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Gesetzliche Änderungen 2021

Duisburg 94 00 49  Duisburger Fallzahlen Impf- und Testzentrum Duisburg  
Allgemeinverfügung für Duisburg Kitas und Schulen

Januar

Schulministerium NRW: Szenarien für den Unterrichtsbetrieb - Schulmail vom 21.12.

05.01.:
Öffentliche Wohnraumförderung genießt großes Investoreninteresse  
Mit einer Fördersumme in Höhe von 29,4 Millionen Euro wurden in Duisburg im vergangenem Jahr 201 neue Mietwohnungen öffentlich gefördert. Ein weiterer Teil der Fördermittel wurde in die Modernisierung von 32 Mietwohnungen investiert. Hinzu kommt die Förderung von 2 Eigenheimen.  
Mit den Mitteln der Wohnraumförderung des Landes NRW werden bezahlbare, moderne und barrierefreie Wohnungen in Duisburg neu geschaffen und Bestandsgebäude modernisiert. Voraussetzung für den Bezug einer geförderten Mietwohnung ist ein Wohnberechtigungsschein, der an die Einhaltung einer Einkommensgrenze gekoppelt ist.
 
Die zuständige Beigeordnete für die Wohnraumförderung, Astrid Neese erläutert: „Die Corona Pandemie hat Planungs- und Abstimmungsprozesse bei den Investoren und innerhalb der Verwaltung deutlich erschwert. Umso mehr ist das erreichte Ergebnis zu begrüßen. Der Neubau und insbesondere die Modernisierung von Wohnungen im Altbestand zum Abbau von Barrieren und zur Erhöhung der Energieeffizienz, um Betriebskosten für die Mieter zu reduzieren, tragen deutlich zur Verbesserung der Wohnungsversorgung in Duisburg bei.
In diesem Jahr wurden erneut Maßnahmen zur Klimaanpassung wie zum Beispiel Dachbegrünungen gefördert. Wichtig ist mir die Tatsache, dass bezahlbarer Wohnraum, dessen Qualität ich ausdrücklich lobe, in Duisburg geschaffen wird und zudem zu einem besseren Klima in der Stadt beiträgt. Ich bedanke mich bei den Investoren und dem Amt für Soziales und Wohnen, für dieses gute Ergebnis und deren positive und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ich bin zuversichtlich, dass angesichts der bereits avisierten Projekte im Jahr 2021 weitere spürbare Fortschritte in der Wohnraumversorgung in Duisburg erreicht werden.“  

Startschuss einer langfristigen Aktion: Farbe bekennen mit Pink gegen Rassismus
Eine ganze Sportlandschaft in pink. Das ist die Vision von Vertretern aus 7 Kreis- und Stadtsportbünden. Auslöser ist das Pilotprojekt „Pink gegen Rassismus“ vom Stadtsportbund Duisburg an dem sich 4500 Sportler aus 100 Duisburger Sportvereinen bereits im März 2020 beteiligt haben. Passend zu einer landesweiten und langfristigen Umsetzung ruft der Stadtsportbund Duisburg unter dem Motto „Solidarität.Grenzenlos.“

In den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2021 wieder die Duisburger Sportvereine auf sich gegen Rassismus zu positionieren. Vom 15. bis zum 28. März 2021 wünscht sich der Bund, dass zahlreiche Sportler ihre weltoffene Meinung in pinken TShirts zeigen. Beim Aufwärmen vor Wettkämpfen und Ligaspielen, im Training oder Vorstandssitzungen soll die Farbe Pink diejenigen mundtot machen, die meinen, Menschen beleidigen zu müssen. Die Farbe pink steht dabei für eine Welt ohne Rassismus und soll Aufmerksamkeit erzeugen.

Die Aktion richtet sich nicht nur gegen Vorfälle wie sie sich immer wieder in den Stadien ereignen, sondern auch gegen intolerante Stimmungsmache auf der Straße oder auf Schulhöfen. Unter den Hashtags #IWgR, #InternationaleWochengegenRassismus, #PinkGegenRassismus und #StadtsportbundDuisburg werden die Fotos der Aktion in sozialen Medien veröffentlicht. Vereine erhalten auf Anfrage und nur so lange der Vorrat reicht bis zum 15.01.2021 pinkfarbene T-Shirts beim Stadtsportbund Duisburg unter der Emailadresse franke@ssbduisburg.de oder der Telefonnummer 0203 3000824.

11.01.:


Busreisebranche plant in Duisburg den Neustart nach der Corona-Krise
Vertreter der Bus- und Gruppenreisebranche haben sich beim „Tag der Bustouristik“ in Duisburg über die Zukunft von Busreisen nach der Coronapandemie ausgetauscht. Experten und Gäste kamen in der Mercatorhalle und im Netz zusammen, um über Perspektiven, Lösungen und Wege aus der Krise zu sprechen.
Als „Starthilfe zum Re-Start“ – so der Titel des Treffens – hat der 39. „Tag der Bustouristik“ der durch die Pandemie stark gebeutelte Busreisebranche neue Impulse für die Wege und Aussichten während und nach der Corona-Krise gegeben. Gastgeber der renommierten Fachtagung war Duisburg Kontor.

"Der Tourismus ist wichtiger Wirtschaftsfaktor in unserer Stadt und gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dass der Tag der Bustouristik als wichtiges Branchentreffen in Duisburg stattfindet, bestätigt Duisburgs hohen Stellenwert als Destination. Ich freue mich daher sehr, dass wir als Gastgeber einen kreativen und sicheren Weg gefunden haben, die Veranstaltung als Online-Konferenz auch unter diesen schwierigen Bedingungen durchzuführen“ sagte Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link (SPD).

Dieter Gauf, Veranstalter „Tag der Bustouristik“  und Uwe Kluge, Geschäftsführer Duisburg Kontor  


Rund 300 Teilnehmer*innen von Bus- und Gruppenreiseveranstaltern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz folgten den Vorträgen der Branchenexperten per Livestream im Netz. Wegen der weiterhin hohen Infektionszahlen hat Duisburg Kontor gemeinsam mit dem Veranstalter ein hybrides Tagungsformat entwickelt. Im Zentrum der Vorträge standen unter anderem technische Innovationen zum Virenschutz während der Busreisen und neue Marketingansätze unter den Bedingungen des Coronavirus.
„Die Reisebranche ist in der aktuellen Situation besonders von der Pandemie betroffen. Das haben wir natürlich auch in Duisburg zu spüren bekommen. Umso wichtiger ist es uns, dass wir mit dieser Online-Konferenz gemeinsam mit unserem Partner ein positives Signal für einen kommenden Neustart geben können“, sagte Uwe Kluge, Geschäftsführer von Duisburg Kontor.
Einige der Vorträge wurden vor Ort in der Mercatorhalle gehalten und ins Netz gestreamt, andere Redner und Referenten wurden online von außerhalb hinzugeschaltet – darunter NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart, der auf die wichtige wirtschaftliche, gesellschaftliche und soziale Bedeutung von Bustouristik hinwies.  
Im Anschluss an die Vorträge diskutierten die Branchenexperten vor Ort und online über die Herausforderungen zwischen Lockdown-Status und einem möglichen Re-Start für den Bustourismus nach einem Ende der Pandemie und gingen dabei auf Fragen aus dem Chat ein. Wie für viele andere Branchen ist es für die Busreisebranche aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens und unvorhersehbaren Impfablaufs auch 2021 nahezu unmöglich, zu planen. Trotzdem haben die Verantwortlichen Szenarien und Perspektiven entwickelt, über die sie bei der Online-Tagung in Duisburg sprachen.
Eingeladen war zu dem Treffen auch Fachleute außerhalb der Busreisebranche, die mit den Teilnehmern über Impulse aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Reisefreiheit und Gesundheitsschutz gaben. Dazu gab es eine Abstimmung, an der rund 110 Branchenvertreter teilnahmen.
Unter anderem wurde die Frage gestellt, ob ein Impfnachweis den Zugang zum Reisen in Risikogebieten vereinfachen sollte. 42 Prozent der Teilnehmer stimmte dafür, 47 Prozent dagegen. „Einen Tag der Bustouristik ist noch nie unter vergleichbaren Bedingungen durchgeführt worden. Das Interesse der Branche war deswegen in diesem Jahr besonders hoch. Ich bin dankbar, dass wir mit Duisburg Kontor einen kompetenten und verlässlichen Partner und Gastgeber gefunden haben“, sagt Veranstalter Dieter Gauf.   

Von Links: Johannes Hübner, Moderator, Dr. Uwe Lorenz, Geschäftsführer Eberhardt TRAVEL GmbH, Henning Rehbaum, Wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU Fraktion im Landtag NRW, von 2000 - 2010 Geschäftsführer mittelständischer Busunternehmen und Kai U. Homann, Geschäftbereichsleiter Duisburg Kontor  

12.01.:
Duisburg-Hochheide: Onlinebeteiligung zum integrierten Stadtentwicklungskonzept für Hochheide wird verlängert  
Die Stadt Duisburg und das Stadtteilbüro Hochheide informieren seit 4. Januar online über bestehende und neue Projektideen für das integrierte Stadtentwicklungskonzept Hochheide. Über 50 Ideen sind bereits eingegangen. Um den Bürgerinnen und Bürgern noch etwas mehr Zeit für weitere Anregungen einzuräumen, hat sich die Stadt mit dem Quartiersbüro vor Ort darauf geeinigt, die Online-Beteiligung bis Montag, 25. Januar, zu verlängern.  
Auf der Internetseite www.duisburg.de/isekhochheide kann man sich über die Projekte des Stadtentwicklungskonzeptes Hochheide informieren und eigene Ideen und Anregungen auf den jeweiligen Projektseiten einbringen. Auch unabhängig von den einzelnen Projekten können Ideen und Vorschläge zu den übergeordneten Themen „Umwelt und Grün“, „Mobilität“, „Soziales Zusammenleben“ sowie „Stadtgestaltung & öffentlicher Raum“ beigesteuert werden.
Alle Beiträge aus der Online-Beteiligung werden ausgewertet und die Ergebnisse dokumentiert. Auch das Quartiersbüro Hochheide an der Moerser Straße 245, 47198 Duisburg, nimmt während der Öffnungszeiten Vorschläge und Anregungen entgegen.  


Rekord im Briefzentrum der Deutschen Post in Duisburg

- 387 Millionen Sendungen in 2020 bearbeitet
- Digitale Schritte mit Sendungsankündigung und mobiler Frankierung

Die Gesamtzahl aller in 2020 bearbeiteten Sendungen im Briefzentrum der Deutsche Post in Duisburg  liegt bei 387 Millionen. „Wir sind sehr gut durch dieses von Corona geprägte Jahr gekommen und konnten die hohe Sendungsmenge auch in den besonders herausfordernden Weihnachtstagen meistern“, sagt der Leiter des Briefzentrums Georg Schikowski. Mit 2.037.705 bearbeiteten Sendungen war der 22. Dezember 2020 der stärkste Tag im Briefzentrum.

 „Trotz insgesamt rückläufiger Briefsendungsmengen hat gerade durch die Beschränkungen in der Corona-Pandemie die Zustellung von kleinformatigen Sendungen, von Bücher- und Warenpost stark zugenommen. Außerdem sind gerade in diesen Zeiten persönliche Grüße nach wie vor beliebt“, sagt Schikowski.   Alleine zu den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen im August wurden rund 2 Millionen Wahlbenachrichtigungen in Duisburg sortiert.  
 
Das Briefzentrum in Asterlagen ist eins von 83 Briefzentren der Deutschen Post in Deutschland. Die Abläufe werden stetig verbessert und digitalisiert. Mit dem Service „Briefankündigung“ können sich Kunden per E-Mail über Briefe benachrichtigen lassen, die sich noch im Zustellnetz der Deutschen Post befinden und wenig später vom Postzusteller in den Hausbriefkasten eingeworfen werden. Außerdem können Briefe per App digital frankiert werden.
Die Sortiermaschinen erkennen automatisch die korrekte Frankierung, die der Kunde dann mit dem Schriftzug #PORTO und einer mehrstelligen Zeichenfolge, die handschriftlich statt einer Briefmarke rechts oben auf die Postkarte oder den Briefumschlag vermerken muss.  www.deutschepost.de/briefankuendigung 

Standortleiter Georg Schikowski im Briefzentrum Duisburg - Foto DPDHL


13,01.:

Stadt Duisburg erstattet für Januar 2021 erhobene Elternbeiträge  
Alle Elternbeiträge, die von der Stadt Duisburg für den Monat Januar 2021 für eine Betreuung in Kindertageseinrichtungen, der Kindertagespflege und im Bereich des offenen Ganztages erhoben wurden, werden erstattet. Die Erstattung erfolgt automatisch, indem keine Gebühren für eine Betreuung im Februar abgebucht werden. Eine Antragstellung ist nicht erforderlich.  

Oberbürgermeister Sören Link hatte sich bereits zu Beginn des Lockdowns für  die Rückerstattung der Beiträge stark gemacht. Als Oberbürgermeister einer Stärkungspaktkommune, die bei Zahlungen von freiwilligen Leistungen auf das Wohlwollen der Aufsichtsbehörde angewiesen ist, forderte er von der Landesregierung ein klares Votum und eine entsprechende Kostenbeteiligung. Das Land Nordrhein-Westfalen hat den Kommunen nun eine Beteiligung an den Kosten von 50 Prozent zugesagt.  

„Es ist gut, dass das Land unseren Forderungen gefolgt ist. So können wir die von der Pandemie im besonderen Maß betroffenen Familien wenigstens finanziell etwas entlasten", sagt Sören Link.   Der Kabinettsbeschluss dazu soll in der kommenden Woche gefasst werden. Die Erstattung erfolgt durch die Stadt Duisburg vorbehaltlich der Entscheidung des Landeskabinetts und des Rates der Stadt Duisburg. Die Erstattungsregel gilt für alle Kindertageseinrichtungen, für die gemäß der Elternbeitragssatzung der Stadt Duisburg vom 3. Juli 2009 Beiträge erhoben werden. Dazu zählen alle KiBiz-geförderten Einrichtungen, sowohl in städtischer als auch in freier Trägerschaft.

14.01.:

AfA-Forderung: Jetzt eine Staatsbeteiligung am ThyssenKrupp-Konzern!
„Die AfA – Duisburg“, so ihr Vorsitzender , Rainer Bischoff, „unterstützt die Forderung der Gewerkschaften nach einer Staatsbeteiligung am ThyssenKrupp-Konzern. Für diesen Fall wird die Gründung einer Stahl-Stiftung in Analogie zur RAG-Stiftung angeregt, bei welcher sich Bund und Land in einer noch auszutarierenden Größe am Stiftungskapital beteiligen sollen.“
Über die Stiftung kann der für die Stahlbranche anstehende Strukturwandel ebenso sozialverträglich wie ökologisch, vor allem aber strukturpolitisch konstruktiv begleitet werden. Ebenso können die notwendigen Innovationen zur Erzeugung von grünem Stahl über diesen Weg zusätzlich gefördert werden. Die Stiftung könnte darüber hinaus möglicherweise auch andere deutsche Stahlkonzerne mit ins Boot nehmen, soweit die Krise weiter Raum greifen sollte.
„Die derzeitige Lage rund um das Unternehmen ist besorgniserregend“, so Bischoff weiter, „Die Managementfehler häufen sich. Wir fordern die Landesregierung auf, endlich konkrete Maßnahmen und Schritte einzuleiten, um den Stahlstandort NRW zukunftsfähig und – fest zu machen. Stahl ist systemrelevant und die industrielle Lebensader für Nordrhein- Westfalen und für Duisburg. Wir müssen den Stahl in NRW und in Duisburg erhalten und alle Möglichkeiten und Wege ausschöpfen. Für Duisburg und ihre Menschen.“

 


Hochheide: Arbeiten an der Freifläche des künftigen Stadtteilparks haben begonnen  
In Hochheide soll die Freifläche, die nach dem Abriss des Hochhauses Friedrich-Ebert-Straße 10-16 entstand, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Der Zaun der Baustelle wurde im Dezember entfernt.  
Die Arbeiten für eine Zwischennutzung der Freifläche haben kürzlich begonnen: Es entsteht eine Wegeverbindung zwischen der Kirchstraße und dem Bürgermeister-Bongartz-Platz sowie zwischen der Kirchstraße und dem Roten Weg. Hierdurch soll das Quartier für den Fuß- und Radverkehr wieder vollständig erschlossen werden. Zudem werden entlang der Wegeverbindung vier Bankplätze und zwei Boule-Bahnen errichtet. Bunte Blühstreifen und eine ausgewiesene Hundefreilauffläche sind ebenfalls vorgesehen.
Die Arbeiten werden in voraussichtlich zwei Wochen abgeschlossen. Der endgültige Ausbau des zukünftigen „Stadtparks Hochheide“ erfolgt erst nach dem Abriss der beiden zurzeit leerstehenden Hochhäuser. Dafür ist – mit großer Beteiligung der Bürgerschaft – bereits im vergangenen Jahr die Rahmenplanung für die Schaffung einer attraktiven Grün- und Aufenthaltsfläche verabschiedet worden. Diese Parkplanung wird nun Schritt für Schritt weiter konkretisiert.  
Im Quartiersbüro an der Moerser Straße 245, 47198 Duisburg, besteht für alle Interessierten die Möglichkeit, sich über die weiteren Schritte zu informieren und eigene Ideen und Anregungen für die zukünftige Nutzungen des Stadtteilparks einzubringen.



Andreas Ostheimer ist neuer Vizepräsident des Sozialgerichts Duisburg  
Mit Wirkung zum 01.01.2021 wurde Andreas Ostheimer zum Vizepräsidenten des Sozialgerichts Duisburg ernannt und tritt damit unmittelbar die Nachfolge des zum Jahresende in Ruhestand gegangenen, langjährigen Vizepräsidenten Karl-Dieter te Heesen an.
Der 1982 geborene, ursprünglich aus Bönnigheim (Baden-Württemberg) stammende Ostheimer ist verheiratet und bereits seit 2009 bei dem Sozialgericht Duisburg als Richter tätig.
Nach einer zweijährigen Abordnung an das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW in den Jahren 2013/2014 wurde er im Januar 2015 zum weiteren Aufsicht führenden Richter in Duisburg ernannt. Von September 2016 bis Mai 2017 war er zur Erprobung an das Landessozialgericht NRW abgeordnet.


Noch nicht gebautes "Nido"-Seniorenheim in Duisburg-Neudorf an "Hamburg Team" verkauft
Hamburg Team Investment Management hat  die Seniorenwohnanlage "Nido II" in Duisburg-Neudorf für den Fonds "Hamburg Team Wohnen 70+" erworben. Verkäufer ist ein Joint Venture von Blankbau und GMP Projekt. Das Objekt in der Koloniestraße 97-99 /neben dem früheren Geschäft Ketzer und Frings auf dem Bütefür-Gelände bietet rd. 7.500 m² Wohnfläche für 109 betreute Wohneinheiten mit einer Durchschnittsgröße von knapp 60 m² sowie 25 Tagespflegeplätze. Es ist für 20 Jahre an den Betreiber Procuritas verpachtet. Die Fertigstellung ist für das erste Quartal des Jahres 2023 geplant. Im Dezember 2019 hatte Hamburg Team Investment Management bereits die Seniorenwohnanlage "Nido" in Duisburg-Buchholz für 27 Mio. Euro erworben.


Visualisierung blankbau

Interessant: Bei den Abrucharbeiten in dem Gelände des ehemaligen Biergartens wurden wahrscheinlich das Fundament des alten Kolonistenhauses, dem wohl ersten Haus der 13 Gründungsfamlien aus Hessen aus dem Jahr 1770 entdeckt.

Zum Neubau: Das terrassierte barrierefreie und seniorengerechte NIDO-Apartmenthaus an der Koloniestraße bietet hohen Wohnkomfort im Alter für Paare und Singles. Konzeptionell finden sich hochwertige Service-Wohnungen für Senioren und andienende Nutzungen wie Tagespflege, Sozialstation und Café unter einem Dach.
Der NIDO-Stempel als Fassadenprägung in der oberen Gebäudeecke kennzeichnet die Qualitätsstandards des Objektes. Städtebaulich schließt der Neubau eine Baulücke an der Koloniestraße. Was straßenseitig als 6-geschossiger Riegel erscheint, erstreckt sich in der Grundstückstiefe als Terrassengebäude von 2 bis zu 6 Geschossen.



19. Januar:

Lockdown vorerst bis zum 14.02.2021 verlängert
Politik reagiert besonnen auf sinkende Fallzahlen und Virusmutationen


20.01.:

Schneller bauen – Infrastruktur sichern: IHKs im Rheinland fordern Masterplan Rheinbrücken - Uerdinger und Berliner Brücke am Niederrhein besonders betroffen
 
Blick auf die Berliner Brücke der A59. Foto Niederrheinische IHK/Peter Sondermann


Die Rheinbrücken sind das Nadelöhr des Rheinlandes. Täglich fahren Hunderttausende Fahrzeuge darüber. Wie angespannt die Lage ist, zeigen nicht zuletzt die Nachrichten der letzten Wochen. Trotz des gewaltigen Drucks steht die Baustelle der Leverkusener A1-Brücke aktuell still. Zudem rücken weitere Brücken in den Fokus. In Duisburg müssen die Uerdinger Brücke sowie die Berliner Brücke der A59 über den Hafen ersetzt werden. Rheinaufwärts sind zudem die Fleher Brücke (A46) und die Rodenkirchener Brücke (A4) so marode, dass sie bis Mitte der 2030er ersetzt werden müssen.  

„Viele der Rheinbrücken sind kaputt oder nur eingeschränkt befahrbar. Das ist für die Pendler nervig und für die Wirtschaft problematisch. Vor allem entstehen enorme volkswirtschaftliche Schäden. Wartezeiten kosten Geld, und die Unternehmen können kaum noch planen. Deswegen müssen wir uns dringend um die Reparatur der Brücken kümmern und schnell neue Brücken bauen. Weil unterschiedliche Baulastträger, also Bund, Land oder Kommune für die Brücken verantwortlich sind, brauchen wir dringend ein Gesamtkonzept, um Ausfälle und Sperrungen zu vermeiden. Von der Brückenprüfung bis zum Abschluss der Baumaßnahmen dauert es noch immer viel zu lange, und es gibt zu viele Reibungsverluste zwischen den verantwortlichen Stellen“, mit diesen Worten bringt Burkhard Landers, Präsident der Niederrheinischen IHK, den neuerlichen Vorstoß der IHK-Initiative Rheinland auf den Punkt.
Die Instandsetzung der Brücken im Rheinland muss Priorität haben. Sie müssen zuverlässig funktionieren. Das fordern die IHKs im Rheinland im Rahmen der Landespressekonferenz am 20. Januar. Der Zustand der Rheinbrücken zwischen Emmerich und Bonn ist nicht erst seit dem bundesweiten Medieninteresse an der maroden Leverkusener A1-Rheinbrücke bedenklich.
Die IHKs im Rheinland stellen fest, dass die Rheinbrücken im Durchschnitt einen nicht ausreichenden Zustand nach der entsprechenden Richtlinie haben. Keine der Brücken erfüllt das Qualitätsmerkmal „gut“. Das betrifft nicht nur die bekannten Autobahnbrücken der A1, der A40, sondern auch viele weitere.
„Die notwendigen Sanierungen müssen mittels eines intelligenten Baustellenmanagements erfolgen“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger. Die IHK-Initiative Rheinland spricht sich daher ganz klar für einen ‚Masterplan Brücken‘ aus, um Großbaustellen und Neubauvorhaben auch großräumig koordinieren zu können.  
„Um zukünftig die Instandhaltung zu verbessern, die Arbeiten an den Brücken besser zu koordinieren, die zu sichern und die Erreichbarkeit beidseits des Rheins zu gewährleisten, fordern wir, die Rheinbrücken in ein Sondervermögen zu überführen. Es ist wichtig, dass Bau und Instandhaltung in einer Hand liegen und auskömmlich finanziert sind“, fasst Dietzfelbinger die Kernpunkte der IHK-Forderungen zusammen. Dies gelte auch für die Eisenbahnbrücken, die sich zwar in einem insgesamt vertretbaren Zustand befänden, bei denen sich Bauarbeiten aber ebenfalls auf die Straßenbrücken auswirkten.  

21.01.:


Gemeinsamer Förderantrag: 5G Testfeld im Duisburger Hafen geplant
duisport, Stadt Duisburg und Universität Duisburg-Essen bewerben sich gemeinsam um 5G Förderprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen. 
 Mit dem gemeinsamen Projekt „5G.Logport Duisburg“ bewerben sich duisport, die Stadt Duisburg und die Universität Duisburg-Essen um Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen, um ein 5G-Testfeld im Duisburger Hafen aufzubauen. Gemeinsam sollen innovative digitale Logistiklösungen mit Kunden und Partnern entwickelt und zur Marktreife gebracht werden. Eine Schlüsselrolle kommt dabei dem Startup Accelerator startport zu. „Wir rechnen uns gute Chancen für einen Zuschlag durch das Land aus, weil bisher die 5G-Technologie in Binnenhäfen noch nicht verbreitet ist“, erläutert Peter Trapp, Geschäftsführer startport und Generalbevollmächtigter bei duisport.  

„Die Einführung des 5G-Standards im Duisburger Hafen ist die wichtigste Infrastrukturmaßnahme in dieser Dekade. Die Wertschöpfungsketten unserer Kunden werden in Zukunft davon abhängen. Mit diesem Projekt bieten wir unseren Kunden an, den Aufbau dieser wichtigen Zukunftsplattform aktiv mitzugestalten. Unsere Partner haben mit diesem 5G-Projekt einen echten Marktvorteil: Sie können ihr Know-how auf diesem Feld rasch entwickeln. Hier werden zwischen etablierten Unternehmen und jungen Startups rasch zukunftsfähige Allianzen entstehen“, erklärt Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der duisport-Gruppe.  
Ein Alleinstellungsmerkmal wird sein, dass das Testfeld-5G-Netz für alle Unternehmen im Duisburger Hafen für die Entwicklung von Innovationen zu nutzen sein soll. startport wird mit der 5G-Masterclass das zentrale Netzwerk für 5G-Startups in NRW zur Verfügung stellen. Das Scouting der Partner und die Einbindung in die Pilotprojekte wird durch das startport-Team organisiert werden.      

Die Möglichkeiten von 5G in Kürze: Der Mobilfunkstandard 5G eröffnet die Chance, auch mobile Objekte miteinander zu vernetzen. 5G macht das „Internet der Dinge“ technisch erst möglich. Produkte mit Sensoren und 5G-Modulen lassen sich über die komplette Lieferkette in Echtzeit nachverfolgen und steuern. Künftig eingesetzte Lieferroboter und Drohnen bewegen sich durch 5G mit präziserer Navigation mit geringerem Unfallrisiko. Störungen werden rascher gemeldet und lassen sich sofort beheben.  
5G Testfeld als Chance für den Strukturwandel 2.0 in Duisburg  
„Wenn die 5G-Technologie die Logistikanwendungen im Hafen erneuert, wirkt sich der Smart Port positiv auf die gesamte Stadt aus und könnte eine Blaupause für weitere Anwendungen in den Feldern Logistik und Mobilität sein“, erklärt Andree Haack, Wirtschaftsdezernent der Stadt Duisburg. Langfristiges Ziel ist die erfolgreiche Bewältigung des Strukturwandels in der Stadt Duisburg, bei dem neue Produkte und Services rund um 5G einen nachhaltigen und entscheidenden Beitrag leisten werden.
„Mit diesem in Deutschland einzigartigen privaten 5G Testfeld im Hafen werden neue Unternehmen auf Duisburg aufmerksam und werden sich hier ansiedeln. Das schafft Arbeitsplätze und deshalb treibt die Stadt das Vorhaben Smart Port gern mit duisport und der Uni voran“, so Haack weiter.  

Chancen für die Umwelt: Innovative Navigationslösungen reduzieren Lkw-Verkehre  
Vor allem im Anwendungsfeld Verkehrslenkung bietet das 5G-Netz große Chancen. „So könnte der Zu- und Abfluss von Lkws zu den Terminals des Duisburger Hafens durch das latenzarme 5G-gestützte Verkehrsleitsystem effizienter gesteuert werden“, erklärt Andreas Stöhr, Professor für Elektrotechnik. Denn 5G ermöglicht die Übertragung von Daten in Echtzeit. Dafür werden mit technologischen Hilfsmitteln wie Kameras, Sensorik, Drohnen und Verfahren der Künstlichen Intelligenz Verkehrsdaten kontinuierlich erfasst und ausgewertet.
Die so gesammelten Daten werden an die Lkw-Fahrer mittels des 5G-Netzes weitergeleitet. So könnten die Lkws gezielt Stellplätze in sogenannten Pre-Gates im Hafenareal anfahren oder werden direkt zu den Terminals gelotst. Einerseits könnten so die überfüllten Raststätten an den Autobahnen etwas entlastet und andererseits auch Duisburger Anwohner entlastet werden, die sonst mit fehlendem Parkraum und Emissionen konfrontiert sind. „Trotzdem muss auch in der 5G-Technologie noch viel erprobt werden und deshalb werden wir im Projekt 5G.Logport genau solche Anwendungsfälle konkret auf Herz und Nieren prüfen können“, ist Professor Stöhr überzeugt.

 


Februar


Start der Impfaktion für die Ü-80-Jährigen im TaM
Mit der DVG zum Impfzentrum: Aus allen Stadtbezirken gut und schnell angebunden
Im Impfzentrum Duisburg im Theater am Marientor auf der Plessingstraße 20 in Duisburg-Mitte wird nach Vergabe der Termine durch die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KV) ab Montag, 8. Februar, mit der Impfung der Über-80-Jährigen begonnen. Das Impfzentrum ist jeden Tag von 14 bis 20 Uhr - nur nach vorheriger Terminvereinbarung über die KV - geöffnet, ein barrierefreier Zugang ist vorhanden. Das Testzentrum im Theater am Marientor ist zudem von montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.


A59: Sperrungen Anschlusstelle Duisburg-Zentrum  in Richtung Düsseldorf

Auf der A 59 in Fahrtrichtung Düsseldorf sperrt die Autobahn Rheinland am 11.2. ganztägig die Anschlussstelle Duisburg-Zentrum. Der Grund ist eine Sonderprüfung der Lärmschutzwand im Bereich des Mercatortunnels. Umleitungen sind mit rotem Punkt ausgeschildert.

Sperrungen auf der A524

Auf der A 524 in Fahrtrichtung Essen sperrt die Autobahn Rheinland zwischen dem 8.2. und dem 12.2. die Anschlussstelle Duisburg-Rahm und die Standspur zwischen den Anschlussstellen Rahm und Lintorf. Der Grund: Die Lärmschutzwand (ca. 400 Meter) zwischen den beiden Anschlussstellen wird aus Sicherheitsgründen demontiert.

06. - 08. Februar:
Unwetterwarnung - Stand Sonntag, 15:30 Uhr
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein "Unwettervideo" unter www.dwd.de, auf YouTube unter www.dwd.de, auf YouTube unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht.

Wetterbedingte Einsätze im Stadtgebiet und ein Todesfall
Im Stadtgebiet Duisburg kam es am heutigen Sonntag zu zwei größeren Einsätzen, die die Feuerwehr Duisburg forderten.
- In Wanheimerort, auf der Straße Zum Lith, Ecke Wacholderstraße kam es zu einem Verkehrsunfall. In dessen folge fuhr ein Pkw in den Dickelsbach. Vor Ort konnte der Notarzt trotz sofort eingeleiteter Reanimation nur noch den Tod des Pkw-Fahrers feststellen. Die anschließende Bergung des verunfallten PKW nahm auf Grund der herschenden Witterung viel Zeit in Anspruch.
- In Baerl, auf der Straße Niederhalener Dorfweg sind aktuell 5 Häuser und deren Bewohner von der Außenwelt abgeschnitten. Zum einen durch das Hochwasser des Rheins und zum anderen durch eine ca. 500 m lange und zum Teil 1,50 m hohe Schneewehe. Diese Schneeverwehungen waren selbst für die kommunalen Räumfahrzeuge, welche durch die Feuerwehr aus den Schneemassen befreit werden mussten nicht entfernbar und die Straße wird mittlerweile durch einen Radlader des THW Duisburg von Schnee und Eis befreit. Dieser Einsatz dauert zur Stunde noch an und wird noch bis ca. 24:00 Uhr andauern.
In Wanheimerort war die Feuerwehr Duisburg mit 22 Einsatzkräften der Feuerwache 7, des Rettungsdienstes, des Rüstzuges und des Führungsdienstes im Einsatz. In Baerl war die Feuerwehr Dusiburg mit dem Löschzug Baerl der Freiwilligen Feuerwehr, dem Führungsdienst (insgesamt 18 Einsatzkräfte) und 4 Einsatzkräften des THW Duisburg vor Ort. Zusätzlich ist derzeit noch die Versorgungseinheit mit 5 Einsatzkräften vor Ort.

Schnee und Eis beeinträchtigen Bus-und Bahnverkehr bei der DVG  
Aufgrund der aktuellen Wetterbedingungen kommt es bei der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) zu Beeinträchtigungen im Bus- und Bahnverkehr. Im gesamten Stadtgebiet sind die Fahrleitungen stark vereist, sodass die Bahnen nicht überall fahren können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DVG sind im Einsatz und versuchen die Fahrleitungen und Gleise von Schnee und Eis zu befreien. Die DVG rechnet aufgrund der weiteren Wettervorhersage für die kommenden Tage damit, dass es auch zum Wochenbeginn erhebliche Einschränkungen geben wird. Die DVG bittet ihre Fahrgäste, sich darauf vorzubereiten.  
Busse Solange die Straßen geräumt sind, können die Busse der DVG fahren. Es kann zu Verspätungen kommen, da die Fahrerinnen und Fahrer ihre Fahrweise dem Wetter entsprechend anpassen.   Bahnen Linie 903: Die Bahnen der Linie 903 fahren nur noch zwischen den Haltestellen „Betriebshof Grunewald“ und „Trabrennbahn“.
Zwischen den Haltestellen „Platanenhof“ und „Mannesmann Tor 2“ sind Ersatzbusse im Einsatz. Linie 901: Zwischen den Haltestellen "Obermarxloh Schleife" und "Zoo/Uni" fahren Ersatzbusse. Der Abschnitt nach Mülheim entfällt. Linie U79: Zwischen den Haltestellen "Kesselsberg" und "Wittlaer" fahren aktuell Busse. Ansonsten fahren die Bahnen der Linie U79 ganz normal.
 

Duisburger Filmwoche vor Neuaufstellung  
Es zeichnet sich ein erneuter Wechsel an der Spitze der Duisburger Filmwoche ab. Im Frühjahr 2019 hat das Führungsduo Gudrun Sommer und Christian Koch das traditionsreiche Festival nach Werner Ružička übernommen. Die Arbeitsverträge mit der Stadt Duisburg laufen Ende März 2021 aus und werden auf Wunsch von Sommer und Koch nicht verlängert. Christian Koch hört aus persönlichen Gründen auf. Gudrun Sommer will sich verstärkt dem Kinder- und Jugendfilmfestival doxs! widmen, das 2021 sein 20-jähriges Jubiläum feiert.  
Kulturdezernentin Astrid Neese dankt Gudrun Sommer und Christian Koch für ihre engagierte Arbeit: „Gudrun Sommer und Christian Koch haben in ihren beiden Jahren viele innovative Ideen initiiert. Mit ihrem Gespür für künstlerische und filmpolitische Themen haben sie Tradition und Transformation geschickt in Einklang gebracht. Mit einem klugen digitalen Konzept ist es Filmwoche und doxs! auch unter den Bedingungen der Pandemie gelungen, ein ansprechendes Festivalprogramm durchzuführen. Darum bedauere ich die Entscheidung von Gudrun Sommer und Christian Koch sehr, aber ich respektiere sie, zumal uns Gudrun Sommer noch erhalten bleibt. Nun gilt es, die in den vergangenen zwei Jahren geschaffene Struktur der Festivals weiterzuentwickeln. Die Duisburger Filmwoche und doxs! sind wichtige kulturelle Markenzeichen von Duisburg weit über die Stadt hinaus und werden dies auch in Zukunft sein.“  
Die Duisburger Filmwoche wird fortgeführt. Zunächst gilt es aber, die künstlerische Leitung des Festivals auszuschreiben und neu zu besetzen. In welcher Form die Duisburger Filmwoche in diesem Jahr durchgeführt werden kann, wird zurzeit geprüft. Nicht nur die offene Leitungsfrage, sondern auch die bereits im vergangenen Jahr aufgetretenen coronabedingten Einschränkungen stellen für das Festival wie für die gesamte Filmwirtschaft eine Herausforderung dar.
Das Kinder- und Jugendfestival doxs! wird in diesem Jahr unter der bewährten Leitung von Gudrun Sommer den Duisburger Schulen weiterhin ganzjährig als Medienpartner zur Verfügung stehen und vom 8. November bis 21. November 2021 erneut als hybrides Format stattfinden.  

Spielkorb: Digitales Corona-Kindertheater    
Der Spielkorb der Stadt Duisburg bietet Kindern zwischen 4 und 9 Jahren am Sonntag, 28. Februar, ein live gespieltes Online-Theaterstück über die Videokonferenz-Software „Zoom“ (https://zoom.us/) an. „United Puppets“ aus Berlin spielen das Stück „Weil heute mein Geburtstag ist…“.  
In dem Stück feiert die Schildkröte ihren 250. Geburtstag. Es kommen tierische Gäste mit skurrilen Geschenken, aber keiner kann bleiben. Dabei hat sich die Schildkröte eine richtige Party gewünscht. Enttäuscht sitzt sie allein zuhause. Was die Schildkröte aber noch nicht weiß: Die Zuschauer können ja auch kommen und dabei sein.  
100 kleine Zuschauerinnen und Zuschauer können dieses digitale Theatererlebnis gleichzeitig besuchen. Auf der Internetseite www.ticketino.com/de/Event/Weil-heute-mein-Geburtstag-ist/122396 kann ein kostenfreies Ticket reserviert werden, um mit Kamera und Mikrofon aktiv an der Geburtstagsfeier der Schildkröte teilzunehmen. Die Eltern sollten möglichst während der Vorstellung anwesend sein, um ihr Kind technisch zu unterstützen. Spielbeginn ist um 15 Uhr, der „Einlass“ ist ab 14.45 Uhr. Das Stück dauert 60 Minuten. Weitere Informationen gibt es im Internet auf der Webseite des Spielkorbs (https://www2.duisburg.de/micro2/spielkorb/).


SPD Duisburg führt Mitgliederbefragung über Parteivorsitz durch  
Die SPD Duisburg wird eine Mitgliederbefragung durchführen, um über die Frage zu entscheiden, wer zukünftig die Parteispitze bildet. Vorbild ist dabei die Bundespartei, die vor einem guten Jahr mit einer Mitgliederbefragung die jetzigen beiden Vorsitzenden Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken gewählt hat.  
Kandidieren können bis zum 19. Februar alle Mitglieder der SPD Duisburg, entweder als Einzelbewerber*in oder in einem Team aus jeweils einer Frau und einem Mann, die die Unterstützung von mindestens einem Ortsverein mitbringen und zudem erklären müssen, dass sie das Ergebnis der Mitgliederbefragung respektieren werden. Abstimmungszeitraum ist vom 8. bis zum 25. März. Der/die Sieger/in der Befragung wird/werden vom Vorstand der SPD Duisburg zur Wahl an die Delegierten des Unterbezirksparteitages (voraussichtlich im Mai 2021) vorgeschlagen, auf dem die Parteispitze dann offiziell gewählt wird.  
Wie bei der Bundespartei sieht auch die Satzung der SPD Duisburg derzeit noch nicht vor, dass die Parteispitze von zwei Personen bekleidet werden kann. Sollte sich also bei der Mitgliederbefragung die Mehrheit für ein Team aussprechen, wird der Parteivorstand den Delegierten des Parteitages empfehlen, eine erforderliche Satzungsänderung vorzunehmen. Die Mitglieder sind heute in einem ausführlichen Infobrief über die Mitgliederbefragung und das weitere Vorgehen informiert worden.

Start des Duisburger Impfzentrums
Die Stadt Duisburg hat sich auf die Wetterlage eingestellt, die Sicherheit der Besucher des Impfzentrums ist gewährleistet. So wurden und werden alle relevanten Flächen rund um das Impfzentrum von Schnee und Eis befreit. Zusätzliches Personal steht für erforderliche Hilfestellungen bereit.

