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Duisburger Schlagzeilen 2019  

Jan Feb März Apr Mai Juni Juli Aug Sep Okt Nov Dez
+ + + Was ist wann und wo in Duisburg und Niederrhein los? + + +

Januar

Den kompletten Überblick zu den Änderungen gibt es unter www.verbraucherzentrale.nrw/2019

Neujahrsschwimmen im Duisburger Parallelkanal - „Kalt ist Kult!“

Gesetzliche Veränderungen ab dem 1. Januar bzw. 1 Juli 2019

Bundesrat stimmt Familienentlastungsgesetz zu
Der Bundesrat hat am Freitag, 23. November einige Beschlüsse verkündet. So  dem rund 10 Milliarden starken Paket zur Entlastung der Familien zugestimmt. Die darin enthaltenen Maßnahmen werden überwiegend im kommenden Jahr in Kraft treten.
Mehr Kindergeld ab Juli 2019
Hierzu zählt unter anderem die Anhebung des Kindergeldes ab Juli 2019 um zehn Euro pro Kind und Monat. Für das erste und zweite Kind beträgt es dann 204 Euro, für das dritte 210 und für das vierte und jedes weitere Kind 235 Euro monatlich.
Auch der steuerliche Kinderfreibetrag wird angepasst - er steigt ab 1. Januar 2019 und 1. Januar 2020 um jeweils 192 Euro. Grundfreibetrag wird erhöht Ebenfalls steuermindernd wirkt sich die Erhöhung des Grundfreibetrags aus. Von derzeit 9000 Euro jährlich steigt dieser im nächsten Jahr auf 9168 Euro an, 2020 dann auf 9408 Euro. Erst ab dieser Grenze muss das Einkommen versteuert werden.
Ausgleich der kalten Progression
Eine weitere Maßnahme ist der Ausgleich der kalten Progression, also des Effektes, wonach Einkommenssteigerungen im Falle einer Inflation durch den progressiven Steuersatz mitunter aufgezehrt werden. Um diese schleichende Steuererhöhung künftig zu verhindern, werden die Eckwerte bei der Einkommenssteuer ab Januar 2019 entsprechend der Inflation verschoben.
Für 2019 setzt das Gesetz eine Inflationsrate von 1,84 Prozent, für 2020 eine von 1,95 Prozent an. Verkündung und Inkrafttreten Das Gesetz wird nun über die Bundesregierung dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung vorgelegt. Danach kann es im Bundesgesetzblatt verkündet und wie geplant in weiten Teilen zum 1. Januar 2019 in Kraft treten.

 

Krankenkassenbeiträge: Finanzierung wieder zu gleichen Teilen
Der Bundesrat hat heute das Versichertenentlastungsgesetz gebilligt. Danach zahlen Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Beiträge zur Krankenversicherung einschließlich der Zusatzbeiträge ab 1. Januar 2019 wieder je zur Hälfte. Die Reform der großen Koalition von 2005, nach der Arbeitnehmer für die Zusatzbeiträge allein aufkommen mussten, ist damit wieder rückgängig gemacht. Auch kleine Selbstständige werden entlastet.
Von den Neuregelungen profitieren auch Selbständige mit geringen Einnahmen, die freiwillig Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung sind. Bei ihnen halbiert sich der monatliche Mindestbeitrag auf 171 Euro. Abbau der Finanzpolster Darüber hinaus verpflichtet das Gesetz Krankenkassen mit einem besonders großen Finanzpolster, ihre Reserven abzubauen. So dürfen ihre Rücklagen künftig eine Monatsausgabe nicht mehr überschreiten. Tun sie das, ist es den Krankenkassen untersagt, ihre Zusatzbeiträge anzuheben.
Ab 2020 sollen außerdem Abbaumechanismen greifen, um Überschüsse stufenweise für Beitragssenkungen und Leistungsverbesserungen zu nutzen. Der weitere Verlauf Das Gesetz wird nun über die Bundesregierung dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet. Danach kann es im Bundesgesetzblatt verkündet und zu weiten Teilen am Tag darauf in Kraft treten. 

 

Rentengarantie steht: Länder billigen Rentenpaket
Die staatliche Rente verbessern und stabilisieren. Das soll mit dem Rentenpaket des Bundestages erreicht werden, das der Bundesrat am 23. November 2018 gebilligt hat. Eckpfeiler des Gesetzes ist die sogenannte doppelte Haltelinie: Danach soll das Rentenniveau bis 2025 auf dem heutigen Stand von 48 Prozent bleiben.
Der Beitragssatz darf die 20 Prozent-Marke bis 2025 nicht überschreiten. Um dies zu ermöglichen, leistet der Bund Sonderzahlungen in Höhe von 500 Millionen Euro an die allgemeine Rentenversicherung. Erweiterung der Mütterrente Die sogenannte Mütterente wird durch das Rentenpaket erweitert: Eltern, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, bekommen künftig ein weiteres halbes Kindererziehungsjahr in der gesetzlichen Rentenversicherung anerkannt.

Verbesserungen für Frührentner und Midi-Jobber
Weiterer Bestandteil des Gesetzes ist eine bessere Absicherung bei verminderter Erwerbstätigkeit: Menschen, die wegen Krankheit in Frührente müssen, werden so gestellt, als ob sie bis zum aktuellen Rentenalter gearbeitet hätten. Außerdem entlastet das Gesetz Geringverdiener bei den Sozialbeiträgen. Hierfür ist die Anhebung der Einkommensgrenze vorgesehen, ab der die vollen Sozialbeiträge gezahlt werden müssen: Sie soll von 850 auf 1.300 Euro steigen. Wie es weitergeht Das Gesetz kann nun vom Bundespräsidenten unterzeichnet und dann im Bundesgesetzblatt verkündet werden. Es soll überwiegend zum 1. Januar 2019 in Kraft treten.
Verbraucherzentrale NRW hat die wichtigsten Änderungen im Überblick

 Mehr Mütterrente und Mindestlohn, ein Plus bei Hartz IV und Kindergeld, Zuschlag für Rentner und Trennungskinder: unterm Strich bringt das Jahr 2019 für fast alle mehr Geld. Und der Finanzminister will alle Steuerzahler schonen, denn die sogenannte kalte Progression wird abgeschwächt. Zudem werden Grundfreibetrag und Kinderfreibeträge erhöht. Mehr netto vom Brutto verspricht die Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung auf 2,5 Prozent. Zudem teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer ab Januar wieder den Zusatzbeitrag in der Krankenversicherung.
Allerdings: Der Pflegeversicherungsbeitrag steigt um 0,5 Prozentpunkte. Die i-TAN-Listen fürs Onlinebanking stehen 2019 vor dem Aus. Und das neue Verpackungsgesetz bringt Pfand für mehr Getränke. Womit Verbraucher im Jahr 2018 sonst noch rechnen müssen, hat die Verbraucherzentrale NRW zusammengestellt: www.verbraucherzentrale.nrw/2019.


Beschäftigte, die auf dem Weg der Entgeltumwandlung für die spätere Betriebsrente eigenes Geld sparen wollen, profitieren bei Vertragsabschlüssen ab 1. Januar von einer neuen Zuschusspflicht des Arbeitgebers. Wer ab dem Jahreswechsel Erwerbsminderungsrente beantragt, wird mit höheren Zurechnungszeiten für mehr Rente punkten können: Bei der Berechnung wird künftig fiktiv davon ausgegangen, dass 65 Jahre und 8 Kalendermonate gearbeitet wurden.

Pflegebedürftige und deren Angehörige können 2019 auf eine Reihe von Rezepten setzen, die die Versorgung und Betreuung verbessern. Für Taxifahrten zum Arzt gibt es in vielen Fällen künftig eine automatische Erlaubnis durch die Krankenkasse. Bei Kuraufenthalten von pflegenden Angehörigen kann der Pflegebedürftige dort mit betreut werden. Und die neue Brückenteilzeit macht es einfacher, Arbeitszeit wegen der Pflege befristet zu reduzieren und danach wieder auf die ursprüngliche Stundenzahl zurückzukehren.

2019 wird für umweltfreundliche Mobilität geblinkt: Spendiert der Arbeitgeber eine kostenlose oder verbilligte Fahrkarte für Busse und Bahnen, muss die Kostenersparnis nicht mehr versteuert werden. Nutzen Arbeitnehmer einen neuen Elektro- oder Hybridfirmenwagen auch privat, gibt sich der Fiskus mit der Versteuerung des halben geldwerten Vorteils zufrieden.
Auch bei der privaten Nutzung des Dienstfahrrads oder-E-Bikes will das Finanzamt nicht mehr teilhaben.

Klartext ist künftig beim Abschluss von Versicherungen angesagt: Dazu soll in Hausrat-, Haftpflicht- oder Berufsunfähigkeitspolicen deutlich durch Häkchen oder ein rotes „X“ signalisiert werden, wo sich die wichtigsten Informationen zum Vertrag befinden. Voraussichtlich Mitte Mai verpasst die EU Telefonaten von Handy oder Festnetz ins EU-Ausland einen Deckel: Eine Gesprächsminute darf dann maximal 19 Cent kosten. Für eine SMS dürfen maximal 6 Cent pro Textnachricht berechnet werden. Mit der Ausgabe von fälschungssichereren 100- und 200-Euro-Scheinen will die Europäische Zentralbank ab Ende Mai 2019 Gaunern das Handwerk erschweren.

Auch für Minijobber gilt der neue Mindestlohn von 9,19 pro Stunde. Allerdings: Weil die Verdienstgrenze für die geringfügige Beschäftigung weiterhin 450 Euro beträgt, müssen sie mit spitzem Bleistift rechnen, wie viel Stunden Arbeit da noch drin sind (48 Stunden x 9,19 Euro = 441,12 Euro). Außerdem wird der Zeitraum für eine kurzfristige Beschäftigung auf 50 Arbeitstage oder zwei Monate (bisher: 70 Arbeitstage oder drei Monate) pro Kalenderjahr reduziert. Das müssen vor allem Ferienjobber und Saisonarbeitskräfte im Blick haben.

 

Duisburg, 02. Januar 2019 - "Soll der jetzt Tore schießen?" war der erste Gedanke, als die nachfolgende Pressemitteilung des MSV Duisburg heute eintraf.

Der MSV Duisburg verpflichtet auf Leihbasis Torhüter Felix Wiedwald. Der Keeper kehrt nach fünfeinhalb Jahren wieder an seine erfolgreiche Wirkungsstätte zurück. Die Zebras leihen den 28-jährigen Schlussmann bis zum Saisonende von Eintracht Frankfurt aus.

