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Duisburger Schlagzeilen 2020  

Jan Feb März Apr Mai Juni Juli Aug Sep Okt Nov Dez
+ + + Was ist wann und wo in Duisburg und Niederrhein los? + + +

Warntag - jeden 2. Donnerstag im September:
Bei Gefahren:
Ton bei Gefahr

Ton bei Entwarnung

Stadt Duisburg

Januar

Gesetzliche Neuregelungen ab Januar 2020
350 Silvester-Einsätze in Duisburg


Das neue Jahr 2020 - ein Schaltjahr!
Zum einen bringt ein Schaltjahr all denen, die am 29. Februar geboren wurden nun wie alle vier Jahre endlich ihren wahren Geburtstag, zum anderen ist seit 1896 auch wieder ein Olymiajahr angesagt. Die Spiele der Weltgugend starten am 24. Juli 2020 in Tokyo.

Einen Monat zuvor ab dem 12. Juni war sportlich schon mit der Fußball-Europameisterschaft ein Highlight angesagt worden. Der 16. Mai - ein Samstag -  ist für alle Freunde und Fans des MSV Duisburg der Tag der Tage. Haben die Zebras dann den Wiederaufstieg gepackt?

Neben dem sportlichen Teil ist aber der Part um die Kinderrechte wichtig. Werden diese endlich ins Grundgesetzt verankert?
Am Sonntag, 13. September 2020, werden in NRW die Städte- Gemeinnde- und Landräte sowie die Oberbürgermeister und Bürgermeister sowie das Ruhrparlament gewählt. Das Mindeswahlalter für die aktive Wahlteilnahme beträgt 16 Jahre.
Der Frühling beginnt am 20. März um 04:50 MEZ, der Sommer am 20. Juni um 22:45 Uhr bzw. 23:44 MESZ, der Herbst am 22. September (15:31 MESZ) und der Winter am 21 Dezember um 17:02 Uhr (MEZ).
Eine Halbschattenfinsterniss des Mondes wird es am 10. Januar, 5. Juni, 5. Juli und 30. November geben, eine ringförmige Sonnenfinsterniss am 21. Juni.


Sommerzeit: So. 29.03.2020 Uhr-Umstellung von 2 Uhr auf 3 Uhr.
40 Jahre Sommerzeit 
Im März Uhr um eine Stunde auf die Sommerzeit vorstellen - im Oktober um eine Stunde zurückstellen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sommerzeit wieder eingeführt. Unmittelbar nach dem Krieg wurde die jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den westlichen Besatzungsmächten bestimmt.
1947 wurden die Uhren zwischen dem 11. Mai und 29. Juni im Rahmen der so genannten Hochsommerzeit zwei Stunden vorgestellt. Diese endete mit Ende des Jahres 1949. Ursprünglich galt die MESZ in Deutschland für die Zeit zwischen dem letzten Sonntag im März und dem letzten Sonntag im September. Von 1950 bis 1979 gab es in Deutschland keine Sommerzeit. 

 

Winterzeit: So. 25.10.2020 Uhr-Umstellung von 3 Uhr auf 2 Uhr.  

60 Ferientage in NRW:
Osterferien 2019 Mo. 06.04. - Fr. 18.04.
Pfingstferien 2019 Di. 02.06.
Sommerferien 2020 Mo. 29.06. - Di. 11.08.
Herbstferien 2020 Mo. 12.10. - Fr. 23.10.
Weihnachtsferien 2020 Mi. 23.12. - 06.01.


Stadtwerke begrüßen 2020 mit Duisburgs größter Silvesterrakete
Wenn in der Silvesternacht die Duisburgerinnen und Duisburger das neue Jahr mit buntem Feuerwerk stimmungsvoll einläuten, senden auch die Stadtwerke allen Bürgern an Rhein und Ruhr einen besonderen Neujahrsgruß. Der Stadtwerketurm wird zu Duisburgs größter Silvesterrakete – natürlich ohne tatsächlich in die Luft zu gehen.
Mit Einbruch der Dunkelheit lohnt sich also ein Blick in Richtung Hochfeld zum Baudenkmal der Stadtwerke Duisburg AG. Die Stadtwerke wünschen allen Duisburgerinnen und Duisburgern einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2020. 970 Tage Dunkelheit Seit dem 6. Dezember 2018 erstrahlt der Stadtwerketurm nach 970 Tagen Dunkelheit wieder weithin sichtbar im altbekannten Grün.

In der Silvesternacht wird der Stadtwerketurm in Hochfeld zu einem bunten Neujahrsgruß. Foto: Stadtwerke Duisburg AG

Seit April 2016 war es dunkel und vielen Duisburgern fehlte die im Jahr 1999 installierte charakteristische grüne Beleuchtung des Stadtwerketurms in Hochfeld. Die Herausforderung für Lichtarchitekt Peter Brdenk aus Essen war schon vor Beginn der Arbeiten an dem neuen Beleuchtungskonzept klar.
Als Denkmal muss der Turm nach Abschluss der Arbeiten möglichst wieder so erstrahlen wie vorher – so schreibt es die Denkmalbehörde vor. Nur ohne die drei Rauchgasrohre. Denn die mussten im Rahmen der Rückbau-Arbeiten aufwändig demontiert werden.

Ohne die drei Rohre fehlte natürlich eine riesige Reflexionsfläche für das Licht. Deshalb mussten Zahl und Anordnung der neuen Leuchtmittel genau durchdacht werden, um ein optimales Lichtbild zu erzeugen. Das überzeugende Ergebnis entsteht durch eine Kombination aus verschiedenartig geformten LEDLeuchtkörpern, darunter 180 Strahler und 256 Meter Lichtlinien.
Sie illuminieren die filigrane Stahlkonstruktion des Seite 2 von 2 Stadtwerketurms so, dass sie in der Dunkelheit perfekt zur Geltung kommt. Um die Leuchtmittel mit Strom zu versorgen, waren 4.500 Meter Kabel notwendig, 2.400 Meter davon in der Vertikalen innerhalb der Aufzugröhre in der Mitte des Turms. Weitere Informationen zum Turm gibt es auch im Internet unter www.stadtwerketurm.de.

Feuerwehr in der Silvesternacht: 35 Einsätze im Rettungsdienst und 34 Einsätze im Brandschutz - Massenkarambolage auf der A3

Kalt ist Kult' - Neujahrsbad in der Wedau ist Kult
Vor zehn Jahren in der BZ: Schnee

Kein Brandschutz im Duisburger Zoo?
HSV-Fraktion im Rat der Stadt Duisburg fragt nach und fordert Aufrüstung!


6. Januar: Altschuldenschnitt: OB Link drängt Ministerpräsident zum Handeln  
Erst im vergangenen Herbst hat die Stadt Duisburg zum sechsten Mal in Folge einen ausgeglichenen Haushalt verabschiedet. Darüber hinaus wurden seit 2012 über 400 Millionen € alte Schulden abgebaut. Ein Erfolg, der durch eigene Anstrengungen möglich wurde, vor allem aber dank des sogenannten „Stärkungspaktes Stadtfinanzen“ der ehemaligen SPD-geführten Landesregierung.  
Dennoch ist Duisburg mit über 1.300.000.000€ weiterhin hoch verschuldet. Eine Last, die maßgeblich durch eine nicht ausreichende Finanzierung von Sozialleistungen durch Bund und Land verursacht wurde.
Deswegen begrüßt Oberbürgermeister Sören Link die Initiative des Bundesfinanzministers Olaf Scholz (SPD) für einen Altschuldenschnitt für die betroffenen Kommunen. Scholz hatte in Aussicht gestellt, die Hälfte aller kommunalen Schulden zu übernehmen.   Voraussetzung für diese Hilfe des Bundes ist allerdings, dass sich auch NRW finanziell beteiligt. Deshalb appelliert Link an Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), endlich den Worten Taten folgen zu lassen.  
„Wir müssen diese historische Gelegenheit für den Schuldenschnitt nutzen“, so Sören Link. „Der Bund hat den ersten Schritt gemacht, jetzt muss das Land nachziehen. Was wir uns nicht mehr leisten können, ist ein weiteres Hinhalten der NRW-Landesregierung. Die Menschen in Duisburg haben es verdient, dass sie endlich die Unterstützung bekommen, die sie ihrerseits jahrelang für andere Regionen beispielsweise im Wege der Aufbauhilfe-Ost geleistet haben“, so Link weiter.

8. Januar:
A59: Ausbau zwischen Autobahnkreuz Duisburg und Anschlussstelle Duisburg-Marxloh in Hochlage  
Die A59 wird zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und der Anschlussstelle Duisburg-Marxloh in Hochlage auf sechs Spuren ausgebaut. Das hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) am 8. Januar 2020 nach intensiven Untersuchungen und einem aufwändigen Entscheidungsprozess entschieden.  
Die Entscheidung des BMVI basiert auf detaillierten Untersuchungen durch den Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen.
Auf Basis der vom BMVI vorgegebenen Kriterien hat Straßen.NRW in einem umfassenden Abwägungsprozess zunächst 16 Streckenvarianten und 20 Ausbauvarianten der Knotenpunkte untersucht. Anschließend wurden die Voraussetzungen für eine Tunnelvariante und eine Hochstraßenvariante geprüft. In diesen Prozess wurden unter anderem K.o.-Kriterien einbezogen. Dazu gehören zum Beispiel erhebliche Eingriffe in die Bebauung und besondere Randbedingungen wie die Führung der U-Bahn.
Untersuchungen zu Machbarkeit und Umweltverträglichkeit führten schließlich zu zwei möglichen Varianten Tunnel (C1T) und Hochstraße (C1H). Bei beiden Varianten würde der überwiegende Teil der Anlieger (99 Prozent der Anlieger) vom Lärm entlastet. Die Belastung sinkt demnach um drei Dezibel.  
Ausschlaggebend für die Entscheidung des Bundes zu Gunsten der Hochlage sind mehrere Gründe:  
- Die Bauzeit für eine Hochstraße ist mit sechseinhalb Jahren deutlich kürzer, als eine Tunnelbauzeit von zwölf Jahren. In dieser Zeit müssten die Anschlussstellen Ruhrort und Meiderich für sechs Jahre gesperrt und der Verkehr innerstädtisch geführt werden.
- Der Bau in Hochlage ist ohne dauerhafte Sperrungen zu realisieren. Eine Hochstraße kostet 500 Millionen Euro weniger als die Tunnelvariante (1,6 Mrd. Euro).
- Für den Bau einer Hochstraße müssen weniger Gebäude abgerissen werden als für den Tunnel.  
 Straßen.NRW lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Info-Veranstaltung rund um das Ausbauprojekt ein. Diese findet am Mittwoch, 22. Januar, in der Gebläsehalle im Landschaftspark Duisburg-Nord statt.

Die Ausbaustrecke (Copyright Geobasisdaten: mit Genehmigung von GEObasis.NRW vom 01.01.2017)


Kommentar zur Entscheidung zum A59-Ausbau in Hochlage
Nun haben Ministerien von Bund und Land unter Einbeziehung von StraßenNRW entschieden, dass Bürgerwille zur kommunalen Selbstgestaltung bzw. Planungen in die Zukunft für nachfolgen Generationen nicht erwünscht sind. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis mit dem Kurzzeitblick analog zur ausschließlich betriebwirtschaflichen Denke zu Zeiten der Niedrigzinspolitik ist maßgebend.
Die Entwicklung ganzer Stadtteile ist mit der Hochlage damit auf Dauer vom Tisch, Mögliche urbane Gestaltung von Freiflächen wie es bei der Deckelung der A59 rund um den Hauptbahnhof mit "geschenkte" Fläche von 20.000 Quadratmetern ist damit gestorben. Zu Recht werden nachfolgende Generation sich daran stoßen. Aber: Die Lokalpolitik muss hier unbedingt in Schutz genommen werden. Sie hat versucht weitsichtig im Sinne der Bürger zu planen und wurde wieder einmal ausgebremst.
Das ist wie bei der Verschuldung der NRW-Kommunen - hier maßgeblich im Ruhrgebiet - wo Bundesgesetze und Verpflichtungen dem Kommunen aufgehalst aber monetär nicht ausgeglichen werden. Wieder einmal hat der ausschließlich kurzsichtige und nur monetäre Blick einer ganzen Region die Zukunft "verbaut". Wie anfällig die Hochlagen sind belegt das Beispiel Marientor-Hochbrücke - zumal die Wetterextreme hier deutlich mehr Kosten verursachen werden als jetzt dargestellt. Tunnellösungen sind teurer, aber sie bieten Chancen für die Nutzung oberhalb. Was bleibt ist erneut der Frust auf das  Bundesverkehrsminsterium sowie gegenüber NRW-Verkehrsminister Wüst, die sich vehemt gegen eine langfristig vernünftige und für Folgegenerationen dauerhafte Planung der Kommunen stellen. Harald Jeschke



Das Aus für die A59 Tunnellösung – Historische Chance für Meiderich und Alt-Hamborn vertan
 
Mit der Erklärung von Bundesverkehrsminister Scheuer, den Ausbau der A59 in Meiderich und Alt-Hamborn nicht in einer Tunnellösung zu ermöglichen, wird eine Historische Chance, die beiden Stadtteile räumlich wieder zu vereinen, aufgegeben.
„So ist das, wenn die Landesregierung ganze Regionen aufgibt und sich nicht mehr kümmert“, empören sich die SPD Landtagsabgeordneten Frank Börner und Ralf Jäger. „Früher waren Stadtentwicklung und Verkehr mit Mike Groschek in einem Ministerium vereint, so konnte man kreative Lösungen erarbeiten. Jetzt wird nur noch das Notwendigste gemacht!“.
Der Neubau der Berliner Brücke und die Erneuerung der Trasse nach Norden ist bautechnisch nicht weiter zu verschieben. Die Erweiterung auf 6 Spuren bei einem Neubau ist aufgrund des Verkehrsaufkommens zwingend notwendig.
„Das Landesverkehrsministerium hat in Berlin nie angemeldet, dass die Menschen den Tunnel wollen. Nicht ein einziges Wort ist über den Bürgerwillen gefallen. Stattdessen streicht man in Berlin gerne das Steuerzahlergeld ohne einen Cent aus dem NRW Haushalt zu nehmen und baut etwas was keiner will. Die Verkehrsminister in Bund und Land machen eine Politik die niemand möchte und auch mit keinem abgestimmt ist“, betont SPD Bundestagsabgeordneter Mahmut Özdemir.

10.01.:

 Eine Millionen Euro für den Duisburger Sport

Der Vorsitzende des Betriebsausschusses DuisburgSport und SPD-Ratsherr Herbert Mettler freut sich, dass der städtische Eigenbetrieb DuisburgSport die Sportvereine auch im Jahr 2020 bei Investitionen wieder umfangreich unterstützt.  

„Duisburg ist und bleibt eine Sportstadt. Wir sind stolz auf unsere vielen verschiedenen Sportvereine. Diese stehen für den Zusammenhalt und das Engagement innerhalb unserer Zivilgesellschaft“, lobt Ratsherr Herbert Mettler die Duisburger Sportvereine. „Ohne Investitionen in die Sportstätten unserer Vereine ist der Fortbestand unserer Sportvereinskultur in Duisburg auf Dauer jedoch nicht möglich. Daher ist es wichtig, dass kontinuierlich Investitionen getätigt werden, um auch in Zukunft die Vielzahl der verschiedenen Sportarten in Duisburg zu erhalten. Deshalb unterstützt DuisburgSport auch in diesem Jahr mit insgesamt 700.000 Euro die Duisburger Sportvereine.“

 

Neuer Kunstrasen, neue Kabinen, neuer Hallenboden oder Reparaturen am Vereinshaus: Die eingereichten Anträge der Duisburger Sportvereine sind auch in diesem Jahr vielfältig. Aus allen sieben Stadtbezirken wurden zahlreiche Anträge eingereicht.

 

„In diesem Jahr gibt es erstmalig auch zusätzlich 300.000 Euro für die Sanierung von Kunstrasenplätzen. Viele Vereine haben bereits bei dem Umbau zu einem Kunstrasenplatz eine große finanzielle Eigenleistung erbracht. Wir lassen auch hier die Vereine mit den anstehenden Folgekosten nicht alleine“, ergänzt der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Werner von Häfen abschließend.



15. Januar:
Baugenehmigung erteilt: neue Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW in Duisburg in der Wuhanstraße am Hauptbahnhof
Zum Jahresende 2019 hat das Immobilienunternehmen Aurelis die Baugenehmigung für den neuen Standort der HSPV NRW (Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW – vormals Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHöV) in Duisburg) erhalten.
Andrée Haack, Beigeordneter der Stadt Duisburg sowie Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, und Michael Buchholz, Leiter der Aurelis Region West, hatten mit ihren Teams innerhalb von knapp fünf Monaten alle Voraussetzungen für die Erteilung der Baugenehmigung geschaffen.
Das neue Duisburger Studienzentrum wird Kursräume, eine Bibliothek, eine Kantine sowie Büros für Dozenten und Verwaltung und 398 Tiefgaragenplätze auf einer Bruttogeschossfläche von rund 31.220 Quadratmetern haben. An der HSPV NRW studieren die angehenden Nachwuchskräfte von Polizei, Kommunal- und Landesverwaltung sowie der Rentenversicherung des Landes.
Die Fachhochschule mit mehr als 12.000 Studierenden an zehn Studienorten ist eine Einrichtung im Geschäftsbereich des Ministeriums des Innern. Am Standort Duisburg werden rund 2.000 junge Menschen studieren.
Das Fachhochschulprojekt im Quartier 1 der Duisburger Freiheit nimmt Aurelis in Zusammenarbeit mit den Architekten Heinle, Wischer und Partner (Köln) und dem Projektsteuerer Drees & Sommer (Düsseldorf) in Angriff. Gebaut wird das Objekt von HOCHTIEF als Generalunternehmer. Baubeginn soll bereits im März 2020 sein. Im August 2022 wird die HSPV NRW laut Planung ihren Betrieb in der Wuhan-Straße aufnehmen.
Für Dezernent Andrée Haack ist die zügige Entwicklung am Bahnhof keine Überraschung: „Der Standort eignet sich hervorragend für Büros und Bildungseinrichtungen, das hat bereits das starke Interesse des Landesamtes für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz (LANUV) an einer Ansiedlung an gleicher Stelle gezeigt.“
„Inzwischen haben wir durch Neubauprojekte, Sanierungen und Ankäufe eine dreistellige Millionensumme im Quartier 1 und in weitere Liegenschaften in Duisburg investiert“, bilanziert Michael Buchholz. „Besonders hervorzuheben ist die zielführende Zusammenarbeit mit der Stadt, die ihren Teil dazu beigetragen hat, diese Entwicklungen zeitnah zu ermöglichen.“
Ein hoher Anteil der AurelisInvestitionen entfiel dabei auf die Renovierung des Südflügels des Duisburger Bahnhofsgebäudes, den Bau des Verwaltungs- und Laborgebäudes für das LANUV, die Errichtung des Parkhauses und den Ankauf von Gewerbeparks im linksrheinischen Teil Duisburgs.
Zurzeit stehen im Quartier 1 der Duisburger Freiheit noch drei freie Baufelder (insgesamt rund 10.500 Quadratmeter Grundstücksfläche) zur Verfügung. Dort wird die Aurelis in Zukunft weitere Neubauprojekte realisieren.


 15. Januar: Bund: Fahrplan für Kohleausstieg steht
- Dänischer Logistikkonzern baut Distributor-Gate mit 300 Arbeitsplätzen im Hafen
- Sitzung der Bezirksvertretung Mitte
Fünf neue Straßen in Duisburg-Mitte, Bebauungsplan Wanheimerort, Neue Feuerwachen, Verkaufsoffene Sonntage, Sporthalle Steinbart Gymnasium

17. Januar:  Infoveranstaltung zum A59-Ausbau in Hochlage in Duisburg

 


22.01.: Binnenschifffahrtsmuseum erhält Förderung durch den LVR  
Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Ruhrort erhält für die Erforschung der Sozialgeschichte der Binnenschifffahrt im Rheinland Fördermittel vom Landschaftsverband Rheinland. Das dreijährige Projekt finanziert sich auch durch die Unterstützung örtlicher Betriebe, des Fördervereins und der Mercatorstiftung.   „Wir sind nun in der Lage, dieses wichtige Thema wissenschaftlich aufzuarbeiten“, freut sich Kulturdezernent Thomas Krützberg.
„Die letzte Generation ehemaliger Schifferkinder, die uns aus erster Hand Auskunft  über das Leben an Bord geben kann, ist mittlerweile im Rentenalter. Mit dem Projekt soll Wissen bewahrt und dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.“  
Auch das eigene Archiv des Museums wird nach Informationen über den Alltag der Schifferfamilien ausgewertet. Es ist geplant, über die Ergebnisse des Projektes eine Ausstellung im Museum zu erstellen, diese soll danach zumindest in Teilen in die Dauerausstellung integriert werden.  
Die Projektstelle im Binnenschifffahrtmuseum soll in Kürze ausgeschrieben werden. Interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können sich dann auf der „Karriere bei der Stadt Duisburg“ Plattform online für die Stelle bewerben: https://www.duisburg.de/microsites/karriere/index.php.  


23.01.: Projektentwickler Blankbau und GBI errichten ein 214 Zimmer-Hotel für Premier Inn im neuen Mercatorquartier

Das Hotel an der Westspitze des neuen Mercatorviertels wird mit einer Ladenzeile und einer Büroimmobilie kombiniert / Premier Inn zielt auf anspruchsvolle und gleichzeitig kostenbewusste Business- und Freizeit-Gäste / Hervorragende Verkehrsanbindung

Premier Inn - Foto-Credit „HH Vision“

Im Duisburger Zentrum entsteht direkt gegenüber von Rathaus und Salvatorkirche ein neues Hotel mit 214 Zimmern. Das Premier Inn an der Westspitze des neu entstehenden Mercatorviertels zielt auf Freizeit- wie Business-Gäste, die Premium-Qualität mit komfortabler Ausstattung und gleichzeitig ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis schätzen.
Drei große Panorama-Suiten im obersten von fünf Stockwerken, einem Staffelgeschoss, ermöglichen dann einen Blick über die Stadt in Richtung Westen. Mitte 2020 soll mit dem Bau entlang der Gutenberg- und Oberstraße begonnen werden, zwei Jahre später ist die Fertigstellung geplant. Bei der Errichtung der Immobilie kooperieren zwei Projektentwickler: die Duisburger Blankbau-Gruppe und die GBI Unternehmensgruppe.
„Dieser herausragende Standort im Stadtzentrum soll mit der Kombination eines Hotels, einer Ladenzeile im Erdgeschoss und einer angrenzenden Büroimmobilie optimal genutzt werden“, sagt Dr. Volker Flemming, Geschäftsführender Gesellschafter der Blankbau-Gruppe: „Um ein Hotel höchster Qualität und zudem eine starke Marke als Ankermieter zu bekommen, wollten wir gemeinsam mit den besten Experten für Hotels entwickeln, und das ist eindeutig die GBI als größter Hotel-Projektentwickler Deutschlands.“

Die zum Whitbread Konzern gehörende Hotelmarke Premier Inn ist im Heimatmarkt Großbritannien führend und seit der – in Kooperation mit der GBI erfolgten – Eröffnung des ersten Hauses 2016 im Frankfurter Europaviertel auch in Deutschland erfolgreich. Inzwischen umfasst das Portfolio insgesamt bereits 48 Projekte.
„Dass dazu nun auch Duisburg als wichtiger Standort einer wirtschaftsstarken Region gehört, freut uns sehr“, betont Dr. Michael Hartung, Managing Director und Director Development für Premier Inn Deutschland: „Und die hervorragende Lage unseres neuen Hauses direkt gegenüber dem Rathaus ist umso
erfreulicher.“ Das westliche Ruhrgebiet nimmt Premier Inn ohnehin verstärkt ins Visier. Vor dem Duisburger Prestigeobjekt wurde bereits eine Neubau-Entwicklung am Essener Hauptbahnhof gestartet.

Die GBI beobachtet den Markt in Duisburg ebenfalls seit Jahren genau. „Die zentrale Hotellage im Mercatorviertel hat als Standort ein riesiges Entwicklungspotenzial. Das ist ein toller Start in diesem Markt“, sagt Clemens Jung, Vorstand der GBI Holding AG. Hotelgäste wie Büronutzer profitieren von den kurzen Wegen in die die Duisburger Innenstadt, zum Innenhafen sowie zum Hauptbahnhof.
Die hervorragende Verkehrsinfrastruktur umfasst auch den schnellen Anschluss an mehrere Autobahnen und den Düsseldorfer Flughafen, der in etwa fünfzehn Minuten erreicht ist. Das Haus im Zentrum Duisburgs ist bereits die sechste Entwicklung der GBI für Premier Inn. Neben dem ersten Hotel in Frankfurt umfasst die erfolgreiche Zusammenarbeit inzwischen auch Leipzig, Düsseldorf, Hamburg und Nürnberg. „Diese Erfahrung zeigt uns, dass Premier Inn zu dem tollen Standort in Duisburg ideal passt“, so GBI-Vorstand Jung.

Einbindung der angrenzenden Wohnquartiere

Das Mercatorviertel ist benannt nach dem berühmten Kartographen und Globen-Hersteller Gerhard Mercator, der im 16. Jahrhundert in Duisburg lebte und als einer der berühmtesten Bürger in der Stadtgeschichte gilt. Der dem Konzept für das Quartier zugrunde liegende Bebauungsplan wurde vom Rat der Stadt bereits in seiner Sitzung vom 25.11.2019 verabschiedet. Danach wird sich durch eine Blockrandbebauung entlang der Gutenberg- und Oberstraße ein großstädtisches Ambiente entwickeln.
Das ermöglicht gleichzeitig die Einbindung der angrenzenden Wohnbauquartiere. Besucher können sich künftig entlang der kleinen Geschäftszeile im Erdgeschoss des Hotel-Gebäudes an der Gutenbergstraße oder auch durch den Innenhof des Objekts in Richtung Rathaus orientieren. Dabei erreichen sie auf der Nordwestseite das Mercatorhaus, das ehemalige Wohnhaus von Gerhard Mercator. Für dieses plant eine Duisburger Bürgergenossenschaft den Wiederaufbau nach dem historischen Vorbild.
Ebenfalls rekonstruiert wird das benachbarte Ott-Vogel-Haus, benannt nach dem ebenfalls im 16. Jahrhundert in Duisburg lebenden ehemaligen Bürgermeister der Stadt. Durch das Tor neben dem Ott-Vogel-Haus erreicht man künftig die Oberstraße mit Blickrichtung Innenhafen. Wichtig ist auch die mit dem Projekt verbundene Schaffung weiterer Stellplätze.

Die vom international renommierten Büro für Architektur und Städtebau RKW Architektur + erstellte Konzeptplanung für das Objekt mit einer Gesamtfläche von rund 10.700 Quadratmetern wird nun präzisiert und das offizielle Genehmigungsverfahren gestartet. Der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link ist voller Vorfreude: „Das neue Mercatorviertel steht für die lebendige Historie Duisburgs, die wir durch eine einzigartige Form der Stadtentwicklung zukunftsfähig machen. Von der Kombination eines Hotels mit Ladenzeile und angrenzender Büroimmobilie verspreche ich mir wichtige Impulse für unsere Innenstadt."

BV Neudorf zeichnet drei Neudorfer Bürger mit dem Ehren-Glas-Award aus

30. Januar:

Sondersitzung des Stadtrates am 30. Januar:
6-Seen-Wedau beschlossen (Grüne und Linke dagegen), Neese als Krützberg-Nachfolgerin gewählt

 

Schlimm? Eine sehr deutliche Rats-Mehrheit hat sich für 6-Seen-Wedau entschieden!