Der Wartebereich wurde vergrößert, um mehr Personen den Aufenthalt vor Ort zu ermöglichen, auch Begleitpersonen sind zugelassen. - Fotos Uwe Köppen - Stadt Duisburg)

Außerdem wurden zwei zusätzliche Impfstraßen in Betrieb genommen, um Terminverzögerungen bei einer verspäteten Anreise zu kompensieren. Grundsätzlich sollen die Termine möglichst pünktlich eingehalten werden. Wer jedoch heute wegen der Witterungsverhältnisse keine Möglichkeit hat, zum Impfzentrum zu kommen, kann die Impfung morgen um die gleiche Zeit nachholen. Für morgen wird mit einer Entspannung der Wetterlage gerechnet.

 

11. Februar:

Duisburger Wirtschaftsentwicklung:Neuer Gesellschaftsvertrag
Die neue Duisburger Wirtschaftsentwicklung bündelt Kräfte im kommunalen Verbund   Die Neustrukturierung der Duisburger Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (GFW) zu einer modernen Wirtschaftsentwicklungsorganisation nimmt Gestalt an. Die Stadt Duisburg sowie die vier kommunalen Tochtergesellschaften Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV), Wirtschaftsbetriebe Duisburg AöR, GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH und Sparkasse Duisburg bilden jetzt den Gesellschafterkreis.
„Ich bin stolz darauf, dass die Weichen gestellt sind, um die zukünftige Duisburger Wirtschaftsentwicklung so aufzustellen, wie es der Stadt und ihren Herausforderungen angemessen ist. Durch die Mitwirkung der relevanten kommunalen Unternehmen als Gesellschafter wird es möglich, die Duisburger Wirtschaftsentwicklung strategisch so aufzustellen, dass sie ihre volle Leistungsfähigkeit entfalten kann und Doppelstrukturen vermieden werden. Mit der neuen Geschäftsführung soll die Neuausrichtung zügig erfolgen mit klarem Fokus und abgestimmter Strategie“, so Oberbürgermeister Sören Link.  

Auch Wirtschaftsdezernent Andree Haack ist vom Neustart überzeugt: „Wir brauchen im Team Duisburg eine starke Wirtschaftsentwicklung und wir sind auf einem sehr guten Weg.“ Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der neuen Duisburger Wirtschaftsentwicklung, weiß um die großen Erwartungen, die an ihn und sein Team gestellt werden: „Ich freue mich auf die Herausforderung und über das große Vertrauen der Gesellschafter. Durch die neu gegründete Gesellschaft bündeln wir jetzt die Kräfte für neue Produkte, Themen und Dienstleistungen. Die neue Duisburger Wirtschaftsentwicklung wird ein Impulsgeber und Projektentwickler zum Wohle unserer Stadt sein.“  

Dr. Joachim Bonn, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg, hebt noch einmal die Bedeutsamkeit des Gesellschafterwechsels hervor: „Jeder der vier Gesellschafter hat ein ureigenes und standortbezogenes Interesse, die Wirtschaftsentwicklung in Duisburg positiv mitzugestalten. Dadurch werden wir gemeinsam noch konsequenter im Sinne Duisburgs handeln. Auch freue ich mich auf die Kooperation mit Rasmus C. Beck, der bereits der Business Metropole Ruhr, der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft der 53 Ruhrgebiets-Kommunen, zu einer anderen Flughöhe sowie international beachtlicher Reputation und Sichtbarkeit verholfen hat. Ich bin davon überzeugt, dass ihm dies auch mit dem Wirtschaftsstandort Duisburg gelingen wird.“  

Marcus Wittig, Vorsitzender der DVV-Geschäftsführung, ist davon überzeugt, dass eine starke Duisburger Wirtschaftsentwicklung für die Stadt von besonderer Bedeutung ist: „Eine Stadt im Wandel wie Duisburg braucht unternehmerische und innovative Impulse. Eine engagierte Wirtschaftsförderung ist deshalb ein wichtiger Bestandteil, um diese Zukunftsperspektiven zu entwickeln und erfolgreich voranzutreiben.“  

Dem kann Thomas Patermann, Sprecher des Vorstands der Wirtschaftsbetriebe, nur beipflichten: „Duisburg ist für die Region ein Wirtschaftsstandort mit extrem viel Potenzial. Durch die neue Ausrichtung der Gesellschaft und die Beteiligung der kommunalen Unternehmen werden wir dieses Potenzial gemeinschaftlich heben, was auch für alle Gesellschafter von Nutzen sein wird. Ich bin der Überzeugung, dass die neu aufgestellte Gesellschaft ein sehr guter, weiterer Schritt in die positive Zukunft Duisburgs ist.“  

Auch GEBAG-Chef Bernd Wortmeyer blickt voller Elan in die Zukunft und verspricht sich von der neuen Duisburger Wirtschaftsentwicklung einen „Turbo“ für die anstehende Flächenentwicklung, insbesondere für Wedau-Nord und das Gelände am Alten Güterbahnhof: „Wir alle bauen an der Stadt der Zukunft und arbeiten an einem Imagewandel Duisburgs. Daran beteiligt ist die GEBAG mit ihren großen Entwicklungsprojekten – natürlich immer gemeinsam mit dem Stadtkonzern. Duisburg befindet sich in einer Phase der Innovation und da ist es absolut konsequent, dass sich auch die Wirtschaftsförderung neu aufstellt und auch hier alle städtischen Töchter an einem Strang ziehen.“     


Mit Dynamik gemeinsam vorangehen für einen starken Wirtschaftsstandort – die neuen Gesellschafter der Duisburger Wirtschaftsentwicklung und GFW-Geschäftsführer Rasmus C. Beck; Urheberin: Jacqueline Wardeski

18.02.:
DVG investiert über 3,5 Millionen Euro in das Bahnnetz  
Insgesamt 123,7 Kilometer Schienen und Gleise sowie 214 Weichen umfasst das Streckennetz der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) für die Bahnlinien 901, 903 und U79. 4,4 Millionen Kilometer legen die Bahnen der DVG darin Jahr für Jahr zurück – klar, dass immer wieder Gleise, Weichen und Haltestellen erneuert, modernisiert oder ganz neu gebaut werden müssen.
Im Jahr 2020 hat die DVG deshalb mehr als 3,5 Millionen Euro in das Straßen- und Stadtbahnnetz investiert und dabei mehr als 1,2 Kilometer neue Gleise verlegt, vier neue Haltestellen gebaut und komplett ausgestattet und vier Weichen erneuert.  
„Ein moderner ÖPNV erfordert stetige Investitionen in die Infrastruktur. Wir haben in den vergangenen Jahren an vielen Stellen modernisiert, neu gebaut und Haltestellen barrierefrei ausgebaut. Wir werden auch in Zukunft weiterhin in die Sicherheit und den Komfort für unsere Fahrgäste investieren“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der DVG.
Mehr als 1,2 Millionen Euro wurden allein an der Mülheimer Straße in den Neubau der Straßenbahnhaltestelle „Zoo/Uni“ und den Umbau der benachbarten Kehranlage investiert. In weniger als drei Monaten Bauzeit wurden hier von August bis Oktober 2020 mehr als 500 Meter neues Gleis verlegt. Außerdem haben die DVG-Mitarbeiter zwei Weichen erneuert – und das in kurzer Zeit, um den Betrieb auf der Linie 901 für die Fahrgäste möglichst wenig zu beeinträchtigen.Die neue Haltestelle bietet den Fahrgästen nun deutlich mehr Komfort und ist barrierefrei mit Rampen und taktilem Leitsystem ausgebaut. Außerdem wurden neue Wartehallen aufgestellt und digitale Informationstafeln angebracht.  

Mit rund 1,5 Millionen Euro entfiel ein Großteil der Investitionen auf Modernisierungen und barrierefreie Neubauten von Haltestellen. Im Jahr 2020 investierte die DVG neben der Haltestelle „Zoo/Uni“ auch an den Haltestellen „Marienhospital“, „Hochfeld-Süd Bf/Rheinpark“ und „Rheintörchenstraße“ der Linie 903. Bei den zehn großen Baumaßnahmen im Schienennetz der DVG im Jahr 2020 wurden außerdem insgesamt mehr als 1,2 Kilometer Meter neue Gleise verlegt.  

„Die Baumaßnahmen sind notwendig, um den ÖPNV im Duisburger Schienennetz dauerhaft sicherzustellen. Unser Ziel ist es dabei immer, den Betrieb so wenig wie möglich zu beeinflussen, um Verspätungen für die Fahrgäste zu vermeiden“, erklärt Bernd Bandurski, Abteilungsleiter Fahrweg bei der DVG. Deshalb werden alle Baumaßnahmen aufwändig und intensiv geplant. Hierfür müssen nicht nur die Bautätigkeiten akribisch vorbereitet werden, sondern auch intensive Abstimmungen zwischen den Abteilungen Technik und Betrieb stattfinden.
„Wir müssen Umleitungen einrichten, Haltestellen verlegen und Ersatzhaltestellen einrichten. Die Fahrgäste müssen informiert werden, damit sie trotz dieser Änderungen pünktlich an ihr Ziel oder die neue Ersatzhaltestelle kommen“, erläutert Bandurski die vielen Arbeiten, die im Hintergrund einer Baumaßnahme ablaufen müssen. Die DVG informiert ihre Fahrgäste über solche Änderungen auf ihrer Internetseite und über ihre Social-Media-Kanäle.  
Auch für das Jahr 2021 hat die DVG zahlreiche Modernisierungsmaßnahmen im Schienennetz geplant. So wird zum Beispiel auf der Linie 903 die gesamte Haltestelle Dinslaken Bahnhof von der DVG erneuert. Zudem wird auch die Stadtbahnhaltestelle Grunewald barrierefrei ausgebaut.  

DVG-Haltestelle Zoo: Der barrierefreie Neubau der Haltestelle „Zoo/Uni“ auf der Linie 901 war eine der großen Maßnahmen im Jahr 2020. Die Haltestelle wurde mit neuen Wartehallen, digitalen Informationstafeln, Rampen und taktilem Leitsystem ausgestattet. Quelle: Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG)

Planfeststellungsbeschluss zur Deichsanierung Duisburg-Neuenkamp wird ausgelegt  

Mit Beschluss vom 04.12.2020 hat die Bezirksregierung Düsseldorf die Deichsanierung Am Parallelhafen (zwischen Rheinstrom-Kilometer 776,4 – 777,1), rechtes Ufer, 3. Bauabschnitt, in Duisburg-Neuenkamp planfestgestellt.  
Eigentümerin und hochwasserschutzpflichtig ist die Duisburger Hafen AG. Der Deich im Bereich des Parallelhafens wurde im Zuge des Hafenbaus durch die Duisburger Hafen AG errichtet. Der Deich schützt die Stadtteile Neuenkamp und Kasslerfeld vor Hochwässern des Rheins. Der Stadtteil Neuenkamp ist dicht besiedelt und im angrenzenden Hafenbereich (Schlütershof/Paul-Rücker-Straße) befinden sich Industrie- und Gewerbebetriebe.  
Nach Fertigstellung des 1. Bauabschnitts und derzeitigem Bau des 2. Bauabschnitts zur Anpassung an die allgemein anerkannten Regeln der Technik wird mit dieser Planfeststellung der dritte Bauabschnitt zur Deichsanierung „Am Parallelhafen“ beschlossen.  
Eine Ausfertigung des Planfeststellungsbeschlusses liegt zusammen mit einer Ausfertigung der festgestellten Planunterlagen in der Zeit vom 24.02.2021 bis zum 10.03.2021 einschließlich bei der Stadtverwaltung Duisburg, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Stadthaus, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), 47051 Duisburg, 2. Obergeschoss, Raum 24, zu jedermanns Einsicht aus.

Abriss an der Koloniestraße: Ein Stück Neudorfer Geschichte verschwindet
Ein geplantes Seniorenheim in der Koloniestraße 97-99 /neben dem früheren Geschäft Ketzer und Frings auf dem Bütefür-Gelände bietet rd. 7.500 m² Wohnfläche für 109 betreute Wohneinheiten mit einer Durchschnittsgröße von knapp 60 m² sowie 25 Tagespflegeplätze.  Die Fertigstellung ist für das erste Quartal des Jahres 2023 geplant.

Vor dem Neubau steht der Abriss des Alten.

In der letzten Februar-Woche sind auch die Giebelwände zur Koloniestraße von "Oberbayern,s Anton" vormals SB-Markt und 1955 erbaut als Rialto Kino sowie der "1867 erbauten Gaststätte Bütefür", endgültig Vergangenheit.

Der Eingang zum Oberbayern gab es die alte Rialto-Ankündigung: Jeden Samstag und Sonntag Spätvorstellung ab 22.15 Uhr. Vor Filmbeginn gab es eine Werbedia: "Nach der Vorstellung ein kühles Bier bei Bütefür". - Fotos Hans-Willi-Bütefür


Visualisierung blankbau


100 mobile Lüftungsgeräte für Duisburger Schulen  

Das Immobilienmanagement Duisburg (IMD) hat vom Land die Förderzusage von 440.000 Euro für die Beschaffung von 100 mobilen Lüftungsgeräten erhalten. Für Räume, die nicht oder nicht ausreichend mit Frischluft belüftet werden können, erhalten 29 Schulen noch im Frühjahr hochwertige Geräte.  
IMD Geschäftsführer Thomas Krützberg betont: „Prinzipiell gilt aber weiterhin, dass eine Stoßlüftung, im besten Fall verbunden mit einer Querlüftung, das Mittel gegen mögliche Infektionen ist. Ohne Frischluftzufuhr kommt es zu einer Erhöhung der CO2 Konzentration, welche vermieden werden muss. Zur besseren Einschätzung der Situation haben wir bereits im vergangenen Jahr jeder Schule eine CO2 Ampel zur Verfügung gestellt. Die neuen Lüftungsgeräte sind ausschließlich für Räume bewilligt worden, die nicht ausreichend gelüftet werden können.“  
Von den neuen Lüftungsgeräten profitieren vor allem die Schulen, wo es nicht möglich war, Fenster zu reparieren oder auszutauschen. Mit Hilfe des Förderprogramms wird jetzt noch einmal ganz punktuell da nachgesteuert, wo es unbedingt erforderlich ist.   Bereits im November hatte das Land NRW ein Förderprogramm von insgesamt 50 Millionen Euro verabschiedet. Das IMD hatte daraufhin alle Duisburger Schulen angeschrieben und aufgefordert alle pädagogischen Räume zu benennen, bei denen aus ihrer Sicht keine natürliche oder technische Lüftung zugeführt werden kann.
Für 29 Standorte wurde einen entsprechenden Bedarf in Höhe von 440.000 Euro befürwortet. Parallel begannen die Ausschreibungsarbeiten für auf dem Markt erhältliche Geräte mit der entsprechenden technischen Qualifikation. Derzeit wird das schnellstmögliche aber zwingend notwendige Vergabeverfahren durchgeführt, damit voraussichtlich Ende März die Geräte in Betrieb genommen werden können.   Aktuell liefert das IMD zudem insgesamt weitere 1.500 CO2 Ampeln aus, so dass jede Schule in Duisburg mindestens acht Stück zur Verfügung hat.

Stadtbibliothek führt neue Software ein  
Die Stadtbibliothek wird in der Zeit von Montag, 22. März, bis Sonntag, 4. April, die Umstellung auf ein neues Bibliotheksmanagementsystem vornehmen. Deshalb sind in diesem Zeitraum keine Bestellungen, Abholungen, Rückgaben und Vormerkungen von Medien möglich. Auch der Medienkatalog OPAC steht dann nicht zur Verfügung.  
„Die Überlegungen und Vorbereitungen für die Umstellung haben bereits 2019 begonnen“, erläutert Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek Duisburg. „Die 1999 eingeführte Software BIBDIA entsprach nach zwanzig Jahren der Nutzung nicht mehr den Anforderungen an eine zeitgemäße, moderne Technologie und erfüllte auch nicht mehr die gestiegenen Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden nach umfangreichen Recherchemöglichkeiten im Medienkatalog.“  

Das Bibliotheksmanagementsystem ist das wichtigste Arbeitsinstrument für die Mitarbeitenden der Bibliothek. Hier werden alle Medien elektronisch erfasst und katalogisiert. Aufgrund der knapp 600.000 Medien im Bestand, zu denen neben den physischen auch eine ständig wachsende Anzahl online abrufbarer digitaler Medien gehören, muss ein solches System besondere Anforderungen erfüllen. Mit der Umstellung erfolgt auch die intensive Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.  

Die Kundinnen und Kunden dürfen sich auf die erweiterten Funktionen des neuen Medienkatalogs und dessen benutzerfreundlichen Zugang freuen. So können sie nun auch nach Genres suchen. Außerdem erhalten sie detailliertere Informationen und konkrete Vorschläge, wenn sie sich für ein bestimmtes Thema interessieren. Bibliotheksausweise können im neuen System nun auch online beantragt und verlängert werden.  
Während der Umstellung bleiben die Online-Angebote der Stadtbibliothek grundsätzlich nutzbar. Allerdings kann es auch hier zeitweise zu Einschränkungen kommen. Titel aus der „Onleihe“ mit ihren rund 50.000 E-Medien sollten in jedem Fall heruntergeladen werden, damit sie nutzbar bleiben. Die Bestellung von Medien im Rahmen des Bib-to-go-Service ist noch bis Donnerstag, 18. März, möglich. Danach ruhen alle Ausleihmöglichkeiten bis zum 6. April. Die Leihfristen für alle entliehenen Medien und die Gültigkeit der Bibliotheksausweise werden automatisch verlängert.  
Ausführliche Informationen zu allen Fragen rund um die Bibliothek sind auf der Internetseite www.stadtbibliothek-duisburg.de zu finden. Für weitere Auskünfte ist die Bibliothek auch während der Umstellungsphase montags bis freitags erreichbar: von 10 bis 16 Uhr telefonisch unter 0203/283-4218 oder per E-Mail an stadtbibliothek@stadt-duisburg.de.

Offenlage im Planfeststellungsverfahren für den Umbau des Autobahnkreuzes Kaiserberg  
Die Autobahn GmbH hat für den Umbau des Autobahnkreuzes Kaiserberg die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens beantragt. Bei diesem Verfahren steht der Plan, der Zeichnungen und Erläuterungen umfasst, sowie die dafür erstellten Gutachten im Zeitraum von Montag, 22. Februar, bis einschließlich Montag, 22. März, im Internet bereit.
Auf der Website der Bezirksregierung Münster stehen die Unterlagen unter www.brms.nrw.de/go/verfahren im Bereich „Planfeststellung Straße“, Stichwort „Umbau des AK Kaiserberg (A3/A40)“, zur allgemeinen Einsichtnahme zur Verfügung.  
Zeitgleich liegen die Unterlagen als zusätzliches Informationsangebot im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 während der Öffnungszeiten aus. Bitte melden Sie sich vor einer Einsichtnahme beim Pförtner über den Eingang Moselstraße an.  
Die Informationen sind darüber hinaus für die Dauer der Offenlage auch im Internet auf der Internetseite der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de/stadtentwicklung unter „Aktuelles“ einsehbar.


22. 02.


Umbau Kreuz Kaiserberg (A3/A40): Unterlagen zum Antrag des Planfeststellungsverfahrens liegen aus
 
Die Autobahn GmbH Rheinland hat für den Umbau des Autobahnkreuzes Kaiserberg die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens beantragt. Der dafür erforderliche Plan sowie die dazugehörigen Gutachten können seit heute (22.2.) auf der Internetseite der Bezirksregierung Münster im Bereich „Planfeststellung Straße“ unter dem Stichwort „Umbau des AK Kaiserberg (A3A40)“ eingesehen werden.
In Papierform sind die Unterlagen zudem bei den Städten Voerde und Duisburg unter Einhaltung der aktuellen Corona-Regeln nach vorheriger Anmeldung einsehbar.
Die Unterlagen werden bis einschließlich zum 22. März ausliegen, Einwendungen können form- und fristgerecht bis zum 22. April vorgenommen werden. Die Autobahn GmbH beabsichtigt, das in den 1960er Jahren erstellte Autobahnkreuz mit seinen Verbindungen umzubauen sowie die Autobahnen A3 und A40 im Autobahnkreuz 6-streifig auszubauen, damit der Knotenpunkt Kreuz Kaiserberg für das Verkehrsaufkommen heute und in Zukunft gerüstet wird.

Das Autobahnkreuz Kaiserberg (im Volksmnund "Sphagettiknoten") - Quelle „Die Autobahn GmbH“


A3/A40: Nächtliche Sperrungen und Einschränkungen am Kreuz Kaiserberg  

Die Autobahn GmbH Rheinland führt in der kommenden Woche jeweils nachts auf den Autobahnen A3 und A40 im Bereich des Autobahnkreuzes Kaiserberg Sondierungsbohrungen durch. Dabei kommt es sowohl zu Sperrungen von Verbindungsfahrbahnen im Kreuz als auch zu kurzzeitigen Engpässen auf den Autobahnen.
Die Verbindungssperrungen im Einzelnen:
Sperrung der Verbindung von der A3, Fahrtrichtung Oberhausen, auf die A40 in Fahrtrichtung Venlo vom 24.2. um 19 Uhr bis zum 25.2. um 6 Uhr Sperrung der Verbindung von der A40, Fahrtrichtung Venlo, auf die A3 vom 25.2. um 22 Uhr bis zum 26.2. um 5 Uhr.
Für die Sperrungen sind jeweils Umleitungen mit dem „roten Punkt“ beschildert.

Die Engpässe auf der A40:
Zeitweise nur ein Fahrstreifen frei auf der A40 zwischen dem Kreuz Kaiserberg und Mülheim/Ruhr in den Nächten 22./23, 23./24. und 24./25. Februar jeweils in der Zeit von 19 bis 6 Uhr.
Auf folgenden Strecken ist zwischen 19 und 6 Uhr in den Nächten 23./24. und 24./25. Februar während der Sondierungen nur ein Fahrstreifen frei: in der Verbindung von der A40 in Fahrtrichtung Essen auf die A3 in Richtung Oberhausen in der Verbindung von der A3 aus Dinslaken auf die A40 auf der A3 in Fahrtrichtung Köln zwischen dem Autobahnkreuz Kaiserberg und Duisburg-Wedau
Da die gesamten Arbeiten koordiniert ablaufen, sind die Fahrstreifensperrungen aufeinander abgestimmt und werden jeweils aufgehoben, sobald die Arbeiten am Bohrpunkt beendet sind.

Parkraumsituation in der Großstadt Duisburg
Die  Anzahl  der  zugelassenen  Fahrzeuge  und  speziell  die  der Pkw  steigt  nach  Zahlen  des KBA in Nordrhein-Westfalens Großstädten in den letzten Jahren kontinuierlich an. Die folgenden Städte in Nordrhein-Westfalen haben den Status "Großstadt" und besitzen für die Jahre von 2016 bis 2020 den folgenden Pkw-Bestand:




März

ADFC: Positionspapier "Offensive für den Radverkehr in Duisburg"

Probealarm des Duisburger Sirenensystems  
Die Stadt Duisburg überprüft erneut die Technik zur Warnung und Information der Bevölkerung im Gefahrenfall. Dies erfolgt mit einem stadtweiten Probealarm des Sirenensystems am Donnerstag, 11. März, um 11.15 Uhr.  
Der Probealarm findet im Zuge eines landesweiten Testlaufs statt. Dabei werden in ganz Nordrhein-Westfalen alle verfügbaren Warnmittel erprobt, mit dem Ziel, die Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“ zu sensibilisieren, um im Ernstfall richtig reagieren zu können.   Der Beginn des Probealarms wird mit einem einminütigen Dauerton für die Entwarnung ausgelöst. Es folgt der einminütige auf- und abschwellende Heulton für die Warnung. Zum Abschluss erfolgt wieder das Entwarnungssignal.  
Der Probealarm findet für Duisburg mit einem 15-minütigem Zeitversatz zu den Nachbarstädten statt, da es an den Stadtgrenzen einige veränderte Sirenenstandorte gibt. Bei diesen sollen Lautstärkemessungen vor Ort stattfinden und mögliche Sirenensignale aus den Nachbarstädten könnten bei gleichzeitiger Auslösung zu falschen Messwerten führen.  
Bei der Auswertung des aktuellen Probealarms bittet die Stadt auch diesmal wieder um Mithilfe der Bevölkerung. Auf der städtischen Internetseite wird es erneut eine Online-Umfrage geben. Auch Call Duisburg nimmt Rückmeldungen unter der Rufnummer 0203/283-2000 entgegen. Dies ist am Tag der Sirenenprobe im Anschluss an die Alarmierung bis 16 Uhr möglich.  
Über den Sirenentest informiert am Tag des Probealarms auch die städtische Internetseite (www.duisburg.de), das kostenlose Gefahrentelefon der Stadt Duisburg unter (0800/112-1313) sowie die Warn-App NINA sowie das Ministerium des Inneren des Landes Nordrhein-Westfalen auf der Internetseite www.im.nrw/themen/gefahrenabwehr/warnung.    


39. Duisburger Radwanderung auf Sonntag, 5. September 2021 verlegt
SSB Duisburg und ADFC sind sich einig: Wer sein(e) Rad(wanderung) liebt - verschiebt Der Stadtsportbund verlegt den Termin für die 39. Duisburger Radwanderung auf Sonntag, 5. September 2021. Aufgrund der aktuellen Infektionszahlen und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen will der SSB an dem ursprünglich geplanten Frühjahrs-Termin nicht festhalten.

Bewerber aus Duisburg und Mülheim für Deutschen Schulpreis nominiert
Die Städtische Gesamtschule Körnerplatz in Duisburg und die Mülheimer Grundschule am Dichterviertel gehören zu den 18 Schulen, die es in die Endausscheidung des Deutschen Schulpreises 20/21 Spezial geschafft haben. Gesucht wurden zukunftsweisende Konzepte, die Schulen im Umgang mit der Corona-Krise entwickelt haben und die das Lernen und Lehren langfristig verändern können. Insgesamt haben sich 366 Schulen aus ganz Deutschland um die Auszeichnung beworben.
Die Gewinner werden am 10. Mai bekannt gegeben. In sieben Themenfeldern wird jeweils ein Preis in Höhe von 10.000 Euro vergeben. Auch die nicht ausgezeichneten Finalisten erhalten einen Anerkennungspreis in Höhe von 5.000 Euro. Vergeben wird der Deutsche Schulpreis von der Robert Bosch Stiftung GmbH gemeinsam mit der Heidehof Stiftung. Er ist der bekannteste und höchstdotierte Preis für gute Schulen im Land.  idr


Bund gibt 1,6 Millionen Euro für Sportanlagen in Wanheim und Großenbaum
Gute Nachrichten für den Sport im Duisburger Süden: 1,6 Millionen Euro an Bundesmitteln fließen im Rahmen des Förderprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ nach Wanheim und Großenbaum. Im Zuge des Konjunkturpakets zur Bekämpfung der Folgen der Corona-Pandemie hat der Bund bislang insgesamt 600 Millionen Euro für dieses Förderprogramm zur Verfügung gestellt. Damit soll der erhebliche Sanierungsstau bei der kommunalen Infrastruktur aufgelöst und die regionale Wirtschaft unterstützt werden. Heute hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages weitere Mittel freigegeben.
Die Sportanlage Honnenpfad in Duisburg Wanheim und die Sportanlage Großenbaumer Allee in Duisburg Großenbaum können nun saniert werden. Nach Wanheim fließen 815.000 Euro, nach Großenbaum 803.000 Euro. Der Bund trägt damit 90 Prozent der geschätzten Gesamtkosten der beiden Projekte. „Gerade in Zeiten, in denen Kommunen mit sinkenden Gewerbesteuereinnahmen und anderen Einnahmeausfällen durch die Corona-Pandemie zu kämpfen haben, war es uns als SPD wichtig, dass wir die Wirtschaft auch durch öffentliche Investitionen unterstützen und vor allem Kommunen bei ihren Sanierungsvorhaben nicht alleine lassen“, so die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas.
„Ich freue mich sehr, dass dieses Programm bei unseren Sportvereinen ankommt.“
Bärbel Bas hatte sich gemeinsam mit ihrem Kollegen, dem sportpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Mahmut Özdemir für diese Projekte eingesetzt. Auch Mahmut Özdemir freut sich über diese Nachricht: „Unser Einsatz hat sich ausgezahlt und zeigt, dass wir im Bundestag konkrete Verbesserungen für Duisburg erreichen können. Diese Mittel sind ein weiterer Erfolg für unsere Stadt.“

10. März:


Corona: Stadt Duisburg bringt Schnelltestzentren in den Bezirken an den Start  
Die Stadt Duisburg bietet ab dem kommenden Freitag, 12. März, kostenlose Coronaschnelltests an. Dafür wurden im gesamten Stadtgebiet 14 Schnelltestzentren für Duisburgerinnen und Duisburger eingerichtet. Termine können ab Donnerstag, 11. März, gebucht werden.  
Damit an den Schnelltestzentren keine unnötigen Wartezeiten entstehen, muss jeder, der sich testen lassen möchte, im Internet unter www.du-testet.de einen Termin ausmachen. Die Schnelltestzentren sind – mit wenigen Ausnahmen – täglich, von Montag bis Sonntag in der Zeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Abweichende Öffnungszeiten sind auf der Buchungsseite erkennbar.

Auf der Webseite können, zum Beispiel für Familien, auch gemeinsame Termine gebucht werden. Hierzu ist es notwendig, dass Namen, Adressen und Telefonnummern der zu Testenden mitgeteilt werden. Wenn eine Mailadresse hinterlegt ist, kommt die Terminbestätigung via Mail. Ansonsten besteht die Möglichkeit, die Terminbestätigung auszudrucken oder sich die Registrierungsnummer zu notieren. Für Bürgerinnen und Bürger, die das Internet nicht nutzen, besteht in diesem Ausnahmefall die Möglichkeit, von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr über die Corona-Hotline 940049 einen Termin zu vereinbaren. Obwohl das Callcenter seit Tagen seine Kapazitäten ausweitet, ist trotzdem davon auszugehen, dass es zu Beginn zu Wartezeiten kommen kann.  

„Obwohl wir zur Umsetzung der Schnelltestzentren aus Berlin praktisch keine Vorlaufzeit hatten, ist es uns in einem großen Kraftakt gelungen, die gesamte Logistik schnell an den Start zu bringen. Dafür möchte ich mich bei allen Mitarbeitenden herzlich bedanken. Dass Bund und Land seit mittlerweile einem Jahr noch immer nicht in der Lage sind, ihre Corona-Maßnahmen angemessen vorzubereiten und die Verantwortung jedes Mal bei den Kommunen abladen, macht mich fassungslos und auch ein Stück wütend“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.  
„Wir müssen gemeinsam einen Weg finden, wie wir so schnell, so effektiv und so sicher wie möglich zurück in die Normalität finden. Dazu gehört auf der einen Seite das Impfen, auf der anderen Seite aber auch intensives Testen. Wir versprechen uns von den Testzentren in den Bezirken, die für jeden Duisburger gut zu erreichen sind, das Infektionsgeschehen noch besser zu verstehen und in den Griff zu bekommen“, sagt Krisenstabsleiter Andree Haack.

Für alle Duisburgerinnen und Duisburger, die künftig einen solchen Schnelltesttermin wahrnehmen, sind folgende Hinweise wichtig:   Zum Testtermin bringen Sie bitte die Terminbestätigung und Ihren Personalausweis zur Anmeldung mit. Kurz danach erfolgt dann der Schnelltest. Das Ergebnis Ihres Tests bekommen Sie schriftlich vor Ort nach etwa 15 Minuten mitgeteilt. Sollte Ihr Schnelltest ein positives Ergebnis aufweisen, wird in der Regel direkt ein PCR-Test genommen. Bis zum endgültigen Ergebnis müssen Sie sich dann in Quarantäne begeben.
Wenn ein PCR-Test vor Ort nicht möglich sein sollte, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Hausarzt oder suchen Sie das Corona-Center Duisburg im Theater am Marientor auf.   An den ersten drei Tagen wird der Betrieb zunächst mit einer Kapazität von rund 70 Prozent starten, um die Abläufe zu überprüfen und ggf. weiter zu optimieren. Ab Montag werden dann alle Termine voll buchbar sein.   Damit es bei der Corona-Hotline der Stadt Duisburg nicht zu längeren Wartezeiten kommt, bitten wir ausdrücklich darum, den Termin für einen Schnelltest über www.du-testet.de auszumachen und nur in Ausnahmefällen über die 940049 zu vereinbaren.








15. März:
Duisburger Künstler Chinmayo gestorben
Der Duisburger Künstler Chinmayo ist am Freitag, 12. März 2021, gestorben. Mehr als ein halbes Jahrhundert lang war er ein wichtiger Teil des Duisburger Kunst- und Kulturlebens. 1968 wurde er Mitglied der Duisburger Sezession und war Mitbegründer der Interessengemeinschaft Duisburger Künstler. Daneben war er auch Mitglied im Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller, in der Europäischen Autorenvereinigung Die Kogge e.V. und des Düsseldorfer Künstlervereins Malkasten. Mehrfach nahm Chinmayo am viel beachteten Künstleraustausch der Stadt Duisburg mit Russland teil.  
 
Minimalistische und teilweise auch starkfarbige Arbeiten entstanden in den frühen Jahren seines künstlerischen Schaffens. Es folgten erzählerische Werke, in denen er Fundstücke und Alltagsgegenstände verarbeitete. Über lange Zeit sammelte er Objekte und Möbel, die er mit Sand überzog und je nach Ausstellungsort als wachsende und sich verändernde Installationen präsentierte. Bekannt ist Chinmayo vor allem auch für seine aus Naturmaterialien und großen Baumstämmen geschaffenen Werke.
Diese sind unter anderem im Meidericher Stadtpark zu sehen, wo Chinmayo das Langzeitprojekt „A59 von unten Natur Skulptur“ als Skulpturenpark eingerichtet hat. Dort befand sich auch sein Wohnhaus, das fast vollständig der Präsentation und Aufbewahrung seines künstlerischen Schaffens gewidmet war.

Chinmayo veröffentlichte seine schriftstellerischen Aktivitäten unter anderem im Eigenverlag und bezog diese in Form handschriftlicher Texte auch in seine bildnerischen Werke ein. Eine Ausstellung mit seinen Werken ist noch bis zum 28. März 2021 nach Vereinbarung in der Mülheimer Villa Schmitz-Scholl am Innenstadtpark „Ruhranlage” zu sehen (Tel: 0208-46955676).  

Mit dem Tod Chinmayos, der bis 1980 mit bürgerlichem Namen Herman J. Schmitz hieß und bis zu seiner Pensionierung Verwaltungsbeamter war, verliert Duisburg einen außergewöhnlichen Künstler. Wir werden ihm ein würdiges Andenken bewahren.    

Chinmayo, Spuren einer Episode, 1967, Collage, Sammlung des Lehmbruck Museums, Duisburg, Foto: Britta Lauer


Duisburger China-Studie erforscht die Chancen und Herausforderungen der Neuen Seidenstraße für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft

Chinas neue Seidenstraße endet mit den Güterbahnlinien im Duisburger Hafen und verbindet Duisburg mit China und zahlreichen asiatischen Ländern. Dies ist eine riesige Chance für NRW, das Ruhrgebiet und die Stadt Duisburg, noch stärker von der wirtschaftlichen Dynamik in China aber auch in den Ländern entlang der Seidenstraße zu profitieren. Doch wie kann das gelingen? Wo liegen die politischen Risiken und welche Rahmenbedingungen müssen sich ändern?

„Das sind die Fragestellungen, die wir gemeinsam mit dem Institut für Ostasienwissenschaften an der Universität Duisburg-Essen endlich konkret klären wollen“, berichtet Andree Haack, Wirtschaftsdezernent der Stadt Duisburg. Dazu wird untersucht, wie der Wettbewerb gestärkt, die sogenannten „in between“-Märkte der neuen Seidenstraße für die hiesige Wirtschaft erschlossen und die Standardisierungsverfahren für Produkte gesteuert werden können. „Wir wollen aus den Projektergebnissen Ansatzpunkte ableiten für unsere Politik, den Arbeitsmarkt, Investitionen und Unternehmensansiedlungen und für die betreffenden Menschen in den Betrieben und Familien die notwendige Infrastruktur“, so Haack.  

Impulsgeber für die Studie war Johannes Pflug, China-Beauftragter der Stadt Duisburg. Die Studie, zu deren Auftakt die Stadt Duisburg am 9. März erfolgreich eingeladen hatte, stieß auf großes fachliches Interesse und fand wertvolle Unterstützer: Das Projekt im Gesamtvolumen von 213.000 Euro ist auf eine Laufzeit von drei Jahren ausgelegt und wird vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW mit 30.000 Euro gefördert. Es beteiligen sich die Sparkasse Duisburg-Stiftung, die Volksbank Rhein-Ruhr, die Business Metropole Ruhr GmbH und die Stadt Duisburg an den Projektkosten.  

Vor dem Hintergrund der zunehmend kritischen Wahrnehmung wird die Studie auch die politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen über den Zeitraum von drei Jahren betrachten. „Dazu wollen wir auch andere Studien heranziehen, die als Zielregion der neuen Seidenstraße schon ihre Erfahrungen gemacht haben – so wie Rotterdam oder Hamburg“, erläutert Professor Markus Taube. Gemeinsam mit den Professoren Nele Nösselt und Thomas Heberer werden auch die chinesische Wirtschaftsstrategie im Zuge des 14. Fünf-Jahres-Planes und deren Effekte analysiert. 

17. März:


Steigende Inzidenz und weitere Maßnahmen - Land lehnt Schulschließung ab
Anlässlich der steigenden Inzidenzen gab es heute ein Gespräch der Stadt Duisburg mit der Landesregierung über eine mögliche Verschärfung der Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. Anders als von der Stadt vorschlagen erteilte das Land den Plänen der Stadt zur erneuten Schließung von Schulen eine Absage.

Oberbürgermeister Sören Link betrachtet die Steigerung der Fallzahlen mit großer Sorge: "Einmal mehr hätte ich mir an dieser Stelle die Unterstützung durch das Land gewünscht. In Anbetracht der weiter steigenden Inzidenz wäre es absolut sinnvoll, die Schulen zum Schutz der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Familien, aber auch der Lehrkräfte wieder zu schließen und auf Distanzunterricht umzustellen. Es ist mir daher vollkommen unverständlich, dass das Land diesen Plänen einen Riegel vorschiebt. So sehr ich mir für die Duisburgerinnen und Duisburger nach nunmehr einem Jahr Corona weitere Lockerungen wünschen würde, zeigt die Entwicklung der Zahlen, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichend sind. Der Krisenstab wird daher morgen über weitere Maßnahmen beraten. Im Raum stehen dabei u.a. Überlegungen zu einer weiteren Ausweitung der Maskenpflicht, einer erneuten Verschärfung der Kontaktbeschränkungen sowie eine noch stärkere Kontrolle der Regelungen vor Ort."

 Krisenstabsleiter Andree Haack ergänzt: "Die Infektionen an den Schulen haben in der vergangenen Woche spürbar zugenommen haben. Diese Dynamik gilt es zu durchbrechen. Hierfür wäre aber eine Aussetzung des Präsenzunterrichts zumindest so lange erforderlich, bis ein konsequentes Testen möglich ist."

18. März:
„Letzte Walzung“ in Hüttenheim

Stillsetzung des Grobblechwerks verläuft planmäßig. Weiterbeschäftigung der Mitarbeitenden an anderen Standorten gesichert
Duisburg, 18. März 2021 - Im Verlauf der heutigen Mittagsschicht werden im Grobblechwerk von thyssenkrupp Steel in Duisburg-Hüttenheim die letzten Walzaufträge bearbeitet. Danach wird die Walzstraße, das zentrale Aggregat des Werks, stillgesetzt. Die endgültige Stillsetzung des gesamten Geschäftsbereichs wird zum 30. September vollzogen. Bis dahin werden noch verbleibende Fertigbestände an die Kunden ausgeliefert.  

thyssenkrupp Steel hatte im Rahmen der Stahl-Strategie 20-30 beschlossen, den Geschäftsbereich aufzugeben, da keine Aussicht besteht, Grobblech unter dem Dach von thyssenkrupp wirtschaftlich tragfähig aufzustellen. Ein Käufer für das Geschäft konnte ebenfalls nicht gefunden werden. Die Strategie 20-30 setzt auf Premiumstähle für den Automobil- und hochwertigen Industriebereich und auf Stähle für die Elektromobilität und die Verpackungsindustrie.  

Mitarbeitende erhalten Ersatzarbeitsplätze im Unternehmen
Entlassungen sind mit der Stillsetzung des Werks nicht verbunden. Von den rund 800 Mitarbeitenden erhalten gut 90 Prozent Ersatzarbeitsplätze im Duisburger Norden oder an anderen Standorten von thyssenkrupp Steel. Für den Großteil der Beschäftigten steht der Folgearbeitsplatz bereits fest. Weitere Mitarbeitende können über Altersteilzeitregelungen aus dem Unternehmen ausscheiden.  

thyssenkrupp weiter Spezialist für hoch- und verschleißfeste Bandbleche Von der Stillsetzung ausgenommen ist die zu Grobblech gehörende Warmbandquerteilanlage in Antwerpen. Diese Einheit wird fortgeführt. Damit bleiben hoch- und verschleißfeste Bandbleche, zum Beispiel für Lkw, Bau- oder Landmaschinen, im Portfolio von thyssenkrupp Steel.   B

Grobblechproduktion im Werk von thyssenkrupp Steel in Duisburg-Hüttenheim.