Wiedwald (rechts bei 'der Kette' im Sommer 2013) hütete bereits zwischen 2011 und 2013 das Tor der Meidericher. Sein erstes Zweitligaspiel bestritt er dabei am 15. Spieltag der Saison 2011/12 beim 3:0 der Zebras gegen Eintracht Braunschweig. Insgesamt stand Wiedwald 47mal für die Meidericher Jungs zwischen den Pfosten und entwickelte sich zu einem Führungsspieler auf und neben dem Platz.
Nach dem Lizenzentzug in Duisburg kam der Schlussmann in 70 Bundesliga-Spielen für Eintracht Frankfurt (11), Werder Bremen (59) sowie in England für Leeds United (28) zum Einsatz.
„Wir wollen mit der Verpflichtung von Felix neue Akzente setzen. Für die Rückrunde benötigen wir Spieler, die Verantwortung übernehmen. Wir kennen Felix, er kennt uns – das passt!“, verdeutlicht Sportdirektor Ivo Grlic. „Jeder Spieler, und das gilt nicht nur für das Tor, hat jetzt die Möglichkeit, zu zeigen, warum er beim Auftakt in Bochum und in den kommenden Wochen auf dem Platz stehen muss. Ich erwarte von allen eine Reaktion und schließe auch weitere Transfers nicht aus.“

„Mit Felix haben wir einen erfahrenen Torhüter mit starker Persönlichkeit verpflichtet, der das Erreichen unserer Ziele mit antreibt“, begrüßt Trainer Torsten Lieberknecht den Rückkehrer.
„Ich freue mich wirklich, wieder hier zu sein. Ich gebe in diesen sechs Monaten alles, um dem Verein zu helfen, die Klasse zu halten. Das ist unser Ziel, das wir mit euch im Rücken auch erreichen werden“, wendet sich Wiedwald, der bei den Zebras die Rückennummer 30 tragen wird, an die Fans des MSV.


Bei 33 Gegentoren scheint die Leihe eines erfahrenen Bundesliga-Torhüters Sinn zu machen. Scheint, denn allein in den letzten vier Spielen hat Daniel Mesenhöler zwar 13 Mal den Ball aus dem Tor holen müssen, allein gegen den HSV und Dresden hat er weitere drei bis vier Bälle gehalten, die er nicht halten musste und so weitere Einschläge verhindert!

Jetzt kann man nur hoffen, dass Felix Wiedwald nach der Demontage von Mesenhöler und Davari ein 'glücklicher' Griff von MSV-Sportdirektor 'Ivo' Grlic ist.

Das allein wird die Zebras aber nicht den Klassenerhalt bringen. Was folgen sollte, ja muss, ist Verstärkung in der Offensive und Stammspieler wie Fröde, Schnellhardt, Stoppelkamp und Tashchy, die an ihre Leistung der vergangenen Saison anknüpfen.

 

04. Januar:

Vor 65 Jahren in Duisburg: Als alles durch Vorreiter Duisburg mit dem "Groschengrab" begann

Parkograph und beleuchtete Verkehrszeichen wurden 1953/54 in Duisburg eingeführt - Quelle Verwaltungsbericht der Stadt Duisburg 1953/1954

Duisburg führte als erste Stadt der Bundesrepublik den Pasrkographen am 22. Dezember 1953 ein, der ab 1954 zunächst lächelnd von den Bürgern hingenommen wurde. Man konnte ja anderswo genug Parkplätze finden. Nur auf der Königstraße, der Friedrich-Wilhelmstraße im Bereich der Kaufhäuser von Horten (Merkur) und Karstadt sowie entlang des Landgerichtes und der Straßenbahn-Haltestellen am Hauptbahnhof gab es schon Engpässe.

Vor 65 Jahren: Fast jeder 10. Duisburger war Flüchtling

Das Statistische Amt führte am 1. Januar 1953 durch die Einrichtung der Holleritharbeitsweise eine Verbesserung der Arbeitstechnik ein. Es unterrichtete die öffentlichkeit und die interessierten Kreise über seine Arbeit mit vier neuen Heften des "Duisburger Zahlenspiegels " und mit Aufsätzen über Lebendiges Duisburg, Die Duisburger Häfen, Duisburger Kriegsschäden an Grundbesitz, Parkraumnot, Nachwuchskräfte aus der Berufsschule, Wir leben länger und Bundestagswahl 1953.
Neben den Vorarbeiten für das Statistische Jahrbuch 1954, das durch das Statistische Amt veröffentlicht werden soll, wurden verschiedene Sonderarbeiten wirtschaftlicher Art durchgeführt. Bewegungen in der Stadt wurden sorgfältig registriert. So wurde festgestellt, dass Duisburg im Jahre 1953 mit einer Bevölkerungszunahme von 15695 Einwohnern den Vorkriegsstand überschritt und zum Jahresende 453.311 Köpfe zählte. Diese Zunahme ist wesentlich durch Zuwanderungen bestimmt worden. Fast jeder 10. Duisburger ist heute Flüchtling. Duisburg zählt nach dem Arbeitsbericht des Statistischen Amtes 182000 Beschäftigte. Die Zahl der Arbeitslosen liegt bei 2,5. Es besteht immer noch eine fühlbare Not an Arbeitsplätzen für berufstätige Frauen, da das Schwergewicht in der Produktionsgüterindustrie, im Bergbau und in der Schiffahrt liegt.

Nach dem Juniaufstand (17. Juni 1953) erleichterten die Behörden der sowjetischen Besatzungszone den Reiseverkehr mit dem Bundesgebiet. Es wurden daraufhin sehr viele Interzonenpässe und noch mehr Aufenthaltserlaubnisse für Bewoh- ner der sowjetischen Besatzungszone beantragt und ausgestellt. In der zweiten Hälfte des Monats November wurde der lnterzonenpasszwang aufgehoben. Auch vorübergehende Aufenthaltserlaubnisse sind von diesem Zeitpunkt an für Reisen in die Bundesrepublik nicht mehr erforderlich.
Am 1. Januar 1954 waren beim Ausländeramt 8585 Ausländer erfasst. Die Zunahme der Zahl der Ausländer ist besonders auf das Ansteigen der Zahl der Osterreicher zurückzuführen. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um die ausländerpolizeiliche Erfassung von Osterreichern, die sich bis dahin im guten Glauben befanden, die deutsche Staatsangehörigkeit zu besitzen. Von den Ausländern sind 707 heimatlose Ausländer im Sinne des Gesetzes über die Rechtsstellung heimatloser Ausländer im Bundesgebiet.
Daneben sind 178 deutsche Staatsangehörige erfasst, die neben der deutschen noch eine fremde Staatsangehörigkeit besitzen. Da seit dem 1. April 1953 der Grundsatz der Gleichberechtigung der Frau auch auf dem Gebiete des Staatsangehörigkeitsrechts wirksam geworden ist, verlieren deutsche Frauen bei einer Eheschlieftunq mit einem Ausländer nicht mehr die deutsche Staatsangehörigkeit, obwohl sie unter Umständen nach ausländischem Staatsangehörigkeitsrecht die Staatsangehörigkeit des Ehemannes erwerben.

Vor 65 Jahren: Besondere Duisburger Termine Anfang 1954
Datum Duisburger Ereignis
27.01.1954 Der Bundeswohnungsbauminister Dr. Preusker besucht Duisburg und stattet den Ytong-Werken einen Besuch ab.
11.02.1954 Besuch des Oberstadtdirektors von Rollerdam, Dr. van Walsum.
19.02.1954 Der Hauptausschuss beschließt einen 2-Jahres-Vertrag mit dem Düsseldorfer Generalintendanten Gustaf Gründgens auf Übernahme von jährlich 100 Schauspielvorstellungen.
23.02.1954 Taufe des Motorschiffes "Mercator".
04.03.1954 - Grundsteinlegung für das Europo-Haus.
- Der Finanzausschuss des Deutschen Städtetages führte im Duisburger Hof seine 26. Sitzung durch
07.03.1954 Weihe der erneuerten Pauluskirche.
11.03.1954 Oberregierungsrat Hans Jürgensen als Polizeipräsident von Duisburg bestätigt.
12./15.03.54 17 französische Werkmeister weilten auf Einladung der Duisburger Europa-Union in Duisburg,
19.03.1954 Die neue Volksschule an der Gerlrudenstraße in Marxloh wurde den Schülern und der Lehrerschaft übergeben
27.03.1954 Oberbürgermeister Seeling legte den Grundstein für den Neubau des Meidericher Jugendheimes.
01.04.1954 Die Städtische Feuerwehr begeht ihr 50jähriges Jubiläum.

 


04. Januar:
Zoo führt Familien- und Feierabendtickets ein: Testphase von Januar bis einschließlich März
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Testphase im Zoo: Von Januar bis einschließlich März können sich Familien und Nachmittags-Besucher auf neue Tarife freuen. In dieser Zeit wird der Zoo spezielle Tickets für Familien und Feierabend-Besucher anbieten.  
Die Tages-Familienkarte beinhaltet für 41,50 Euro den Eintritt für zwei Erwachsene und ein Kind. Maximal zwei weitere Kinder können für den reduzierten Eintrittspreis von 9 Euro hinzugebucht werden. Wer den Zoo nur am Nachmittag besuchen möchte, kann sich ebenfalls auf vergünstigte Eintrittspreise freuen. Werktags ab 15 Uhr zahlen Erwachsene 8 Euro Eintritt, Kinder lediglich 5 Euro.   Nach Ende der Testphase wird dann darüber entschieden, ob die beiden Tarife dauerhaft in das Ticket-Angebot des Zoos aufgenommen werden.
„Das Familienticket macht den Zoo-Besuch mit Kindern noch attraktiver. Mit dem Feierabend-Ticket wollen wir für jedermann ein neues Angebot für die Nachmittagsgestaltung machen und das zu einem besonderen Preis-Leistungs-Verhältnis“, erläutert die Zoo-Vorstandsvorsitzende Astrid Stewin.  
An stark besuchten Tagen bleibt zudem der Nebeneingang „Tigerkasse“ auch weiterhin geöffnet. Der Eingang in unmittelbarer Nähe zum großen Parkplatz unmittelbar an der A40 wird sonst an Wochenenden im Sommer, an Feier- und Brückentagen sowie in den Ferien zusätzlich zum Haupteingang des Zoos an der Mülheimer Straße geöffnet.  

