, dem Förderprogramm Rhein-Ruhr, vergibt sie jährlich 92.000 Euro für kulturelle und soziale Projekte in der Region. Insgesamt sind es Spenden und Sponsorings in Höhe von rund 500.000 Euro, die auch mit Hilfe der Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung zielgerichtet in die Region gespendet werden.

V.l.: Oberbürgermeister Sören Link gemeinsam mit Thomas Diederichs und Thomas Schönauer. Foto Lothar Brunner, Volksbank Rhein-Ruhr

10. Mai:
Zoo Duisburg wird 85 Jahre alt

 

Duisburg, 10. Mai 2019 - Am 12. Mai 1934 wurde der Tierpark am Kaiserberg eröffnet. Zu seinem 85jährigen Bestehen blickt der Zoo auf eine bewegte Geschichte zurück – und ermöglicht allen Besuchern, welche 1934 geboren wurden, einen kostenfreien Zootag am kommenden Sonntag unter Vorlage des Personalausweises an den Zookassen.

Foto Zoo Duisburg 1996

Expo-Brücke: Foto Zoo Duisburg

Foto Hans-Willi Bütefür



Gerade einmal 4ha umfasste das Gelände des ehemaligen Tierparks an der Stadtgrenze zu Mülheim. Vornehmlich heimische Tierarten, aber auch ein Aquarium und ein Raubtierhaus lockten die Besucher in den Gründerjahren an den Kaiserberg. In den folgenden Jahren konnte der Tierpark Stück für Stück vergrößert werden – bis Gebäude und Tierbestand den Bombenangriffen während des zweiten Weltkrieges zum Opfer fielen.


Lediglich ein Emu, drei Flamingos, zwei Schafe und ein Maulesel überlebten. Nach Kriegsende wurde der Zoo wieder aufgebaut und so konnten die Besucher bereits 1951 das erneuerte Aquarium besuchen – es ist bis heute das älteste Gebäude am Kaiserberg.

 

Mit dem Aufbau der Expo-Brücke im Jahre 1959 konnte sich der Tierpark um weitere 5 ha vergrößern und ist bis heute der einzige Zoo, welcher von einer Autobahn geteilt wird. Ersetzt wurde die gelbe Expo-Brücke im Jahr 1997 durch die neue, bis zu 30 Meter breite Zoo-Landschaftsbrücke.

 

Die Gorilla-Anlage damals

und heute - Fotos Zoo Duisburg

 

Das seinerzeit größte Affenhaus der Welt entstand 1962 am Kaiserberg. Im Äquatorium leben bis heute verschiedene Tierarten, vornehmlich Affen, welche rund um den Äquator beheimatet sind. Nur drei Jahre später eröffnete in Duisburg das erste Delfinarium, in welchem die vier großen Tümmler Flip, Flap, Perfect und Littlebit lebten.
Aufgrund des großen Zuspruchs ersetzte der Zoo nach drei weiteren Jahren die Beckenkonstruktion mit einem Tragluftzelt durch ein damals wegweisendes Delfinarium und erweiterte dieses im Jahre 1995 beträchtlich.

Zum gleichen Zeitpunkt begann in Duisburg eine wahre Erfolgsgeschichte, das erste Koalajungtier wurde 1995 am Kaiserberg geboren. Erst ein Jahr zuvor begann der Zoo mit der Haltung der Kletterbeutler. Weitere erfolgreiche Nachzuchten in den folgenden Jahren sorgten dafür, dass der Zoo über die Grenzen Deutschlands für seine Koalazucht bekannt wurde. Nicht umsonst wird in Duisburg daher auch das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für die sympathischen Beuteltiere koordiniert.

 

In den folgenden Jahren ersetzten Wegweisende, neue Tiergehege - das gehege damals, Fotos Zoo Duisburg - Stück für Stück ältere Anlagen. So konnten neue Gehege für Riesenotter und Brillenbären verwirklicht werden. 
Seit 2016 freuen sich die Sibirischen Tiger El-Roi und Dasha über eine großzügige und naturnah gestaltete Freianlage. Auch künftig wird der Zoo in naturnahe Tiergehege investieren. So bekommt das Duisburger Löwenrudel aktuell eine neue, 2.500m² große Außenanlage.


Mit der Eröffnung der Sparkassen-Erlebniswelt in 2011 wurde der Zoo um ein weiteres Highlight reicher. Auch ein neues Riff-Aquarium begeistert seit einigen Jahren kleine und große Zoobesucher.

11. Mai:

Kantpark: Die innerstädtische Oase mit viel Verweilcharakter

Von Jule Fee und Harald Jeschke


Lichtdurchflutet, sauber und sehr ansprechend zeigt sich nun nach der endgültigen Sanierung der innerstädtische Park. Um so ein Juwel inmitten der City beneiden viele andere Städte Duisburg. Nun wurde trotz vieler Schmerzen um die doch enormen Baumfällungen der Park für die Bürger eine Grünoase in der Stadt mit guter Aufenthaltsqualität für alle Schichten der Bevölkerung.

Duisburgs grüne Mitte: Kantpark-Wiedereröffnung

Duisburg,11. Mai 2019 - Heute Mittag gegen 13:30 fand die offizielle Wiedereröffnung des Kantparkes statt. Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link hielt zu diesem Anlass eine Rede. Zunächst einmal bedankte er sich bei allen Unterstützern, die bei der „Renovierung“ des Parkes geholfen hatten. Dann erklärte er, dass er nach der langen Umbauzeit froh ist, den Park gänzlich an die Bevölkerung „zurückzugeben“.
Link erklärte außerdem, dass er bemerkt hat, dass der Park in Duisburg schon gefehlt hatte und er hofft, dass dieser nun die Funktion als „grüne Mitte Duisburgs“ erfüllen kann, und zwar für groß und klein. Ein großes Dankeschön ging dann nochmal an die ehrenamtlichen „Kantgärtner“, die bei dem Projekt tatkräftig mitgeholfen haben.
Im Anschluss hielt eine Vertreterin der Kantgärtner ebenfalls eine Rede. Auch sie bedankte sich zunächst mal bei allen Unterstützern, die den Umbau erst möglich machten. Dann erläuterte sie, dass im Kantgarten eine Vielfalt an Gärten zu sehen ist. Ein Mauergarten, ein Schattenbeet, ein Gemüsebeet….

Im Jahr 2015 hatte es ca. 100 verschiedene Pflanzenarten im Kantpark gegeben. Über die Jahre sei diese Zahl immer mehr gewachsen und es sind immer mehr Lebensräume für Tiere entstanden. Gefördert wurde das Projekt von verschiedenen Institutionen und Menschen, die erstaunlicherweise gar nicht alle in oder um Duisburg lebten, außerdem Stiftungen und Geschäftsleuten. Natürlich wurden sie nicht nur von vielen Geld- und Sachspenden, sondern auch von ehrenamtlichen Mitarbeitern unterstützt.

Anschließend bedankte sie sich noch für die Unterstützung der Stadtverwaltung. Diese gab den Bürgern die Chance, ihre Stadt mitzugestalten und so natürlich ein wenig Kontrolle an die Bevölkerung abgibt. Die Kantgärtner haben schon massenhaft Sträucher, Stauden und Blumenzwiebeln im Park gepflanzt, außerdem Fledermaushäuser und Insektenhotels aufgehängt. Zum Schluss überreichte die Vertreterin mit den „Gartenkindern“ dem Bürgermeister ein solches Insektenhotel als Geschenk.

Neben der Reden gab es im Kantpark aber auch noch allerhand andere Dinge zu entdecken: eine Band begleitete die Besucher mit Musik, während diese sich an verschiedenen Stationen beschäftigen oder den Park erkunden konnten. An einer Station beispielsweise konnte man Insektenhotels selber bauen, an einer anderen ging es um das Thema Imkerei.

Meiner Meinung nach war nicht nur der Park wunderschön renoviert, sondern auch die Eröffnung angenehm gestaltet. Trotz der vielen Besucher fühlte es sich nicht überfüllt an, weil unteranderem die Sationen mit genügend Abstand aufgebaut waren. Die Gärten des Parkes waren traumhaft gestaltet. Jule Fee Jeschke


Kunstgenuss mit Pfiff

Spiel- und

Möglichkeiten zum augelassenen Toben


z
um Verweilen,

zur Besinnung


oder ausgedehnten Spaziergängen auf nun auch gepflasterten Wegen

12. Mai 2019: 33. Spieltag 2. BL - MSV Duisburg nach 3:4 gegen Heidenheim in die 3. Liga abgestiegen

Abgesagte Fusion von tks und Tata birgt Risiken für den Standort Duisburg

Mit großer Überraschung hat die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) die Absage der Fusion von thyssenkrupp und Tata Steel aufgenommen. „Das kommt überraschend und ist keine gute Nachricht für Duisburg“, sagt Andree Haack, Wirtschaftsdezernent der Stadt Duisburg. Eigentlich war die Fusion für dieses Jahr angekündigt, wurde aber jetzt abgesagt, da die Europäische Kommission dem Vorhaben sehr kritisch gegenübersteht.
„Der internationale Stahlmarkt ist durch subventionierte Produktion in anderen Ländern enorm unter Druck geraten. Ohne die Fusion mit Tata Steel ist es nur logisch, dass thyssenkrupp jetzt agieren muss. Der angekündigte Stellenabbau hätte vermieden werden können“, meint Haack und GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer ergänzt, dass die Stahlproduktion in anderen Ländern häufig nicht so hohen Qualitäts-, Umwelt- und Sozialstandards unterliegt, wie in Deutschland. Beide sind sich aber auch einig, dass der Stahlstandort Duisburg nach wie vor aufgrund seiner Lagevorteile und dem hohen technischen Standard nicht gefährdet ist.

Andree Haack, Wirtschaftsdezernent (rechts) und GFW-Mitgeschäftsführer, sowie GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer; Urheberin: Jacqueline Wardeski -

Nutzungsrechte: GFW Duisburg

100 Jahre Arbeiterwohlfahrt
Stadt schenkt zur Feier
die 'Marie-Juchacz-Platz'-Benennung am 'Schiffsmasken-Brunnen'


16. Mai:

Unterstützung für Lehmbruck Museum  
Landschaftsausschuss beschließt finanzielle Förderung von bis zu 100.000 Euro jährlich / Wilhelm-Lehmbruck-Preis wird umbenannt   Köln/Duisburg, 16. Mai 2019. Der Landschaftsausschuss der Landschaftsversammlung Rheinland unter Vorsitz von Anne Henk-Hollstein, Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, hat in seiner heutigen Sitzung einstimmig die finanzielle Unterstützung des Lehmbruck Museums beschlossen.  
 „Dieses international renommierte Haus zeichnet sich insbesondere durch seine einzigartige Sammlung moderner Skulpturen aus und hat sich wegen seiner außergewöhnlichen Ausstellungen einen Namen gemacht. Der LVR sorgt mit seiner Unterstützung dafür, dass dieses kulturelle Engagement nachhaltig gesichert wird“, betonte Henk-Hollstein.  
Der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link unterstrich: „Das Lehmbruck Museum findet weit über die Stadtgrenzen hinaus große Beachtung und zieht Besucher aus dem In- und Ausland in unsere Stadt. Dank der Unterstützung des LVR werden wir auch zukünftig attraktive Wechselausstellungen realisieren und die lokale und regionale Kunstszene fördern können.“  
Der Förderung waren konstruktive Gespräche zwischen dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) und der Stadt Duisburg vorausgegangen. Dabei verständigte man sich darauf, dass die Stadt ihre bisherige Förderung um mindestens weitere 60.000 Euro erhöht. Der LVR wird eine jährliche Unterstützung von bis zu 100.000 Euro leisten. Das Preisgeld für den „Wilhelm-Lehmbruck-Preis der Stadt Duisburg“ in Höhe von 10.000 Euro stellt künftig der LVR.
Der Preis wird umbenannt in „Wilhelm-Lehmbruck-Preis der Stadt Duisburg und des Landschaftsverbandes Rheinland“. Er wird alle fünf Jahre vergeben, das nächste Mal im kommenden Jahr. Die begleitende Sonderausstellung wird ebenfalls maßgeblich vom LVR finanziert.  