Sporthalle der Gesamtschule Emschertal wird saniert
Die Sporthalle am Dependance-Standort der Gesamtschule Emschertal an der Kampstraße soll für 380.000 Euro umfassend saniert werden. Dies hat die Hamborner Bezirksbürgermeisterin Martina Herrmann (SPD) per Dringlichkeitsbeschluss entschieden. Die Entscheidung per Dringlichkeitsbeschluss war notwendig, da aufgrund der Corona-Pandemie die Sitzung der Bezirksvertretung abgesagt wurde. Die Sanierung der Sporthalle ist jedoch für einen ordnungsgemäßen Schulbetrieb zwingend erforderlich. Die Obermarxloher SPD-Ratsfrau Jennifer Jonczyk begrüßt die Entscheidung und verdeutlicht, wie wichtig zügige Sanierungen von Schulen und Sporthallen sind.  
„Die Sanierung der Sporthalle der Gesamtschule Emschertal ist längst überfällig. Daher freue ich mich, dass in diesen Sommerferien nun endlich die Sporthallendecke saniert wird“, so Jennifer Jonczyk. „Dies ist nur eine von zahlreichen Sanierungen die bereits für meinen Wahlkreis Obermarxloh, aber auch für den gesamten Duisburger Norden beschlossen wurden. Ich freue mich, dass die Sanierungsmaßnahmen zeitnah umgesetzt werden.“  
Neben der Sporthallendecke wird die Heizungsanlage saniert und die Beleuchtung erneuert. Alle im Deckenbereich montierten Sportgeräte (Basketballkörbe, Klettertauanlage, etc.) sollen ebenfalls ausgetauscht werden. Nach Planungen des Immobilien-Management-Duisburg (IMD) soll die Sanierung in den Sommerferien 2021 komplett abgeschlossen sein. Ratsfrau Jennifer Jonczyk will darauf achten, dass die zügige Umsetzung auch erfolgreich ist.  
„Es soll kein Sportunterricht ausfallen. Kinder und Jugendliche brauchen Bewegung und Aktivität in ihrem Schulalltag, sofern es die Corona-Pandemie zulässt“, so die zuständige Ratsfrau abschließend.
18. März:


Duisburger Dünen: Endlich der letzte Abeitstitel für das Areal am alten Güterbahnhof

Der Foster-Plan 2007 bestimmte die Planungen des Areals am Güterbahnhof und der Begriff "Duisburger Freiheit" wurde ins Leben gerufen. Mit dem Verkauf von Bahnvermarkter Aurelis an Möbel-Mogul Kurt Krieger im Jahr 2010 kurz vor der Loveparade begann die Endlos-Diskussion um die Nutzung der 30 ha großen Bahn-Brache mit marodierenden Güterbahnhof. Die Modelle von Möbel Höffner und das Randsortiment bestimmten die Diskussionen im Rat und anderen Gremien der Stadt - bis es das Aus durch Bürgerentscheid zu den neuen Planunen Kurt Kriegers mit einem Outlet-Center gab.

CKSA-FJP-S+V-BH Vernetzung Copyright CKSA fugmann-janotta

Nun greift nach dem Architektenwettbewerb der Arbeitstitel "Duisburger Dünen".

Visualisierung GEBAG

Eine Jury hatte 17 Entwürfe unter die Lupe genommen, wobei es sieben in die "Edrunde" schafften. Der Entwurf des Berliner Architektenbüros CKSA/Fugmann-Janotta von Christoph Kohl mit Park überzeugte die Jury - mit OB Link.
Prof. Johannes Ringel erläuterte die Entscheidung der Jury:
„Der Entwurf überzeugt durch seine charismatische Idee, einen großzügigen Park bis zur Innenstadt zu führen und eine stadträumliche Begleitung als ein Rückgrat an strukturierten und differenzierten Stadtbausteinen zu gestalten. Der einfachen Lesbarkeit der Entwurfsidee in Verbindung mit ihrer gestalterischen Kraft gelingt es, die notwendigen Vernetzungen im Stadtgefüge zu leisten und bietet im Vergleich zu anderen Entwicklungsgebieten ein Alleinstellungmerkmal für die Stadt Duisburg an. Im Einzelnen ist der westliche großzügige Freiraum eine modulierte und terrassierte Parkanlage, die vielfältige attraktive Nutzungsangebote eröffnet. Die Integration der Gedenkstätte in den Park ist ruhig und angemessen gewählt. Die Promenade am See ist stimmungsvoll – bis hin zu baulichen Relikten aus der Entwicklungszeit der Eisenbahn. Insgesamt überzeugt die Arbeit durch ihren übergeordneten Ansatz, die sich bei Betrachtung aller Planungsebenen als qualitätsvoll und realistisch erweist.“

CKSA-Gedenkstätte Copyright CKSA fugmann-janotta

Die Rampe der Loveparade-Gedenkstätte wird in bekannter Form erhalten bleiben. In den Park soll auch die bestehende Loveparade-Gedenkstätte integriert werden. Das Konzept der Planer sieht nun vor, dass die alte Größe der damaligen Zugangsrampe zum Loveparade-Gelände wieder hergestellt wird.

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link zeigte sich überzeugt von der Strahlkraft des Siegerentwurfs: „Das siegreiche Team hat einen wirklich durchdachten und überzeugenden Entwurf abgeliefert. Ich bin überzeugt davon, dass der Entwurf der beiden Berliner Büros die richtige Wahl für eine zukunftsfähige Nutzung der Fläche Am alten Güterbahnhof ist.“

Nicht zuletzt wurden aber auch die Meinung der Duisburgerinnen und Duisburger berücksichtigt: Im Rahmen eines Online-Votings hatten die Bürgerinnen und Bürger der Stadt die Möglichkeit, einem der sieben Entwürfe aus der zweiten Wettbewerbsphase ihre Stimme zu geben. Am Ende war mit fast 600 abgegebenen Votings ein Stimmungsbild entstanden, welches insbesondere den Entwurf des Teams aus CKSA und fugmann-janotta favorisierte: Auf diesen Entwurf entfielen über 42 Prozent aller abgegebenen Stimmen.

„Das zeigt, dass Architektur und Städtebau nicht im Elfenbeinturm stattfinden müssen,“ bekräftigt Bernd Wortmeyer, Geschäftsführer der GEBAG. „Das hervorragende Ergebnis dieses Wettbewerbs ist der klare Beweis dafür, dass die fachlichen Meinungen sich nicht zwangsläufig von denen der engagierten Bürgerschaft unterscheiden müssen – und darauf können wir stolz sein! Jetzt gilt es, das Projekt weiter zu qualifizieren, um für Duisburg einen einzigartigen Ort und eine neue Identität für diese Fläche mit seiner wechselvollen Geschichte zu schaffen. Daran werden auch die Duisburgerinnen wieder intensiv mitwirken können – und ich freue mich auf viele spannende Diskussionen, ob digital oder analog!“

Als Baubeginn wird Ende  2024 angegeben. Das Bauleitplanverfahren soll im Herbst nach dem entsprechenden Aufstellungsbeschluss starten. Bernd Wortmeyer von der städtischen Baugesellschaft GEBAG, seit 2018 Eigentümer des Geländes, rechnet aktuell damit, voraussichtlich Ende 2024 mit dem Bau begonnen werden kann. Den Abschluss des Projektes erwarten die Verantwortlichen voraussichtlich 2032.


Originelle Dauerausstellung erinnert an Corona-Kinderaktion: DuisburgSport baut Steinschlange im Sportpark  
Im Frühjahr 2020 traf es auch den Wasseraktionsspielplatz am Parallelkanal im Sportpark Duisburg. Coronabedingt musste er während des ersten Lockdowns für zwei Monate gesperrt werden. Hunderte Kinder hatten in dieser Zeit zahlreiche Steine sehr kreativ und liebevoll bemalt und entlang der Absperrung zu einer langen Kette aneinandergereiht. Leider wurde diese schöne Aktion schon direkt am ersten Wochenende der Wiedereröffnung zerstört. Viele dieser Steine wurden in der Landschaft verteilt, ins Wasser geworfen oder entwendet.  
Mitarbeiter der Sportpark-Pflegekolonne von DuisburgSport hatten daraufhin in einer spontanen Aktion sämtliche noch vorhandenen Exemplare eingesammelt und gerettet. Damals hatte der städtische Eigenbetrieb angekündigt zu prüfen, ob und in welcher Form sie zur Erinnerung präsentiert werden können. Er hat Wort gehalten und das Vorhaben nun in die Tat umgesetzt.  

Vier rührige, kreative Mitarbeiter haben in einer kleinen Projektgruppe die Erinnerungsstätte geplant und zwei von ihnen haben sie jetzt gebaut. Herausgekommen ist ein Gesamtkunstwerk: das erste Open-Air-Museum für „Coronasteine“ im Duisburger Stadtgebiet, wenn nicht sogar darüber hinaus.  
Die Riesenschlange trägt als Haut ein Mosaik aus den bunten Steinen der Kinder und wird damit zur wunderbaren Dauerausstellung für die kleinen Kunstwerke aus den Anfängen der Corona-Pandemie. Auf dem Kopf trägt sie drei Kiesel mit den zentralen Aussagen „Liebe“, „Mut“ und „Hoffnung“. Mit freundlichem Blick hat sie es sich vor dem Rutschen-Turm gemütlich gemacht. Eine Gedenktafel erinnert an die Ereignisse vor einem Jahr.

„Mit dieser imposanten Schlange bedanken wir uns bei allen beteiligten Kindern sehr herzlich und würdigen damit ihre positiven Zeichen, die sie im Kampf gegen das Virus gesetzt haben“, erklärt Sportdezernent Dr. Ralf Krumpholz begeistert bei der Vorstellung. „Herzlichen Dank auch an die beteiligten Mitarbeiter für die tolle Idee und deren Verwirklichung. Mit ihrem besonderen Engagement haben sie große Empathie in dieser schwierigen Zeit bewiesen.“  
DuisburgSport-Betriebsleiter Jürgen Dietz ergänzt: „Ich bin richtig stolz auf meine Mitarbeiter. Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass nicht alle Steine verlorengegangen sind. Und mit dieser sehr originellen Form einer Dauerausstellung der kleinen Kunstwerke beweisen sie ihre Kreativität und ihr handwerkliches Geschick.“  

Mario Rose /links) und Daniel Dieterich mit ihrem Gesamtkunstwerk - Fotos DuisburgSport/Henry Lehmann

Eineinhalb Wochen haben Garten- und Landschaftsbauer Daniel Dieterich und Maler Mario Rose an der Riesenschlange gewerkelt. „Dabei haben wir auf acht Metern Länge zwei Tonnen Beton verarbeitet und mehr als 800 bemalte Steine eingebaut. Ihr Körper ist 24 cm hoch und 60 cm breit. Dieses außergewöhnliche, für uns sehr emotionale Projekt hat uns großen Spaß gemacht und wir hoffen, dass auch viele Kinder Freude daran haben“, erläutert Daniel Dieterich. Diese Hoffnung wird sicherlich in Erfüllung gehen. Die zahlreichen, begeisterten Reaktionen an der Baustelle deuten darauf hin, dass viele Menschen die bunte Schlange schon jetzt ins Herz geschlossen haben. Das Tierchen hat das Zeug dazu, eine neue Attraktion für Duisburg zu werden.  

Text der Gedenktafel: „Im Frühjahr 2020 war der Wasseraktionsspielplatz aufgrund der Corona-Pandemie für fast zwei Monate gesperrt. Währenddessen bemalten hunderte Kinder liebevoll-kreativ zahlreiche Steine und reihten sie zu einer langen Kette aneinander. Zur Erinnerung daran haben Mitarbeiter der Sportpark-Pflegekolonne diese Schlange gebaut. Damit bedankt sich DuisburgSport bei allen beteiligten Kindern dafür, dass sie ein Zeichen der Hoffnung und des Zusammenhalts gesetzt haben.      

Anlagen: 3 Fotos (Fotocredit: DuisburgSport/Henry Lehmann)  
   
V.l.: Sportdezernent Dr. Ralf Krumpholz, DuisburgSport-Betriebsleiter Jürgen Dietz, Mario Rose und Daniel Dieterich, Pflegekolonne DuisburgSport  


Neues Spielschiff im Sportpark Duisburg    
23. März - Der Wasseraktionsspielplatz im Sportpark Duisburg hat eine weitere Attraktion. Sportdezernent Dr. Ralf Krumpholz und DuisburgSport-Betriebsleiter Jürgen Dietz haben jetzt ein neues Piratenschiff für die Kinder freigegeben. Die alte Galeere am Ufer des Parallelkanals war sichtbar in die Jahre gekommen und wurde während der coronabedingten Sperrung des Spielplatzes im Frühjahr 2020 abgebaut.   DuisburgSport hatte angekündigt, bis zum Beginn der Saison 2021 ein neues Piratenschiff zu errichten. „Nun ist das neue Schiff am Ufer des Parallelkanals gestrandet und wir können es zum Entern freigeben“, so Sportdezernent Dr. Ralf Krumpholz. Die Kosten für das neue Spielschiff betragen rund 31.000 Euro. Es ist 16,50 Meter lang und die längste Mastspitze 6,20 Meter hoch.
„Den kleinen Piraten und Freibeutern bietet es noch größere Abenteuer als bisher. Da möchte man selbst nochmal Kind sein“, freut sich DuisburgSport-Betriebsleiter Jürgen Dietz.   Neben zahlreichen Verstecken, Podesten und beweglichen Teilen sind ein großes Netz und mehrere Wände zum Klettern, Balanceelemente und ein Wackelsteg an Bord.

Sportdezernent Dr. Ralf Krumpholz und Betriebsleiter DuisburgSport Jürgen Dietz

24. März 2021:

Schulterschluss für die City Stadt und Wirtschaft wollen Innenstadt stärken   Unterhaltungsprogramm für Groß und Klein, Händler bei der Digitalisierung unterstützen, Strategieworkshop für die Innenstadt ausrichten – Mit konkreten Maßnahmen wollen Stadt und Wirtschaft der Duisburger Innenstadt Starthilfe nach dem Lockdown geben. Stadtverwaltung, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GFW), Citymanagement, Dehoga, Handelsverband, Duisburg Kontor und die Niederrheinische IHK vereinbarten bei allen Aktionen eng zusammenzuarbeiten. Am Montag kamen alle Beteiligten auf Initiative der IHK zu einem Spitzengespräch Innenstadt zusammen.  

„Trotz der aktuellen Inzidenzzahlen und den damit verbundenen Einschränkungen ist es wichtig, dass wir uns schon jetzt auf die Zeit nach dem Lockdown vorbereiten. Im Schulterschluss mit allen Beteiligten werden wir bestmögliche Bedingungen für den Neustart schaffen, damit das Leben wieder in unsere Innenstadt zurückkehrt", erklärt Oberbürgermeister Sören Link. Petra Manoah, Vorsitzende des Duisburger Citymanagements und Eigentümerin des Knüllermarkts, freut sich über die gute Zusammenarbeit von Stadt und Wirtschaft: „Wir sind sehr dankbar und freuen uns, dass in dieser besonders schwierigen Lage alle an einem Strang ziehen, um den Betrieben in der City unter die Arme zu greifen.“

Citymanagement und Duisburg Kontor haben bereits mit den Planungen für Aktionen und Veranstaltungen begonnen. „Sobald wir wieder dürfen, legen wir los. Wir wollen und müssen unseren Kundinnen und Kunden besondere Attraktionen bieten, damit sie wieder in die Stadt kommen“, glaubt Manoah.  Auch Wirtschaftsdezernent Andree Haack betont, dass es jetzt darauf ankomme, die Kräfte zu bündeln. „Mit Einzelinteressen kommen wir nicht weiter. Die Innenstadt voranzubringen, ist kein Individualsport, sondern ein Mannschaftswettkampf“, so Haack.  

Beratung zu Förderprogrammen und digitale City-Plattform
Nach den gestrigen Bund-Länder-Entscheidungen gilt: Durch den verlängerten Lockdown werden viele Betriebe weitere Fördermittel brauchen. Die Betriebsberater der IHK stehen den Unternehmen zur Seite und helfen ihnen durch den Förderdschungel. Viele Betriebe haben in den vergangenen Monaten ihre digitalen Aktivitäten wie e-Commerce oder Online-Beratungen ausgebaut. Dafür wollen Stadt und Wirtschaft weitere Betriebe gewinnen. So könnten sich Innenstadtbetriebe zum Beispiel auf einer gemeinsamen digitalen City-Plattform präsentieren und so für sich werben.  

Quo vadis Innenstadt?
Schon lange vor der Corona-Pandemie gerieten Innenstädte und Stadtteilzentren unter Druck. Kundenfrequenzen gingen zurück und der Ladenleerstand nahm zu. „Die Corona-Pandemie wird den Strukturwandel in unseren Innenstädten beschleunigen. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns auch mit der Frage beschäftigen, wie unsere Innenstadt in fünf, zehn oder 20 Jahren aussehen soll“, ist IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger überzeugt. Die Stadt Duisburg wird dazu gemeinsam mit Duisburg Kontor, der IHK und dem Citymanagement einen Strategieworkshop veranstalten. Das Ziel: Mit Stadt-, Immobilien- und Marketingexperten Vorschläge zu erarbeiten, um die Innenstadt zu stabilisieren und zukunftsfähig weiter zu entwickeln.

Blick auf die Duisburger Innenstadt im Jahr 2018. Foto Niederrheinische IHK/Peter Sondermann


25. März:
NRW Heimat-Preis 2020    
Im letzten Jahr wurde der Heimat-Preis Duisburg 2020 wurde zum zweiten Mal an drei Duisburger Vereine vergeben, die für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt wurden. Der „Heimat-Preis“ ist eine Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, um in den Kommunen herausragendes Engagement von Menschen für die Gestaltung der Heimat vor Ort in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.  

Der Verein SV Rhenania Hamborn 1949 e.V wird für sein Projekt „Hausaufgabenhilfe“ ausgezeichnet, welches Kindern und Jugendlichen aus finanziell oder sozial benachteiligten Familien eine Förderung durch eine Hausaufgabenhilfe ermöglicht, die von angehenden Lehrern geleitet wird. Durch den Bau einer Begegnungsstätte soll die Kapazität dieses Projektes verdoppelt werden.  

Cafer Kaya (Vorsitzender) des SV Rhenania Hamborn 1949  e.V.

 
Ebenfalls ausgezeichnet wurde der Projekt „Aspekte jüdischen Lebens im Duisburger Norden zwischen Industrialisierung und bürgerlicher Gesellschaft-Einst und Jetzt“ des Heimatvereins Hamborn e.V. Dieses Projekt soll in diesem Jahr im Rahmen der bundesweiten Feierlichkeiten zu „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ umgesetzt werden.
 

Wolfgang Schurse (Schatzmeister), Jörg Weißmann (Vorsitzender) und. Rolf Keuchel (Schriftführer) des Heimatvereins Hamborn e. V.


Und auch das Zentrum für Integrations- und Migrationsarbeit ZIUMA e.V. wurde mit dem Projekt „Kindercafé“ geehrt. Im Kindercafé werden Bücher gelesen, nacherzählt und besprochen. Es werden Bilder gemalt, Puzzle gemacht und Spiele gespielt. Die Kinder dürfen Bücher auch mit nach Hause nehmen und können so auch pädagogisch wertvolle Bücher lesen. In den Sommermonaten wird im Heimatgarten kindgerecht gegärtnert.  

Leyla Altekin (Vorstand) und Karin Gerlich Zentrum für Integrations- und Migrationsarbeit ZIUMA e.V.

Die Gewinner, die für ihr Engagement vom Land NRW jeweils 5.000 Euro erhalten haben, wollen mit dem Preisgeld weitere Projekte finanzieren. Da die Ehrung aufgrund der Corona-Pandemie nicht im Mercatorzimmer des Duisburger Rathauses erfolgen konnte, wurden den Gewinnern die Auszeichnungen/Plaketten postalisch übersandt. Die Vereine haben jedoch Fotos von sich und der Auszeichnung zur Verfügung gestellt.

29. März:

Radwegenetz in Duisburg: Neue Schilder für neue Touren  

Das Radwegenetz in Duisburg wird mit neuen Schildern ausgestattet. Die landesweit einheitliche Wegweisungsbeschilderung, rote Schrift auf weißem Grund, wird mit dem Fokus auf Alltagszielen im gesamten Stadtgebiet aktualisiert und durch neue Zielausweisungen erheblich verdichtet. Insgesamt mehr als 3.000 neue Wegweiser werden dafür im Stadtgebiet aufgestellt.
 Oberbürgermeister Sören Link freut sich über die neue Beschilderung: „Wie viele andere habe auch ich das Radfahren für mich entdeckt. Es entspannt, man tut etwas für seine Gesundheit und man kommt umweltfreundlich ans Ziel. Das neue Radwegenetz bietet ein attraktives Angebot von möglichst direkten Wegen zu den unterschiedlichsten Nah- und Fernzielen in Duisburg und darüber hinaus.“  

Stand bisher überwiegend die Verbindung zu anderen Städten und Freizeitzielen im Fokus, wird durch die Ausweitung des beschilderten Radroutennetzes ein wichtiger Beitrag zur Förderung des Alltagsradverkehrs geleistet. Damit erhalten auch Ziele in den Bezirken und Stadtteilzentren eine Wegweisung und erleichtern den Fahrradfahrern die Orientierung in der Stadt.   Die Verdichtung des Wegweisungsnetzes beinhaltet neben der stärkeren Verknüpfung von Stadtteilen, Zentren, einwohnerstarken Wohngebieten sowie Zielen von lokaler Bedeutung auch einen weiteren wichtigen Aspekt.
„Die Ausweisung von direkten und komfortablen Routen bedeutet gleichzeitig auch mehr Sicherheit für die Radler“, betont Martin Linne, Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt.   Die Umsetzung der neuen Beschilderung wird mit 75 Prozent nach der Förderrichtlinie Nahmobilität des Landes gefördert und voraussichtlich im Sommer abgeschlossen. Die Gesamtkosten betragen rund 400.000 Euro.  

V.l.. Stadtentwicklungsdezernent Martin Linne, Oberbürgermeister Sören Link und Silke Kersken, Pressesprecherin der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, freuen sich auf die neuen Radwegweiser im gesamten Stadtgebiet.

Die neue Beschilderung am Knotenpunkt 31 Poststraße / Schwanenstraße.



„Am Alten Angerbach“: Baustart für Kita

Die GEBAG startet mit den ersten Arbeiten für den Neubau der fünfgruppigen Kindertagesstätte im Neubaugebiet „Am Alten Angerbach“. In dem Baugebiet in Huckingen, im Süden Duisburgs, entstehen auf rund 170.000 Quadratmetern rund 300 neue Wohneinheiten. Der zweistöckige Kita-Neubau wird angrenzend an die zentrale Grünachse errichtet. Auf über 700 Quadratmetern Fläche plus Außenbereich von 1.500 Quadratmetern werden künftig in fünf Gruppen rund 100 Kinder betreut. Betreiber wird das Jugendamt der Stadt Duisburg.
Die Planung des Neubaus stammt vom Essener Architekturbüro Koschany & Zimmer Architekten. Die GEBAG investiert rund 4,2 Millionen Euro in den Neubau, der voraussichtlich im Sommer 2022 fertig gestellt wird. GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer: „Damit das Projekt ‚Am Alten Angerbach‘ ein Zuhause für die ganze Familie werden kann, war es für uns als Entwicklerin der Fläche immens wichtig, neben qualitativ hochwertiger Architektur für einen zukunftsfähigen Städtebau auch an die Kleinsten zu denken. Wir freuen uns, dass wir mit der Kita ‚Am Alten Angerbach‘ nicht nur einen sozialen Beitrag für Betreuung der Duisburger Kinder leisten, sondern auch, dass mit dem Entwurf von Koschany & Zimmer Architekten ein ebenso moderner wie kinderfreundlicher Neubau entstehen wird.“

Das Gebäude wird mit einer hinterlüfteten Holzfassade errichtet, d. h. die äußere Fassade, die dem Witterungsschutz dient, wird nicht direkt auf das Mauerwerk aufgebracht, sondern auf eine Unterkonstruktion montiert. „Dadurch sind die Dämmung des Gebäudes und die äußere Gebäudehülle konstruktiv voneinander getrennt. Zwischen den beiden Schichten entsteht so ein ‚Hinterlüftungsraum‘, durch den die Feuchtigkeit im Bauwerk selbst leichter abgeführt werden kann“, erläutert Ralf Lützenrath, Bereichsleiter Neubau bei der GEBAG.
Die Kita ist damit ein Hybridgebäude, das Holz- und Massivbauweise miteinander verbindet. Die Holzstruktur der Fassade wird optisch durch eine wetterresistente Behandlung des natürlichen Baustoffs sichtbar bleiben. Die Kita bekommt außerdem ein Gründach. „Auch der Kita-Neubau folgt hier dem Konzept der ‚wassersensiblen Stadt‘, das für das gesamte Neubaugebiet maßgeblich ist“, erklärt Ralf Lützenrath. „Niederschlagswasser versickert und verdunstet so direkt in der Vegetation und dem unterliegenden Substrat auf der Dachfläche. So leisten Gründächer auch einen direkten Beitrag zum Klimaschutz: Gründächer speichern Wasser, binden Staub und heizen sich auch an heißen Sommertagen, wie wir sie in den letzten Jahren immer wieder erlebt haben, kaum auf. So können wir für eine Klimaregulierung direkt im Quartier sorgen.“
Auf der Suche nach einem Träger für die Kita war die GEBAG anfangs mit den Zaubersternen im Gespräch. Im weiteren Verlauf des Projektes haben sich aber die GEBAG und die Stadt Duisburg, die Grundstückseigentümerin der Fläche „Am alten Angerbach“ ist, darauf verständigt, an dieser Stelle zusammen ein besonderes Zeichen für dieses Gemeinschaftsprojekt zu setzen. Daher wird die Kita „Am Alten Angerbach“ künftig vom städtischen Jugendamt betrieben.
Die GEBAG befindet sich mit den Zaubersternen bereits in fortgeschrittenen, sehr positiven Gesprächen für eine andere Kita, die die GEBAG voraussichtlich ab dem Sommer 2021 bauen wird. Direkt neben den Kita-Bauten wird ein Blockheizkraftwerk errichtet, das Ende 2021 in Betrieb genommen werden wird. Das Kraftwerk wird den ersten und zweiten Bauabschnitt im Neubaugebiet mit Energie versorgen. Die Optik des Kraftwerks, das ebenfalls in einer boxenartigen Kubatur errichtet wird, ist dabei eine unmittelbare Fortführung der Architektur der Kindertagesstätte. So wirken beide Baukörper miteinander verbunden und bilden eine Einheit. Die GEBAG errichtet hierbei die Gebäudehülle und wird das Gebäude im Anschluss an die DVV verkaufen, die dann den Innenausbau und die technische Ausstattung vornimmt.

Visualisierung Kita Am Alten Angerbach (Quelle: GEBAG)

 


Duisburger Kunst kommt raus auf die Straßengalerie

Unter dem Titel DRAUSSEN.KUNST.DUISBURG startet DUISBURG IST ECHT eine neue Kampagne und stellt die Werke von Duisburger Künstler*innen auf 40 Plakatflächen aus. Seit Monaten können Künstler*innen ihre Werke nicht ausstellen. Die Sehnsucht nach Kunstausstellungen ist sowohl bei den Künstler*innen als auch bei den Duisburger*innen groß. Aus diesem Grund haben die Duisburg Kontor GmbH, die Duisburger Kulturbetriebe, Ströer Deutsche Städte Medien GmbH und die Agentur Cantaloop gemeinsam eine Plakat-Kunstaktion gestartet.
„Mit dieser Kampagne wollen wir die Kunst wieder in die Öffentlichkeit holen und den Künstlerinnen und Künstlern in unserer Stadt eine Bühne geben“, sagt Astrid Neese Beigeordnete für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg. Die Flächen für diese besondere Ausstellung bietet Ströer. „Schon im vergangenen Jahr haben wir auch in anderen Städten unsere Flächen für Kunstprojekte zur Verfügung gestellt. Deshalb unterstützen wir auch sehr gerne die Duisburger Kreativen, damit sie ihre Arbeiten einem neuen Publikum präsentieren können“, sagt Ute Buschmann, Niederlassungsleiterin bei Ströer Deutsche Städte Medien GmbH.

Den Aufruf an die Künstler*innen haben die Duisburger Kulturbetriebe und das Kulturbüro der Stadt Duisburg organisiert. „Auf unseren Aufruf haben sich 94 Künstlerinnen und Künstler gemeldet. Die große Resonanz hat uns überwältigt und sehr gefreut, ebenso die Möglichkeit, alle Motive, die die technischen Voraussetzungen erfüllt haben, nun auch präsentieren zu können“, sagt Petra Schröder stellvertretende Geschäftsleiterin der Kulturbetriebe. Eine der teilnehmenden Künstler*innen ist Liselotte Bombitzki. So wie sie können Künstler*innen ihre Werke seit einem Jahr nicht ausstellen, der Kontakt zu allen Kunstinteressierten ist kaum noch möglich und somit fällt auch ein Verkauf der Kunstwerke aus.

Gruppe: v.l. Tom Hoffmann (Geschäftsführer Agentur Cantaloop), Petra Schröder (stellv. Geschäftsleiterin Kulturbetriebe Duisburg), Astrid Neese (Dezernentin für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales), Ute Buschmann (Niederlassungsleiterin bei Ströer Deutsche Städte Medien GmbH), Liselotte Bombitzki (teilnehmende Künstlerin) und Kai U. Homann (Geschäftsbereichsleiter Tourismus  & Stadtmarketing, Duisburg Kontor) stehen vor dem Kunstwerk der Künstlerin Andrea Fehr, die aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte.


Die Aktion Draussen.Kunst.Duisburg. ermöglicht es nun, im öffentlichen Raum diese Kunst einem breiten Publikum zu zeigen. „Für alle ausstellenden Künstlerinnen und Künstler ist es ein Glücksfall, dass die Stadt und die Sponsoren der Aktion die Bedingungen für eine Open-Air-Ausstellung geschaffen haben. Ich wünsche mir, dass die Reaktionen auf diese öffentliche Galerie den Impuls geben für eine Fortsetzung auch jenseits einer coronabedingten Zwangspause für die Kunst“, sagt Liselotte Bombitzki. Ströer stellt im Rahmen des Projekts 40 Werbeflächen für sechs Wochen zur Verfügung, 80 der eingereichten Kunstwerke konnten für die Großflächen produziert werden.

So können die Duisburger*innen vom 26. März bis zum 15. April und vom 16. April bis zum 6. Mai jeweils 40 unterschiedliche Abbildungen von Kunstwerken in der Stadt sehen. Die visuelle Aufarbeitung für die Plakate hat die Werbeagentur Cantaloop übernommen: „Die Resonanz bei den Künstlern*innen war so groß, dass schnell klar war, dass das eingeplante Budget nicht reichen würde, alle Werke auf die Plakatwand zu bekommen. Als Duisburger Kreativ-Agentur fühlen wir uns der Kunst- und Kulturszene besonders verpflichtet und so haben wir kurzerhand beschlossen, die Plakat-Patenschaft für 30 Künstler*innen zu übernehmen“, sagt Tom Hoffmann, Geschäftsführer der Agentur Cantaloop. Die eingereichten Kunstwerke sind nicht nur als Plakate im Duisburger Stadtbild zu bewundern. Diese sind auch auf der Internetseite www.duisburgistecht.de/kunst zu finden.

„Dort lernen die Besucher*innen der Seite die Künstler*innen mit einem Kurzinterview kennen und können anhand einer Straßenkarte sehen, wo überall die Plakate zu finden sind“, sagt Uwe Kluge, Geschäftsführer von Duisburg Kontor GmbH.

Draussen.Kunst.Duisburg - Künstlerin: Liselotte Bombitzki vor ihrem Kunstwerk mit dem Titel „Jagdtrieb erfolgreich zivilisiert“  Fotocredit: Duisburg Kontor GmbH

 



April


12. April: 

A59 wieder frei
Die nach einem Schaden am Fahrbahnübergang zur Grunewaldbrücke in Duisburg ab Freitag, 11. April vollgesperrte A59 zwischen den Autobahnkreuzen Duisburg-Süd und Duisburg ist pünktlich zum einsetzenden Berufsverkehr wieder in beiden Fahrtrichtungen (Düsseldorf und Dinslaken) befahrbar. Die Brückenexperten der Autobahn GmbH konnten den Schaden gemeinsam mit einer Fachfirma durch Metallrampen (so genannte "Fly-over-Elemente") abdecken.
Dadurch sind in beiden Fahrtrichtungen wieder zwei von drei Fahrspuren nutzbar, allerdings mit einer Temporeduzierung auf 40 km/h im Bereich der Grunewaldbrücke. In den nächsten Monaten wird in diesem Bereich mit verkehrlichen Einschränkungen zu rechnen sein. Die Autobahn GmbH Rheinland wird den beschädigten Fahrbahnübergang sanieren. Wann und in welchem Umfang die Sanierungsarbeiten beginnen, wird derzeit ermittelt. 


Stadtbibliothek präsentiert neuen Medienkatalog  
Nach der Umstellung des Bibliotheksmanagementsystems präsentiert die Stadtbibliothek jetzt auf ihrer Internetseite ihren neuen Medienkatalog. Dieser verzeichnet alle Medien der Bibliothek nun in einer ansprechenden und zeitgemäßen Umgebung.  
„Die Umstellung war ein Kraftakt für alle Mitarbeitenden“, so Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Bibliothek. „Ich freue mich sehr, dass die Umstellung durch den Einsatz aller Beteiligten reibungslos geklappt hat und wir unseren Kundinnen und Kunden nun einen wesentlich besseren Service zur Verfügung stellen können.“  
Durch die intuitive Benutzerführung ist die Bedienung der Funktionen einfach und selbsterklärend. Kundinnen und Kunden können weiterhin nach konkreten Titeln oder Schlagwörtern suchen, sich daneben aber auch in einer Sortierung nach Genres oder Sachthemen inspirieren lassen. Wer bereits einen Titel gefunden hat, kann virtuell im Regal stöbern, was links und rechts davon steht und bekommt dadurch weitere Anregungen.
Titel können in persönlichen Listen gespeichert werden, um später darauf zurückzugreifen. Empfehlungen runden das Angebot ab. Über das Benutzerkonto behalten Leserinnen und Leser einen Überblick über die von ihnen entliehenen und vorgemerkten Medien und Gebühren. Ausleih- und Rückgabequittungen können per Email angefordert werden, genauso wie eine Erinnerung an den Fristablauf für die Rückgabe.
 

In Kürze wird es auch möglich sein, sich online als Kunde anzumelden und Gebühren zu bezahlen.   Aktuell können Medien der Bibliothek über den Abholservice „Bib to go“ und den Medienbotenservice entliehen werden. Bestellungen sind in der Zentralbibliothek und den Bezirksbibliotheken während der sonst üblichen Öffnungszeiten möglich. Daneben stehen alle Online-Angebote zur Nutzung rund um die Uhr zur Verfügung. Wer keinen Bibliotheksausweis hat, kann noch bis zum 30. April kostenlos einen DigiPass anfordern.   

Ausführliche Informationen zu allen Fragen rund um die Bibliothek sind auf der Internetseite www.stadtbibliothek-duisburg.de zu finden. Für weitere Auskünfte ist die Bibliothek montags von 13 bis 19 Uhr, dienstags bis freitags von 11 bis 19 Uhr sowie samstags von 11 bis 16 Uhr telefonisch unter (0203) 283-4218 oder per E-Mail an stadtbibliothek@stadt-duisburg.de erreichbar.



14. April:
Abstimmg BV Süd Rahmer Buschfeld: 8 Ja, 7-Nein-Stimmen


Abstimmung im Rat der Stadt: nicht einstimmig beschlossen
UDE wählt neue Leitung: Prof. Barbara Albert wird Rektorin

Die künftige Rektorin der Universität Duisburg-Essen (UDE) heißt Prof. Dr. Barbara Albert. Sie wurde heute (14. April) einstimmig von der Hochschulwahlversammlung der UDE in dieses Amt gewählt. Dies tritt die 54-jährige Chemikerin und Vizepräsidentin der Technischen Universität Darmstadt in knapp einem Jahr, zum 1. April 2022, an. 

Künftige Rektorin und aktueller Rektor der UDE: Prof. Dr. Barbara Albert und Prof. Ulrich Radtke nach der einstimmigen Wahl. Foto: UDE/eventfotograf.in

„Die Universität Duisburg-Essen zu leiten und zu begleiten, ist für mich eine wunderbare Aussicht. Die UDE steht für wichtige Werte, sie ist eine ausgezeichnete Forschungs- und Bildungseinrichtung und ein Leuchtturm in der Region“, blickt Prof. Barbara Albert auf ihre kommende Aufgabe. „Ich sehe die UDE im Austausch mit der Gesellschaft und mit der Universitätsallianz Ruhr exzellent für die Zukunft aufgestellt. Ihre Reputation für glaubwürdige und relevante Spitzenergebnisse in Lehre und Forschung wollen wir ausbauen und weltweit sichtbarer machen.“


Stellvertretend für die Wahlberechtigten erklären die Senatsvorsitzende Prof. Dr. Anja Steinbach und der Vorsitzende des UDE-Hochschulrats Prof. Dr. Klaus Trützschler: „Die Universität Duisburg-Essen erhält mit Frau Professorin Albert eine Rektorin, die mit vielfältiger Erfahrung, klarem Blick und großem Engagement die Universität weiter voranbringen wird. Wir sind überzeugt: Die UDE ist bei ihr in sehr guten Händen, und wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.“


Seit ihrer Gründung 2003 hat die UDE sich zu einer etablierten Kraft in der deutschen Hochschullandschaft entwickelt, die sich durch Forschungsstärke und Chancengerechtigkeit auszeichnet. Prof. Ulrich Radtke, der seit 2008 UDE-Rektor ist, sieht diese beachtliche Entwicklung als einen gemeinsamen Verdienst aller Hochschulangehörigen: „Für mich war und ist es ebenso Vergnügen wie Privileg, dass ich den Weg unserer Universität in den vergangenen Jahren begleiten und mitgestalten durfte. Ich bin davon überzeugt, dass Frau Professorin Albert als künftige Rektorin den erfolgreichen Kurs der UDE fortsetzen und mit eigenen Akzenten prägen wird. Ich wünsche ihr für ihr Amt viel Erfolg und freue mich sehr auf unsere Zusammenarbeit in den kommenden Monaten.“

Zur Person: Barbara Albert ist eine renommierte und preisgekrönte Professorin für Anorganische Chemie. Sie bringt viel Erfahrung in Spitzenpositionen, in der Forschungsförderung und dem Transfer von Wissenschaft in Wirtschaft und Gesellschaft mit. So ist sie seit 2019 Vizepräsidentin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs an der Technischen Universität (TU) Darmstadt, sie ist Aufsichtsrätin bei Evonik Industries und der Schunk Group, und sie war Präsidentin der Gesellschaft Deutscher Chemiker, als erste Frau in der Geschichte des Verbands.

Auch gehört sie zahlreichen Vereinigungen an, darunter der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, und ist Gutachterin der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Ihr Chemiestudium hatte Barbara Albert an der Universität Bonn (1985-1990) absolviert, wo sie auch promoviert wurde (1995) und sich habilitierte (2000). Von 2001 bis 2005 war sie Professorin für Festkörperchemie/Materialwissenschaften an der Universität Hamburg; seit 2005 ist sie Professorin für Anorganische Festkörper- und Strukturchemie an der TU Darmstadt.

16. April:

 
Wechselunterricht mit Testvorgaben ab Montag
Zoo Duisburg muss ab Montag aufgrund der aktuellen Corona-Lage schließen

Förderwettbewerb "Wärme aus Tiefengeothermie für NRW": Konsortium aus Düsseldorf und Duisburg erhält Zuschlag  
Ein Konsortium aus Duisburg und Düsseldorf beschäftigt sich aktuell mit der Frage, ob Geothermie einen Beitrag zur "Vergrünung" der Fernwärme im Rheinland leisten kann. Nach der erfolgreichen Einreichung einer Feinskizze beim Förderwettbewerb  "Wärme aus Tiefengeothermie NRW" stehen dem Konsortium nun 500.000 Euro für eine Machbarkeitsstudie zur Verfügung. Das Konsortium wurde am heutigen Freitag, 16. April, beim Landesförderwettbewerb vom Landeswirtschaftsministerium ausgezeichnet. Partner in dem Konsortium sind die Städte und Stadtwerke Düsseldorf und Duisburg sowie der Flughafen Düsseldorf, die Uni Duisburg/Essen und das Fraunhofer Institut für Energieinfrastrukturen und Geothermie.  

Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: "Wir bringen die Wärmewende in Nordrhein-Westfalen weiter voran. Die Tiefengeothermie bietet hierbei große Potenziale, die wir stärker nutzen wollen. Ich freue mich sehr über das große Interesse am Wettbewerb und die qualitativ hochwertigen Bewerbungen aus allen Teilen des Landes. Das zeigt: Die Kommunen sind ein verlässlicher Partner, wenn es darum geht, die klimafreundliche Wärmeversorgung vor Ort voranzutreiben und die Tiefengeothermie in der Fläche nutzbar zu machen."  

Die Integration von Geothermie in die Fernwärmesysteme an Rhein und Ruhr ist ein Baustein der Transformation der Energiesysteme. Die Dekarbonisierung der Fernwärmenetze, bei der auch der Nutzung industrieller Abwärmepotenziale eine zentrale Rolle zukommt, entkoppelt die Fernwärme von fossilen Kraftwerken. So ist eine zuverlässige Wärmeinfrastruktur auch in einem Energiesystem gesichert, in dem die volatilen Erneuerbaren Energien immer mehr ins Zentrum der Erzeugung rücken. So funktionieren Klimaschutz und Energiewende in urbanen und industriell geprägten Regionen.  

Um die Klimaschutzziele in den Städten Düsseldorf und Duisburg zu erreichen, kommt der Fernwärme eine wichtige Bedeutung zu. Denn Energiewende in Ballungszentren bedeutet vor allem Wärmewende, da ein Großteil der CO2-Emissionen durch Heizung und Warmwasser erzeugt werden. Die Transformationen des Energiesystems hin zu emissionsarmen Quellen bedeutet, dass auch in der Fernwärme fossile Energieträger ersetzt werden. Derzeit ist die hoch effiziente und heute schon klimafreundliche Kraft-Wärme-Kopplung in Großkraftwerken eine wichtige Wärmequelle der Fernwärme, indem bei der Stromerzeugung Wärme ausgekoppelt wird. Zukünftig werden industrielle Abwärme und regenerative Quellen wie die Geothermie, Wärmepumpen und Solarthermie immer größere Anteile der Fernwärmeversorgung übernehmen.  

Hintergrund zum Förderwettbewerb
Der im Oktober 2020 ausgeschriebene Wettbewerb des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energien (MWIDE) NRW richtete sich an Kommunen oder kommunale Konsortien. Bis Ende Februar 2021 konnten diese im Zusammenschluss mit Industrieunternehmen, Energieversorgern und wissenschaftlichen Einrichtungen eine Skizze entwickeln, wie die Potenziale der Tiefengeothermie in den Kommunen gehoben und so der Einstieg in die klimafreundliche Technologie vor Ort realisiert werden kann. Eine unabhängige Fachjury hat die eingereichten Projektskizzen bewertet und den Zusammenschluss aus Düsseldorf und Duisburg ausgezeichnet.



Mehr Raum für die neue Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung in Duisburg

Die neue Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung in Duisburg wächst schon vor dem Start. Der Studienort wird um einen angemieteten Erweiterungsbau ergänzt. Das zusätzliche Gebäude der Hochschule wird 22 Kursräume, zehn Büros für Lehrende und Verwaltung sowie elf Gruppenarbeits- und Trainingsräume haben. Insgesamt werden 3.750 Quadratmeter in dem Neubau angemietet. Nötig wird der zusätzliche Raum durch steigende Studierendenzahlen.

Wegen der derzeitigen Pensionswelle ist der Einstellungsbedarf gestiegen. Und so haben im aktuellen Einstellungsjahr 1.100 Studierende ihr Studium in Duisburg begonnen, 25 Prozent mehr als 2018. Der derzeit bereits im Bau befindliche Studienort der HSPV NRW in Duisburg verfügt über 61 Kursräume, eine Bibliothek, eine Kantine, Büros für Lehrende und Verwaltung sowie 398 Tiefgaragenplätze auf einer Bruttogeschossfläche von rund 31.220 Quadratmetern.
Der Baubeginn des Hauptgebäudes startete Anfang 2020, bis Mitte 2022 soll das Gebäude bezugsfertig sein. An der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (HSPV NRW) absolvieren an zehn Studienorten (Aachen, Bielefeld, Duisburg, Dortmund, Gelsenkirchen, Hagen, Herne, Köln, Münster und Mülheim an der Ruhr) rund 12.000 Studierende ein duales Studium. idr


Visualisierung - © Heinle, Wischer und Partner

Modernisierung der Duisburger Regattabahn: Beeinträchtigungen auf der Laufstrecke  
Ab dem 19. April 2021 beginnt die DCC Duisburg CityCom (DCC) mit Arbeiten zur Modernisierung der Regattabahn mit Glasfaserleitungen. Gleichzeitig wird die Baumaßnahme genutzt, um Leerrohre für die Stromversorgung des Rechenzentrums Wedau-Süd zu verlegen. Leider lassen sich hierfür Tiefbauarbeiten und damit einhergehende Beeinträchtigungen entlang der Laufstrecke auf der östlichen Regattabahnseite nicht vermeiden.
Die Baumaßnahme ist für einen Zeitraum bis Ende Oktober 2021 geplant und gliedert sich in mehrere Bauabschnitte. Beginnend am Starterturm an der Wedauer Straße, werden sich die Bauarbeiten dann sukzessive Richtung Zielbereich / Kruppstraße vorarbeiten. Dazu werden jeweils 20 Meter lange Gräben ausgeschachtet, mit Rohren ausgelegt und wieder verfüllt.   Die DCC führt die Arbeiten im Auftrag von DuisburgSport und Netze Duisburg aus und bittet die betroffenen Erholungssuchenden und Freizeitsportler um Verständnis.      


DCC Duisburg CityCom GmbH Die DCC Duisburg CityCom GmbH (DCC) ist ein kommunaler IT- und Telekommunikationsdienstleister, der für seine Kunden Anschlüsse an das Highspeed-Breitbandnetz, schnellen Datentransfer und Speicherlösungen, VoIP-Telefonie und die Vernetzung von Standorten realisiert. Dafür betreibt die DCC am Standort Duisburg ein eigenes Glasfaser-Breitbandnetz sowie ein zertifiziertes Hochverfügbarkeits-Rechenzentrum. Die DCC, für die mehr als 180 Mitarbeiter tätig sind, ist Teil der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV). Zum DVV-Konzern mit rund 4200 Beschäftigten gehören über 30 Gesellschaften in den Bereichen Versorgung, Mobilität und Services, die entscheidend zur Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur in Duisburg beitragen.  


Ruhr Tourismus sagt ExtraSchicht 2021 ab
Auch 2021 wird es coronabedingt keine ExtraSchicht in der Metropole Ruhr geben. Die Ruhr Tourismus GmbH hat heute (16. April) das für den 26. Juni geplante Event abgesagt. Es sei derzeit vor dem Hintergrund des weiter andauernden Lockdowns für die RTG nicht verantwortbar, die ExtraSchicht zu organisieren, so der Veranstalter. Da der organisatorische und logistische Aufwand für die Veranstaltung sehr hoch ist, sei eine spätere Durchführung der ExtraSchicht nicht möglich.

Die Stadt Kamp-Lintfort hat in der Folge bereits das geplante Zechenparkfest ebenfalls abgesagt. Das Fest sollte in Verbindung mit der ExtraSchicht am letzten Juni-Wochenende auf dem Zechengelände stattfinden. Mit der Veranstaltung wollte man an die im vergangenen Jahr stattgefundene Landesgartenschau erinnern. Bereits 2020 musste die ExtraSchicht, die Lange Nacht der Industriekultur, im Ruhrgebiet abgesagt werden. idr - Infos unter https://www.extraschicht.de/

19. April:


Diplom-Bauingenieur Matthias Börger löst Ralph Krumpholz als Umweltdezernent ab
Einstimmig (Enthaltung Junges Duisburg) wurde der 52-Jährige in das Amt für Umwelt, Klimaschutz, Gesundheit, Kultur und Verbraucherschutz gewählt.  Für die Bezirkregierung Düsseldorf war der Bauassessor, Abfall- und Deichschutzbeauftragte eine "Allzweckwaffe" für die unterschiedlichsten Bereiche. Das neue Amt in Duisburg wird er wohl im Juni übernehmen, dan endet die achtjährigfe Amtszeit von Raplh Krumpholz.

Matthias Börger (re.) nach der Wahl durch den Rat der Stadt mit Oberbürgermeister Sören Link Fotos Stadt Duisburg/Uwe Köppen


IGA Metropole Ruhr 2027: Siegerentwurf für Duisburger Zukunftsgarten

Duisburg, 23. April 2021 - Die Gestaltung des Zukunftsgartens „RheinPark und Anbindung“, mit dem sich die Stadt Duisburg an der Internationalen Garten-ausstellung (IGA) Metropole Ruhr 2027 beteiligt, nimmt Form an: Der freiraum-planerische Realisierungswettbewerb um den RheinPark, den Kultushafen und den Grünen Ring ist abgeschlossen. 14 Planungsbüros haben ihre Entwürfe eingereicht. Mit großer Mehrheit hat sich die Jury in ihrer Sitzung am 21. April für das Bochumer Büro wbp Landschaftsarchitekten GmbH als ersten Preisträger ausgesprochen.


Entwurf "Eingangsbereich" für den Landschaftspark Duisburg Nord zur IGA 2027. © wbp Landschaftsarchitekten

 

 

Dazu Karola Geiß-Netthöfel, RVR-Regionaldirektorin sowie Aufsichtsratsvorsitzende der IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH: „Vier spannende, planerische Wettbewerbe für die Zukunftsgärten in Dortmund, Bergkamen / Lünen, Gelsenkirchen und Duisburg sind nun abgeschlossen. Planungsbüros aus Deutschland und Europa haben uns hochwertige Ideen im Umgang mit den künftigen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel, Biodiversität und kulturelles Miteinander präsentiert. In Duisburg werden wir der „Natur in der Stadt“ eine besondere Qualität geben. Die IGA wird so ein wichtiger Baustein der Metropole Ruhr auf dem Weg zur grünsten Industrieregion der Welt.“


Entwurf "Kultushafen" für den Landschaftspark Duisburg Nord zur IGA 2027. © wbp Landschaftsarchitekten  

 

Der Siegerentwurf sieht eine klimagerechte und vielgestaltige Umsetzung vor, die die Zukunft landschaftsplanerisch gestaltet, ohne die Vergangenheit dabei zu leugnen. Auf dem eigentlichen IGA-Ausstellungsgelände erwarten Besucher vielfältige Themengärten.

Im Grünen Ring entsteht ein dichter, klimaangepasster Gehölzgürtel und eine offene Mitte als Herzstück, die das Stadtquartier Hochfeld umrahmt. Urban Gardening sowie Schul- und Gemeinschaftsgärten spielen dabei eine große Rolle. Naturnahe Bereiche sollen sich mit schattigen Orten für heiße Sommertage abwechseln. Spielplätze, Bewegungsangebote für alle Altersklassen und Picknickplätze lassen einen intensiv genutzten Nachbarschaftspark entstehen. Am Bonifatiusplatz setzen die Planer auf Mooswände mit Ladestationen für E-Bikes oder Infoboxen zu Klima- und Mobilitätsthemen.

 

IGA-Duisburg - Ausstellung

 

Am Rheinufer hingegen sollen eher wasserbezogene Themen aufgegriffen werden. Hier steht die Renaturierung des Kultushafens durch groß angelegte Retentions-flächen im Vordergrund, um Mensch und Natur wieder Raum zu geben und einen direkten Zugang zum Wasser zu ermöglichen. Ein barrierearmer Weg soll ans Wasser führen und zum Aufenthalt einladen. Im IGA-Jahr wird dieser noch durch einen Schwimmsteg, der über seine Gelenke beweglich ist und dem Wasserspiegel folgt, ergänzt. Auch ein gastronomisches Angebot ist durch mobile Foodtrucks vorgesehen.

 

Der Wasserturm soll in seiner derzeitigen Form erhalten bleiben und mit einer neuen aber schlicht gehaltenen Treppe erschlossen werden. Eine neue Aussichtsplattform am Wasserbehälter soll spektakuläre Ausblicke ermöglichen.

Grüner Ring

Duisburgs Stadtentwicklungsdezernent Martin Linne skizzierte noch einmal die Aufgabe, der sich die 14 Planungsbüros stellten: 


"Die Aufgabe war die Gestaltung des Rheinparks und die Anbindung an Randgebiete bis hin zur Innenstadt. Es galt eine Parkanlage zu entwickeln, die Besucher von nah und fern anlockt, Der Entwurf von der wbp Landschafts-architekten GmbH überzeugt in allen Belangen: Er bietet einen attraktiven Naherholungsort mit tollen Erlebnisräumen und öffnet sich zum Rhein hin. Ich bin überzeugt davon, dass hier für alle Duisburgerinnen und Duisburger ein ansprechender und einmaliger Zukunftsgarten entsteht und dieser auch überregional zum Besuchsmagneten wird."

 

Neben dem Bochumer Büro wbp Landschaftsarchitekten GmbH als erster Preisträger sind die Landschaftsarchitekten Rehwaldt aus Dresden und das Büro A24 Landschaft aus Berlin zum zweiten und dritten Preisträger erklärt worden. Anerkennungspreise erhielten die Büros bbzl böhm benfer zahiri landschaften städtebau sowie hutterreimann Landschaftsarchitektur GmbH, beide aus Berlin, scape Landschaftsarchitekten GmbH aus Düsseldorf sowie Treibhaus Landschaftsarchitektur aus Hamburg.

 

Der nächste Schritt ist nun das Vergabeverfahren, in das die drei Preisträger einbezogen werden. Erst im Sommer wird feststehen, welcher der drei Entwürfe umgesetzt wird. Ab Anfang Mai sind alle Arbeiten im virtuellen Raum ausgestellt (www.duisburg.de/iga2027).

 

IGA Metropole Ruhr 2027 präsentiert eine ganze Region 

Den Rahmen der IGA Metropole Ruhr 2027 bilden die drei eintrittspflichtigen Zukunftsgärten Dortmund, Duisburg und Gelsenkirchen, sowie die Zukunftsgärten in Bergkamen / Lünen und „Emscherland“ im Kreis Recklinghausen.

 

Die IGA Metropole Ruhr 2027 wird die erste dezentrale Internationale Gartenausstellung. Organisiert wird die Gartenausstellung von der IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH als Durchführungsgesellschaft, dem Regionalverband Ruhr als Regionalinstitution für die Metropole Ruhr sowie den Kommunen als Projektträger. Eine enge Kooperation besteht mit dem Land Nordrhein-Westfalen, Emschergenossenschaft/Lippeverband und vielen weiteren Partnerinnen und Partnern. Labelgeber ist die Deutsche Bundesgartenschaugesellschaft mbH.  Infos: http://www.iga2027.ruhr


23. April:


Digitale Bebauungspläne online    
Ab sofort sind 33 digitale Bebauungspläne der Stadt Duisburg online einsehbar. In Zusammenarbeit mit der Firma Spacedatists aus Dortmund sind „Digitale Zwillinge“ erarbeitet worden. Durch die vektorielle Erfassung liegen die sogenannten B-Pläne nun im bundesweit standardisierten Format „XPlanung“ vor. Neben einer rechtlichen Notwendigkeit war die Erfassung zudem aufgrund des schlechten Zustands einiger Pläne, in denen Details wie Farben oder Texte nicht mehr ausreichend erkennbar waren, erforderlich.  

„Mit der Digitalisierung der B-Pläne erfüllt Duisburg als eine von wenigen Kommunen in Deutschland bereits fast zwei Jahre vor Ablauf der gesetzlichen Umsetzungsfrist die Vorgaben und kann die Pläne nun allen Beteiligten digital zur Verfügung stellen“, freut sich Stadtdirektor und Digitalisierungsdezernent Martin Murrack.  

„Mit XPlanung wird der verlustfreie Austausch von Planungsdaten zwischen den Kommunen und Bauherren, Investoren und Architekten möglich. Über die räumlichen Abfragen können zudem alle planerischen Informationen und Festsetzungen, wie zum Beispiel Maße und Arten der baulichen Nutzung der B-Pläne, für jedes Objekt abgegriffen werden und bieten somit Vorteile für alle Beteiligten“, ergänzt Martin Linne, Dezernent für Stadtentwicklung.  


Die Realisierung erfolgt durch das Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement gemeinsam mit dem Dortmunder Unternehmen Spacedatists. Der vektoriellen Erfassung liegen die eingescannten Altpläne zugrunde. Auf ihrer Grundlage werden die Geometrien in einem national-standardisierten Objektmodell erfasst. Textliche Festsetzungen werden elektronisch erfasst und anschließend den entsprechenden geometrischen Objekten zugeordnet. Dadurch werden die Pläne elektronisch les- und durchsuchbar. Das geltende Planungsrecht kann nun für geplante Vorhaben digital abgerufen werden.          

Jakob Kopec von der Firma Spacedatists lobt die Kooperation mit der Stadt Duisburg: „Die umfassende Zusammenarbeit mit einer Kommune zur Digitalisierung von Bestandsplänen und Überführung nach XPlanung war zum Start des Projekts im letzten Jahr einmalig.“   Spacedatists sind Experten in der Modellierung von XPlänen. Das StartUp aus NRW ist Themenpate für die XPlanung-konforme Digitalisierung von Bebauungsplänen bei der „Rahmenvertragsinitiative Bauleitplanung“ des Landes NRW und Verbundpartner im Projekt PlanDigital – einer Initiative zur Digitalisierung von Flächennutzungsplänen in Niedersachsen.
„Das Duisburger Projekt war für uns das erste dieser Größe. Die wertvollen Erfahrungen aus dieser Kooperation teilen wir mit zwei landesweiten XPlanung-Initiativen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen“, so der Geschäftsführer von Spacedatists. In diesem Zuge arbeitet das Land NRW auch an einem Online-Portal für die zentrale Darstellung. Bis zur Fertigstellung des landesweiten Online-Portals können die Pläne übergangsweise im Open Data-Portal der Stadt Duisburg (www.opendata-duisburg.de) und im städtischen Geo-Portal (https://geoportal2.duisburg.de/geoportal/bplan) abgerufen werden.


28. April:


Duisburg auf Shortlist bei Bundeswettbewerb für ein deutsches Wasserstoffzentrum
Duisburg wird zum Magnet für die Wasserstoffwirtschaft   
Die Bewerbung des Technologie- und Innovationszentrums für Wasserstofftechnologie (TIW) in Duisburg hat es in die Vorauswahl beim Standortwettbewerb des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur geschafft. Das TIW soll das ganze Spektrum von Innovationsentwicklung, Wissensvermittlung, Testung und Prüfung brennstoffzellenbasierter Antriebssysteme für den Straßen-, Schienen-, Wasser- und Flugverkehr sowie Aus- und Weiterbildung, insbesondere für Startups sowie kleinere und mittlere Unternehmen, abdecken.
Damit wird die deutsche Wasserstofftechnologie mit Schwerpunkt auf Mobilitätsanwendungen substanziell unterstützt. Über die Satelliten in Aachen, Jülich, Neuss und der Region Köln sowie weiteren Standorten begleitet das TIW Produktentwicklungen von der Idee bis zur Anwendung.  

Initiator ist das Zentrum für Brennstoffzellentechnik aus Duisburg. „Überzeugt hat das Konzept, weil wir so starke Partner aus der Wissenschaft und Wirtschaft haben und am Standort Hüttenheim sowie mit der umfangreich vorhandenen Expertise in Duisburg sofort loslegen können“, berichtet Dr. Peter Beckhaus, Geschäftsführer des ZBT.   Unterstützt wird die Bewerbung vom Land Nordrhein-Westfalen und der Stadt Duisburg.
„Duisburg wird zum Magnet für die Unternehmen aus der Zukunftsbranche Wasserstofftechnologie und kann so den Strukturwandel in der Region befeuern“, sagt Andree Haack, Wirtschaftsdezernent der Stadt Duisburg. „Denn nirgendwo sonst sind die Voraussetzungen so gut. Auf der einen Seite haben wir das ZBT und die Universität mit international bekannten Forschungsexperten in der Wasserstofftechnologie. Diese treffen hier vor Ort auf Unternehmen aus der Logistikbranche und aus der Schwerindustrie, die den Ausstieg aus der Kohleverstromung schaffen müssen und neue klimaneutrale Wege suchen.“

Die Lage, die Industriekraft und die Erfahrung mit der Wasserstofftechnologie mache Duisburg innerhalb des Ruhrgebiets zum prädestinierten Standort für die Umsetzung der Wasserstofftechnologie.   Die Zentrale des TIW soll auf dem Gelände des Stahlwerks von Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) im Duisburger Süden entstehen. Die technische Infrastruktur für die Ansiedlung von Forschungseinrichtungen mit hohem Bedarf an Energie und der Versorgung mit anderen Betriebsmedien ist ideal: Das Industriegelände ist vollständig erschlossen, zahlreiche Betriebsmedien und auch Wasserstoff sind bereits heute verfügbar oder die zugehörige Infrastruktur kann schnell ergänzt und erweitert werden. Durch eigenen Hafenanschluss, Rohrnetze und die Anbindung an Logistiknetze zu Schiene und Straße sowie die Werksfeuerwehr bieten sich zahlreiche Entwicklungspotenziale.

„Wir freuen uns, dass der Standort Duisburg in die engere Auswahl gekommen ist. Hierzu bieten wir bei HKM ideale Voraussetzungen für den Aufbau des TIW und hoffen auf einen positiven Ausgang nach der Durchführung der Machbarkeitsstudie“, erklärt Dr. Herbert Eichelkraut, technischer Geschäftsführer der HKM.   Mit über 100 Unterstützungsschreiben namhafter Unternehmen und Institutionen wird die Bewerbung um den Standort des TIW unterstützt.
"Duisburg ist unter den letzten drei Bewerbungen, das ist ein starkes Signal für unsere Standortqualitäten und Partner, die wir in unserem Wasserstoffverein vereint haben, und die unseren Antrag aktiv begleiten,“ ergänzt Thomas Patermann, Vorstandsvorsitzender des Vereins Hy.Region.Rhein.Ruhr. „Nun heißt es Daumen drücken, dass wir auch den Zuschlag bekommen. Ich bin optimistisch.“  
Die Duisburger Bewerbung wird nun parallel zu zwei weiteren potenziellen Standorten im Rahmen von Machbarkeitsstudien detailliert evaluiert. Bundesminister Andreas Scheuer kündigte die finale Standortentscheidung für den Sommer diesen Jahres an.    

Prof. Dr. Ulrich Radtke (Rektor Universität Duisburg Essen), Oberbürgermeister Sören Link, Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie), Dr. Peter Beckhaus (Geschäftsführer des ZBT), Joachim Jungsbluth (ZBT)


 

Mai

 

10. - 12. Mai:

Sana-Kliniken: Gewinnmaximierung auf dem Rücken der Beschäftigten
Scharf verurteilt hat die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete und für Gesundheit zuständige stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Bärbel Bas, die angekündigten Stellenstreichungen bei den Sana-Kliniken: "Wir haben in der Pandemie die Kliniken - auch die Sana-Kliniken - mit Milliardensummen gestützt. Ich erwarte, dass die Sana-Kliniken jetzt Verantwortung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen. Es darf keine Gewinnmaximierung auf dem Rücken der Beschäftigten geben."
Allein in Duisburg sollen mindestens 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren. Begründet wird dies damit, dass das Tochterunternehmen, das für Reinigung, Service und Logistik zuständig ist, steigenden Anforderungen nicht gerecht werde. "Es ist aber ureigene Managementaufgabe, Strukturen an sich ändernde Rahmenbedingungen anzupassen. Hier müssen wieder mal die Beschäftigten für Managementfehler büßen", erklärt die Gesundheitspolitikerin Bas.

"Entlassen werden die Schwächsten. Deren Arbeit fällt aber nicht weg. Die wird dann den Pflegekräften zusätzlich aufgeladen werden. Deren Arbeitsbedingungen werden schlechter, das ist gerade jetzt ein fatales Signal", ärgert sich Bärbel Bas. "Das Management der Sana-Kliniken liefert gerade den Beweis: Renditeorientierung wirkt sich im Gesundheitswesen negativ auf die Versorgung und die Arbeitsbedingungen aus. Die Gewinne, die der Sana-Konzern regelmäßig verbucht hat, stammen aus Mitteln der Solidargemeinschaft. Dieses Geld ist für die Versorgung da, nicht für die Renditen."

Am 15. Mai 2022 wird ein neuer Landtag gewählt
In fast genau einem Jahr sind rund 13,2 Millionen Nordrhein-Westfalen dazu aufgerufen, einen neuen Landtag zu wählen. Wie Innenminister Herbert Reul am Dienstag in Düsseldorf mitteilte, finden die nächsten Landtagswahlen am 15. Mai 2022 statt. Zuvor hatte das Kabinett den von Reul vorgeschlagenen Termin beschlossen. Der Innenminister hatte den im Landtag vertretenen Parteien die Wahltage, die in Betracht kommen, mitgeteilt und Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben.
Die Festlegung des Wahltermins auf den 15. Mai 2022 berücksichtigt die entsprechenden Rückmeldungen. Nach der Landesverfassung muss ein neuer Landtag im letzten Vierteljahr der Wahlperiode gewählt werden. Dafür ist der jetzt beschlossene Wahltermin aus Sicht der Landesregierung am besten. Alternativtermine hätten in den Osterferien, kurz danach oder an sogenannten Brückenwochenenden gelegen. Dies hätte sich nachteilig auf die Wahlbeteiligung und auf den Wahlkampf auswirken können. Der Termin kommt demjenigen der vergangenen Landtagswahl am 14. Mai 2017 nahe.


Impfungen in stark betroffenen Stadtteilen-  kein Sonderkontingent des Landes bereitgestellt

Die Stadt Duisburg hat ein detailliertes Konzept zur Impfung in den von Corona besonders stark betroffenen Stadtteilen erarbeitet. Um so viele Menschen wie möglich zu erreichen und schnellstmöglich zu impfen, sind deshalb zielgerichtete Impfungen direkt vor Ort geplant.  

„Das Infektionsgeschehen hat sich zuletzt in die richtige Richtung entwickelt, dennoch sind zur Bekämpfung des Virus Vor-Ort-Impfungen in den von Corona am stärksten betroffenen Stadtteilen und Quartieren unerlässlich. Das zeigen auch die aktuellen Inzidenzen in einigen Stadtteilen, die zum Teil noch immer über 200 liegen", sagt Krisenstabsleiter und Stadtdirektor Martin Murrack.   Bislang konnten die Aktionen vor Ort allerdings nicht umgesetzt werden, da das Land kein Sonderkontingent bereitgestellt hat.

„Am 5. Mai hat das Land einen entsprechenden Erlass angekündigt und versprochen, die Kommunen mit Impfdosen zu versorgen - passiert ist seitdem nichts. Ich fordere das Land deshalb eindringlich dazu auf, den betroffenen Kommunen so schnell wie möglich ausreichend Impfstoff zur Verfügung zu stellen. Nur wenn wir Corona flächendeckend in den Griff bekommen, können wir alle das Leben zurückbekommen, das wir uns so sehr wünsche“, so Martin Murrack.  
Aufgrund des hohen Anteils von Menschen mit einer Einwanderungsgeschichte in den betroffenen Stadtteilen, wird die Stadt Duisburg die Impfaktionen umfassend begleiten und die bereits bestehende Unterstützerstruktur nutzen. So werden neben Moscheegemeinden und Glaubensgemeinschaften auch Schulen, Kindertageseinrichtungen, Sport- und Kulturvereine einbezogen und über die Aktionen informieren. Das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Duisburg wird direkt vor Ort unterstützen und in den entsprechenden Muttersprachen Hilfestellungen leisten.  


Digitalevent: Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept für Hochheide

Was macht Hochheide aus und wie soll sich das Viertel zukünftig entwickeln? Die Stadt Duisburg und das Quartiersbüro Hochheide laden am Mittwoch, 12. Mai, in der Zeit von 18 bis 19.30 Uhr alle Interessierten zu einem digitalen Treffen ein, um sich über bestehende und neue Projektideen für den Stadtteil zu informieren. Zudem werden die Ergebnisse der im Januar durchgeführten Online-Beteiligung vorgestellt. Der Link zur Teilnahme ist unter quartier-hochheide.de eingestellt.  

Das neue Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept (ISEK) wurde von der Büro WohnBund-Beratung NRW, die im Quartiersbüro auf der Moerser Straße 245 präsent ist, erstellt. Dieses Konzept ist Grundlage für die Förderung von Projekten durch die Städtebauförderung des Bundes und der Länder. Darin werden für die nächsten Jahre maßgebliche Erneuerungsperspektiven aufgezeigt und konkrete Maßnahmen zur Weiterentwicklung Hochheides benannt. Das Konzept soll voraussichtlich im Herbst der Politik zum Beschluss vorgelegt werden.  
Die Städtebauförderung feiert in diesem Jahr bundesweit 50-Jähriges Bestehen und so findet die Veranstaltung zum ISEK ganz im Zeichen des Tages der Städtebauförderung statt. Durchgeführt wird sie in Zusammenarbeit mit der WohnBund-Beratung NRW GmbH Bochum und planlokal PartmbH Dortmund.




Rhein-Ruhr-Kommunen verabschieden gemeinsame Erklärung zur Olympia-Bewerbung

Die Rhein-Ruhr-Region will sich weiter um eine Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele bemühen, auch über 2032 hinaus. Dieses Ziel haben das Land NRW und 16 Bewerberstädte heute in einer gemeinsamen Erklärung bekräftigt. Unter den beteiligten Kommunen sind auch die Ruhrgebietsstädte Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Oberhausen und Recklinghausen.
Im Bündnis mit den Kommunen und der Initiative Rhein Ruhr City sollen jetzt die weiteren Schritte einer möglichen Bewerbung vorbereitet werden, so NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Die Bewerbung sei ein Dekadenprojekt. Die Initiative soll den Dialog mit dem IOC fortführen.
Hinter der Erklärung stehen Aachen, Bochum, Bonn, Brühl, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Oberhausen und Recklinghausen sowie die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt Kiel. idr - Infos unter http://www.land.nrw

Musik- und Kunstschule nimmt langsam wieder Präsenzunterricht auf  
An der Musik- und Kunstschule Duisburg kann durch die gesunkene Inzidenz der Präsenzunterricht schrittweise wieder aufgenommen werden. Auf der Grundlage der geltenden Verordnungen kann zunächst wieder Einzelunterricht und Unterricht in kleinen Gruppen bis maximal fünf Personen für Vorschulkinder und alle schulpflichtigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer angeboten werden. Für alle anderen Angebote greifen weiterhin die Ersatzformate.



Nach 36 Jahren: 2025 ist die Universiade wieder Gast in Duisburg
Die Rhein-Ruhr-Region hat wieder ein sportliches Großereignis anzubieten. Am Samstag
beschloss eine Kommission des Hochschulsportverbandes FISU, dass die World University Games 2025 nicht in Budapest sondern in der Rhein-Ruhr-Region stattfinden sollen.
Eröffnet wird in Düsseldorf, in Bochum, Essen, Mülheim und Duisburg wird es Wettkämpfe in 18 Sportarten der 10.000 Sportlern'innen aus 170 Ländern geben. Die Abschlussfeier findet im Landschaftspark Nord statt. Ausrichter in der Region ist der Allgemeine Deutsche Hochschulverband. Schwimmen, Rudern und Wassrball werden im Sportpark stattfinden.
Die Universiade fand vom 22. bis 30. August 1989 in Duisburg statt. Rund um das alte Wedau-Stadion gab es eien bestens besuchte Partymeile, in der ganzen Stadt waren die unterschiedlichsten Veranstaltungsort hervorragend besucht und die Sportler waren bgeistert von der Unterstüzung des Duisburger Publikums.
Es war ein Kraftakt sondergleichen, da erst im März 1989 konnte das FISU-Executiv-Komitee die Universiade 1989 an Duisburg vergeben. Es galt die Sportstätten in nur 5 Monaten herauszuputzen und zu ergänzen.

Die Universiadesichel auf der Klönnewiese am Seehaus an der Kruppstraße. Zur Universiade war sie über dem Marathontor angebracht - Fotos S.D.


So wurde vom Duisburger Unternehmen Thyssen beispielweise die Fackelanlage - steht heute als Erinnerung auf der Klönnewiese des Sportparks im Sportpark vor dem Seehaus - hergestellt. 

Dr. Friedrich Klönne war Krupp-Direktor und für die Einrichtung bzw. Überlassung des Krupp gehördenden Areals im Neudorfer Süden zur Einrichtung eines Sportparks federführend. Das alte Wedau-Stadion (Einweihung am am 25. Juli 1926) wurde herausgeputzt, um die XV. Olympischen Spiele der Studenten aus 90 Nationen der Welt 1989 durchführen zu können.

Mitglieder des damaligen Präsidiums der Universiade waren Dr. Alfred Herrhausen und Rudolf von Benningsen-Foerder sowie der Enno Harms, Vorstandsmitglied des Deutschen Hochschulsportverbandes. Selbst der damalige IOC-Präsdident Samaranch hob die Leistung der Stadt hervor.

Die Protagonisten der Stadt damals waren OB Josef Krings, Oberstadtdirektor Dr. Richard R. Klein und Sportdirektor - ein Titel, den es eigentlich so in der Verwaltung nicht gab - Hermann Eichhorn. Dem Sportamts-Team von Hermann Eichhorn gelang die Herausforderung, alles für die Athleten umzusetzen was die Sportjugend zu ihrem Event brauchte - neben der großartigen Eröffnung auch ein grandioses Kulturprogramm. Was für eine Leistung in der kurzen Zeit. Die Universiade wurde ein Fest der Jugend mit vilene emotionalen Ereignissen, dem Knüpfen von Freundschaften udn dem Fazit, das Duisburg absolut in der Lage war, ein Event dieser Größenordnung zu stemmen und viel Beifall aus dern ganzen Welt einzuheimsen. Mit Recht!

Die Sportstätten damals:

Wedau-Stadion, Regattabahn, Fechthalle an der Margaretenstraße bzw. Eissporthalle, die Mensa und das kirchliche Zentrum in der Sportschule (Judohalle) an der Margaretenstraße, das Pressezentrum war in der Sportschule des FVN angesiedelt.

Die Sportarten:
Basketball, Rudern, Leichtathletik und Fechten.

Die Erfahrungen der Organisation der Universiade halfen enorm bei der Ausrichtung der Ausrichtung Duisburgs World Games 2005. BZ-Redakteuer Harald Jeschke war 1989 übrigens in der Aklkreditierungsstelle mit dabei. Hauptverantwortlicher Organisator Duisburgs war Sportdirektor Hermann Eichhorn.


19. Mai:


Bas und Özdemir: Fast 2 Millionen Euro für den Denkmalschutz in Duisburg
Am 19. Mai hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen, welche Projekte im Rahmen des Denkmalschutzprogramms X gefördert werden: "Insgesamt fließen 1.939.837 Euro nach Duisburg. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadt Duisburg und mit unseren Berliner Kolleginnen und Kollegen im Haushaltsausschuss hat sich auch in dieser Runde des Denkmalschutzsonderprogramms bezahlt gemacht", freuen sich die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir.

Gefördert werden folgende Projekte: Die Verladeanlage Roters & Buddenberg am Innenhafen mit 136.500 Euro, die weitere Sanierung der Straußsiedlung mit 104.089 Euro, der nächste Bauabschnitt der mittelalterlichen Stadtmauer mit 256.000 Euro, das ehemalige Klär- und Pumpwerk in Homberg mit 228.943 Euro, das ehemalige Stadtbad Hamborn mit 396.150 Euro und die Plange Mühle in Homberg mit 818.155 Euro.

"Die Fördermittel tragen dazu bei, dass alle Phasen der Geschichte Duisburgs im Stadtbild sichtbar bleiben. Gerade die Verladeanlage Roters & Buddenberg und die Straußsiedlung sind Zeugnisse der Entwicklung Duisburgs zum Industrie- und Logistikstandort. Die Straußsiedlung, die neben Wohnraum mit begrünten Innenhöfen und Gartenflächen auch Platz zum Leben bietet, ist noch heute ein gutes Beispiel für gelungene Stadtentwicklung. Ich freue mich, dass wir den Erhalt dieser Denkmäler mir Bundesmitteln sichern können", so Bärbel Bas.
Ihr Kollege Mahmut Özdemir ergänzt: "Die Projekte in Hamborn und Homberg zeigen, wie man historische Gebäude für Wohnen, Arbeit und Freizeit neu nutzen und somit einen Stadtteil aufwerten kann. Damit wird nicht nur Geschichte im Stadtbild erhalten, es werden auch Impulse für eine gelungene zukünftige Stadtentwicklung gesetzt."


Öffnung der Gastronomiebetriebe eventuell ab Pfingstmontag
Nach der Coronaschutzverordnung des Landes NRW dürfen Gastronomiebetriebe am übernächsten Tag nach Unterschreitung des Sieben-Tage-Inzidenz von 100 an fünf aufeinander folgenden Werktagen (Sonn- und Feiertage unterbrechen die Zählung nicht) die Außenbereiche wieder öffnen. Sollte sich der positive Trend fortsetzen und die Inzidenz also auch in den nächsten Tagen die Zahl 100 nicht überschreiten, könnten Außenbereiche und Biergärten voraussichtlich am Pfingstmontag, 24. Mai, unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln öffnen.

Maßgebend hierfür ist der Inzidenzwert des gesamten Stadtgebietes, also nicht der Wert der einzelnen Stadtteile. Die Coronaschutzverordnung fordert die Vorlage eines negativen Testergebnisses oder eines Nachweises über die Immunisierung zusammen mit einem amtlichen Ausweisdokument. Diese müssen von den Personen mitgeführt und den verantwortlichen Personen vorgelegt werden.

Gastronomiebetreiberinnen und -betreiber können dabei auch auf die Smartphone-App Duisburg testet zurückgreifen (gibt es für iOS und Android). Mit der App können die Testzertifikate von den städtischen Schnellteststellen, die Gäste von Biergärten usw. vorweisen müssen, einfach und unkompliziert auf eine aktuelle Gültigkeit kontrolliert werden. Testtermine können auch an den Wochenenden über www.du-testet.de vereinbart werden.


20. Mai um 6 Uhr: Herbststimmung bei 6 Grad

 


26. Mai

 


Stadtwerke erneuern Beleuchtung der Laufstrecke an der Regattabahn  

Hunderte Hobbysportler nutzen die Runde rund um die Regattabahn im Schatten des MSV-Stadions an jedem Tag für eine Jogging-Einheit. Vor allem in Zeiten der Corona-Pandemie suchen viele Freizeitsportler den aktiven Ausgleich an der Wedau. Seit Jahren ist die Strecke ab Einbruch der Dämmerung in grün erleuchtet, um auch im Dunklen die sichere Laufrunde zu ermöglichen. Jetzt hat die Stadtwerke Duisburg AG, die im gesamten Stadtgebiet für die Straßenbeleuchtung zuständig ist, die Technik auf den neuesten Stand gebracht und an den Beleuchtungsmasten moderne, effiziente LED-Leuchten angebracht.

Bereits Ende vergangenen Jahres wurden deshalb alle 189 Masten mit einem neuen Kabelübergangskasten samt Überspannungsschutz ausgerüstet. In den vergangenen Wochen wurden dann die alten Halogen-Metalldampf-Lampen gegen die neuen Leuchtmittel ausgetauscht. Natürlich leuchten die auch im charakteristischen Grün. Eingeschaltet ist die Beleuchtung ab Beginn der Dämmerung und bis 23 Uhr, so dass auch Spät-Sportler noch eine erleuchtete Runde drehen können. Auch die Frühaufsteher müssen nicht im Dunklen laufen, denn die Beleuchtung ist auch morgens ab 5 Uhr in Betrieb. Die neue Technik spart bis zu 70 Prozent des Stromverbrauchs ein – und schont damit auch die Umwelt.    

 Die neuen LED-Leuchten an der Regattabahn sorgen bei Hobbysportlern für beste Trainingsbedingungen und sparen zudem jede Menge Strom.