Bundesweit auch auf der Immobilienmesse in München sorgte 6-Seen-Wedau für Aufsehen. Nicht nur wegen der Größe. Das  eine von der Deutschen Bahn hinterlassene Riesenbrache nun für dringend benötigten Wohnraum in ein neues Wohngebiet umgewandelt wird ist der entscheidende Punkt. Die Bahn oder ihr Immobilienvermarkter Aurelis besitzen noch reichlich von diesen Brachen. Somit wird auch für andere Kommunen diese Möglichkeit offen stehen - wenn alle wie für 6-Seen-Wedau dazu bereit sind.
Dass nach fünf Jahren Disskusion um diese Art der Planung ein Schlusstrich gezogen wird ist zu begrüßen. Dass Duisburg mehr sozialen Wohnraum braucht ist unbestritten wie auch die Tatsache, dass das Hauptproblem der neuen Siedlung der Verkehr sein wird. Und die wirklich reichen Düsseldorfer legen Wert auf ihren Standort und Auto-Kennzeichen. Ihre Kinder dagegen könnten sich wie Duisburger Bürger für das neue Wohngebiet interessieren.
Das Riesenprojekt aber grundsätzlich abzulehnen ist schon fast fahrlässig zu nennen. 1000 Vorlagengseiten zur Aufarbeitung der Bürgeranregungen oder auch Beschwerden ist einmalig. Und Nachbesserungen bzw. die Feinjustierungen werden das Projekt ohnehin begleiten. Wer sich  jetzt immer noch nicht mitgenommen fühlt muss sich erinnern, dass in einer Demokratie die Mehrheit entscheidet. Harald Jeschke

Bisher keine Verdachtsfälle auf Coronavirus Stadt ist gut vorbereitet   

 Zunächst vorweg: Auch wenn in den Sozialen Medien immer wieder anders lautende Gerüchte kursieren, gibt es in Duisburg aktuell keinen Verdachtsfall.   Infektionen mit dem neuen Coronavirus nehmen in China weiter zu. Das Robert-Koch-Institut und das Landeszentrums Gesundheit NRW rechnen mit weiteren Fälle auch in Deutschland.
Vor dem Hintergrund der auch in Duisburg anlaufenden Grippewelle empfiehlt das Gesundheitsamt, sich generell an grundlegende Hygieneregeln zu halten, um eine Verbreitung von Grippe- oder möglicherweise eingeschleppten Coronaviren zu vermeiden. Dazu gehört beispielsweise das Husten in den Ärmel, das Waschen der Hände vor Kontakt der Hände zu Mund und Augen sowie vor dem Essen und Trinken.
Weitere Informationen zum Infektionsschutz gibt es auf der Homepage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www. Infektionsschutz.de.  

Das Gesundheitsamt ist auf einen möglichen Verdachtsfall vorbereitet und stellt die Einhaltung der Vorgaben des Robert Koch Institutes (RKI) sicher. Danach müssen möglicherweise eingeschleppte Erkrankungen nach Deutschland frühzeitig dem Gesundheitsamt gemeldet werden, um weitere Ansteckungen einzudämmen. Aktuell gelten als Krankheitsverdächtige vor allem die Menschen, die bis 14 Tage nach einem Kontakt zu einem Coronavirus-Erkrankten oder nach einem Aufenthalt in bestimmten Landesteilen in China hohes Fieber entwickeln.
Diese Falldefinition wird ständig durch die Weltgesundheitsorganisation und das Robert-Koch-Institut aktualisiert. Bei einem Verdachtsfall werden die Betroffenen in einer Klinik abgesondert und auf das Virus untersucht. Würde sich der Verdacht bestätigen, ermittelt das Gesundheitsamt der Stadt Duisburg weitere enge Kontaktpersonen und überwacht sie über 14 Tage auf Krankheitszeichen hin (zweimal täglich Fieber messen). Gegebenenfalls müssen die Betroffen während dieser Zeit zu Hause isoliert werden.
Informationen des Robert-Koch-Institutes zum Coronavirus findet man unter www.rki.de.Das Gesundheitsamt steht im ständigen Austausch mit den Ärzten und Kliniken der Stadt, gemeinsam wird die Entwicklung der Lage beobachtet und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen eingeleitet.  
Rückkehrer aus den Risikogebieten in China finden entsprechende Verhaltenshinweise auf der Homepage der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de, Stichwort Coronavirus, in Deutsch, Englisch und Chinesisch.  
Allgemeine Informationen gibt es außerdem auf den Seiten des

Bundesgesundheitsministeriums (www.bundesgesundheitsministerium.de).


Februar

9. - 10. Februar: Sturmtief Sabine über Duisburg

Wer zahlt bei Sturmschäden?


Die Wohngebäudeversicherung zahlt Schäden an Gebäuden. Quelle: WetterOnline

Schäden am Auto: Die Teilkaskoversicherung erstattet in der Regel die kompletten Kosten für verbeultes Blech oder kaputte Scheiben am Auto.

Schäden am Auto zahlt die Teilkaskoversicherung. Quelle: WetterOnline

- Orkantief SABINE

Die Karte zeigt in Rot, wo Sturmböen von mehr als 100 Stundenkilometern drohen. Quelle WetterOnline

 
Unwetterwarnung - Stand 9. Februar 16:30  Uhr
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine "Unwetterwarnung" unter www.dwd.de, auf YouTube unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht.


Auswirkungen des Sturmtiefs Sabine auf das Stadtgebiet Duisburg

Die Feuerwehr Duisburg bereitete sich ab dem frühen Sonntag Nachmittag auf die Sturmlage vor. Die Kommunikationswege, Fahrzeuge und Gerätschaften wurden überprüft. Wie erwartet, nahmen im Laufe des frühen Abends die Einsätze der Feuerwehr Duisburg zu. Da die Wetterprognosen ein weiteres, hohes Einsatzaufkommen erwarten ließen, wurden die Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr frühzeitig besetzt. Zudem wurden THW Kräfte in Bereitschaft versetzt. Zusätzlich wurden weitere Sonderfahrzeuge, darunter drei zusätzliche Drehleitern, durch Personal der Freiwilligen Feuerwehr, in den Dienst genommen.
Bis zum Morgen bearbeiteten die insgesamt 475 Einsatzkräfte aus Berufs, Freiwilliger Feuerwehr und THW, 113 sturmbedingte Einsätze im gesamten Stadtgebiet ab. Hierzu zählen die Beseitigungen von umgestürzten Bäumen, herabgestürzten Ästen und losen Bauteilen. Im Tagesgeschäft wurden weitere 105 Rettungsdienst- und 12 Feuerwehreinsätze bearbeitet. Bei einem der Unwettereinsätze wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Er konnte das Krankenhaus jedoch, nach ambulanter Behandlung , wieder verlassen.

Sturmtief Sabine: Wald vorerst nicht betreten  
Die Forstverwaltung der Stadt Duisburg rät dringend davon ab, in den nächsten Tagen den Wald zu betreten. Nach einem ersten Eindruck ist die erste Nacht des Sturmtiefs Sabine zwar bisher relativ glimpflich verlaufen. Da jedoch sowohl heute über Tag als auch in der kommenden Nacht weitere Sturmböen angesagt sind, sollten die Waldbesucher zu ihrer eigenen Sicherheit das Betreten des Waldes in den nächsten Tagen vermeiden.  
Die Lage ist auch deshalb problematisch, weil zahlreiche Bäume durch die vergangenen beiden Trockenjahre geschwächt und geschädigt sind, so dass ihre Standfestigkeit bei diesen Windeinwirkungen eingeschränkt ist. Generell erfolgt das Betreten des Waldes auf eigene Gefahr. Ganz besondere Vorsicht gilt abseits der befestigten Wege. Weil hier aus ökologischen Gründen auch absterbende Bäume stehen, ist die Gefahr besonders groß.

Sturmtief Sabine sorgt auch am Montag für Flugausfälle
Reisende sollten ihren Flugstatus checken - Bahn stellt Fernverkehr ein
Sturmtief Sabine hält auch am Montag Nordrhein-Westfalen und den Luftverkehr in Atem. Nachdem die Fluggesellschaften am Sonntag 120 Starts und Landungen aus Sicherheitsgründen am Düsseldorfer Airport abgesagt hatten, wurden für Montag bereits 100 von ursprünglich geplanten 570 Flugbewegungen annulliert (Stand: 18:00 Uhr). Passagiere, die am Montag eine Flugreise gebucht haben, werden daher weiterhin gebeten, sich vor Anreise zum Flughafen über den Status ihres Fluges auf der Website ihrer Airline zu informieren. Die Besucherterrasse des Flughafens bleibt auch am Montag wetterbedingt geschlossen.



DB: Regionale Verkehrsmeldungen - Stand 9.2. 20 Uhr

Auch im Regionalverkehr kommt es durch das Sturmtief zu erheblichen Einschränkungen und vielfach zu Einstellungen des Verkehrs. Der Schwerpunkt der Unwetter liegt derzeit im Nordwesten und Westen Deutschlands und verlagert sich in der Nacht Richtung Süden. Die aktuelle Lage wird fortlaufend für alle Regionen auf bahn.de/aktuell veröffentlicht

Zugverkehr in Abellio-Netzen beeinträchtigt
Aufgrund der durch das Sturmtief „Sabine“ zu erwartenden Beeinträchtigungen kommt es zu Einschränkungen im gesamten Zugverkehr der Abellio Rail NRW. Im weiteren Tagesverlauf ist mit einer Einstellung des Betriebs zu rechnen.   Fahrgäste werden gebeten, sich darauf einzustellen und ihre Fahrten, sofern möglich, zu verschieben. Information zur aktuellen Lage sind über die bekannten Auskunftsmedien zu erhalten. Die Fahrgäste werden außerdem über www.zuginfo.nrw informiert.
In den frühen Morgenstunden des 10.02.2020 werden die Strecken nach und nach durch DB Netz auf Schäden überprüft. Der Verkehr ist auf einzelnen Linien wieder aufgenommen. Allerdings verkehren die Züge mit einer verminderten Geschwindigkeit. Reisende müssen sich darauf einrichten, dass es deshalb am Montagmorgen noch zu Zugausfällen und hohen Verspätungen kommen kann. Fahrgäste werden gebeten, sich kurzfristig vor Reiseantritt über Ihre Verbindung zu informieren und sollten auf die Lautsprecherdurchsagen an den Bahnhöfen achten.
Abellio update 15 Uhr:

Der Verkehr ist seit dem Morgen des 10.02.2020 wieder aufgenommen worden. Fahrgäste müssen sich weiterhin darauf einrichten, dass es nach wie vor in allen Netzen zu Zugausfällen, (Teil-)Sperrungen und Verspätungen kommen kann. Es werden nach Möglichkeit Ersatzverkehre mit Bussen eingerichtet. Reisende sind angehalten sich kurzfristig vor Reiseantritt über die jeweilige Verbindung zu informieren (www.zuginfo.nrw) sowie auf die Lautsprecherdurchsagen an den Bahnhöfen zu achten.  
Kulanzregelungen „Sturmtief Sabine“  
Alle bereits gekauften Tickets für die Reisetage 09.02.2020 bis einschließlich 11.02.2020 behalten ihre Gültigkeit und können bis mindestens Dienstag, 18.02.2020 genutzt werden. Fahrgäste können die Tickets entweder kostenfrei dort stornieren, wo sie gekauft wurden oder bis eine Woche nach Störungsende flexibel nutzen. Dies gilt auch für zuggebundene Tickets. Es gelten die Bestimmungen des jeweiligen Verkehrsunternehmens. Für die Erstattungen ist der Erstattungsantrag unter folgendem Link zu nutzen: https://www.abellio.de/sites/default/files/downloads/abr_nrw_erstattungsantrag_
20192020.pdf

DB: Erhebliche Beeinträchtigungen
Aufgrund der ständig steigenden Unwetterschäden können für den Montag früh bundesweit im Regional- und Fernverkehr keine zuverlässige Betriebsaufnahme gewährleisten. Erst nach Sichtung der Schäden im Rahmen von Erkundungsfahrten und erforderlichen Reparaturarbeiten werden die Strecken sukzessive wieder freigegeben. Es ist leider schon jetzt absehbar, dass die Störungen den ganzen Tag über andauern werden.


DB: Aufenthaltszüge bewähren sich

Mehrere hundert Reisende nutzten heute Nacht die von der DB bereitgestellten Aufenthaltszüge. In Hannover Hbf zum Beispiel wurden 110 Reisende gezählt, in München Hbf waren es 80. Die Kapazitäten wurde jedoch bei weitem nicht ausgenutzt. Insgesamt standen 36 Züge an 23 Bahnhöfen bereit. Bundesweit hatte die DB die ganze Nacht hindurch zahlreiche zusätzliche Mitarbeiter im Einsatz, die die Reisenden an den Bahnhöfen und in den Zügen betreuten. Auch die kostenlose Hotline wurde stark in Anspruch genommen.


Straßen.NRW-Meistereien nach langer Nacht weiter im Sturm-Einsatz
 

Sturmtief Sabine hat für die Straßen.NRW-Meistereien in der Nacht für viel Arbeit gesorgt. Und auch seit dem Morgen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter im Einsatz, um unpassierbare Straßen zu sperren oder Sturmschäden zu beseitigen.
"Unsere Meistereien hatten mit Blick auf den angekündigten Sturm ihre Verkehrssicherungsbereitschaften verstärkt. Eine Entscheidung, die sich ausgezahlt hat", sagte Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin von Straßen.NRW. Dort, wo die starken Böen Schäden angerichtet hatten, "konnten wir so schnell reagieren. Mein Dank geht an diese Kolleginnen und Kollegen für ihren nicht ungefährlichen Einsatz."

Vor allem in den waldreichen Regionen hatten die Meistereien Motorsägen und Absperrmaterial bereitgestellt. Eine für Sonntag angesetzte Brückenprüfung an der A45 bei Olpe war schon vorsorglich wegen der Sturmwarnung abgesagt worden.

Am Sonntagabend musste die A45 dann in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen Kreuz Hagen und Hagen-Süd voll gesperrt werden. Ein umstürzender Baum war auf die Lärmschutzwand gefallen und hatte dabei auch noch ein Fahrzeug getroffen. Der Fahrer blieb unverletzt.
Bis zum Morgen blieb die Autobahn gesperrt, da es wegen des Sturms und der Dunkelheit nicht möglich war, in der angrenzenden Waldfläche sicherzustellen, dass nicht weitere Bäume umstürzen. Jens Kaminski, Leiter der Straßen.NRW-Autobahnmeisterei Lüdenscheid: "Wir werden heute mit dem Eigentümer des Waldstücks vor Ort schauen, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind."
Auch die A4 bei Kerpen musste in Fahrtrichtung Köln voll gesperrt werden, die Sperrung wurde aber am Morgen wieder aufgehoben.  

Neben umgestürzten Bäumen und heruntergerissenen Ästen mussten die Straßen.NRW-Autobahnmeistereien auch umgewehte Baustellenbeschilderungen sichern. "Wir haben für heute in unserem Bereich alle Tagesbaustellen abgesagt", so Christoph Heer, Leiter der Straßen.NRW-Autobahnmeisterei Freudenberg. Stattdessen sei man angesichts des weiterhin angekündigten stürmischen Wetters mit Kontroll- und Sicherungsarbeiten befasst.

Auf folgenden Autobahnen gab es darüber hinaus wegen umgestürzter Bäume Einschränkungen:  

  • A1: in Fahrtrichtung Bremen musste eine 25 Meter hohe umgestürzte Pappel in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Schwerte beseitigt werden. Dazu wurde die Autobahn kurzzeitig voll gesperrt.  

  • A3: Arnheim Richtung Oberhausen, zwischen Rastplatz Elsholt und Hamminkeln Gefahr durch einen umgestürzten Baum.

  • A3: Frankfurt - Köln, zwischen Siebengebirge und Kreuz Bonn/Siegburg in beiden Richtungen Gefahr durch umgestürzte Bäume.

  • A4: Heerlen/Aachen - Köln, zwischen Elsdorf und Kreuz Kerpen in beiden Richtungen Gefahr durch umgestürzte Bäume.

  • A4: zwischen Überleitung Kreuz Köln-Gremberg und Köln-Poll in beiden Richtungen Gefahr durch umgestürzte Bäume.

  • A46: Heinsberg Richtung Düsseldorf, zwischen Erkelenz-Ost und Kreuz Mönchengladbach-Wanlo Gefahr durch einen umgestürzten Baum.

  • A57: Nimwegen - Krefeld, zwischen Alpen und Rheinberg in beiden Richtungen Gefahr durch umgestürzte Bäume.

Mit Blick auf Sturmtief Sabine sieht Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek die jährlich von Oktober bis Februar laufende Gehölzpflegesaison als wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Zahlreiche so genannte Gefahrenbäume wurden dabei bereits gefällt. Als Folge der vergangenen zwei Dürresommer seien diese Bäume so geschädigt, dass Äste abbrechen oder der Baum ganz umstürzen kann.
"So haben wir an vielen Strecken Gefahren im Vorfeld beseitigen können", sagt Elfriede Sauerwein-Braksiek mit Blick auf die in einigen Bereichen kritisierte Gehölzpflege des Landesbetriebes. Allerdings warnt die Straßen.NRW-Direktorin auch, dass trotz aller Kontrolle ein Risiko bleibt: "Bei einem Sturm kann auch ein gesunder Baum umstürzen."



Bezirksregierung zur Orkanwarnung: Eltern können entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken
   
Schulministerium NRW: Oberste Priorität hat die Unversehrtheit der Schülerinnen und Schüler
Ab dem kommenden Sonntag (09.02.2020) bzw. der Nacht zum Montag (10.02.2020) erwartet der Deutsche Wetterdienst eine bundesweite Sturmlage. Aus dem Hinweis des DWD ergibt sich, dass noch keine regionalen Vorhersagen getätigt werden können. Vor diesem Hintergrund weist die Bezirksregierung Düsseldorf Eltern und Schüler auf folgendes hin:  
1.           Bei extremen Witterungsverhältnissen entscheiden die Eltern selbst, ob der Weg zur Schule zumutbar ist, und informieren die Schule unverzüglich darüber, dass ihr Kind am betreffenden Tag insofern am Unterricht nicht teilnehmen wird (vgl. Zf. 2.1 des Runderlasses des Kultusministeriums vom 29.05.2015 – BASS 12-52 Nr. 1).  
2.           Die Entscheidung über eine Schließung der Schule wegen extremer Witterungsverhältnisse liegt im Verantwortungsbereich des jeweiligen Schulträgers, der für die Sicherheit der Schulgebäude und des Schulgeländes verantwortlich ist. Außerdem ist er für die Schülerbeförderung zuständig. Bei seiner Entscheidung hat der Schulträger – unter Einbeziehung der Schulleitung – die konkrete örtliche Situation zu berücksichtigen und eine Abwägung der Gesamtumstände vorzunehmen. Dabei sind neben der Sicherheit des Schulgebäudes und des Schulgeländes auch Fragen der Schülerbeförderung, die Vermeidung von Unterrichtsausfall und der bestehende Betreuungsbedarf insbesondere für jüngere Schülerinnen und Schüler in den Blick zu nehmen.  
3.           Sofern die Schulleitung aufgrund extremer Witterungsbedingungen im Laufe des Tages den Unterricht vorzeitig beendet, so sind die Schülerinnen und Schüler im Schulgebäude weiterhin so lange zu betreuen, bis für alle Schülerinnen und Schüler ein gefahrloser Heimweg gewährleistet werden kann. Dabei ist insbesondere zu berücksichtigen, ob Schulbusse und der ÖPNV fahren bzw. ob die Eltern ihre Kinder abholen können.  
4.           Die Witterungsverhältnisse können zudem von Ort zu Ort sehr verschieden sein und demzufolge unterschiedliche Gefährdungssituationen mit sich bringen. Zudem können die Verkehrsverhältnisse uneinheitlich sein: Bei größeren Einzugsbereichen der Schulen können einige Schülerinnen und Schüler problemlos die Schule erreichen, während andere damit Schwierigkeiten haben.
Es wäre aber unverhältnismäßig, wenn beispielsweise bei partiellen Schulwegproblemen der gesamte Unterricht der Schule ausfällt und diejenigen, die die Schule erreichen, nicht unterrichtet, sondern lediglich betreut oder beaufsichtigt würden. Dass bei schwierigen Verkehrsverhältnissen Klassen zeitweise nur mit wenigen Schülerinnen und Schüler besetzt sein können, rechtfertigt insbesondere mit Blick auf die Schulpflicht und dem damit verbundenen Recht des einzelnen Kindes auf schulische Bildung keine Einstellung des Unterrichtsbetriebs.  
5.           Damit Schulträger bzw. Schulleitungen eine möglichst gesicherte Entscheidung über das Ob und Wann einer Schulschließung oder einer vorzeitigen Beendigung des Unterrichts treffen können, ist die Gefährdungseinschätzung der für Gefahrenabwehr zuständigen Behörden (Polizei, Feuerwehr) einzuholen. Zudem sollen die Informationen des Deutschen Wetterdienstes hinzugezogen werden. Auch die Bezirksregierungen stehen den Schulleitungen und Schulträgern für entsprechende Anfragen zur Verfügung.  



11. Februar:

E-Scooter-Verleih von „Bird“ startet in Duisburg  
Aufsteigen, antreten, abfahren: In Duisburg startet der E-Scooter-Verleih. Die Flotte des Unternehmens „Bird“ wird heute im Laufe des Tages in der Stadt verteilt und wartet auf die ersten Nutzer. Das Servicegebiet erstreckt sich vom erweiterten Innenstadtbereich über Neudorf, Duissern bis Ruhrort.  
Wie funktioniert der E-Scooter-Verleih?  
Um mit einem E-Scooter von Bird fahren zu können, benötigt man ein Smartphone, auf dem die entsprechende App geladen ist. Bei der einmaligen Registrierung ist auch die Zahlweise auszuwählen, wobei Kreditkarte oder Paypal möglich sind. Die App zeigt E-Scooter an, die in der Nähe abgestellt sind. Zum Start des Rollers muss lediglich ein QR-Code gescannt werden. Nach der Fahrt kann der Roller flexibel an geeigneten Stellen geparkt werden.  
Was ist bei der Nutzung zu beachten?  
E-Scooter zählen zu den Elektrokleinstfahrzeugen und unterliegen dadurch einer Reihe von gesetzlichen Regeln: So dürfen sie nur auf Radwegen, Radfahrstreifen sowie in Fahrradstraßen gefahren werden. Wenn diese fehlen, dürfen Nutzer auf die Fahrbahn ausweichen. Das Fahren auf dem Gehweg, in der Fußgängerzone und in Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung ist, selbst wenn dies für den Radverkehr zugelassen ist, für die kleinen E-Roller nicht erlaubt.  
In einer Selbstverpflichtung hat der Anbieter mit der Stadt Duisburg Regelungen vereinbart, die auf die Verkehrssicherheit, ein geordnetes Stadtbild sowie eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung abzielen:  
Die Scooter werden vom Anbieter maximal in Dreiergruppen aufgestellt, können aber von Nutzern wie Fahrräder fast überall abgestellt werden. Allerdings ist es in Bereichen wie der Fußgängerzone der Innenstadt, dem Kantpark sowie dem Portsmouthplatz technisch nicht möglich, den Leihvorgang zu beenden. So sollen zum Beispiel Fußgänger und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen durch die abgestellten Roller nicht behindert werden.  
Außerdem werden die Nutzer darauf hingewiesen, die E-Roller nicht in Grundstückszufahrten, im Bereich von Feuerwehrzufahrten sowie im Eingangsbereich von Gebäuden abzustellen.  
Darüber hinaus wird sich die Stadt Duisburg regelmäßig mit dem Verleihanbieter Bird austauschen, um das Angebot weiterzuentwickeln und die Sicherheit im Verkehr und Stadtbild zu optimieren.    

(Quelle: Böttner/Stadt Duisburg)


Abstellverbotszonenplan  

11. Februar:
Zehn Wahlbezirke in Duisburg müssen neu eingeteilt werden; 18 von 36 Wahlbezirke betroffen  
Die Stadt Duisburg muss ihre Wahlbezirke neu zuschneiden. Grund hierfür ist ein Urteil des Verfassungsgerichtshofes NRW vom 20. Dezember 2019. Bislang durfte laut Kommunalwahlgesetz NRW die Größe der Wahlbezirke gemessen an der durchschnittlichen Zahl der Einwohner*innen mit deutscher Staatsangehörigkeit bzw. der Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedstaates um bis zu 25 Prozent nach oben oder nach unten abweichen.
Der Verfassungsgerichtshof hat nun entschieden, dass nur eine Abweichung von 15 Prozent nach oben oder nach unten verfassungsrechtlich unproblematisch sei. Die Änderung der Toleranzgrenze betrifft fast alle großen Städte in Nordrhein-Westfalen und stellt diese vor erhebliche organisatorische und zeitliche Herausforderungen, da der Neuzuschnitt laut Gesetz bis zum 29.02.2020 erfolgt sein muss.  
Bei 10 von 36 Wahlbezirken gibt es höhere als die nun erlaubten Abweichungen. Stadtdirektor und Wahlleiter Martin Murrack: „Wir haben alles versucht, die Veränderungen so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig die räumlichen Zusammenhänge zu wahren. Durch den Änderungsbedarf bei 10 Wahlbezirken müssen wir 18 Wahlbezirke verändern. Davon sind allerdings nur rd. 14.000 Wahlberechtigte betroffen. Das entspricht ca. 3,8% der Wahlberechtigten.“  
Leider konnten aufgrund der neuen Zuordnungsregeln die Stadtbezirksgrenze im Süden nicht komplett eingehalten werden. Allein rechnerisch lagen alle fünf Wahlbezirke im Duisburger Süden im Durchschnitt über dem Toleranzwert von 15%.
Der Wahlausschuss berät über die Neuaufteilung am 18 Februar. Betroffen sind Wahlbezirke in Walsum, Meiderich, Rheinhausen, Mitte und Süd.

17. Februar: Aus für "the curve" am Innenhafen


DU aktiv – Bürgerplattform Duisburg ins Leben gerufen
Weitere Duisburger werden für ihre Stadt aktiv
Duisburger gründen Bürgerplattform „DU aktiv“ und widmen sich den Themenbereichen Jobcenter und Jugend, weitere Themen in Diskussion

Duisburg, 17. Februar 2020 - Am 16. Februar 2020 kamen 360 Menschen aus 16 zivilgesellschaftlichen Gruppen aus dem gesamten Duisburger Stadtgebiet im Rudolf-Schock-Saal der Mercatorhalle zusammen, um die Bürgerplattform Duisburg zu gründen. Mit Gründung der Bürgerplattform widmen sich die Gruppen konkreten Themen. So wird die Situation im Jobcenter Duisburg thematisiert, um die Bearbeitungszeiten sowie die EinzelfallBeratung im Gespräch mit den Entscheidungsträgern zu verbessern. Parallel werden Begleitungen der Klienten angeboten. Die Gruppen wollen zusätzlich daran arbeiten die Lebenssituation der Jugendlichen zu verbessern.
Vor allem die Schaffung neuer Freizeitangebote sowie die nachhaltige gesamtstädtische Planung steht im Fokus. Zudem werden Verkehrsthemen diskutiert. Der Gründung ging ein zweieinhalbjähriger Aufbauprozess voraus. In über 1000 Beziehungsgesprächen mit Menschen und Gruppen der Zivilgesellschaft sind Beziehungen entstanden, die die Grundlage der Zusammenarbeit an gemeinsamen Themen bilden.
Partner und Unterstützer
 Aus anderen Bürgerplattformen in Köln und Berlin wurden zur Gründung Grüße überbracht. Auch Gäste aus den Niederlanden teilten die Freude auf der Bühne. Prof. Dr. Leo Penta (DICO, Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin) begrüßte den neuen Zusammenschluss und signalisierte weitere Unterstützung bei der Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort.

Der Aufbauprozess wurde von einem Unterstützerkreis aus Unternehmen und Stiftungen finanziert. Die weitere Finanzierung wird nun teilweise von den mitwirkenden Gruppen übernommen. Für den Unterstützerkreis überbringen Frank Sportolari (UPS) und Sebastian Lott (Vonovia) Grüße.

- „Bürgerliches Engagement gehört fundamental zu unserer Unternehmenskultur. Grundlage für unsere finanzielle Unterstützung der Bürgerplattform war das ehrenamtliche Engagement von UPS Mitarbeitern, wodurch erst eine Spende der UPS Foundation ausgelöst werden konnte. Eine Initiative, die motivierte Menschen vernetzt, um effizienter Verbesserungen zu erreichen und um dadurch auch mehr Menschen einzubinden, passt daher hervorragend zu unserem Selbstverständnis.“

- Frank Sportolari „Wir freuen uns über das breitangelegte zivile Engagement. Als Vermieter von mehr als 5.000 Wohnungen in Duisburg steht Vonovia gerne als Ansprechpartner bereit. Gerne machen wir uns überall dort, wo unsere Mieter zuhause sind, für die Verbesserung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und die Lebensqualität in den Quartieren stark.“
– Sebastian Lott, Vonovia Regionalbereichsleiter Niederrhein / Bergisches Land Community Organizing – Was ist das? Community Organizing ist Beziehungsarbeit, zum Beispiel in Stadtteilen mit einer hohen Vielfalt. Das Ziel ist zum einen, dass Bürgerinnen und Bürger sich besser kennenlernen. Sie werden zusammengebracht und dabei unterstützt, sich über ihre Lebensbedingungen auszutauschen, soziale Konflikte zu benennen und nach Lösungen zur Verbesserung der Lebenslage zu suchen.