Erdmännchen-Foto Zoo Duisburg

 

 

 

175 Jahre Sparkasse Duisburg - Feiern mit und für Bürgerinnen und Bürger

16./17. Januar:

Loveparade-Strafverfahren: Gericht regt Einstellung des Verfahrens an
Oberstaatsanwalt hält Einstellung ohne Auflagen nicht sachgerecht
So verlief das Rechtsgespräch

100 Jahre „Fußballgott“ - Toni Turek in Duisburg geboren  
IHK gründet Bündnis für Mobilität in Duisburg

 

- Bezirksregierung: Duisburgs Schulsituation

- Sonepar neuer Partner des Fraunhofer-inHaus-Zentrums

 

 

Ruhr-Konferenz will Grüne Infrastruktur stärken

Qualität und Nachhaltigkeit in der täglichen Schulverpflegung in Hamminkeln

Städtische Gesamtschule setzt auf 'biologisch mit der Frank Schwarz Gastro Group'



22. Januar:

Minister Wüst und Regierungspräsidentin Radermacher überreichen Planfeststellungsbeschluss Neuenkamp an die DEGES 

Schneller als geplant: Ende 2018 hat die Bezirksregierung Düsseldorf den Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp und den Ausbau der Autobahn A40 unterzeichnet. Zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen werden die Verkehrsteilnehmer nach Fertigstellung der Maßnahme acht Spuren zur Verfügung haben.
Landesverkehrsminister Hendrik Wüst und Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher nahmen die erste Sitzung des Arbeitskreises Brücke Neuenkamp in diesem Jahr zum Anlass, den Beschluss an Udo Pasderski zu überreichen, den Bereichsleiter Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES). „Es ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Sanierung und zum Ausbau dieser wichtigen Verkehrsader“, betonte Radermacher. 

„Nach nur einem Jahr ist der Planfeststellungsbeschluss unterzeichnet worden. Das ist eine gute Nachricht für alle Pendler und die Wirtschaft. Und es ist eine tolle Leistung von allen, die daran mitgearbeitet haben. Ich bedanke mich dafür bei allen Beteiligten. Es zeigt auch, dass wir eine leistungsfähige Verwaltung haben“, sagte Landesverkehrsminister Wüst. 

Auch der weitere Zeitplan des Vorhabenträgers DEGES ist straff: Innerhalb von zwölf Monaten soll in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren ein Bauunternehmen gefunden werden, das das Projekt umsetzt. Erste Vorbereitungen sind schon in diesem Sommer geplant. Leitungen müssen verlegt, eine Baustraße muss angelegt werden.  

Landesverkehrsminister Hendrik Wüst (Bildmitte= und Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher nahmen die erste Sitzung des Arbeitskreises Brücke Neuenkamp in diesem Jahr zum Anlass, den Beschluss an Udo Pasderski zu überreichen, den Bereichsleiter Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) - Foto VM/Kaldenhoff

Offenlage

Der Planfeststellungsbeschluss inklusive Planunterlagen liegt nun in der Zeit vom 22. Januar bis 4. Februar 2019 in den Stadtverwaltungen der von der Planung betroffenen Kommunen aus:  

•             Stadt Duisburg, Stadthaus, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), 47051 Duisburg, Zi. 215; montags bis freitags 8 - 16 Uhr 

•             Bezirksverwaltung Homberg/Ruhrort/Baerl, Bismarckplatz 1, 47198 Duisburg; montags bis freitags 8 - 16 Uhr 

•             Stadt Kamp-Lintfort, Rathaus, Am Rathaus 2, 47475 Kamp-Lintfort im Planungsamt, Zi. 436; montags bis freitags 8 - 12 Uhr, dienstags 14 - 16 Uhr und donnerstags 14 - 18 Uhr  

•             Stadt Mönchengladbach, Rathaus Rheydt, Eingang G, Markt 11, 41236 Mönchengladbach, Fachbereich Geoinformation, Geodatenzentrum, 2. Etage, Zi. 2004; montags bis mittwochs von 7.45 - 12.30 Uhr und 14 - 15 Uhr, donnerstags von 7.45 - 12.30 Uhr und 14 - 16.30 Uhr sowie freitags von 7.45 - 11 Uhr. 

Parallel werden die Daten, Texte und Zeichnungen auf der Internetseite der Bezirksregierung Düsseldorf in der Rubrik Aktuelle Offenlagen veröffentlicht.  

http://www.brd.nrw.de/bausteine/_MTT/MTT_aktuelle_offenlagen_fortsetzung.html

Hintergrund

Strassen.NRW

Die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) plant und realisiert das Projekt. Auftraggeber sind der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen. Die Bezirksregierung Düsseldorf ist bei der A40 die zuständige Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde und führt das Planfeststellungsverfahren durch.



Sprengung Weißer Riese:
Informationsveranstaltung für Anwohner am 5. Februar 

Wie berichtet wird der erste Weiße Riese in Homberg-Hochheide am 24. März gesprengt. Die Stadt lädt dazu alle betroffenen Anwohner, die in der Evakuierungs- oder Sicherheitszone wohnen, zu einer Informationsveranstaltung am 5. Februar in die Glückauf-Halle ein (Dr. Kolb-Str. 2, 47198 Duisburg). Ab 18 Uhr stehen die Fachleute Rede und Antwort. Die Anwohner wurden im Vorfeld über eine entsprechende Hauswurfsendung über die Veranstaltung informiert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Februar

Gesetzliche Änderungen zum 1. Februar

- Klimaschutz Emissionshandel
Klimaschutz durch weniger Emissionen 12.000 Industrie- und Energieanlagen nehmen europaweit am Emissionshandel teil. Das heißt: Sie dürfen gemeinsam nur eine Höchstmenge an Treibhausgasen ausstoßen - eine Maßnahme für den Klimaschutz. Diese Gesamtmenge wird von Jahr zu Jahr weniger. Derzeit reduziert sie sich um 38 Millionen Tonnen jährlich, ab 2021 um 48 Millionen jedes Jahr.
Die Novelle des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes (TEHG), die Ende Januar in Kraft getreten ist, setzt diese europäische Reform in deutsches Recht um. Gleichzeitig sichert das Vorgehen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Industrien in der EU, denn bestimmte Emissionszertifikate werden auch in der vierten Handelsperiode von 2021 bis 2030 zunächst einmal kostenlos zugeteilt.

 

- Gesundheit Arzneimittel werden fälschungssicherer
Verpackungen von Medikamenten müssen ab dem 9. Februar 2019 besondere Sicherheitsmerkmale tragen: eine individuelle Nummer sowie ein Siegel, das unerlaubtes Öffnen erkennen lässt. So soll verhindert werden, dass gefälschte Arzneimittel in Umlauf geraten. Mit der Verordnung wird deutsches Recht an europäische Standards angepasst.
- Verbraucher Kein Energielabel für Staubsauger mehr
Wer künftig einen neuen Staubsauger kaufen will, wird sich zum Vergleich des Energieverbrauchs nicht mehr an einem Energielabel orientieren können. Stattdessen kann der Käufer jedoch Herstellerangaben zum Vergleich heranziehen. Seit dem 19. Januar 2019 dürfen Händler neue Staubsauger nicht mehr mit einem Energielabel bewerben.
Bereits angebrachte Etiketten zur Energieverbrauchskennzeichnung müssen unverzüglich von den Staubsaugern entfernt oder überklebt werden. Grundlage ist ein Urteil des Gerichts der Europäischen Union. Das Gericht hat festgestellt, dass die von der EU-Kommission gewählte Prüfmethode, womit Energieeffizienz von Staubsaugern zu bestimmen ist, sich nicht nah genug an dem tatsächlichen Verbraucherverhalten orientiert. Denn es waren nur Tests mit leeren Staubsaugerbeuteln vorgesehen. Das Kennzeichnungsverbot bezieht sich sowohl auf Werbung in Printmedien und im Internet, als auch auf das Ausstellen in Verkaufsräumen.   

- Freihandelsabkommen zwischen Japan udn der EU in Kraft
Japan und die EU haben beschlossen, wirtschaftlich noch enger miteinander zu arbeiten. Vergangenes Jahr unterzeichneten sie hierzu ein Freihandelsabkommen, das zum 1. Februar 2019 in Kraft tritt. Damit entfallen zum Monatswechsel unter anderem die EU-Zölle von derzeit zehn Prozent auf japanische Autos. Im Gegenzug dürfen etwa europäische Nahrungsmittelproduzenten künftig verarbeitetes Schweinefleisch, aber auch bestimmte Käsesorten und Wein zollfrei nach Japan einführen.
- Frauentag gesetzlicher Feiertag in Berlin
Am 8. März gibt es den Frauentag. Am 1. Februar tritt die Gesetzesänderung in Kraft, die den Internationalen Frauentag zu einem arbeitsfreien Feiertag in Berlin macht.  

- Whatsapp nun mit Werbung bei Messenger möglich
Facebook hatte beim Kauf des Messengers vor fünf Jahren gegenüber den Gründern verpflichtet, die App werbefrei anzubieten. 

 

04. Februar:


Stadt Duisburg mit Goerdeler-Preis für Europaarbeit ausgezeichnet    

Die Stadt Duisburg wurde am 4. Februar im Neuen Rathaus in Leipzig mit dem kommunalpolitischen Preis der Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung ausgezeichnet. Mit dem Preis werden Kooperationsprojekte, die der völkerverbindenden friedlichen Zusammenarbeit von Kommunen in Europa dienen und ein gegenseitiges Lernen zum Nutzen der Einwohner fördern gewürdigt.
Im Blick hat die Goerdeler-Stiftung Duisburgs enge grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit der niederländischen Stadt Nimwegen, die nachhaltig positive Auswirkungen auf das Leben der Menschen vor Ort hat. Besonders die Vielfalt der Initiativen, die die Stärkung der Wissensallianz, Wirtschaft wie auch Stadtentwicklung im Fokus haben, beeindruckte die Jury.  
Kulturelle Projekte wie die gemeinsamen Konzerte des Symfonieorkest Nijmegen und des Philharmonischen Chors Duisburg stärken die Zivilgesellschaft und leisten wertvolle Beiträge zur Förderung der europäischen Integration. Machbarkeitsstudien beispielsweise zu Radschnellwegen in der Region lassen beide Nachbarländer zusammenwachsen. Enge Kooperationen der kommunalen Verwaltungen würden zur Verbesserung der Daseinsfürsorge der Menschen in der Region beitragen.  
Prof. Dr. Gerhard Hammerschmid, Professor of Public and Financial Management an der Hertie School of Governance Berlin, und der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung, würdigten den Beitrag der Stadt Duisburg zur „Europäischen Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene“. Stellvertretend für Oberbürgermeister Sören Link nahm Dezernent Dr. Ralf Krumpholz den Preis entgegen.  
„Duisburg lebt mit seiner rund 200-jährigen Industriegeschichte eine lange und erfolgreiche Tradition der Zuwanderung und Integration. Dies ist verbunden mit einer freundschaftlichen Beziehung zu vielen Städten in und außerhalb von Europa. Das europäische Leitbild ´In Vielfalt geeint´ ist daher auch eine Herausforderung, der wir uns immer wieder neu stellen.
Die 2013 begründete Kooperation zwischen Nimwegen und Duisburg ist ein erfolgreiches Beispiel für das Zusammenwachsen und den Zusammenhalt in den Grenzregionen Europas", betonte der Beigeordnete Dr. Ralf Krumpholz anlässlich der Übergabe des Preises an die Stadt.  
Prominent besetzt mit Wissenschaftlern und europäischen Akteuren war die Jury, die sich von der Vielfalt der Initiativen beeindruckt zeigte, die die Stärkung der Wissensallianz, Wirtschaft wie auch Stadtentwicklung im Fokus haben. Beispielhaft zu nennen ist die Vernetzung zweier benachbarter Kommunen aus zwei verschiedenen Ländern mitten in Europa.  
Die Kinder von Carl und Anneliese Goerdeler riefen 1995 die gemeinnützige Stiftung zum Andenken an ihre Eltern ins Leben. Stiftungszweck ist die Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie Kunst und Kultur. Der Kommunalwissenschaftliche Preis der Stiftung wurde erstmals im Jahr 2000 verliehen.      
Die Preisverleihung: (v. l.) Prof. Wolfgang Goerdeler, Dezernent Dr. Ralf Krumpholz und Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (Foto: Stefan Fischer/ Leipzig)