Markus Teuber wird neuer China-Beauftragter der Stadt  
Duisburg pflegt seit vielen Jahren einen engen Kontakt zur chinesischen Partnerstadt in Wuhan. 1982 war Duisburg die erste Stadt, die unter dem Vorsitz des damaligen Oberbürgermeisters Josef Krings die Partnerschaft mit der chinesischen Stadt einging. Nach dem Besuch des chinesischen Staatspräsidenten XI Jinping im März 2014 und die Bewerbung der transeurasischen Containerzugverbindung YuXinOu ist das Interesse am Standort Duisburg ständig gewachsen.
Mit der Seidenstraßeninitiative baut China ein globales Infrastrukturnetz, Duisburg ist dabei integraler Bestandteil. Die Zugverbindung ist die erste schnelle Güterzugverbindung zwischen Europa und China und gilt daher als das Symbol der neuen Seidenstraße. Zukünftig übernimmt Markus Teuber die Aufgaben des Chinabeauftragten für die Stadt Duisburg. Gleichzeitig wird der Chinabereich neu aufgestellt.
Neben seinen repräsentativen Terminen wird sich Teuber federführend um den strategischen Austausch mit den übrigen Akteuren im Bereich China kümmern. Ziel ist die weitere Ansiedlung chinesischer Unternehmen in der Stadt.  

Ergänzt werden diese Aktivitäten durch die Einrichtung des Referates für Chinaangelegenheiten, das im Dezernat von Oberbürgermeisters Sören Link angesiedelt wird. Es unterstützt nicht nur den neuen Chinabeauftragten bei seinen Aufgaben, sondern kümmert sich verwaltungsintern um alle für chinarelevanten Belange.  
Volljurist Markus Teuber war von 1982 bis zu seinem Ruhestand 2019 für die Duisburger Hafen AG tätig, dort in verschiedenen leitenden Funktionen bei der Muttergesellschaft sowie als Geschäftsführer mehrerer Tochtergesellschaften in der Geschäftsleitung der Unternehmensgruppe, zuletzt seit 2008 Generalbevollmächtigter der Duisburger Hafen AG. Im Rahmen seiner Tätigkeiten betreute er auch den Auf- und Ausbau der Geschäftsbeziehungen zu chinesischen Unternehmen.  

Oberbürgermeister Sören Link: „Die Beziehungen zu China und der damit verbundene wirtschaftliche Nutzen für die Stadt Duisburg spielen eine immer größere Rolle. Ich bin sehr froh darüber, dass wir mit Markus Teuber einen ausgewiesenen Fachmann gewinnen konnten, der die Arbeit von Johannes Pflug Arbeit fortsetzt. Gemeinsam werden wir den Standort Duisburg als China-Stadt weiter stärken.“  
Zitat Markus Teuber: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Aufgrund der in Duisburg gegebenen Rahmenbedingungen bestehen gute Chancen dass wir durch die Gewinnung von chinesischen Unternehmen zusätzliche Wertschöpfung am Standort realisieren und neue Arbeitsplätze geschaffen werden."


Verschiedene Duisburger Religionsgemeinschaften gedenken gemeinsam der Corona-Opfer
Im Innenhof des Duisburger Rathauses trafen sich gestern Abend Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften zum Gebet für alle Duisburgerinnen und Duisburger. Im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link, Schirmherr des Runden Tisches der Religionen für Duisburg, beteten nacheinander Juden, Christen, Muslime und Aleviten für die während der Corona-Pandemie Verstorbenen, Erkrankten und deren Angehörige.  

Pfarrerin Sabine Schmitz von der evangelischen Kirche begrüßte die Anwesenden und moderierte die Veranstaltung. Sie freute sich, dass in Duisburg Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Religionen friedlich zusammenkommen. Angesichts der antisemitischen Ausschreitungen in jüngster Zeit erinnerte sie an einen Beschluss des Runden Tisches der Religionen in Duisburg. Dort hielten die verschiedenen Religionsvertreterinnen und –vertreter jüngst fest, dass sie sich gemeinsam gegen Antisemitismus, Rassismus und alle Formen der Menschenfeindlichkeit stellen.  

Oberbürgermeister Sören Link erinnerte an die besonderen Herausforderungen, die immer noch mit der Pandemie einhergehen und sagte, „dass die Anzahl der täglichen Neuinfektionen zwar sinke, die Pandemie jedoch noch nicht vorüber und das Coronavirus längst noch nicht besiegt sei. Wie sich das Infektionsgeschehen entwickle, liege unabhängig von Verordnungen, Tests und Impfungen, in der Hand jeder und jedes Einzelnen.“  

Im Anschluss folgten nacheinander Gebete von Oberrabbiner David Geballe der jüdischen Gemeinde in Duisburg, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen, Pfarrer Michail Chalkiadakis der griechisch-orthodoxen Kirche, Mehmet Kurt von der Ditib Moscheegemeinde Duisburg-Marxloh, Pastor Heribert Weinbrenner der römisch-katholischen Kirche und Caglar Ekici von den alevitischen Gemeinden Duisburg-Nord und Duisburg-Rheinhausen. Ein Videomitschnitt der Veranstaltung ist unter diesem Link zu finden: https://youtu.be/G68NKCeePUc  


Für den Runden Tisch der Religionen, der Sprecherkreis: Alexander Drehmann, Jüdische Gemeinde Pastor Heribert Weinbrenner, Römisch-Kath. Kirche Deniz Güner, Alevitische Gemeinde Duisburg-Nord

Duisburg zeigt Gewalt im Fußball die Rote Karte



 30. Mai 2021: Duisburg-Neudorf besteht 251 Jahre

Juni

01. Juni:

Rohbau der neuen Dreifach-Sporthalle am Steinbart-Gymnasium steht  
Der Bau der neuen Dreifach-Sporthalle am Steinbart-Gymnasium schreitet voran. Gerne hätten Oberbürgermeister Sören Link und IMD Geschäftsführer Thomas Krützberg zum Richtfest geladen, leider war dies aber aufgrund der aktuellen Corona Beschränkungen und zum Schutz aller Beteiligten nicht möglich.  
Zur Fertigstellung der Halle wünscht sich Oberbürgermeister Sören Link wieder mehr Öffentlichkeit: „Die neue Sporthalle ist eine wichtige Investition in die Bildung unserer Jugend und  in unsere Stadt. Nicht nur Schülerinnen und Schüler dürfen sich auf die moderne Sportstätte freuen, auch Kaderathleten und Vereinssportler sind gespannt auf verbesserte Trainingsmöglichkeiten. Ich wünsche mir und allen Beteiligten, dass wir die Eröffnung der Halle im Spätsommer auch gebührend feiern können.“  

Nach dem Abriss der alten Turnhalle, legte das IMD im August 2020 den Grundstein für die neue Dreifachsporthalle in leichter und transparenter Architektur. Die Fertigstellung ist für September dieses Jahres vorgesehen. Die Baukosten belaufen sich auf circa 6,7 Millionen Euro, von denen rund 60 Prozent aus Landesmitteln finanzierten werden.  
Thomas Krützberg, Geschäftsführer des IMD erklärt die Vorteile der neuen Halle: „Neben Baumaterialien mit sehr guter CO2-Bilanz wie Stahlträgern, mineralische Dämmung aus Steinwolle und einer Fassade aus wiederverwertbarem Aluminium, wird mit dem Neubau gleichzeitig vor allem moderne Technik umgesetzt, die zukünftig viel Energie spart und die Emission von klimaschädlichem CO2 und damit auch die Betriebskosten deutlich reduziert.“  

Allein für die Dachkonstruktion des Rohbaus, mit dem im September 2020 begonnen wurde, wurden 66.000 kg Baustahl verbaut. Die Arbeiten zur Dachabdichtung und der Installation haben bereits begonnen. Es folgen der Einbau der Fenster und anschließend der Innenausbau.   Um der wachsenden Anzahl an Schülern und den Anforderungen der anerkannten Sportschule gerecht zu werden, wurde die Hallenfläche auf 45 x 27 Meter vergrößert und kann in drei Einzelbereiche aufgeteilt werden. Das Raumprogramm wurde auf zwei Ebenen umgesetzt. Es gibt sechs Umkleiden, Duschen, behindertengerechte WC´s sowie eine Empore für Zuschauer, alles barrierefrei.  
Die lichtdurchflutete Halle beeindruckt auch den Direktor des Steinbart-Gymnasiums, Ralph Buchthal, der von seiner Schule aus einen „hervorragenden Ausblick auf die Baustelle“ hat.

Rohbau der Dreifachsporthalle


Beecker Kirmes wird abgesagt
Die für den Zeitraum 2. bis 6. Juli 2021 geplante Beecker Kirmes muss leider abgesagt werden. Damit reagiert Veranstalter Duisburg Kontor in Rücksprache mit der Stadt Duisburg und dem Krisenstab auf die neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW, die in ihrer Fassung vom 28. Mai 2021 in § 18 Volksfeste einschließlich Kirmessen frühestens ab dem 01. September 2021 zulässt.
Für alle Beteiligten ist diese Entscheidung, wenn auch erwartbar, sehr hart. Dennoch wird diese so akzeptiert, denn das gesundheitliche Wohl der Schaustellerinnen und Schausteller sowie Besucherinnen und Besucher muss in Pandemiezeiten im Vordergrund stehen. Duisburg Kontor hatte nach den Absagen der Cranger Kirmes und der Rheinkirmes in Düsseldorf noch abgewartet und geprüft, ob die Beecker Kirmes noch zu realisieren wäre. Allerdings würde die Ausrichtung einer Kirmes in der aktuellen Situation einen immensen organisatorischen Aufwand darstellen, um eine qualitativ hochwertige Veranstaltung unter den gegebenen Umständen durchzuführen.

Foto Krischerfotografie

Duisburger Stadtfest muss aufgrund der CoronaPandemie abgesagt werden Veranstaltergemeinschaft legt Termin für 2022 fest
Das für den Zeitraum 22. bis 25. Juli 2021 geplante Duisburger Stadtfest muss leider abgesagt werden. Damit reagiert die Veranstaltergemeinschaft aus Duisburg Kontor und p & c event- und sportmarketing GmbH in Rücksprache mit der Stadt Duisburg und dem Krisenstab auf die neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW, die in ihrer Fassung vom 28. Mai 2021 in § 18 Volksfeste frühestens ab dem 01. September 2021 zulässt. Beide Partner sind sich einig, dass das Duisburger Stadtfest in diesem Jahr zwar abgesagt, aber das Format "Duisburger Stadtfest" grundsätzlich keineswegs aufgehoben wird. Der Termin für das kommende Jahr steht mit dem 21. bis 24.07.2022 schon fest.

16. Juli:


DVG dankt Abo-Inhabern: Freie Fahrt in ganz NRW in den Sommerferien  
Während der Sommerferien vom 3. Juli bis zum 17. August können Fahrgäste mit Abonnement bei der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) in ganz Nordrhein-Westfalen täglich kostenfrei und in Begleitung rund um die Uhr mit Bus und Bahn fahren. Mit dieser Aktion bedanken sich die Verkehrsverbünde, Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen für die Treue der Fahrgäste während der Corona-Pandemie. Neukunden belohnt die DVG mit einer 40-Euro-Prämie.  

„Wir danken unseren Kundinnen und Kunden für ihre Treue und Geduld in den vergangenen Monaten“, sagt Nils Conrad, Leiter Einnahmen- und Kundenmanagement bei der DVG. „Viele haben während der Pandemie ihr Ticket weniger genutzt, ihr Abo aber trotzdem nicht gekündigt. Für diese Unterstützung sind wir dankbar. Diese Menschen haben ganz bewusst ein Zeichen dafür gesetzt, welche gesellschaftliche Bedeutung ein zuverlässiger und klimafreundlicher öffentlicher Personennahverkehr hat.“  
Ticketinhaber dürfen ganztägig von Montag bis Sonntag zusätzlich einen Erwachsenen und bis zu drei Kinder (unter 14 Jahren) mitnehmen. Alternativ können sie auch einen Erwachsenen und zwei Fahrräder mitnehmen. Somit gelten die Abo-Tickets für beliebig viele Fahrten in Bussen und Bahnen.  
40 Euro Prämie für DVG-Neukunden
Wer ab dem 1. Juli ein Schnupper-Abo bei der DVG für drei Monate abschließt und sich dann für eine Verlängerung auf ein Jahresabonnement entscheidet, erhält eine Prämie in Höhe von 40 Euro. Weitere Informationen zu den Aktionen gibt es auf der Internetseite der DVG unter www.dvg-duisburg.de/sommer.

Die Sommerbahn der DVG - Duisburger Verkehrsgesellschaft AG



Deutschlandpremiere: autonom fahrendes Sicherheitsfahrzeug "Bobby" im Testbetrieb  
Ein unbemanntes, autonom fahrendes Fahrzeug dreht seit 1. Juni 2021 seine Testrunden auf dem Campusgelände der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV). Das ist Deutschlandpremiere für diese Fahrzeuggattung und für den DVV-Konzern der Einstieg ins autonome Fahren: „Wir nähern uns hier mit einem Testprojekt einem großen Zukunftsthema. Das autonome Fahren hat gerade in Innenstädten große Entwicklungsperspektiven. Auf unserem Campus können wir in geschützter Umgebung und mit einem konkreten Anwendungsfall wichtige Erfahrungen sammeln“, sagt Marcus Vunic, Geschäftsführer Recht, Informationstechnologie, Telekommunikation und Digitalisierung bei der DVV.  

Intelligente Technik für autonomen Streifendienst
Das von der Belegschaft in einem Namenswettbewerb „Bobby“ getaufte Fahrzeug soll zukünftig die Sicherheitsabteilung des Duisburger Multidienstleistungskonzerns unterstützen und nachts auf dem Campusgelände autonom Streife fahren. „Patrol“ nennt der chinesische Hersteller Neolix die Fahrzeugvariante, die mit Warnleuchten, Lautsprecher und Sicherheitstechnik auf dem Dach ausgestattet ist.

Das knapp 3 Meter lange und 1,8 Meter hohe Kleinfahrzeug wird elektrisch angetrieben und ist nicht für die Personenbeförderung geeignet. Ausgerüstet mit mehr als fünfzehn Sensoren, fünf Kameras und einem Touchscreen bewegt sich „Bobby“ autonom in Schrittgeschwindigkeit (6 km/h). Das Fahrzeug ist mit der verbauten Technik in der Lage, eigenständig zu navigieren, Hindernissen auszuweichen und Bremsvorgänge auszuführen.
Autonomes Fahren wird in Zukunft sicherlich von einem leistungsstarken 5G-Mobilfunknetz abhängig sein. Bis es flächendeckend verfügbar ist, bedienen wir uns einer 4G- sowie WLAN-basierten Übertragungstechnik, die auf dem kompletten Campus verfügbar ist und die Verbindung des Fahrzeugs zur Steuerzentrale ermöglicht,“ sagt Stefan Soldat, Leiter der Hauptabteilung Systemtechnologie und Informatik im DVV-Konzern. Aufgeschaltet wird die Datenübertragung auf die Notruf- und Service-Leitstelle (NSL) des DVV-Konzerns. Von dort aus lässt sich „Bobby“ auch fernsteuern, wenn das notwendig sein sollte.  

Bis „Bobby“ die Sicherheitsabteilung mit nächtlichen Patrouilleneinsätzen auf dem Campusgelände unterstützen wird, sind noch weitere Testphasen erforderlich. Nach der Anlieferung musste das Fahrzeug zunächst das neue Einsatzgebiet „erlernen“. Dazu wurde das Campusgelände mit dem Fahrzeug abgefahren und digital kartografiert.

In Kooperation mit dem TÜV Rheinland wird aktuell ein Gutachten erstellt, das dem DVV-Konzern die sichere Einsatzfähigkeit des Fahrzeugs bescheinigt und weitere Erprobungsfahrten auf dem Campusgelände ermöglicht. Außerdem wurde in der NSL eine Kontrolleinheit eingerichtet, die jederzeit die komplette Steuerung des Fahrzeugs durch die Leitstelle ermöglicht. „Es wird noch einige Zeit brauchen, bis das Fahrzeug selbständig im Einsatz sein wird. Wir werden im nächsten Schritt Einsätze simulieren und die Sicherheitskräfte im Umgang mit dem Fahrzeug trainieren. Aber schon jetzt ist der Erfahrungsgewinn in diesem innovativen Projekt immens“, weiß Projektleiter Rüdiger Strelow.  


28. Juni:


Aurelis schließt drei Mietverträge im UnternehmerPark „Am Wasserturm“ ab  
Das Immobilienunternehmen Aurelis Real Estate hat an der Heerstraße in Duisburg 2.609 Quadratmeter Hallen- sowie 511 Quadratmeter Bürofläche langfristig vermietet. Aurelis setzt in Duisburg derzeit einen UnternehmerPark als komplettes Neubauprojekt um und wird die Immobilie in den eigenen Bestand überführen. Der erste Mietvertrag über 733 Quadratmeter Hallen- sowie 147 Quadratmeter Bürofläche wurde durch Vermittlung von RUHR REAL mit einem bekannten Fachgroßhändler aus der Region geschlossen.
Realogis war beratend bei der Vermittlung des größten Mietvertrags über 1.146 Quadratmeter Hallen- sowie 217 Quadratmeter Bürofläche an die LMAR Logistik GmbH tätig. LMAR ist Logistik-Partner für Exporte nach China sowie Importe von China nach Deutschland und nutzt Duisburg als Endpunkt der neuen chinesischen Handelsroute nach Europa.
Dritter Mieter im Neubau an der Heerstraße wird die CHRITTO Brand Spaces GmbH, die insgesamt 733 Quadratmeter Hallen- sowie 147 Quadratmeter Bürofläche nutzen wird. Der Messebauer zieht aus dem rheinländischen Burscheid nach Duisburg. Die Übergabe an die drei Mieter ist nach Fertigstellung der Immobilie im September 2021 geplant.  

Aurelis investiert im ersten Schritt sieben Millionen Euro an der Heerstraße „Auf dem 19.000 Quadratmeter großen Grundstück werden im ersten Bauabschnitt rund 6.000 Quadratmeter Hallenfläche und rund 1.200 Quadratmeter Bürofläche errichtet. Mit dem Abschluss der Mietverträge konnten wir vor Fertigstellung rund die Hälfte der Flächen vermieten“, informiert Michael Buchholz, Leiter der Aurelis Region West.
Aurelis investiert im ersten Bauabschnitt rund sieben Millionen Euro. Im Zuge des Baufortschritts registriert Aurelis stark wachsendes Interesse von potenziellen Nutzern. „Wir sind vom Standort Duisburg und von unserem Produkt überzeugt. Soweit es uns gelingt, die noch laufenden Mietvertragsverhandlungen mit weiteren Interessenten erfolgreich abzuschließen, werden wir für den zweiten Bauabschnitt den Bauantrag noch in diesem Jahr einreichen“, erklärt Buchholz.  

Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, sieht seine Ansicht zum Investitionsstandort Duisburg bestätigt. „Das Beispiel Heerstraße zeigt, dass attraktive Projekte mit individuellem Konzept in Duisburg auch ohne Vorvermietungsquote eine sehr gute Chance haben.“  

An der Heerstraße wird es in Zukunft sieben Lagerhallen mit Büroanteil sowie zwei Freilagerflächen und 98 Stellplätze für Pkw geben. Zielgruppen für die Vermietung sind Unternehmen, die sich im Kern mit Lagerung und Speditionslogistik beschäftigen. Denkbar sind auch Showrooms, kleinere Industriebetriebe, Umzugs- oder Großhandelsunternehmen. Wegen der zentrumsnahen Lage des UnternehmerParks sieht Aurelis auch Potenzial für Unternehmen und Dienstleister aus dem Bereich E-Commerce. Weitere UnternehmerParks wird Aurelis demnächst in Neuss, Köln, München und Berlin realisieren.

Neues DRK-Seniorenzentrum Marien Campus in Duisburg-Hochfeld
Erst im August 2020 legten das Deutsche Rote Kreuz und die CONESTA Consulting & Construction GmbH & Co. KG den Grundstein für das neue Seniorenzentrum im Stadtteil Hochfeld. Bereits im April dieses Jahres, nach nur achteinhalbmonatiger Bauzeit, zogen Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeitenden in den modernen Ersatzneubau für das ehemalige DRK-Seniorenzentrum Vincenz ein. Damit löste das DRK sein Versprechen ein, das ehemalige Helios-Altenheim in kurzer Zeit an die heutigen Anforderungen eines zukunftsorientieren Seniorenzentrums anzupassen.

Auf 5.400 Quadratmetern entstand eine stationäre Altenpflege für 80 Bewohner:innen, 12 Kurzeitpflegeplätze und eine Tagespflege für 18 Gäste. Die neue Pflegeeinrichtung umfasst fünf Etagen. In jedem der sechs Wohnbereiche sind für die ganzheitliche Betreuung und Pflege der Bewohnerinnen und Bewohner ausschließlich Einzelzimmer vorhanden. Auch ein gesonderter Bereich mit zwölf Einzelzimmern für demenziell veränderte Menschen wurde beim Bau des DRK-Seniorenzentrums berücksichtigt. 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes sind hier in der Pflege, der Hauswirtschaft und im Sozialen Dienst beschäftigt.

„Unsere neue Einrichtung liegt in direkter Nachbarschaft zum Helios Klinikum. Die dortige Spezialisierung auf Gerontopsychiatrie, Geriatrie, Urologie und Nephrologie bietet den Bewohnerinnen und Bewohnern des neuen Seniorenzentrums eine zusätzliche Sicherheit und Versorgung im Krankheitsfall“, betont Einrichtungsleiterin Christiane Nierhaus-Koose.

Oberbürgermeister Sören Link hat für den 1. Juli 2021, um 13:30 Uhr seinen Besuch im DRK-Seniorenzentrum Marien Campus an der Grunewaldstraße 88 angekündigt. 



 

Juli

1. Juli:



5G-Testfeld im Duisburger Hafen überzeugt im 5G-Wettbewerb.NRW
 
Das Duisburger Projekt „5G.Smart.Logport“ ist vom Gutachtergremium im 5G-NRW-Wettbewerb positiv bewertet und zur Förderung durch den Projektträger Jülich vorgeschlagen worden. Mit dem Projekt soll ein 5G-Testfeld auf logport I im Duisburger Hafen ausgebaut und erprobt werden. Ziel ist die Entwicklung von innovativen Logistik-Lösungen.
Das Duisburger Verbundprojekt der Universität Duisburg-Essen, der Duisburger Hafen AG, der startport GmbH, der Deutsc

hen Telekom und der PBI GmbH wird von der Stadt Duisburg als assoziierter Partner unterstützt. Um die Technologie weiter voranzubringen, fördert das Land im Rahmen der zweiten Runde des Wettbewerbs 5G.NRW weitere 24 Projekte mit rund 36,8 Millionen Euro: „Nordrhein-Westfalen ist Motor für 5G-Innovationen. Die Einreichungen beim Wettbewerb 5G.NRW zeigen eindrucksvoll, dass Wirtschaft und Wissenschaft die gewaltigen Potenziale von 5G zunehmend nutzbar machen: Innovative Unternehmen und renommierte Forschungseinrichtungen entwickeln gemeinsam spannende Anwendungsfelder und tragen dazu bei, die digitale Transformation der Wirtschaft in unserem Land weiter zu beschleunigen“, so Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart.  

„Der Duisburger Hafen ist seit jeher ein wichtiger Wirtschaftsmotor in unserer Stadt“, sagt Andree Haack, Wirtschaftsdezernent der Stadt Duisburg. „Das Projekt „5G.Smart.Logport“ kann nicht nur kreative Lösungen im Themenfeld Verkehr und Logistik finden. Es wird auch zukunftsorientierte Unternehmen anziehen und neue Arbeitsplätze schaffen.“ Aber auch eine höhere Lebensqualität für die gesamte Stadt Duisburg erhofft sich Haack durch eine bessere Verkehrsführung für Lkw und damit eine Entlastung der Umwelt und der Anwohner.  

Mit dem 5G.Smart.Logport soll die sichere und teilautomatisierte Steuerung der Containerkräne durch die innovative 5G-Technik untersucht werden. Durch diese Container-Portalkräne wird aktuell der wesentliche Teil des Güterumschlags des trimodal angebundenen Duisburger Hafens abgewickelt. Die neue 5G-Mobilfunktechnik ist nötig, um die Echtzeit-Steuerung der Kräne sowie die Anbindung einer Vielzahl von Kameras und Sensoren zu ermöglichen. „Aktuell ist eine teilautomatische Steuerung von trimodalen Kränen in Binnenhäfen nicht möglich, insofern adressiert das Vorhaben Entwicklungen, die über den Stand der Technik hinausgehen“, so Prof. Andreas Stöhr der Universität Duisburg-Essen.

Darüber hinaus soll durch innovative Millimeterwellen-Funktechniken die Lokalisierung von Güterzügen und die Funkanbindung von Rail-Gates zur automatisierten Erfassung des an- und abgehenden Güterzugverkehrs ermöglicht werden.  Durch die Bereitstellung des 5G-Testfeldes durch die Deutsche Telekom auf dem Hafengelände möchte die duisport-Gruppe vor allem den lokal ansässigen Unternehmen einen wichtigen logistischen Entwicklungsschritt zur Verfügung stellen. Die Vorteile im Tagesgeschäft sind enorm. Durch die 5G-Technologie lassen sich fest etablierte Prozesse nicht nur deutlich beschleunigen, sondern können langfristig teilautomatisiert werden.

Neben einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Kranführerinnen und Kranführer hat dies vor allem eine gesteigerte Umschlagkapazität zur Folge. Gleichzeitig wird die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Kontinuität in der Abfertigung intensiviert. Hagen Rickmann, Geschäftsführer für Geschäftskunden bei der Telekom Deutschland GmbH, betont: „Die Deutsche Telekom hat hier in Duisburg nicht nur die Möglichkeit, die Infrastruktur aufzubauen und zu betreiben. Mit diesem Projekt werden wir gemeinsam mit unseren Partnern neue Anwendungsfelder für 5G erforschen und entwickeln. Die Digitalisierung spielt auch bei Logistikprozessen eine immer größere Rolle. 5G ist ein dafür wichtiger Treiber. Von diesem Projekt profitieren sowohl der Duisburger Hafen als auch die hier tätigen Firmen.“  

Peter Trapp, Generalbevollmächtigter bei duisport und Geschäftsführer der startport GmbH erklärt: „Mit dem Einsatz von 5G gelingt uns ein weiterer Schritt in Richtung innovativer Logistik. Unter der Leitung der startport GmbH wird dabei in der Umsetzung vor allem auf verschiedene Lösungsansätze junger Unternehmensgründer zurückgegriffen, um eine optimale Praxisanwendung zu garantieren. Mit der „5G-Masterclass“ steuert startport das zentrale Netzwerk für 5G-Startups in Nordrhein-Westfalen. Ein wichtiger Mehrwert für das gesamte Pilotprojekt. Wir vernetzen die Erfahrung des Duisburger Hafens mit der modernen Expertise des Branchennachwuchses. Mittelfristiges Ziel ist es daher, die gewonnenen Erkenntnisse sowie die ausgearbeitete Technologie sowohl anderen Binnenhäfen, der Stadt Duisburg sowie angrenzenden Ansiedlungen zur Verfügung zu stellen.“  

Damit wird auch die Stadt Duisburg zum Treiber und Vorbild des digitalen Wandels in Duisburg und der Region. „Außerdem ergänzt das Projekt die Smart City Initiative in Duisburg sehr gut“, ergänzt Haack.   Das zweijährige Projekt wird jetzt beim Projektträger Jülich beantragt und könnte zu Beginn des Jahres 2022 anlaufen.

Bewerbungsstart: Stadt Duisburg bietet 247 attraktive Ausbildungsplätze für das Jahr 2022
Startschuss für Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz bei der Stadt Duisburg: insgesamt 247 attraktive Ausbildungsplätze in 15 verschiedenen Berufsbildern werden für das Einstellungsjahr 2022 vergeben. Neben den verwaltungstypischen Berufsbildern, wie beispielsweise Verwaltungsfachangestellte (auch für den kommunalen Ordnungsdienst), Verwaltungswirte oder dem Bachelor-Studiengang, bietet die Stadt auch unterschiedliche Berufe im Bereich Medien und IT, wie zum Beispiel als Mediengestalter/in Digital und Print, Fachrichtung Gestaltung und Technik und/oder Fachinformatiker mit dem Schwerpunkt Systemintegration oder Anwendungs-entwicklung, an.

Auch im gewerblich-technischen Bereich werden Auszubildende unter anderem für die Berufsbilder als Forstwirte oder Kfz-Mechatroniker bei der Feuerwehr gesucht. Die benötigten Schulabschlüsse unterscheiden sich je nach Ausbildungsberuf und reichen vom Hauptschulabschluss bis zur Fachhochschulreife (schulischer Teil). Darüber hinaus sind neben Abiturienten ausdrücklich auch solche Bewerberinnen und Bewerber erwünscht, die sich beruflich umorientieren wollen.  

Die Stadt Duisburg ist nicht nur während einer Pandemie ein attraktiver und krisensicherer Arbeitgeber. Sie bietet neben fundierten Ausbildungen in staatlich anerkannten Ausbildungsberufen vielfältige Aufgaben, eine enge Betreuung durch die Ausbilderinnen und Ausbilder sowie beachtliche Karrierechancen. Auch als familienfreundliche Arbeitgeberin gibt es die Möglichkeit bestimmte Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren, um der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerecht werden zu können.   

Bewerbungen sind ab sofort möglich. Weitere Informationen über die einzelnen Berufsbilder, die Bewerbungsfristen und das Verfahren sind online unter www.duisburg.de/ausbildung abrufbar. Weitere Einblicke in die Ausbildung gibt es unter www.facebook.com/ausbildung.DU oder www.instagram.com/stadtduisburg_ausbildung.

2. Juli:
Havarie des Kunst U-Boots Museum Küppersmühle

Gegen 16 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Duisburg gestern über ein havariertes U-Boot im Duisburger Innenhafen informiert, woraufhin die Beamten der Leitstelle sofort die zuständigen Kräfte alarmierten. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass es sich um ein Kunst U- Boot des Museums Küppersmühle handelte.
Das Boot hatte sich losgerissen, hing nur noch an einem Festmacher und hatte seine Position im Hafenbecken geändert. Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Mittels Seilwinde eines Rüstwagens und durch die Unterstützung der Feuerwehrtaucher wurde das Boot zurück in Position gebracht und im Anschluss ordnungsgemäß und sicher vertäut. An dem Einsatz waren 12 Kräfte der Berufsfeuerwehr beteiligt. Die Einsatzstelle wurde im Nahbereich gesperrt

Meidericher Bürgerverein „A59 DU für den Tunnel“ - Unterschriftenübergabe im Landtag  

Der Kampf für eine Tunnellösung der A59 in Meiderich geht weiter. Auf Einladung von Frank Börner (SPD) hatte heute der Vorsitzende des Meidericher Bürgervereins A59 Ausbau „DU für den Tunnel“ Peter Dahmen samt MitstreiterInnen Ursula Dahmen, Birgit Dehnen-Bottel sowie Ratsfrau Daniela Stürmann und Bezirksbürgermeister Peter Hoppe die Gelegenheit rund 5000 Unterschriften an SPD-Fraktionsvorsitzenden Thomas Kutschaty zu übergeben.

Der eigentliche Adressat ist NRW-Verkehrsminister Wüst, der aber leider bisher keine Gelegenheit sah, mit dem Bürgerverein ins Gespräch zu kommen und die Unterschriften entgegenzunehmen. „Das sind 5000 klare Aussagen von 5000 Duisburger Bürgerinnen und Bürgern für einen Tunnel und gegen eine oberirdische Lösung des Ausbaus der A59“, empört sich Börner. „Der Minister sollte den Menschen zuhören und ihre Sorgen ernst nehmen.“

Der Ausbau der A59 auf 8 Spuren als trennendes Brückenmonstrum quer durch Meiderich und Hamborn verursacht zusätzlichen Dreck und Lärm in den Stadtteilen. Das wollen die BürgerInnen nicht widerspruchslos hinnehmen. Kutschaty versprach hier zu helfen und die Unterschriften dem Verkehrsminister zukommen zu lassen. Der Bürgerverein hofft auf ein Umdenken des Ministers.  

V.l..: Birgit Dehnen-Bottel, Vorsitzender Meidericher Bürgerverein Peter Dahmen, Ursula Dahmen, Ratsfrau Daniela Stürmann, SPD-Fraktionsvorsitzender Thomas Kutschaty, Bezirks-Bürgermeister Peter Hoppe, Frank Börner MdL und Sarah Philipp MdL  

Der innovative Bau mache ihn stolz: OB lobt DRK-Seniorenzentrum Marien Campus
Am gestrigen 1. Juli besuchte Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link das neue DRK-Seniorenzentrum Marien Campus, das im April in Duisburg-Hochfeld eröffnet wurde. Der OB zeigte sich sichtlich beeindruckt von der Bauleistung, die das Deutsche Rote Kreuz gemeinsam mit dem Bauherrn, der CONESTA Consulting & Construction GmbH & Co. KG, erbracht hat.  

In gerade einmal achteinhalb Monaten Bauzeit haben die beiden DRK-Kreisverbände Düsseldorf und Duisburg die neue Pflegeeinrichtung in direkter Nachbarschaft zum Helios-Klinikum erbaut. Damit löste das Rote Kreuz sein Versprechen ein, das ehemalige Helios-Altenheim in kurzer Zeit an die heutigen Anforderungen eines zukunftsorientieren Seniorenzentrums anzupassen.
Duisburgs Oberbürgermeister machte sich davon gestern ein eigenes Bild. Während einer gemeinsamen Führung mit Bezirksbürgermeisterin Elvira Ulitzka, konnte er die fünfstöckige, stationäre Pflegeeinrichtung, die für 94 Bewohner:innen konzipiert wurde, begutachten, mit den dort lebenden älteren Menschen anregende Gespräche führen und die, ebenfalls in das Haus integrierte Tagespflege besuchen.

„Was hier entstanden ist, ist bemerkenswert“, so das Fazit von OB Link nach rund einer Stunde. „Das DRK hat hier am Standort eine innovative Pflegeeinrichtung geschaffen, mit der wir als Stadt werben können und das macht mich stolz. Ich gratuliere dem Roten Kreuz und dem Bauherrn zu dieser phänomenalen Bauleistung“.  

V.l.: Evelyn Balzer (Pflegedienstleitung), Sven Pöhlsen (Vorstandsvorsitzender DRK-Duisburg), Stefan Fischer (Vorsitzender des Vorstands DRK-Düsseldorf), Hans-Bernd Wiemann (Geschäftsführer DRK-Seniorenbetreuung gGmbH), Christiane Nierhaus-Koose (Einrichtungsleiterin), Peter Ibe (Schatzmeister DRK-Duisburg), Dr. Gabriele Schott (Chefärztin Helios Klinikum), Michael Brandstetter (Conesta GmbH), Elvira Ulitzka (Bezirksbürgermeisterin), Martin Szemkus (Geschäftsführer DRK Pflege- und Betreuung gGmbH, Sören Link (Oberbürgermeister Stadt Duisburg)  


Kommunale Investitionsoffensive – Umsetzung der Maßnahmen fast beendet    
Die Umsetzung der Maßnahmen der Kommunalen Investitionsoffensive (KIDU) in Duisburg befindet sich auf der Zielgeraden. Bisher konnten bereits 131 Projekte von insgesamt 142 erfolgreich beendet werden, so dass sich aktuell nur noch 11 Maßnahmen mit einer Investitionssumme von rund 24,6 Millionen Euro im Bau und somit kurz vor dem Abschluss befinden.  

Stadtentwicklungsdezernent Martin Linne begrüßt den Projektfortschritt: „Dieses Jahr endet das Förderprogramm und der Großteil der Maßnahmen ist bereits abgeschlossen. Besonders freue ich mich, dass durch KIDU in Duisburg viele Maßnahmen im Bereich Lärmschutz, energetische Sanierungen an Gebäuden und auch wichtige Maßnahmen zur Barrierefreiheit, wie beispielsweise der Einbau eines behindertengerechten Aufzugs im Kultur- und Stadthistorischen Museum, umgesetzt werden konnten.“

Die Stadt Duisburg erhält insgesamt 73 Millionen Euro an Fördermitteln aus der Investitionsoffensive. Zuzüglich des Eigenanteils der Stadt Duisburg beträgt die Gesamtinvestitionssumme 81 Millionen Euro. Der Rat der Stadt hat hierzu ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen. Im Fokus stehen dabei die Bereiche lärmmindernder Straßenbau, Schulen und Kitas, Ersatzbeschaffungen Feuerwehr, ÖPNV, Kultureinrichtungen und Parks sowie der Bereich Sport. Weitere Informationen gibt es auch auf der Internetseite www.duisburg.de/microsites/Vkommunale-investition  

3. Juli: Schulfrieden gesucht! Grundschulkinder und Eltern protestierten - Protest geht weiter


Erneute Corona-Schutzimpfungen in Marxloh erfolgreich    
Die Stadt Duisburg hat heute von 10 bis 18 Uhr erneut eine Sonderimpfaktion auf dem August-Bebel-Platz in Duisburg-Marxloh durchgeführt. Im Laufe der Aktion wurde die Beschränkung auf Postleitzahlenbereiche aufgehoben, so dass sich alle Duisburgerinnen und Duisburger kostenlos und ohne vorherigen Termin impfen lassen konnten.  
Neben dem Impfstoff von Johnson&Johnson konnte erstmalig auch eine Impfung mit BioNTech angeboten werden. Mit dem vorhandenen Kontingent konnten so rund 830 Erstimpfungen durchgeführt werden (320 Dosen Johnson&Johnson, 510 Dosen BioNTech).  
Die Impfung mit BioNTech bedingt eine Zweitimpfung, um eine vollständige Immunisierung zu gewährleisten. Für Montag, 16. August, wird daher an gleicher Stelle eine zweite Impfung ausschließlich für Personen angeboten, die sich dort heute mit BioNTech haben impfen lassen. Sprachmittler des Kommunalen Integrationszentrums haben die Aktion wieder begleitet, bei der Aufklärung geholfen und die Menschen bei Bedarf in ihren Herkunftssprachen unterstützt.

4. Juli:

Aktualisierter Zeitplan: Sperrungen rund um die Regattabahn
Im Zuge der Bauarbeiten für das Projekt 6-Seen-Wedau muss ab dem 21. Juni in Teilen die Joggingstrecke an der Regattabahn gesperrt werden. In einem ersten Schritt werden Sondierungsarbeiten im Boden durchgeführt, im Anschluss wird unterirdisch ein Betonrohr verlegt. Das Rohr leitet künftig Regenwasser in den Parallelkanal der Regattabahn ein; dies dient der Umsetzung des Konzepts der „wassersensiblen Stadt“ in Duisburg.

Die Zeitplanung der Sperrungen muss – bedingt durch Verschiebungen im Bauablauf – noch einmal aktualisiert werden: Zunächst wird ein Teil der Laufstrecke westlich von der Regattabahn gesperrt (parallel zur Elbinger Straße), die Vollsperrung wird vom 21. Juni bis voraussichtlich 11. Juli dauern, bis Anfang Dezember ist dann noch eine Teilsperrung geplant. Vom 5. bis voraussichtlich 23. Juli wird dann der Teil der Laufstrecke südlich der Regattabahn (parallel zur Wedauer Straße) voll gesperrt, eine Teilsperrung folgt dann noch bis Anfang Dezember.

Laufbegeisterte Duisburger müssen im Zeitraum der Sperrung jedoch nicht auf ihr Workout verzichten: Es wird eine Umleitung der Laufstrecke eingerichtet, diese verläuft über den Kiefern- und den Nachtigallenweg über den Kalkweg bis zur Wedauer Straße (s. Abbildung). Die Länge der Laufstrecke verlängert sich dadurch um rund einen Kilometer. Eine wichtige Info auch für alle Anwohner und Autofahrer: Vom 12. Juli an wird die Masurenallee zwischen der Einmündung Wedauer Straße bis zur Hausnummer 258 teilgesperrt. Es herrscht eine Einbahnstraßenregelung von der Einmündung Wedauer Straße in Fahrtrichtung Masurenallee 258. Die Gegenfahrtrichtung wird umgeleitet. Die Teilsperrung dauert voraussichtlich bis zum 8. November

Umleitung der Laufstrecke an der Regattabahn: Kommt man aus nördlicher Richtung von der Regattabahn, verläuft die Umleitungsstrecke über den Kiefern- und den Nachtigallenweg über den Kalkweg bis zur Wedauer Straße.