Demokratie soll gemeinsam mit Leben erfüllt werden. Zum anderen möchte Community Organizing dauerhafte und nachhaltige Bürgerplattformen entstehen lassen, die Strategien ausformulieren, Aktionen durchführen und mit Entscheidungsträgern verhandeln können. Das DICO ist das Kompetenzzentrum zum Aufbau und der Begleitung von Bürgerplattformen in Deutschland.
Die Gründung endete mit dem Duisburg-Lied des Duisburger Künstlers Philipp Eisenblätter, der in seinem Abschluss-Song die Vielfalt und den Charme Duisburgs musikalisch und in einem Video zum Ausdruck brachte.

Die Gruppen der Bürgerplattform sind:
Blickwechsel e.V. | Christus-Gemeinde Duisburg | Evangelisch-FreikirchlicheGemeinde Duisburg-Mitte / Iglesia Evangélica De Habla Hispana | FeG Duisburg City | Homberger Netzwerk | Internationaler Kirchenkonvent Duisburg (IKK DU) | Initiative New Afrika | Karmelgemeinde Duisburg | Kreuzbund Stadtverband Duisburg | Lebensräume-Lebensträume | OASE miteinander-füreinander | Ökumenische Begegnungsstätte Beeckerwerth | PlusDU | Roma Gemeinde | Sozialverband VDK OV Rumeln-Kaldenhausen | Thomas-Gemeinde Duisburg-Neudorf | WERA Forum | ZAF e.V. Eine Bürgerplattform ist ein Zusammenschluss von Gruppen, mit dem Ziel mit Entscheidungsträgern auf Augenhöhe zu verhandeln. Menschen unterschiedlichster Hintergründe setzen sich in ihren Nachbarschaften dafür ein, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten und damit positive Veränderungen herbeizuführen.

Die Duisburger Bürgerplattform ist parteipolitisch, ideologisch und finanziell unabhängig, überkonfessionell und generationsübergreifend. Auf Basis demokratischer Entscheidungen verständigt sich die Bürgerplattform auf verschiedene Themenschwerpunkte, an denen sie dann kontinuierlich arbeitet.
Die Duisburger Bürgerplattform ist mit der Bürgerplattform Stark! im Kölner Norden, den Berliner Bürgerplattformen sowie mit Organisationen in Großbritannien (CTC - Center for Theology & Community) und Nordamerika (IAF - Industrial Areas Foundation) verbunden.
Die Bürgerplattform wird vom Deutschen Institut für Community Organizing (DICO) an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) begleitet.

Unterstützer im Aufbau sind: AK Wohnungsgenossenschaften | Ehepaar Finke | Niederrheinische IHK | Open Society Foundation | UPS | Rhenus | Vonovia



19. Februar: Rainer Bischoff trat beim Stadtsportbund zurück

 Das war ein echter Paukenschlag in der Duisburger Sportlandschaft. Rainer Bischoff wurde am 14. April 2016 als Nachfolger von "Mister SSB Franz Hering" im Huckinger Steinhof Vorsitzender des Stadtsportbundes Duisburg, der mächtigen Stimme im Duisburger Sportgeschehen. Er übernahm für den kurz vor Weihnachten 2015 verstorbene Otto Schulte, der als designierter Nachfolger Hering ausgemacht war.

Nun hat Bischoff er den Stadtsportbund verlassen. Der amtierende Vorstand übermittelte, dass die Gründe für Bischoffs Entscheidung eine unterschiedliche Auffassung von der Schnelligkeit  der Entwicklung bei der Neuorganisation zu sehen ist.
 

Die echten Gründe sind derzeit nicht klar definiert, lehnen sich aber an die Übermittlung des Vorstandes an. ES ging wohl um die Richtung, dass im Vorstand Bischoffs Grundgedanke zur hauptamtlichen Tätigkeit beim Stadtsportbund, der fast neun Millionen Euro an Aktivtätenumsatz jährlich zu verarbeiten hat. Der Landstagsabgeordnete der SPD und früherer Gewerkschaftsboss wollte hier mehr Professionalität und Entlastung der Ehrenamtlichen, also eine massive Umstrukturierung udn wen möglich rasch umsetzen. Jetzt müssen die voll handlungsfähigen,  m April 2019 gewählten Stellvertreter Bischoffs, die Personalie Vorsitzender angehen.
Die gilt für Schulsportexperten Hans-Joachim Goßow, Susanne Hering (Tochter von Franz Hering) und Karl-Heinz Dinter im Verbund mit SSB-Geschäftsführer Uwe Busch. Hier ist genug Know how im Spiel, um alle Sach- Finanz- und Personalpunkte zügig anzugehen. Wenn möglich schnell, da der SSB mit der Stadt den "Pakt für den Sport" neu verhandeln muss.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Bischoff führte den SSB seit April 2016


Grundrente: Lebensleistung verdient Anerkennung


26.02.:
Vorbereitende Arbeiten für die Umgestaltung des Ostausgangs

Die Arbeiten zur Umgestaltung des Ostausgangs beginnen voraussichtlich im Sommer dieses Jahr. Um die Maßnahme wie geplant umsetzen zu können, müssen bereits jetzt 23 Bäume in dem Bereich gefällt werden. Im Rahmen der Umgestaltung werden dann insgesamt 49 neue Bäume gepflanzt.  
Durch die aktuellen Arbeiten wird eine Fällung während der Vogelschutzzeit vermieden. Der vorhandene Baumbestand ist an diesem Standort langfristig in seiner Vitalität eingeschränkt, ein Erhalt der Bäume ist deswegen nicht sinnvoll. Daher erfolgt eine Neupflanzung zum Abschluss der Bauarbeiten.

Der Knotenpunkt Neudorfer Straße / Kammerstraße wird durch die Anlage eines Kreisverkehrs neu geordnet.

Historisches Trauzimmer im Duisburger Rathaus ab sofort barrierefrei
Nach rund einer Woche Bauzeit besteht seit Anfang des Jahres nun auch für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer die Möglichkeit, das historische Trauzimmer im Innenhof des Duisburger Rathauses ohne die Bewältigung von Treppenstufen und somit barrierefrei zu erreichen. Die Kosten für den Rollstuhlaufzug betrugen circa 30.000 Euro.  

Oberbürgermeister Sören Link freut sich über den barrierefreien Zugang: „Der Tag der Trauung ist ein Moment, an den man sich sein Leben lang erinnert. Deswegen macht es mich sehr glücklich, dass unser historisches Trauzimmer nun für alle gut zu erreichen ist.“  
Im vergangenen Jahr fanden im Duisburger Rathaus rund 820 Eheschließungen statt. Insgesamt wurde 1.532 Mal in Duisburg das Eheversprechen gegeben. Bisher mussten Trauungen, die für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer barrierefrei zugänglich sein sollten in das Mercatorzimmer des Rathauses verlegt werden. Weitere Informationen rund um die Eheschließung gibt es online unter www.duisburg.de, Stichwort „Eheschließungen“.

Der neue Aufzug für Rollstuhlfahrer war am vergangenen Freitag, 21. Februar, bei der Trauung von Katharina Steinfeld und Jan Rösler zum ersten Mal im Einsatz. Beide konnten mithilfe des Liftes in den historischen Trausaal gelangen und dort heiraten: „Wir finden es richtig klasse, dass nun auch mit Menschen mit Handicap die Möglichkeit haben im historischen Trauzimmer heiraten zu können.“


26.02.: BZ-Sonderseite Coronavirus


Bisher keine Verdachtsfälle auf Coronavirus - Stadt ist gut vorbereitet  
Zunächst vorweg: Auch wenn in den Sozialen Medien immer wieder anders lautende Gerüchte kursieren, gibt es in Duisburg aktuell keinen Verdachtsfall nach RKI-Definition. Infektionen mit dem neuen Coronavirus treten nun auch in Europa auf. Das Robert-Koch-Institut und das Landeszentrums Gesundheit NRW rechnen mit weiteren Fällen auch in Deutschland.
Vor dem Hintergrund der auch in Duisburg anlaufenden Grippewelle empfiehlt das Gesundheitsamt, sich generell an grundlegende Hygieneregeln zu halten, um eine Verbreitung von Grippe- oder möglicherweise eingeschleppten Coronaviren zu vermeiden.
Dazu gehört beispielsweise
-       Husten und Niesen in den Ärmel
-       Waschen der Hände vor Kontakt der Hände zu Mund und Augen
-       Waschen der Hände vor dem Essen und Trinken
-       Vermeiden von Händeschütteln und Umarmungen
-       Taschentücher nur einmal benutzen und benutzte Tücher möglichst schnell in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen.
Weitere Informationen zum Infektionsschutz gibt es auf der Homepage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www. Infektionsschutz.de.  
Das Gesundheitsamt ist auf einen möglichen Verdachtsfall vorbereitet und stellt die Einhaltung der Vorgaben des Robert Koch Institutes (RKI) sicher. Danach müssen möglicherweise eingeschleppte Erkrankungen nach Deutschland frühzeitig dem Gesundheitsamt gemeldet werden, um weitere Ansteckungen einzudämmen.  
Aktuell gelten als Krankheitsverdächtige vor allem die Menschen, die bis 14 Tage nach einem Kontakt zu einem Coronavirus-Erkrankten oder nach einem Aufenthalt in Risikogebieten Allgemeinsymptome entwickeln.
Welche Bereiche als Risikogebiet gelten, wird täglich vom RKI aktuell bewertet und auf der Homepage des RKI (s.u.) bekannt gegeben. Ebenso wird die Falldefinition ständig durch die Weltgesundheitsorganisation und das Robert-Koch-Institut aktualisiert.
Bei einem begründeten Verdachtsfall werden die Betroffenen in einer Klinik abgesondert und auf das Virus untersucht. Würde sich der Verdacht bestätigen, ermittelt das Gesundheitsamt der Stadt Duisburg weitere enge Kontaktpersonen und überwacht sie über 14 Tage auf Krankheitszeichen hin. Gegebenenfalls müssen die Betroffen während dieser Zeit zu Hause isoliert werden.
Informationen des Robert-Koch-Institutes zum Coronavirus findet man unter www.rki.de. Das Gesundheitsamt steht im ständigen Austausch mit den Ärzten und Kliniken der Stadt, gemeinsam wird die Entwicklung der Lage beobachtet und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Rückkehrer aus o.g. Risikogebieten finden entsprechende Verhaltenshinweise auf der Homepage der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de, Stichwort Coronavirus.  
Allgemeine Informationen gibt es außerdem auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums (www.bundesgesundheitsministerium.de) sowie über das Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums:                               Mo-Do 8:00 – 18:00 / Fr 8:00 – 12:00 unter 030 / 346465100.  

 

- Fragen und Antworten zum Coronavirus

28.2.


Coronavirus (Stand Fr. 28. Februar 16 Uhr):

Alle bisherigen vier Verdachtsfälle wurden negativ getestet, es hat sich also kein Verdachtsfall bestätigt. Neue Verdachtsfälle gibt es aktuell nicht.

(Stand Fr. 28. Februar 10 Uhr):
Verdachtsfälle im Klinikum Niederrhein bleiben Verdachtsfälle
Die beiden Verdachtsfälle von gestern haben sich erst einmal nicht bestätigt, die Testergebnis waren negativ. Sicherheitshalber wird ein zweiter Test durchgeführt. Bis das Ergebnis vorliegt, befindet sich das Paar in häuslicher Quarantäne.  Es gibt darüber hinaus zwei neue Verdachtsfälle. Es handelt sich um ein italienisches Paar, das zu Gast in Duisburg ist.

Auftragsengpässe durch Corona-Virus: Kurzarbeitergeld grundsätzlich möglich    
Das Corona-Virus kann durch Lieferengpässe oder Schutzmaßnahmen bei Betrieben erhebliche Arbeitsausfälle verursachen. Sollten diese Arbeitsausfälle mit einem Entgeltausfall verbunden sein, ist ein Ausgleich mit Hilfe des Kurzarbeitergeldes möglich.  
Der Anspruch auf Kurzarbeitergeld muss grundsätzlich auf einem unabwendbaren Ereignis oder wirtschaftlichen Gründen beruhen. Dies trifft etwa dann zu, wenn Lieferungen ausbleiben und die Produktion eingeschränkt werden muss. Ein unabwendbares Ereignis liegt auch dann vor, wenn etwa durch staatliche Schutzmaßnahmen Betriebe geschlossen werden.  
Ob die Voraussetzungen für die Gewährung des Kurzarbeitergeldes vorliegen, entscheidet die zuständige Agentur für Arbeit. Betriebe müssen Kurzarbeit vorher bei der Arbeitsagentur anzeigen  
Wichtig ist, dass Betriebe im Bedarfsfall bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeit anzeigen. Die Arbeitsagenturen sind auf solche Situationen gut eingestellt. Arbeitgeber können sich entweder direkt in der Arbeitsagentur oder telefonisch unter 0800 45555 20 informieren. Informationen über die Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld und Videoanleitungen: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-arbeitgeber-unternehmen.  


Der 29. Februar  ist der Tag der Seltenen Erkrankungen

 

März

 BZ- Sonderseite zum Coronavirus

NRW verschärft einschränkende Regelungen
Europameisterschaft 2020 nun vom 11. Juni bis 11. Juli 2021
3. Liga setzt Saison bis 30. April aus - Nach 28 und 29 werden auch die Spieltage bis 35 vorerst ausgesetzt
Einschränkungen bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg - Recyclinghof in Duisburg-Hochfeld geschlossen
DFL sagt ab sofort alle Spiele der 1. und 2. Bundesliga bis zum 20.04.2020 ab!
Notbetreuung: Schulministerium veröffentlicht Rahmenbedingungen
Landesregierung: Leitlinie bestimmt Personal kritischer Infrastrukturen

Kampfmittelbeseitigung wird eingeschränkt
Covid-19-Auswirkungen auf Logistik, Handel, Wirtschaft und Bildung
DFB prüft Unterstützungsprogramm für 3. Liga, Frauen-Bundesliga und die Regional- und Landesverbände
Auch am Niederrhein rollt kein Ball mehr
Das zuständige Gesundheitsamt ermitteln
Integrationspauschale des Landes NRW auch in Duisburg! Anträge bis zum 15.04.2020 einreichen
986. Sitzung des Bundesrates am 13. März 2020
Vorrunden des Kabarettpreises „Das Schwarze Schaf“ finden nicht statt 
Coronavirus: Gesundheits.Messe.Duisburg auf November 2020 verschoben

BZ-Sonderseite Coronavirus - Sonderrufnummer in Duisburg Klinik 94 00 49 Klinik

Coronavirus: Duisburger Hafen unterstützt Behörden und richtet Krisenstab ein
- Neuregelungen ab März zum Waffenrecht, Impfpflicht und Bonus für Elektroautos
- Kriminalität in Nordrhein-Westfalen auf niedrigstem Stand seit 30 Jahren
- Duisburgs Immobilienmarkt war 2019 so gefragt wie noch nie!
BV Süd: Anträge zur Beseitigung von Gefahrenstellen „Am Heidberg, "Am Klapptor", zum ÖPNV und Erweiterung der 30er Zone Münchener Straße

3. März: Kriminalitätsbericht 2019
5.03.: 189 (+9%) Personen in Duisburg infiziert
- 176 (+7%) Infektionsfälle im Kreis Wesel
- 9.421 bestätigte Corona-Infektionen in NRW, 61 Todesfälle


VRR bewertet viele Bahnhöfe als "nicht akzeptabel"
Der Zustand der Bahnhöfe und Haltepunkte im Bereich des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) hat sich verschlechtert. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle VRR-Bericht, der 297 Stationen bewertet. 2019 wurden 131 Stationen als "akzeptabel", 93 als "noch akzeptabel" und 73 als "nicht akzeptabel" eingestuft. Im Jahr zuvor fielen 61 Haltestellen in die schlechteste Kategorie. Entscheidend für schlechte Noten waren Graffitischäden in den Zugangsbereichen und an den Bahnsteigen.
Im Hinblick auf die Sauberkeit hatten die Tester wenig zu bemängeln. Minuspunkte gab es auch für defekte Lampen und fehlenden Wetterschutz. Bei den 115 untersuchten Bahnhofsgebäuden wurde in 76 Fällen Verunreinigungen durch Graffiti und in 67 Fällen die Sauberkeit bemängelt. Auch die Fahrgäste konnten die Bahnhöfe und Haltepunkte mit Schulnoten bewerten.

Diese vergaben wie im Vorjahr die Durchschnittsnote 2,8. Infos: www.vrr.de  - idr

S-Bahnhof Duisburg-Rahm - nicht barrierefrei (60 Stufen, Rampe nur von Rahm-West, soll im Zuge der RRX-Ausbaus komplett erneuert udn barrierefrei werden. Baubeginn: Vielleicht in fünf Jahren! haje



Erfolge der Senioren-Sportler im Jahr 2019


- Lehmbruck Museum: Ausstellung "Lynn Chadwick. Biester der Zeit”
- „Das Schwarze Schaf“:  Finale am 9. Mai in der Mercatorhalle
Comedienne Mirja Boes moderiert am 9. Mai das Finale in Duisburg - Foto Sascha Kreklau - Rechte RuhrFutur gGmbH
- Zoo Duisburg begrüßt das Koalamännchen Tinaroo
Mit reichlich Eukalyptus im Gepäck reiste Tinaroo - Foto Zoo Duisburg - vom Zoo Leipzig ins Ruhrgebiet.

9. März:
Neuer Name für das Bildungszentrum in Marxloh gesucht - Teilnahme ist bis zum 15. März möglich
In Marxloh gibt es ab Mitte des Jahres eine neue Baustelle: Das neue Bildungs- und Integrationszentrum wird auf dem Gelände der Herbert-Grillo-Gesamtschule, zwischen dem Quartiersplatz „An der Paulskirche“ und der Gertrudenstraße, gebaut. Das Gebäude wird Ende 2022 fertiggestellt.
Der Bau wird mit Städtebaufördermitteln des Bundes, des Landes und EU-Mitteln (EFRE) gefördert. Seit Jahren gibt es eine intensive Beteiligung im Planungsprozess. Inzwischen planen circa 35 Akteure und Organisationen, wie sie künftig die Räumlichkeiten des neuen Gebäudes für ihre Bildungsangebote nutzen wollen. Die Angebote reichen von Berufsorientierung, Beratung, Gesundheitsförderung, Kunst und Kultur bis hin zu Lernangeboten wie Kurse, Hausaufgabenhilfe und schulische Nutzung durch die Herbert-Grillo-Gesamtschule.
Auf vier Etagen werden vielfältige, modern eingerichtete Räume (zum Beispiel: Werkstätten, Seminarräume, ein Hauswirtschaftsraum, Kunst- und Musikräume) zur Verfügung stehen. Im Planungs- und Beteiligungsprozess, der vom Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, der EG DU und der steg NRW begleitet wird, wurde das Projekt bisher „Campus Marxloh“ genannt. Um das Projekt bekannter zu machen und die Identifikation der Bevölkerung mit dem Gebäude zu erhöhen, wird ein Namenswettbewerb durchgeführt.
Einfach eine Teilnahmekarte im Stadtteilbüro der EG DU, Kaiser-Friedrich-Straße 20- 24, in der Marktpassage, abholen, ausfüllen und abgeben oder online mitmachen und abschicken – eine Anleitung ist auf www.eg-du.de. Teilnahmeschluss ist der 15. März 2020. Eine Jury der Projektbeteiligten wird unter allen Vorschlägen, drei Namensvorschläge aussuchen.
Die Gewinner erhalten einen Gutschein im Wert von 250,- €, der vom Media Markt in Marxloh zur Verfügung gestellt wird.
Die drei Gewinner-Namensvorschläge werden zusammen mit dem alten Namen, „Campus Marxloh“, als Entscheidungsvorlage in die Bezirksvertretung Hamborn zur Sitzung am 30. April 2020 eingereicht. Als politisches Gremium entscheidet die Bezirksvertretung über den Namen öffentlicher Einrichtungen. Der Name des Bildungszentrums wird nach der Sitzung der Bezirksvertretung öffentlich bekannt gegeben. Die Preise für die Gewinner-Vorschläge werden von der lokalen Politik an die kreativen und engagierten Bürger überreicht. Machen Sie mit und geben Sie dem neuen Bildungszentrum einen Namen.

Frontansicht auf das neue Bildungszentrum Quelle: as-if Architekten, Berlin

16. - 18, März:


Vor 10 Jahren in der BZ: Der Life Saver kehrt zurück

Am 29. Juli 2009 wurde das "Wahrzeichen der Bürger" und beliebte Treffpunkt demontiert und in der Zwischenzeit im Restaurierungsatelier „Die Schmiede“ GmbH in Duisburg-Meiderich einer „Verjüngungskur“ unterzogen. Das Stadtbild prägende Kunstwerk von Niki de Saint Phalle auf dem von Jean Tinguely gestalteten Sockeler strahlt so im Kulturhauptstadtjahr 2010 wieder in altem Glanz.  
Zur Skulptur: Der „Life Saver“ ist eine Gemeinschaftsarbeit von Niki des Saint Phalle und Jean Tinguely. Der Entwurf entstand im Rahmen eines Wettbewerbs 1990/1991, dessen Ausgang Jean Tinguely nicht mehr erlebte. Aufgestellt wurde der Life Saver auf der Königstraße im Jahre 1993.
Die Brunnenskulptur ist fünf Meter hoch, Sie wurde gefertigt aus Polyester über einem Edelstahlgerüst und mit Teflonfarbe beschichtet. Sie steht auf einem schwarz lackierten Stahlgerüst nach einem Modell von Tinguely in einem Wasserbecken mit knapp 20 Metern Durchmesser.
Aus Düsen im Kopf und auf den Flügeln der Skulptur spritzt Wasser. Von einer Blickachse in Richtung Düsseldorfer Straße ausgehend dreht sich die Skulptur mittels Elektroantrieb 90 Grad nach links und 90 Grad nach Rechts. Das Gesamtgewicht der Skulptur liegt bei ca. sechs Tonnen. 

So. 29. März: 40 Jahre Sommerzeit 
Im März Uhr um eine Stunde auf die Sommerzeit vorstellen - im Oktober um eine Stunde zurückstellen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sommerzeit wieder eingeführt. Unmittelbar nach dem Krieg wurde die jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den westlichen Besatzungsmächten bestimmt.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sommerzeit wieder eingeführt. Unmittelbar nach dem Krieg wurde die jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den westlichen Besatzungsmächten bestimmt. 1947 wurden die Uhren zwischen dem 11. Mai und 29. Juni im Rahmen der so genannten Hochsommerzeit zwei Stunden vorgestellt. Diese endete mit Ende des Jahres 1949. Ursprünglich galt die MESZ in Deutschland für die Zeit zwischen dem letzten Sonntag im März und dem letzten Sonntag im September. Von 1950 bis 1979 gab es in Deutschland keine Sommerzeit. 

Die erneute Einführung der Sommerzeit wurde in der „alten“ Bundesrepublik 1978 beschlossen, trat jedoch erst 1980 in Kraft.
Zum einen wollte man sich bei der Zeitumstellung den westlichen Nachbarländern anpassen, die bereits 1977 als Nachwirkung der Ölkrise von 1973 aus energiepolitischen Gründen die Sommerzeit eingeführt hatten. Zum anderen musste man sich mit der DDR über die Einführung der Sommerzeit einigen, damit Deutschland und insbesondere Berlin nicht zusätzlich noch zeitlich geteilt war. Die Bundesrepublik und die DDR führten die Sommerzeit zugleich ein, das diente der Harmonisierung. In der DDR regelte die Verordnung über die Einführung der Sommerzeit vom 31. Januar 1980 die Umstellung.
Von 1981 bis 1995 begann in Deutschland die Sommerzeit am letzten Sonntag im März um 2.00 Uhr MEZ und endete am letzten Sonntag im September um 3.00 Uhr MESZ.  Durch die Vereinheitlichung der unterschiedlichen Sommerzeitregelungen in der Europäischen Union wurde die Sommerzeit 1996 in Deutschland um einen Monat verlängert und gilt seitdem vom letzten Sonntag im März um 2.00 Uhr MEZ bis zum letzten Sonntag im Oktober um 3.00 Uhr MESZ. (Richtlinie 2000/84/EG des Europäischen Parlamentes).
Steakhauskette Maredo ist pleite

- WBD ermöglichen den Gewerbebetrieben und Handwerk weiterhin Entsorgungsmöglichkeiten
24.03.: Mieter und Hauseigentümer in der Krise gleichsam schützen
- Erfolgreiche Kritik mit Hilfe der betroffenen BürgerInnen zahlt sich aus!

22.03.: 9-Punkte-Beschluss mit Kontaktverbote für Menschen in Duisburg
20.03.: Das NEUE Kurzarbeitergeld
- Reguläre Fahrpläne der Abellio Rail NRW ab 23.03.2020 außer Kraft
Geobasisdaten können von jedermann genutzt werden
 + + + Was ist wann und wo in Duisburg und Niederrhein los? + + +
* Klopapier-Blitzrechner *
Mo. 30.03. HFA tagt (Ratsersatzsitzung)
Haupt- und Finanzaussschuss (Rats-Ersatzsitzung) - Nahverkehrsplan-Umsetzung



April

01.04.: Das Coronavirus kennt keine Feiertage
- 9-Punkte-Beschluss mit Kontaktverbote vorerst bis 19. April verlängert
- Was Gastronomiebetriebe wie Speiselokale, Imbisse und Eisdielen weiterhin beachten müssen
- WBD öffnen Recyclinghöfe Rheinhausen und Huckingen ab 07.04.2020 für Grünabfälle
02.04.: Schulministerium legt neue Termine für die Abiturprüfungen und die ZP 10 in NRW fest


05.04.: Zebras kehren zur Westender Straße zurück, 'Zweier-Kontakt' gilt auch beim Training
450 Spontanhelfer unterstützen die Duisburger Feuerwehr

Mi. 08. April: Haushaltssanierungsplan genehmigt – Stadt stellt 50 neue Mitarbeiter ein Seit fünf Jahren erreicht die Stadt Duisburg Überschüsse im Jahresergebnis und wird diesen Kurs auch planerisch in 2020 und 2021 fortsetzen. Die Bezirksregierung hat die Genehmigung des Haushaltssanierungsplans für 2020/2021 erteilt. Damit darf die Haushaltssatzung für beide Jahre des Doppelhaushalts bekannt gemacht werden.  
Mit der erteilten Genehmigung ist die Verwaltung für das laufende Haushaltsjahr von den Restriktionen der vorläufigen Haushaltswirtschaft befreit, unter denen nur Aufwendungen und Investitionen zulässig sind, zu denen die Stadt gesetzlich verpflichtet ist oder die für die Weiterführung notwendiger Aufgaben unaufschiebbar sind.  
„Mit dem genehmigten Haushalt können wir neue Kolleginnen und Kollegen einstellen, die uns bei unserer Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger unterstützen. Nach den 117 Stellen im vergangenen Jahr, geht es in diesem Jahr mit 50 Neueinstellungen weiter! Dafür danke ich allen Beteiligten herzlich. Es ist allerdings leider bereits jetzt deutlich zu sehen, dass wir aufgrund der Corona-Pandemie die Unterstützung des Landes benötigen werden, um die beiden Jahre des Doppelhaushalts tatsächlich ausgeglichen abzuschließen“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.  
Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack erklärt: „Die Genehmigung unseres Haushaltssanierungsplans steht für das Vertrauen der Kommunalaufsicht, dass die Stadt Duisburg ihre Sanierungsziele erreicht hat und auch weiterhin alle erforderlichen Maßnahmen auf dem Konsolidierungsweg verantwortlich umsetzen wird. Dennoch sind derzeit große finanzielle Einbußen aufgrund der Corona-Krise zu befürchten, die sich nach aktueller Sachlage noch gar nicht beziffern lassen. Es ist daher höchste Zeit, dass Duisburg und alle betroffenen Kommunen von ihren drückenden Altschulden entlastet werden. Der Bund hat bereits seine Bereitschaft zur Hilfe bei der Entschuldung zugesichert. Nun ist das Land am Zug, eine sachgerechte und zielführende Lösung zur Tilgung der bestehenden Altschulden und zur Vermeidung corona-bedingter neuen Schulden vorzulegen.“  
Die Haushaltssatzung wird am 9. April 2020 im Amtsblatt öffentlich bekannt gemacht. Damit sind die formalen Voraussetzungen für eine öffentliche Auslegung des Haushaltsplans erfüllt.  
Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die Einsicht in die Finanzen ihrer Stadt nehmen möchten, können dies sowohl ab dem 9. April 2020 online unter www.duisburg.de tun, als auch vor Ort in der Stadtkämmerei, Verwaltungsgebäude Alter Markt 23, Zimmer 207, 47051 Duisburg.
Gefälschte Mail an Arbeitgeber zum Kurzarbeitergeld im Umlauf
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IHK mahnt verantwortungsvolle Öffnung mit Schutzmaßnahmen an! Kein zweiter Shutdown!
- Zusätzliche Erntehelfer gelandet!
08.04.: Kurzarbeit – Minijobber dürfen nicht leer ausgehen!
- Mehr Tests im zentralen Sichtungs- und Probezentrum an der SLR-MSV-Arena

- Fit zu Hause: Auch im Home Office kann man sich mit wenig Aufwand fit halten

Die Beschlüsse bzw. Empfehlungen der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit der Bundesregierung vom 15. April:
  Alltagsmasken tragen (Einkaufen und beim ÖPNV
)
  Kontaktbeschränkungen bleiben, Abstandsregelungen gelten weiterhin (mindestens 1,5 Meter)

  Großveranstaltungen sind bis Ende August ausgeschlossen

  Der Schulbetrieb soll ab dem 4. Mai - in Bayern ab 11. Mai - schrittweise wieder anlaufen, hauptsächlich in den Schulen mit Prüfungen zum Abitur, der mittleren Reife oder Qualifikationenprüfungen. Es müssen Konzepte der  (KMK) zur Schulbus- und Pausensituation erarbeitet werden (KMK, Kultusministerkonferenz)
Grundschulen und Kitas bleiben weiter geschlossen
Es geht also in erster Linie um Abschlussklassen und qualifikationsrelevanten Jahrgänge der allgemeinbildenden sowie berufsbildenden Schulen, die im nächsten Schuljahr ihre Prüfungen ablegen. Die Kultusministerkonferenz soll bis zum 29. April ein Konzept für weitere Schritte vorlegen.