17. Mai:


Mit einer Million Euro will Duisburg den MSV Duisburg unterstützen.
Der Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW sieht diese Pläne kritisch. Eine Stadt mit Schulden in Milliardenhöhe kann sich solche Ausgaben nicht leisten. Kein Steuergeld für den Profifußball Bund der Steuerzahler NRW lehnt städtische Förderung des MSV Duisburg ab Düsseldorf. Am kommenden Montag soll der Rat der Stadt Duisburg eine „Einlage der Kommanditistin Stadt Duisburg in die MSV Duisburg Stadionprojekt GmbH & Co. KG“ beschließen. Damit soll die Stadt Duisburg den MSV Duisburg mit einer Millionen Euro unterstützen.
Der Bund der Steuerzahler NRW (BdSt NRW) appelliert an die Ratsmitglieder, diese Unterstützung abzulehnen. Angesichts einer Gesamtverschuldung im Konzern Stadt von rund 3,7 Milliarden Euro und mit einem überdurchschnittlichen hohen Steuersatz für die Grundsteuer B von 855 Prozent ist aus Steuerzahlersicht diese Förderung nicht akzeptabel. Heinz Wirz, Vorsitzender des BdSt NRW: „Es ist nicht die Aufgabe der Steuerzahler, den Profifußball mitzufinanzieren. Wenn der MSV Lizenzprobleme für die dritte Liga hat, muss sich der Verein selber darum kümmern.“
Anmerkung der Redaktion:

Die oft völlig nachvollziehbar dargestellten Merkwürdigkeiten bw. "Steuersünden" von Kommunen laufen hier ein wenig ins Leere, da die Stadt Miteigentümer ist und auch kaufmännisch bzw. im Sinne ihrer Bürger die Unternehmungen auch wirtschaftlich absichern muss. Es wäre für die kaufmännische und betriebswirtschaftliche Gesamtstrategie exterm dümmlich, hier den einzigen Nutzer wirtschaftlich die Unterstützung zu verweigern und ohne Not für Kapitalvernichtung und Personalabbau zu sorgen.

Duisburg, 21. Mai 2019 - Das Vergabeverfahren beim Bauprojekt „Am Alten Angerbach“ in Huckingen startet in die nächste Phase: Nachdem im Februar interessierte Investoren zur Einreichung von Konzepten aufgerufen worden waren, fand am 14. Mai nun die Jurysitzung zur Konzeptvergabe statt. Durch das Verfahren der Konzeptvergabe sollen die übergeordneten städtebaulichen, architektonischen und auch ökologischen Ziele gesichert werden. Die Baufelder werden durch den jeweiligen Investor schlüsselfertig und als Gesamtkonzept entwickelt und errichtet.

14 Investoren und Investorengruppen haben für die Vergabe der ersten fünf Baufelder mit insgesamt 110 Doppel- sowie 23 Einfamilienhäusern ihre Konzepte eingereicht. Die siebenköpfige Jury, der u. a. Wirtschaftsdezernent Andree Haack sowie GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer angehörten, kürte aus den Einreichungen insgesamt drei Gewinner.

Das erste Baufeld wird vergeben an die Dornieden Generalbau GmbH aus Mönchengladbach. Das Konzept sieht die Errichtung von 24 Doppelhäusern sowie drei freistehenden Einfamilienhäusern vor. Alle Häuser werden im KfW-55-Standard errichtet, wodurch ein für die Nutzer reduzierter Energieverbrauch und eine Fördermöglichkeit gegeben ist. Die Baufelder 2-4 gehen an eine Investorengruppe, bestehend aus der Kueppersliving Immobilienentwicklung GmbH & Co. KG (Krefeld), area & clavis Wohnungsbau GmbH (Duisburg/Moers) und der Blankbau SCS GmbH & Co. KG (Duisburg). Laut Konzept ist der Bau von 86 Doppel- sowie 12 Einfamilienhäusern vorgesehen, die durch eine Vielzahl von Grundrissen für unterschiedliche Wohn- und Lebensformen eine breite Zielgruppe ansprechen sollen.
Das fünfte Baufeld schließlich wird entwickelt durch die Jakob Durst GmbH & Cie aus Mönchengladbach. Der Investor plant die Errichtung von acht freistehenden Einfamilienhäusern, die ebenfalls den KfW-55-Standard erfüllen und sich durch die Verwendung von natürlichen Materialien auszeichnen.

„Die Siegerkonzepte überzeugen alle durch eine qualitativ hochwertige Architektur und ein stimmiges Gesamtkonzept. Durch die unterschiedlichen Grundrisse und Planungsvarianten entstehen individuelle Wohnformen für Familien, Singles und Paare, wodurch eine Durchmischung des Quartiers gewährleistet wird. Ich bin überzeugt, dass der „Alte Angerbach“ eine wunderbare Ergänzung und Aufwertung für den Duisburger Wohnungsmarkt sein wird“, so Bernd Wortmeyer.

Bevor jedoch die Hochbauarbeiten auf den fünf Baufeldern durch die Investoren beginnen können, müssen die Erschließungsarbeiten durch die GEBAG durchgeführt werden. Diese werden voraussichtlich im 4. Quartal 2020 abgeschlossen sein. Bis dahin werden u.a. die Gewinner-Konzepte der Investoren zur Bauantragsreife gebracht und die Vermarktung an Endkunden wird anlaufen. Über die schlussendlichen Kaufpreise der durch die Investoren entwickelten Immobilien kann nach aktuellem Planungsstand noch keine Aussage getroffen werden. Privatkunden, die sich für den Kauf eines einzelnen unbebauten Grundstücks oder eines schlüsselfertigen Hauses interessieren, können sich ebenfalls per Mail mit der GEBAG in Verbindung setzen, um auf der Interessentenliste aufgenommen zu werden. Die Termine für die Vergabe an diesen Kundenkreis werden derzeit von der GEBAG erarbeitet. Aktuell hat die GEBAG rund 600 Interessenten vorgemerkt.


Baufeld 1 - 1. Platz: Dornieden Generalbau GmbH 

(Quelle: Dornieden Generalbau GmbH)

Der Investor überzeugte das Auswahlgremium mit einem stringenten Konzept, das die Errichtung von 24 Doppel- und 3 freistehenden Einfamilienhäusern vorsieht. Die Anordnung der geplanten Gebäude entlang der in NordSüd-Richtung verlaufenden, nur einseitig bebauten Erschließungsachse bedingt, dass diese Gebäude als Eingangsgeste für das gesamte Plangebiet wahrgenommen werden. Wichtige städtebauliche Akzente werden durch die jeweils am Ende der Baufelder angeordneten freistehenden Einfamilienhäuser gesetzt. Durch ihre Materialität und die Gliederung der Baukörper mit Hochpunkten bilden diese Gebäude eine Art Rahmen für die dazwischenliegenden Doppelhäuser und tragen damit der städtebaulichen Relevanz ihres Standortes Rechnung.

Die Dornieden Generalbau GmbH hat in einer Art „Baukastensystem“ ein Konzept entwickelt, das sowohl in der architektonischen Anmutung als auch in den verschiedenen Nutzungsvarianten eine breite Vielfalt ermöglicht, gleichzeitig aber über ein klares Ordnungssystem jede Art von Beliebigkeit vermeidet. Es entsteht das Gesamtbild individueller Häuser mit eigener Adressbildung.

Das Grundrisskonzept ist geprägt von vielfältig nutzbaren Räumen und offenen Übergängen zwischen den Nutzungsbereichen. Die Flexibilität steht im Vordergrund, um unterschiedliche Lebensstile und Ansprüche der zukünftigen Nutzer vielseitig abdecken zu können. So entstehen vier verschiedene Grundrisse mit vier verschiedenen Fassadentypen. Im Rahmen der verschiedenen Grundrisskonzepte stehen unterschiedliche Dinge im Mittelpunkt: so beschäftigt sich der Grundriss „Business“ mit dem Thema Home-Office und bei der Variante „Wellness“ ist das neue zu Hause ein Ort der Entspannung.

(Quelle: Dornieden Generalbau GmbH)

Alle Häuser sollen über den Standard der aktuellen Energieeinsparverordnung hinaus als KfW-Effizienzhaus 55 erstellt werden. Dies ist auch für die späteren Nutzer im Hinblick auf einen reduzierten Energiebedarf und einen zusätzlichen Förderbaustein in der Finanzierung hoch interessant. Des Weiteren mit Blick auf die wachsende Bedeutung der Elektromobilität werden alle Garagen mit Stromanschlüssen ausgestattet, die die spätere Nachrüstung einer E-Ladestation ermöglichen.
Auch bei der Gestaltung der Außenanlagen hat der Investor ein besonderes Augenmerk auf eine ökologisch nachhaltige Ausführung gelegt. Die Hauszuwegungen und Zufahrten für die Garagen werden beispielsweise in einem wasserdurchlässigen Material erstellt. Die Versiegelung des Bodens wird somit auf ein Minimum reduziert.

 

Baufeld 2-4 - 1. Platz: Kueppersliving Immobilienentwicklung GmbH & Co. KG, area & clavis Wohnungsbau GmbH, Blankbau SCS GmbH & Co. KG

(Quelle: Kueppersliving Immobilienentwicklung GmbH & Co. KG, area & clavis Wohnungsbau GmbH sowie Blankbau SCS GmbH & Co. KG)

Die Investorengruppe, die den Zuschlag für die Baufelder 2, 3 und 4 erhalten hat, besteht aus den Firmen Kueppersliving Immobilienentwicklung GmbH & Co. KG, area & clavis Wohnungsbau GmbH sowie Blankbau SCS GmbH & Co. KG. Insgesamt umfasst das Konzept des Siegers 86 Doppel- und 12 freistehende Einfamilienhäuser.
Einer der ausschlaggebenden Punkte für die Auswahl der Investorengruppe war, dass die dem Neoklassizismus angenäherte architektonische Formsprache dem Plangebiet und der Lage in Duisburg eine angemessene Ausstrahlung verleiht. Ziel der Entwicklung ist es, eine ausgewogene soziale Mischung in den verschiedenen Quartieren zu erreichen. Durch das Angebot verschiedener Architekturen bietet auch diese Investorengruppe den künftigen Bewohnern eine Art „Baukastensystem“, die eine großes Maß an Vielfalt ermöglicht, dieses allerdings nicht zu Lasten der einheitlichen Gestaltung des Plangebiets.

Durch die Ausformulierung einer einheitlichen Architektursprache bei verschiedenen Gebäudegrößen und Raumanforderungen stehen die Bedürfnisse aus Familiengrößen und Lebensphasen im Mittelpunkt. Eine Vielzahl an Grundrissen, die auch flexibel zu gestalten sind, ermöglicht eine zukunftsorientierte Nutzung für Singles, Paare, Großfamilien, von mehreren Generationen und auch von Wohngemeinschaften. Trotz zunächst einheitlicher Gestaltungsgrundlagen und Grundelementen erhalten die zukünftigen Bewohner somit die Möglichkeit zur Individualisierung ihres Eigenheims.

Auch das durchdachte Quartierskonzept hat die Jurymitglieder am Ende von dem vorgelegten Konzept überzeugt. So setzt das Konzept bei Zukunftsthemen neue Maßstäbe und könnte als Vorzeigeprojekt in Duisburg gelten. Ziel einer intelligenten Vernetzung der Bewohner untereinander – und in Verbindung mit verschiedenen Serviceanbietern - ist die Erhöhung der Wohnqualität. Die Investoren planen die Bereitstellung einer InternettPlattform exklusiv für das Quartier, die vor allem mobil als „Quartiers-App“ erlebbar ist. Diese „Quartiers-App“ bedient verschiedene Bereiche: von der digitalen Kommunikation über den Bereich der Automatisierung bis hin zu der Möglichkeit, verschiedenen Dienstleistungen – wie beispielsweise eine Online-Bestätigung der Paketannahmestation – in Anspruch zu nehmen.


Baufeld 5 - 1. Platz: Jakob Durst GmbH & Cie

(Quelle: Jakob Durst GmbH & Cie.)

Der Investor erhielt von dem Auswahlgremium den Zuschlag für das Baufeld 5 aufgrund des überzeugenden Konzepts, das die Errichtung von 8 freistehenden Einfamilienhäusern vorsieht. Der Investor kennzeichnete sein Konzept mit dem Titel „Brilliant“ und setze diesen Maßstab auch bei der Gestaltung der freistehenden Einfamilienhäuser um. So kann dieses Bauvorhaben, das den Stadtteil Huckingen weiter ausschmücken soll, als neumodisch, hell und offen wahrgenommen werden.

Das Konzept zeichnet sich durch ein „Spiel der Baukörper“ aus. Die Versprünge der Geschosse werden in ihrer Wahrnehmung durch die unterschiedlichen, aber dennoch aufeinander abgestimmten Materialien der Fassaden ergänzt. Außerdem erscheinen die Baukörper aufgrund der Versprünge nicht sehr massiv – was die herausragende Lage in dem Plangebiet unterstützt. Durch das Angebot zwei verschiedener Haustypen, die durch das Merkmal der Vielseitigkeit unterstützt werden, ergibt sich der gewünschte Effekt der „Vielfalt in der Einheit“. Die Vielfalt lässt das Quartier lebhaft erscheinen, allerdings nicht zu Lasten einer einheitlichen städtebaulichen Anmutung. Durch vielseitige Grundrissvarianten und variable Zimmeranzahlen werden verschiedene Kundenbedürfnisse befriedigt und den zukünftigen Bewohnern unterschiedliche Wohnkonzepte angeboten. Durch die offene Gestaltung des Erdgeschosses wird hier eine Durchlüftung der Räumlichkeiten erzielt.
 