Endlich wieder möglich: Ferien auf dem AWO-Bauspielplatz

Pünktlich zum Ferienstart wird der AWOBauspielplatz zum Spiel- und Abenteuerort in Neumühl. Der AWO-Treff für die ganze Familie hat ab Montag, 5. Juli, wieder geöffnet. Von montags bis freitags und von 14 bis 18 Uhr wird auf der Alexstraße der Sommer zum Fest. Neugier ist beim Besuch dringend verlangt: Der AWO-Bauspielplatz präsentiert sich ab Montag frisch renoviert und mit einer fröhlich bunten Fassade.
Neu ist auch die Mitarbeiterin: Magdalena Hartisch heißt Kinder und Eltern in „ihrem Reich“ willkommen und freut sich, die kleinen und großen Gäste endlich kennenlernen zu können. Ein Besuch des Platzes ist ohne Voranmeldung und ohne Test möglich. Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel: 0203 580484 oder bauspielplatz@awo-integration.de sowie auf unserer Internetseite www.awointegration.de


Spiel- und Abenteuerort hat ab 5. Juli von montags bis freitags geöffnet

5. Juli:
Unwetterbedingte Einsätze für die Feuerwehr im Duisburger Westen und Süden
Gegen 15:00 Ortszeit ist am Sonntag eine Unwetterwarnug in der Leitstelle der Duisburger Feuerwehr eingegangen. Innerhalb kürzester Zeit liefen mehrere Hildeersuchen mit Überschwemmungen in den Kellern ein. Die Einsatzzahlen waren nach einer guten halben Stunde schon bei über 50 abzuarbeitenden Einsätzen. Die zuständigen Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr wurden zur Unterstützung alarmiert. 4 Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr befinden sich in den Einsätzen.
Insgesamt wurden ca.75 Einsätze abgearbeitet oder befinden sich noch in der Bearbeitung. Es wurden mehrere Keller und auch Straßenzüge mit Pumpen von den Wassermassen befreit. Die Feuerwehr wir mit einigen Einheiten des Grundschutzes und 5 Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.


Mi. 7. Juli:
Übergabe der Landes-Förderbescheide für Projekte Kuhlenwall und in Hochfeld

12. Juli:
50 Jahre Städte-WOW-Förderung: Stadt Duisburg nimmt mit dem RheinPark am landesweiten Fotowettbewerb teil  
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen startet zum 50-jährigen Jubiläum der Städtebauförderung eine Foto-Aktion in den sozialen Medien, bei welcher die schönsten Städtebauprojekte gesucht werden. Die Stadt Duisburg nimmt mit dem Projekt RheinPark ebenfalls am Wettbewerb teil. Ab heute können alle Bürgerinnen und Bürger bis zum 26. Juli über die schönsten Städtebauprojekte online unter www.mhkbg.nrw/nrwstaedtewow abstimmen.

Duisburg ist mit dem RheinPark in Hochfeld nominiert, der zu den beliebtesten Ausflugzielen der Stadt zählt. Die über 30 Hektar große Fläche ist ein schönes Beispiel, wie aus alten Industrieflächen Naherholungsidyllen geschaffen werden können. Der RheinPark ermöglicht hier nach über 150 Jahren wieder einen freien Zugang zum Rhein. 

Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin hat eine Stimme. Die zwölf Projekte mit den meisten Stimmen, werden zu einem Fotokalender für das Jahr 2022 gestaltet. Auf die drei bestplatzierten Kommunen wartet darüber hinaus jeweils ein Preisgeld von 10.000 Euro. Die Preisträger werden im Nachgang der Online-Abstimmung über die Accounts des Ministeriums in den sozialen Medien bekannt gegeben. Dort wird die Aktion unter dem Hashtag #NRWStädteWOW begleitet. Weitere Informationen zum Wettbewerb sind unter www.mhkbg.nrw/nrwstaedtewow-info einsehbar.   

 

Ab 14. Juli:

Wetterwarnung - update 14:00 Uhr
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein erneutes "Unwettervideo"  www.dwd.de, auf YouTube unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht.


Wetterwarnung
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein "Unwettervideo" unter www.dwd.de, auf YouTube unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht. Stand 13. Juli 17 Uhr


Straßen.NRW 14. Juli 17 Uhr -Unwetter in NRW:
 
Kurzfristige Sperrungen von Landes- und Bundesstraßen  
Aufgrund von Starkregen kommt es landesweit zu kurzfristigen Sperrungen von Bundes- und Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen. Besonders betroffen sind die Regionen Südwestfalen, Ville-Eifel und Rhein-Berg. Vor allem in engen Tallagen und an Abhängen entwickeln sich durch den Regen reißende Ströme, die ganze Straßenzüge unter Wasser setzen. Mit kurzfristigen Sperrungen muss gerechnet werden.  
Vielerorts ist mit Behinderungen durch Schlamm- und Wassermassen zu rechnen. Heftige Sturmböen von bis zu 90 Kilometern pro Stunde und Regengüsse von bis zu 200 Litern pro Quadratmeter haben vom Niederrhein über Köln bis Aachen und besonders stark im Raum Hagen zu heftigen Überschwemmungen geführt.  
In Südwestfalen wurde die B54 bei Hagen-Dehl von abfließenden Wassermassen stark beschädigt, an der B236 flossen großen Mengen Geröll auf die viel befahrene Straße, an der L693 bei Hohenlimburg lief das Wasser in Richtung Lenne und verhinderte die Weiterfahrt. Auch der Märkische Kreis in Nachrodt, Altena und der Kreis Olpe sind seit dem frühen Nachmittag besonders betroffen.   Auch im Kölner Raum gibt es teils große Verkehrsbehinderungen:  
Rechtsrheinisch:
·         L 73 Köln/Rath - halbseitig gesperrt wegen Überflutung
·         L409 – Vollsperrung in Wermelskirchen in Höhe Eipringhausen
·         L219 Leverkusen „Krummer Weg“ – Sperrung eingeleitet
·         L288 Leverkusen Schlebusch – überfluteter Rad-/Gehweg
·         L 407 – Tyrol zw. Remscheid und Solingen-Unterburg
·         L489 Köln/Rath – halbseitig gesperrt
·         L 289 Moitzfeld – starke Wasseransammlung
·         B237 Ohl kleiner Böschungsabgang, Rad-/Gehweg betroffen  
Linksrheinisch:
·         Der Militärring ist in Teilen gesperrt
·         B59 zwischen Rommerskirchen und Bocklemünd ist die Fahrbahn überflutet
·         eine Autobahnunterführung an der L93 wurde durch die Stadt Köln gesperrt
 ·         im Frechener Raum steht an der L496 in Fahrtrichtung Hürth nur noch ein Fahrstreifen zur Verfügung
·         in Köln-Rodenkirchen ist die L300 am Ortseingang Rodenkirchen überflutet und der Wasserablauf zum Rhein blockiert. Hier wurde die Straße ebenfalls in Abstimmung mit Polizei und Feuerwehr voll gesperrt.  
Im Sauerland sind aktuell folgende Landesstraßen gesperrt:  
·         L519 zwischen Eslohe-Obersalwey und -Niedersalwey
·         L928 zwischen Schmallenberg-Bracht und Lennestadt-Gleierbrück
·         L914 Schmallenberg-Oberhenneborn L840 Sundern-Altenhellefeld und Meschede-Visbeck  
Am Niederrhein sind besonders der Kreis Heinsberg sowie der Rhein-Kreis Neuss betroffen. Wenn der Starkregen nachlässt und die Wassermassen versickert sind, werden die Schadenssichtung und die Räumarbeiten beginnen.    
 

Spendeninformation: Aktion Deutschland Hilft Stichwort: Hochwasser Deutschland IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (Bank für Sozialwirtschaft)
Sperrungen von Bundes- und Landstraßen
Hochwasser: Überall sinken die Pegelstände, für Entwarnung aber definitiv zu früh
Flutkatastrophe: Viele Bahnstrecken zerstört, Wiederaufbau wird Monate dauern

Folgen des Unwetters an der Ahr zwischen Euskirchen und Bad Münstereifel (Quelle: DB AG/ Alexander Menk) - Gleise auf einer Länge von rund 600 Kilometern von den Unwetterfolgen betroffen.

 

Wetterwarnung - gültig bis 15. Juli
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein erneutes "Unwettervideo"  www.dwd.de, auf YouTube unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht.

Sperrungen von Bundes- und Landesstraßen im Überblick
Unwetter in NRW 14. Juli: Kurzfristige Sperrungen von Landes- und Bundesstraßen  

Bahnstrecken: Folgen des Extremwetters in Bochum-Dahlhausen (Fotos DB AG)


Extremwetter in NRW: Weiterhin massive Beeinträchtigungen auch im Bahnverkehr  
Unwetterfolgen führen am Donnerstag zu Einschränkungen im Bahnverkehr
• Taxi- und Hotelgutscheine an Reisende ausgegeben
• Alle Informationen zur aktuellen Verkehrslage auf bahn.de/aktuell  
Sturmtief Bernd wirkt sich weiterhin massiv auf den Bahnverkehr in NRW aus. Durch die extremen Niederschläge ist es u.a. zu Gleisüberspülungen, Fahrbahnstörungen und Beschädigungen von Betriebsanlagen gekommen. Eine Erfassung der Unwetterschäden ist vielerorts erst mit abfließenden Wassermassen möglich. Reisende müssen sich auch am Donnerstag auf Verspätungen und Zugausfälle einstellen und werden gebeten, Fahrten von und nach Nordrhein-Westfalen nach Möglichkeit zu verschieben. 
Für die vom Extremwetter betroffenen Regionen behalten alle für den 14. und 15. Juli 2021 gebuchten Tickets für den Fernverkehr ihre Gültigkeit und können entweder kostenfrei storniert oder bis eine Woche nach Störungsende flexibel genutzt werden. Sitzplatzreservierungen können umgetauscht werden. Betroffene Reisende, die ihre bereits gebuchte Reise nicht antreten möchten, können ihre Tickets kostenlos zurückgeben.
Aufgrund von Wassereinbruch ist Hagen Hbf derzeit gesperrt.  Der Nahverkehr ist in NRW vielerorts stark beeinträchtigt. Aufgrund der Streckensperrungen verkehren zahlreiche S-Bahn- und Regionallinien nicht oder nur eingeschränkt. Ersatzverkehre mit Bussen sind eingerichtet. Im Fernverkehr der Deutschen Bahn kommt es aktuell zu folgenden Einschränkungen:
• Der Abschnitt Köln - Wuppertal - Hagen - Dortmund ist derzeit nicht befahrbar. Hier kommt es zu Zug- bzw. Haltausfällen.
• Die Strecke Köln - Koblenz über Bonn Hbf ist nicht befahrbar. Der Abschnitt Köln - Koblenz über Bonn-Beuel auf der rechten Rheinseite ist befahrbar. Hier kommt es zu Verspätungen mit Haltausfällen. • Derzeit enden und wenden Züge aus Richtung Hannover/Bremen/Paderborn in Hamm(Westf) Hbf, Münster(Westf) Hbf sowie Dortmund Hbf. 
• Züge aus Richtung Norddeich/Emden enden und wenden in Münster(Westf) Hbf.
• Die Züge aus Richtung Süddeutschland enden und wenden in Koblenz Hbf bzw. in Köln Hbf. Eine Prognose darüber, wie lange der Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen beeinträchtigt sein wird, ist erst im Laufe des Tages möglich.  An vielen Bahnhöfen sind seit gestern zusätzliche Mitarbeitende im Einsatz. Reisende, die ihr Ziel am Mittwoch nicht mehr erreichen konnten, haben Taxi- und Hotelgutscheine erhalten. Darüber hinaus hat die DB Aufenthaltszüge an den Bahnhöfen Köln, Hamburg und Hannover bereitgestellt.  
Alle Verkehrsinformationen finden Reisende in den digitalen Auskunftsmedien unter www.bahn.de/aktuell, im DB Navigator sowie bei der telefonischen Reiseauskunft 030 297 0.   


Bahnstrecken:
Folgen des Extremwetters in Bochum-Dahlhausen (Fotos DB AG)

 
Strecke Essen - Wuppertal

Extremwetter sorgt für Wasser im Rahmer Bach


Zum Schutz vor Überflutung der Anger hatten die Düsseldorfer "Bachwächter" den Schieber wieder aufgedreht - nach vier Tagen war der Bach wieder ohne Wasser


Hochwasserhilfe: Stadt Duisburg hilft in stark betroffenen Regionen  
Die Stadt Duisburg hat sich in den vergangenen Tagen in den vom Hochwasser massiv betroffenen Regionen und für die dort lebenden Menschen mit großem Einsatz stark gemacht. Neben der Feuerwehr haben unter anderem auch das Stadtarchiv, die Wirtschaftsbetriebe Duisburg, die DVV, die GEBAG und die gemeinnützige GfB unterstützt oder konkrete Hilfe angeboten. Darüber hinaus haben viele Mitarbeiter der Stadt Duisburg und ihrer Tochtergesellschaften mit ehrenamtlichem Engagement im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr oder privat den Opfern der Flutkatastrophe tatkräftig beigestanden.

„Ich bin nicht überrascht, aber dennoch zutiefst beeindruckt, auf wie vielen verschiedenen Ebenen wir als Stadt Duisburg den Menschen beigestanden haben, die es am stärksten getroffen hat. Das Engagement auf dem Dienstweg, aber auch der ganz private Einsatz zeigt, dass wir hier in Duisburg nicht nur das Herz am rechten Fleck haben, sondern auch sofort für andere da sind, die Hilfe brauchen“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.  

Bereits am 14. Juli war die Bereitschaft 1 der Bezirksregierung unter Führung der Feuerwehr Duisburg, unterstützt durch die Freiwillige Feuerwehr des Löschzugs Homberg, im schwer vom Hochwasser betroffenen Erkrath im Einsatz. Ziel war es, Menschenleben zu retten und Hochwasserschäden im Überflutungsgebiet zu bekämpfen. Dieser Einsatz war der Startschuss für eine große Anzahl an Einsätzen, den die Duisburger Feuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr in den vergangenen Wochen geleistet haben.

Sie waren unter anderem: zur Unterstützung der Feuerwehr Oberhausen bei der Deichverteidigung an der Ruhr (16.7.) bei der Hochwasserbekämpfung in Wuppertal (17.7.) zur Vermisstensuche in Erftstadt (18.7.) mit einem Hochleistungspumpensystem zum Abpumpen eines Stausees in Euskirchen (18. bis 21.7.) oder auch bei der Wasseraufbereitung in Ahrweiler und zur Trinkwassersicherstellung in Dernau (seit dem 22.7.)  

Als Teil des Notfallverbunds von Archiven und Kultureinrichtungen ist die Feuerwehr außerdem gemeinsam mit Mitarbeitern des Stadtarchivs zur Bergung wassergeschädigten Archivguts in Leichlingen im Einsatz. Der Keller des dortigen Rathauses, in dem sich das Stadtarchiv befand, wurde beim Hochwasser vollständig überflutet. Die durchnässten Dokumente müssen nun aus dem Keller geborgen und an einer sogenannten Erstversorgungsstation auf dem Außengelände des Rathauses behandelt und für eine Gefriertrocknung vorbereitet werden.  

Direkt vor Ort im Krisengebiet sind auch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg im Einsatz. Mit mehreren Sperrgutfahrzeugen helfen sie in Hagen bei der Beseitigung der unbrauchbaren Hinterlassenschaften der Fluten. Ein sogenannter Saug- und Spülwagen ist in Euskirchen zum Freispülen der Abwasserkanäle vor Ort. Zur Beseitigung von Sperrgut half die WBD-Tochter Kreislaufwirtschaft Duisburg mit mehreren Abrollcontainer und einem Bagger am vergangenen Wochenende in Bad Münstereifel aus.  

Auch Netze Duisburg, ein Unternehmen im DVV-Konzern, hat mit seinem Know-how in der Krise geholfen: In Aachen haben Monteure Kabelmessungen durchgeführt, um ausgefallene Schaltanlagen wieder in Betrieb zu nehmen. Auch in Wuppertal wurde bei Kabelmessungen unterstützt.   Die GEBAG stellte Betroffenen möblierte Notwohnungen zur Verfügung und beteiligte sich mit 10 000 Euro an einer Spendenaktion des Verbandes der Wohnungswirtschaft für die „Aktion Deutschland hilft“.  

Auch die GfB hilft denen, die alles verloren haben: Mit ihrer Möbelwerkstatt bietet sie den betroffenen Städten und Kreisen (z.B.: Rhein-Erft-Kreis, Kreis Euskirchen, Rhein-Sieg-Kreis) an, Erstausstattungen für betroffene Familien zu bauen. Da die GfB als gemeinnützige Gesellschaft nicht spenden darf, werden die Möbel den Städten und Kreisen für einen sehr niedrigen Tarif bereitgestellt.   Daneben haben sich in vielen Fällen Mitarbeiter zusammengetan und für verschiedene Hilfsprojekte oder Organisationen wie ISAR Germany oder die DLRG gespendet, Sachspenden geleistet oder persönlich vor Ort – zum Teil während ihres Urlaubs – geholfen.  

Einsatz der Feuerwehr in Schuld

Einsatz der Feuerwehr zur Trinkwasserversorgung in Dernau

Einsatz der WBD mit Saug- und Spülwagen in Euskirchen

 


Auch ohne EDEKA: Starke Ankermieter für das „Torhaus-Areal“ an der Düsseldorfer Straße
- Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) wird das „Torhaus Süd“ beziehen
- AOK Rheinland/Hamburg schließt Mietvertrag für das „Torhaus Nord“
- Abrissarbeiten der ehemaligen Stadtbibliothek beginnen
Die Fokus Development AG konnte die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) für das „Torhaus-Areal“ an der Düsseldorfer Straße gewinnen. Die VBG wird mit dem „TorhausSüd“ südlich der Börsenstraße ein sechsgeschossiges Büro- und Verwaltungsgebäude mit einer Tiefgarage errichten und das Gebäude nach Fertigstellung als ihre neue Duisburger Bezirksverwaltung und Anlaufstelle für ihre Versicherten und Kunden selbst nutzen.
EDEKA ist kein Ankermieter mehr weil das Projekt mit dem Schwerpunkt Büronutzung neu konzipiert wurde. Hierfür ist eine zusammenhängende Tiefgarage, die im Untergeschoss beide Torhäuser miteinander verbinden wird, erforderlich. Für den EDEKA Markt entfällt somit aus Platzgründen die Fläche im Untergeschoss.
Die Konzeption und Vorentwurfsplanung für das „Torhaus Süd“ stammt von dem Hamburger Architekturbüro spine architects GmbH. Die VBG hat das öffentliche Ausschreibungsverfahren in Form eines Partnerschaftsmodells zur Vergabe der weiteren Planungs- und Bauleistungen initiiert. Der Bauantrag soll im 2. Quartal 2022 gestellt werden, die Bezugsfertigstellung ist im 3. Quartal 2024 vorgesehen.

Die Fokus Development AG gibt den Startschuss für den Bau ihres Projektes „Torhaus Nord“ an der Düsseldorfer Straße in Duisburg bekannt. Mit den vorbereitenden Entkernungsmaßnahmen ist begonnen worden. Der vollständige Abbruch des Gebäudes der ehemaligen Stadtbibliothek ist bis Ende Dezember 2021 geplant. Fokus wird an diesem Standort ein sechsgeschossiges Geschäftshaus mit ca. 11.400 qm Büro- und Gastronomieflächen errichten. Für das Erdgeschoss hat die AOK Rheinland/Hamburg einen Mietvertrag über ca. 1.700 qm abgeschlossen und wird an diesem Standort ein AOK-Haus eröffnen. Entworfen wurde das Gebäude von dem niederländischen Architekturbüro TCONCEPT aus Den Haag. Als Co-Architekt wurde das Duisburger Architekturbüro aib GmbH beauftragt.
Der Bauantrag soll im 4. Quartal 2021 gestellt werden, die Bezugsfertigstellung ist im 4. Quartal 2023 vorgesehen. Zusammen werden die beiden Gebäude zukünftig als „Torhäuser an der Düsseldorfer Straße“ zu einer der ersten Adresse für innerstädtische Büroflächen. Das Investitionsvolumen der Gesamtentwicklung liegt bei ca. 100 Mio. EURO. Mit der zukünftigen Neugestaltung der Börsenstraße wird dieser Parallellauf zur Königstraße städtebaulich maßgeblich aufgewertet und attraktiver gestaltet.

Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg: „Der Start der Entkernungsarbeiten und die erfolgreiche Vermarktung der Torhäuser unterstreichen die Attraktivität des Bürostandortes Duisburg. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Entwicklung an der Düsseldorfer Straße zudem positive Auswirkungen auf den Einzelhandel haben wird.“
Hendrik Hillebrand, Leiter der VBG-Bezirksverwaltung Duisburg: „Sowohl unsere Kundinnen und Kunden als auch die VBG-Beschäftigten der seit vielen Jahren in Duisburg ansässigen Bezirksverwaltung freuen sich schon sehr auf diesen zentralen Standort an der Düsseldorfer Straße, an dem wir unseren hohen Anspruch an Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit baulich umsetzen werden.“
Axel Funke, Vorsitzender des Vorstands (CEO) bei der Fokus Development AG: „Wir haben uns schon lange mit diesem Projekt beschäftigt und freuen uns, mit der VBG einen namhaften weiteren Investor für diesen Standort gewonnen zu haben, so dass nun der Startschuss für beide Gebäude gefallen ist.“ Oliver Hartmann, Regionaldirektor der AOK Ruhrgebiet: „Wir freuen uns schon sehr auf den neuen Standort für unser AOK-Haus in Duisburg. Er wird dann auch als Begegnungs- und Veranstaltungsstätte ausgebaut. So können wir das Thema Gesundheit für unsere Kunden noch erlebbarer machen.“

 

2020 Abriss des alten Volksbankgebäudes an der Börsenstraße abgeschlossen

Freier Blick von der Börsenstraße auf das Parkhaus an der Düsseldorfer Straße

Blick von der Düsseldorfer Straße auf das noch stehende ehemalige Stadtbücherei-Gebäude. Das abgerissen Gebäude war das ehemalige Domizil der Volksbank Rhein-Ruhr - Fotos baje 2020



24. Juli:
So sah der 1. Jahrestag am 24. Juli 2011 aus
 

Loveparade 2010 -2021:

Der Tunnel am Tag danach...

27. Juli:

Neues Parkhaus an den Sana Kliniken Duisburg eröffnet    
Das neue Parkhaus an den Sana Kliniken Duisburg nimmt wie geplant Anfang August seinen Betrieb auf und bietet Patienten, Besuchern und Mitarbeitern 560 Stellplätze. Bis zum 31. Juli ist das Parken dort kostenfrei.  
Mit einem Schnitt durch das Absperrband eröffneten Julia Disselborg, Geschäftsführerin der Sana Kliniken Duisburg und Almut Steinfeld, Geschäftsführerin der Sana Parkraum Gesellschaft, das neue Parkhaus an den Sana Kliniken Duisburg.
Da im letzten Jahr aufgrund der Corona-Vorgaben ein "Richtfest" nicht möglich war, hatte die Geschäftsführung nach Fertigstellung des Parkhauses zu einer Einweihung in lockerer Atmosphäre eingeladen. Als Gäste waren Mitarbeiter, Mitwirkende der am Bau beteiligten Firmen und der Stadt Duisburg, sowie Anwohner der Klinik eingeladen. Julia Disselborg bedankte sich bei allen Mitwirkenden für die termingerechte Fertigstellung des Parkhauses, dessen Bau im September 2020 begonnen wurde. Zum Start des Parkhauses stehen die Parkplätze für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und für die Öffentlichkeit bis Ende Juli kostenfrei zur Verfügung.  

Ein paar Daten zum Parkhaus, das eine Fläche von 3.600 Quadratmetern einnimmt: Es stehen auf fünf Geschossen insgesamt 561 Parkplätze zur Verfügung, davon 45 Frauenparkplätze und 12 Parkplätze für Menschen mit Behinderungen. Während der Bauphase wurden 2.400 Kubikmeter Erde ausgehoben, 2.740 Tonnen Beton, 293 Tonnen Stahl und 8,7 Kilometer Leitungen verbaut.
Zum Lärmschutz für Anwohner und Patienten wurde eine Fassadenverkleidung in Richtung Pregelweg und eine zusätzliche Lärmschutzwand zum angrenzenden Klinikgebäude angebracht. Für eine sichere Ein- und Ausfahrt war die Installation einer Ampelanlage und eine Änderung der Verkehrsführung notwendig. Im nächsten Abschnitt folgt der Bau eines neuen Ärztezentrums entlang des Kalkweges.


V.l.: Almut Steinfeld (Geschäftsführerin der Sana Parkraum Gesellschaft), Julia Disselborg (Geschäftsführerin Sana Kliniken Duisburg)



August


13. August:


Badeverbot im Rhein: Mehrsprachige Warnschilder aufgestellt  
Gemeinsam mit der Entwicklungsgesellschaft Duisburg hat die Stadt Duisburg mehrsprachige Warnschilder durch das MarxlohForum erstellen lassen, die nun an fünf Stellen entlang des Rheinufers vor dem Baden und Schwimmen im Rhein warnen. Neben einem Piktogramm warnen die Schilder in insgesamt sechs verschiedenen Sprachen vor der Lebensgefahr, in die sich Menschen beim  Schwimmen und Baden im Rhein begeben.  

„Die tragischen Unglücksfälle dürfen sich nicht wiederholen. Die Warnschilder werden dazu beitragen, dass mehr Menschen die Gefahren des Badens und Schwimmens im Rhein erkennen“, hofft Oberbürgermeister Sören Link.  
Die Gefahren des Rheinstroms werden leider immer wieder auch durch erfahrene Schwimmer unterschätzt. Die ins Wasser ragenden Kiesflächen und der Eindruck eines vermeintlich niedrigen Wasserstandes verleiten oft dazu, im Rhein zu waten oder zu baden. Die Fließgeschwindigkeit des Rheins ist vor allem in der Mitte sehr hoch. Soge und Strömungen machen das Gewässer auch im Uferbereich unberechenbar.

Vorbeifahrende Schiffe sorgen darüber hinaus für Rückwellen, die teilweise so heftig sind, dass insbesondere auch im niedrigen Wasser stehende Kinder hiervon umgerissen und abgetrieben werden können.  
Wenn jemand Personen im Rhein sieht, die augenscheinlich in Not geraten sind, wird dringend empfohlen, nicht selber ins Wasser zu springen. Stattdessen sollte sofort die Feuerwehr unter der

 Rufnummer 112 verständigt werden.

 


Ölüm tehlikesi: Yüzmek yasaktır! Acil çağrı: 112
Risc de moarte: Nu inotati si nu faceti baie! Apel de urgenta:112
Опасност за живота: Плуването и къпането са забранени! Номер за спешни случаи: 112
Danger of death: No swimming! Emergency call: 112

Danger de mort : ne pas nager ni se baigner ! Numéro d‘urgence: 112


25. August:

Sofortprogramm Innenstadt für Duisburg – Anmietungsfonds für Ladenlokale startet Leerstehende Ladenlokale ab sofort für neue, innovative Ideen zu vergeben   
D
ie Innenstädte sind für die Stadtentwicklung von besonderer Bedeutung und durch die Coronakrise unter Druck geraten. Leerstände und geringe Besucherzahlen gefährden die traditionsreichen Innenstädte als Orte der Begegnung und des Handels.  

Aus diesem Grund hat die Landesregierung NRW ein Sofortprogramm Innenstadt aufgelegt, das auch in Duisburg zur Anwendung kommt. Die Stadt Duisburg und die Wirtschaftsentwicklung Duisburg Business & Innovation (DBI) starten einen Anmietungsfonds für Ladenlokale, der mit 100.000 € ausgestattet ist. Der Anmietungsfonds ermöglicht es, in Duisburg Unternehmen in guten Lagen der Innenstadt anzusiedeln, für die das hohe Mietniveau dort bisher nicht erschwinglich war.  

„Der Anmietungsfonds ist ein wichtiges Instrument zur Revitalisierung unserer Innenstadt. Durch eine subventionierte Miete können in bisherigen Leerständen nun spannende Einzelhandelskonzepte, Pop-up-Stores, Start-ups, Gastronomen, Dienstleister und Künstler anmieten, wodurch sie die Attraktivität der Innenstadt steigern”, sagt Oberbürgermeister Sören Link zum Start der Aktion.  

„Als Dienstleister und Partner des Einzelhandels und der Immobilienwirtschaft sind wir froh, nun über ein schlagkräftiges Instrument gegen den Leerstand und für neue Geschäftsmodelle in der City zu verfügen. Die Bewerbung um die Fördermittel kann ab sofort über unsere Webseite eingereicht werden.“, ergänzt DBI-Geschäftsführer Rasmus C. Beck.  

Es haben sich bereits die ersten Eigentümer von Ladenlokalen in der Duisburger City bereit erklärt, aktiv mitzumachen. Sie verzichten dabei auf 30 % der zuletzt realisierten Miete und erfüllen somit die Voraussetzung, um am Sofortprogramm Innenstadt teilnehmen zu können. „Nur gemeinsam schaffen wir es, unsere Innenstadt zu erhalten – jeder muss einen Teil der Belastung tragen, um weiterhin eine attraktive und lebenswerte Innenstadt zu haben“, resümiert Wirtschaftsdezernent Andree Haack.  
Die Förderung ist bis zum 31.12.2022 befristet.
Im Anschluss der Mietförderung endet der Vertrag ohne weitere Verpflichtungen oder wird bestenfalls unter den beteiligten Akteuren weitergeführt. Es ist auch möglich, verschiedene Konzepte unter einem Dach zu vereinen. Die zuschussfähige Größe des Ladenlokals ist dabei auf 300 m² beschränkt.    

Nähere Informationen zum Konzept können unter https://www.duisburg-business.de/sofortprogramm-innenstadt eingeholt werden. Dort ist es auch möglich, sich direkt zu bewerben. Eine Fachjury wählt aus den eingegangenen Konzepten unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Ladenlokale die zu fördernden Bewerber*innen aus. Ebenfalls können sich weitere Eigentümer*innen, die einen Leerstand in der Duisburger Innenstadt zu verzeichnen haben, bei der DBI als Koordinatorin der Aktion melden.


26. August:

Bund-Länder-Vereinbarung unterzeichnet: 5-StandorteProgramm ist startklar  
Mit der Anfang August unterzeichneten Bund-Länder-Vereinbarung ist der Weg frei für die Bereitstellung von Strukturhilfen zum Kohleausstieg. Neben Duisburg sind noch die NRW-Städte Gelsenkirchen, Herne, Hamm und der Kreis Unna als Standorte von Steinkohlekraftwerken betroffen.   „Die Strukturhilfen tragen ganz entscheidend dazu bei, das Tempo weiter zu erhöhen, mit dem wir Duisburg zukunftsfähig aufstellen“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. Wirtschaftsdezernent Andree Haack ergänzt: „Wir begrüßen es sehr, dass die Grundlagen für den Start des 5-StandorteProgramms nun geschaffen sind.“  

Das 5-StandorteProgramm ist ein wichtiger Baustein für die Transformation der Steinkohlekraftwerksstandorte im Ruhrgebiet. Noch bevor die Kraftwerke stillgelegt werden, entstehen durch innovative Projekte neue und gut bezahlte Arbeitsplätze für die Menschen in der Region. „Das ist ein wichtiger Impuls für die Entwicklung unserer Flächen. Insbesondere die Wasserstofftechnologie ist von großer Bedeutung. Sie hat das Potenzial, einer ganzen Region einen gewaltigen Innovationsschub zu geben“, sagt Sören Link.                                                                                                                                                       
„Es gibt eine Vielzahl von Projektideen“, sagt Andree Haack und erläutert: „Die Stadt setzt dabei auf Projektideen in den Handlungsfeldern Flächenentwicklung, 5G-Ausbau und Wasserstoff-Nutzung. Die Fördergelder sollen wertvolle Impulse für Wirtschaft, Beschäftigung und Wertschöpfung in Duisburg und die umliegenden Regionen auslösen. Im Fokus steht vor allem die Investition der Fördergelder in neue, innovative Wirtschaftsfelder.“  

Drei Projekte wurden bereits in einer Vorlage (20-0777) für den Rat der Stadt Duisburg exemplarisch hervorgehoben: Einen Schwerpunkt bildet das geplante Technologie-Quartier in Wedau Nord. Das ehemalige Bahngelände, zwischen dem Sportpark und Sechs-Seen-Wedau gelegen, ist 30 Hektar groß und wird von der Stadttochter GEBAG entwickelt. Geplant sind die Verlegung der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Universität Duisburg-Essen und angegliederter Institute auf die Entwicklungsfläche sowie die Entstehung eines Technologiezentrums.

Im Technologiezentrum können sich sowohl wissenschaftliche Institute als auch innovative, technologieaffine Start-ups ansiedeln. Die räumliche und funktionale Verknüpfung von Wissenschaft, Wirtschaft, Forschung und Lehre ermöglicht inter- und transdisziplinäre Kooperationsprojekte. Dadurch sollen unter Beachtung der Nachhaltigkeitsziele neue Beschäftigungsverhältnisse und Wertschöpfung generiert werden, um den Strukturwandel nach dem Kohleausstieg zu schaffen. Mit der „Initiative 5G – Anwendungsfelder für Logistik, Mobilität und SmartCity“ soll ein Testfeld für ein 5G-Netz aufgebaut werden, um daran anschließend neue Logistiklösungen und Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Wasserstoff-Hub – hier geht es um die Einrichtung eines H2-Campus zur Erforschung der Brennstoffzellentechnologie und um den Aufbau eines Startup-Hubs für Wasserstoff-Anwendungen sowie um die Errichtung einer Ausbildungsstätte für neue Beruf im Kontext der zukünftigen H2-Nutzung.   Ein eigens für das 5-StandorteProgramm eingerichtetes Projektbüro in Duisburg soll die neuen Projektideen initiieren, begleiten, vernetzen und zur Förderung einreichen. Als Bindeglied zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung soll das Projektbüro arbeiten und den gezielten Auf- und Ausbau von Projektbeziehungen zwischen den Bereichen unterstützen.

 

Aktuell bereitet die Stadt zur Errichtung dieses Projektbüros einen Förderantrag über die Förderrichtlinie „STARK“ - Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten zum „5-StandorteProgramm“ – vor. „Und da hilft es sehr, wenn das Land Nordrhein-Westfalen den notwendigen Kofinanzierungsanteil an den Strukturhilfen übernehmen würde, damit Duisburg unabhängig von der Haushaltslage die bis 2038 abzurufenden Gelder in Anspruch nehmen kann“, betont Andree Haack die Dringlichkeit für Duisburg.   


Duisburg Kontor GmbH: Bestürzung und Unverständnis über Jury-Entscheidung des Deutschen Marken-Awards 2021  
Mit Bestürzung und Unverständnis haben Geschäftsführung und Team der Duisburg Kontor GmbH zur Kenntnis genommen, dass es in der Kategorie „Beste neue Marke“ des ABSATZWIRTSCHAFT Marken-Awards völlig überraschend zu keiner Preisverleihung gekommen ist. Duisburg Kontor und die Werbeagentur Cantaloop als Projektpartner waren zuvor mit der neuen Marke „Duisburg ist echt“ von der Jury für den Preis in dieser Kategorie nominiert worden.
Daneben war als weiterer Kandidat das Verkehrsunternehmen Bentheimer Eisenbahn aus Nordhorn ebenfalls nominiert worden. Verärgert reagierte man in Duisburg vor allem auf die widersprüchlichen Begründungen für die Entscheidung: In Veröffentlichungen dazu heißt es von Seiten der Jury, die Einreichungen seien vor allem durch sogenannte Marken-Relaunches geprägt gewesen. Die Marke sei nachweislich neu, betonen hingegen die Verantwortlichen.


„Unsere Marke Duisburg ist echt wurde mit einem umfangreichen Beteiligungsverfahren vollständig neu entwickelt“, erklärt Duisburg Kontor-Geschäftsführer Uwe Kluge. Auf Nachfrage teilte ihm die Geschäftsführung der Handelsblattgroup, zu der die Fachzeitschrift ABSATZWIRTSCHAFT gehört, hingegen mit: Die Jury war am Ende einer langen Diskussion der Ansicht gewesen, dass es sich bei Duisburg ist echt um eine Kampagne und nicht um eine neue Marke handele.


„Unsere Bewerbung für den Marken Award in der Kategorie Beste neue Marke ist vor der Nominierung von der gleichen Jury geprüft worden“, so Kluge. „Wir stellen uns auch im Finale jedem Wettbewerb. Aber wenn das Finale mit einer so kruden Begründung abgesagt wird, dann gibt es keinen Gewinner“, sagt Kluge. Und Tom Hoffmann, Geschäftsführer der Werbeagentur Cantaloop, ergänzt: „Duisburg ist echt steht als eigenständige Dachmarke für verschiedene Kampagnen, die bereits erfolgreich abgeschlossen werden konnten.“


Als Beispiel nennt er die Kampagne Duisburg ist echt solidarisch, die während des ersten Lockdowns mit Erfolg an den Zusammenhalt der Menschen in Duisburg appelliert habe. Kluge und Hoffmann sind sich einig darin, dass der Anspruch an die Professionalität bei den Bewerbern um den Award auch für den Wettbewerb und seine Durchführung selbst gelten sollte. „Denn der eigentliche Verlierer hier ist die Glaubwürdigkeit des Marken Awards und seiner Jury“, resümieren die beiden Geschäftsführer.


Die neu entwickelte Marke „Duisburg ist echt“ wurde von der Jury des Marken-Awards der Zeitschrift ABSATZWIRTSCHAFT und des Deutschen Marketing Verbands für den Preis in der Kategorie „Beste neue Marke“ nominiert. Ebenfalls nominiert war die neu eingeführte Marke „Regiopa“ des regionalen Verkehrsunternehmens Bentheimer Eisenbahn aus Nordhorn. Insgesamt wurden zunächst zehn Bewerbungen in fünf Kategorien für die Finalrunde nominiert.
Bei der Bekanntgabe der Preisträger am 24. August 2021 hieß es dann, man habe sich nachträglich dazu entschieden, in der Kategorie „Beste neue Marke“ in diesem Jahr keinen Preis zu vergeben, da die Einreichungen vor allem durch Marken-Relaunches geprägt gewesen sind und weniger durch tatsächliche neue Marken. Das weisen die Verantwortlichen zurück und verweisen darauf, dass ihre Bewerbungen es kaum ins Finale geschafft hätten, wenn nicht belegbar wäre, dass die Marke neu sei. Schließlich sei es zudem die gleiche Jury gewesen, die die Nominierungen zuvor festgelegt habe und nun die Kategorie zurückziehe.


Interboden inestiert im Neubaugebiet Alter Angerbach
Das Ratinger Unternehmen Interboden will im Neubaugebiet "Am Alten Angerbach" in Duisburg-Huckingen sechs Mehrfamilienhäuser mit rd. 35 Eigentumswohnungen sowie acht Doppelhaushälften erstellen. Der erstmals in Duisburg aktiv werdende Investor erwarb die drei Baugrundstücke mit einer Gesamtgröße von rd. 4.700 m² für rundf 300 Wohneinheitn von der Stadt Duisburg. Die meisten Wohnungen sind zwischen 80 und 90 m² groß, insgesamt entstehen rd. 1.300 m² Wohnfläche. Die Bauarbeiten sollen 2022 beginnen und 2024 abgeschlossen sein. 


27. August:


Emissionsfreie Mobilität der Zukunft: DVG testet Wasserstoffbus  
Die Zukunft der Mobilität ist emissionsfrei. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) als der Mobilitätsdienstleister in der Stadt stellt daher die Weichen für einen emissionsarmen öffentlichen Personennahverkehr in Duisburg. Noch in diesem Jahr werden die ersten Elektrobusse auf der Linie 934 eingesetzt. Parallel nimmt die DVG eine weitere, nachhaltige Antriebstechnologie in den Blick: Zwischen 27. und 31. August testet die DVG einen Wasserstoffbus.

„Die Entwicklung neuer Antriebstechnologien schreitet schnell voran. Wir wollen alle Möglichkeiten im Blick haben, um unsere Flotte der Zukunft zu planen und damit einen entscheidenden Beitrag zur Verkehrswende zu leisten“, erklärt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der DVG.   Die Mitarbeiter der Buswerkstatt der DVG werden das Fahrzeug des Herstellers Caetano am Freitag, 27. August, am Betriebshof Unkelstein in Empfang nehmen. Die Werkstatt-Mitarbeiter erhalten eine Schulung zur Technik des Busses und natürlich wird auch das Fahrpersonal dann mit dabei sein. Denn der Bus vom Typ H2.City Gold wird in den folgenden Tagen auf verschiedenen Linienwegen getestet.

„Wir beschäftigen uns schon längere Zeit mit dem Thema Wasserstoff und haben verschiedene Szenarien geprüft, wie wir solche Fahrzeuge bei uns unterbringen könnten und wie eine notwendige Infrastruktur aufgebaut werden könnte“, erklärt Marc Schwarzer, Abteilungsleiter Fahrzeugtechnik Bus bei der DVG. Der Testbus ist mit einer Brennstoffzelle ausgestattet, die mit Hilfe des Energieträgers Wasserstoff elektrische Energie erzeugt, die dann den Elektromotor und somit die 2. Achse des Busses antreibt.  