Geschäfte bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche sollen "unter Hygiene-Auflagen, mit eingeschränktem Zutritt  (1 Person innerhalb von 20 Quadratmetern)und wenn möglich ohne Warteschlangen wieder öffnen können. Friseure könnten ab dem 4. Mai unter bestimmten Auflagen und mit Schutzausrüstung wieder arbeiten. Unabhängig von der Verkaufsfläche: Kfz-Händler, Fahrradhändler, Buchhandlungen.
Weiterhin geschlossen bleiben Theater und Konzertveranstaltungen, Fitness-Clubs, Sportvereine, Restaurants, Bars und Kneipen, Messen, Freizeitparks, Bordelle, Sportanlagen und Schwimmbäder, Spielplätze. Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen und Synagogen sowie religiöse Feierlichkeiten und Veranstaltungen sowie bei anderen Glaubensgemeinschaftensollen zunächst noch außen vor, es soll aber ab dem 30. April erneut diskutiert werden.

- Stadtsportbund Duisburg sagt 37. Rhein-Ruhr-Marathon ab
- RE 19: Diverse Einschränkungen im Niederrhein-Netz
- Amtlich: DB Regio NRW fährt die S 1 und S 4 bis 2031 weiter

- Der „Run for Help“ brachte über 6.000 Euro für Immersatt e.V.


16.04.:
Duisburgs Stadtdirektor und Kämmerer Martin Murrack: Folgekosten der Corona-Pandemie für Kommunen
„Die Corona-Pandemie ist eine weltweite Krise und wird unser Leben auch danach dauerhaft verändern. Doch auch wenn diese Krise noch lange nicht vorüber ist, lässt sich schon jetzt sagen, dass die Bundesrepublik Deutschland ihre Leistungsfähigkeit bisher auf allen staatlichen Ebenen eindrucksvoll gezeigt hat. Unser Land hat schnell, bedacht und vorausschauend reagiert und die Herausforderungen angenommen. Das föderale Deutschland funktioniert in der Krise, das gilt für Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat, aber auch die Landtage und Kommunen.  
Wir in Duisburg haben zum Teil sogar noch schneller gehandelt, um die Gesundheit der Menschen zu schützen. Wir haben zur Entlastung des Gesundheitssystems Sichtungs- und Fieberzentren eingerichtet und mit dem Erlass von Allgemeinverfügungen die Bevölkerung und insbesondere die Risikogruppen geschützt.  
Das hat bereits jetzt massive Kosten verursacht – voraussichtlich im niedrigen zweistelligen Millionenbereich. Hinzu kommen die Mindereinnahmen aufgrund der Corona-Restriktionen, die sich in Form von fehlenden Gewerbesteuereinnahmen oder ausbleibenden Gebührenzahlungen niederschlagen werden. Für verbindliche Schätzungen ist es noch zu früh, auszugehen ist aber schon jetzt von Ausfällen im hohen zweistelligen Millionenbereich.  
Die Haushaltssituation der einzelnen Kommunen spielt im Moment der Krise, wo ein Zögern Menschenleben kosten kann, keine Rolle. Das ist gut und das ist richtig so. Jetzt als Kommune dringend notwendige Investitionen und Ausgaben zurückzufahren, um den Haushalt zu schonen, ist krisenverstärkend und daher falsch. Daher wird es in Duisburg in dieser Ausnahmesituation so lange wie es geht keine Haushaltssperre geben. Ich möchte auch nicht den Eindruck erwecken, dass wir die oben beschriebenen Beträge durch “sparsames Haushalten“ ausgleichen könnten. Das ist in einem Haushalt, der über Jahre konsolidiert wurde, faktisch nicht möglich.  
In meiner Funktion als Kämmerer der Stadt Duisburg muss ich aber schon heute nach vorne blicken. Wir brauchen jetzt keine Kosmetik für die kommunalen Haushalte, sondern das klare Bekenntnis einer Landesregierung, die uns nach der Krise mit den Folgekosten der Pandemie nicht alleine lässt. Signale dazu gibt es bereits. Ich finde es wohltuend, von Seiten der Bezirksregierung und des zuständigen Ministeriums bereits Unterstützung für diese Position zu bekommen. Wenn die Landesregierung Wort hält und den Kommunen beim Schultern der Lasten hilft, können auch wir uns mit aller Kraft dafür einsetzen, unsere lokale Wirtschaft zu stärken.“


Neuregelungen für Händler ab 20. April
Nach der Vereinbarung zwischen Bund und Ländern am 15. April werden auch in Duisburg ab Montag, 20. April, wieder viele Einzelhändler öffnen dürfen. Dazu gehören alle Ladenlokale mit weniger als 800 Quadratmeter sowie unabhängig von der Ladengröße auch alle KfZ-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen.
Dabei müssen sie die notwendigen hygienischen Vorgaben erfüllen und dafür sorgen, dass pro 10 Quadratmeter begehbarer Verkaufsfläche maximal eine Person im Laden ist. Die Erfahrungen aus den letzten drei Wochen der noch geöffneten Läden haben gezeigt, dass die Menschen sich an die neuen Vorgaben diszipliniert halten.
Für noch größere Läden bedeutet diese Entscheidung, weiter abzuwarten. Ziel ist und bleibt es, jede Art von größerer Ansammlung und Begegnung von Menschen zu vermeiden. Deshalb wird das Ordnungsamt auch hier gewissenhaft die Einhaltung der Vorgaben überprüfen. Die Vorgaben zu den hygienischen Anforderungen für den Einzelhandel ergeben sich aus § 5 Abs. 6 der Coronaschutzverordnung; hierzu hat die Stadt ein Informationsblatt für Händler erarbeitet.
Für die Praxis werden folgende Hinweise gegeben:
· Alle Geschäfte mögen einen Nachweis über die Größe des Verkaufsraums zur Hand haben. Gerade für Ladenlokale bis 800 Quadratmeter sind die tatsächlichen Größen für das Bürger- und Ordnungsamt nur schwer einschätzbar; deshalb sollte eine verbindliche Aussage zur Fläche gemacht werden können.
· Aus der Gesamtverkaufsfläche ist die Fläche zu ermitteln, die für den Kunden zugänglich ist (also Regale, Einbauten, Exponate, Kassen- und Bedienbereiche etc. von der Gesamt-Verkaufsfläche abziehen). Diese Fläche ist die Rechengrundlage zur Ermittlung der maximal zulässigen Kunden im Geschäftsraum.
· Es ist ein System zu entwickeln, welches eine ständige Kontrolle der Anzahl der im Geschäftsraum befindlichen Kunden ermöglicht. Je nach Größe des Geschäfts ist eine entsprechende Kontrollfunktion bzgl. des Zugangs bereits am Eingang zu installieren.
Dazu kommt als eine leicht handhabbare Möglichkeit auch die Beschränkung der verfügbaren Einkaufswagen auf die Anzahl der maximal möglichen Kunden verbunden mit einer Einkaufswagen-Nutzungspflicht in Frage.
· Das Personal sollte vor Infektionsrisiken so gut wie möglich geschützt werden. Hierzu gehört der Einsatz von Spuckschutz, Mund-Nase-Schutzmasken (Community-Masken) und bargeldlosem Bezahlen. Außerdem sind ausreichende Desinfektionsmittel für die Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen.
· Zudem ist nach Möglichkeit Desinfektionsmittel für die Kunden bereitzustellen.
· Es wird empfohlen, Abstandslinien im Kassenbereich (Mindestabstand 1,50 Meter) und vor anderen kundenintensiven Bereichen auf dem Boden anzubringen.
· Eine Maskenpflicht gibt es nicht, aber eine dringende Empfehlung zum Tragen von Schutzmasken (Community-Masken).
· Städtische Ämter bleiben weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen.
Da nach wie vor Kontaktbeschränkungen gelten, bleiben die städtischen Ämter bis einschließlich 3. Mai für den offenen Publikumsverkehr geschlossen. Für viele Ämter gibt es die Möglichkeit, telefonisch Notfalltermine zu vereinbaren. Auf der Internetseite der Stadt Duisburg www.duisburg.de finden sich dazu weitergehende Informationen.

Information zum Öffnung von Handelsgeschäften    
Die Vorgaben zu den hygienischen Anforderungen für den Einzelhandel ergeben sich aus § 5 Abs. 6 der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) vom 22. März 2020    
Dort heißt es: § 5 Handel
(6) Alle Einrichtungen haben die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen zu treffen. Die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro zehn Quadratmeter der für Kunden zugänglichen Lokalfläche nicht übersteigen. In Absprache mit dem Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg werden folgende Hinweise gegeben:  
· Alle Geschäfte mögen einen Nachweis über die Größe des Verkaufsraums zur Hand haben. Gerade für Ladenlokale bis 800 qm sind die tatsächlichen Größen für das Ordnungsamt nur schwer einschätzbar und deshalb sollte eine verbindliche Aussage zur Fläche gemacht werden können.  
· Aus der Gesamtverkaufsfläche ist die Fläche zu ermitteln, die für den Kunden zugänglich ist (also Regale, Einbauten, Exponate, Kassen- und Bedienbereiche etc. von der Gesamt-VK abziehen). Diese Fläche ist die Rechengrundlage zur Ermittlung der maximal zulässigen Kunden im Geschäftsraum.  
· Es ist ein System zu entwickeln, welches eine ständige Kontrolle der Anzahl der im Geschäftsraum befindlichen Kunden ermöglicht. Je nach Größe des Geschäfts ist eine entsprechende Kontrollfunktion bzgl. des Zugangs bereits am Eingang zu installieren. Dazu kommt als eine leicht handhabbare Möglichkeit auch die Beschränkung der verfügbaren Einkaufswagen auf die Anzahl der maximal möglichen Kunden verbunden mit einer Einkaufswagen-Nutzungspflicht in Frage.  
· Das Personal sollte vor Infektionsrisiken so gut wie möglich geschützt werden. Hierzu gehört der Einsatz von Spuckschutz, Mund-Nase-Schutzmasken (Community-Masken) und bargeldlosem Bezahlen. Außerdem sind ausreichende Desinfektionsmittel für die Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen.  
Zudem ist nach Möglichkeit Desinfektionsmittel für die Kunden bereitzustellen.  
Es wird empfohlen, Abstandslinien im Kassenbereich (Mindestabstand 1,50 m) und vor anderen kundenintensiven Bereichen auf dem Boden anzubringen.  
Eine Maskenpflicht gibt es nicht, aber eine dringende Empfehlung des RKI zum Tragen von Schutzmasken (Community-Masken).


Einrichtung des ehemaligen St. Barbara-Altenheims Vierlinden zur Behelfs-Pflegeeinrichtung  

Bedingt durch die Ausbreitung des COVID-19-Virus in Duisburg bereitet die Stadt weitere Maßnahmen zur Versorgung der Bevölkerung vor. Um einem Versorgungsengpass in Pflegeeinrichtungen und bei ambulanten Pflegediensten vorzubeugen, wird aktuell im ehemaligen St.-Barbara-Altenheim in Vierlinden eine Behelfs-Pflegestation eingerichtet.  
Diese Behelfs-Pflegestation bietet eine Kapazität von 63 Einzelzimmern, die aktuell durch die Fachgruppe der Feuerwehr geplant und eingerichtet werden. Vorgesehen ist die Station für die Aufnahme von pflegebedürftigen Menschen aus Krankenhäusern und Pflegeheimen ohne COVID-19-Infektion. Zusätzlich können in diese Behelfs-Pflegeeinrichtung pflegebedürftige Menschen aufgenommen werden, deren häusliche Versorgung durch einen Pflegedienst nicht mehr sichergestellt ist und die keinen anderweitigen Pflegeplatz bekommen konnten.  
Die Einrichtung der Behelfs-Pflegeeinrichtung erfolgt rein vorsorglich und wird erst bei Erschöpfung anderer Kapazitäten (z. B. Tages- oder Kurzzeitpflegeeinrichtungen) in Betrieb genommen. Die Zuweisung der Patienten erfolgt über den ärztlichen Leiter der Feuerwehr Duisburg.

Zusammenspiel von Stadt und Freier Szene während des Corona Lockdowns  
Seit dem gesellschaftlichen Lockdown und der damit verbundenen Absage jeglicher öffentlicher Veranstaltungen steht die Stadt Duisburg in noch engerem Kontakt zu den vielen Freien Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturschaffenden der Stadt.   Von Beginn an wurde, manchmal mehrmals am Tag, über den Newsletter des Kulturbüros über jegliche Hilfen und Sofortprogramme informiert, um einen steten Informationsfluss zu gewährleisten.  
Auch die von der Stadt Duisburg und dem Verein Kultursprung gemeinsam betriebene Website www.kulturbeutel-duisburg.de hat sich bewährt. Die Informationen zu den Hilfsprogrammen wurden auch dort veröffentlicht. Im Blog wurden Interviews mit Duisburger Künstlern zur gegenwärtigen persönlichen Situation geführt. Auch steht der Blog für Berichte und Kunstprojekte „aus der Einsiedelei“ und das Fotoprojekt „nicht auf den ersten Blick“.  
Die Kreativen haben auf die Krise schnell reagiert und viele Angebote ins Internet verlegt. Dabei reicht die Palette von Live-Konzerten, Lesungen, Theaterstücken bis hin zu virtuellen Rundgängen durch Ausstellungen.   Für Kulturdezernent Thomas Krützberg keine Selbstverständlichkeit: „Ich habe in meinen ganzen Jahren als Kulturdezernent die Kunstaktionen der Freien Szene und den Input, den sie damit der Stadtgesellschaft geben, immer sehr geschätzt. Und gerade jetzt, in diesen dunklen Zeiten für öffentliche Veranstaltungen hat die Kreativität der Freien einen echten Vorbildcharakter für unsere Gesellschaft.“  

Auch die Cubus Kunsthalle setzt sich mit ihrem Programm „Cubus Live“ engagiert in Szene. In der veranstaltungsfreien Zeit stellt die Cubus Kunsthalle ihre Räume für bildende Künstler, Lesungen und Musiker zur Verfügung. Auf einer Bühne werden Konzerte aufgenommen und live ins Netz (facebook + youTube) geladen. Die Initiatoren möchten bildenden Künstlern und Musikern so eine Möglichkeit geben, den Kontakt zum Publikum zu halten und im Idealfall zu erweitern.  
Eine Art digitale Programmzeitschrift bietet das Format ruhrtube.de, das hier in Duisburg entwickelt wurde. Hier wird auf all die verschiedensten Online-Veranstaltungen hingewiesen und auch eigene Streams angeboten. Hinter dieser Idee stehen Kulturschaffende aus dem Umfeld des Medienbunkers Marxloh. Das Kulturbüro der Stadt Duisburg unterstützt die Arbeit dort ideell, teilweise redaktionell und mit einem finanziellen Zuschuss.  
Auch bei bereits geförderten Projekten durch den Kulturbeirat, die  jetzt hätten durchgeführt werden sollen, ist das Kulturbüro in enger Abstimmung mit den Antragstellern. Dazu erklärt Kulturdezernent Thomas Krützberg: „Einige Projekte sind gerade dabei neue Termine zu finden, bei anderen, wo dies nicht so ohne weiteres möglich ist, werden individuelle Lösungen gefunden, die nicht zu Lasten der Künstler gehen.“

24. April:

Beecker Kirmes wird aufgrund der Corona-Krise abgesagt
Veranstalter Duisburg Kontor legt Kirmes-Termin für 2021 fest Die Corona-Krise macht auch vor Duisburger Traditionsveranstaltungen nicht halt. Veranstalter Duisburg Kontor muss aufgrund der Corona-Schutzverordnung vom 20. April 2020 die Beecker Kirmes absagen.
„Wir sind sehr traurig darüber, Duisburger Traditionsveranstaltung, die Jahr für Jahr viele Menschen in und nach Duisburg bewegen, absagen zu müssen. Doch wir stehen hinter dieser alternativlosen Entscheidung. Sie ist eine unverzichtbare Sicherheitsmaßnahme, um die Gesundheit der zu erwartenden Besucherinnen und Besucher, der Schaustellerinnen und Schausteller, unseres Teams und letztlich auch der gesamten Bevölkerung zu schützen.“, erklärt Uwe Kluge, Geschäftsführer bei Duisburg Kontor.
Für 2021 sind die Planungen bereits jetzt angelaufen. Uwe Kluge blickt voraus: „Duisburgs größte Kirmes wird dann vom 02. bis 06. Juli 2021 stattfinden.“ Foto: krischerfotografie.de



Mai

Logport-Hallen-Neubau verdeckt 'Tiger & Turtle' - Imageschaden für Duisburg


Beschädigung der Loveparade-Gedenkstätte
Loveparade-Strafverfahren eingestellt - 04. Mai 2020


Duisburg vor 75 Jahren – Ende des Zweiten Weltkrieges. Das Ende war ein neuer Anfang

Duisburg, 08. Mai 2020 – Am 08. Mai vor nunmehr 75 Jahren ging endlich der 2. Weltkrieg zu Ende.
Ein Krieg, durch Deutschland begonnen und anfangs mit großer Euphorie und Unterstützung der deutschen Bevölkerung geführt wurde. Am 08. Mai 1945 endete er. Es war eine Ära, die großes Leid über Deutschland und Europa brachte. Es war wohl einer der verheerendsten Kriege der Geschichte.
Die Folge war, dass bei Kriegsende viele Städte in Schutt und Asche lagen.

Kaufhäuser und Rathaus in der City (Blick von der Beekstraße) u. v. m. wurden bei dem Bombenangriff zerstört
Foto aus dem Duisburger Stadtanzeiger vom 14. Oktober 1954
Natürlich blieb Duisburg als Einens der Hauptangriffsziele nicht verschont. Bei den Bombenangriffen vom 14. und 15 Oktober 1944 erlitt die Duisburger Zivilbevölkerung mit über 2.500 Opfern schwere Verluste.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs waren insgesamt rund 55 Millionen Tote, Millionen Verletze und viele auseinandergerissene Familien waren zu beklagen.

Zur Zeit des Fotos eine glückliche Neudorfer Familie (Name der BZ bekannt), die es wie viele besonders hart traf. Neben den fünf Söhnen fiel auch der Schwiegersohn in dem grausamen Krieg.   


Aurelis baut an der Heerstraße den UnternehmerPark „Am Wasserturm“

Duisburg, 18. Mai 2020 - Das Immobilienunternehmen Aurelis Real Estate setzt in Duisburg seinen ersten UnternehmerPark als komplettes Neubauprojekt um. Dafür hat das Bauunternehmen Boll Systembau GmbH aus Kevelaer heute an der Heerstraße mit den Arbeiten begonnen. Boll ist für das Projekt als Generalunternehmer tätig. „Wir werden auf unserem über 19.000 Quadratmeter großen Grundstück im ersten Bauabschnitt rund 6.000 Quadratmeter Hallenfläche und rund 1.200 Quadratmeter Bürofläche errichten“, informiert Michael Buchholz, Leiter der Aurelis Region West. Buchholz hatte die Realisierung des Projekts bereits auf der Duisburger Gewerbeimmobilienmesse GIMDU Ende 2019 angekündigt. Aurelis investiert im ersten Bauabschnitt rund 7 Mio. Euro.

Die Baufertigstellung ist bis Ende Januar 2021 geplant. „Wir sind vom Standort Duisburg und von unserem Produkt des Aurelis UnternehmerParks überzeugt. Deshalb werden wir wie geplant auch ohne Vorvermietung mit dem Bau beginnen“, erklärt Buchholz. Es brauche moderne, innenstadtnahe Standorte für Lager, Kleinlogistik und Gewerbetreibende.
„Wenn wir im Laufe des Jahres wieder zur Normalität zurückkehren, können wir Mietern ein modernes Produkt mit garantiertem Fertigstellungstermin liefern“, verspricht Buchholz. Aurelis wird den UnternehmerPark Am Wasserturm in den eigenen Immobilienbestand überführen.

Der Wirtschaftsdezernent und Geschäftsführer der Duisburger Wirtschaftsförderung Andree Haack begrüßt die Entwicklung an der Heerstraße: „In Duisburg mangelt es an Gewerbeflächen und Entwicklungsmöglichkeiten. Aurelis setzt mit dem Engagement auf eigenes Risiko ein bemerkenswertes Zeichen und zeigt damit auch, welches Potenzial Immobilienexperten am Standort Duisburg sehen.“ Geplant sind auf dem rund 47.000 Quadratmeter großen Grundstück zwei Bauabschnitte: An der Heerstraße wird es sieben Lagerhallen mit Büroanteil sowie zwei Freilagerflächen und 98 Stellplätze für Pkw geben.

„Zielgruppen für die Vermietung sind Unternehmen, die sich im Kern mit Lagerung und Speditionslogistik beschäftigen. Denkbar sind auch Showrooms, kleinere Industriebetriebe, Umzugs- oder Großhandelsunternehmen“, so Aurelis-Projektleiter Carsten Schmidt. Wegen der zentrumsnahen Lage des UnternehmerParks Am Wasserturm sieht Aurelis auch Potenzial für Unternehmen und Dienstleister aus dem Bereich E-Commerce.

Die Verbindung von standardisierten und individuellen Leistungen Der Aurelis UnternehmerPark ist ein bundesweit realisierbarer Gewerbepark vor allem für mittelständische Unternehmen, die eine flexible Kombination von Hallen- und Büroflächen brauchen. Er wird nach den Vorgaben der EnEV und auf der Basis einer standardisierten Baubeschreibung erstellt: Darin sind beispielsweise Gebäuderaster und -technik, Tragfähigkeit der Hallensohle, Zuschnitt der Büros, Fassadenelemente und weitere Gestaltungsmerkmale festgelegt. Diese Standardisierung sichert einen verkürzten Planungszeitraum, unkompliziertere Bauantragsverfahren und ermöglicht Bauzeiten zwischen acht und zwölf Monaten.
 
Erste Erdbewegung an der Heerstraße für den Bau des Aurelis UnternehmerPark (Foto: Boll Systembau Kevelaer)

Natürlich werden die Vorgaben an jeden Standort und Besonderheiten wie Grundstückszuschnitt, Baurecht und die Verkehrssituation angepasst. Zum generellen Ausstattungspaket des Aurelis UnternehmerParks gehören in der Regel beispielsweise repräsentative Wegeleitsysteme und LEDAußenbeleuchtung. Andere Ausstattungsmerkmale können in Absprache ausgewählt und individuelle Anforderungen der Mieter integriert werden.

Zum speziellen Serviceangebot in Duisburg zählen unter anderem sogenannte Smart Benches in den Außenanlagen, die mit USBLadestationen ausgestattet und solarbetrieben sind. Hier kann man seine mobilen Geräte aufladen, gleichzeitig wird kostenloses WLAN für Mieter und Besucher bereitgestellt. „Der Aurelis UnternehmerPark ist besonders geeignet für Unternehmen aus dem produzierenden oder verarbeitenden Gewerbe, Forschung und Entwicklung oder – je nach Standort – auch als Lager und für kleinere Logistikbetriebe“, resümiert Buchholz. Weitere UnternehmerParks wird Aurelis zunächst in München und Berlin realisieren.

So soll er aussehen: Der neue Aurelis UnternehmerPark an der Heerstraße (Illustration. Aurelis).


25./26. Mai:


50 Millionen Euro Modellvorhaben
Rat entscheidet über Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept  
Der Rat der Stadt entscheidet in seiner Sitzung am Montag, 15. Juni, über das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) „Stark im Norden – Alt-Hamborn & Marxloh“ als Grundlage für eine Teilnahme am Modellvorhaben des Bundes zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung. In Abstimmung mit dem Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI), dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung und dem Land NRW wurde das ISEK für die beiden Stadtteile erstellt.
Den Handlungsansätzen und Maßnahmen des ISEK liegt das Leitbild „Starke Vielfalt, friedvolles und sicheres Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen mit gleichwertigen Lebensverhältnissen in klimaangepassten stabilisierten Infrastrukturen, Räumen und Umweltverhältnissen“ zu Grunde.   Oberbürgermeister Sören Link betont die Bedeutung des Konzepts für die Entwicklung der beiden Stadtteile: „In einer ersten Beteiligungsphase sind vielfältige Vorschläge und Handlungsansätze zusammengetragen worden. Das Konzept nimmt diesen Faden auf und benennt ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das wir bis zum Jahr 2026 umsetzen wollen.“  
Aufgabe des neuen Integrierten Stadtteilentwicklungskonzeptes ist es, durch Maßnahmen und Projekte in den Handlungsfeldern „Integration und Bildung“, „soziale und ökonomische Stabilisierung“, „Umweltgerechtigkeit, Klimaschutz- und Klimaanpassung “ und „Teilhabe und Öffentlichkeitsarbeit“ das Zusammenleben im Quartier zu stärken sowie die soziale, städtebaulich-räumliche, ökologische und ökonomische Situation zu stabilisieren und zu entwickeln. Insgesamt 13 Teilprojekte und ein Reserveprojekt wurden dafür konzipiert. Marxloh, als seit Jahrzehnten etablierter Ankunftsstadtteil, und Alt-Hamborn, als Stadtteil mit wachsenden Zuwanderungsströmen, stellen die Stadtwicklung dabei vor die Herausforderung auf die Bedarfsvielfalt der unterschiedlichen Bewohnergruppen einzugehen.  
„Das Leitbild bildet den Rahmen für die Entwicklung in den vier identifizierten Handlungsfeldern. Um die Entwicklung in beiden Ortsteilen zu stärken, werden im ISEK detaillierte Einzelprojekte mit den Entwicklungszielen aufgeführt und im weiteren Planungsprozess qualifiziert. Im Fokus stehen dabei städtebauliche Projekte aus dem Handlungsfeld Integration und Bildung. Die im Rahmen des Programms ‚Soziale Stadt‘ in Marxloh gemachten umfassenden Erfahrungen sollen dabei auf Alt-Hamborn übertragen werden.“, erklärt Planungsdezernent Martin Linne.  
Ein Teilprojekt aus den verbundenen Handlungsfeldern sieht beispielsweise vor, die drei Marxloher Grundschulen zu multifunktionalen Bildungsstandorten auszubauen. Die stärkere Vernetzung mit den Eltern durch sogenannte Elternlandeplätze (ähnlich der Familienzentren an Kita´s) steht dabei im Mittelpunkt, um besonders Familien aus bildungsfernen Schichten einen Weg zur Integration zu ebnen. Die Kosten für den Ausbau werden auf 15 Millionen Euro geschätzt. Die einzelnen Maßnahmen zur Erreichung der Projektziele werden in ausführlichen Projektsteckbriefen im ISEK zum Modellvorhaben beschrieben.  
Thomas Krützberg, Geschäftsführer IMD, betont: „Durch das Modellvorhaben wollen wir die einzigartige Möglichkeit nutzen, ein umfassendes  Paket von Maßnahmen aus unterschiedlichen, sich gegenseitig ergänzenden Handlungsfeldern anzuschieben und so auf die Bedarfe  in den Stadteilen adäquat zu reagieren.“  
Bei den Projektentwicklungen werden  die Bewohner der Stadtteile nicht nur intensiv beteiligt, sondern aktiv einbezogen, um Verbesserungen ihrer Lebenssituation und ihres Lebensraumes gemeinsam zu erreichen. Die Umsetzung des gesamten Maßnahmenpaketes steht unter dem Vorbehalt einer Förderzusage des Landes NRW. Der dazu formal erforderliche Kabinettsbeschluss des Landes war vor der Corona-Krise für den Sommer geplant.  
Im Rahmen des Modellvorhabens wurde der Stadt Duisburg eine Förderung des Bundes in Höhe von 25 Millionen Euro für die Quartiere Marxloh und Alt-Hamborn in Aussicht gestellt. Eine Ko-Finanzierung in Höhe von 15 Millionen Euro wurde vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Geleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen in Aussicht gestellt, so dass für die Stadt Duisburg ein kommunaler Eigenanteil in Höhe von 10 Millionen Euro verbleibt.