 

 

Abo auf Lebenszeit für mutigen Fahrgast: DVG bedankt sich bei Muhammet Özhan 

Muhammet Özhan hat Mut bewiesen. Er hatte einen Bus gestoppt, nachdem der Fahrer am Steuer zusammengebrochen war. Dafür bedankte sich die DVG jetzt bei ihm. Axel Prasch, DVG-Personalvorstand, und Pierre Scharping, stellvertretender Leiter Einnahmen- und Kundenmanagement bei der DVG, überreichten dem mutigen Fahrgast ein DVG-Abo auf Lebenszeit.
„Wir danken Muhammet Özhan für sein mutiges und vorbildliches Handeln“, sagt Prasch. „Mit seinem beherzten Eingreifen hat er wahrscheinlich Schlimmeres verhindert.“

Für den 24-jährigen Duisburger ist sein Verhalten selbstverständlich. „Als ich gesehen habe, dass der Fahrer zusammengebrochen ist, bin ich sofort ans Steuer und habe den Bus gestoppt“, sagt Özhan. „Für mich ist das keine große Sache. Ich würde immer wieder so handeln.“ 

Der Bus war Ende Januar auf der Linie 905 in Duisburg-Bruckhausen Schlangenlinien gefahren und auf die Gegenfahrbahn geraten. Der Fahrer war in dem Bus bewusstlos geworden und hatte die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Muhammet Özhan stoppte den Bus. Danach verließ er den Unfallort. Polizei und DVG suchten daraufhin den unbekannten Helden und wurden fündig. Der Busfahrer war nach dem Unfall ins Krankenhaus gekommen, ist aber bereits wieder entlassen worden. Fahrgäste wurden nicht verletzt.

 

Pierre Scharping (links), stellvertretender Leiter Einnahmen- und Kundenmanagement DVG, und DVG-Personalvorstand Axel Prasch (rechts) überreichten dem Schutzengel auf Lebenszeit Muhammet Özhan das Abo.

Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

175 Jahre Sparkasse Duisburg - Feiern mit und für Bürgerinnen und Bürger

Fällarbeiten am Deich Neuenkamp/ Kaßlerfeld

Kriminalitätsbericht 2018 - Das Bürger-Gefühl täuscht, Statistik sieht sinkende Straftaten
Wohnungsnot in den Städten - Ist Verstaatlichung von Wohnungsunternehmen eine Lösung?
Sanierung des Hochwasserbehälters im Stadtwald in Neudorf
13. Februar:
Martin Linne kehrt nach Duisburg zurück - OB Sören Link schlägt Rat Dezernenten-Kandidaten vor   
14. Februar:

Fehlender Brandschutz - Nutzung zweier Häuser auf der Husemannstraße in Homberg untersagt - Hunde, Katzen, Papagei und Kaninchen mussten ins Tierheim
Umgang mit tabuisierten Erkrankungen - Lösungen gesucht
Auch der 42. Duisburger Landhaustreff war wieder ein Volltreffer


Am Alten Angerbach: Vergabe an Investoren startet      

Die GEBAG beginnt beim Wohnprojekt „Am Alten Angerbach“ nun mit dem Vergabeverfahren – allerdings zunächst nur an Investoren bzw. Investorengruppen. Die ersten fünf Baufelder mit insgesamt 110 Doppel- sowie 23 Einfamilienhäusern werden an Investoren vergeben. Durch das Verfahren der Konzeptvergabe sollen die übergeordneten städtebaulichen, architektonischen und auch ökologischen Ziele gesichert werden. Die Baufelder sollen durch den jeweiligen Investor schlüsselfertig und als Gesamtkonzept entwickelt und errichtet werden.  
Investoren, die bereits bei der GEBAG Interesse bekundet hatten, wurden jetzt informiert und können ihr Konzept bis zum 12. April einreichen. Weitere interessierte Investoren können sich per Mail an AmAltenAngerbach@gebag.de wenden.  
Privatkunden, die sich für den Kauf eines einzelnen Grundstücks oder eines schlüsselfertigen Hauses interessieren, können sich ebenfalls per Mail mit der GEBAG in Verbindung setzen, um auf der Interessentenliste aufgenommen zu werden. Die Termine für die Vergabe an diesen Kundenkreis werden derzeit von der GEBAG erarbeitet. Aktuell hat die GEBAG rund 600 Interessenten vorgemerkt. Die Grundstückspreise liegen zwischen 400 Euro und 700 Euro pro Quadratmeter.

Die jetzt geplante Wohnbauentwicklung entspricht dem am 21.09.2015 vom Rat der Stadt beschlossenen Teilräumlichen Strategiekonzept und damit den aktuellen stadtentwicklungsplanerischen Zielsetzungen. Die bauliche Entwicklung des Planbereiches stellt den Abschluss der Gesamtentwicklung des Angerbogens dar. Damit kommt die Stadt Duisburg der hohen Nachfrage nach Wohnbauland im Duisburger Süden nach und schließt die Gesamtentwicklung im Bereich des "Angerbogens" ab. 

Bebauungsplanentwurf Am alten Angerbach 

Noch Idylle Fotos haje

JAG - Jung, Alt, Garten' - Schüler-Firma am St. Hildegardis-Gymnasium

Duisburg Helau' auch im Johanniter Stift in Neudorf - KG Königreich Duissern sorgte für Stimmung

25. Februar:
„60 Jahre im Dienst der Rechtsprechung“: Sozialgericht Duisburg nahm am 01.06.1959 seine Arbeit auf - Hilferuf für Sanierung des Gebäudse
Nach kurzer Atempause sind die Eingänge beim Sozialgericht Duisburg wieder
gestiegen. Im Jahr 2018 sind am Sozialgericht Duisburg 13.812 Verfahren
anhängig gemacht worden. Gegenüber dem Vorjahr sind die Eingänge damit um
6,8 % gestiegen. Das Sozialgericht Duisburg liegt damit unter dem Durchschnitt
aller 8 Sozialgerichte des Landes, denn insgesamt stieg die Zahl der Eingänge in
der Sozialgerichtsbarkeit um 13,3 % (auf 96.815 Verfahren).
Wie auch bei den anderen Sozialgerichten sind vor allem die Klagen im Krankenversicherungsrecht deutlich gestiegen. Hier stiegen die Eingänge am Sozialgericht Duisburg um ca. 68 %. Ursache hierfür ist das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz, mit dem die Verjährungsfrist für (Rück-)Forderungen der Krankenkassen gegenüber Krankenhäusern rückwirkend verkürzt wurde.

Die Krankenkassen sahen sich Anfang November gehalten, verjährungshemmende Klagen einzureichen. Der drohende Fristablauf und die zeitliche Dynamik führten dazu, dass mit einer Klage oftmals hunderte Einzelforderungen geltend gemacht wurden. Diese Verfahren müssen getrennt und jeweils separat entschieden werden. Die Anzahl der Verfahren wird sich damit im Laufe des Jahres noch erhöhen.
„Ohne personelle Verstärkung im richterlichen wie im nichtrichterlichen Dienst werden wir diese zusätzliche Belastung nicht schultern können. Die erneute Klagewelle darf jedoch nicht dazu führen, dass Bürgerinnen und Bürger jetzt länger auf die Entscheidung ihres für sie oftmals existenziellen Rechtsstreits warten müssen“, so der Präsident des Sozialgerichts, Ulrich Scheer.

Die Beschäftigten des Sozialgerichts Duisburg waren auch im vergangenen Jahr
in besonderer Weise gefordert. Neben zahlreichen Vertretungen aufgrund von
Langzeiterkrankungen, mussten Lücken durch Abgänge (z.B: Versetzungen,
Eintritt in die Rente) gefüllt und neu hinzukommendes Personal eingearbeitet
werden. Bereits vor diesem Hintergrund ist nachvollziehbar, dass die Anzahl der
erledigten Verfahren – anders als in den vorgegangenen Jahren – nicht nochmals
gesteigert werden konnte.
Hinzu kommt, dass das Sozialgericht im April als eines der ersten Sozialgerichte eine neue Fachanwendung erhalten hat und an das justizinterne, zentrale Rechenzentrum in Münster angeschlossen wurde. Schulungen des Personals und technische Umstellung mussten im laufenden Betrieb erfolgen. Alle Herausforderungen sind von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Sozialgerichts Duisburg mit Bravour gemeistert worden.
„Wir haben leistungsfähige, flexible und engagierte Beschäftigte, die mit großem Verantwortungsbewusstsein ihrer Arbeit nachgehen“, so der Präsident des
Sozialgerichts, Ulrich Scheer. Zum allgemeinen Bedauern hat der Bau und Liegenschaftsbetrieb (BLB) eine – nach mehrjähriger Verhandlung – erteilte Kostenzusage für die umfangreiche Renovierung des Gerichtsgebäudes zurückgezogen.
Die bis dahin - für eine Mietzeit von weiteren 15 Jahren - nicht in Frage gestellte Wirtschaftlichkeit, bedarf nach Einschätzung des BLB nunmehr einer weiteren Prüfung. Dem Sozialgericht Duisburg fehlt es an einer bürgerfreundlichen (hellen und freundlichen Atmosphäre) und einer barrierefreien und funktionalen Ausstattung (moderne Gebäude- und Informationstechnik; Konzept der kurzen Wege sowie funktionsgerechte Erschließung des Gebäudes für Personal und Besucher).
In der Vergangenheit ist auf den Sanierungsstau immer wieder hingewiesen worden. Nun steht zu befürchten, dass Beschäftigte und Besucher noch über Jahre mit dem schlechten baulichen Zustand und der mangelhaften Barrierefreiheit des Gerichtsgebäudes leben müssen. Soweit der BLB den Standort zur Disposition stellt, meint Scheer: „Der Standort Mülheimer Str. 54 muss bereits wegen der Bahnhofsnähe erhalten bleiben. Um das Gericht zu erreichen, sind Kläger und Beschäftige in gleicher Weise auf die Bahn angewiesen.“

Weiter meint Scheer: „Ich erwarte, dass sich die Politik und der BLB für einen Standort und eine bauliche Ausstattung des Sozialgerichts einsetzen, die der Bedeutung der Rechtsprechung für die Funktionsfähigkeit des Sozialstaates gerecht werden. Die Ausstattung darf nicht hinter das Maß zurückfallen, das für die Unterbringung vieler Gerichte und Sozialversicherungsträger heute anderen Orts selbstverständlich ist. Im jetzigen baulichen Zustand sind die Herausforderungen der Zukunft, dazu zählt vor allem die Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs, nicht zu bewältigen.“
Am 01.06.1959 nahm das Sozialgericht Duisburg seine Arbeit auf. Wir wollen mit
einer Feier am 24.06.2019, 13.00 Uhr im Tectrum/Duisburg auf die vergangenen
60 Jahre zurückblicken. Den Festvortrag wird Prof.Dr.Dr. h.c. Eichenhofer halten.