(Quelle: Jakob Durst GmbH & Cie.)


Nach dem Wasserschaden im Theater Duisburg: Spielbetrieb wird eingeschränkt wieder aufgenommen  
Nach dem Wasserschaden vom 5. April kann der Proben- und Vorstellungsbetrieb im Großen Haus des Theaters Duisburg ab Pfingstmontag in eingeschränkter Form wieder aufgenommen werden: Bis Ende der Saison können damit neun der 16 geplanten Vorstellungen der Deutschen Oper am Rhein sowie die Vorstellungen des Schauspiels stattfinden.  
Oberbürgermeister Sören Link: „Das ist eine gute Nachricht und ein erfreulicher Etappenerfolg auf dem Weg, das gesamte Haus wieder uneingeschränkt für alle Theaterbegeisterten zu öffnen. Ich hoffe jetzt sehr, dass ab der nächsten Spielzeit der Spielplan wie vorgesehen angeboten werden kann.“  
Kulturdezernent Thomas Krützberg ergänzt: „Mein Dank gilt dem Immobilien-Management Duisburg, dem Fachplaner, den Firmen, die das Theater betreuen sowie der Feuerwehr, die alle gemeinsam das Ziel der Wiederaufnahme des Spielbetriebs engagiert und zielstrebig verfolgt haben und weiterverfolgen werden.“  
Als erste Vorstellung nach der Schließphase präsentiert die Deutsche Oper am Rhein am Pfingstmontag, 10. Juni „Die Zauberflöte“ von Wolfgang A. Mozart. Am 19. Juni feiert die neue Familienoper „Geisterritter“ Premiere. Bis Saisonende finden alle sechs Vorstellungen der Familienoper wie geplant und angekündigt statt. Auch das Ballett am Rhein kann in das Theater Duisburg zurückkehren: Am 21. Juni steht der dreiteilige Ballettabend „b.38“ auf dem Spielplan. Der für den 3. Juli angesetzte Chorabend „Sing Together - Junge Chöre im Theater Duisburg“ findet ebenfalls statt.  
Indes konnten noch nicht alle durch das Wasser entstandenen technischen Schäden auf der Großen Bühne behoben werden, beispielsweise sind noch Teile der Drehbühne und der Boden der Seitenbühne beschädigt. Daher müssen die Vorstellungen „Die Fledermaus“ (08., 16., 20. Juni), „Don Pasquale“ (28. Juni, 04. Juli und „Don Carlo“ (29.Juni, 05. Juli) im Theater Duisburg ausfallen. Die Deutsche Oper am Rhein setzt sich mit den Karteninhabern zwecks Erstattung des Kaufpreises in Verbindung.  
Prof. Christoph Meyer, Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein: „Dass wir nun noch immerhin neun von 16 Vorstellungen im Großen Haus in den letzten Wochen der Saison spielen können, sind äußerst gute Nachrichten. Insbesondere freuen wir uns darüber, dass wir durch die Möglichkeit, den Probenbetrieb im Theater Duisburg ab Pfingstmontag wieder aufzunehmen, unsere Familienoper `Geisterritter´ wie geplant zur Premiere bringen können. Unser Dank gilt allen im Theater Duisburg und in der Verwaltung, die in den vergangenen Wochen seit dem Wasserschaden unermüdlich und äußerst engagiert an seiner Behebung arbeiten. Es ist wunderbar, dass sie nun sogar eine Lösung gefunden haben, den Spielbetrieb noch in dieser Saison zumindest teilweise wieder zu ermöglichen. Besonders dankbar sind wir auch unserem Publikum, das uns in den vergangenen Wochen mit großen Verständnis für die Situation unterstützt hat.“   
Auch das Schauspiel kehrt auf die große Bühne zurück: die bis Ende der Spielzeit geplanten Vorstellungen von „#BerlinBerlin“ am 25. Juni, „INFINITA“ am 6. Juli und „Romeo und Julia“ am 12. und 13. Juli werden im Großen Haus gezeigt. Die am 19. Mai entfallene Vorstellung „Schiller Balladen Rave“ mit Philipp Hochmair wird in der nächsten Spielzeit nachgeholt. Die Vorstellungen im FOYER III und im Opernfoyer finden wie geplant statt.
Auf Grund der großen Nachfrage gibt es eine zusätzliche Vorstellung von „Being Freddie Mercury“ mit Kai Bettermann am 28. Juni im FOYER III.  
Während im Großen Haus am 23. Juni das Konzert des Klangkraft-Orchesters wie geplant präsentiert werden kann, muss der Tanztheaterabend „Das Traumfresserchen“ der Tanzwerkstatt Ulla Weltike am 30. Juni ins Theater am Marientor verlegt werden. Bereits gelöst Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit.

Jedes Team braucht einen Leader - Enis Hajri ist einer! Meinen nicht nur die MSV-Fans
Stehende Ovationen beim 43. Duisburger Landhaustreff
SPD klammert sich an jeden abfahrenden Zug - 'Ur-alte Dame' unterstützt jetzt auch 'Schulschwänzen'
Badeverbot an fast allen Duisburger Seen
Bürgerverein setzt sich für über 100 Auszubildende ein
Haltepunkt „Entenfang“ muss weiter angefahren werden!

Und wieder einmal 'Symptom-Bekämpfung' in Marxloh - Aktion 'Null-Toleranz' trifft nicht die Ursache
Spielbetrieb im Theater geht nach Wasserschaden eingeschränkt weiter
Bilanz der GFW Duisburg - Aktivitäten in 2018, Status quo und Ausblick
Wasserstraßen-Wissen für Logistiknachwuchs: Lehrgang der Schifferbörse zu Duisburg-Ruhrort
DVG-Bus wirbt in der Farbe Lila für den Rhein-Ruhr-Marathon
Stadt will höheren Schaden durch Zahlung an MSV-Stadionprojekt abwenden

100 Jahre Arbeiterwohlfahrt
Stadt schenkt zur Feier
die 'Marie-Juchacz-Platz'-Benennung am 'Schiffsmasken-Brunnen'

Über 300 Tierpaten besuchten den Zoo - Zoo Duisburg feiert 85. Geburtstag
Am Großenbaumer Bahnhof wurde um dem Maibaum getanzt
Eine jahrhundertalte Tradition - St. Hubertus 1911 e.V. Jungschützen luden zum traditionellen Osterfeuer

Bund der Steuerzahler spielt falsch!

Gesundheitstag im Herbst in Rheinhausen!
Der Rhein-Ruhr-Express, nicht nur durch Duisburg - Schallschutzfenster gegen den Zuglärm
Europawahl in Hochfeld?! Europawahl-Party, Frühschoppen und Nachmittagskaffee in Hochfeld
U-Bahn-Zugang „Steinsche Gasse“

Der Rhein-Ruhr-Express, nicht nur durch Duisburg - Schallschutzfenster gegen den Zuglärm
20. Mai ist 'Weltbienentag'- Bienen sind Bestandteil unsere Lebensversicherung der Artenvielfalt
Stehende Ovationen beim 43. Duisburger Landhaustreff
Jüdisches Leben in Westfalen - Tages-Exkursion nach Hamminkeln
'Leistungsfähigkeit der B 288 / A 524 sichern'
Spielzeug- und Kleidertauschbörse im Elterncafé
Anmeldungen zur Sommerferienfreizeit in Italien

Explorado: FRECH, WILD, WUNDERBAR
UNICEF: UNICEF setzt in ganz Deutschland ein Zeichen für eine bessere Zukunft

Juni

Montag, 3. Juni:
Deutsche Bahn: Reparaturarbeiten können bis in die Abendstunden andauern
• Beschädigungen an der Leit- und Sicherungstechnik
• Fernverkehr und Regionalverkehr wird weiter umgeleitet - Techniker seit den Morgenstunden vor Ort  
Aufgrund eines Unwetters kommt es seit heute früh 6.15 Uhr zu Einschränkungen im Bahnverkehr in NRW. Mehrere Blitzeinschläge führten zu Beschädigungen der Leit- und Sicherungstechnik an allen Gleisen im Bahnhof Mülheim-Styrum sowie in Essen West. Die Blitze haben zu einer Überspannung in den Kabelwegen geführt und u.a. die sogenannten Achszähler und Kabelanlagen beschädigt. Seit heute Morgen arbeiten die Techniker unter Hochdruck an der Beseitigung der Schäden. So müssen beispielsweise auch rund 200 Blitzschutzelemente – vergleichbar mit Sicherungen im Haushalt – geprüft und ggf. ausgetauscht werden. Außerdem müssen Platinen in technischen Anlagen erneuert werden.
Die Reparaturarbeiten werden voraussichtlich bis in die Abendstunden andauern. Aufgrund der Arbeiten kommt es zu folgenden verkehrlichen Einschränkungen: Die Linien RE 1, RE 6 und RE 11 können ab sofort wieder auf dem Regelweg verkehren. Da die Züge – ebenso wie die Züge der S-Bahn-Linie S1 – manuell gesteuert werden müssen, kommt es hier noch zu Fahrzeitverlängerungen.
Der Fernverkehr wird in der Regel über Gelsenkirchen und Oberhausen umgeleitet. Auch die RE Linien 2 und 42 werden noch von Gelsenkirchen über Essen-Altenessen und Oberhausen umgeleitet. Zwischen Hattingen Mitte und Essen Hbf fallen die Züge der Linie S 3 aus. Ein Busnotverkehr ist eingerichtet.

Gewitterlage in der Stadt Duisburg: Es gab nur Sachschäden!
Stand 06 Uhr: In den frühen Morgenstunden gab es in Duisburg eine Gewitterlage mit stärkerem Niederschlag, Hagelkörnern und starken Windböen. Der Deutsche Wetterdienst hat kurz vor der Gewitterlage eine Wetterwarnung der Stufe 3 ausgesprochen.
Aufgrund des Niederschlages sowie der Winböen resultierten ca. 15 Einsätze, die sich haupstächlich auf die Stadtgebiete: Neudorf, Meiderich und Neuenkamp verteilten. Bei den Einsätzen handelte es sich hauptsächlich um abgebrochene Äste und teilweise auch um umgestürzte Bäume. Es gab nur Sachschäden.
Aufgrund der Wetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes hat die Feuerwehr Duisburg vorbereitende Maßnahmen getroffen um auch eine größere Anzahl von Einsätzen abarbeiten zu können.
Die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr wurden in Bereitschaft zu ihren Standorten alarmiert und arbeiten sämtliche Einsätze, die das Gewitter verursacht hat, ab.  Es sind nur noch einzelne Einsätze in Bearbeitung. In ca. 1 Stunde werden die Einsätze beendet sein.


Spiellizenzen erteilt

3. Juni 2019 - Nach Abschluss des Zulassungsverfahrens durch den DFB ist die Zusammensetzung der 3. Liga für die Saison 2019/2020 nun offiziell. Alle Klubs, die sich sportlich qualifiziert hatten, haben die wirtschaftliche sowie technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit nachgewiesen und damit die Zulassung erhalten.

Im Vergleich zur abgelaufenen Spielzeit präsentiert sich das 20 Mannschaften umfassende Teilnehmerfeld auf sieben Positionen verändert. Erstmals in der 3. Liga vertreten sind der SV Waldhof Mannheim und der FC Viktoria Köln. Bei den übrigen beiden Aufsteigern handelt es sich um Rückkehrer: Der Chemnitzer FC war erst vergangenes Jahr abgestiegen, der FC Bayern München II hatte sich bereits 2011 aus der 3. Liga verabschiedet. Auch für die Zweitligaabsteiger FC Ingolstadt, 1. FC Magdeburg und MSV Duisburg ist die 3. Liga kein Neuland.

Im Gegensatz zur Saison 2018/2019 ist mit dem FC Bayern II wieder eine zweite Mannschaft in der 3. Liga vertreten. Das hat zur Folge, dass die TV-Erlöse für die restlichen 19 Klubs leicht steigen, weil zweite Mannschaften an den Einnahmen aus dem Medienrechte-Vertrag der 3. Liga gemäß Statuten nicht partizipieren.

Die zwölfte Drittligasaison startet am Freitag, 19. Juli, mit dem Eröffnungsspiel.