Filmforum Duisburg bleibt vorerst geschlossen  
Das filmforum am Dellplatz bleibt vorerst geschlossen. Ab Samstag, 30. Mai, dürfen Kinos in Nordrhein-Westfalen nach der Corona-Zwangspause unter strengen Auflagen wieder öffnen. Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung der Pandemie wird das filmforum allerdings erst wieder in den kommenden Wochen zu Filmvorführungen in das Stammhaus am Dellplatz einladen. Bis dahin gehen die Renovierungs- und Reinigungsarbeiten weiter. Außerdem arbeitet das Lichtspielhaus an einem Nachfolgeformat des kürzlich erfolgreich beendeten Autokinos.
Absage des Familienfestes „Friemersheimer Kultursommer“  
Das beliebte Familienfest „Friemersheimer Kultursommer“, welches am dritten Augustwochenende stattfinden sollte, findet in diesem Jahr nicht statt. Erstmals nach 17 Jahren ist die Veranstaltung aufgrund der aktuellen Coronaschutzverordnung nicht durchführbar.  


Nach Terminvereinbarung: Öffnung des Amtes für Soziales und Wohnen  
Auch beim Amt für Soziales und Wohnen sind zwingend notwendige, persönliche Vorsprachen - nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung - ab Dienstag, dem 2. Juni 2020 wieder möglich.  
Die in den städtischen Dienststellen für alle Besucher geltende Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MSN) und die allgemein geltenden hygienischen Hinweise sowie die Hinweise innerhalb der Dienstgebäude sind dringend zu beachten.
Am Tag der Vorsprache muss die Termineinladung mitgebracht werden. Das Einladungsschreiben sichert Ihnen den Zugang zum Dienstgebäude. Die Mitarbeiter stehen Ihnen selbstverständlich weiterhin unter den bekannten Telefonnummern oder online zur persönlichen Beratung und Klärung zur Verfügung. Weitere Informationen auf www.duisburg.de.


Aufenthaltsstipendium der Stadt Duisburg geht in die dritte Runde  

Die Stadt Duisburg und die Interessengemeinschaft der Duisburger Künstler schreiben von Januar bis Dezember 2021 ein Aufenthaltsstipendium für ein Atelier im Stadtteil Rheinhausen aus, auf das sich Künstlerinnen und Künstler bewerben können. Die Ausschreibung erfolgt für die Genres Bildende Kunst, Fotografie, Illustration, Performance oder Videokunst.  
Der Umfang des Stipendiums umfasst die kostenlose Vergabe eines Ateliers inklusive der Betriebskosten. Zusätzlich wird kostenlos eine Mietwohnung von der Gebag zur Verfügung gestellt.   Bewerber müssen ihre Ausbildung vor mindestens einem Jahr abgeschlossen haben und in ihrer Bewerbung überzeugend darstellen, dass sie ihre künstlerische Arbeit mit Bezug zu Duisburg beginnen oder fortsetzen wollen. Studierende sind von einer Bewerbung ausgeschlossen.  
 Interessierte Künstler können ihre Bewerbung bis zum 31. August 2020 an folgende Adresse senden:   Kulturbetriebe Stadt Duisburg, Kulturbüro,  Neckarstr. 1, 47051 Duisburg Weitere Informationen erhalten Sie im Kulturbüro unter  0203-283 62269 oder im Internet unter https://www2.duisburg.de/micro2/kulturbetriebe


Verein Lopa 2010 e.V.: Offener Brief an Oberbürgermeister Sören Link 

Auftrag zum Bau der neuen Rheinbrücke Neuenkamp vergeben

Baubeginn für Deutschlands längste Schrägseilbrücke Anfang Juni 2020

Visualisierung Keipke Architekten

Hospizdienste, im Großen und Ganzen nicht systemrelevant
Rückverfolgung von Kontaktpersonen - Wechsel der Leitung Duisburger Krisenstab
28.05.
Fußball im "Wirgebiet" gegen Corona: 6 Revierclubs versteigern Masken aus Vereinstrikots
Füchse entscheiden sich für die Regionalliga
Kontaktbeschränkungen werden bis 29. Juni fortgeschrieben


Parkplatz für Flugzeuge oder ein Geisterflughafen?
Kino in 'Corona-Zeiten' - Duisburgs erstes Autokino gut besucht
Schafe haben in den Rheinwiesen Vorfahrt - Keine freilaufende Hunde in den Wiesen

Langjähriger Ratsherr Herbert Eickmanns im Alter von 68 Jahren unerwartet verstorben



Am Alten Angerbach: Start der Bauarbeiten

Duisburg, 25. Mai 2020 - Es geht los Am Alten Angerbach: In dieser Woche sind die Bauarbeiten offiziell gestartet. Für das Bauprojekt im Stadtteil Huckingen, bei dem auf einer Fläche von rund 17 Hektar 280 Wohneinheiten und eine fünfgruppige Kindertagesstätte entstehen, werden nun erste Erschließungsmaßnahmen durchgeführt. Zunächst werden die Baustraßen errichtet und das Baugebiet wird an die öffentliche Versorgung angeschlossen, außerdem werden die öffentlichen Grün- und Freiflächen des neuen Stadtteils vorbereitet.

Im Zuge der Bauarbeiten wird zwischen Juli und September die Hermann-Spillecke-Straße zeitweise einseitig gesperrt. Die Bauarbeiten werden hauptsächlich von Montag bis Freitag zwischen 7 und 16.30 Uhr durchgeführt.
 „Wir sind bemüht, die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen und Veränderungen im geplanten Bauablauf nicht gänzlich ausschließen. Dafür bitten wir die Anwohnerinnen und Anwohner im Gebiet um Verständns“, so Jens Sperke, Abteilungsleiter Flächenentwicklung bei der GEBAG. Spaziergänger werden gebeten, die nicht eingezäunten Bereiche des Baugebiets und die vorhandenen öffentlichen Wege zu nutzen. Der Fußweg entlang des Alten Angerbachs bleibt während der Bauarbeiten dauerhaft nutzbar.


Die Grundstückspreise liegen zwischen 400 Euro und 700 Euro pro Quadratmeter. Foto GEBAG

Noch Idylle - Fotos haje

 


Museum MKM schließt ab 25. Mai 2020 wegen finaler Bauarbeiten am Erweiterungsbau

  Bayer 04 Leverkusen - MSV Duisburg  0:2 (0:2)
Doppelpack Nina Lange - Am Ende standen drei Duisburger Torhüterinnen auf dem Platz


Zebras geben 2:0-Führung und Sieg aus der Hand
2-Tore-Führung durch Compper und Vermeij reichten nicht mal für einen Punkt

"Sehr ernste Situation" - Wie die MSV-Fans mit ihren Tickets helfen können
Ausfälle durch Verletzungen und Krankheiten der Zebras Saison 2019/2020
Neuzugänge und Vertragsverlängerungen


  30. Mai 2020: Duisburg-Neudorf besteht 250 Jahre

Juni

Einstellung des Loveparade-Prozesess: Existentielle Probleme für viele Nebenkläge
Ab 15. Juni wieder täglich Unterricht an Grundschulen und anderen Schulen

Helios Marien Klinik: 99-Jähriger Duisburger übersteht Corona-Infektion
Kommunalwahlen am 13. September 2020: Wahlbekanntmachung des


XXL-Bad Am Neuen Angerbach gestorben - Schwimmbad-Neubau in Großenbaum geplant

Seit 2007 geistern die Pläne zum Bau eines neuen Schwimmbades im Stadtsüden durch alle politischen und sportlichen Ebenen. Es ging neben der Finanzierung durch Investor Sven Pirdzun (XXL-Sportcenter Betreiber) um Bürgschaften der Stadt die laut Bezirksregierung nicht eins zu eins umsetzbar waren, es ging natürlich auch um Schul- und Vereinsschwimmen.
Letztendich soll nun ein Schlussstrich gezogen werden. Geplant ist nach dem Abriss des Bades an der Großenbaumer Alleee an gleicher Stelle den Neubau in größerer und moderner Ausrichtung umzusetzen. Das kann sehr flott erfolgen, da es vom Bebauungplan und der Finanzlage her keine Hürden gibt.
Das war schon einmal im angedacht:



Bauplan 2007



8. Juni:
116 117: Nur noch zwei Notarztpraxen in Duisburg

Bethesda-Krankenhaus in Hochfeld und St. Johannes-Klinikum in Hamborn blieben zentrale Anlaufstellen, ab Juli mit erweiterten Öffnungszeiten

Duisburg, 8. Juni 2020 -
Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein informierte heute in Duisburg über künftige Veränderungen an der Struktur des ambulanten Notdienstes in der Stadt Duisburg.

 

Im Rahmen der Neuorganisation und Aufwertung des ambulanten Notdienstes in ganz Nordrhein durch zentral gelegene „Portalpraxen“ gibt es zum 1. Juli auch Änderungen im Bereich Duisburg. Ab Juli bilden die Notdienstpraxen am Bethesda-Krankenhaus in Hochfeld und am St. Johannes-Klinikum in Hamborn die zentralen Anlaufstellen im Stadtgebiet für die ambulante Akutversorgung außerhalb der Sprechstundenzeiten der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte.

 

Hierzu werden die Öffnungszeiten beider Einrichtungen deutlich ausgeweitet: Ab Juli sind beide Notdienstpraxen täglich bis 22 Uhr geöffnet – bislang ist dies nur mittwochs und am Wochenende der Fall. „Durch die ‚Schlauchform‘ Duisburgs bieten sich diese beiden Standorte als Anlaufstellen an, zudem sind sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln für die Bürgerinnen und Bürger gut zu erreichen“, sagt Dr. med. Helmut Gudat, Vorsitzender der KV-Kreisstelle Duisburg. Für die Bewohner der linksrheinischen Stadtteile Duisburgs bietet sich auch die benachbarte Notdienstpraxis am Moerser Bethanien-Krankenhaus als Anlaufstelle an.

 

Steuerung über Hotline 116 1 7

Im Zuge der Aufwertung der beiden Standorte in Hochfeld und Hamborn entfallen ab Juli die Notdienstpraxen am Malteser-Krankenhaus St. Anna in Duisburg-Huckingen sowie am Johanniter-Krankenhaus in Rheinhausen, die beide nur eingeschränkte Öffnungszeiten hatten und vergleichsweise wenig frequentiert wurden. Gesteuert wird die Inanspruchnahme des Notdienstes über die rund um die Uhr erreichbare, kostenlose Service-Hotline 116 117. Über die Rufnummer der in Duisburg ansässigen Arztrufzentrale NRW werden auch die Hausbesuche von bettlägerigen Patienten aus Duisburg koordiniert. Daran ändert sich durch die Umstrukturierung der Notdienstpraxen nichts.

 

„Ressource Arzt effektiv und sinnvoll einsetzen“

Für die neue Struktur, bei der die KV Nordrhein unter anderem Patientenströme, Fallzahlen und Verkehrswege berücksichtigt hat, sprechen eine Reihe von guten Gründen. Ein wesentlicher Grund für die Änderung sind die Vorgaben der Landes- und Bundespolitik, an zentral gelegenen Standorten Notdienstpraxen einzurichten, in denen ambulante und stationäre Versorgung eng miteinander verzahnt sind und durch kooperative Strukturen die Versorgung besser steuern.

 

„Wir entwickeln die Notdienststrukturen im ganzen Rheinland derzeit gezielt weiter, um diesen Anforderungen im vorgegebene Zeitrahmen gerecht zu werden und effizientere Strukturen zu schaffen“, sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorstands-vorsitzender der KV Nordrhein. In Duisburg bestanden bisher auf engem Raum mehrere kleinere, wenig frequentierte und nur zeitweilig geöffnete Notdienstpraxen – „das ist kein sinnvoller Einsatz der in Zukunft auch in den Großstädten knapper werdenden ärztlichen Ressourcen“, so Bergmann.  

Detaillierte Informationen zum ambulanten Notdienst in Nord-rhein gibt es unter www.kvno.de/notdienst.

9. Juni:

Fast nichts Neues am 'Alten Güterbahnhof'
Startschuss Abriss ehemalige Abfertigungshalle Güterbahnhof  
Die Entwicklung des Geländes Am Alten Güterbahnhof nimmt weiter Fahrt auf: Bei einem Pressetermin am 9. Juni 2020 stellten Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer und Stadtplanungsdezernent Martin Linne die nächsten Schritte für eines der größten Flächenentwicklungsprojekte der Stadt vor.  
"Duisburg bewegt sich mit hohem Tempo: Aus einem alten, brachliegenden Bahnhof wird ein dynamisches und wahnsinnig spannendes Stück Zukunft. Wir haben mit großem Einsatz um diese Fläche gekämpft und werden jetzt die optimale Nutzung dafür finden,“ machte Oberbürgermeister Sören Link deutlich.  
Die weitere Entwicklung der Fläche beginnt im Juli mit dem Abbruch der großen ehemaligen Abfertigungshalle im nordwestlichen Teil des Geländes. Der Abbruch dauert voraussichtlich rund drei Monate und soll im Herbst abgeschlossen sein. Zeitgleich wird Ende Juli der zweistufige Planungswettbewerb gestartet, an dem Teams aus Architektur und Städtebau sowie Landschaftsarchitekten teilnehmen werden. Begleitet wird der Wettbewerb von einem Bürgerbeteiligungsverfahren, das aufgrund der Corona-Pandemie  erstmals online durchgeführt wird. Im November letzten Jahres hatte der Kick-Off zur Bürgerbeteiligung in der Mercatorhalle stattgefunden, bei der erste Ideen und Wünsche der Bürgerschaft gesammelt wurden.  

„Ursprünglich hatten wir geplant, im Frühjahr und Sommer weitere Bürger-Werkstätten durchzuführen, um die im November gesammelten Ideen weiter auszuarbeiten“, so Bernd Wortmeyer. Doch die Corona-Pandemie lässt aktuell keine größeren Veranstaltungen zu. Daher wurde das neue Konzept einer Online-Bürgerbeteiligung entwickelt, die im Juli starten wird, sofern der Rat der Stadt Duisburg dem Verfahren in der Sitzung am 15. Juni zustimmt.  Über eine eigene Homepage sollen Eingebungen der Bürgerinnen und Bürger gesammelt werden, die den Teams aus Städtebau und Landschaftsplanung, die am städtebaulichen Wettbewerb teilnehmen, zur weiteren Bearbeitung vorgelegt werden.
„So fließen die Ideen der Bürgerinnen und Bürger weiter in den Prozess ein. Natürlich müssen wir jede Idee individuell auf Machbarkeit und Realismus prüfen“, machte Bernd Wortmeyer deutlich. Während des Wettbewerbs wird es mehrere Phasen der Online-Bürgerbeteiligung geben, sodass die Bürgerschaft während des gesamten Prozesses eingebunden bleibt. Die Entscheidung zum Gewinner-Team des städtebaulichen Wettbewerbs soll im März 2021 durch eine Jury fallen.  
„Ich bin mir sicher, dass die eingeladenen Teams aus Architektur und Städtebau fantastische Ideen für die Fläche haben werden. Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse und das neue Stück Duisburg, das hier in einigen Jahren entstehen wird“, erläuterte Stadtplanungsdezernent Martin Linne.  
Der Planungswettbewerb mündet bis 2022 in einen städtebaulichen Rahmenplan und den sich daraus ergebenden Bebauungsplan. Dieser wird voraussichtlich in 2023 Rechtskraft erlangen.   Nach der Beendigung der Bürgerbeteiligung und wenn klar ist, was hier entstehen soll, wird sich die GEBAG auch auf die Suche nach einem geeigneten Namen für das Gelände machen. Bis dahin läuft die Fläche immer noch unter dem Arbeitstitel „Am alten Güterbahnhof“. Unter dem Namen wird auch die Website für die Bürgerbeteiligung zu finden sein. (www.am-alten-gueterbahnhof.de)    

Von links: Bruno Sagurna (stellv. Vorsitzender Aufsichtsrat GEBAG), Rainer Enzweiler (Vorsitzender Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr), Andree Haack (Wirtschaftsdezernent), Oberbürgermeister Sören Link, Bernd Wortmeyer (Geschäftsführer GEBAG), Martin Linne (Stadtplanungsdezernent)

22. Juni:

Neue Einreiseverordnung ab heute
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW hat heute eine neue Einreiseverordnung erlassen. Diese besagt, dass Personen die sich innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in das Land NRW in einem Riskogebiet aufgehalten haben, verpflichtet sind, sich unverzüglich nach Einreise auf direktem Weg für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben und dies dem Gesundheitsamt anzuzeigen.
Bei auftretenden Symptomen sind diese Personen ebenfalls verpflichtet, unverzüglich das Gesundheitsamt zu informieren (Kontakt Gesundheitsamt Duisburg über E-Mail an kontaktpersonga@stadt-duisburg.de oder Call-Center: 0203-940049). Die Verordnung ist vorerst gültig bis 1. Juli 2020). Die wichtigste Regelung der VO findet man in § 1: https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/200621_
fassung_coronaeinrvo_ab_22.06.2020.pdf Risikogebiete sind in der Liste des RKI benannt. Achtung: Diese werden regelmäßig überprüft und aktualisiert: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Ruhr-Konferenz: „SiKo Ruhr“: Sicherheitsbehörden und Ruhrgebietskommunen arbeiten gemeinsam gegen Clankriminalität
Das Projekt wird im Rahmen der Ruhr-Konferenz der Landesregierung umgesetzt. „Besonders freue ich mich, dass wir hier ein gemeinsames Ziel verfolgen, bei dem Parteipolitik keine Rolle spielt“, so Reul.
„Die Stadt Essen arbeitet bereits jetzt eng und erfolgreich mit Polizei, Zoll und Steuerfandung zusammen. Unser gemeinsamer Einsatz gegen ClanKriminalität – verknüpft mit der Strategie der Nadelstiche – hat sich bewährt. Ich freue mich deshalb, dass wir mit der heutigen Vereinbarung die Grundlage für die ‚Sicherheitskooperation Ruhr zur Bekämpfung der Clankriminalität‘ schaffen. Wir brauchen dieses Netzwerk, denn die kriminellen Clans agieren ebenfalls vernetzt – national und sogar international. Für unsere gemeinsame Arbeit gilt das Prinzip der zusammengeschobenen Schreibtische. Ich hoffe sehr, dass sich noch weitere Akteure anschließen. Aufbauend auf unsere jeweiligen Strukturen werden wir so unsere Erkenntnisse und Erfahrungen zusammenbringen, neue Synergieeffekte generieren und gemeinsam auch neue Präventionsmöglichkeiten entwickeln“, so Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen.
„Wir setzen uns in Duisburg schon lange mit diesem Thema auseinander. So haben wir beispielsweise als erste Kommune in NRW eine Task Force Problemimmobilien eingerichtet, um behördenübergreifend kriminelle Strukturen aufzubrechen. Aufgrund der positiven Erfahrungen dieser Zusammenarbeit haben wir das Projekt SiKo Ruhr von Anfang an begleitet und unsere Mitarbeit zugesagt. Ich bin überzeugt, dass wir viele Erkenntnisse über kriminelle Clans schon haben. Wir müssen sie nur zusammenbringen und uns besser vernetzen. Das wird mit der SiKo Ruhr gelingen“, so Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link.
„Die Stadt Dortmund arbeitet seit mehreren Jahren mit der Polizei und dem Zoll bei der Bekämpfung der Clankriminalität erfolgreich eng zusammen. Die Bündelung unterschiedlicher Fach- und Handlungskompetenzen in einer auf Dauer angelegten festen Struktur macht die Sicherheitskonfe- Seite 3 / 4 renz Ruhr zu einem bundesweit wegweisenden Projekt. Wir sind dankbar, bereits zu Beginn als kommunaler Partner an gemeinsamen Strategien zur Verbesserung der Sicherheit in unseren Städten vernetzt mitarbeiten und gestalten zu dürfen“, so der Rechts- und Ordnungsdezernent der Stadt Dortmund Norbert Dahmen.
Die Präsidentin der Generalzolldirektion Colette Hercher: „Der Zoll bringt sich gerne in die SiKo Ruhr ein. Das zeigt: Bund und Länder sind sich immer dann nahe, wenn es um eine wirksame Bekämpfung von Kriminalität geht“. „Das friedliche Miteinander der Menschen braucht unseren funktionierenden Rechtsstaat. Das Clanmilieu lehnt unsere Rechtsordnung ab und bewegt sich mitunter bewusst außerhalb unserer gesetzlichen Ordnung. Wir setzen mit dieser behördenübergreifenden und vertrauensvollen Kooperation ein klares Zeichen für den Schutz unserer Rechtsordnung und die Sicherheit der Menschen in Nordrhein-Westfalen“, so Andreas Jung, Präsident der für NRW zuständigen Bundespolizeibehörde. Die Dienststelle wird auch präventiv tätig.
Gemeinsam mit Pädagogen, Sozialarbeitern und Wissenschaftlern sollen Aussteigerprogramme und Modelle entwickelt werden, die Kindern und Jugendlichen Wege aus dem Clanmilieu aufzeigen. Ein erster, vielversprechender Ansatz läuft über das Präventiv-Programm „Kurve kriegen“. Hier wurde in einigen Standorten im Ruhrgebiet Zugang zu Kindern aus kriminellen Clanfamilien gefunden. Sozialarbeiterinnen und -arbeiter sowie Sprachmittlerinnen und -mittler arbeiten hier mit der Polizei zusammen. Dass die Eltern dieser Clanfamilien einer Teilnahme an „Kurve kriegen“ zugestimmt haben, ist ein erster Erfolg. Dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Angebote annehmen und sich auf präventive Maßnahmen - wie soziales Kompetenztraining - einlassen, ist ein zweiter.


NRW-Einwohnerzahl lag Ende 2019 bei 17 947 000
Die Einwohnerzahl hat sich im bevölkerungsreichsten Bundesland im Jahr 2019 kaum verändert: Am 31. Dezember 2019 lebten in Nordrhein-Westfalen 17 947 221 Menschen. Damit war die Bevölkerungszahl um 14 570 Einwohner (+0,1 Prozent) höher als Ende 2018. Im Jahr 2019 zogen 47 256 Menschen mehr nach Nordrhein-Westfalen als im selben Zeitraum das Land verließen. Dagegen starben 36 088 Personen mehr als Kinder geboren wurden.
Damit waren sowohl der Wanderungsüberschuss als auch das Geburtendefizit niedriger als im Vorjahr (2018: +52 471 bzw. −37 990). Die Statistiker weisen darauf hin, dass in die Berechnung der Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2019: +3 402), die überwiegend auf von den Kommunen erst nach Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldeten sog. „Rücknahmen von Zu- bzw. Fortzügen” zurückzuführen sind. Die Bevölkerungsentwicklung verlief regional unterschiedlich. Im Regierungsbezirk Köln stieg die Einwohnerzahl am stärksten (+0,2 Prozent), gefolgt vom Regierungsbezirk Düsseldorf (+0,1 Prozent). Einzig im Regierungsbezirk Arnsberg kam es zu einem Rückgang der Bevölkerung (−0,1 Prozent).
Die Einwohnerzahlen in den Regierungsbezirken Münster und Detmold blieben dagegen nahezu unverändert. Die größte Stadt in Nordrhein-Westfalen und viertgrößte Stadt Deutschlands ist nach wie vor Köln mit 1 087 863 Einwohnern. Auf den weiteren Plätzen folgen Düsseldorf (621 877), Dortmund (588 250) und Essen (582 760). Kleinste Gemeinde im Lande bleibt Dahlem im Kreis Euskirchen mit 4 215 Einwohnern. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung lag in Nordrhein-Westfalen Ende 2019 bei 44,2 Jahren (Frauen: 45,5 Jahren; Männer: 42,8 Jahren). „Jüngste” Gemeinde war Augustdorf im Kreis Lippe mit einem Altersdurchschnitt von 38,8 Jahren, „älteste” Gemeinde war Bad Sassendorf im Kreis Soest mit 49,9 Jahren. (IT.NRW)


Gemeinde-Schulden lagen in NRW Ende 2019 bei 60 Milliarden Euro

Vor 50 Jahren: Dürreschäden nach anhaltender Trockenperiode
Im Juni 1970 war die Fußballweltmeisterschaft in Mexico mit dem sogenannten"Jahrhundertspiel" zwischen Deutschland und Italien (3:4 nach Verlängerung) und die anhaltende Trockenheit in der damaligen Bundesrepublik die alles beherrschenden Gesprächsthemen.



Land fördert Ferienangebote  
Die Landesregierung hat aufgrund der Corona Pandemie Ferienangebote für Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Lebensverhältnissen aufgelegt. Die Angebote sind kostenlos und richten sich an Duisburger Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 8. Die Teilnahme ist täglich für sechs Stunden für einen Zeitraum von drei Wochen möglich. Nach Bekanntwerden der entsprechenden Förderrichtlinien vom Land hat das Amt für Schulische Bildung innerhalb kürzester Zeit gemeinsam mit den Schulen und den Trägern zahlreiche Angebote an Duisburger Schulen organisiert.  
Auf dem Programm stehen neben Lernangeboten, eine schöne Ferienzeit mit alten und vielleicht neuen Freunden, aber auch Spiele und andere spannende Programmpunkte. „Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Beteiligten für das große Engagement im Sinne der in unserer Stadt lebenden Kinder. Ich freue mich sehr, dass es in der Kürze der Zeit gelungen ist, Projekte in Duisburg zu realisieren. Getreu dem städtischen Motto Duisburg ist echt toll!“, so Bildungsdezernentin Astrid Neese.  
Diese Schulen nehmen teil:  
Grundschulen: GGS Bergheimer Straße                                                   
GGS Ottostraße (Regenbogenschule) in Kooperation mit der GGS Sandstraße  
GGS Breite Straße                                                            
GGS Kirchstraße
KGS Rolandstraße (Am Bergmannsplatz)
GGS Kampstraße (Schule im Dichterviertel)
GGS Bergstraße (Bergschule)
Weiterführende Schulen: 
Steinbart-Gymnasium 
Landfermann-Gymnasium
Elly-Heuss-Knapp Gymnasium Sekundarschule Rheinhausen      
Förderschulen: FS Am Rönsberghof                                                 
Angemeldet werden können Kinder, die die jeweilige Schule besuchen oder in der näheren Schulumgebung wohnen. Wer Interesse hat, schickt eine E-Mail an ferienbetreuung@stadt-duisburg.de und macht Angaben zu Name, Anschrift und Telefonnummer des Erziehungsberechtigten, Name, Alter derzeitige Schule und Klassenstufe des teilnehmenden Kindes und Wunschstandort der Ferienbetreuung. Anschließend erfolgt die Kontaktaufnahme mit Detailbesprechung.