Baumpflanzungen auf der Halener Straße in Duisburg-Hochheide - 16 neue Bäume ab dem 27.02.2019

Die Stadt Duisburg verkauft das Gebäude der ehemaligen Stadtbibliothek an die Fokus Development AG
In der Ratssitzung  am Montag wurde beschlossen, dass das Gebäude der ehem. Stadtbibliothek an der Düsseldorfer Straße an die Fokus Development AG verkauft wird. Im Dezember 2018 hatte Fokus bereits einen Kaufvertrag mit der Volksbank Rhein-Ruhr über das alte Volksbank Gebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite geschlossen.

Mit dem Erwerb der Immobilien auf beiden Straßenseiten steht der Projektrealisierung der „Torhäuser an der Düsseldorfer Straße“ nun nichts mehr im Wege.
Fokus plant die Nordseite der ehemaligen Stadtbibliothek zu einem fünfgeschossigen Büro- und Geschäftshaus mit ca. 3.900 qm Einzelhandelsflächen im Unter- und Erdgeschoss zu entwickeln. Als Ankermieter ist der Lebensmittelhändler Edeka vorgesehen. In den verbleibenden Etagen sind auf ca. 4.800 qm Büros geplant, in denen unter anderem auch die Fokus AG selbst zukünftig ihren Sitz haben wird.
Das städtebauliche Ziel der Gesamtentwicklung besteht darin, im zentralen Bereich der Duisburger Fußgängerzone die Kundenströme besser zu vernetzen. Durch das frequenzbringende Lebensmittelangebot und die Schaffung von zusätzlichen Büroflächen soll die Duisburger Innenstadt nachhaltig aufgewertet werden. Das Investitionsvolumen der Gesamtentwicklung liegt bei ca. € 50,00 Mio.

„Torhäuser an der Düsseldorfer Straße“ - Bildmaterial (c) „Fokus Development AG“
Wirtschaftsbetriebe -  bitte übernehmen Sie! Loch an Loch, so sehen Duisburgs Straßen aus

 

März


25 Jahre Landschaftspark: Zeitzeugen berichten
'JAG - Jung, Alt, Garten' - Schüler-Firma am St. Hildegardis-Gymnasium

Baurecht für den Neubau der A40-Rheinbrücke Neuenkamp
Gesundheitsmesse 2019 im Citypalais - Vorträge und Aktionen auf der GesundheitsMesse Duisburg
09./10. März: Unwetter sorgte für über 200 Einsätze

Grandioser Fight der Füchse!
40 Sekunden vor dem Aus traf Verelst zum 3:3, dann in der Verlängerung zum 4:3-Sieg! Im Play-off-Achtelfinale nun gegen Süd-Primus EC Peiting


13. März: 'Bomben-Doppelpack' in Duisburg-Neuenkamp und -Beeckerwerth erfolgreich entschärft!



15. März:
Duisburg erhält Zuschlag für die Kanu-WM 2023
Peking/Duisburg, 15. März 2019 - Die Kanu-Rennsportweltmeisterschaften 2023 werden in Duisburg ausgetragen. Die Entscheidung für die Ruhrgebietsstadt fiel heute (15. März) in Peking. Duisburg hat sich mit seiner Regattabahn an der Wedau gegen Montemor in Portugal, das bulgarische Plovdiv, Moskau und das polnische Posen durchgesetzt.
Ein genaues Datum für die WM gibt es noch nicht. Duisburg war bereits 1979, 1987, 1995, 2007 und 2013 Gastgeber der Kanu-Weltmeisterschaften. 2021 wird die Regattabahn im Sportpark Duisburg zum Austragungsort der Europameisterschaften im Kanu-Rennsport. idr

18. März:
Volkshochschule Duisburg mit neuem Standort „Fabrik“ für Kunsthandwerk und den Zweiten Bildungsweg  

Nach zwei Jahren mit eingeschränktem Angebot dürfen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Volkshochschule Duisburg auf die gewohnt breite Kurspalette im Kreativbereich freuen. Ab sofort finden unter anderem die Goldschmiede-, Töpfer, Bildhauer-, Tischler-, Mal- und Druckgrafikkurse in der „Fabrik“ auf dem Nachbargrundstück zum Stadtfenster an der Steinschen Gasse 32a statt.  

Neuer Standort der VHS „Fabrik“  

Die Kreativräume der VHS waren auch nach dem Umzug vom früheren Hauptgebäude an der Königstraße zum Stadtfenster am alten Standort verblieben. 2017 wurde dort der Betrieb wegen der umfangreichen Sanierungsarbeiten und einer geplanten Umnutzung eingestellt. Die Suche nach einem Ersatzstandort gestaltete sich nicht einfach. Schließlich fand man in dem schönen Backsteinbau unweit des Stadtfensters eine sehr gute Lösung. „Ich freue mich, dass die Volkshochschule als das kommunale Weiterbildungszentrum jetzt wieder ihren gesetzlichen Bildungsauftrag in vollem Umfang erfüllen kann“, betonte Oberbürgermeister Sören Link bei der Präsentation der neuen Räume: „Dieses ehemals gewerblich genutzte Gebäude bildet den passenden Rahmen für die verschiedenen Werkstätten des VHS-Kreativbereichs.“  
In der Fabrik werden aber nicht nur die Kreativkurse, sondern auch der Zweite Bildungsweg untergebracht. Die Werkstätten für die Kreativkurse sind im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss untergebracht. Die Schulabschluss-lehrgänge in der zweiten Etage.   „Es macht Sinn, auch die aus meiner Sicht immens wichtigen Schulabschluss-lehrgänge hier unterzubringen“, so Bildungsdezernent Thomas Krützberg: „Diese waren bisher auf der dem Stadtfenster gegenüberliegenden Seite der Steinschen Gase auch eher unter provisorischen Bedingungen untergebracht. Dort konnte man nicht lüften wegen des Verkehrslärms. Die neue Lage im hiesigen Innenhof ist deutlich ruhiger. Die moderne Ausstattung mit interaktiven Boards und WLAN ermöglicht zeitgemäßen Unterricht. Das im Vergleich zum vorherigen Zustand großzügige Lehrerzimmer mit Küchenzeile bietet dem Lehrpersonal bessere Arbeitsbedingungen.“   Volker Heckner, der kommissarische Leiter der Volkshochschule begrüßt die Zusammenführung dieser beiden Bereiche an diesem Standort aus gleich mehreren Gründen: „Zum einen reduzieren wir die Zahl unserer Standorte im Innenstadtbereich von drei auf zwei. Durch die räumliche Nähe des neuen Standorts zum Hauptgebäude im Stadtfenster entstehen in mehrfacher Hinsicht Synergieeffekte. Unsere Haustechniker können das neue Gebäude mitbetreuen. Die Fachbereichsleiter sind schnell in den Kursräumen, die Teilnehmer schnell in der Geschäftsstelle und können ohne Probleme das Café im Stadtfenster oder die Angebote der Bibliothek nutzen. Und das neue Gebäude ist barrierearm.“ Die „Fabrik“ wurde auf zunächst 15 Jahre angemietet mit der Option, den Mitvertrag zu verlängern.
Der Umzug wurde auch genutzt, um einen Teil der Ausstattung, die mehrheitlich noch aus den 1960er Jahren stammte, zu erneuern.   Das Augenmerk der Volkshochschule liegt jetzt darauf, den Kreativbereich sukzessive wieder aufzubauen. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren in der Zwischenzeit zu Nachbarvolkshochschulen abgewandert. Diese gilt es zurückzuholen und neue Teilnehmer für die Kreativkurse zu gewinnen.      

V. li: Oberbürgermeister Sören Link, Fachbereichsleiterin der VHS Dr. Claudia Kleinert, Dezernent Thomas Krützberg, kommissarischer Leiter der VHS Volker Heckner)  

23. März: Gesundheitsmesse 2019 im Citypalais
'Annattack' eröffnete die Messe mit einer tollen Tanz-Choreografie
Lebensart' im Landschaftspark Duisburg-Nord im Sonnenschein
'Ludgerus räumt auf' - Tierschutzaktion der GHS Ludgerusstraße am 04.04.2019, 9.00 bis 14.00 Uhr
BV Wedau/Bissingheim fordert Piktogramm am Verteilerkreis Kalkweg/Wedauerstraße
Deutschlandweiter 'Tag der Logistik' - Collin-Gruppe in Duisburg lädt am 11.04. ein

24. März:


Der erste 'Weiße Riese' ist Historie
Sprengung des Weißen Riesen erfolgreich  

Der erste „Weiße Riese“  auf der Friedrich-Ebert-Straße 10-16 in Duisburg-Hochheide ist am heutigen Sonntag erfolgreich gesprengt worden. Um 12 Uhr erfolgte die Zündung der insgesamt 290 Kilogramm Sprengstoff durch Sprengmeister Martin Hopfe. 

Monatelang hat die Vorbereitung der Sprengung die Verwaltung und alle beteiligten Firmen in Atem gehalten, bevor heute früh (Sonntag, 24. März) um 7.30 Uhr planmäßig mit den finalen Vorbereitungen sowie der Umsetzung der umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen begonnen wurde. 

Oberbürgermeister Sören Link und Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, zeigten sich vor Ort beeindruckt von der organisatorischen und logistischen Leistung der Einsatzkräfte. Beide hatten bereits am Morgen die Baustelle besucht und sich gemeinsam mit zahlreichen Medienvertretern auf einem Rundgang ein persönliches Bild von den Herausforderungen dieser Rückbaumaßnahme gemacht.  

Oberbürgermeister Sören Link: „Es ist schon etwas Besonderes, live dabei sein zu können. Die Vorbereitungen waren nicht ohne, der planerische und zeitliche Aufwand enorm. Alle Beteiligten leisten hier Großartiges.“  

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Mit der Sprengung des Weißen Riesen beginnt in Duisburg-Hochheide ein neues Kapitel. Jetzt ist der Weg frei für eine Neugestaltung des Stadtteils. Modernes und barrierefreies Wohnen zählt genauso dazu wie die Schaffung eines attraktiven Lebensumfelds und Naherholung.“ 
 

Ab 8 Uhr erfolgte zunächst die Kontrolle der Evakuierung. Nach Mitteilung des Bürger- und Ordnungsamtes verlief diese – nicht zuletzt auch dank der intensiven Kommunikation und Information im Vorfeld – planmäßig und ohne nennenswerte Zwischenfälle. Parallel dazu wurden die Absperrmaßnahmen für die Evakuierungs- und Sicherheitszone vorgenommen. Zeitgleich griffen die Umleitungen im projektnahen öffentlichen Verkehrsraum. 