Mit bis zu 600 Kilometern Reichweite eignet sich ein solcher Wasserstoffbus für den Einsatz im Linienbetrieb der DVG und ist zudem lokal emissionsfrei. Voraussetzung ist dann aber eine eigene Wasserstoff-Tankstelle auf dem Betriebsgelände. „Wir können unsere Busflotte mit rund 100 Fahrzeugen nicht kurzfristig umstellen, weil eben nicht nur die Busse dafür maßgeblich sind, sondern auch die Lade-, Tank- und Werkstatt-Infrastruktur. Das erfordert genaue Planung, die wir für das Thema Wasserstoff nicht nur bei der DVG, sondern auch bei anderen Unternehmen aus dem DVV-Konzern gemeinschaftlich vorantreiben“, erläutert Marcus Wittig.  

Die Verkehrswende hin zu einem emissionsfreien ÖPNV ist das erklärte Ziel der DVG. „Das ist eine Aufgabe für eine ganze Dekade, eine Umstellung des Fuhrparks mit der dazugehörigen Infrastruktur ist zudem sehr kostenintensiv“, so Wittig. Im Vergleich zu einem Dieselbus mit Euro-6-Abgasnorm ist ein Wasserstoffbus heute noch fast doppelt so teurer. Mit Hilfe öffentlicher Fördermittel können Teile der Mehrkosten wieder aufgefangen werden. „Es lässt sich heute noch nicht absehen, ob sich im öffentlichen Nahverkehr die klassische Elektromobilität mit Batteriespeichern, oder der Wasserstoff oder beide Antriebstechnologien in sinnvoller Koexistenz durchsetzen werden. Die DVG wird aber alle Möglichkeiten bewerten und wenn sinnvoll auch nutzen, um langfristig den ÖPNV in Duisburg emissionsfrei zu gestalten“, sagt Wittig.  

 Die DVG wird einen Wasserstoffbus in den kommenden Tagen auf verschiedenen Strecken im Stadtgebiet testen. Foto DVG


31. August:

Duisburg und akute Coronafälle
In den vergangenen Tagen hat das Duisburger Gesundheitsamt insbesondere an den Schulen eine Vielzahl neuer Coronafälle registriert. Waren es vor einer Woche noch 16 Fälle, so sind es am gestrigen Montag bereits 166. Mit dieser erheblichen Zunahme an Infektionen geht auch eine Vielzahl an Quarantäneanordnungen einher. So befanden sich gestern aufgrund eines Kontakts in Schulen rund 270 Grundschülerinnen und Grundschüler sowie 430 Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen in Quarantäne - die Zahl der durch private Kontakte in Quarantäne befindlichen Kinder und Jugendlichen nicht mit eingerechnet.


Geimpfte und Genesene müssen nicht in Quarantäne. Um den Präsenzunterricht nach den Vorgaben des Landes NRW weiter aufrechtzuerhalten, setzen wir die Vorgaben des Ministeriums um und ordnen daher nur bei Sitznachbarn der positiv getesteten Person eine Quarantäne an. Sollten allerdings mehrere Kinder in einem Klassenverband positiv sein, sind in Einzelfällen weitergehende Maßnahmen erforderlich. Auch bei einem Positivfall im offenen Ganztag werden derzeit nur die besonders engen Kontakte zu einer 14-tägigen Quarantäne verpflichtet.

Die Möglichkeit die Quarantäne durch Nachweis eines negativen Testes zu verkürzen besteht nicht. Einzelfallentscheidung bei speziellen Fallkonstellationen bleiben dem Gesundheitsamt dabei immer vorbehalten. In Kindertageseinrichtungen trifft die Quarantäne derzeit im Regelfall nur die Kinder der betroffenen Gruppe. "Wir versuchen mit großem Einsatz, einen vertretbaren Kompromiss zwischen dem Gesundheitsschutz und dem berechtigten Wunsch der Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern nach einer regelmäßigen Beschulung gerecht zu werden. Das sehr lebhafte Infektionsgeschehen sorgt jedoch dafür, dass dieser Balanceakt leider nicht immer gelingen kann", sagt Ludwig Hoeren, Leiter des Duisburger Gesundheitsamts.      

Die Stadt Duisburg bietet jedem die Möglichkeit, sich kostenlos und ohne vorherige Anmeldung von 8 bis 20 Uhr im Impfzentrum/Theater am Marientor an der Plessingstraße 20 impfen zu lassen. Schützen Sie aber auch sich und andere, indem Sie die bekannten Hygienehinweise anwenden. Unter www.du-testet.de besteht zudem die Möglichkeit an vielen verschiedenen Standorten in den Stadtbezirken einen kostenlosen Coronaschnelltest zu machen.

Außerdem können Sie die offizielle deutsche Corona-Warn-App nutzen: Sie hilft festzustellen, ob Sie in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich. Mehr Infos unter https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app.  


Sanierung Aula und Sporthalle Landfermann-Gymnasium abgeschlossen  

Das Aula- und Sporthallengebäude des Landfermann Gymnasiums wurde heute nach Abschluss der Sanierungsarbeiten durch das Immobilien-Management Duisburg (IMD) offiziell wieder in Betrieb genommen. Oberbürgermeister Sören Link und Thomas Krützberg, Geschäftsführer des IMD, trafen sich vor Ort mit dem Schulleiter Christof Haering, um sich das moderne Gebäude anzusehen. Am Rundgang nahmen auch Bezirksbürgermeisterin Elvira Ulitzka, der Schulausschuss-Vorsitzende Jürgen Edel und die Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas teil.  

„Dieses Gebäude befindet sich nun auf dem neuesten Stand und verfügt über allerlei Raffinessen. Es wurde mit Landes- und Eigenmitteln vom IMD saniert und bietet den Schülerinnen und Schülern jetzt eine solide Grundlage auf ihrem Bildungsweg“, so Oberbürgermeister Sören Link.   IMD Geschäftsführer Thomas Krützberg ergänzt: „Gut sanierte und moderne Gebäude erfüllen in der Schullandschaft die Funktion eines weiteren Pädagogen. Ich bin zuversichtlich, dass der Schulgemeinde der tägliche Schulbetrieb jetzt besser gelingen wird.“  


„Wir bekommen eine Aula, die in Sachen energetische Sanierung, Ausstattung, Brandschutz, Technik und Lüftung Platz für 450 Personen bietet. Und die Sporthalle ist darüber hinaus noch mit einer behindertengerechten Sanitärausstattung modern und schön ausgerichtet“, bedankt sich Christof Haering bei seinen Gästen.  
Das Gebäude wurde in den vergangenen zwei Jahren aufwändig saniert. Dafür standen Fördermittel des Landes aus dem Kommunalen Investitions-Fördergesetz Titel I (KInvFöG I) und Eigenmittel der Stadt Duisburg in Höhe von  insgesamt 4,8 Millionen Euro zur Verfügung.  

Das ursprüngliche und älteste Gebäude der Schule ist aus dem Jahr 1909 und mittlerweile als Denkmal ausgewiesen. Das seitlich angebaute Hausmeisterhaus entstand Anfang des 20. Jahrhunderts. Der Erweiterungsbau wurde in den 1970er Jahren am Hauptgebäude angebaut. Das nun sanierte Aula- und Sporthallengebäude ist ursprünglich 1970 errichtet worden.  

Der gesamte Gebäudekomplex war vor der Sanierung lediglich als eine ungedämmte Stahlbetonkonstruktion ausgeführt. Unterschiedliche Gebäudehöhen, Dachterrassen und Flachdächer prägen das äußere Erscheinungsbild. An die eingeschossige Sporthalle schließen sich erforderlichen Nebenräume an. Über den Nebenräumen befindet sich im ersten und zweiten Obergeschoss die Aula.   Die Komplettsanierung gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG) umfasste eine komplette Schadstoffsanierung. Außenwände wurden gedämmt, Fenster und Türen erneuert, ebenso die Dacheindeckung. Außen wurde ein Sonnenschutz angebracht. Alle Bauteile der technischen Gebäudeausrüstung von Heizung-, Sanitär- und Elektroanlagen wurden erneuert. Zudem wurden eine LED-Beleuchtung und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung installiert.  

Die Innenräume von Aula und Sporthalle wurden neu gestaltet und sind nun barrierefrei. Ebenso die Umkleide-, WC- und Duschräume. In der Sporthalle  wurden Sportgeräte erneuert und ertüchtigt, ein Trennvorhang sowie eine Prallschutzverkleidung eingebaut. In der Aula wurden die Bühne, Musikanlage, Tische, Stühle sowie Vorhänge erneuert.      

Von links: Bezirksbürgermeisterin Elvira Ulizka, Schulausschussvorsitzender Jürgen Edel, IMD Geschäftsführer Thomas Krützberg, Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas, Oberbürgermeister Sören Link und Schulleiter Christof Haering. IMD Projektleiter Claas Frein erklärt die Neuerungen.

Spendensammlung für Opfer der Flutkatastrophe und wohltätige Duisburger Organisationen
Die Hochwasserkatastrophe verliert zunehmend an medialer Aufmerksamkeit. Die Opfer aus verschiedenen Regionen Deutschlands benötigen weiterhin Unterstützung beim verarbeiten der Katastrophe sowie beim Wiederaufbau ihrer Heimat. Der Starkregen und das Hochwasser vom 14. und 15. Juli in Nordrhein-Westfalen und Rheinland- Pfalz hatte eine der folgenschwersten Naturkatastrophen in der Geschichte der Bundesrepublik zur Folge. Hierbei kamen mehr als 180 Menschen ums Leben, hunderte wurden verletzt. Tausende verloren ihr Hab und Gut.
Finanzielle Hilfen aus staatlicher Hand können sie erst Mitte September erwarten. Aus diesem Grund haben der Verband der Duisburger Bürgervereine für die Dorfgemeinschaft Bliesheim e.V. ein Spendenkonto eingerichtet. Um die Folgen des Hochwassers zu mildern und den betroffenen Menschen zu unterstützen, werden Geldspenden unter folgendem Konto gesammelt: Sparkasse Duisburg, IBAN: DE36 3505 0000 0200 401214

Doch damit nicht genug. Aus den Augen sollte man nicht die Menschen und die Probleme in den eigenen Reihen aus den Augen verlieren. Die Kinderarmut ist in Duisburg besorgniserregend. Viele Kinder gehen morgens ohne Frühstück zur Schule und ihre Eltern können das Geld für die Schulbücher nicht bezahlen. Viele Duisburger sind von Armut bedroht und nutzen die Hilfsangebote der stadtbekannten Anlaufstellen. Auch hier will der Verband Duisburger Bürgervereine eine Stütze für das ehrenamtliche soziale Wirken der Organisationen Herzenswärme Duisburg e.V., Duisburger Tafel und Immersatt sein.
Jede Anlaufstelle konnte eine Spende in Höhe von 800 Euro für ihr Engagement in Empfang nehmen. „Durch unsere Spende sagen wir Danke an die Spendenempfänger“, so der Vorsitzende des Verbandes der Duisburger Bürgervereine. Die soziale Verantwortung des Verbandes drückt sich durch den Spendenaufruf aus.

Spendenempfänger vordere Reihe von Links: Nicole Elshoff von Immersatt Kinder- und Jugendtisch e.V. Günter Spikofski von Tafel Duisburg e. V., Manuela Bexte von Herzenswärme e.V , Verband Duisburger Bürgervereine e.V. hintere Reihe von Links:Hermann Weßlau, Vorsitzender, Günter Pfeiffer, 2. Vorsitzender, Karin De Graef, Schriftführerin, Sascha Westerhoven, Schatzmeister

 

 

September


02. September:
Technologie- und Innovationszentrum Wasserstoff (TIW) kommt nach Duisburg  
Präzise ausgearbeitetes TIW-Konzept überzeugte das Bundesverkehrsministerium 
Der Standort Duisburg-Hüttenheim verspricht beste Erfolgschancen für die Entwicklung von marktfähigen Mobilitätsanwendungen aufgrund seiner herausragenden Infrastruktur, vorhandener Expertise und einem traditionell starken Verbund aus Wirtschaft und Wissenschaft.
 
Duisburg ist startklar, weil der Standort am Gelände der Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH (HKM) bereits heute gute infrastrukturelle Rahmenbedingungen für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft bietet und lokale Wirtschaft und Industrie bereits jetzt in die Wasserstofftechnik investieren.
Zahlreiche schwergewichtige Unternehmen aus Industrie und Mittelstand verzahnen Schwerindustrie und Logistik und fördern H2-Technologien. TIW soll Prüf-, Test- und Know-how-Zentrum und Innovationsbegleiter für Produkte der Wasserstoffmobilität sein und die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften vorantreiben.
Das TIW bildet damit einen wichtigen Meilenstein für den Strukturwandel der Region und die Basis für die Weltmarktführerschaft Deutschlands in der Wasserstoffmobilität.
Das Forschungszentrum ZBT der Universität Duisburg Essen koordiniert den Aufbau des TIW, an dem sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus NRW beteiligen.
 
Duisburg eines der deutschen Wasserstoffzentren
Nun ist es sicher: Duisburg wird ein Standort des neuen Netzwerks an Wasserstoff-Zentren für die Mobilität. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat am Donnerstag, 2. September 2021, die Entscheidung verkündet, dass an vier Standorten in Deutschland die Entwicklung der zukünftigen Wasserstoff-Technik für Mobilität, Transport und Logistik durch die Einrichtung von spezifischen Zentren unterstützt wird. Den Zuschlag erhielten außer Duisburg auch Pfeffenhausen und Chemnitz sowie Flugzeug- und Seefahrt-orientierte Standorte in Norddeutschland. Insgesamt sind 290 Mio. Euro avisiert von denen 60 Mio. Euro nach Duisburg kommen sollen.
 
Technologieunterstützung: von der Idee zum Produkt
Der Plan des Konsortiums aus regionalen Unternehmen, Wissenschaftseinrichtungen sowie der Stadt Duisburg und des Landes NRW sieht vor, innerhalb der nächsten Jahre ein neues Prüf-, Test- und Know-how Zentrum im Duisburger Süden aufzubauen. Es soll Unternehmen in Deutschland Technologieunterstützung bieten, um die Markteinführung von Produkten für innovative Antriebslösungen auf Basis von Wasserstoff und Brennstoffzellen-Technik zu unterstützen.
 
Koordiniert wird die Entwicklung der in Duisburg unter dem Namen „TIW“ aufgestellten Einrichtung vom seit beinahe 20 Jahren hier ansässigen Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT). ZBT-Geschäftsführer Dr. Peter Beckhaus sieht im TIW ein großes Potenzial für die Region und die Realisierung klimaschonender Antriebslösungen: „Wir stehen als ZBT natürlich weiter für Forschung und Technologieentwicklung für Wasserstoff, Brennstoffzellen und Batterien. Mit dem TIW erhalten wir einen komplementär aufgestellten Kooperationspartner mit Schwerpunkt auf technische Prüfungen und konkrete Zulassungsfragen sowie Schulung und Weiterbildung. Erst damit schaffen wir es in Deutschland, die Produkte über die letzte Hürde der Markteinführung zu heben und unser Transportwesen CO2-frei aufzustellen.“
 
Duisburg ist Wasserstoff-Stadt
Dass das TIW in Duisburg eingerichtet werden soll, ist für Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, nur folgerichtig. „Durch die enge Verzahnung von Schwerindustrie und Europas größter Logistikdrehscheibe stellt Duisburg einen exzellenten Ort dar, ein solches Prüfzentrum zu errichten. Genau diese Branchen müssen die große Herausforderung einer klimaneutralen und grünen Produktion bewältigen“, betont Link. „Somit wird Duisburg zum europäischen Magnet für die Wasserstoffzellentechnologie und kann die Vorbildrolle bei der Umsetzung grüner Innovationen im Mobilitätssektor wie in der Schwerindustrie einnehmen.“
 
Land NRW unterstützt die Entwicklung des Wasserstoff-Campus
Ein erster Erfolg für Duisburg war die Bewilligung von 1,6 Mio. Euro durch das Land NRW für die Entwicklung eines Wasserstoff-Campus auf dem Gelände der Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH (HKM) in Hüttenheim. „Damit wollen wir für das TIW aber auch für ZBT und weitere potenzielle Player die grundlegenden Strukturen auf dem Gelände vorbereiten“, so Dr. Peter Beckhaus. Denn das ZBT plant unabhängig von der Bewilligung des TIW-Standortes die Nutzung der Möglichkeiten in Hüttenheim: „Die heute adressierte Wasserstofftechnik geht bis in den MW-Bereich. Wir haben an unserem Standort auf dem Uni-Campus in Neudorf keine Möglichkeit mehr, in solche Anlagen zu investieren, das geht nun in Kooperation mit HKM und schafft dort neue Potenziale für ZBT und für Duisburg.“
 
Verbindung von Industrie, Mobilität und Innovation
Das sieht die Geschäftsführung der HKM ebenso. „Wir haben bei uns alle Kompetenzen gebündelt und sind somit in der Lage, sehr effizient zu arbeiten und vor allem sehr schnell zu starten“, sagt Dennis Grimm, technischer Geschäftsführer der HKM. Der Standort am Gelände der HKM bietet für das TIW ideale Voraussetzungen. Denn in einer vorhandenen Industrieumgebung mit sicherheitstechnischen und logistischen Voraussetzungen können Medienversorgungen (Gas, Wasser, Elektrik, etc.) nach industriellem Maßstab, bestehende Gebäude, Hallen und Freiflächen sowie die vor Ort stationierte Werksfeuerwehr und der „Hüttencampus“ als vorhandene Ausbildungswerkstätte der HKM sofort nutzbar gemacht werden. Die Motivation der HKM, sich zu beteiligen ist dabei leicht nachvollziehbar. „Wasserstoff wird der Treiber der CO2-armen Stahlerzeugung im Zuge des anstehenden Transformationsprozesses und als Energieträger zukünftig unabdingbarer Bestandteil in der HKM-eigenen Produktionskette sein“, so Dennis Grimm. Und auch vom Fokus des TIW hinsichtlich gewerblicher Logistik (Schifffahrt, Schiene, Straße und ÖPNV) ist die HKM vielfältig betroffen. Um zügig starten zu können, haben die Grundplanungen bereits begonnen, damit für die Forschung des ZBT und für das neue TIW schnell die Arbeitsmöglichkeiten am Standort geschaffen werden können.
 
Perspektiven für Arbeitsplätze
Bereits im September 2021 werden daher die ersten Ausbildungsmodule für zukünftige Wasserstoff-Techniker auf dem Hüttencampus der HKM erprobt und die Vorbereitungen für neue Ausbildungsgänge gemeinsam mit der Niederrheinischen IHK und mit Unterstützung der VDE Renewables durchgeführt. „Die Beschäftigten, die Wasserstoff-Komponenten herstellen, einsetzen und betreiben können, sind hier verfügbar. Sie bilden die Basis für eine erfolgreiche Wasserstoffwirtschaft in NRW“, sagt Joachim Jungsbluth vom ZBT.
 
Hintergrund
Im April 2021 hatte Verkehrsminister Andreas Scheuer verkündet, dass Duisburg als einer von drei Standorten zunächst in die Auswahlrunde für ein neues Wasserstoff-Mobilitäts-Zentrum gekommen ist. Die nun verkündete Entscheidung für mehrere Standorte wird seitens des Duisburger Konsortiums begrüßt: Die Infrastrukturen und das Know-how können damit in Deutschland sehr gut genutzt werden. Regionale Ansprechpartner ermöglichen zudem eine substanzielle Unterstützung auch der vielen mittelständischen Unternehmen im Land. Weitere Informationen unter: www.zbt.de/tiw

So.05.09:

BZ-Duisburg war vor Ort. Hier das Video von Nico Herbertz von der Sprengung.


Mehr unter 'High Noon' plus 10 Minuten fiel der zweite Weiße Riesen in Duisburg-Homberg

09. September

Straßenbauprojekt „Süd-West Querspange“ gestartet  
Die Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH (dig) gab im Beisein des Oberbürgermeisters der Stadt Duisburg, Sören Link, am 09. September 2021 im Rahmen eines ersten Spatenstichs das Startsignal für das Infrastrukturprojekt „Süd-West Querspange Duisburg Hamborn/Walsum“.  

Oberbürgermeister Sören Link freut sich: „Mit dem Beginn der Arbeiten setzen wir ein deutliches Zeichen für die Bürgerinnen und Bürger im Duisburger Norden. Die Realisierung der Umgehungsstraße wird als weiterer Meilenstein zu einer spürbaren verkehrlichen Entlastung der Anwohner beitragen.“   „Die Errichtung der Süd-West-Querspange, welche die Autobahn A 59 mit den gewerblichen, industriellen Flächennutzungen in Hamborn und Walsum verbindet, ist eine wichtige Maßnahme zur Reduzierung des Durchgangsverkehrs auf den Hauptverkehrsstraßen der Ortsteile Fahrn und Marxloh“, so dig Geschäftsführer und duisport-Vorstand Prof. Thomas Schlipköther.  
Damit soll insbesondere der Durchgangsverkehr mit hohem Schwerlastanteil aus den Wohnbereichen in den Stadtbezirken Hamborn und Walsum verlagert und die verkehrliche Anbindung der einzelnen Betriebe verbessert werden. Die dig ist im Rahmen dieses wichtigen Infrastrukturprojektes für die fachgerechte Erstellung der Straße sowie dem Umbau der Kreuzungsbereiche zuständig.  


Die Maßnahme wird dazu in zwei Bauabschnitte unterteilt: Der erste Bauabschnitt beginnt nun am Kontenpunkt Weseler Straße und verläuft dann in Richtung A 59-Anschlussstelle Duisburg-Fahrn. Die notwendige Baustelleneinrichtung erfolgte bereits im August.   Dazu wurde eine Zufahrt zur Baustelle von der Weseler Straße errichtet und in Teilbereichen asphaltiert, um pünktlich im September mit dem ersten Bauabschnitt starten zu können. Im ersten Schritt werden die Abwasserkanäle ab Ende September im Bereich zwischen Weseler Straße und Prinz-Eugen-Straße verlegt. Im zweiten Schritt erfolgt die Erstellung der Straße sowie ihrer Bankette (Grünstreifen und Gehweg).  

Ein weiterer wichtiger Schritt innerhalb des Straßenbau-projektes, wird der Abriss des Warbruckhof sein, um die neue Straße mit der Warbruckstraße zu verbinden. Der Abriss des Warbruckshof ist ab Januar / Februar 2022 geplant. Zeitgleich erfolgt dann ein Umbau der Kreuzungsbereiche Weseler Straße sowie Prinz-Eugen-Straße und Warbruckstraße.  
Die Gesamtdauer der Bauarbeiten für den 1. Bauabschnitt ist bis Dezember 2022 geplant. Die Länge des Bauabschnitts beträgt 1,3 Kilometer. Der zweite Bauabschnitt für die Umgehungsspange wird vom Kontenpunkt Weseler Straße Richtung Logport VI weitergeführt. Die Fertigstellung dieses Projektes ist mit der Fertigstellung des 2. Bauabschnitts zum Ende 2024 vorgesehen.  

Diese Maßnahme wird, gemeinsam mit dem zusätzlich zur Verfügung gestellten Lkw-Parkplatz auf logport VI in Walsum, die Anwohner langfristig entlasten. Die Geschäftsführung der dig freut sich daher sehr über die Unterstützung der betroffenen Bürgerinnen und Bürger, um zu einer schnellstmöglichen Realisierung dieses Bauabschnittes beitragen zu können.    

V. l.: Matthias Palapys (Geschäftsführung dig), Oberbürgermeister der Stadt Duisburg Sören Link und Prof. Thomas Schlipköther (Geschäftsführung dig). Copyright: krischerfotografie

10. September:


Eröffnung des Flachwasserfahrsimulators SANDRA II im Schifferberufskolleg RHEIN  
Duisburg setzt Maßstäbe mit Simulator-Zentrum für die Binnenschifffahrt  
Oberbürgermeister Sören Link hat heute (10. September) den neuen Flachwasserfahrsimulator SANDRA II im Schifferberufskolleg RHEIN eröffnet.  
Seit 2008 ist „SANDRA“ (Simulator for Advanced Navigation Duisburg - Research and Application) Synonym und Maßstab für Ausbildung und Training von Binnenschiffern am Radar- und Flachwasser-Fahrsimulator im Schiffer-Berufskolleg RHEIN in Duisburg-Homberg. Diese erfolgreiche Kooperation zwischen der Stadt Duisburg, dem Duisburger Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V. (DST) und dem Schiffer-Berufskolleg RHEIN wird nun fortgesetzt. Entsprechend dem Masterplan Binnenschifffahrt ermöglicht eine hundertprozentige Förderung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), den Simulator rundum zu erneuern, ihn auf den neuesten Stand aktueller Hard- und Software zu bringen sowie hinsichtlich der zukünftigen Anforderungen zu erweitern.

Die Erneuerung des Simulators ging einher mit umfangreichen Umbauarbeiten in der Schule, um der neuen Technik ein passendes Umfeld zu geben. „Mit der Eröffnung des Fahrsimulators SANDRA II wird die langjährige Erfolgsstory der Binnenschifffahrtssimulation in Duisburg konsequent fortgeführt. Das System hat eine Vorreiterrolle in Europa und setzt den Maßstab für diesen Fahrsimulatortypen", freut sich Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link.

Dr. Norbert Salomon vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur ergänzt: „Ich freue mich, dass wir als Bundesverkehrsministerium mit der Vollförderung des neuen Simulators in Duisburg einen großen Beitrag zur zukunftsfähigen Ausgestaltung der Ausbildungen und Prüfungen in der Binnenschifffahrt geleistet hat."  

Mahmut Özdemir, MdB und Schirmherr der neuen Anlage: „Nachdem ich mich Ende letzten Jahres bereits bei einer kurzen Testfahrt von der Qualität des modernisierten Flachwasserfahrsimulators überzeugen durfte, bin ich umso glücklicher, dass er nun endlich fertiggestellt ist und den Schülerinnen und Schülern des renommierten Schiffer-Berufskolleg RHEIN zur Verfügung steht. Im Deutschen Bundestag habe ich mich mit Herzblut dafür eingesetzt, dass die Modernisierungsmaßnahmen mit 1,6 Millionen Euro gefördert werden. So ist sichergestellt, dass wir am Standort Homberg mit diesem europaweit einzigartigen Merkmal auch in Zukunft eine qualitativ hochwertige Ausbildung für die Binnenschifffahrt garantieren können“,  

Klaus Paulus, Leiter des Schiffer-Berufskollegs erläutert den praktischen Nutzen von SANDRA II: „Der Fahrsimulator unterstützt Auszubildende dabei, die vielfältigen Ausbildungsinhalte in einer sicheren Lernumgebung zu selbst zu ‚erfahren‘ und bereitet sie so auf die anspruchsvollen Herausforderungen der Binnenschifffahrts-Praxis vor.“  

Hersteller der neuen Anlage ist der weltweit größte Anbieter von Marinesimulatoren, Wärtsilä Voyage Solutions. Damit steht nun am Schiffer-Berufskolleg RHEIN wieder der modernste Simulator für die Binnenschifffahrt in Europa. Gleich sechs Fahrstände zuzüglich eines siebten am Standort des DST, die alle die europäischen Anforderungen der CESNI (Europäischer Ausschuss für die Ausarbeitung von Standards im Bereich der Binnenschifffahrt) an Schiffssimulatoren übertreffen, werden ab sofort für Ausbildungs-, Weiterbildungs-, Forschungs- und Prüfungszwecke der Binnenschifffahrt genutzt.  

Auch die gemäß einer europäischen Richtlinie ab 2022 zwingend vorgeschriebenen praktischen Prüfungen für Binnenschiffer können von bis zu drei unabhängig und parallel arbeitenden Prüfungskommissionen zeitgleich durchgeführt werden. Darüber hinaus steht die Anlage der Branche für Trainings- und Weiterbildungszwecke zur Verfügung. Das DST wird die Anlage für Befahrbarkeitsanalysen bei geplanten Infrastrukturmaßnahmen, Risikobewertungen oder Havarie-Untersuchungen unter weitgehend realen Bedingungen nutzen.  

Die Software der Anlage bietet zudem den Ingenieuren vielfältige offene Schnittstellen, um beispielsweise das Fahrverhalten/die Hydrodynamik mit neuesten Erkenntnissen beständig weiter zu entwickeln oder auch neue Fahrtgebiete oder Schiffstypen zu entwickeln und ausgiebig zu testen. Somit wird die Anlage durch die kontinuierliche Nutzung beständig weiter entwickelt und garantiert allen Nutzergruppen jeweils das höchste technischen und nautischen Niveau. Damit leistet der neue Simulator einen wichtigen Beitrag zur zielgerichteten, modernen Personalentwicklung der gesamten Branche sowie für die Sicherheit und Leichtigkeit auf den Binnenwasserstraßen.  

„Mit der Erneuerung von SANDRA haben wir in Duisburg wieder einen zukunftsfähigen Simulator, der es uns auch ermöglicht, Assistenzsysteme für das teilautomatisierte Fahren zu Erproben.“ so Dr.-Ing. Rupert Henn, Geschäftsführung und Vorstand der DST. Die Neugestaltung des Duisburger Simulator-Zentrums für die Binnenschifffahrt setzt eine jahrzehntelange Entwicklung in die Zukunft fort. SANDRA war vor zwölf Jahren die europaweit erste und in dieser Form einzigartige Anlage zur Simulation der Bewegung von Binnenschiffen auf Binnengewässern.
Insbesondere das simulierte, aktive Fahren von Binnenschiffen während der Steuermann seine Umgebung, die auf eine Leinwand bzw. Bildschirme projiziert wurde, beobachten und „erfahren“ konnte, war für Binnenschiffer faszinierend und neu. Gleichzeitig konnten unterschiedlichste Einflüsse von außen (Wetter, Wind, Strömung, physikalische Reaktionen sich begegnender Schiffe oder Probleme mit der Schiffsbetriebstechnik) in Korrelation mit anderen Geräten/Anzeigen eines Steuerstandes (Radar, elektronische Flusskarte, Alarme) „eingespielt“ und die Verhaltensweise des Steuermanns hierauf trainiert werden. Dies verschaffte dem Einsatz der Simulatortechnik im Laufe der Zeit höchste Akzeptanz in der Branche.

FLIC FLAC neuer Hauptsponsor der Frauenfußballmannschaft des MSV Duisburg

Flic Flac, Deutschlands führender Veranstalter für Action- und Akrobatikshows, wird neuer Hauptsponsor der 1. Frauenfußballmannschaft des MSV Duisburg. Bereits seit 2017 nutzt Flic Flac die Reichweite und die Möglichkeiten des MSV, um seine Shows zu bewerben. Mit dem jetzt ausgebauten Engagement als Hauptsponsor der 1. Frauenmannschaft leistet Flic Flac ein Bekenntnis zum Frauenfußball und zum Standort Duisburg. Am 05. Oktober 2021 startet das neue Programm „PERMANENT“ in der neuen Flic Flac-Veranstaltungslocation in Nähe des Duisburger Hauptbahnhofs.

„Mit Flic Flac führen wir seit vielen Jahren eine enge und vertrauensvolle Partnerschaft. Dass das Engagement nun auch mit Blick auf die schrittweise Wiederöffnung der Veranstaltungs- und Kulturbranche ausgeweitet wird, spricht für den Mut, die Weitsicht und die Leidenschaft der verantwortlichen Personen bei Flic Flac“, verdeutlicht Peter Mohnhaupt, Geschäftsführer des MSV Duisburg.

„Wir haben uns bewusst für den Standort im Ruhrgebiet entschieden, weil hier unsere Heimat ist. Unser Zirkus wurde im Jahre 1989 hier gegründet und wir empfinden eine große Verbundenheit zum MSV. Seit vier Jahren begleiten wir die 1. Frauenfußballmannschaft des MSV Duisburg und möchten mit dem neuen Engagement einen Beitrag dazu leisten, dass der neu eingeschlagene Weg zum Erfolg führen wird“, erläutert Uwe Struck, Geschäftsführer von Flic Flac. www.flicflac.de


14.09.:


Kora-Kran im Duisburger Innenhafen wird saniert  

Die Arbeiten zur Sanierung und Instandsetzung des Kora-Krans im Duisburger Innenhafen haben begonnen. Bis voraussichtlich Ende des Jahres wird die Maßnahme an der denkmalgeschützten Verladeanlage andauern. Die Bundesregierung fördert die Sanierung durch ein Sonderprogramm.   Unter anderem wird die marode Holzfassade sowie das Dach der Führerbühne rundum erneuert. Außerdem werden die Stahlseile im Krankausleger gesichert und ein Vogeleinflugschutz installiert.   Um die notwenigen Arbeiten durchführen zu können, wird die Uferpromenade im Bereich des Kora-Krans abgesperrt. Für den Rad- und Fußverkehr ist eine Umleitung über die Schifferstraße ausgeschildert.

 



Generation U30 in NRW-Großstädten fordert mehr Einsatz für Klima- und Umweltschutz  
93 Prozent der Menschen unter 30 Jahre in NRW-Großstädten wünschen sich, dass in ihrer Stadt mehr Maßnahmen für den Umwelt- und Klimaschutz getan wird. 79 Prozent der Befragten leben gerne in ihrer Stadt und mehr als 70 Prozent gehen davon aus, dass sie auch in fünf Jahren noch in derselben Stadt leben werden. Das ist das Ergebnis der großen Studie #duisburgvonmorgen der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV).

Dabei gaben die Befragten auch an, dass der Beruf dabei der wichtigste Grund ist, dass sie noch in derselben Stadt wohnen werden. Besonders wichtig ist den Menschen unter 30 Jahren an ihrem Wohnort viel Grün und Natur (94 Prozent), eine gute Verkehrsanbindung (92 Prozent) und kurze Wege (89 Prozent). 92 Prozent der Generation U30 finden es wichtig, dass in ihrer Stadt mehr für die Schulen getan wird, für 91 Prozent hat der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur Priorität.  

Für die Studie hat das renommierte Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag der DVV eine repräsentative Umfrage durchgeführt und junge Bewohner aus NRW-Großstädten zu den Themenfeldern „Leben & Arbeiten“, „Klima & Umwelt“ sowie „Mobilität & Infrastruktur“ befragt. „Als Infrastruktur-Dienstleister stehen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung für uns bei jedem Projekt im Zentrum unserer Planungen. Wir planen und entwickeln heute die Versorgungsstrukturen für die Generation von morgen. Deshalb wollen wir mit der jungen Generation in den Dialog treten und ihre Sicht auf viele Themen noch besser kennenlernen“, sagt Marcus Wittig, Vorsitzender der DVV-Geschäftsführung, der die Studie angestoßen hat.  

Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage veröffentlicht die DVV seit rund drei Wochen täglich: im Internet auf duisburgvonmorgen.de, sowie in sozialen Netzwerken wie Instagram und Facebook (@duisburgvonmorgen) – und natürlich immer mit dem gleichnamigen Hashtag. Befragt wurden auch Menschen über 30 Jahre, um die Ergebnisse der Generation U30 mit der restlichen Bevölkerung vergleichen zu können.  


Mit der Umfrage hat die DVV eine valide Datenbasis geschaffen, die nun in einem zweiten Schritt konkret und lokal in Duisburg von jungen Menschen zwischen 16 und 29 Jahren diskutiert wird. In sogenannten Zukunftsworkshops werden in kleinen Gruppen schon Ende September die Ergebnisse aus der Umfrage für Duisburg auf den Prüfstand gestellt.  

Grafiken DVV

20. September:

Rechenzentrum und Glasfaser-Knotenpunkt bilden die Basis für die digitale Infrastruktur im neuen Technologiequartier Wedau-Nord
Der erste Neubau im Technologiequartier Wedau-Nord steht: Die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) hat an der Werkstättenstraße innerhalb von zwölf Monaten ein Hochleistungs-Rechenzentrum gebaut. Rund 2000 Quadratmeter auf zwei Etagen bieten Platz für bis zu 300 Server-Schränke. An dem Standort ist auch der Knotenpunkt eingerichtet, der das neue Technologiequartier ans Hochgeschwindigkeit-Internet anbindet.


Die sogenannte POP-Station dient als Hauptverteiler des Glasfasernetzes. Von dort aus können alle Gebäude im Quartier angeschlossen werden. Insgesamt investiert der DVV-Konzern an diesem Standort rund 18,5 Millionen Euro. „Schnelle Datennetze sowie hohe Rechen- und Speicherkapazitäten sind die Lebensadern für die Wirtschaft und Wissenschaft der Zukunft. Wir bauen dafür die digitale Infrastruktur und bereiten damit den Boden für die weitere Entwicklung in Wedau-Nord“, sagt Marcus Wittig, Vorsitzender der DVV-Geschäftsführung.

„Damit ist ein Grundstein für das neue Technologiequartier gelegt. Hier auf der Brachfläche wird ein zukunftsgerichtetes Quartier entstehen, das Forschung, Innovation, Wissenschaft und Wirtschaft vereint. Das ist in unserer Stadt ein weiteres Beispiel wie Strukturwandel gelingt, zudem soll dieser Innovationsraum auch eine Strahlkraft in die ganze Region entwickeln“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. Das Technologiequartier Wedau-Nord entsteht auf der rund 30 Hektar großen Fläche, auf der sich früher ein Rangierbahnhof mit Ausbesserungswerk befand.

„Südlich schließt sich unmittelbar das Städtebauprojekt 6-SeenWedau an, gemeinsam bilden sie eine der bedeutendsten Entwicklungsflächen in Deutschland“, sagt OB Sören Link. „Für das Technologiequartier haben wir mit der Universität Duisburg-Essen einen starken Partner, der die Nutzung maßgeblich prägen wird. Die Richthallen des Ausbesserungswerks bleiben erhalten und dienen als Herzstück des neuen Campus.“


Um diese universitäre Nutzung des Gebiets zu ermöglichen, steht in der kommenden Woche die entsprechende städtebauliche Rahmenplanung auf der Tagesordnung im Rat der Stadt Duisburg. Die Universität Duisburg-Essen gehört künftig auch zu den Hauptmietern des neuen HochleistungsRechenzentrums. Dieses wurde so konzipiert, dass es die höchsten Verfügbarkeits- und Sicherheitsklassen erfüllt: Komplexe Notstrom-, Brandschutz- und Kühlsysteme sorgen dafür, dass die Rechenleistung zuverlässig verfügbar ist.

„Unsere Rechenzentren sind auf dem neuesten Stand der Technik, um die besonderen Ansprüche unserer Kunden aus dem öffentlichen Bereich sowie aus Wissenschaft und Forschung zu erfüllen“, sagt Marcus Vunic, DVV-Geschäftsführer für Informationstechnologie, Telekommunikation und Digitalisierung. „Wir sind stolz darauf, dass wir die geplante Bauzeit von nur zwölf Monaten trotz verschiedener Witterungsbeeinträchtigungen und Lieferengpässe durch die Corona-Pandemie einhalten konnten.“ Betreiber des Rechenzentrums ist die DCC Duisburg CityCom, eine Tochtergesellschaft der DVV. Die DCC gewährleistet auch die schnelle Internetanbindung. Dafür betreibt sie in Duisburg ein eigenes HighspeedBreitbandnetz mit einer Länge von 225 Kilometern, das stetig ausgebaut wird und über Carrier-Anbindungen in Düsseldorf und Frankfurt am Main verfügt

Fakten zum Rechenzentrum Wedau-Nord Werkstätten Straße 25
▪ Gesamtfläche Gebäude: 2.800 m² auf zwei Etagen
EG: Gesamtfläche 1550 m² mit 500 m²
RZ Fläche, 150 m² Bürofläche inkl. Sanitärräume und 900 m² Technikfläche
OG: 1250 m² mit 500 m²
RZ Fläche (Erweiterung), 150 m²
Bürofläche inkl. Sanitärräume und 600 m² Technikfläche
▪ Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV), redundant (n+1), modular erweiterbar, je Anlage 400 KW Leistung
▪ Elektroversorgung mit einer geplanten Gesamtleistung von über 4 MW im Endausbau
▪ je Notstrom-/Netzersatzanlage 2,5 MW, 60.000 Liter Erdtank für eine Not-Versorgung von mindestens 72 Stunden
▪ Kältetechnik in Redundanz (n+1) aufgebaut, Gesamtkälteleistung im Endausbau rund 2 MW
▪ komplette Überwachung der technischen Anlagen über übergeordnete Leitstellen rund um die Uhr
▪ komplette Sicherheitstechnik nach EN50600 SK III mit Videoüberwachung, Zutrittskontrollsystem, Einbruchmeldeanlage sowie Vereinzelungsschleusen

Vor dem neuen Rechenzentrum Wedau-Nord (v.l.): Marcus Wittig,  Vorsitzender der DVV-Geschäftsführung, Oberbürgermeister Sören Link und Marcus Vunic, DVV-Geschäftsführer für Informationstechnologie, Telekommunikation und Digitalisierung. Quelle: DVV

24. September:

Haushaltsplanentwurf 2022 / 2023: Ende 2022 ist die Überschuldung Geschichte   Oberbürgermeister Sören Link wird gemeinsam mit Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack am Montag, 27. September 2021, den Entwurf des Doppelhaushalts 2022/2023 sowie die mittelfristige Finanzplanung bis zum Jahr 2026 in den Rat der Stadt einbringen.   Das Ergebnis ist überaus positiv.