05. Juni_: Behindertengerechte Toilettenanlage in der City
Die Duisburger Innenstadt begeistert mit einem beeindruckenden Portfolio an OpenAir-Events. In diesem Rahmen stellen die Veranstalter – unter anderem auch die Duisburg Kontor GmbH – WC-Anlagen für die Besucherinnen und Besucher auf. Doch besonders Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen stehen häufig vor einem großen Problem: Wo lässt sich auf die Schnelle ein öffentliches WC finden, das nicht nur sauber und funktionstüchtig, sondern auch barrierefrei und rund um die Uhr nutzbar ist?
Bereits bundesweit und auch in Duisburg hat sich das Konzept „Nette Toilette“ bewährt. Gastronomen und öffentliche Einrichtungen erklären sich damit einverstanden, dass Kunden oder Stadtbesucher ihr stilles Örtchen nutzen dürfen – aber eben nur zu den Öffnungs- oder Veranstaltungszeiten. Aus diesem Grund hat die Stadt Duisburg beschlossen, eine Toiletten-Anlage für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen aufzustellen.
Das Gemeinschaftsprojekt zwischen Duisburg Kontor, den Wirtschaftsbetrieben und Octeo wurde in kürzester Zeit realisiert. So erfolgte am Dienstag, 4. Juni 2019, die offizielle Eröffnung durch Oberbürgermeister Sören Link, dem Beigeordneten und Geschäftsführer der Duisburg Kontor GmbH Thomas Krützberg und dem Geschäftsführer der Duisburg Kontor GmbH Uwe Kluge.
In seiner Eröffnungsrede stellte Oberbürgermeister Link heraus, dass die barrierefreie Sanitäranlage nicht nur für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen eine hilfreiche Erleichterung sei, sondern auch für alle anderen einen echten Hingucker darstelle.
Denn die nach neuesten Standards errichtete Sanitäranlage ist vom Duisburger Graffiti-Künstler Marten Dalimot mit typischen Duisburger Motiven gestaltet worden, was nach außen für einen coolen Look sorgt. Die neue Toilettenanlage befindet sich zentral gelegen Am Burgacker, gegenüber vom Livesaver-Brunnen und steht ab sofort nicht nur zu den Geschäftszeiten, sondern rund um die Uhr zur Verfügung.

Foto Duisburg Kontor GmbH

 DB: Bauarbeiten zwischen Essen – Duisburg – Düsseldorf Flughafen
- Rahmer Buschfeld: Bebauungsplan und Nahversorgung
- Ein Holländer ist der siebte Neuzugang bei den Zebras
- Fridays For Future - aus der Sicht einer jungen Duisburgerin
- 20. Drachenboot Fun Regatta

Duisburger Umweltmarkt und „Öko-Markt & Eine Welt Bazar“ 2019 Duisburger Stadtfest 2019, ein bunter Mix von Rock, Pop und Schlager vom 18.-21.07.
'Ruhr Games' im Juni in Duisburg - Wasserball gibt es beim ASCD

19. Juni:

Konzept für den Beteiligungsprozess „Duisburger Freiheit“ - Duisburg soll mitplanen

Was auf dem Gelände der „Duisburger Freiheit“ zukünftig passiert, sollen auch die Duisburgerinnen und Duisburger im Rahmen eines Beteiligungsprozesses mitbestimmen. „Mein Ziel ist es, eine breite Akzeptanz der Stadtgesellschaft für die grundsätzliche Ausrichtung und Zielsetzung der Entwicklung dieser Fläche zu erreichen. Dabei will ich auch die Duisburger Bevölkerung bei den Planungen mitnehmen und beteiligen“, betont Oberbürgermeister Sören Link seinen Wunsch nach Transparenz und Klarheit bei den Planungen.   

Das von der GEBAG erworbene Areal verfügt über ein einmaliges Entwicklungspotential und kann für eine richtungsweisende Stadtentwicklung genutzt werden. „Dafür müssen die inhaltlichen Ziele nachhaltig und zukunftsweisend sein, denn die Entwicklung der Fläche wird einige Jahre in Anspruch nehmen“, legt GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer entsprechend Wert auf die Qualität eines Verfahrens- und Beteiligungsprozesses.  

In Abstimmung mit der Verwaltung sowie der GEBAG wird das Büro deekeling arndt/amo ein Konzept zum Beteiligungs- und Kommunikationsprozess entwerfen.

In einem ersten Schritt werden hierfür Interviews mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie der Verwaltung geführt, um ein gemeinsames Verständnis über den Stellenwert und das Potential des Vorhabens zu schaffen. In einem weiteren Schritt steht die breite Beteiligung der Stadtgesellschaft in öffentlichen Veranstaltungen an, so dass klare und qualitativ spannende Ergebnisse zu erwarten sind. 

Planungsdezernent Martin Linne: „Die einmalige Chance, diese zentrale Fläche in Duisburg und der Region entwickeln zu können, ist da. Jetzt gilt es, nach vorne zu schauen, auch mit einem qualitativen Anspruch.“ 

Mit einer öffentlichen Kick-Off-Veranstaltung soll der Beteiligungsprozess voraussichtlich im Spätsommer eingeleitet werden. In dieser Veranstaltung soll über die erarbeiteten Ziele informiert sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger für die Mitarbeit in den sich anschließenden sogenannten Themen-Werkstätten gewonnen werden. Dem Rat der Stadt soll die entsprechende Beschlussvorlage in der Sitzung im Juli zur Entscheidung vorgelegt werden.



Erneute Offenlage des Bebauungsplans zu 6-Seen-Wedau            
Im Rahmen der öffentlichen Auslegung wurde angesichts der Bedeutung und Größe des Projektes erwartungsgemäß eine Vielzahl an Anregungen von Seiten der Träger öffentlicher Belange sowie der Öffentlichkeit in die Planung eingebracht. Hierunter waren zahlreiche konstruktive Hinweise, die bestmöglich in der städtebaulichen Entwicklung berücksichtigt werden sollen.
Hierzu sind an verschiedenen Stellen Anpassungen vorgenommen worden, ohne die grundlegenden Planungsinhalte zu verändern. Um allen Beteiligten die Möglichkeit zu geben, sich zu Änderungen zu äußern, soll nun eine erneute öffentliche Auslegung erfolgen. Der entsprechende Beschluss wird  dem Rat nun zur Entscheidung vorgelegt.  

„Ein städtebauliches Projekt dieser Größenordnung lebt von der Beteiligung der Öffentlichkeit. Die Planung wurde schon auf Basis zahlreicher Workshops unter fortlaufender Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern entwickelt. Duisburg soll weiterhin mitmachen und tut es auch“, begrüßt Martin Linne, Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt, die Vorlage zur erneuten Offenlage.  
Der Bebauungsplan Nr. 1061-II – Wedau sowie die Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 7.46 – Süd wurden im Jahr 2018 öffentlich ausgelegt. Nach den Auswertungen durch die Stadt Duisburg haben sich mehr als 300 Bürgerinnen und Bürger mit mehr als 800 Anregungen eingebracht.
Die Themen sind vielfältig und reichen vom städtebaulichen Konzept über die Freiraumplanung bis hin zu Art und Maß der anvisierten baulichen Nutzung. Ebenso wurden Anregungen geprüft, die erst in nachfolgenden Phasen relevant werden, da diese nicht in einem Bebauungs- oder Flächennutzungsplan geregelt werden können. Hierunter fallen beispielsweise Themen wie die Bepflanzung am Straßenrand oder der Wunsch nach geschwindigkeitsreduzierenden Maßnahmen.

Auf dem rund 60 Hektar großen Südareal soll ein regional bedeutsames Wohngebiet mit rund 3.000 Wohneinheiten entstehen

Uferpromenade am Masurensee mit "Langer Bank" - Quelle Berliner Büro „Atelier Loidl“, auch Rheinpark-Gestalter

Quelle Plan und Modell - http://www.6-seen-wedau.de

EinzelhandelsgutachtenLärmschutzwand

Verkehrsuntersuchung: BerichtDas Verkehrsgutachten ist mit der Verwaltung abgestimmt. Es wird aktuell von der Landesgesellschaft Straßen NRW plausibilisiert.Brückengutachten

VergrämungskonzeptEidechsen

Buchholzer Jan Lange erfüllte sich seinen Traum - Rad-Tour durch Südamerika

24. Juni: Bernard 'Ennatz' Dietz hat überraschend seinen Rücktritt aus dem Vorstand erklärt
Deutschlands Frauen nach 3:0 (2:0) gegen Nigeria im Viertelfinale

 

25. Juni:

„Duisburg - Heimat hat viele Wurzeln“ Heimat-Preis zeichnet herausragendes Engagement aus - Vorschläge erbeten
Der Rat der Stadt Duisburg hat am 25. Februar den Beschluss gefasst, lokal einen „Heimat-Preis“ zu vergeben. Der „Heimat-Preis“ ist eine Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, um in Kommunen herausragendes Engagement von Menschen für die Gestaltung der Heimat vor Ort in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.  
Der Duisburger Heimatpreis steht unter dem Motto „Duisburg - Heimat hat viele Wurzeln“. Geehrt werden Projekte, die von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und unterschiedlicher Herkunft gemeinsam gestaltet werden und die sich durch ein hohes ehrenamtliches Engagement auszeichnen, die generationsübergreifend sind und Zeichen setzen für ein offenes und tolerantes Miteinander.  
„In Duisburg leben Menschen aus mehr als 160 Nationen. Duisburg möchte mit der Beteiligung an diesem Projekt und dem gewählten Motto ein Zeichen für die Vielfalt der Stadtgesellschaft setzen“, so Oberbürgermeister Sören Link. Die Würdigung erfolgt durch die Übergabe des Preises in Höhe von 15.000 Euro im Rahmen einer Feierstunde. Der Preis kann auf bis zu drei Parteien aufgeteilt werden.  
„Ich freue mich, dass Duisburg sich erfolgreich für den `Heimat-Preis´ beworben hat. Für `Heimat´ gibt es keinen allgemeingültigen Begriff: Jede und jeder wird die Frage `Was bedeutet für Sie Heimat?´ anders beantworten.
Bei `Heimat´ geht es um das Verbindende, um die Gemeinschaft und den Zusammenhalt. Nur eine Politik, die wertschätzt, was Menschen jeden Tag in unserem Land im Großen und vielmehr im Kleinen leisten, wird dazu beitragen, dass Heimat bewahrt und gleichzeitig für die Zukunft gestaltet werden kann“, so Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.  
Bis zum 31. August 2019 können Vorschläge für eine Ehrung mit schriftlicher Begründung an die Stadt Duisburg, Kulturbetriebe, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg, gerichtet werden. Eigenbewerbungen bleiben unberücksichtigt.  
Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Kulturbüros der Stadt Duisburg: https://www2.duisburg.de/micro2/kulturbuero/ und unter der Telefonnummer 0203/28362269. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.      
Allgemeine Informationen zum Heimat-Preis „Nordrhein-Westfalen heimatet“:
Über 140 Städte und Kreise haben sich dazu entschlossen, örtlich einen Heimat-Preis zur Würdigung des örtlichen Engagements vergeben zu wollen.
Am 5. Juni 2019 kamen Repräsentanten der Kommunen in Düsseldorf zusammen, um sich über die Auslobung des Heimat-Preises zu informieren. Mit dabei: eine Repräsentantin der Stadt Duisburg.  
·Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen fördert durch die Übernahme von Preisgeldern die Auslobung und Verleihung von „Heimat-Preisen“ durch Gemeinden und Gemeindeverbände. Damit befähigt die Landesregierung – getreu dem Ziel: Heimat wächst von unten – Gemeinden und Gemeindeverbände vor Ort, dass lokale Engagement unserer zigtausend ehrenamtlichen Tätigen zu würdigen.  
· Unmittelbare Zuwendungsempfänger sind Gemeinden und Gemeindeverbände in Nordrhein-Westfalen.  
· Bei einer Stadt oder Gemeinde bedarf es eines Ratsbeschlusses, dass die jeweilige Gemeinde den „Heimat-Preis“ verleihen möchte; bei einem Kreis bedarf es eines Kreistagsbeschlusses.  
Der jeweilige Gremienbeschluss hat die Preiskriterien festzulegen. Die Gemeinden und Gemeindeverbände würdigen im Rahmen der Teilnahme an dem Förderelement „Heimat-Preis“ das lokale Engagement und nachahmenswerte Praxisbeispiele im Bereich Heimat.  
Allgemeine Informationen zum „Heimat-Preis“ gibt es auch auf der Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen unter www.mhkbg.nrw und in den sozialen Medien unter dem Hashtag #nrwheimatet.

26. Juni:
Neue Geschäftsführung der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen  
Am 1. Juli übernimmt Alexander Schmanke die Geschäftsführung der Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderungen von Interimsgeschäftsführer Anton Koller, der die Werkstatt seit September 2018 geleitet hatte. Sozialdezernent Thomas Krützberg wird den neuen Geschäftsführeram Freitag, 28. Juni im Rathaus vorstellen.
Nach dem Gehaltsskandal und diversen Nebenabrechunungen im Luxusbereichum die Vorgägerin Roselyn Rogg und dem ehemaligen Stadtdirektor und Aufsichstratschef Reinhold Spaniel (Stadt fordert von beiden Schadenersatz) soll endlich Ruhe bei der Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderungen einkehren.