Die Ordnungskräfte der Polizei, des Bürger- und Ordnungsamtes und eines beauftragten Sicherheitsdienstes sorgten für eine vollständige und zeitgerechte Umsetzung, so dass die Überprüfung der Evakuierung sowie die Sicherstellung der Absperrmaßnahmen gegen 10.30 Uhr erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Unterstützung erfolgte dabei zudem aus der Luft: Mit insgesamt 15 Drohnen wurde den Sicherheitsbereich aus der Luft überwacht.

 

Die durch die Feuerwehr Duisburg durchgeführten Maßnahmen zur Staubreduktion infolge der Sprengung brachten den erhofften Erfolg, auch wenn - wie angekündigt und erwartet - eine vollständige Eingrenzung und Niederschlagung der Stäube nicht möglich war. 

Die Sprengstelle wurde durch die Projektverantwortlichen direkt nach durchgeführter Sprengung in Augenschein genommen und auf Sicherheit der Lage geprüft. Hierbei konnte festgestellt werden, dass die Sprengung planmäßig vollzogen wurde und die Gebäudeteile wie im Vorfeld konzipiert einstürzten. Ebenfalls könnten keine Schäden an benachbarten Gebäuden registriert werden.

 

Oberbürgermeister Sören Link dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz: „Ich bin sehr glücklich, dass alles so reibungslos geklappt hat und die massiven Sicherheitsmaßnahmen den erwünschten Erfolg gebracht haben. Für den Stadtteil Hochheide ist der heutige Tag ein Signal des Aufbruchs. Dank der Fördermittel des Landes können wir nun das Sanierungskonzept umsetzen und das Quartier stärken.“ 

Beigeordneter Andree Haack, verantwortlich für die Gesamtprojektleitung, ergänzt: „Ich habe in den vergangenen Wochen intensiv miterleben können, wie professionell und engagiert alle Akteure an diesem Projekt gearbeitet und kooperiert haben. Ich möchte mich bei allen, die hier auf einem langen Weg – also von der Planung bis zum heutigen finalen Einsatz – zu diesem Erfolg beigetragen haben, ganz herzlich bedanken.“ 

Spektakuläres Ereignis und

mit grandioser Präzision fiel der erste Weiße Riese in sich zusammen

Zahlen – Daten – Fakten: Der Weiße Riesen in Zahlen

​- Baujahr: 1972

- 320 Wohnungen

- 22 oberirdische Geschosse

- Länge: 90 m, Breite: 17 m, Höhe: 60 m

- Volumen: 102.500 m³

- Brutto-Geschossfläche: ca. 35.200 m² 

Tiefgarage

- Baujahr: 1973

- 1 unterirdisches Geschoss

- Länge: 99 m, Breite: 72 m, Höhe: 3 m

- Volumen: ca. 21.400 m³

- Brutto-Geschossfläche: ca. 7.100 m² 

Sprengung

1.450 Bohrlöcher

1.650 Sprengstoffladung

290 kg Sprengstoff

45.000 t Schutt

 

Zum Hintergrund 

Mit dem vom Rat der Stadt Duisburg beschlossenen Integrierten Handlungskonzept für das Sanierungsgebiet Hochheide soll der Stadtteil stabilisiert und zukunftsfähig aufgestellt werden. Hochhäuser mit einem hohen Anteil leerstehender, perspektivisch nicht mehr vermarktbarer Wohnungen werden vom Wohnungsmarkt genommen und abgerissen.

 

Die Sanierungsmaßnahme Duisburg-Homberg-Hochheide ist darauf angelegt, den Ortsteil zukunftsfähig auszurichten und die Wohn- und Lebensqualität im Ortsteil Hochheide umfassend und zielgerichtet zu verbessern. Sie soll dazu beitragen, die bauliche Struktur nach den sozialen und wirtschaftlichen Erfordernissen zu entwickeln, die Siedlungsstruktur entsprechend den Erfordernissen des Umweltschutzes und den Anforderungen an gesunde Lebensbedingungen anzupassen und den vorhandenen Ortsteil zu erhalten und fortzuentwickeln. 

80 Prozent der Projektkosten werden vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ finanziert.   

 

25. Duisburger Pétanque-Stadtmeisterschaften 2019
Anmeldeschluss 31.03., 09:30 Uhr


BL:  So hilft ein VGH-Urteil den Städten - Wettannahmestellen sind doch Vergnügungsstellen
Letzte deutsche Nerzfarm ohne Tiere! Betrieb eingestellt?
20 Jahre Engagement der LandFrauen  - Für eine bessere Ernährung mit Milch und Obst an NRW-Schulen
Wieder mal Aktion 'Null-Toleranz'-Kontrollen in Marxloh und Bruckhausen
07 schließt Kooperationsvertrag mit 04
Stadtwerke Duisburg öffneten Türe am Internationalen Tag des Wassers in Wittlaer
Neuer Rasen ... zum zweiten Mal in diesem Jahr
Urteil zum Tötungsdelikt im Café Vivo: Angeklagter wegen Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt
Techniker Krankenkasse (TK) fördert Selbsthilfeinitiativen mit zwei Millionen Euro in NRW
Niederrhein-Netz Abellio: Änderungen und Einschränkungen

27. März:

Doppelspitze: Neue Leitung für die Duisburger Filmwoche und doxs!
Duisburg, 27.Die Stadt Duisburg hat mit Wirkung zum April 2019 Gudrun Sommer und Christian Koch mit der gemeinsamen Leitung der Duisburger Filmwoche und „doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche“ betraut. Die Festivals finden in diesem Jahr vom 4. bis 10. November statt.  
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Gudrun Sommer und Christian Koch ein Leitungsteam gewinnen konnten, das über eine vielseitige Expertise verfügt“, erklärt Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link. „Nach der erfolgreichen Ära Werner Ružičkas verspricht diese Doppelspitze Kontinuität, aber auch neue künstlerische Akzente.“  
Veränderung gibt es für die Festivals auch in struktureller Hinsicht, wie Thomas Krützberg, Leiter des Dezernats für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg, ausführt: „Die Kommune hat mit der finanziellen Absicherung von sechs festen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beste Voraussetzungen geschaffen, um die Rahmenbedingungen und Qualität der Festivals langfristig zu stärken.“ Auf eigenen Wunsch sind die Verträge für die beiden Leitungspositionen zunächst auf zwei Jahre befristet.  
In dem Vorhaben, eine engere Kollaboration auch mit lokalen Akteuren des Duisburger Kulturlebens anzustreben, werden Gudrun Sommer und Christian Koch von kommunaler Seite unterstützt. Volker Heckner, kommissarischer Leiter der VHS: „Der Anspruch der neuen Doppelspitze, lokale Verankerung und internationale Ausstrahlungskraft in Einklang zu bringen, ist eine vielversprechende Perspektive für die Festivals wie für die Bildungsregion Duisburg.“  
Innerhalb der deutschen Kulturlandschaft ist die Filmwoche eine besondere Begegnungsstätte zwischen Filmschaffenden und dem Publikum. Gemeinsam sieht das Leitungsteam das Festival „als offenen Raum, der für das Gespräch über dokumentarisches Kino steht und einsteht. Wir setzen auf diese Duisburger Debattenkultur, wollen ihr und den Filmen kompromisslos Aufmerksamkeit widmen.“ Gudrun Sommer führt aus: „Ich verstehe die Filmwoche und doxs! als Work-in-Progress. Das Kino, ebenso wie die Öffentlichkeit sind dynamische Orte, deren Setzungen und Rahmenbedingungen stetig hinterfragt und neu verhandelt werden müssen. Nicht nur von uns als Leitung, sondern von und mit allen am Festival Beteiligten.“   Christian Koch macht weiter deutlich, mit welchem Antrieb das neue Team an den Start geht: „Mich interessieren innovative Formen der Zusammenarbeit mit Filmschaffenden, der Branche und dem Publikum in Duisburg. Unsere Herangehensweise ist offen für interdisziplinäre Impulse von außerhalb des Kinos. Das Festival muss sich auch aus der Stadt heraus weiterentwickeln.“   Dadurch, dass Gudrun Sommer und Christian Koch gemeinsam sowohl die Filmwoche als auch doxs! gestalten, werden sich die Festivals strukturell enger miteinander verzahnen, ohne dabei ihre programmatische Eigenständigkeit zu verlieren. Das inhaltliche Profil der Duisburger Filmwoche wird auch zukünftig in enger Zusammenarbeit mit einer künstlerischen Auswahlkommission entwickelt, die im Mai 2019 vorgestellt und ihre Arbeit aufnehmen wird.  
Gudrun Sommer wurde 1973 in der Steiermark geboren und studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Graz und Bochum. Für die Duisburger Filmwoche ist die Österreicherin seit 1997 in unterschiedlichen Funktionen tätig: von 1998 bis 2003 als Organisationsleitung, von 2002 bis 2009 als Mitglied der Auswahlkommission. 2002 gründete sie doxs! und entwickelte die Kinder-und Jugendsektion des Festivals zu einer anerkannten Marke in der europäischen Kinderfilmlandschaft.   Als Kuratorin und Programmberaterin arbeitete Gudrun Sommer zuletzt für die Diagonale, das Festival „steirischer herbst“, das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund/Köln, das Kindermedienfestival Goldener Spatz und das Goethe-Institut. Seit 2012 ist sie Jurorin des Grimme-Preises.  
Für die RUHR.2010 konzipierte Gudrun Sommer gemeinsam mit Vinzenz Hediger und Oliver Fahle die Ringvorlesung und Publikation „Orte filmischen Wissens. Filmbildung im Zeitalter digitaler Netzwerke“ an der Ruhr-Universität-Bochum, wo sie neben der Universität Duisburg-Essen und der Athanor-Akademie Lehraufträge wahrnahm.  
Christian Koch wurde 1971 in Bochum geboren und ist studierter Germanist und Historiker. Er arbeitet seit mehr als 15 Jahren in verschiedenen Leitungsfunktionen in Kultur- und Theaterinstitutionen, etwa für den Württembergischen Kunstverein Stuttgart, PACT Zollverein Essen oder das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Derzeit leitet Christian Koch für die Stadt Wuppertal das Projektbüro für das dort geplante Pina Bausch Zentrum. Er war maßgeblich beteiligt an der Realisierung zahlreicher Ausstellungsprojekte, internationaler Koproduktionen der zeitgenössischen darstellenden Kunst und Performance, Festivals wie Theater der Welt, dem Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010, der Ruhrtriennale und verschiedener Debatten-, Diskurs- und Kunstvermittlungsformaten.  
Christian Koch arbeitete als Produzent, Kurator, und Dramaturg in Medienkunst- und Theaterprojekten. Er veröffentlichte zu Positionen der Medienkunst sowie Kulturtheorie und -politik, zuletzt den Band „Komplement und Verstärker. Zum Verhältnis von Stadtentwicklung, künstlerischer Praxis und Kulturinstitutionen“, der im Sommer erscheint (Ko-Herausgeber mit  Isabel Finkenberger, Eva Maria Baumeister; Jovis Berlin).
Christian Koch ist Lehrbeauftragter für Kulturmanagement an der Folkwang Universität der Künste und der Universität Witten/Herdecke.  
Die Stadt Duisburg und das Festivalteam freuen sich auf die Begegnungen im Rahmen der 43. Duisburger Filmwoche und „doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche #18“.  
Die Duisburger Filmwoche, das Festival des deutschsprachigen Dokumentarfilms, und „doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche“ werden von der Stadt Duisburg veranstaltet. Gefördert werden beide Festivals vom Land NRW und der Film- und Medienstiftung NRW.
Medienpartner und Preisstifter der Festivals sind ARTE, 3sat, die Rheinische Post, Deutschlandfunk Kultur, die Bundeszentrale für politische Bildung sowie der europäische Kinderfilmverband ECFA. Die Sparkasse Duisburg und die Stiftung der Sparkasse Duisburg unterstützen als lokale Partner beide Festivals.  