Bistum Essen zählt deutlich weniger Mitglieder

Durch stark gestiegene Austrittszahlen und deutlich mehr Verstorbene als Getaufte ist die Zahl der Katholiken im Bistum Essen im Jahr 2019 auf 739.265 zurückgegangen. Das sind 15.811 weniger Mitglieder als im Vorjahr. Das zeigt die Jahresstatistik, die das Ruhrbistum am Freitag veröffentlicht hat. Die 7.216 Austritte in 2019 begründet das Bistum unter anderem mit der Diskussion über den Umgang der Kirche mit Missbrauchsfällen. Der relative Anteil der Ausgetretenen an der Gesamtzahl war mit 0,98 Prozent so hoch wie nie zuvor in der Geschichte des Essener Bistums. Starke Rückgänge verzeichnet das Bistum außerdem bei Trauungen und Bestattungen. idr


Tests von fleischverarbeitenden Betrieben

In Duisburg wurden vier Betriebe mit Fleischverarbeitung durch das Gesundheitsamt überprüft. Dort sind 491 Mitarbeiter beschäftigt. Alle dort Beschäftigten werden im Rahmen der Teststrategie der Stadt (vulnerable Gruppe UND besonders risikointensive Arbeitsbereiche) getestet, Aktuell wurden 406 Tests durchgeführt, davon sind bislang 147 Mitarbeiter negativ. Weitere Ergebnisse stehen noch aus. Alle fleischverarbeitenden Betriebe werden entsprechend der lebensmittelrechtlichen Vorgaben routinemäßig überprüft. Zusätzlich finden Hygienekontrollen vor Ort durch das Gesundheitsamt und durch die Arbeitssicherheit der Bezirksregierung statt.
Ein positiv getesteter Mitarbeiter aus dem Moerser Betrieb ist in dem Übergangsheim August Thyssen Straße wohnhaft. Die Moerser Kollegen haben uns darüber informiert, weswegen die Stadt Duisburg umgehend tätig geworden ist: Der Bewohner und seine vier Mitbewohner (Kategorie 1) wurden außerhalb der Einrichtung untergebracht, separiert und unter Quarantäne gestellt. Die Sammelunterkunft wurde in Gänze unter Quarantäne gestellt. Aktuell wird die Einrichtung beprobt. Mit den Ergebnissen rechnen wir nicht vor Montag.
Die Feuerwehr übernimmt bis dahin die Versorgung der Bewohner. Nach aktuellem Sachstand wohnen außerdem 25 positiv getestete Mitarbeiter aus dem Moerser Betrieb in Duisburg. Keiner wohnt in einer Sammelunterkunft; alle sind alleinlebend. Die Personen werden unter Quarantäne gestellt und die Kontaktpersonen durch das Gesundheitsamt ermittelt. Es liegen derzeit noch nicht alle Testergebnisse aus Moers vor.

Überprüfung der Maskenpflicht: DVG kontrolliert über 8.000 Fahrgäste  
Die DVG und die Stadt Duisburg intensivieren seit Mitte Juni die Kontrollen zur Einhaltung der Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung in Bussen, Bahnen und an Haltestellen. Dazu sind täglich Kontrolleure der DVG unterwegs, die neben den Tickets auch die Maskenpflicht überprüfen.  
Die Teams der DVG haben in dieser Woche insgesamt 8.302 Fahrgäste in den Bussen und Bahnen im gesamten Liniennetz sowie an den Haltestellen kontrolliert.  
Die Ergebnisse:
In Bussen und Bahnen: 556 Fahrgäste hatten den Mund-Nasen-Schutz nicht korrekt oder gar nicht angelegt. Die meisten Fahrgäste waren einsichtig, folgten der Aufforderung der DVG-Mitarbeiter und legten den Schutz sofort korrekt an. Lediglich 65 Fahrgäste, das sind 0,78 Prozent, mussten aus Bus oder Bahn verwiesen werden. An Haltestellen: 480 Fahrgäste hatten den Mund-Nasen-Schutz nicht korrekt oder gar nicht angelegt. Alle Fahrgäste waren einsichtig, folgten der Aufforderung der DVG-Mitarbeiter und legten den Schutz sofort korrekt an.  
Die DVG veröffentlicht regelmäßig die Ergebnisse der Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht. Die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in Bussen, Bahnen sowie an Haltestellen und in Bahnhöfen dient dem gegenseitigen Infektionsschutz. Sie gilt in NRW seit dem 27. April. Verstöße können die Ordnungsbehörden mit einem Bußgeld in Höhe von 50 Euro ahnden.  
Fahrkartenkontrollen
Darüber hinaus kontrollierte die DVG die Fahrausweise der über 8.000 Fahrgäste. Die Ergebnisse:
350 Fahrgäste wurden ohne gültigen Fahrausweis angetroffen die Beanstandungsquote betrug 4,22 Prozent. Schwarzfahren ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Deshalb führt Schwarzfahren bei Fahrgästen, die wiederholt ohne gültigen Fahrschein angetroffen wurden, zu einer Strafanzeige. Die Zahlung des erhöhten Beförderungsentgeltes (EBE) in Höhe von 60 Euro führt dabei nicht zu einer Entlastung. Als Wiederholungstäter gelten diejenigen, die zweimal ohne gültiges Ticket in Bussen und Bahnen angetroffen wurden.
26. Juni:


Gerichtstermin in Sachen „Werkstatt für Menschen mit Behinderung“

Aufsichtsratsvorsitzende Astrid Neese zum heutigen Termin: „Das Landgericht Duisburg hat heute sehr klar zum Ausdruck gebracht, dass es deutliche Anzeichen für Veruntreuung sieht. Das überhöhte Gehalt der damaligen Geschäftsführerin kam ohne Beschlusslage des Aufsichtsrats zustande. Vielmehr haben die Beklagten bewusst am Aufsichtsrat vorbei gehandelt, um die überhöhten Bezüge durchzusetzen. Was die geltend gemachten Schadensersatzansprüche angeht, sind wir nach dem heutigen Termin sehr optimistisch.“


Badeverbot an Duisburger Seen  
Vor dem Hintergrund der inzwischen sommerlichen Temperaturen und dem damit verbundenen Wunsch nach dem Besuch eines Badesees weist das Bürger- und Ordnungsamt darauf hin, dass das Baden in allen öffentlich zugänglichen Seen und Baggerlöchern mit Ausnahme der drei Freibäder verboten ist.  
Schon häufig haben sich in den Seen in Duisburg und Umgebung Unfälle ereignet, teilweise mit tödlichem Ausgang. Ursache ist häufig, dass unbefestigte oder zu steile Uferböschungen einstürzen und Schwimmer mitreißen. Darüber hinaus gefährden Untiefen und sehr unterschiedliche Wassertemperaturen die Schwimmer. Auch können aufgrund der Wasserqualität Gesundheitsgefahren nicht ausgeschlossen werden und die Seen verfügen über keine rettungsdienstliche Infrastruktur.  
Damit Badegäste ein ungefährdetes Badevergnügen genießen können, verweist das Bürger- und Ordnungsamt auf die öffentlichen Freibäder im gesamten Stadtgebiet. Die städtischen Freibäder sind, wenn zunächst auch nur eingeschränkt, für die Besucher ab dem 27. Juni wieder geöffnet.  
Außerdem sind in Duisburg drei Seen im Bereich der dort ansässigen Freibäder als Badegewässer zugelassen. Dabei handelt es sich um den Kruppsee, den Wolfssee und den Großenbaumer See. Dort wird auch regelmäßig die Wasserqualität untersucht. Die Ergebnisse sind auf der Internetseite der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de nachzulesen. Alle anderen Seen sind nicht als Badegewässer zugelassen.  


Der Landtag NRW gedenkt den Opfern des Loveparade-Unglücks   

Anlässlich des zehnten Jahrestags hat der Düsseldorfer Landtag heute den Opfern und Angehörigen des Loveparade-Unglücks gedacht. „Fast genau 10 Jahre ist es her, dass diese Tragödie eine tiefe Narbe in der Geschichte unserer Stadt hinterlassen hat. Die Opfer und Hinterbliebenen leiden bis heute unter den Folgen.“, so die vier Duisburger Landtagsabgeordneten.  
Am 24. Juli 2010 starben während der Loveparade 21 Menschen und mehrere Hundert wurden teilweise schwer verletzt. Bereits kurz nach der Tragödie wurde ein Hilfsfonds eingerichtet, aus dem bis heute Opfer und Angehörige unterstützt werden. Einstimmig wurde heute beschlossen, den Soforthilfe-Fonds weiterzuführen oder einen ergänzenden Hilfsfonds einzurichten.
Darüber hinaus wird es künftig einen Opferschutzfonds für Betroffene von Katastrophen und Gewalttaten in Nordrhein-Westfalen geben. Außerdem soll die Konzepte zur Durchführung von Großveranstaltungen im Freien weiter überarbeitet werden. Die vier Duisburger Abgeordneten sind sich einig: „Wir dürfen nicht vergessen. Und wir müssen alles daran setzen, dass sich so ein Unglück nicht wiederholt.“  

 


Konjunkturpaket entlastet Duisburg um 42,7 Millionen Euro pro Jahr
Das Konjunkturprogramm des Bundes entlastet Duisburg um 42,7 Millionen Euro pro Jahr bei den Kosten der Unterkunft. Die beiden Duisburger Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir hatten sich für diese Entlastung eingesetzt. "Der Bund wird dauerhaft 75% statt bisher 50% der Kosten für Unterkunft und Heizung bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende übernehmen. Dadurch haben die Städte und Gemeinden in Deutschland jedes Jahr 4 Milliarden Euro mehr in den Kassen", erklärt dazu Bärbel Bas.
Dies sei besonders für unsere Region eine gute Nachricht. "Entlastet werden besonders die Städte, in denen die Arbeitslosigkeit hoch und die Einkommen niedrig sind." Ihr Kollege Mahmut Özdemir wies darauf hin, dass Bund und Länder den Kommunen auch bei der Gewerbesteuer helfen. "Gemeinsam erstatten wir den Kommunen je zur Hälfte die Gewerbesteuerausfälle aus diesem Jahr. Wir wollen, dass Städte wie Duisburg weiter investieren können, dass kein kommunales Schwimmbad schließen muss und dass keine Schulsanierung aufgeschoben wird."


Ranger probeweise in Duisburger Schutzgebieten auf Patrouille  
In Duisburg sind ab sofort speziell ausgebildete und erfahrene Naturschutz-Ranger vom Regionalverband Ruhr Grün in den Schutzgebieten und an weiteren ausgewählten Punkten im Stadtgebiet unterwegs. Das aus zwei Rangern bestehende Team soll Erholungssuchende in den Schutzgebieten über dort notwendiges Verhalten aufklären. Nach den positiven Erfahrungen im Nachbarkreis Wesel werden die Ranger testweise für rund einen Monat in Duisburg eingesetzt und unterstützen mit ihrer Arbeit die Untere Naturschutzbehörde.  
Für ein verträgliches Miteinander von Erholungsuchenden und Natur sind in Landschafts- und Naturschutzgebieten gewisse Regeln unerlässlich. So ist beispielsweise das Grillen, das Befahren und Parken abseits befestigter Wege in Landschaftsschutzgebieten nicht gestattet. In Naturschutzgebieten dürfen darüber hinaus Hunde nicht ohne Leine geführt werden. Auch ist das Wandern abseits der Wege dort nicht erlaubt. Die Naturschutz-Ranger haben darauf einen Blick und sind dafür mit ordnungsbehördlichen Vollmachten ausgestattet. Sie informieren darüber hinaus über den Schutz von Flora und Fauna und suchen das persönliche Gespräch, um für die richtigen Verhaltensweisen in der Natur zu sensibilisieren.  
Ein bedeutsamer Anteil der Fläche von Duisburg sind Wald und freie Landschaft. So ist knapp die Hälfte des Stadtgebietes über den Landschaftsplan der Stadt Duisburg erfasst und als Land- und Naturschutzgebiete geschützt. Diese Räume erfüllen eine zentrale Funktion für den Natur- und Landschaftsschutz, stellen aber auch wichtige Erholungsgebiete für die Bürgerinnen und Bürger des Ballungsraums „Ruhrgebiet“ dar.  


Von links: Doris Wagner (Leiterin Umweltamt), Kersten Blaschczok (Fachbereichsleiter Landwirtschaft und Forstbetrieb von RVR Ruhr Grün), Ranger Dirk Bruszies und Ulrich Gräfe




Absagen der Mercator Matinéen  
Das Kultur- und Stadthistorische Museum und die Mercator Gesellschaft sagen die Mercator Matinéen für 2020 vollständig ab. Der für 2020 angekündigte Matinéen-Zyklus „Die neue und die alte Welt“ konnte aufgrund der Corona-Pandemie nach dem Auftakt mit der Lesung von Christian Brückner aus Alexis de Tocquevilles Werk „Über die Demokratie in Amerika“ nicht fortgesetzt werden.  
„Ein Programm mit Abständen und Mundschutz ist nicht das, was sich unsere Besucher an einem Sonntagvormittag wünschen. Neben den interessanten Vorträgen sind es auch die Geselligkeit und die Gespräche im Anschluss, die viele unserer Besucher zu den Matinéen locken. Das können wir im Moment nicht anbieten“, begründet Museumsdirektorin Dr. Susanne Sommer die Absage.   
Die Reihe „Die neue und die alte Welt“ wird in das Jahr 2022 verschoben. Schaut man auf die aktuelle Situation in den USA kann davon ausgegangen werden, dass die Themen bis dahin nichts an Aktualität eingebüßt haben werden. Die Programmplanungen für 2021 laufen bereits. Geplant sind Vorträge und Lesungen, die sich unter dem Titel „Die Hälfte des Himmels“ mit der Entwicklung der Frauenrechte seit der Renaissance beschäftigen werden.    

26.06.
'Social Club' in Rheinhausen droht Insolvenz durch 'Corona-Shutdown' - Spenden erwünscht!

27. Juni:

Zwei-Tore-Rückstand zum Punktgewinn gedreht, wieder reichte es nicht zum Sieg
'Schiri' Kempkes kein MSV-Fan - Aufstiegsplätze noch in Sichtweite

So. 28. Juni:
Zielinski und Angerer schießen MSV auf Platz neun, Klasse gehalten! Gratulation!

 Polizei: 23-Jähriger nach Streit im Park erstochen - Seniorinnen ausgetrickst und bestohlen


Mobile Briefmarke löst Ende 2020 Handyporto ab und wird benutzerfreundlich
Die Frankierung von Briefen mittels HANDYPORTO gibt es bereits seit mehr als 10 Jahren. Ende 2020 wird das HANDYPORTO durch die „Mobile Briefmarke“ abgelöst. Der Vorteil ist, dass dann keine zusätzlichen Kosten zum Porto anfallen.  
HANDYPORTO ist ein innovativer Service der Deutschen Post, mit dem Standardbriefe und Postkarten,  innerhalb von Deutschland verschickt werden können, ohne Marke zu frankieren. Ein Handy bzw. Smartphone und ein Stift genügen. Für die Nutzung von HANDYPORTO ist keine Registrierung erforderlich. Es genügt, eine SMS mit dem Stichwort "Karte" oder "Brief" an die Nummer 22122 zu schicken. Innerhalb weniger Sekunden erhalten Sie eine zwölfstellige Zahl.
Wenn diese handschriftlich auf den Brief übertragen wird, ist Ihre Sendung passend frankiert. Die Abrechnung erfolgt anschließend über die Handyrechnung.
Mit einem Smartphone haben Sie auch die Möglichkeit, Handyporto über die Post mobil App per SMS anzufordern. Das Handyporto besteht aus einer zwölfstelligen Zahl. Bitte schreiben Sie diese Zahl in drei Reihen mit jeweils vier Ziffern in das Briefmarkenfeld Ihrer Postsendung. Hier ein Beispiel: 1234 5678 9012 Die Kosten betragen für einen Standardbrief 1,19 € und für eine Postkarte 0,99 € (jeweils inkl. der gesetzlicher Mehrwertsteuer). Hinzu kommen ggf. providerabhängige Kosten für die Bestell-SMS.
Die Abrechnung erfolgt direkt über Ihre Mobilfunkrechnung bzw. Prepaid-Karte. Es werden die genehmigten Entgelte für den Standardbrief in Höhe von 0,80 € und für die Postkarte in Höhe von 0,60 € erhoben. Hinzu kommen Bereitstellungskosten der Mobilfunkprovider und Mehrwertsteuer auf den Service. Dafür können Sie Ihre Standardbriefe und Postkarten künftig auch ohne Marke an jedem Ort mit Handyempfang und zu jeder Tageszeit ganz einfach und bequem frankieren.
Ende 2020 wird die Mobile Briefmarke das bereits bestehende Produkt "Handyporto" ablösen. Im Gegensatz zum Handyporto werden für die Mobile Briefmarke keine zusätzlichen Mobilfunk- und Handling-Kosten anfallen, d.h. Kunden zahlen hier nur das reine Porto für den Brief oder die Postkarte. Die Nutzung der Mobilen Briefmarke ist dabei denkbar einfach:
Kunden müssen lediglich per App das gewünschte Porto anfordern und online bezahlen, daraufhin erhalten sie einen mehrstelligen alphanumerischen Code, den sie handschriftlich statt einer Briefmarke rechts oben auf die Postkarte oder den Briefumschlag schreiben müssen. Damit ist die Sendung frankiert und kann in den Briefkasten eingeworfen werden, woraufhin sie ganz normal über die Deutsche Post an den Empfänger zugestellt wird. 

 


 

Juli


Sanvartis sichert sich über 3.000 m² Bürofläche im Mercator One in Duisburg

Ein Bild, das Himmel, draußen, Gebäude enthält.

Die Sanvartis GmbH wird neuer Mieter im Neubauprojekt Mercator One in Duisburg und bezieht im Spätsommer 2020 über 3.000 m² Bürofläche im 7-geschossigen Landmark Building, das nach den Plänen von Hadi Teherani als neues Entree unmittelbar vor dem Duisburger Hauptbahnhof entsteht. Sanvartis ist einer der führenden Multi-Channel-Kommunikationsdienstleister im Gesundheitsbereich.
Mit Standorten in Duisburg, Köln und Berlin beschäftigt das Unternehmen derzeit weit über 600 Mitarbeiter. Die Sanvartis GmbH wird neuer Mieter im Neubauprojekt Mercator One in Duisburg und bezieht im Spätsommer 2020 über 3.000 m² Bürofläche im 7-geschossigen Landmark Building, das nach den Plänen von Hadi Teherani als neues Entree unmittelbar vor dem Duisburger Hauptbahnhof entsteht. Sanvartis ist einer der führenden Multi-Channel-Kommunikationsdienstleister im Gesundheitsbereich. Mit Standorten in Duisburg, Köln und Berlin beschäftigt das Unternehmen derzeit weit über 600 Mitarbeiter.
„Wir freuen uns, Sanvartis Raum für ihr starkes Wachstum und eine klare zeitliche Perspektive am Standort Duisburg geben zu können. Neben der hohen Flexibilität bei der Gestaltung der Raumkonzepte, waren die hervorragende Flächeneffizienz und natürlich auch die einmalige Lage mit perfekter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ausschlaggebend für die Anmietung.“ so Elmar Hammerschmidt, Geschäftsführer von Landguard Projektmanagement, die gemeinsam mit SK 62 Real Estate das Projekt als Service Developer für das Family Office Devario entwickeln.
CUBION Immobilien hat die Eigentümerseite bei der Transaktion beraten.
 „Auf unserer Gewerbeimmobilienmesse GIMDU in 2017 erstmals vorgestellt, füllt sich das neue repräsentative Entree jetzt mit Leben. Mercator One ist ein 1A-Bekenntnis zum Standort Duisburg“, betont Wirtschaftsdezernent und GFW-Geschäftsführer Andree Haack. GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer und Team begleiten die Projektakteure von Mercator One seit Beginn des Vorhabens.
Schon länger war bekannt, dass die Sparda-West ihr bisheriges Domizil am Ostausgang an der Kammerstraße in das neue Vorzeigeobjekt von Investor und Fressnapf-Chef Torsten Töllner (lebt in Großenbaum) verlegen wird. Derzeit offen ist, ob neben den rund 60 Prozent an vermieteter Fläche es wegen der Corona-Probleme noch Gastronomie einziehen könnte.

Baustart zur Modernisierung des Bahnhofs Duisburg-Schlenk
Der Wanheimerorter CDU-Ratskandidat Joachim Schneider freut sich, dass der von ihm bereits im Jahre 2004 beantragte Aufzug am S-Bahnhof Duisburg-Schlenk endlich gebaut wird und auch die Treppenanlage und der Bereich um den Aufzugsneubau modernisiert werden. "Damit kann der Bahnsteig jetzt barrierefrei erreicht werden. Dies ist besonders für Familien mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer, Personen mit Rollatoren und anderen mobilitäts-eingeschränkten Personen wichtig. Auch der Sportpark Wedau kann nun von diesem Personenkreis besser erreicht werden. Wir bedanken uns auch bei dem Vorsitzenden des Strukturausschussses beim VRR, Frank Heidenreich, für die Unterstützung." 


Sprengung des Kamins einer ehemaligen Sinteranlage in Duisburg-Meiderich
In Duisburg-Meiderich wurde am 1. Juli der 120 Meter hohe und weithin sichtbare Abluftkamin einer ehemaligen Sinteranlage gesprengt. Die Anlage befand sich auf dem Areal einer ehemaligen Schlackenhalde der Hüttenwerke Thyssen Stahl AG.  
Der Sprengmeister hat für den Zusammenbruch des Kamins etwa 49 Kilogramm Sprengstoff zur Explosion gebracht. Der gemauerte Kamin hatte einen Durchmesser von 14 Metern, die Wandstärke betrug ca. 1,35 Meter. Das geschätzte Gesamtgewicht des Kamins lag bei 8.500 Tonnen.  
Für die Sprengung mussten eine Bahnstrecke von Eisenbahn und Häfen sowie ein Teilbereich der Helmholtzstraße gesperrt werden, da sie im Gefahrenbereich von 200 Metern um den Sprengpunkt liegen. Eine Evakuierung von Anwohnern war nicht erforderlich. Knapp 200 Anwohner des Michelshof und der Sonderburger Straße mussten während der Sprengung in ihren Häusern verbleiben. Das Bürger- und Ordnungsamt sowie die Polizei waren mit Einsatzkräften vor Ort.  


Starkes Zeichen für Duisburg: Zebras spielen weiter in der schauinsland reisen-arena
schauinsland reisen bleibt auch künftig Namensgeber der Arena. Das Duisburger Vorzeige-Unternehmen, einer der Top-Ten-Reiseveranstalter weltweit, hat den Vertrag für die Namensgebung der schauinsland-reisen arena jetzt um ein weiteres Jahr verlängert - unabhängig von der Spielklassenzugehörigkeit des MSV.  
„In einer für uns außergewöhnlichen Zeit war die Verlängerung ehrlicherweise keine leichte Entscheidung, da wir vor allem eine Verantwortung unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gegenüber haben, die in den vergangenen Monaten über ihre Grenzen hinaus gehen mussten, um die Herausforderungen der Pandemie zu meistern. Aber weil für uns Tradition und Partnerschaft auch über die Touristik hinaus ein hohes Gut darstellen, und weil der MSV Duisburg weit über die Grenzen der Stadt eine unglaublich hohe und mittlerweile auch durchweg positive Strahlkraft hat, haben wir uns für die Fortsetzung, dieser für beide Seiten erfolgreiche Partnerschaft entschieden“, bekräftigt Gerald Kassner, Geschäftsführer schauinsland-reisen.  
„Die Verantwortlichen des MSV Duisburg haben uns vor der Saison einen Umbruch versprochen, der, wie auch in unserem Unternehmen, jüngeren Menschen - bevorzugt aus der Region - mehr Verantwortung überträgt. Mit diesem motivierten Team wollten sie, wie auch bei uns, erfolgreich sein und um den Aufstieg mitspielen. Heute, zwei Spieltage vor Ende der Saison, wurde dieses Versprechen gehalten und die ´jungen Wilden´ spielen noch immer um den Aufstieg“, sagt Kassner. „Nicht Wenige haben diesem Unterfangen, so wie es auch in unseren Anfängen war, nicht den Hauch einer Chance gegeben. Deswegen sind wir, gleich wie die Saison endet, stolz auf das Geleistete und freuen uns auf die nächste Saison in der schauinsland-reisen arena.  
 “Das ist für uns alle eine tolle Meldung und ein starkes Zeichen: Mit schauinsland reisen geht ein traditionsreicher und starker Partner aus unserer Stadt weiter gemeinsam den Weg beim und mit dem MSV”, verdeutlichte MSV-Geschäftsführer Michael Klatt.
“Das ist nach all´ den Turbulenzen, die die Corona-Krise gerade auch der Touristik-Branche beschert hat, alles andere als selbstverständlich. Es unterstreicht aber vor allem auch die Seriösität und Weitsicht, mit der schauinsland reisen diese dramatische Situation gemeistert hat und weiter meistert – und genau das gleiche gilt für uns beim MSV!”  
Seit Juli 2010 ist schauinsland-reisen Namensgeber der Duisburger arena, deren Hauptnutzer der MSV ist. Schauinsland-reisen bedeutet für den MSV aber weit mehr – das ist eine wirklich gelebte Partnerschaft im wahrsten Sinne des Wortes. So initiiert schauinsland-reisen immer wieder gemeinsam mit dem MSV Fan-Aktionen wie zum Beispiel die Wahl der 24 MSV-Legenden, die mit ihren Konterfeis in der Fankurve grüßen, unterstützt und begleitet den Weg der Zebras als Ausbildungs-Verein und engagiert sich in zahlreichen karitativen Aktionen des Vereins und seiner Anhänger.


01. Juli
Relegationsplatz ist im letzten Saisonspiel für die Zebras noch drin
Tore von Vermeij und Daschner reichen nicht für einen Dreier

2. Juli:


Anpassungen der Corona-Schutzmaßnahmen
Ab dem 2. Juli treten in Nordrhein-Westfalen weitere Anpassungen der Corona-Schutzmaßnahmen in Kraft. So wurde die CoronaSchVO an wenigen Stellen aktualisiert.
Und nun in Amtsdeutsch: Im Wesentlichen ist zu nennen, dass in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und ähnlichen Beherbergungsbetrieben nun die Unterbringung von Personen aus einem vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales festgelegten und veröffentlichten Gebiet oder einer Einrichtung mit erhöhtem Infektionsgeschehen grundsätzlich - sofern nicht eine der dort genannten Ausnahmen wie zum Beispiel bei einer zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlassten Anreise vorliegt - untersagt ist, die nicht über ein ärztliches Zeugnis verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind.
Überarbeitet wurde neben dem Bußgeldkatalog die der CoronaSchVO zugehörige Anlage "Hygiene- und Infektionsstandards"; dort finden sich nun etwa auch zu beachtende Hinweise für vorübergehende Freizeitparks. Die neue CoronaSchVO gilt bis einschließlich 15.07.2020 Ebenfalls wurden die CoronaEinrVO, welche die Einreise für Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland in das Land Nordrhein-Westfalen einreisen und sich in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben, sowie die CoronaBetrVO mit Wirkung vom 2.7.2020 überarbeitet und gelten bis einschließlich 15.7.2020.


Werkstatt für Menschen mit Behinderung – Anklage erhoben
Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat gegen den ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden und die ehemalige Geschäftsführerin der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Duisburg Anklage vor dem Schöffengericht Duisburg erhoben. Den Angeschuldigten wird gemeinschaftliche besonders schwere Untreue in zwei Fällen vorgeworfen. Sie sollen im Juli 2013 und im Juni 2016 ohne Einbeziehung und unter bewusster Umgehung des Aufsichtsrates das im Rahmen des Geschäftsführervertrages festgelegte Jahresgrundgehalt von ursprünglich 120.000 Euro auf 150.000 Euro und später von 150.000 Euro auf 200.000 Euro erhöht haben.
Zeitgleich sollen sie auch die von der Werkstatt für die private Altersvorsorge der Geschäftsführerin zu leistenden Beträge, die im Geschäftsführervertrag ursprünglich auf einen Betrag von 30.000 Euro jährlich festgesetzt worden waren, auf 80.000 Euro und später auf 100.000 Euro erhöht haben. Dadurch soll der Werkstatt für Menschen mit Behinderung ein Schaden in Höhe von insgesamt 559.750,00 Euro entstanden sein.


CO-Pipeline: Bezirksregierung genehmigt Antrag auf sofortige Vollziehung  ...zum Bau, nicht die Inbetriebnahme
Das Unternehmen Covestro hat am 28.05.2020 bei der Bezirksregierung Düsseldorf einen Antrag auf Anordnung der sofortigen Vollziehung hinsichtlich der Errichtung der CO-Pipeline zwischen Dormagen und Krefeld-Uerdingen gestellt. Dieser Antrag wurde von der Bezirksregierung Düsseldorf intensiv geprüft und die sofortige Vollziehung mit Bescheid vom 02.07.2020 angeordnet. Die Abwägung des öffentlichen Interesses (u.a. Stärkung der wirtschaftlichen Struktur der Chemieindustrie, Verbesserung der Umweltbilanz) und des wirtschaftlichen Interesses der Antragstellerin gegen das Schutzinteresse der Betroffenen (insbesondere der Eingriff in deren Eigentum) sowie naturschutzfachliche Belange waren Grundlage der Entscheidung.
Durch diese Anordnung wird dem Unternehmen ausschließlich die bauliche Fertigstellung der CO-Pipeline ermöglicht (z.B. Verlegen Geogrid II), nicht der Betrieb. Dafür gilt nach wie vor die aufschiebende Wirkung der Klage. Zum Hintergrund: Bereits am 14.02.2007 wurden die Errichtung und der Betrieb der CO-Pipeline durch Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Düsseldorf genehmigt. Seitdem wurde diese Genehmigung durch Planänderungs- und Planergänzungsbeschlüsse angepasst, zuletzt am 10.08.2018 Aktuell ist ein Verfahren vor dem Oberverwaltungsgericht Münster anhängig, in dem die Genehmigung für die CO-Pipeline in der Fassung vom 10.08.2018 auf ihre Rechtmäßigkeit geprüft wird.
Die mündliche Verhandlung ist für August 2020 terminiert. Diese Klage gegen die Genehmigung hat aufschiebende Wirkung. Das bedeutet, dass die Genehmigung nicht vollzogen werden darf. Im Falle der CO-Pipeline heißt das, dass eine Genehmigung zur Errichtung/Bau und zum Betrieb der Leitung vorliegt, die dafür jetzt noch notwendigen Schritte aber nicht umgesetzt werden dürfen, so lange über die Klage nicht entschieden ist.
Es besteht jedoch die Möglichkeit, die aufschiebende Wirkung auszusetzen, so dass trotz Klage ein Projekt begonnen oder fortgesetzt werden kann: die sogenannte Anordnung sofortiger Vollziehung. Diese kann die Genehmigungsbehörde erlassen, wenn dies im öffentlichen Interesse liegt. Falls die sofortige Vollziehung im überwiegenden Interesse des Antragstellers liegt, ist sie zur Anordnung verpflichtet. Im vorliegenden Fall geht es um den Bau - nicht um den Betrieb der Pipeline.  