Marxloh erleben
Ab sofort gibt es auf der städtischen Seite ein Themenspecial zum Duisburger Stadtteil Marxloh. Hier gibt es Tipps und Anregungen, Hinweise auf Sehenswürdigkeiten und Kleinode. Das Special zeigt die Vielseitigkeit des Stadtteils und stellt Menschen vor, die sich hier engagieren. Es lädt dazu ein, den Stadtteil einmal selbst zu erkunden.  
Zu Marxloh hat fast jeder eine Meinung. Jeder glaubt  Bescheid zu wissen, auch diejenigen, die sich noch nie im Stadtteil umgesehen haben. Der Stadtteil sorgt für überregionale Berichterstattung, der als Synonym herhalten muss, wenn es um sogenannte Problemstadtteile geht. Sicher gibt es in Marxloh soziale und wirtschaftliche Herausforderungen. Aber das ist nur eine Seite der Medaille.  
 
Marxloh kann und ist mehr. Davon wissen vor allem die Menschen zu berichten, die im Stadtteil leben, arbeiten und sich engagieren. Ihnen ist es wichtig, auch die positiven Facetten zu zeigen. Marxloh ist äußerst lebendig, hier leben herzliche, kreative und hilfsbereite Menschen. Marxloh besticht mit Charme und Schönheit auf den zweiten Blick, mit Besonderheiten und Einzigartigkeiten und ist auf jeden Fall einen Besuch wert (www.duisburg.de/marxloh)

Kleinod Jubiläumshain in Marxloh
und der historische Schwelgernpark mit der imposanten Kulisse

nebst Kümmerer Martin Lukas

 

26. Juni.
DEB erteilt den Füchsen die Lizenz.
Mit großer Freude wurde die Nachricht im Fuchsbau vernommen, „da ist das Ding“,  denn die Vorzeichen waren mit großen Aufgaben versehen, die aus der Vorsaison ihre Spuren hinterlassen hatten. „Wir schauen nicht zurück, daran können wir ja  auch nix ändern, wir schauen nach vorne und da zählt das Ergebnis. Es gab einige Aufgaben, die zu erfüllen waren, das haben wir und somit freuen wir uns auf die  Saison 2019/2020, die es nun tatsächlich an der Wedau geben wird“, erklärt ein  sichtlich erfreuter Ralf Pape.

Stadt und GEBAG übernehmen die Entwicklung von 6 Seen Wedau

Citywohnpark: Wettbewerb entschieden


Entwurf: Druschke und Grosser Architektur, Visualisierung: Filippo Fanciotti  



Juli


Projekt 6-Seen Wedau: Bebauungsplan wird erneut öffentlich ausgelegt
Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am 1. Juli der erneuten Offenlage zum Bebauungsplan 6-Seen Wedau zugestimmt. Im Rahmen der ersten öffentlichen Auslegung wurde angesichts der Bedeutung und Größe des Projektes erwartungsgemäß eine Vielzahl an Anregungen von Seiten der Träger öffentlicher Belange sowie der Öffentlichkeit in die Planung eingebracht. Hierunter waren zahlreiche konstruktive Hinweise, die bestmöglich in der städtebaulichen Entwicklung berücksichtigt werden sollen. Hierzu sind an verschiedenen Stellen Anpassungen vorgenommen worden, ohne die grundlegenden Planungsinhalte zu verändern.  
Um allen Beteiligten die Möglichkeit zu geben, sich zu den Änderungen zu äußern, erfolgt nun eine erneute öffentliche Auslegung. Ziel des Bebauungsplans ist die Entwicklung einer 60 Hektar großen Eisenbahnbrache zu einem regional bedeutsamen Wohngebiet im Rahmen des Projektes 6-Seen-Wedau. Hier-bei handelt es sich um eines der größten Stadtentwicklungsprojekte in Nordrhein-Westfalen.  
Der Planentwurf wird vom 11. Juli 2019 bis einschließlich 5. August 2019 an folgenden Stellen öffentlich ausgelegt:  
Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement Stadthaus Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße) 47051 Duisburg vor den Zimmern U24 und U25 Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 14 Uhr. Bezirksverwaltung Mitte Sonnenwall 73-75 47051 Duisburg Zimmer 417

Modell mit Blick Richtung Norden

Modell Promenade

Modell Uferpark

Modell Gesamtübersicht

16.07.: Jubiläum im Zoo: 25 Jahre Koalahaltung am Kaiserberg


Duisburg, 16. Juli 2019 - Puschelige Ohren, Knopfaugen und ein graues, flauschiges Fell. Seit 25 Jahren zählen die Koalas zu den absoluten Publikumslieblingen im Zoo Duisburg. In der Fachwelt anfangs mit Skepsis beäugt, hat sich die Haltung der sympathischen Beuteltiere am Kaiserberg über die Jahre zu einer wahren Erfolgsgeschichte entwickelt. Mit dem Flughafen Düsseldorf hat der Zoo weiterhin einen Partner an seiner Seite, der die Patenschaft für Koala Goonie übernimmt und gleichzeitig den Transport des Eukalyptus aus dem fernen Miami unterstützt.

 

Alles begann 1994. Die alte Heuscheune im Zoo wurde zum heutigen Koalahaus umgebaut. Die zwei bis zu sieben Meter hohen Schaugehege, der Besucherbereich und Abtrennmöglichkeiten hinter den Kulissen entstanden. Um den Neuankömmlingen gute klimatische Bedingungen bieten zu können, wurde aufwändige Klimatechnik verbaut und sorgt seitdem für eine konstante Wohlfühltemperatur von 23 bis 24 Grad.
Der Umbau der früheren Heuscheune war der Startschuss für die Koala-Erfolgsgeschichte am Kaiserberg. Europaweit gilt der Zoo heute, 25 Jahre später, als Zucht- und Kompetenzzentrum, zog bereits über 30 Koalas erfolgreich auf und führt das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für die bedrohte Beuteltier-Art.

 

Die ersten beiden Koalas, Kambara und Blinky Bill, reisten aus San Diego über den Flughafen Düsseldorf ins Ruhrgebiet – sie trafen am 24. Mai 1994 am Kaiserberg ein. Vorerst sollte es ein Besuch auf Zeit sein, denn es gab Vorbehalte, die komplizierte Futterlogistik nicht dauerhaft aufrecht zu erhalten zu können. „Koalas sind Futterspezialisten, sie fressen nichts anderes als Eukalyptus“, weiß Revierleiter Mario Chindemi.
„Rund zehn Prozent des eigenen Körpergewichtes frisst ein Koala täglich. Unser großer Zuchtmann Irwin wiegt etwa zehn Kilogramm – und vertilgt somit jeden Tag ein Kilogramm Eukalyptusblätter“. Nicht viel, wie man auf den ersten Blick meint. Koalas sind aber wahre Gourmets. „Nur die frischen, jungen, zarten Blatttriebe werden gefressen“, so der Revierleiter. Für seine sieben flauschigen Feinschmecker benötigt der Zoo daher jährlich rund zehn Tonnen frischen Eukalyptus. Nur in den Sommermonaten kann benötigtes Futter auf der zooeigenen Plantage geerntet werden.
Partner Flughafen Düsseldorf
„Mit dem Flughafen Düsseldorf haben wir einen starken Partner an unserer Seite, der ein Herz für Tiere hat und uns bei den Transportkosten des Eukalyptus für unsere Koalas unterstützt“, so Astrid Stewin, Vorstandsvorsitzende im Zoo. „Ich hoffe und wünsche mir für unsere Tiere, dass auch andere Unternehmen und Sponsoren den Mehrwert einer Partnerschaft mit dem Zoo Duisburg erkennen, so wie es der Flughafen Düsseldorf sieht“.

 

Jede Woche gibt es drei Direktverbindungen zwischen dem 7.600 Kilometer entfernten Miami und dem Flughafen Düsseldorf. Beste Voraussetzungen also, dass der frisch geerntete Eukalyptus bei optimalen Bedingungen und ohne Zeitverlust seinen Weg über die Landeshauptstadt in den Zoo Duisburg findet.

 

“Die Koalas gehören zu den kleinen, süßen Publikumsmagneten des Duisburger Zoos, das Zuchtprogramm weltweit zu den erfolgreichsten und renommiertesten außerhalb Australiens. Wir freuen uns sehr, unseren kleinen Teil zu dieser besonderen Erfolgsgeschichte beitragen zu können“, erklären die beiden Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke und Michael Hanné beim Besuch des Koala-Geheges.
„Für die bestmögliche Versorgung der Tiere mit frischem Eukalyptus ist die Direktverbindung zwischen Miami und Düsseldorf essenziell. Ohne diese Luftbrücke wäre das Zuchtprogramm made in Duisburg vermutlich in den vergangenen 25 Jahren so nicht möglich gewesen. Für die Zukunft wünschen wir den Tieren und dem gesamten Zuchtprogramm alles Gute und Erfolg.“

 

Besonders ins Herz geschlossen haben Flughafen Geschäftsführer Thomas Schnalke und Arbeitsdirektor Michael Hanné das 2 ½ jährige Koalaweibchen Goonie. Kein Wunder, schließlich gehört zum Engagement des Flughafens auch die Patenschaft für die Koaladame. Da wundert die Frage nicht, ob bei Goonie vielleicht Nachwuchs ansteht. „Leider derzeit nicht“, schmunzelt Revierleiter Mario Chindemi, verrät aber, dass „ein anderes Weibchen der Gruppe derzeit sehr wahrscheinlich tragend ist“. Und so wird auch die nächste Koala-Generation am Kaiserberg durch das Engagement des Flughafens profitieren – denn nach etwa sechs Monaten steht statt Milch saftiger Eukalyptus auf dem Speiseplan. 

V
.r.n.l.: Thomas Schnalke (Flughafengeschäftsführer), Johannes Pfleiderer (zoologischer Leiter Zoo Duisburg), Astrid Stewin (Vorstandsvorsitzende Zoo Duisburg), Michael Hanné (Arbeitsdirektor Flughafen Düsseldorf) und Mario Chindemi (Leiter Koalarevier Zoo Duisburg) - Foto Zoo Duisburg.

 

Grund- und Gewerbesteuerhebesätze aller Kommunen online verfügbar
NRW-Umweltministerium: Trinkwasserversorgung auch an heißen Tagen gesichert

 1. Spieltag 3. Liga, 20.07.2019, 14:00
MSV Duisburg - SG Sonnenhof Großaspach  4:1 (1:1)

Ligator-Premiere durch Vermeij - Stoppelkamps Doppelschlag, Krempicki setzt drauf - Das macht Spaß! Spielunterbrechung nach Starkregen und Hagel


175 Jahre Sparkasse Duisburg - Großes Bürgerfest in der City
Gedenken am Jahrestag des Loveparade-Unglücks
21.07: Der Kinderrechte-Bus des Bundesfamilienministeriums besuchte das Stadtfest
 in Duisburg 


22.07.:Duisburger Hafen spürt die weltweite Eintrübung der Konjunktur  
Der Containerumschlag der Duisburger Hafen AG (duisport) betrug im ersten Halbjahr 2019 1,96 Mio. TEU. Dieser leichte Rückgang zum Vorjahr (2,01 Mio. TEU) ist insbesondere auf geringe Skandinavien-Mengen zurückzuführen, die durch sicherheitstechnische Einschränkungen im Bahntransport verursacht wurden. Der Containerumschlag ist mit einem Anteil von rund 55 Prozent mit steigender Tendenz das wichtigste Gütersegment der duisport-Gruppe.
Der Gesamtgüterumschlag ging im ersten Halbjahr dieses Jahres mit 31,0 Mio. Tonnen um 5 Prozent (32,6 Mio. Tonnen in 2018) zurück. Die Weltkonjunktur kühlt sich merklich ab. So rechnet der IWF damit, dass sich 2019 das weltweite Bruttoinlandsprodukt gegenüber 2010 fast halbieren wird. Die Auftragseingänge der exportabhängigen deutschen Industrie gingen beispielsweise im Mai 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 8,6 Prozent zurück.
Nach Jahren des kontinuierlichen Wachstums spürt duisport, dass das wirtschaftliche Umfeld schwieriger geworden ist. Dagegen ist das Chinageschäft stabil. Rund 35 Züge verkehren wöchentlich zwischen duisport und verschiedenen Destinationen in China. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2019 hat duisport seine Spitzenstellung im Chinahandel gefestigt. So kooperiert duisport mit internationalen Partnern bei gemeinsamen Projekten entlang der Korridore von Belt & Road. Dadurch sollen vor allem die Fahrzeiten der Güterzüge verkürzt werden. duisport sieht das Chinageschäft weiterhin als wichtigen Wachstumstreiber. Deshalb engagiert sich duisport in China entlang der Korridore von Belt & Road.  