  Gudrun Sommer und Christian Koch (Foto: Dirk Rose)

 



Duisburger Akzente: Vortrag „Die Utopie der rationalen Verwaltung“  

Als Teil der Duisburger Akzente lädt das Stadtarchiv am Donnerstag, 4. April, um 18 Uhr zu einem Vortrag über „Die Utopie der rationalen Verwaltung.  Konzepte zur Effizienzsteigerung in der städtischen Bürokratie ca. 1900 – 1960“ in die DenkStätte auf den Kamelplatz 5 am Innenhafen ein. Dr. Andreas Pilger, Leiter des Stadtarchivs, arbeitet in dem Vortrag die utopischen Idealvorstellungen heraus und zeigt auf, welche Probleme entstanden sind.  
Nach der allmählichen Etablierung bürokratischer Strukturen im späten 19. Jahrhundert waren vor allem die Jahrzehnte nach den beiden Weltkriegen für die Duisburger Stadtverwaltung Zeiten eines beschleunigten organisatorischen Wandels. Die öffentlichen Aufgaben nahmen vor allem im Sozialbereich zu, das zur Verfügung stehende Personal und die Finanzmittel waren hingegen begrenzt. Dies führte innerhalb der Stadtverwaltung zu verschiedenen Maßnahmen der Effizienzsteigerung.
Dazu zählten die kritische Überprüfung des Aufgabenkanons und des administrativen Aufbaus, eine verstärkte Standardisierung der Geschäftsabläufe und Aktenführung und nicht zuletzt der verstärkte Einsatz von Technik. Vielen dieser Ansätze lagen utopische Vorstellungen von der Wirkungsmacht rationaler Planung zugrunde. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.      

Lochkartenabteilung der Stadtverwaltung Duisburg 1960 (Quelle: Stadtarchiv)


28. März:
Bombenfund am „Emstermannshof“ in Meiderich - Entschärfung heute!


Bezirksregierung: Grünes Licht für den Haushaltssanierungsplan der Stadt
Regierungsvizepräsident Roland Schlapka hat heute, 28. März 2019, die 7. Fortschreibung des Haushaltssanierungsplanes der Stadt Duisburg genehmigt. „Die weiterhin positive Ergebnisentwicklung im städtischen Haushalt nehme ich erfreut zur Kenntnis“, sagt Schlapka. Gleichzeitig appelliert der Regierungsvizepräsident an die Duisburger Verantwortlichen, weiterhin engagiert und konsequent das vereinbarte Ziel zu verfolgen. „2021 muss die Stärkungspaktkommune Duisburg den nachhaltigen Haushaltsausgleich ohne Landeshilfen erreichen“, erläutert Schlapka.

Das ist der Hintergrund: Die Stadt nimmt pflichtig am Stärkungspakt Kommunalfinanzen des Landes Nordrhein-Westfalen teil. Als Teilnehmer der 1. Stufe im Stärkungspakt, erhält Duisburg für 2018 Landesmittel in Höhe von rd. 20,4 Mio. Euro. Um die Landesmittel zu erhalten, muss Duisburg den Haushaltssanierungsplan jährlich fortschreiben.
Seit 2016 ist dabei in jedem Jahr ein mindestens ausgeglichener Haushalt darzustellen. Das Jahresergebnis 2018 wird nach den Prognosen voraussichtlich positiv ausfallen. Die Stadt Duisburg hat auch für 2019 und die Folgejahre eine Planung vorgelegt, die diese Voraussetzung erfüllt. Die Kommune ist damit dem Ziel nähergekommen, ab 2021 den nachhaltigen Haushaltsausgleich ohne Landeshilfen zu erreichen.
Dies lag auch daran, dass die Stadt Duisburg ihre geplanten Konsolidierungsbeträge weitgehend planmäßig umsetzten konnte, aber ihre Maßnahmen soweit erforderlich auch konsequent weiterentwickelt hat und Zielverfehlungen kompensiert wurden.

April

Gesetzliche Neuregelungen ab April 2019:

Gesundheit: Schneller zum Arzttermin, bessere Versorgung

Berlin/Duisburg, Donnerstag, 28. März 2019 - Gesetzlich Versicherte sollen künftig schneller einen Arzttermin bekommen. Schwangere in Konfliktlagen gelangen einfacher an Informationen über einen Schwangerschaftsabbruch. Energieausweise für ältere Gebäude verlieren ihre Gültigkeit. Diese und andere gesetzliche Neuregelungen gelten ab April 2019.  
Wer gesetzlich versichert ist, der soll schneller einen Termin beim Arzt bekommen. Der Terminservice ist über die bundesweit einheitliche Notdienstnummer 116117 rund um die Uhr an sieben Tagen pro Woche erreichbar. Ärztinnen und Ärzte müssen statt der bisherigen 20 Stunden mindestens 25 Stunden pro Woche Sprechstundenzeit anbieten.
Ausschreibungen für Hilfsmittel, beispielsweise Windeln und Gehhilfen, werden abgeschafft. Ländliche und strukturschwache Regionen werden besser versorgt. Daneben gibt es viele weitere Verbesserungen: von der Ärztevergütung über die Hebammenversorgung bis zum Zuschuss für Zahnersatz. Das neue Terminservice- und Versorgungsgesetz tritt am 1. April in Kraft.

Leichter Zugang zu Informationen über Schwangerschaftsabbruch
Schwangere in Konfliktlagen gelangen künftig einfacher an Informationen über einen Schwangerschaftsabbruch. Qualitätsgesicherte Informationen werden nun auch von staatlichen oder staatlich beauftragten Stellen zur Verfügung gestellt. Ärztinnen und Ärzte, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, werden künftig auf einer zentralen Liste der Bundesärztekammer aufgeführt.
Diese Liste soll monatlich aktualisiert werden und ist für betroffene Frauen öffentlich im Internet einsehbar. Veröffentlicht wird die Liste von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Ärzte und Einrichtungen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, dürfen jetzt auch darüber informieren. Eine entsprechende Änderung des Paragrafen 219a tritt im April in Kraft.

Energie
Ältere Energieausweise laufen ab Seit Anfang des Jahres verlieren Energieausweise, die seit 2009 für Häuser Baujahr 1966 und später ausgestellt worden sind, nach und nach ihre Gültigkeit. Wer in naher Zukunft sein Haus verkaufen, vermieten oder verpachten will, sollte sich einen neuen Energieausweis in Form eines "Bedarfsausweises" ausstellen lassen. Dieser ist - wie schon der alte Energieausweis - für zehn Jahre gültig.


Arbeit: Mindestlohn für Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen steigt Beschäftigte von Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen bekommen mehr Geld: Ab dem 1. April 2019 beträgt der Mindestlohn bundesweit 15,72 Euro beziehungsweise 15,79 Euro brutto je Zeitstunde - je nach Qualifikation des Arbeitnehmers. Bis zum Jahr 2022 steigt das Mindestentgelt dann schrittweise auf 17,18 Euro beziehungsweise 17,70 Euro brutto je Zeitstunde. Diese Regelung gilt auch für Auftragnehmer des Bundes, die Ausbildungs- und Weiterbildungsdienstleistungen anbieten. 

Freitag, 5. April:

16:00 Uhr: Letztes update zum Wasserschaden im Theater Duisburg

Durch den massiven Wasserschaden im Theater Duisburg können leider die beiden Vorstellungen „Die Welt im Rücken“  des Burgtheaters am Freitag, 5. April, und Samstag, 6. April, im Großen Haus des Theaters Duisburg nicht stattfinden. 

Die Karten können bis zum Ende der Spielzeit (also Mitte Juli) erstattet werden. Die Kundinnen und Kunden werden gebeten, sich an die Stelle wenden, bei der sie die Karten gekauft haben. Die  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Theaterkasse werden die Abonnenten kontaktieren, das heißt, diese müssen nicht selbst tätig werden.  

Das Profilekonzert am Sonntag, 7. April, um 11 Uhr im Opernfoyer und „1968“ am Sonntag, 7. April, um 19.30 Uhr im Foyer III finden statt.  

In der nächsten Woche wird mitgeteilt, ob im Opernfoyer und im Foyer III die anstehenden Vorstellungen stattfinden können.

15:00 Uhr: Update zum Wasserschaden im Theater Duisburg  
Die Feuerwehr hat aktuell ihre Arbeiten abgeschlossen. Der Großteil des Wassers konnte aus dem Theater abgepumpt werden. Die Brandwachen werden durch die Firma Octeo gestellt. Nach wie vor ist der Zutritt zum Theater untersagt.