 


Kommunalwahl und Integrationsratswahl 2020
Veränderte Fristen zur Einreichung von Wahlvorschlägen und Herabsetzung der erforderlichen Anzahl von Unterstützungsunterschrifte
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Am 30. Juni sind im Amtsblatt der Stadt Duisburg die veränderten öffentlichen Bekanntmachungen zur Einreichung von Wahlvorschlägen für die Kommunalwahl und die Integrationsratswahl am 13. September erschienen. Die Bekanntmachungen sind online unter www.duisburg.de/rathaus/stadtverwaltung/amtsblatt.php einsehbar.  
Aufgrund der Corona-Pandemie hat das Land NRW am 29. Mai das Gesetz zur Durchführung der Kommunalwahlen 2020 erlassen, in dem - abweichend von den bisherigen Regelungen - die Einreichungsfrist für Wahlvorschläge verlängert und das Unterschriftenquorum für die Kommunalwahl gesenkt wurde. Damit sollte sichergestellt werden, dass die Chancengleichheit gewahrt bleibt und alle Parteien und Wählergruppen die Möglichkeit haben, sich angemessen auf die Wahl vorbereiten zu können.  
Unterstützungsunterschriften müssen von Parteien oder Wählergruppen, die nicht durchgehend in der zu wählenden Vertretung, im Landtag oder aufgrund eines Wahlvorschlags aus dem Land im Bundestag vertreten waren oder neu gegründet wurden, eingereicht werden.  
Die Frist zur Einreichung der Wahlvorschläge wurde um elf Tage verlängert (auf den 27. Juli 2020) und die Anzahl der erforderlichen Unterstützungsunterschriften auf 60 Prozent des ansonsten geltenden Umfangs reduziert. Das bedeutet für die Einzelbewerber im Rat der Stadt: zwölf Unterschriften pro Wahlbezirk (bisher: 20) sowie für die Reserveliste Rat der Stadt: 60 Unterschriften (bisher: 100).  
Für die Wahlen zu den Bezirksvertretungen bedeutet dies Bezirk Walsum: 23 Unterschriften (bisher: 38;
Bezirk Hamborn: 30 Unterschriften (bisher: 49);
Bezirk Meiderich/Beeck: 30 Unterschriften (bisher: 49);
Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl: 20 Unterschriften (bisher: 32);
Bezirk Mitte: 30 Unterschriften (bisher: 50);
Bezirk Rheinhausen: 30 Unterschriften (bisher: 50);
Bezirk Süd: 30 Unterschriften (bisher: 50).  
Der Rat der Stadt hat parallel dazu durch Änderung der Wahlordnung für den Integrationsrat ebenso das Unterschriftenquorum für Listenbewerbungen zum Integrationsrat von 60 auf 36 Unterstützungsunterschriften gesenkt.  
Die Wahlvorschläge müssen bis spätestens 27. Juli 2020, 18 Uhr bei der Stabsstelle für Wahlen und Informationslogistik, In den Haesen 84, 47198 Duisburg eingegangen sein. Die Wahlvorschläge sollten möglichst frühzeitig eingereicht werden, um mögliche Mängel noch rechtzeitig vor Ablauf der Frist beseitigen zu können. Alle notwendigen Formulare und Informationen können unter www.duisburg.de/wahlen_2020.php abgerufen werden. Terminabsprachen für persönliche Vorsprachen und Beratungen sind unter 0203/283-3278 oder 0203/283-2892 zwingend erforderlich.    

4. Juli:


Neuauflage für "The Curve"/ "Eurogate"?
Nach einer Anfrage der Fraktion Junges Duisburg/DAL wurde bekannt, dasss das mit rund 12 Millionen Euro von der Stadt vorfinanzierte Prestigeobjekt im Innenhafen Ende des Jahres per Neuausschreibung die "Wiedebelebung" erfolgen soll.

2018 stieg die Düsseldorfer Entwicklerschmiede "The Devopment" aus der Entwicklung von "The Curve" am Inenhafen aus. 2016 hatten sie den Zuschlag für das Image-Projekt am Innehafe erhalten. Um die vertraglich vereinbarte Tragfähigkeit von 300 kN pro Quadratmeter sicherzustellen, sicherte die Stadt Duisburg zu, mit Hilfe der GEBAG die entsprechenden Verdichtungsarbeiten vorzunehmen. Baugrunduntersuchungen und ein nachfolgendes Gutachten bekräftigten zudem, dass eine Tragfähigkeit von 300 kN pro Quadratmeter erreicht werden könne.

In der Entwicklung des spektakulären Grundstücks am Duisburger Innenhafen führten, datieren ursprünglich bereits aus dem Jahr 2007. Obwohl seinerzeit im Plangenehmigungsverfahren die Verfüllung des Hafenbeckens mittels Kies-Sand-Gemisch gutachterlich vorgegeben wurde, entschied sich die damalig verantwortliche Innenhafen Entwicklungsgesellschaft (IDE) stattdessen für das Einbringen eines Abfallmaterials aus der Steinkohlegewinnung.
Die dringend erforderliche und ebenfalls vom Gutachter vorgegebene Verdichtung des wenig tragfähigen Bodens im Hafengebiet mittels sogenannter Rüttelstopfsäulen unterblieb ganz.

Das als "Eurogate" von Sir Norman Foster schon im Rahmen des Masterplans vorgestellte Modell einer Bürolandschaft mit rund 40 000 Quadratmetern war vom Essener Entwicklerteam Kölbl&Kruse 2012 abgegeben worden.

Lord Fosters Vision für ein "Eurogate"


Das Modell für das Eurogate

Saison 2019/2020 - 38. Spieltag, 04.07.2020, 14 Uhr
  MSV Duisburg - SpVgg Unterhaching  4:0 (1:0)
Migel-Max Schmeling muss Duisburg verlassen
Aufstieg verpasst, Saisonvorgabe erfüllt!
Klarer Sieg im letzten Spiel - In der nächsten Saison muss das Ziel Aufstieg umgesetzt werden!


Stadt und Wirtschaft fordern Rückendeckung für Stahlindustrie

Duisburger Aufruf zum Nationalen Stahlgipfel 2020

Duisburg, 17. Juli 2020 - Die Existenz einer der größten und bedeutsamsten industriellen Kerne in Europa steht derzeit auf dem Spiel: Die Corona-bedingte Absatzschwäche in der Stahlindustrie trifft die Branche zu einem Zeitpunkt, wo sie aus unterschiedlichen Richtungen unter massivem Wettbewerbsdruck steht. Duisburg ist der größte Stahlstandort Europas und von der Situation besonders betroffen. Auf Einladung der Stadt Duisburg und der Niederrheinischen IHK trafen sich heute die Spitzen der Stahlunternehmen, der IG Metall und der Wirtschaftsvereinigung Stahl mit Duisburger Abgeordneten aus EU, Bund und Land zum Duisburger Stahlgespräch, um gemeinsam in einer Erklärung die Forderungen zur Stärkung des Stahlstandorts Duisburg an die Politik zu richten.

 Im Ratsaal ging es um sehr viel

Steigende Energiekosten, Exporthindernisse und zunehmende Anforderungen bei Klimaschutz und Genehmigungen belasten alle Stahlhersteller in Deutschland. Gleichzeitig sieht sich die Industrie einer immer stärkeren Importschwemme von Billig-Stahl aus unterschiedlichen Regionen der Welt konfrontiert. Für die Stadt Duisburg ist die Stahlindustrie systemrelevant. Mit rund 19.000 Beschäftigten ist sie der größte Arbeitgeber. Hinzu kommt eine Vielzahl an Beschäftigten bei Zulieferbetrieben, im Logistiksektor und bei Abnehmern.

 

„Die Stahlbranche steht zur Zeit unter enormen Druck und gleichzeitig vor großen zukunftsträchtigen Entscheidungen“, erläutert Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg. „Deshalb haben wir gemeinsam mit der IHK die Unternehmen Arcelor Mittal, Thyssen Krupp Steel, Hüttenwerke Krupp Mannesmann und DK Recycling zu diesem Austausch eingeladen und fordern in der Duisburger Erklärung die Bundesregierung nochmals auf, diese Problemlagen und Chancen auf dem Nationalen Stahlgipfel hier vor Ort in Duisburg zu diskutieren.“

 

Burkhard Landers, Präsident der Niederrheinischen IHK führt dazu weiter aus: „Wir brauchen wettbewerbsfähige Strom- und Energiepreise sowie vereinfachte Genehmigungsverfahren. Die Transformation zu einer klimaneutralen Stahlproduktion kann nur mit Rückendeckung aus der Politik gelingen. Duisburg eignet sich als Europas Stahlstandort Nummer 1 wie keine andere Stadt dazu, hier einen Modellstandort für Wasserstoff-Knowhow zu installieren, um zukünftig grünen Stahl zu erzeugen. Unsere gemeinsame Erklärung ist ein wichtiges Signal im Hinblick auf den Nationalen Stahlgipfel.“


Von links: Oberbürgermeister Sören Link, Dr. Stefan Dietzfelbinger - Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK, Markus Grolms - Vorstand tyssenkrupp Steel, Burkhard Landers - Präsident der Niederrheinischen IHK, dahinter MEP Jens Geier und MdL Frank Börner, Dieter Lieske - Geschäftsführer IG Metall Duisburg-Dinslaken, dahinter MdB Bärbel Bas, Dr. Carsten Hillmann - Geschäftsführer DK Recycling und Rohstahl GmbH, Norbert Keller - Betriebsratsvorsitzender HKM, Wolfgang Kleber - Betriebsratsvorsitzender ArcelorMittal, MEP Dennis Radtke, Dr. Martin Theuringer - Geschäftsführer Wirtschaftsvereinigung Stahl, Paul Tetteroo - GF ArcelorMittal Duisburg GmbH, Andree Haack - Beigeordneter für Wirtschaft und Strukturentwicklung.
Es fehlt Dr. Herbert Eichelkraut - Geschäftsführer Hüttenwerke Krupp Mannesmann GMBH.


24. Juli:


10. Jahrestag der Loveparade-Katastrophe
So sah der 1. Jahrestag am 24. Juli 2011 aus
 

Loveparade 2010 -2020: Am Jahrestag Vollsperrung des Tunnels an der Karl-Lehr-Straße  
Am Freitag, 24. Juli, jährt sich das Loveparade-Unglück zum zehnten Mal. Anlässlich des Jahrestags veranstaltet der Verein Bürger für Bürger e.V. am Vorabend, 23. Juli, die „Nacht der tausend Lichter“. Am 24. Juli lädt die Stiftung Duisburg 24.7.2010 zu einem Gedenken am Mahnmal. Beide Veranstaltungen finden unter den Vorgaben der Coronaschutzverordnung statt.  
Die Karl-Lehr-Straße wird im Bereich des Tunnels am Donnerstag, 23. Juli, von 16 bis 23 Uhr und Freitag, 24. Juli, von 14 bis 22 Uhr für den gesamten Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Umleitungsempfehlungen über die Düsseldorfer Straße und den Sternbuschweg werden ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer können den Bereich jederzeit passieren.

Der Tunnel am Tag danach...


10 Jahre nach der Duisburger Loveparade - Was erwarten wir?  
Wir wenden uns an Sie am 10. Jahrestag der Katastrophe, deren strafrechtliche Verfolgung in diesen Tagen verjährt. 10 Jahre lang haben wir mehr als 80 Hinterbliebene und Opfer in ihrem Schmerz und mit ihrem Wunsch nach Aufklärung begleitet. Am Ende steht grenzenlose Enttäuschung. Sie richtet sich mehr oder minder an alle, die für Aufklärung zuständig waren: an die Gerichte, die Staatsanwaltschaften, aber auch die Polizei und in geringerem Maße auch an die Politik. Spätestens jetzt ist umso klarer geworden, dass ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss notwendig gewesen wäre.
Die eigentlich Verantwortlichen standen nicht vor Gericht. Und es war ein Fehler der Justiz, sich nicht noch stärker auf das Verwaltungsversagen der Stadt Duisburg konzentriert zu haben. Seitens der Verwaltung wurden alle Widerstände und Bedenken niedergebügelt. Ein hoch bezahltes ‚Gefälligkeitsgutachten‘ wurde zur Grundlage der Entscheidung gemacht, weil Stadt und Land die Veranstaltung unter allen Umständen wollten im Jahr RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas.
Bis zum Schluss setzten sich die Verantwortlichen über die erheblichen Sicherheitsbedenken in ihrer eigenen Verwaltung hinweg. Der Oberbürgermeister tauchte ab – ein klassisches Organisationsversagen.  
Wir schämen uns gegenüber unseren Mandanten und besonders gegenüber den ausländischen Mandanten: dass nun am Ende nicht in letzter Klarheit deutlich wurde, was zur Katastrophe geführt hat und welches Versagen einzelner dafür verantwortlich war. Dabei denken wir nicht nur an die strafrechtlich relevante individuelle Schuld, die wegen Verjährung jetzt ohnehin nicht mehr zur Debatte steht. Es ging immer auch darum, das komplexe Verwaltungsversagen im Einzelnen aufzudecken, was nicht geschehen ist.  
Eine bemerkenswert breite kritische Medienöffentlichkeit macht deutlich, dass trotz allem die Sache nicht zu Ende ist. Auch der Landtag und die Landesregierung haben die Katastrophe anlässlich der Einstellung der Strafverfahren vor kurzem erneut zum Thema gemacht. Das hat unseren Mandanten gut getan.  
Was erwarten wir?  
1. Mit dem auf unsere Initiative von der Landesregierung auf 5 Millionen Euro aufgestockte Nothilfefonds ist ein wichtiges Mittel der Opferfürsorge geschaffen worden. Dieser Fonds muss mit Leben erfüllt und weiter ausgebaut werden.
2. Die jetzt vom Landtag geforderte Kommission sollte nicht nur Konsequenzen für künftige Großveranstaltungen ausarbeiten. Aus Anlass des Fehlverhaltens der Duisburger Stadtverwaltung müssen Verhaltensregeln entwickelt werden, nach denen die Mitglieder einer Verwaltung, die rechtlich begründete Bedenken geltend machen, auch gehört werden.
Immer wieder erleben wir, dass – wie in Duisburg geschehen – korrektes Verwaltungsverhalten politischer und sachfremder Opportunität untergeordnet werden: und das bundesweit. In solchen Fällen muss Widerstand ernst genommen werden und zur Geltung kommen. Hier könnte NRW auf neues Denken bundesweit Einfluss nehmen.  
3. Landesregierung und Landtag sollten prüfen, ob nach niederländischem Vorbild ein „Safety Board“ ins Leben gerufen wird. Dieses hat in unserem Nachbarland in völliger Unabhängigkeit nach behördlichen Fehlleistungen vorbildliche Aufklärungsarbeit geleistet. Als erster Schritt könnte beim niederländischen Board jetzt eine Untersuchung der Loveparade-Katastrophe in Auftrag gegeben werden, um eines zu erreichen: unabhängig von strafrechtlicher Schuld festzustellen, wie es eigentlich dazu kommen konnte, dass an einem solchen für jeden Laien erkennbar ungeeigneten Ort eine solche Veranstaltung überhaupt genehmigt werden konnte.  
Eines lässt sich dadurch nicht ungeschehen machen lassen: ein erheblicher Ansehensverlust der Justiz. Die Mahnung des Vorsitzenden Richters an unsere Mandanten, „es doch jetzt mal gut sein zu lassen“, hat diese tief verletzt.
Video-Version: https://www.youtube.com/watch?v=esoHDG6GowM
Gerhart Baum Rechtsanwalt | Bundesminister a.D. ­ Prof. Dr. Julius Reiter Rechtsanwalt | Prof. für Wirtschaftsrecht.


Biergarten der „Villa Rheinperle“ darf öffnen  

Die Stadt Duisburg hat das neue Betriebskonzept der Villa Rheinperle genehmigt. In diesem Konzept sind insbesondere Maßnahmen verankert, die die Einhaltung der vorgegebenen Hygiene- und Infektionsschutzstandards für die Innen- und Außengastronomie nach der Coronaschutzverordnung sicherstellen. Um die Verbreitung des Coronavirus zu vermeiden, werden dort künftig jedoch keine Tanzveranstaltungen oder Partys stattfinden.  
Im Biergarten der Villa Rheinperle wird ein professioneller Sicherheitsdienst eingesetzt, der vor dem Betrieb die Abstandsregelungen in Warteschlangen und im Biergarten insbesondere den Aufenthalt der Gäste an den zugewiesenen Tischen und Bänken überwachen und durchsetzen wird. Dies wird durch bauliche Maßnahmen um die Tische und Bänke herum unterstützt. Die Gäste werden lediglich für den Gang zu den Sanitärräumen ihre Plätze verlassen.
Die Versorgung der Gäste mit Speisen und Getränken erfolgt ausschließlich über Servicekräfte an den Tischen. Darüber hinaus wird ein neues Musik- und Lautstärkekonzept dafür sorgen, dass die Gäste nicht mehr wie bisher den Eindruck gewinnen, sich in einem discoähnlichen Betrieb aufzuhalten.  
Die Stadt Duisburg wird die Umsetzung und Einhaltung des Konzepts begleiten und später durch unangekündigte Kontrollen überprüfen.

Kunst schafft neue Heimatorte im Ruhrgebiet
20 Projekte in 13 Städten der Metropole Ruhr fördert das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung jetzt mit einem Gesamtvolumen von rund 1,5 Millionen Euro. Vorausgegangen war im Oktober 2019 eine durch das Ministerium in Auftrag gegebene Umfrage unter rund 10.000 Künstlerinnen und Künstlern, Kreativen und Kulturschaffenden mit Wohn- oder Arbeitssitz im Ruhrgebiet unter dem Titel „#heimatruhr“. Das Projekt wird im Auftrag des Ministeriums vom Institut für Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule (IAT) und dem european centre for creative economy (ecce) durchgeführt. 

„Das Ruhrgebiet steckt voller Potentiale, um unsere Heimat kreativ zu gestalten. Dies zeigen die eingereichten Projektvorschläge. Sie umfassen Aktivitäten an unterschiedlichsten Orten, in ganzen Vierteln, zu Wasser, in leerstehenden Gebäuden und an öffentlichen Plätzen“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. „Es ist beeindruckend, wie intensiv sich Künstlerinnen und Künstler, Kreative und Kulturschaffende mit ihrer Heimat Ruhr auseinandersetzen. Über 300 Projektideen wurden nach dem ersten Aufruf zur Beteiligung an #heimatruhr eingereicht. Wer im Ruhrgebiet wohnt, wohnt in der Zukunft. Deshalb hat die Landesregierung die Ruhr-Konferenz ins Leben gerufen. Sie soll den entscheidenden Impuls geben, um diese Zukunft zu gestalten und die Chancen zu nutzen“, so die Ministerin weiter. 

Prof. Dieter Gorny (ecce): „Wenn Kreativität und Innovation maßgeblich bei der zukunftsgerichteten Gestaltung einer Region im Wandel beteiligt seien sollen, müssen die Rahmenbedingungen und die Freiräume für Künstlerinnen, Künstler und Kreative hergestellt und angeboten werden. Ohne Räume und Orte der kreativen Entfaltung gibt es keine Inspiration, die wir jedoch brauchen, um die Komplexität und die Herausforderung des urbanen Wandels zu gestalten. Im Rahmen der ersten Förderrunde von #heimatruhr haben Künstlerinnen, Künstler, Kreative und Kulturschaffende ihre vielfältigen und innovativen Ideen für die Schaffung, Aktivierung und Verstetigung solcher Räume und Orte formuliert. Die Umsetzung der ersten 20 Projekte markiert nun den ersten Meilenstein von #heimatruhr.“ 

Ab sofort können Künstlerinnen, Künstler, Kreative und Kulturschaffende weitere Projektideen im Rahmen von #heimatruhr einreichen. Das Heimatministerium stellt für eine zweite Förderrunde noch einmal rund 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.  

In der im Oktober 2019 gestarteten Online-Befragung hatten sich Künstlerinnen und Künstler, Kreative und Kulturschaffende zur Bedeutung von Heimat und ihrem Blick auf das Ruhrgebiet geäußert. Für 85 Prozent der Befragten ist „Heimat da, wo ich Freundinnen und Freunde habe“. Für 82 Prozent ist Heimat zugleich „da, wo ich mich entfalten kann“. 92 Prozent der Befragten verbinden das Ruhrgebiet mit „kultureller Vielfalt“. Gefragt nach Stichworten, die ein zeitgemäßes Heimatverständnis im Ruhrgebiet wiedergeben, wurden insbesondere „Offenheit“, „Strukturwandel“, „Kultur“, „Diversität“, „Toleranz“ und „Multikulturalität“ genannt. 

Wichtig für eine zeitgemäße Weiterentwicklung von Heimat im Ruhrgebiet sind nach Meinung der Befragten Bildung (98%), Stadt- und Quartiersentwicklung (95%), Kultureinrichtungen (95%), Begegnungen (94%), Naturerlebnisse (87%) und neue, moderne Orte, die den Strukturwandel repräsentieren (77%).  

Weitere aktuelle Informationen zum Programms #heimatruhr und alle Ergebnisse der Befragung finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums unter: https://www.mhkbg.nrw/themen/heimat/heimatruhr
Für Duisburg: Das Plus am Neumarkt: Umnutzung eines 800m² leerstehenden Ladenlokals im Zentrum Duisburgs zum Kultur- und Kreativzentrum: Dieses dient einerseits als Ausstellungs-, Probe- und Co-Workingraum für Künstlerinnen, Künstler und Kreative und bietet über das Projektjahr (saisonale) Veranstaltungen für die Bürgerschaft, so z.B. einen lebendigen Adventskalender, Nachbarschafstreffs, Film- und Musikabende u.a.

Altstadt-Umfrage gestartet: „Wie entwickelt sich das Leben und Arbeiten in der Altstadt?“




August

Di. 04.
DVV errichtet smarte Straßenlaternen in der Innenstadt
 
High-Tech am Straßenrand: An der Friedrich-Wilhelm-Straße in der Innenstadt zwischen Hohe Straße und Düsseldorfer Straße können die Straßenlaternen ab sofort viel mehr, als nur für das nötige Licht in der Dunkelheit zu sorgen. Die ans Glasfasernetz angebundenen Laternen überwachen die Belegung des Parkraums, den Verkehrsfluss, reagieren aber auch auf besondere Geräusche und können Gefahrensituationen erkennen und melden.


Andreas Gutschek (Vorstand Infrastruktur und Digitalisierung der Stadtwerke Duisburg AG), Marcus Vunic (Geschäftsführer Recht, Informationstechnologie, Telekommunikation und Digitalisierung der DVV) und Oberbürgermeister Sören Link (v.l.) präsentieren die neuen, smarten Straßenlaternen an der Friedrich-Wilhelm-Straße in der Innenstadt. Foto: DVV 

Im Masterplan Digitales Duisburg der Stadt ist die Maßnahme vorgesehen, die nun von den Unternehmen im Konzernverbund der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) erfolgreich umgesetzt wurde. „Duisburg ist auf dem Weg zu einer Smart City. Eines der vielen Projekte ist die Installation der smarten Straßenlaternen, die sich die Duisburgerinnen und Duisburger nun auch aus nächster Nähe anschauen können. Wir sparen damit nicht nur Energie, sondern verbessern auch den innerstädtischen Straßenverkehr und sorgen für mehr Sicherheit. Die Digitalisierung gibt uns viele Möglichkeiten, die wir für ein lebenswertes Duisburg nutzen wollen“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.  

Die 23 Masten mit insgesamt 24 Leuchten sind von der Netze Duisburg GmbH mit moderner und Strom sparender LED-Lichttechnik ausgerüstet worden. Brauchten die alten, konventionellen Leuchten noch 170 Watt pro Leuchte, sind es nun nur noch maximal 56 Watt pro Leuchte. Die konkrete Ersparnis ist dabei aber auch abhängig von der Verkehrssituation.
Die Beleuchtungshelligkeit richtet sich auch nach dem Verkehrsaufkommen. In Schwachverkehrszeiten kann die Beleuchtung auf ein niedriges Niveau gedimmt werden, so dass eine Energieeinsparung von bis zu 85 Prozent gegenüber der konventionellen Beleuchtung erreicht werden kann.  
An den Laternenmasten haben die IT-Experten aus dem DVV-Konzern WLAN-Antennen verbaut, die das kostenfreie Stadtwerke-WLAN in Duisburg nun auch auf die Friedrich-Wilhelm-Straße bringen. Die Einwahl ist über eine einfache Verbindung mit dem Stadtwerke-WLAN möglich. Es öffnet sich automatisch eine entsprechende Anmeldeseite, auf der nur noch ein Klick erforderlich ist. Danach können Nutzer bis zu 200 Megabyte Daten pro Tag kostenfrei „versurfen“.
„Die Versorgungsinfrastruktur um digitale Funktionen zu erweitern, ist für uns ein bedeutendes Thema für die Zukunft. Ganz konkret haben Bürger hier zum Beispiel den Vorteil, das kostenlose Stadtwerke-WLAN zu nutzen, das wir seit Jahren Schritt für Schritt und in allen Stadtteilen ausbauen“, sagt Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und Digitalisierung der Stadtwerke.  
Aber die neuen, smarten Straßenlaternen können noch mehr. An einigen sind zusätzlich Sensoren zur Parkraumüberwachung installiert. Weitere Sensoren sind direkt an einigen Parkplätzen verbaut. So kann jederzeit geprüft werden, wie viele Parkplätze an der Friedrich-Wilhelm-Straße belegt oder noch frei sind. Und das natürlich im Einklang mit dem Datenschutz.
„Hier werden keine bewegten Videobilder erstellt, sondern nur ein Raster, das ausschließlich die Parkplatz-Belegung erfasst“, erklärt Marcus Vunic, Geschäftsführer Recht, Informationstechnologie, Telekommunikation und Digitalisierung bei der DVV. Zugleich wird mit dieser Technik eine Verkehrsflussmessung durchgeführt, die in Zukunft helfen kann, Verkehrsströme im Innenstadtbereich besser zu lenken, um Stand- und Stauzeiten zu verringern oder sogar ganz zu vermeiden. „Wir beginnen hier Erfahrungen mit diesen neuen Technologien zu sammeln. Aus den hier gewonnenen Erkenntnissen können wir für zukünftige Projekte viel lernen und entscheiden, welche Technologien uns im Innenstadtbereich helfen und wie wir sie aufeinander abstimmen müssen“, so Vunic. Die erfassten Daten werden ständig in den eigenen Rechenzentren der DVV aufbereitet, so dass sie jederzeit anzeig- und auswertbar sind.  
Auch in Sachen Sicherheit in der Innenstadt unterstützen die smarten Laternen die Ordnungsbehörden. Ein Audiosensor reagiert auf besondere Geräusche. Entwickelt sich ein Streit, wird in besonderen Stimmmustern geschrien oder bricht zum Beispiel eine Glasscheibe, wird dies sofort in eine Warnmeldung umgewandelt. Diese Warnmeldung wird dann zukünftig direkt an die Ordnungsbehörden gemeldet, so dass Ordnungsdienst oder Polizei im Bedarfsfall schnell eingreifen können.   Umweltsensoren an den Laternen messen darüber hinaus permanent Temperatur, Luftfeuchte und CO2-Konzentration in der Umgebungsluft, so dass auch das Duisburger Innenstadt-Wetter von den smarten Laternen jederzeit erfasst wird.  
Die Friedrich-Wilhelm-Straße ist ein erstes großes Testfeld, um Erkenntnisse über den Einsatz der verschiedenen Sensortechniken zu sammeln. Neben dem großen Testfeld in der Innenstadt sind weitere Testfelder für smarte Straßenlaternen z.B. am Calaisplatz, am Steiger, Schwanentor oder auch im Bereich Menzelstraße/Im Bocksbart geplant, um auch außerhalb des City-Bereiches Erkenntnisse über den Einsatz der verschiedenen Sensor-Techniken zu sammeln.  
Für alle interessierten Bürger gibt es zudem einen virtuellen Rundgang über die Friedrich-Wilhelm-Straße, bei dem die einzelnen Funktionen der smarten Straßenlaternen noch einmal erläutert werden. Dafür wurde der Bereich mit einem Roboter abgefahren und in zahlreiche hochauflösende Fotos unterteilt und anschließend zu einer virtuellen Umgebung zusammengefügt. An den Straßenlaternen sind QR-Codes angebracht, die mit dem Smartphone abgescannt werden können und so direkt zum virtuellen Rundgang führen.      