Der Containerumschlag ist das wichtigste Gütersegment der duisport-Gruppe © duisport/Hans Blossey  

 

24.07.:Deutsche Post in Duisburg investiert in Personal und Automatisierung
Nach viel Kritik regierte die Die Deutsche Post und erweitert ihren Maschinenpark im Briefzentrum Duisburg und schafft dreizehn neue Gangfolge-Sortiermaschinen an. Mit dieser Modernisierung erhöht die Deutsche Post die Geschwindigkeit ihrer Briefbearbeitung, weil die Zahl der Sortierschritte reduziert und der Automatisierungsgrad deutlich erhöht wird. Gleichzeitig können die Kunden von einer höheren Zustellqualität und -schnelligkeit  profitierten.
Denn die neuen Maschinen werden Briefe noch genauer und zuverlässiger nach den Anschriften der Empfänger sortieren. Insgesamt vierzig Sortiermaschinen ordnen in den frühen Morgenstunden die Briefe in der effizientesten Gangfolge aller  Zusteller im Postleitzahlengebiet 46 und 47, also von Emmerich über Bocholt bis Krefeld.   

Wesentlicher Bestandteil  eines Qualitätsprogramms sind auch neue Mitarbeiter:  Im laufenden Jahr plant die Deutsche Post DHL Group mindestens 5.000 weitere neue Stellen im Post- und Paketbereich, um die die Qualität der „letzten Meile“ signifikant zu erhöhen.
In der Niederlassung Duisburg bedeutet dies mehr als 200 neue dauerhafte Stellen für Brief- und Paketboten, die tariflich abgesichert sind und deren Bezahlung deutlich über dem Mindestlohn liegt.  Dadurch verbessert sich zum Beispiel die kurzfristige Planbarkeit bei krankheitsbedingten Ausfällen und die Bearbeitung von Sendungsspitzen. 
„Höchste Qualität unserer Dienstleistung ist entscheidend. Deshalb werden wir weiter intensiv an unserem Service und Kundenversprechen arbeiten“, sagt Christoph Hollmann, Niederlassungsleiter Post & Paket in Duisburg. 
Christoph Hollmann (Foto), leitet seit April 2019 die Post-Niederlassung Duisburg mit über 4.500 Mitarbeitern. Er ist zuständig für die gesamte Brief- und Paketpost in den Zustellbereichen 46 (z.B. Emmerich, Bocholt, Oberhausen) und 47 (Duisburg, Kleve, Krefeld). Der 51jährige war zuvor sieben Jahre Post-Chef in Münster und ist bereits seit 31 Jahren für das Unternehmen tätig. Mit seiner Familie wohnt er in Haltern am See und pendelt täglich.  

 

25.07.2019: Tag der Rekorde

Heute wurde verbreitet meteorologische Geschichte geschrieben. An mehr als 20 Wetterstationen wurden Werte von 40 Grad und mehr erreicht. Erst gestern stellte Geilenkirchen mit 40,5 Grad einen neuen bundesweiten Hitzerekord auf, der 0,2 Grad über dem alten Rekord aus dem Jahre 2015 lag. „Am Donnerstag dann aber hat die Hitzewelle noch einmal zugelegt. In Lingen wurde eine neuer Allzeitrekord von 42,6 Grad aufgestellt. In Duisburg-Baerl waren es 41.2 Grad.

29.07.:
Ventilwächter als Wegfahrsperre: Vollstreckungsbehörde legt mit neuer Technik gepfändete Autos still  
Die Vollstreckungsbehörde der Stadt Duisburg setzt ab sofort kleine „Ventilwächter“ zur Sicherung von gepfändeten Kraftfahrzeugen ein. Die Ventilwächter werden auf die Reifenventile der Autos gesetzt. Sie wirken wie eine Wegfahrsperre, indem sie ab einer bestimmten Geschwindigkeit die Luft kontrolliert aus den Reifen entweichen lassen. Das Auto kann dadurch nicht verwendet werden.
Die Pfändung von Fahrzeugen säumiger Zahler ist oft die einzige Möglichkeit, eine Geldforderung durchzusetzen. Bisher wurden an gepfändeten Autos lediglich Pfandsiegel angebracht. Es gab allerdings dennoch Fälle, in denen Schuldner das Fahrzeug weiter nutzten oder an einem anderen Standort abgestellt haben, um es der Wegnahme zu entziehen.
Durch die neuen Ventilwächter bleibt das gepfändete Fahrzeug an seinem Standort, ist aber dennoch vor einer Weiternutzung gesichert. Der Schuldner erhält dadurch eine letzte Möglichkeit, seine rückständigen Forderungen zu bezahlen und weitere Kosten für das Abschleppen sowie Standgebühren zu vermeiden.  
Auf die Sicherung des Autos durch den Ventilwächter wird mit neonfarbigen Aufklebern hingewiesen, damit es nicht unbeabsichtigt in Bewegung gesetzt wird. Sobald die Forderung bezahlt ist, wird das Fahrzeug umgehend freigegeben und die Ventilwächter entfernt.
Erfolgt aber innerhalb von drei Werktagen immer noch keine Zahlung, lässt die Vollstreckungsbehörde das Fahrzeug abschleppen. Verstreicht eine weitere Frist ohne Zahlung, wird das Auto versteigert. Stadtdirektor Martin Murrack ist von der Wirksamkeit der Ventilwächter überzeugt und hofft auf einen Rückgang der offenen Forderungen.  
Die Ventilwächter werden in manchen Städten wie zum Beispiel Düsseldorf, Solingen, Braunschweig, Hannover und Krefeld bereits eingesetzt. Dort hat man die Erfahrung gemacht, dass die ganz überwiegende Mehrzahl der Forderungen bereits innerhalb von ein bis zwei Tagen gezahlt wird.  
Falschparker, die ihr „Knöllchen“ nicht bezahlen, müssen aber auch mit anderen drastischen Maßnahmen rechnen. Um die Zahlung von Geldbußen zu erreichen, wird durch die Vollstreckungsbehörde auch die Anordnung von Erzwingungshaft beantragt.

„Ventilwächter“ (Foto Stadt Duisburg)



Neues Kombiticket verbindet DVG und Zoo  
Die DVG bietet gemeinsam mit dem Zoo Duisburg ab dem 1. August ein Kombiticket an. Es beinhaltet die reguläre Tageskarte für Erwachsene und Kinder für den Zoo sowie die freie Hin- und Rückfahrt mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) der Preisstufe A2. Zoobesucher können das Kombiticket an allen Ticketautomaten der DVG kaufen.  
Das Kombiticket kostet 18,90 Euro für Erwachsene und 10,90 Euro für Kinder. Die Tageskarte für Erwachsene kostet regulär 16,90 Euro, ein Ticket der Preisstufe A 2,80 Euro. Wenn die Fahrkarten für die Hin- und Rückfahrt sowie die Tageskarte für einen Erwachsenen separat gekauft würden, müssten Besucher demnach 22,50 Euro zahlen.
„Das Angebot lohnt sich also allemal“, sagt Günter Neuen, Leiter Einnahmen- und Kundenmanagement bei der DVG. „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit dem Zoo eine so kundenfreundliche Kooperation auf die Beine stellen konnten.“   „Alle unsere Besucher profitieren vom Kombiticket“, sagt Astrid Stewin, Vorstandsvorsitzende des Zoo Duisburg.
„Da dann viele Besucher am Zooeingang schon ein Ticket haben, können unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die zusätzlich gewonnene Zeit für ausführliche Kundenberatungen nutzen.“ DVG und Zoo wollen ihre Zusammenarbeit künftig weiter ausbauen. Perspektivisch sollen Besucher die Tageskarten für den Zoobesuch auch im DVG-Kundencenter und in weiteren Verkaufsstellen kaufen können. Besucher erreichen den Zoo Duisburg mit der Straßenbahnlinie 901, die direkt vor dem Zoo an der Haltestelle „Zoo/Uni“ hält.   
myBUS ab sofort in ganz Duisburg unterwegs  

Gemeindefinanzierungsgesetz 2020:  Vorläufige gemeindescharfe Berechnungen  
Mit gestern vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG NRW) veröffentlichten Arbeitskreisrechnung zum Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) liegt eine erste vorläufige Prognose für die im kommenden Jahr auf die Stadt Duisburg entfallenden Zuweisungen vor.  
Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack hat erleichtert zur Kenntnis genommen, dass Duisburg Schlüsselzuweisungen in Höhe von 633,5 Mio. Euro erhält: „Die Schlüsselzuweisungen zählen zu den wichtigsten einzelnen Ertragsarten, mit denen die städtische Aufgabenerfüllung gewährleistet wird. Den steigenden Ausgaben im sozialen Bereich und dem dringenden Personalbedarf können wir nun wirksam begegnen.“
Darüber hinaus erhält die Stadt auch pauschale Zuweisungen für Investitionen und Instandhaltung sowie für den Schul- und Sportbereich in Höhe von insgesamt 45 Mio. Euro.  
Damit ist ein weiterer Schritt in Richtung mehr finanziellen Gestaltungsspielraum erreicht. Durch die steigenden Zuweisungen kann im kommenden Jahr der von der Stadt Duisburg als Stärkungspaktkommune geforderte planerische Haushaltsausgleich erreicht werden. Diese Voraussetzung wird auch 2021 erreicht, wenn das Land seiner Verantwortung erneut nachkommt und besonders belasteten Städten wie Duisburg die Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben finanziell ermöglicht.  
Gänzlich risikofrei ist die finanzielle Zukunft Duisburgs trotzdem nicht. Auch künftig gibt es gute Gründe, die Stadtfinanzen vorsichtig zu planen. „Von den Zuweisungen darf Duisburg zwar den größten Teil behalten, muss aber davon jeweils eine Umlage an den Landschaftsverband Rheinland (LVR) und Regionalverband Ruhr (RVR) bezahlen“, erläutert Murrack.
Deutlich höher ausfallen als 2019 wird dabei die Umlage an den LVR, der ab 2020 zusätzliche Aufgaben der Eingliederung von Menschen mit Behinderung übernimmt. Auch gesamtwirtschaftliche Entwicklungen in Deutschland, der EU und auf internationaler Ebene können Auswirkungen auf die Duisburger Stadtfinanzen haben.
„Wir schauen mit Sorge auf wirtschaftliche Risiken wie der drohende Brexit oder die immer wieder angekündigten Handelszölle in den Vereinigten Staaten, die die Konjunktur bremsen und zu geringeren Steuereinnahmen als bisher führen können“, warnt der Stadtkämmerer.   
Mit Blick auf den Gesamthaushalt bilden die Schüsselzuweisungen einen wichtigen Baustein in der gemeindlichen Finanzierung, der bei Schwankungen einen erheblichen Unsicherheitsfaktor darstellen und zu Einschnitten in allen städtischen Bereichen führen kann.
Bei einer konjunkturellen Abkühlung ist mit sinkenden Steuereinnahmen und daher auch geringeren Zuweisungen zu rechnen. Diese Planungsrisiken werden im Rahmen der Haushaltsaufstellung 2020/2021 auch unter Beachtung der Entwicklung der übrigen Ertrags- und Aufwandspositionen berücksichtigt.  

Wiegeanlage an der A40-Rheinbrücke stoppt täglich 75 Lkw
Noch immer versuchen täglich im Schnitt 75 überladene LKW, die für Fahrzeuge über 40 Tonnen gesperrte A40-Rheinbrücke bei Duisburg zu überqueren. Das zeigt eine erste Auswertung der Daten an den beiden Wiegeanlagen, die seit Anfang Juni die Zufahrt zur maroden Brücke regulieren. Anfahrende Fahrzeuge werden automatisch gewogen.
Lkw über 40 Tonnen Gesamtgewicht beziehungsweise mit mehr als 11,5 Tonnen Achslast werden vor der Brücke in beiden Richtungen abgeleitet. Die Ergebnisse zeigten, dass die Lkw-Waage zum Schutz der Brücke weiter notwendig sei, so NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst. Im nächsten Jahr soll mit dem Bau einer neuen Brücke begonnen werden. idr

 

 

31. Juli:
GEBAG startet Modernisierung der Straußsiedlung

Der markante Eingangsbereich - Foto GEBAG-Daniel Koke

31. Juli:
Make up Duisburg 2018 – Sieger des 46. Duisburger Fassadenwettbewerbs

August

1. August:
Rettungsaktion für Fische in der Roos  
Die trocken-warme Witterung der letzten Tage und Wochen hat dazu geführt, dass der Wasserstand in der Roos, dem Altarm des Rheines im Naturschutzgebiet „Rheinaue Friemersheim“, fällt. Dort leben Fische, die bei Hochwasser aus dem Rhein in die Roos eingespült werden bzw. dort Schutz suchen.
Als flaches Gewässer heizt sich der Altarm stark auf und die Fische leiden unter Sauerstoffmangel im Wasser. Aus diesem Grund betreibt die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Duisburg seit Jahren eine Einspeisestelle für Frischwasser, durch die vor allem Sauerstoff in die Roos zugeführt wird. Bei großer Hitze und anhaltender Trockenheit stößt diese Maßnahme allerdings an ihre Grenze.  
Um so viele Fische wie möglich vor dem Tod zu retten, wird durch den Angelsportclub Kruppsee in Kürze – je nach Wasserstand und Verfügbarkeit geeigneten Materials zum Abfischen – versucht, eine Abfischaktion durchzuführen. Die geretteten Fische werden in den Rhein umgesetzt.  
Trotz der Maßnahmen kann es bei weiterem Ausbleiben von ausreichend Niederschlägen dazu kommen, dass tote Fische in der Roos gesichtet werden. Aufgrund der Schlammigkeit des Gewässergrundes können diese Fische nicht geborgen werden. Graureiher und andere Tiere werden sich dann über einen reich gedeckten Tisch freuen – die Natur regelt das Weitere auf ihre Weise.  