14:30 Uhr: Update zum Wasserschaden im Theater Duisburg
  Oberbürgermeister Sören Link und Kulturdezernent Thomas Krützberg danken nach dem ersten Schock zunächst der Feuerwehr, den Kolleginnen und Kollegen vom Immobilienmanagement und den Beschäftigten des Theaters. Sie sind sich einig:

"Es gibt Momente, in denen es wirklich schwer fällt, die richtigen Worte zu finden. Das Akzente-Team hat in diesem Jahr für ein sensationelles Festival gesorgt. Nun ist alles überschattet von dem riesigen Schaden, den das Theater heute erleiden musste. Man mag sich kaum vorstellen, wie groß das Ausmaß der Verwüstung ist. Alle Beteiligten werden mit voller Kraft daran arbeiten, das Theater so schnell es geht wieder spielbereit zu machen. Wir hoffen auf das Verständnis aller Kulturinteressierten, dass wir im Moment nicht absehen können, wann hier der Vorhang wieder aufgeht."
Oberbürgermeister Sören Link und Kulturdezernent Thomas Krützberg danken nach dem ersten Schock zunächst der Feuerwehr, den Kolleginnen und Kollegen vom Immobilienmanagement und den Beschäftigten des Theaters.
Sie sind sich einig: "Es gibt Momente, in denen es wirklich schwer fällt, die richtigen Worte zu finden. Das Akzente-Team hat in diesem Jahr für ein sensationelles Festival gesorgt. Nun ist alles überschattet von dem riesigen Schaden, den das Theater heute erleiden musste. Man mag sich kaum vorstellen, wie groß das Ausmaß der Verwüstung ist. Alle Beteiligten werden mit voller Kraft daran arbeiten, das Theater so schnell es geht wieder spielbereit zu machen. Wir hoffen auf das Verständnis aller Kulturinteressierten, dass wir im Moment nicht absehen können, wann hier der Vorhang wieder aufgeht."

12:00 Uhr: 1. Update zum Wasserschaden im Theater Duisburg
 
Mittlerweile gibt es erste Informationen zum Wasserschaden im Theater der Stadt Duisburg. Der Schaden entstand im Rahmen von Wartungsarbeiten an der Sprinkleranlage, die seit drei Jahren wöchentlich durch eine externe Fachfirma durchgeführt werden.
Um 7:04 löste die Anlage aus. Der Firma gelang es nicht mehr, den Automatismus zu stoppen und 80.000 Liter Wasser fluteten das Theater. Betroffen sind weite Teile des Theaters, unter anderem der Bühnenbereich, die Unterbühne und die technischen Aufzüge. Besonders kritisch ist, dass auch die Leitungsschächte voller Wasser stehen.  
Die genaue Schadensaufnahme dauert an und wird sich über Wochen hinziehen. Sachverständige und eine Bautrocknungsfirma haben die Arbeit aufgenommen. Die Feuerwehr ist damit beschäftigt, die Wassermassen abzupumpen.  
Aus Sicherheitsgründen musste die Haustechnik vom Netz genommen werden. Dies betrifft auch die Brandmeldeanlage. Damit die Sicherheit vor Ort trotzdem gewährleistet ist, stellt die Feuerwehr Brandwachen.  
Konkrete Aussagen zum Ausmaß des Schadens oder zur konkreten Schadensursache gibt es derzeit nicht. Auch kann niemand derzeit sagen, wann das Theater wieder bespielbar sein wird.

Bühnenbereich im Theater der Stadt Duisburg unter Wasser
Akzente-Veranstatungen abgesagt

Duisburg, 5. April 2019 - Im Theater der Stadt Duisburg ist es heute morgen (5. April) gegen 7.15 Uhr zu einem massiven Wassereinbruch an der Sprenkleranlage gekommen. 80.000 Liter Wasser fluteten das Theater und haben vor allem den Bühnenbereich unter Wasser gesetzt.  
Der Schaden wird derzeit aufgenommen und kann im Moment noch nicht beziffert werden. Fest steht jedoch, dass das Theater auf im Moment noch nicht absehbare Zeit nicht bespielbar sein wird.  Die Akzente Vorstellungen müssen ausfallen. Im Rahmen unser für heute geplanten Pressekonferenz zur Akzente-Bilanz wird Kulturdezernent Thomas Krützberg darüber informieren, wie bereits gekaufte Karten zurück gegeben werden können.  










Fotos mit Datum Stadt Duisburg

Ralf Pape ermöglicht den Neuanfang
Rolle rückwärts für den Erhalt der Eishalle und des Eishockeys in Duisburg

"Ich habe da eine Gesellschaft gefunden, die noch nicht voll bei den Kölner Haien engagiert ist. Sie wird übernehmen", freute sich vor fünf Jahren Ralf Pape über seinen Coup, die Kenston Sport GmbH nach Duisburg zu holen. Er wollte mit allem ins Reine kommen, seine Unternehmen und darunter auch die Füchse an sichere Ufer bringen. So weit der Plan.

Die Übergabe gelang - wenn auch mit viel Getöse im nicht ganz öffentlichen Bereich, als Kenston-Chef Uckermann 2014 auch einige der Füchse-Unterstützer - darunter auch die BZ - so richtig vergraulte und mit Tönen wie "Sie werden mich noch kennenlernen", verbale Geschütze auffuhr, die sich im Laufe der Jahre als echte Rohrkrepierer darstellten.
Wie dem auch sein, fünf Jahre versuchte diese GmbH - bei Fans auch die "Kurzmantel-Fraktion bezeichnet - die Füchse in der Oberliga zu halten und waren auch hauchdünn dran, am Aufstieg in die DEL2, dem erklärten Ziel von Uckermann.

Nun wurde die Gerüchte vom Kaliber des Propheten Hiobs wahr. Die Eishallen-Betreiber lösten am 29.03.2019, also heute vor einer Woche, mit DuisburgSport den Betreibervertrag, den es seit der Übergabe der Stadt 1995 gab. Was mit Dieter Jansen und Jürgen Schmitz als Verantwortliche der Eissport-Betriebsgesellschaft begann, übernahm Ralf Pape mit DEL-Betrieb und mehr, bis eben Kenston 2014 einstieg. Nun erfolgte der Ausstieg und es gibt Ungeklärtes in einer hohen Zahl. Wer kann bzw. will übernehmen? Was ist mit der Einhaltung von Fristen wir die Anmeldung zu Oberliga 2019/20, dem Spielbetrieb der erfolgreichen Nachwuchsteams des EVD?
Es ist aber nicht das erste Mal, dass das Duisburger Eishockey vor einer sehr ungewissen Zukunft steht.

Am heutigen Freitag wurde in einer eigens einberufenen Pressekonferenz im 'Kleinen Prinzen' die Frage nach einer Zukunft der Eissporthalle und des Eishockeys in Duisburg beantwortet.
                                         Eishalle und Eishockey haben in Duisburg eine Zukunft!

Sorgen tut dafür der Duisburger Unternehmer, Sportgroßsponsor und Ex-Ober-Fuchs Ralf Pape (rechts).
Wer auch sonst.

Natürlich nicht allein. Alle ziehen an einem Strang, alle haben ihr 'Go' gegeben. Alle, das sind (v. l.) EVD-Vorsitzende Stavros Avgerinos für den EVD, Dr. Ralf Krumpholz für die Stadt, DuisburgSport-Mitarbeiter Henry Lehmann, DuisburgSport Betriebsleiter Jürgen Dietz und natürlich Ralf Pape.

Jürgen Dietz: "Es ist eine kurzfristige Geschichte, um die Eissporthalle weiter betreiben zu können und höherklassiges Eishockey in Duisburg gewährleisten zu können. Die Mittel- und Langfristigkeit muss im Laufe des Jahres geklärt werden."

DuisburgSport führt notwendige Reparaturen in der Eishalle aus
Zum Zustand der Eissporthalle sagte Jürgen Dietz: "Die Bestandsaufnahme läuft. Im technischen Bereich und insbesondere im Alarmierungsbereich sind einige Teile nicht mehr funktionsfähig und reparaturbedürftig. Die Eisanlage ist, soweit wir es innerhalb einer Woche übersehen konnten, in Ordnung, ebenso die Mannschaftskabinen. Die Jugend- und Hobby-Spielerkabinen sind Schrott. Die Container müssen saniert, bzw. erneuert werden. DuisburgSport kümmert sich um die Reparaturen."

Im Gespräch mit der BZ sprach der DuisburgSport-Betriebsleiter von "Reparaturkosten im hohen fünfstelligen Bereich". Ob Reparaturkosten durch Versäumnisse der 'alten' Kenston-GmbH entstanden sind und somit Regressansprüche gestellt werden, wird sich erst im Laufe der Arbeiten herausstellen. Dietz: "Das können wir bis dato noch nicht überblicken. Es kann sich auch um normale Reparaturen aufgrund Laufzeit und Alter handeln."

Welcome back, Ex-Oberfuchs Ralf Pape
Als 'Oberfuchs' kehrt Ralf Pape nicht zurück, für Amt und Würden steht er nicht zur Verfügung. Er stellt sein 'Know how' zur Verfügung, nutzt sein globales Netzwerk für den EVD und dürfte auch den Groß-Sponsor geben.

Ralf Pape: "Vor fünf Jahren war ich überzeugt, den EVD in gute Hände gegeben zu haben. DEL2, langfristig auch DEL waren im Machbaren. Eine gute Aussicht. Das ist jetzt Geschichte. Ich bin bereit, die aktuell missliche Lage zusammen mit dem Verein und der Stadt kurzfristig zu bereinigen!"

Pape weiter: "Aktuell kann es in der kommenden Saison nur um den Klassenerhalt in der Oberliga gehen. Es soll keiner glauben, wir könnten jetzt noch eine Mannschaft zusammenstellen, die die Gegner aus der Halle schießt. Wir haben noch mit keinem Spieler gesprochen, die Verträge sind ausgelaufen oder hinfällig. Die Strukturen, die wir geschaffen hatten, die wir hinterlassen hatten, sind nicht mehr da. Allein der Saison-Etat für die Ausrüstung liegt zwischen 120.000 und 150.000 Euro."

Ralf Pape schaut nicht zurück, sein Blick und sein Handeln ist auf die unmittelbare Zukunft gerichtet: "Wir müssen einen Neustart wagen. Mit Spielern, die einen deutschen Pass haben. Der EVD leistet eine hervorragende und erfolgreiche Jugendarbeit, vielleicht kann man den ein oder anderen in der ersten Mannschaft einbauen. Am Wochenende wird der neue Trainer und das neue Trainerteam verpflichtet. Seit der Bekanntgabe über den Rückzug Kenstons hat bei mir das Telefon nicht mehr still gestanden, es wurde Hilfe angeboten. Ich setze da auch auf Matthias Roos, der Sportdirektor in Krefeld ist. Wenn der Verein ihn helfen lässt. Denn Krefeld stellt ja gerade ein eigenes Oberligateam auf."


Dirk Schmitz, der erfolgreich in die 'Trainerbresche' gesprungen war, wird dem EVD-Nachwuchs, bei dem er erfolgreiche Arbeit leistet, erhalten bleiben. Das hat sich auch der EVD-Vorsitzende Stavros Avgerinos erbeten.

Ach ja, für das rege Interesse an der Zukunft des Duisburger Eishockeys war die Location im 'Der kleine Prinz' tatsächlich zu klein gewählt worden.

Bülent Aksen, Duisburger Handball-Torwart-Legende und ein langjähriger Wegbegleiter von Ralf Pape, verfolgte die Pressekonferenz vom Flur aus.



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