Dazu Oberbürgermeister Sören Link: „Duisburg hat sich der Verantwortung gestellt, die eigenen Finanzen wieder in Ordnung zu bringen – und hat es geschafft. Bereits 2022 könnte die Überschuldung unserer Stadt beendet werden und uns Möglichkeiten eröffnen, die jahrzehntelang unerreichbar schienen. Wenn es soweit ist, haben wir es wieder selbst in der Hand, in die Dinge zu investieren, die unsere Stadt nach vorne bringen: Bessere Schulen, Kitas und Straßen, mehr Personal und digitale Lösungen in der Verwaltung sowie umweltfreundliche Technologien im städtischen Dienstleistungsangebot. Diese Auswahl zeigt, dass es viel zu tun gibt und solide Finanzen, wie im Doppelhaushalt 2022/2023 dargestellt, die besten Voraussetzungen dafür bieten.“  

Vom Stärkungspakt Stadtfinanzen zum Haushaltssicherungskonzept  
Mit dem Entwurf des Doppelhaushalts geht der Sanierungszeitraum des Stärkungspakts Stadtfinanzen zu Ende. Duisburg hat durch dieses Sanierungsprogramm seine Finanzen in den Jahren von 2012 bis 2021 in geordnete Bahnen gelenkt. Bis 2020 konnte durch die umfangreichen Konsolidierungsmaßnahmen und die finanzielle Unterstützung des Landes das seit 2010 bestehende negative Eigenkapital um rund 270 Millionen Euro abgebaut werden. Die Liquiditätskredite wurden von 2015 bis 2020 um annähernd 700 Millionen Euro reduziert.  


Diese Erfolgsgeschichte wird auch im vorgelegten Entwurf mit dem Haushaltssicherungskonzept (HSK) 2022/2023 fortgesetzt. Alle bereits umgesetzten Konsolidierungsmaßnahmen bleiben auch in den kommenden Haushaltsjahren in Kraft und bezeugen so den unbedingten Sparwillen, der in der Vergangenheit für hohe Jahresüberschüsse gesorgt hat und zukünftig noch mehr Freiheiten bringt. Denn das nächste wichtige Ziel ist schon in Sicht: Das Ende der Überschuldung und der Wiederaufbau einer Ausgleichsrücklage könnte schon zum Jahresende 2022 Realität werden. Dieser Schritt würde für Duisburg vor allem mehr Freiheiten bei der Gestaltung der gemeindlichen Aufgabenwahrnehmung und die nicht mehr erforderliche jährliche Genehmigung des Haushalts bedeuten.  


Aufgrund des immer noch vorhandenen negativen Eigenkapitals ist die Aufstellung eines HSK kommunalrechtlich erforderlich. Dieses muss von der Kommunalaufsicht der Bezirksregierung Düsseldorf genehmigt werden. Der Genehmigungsbescheid wird im Frühjahr 2022 erwartet. Für ein positives Votum aus Düsseldorf spielen neben dem im HSK dargelegten soliden Sanierungsweg auch die unterjährigen Prognosen sowie ein positiver Jahresabschluss eine Rolle.  

Haushaltsausgleich: Finanzhilfen und der Sparwille Duisburgs zeigen Wirkung   Der Entwurf des Doppelhaushalts 2022/2023 ist planerisch in beiden Jahren sowie in der mittelfristigen Finanzplanung ausgeglichen. Dabei kommt der Duisburger Haushalt – wie bereits 2021 – ohne die Konsolidierungshilfe aus dem Stärkungspakt aus. Der bereits im Haushaltsplan ausgeglichene Etat ist kein Novum, sondern wird bereits seit 2016 ununterbrochen erreicht.  

Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack: „Auch mein zweiter Haushaltsentwurf als Stadtkämmerer in Duisburg wird ein planmäßig ausgeglichener Doppelhaushalt sein. Wir gehen seit über 10 Jahren einen konsequenten Konsolidierungsweg und dürfen gerade erleben, dass die eingeschlagene Richtung die richtige war: Die Überschuldung Duisburgs konnte seit 2015 spürbar verringert werden und wird wahrscheinlich bereits Ende nächsten Jahres endgültig Geschichte sein.“  


Der Haushaltsentwurf 2022/2023 sieht für das kommende Jahr einen Jahresüberschuss von rd. 3,3 Mio. EUR und rd. 1,5 Mio. EUR im Jahr 2023 vor. Auch in der mittelfristigen Finanzplanung bis 2026 können positive Jahresergebnisse dargestellt werden.  


Die Lasten der Corona-Pandemie als große Herausforderung  
Die fortschreitende Impfkampagne erreicht auch in Duisburg immer mehr Menschen und hilft dabei, die weltweit noch andauernde Covid-19-Pandemie in den Griff zu bekommen. Die Finanzschäden im Duisburger Haushalt sind ebenso real wie die virusbedingte Gesundheitsgefahr und bleiben ein Risiko für den Duisburger Haushalt. Die finanziellen Corona-Lasten dürfen zwar im Haushalt aufgrund rechtlicher Bestimmungen in der Bilanz buchhalterisch isoliert werden.
Spätestens jedoch ab 2025 muss dieser Bilanzposten abgeschrieben werden, was die Belastung für den Haushalt zunächst nur in die Zukunft verschiebt. Zudem hat das Land die Zuweisungen aus dem Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) für 2020 und 2021 teilweise nur kreditär gewährt und beabsichtigt, dieses Geld wieder zurückzufordern.  


Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack sieht diese Situation kritisch: „Die Corona-Lasten bedeuten für den Duisburger Haushalt im Grunde eine zweite Verschuldung, die wir in den kommenden Jahren ebenfalls abbauen müssen. Das Land NRW darf daher die Kommunen nicht auf diesen Kosten sitzen lassen. Ohne starke Kommunen – und dazu zählt auch eine solide Finanzausstattung – können wir die Corona-Krise nicht meistern.“  


Interessierten Bürgerinnen und Bürgern, die mehr über die Finanzen ihrer Stadt erfahren möchten, steht der Haushaltsplanentwurf 2022/2023 in elektronischer Form auf der Internetseite der Stadt Duisburg zur Verfügung (jedoch nicht vor der Ratssitzung am 27. September 2021, 15:00 Uhr). Dabei besteht im Rahmen der Online-Bürgerbeteiligung die Möglichkeit, den Haushaltsplan aufbereitet einzusehen sowie sich per E-Mail an buergerreferat@stadt-duisburg.de zu äußern.  


Nach den Vorgaben der Gemeindeordnung (§ 80 Abs. 3 GO NRW) liegt der Entwurf der Haushaltssatzung 2022/2023 mit ihren Anlagen darüber hinaus in der Zeit vom 27. September, 15:00 Uhr  bis 25. November in der Stadtkämmerei – Duisburg-Mitte, Alter Markt 23, Zimmer 207 – während der allgemeinen Öffnungszeiten zur Einsichtnahme aus.   Einwendungen gemäß § 80 Abs. 3 GO NRW gegen den Entwurf der Haushaltssatzung 2022/2023 mit ihren Anlagen können Einwohnerinnen und Einwohner oder Abgabepflichtige innerhalb einer Frist von 18 Tagen ab dem Beginn der Auslegung am 27. September, 15:00 Uhr bis zum 15. Oktober, 24:00 Uhr erheben. Sie sollten schriftlich abgefasst und an den Oberbürgermeister, Stadtkämmerei, Alter Markt 23, 47049 Duisburg, adressiert werden.  

Duisburg und Moers unterzeichnen Gebietsänderungsvertrag für Brückenneubau
Die Stadtgrenze zwischen Duisburg und Moers wird leicht verschoben. Einen entsprechenden Gebietsänderungsvertrag haben beide Städte jetzt unterschrieben. Damit soll die marode Brücke "An der Cölve", die den Duisburger Stadtteil Rheinhausen mit Moers-Schwafheim verbindet, auf das Gemeindegebiet und somit in die Baulast der Stadt Duisburg übergehen – vorausgesetzt die Bezirksregierung Düsseldorf gibt dem Vorhaben grünes Licht.

Die Brücke ist bereits seit 2017 für LKW, Busse und Autos gesperrt. Die finanzielle Beteiligung der Stadt Duisburg am Bau einer Behelfsbrücke hatte die Bezirksregierung untersagt, da Duisburg als Stärkungspakt-Kommune nicht in außerstädtische Vorhaben investieren darf. Mit der Gebietsübertragung soll der Weg für einen Neubau der vor allem für Duisburger wichtigen Verbindung frei gemacht werden. idr


Basis für Betrieb der Abellio-Linien ist gesichert - Verkehrsunternehmen schließen Fortführungsvereinbarung

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und der Nahverkehr Rheinland (NVR) haben eine Fortführungsvereinbarung mit der Abellio Rail GmbH ausgehandelt. Ziel ist, die Linien, die das angeschlagene Bahnunternehmen in der Region betreibt, in bisheriger Zuverlässigkeit und Qualität zu sichern. Abellio betreibt unter anderem die RRX-Linien RE 1 (RRX) und RE 11 (RRX) sowie Linien der S-Bahn Rhein-Ruhr.

Abellio, das sich derzeit in einem Schutzschirmverfahren befindet, wird voraussichtlich ab dem 1. Oktober in ein sogenanntes reguläres Schutzschirmhauptverfahren in Eigenverwaltung zur Sanierung übergehen. Die Fortführungsvereinbarung schafft somit einen Zeitrahmen, in dem neben der Sicherstellung des Betriebes insbesondere eine langfristige Perspektive über die Möglichkeit von Anpassungen der Verträge (Verkehrsvertrag 2.0) zwischen den Aufgabenträgern und Abellio erarbeitet werden kann. Die Fortführungsvereinbarung soll zunächst bis Ende Januar 2022 gelten. idr

 




 

Oktober

 

 

November


Dezember



Gesetzliche Änderungen 2021

Düsseldorfer Tabelle
Die zum 1. Januar 2021 aktualisierte Düsseldorfer Tabelle ist ab sofort auf der Internetseite des Oberlandesgerichts Düsseldorf verfügbar. 
Die Änderungen betreffen im Wesentlichen die Bedarfssätze minderjähriger und volljähriger Kinder. Die Düsseldorfer Tabelle ist Richtlinie und Hilfsmittel für die Bemessung des angemessenen Unterhalts im Sinne des § 1610 BGB und wird von allen Oberlandesgerichten zur Bestimmung des Kindesunterhalts verwandt. Das Oberlandesgericht Düsseldorf gibt sie seit dem 1. Januar 1979 heraus. Ihr Inhalt beruht auf Koordinierungsgesprächen aller Oberlandesgerichte und der Unterhaltskommission des Familiengerichtstages e.V.
In dem Pandemiejahr 2020 konnten keine persönlichen Koordinierungstreffen stattfinden, sondern haben sich die Beteiligten ausschließlich digital abgestimmt.
1. Bedarfssätze  
a. Minderjährige
Die Anhebung der Bedarfssätze minderjähriger Kinder beruht auf der Erhöhung des Mindestbedarfs gemäß der "Dritten Verordnung zur Änderung der Mindestunterhaltsverordnung vom 3. November 2020" (BGBl I 2020, 2344).
Der Mindestunterhalt beträgt danach ab dem 1. Januar 2021:  für Kinder der 1. Altersstufe (bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres) 393 EUR (Anhebung um 24 EUR), für Kinder der 2. Altersstufe (bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres) 451 EUR ( Anhebung um 27 EUR), für Kinder der dritten Altersstufe (vom 13. Lebensjahr bis zur Volljährigkeit)  528 EUR (Anhebung um 31 EUR). 
Diese Beträge entsprechen den Bedarfssätzen der ersten Einkommensgruppe (bis 1.900 EUR) der Düsseldorfer Tabelle. Die Anhebung der Bedarfssätze der ersten Einkommensgruppe führt zugleich zu einer Änderung der Bedarfssätze der folgenden Einkommensgruppen. Sie werden wie in der Vergangenheit ab der 2. bis 5. Gruppe um jeweils 5 % und in den folgenden Gruppen um jeweils 8 % des Mindestunterhalts angehoben.
b. Volljährige Die Bedarfssätze volljähriger Kinder werden zum 01.01.2021 gleichfalls angehoben. Wie in 2020 betragen sie 125 % der Bedarfssätze der 2. Altersstufe.
c. Studierende
Der Bedarfssatz des Studierenden (m/w/d), der nicht bei seinen Eltern oder einem Elternteil lebt, bleibt gegenüber 2020 mit 860 EUR unverändert.
2. Anrechnung des Kindergelds
Auf den Bedarf des Kindes ist nach § 1612b BGB das Kindergeld anzurechnen. Dieses beträgt ab dem 1. Januar 2021:  für ein erstes und zweites Kind 219 EUR, für ein drittes Kind: 225 EUR, ab dem vierten Kind: 250 EUR.

Das Kindergeld ist bei minderjährigen Kindern in der Regel zur Hälfte und bei volljährigen Kindern in vollem Umfang auf den Barunterhaltsbedarf anzurechnen. Die sich nach Abzug des Kindergeldanteils ergebenden Beträge sind in den im Anhang der Tabelle beigefügten "Zahlbetragstabellen" aufgelistet. 3. Selbstbehalte
Die Selbstbehalte bleiben gegenüber 2020 unverändert. Lediglich bei Ansprüchen auf Elternunterhalt ist mit Rücksicht auf die Regelungen des Angehörigenentlastungsgesetzes von der Angabe eines konkreten Betrags abgesehen worden. Die Steigerung des Regelsatzes auf 446 EUR für volljährige Alleinstehende hat noch keine Anhebung des notwenigen Selbstbehalts veranlasst. Sollte aber der Regelsatz weiter steigen, bedürfen die Selbstbehalte wahrscheinlich zum 1. Januar 2022 einer Anpassung.
4. Einkommensgruppen
Die Einkommensgruppen bleiben 2021 unverändert. Wie in der Vergangenheit endet die Tabelle mit einem bereinigten Einkommen bis zu 5.500,00 EUR (10. Einkommensgruppe, 160% des Mindestbedarfs). Der Bundesgerichtshof befürwortet mit Beschluss vom 16.09.2020 (XII ZB 499/19) eine Fortschreibung der Einkommensgruppen. Dieser Wunsch in der am 09.11.2020 veröffentlichten Entscheidung konnte für die Tabelle 2021 nicht mehr umgesetzt werden. Eine etwaige Fortschreibung der Einkommensgruppen und Bedarfssätze über die 10. Einkommensgruppe hinaus bleibt deshalb der Düsseldorfer Tabelle 2022 vorbehalten.
Nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofs kommt eine prozentuale Erhöhung der Bedarfssätze in Betracht, wenn das bereinigte Einkommen des Barunterhaltspflichtigen die 10. Einkommensgruppe überschreitet. Alle Informationen zur Düsseldorfer Tabelle einschließlich der aktuellen Leitlinien sind auf der Homepage des Oberlandesgerichts Düsseldorf veröffentlicht: https://www.olg-duesseldorf.nrw.de/infos/Duesseldorfer_Tabelle/index.php.

1.    Mehr Schutz für Arbeitnehmer  
Verbot des Einsatzes von Subunternehmen im Kerngeschäftsbereich (Betriebe des Fleischerhandwerks sind ausgenommen) Mindestanforderungen für Gemeinschaftsunterkünfte Pflicht zur elektronische Arbeitszeiterfassung  Zudem werden unter der Überschrift "Zusätzlich staatliche Aufsicht stärken" diese Punkte genannt:  Besichtigung von Betrieben: Mindestquote von 5 % pro Bundesland  Bußgeldrahmen: Verdoppelung auf 30.000 Euro   

2.    Rechtssicheres Handeln des Bundesnachrichtendienstes wird gestärkt  
Das Kabinett hat eine Reform des Bundesnachrichtendienstgesetzes auf den Weg gebracht.

3.    Mietspiegel werden rechtssicherer
Mieter und Vermieter sind künftig verpflichtet, Auskunft über ihr Mietverhältnis und die Merkmale ihrer Wohnung zu erteilen.
Mietspiegel sind das wichtigste Instrument zur Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete. Sie dienen Vermietern zur Begründung von Mieterhöhungen und zur Bestimmung der zulässigen Miete bei Wiedervermietung im Geltungsbereich der Mietpreisbremse. In letzter Zeit werden qualifizierte Mietspiegel jedoch öfter gerichtlich angezweifelt - etwa wenn Mieter mit einer Mieterhöhung nicht einverstanden sind. Die Begründung lautet mitunter, dass der zugrundeliegende Mietspiegel ein verzerrtes Bild des Wohnungsmarktes zeichne. Häufiger Streitpunkt ist, ob der Mietspiegel nach anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen erstellt wurde.
Neue Mindestanforderungen an Mietspiegel
Mit dem nun beschlossenen Mietspiegelreformgesetz und der Mietspiegelverordnung will die Bundesregierung hier mehr Rechtssicherheit schaffen. Ziel ist es, dass künftig in möglichst vielen Gemeinden qualitativ hochwertige Mietspiegel zum Einsatz kommen. Künftig werden deshalb einheitliche Vorgaben zur Erstellung qualifizierter Mietspiegel gemacht.

Die neue Mietspiegelverordnung legt Mindeststandards fest, um eine rechtssichere und zuverlässige Abbildung der ortsüblichen Vergleichsmiete zu gewährleisten. Entsprechen Mietspiegel diesen Anforderungen, können sie nicht mehr ohne Weiteres von Gerichten in Zweifel gezogen werden - juristisch gesehen wird dann vermutet, dass dieser nach wissenschaftlichen Grundsätzen erstellt wurde.
Diese Vermutung trifft ebenso zu, wenn ein Mietspiegel sowohl von der zuständigen Behörde als auch von den Interessenvertretern der Vermieter und Mieter als "qualifizierter Mietspiegel" anerkannt wurde. Einführung einer Auskunftspflicht Bisher werden die Daten zur Erstellung des Mietspiegels alle zwei Jahre durch Umfragen erhoben. Die Teilnahme an der Umfrage war freiwillig. Das bedeutet, die Ergebnisse hingen stark davon ab, wie viele Mieterinnen und Mieter sich beteiligten und aus welcher Art von Haushalten.
Beteiligten sich beispielsweise in einer gemischten Wohngegend überwiegend Gutverdienende mit teuren Mieten, konnte dies das Bild der Mietsituation am Wohnungsmarkt erheblich verzerren. Deshalb wird nun eine Auskunftspflicht eingeführt. Mieter und Vermieter sind künftig verpflichtet, Auskunft über ihr Mietverhältnis und die Merkmale ihrer Wohnung zu erteilen. Damit die Kosten der Kommunen für die Erstellung des Mietspiegels aber möglichst gering bleiben, sind Mietspiegel künftig alle drei Jahre fortzuschreiben - anstelle bisher nach zwei Jahren. 
Qualifizierte Mietspiegel sind spätestens nach fünf Jahren neu zu erstellen.

Verbesserung der Datengrundlage
Voraussetzung für qualifizierte Mietspiegel ist eine repräsentative und gute Datengrundlage. Deshalb erhalten die Behörden künftig neue Befugnisse zur Datenverarbeitung. Das betrifft Daten etwa aus dem Melderegister, bei Verwaltung der Grundsteuer bekannt gewordene Daten sowie Daten aus der Gebäude- und Wohnungszählung des Zensus.
Auch nach dem Mietspiegelreformgesetz können Mieterhöhungen für Wohnungen, für die ein qualifizierter Mietspiegel Angaben enthält, künftig weiter durch andere Mittel, zum Beispiel der Benennung von Vergleichswohnungen, begründet werden. Anhand von Mietspiegeln können Vermieter Mieterhöhungen begründen - und Mieter können mit ihrer Hilfe überprüfen, ob diese berechtigt sind.

4.    Besserer Schutz vor Cyber-Angriffen  
Cyber- und Informationssicherheit sind von hoher Wichtigkeit für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie sind auf funktionierende Informations- und Kommunikationstechnik angewiesen - gerade mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche. Die Corona-Pandemie hat dies noch einmal deutlich vor Augen geführt. Das Bundeskabinett beschloss nun am Mittwoch den Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme.

Mehr Befugnisse für das BSI
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) fördert schon jetzt die Cyber- und Informationssicherheit. Nun werden seine Befugnisse weiter gestärkt. Unter anderem soll es Daten künftig über einen längeren Zeitraum speichern können. Das ist wichtig, denn Cyber-Vorfälle in der Vergangenheit haben gezeigt, dass sich Angriffe oft über einen mehrjährigen Zeitraum erstrecken können. Meldepflichten werden ausgeweitet Die bestehenden Meldepflichten für Betreiber Kritischer Infrastrukturen wie Energieversorgung oder Wasser werden auf weitere Teile der Wirtschaft ausgeweitet.
Hierzu zählen unter anderem Unternehmen der Rüstungsindustrie oder Betriebe, die wegen ihrer hohen Wertschöpfung eine besondere volkswirtschaftliche Bedeutung haben. Zudem werden sie verpflichtet, Systeme zur Angriffserkennung einzusetzen. Das Bundes Verbraucherschutz als neue Aufgabe Bislang hatte das Bundesamt die Aufgabe, Gefahren für die Sicherheit der Informationstechnik des Bundes abzuwehren. Nun kommt der Schutz der Bürgerinnen und Bürger hinzu. Das Bundesamt wird als unabhängige und neutrale Beratungsstelle für Fragen der IT-Sicherheit etabliert. Zudem werden die Voraussetzungen für ein einheitliches IT-Sicherheitskennzeichen geschaffen, welches die IT-Sicherheit von Produkten erstmals sichtbar macht. Hierdurch soll eine besser fundierte Kaufentscheidung ermöglicht werden.

5.    Manipulationen wirksam unterbinden  
Fotos für Ausweisdokumente sollen künftig ausschließlich digital von privaten Dienstleistern oder direkt vor Ort in der Behörde erstellt und übermittelt werden, um Dokumentenfälschung zu verhindern. Daneben erfolgen weitere Änderungen im Pass- und Personalausweisgesetz. Unbefugte Verwendung verhindern In Zukunft sind Fotostudios und Fotografen dazu verpflichtet, ein Passfoto ausschließlich digital zu erstellen und über eine sichere Übermittlung an die Pass- beziehungsweise Personalausweisbehörde zu versenden.
Alternativ kann das Lichtbild auch direkt vor Ort in der Behörde und unter Aufsicht eines Mitarbeiters angefertigt werden. Das Mitbringen von Fotos zur Aufnahme in den Ausweis ist nicht mehr möglich. Hintergrund der Regelung ist das sogenannte "Morphing": Dabei werden die Fotos zweier Menschen zu einem Bild verschmolzen. Möglich ist das bereits durch frei verfügbare Computerprogramme. Ist das Lichtbild auf einem Pass auf diese Weise manipuliert, kann nicht nur deren Inhaberin oder deren Inhaber das Dokument nutzen.
Unter Umständen ermöglicht es auch einer weiteren Person, deren Gesichtszüge im Foto enthalten sind, den Gebrauch des Passes. Arbeit der Polizei verbessern Eine weitere Änderung betrifft die Ermittlungsbefugnisse der Polizei. Derzeit können die deutschen Behörden in Fällen, in denen von ausländischen Behörden nur die Seriennummer eines Ausweisdokumentes mitgeteilt wird, keine weiteren Ermittlungen anstellen.
Mit der neuen Regelung ist es Polizisten im Fahndungsfall gestattet, die zu einer Seriennummer gespeicherten Daten direkt bei den ausstellenden Behörden zu erfragen und dort weiter zu ermitteln.

6.    Zensus wird verschoben  
Die für 2021 geplante Volkszählung wird um ein Jahr verschoben. Die gesetzliche Änderung ist nun in Kraft getreten. Die nächste Volkszählung in Deutschland wird wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben. Termin ist nun der 15. Mai 2022. Der Grund: Mit der Corona-Pandemie haben sich Einschränkungen in der Verwaltungsarbeit ergeben. In den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder musste zum Teil in erheblichem Umfang Personal für andere Aufgaben - zum Beispiel zur Unterstützung der Gesundheitsämter - abgezogen werden.

Die Vorbereitungsarbeiten für den Zensus 2021 konnten nicht wie geplant durchgeführt werden. Wichtige Daten für viele Bereiche Die beim Zensus zu ermittelnde amtliche Einwohnerzahl Deutschlands ist von großer Bedeutung für Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Aber auch für Wissenschaft, Markt- und Meinungsforschung und für die amtliche Statistik selbst liefert der Zensus neue, wichtige Basisdaten. Die amtliche Zahl der Einwohner ist darüber hinaus maßgeblich für eine Reihe von Verwaltungsverfahren, unter anderem den Länderfinanzausgleich, die Einteilung von Wahlkreisen und die Besoldung von Bürgermeistern und Landräten.

Der Zensus ist eine gemeinschaftliche Aufgabe der statistischen Ämter des Bundes und der Länder. Leitgedanke ist ein angemessener Ausgleich zwischen einer möglichst präzisen Ermittlung der zu erhebenden Daten einerseits sowie einer grundrechtsschonenden und wirtschaftlichen Methode und Konzeption andererseits.

7.    Kinder schützen, Familien stärken  
2.12.2020 Was konkret regelt das modernisierte Kinder- und Jugendstärkungsgesetz? Mit dem Gesetz werden die rechtlichen Grundlagen der Kinder- und Jugendhilfe weiterentwickelt. Ziel ist ein wirksames Hilfesystem, das Kinder vor Gefährdungen schützt und Familien stärkt. Dabei geht es auch darum, gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit für alle jungen Menschen zu sichern beziehungsweise herzustellen.
Deshalb werden vor allem diejenigen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gefördert, die besonderen Unterstützungsbedarf haben. Die Reform des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes regelt konkret: einen besseren Kinder- und Jugendschutz die Stärkung von Kindern und Jugendlichen, die in Pflegefamilien oder in Einrichtungen der Erziehungshilfe aufwachsen Hilfen aus einer Hand für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen mehr Prävention vor Ort mehr Beteiligung von jungen Menschen, Eltern und Familien.

Warum ist die Reform des Gesetzes notwendig?
Die Kinder- und Jugendhilfe hat den Auftrag, alle jungen Menschen zu stärken. Dieses umfassende Verständnis liegt dem Achten Buch Sozialgesetzbuch - Kinder und Jugendhilfe (SGB VIII) zugrunde. Damit diese Gesetzgebung auch in Zukunft den tatsächlichen Bedürfnissen von jungen Menschen gerecht werden kann, muss sie angepasst und weiterentwickelt werden.
Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe ist es, Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Erziehungsverantwortung zu unterstützen. Darüber hinaus gilt es, Gefährdungen des Kindeswohl abzuwehren. Zentrales Leitbild der Kinder- und Jugendhilfe ist, junge Menschen und ihre Eltern nicht als Objekte fürsorgender Maßnahmen zu betrachten, sondern sie vielmehr als Expertinnen und Experten in eigener Sache auf Augenhöhe aktiv und mitgestaltend in die Hilfe- und Schutzprozesse einzubeziehen.
Die Weiterentwicklung der gesetzlichen Grundlage der Kinder- und Jugendhilfe ist ein wichtiges Vorhaben des Koalitionsvertrages. Wie verbessert das Gesetz den Kinder- und Jugendschutz? Eine besondere Bedeutung kommt Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe zu. Die Anforderungen an die Erteilung einer Betriebserlaubnis für Kinderheime und andere Einrichtungen werden erhöht. Aufsicht und Kontrolle werden verstärkt. Konkret können Heime künftig jederzeit und ohne Anlass kontrolliert werden. 
Sehr wichtig ist auch die Kooperation zwischen der Kinder- und Jugendhilfe mit wichtigen Akteuren im Kinderschutz. Ziel ist, diese Zusammenarbeit auszubauen und zu verbessern. So wird das Gesundheitswesen stärker in die Verantwortung für einen wirksamen Kinderschutz einbezogen. Das modernisierte Gesetz regelt die Mitverantwortung der gesetzlichen Krankenversicherung und verbessert die Kooperation zwischen Ärztinnen und Ärzten sowie Angehörigen anderer Heilberufe und dem Jugendamt. So erhalten Kinderärzte, die sich bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung an das Jugendamt wenden, vom Amt in Zukunft auch eine Rückmeldung über die anschließende Gefährdungseinschätzung.    
Auch das Zusammenwirken von Jugendamt und Jugendgericht, Familiengericht und Strafverfolgungsbehörden sowie anderen bedeutenden Akteuren im Kinderschutz, etwa Lehrerinnen und Lehrern, wird verbessert.  

Wie werden Kinder und Jugendliche gestärkt, die in Pflegefamilien oder in Einrichtungen der Erziehungshilfe aufwachsen?
Ein wichtiger Punkt ist, dass die Kostenbeteiligung von jungen Menschen bei vollstationären Leistungen auf höchstens 25 Prozent ihres Einkommens reduziert wird. Sie können also drei Viertel eines Nebenverdienstes für sich behalten. Zudem erhalten Eltern bei Hilfen außerhalb der eigenen Familie einen Rechtsanspruch auf Beratung, Unterstützung und Förderung ihrer Beziehung zum Kind. Zur Sicherung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in Familienpflege müssen dort künftig Schutzkonzepte angewendet werden.
Darüber hinaus werden gewachsene Bindungen und Beziehungen von Pflegekindern gestärkt, indem die Möglichkeiten des Familiengerichts erweitert werden. Künftig kann der Verbleib eines Kindes in seiner Pflegefamilie als dauerhafte Maßnahme angeordnet werden, wenn dies zum Schutz und Wohl des Kindes erforderlich ist.   

Wie steht es um die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen?  
Für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen und ihre Eltern wird es deutlich leichter, ihre Rechte zu verwirklichen. Dazu sollen die Leistungen der Eingliederungshilfe an Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in einem Stufenverfahren in das Recht der Kinder- und Jugendhilfe überführt und integriert werden. Ziel sind Hilfen aus einer Hand. Die Inklusion wird als Leitgedanke der Kinder- und Jugendhilfe verankert.
In Kitas ist grundsätzlich eine gemeinsame Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderungen vorgesehen. Beteiligte Leistungsträger müssen enger und verbindlicher zusammenarbeiten. Eltern von Kindern mit Behinderungen werden ab 2024 durch einen Verfahrenslotsen unterstützt, der ihnen stets als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Ziel ist eine verbindlichere Beratung.                 

Wie werden die Beteiligungsrechte von Betroffenen gestärkt?
Eine wichtige Neuerung: Kinder und Jugendliche erhalten einen uneingeschränkten Anspruch auf Beratung durch die Kinder- und Jugendhilfe. Darüber hinaus werden Ombudsstellen gesetzlich verankert, um die Beteiligung junger Menschen und ihrer Eltern zu stärken. Insbesondere werden die Rechte von Pflegekindern gestärkt. Das Jugendamt wird verpflichtet, Möglichkeiten der Beschwerde in persönlichen Angelegenheiten für Pflegekinder zu gewährleisten.
Eltern sind an der sogenannten Hilfeplanung für ihre Kinder zu beteiligen, wenn dadurch der Hilfeprozess nicht in Frage gestellt wird. Hier sind vor allem der Willen und die Bedürfnisse des jeweiligen jungen Menschen sowie des Sorgeberechtigten zu berücksichtigen.    
Darüber hinaus wird das Jugendamt zur umfassenden Aufklärung des Kindes oder Jugendlichen und seiner Personensorge- oder Erziehungsberechtigten bei einer Inobhutnahme verpflichtet.

8.    Fairer Wettbewerb  
Das Gesetz erhöht die Anforderungen, um urheberrechtliche Ansprüche geltend zu machen. Damit sollen missbräuchliche Abmahnungen eingedämmt werden. Wirtschaftsverbände dürfen demnach nur noch dann abmahnen, wenn sie vom Bundesamt für Justiz überprüft wurden und auf einer Liste der klagebefugten Verbände eingetragen sind. Weniger finanzielle Anreize für Abmahnungen Urheberrechtliche Abmahnungen sollen transparenter werden und Gegenansprüche einfacher geltend gemacht werden können.
Ziel ist ein deutlich verbesserter Schutz gegen missbräuchliche Abmahnungen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollen hierdurch besser geschützt werden. Mitbewerber können bei Verstößen gegen Kennzeichnungs- und Informationspflichten im Internet keine kostenpflichtigen Abmahnungen mehr aussprechen und bei einer erstmaligen Abmahnung kein Versprechen einer Vertragsstrafe fordern.

Besserer Schutz der Abgemahnten
Der sogenannte fliegende Gerichtsstand wird eingeschränkt: Abgemahnte müssen nicht länger befürchten, wegen Rechtsverstößen im Internet vor jedem Gericht in der Bundesrepublik Deutschland verklagt zu werden. Einführung einer Reparaturklausel Um den Wettbewerb auf dem Markt zu verbessern, soll außerdem das Designrecht eingeschränkt und eine Reparaturklausel für sogenannte sichtbare Einzelteile für Reparaturzwecke, zum Beispiel bei Autoersatzteilen, eingeführt werden. Die Regelung führt zu einer Öffnung des Marktes für formgebundene Ersatzteile wie Karosserieteile und Scheinwerfer.  

 9.    Entlastung für Menschen mit Behinderung  
Die Behinderten-Pauschbeträge werden ab dem Steuerjahr 2021 verdoppelt, Nachweispflichten verschlankt und die Grade der Behinderung mit dem Sozialrecht harmonisiert. So kann der Pauschbetrag seine Vereinfachungsfunktion auch zukünftig erfüllen.

Wozu bedarf es eines Behinderten-Pauschbetragsgesetzes?
Für Steuerpflichtige mit Behinderungen besteht die Möglichkeit, anstelle eines Einzelnachweises für ihre Aufwendungen für den täglichen behinderungsbedingten Lebensbedarf einen Behinderten-Pauschbetrag zu beantragen. Neben der Verdoppelung der Pauschbeträge sollen verschiedene Steuervereinfachungen die Steuerpflichtigen mit Behinderungen entlasten, zum Beispiel bei Nachweispflichten und bei der Verwaltung von Prüfungstätigkeiten.

Welche Maßnahmen sind im Einzelnen vorgesehen?
Zur Anpassung der Behinderten-Pauschbeträge und zur Steuervereinfachung sind im Einzelnen die folgenden Maßnahmen vorgesehen: die Verdopplung der Behinderten-Pauschbeträge, die Einführung eines behinderungsbedingten Fahrtkosten-Pauschbetrags von 900 Euro bei Geh- und Sehbehinderung und 4.500 Euro bei stärkeren Einschränkungen, der Verzicht auf zusätzliche Anspruchsvoraussetzungen zur Gewährung eines Behinderten-Pauschbetrags bei einem Grad der Behinderung kleiner als 50 und die Aktualisierung der Grade der Behinderung an das Sozialrecht, wodurch zukünftig ein Behinderten-Pauschbetrag bereits ab einem Grad der Behinderung von mindestens 20 berücksichtigt wird.
Darüber hinaus steigt der Pflege-Pauschbetrag als persönliche Anerkennung der häuslichen Pflege von derzeit 924 Euro auf 1.800 Euro. Für die Pflegegrade 2 und 3 wird künftig ebenfalls ein Pflege-Pauschbetrag von 600 beziehungsweise 1.100 Euro gewährt.

Wie geht es weiter?
Die Neuregelungen treten am 1. Januar 2021 in Kraft. Steuerpflichtige können die höheren Beträge somit erstmals für den Veranlagungszeitraum 2021 geltend machen. Ende 2026 soll das Gesetz evaluiert werden. Montag, 30. November 2020 10.

Regelsätze steigen zum 1. Januar 2021
Diese Regelsätze gelten ab Januar 2021 (Veränderung gegenüber 2020 in Klammern).

Alleinstehende / Alleinerziehende 446 Euro (+ 14 Euro) Regelbedarfsstufe 1
Paare je Partner / Bedarfsgemeinschaften 401 Euro (+ 12 Euro) Regelbedarfsstufe 2
Volljährige in Einrichtungen (nach SGB XII) 357 Euro (+ 12 Euro) Regelbedarfsstufe 3
nicht-erwerbstätige Erwachsene unter 25 Jahre im Haushalt der Eltern 357 Euro (+ 12 Euro) Regelbedarfsstufe 3
Jugendliche von 14 bis 17 Jahren 373 Euro (+ 45 Euro) Regelbedarfsstufe 4
Kinder von 6 bis 13 Jahren 309 Euro (+ 1 Euro) Regelbedarfsstufe 5

Zusätzlich werden die tatsächlichen Kosten für Unterkunft und Heizung übernommen, soweit sie angemessen sind. Die Leistungen orientieren sich am Niveau der Mieten auf dem örtlichen Wohnungsmarkt. Grundlage der Anpassung waren zunächst die Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2018. Anschließend ist die Lohn- und Preisentwicklung bis Juni 2020 in die Berechnung der Regelsätze eingeflossen.

Welche Neuerungen enthält der Gesetzentwurf?
Die Regelsätze decken künftig neben den Kosten für Festnetztelefon und Internet auch die Verbrauchskosten für die Mobiltelefonie ab. Sie halten so mit den gesellschaftlichen und technischen Veränderungen Schritt.

Welche Leistungen erhalten die Berechtigten darüber hinaus?
Als weitere staatliche Unterstützung werden die tatsächlichen Kosten für Unterkunft und Heizung übernommen, soweit sie angemessen sind. Die Leistungen orientieren sich am Niveau der Mieten auf dem örtlichen Wohnungsmarkt. Welche weiteren Leistungen wurden neu festgesetzt? Die Geldleistungen im Asylbewerberleistungsgesetz werden mit dem Gesetzentwurf zum Regelbedarfsermittlungsgesetz ebenfalls zum 1. Januar 2021 neu festgesetzt.

Ein alleinstehender Erwachsener beispielsweise erhält dann 364 Euro und damit 13 Euro mehr als bisher. Zudem soll im nächsten Jahr die Leistung für den persönlichen Schulbedarf steigen. Von derzeit 150 Euro auf 154,50 Euro; davon werden zunächst 51,50 Euro für das Anfang 2021 beginnende zweite Schulhalbjahr gezahlt und 103 Euro für das darauf im Sommer 2021 folgende erste Schulhalbjahr.

Können Anträge auf Grundsicherung und Sozialhilfe weiterhin vereinfacht gestellt werden?
Aufgrund der anhaltenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie hat die Bundesregierung den erleichterten Zugang zu diesen Sozialleistungen bis 31. März 2021 verlängert. Das bedeutet: Vermögensprüfungen werden nur eingeschränkt durchgeführt, die tatsächlichen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung werden übernommen und vorläufige Leistungen werden vereinfacht bewilligt.

Wie werden die Regelsätze berechnet?
Zur Berechnung der Regelsätze zieht das Statistische Bundesamt die Ergebnisse der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe heran. Außerdem fließen die Entwicklung der Nettolöhne und -gehälter sowie die Preisentwicklung sogenannter regelbedarfsrelevanter Güter und Dienstleistungen in die Berechnung ein. Das sind Güter und Dienstleistungen, die wichtig sind, um ein menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern; etwa Lebensmittel, Bekleidung und Drogeriewaren.  Das Bundessozialministerium beantwortet Fragen zur Methodik der Berechnung.

Was ist die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe?
Die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) ist eine Haushaltsbefragung. Sie liefert unter anderem statistische Informationen über die Ausstattung mit Gebrauchsgütern, die Einkommens-, Vermögens- und Schuldensituation sowie die Konsumausgaben privater Haushalte. Einbezogen werden Haushalte aller sozialen Gruppierungen. Die EVS bildet damit ein repräsentatives Bild der Lebenssituation nahezu der Gesamtbevölkerung in Deutschland ab. Das Statistische Bundesamt führt die Befragung alle fünf Jahre durch. Rund 60.000 private Haushalte in Deutschland nehmen regelmäßig freiwillig daran teil.

Warum werden die Daten der einkommensschwächsten Haushalte genutzt?
Würden für die Berechnung der Regelbedarfe auch mittlere Einkommen berücksichtigt, bestünde die Gefahr, dass Leistungsberechtigte über ein höheres monatliches Budget verfügen könnten als Menschen, die im Mindestlohnbereich arbeiten und damit selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen.

Wann werden die Regelsätze jeweils angepasst?
Die Regelsätze für Sozialleistungsempfänger werden jährlich angepasst. Alle fünf Jahre, wenn die Ergebnisse der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe vorliegen, ist der Gesetzgeber verpflichtet, die Sätze neu zu ermitteln und im Regelbedarfsermittungsgesetz neu festzulegen. In den Jahren dazwischen werden die Regelsätze anhand der Lohn- und Preisentwicklung fortgeschrieben.