Rückblick auf den August 1969

à Am 18. August  brachte Tierparkdirektor Dr. Gewalt von seiner Kanada-Expedition 2. Belugawale mit unerhörtem Transportaufwand nach Duisburg.
à
Am 26. August starb der Alterspräsident des Rates Arnold Dehnen im Alter von 87 Jahren. Der Bauunternehmen hate sich besonders für Meiderich strak gemacht.
à Im Hauptbahnhof ein Non-Stop-Kino namens Baki eröffnet. 

Vor zehn  Jahren in der BZ: Hafenkonzert live in Duisburg
Mit einem Staraufgebot, viel guter Laune und erstmals Open air präsentieren die Stadt Duisburg und WDR 4 am 6. September das diesjährige Hafenkonzert in Ruhrort. Von 11.30 bis 17 Uhr sorgen unter anderem Patrick Lindner, Ireen Sheer, Leonard, Fernando Express, die Küstenrebellen und Geraldine Olivier auf der Mühlenweide für Stimmung. Zum Abschluss geben „Die Paldauer“ ein 90-minütiges Live-Konzert. Durch das Programm führt Peter Kuttler. Der Eintritt ist frei. Anlässlich des Hafenkonzerts gastiert das WDR4 Radiocafé am gleichen Tag in der „Schifferbörse“ in Duisburg-Ruhrort. Angelika Nehm und Stefan Verhasselt erfüllen von 11 bis 17 Uhr sechs Stunden lang Hörerwünsche. Zusätzlich gibt es viel Live-Musik vom Hafenkonzert und Interviews mit den Stars.



Blaualgen: Entwarnung für das Freibad Wolfssee  
Nachdem in der vergangenen Woche das Freibad Wolfssee wegen Blaualgen geschlossen werden musste, gibt die Stadt Duisburg jetzt vorläufig Entwarnung. Bei einer heutigen Kontrolle konnten keine Blaualgen im Bereich des Freibads mehr festgestellt werden.  
In Duisburg sind drei Seen als Badegewässer zugelassen. Dabei handelt es sich um den Kruppsee, Wolfssee und Großenbaumer See. In allen anderen Seen ist das Baden nicht erlaubt. Dies gilt auch für die 6-Seen-Platte außerhalb des Freibads.

Weiße Riesen: Vorbereitung zur zweiten Sprengung gehen voran  
Nach der erfolgreichen Sprengung des ersten Weißen Riesen im März 2019 laufen nun die Vorbereitungen für die zweite Sprengung. Nach Einrichtung der Baustelle erfolgt zunächst die Entrümpelung. Im Anschluss findet die Asbestsanierung statt. Asbestfunde in dem mittlerweile gesprengten Hochhaus führten in der Vergangenheit zu Verzögerungen und einer Kostensteigerung.
Aufgrund der Erfahrungen, die bei dem ersten Hochhaus gesammelt werden konnten, rechnet die Stadt Duisburg diesmal nicht mit nennenswerten Verzögerungen. Bei einem reibungslosen Ablauf ist mit der Sprengung des zweiten Hochhauses im Herbst 2020 zu rechnen.  
Auch beim dritten Weißen Riesen auf der Ottostraße 54-56 geht es weiter voran. Als das Hochhaus im September 2019 durch die Stadt Duisburg angekauft wurde, waren von insgesamt 160 Wohnungen noch 100 Wohnungen belegt.
Mittlerweile konnten bereits die Hälfte der Mieterinnen und Mieter eine neue Bleibe finden, sodass aktuell nur noch 49 Wohnungen bewohnt sind. Das vor Ort von der Stadt eingerichtete Umzugsbüro steht den verbleibenden Bewohnerinnen und Bewohnern weiterhin für die Unterstützung bei der Wohnungssuche zur Verfügung. Sobald alle Wohnungen leer stehen, erfolgt die Vergabe für die Sanierung und den Abbruch.  
Die im Zuge der Rückbauarbeiten freiwerdenden Flächen werden als parkähnliche Grünflächen ausgebaut, um die Aufenthaltsqualität im Quartier zu erhöhen. Martin Linne, Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt, erklärt: „In einem ersten Schritt soll für das gesamte Fördergebiet mit Beteiligung der Duisburgerinnen und Duisburger Ideen und Konzepte erarbeitet werden. Daraus wird dann ein Rahmenplan zur Neugestaltung erstellt.“  
Derzeit wird die Vergabe der Planungsleistung für die Durchführung der Bürgerbeteiligung und der Rahmenplanung vorbereitet. Die Bürgerbeteiligung ist unmittelbar nach den Herbstferien vorgesehen. Unabhängig von dem endgültigen Ausbau wird die Fläche des bereits abgebrochenen Hochhauses an der Ottostraße 10-16 voraussichtlich ab Herbst 2019 als Rasenfläche nutzbar sein.  
Der Ankauf und die Sprengung der Hochhäuser ist Teil des Integrierten Handlungskonzeptes zur Stabilisierung des Stadtteils. Hochhäuser mit einem hohen Anteil leerstehender, perspektivisch nicht mehr vermarktbarer Wohnungen werden vom Wohnungsmarkt genommen und abgerissen. 80% der gesamten Projektkosten werden vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ finanziert.  

4.000 Beschäftigten in Duisburg drohen massive Einbußen
IG BAU: Keine schlechteren Arbeitsverträge unterschreiben
Weniger Urlaubstage, gestrichene Zuschläge, Arbeit auf Abruf: Einem Großteil der rund 4.000 Duisburger Reinigungskräfte drohen ab sofort massive Einbußen. Das berichtet die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU – und ruft die Beschäftigten dazu auf, die Einschnitte nicht hinzunehmen. „Aktuell legen viele Chefs ihren Mitarbeitern neue Arbeitsverträge zu deutlich schlechteren Konditionen vor. Die sollte keiner unterschreiben“, warnt Karina Pfau von der IG BAU Duisburg-Niederrhein.
Sollten die Arbeitgeber bei dieser Praxis bleiben und die anstehenden Tarifverhandlungen blockieren, dürfte die Reinigungsbranche einen „heißen Sommer“ erleben. „Auch in Duisburg könnten dann Schulen, Büros und Krankenhäuser schmutzig bleiben“, so Pfau. Die Friedenspflicht zwischen IG BAU und Arbeitgebern lief Ende Juli aus.
Der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks hat den Rahmentarifvertrag für die Branche zum 31. Juli gekündigt. Bevor Gewerkschaft und Arbeitgeber am 15. August über einen neuen Vertrag verhandeln, sollen nach Beobachtung der IG BAU in der Zwischenzeit die Standards gedrückt werden.
„Statt bisher 28 oder 30 Tagen Urlaub sollen Beschäftigte jetzt das gesetzliche Minimum von 20 Tagen hinnehmen.
Zuschläge für Überstunden oder besondere Aufgaben wie etwa die OP-Reinigung werden in den neuen Arbeitsverträgen eingekürzt oder ganz gestrichen“, berichtet Pfau. Besonders brisant: Geht es nach dem Willen einiger Firmen, dann sollen Beschäftigte, die bislang feste Arbeitszeiten hatten, künftig auf Abruf arbeiten.

„Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen müssen“, kritisiert die IG BAU. Gerade Frauen seien von den Kürzungen betroffen. Eine Reinigungskraft, die Vollzeit rund 1.300 Euro netto verdiene, habe schon jetzt große Schwierigkeiten, eine bezahlbare Wohnung zu finden. „Hinzu kommt: Ein Großteil der Beschäftigten hat nur einen Teilzeit- oder Minijob. Da wird es am Monatsende richtig eng.“
Die IG BAU Duisburg-Niederrhein ruft jetzt die Reinigungsfirmen in der Region auf, sich in ihrem Arbeitgeberverband für die Rückkehr zu den tariflichen Standards einzusetzen. Davon profitiere am Ende die Branche selbst: Denn bleibe es bei der aktuellen Praxis, dann dürften sich nach Einschätzung der IG BAU viele Beschäftigte nun für einen Arbeitgeber entscheiden, der sich an die bisherigen, attraktiveren Bedingungen halte. Das wiederum werde auch den Wettbewerb zwischen „sauber arbeitenden“ Firmen und „Schmutzkonkurrenten“ verschärfen.

„Aber auch die öffentliche Hand ist gefordert: Städte und Kommunen können die Regeln festlegen, nach denen Schulen, Rathäuser und Ämter gereinigt werden. Klar ist: Zu sauberen Gebäuden gehören auch saubere Arbeitsbedingungen“, so Pfau.
Sollte die schon seit April vergangenen Jahres andauernde Tarifrunde am 15. August erneut keinen Durchbruch bringen, müssen Firmen und Kunden mit Arbeitsniederlegungen auch in Duisburg rechnen

Reinigungskräfte sind auf jeden Euro angewiesen. Jetzt wollen ihnen die Arbeitgeber Zuschläge und Urlaubstage streichen. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU spricht von einem „Schlag ins Gesicht“ der Beschäftigten – und ruft zu einem „heißen Sommer“ in der Branche auf. Foto IG BAU



2. August:
DVG verbessert Fahrgastinformation an Haltestellen  
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft hat an allen Bahn- und mehreren Bushaltestellen Informationstaster angebracht. Über die Taster erhalten Fahrgäste akustische Fahrplanauskünfte und Informationen über Sonderverkehre und Störungen.  

„Nicht nur sehbehinderte und blinde Fahrgäste profitieren von der neuen Technik“, sagt Michael Szamlewski, Abteilungsleiter Planung und Projekte bei der DVG. „Auch für Legastheniker und Analphabeten ist die akustische Fahrgastinformation eine echte Hilfe.“
Betätigen Fahrgäste den gekennzeichneten Taster, erhalten sie Fahrplanauskünfte und Hinweise zu aktuellen Ereignissen auf der jeweiligen Linie. Über dem Taster steht in Blindensprache das Wort „Info“. Den Weg dorthin finden Blinde über ein taktiles Leitsystem aus Rillen- und Noppenpflastersteinen. Insgesamt hat die DVG über 200 Taster angebracht.

Die Infotaster sind an über 200 Haltestellen im Stadtgebiet angebracht. Fotos Duisburger Verkehrsgesellschaft AG


Sie befinden sich an allen Straßenbahn- und U-Bahnhaltestellen sowie an Bushaltestellen, die Anschlüsse an Bahnen oder andere Busse haben. Sie sind je nach Haltestelle an Säulen, Fahrleitungsmasten oder Wetterschutzeinrichtungen angebracht. Die Technik befindet sich derzeit noch im Probebetrieb. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat die Maßnahme gefördert.  
Verkehrsinformationen zu Bus und Bahn gibt es im Internet unter www.dvg-duisburg.de, bei der DVG-Telefonhotline unter der Rufnummer 0203 60 44 555 und in der myDVG-App. Die DVG-App steht für die gängigen iPhones und Android-Smartphones in den jeweiligen Stores kostenlos zum Download bereit. Aktuelle Informationen finden Sie auch in den sozialen Medien bei Facebook unter facebook.de/dvgduisburg oder bei Twitter unter twitter.com/dvg_verkehr.
  
07. August:Aurelis investiert rund 70 Mio. Euro in Duisburg
In Duisburg entsteht im Quartier I der Duisburger Freiheit ein neuer Studienort für die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (FHöV NRW). Knapp sechs Monate nach der Übergabe des neuen Standortes des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz hat das Immobilienunternehmen Aurelis den Zuschlag für das nächste große Hochbauprojekt neben dem Hauptbahnhof erhalten.  
Im August 2022 wird der neue Studienort der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW am Studienort in Duisburg seinen Betrieb aufnehmen.
Bereits in Köln-Deutz hatte Aurelis den Auftrag zur Errichtung eines anderen Standortes der Fachhochschule erhalten und fristgerecht und im Rahmen der vereinbarten Kosten fertiggestellt.
Mit der Unterzeichnung des Mietvertrages schufen Michael Buchholz, Leiter der Aurelis Real Estate Service GmbH, Region West, und der Präsident der Fachhochschule für die öffentliche Verwaltung, Martin Bornträger, jetzt die vertraglichen Voraussetzungen für das Neubauprojekt in Duisburg. In dem neuen Gebäude werden künftig über 2.000 junge Menschen studieren. Das neue Duisburger Studienzentrum der Fachhochschule für die öffentliche Verwaltung wird 61 Kursräume, eine Bibliothek und Kantine sowie Büros für Dozenten und Verwaltung und 398 Tiefgaragenplätze auf einer Bruttogeschossfläche von rund 31.220 Quadratmetern haben.

Noch eine Illusion... Baubeginn wird im nächsten Jahr erfolgen, bis Mitte 2022 soll das Gebäude bezugsfertig sein.  

FHöV NRW Präsident Martin Bornträger freut sich über den modernen Hochschulneubau: „Das neue Gebäude, das zentral in der Nähe des Duisburger Hauptbahnhofes gebaut wird, soll unseren Studierenden und Lehrenden optimale Bedingungen bieten. Es erfüllt unsere selbstgesteckten Qualitätsmerkmale an eine hochwertige Lehr-, Lern-, Forschungs- und Arbeitsumgebung und wird damit zu einem weiteren wegweisenden Referenzobjekt für unsere Hochschule werden.“
Hanna Ossowski, Kanzlerin der FHöV NRW, ergänzt: „Mit diesem Projekt wird ein Meilenstein zur Umsetzung eines nachhaltigen Liegenschaftskonzeptes für unsere Hochschule geschaffen.“
An der FHöV NRW studieren die angehenden Nachwuchskräfte von Polizei, Kommunal- und Landesverwaltung sowie Rentenversicherung des Landes. Die Fachhochschule mit mehr als 12.000 Studierenden an zehn Studienorten ist eine Einrichtung im Geschäftsbereich des Ministerium des Innern.    
Das Fachhochschulprojekt nimmt Aurelis in Zusammenarbeit mit den Architekten Heinle, Wischer und Partner (Köln) und dem Projektsteuerer Drees & Sommer (Düsseldorf) in Angriff. Gebaut wird das Objekt von HOCHTIEF: Das Bauunternehmen hatte bereits das erfolgreiche Aurelis-Projekt für das LANUV durchgeführt.
„Die Ansiedlung der Fachhochschule auf unserem Grundstück in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes ist ein weiteres Qualitätskriterium für unseren Standort in Duisburg“, erklärt Michael Buchholz, Leiter der Aurelis Region West. „Die Anbindung an die Verkehrswege dürfte in NRW fast beispiellos sein.“ Er sieht die Entwicklung am Standort noch nicht als beendet an: „Wir werden auf den verbleibenden drei Baufeldern noch weiter in Duisburg investieren“, so Buchholz.  

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link freut sich über die Nachricht aus Düsseldorf. „Es ist toll, dass die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Duisburg gehalten werden konnte. Dies ist ein Beleg für die gute Zusammenarbeit zwischen der Aurelis und der Stadtverwaltung. Der neue Standort am Hauptbahnhof liegt für die Besucher der Schule optimal und ist sowohl mit dem Auto als auch mit dem ÖPNV bestens zu erreichen.“ 
Duisburgs Wirtschaftsdezernent Andree Haack ergänzt, dass die Ansiedlung auch als Fingerzeig für die weitere Entwicklung der Duisburger Freiheit zu sehen ist. „Der Standort direkt am Bahnhof eignet sich hervorragend für Büros und Bildungseinrichtungen.“ 

Von links: Lydia Jordan, Projektleiterin Aurelis, und  Michael Buchholz, Leiter Aurelis Region West sowie Martin Bornträger, Präsident und Hanna Ossowski, Kanzlerin der FHöV NRW, unterzeichneten heute den Mietvertrag für einen Hochschulneubau in Duisburg. Foto: FHöV NRW

Vergewaltigung durch fünf Kinder und Jugendliche in Mülheim:
Beschuldigter bleibt in Haft, Strafprozess gegen strafunmündige Beschuldigten eingestellt

Bombe im Forum? Verdächtiger Gegenstand im Einkaufszentrum sorgt für Räumung

Duisburger Karibik – Street Beach Festival in City

DFB-Pokal 1. Runde:
MSV Duisburg - Greuther Fürth 2:0

14.08.:

 Duisburgs Stadtmarketing
Was muss das neue Duisburger Stadtmarketing können?

Auf Grundlage des Leitbildes für Duisburg, welches auf Initiative von Oberbürgermeister Sören Link im Rahmen des Bürgerdialogs „Ihre Ideen, unsere Stadt“ erarbeitet wurde und des Masterplan Wirtschaft für Duisburg, wird nun eine Strategie für das zukünftige Duisburger Stadtmarketing entwickelt.
Duisburg Kontor, das mit dieser Aufgabe betraut wurde, legt Wert darauf, die Bürgerinnen und Bürger auch bei der Entwicklung des strategischen Stadtmarketings einzubeziehen. Deshalb werden alle Interessierten herzlich zur Bürgerinformationsveranstaltung am 29. August in die Mercatorhalle eingeladen: Was muss das neue Duisburger Stadtmarketing können?

Unter dieser Fragestellung erwartet die Teilnehmer ein informatives Programm mit kompetenten Gästen. So werden in einem Impulsreferat „Die Möglichkeiten und Grenzen von Stadtmarketing“ betrachtet. Duisburg Kontor wird über den aktuellen Sachstand des Projektes berichten. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion werden Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Bereichen der Stadtgesellschaft über ihre Vorstellungen zum Stadtmarketing für Duisburg sprechen.
Alle Gäste der Veranstaltung sind anschließend dazu aufgerufen, sich im Rahmen eines „World Café“ an Diskussionen zu den unterschiedlichen Themenfeldern des Stadtmarketings zu beteiligen.
Was muss das neue Duisburger Stadtmarketing können? Donnerstag, 29. August 2019 um 19:00 Uhr, Tagungsbereich der Mercatorhalle Duisburg, 1. Etage, CityPalais, Landfermannstraße 6, 47051 Duisburg. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich per OnlineFormular unter www.duisburgkontor.de/stadtmarketing anzumelden.

Fast schon ein Wahrzeoichen für den Süden Duisburgs ist die begehbare Großskulptur Tiger & Turtel


Rückblick:
Am Samstag, 12. November 2011, wurde die neue Duisburger Landmarke „Tiger & Turtle – Magic Mountain“ von Heike Mutter und Ulrich Genth feierlich eingeweiht. Gemeinsam stimmten die rund 2.000 Besucher in den Countdown ein, der das Signal für das Einschalten der Beleuchtung gab.

Geburtstagsrede von Oberbürgermeister Sören Link am 1. Geburtstag am 11. November 2012

Das große Manko am Fuße des Hügels sind die wenigen Parkplätze und somit musste auch der OB einen solchen suchen und das verursachte eine Verspätung von immerhin 30 Minuten. Genervt von dieser Verspätung versprach er Besserung und er werde prüfen, ob und wo ein Parkplatz eingerichtet werden könne.
Immerhin haben 180 TSD Besucher "Tiger und Turtle", die einzig begehbare Achterbahn der Welt, in diesem ersten Jahr besucht.

Weithin sichtbar, silbern glänzend und nachts beleuchtet, ein neues Wahrzeichen für Duisburg wirbt für unsere Stadt.


- Neudorfer Cafe Steinbruch wird versteigert

Immobilie mit Halle und Wohnhaus, Lotharstraße 318-320 - Foto: Harun Sahin, Auktionshaus Karhausen AG, Nutzungsrechte: GFW Duisburg

- Weitere Schallschutzwände in Duisburg-Meiderich/Beeck fertiggestellt



14.08.:
Entlastungsgesetz sorgt für spürbare Verbesserungen in der Sozialhilfe und bei der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

„Viele Angehörige werden vom Sozialamt an den Kosten beteiligt, wenn ihre Eltern oder Kinder Sozialhilfe beziehen, etwa weil sie pflegebedürftig sind. Für viele Angehörige ist das eine große Belastung. Wir wollen das ändern und den Familien den Rücken stärken, damit sie sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren können. Dafür hat das Kabinett heute den Weg frei gemacht“, erklärt die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas.
Das Angehörigen-Entlastungsgesetz sieht vor, dass auf das Jahreseinkommen von Angehörigen künftig erst ab einer Höhe von 100.000 Euro vom Sozialamt zugegriffen wird - und zwar in der gesamten Sozialhilfe. Bisher galt diese Regelung nur bei der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Für Angehörige von volljährigen Menschen mit Behinderungen, die Eingliederungshilfe nach dem Bundesteilhabegesetz erhalten, fällt dieser sogenannte Unterhaltsrückgriff in Zukunft sogar vollständig weg.
„Das Gesetz ist gerade für Menschen mit Behinderungen eine gute Nachricht: Wir werden nämlich die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung als festen Baustein der Inklusion verankern und mit mehr Geld ausstatten“ betont Bärbel Bas. Seit 2018 fördert der Bund diese Beratungsstellen, in denen Menschen mit Behinderungen vor allem von Menschen mit Behinderungen beraten werden. Auf Augenhöhe und kostenlos können sie sich seit einigen Wochen auch in Duisburg über ihre Leistungsansprüche und die zuständigen Anlaufstellen informieren. Bisher war die Beratung bis zum 31. Dezember 2022 befristet. Künftig wird es dieses Angebot dauerhaft geben, und es wird auch mit zusätzlichen Bundesmitteln versehen.
Darüber hinaus wird mit dem Angehörigen-Entlastungsgesetz ein Budget für Ausbildung eingeführt. Dieses ermöglicht Menschen mit Behinderungen, außerhalb von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen eine betriebliche Ausbildung aufzunehmen. „Mit dem Gesetz haben wir ein Paket geschnürt, das Inklusion ein großes Stück voranbringt und Angehörige gezielt unterstützt“, so die Abgeordnete Bärbel Bas.


Universiade Duisburg im August 1989

Vor 30 Jahren fand vom 22. bis zum 30. August die Universiade in Duisburg statt. Es war ein Kraftakt sondergleichen, da erst im März 1989 konnta das FISU-Executiv-Komitee die Universiade 1989 an Duisburg vergeben. Es galt die Sportstätten in nur 5 Monaten herauszuputzen und zu ergänzen.

Die Universiadesichel auf der Klönnewiese am Seehas an der Kruppstraße. Zur Universiade war sie über dem Marathontor angebracht - Fotos S.D.

So wurde vom Duisburger Unternehmen Thyssen beispielweise die Fackelanlage - steht heute als Erinnerung auf der Klönnewiese des Sportparks im Sportpark vor dem Seehaus - hergestellt. 

Dr. Friedrich Klönne war Krupp-Direktor und für die Einrichtung bzw. Überlassung des Krupp gehördenden Areals im Neudorfer Süden zur Einrichtung eines Sportparks federführend. Das alte Wedau-Stadion (Einweihung am am 25. Juli 1926) wurde herausgeputzt, um die XV. Olympischen Spiele der Studenten aus 90 Nationen der Welt 1989 durchführen zu können.

Mitglieder des damaligen Präsidiums der Universiade waren Dr. Alfred Herrhausen und Rudolf von Benningsen-Foerder sowie der Enno Harms, Vorstandsmitglied des Deutschen Hochschulsportverbandes. Selbst der damalige IOC-Präsdident Samaranch hob die Leistung der Stadt hervor.

Die Protagonisten der Stadt damals waren OB Josef Krings, Oberstadtdirektor Dr. Richard R. Klein und Sportdirektor - ein Titel, den es eigentlich so in der Verwaltung nicht gab - Hermann Eichhorn. Dem Sportamts-Team von Hermann Eichhorn gelang die Herausforderung, alles für die Athleten umzusetzen was die Sportjugend zu ihrem Event brauchte - neben der großartigen Eröffnung auch ein grandioses Kulturprogramm. Was für eine Leistung in der kurzen Zeit. Die Universiade wurde ein Fest der Jugend mit vilene emotionalen Ereignissen, dem Knüpfen von Freundschaften udn dem Fazit, das Duisburg absolut in der Lage war, ein Event dieser Größenordnung zu stemmen und viel Beifall aus dern ganzen Welt einzuheimsen. Mit Recht!

Die Sportstätten damals:

Wedau-Stadion, Regattabahn, Fechthalle an der Margaretenstraße bzw. Eissporthalle, die Mensa und das kirchliche Zentrum in der Sportschule (Judohalle) an der Margaretenstraße, das Pressezentrum war in der Sportschule des FVN angesiedelt.

Die Sportarten:
Basketball, Rudern, Leichtathletik und Fechten.

Die Erfahrungen der Organisation der Universiade halfen enorm bei der Ausrichtung der Ausrichtung Duisburgs World Games 2005.


September

Oktober

 

November

Dezember