II: Andreas Gutschek (Vorstand Infrastruktur und Digitalisierung der Stadtwerke Duisburg AG), Oberbürgermeister Sören Link und Marcus Vunic (Geschäftsführer Recht, Informationstechnologie, Telekommunikation und Digitalisierung der DVV, v.l.) an einer der smarten Straßenlaternen, ausgestattet mit WLAN-Hotspot, Geräuschsensor und energiesparender LED-Technik. Foto: DVV 


Dashboard: Die von den smarten Straßenlaternen gesammelten Daten werden in einem sogenannten Dashboard leicht verständlich dargestellt. Foto: DVV 

 


PomPonNymphen am Bezirksrathaus in Duisburg-Mitte  

Die Corona-Pandemie hat die Kunst in Duisburg weitgehend zum Erliegen gebracht. Um sie wieder lebendig zu machen, werden in den nächsten Wochen sieben Kunstprojekte an den Bezirksrathäusern im öffentlichen Raum präsentiert, die aus einem Wettbewerb hervorgingen. Die Installationen sind ein „Dankeschön“ an die Bürgerinnen und Bürger für deren umsichtiges Verhalten in der Corona-Krise  – und gleichzeitig ein Aufruf, sich weiterhin vorbildlich zu verhalten.  
Sechszehn „PomPonNymphen“ schmücken seit Montag, 3. August, die Außenfassade des Bezirksrathauses in Duisburg-Mitte. Die Duisburger Bildhauerin Regina Bartholme, die mit ihren figurativen Skulpturen das Menschsein thematisiert, schuf die Wunderwesen. Bartholme, die seit vielen Jahren ihr Atelier in Duisburg hat, ist es ein wichtiges Anliegen, die spannungsvolle Einheit von Kunst und Natur deutlich zu machen.
“Vielleicht zaubern die Nymphen ein Lächeln in das Gesicht des Betrachters, vielleicht führt ihre schwebende Anmut zu einem beschwingten Gang, vielleicht bringt ihre leuchtende Buntheit Farbe ins Leben“, wünscht sich die Künstlerin Bartholme.  
„Theater haben die Saison beendet, Festivals sind abgesagt, Museen und Ausstellungen waren lange geschlossen. Die Corona-Krise hat die Kultur angehalten und deshalb freut es mich sehr, dass wir am Bezirksrathaus Mitte wieder ein Stück Kunst zeigen können“, so Bezirksbürgermeisterin Elvira Ulitzka.   Nach der griechisch-römischen Mythologie sind die Nymphen anmutige weibliche Naturgottheiten. Formen und Farben der „PomPonNymphen“ ergänzen mit ihrer schwebenden Anmut die Geradlinigkeit konstruierter Architektur.  
Die Objekte am Bezirksrathaus sind aus Holz, Metall und Kunststoff, haben eine Größe bis 98 cm und sind ca. 800 Gramm schwer. „Es freut mich sehr, der renommierten Duisburger Künstlerin Regina Bartholme die Möglichkeit einer Ausstellung im öffentlichen Raum geben zu können. In Zeiten von Corona müssen wir als Stadt neue Wege gehen, um Kunst und Kultur für unsere Bürger erlebbar zu machen“, sagt Bezirksmanager Torben Nübel.  
Die „PomPonNymphen“ werden die nächsten acht Wochen an der Fassade des Bezirksrathauses Duisburg-Mitte, zu sehen und zu fotografieren sein. „Für alle Neugierigen, die sehen möchten, wie eine öffentliche Galerie wirkt, lohnt sich das vorbeischauen“, so Projektleiterin Ute Schramke.  
V.l.: Bezirksmanager Torben Nübel, Projektleiterin Ute Schramke, Künstlerin Regina Bartholme, Bezirksbürgermeisterin Elvira Ulitzka. Foto Uwe Köppen / Stadt Duisburg


Corona-Testkapazitäten am Theater am Marientor wurden erweitert  
Das Corona-Testzentrum am Theater am Marientor (TaM) hat seine Kapazitäten vergrößert. Zwei weitere Teststraßen wurden im Auftrag der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) in Betrieb genommen. Ursache für die kurzfristige Erweiterung ist die hohe Nachfrage der Bürger, zu denen auch eine Vielzahl an Urlaubsrückkehrern aus Risikogebieten gehört. Für diese Testung sind eigentlich die niedergelassenen Ärzte zuständig.  
Der Krisenstab der Stadt Duisburg geht für die kommenden Tagen und Wochen von einem weiteren Anstieg der Nachfrage nach Coronatests aus. Der Grund: weitere Reiserückkehrer, aber auch die Wiederaufnahme des Regelbetriebs in den Kindertageseinrichtungen sowie der Beginn des Schulbetriebs und die damit einhergehenden freiwilligen Testmöglichkeiten für Schul- und Kitakräfte. Schon ab dieser Woche dürfen sich alle Mitarbeiter der Kitas sowie die Lehrerinnen und Lehrer alle 14 Tage auf freiwilliger Basis testen lassen. Dies umfasst einen Personenkreis von rund 9000 potenziellen Testkandidaten. Auch wenn nicht jeder die Testmöglichkeit in Anspruch nehmen sollte, geht die Stadt derzeit von täglich etwa 450 zusätzlichen Tests aus.  
„Die derzeitigen Kapazitäten der Kassenärztlichen Vereinigung werden für diese erhöhte Nachfrage nicht ausreichen. Wir brauchen dringend weitere verbindliche Kapazitäten. Diese Ausweitung muss umgesetzt werden, bevor es erneut zu unzumutbaren Wartezeiten für die Duisburgerinnen und Duisburger kommt“, sagt Krisenstabsleiter Paul Bischof und ergänzt: „Ich möchte aber auch an die Duisburger Hausärzte appellieren, möglichst viele der notwendigen Tests in den eigenen Praxen durchzuführen. Hier scheint es einen Nachholbedarf zu geben.“  
Die Stadt Duisburg hatte am gestrigen Dienstag gegen 12 Uhr die Warteschlange an der Teststraße der Kassenärztlichen Vereinigung geschlossen, um zu verhindern, dass Bürger vergebens warten und ungetestet das TaM verlassen müssen. Insgesamt wurden etwa 100 Personen abgewiesen. Zur Erhöhung der Kapazität der KV-Teststraße, wird aktuell zusätzliches Personal eines Personaldienstleisters im eingesetzt. Für Wartende Personen stehen aufgrund der hohen Temperaturen Pavillons als Wetterschutz und Stühle zur Verfügung. Bei Bedarf werden den Wartenden zudem Getränke bereitgestellt.  
Im TaM befindet sich die Teststraße des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in der vom Gesundheitsamt angeordnete Testungen durchgeführt werden. Daneben betreibt die Feuerwehr im Auftrag der Kassenärztlichen Vereinigung mittlerweile drei Teststraßen. Dort werden Patienten getestet, die von den Hausärzten überwiesen werden, sofern diese einen Corona-Test nicht selbst durchführen können. Patienten sowie alle Reiserückkehrenden aus Risikogebieten sollten sich für einen Corona-Test in jedem Fall an ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt werden.
Eine Überweisung der Hausarztpraxis an die Teststelle im TaM ist erforderlich, ebenso wie eine Anmeldung über das Onlineformular unter dem Menüpunkt „Informationen für Reiserückkehrer“ auf der Homepage der Stadt Duisburg (www.duisburg.de/microsites/coronavirus/index.php).   Vom Gesundheitsamt veranlasste Testungen in besonders sensiblen Einrichtungen wie zum Beispiel Alten- oder Pflegeheimen oder die Testung von Verdachtspersonen werden durch eine eigene Teststraße sowie drei mobile Einsatzteams sichergestellt.

 


Am Alten Angerbach: Vermarktung an Endkunden in vollem Gang  

Seit dem 1. Juli 2020 läuft die Vermarktung im Baugebiet „Am Alten Angerbach“. Für die 32 unbebauten Grundstücke können sich interessierte Bauherrinnen und Bauherren noch bis zum 23. August 2020 bewerben. Die Vergabe von 14 Grundstücken im ersten und 18 Grundstücken im zweiten Bauabschnitt erfolgt über ein notariell begleitetes Losverfahren. Die Auslosung wird Anfang September stattfinden. Vorgesehen ist eine Bebauung mit ausschließlich freistehenden Einfamilienhäusern.  
Das Grundstück „Am alten Angerbach“ ist im Besitz der Stadt Duisburg. Die GEBAG ist mit der Erschließung und der Vermarktung der Fläche beauftragt. Mit der Vermarktung des dritten Bauabschnittes wird voraussichtlich zum Ende des Jahres begonnen. Interessierte finden das Vermarktungsexposé mit allen relevanten Inhalten und Details auf der Projektwebsite www.am-alten-angerbach.de

Städtische Hallenbäder öffnen ab 12. August    
Pünktlich zum Schulstart nimmt DuisburgSport ab Mittwoch, 12. August, den Betrieb des Rhein-Ruhr-Bades in Hamborn und der Hallenbäder in Neudorf und am Toeppersee in Rheinhausen auf. Die Bäder können zu den üblichen Öffnungszeiten besucht werden. Auch das Schwimmstadion im Sportpark Duisburg steht ab 12. August wieder dem Schul- und Vereinssport zur Verfügung.  
Der städtische Betreiber hat alle Vorbereitungen getroffen, um seinen Gästen trotz der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen und Einschränkungen einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen. Da der Zutritt begrenzt werden muss, kann es an den Kassen zu Wartezeiten kommen. Onlinereservierungen und bargeldlose Zahlungen sind nicht möglich. Die Besucher müssen sich mit ihren Kontaktdaten registrieren lassen und sollten das Eintrittsgeld möglichst passend bereithalten.  
In allen Bereichen gelten die bekannten Abstands- und Hygienevorschriften. Bei einigen Dienstleistungen kann es zu unvermeidbaren Einschränkungen kommen.   Weitere Informationen gibt es telefonisch unter der Hotline 0203/283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.  

Mit KUBIKK in die Zukunft C&A-Immobilie in Duisburger Altstadt

Was haben die ehemalige C&A-Immobilie in der Duisburger Altstadt, 200 Einfamilienhäuser, 600 Linienbusse und 12.000 Garagen gemein? Wie soll die Immobilie auf fünf Etagen mit neuem Leben gefüllt werden? Welche Nutzungskonzepte sind dafür vorgesehen? Gibt es schon Interessenten oder gar Ankermieter und welcher Zeitplan ist realistisch, um das Projekt erfolgreich abzuschließen? Und welchen Mehrwert können sich Geschäftstreibende, Passanten, Bewohner des Viertels und Hauseigentümer davon versprechen?
Das "neue Herz der Altstadt mit Leben und Arbeiten in Bewegung" wird am am Mittwoch, 12. August 2020, von 11.30 bis 12.30 Uhr an Münzstraße 48 von von Bernd-Claas Gesterkamp, dem Projektentwickler und Vermarkter von „KUBIKK“ sowie Vertretern der Duisburger Wirtschaftsförderung und dem dort angesiedelten Quartiersbüro vorgestellt.


GEBAG stellt Modernisierungs- und Neubaumaßnahme in Neudorf vor
Die GEBAG hatte zu einer Quartiersbegehung in Neudorf eingeladen. Anlass war die Vorstellung der Modernisierungs- und Neubaumaßnahmen der Wohnungsbaugesellschaft in der Akazien-, Kraut- und Grabenstraße. Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link machte anlässlich des Ortstermins deutlich: „Hier erleben wir gelungene Stadtentwicklung: Zum einen erhalten und modernisieren wir bereits vorhandene Wohnungen und Häuser, zum anderen schaffen wir neuen Wohnraum. Das Quartier in der Akazien-, Kraut- und Grabenstraße macht dieses Zusammenspiel auf wirklich gelungene Weise deutlich.“
Die GEBAG hatte von Juni 2016 bis Juli 2018 ihre Siedlung in der Kraut-, Graben- und Akazienstraße umfassend modernisiert. Die Modernisierungsmaßnahme der Siedlung aus dem Jahr 1927, umfasst insgesamt 64 Wohnungen mit über 4.800 Quadratmetern Wohnfläche. Im Rahmen der Modernisierung wurden die Dächer neu gedämmt und die Fassaden überarbeitet, Fenster und Türen ausgetauscht und vorhandene Balkone saniert oder neue Vorstellbalkone ergänzt. Insgesamt hat die GEBAG rund 4,4 Mio. Euro investiert.
Seit November 2019 baut die GEBAG außerdem in der Grabenstraße 203 ein Mehrfamilienhaus mit insgesamt 17 barrierefreien Wohnungen, die zwischen 55 und 130 Quadratmetern groß sind. Die Zwei- bis Fünfzimmerwohnungen sind freifinanziert, der Mietpreis liegt voraussichtlich bei 8,50 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter. Der vom Duisburger Architekturbüro Druschke + Grosser geplante Neubau wird voraussichtlich Ende Januar 2021 fertiggestellt. Teil der Neubaumaßnahme ist auch die Errichtung eines Quartiershauses, das die Mieterinnen und Mieter für Aktivitäten und Feste anmieten können.

Modernisierung an der Grabenstraße (205 - 209) - Foto Daniel Kroke

„Wohnen in hochwertiger Qualität zu bezahlbaren Preisen – das ist unser Credo, sowohl bei modernisierten als auch bei neuen Wohnungen. Ich freue mich, dass wir hier in Neudorf ein komplettes Quartier auf den neusten Stand bringen. Ergänzend dazu werden auch soziale Themen der Gemeinschaft über das neu gebaute Quartiershaus wieder eine größere Rolle spielen“, bekräftigte GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer bei der Begehung.

Die gesamte Maßnahme inklusive Neugestaltung der Außenanlagen und dem Neubau des Gemeinschaftshauses für die Siedlung basierte auf den Ergebnissen einer im Jahr 2015 durchgeführten Mieterumfrage. Die Umfrage unter den Bewohnerinnen und Bewohnern des Quartiers hatte vor allem einen Sanierungsbedarf bei den Balkonen und den Dachflächen sowie eine notwendige Überarbeitung von Türen und Fenstern ergeben. Auch der Zustand Presseinformation vom 5. August 2020 der Außenanlagen wurde bemängelt. Die Wünsche der Mieterinnen und Mieter wurden für die umfassende Modernisierung des Quartiers berücksichtigt, um die Mieterzufriedenheit langfristig zu steigern.

Visualisierung des GEBAG-Neubaus an der Grabenstraße


FOM Hochschule in Duisburg: Für weitere zehn Jahre staatlich anerkannt  

Es ist offiziell: Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW hat die staatliche Anerkennung der FOM Hochschule für weitere zehn Jahre verlängert. Damit würdigt das Ministerium die hohe Qualität des berufsbegleitenden Studiums an Deutschlands größter privater Hochschule mit insgesamt 33 Hochschulzentren. Die Bachelor- und Master-Abschlüsse der FOM Studierenden in Duisburg sind somit weiterhin staatlich anerkannt und gleichwertig mit Studienabschlüssen staatlicher Hochschulen.   
Sandra Seidler, Geschäftsleiterin der FOM in Duisburg: „Die Verlängerung der staatlichen Anerkennung freut uns natürlich sehr. Sie unterstreicht, dass ein berufs- oder ausbildungsbegleitendes Studium an der FOM ein fester Bestandteil der Bildungslandschaft in Deutschland ist.“  
Das Ministerium berücksichtigte in seiner Begründung, „dass die FOM bereits dreimal erfolgreich vom Wissenschaftsrat institutionell akkreditiert bzw. reakkreditiert worden ist.“ Ein weiterer bedeutender Punkt sei in den Augen der Aufsichtsbehörde das erfolgreiche Qualitätsmanagement der FOM, welches stetig vorangetrieben und optimiert werde, sowie der adäquate Aufwuchs der Professorenschaft in den vergangenen Jahren.
Die jährlichen Lehr-, Qualitäts- und Forschungsberichte gäben der Aufsichtsbehörde eine große Transparenz und bestätigten die hohe Leistungsfähigkeit der FOM. Auch für FOM Rektor Prof. Dr. Burghard Hermeier ist die staatliche Anerkennung enorm wichtig, denn sie „sichert Studierenden und Interessenten auch weiterhin zu, einen staatlich anerkannten Hochschulabschluss an der FOM zu erreichen“.  

Die Vorlesungen der FOM in Duisburg finden auch nach Eigentümerwechsel im „Technologiezentrum für Duisburg“ statt (Foto: FOM)

 



Mercator-Musicalshow wird auf 2021 verschoben

Musical-Fans müssen sich bis zum 25.09.2021 gedulden – Karten behalten ihre Gültigkeit
Die Duisburg Kontor Hallenmanagement GmbH verschiebt die ursprünglich für den 20. März 2020 geplante und bereits einmal auf den 25. September 2020 verlegte Mercator-Musicalshow in das kommende Jahr 2021. Das Team der Mercatorhalle traf diese Entscheidung aufgrund der momentan unsicheren Lage im Rahmen der Corona-Pandemie und verbindet damit die Hoffnung, dass eine Durchführung der Musicalshow im nächsten Jahr weitestgehend ohne Einschränkungen möglich ist. Der avisierte neue Termin ist der 25.09.2021.
Uwe Kluge, Geschäftsführer der Duisburg Kontor Hallenmanagement GmbH, erklärt die Entscheidung: „Die Sicherheit der Künstler und natürlich auch der Besucherinnen und Besucher sowie aller am Event beteiligten Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität. Da zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar ist, in welchem Rahmen und unter welchen Einschränkungen die Mercator-Musicalshow im September durchzuführen wäre, haben wir uns gemeinschaftlich mit den Künstlern dazu entschieden, die Premiere der Musicalshow in das nächste Jahr zu verschieben. Alle Musicalfans, die bereits Tickets erworben haben, können wir beruhigen, denn diese behalten weiterhin ihre Gültigkeit.“ Unter www.mercator-musicalshow.de werden Interessierte auch weiterhin über die aktuellen Entwicklungen informiert.

Foto Thomas Berns


Bauern- und Themenmarkt wegen Hitze nur bis 16 Uhr geöffnet
Geänderte Öffnungszeiten gelten für Donnerstag, 06. und Samstag, 08. August 2020

Die zu erwartende Hitzewelle mit tropischer Witterung und Temperaturen weit über 30 Grad macht es notwendig, die Öffnungszeiten des Bauern- und des Themenmarktes in der Duisburger Innenstadt anzupassen. Der innerstädtische Erzeugermarkt sowie der sich anschließende Themenmarkt werden am Donnerstag, 06. August 2020, und Samstag, 08. August 2020, eher schließen und an diesen beiden Tagen ausschließlich von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet haben.
Alle übrigen Wochenmärkte behalten ihre reguläre Öffnungszeit von 8:00 bis 13:00 Uhr bei. „Qualität und Frische der angebotenen Produkte sind aufgrund der vorhergesagten tropischen Temperaturen nur mit verkürzten Öffnungszeiten zu gewährleisten“, sagt Uwe Kluge, Geschäftsführer der Duisburg Kontor GmbH. Sollte eine weitere Kürzung über diesen Zeitraum hinaus notwendig sein, informiert Veranstalter Duisburg Kontor erneut.

 

12.08.:


Unwetter, Brände und schwerer Verkehrsunfall auf der A 42
Gegen 15:40 Uhr am heutigen Nachmittag kam es auf der BAB A 42 in Fahrtrichtung KampLintfort zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein mit 2 Personen besetzter Kleintransporter war auf einen LKW aufgefahren. Beide Insassen wurden schwer verletzt, beim Beifahrer besteht Lebensgefahr. Die im Fahrzeug eingeklemmten Personen wurden durch die Feuerwehr mit hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Fahrzeug befreit und vom Rettungsdienst versorgt. Der Fahrer wurde mittels eines Rettungswagens in ein Krankenhaus gebracht, der lebensgefährlich verletzte Beifahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein geeignetes Krankenhaus gebracht.
Noch während der Rettungsarbeiten auf der A 42 zog ein Unwetter über Teile von Duisburg. Betroffen waren vor allem die Stadteile Laar, Hochfeld, Homberg, Beek, Kaßlerfeld, Altstadt.
Zeitgleich zum Unwetter wurde die Feuerwehr zu vier ausgelösten Brandmeldeanlagen und zwei Brandeinsätzen alarmiert. Unwetterbedingt kam es zu rund 80 Einsätzen, die zum jetzigen Zeitpunkt bereits zum Großteil abgearbeitet werden konnten. Zur Abarbeitung der o.g. Einsätze wurden alle Wachen der Berufsfeuerwehr Duisburg und 6 Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg eingesetzt. Insgesamt kamen rund 130 Kräfte zum Einsatz. Bei den beiden Brandeinsätzen handelte es sich um einen Kleinbrand und um einen Brand eines 30m³ Containers auf dem Hof eines Gewerbetriebes. Zur Brandursache und Höhe des Sachschadens können von der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Personen kamen bei den Unwetter- und Brandeinsätzen nicht zu Schaden.


Mit KUBIKK in die Zukunft C&A-Immobilie in Duisburger Altstadt
Neues Leben in Haus mit bewegter Geschichte: Viel Raum für kreatives urbanes Leben und Arbeiten  
Was haben die ehemalige C&A-Immobilie in der Duisburger Altstadt (Münzstraße 48, Schwanenstraße 21 und 23 sowie Kühlingsgasse 6), 200 Einfamilienhäuser, 600 Linienbusse und 12.000 Garagen gemein? Hätten Sie´s gewusst? Es ist das Volumen. Und genau dieses Fassungsvermögen gilt es, mit neuem Leben zu füllen. Dieser Aufgabe verschrieben, hat sich Bernd-Claas Gesterkamp, Architekt, Inhaber der Gesterkamp Immobilien Marketing Düsseldorf und zugleich Sprecher des Eigentümers, eines bundesweiten Family Offices mit Anlageschwerpunkten in Berlin und dem Ruhrgebiet.  

 „KUBIKK soll zum neuen Herzen der Altstadt avancieren, in dem kreatives urbanes Leben und Arbeiten auf Schritt und Tritt mit allen Sinnen erlebbar wird“, so Gesterkamps klare Zielsetzung. Der Geschäftsmann gerät nahezu ins Schwärmen, wenn er die denkbaren Nutzungskonzepte präsentiert. So bieten die fünf Geschosse Platz für reichlich Vielfalt. Während im Erdgeschoss, der Lebensader des Gebäudes, ein Mix aus Cafés, Bistros und „sonstig einladender, qualitativ überzeugender Gastronomie“ Einzug halten könnte, sind das erste, zweite und dritte Obergeschoss – aufgrund vorhandener Raumtiefen und hoher Decken – prädestiniert für zeitgemäßes Arbeiten, Co-Working oder Aktivitäten von „Telefon-Laboren“, so genannter „Full-Service-Center“.

„Wer einen chilligen Ausklang nach getaner Arbeit schätzt, der wird das vierte Obergeschoss lieben“, so Produktentwickler Gesterkamp. Mit Blick auf die Duisburger Skyline, umgeben von viel Licht und Luft, ist die Dachterrasse ein Must-Have für Event-Betreiber, die Veranstaltungen unter freiem Himmel schätzen. „In Zeiten der Pandemie mag es in manchen Ohren befremdlich klingen, solche Ideen zu äußern, aber wir denken langfristig, so dass wir jetzt die Weichen stellen wollen und müssen für alles das, was nach Corona kommen wird“, erklärt der Eigentümervertreter.  

Auch für die beiden Untergeschosse schweben dem Immobilienprofi bereits neue Nutzungen vor: „Beim Blick ins ehemalige Warenhaus, war meinem Team und mir schnell klar, dass ein attraktives Fitnessstudio im ersten Untergeschoss eine ‚bella figura‘ machen würde, während dem zweiten Untergeschoss Fun-Aktivitäten wie Lasertag, Bubble-Ball, Escape Rooms oder ein loungiger Club gut zu Gesicht stünden.“
Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und Mit-Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, betont: „KUBIKK hat das Potenzial, den Puls der Altstadt zu beschleunigen und positive Dynamik im gesamten Umfeld zu entfachen. Wenn hier investiert wird, dann ziehen im Idealfall auch einige andere Hauseigentümer nach, die von diesem Esprit angesteckt werden“, und ergänzt: „KUBIKK ist ein positives Signal für Geschäftstreibende, Passanten, Viertelbewohner und Hauseigentümer gleichermaßen.
Wenn das Konzept erfolgreich ist, kommt wieder mehr kaufkräftige Kundschaft ins Quartier, was die Umsätze der Geschäftstreibenden steigen lässt und den stationären Handel sowie die umliegende Gastronomie stärkt. Wer beruflich ins KUBIKK einzieht, der wird dort nicht nur seine ‚Brötchen verdienen‘, sondern diese auch einkaufen beziehungsweise, im übertragenen Sinn, ausgeben. Und das wäre dann wirklich eine Win-Win-Situation aller Beteiligten.“

Darüber hinaus ergänzt GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer: „Die nachhaltige Arbeit des Quartiersbüros zeigt damit seine Früchte. In der Altstadt waren ‚dicke Bretter‘ zu bohren, um Schlüsselimmobilien im Bestand einer neuen Nutzung zuzuführen. 2.150 Quadratmeter Bruttogeschossfläche in zentraler Innenstadtlage wie bei KUBIKK sind ein großes, stadtentwicklerisches Pfund. Hier findet Zukunft statt und die will bestmöglich geplant und sorgfältig vorbereitet sein.“

Francesco Mannarino und Yvonne Bleidorn, seit 2015 bei der GFW Duisburg als Quartiersmanager für die Altstadt angestellt, sehen sich damit auf einem guten Weg, ihr bis April 2021 befristetes Engagement und damit das Viertel erfolgreich auf die Zielgeraden zu bringen. „KUBIKK hat das Zeug dazu, einiges in Bewegung zu bringen. Dafür wünschen wir den dahinter stehenden Akteuren viel Erfolg“ so Mannarino, „denn solche Vordenker braucht die Altstadt, die in einem soliden Zweckbau und Bestandsgebäude das Potenzial für gute Geschäfte erkennen.“

V.l.:Francesco Mannarino, Ralf Meurer, Andree Haack und Bernd Claas-Gesterkamp vor dem ehemaligen C&A-Gebäude. Foto Uwe Köppen - Nutzungsrechte GFW Duisburg


Blaualgen im Kruppsee - Sichtungen auch im Wolfs- und Wambachsee  
Bei einer heutigen Kontrolle stellten Mitarbeiter des Gesundheitsamtes fest, dass sich im Kruppsee Blaualgen ausgebreitet haben. Der Badebetrieb im See muss daher vorerst eingestellt werden. Das Freibad, das auch über Schwimmbecken verfügt, ist aber weiter geöffnet. Blaualgen wurden auch im Wambachsee und im Wolfssee gesichtet, das Freibad Wolfssee ist jedoch nicht betroffen. Außerhalb des Freibades ist das Schwimmen an der 6-Seen-Platte nicht erlaubt.  
Blaualgen sind giftig und sollten deshalb beim Schwimmen nicht verschluckt werden. Dies gilt auch für schwimmende Hunde. Auf einen Verzehr der Fische aus den Seen sollte verzichtet werden. Einige Blaualgen-Gattungen scheiden Gifte aus. Wenn sich durch massenhaftes Vorkommen Blaualgenblüten ausbilden, können bei Badenden beim direkten Hautkontakt mit belastetem Wasser Haut- und Schleimhautreizungen, allergische Reaktionen, Bindehautentzündungen und Ohrenschmerzen auftreten. Beim Verzehr von Fischen oder Muscheln können Toxine über die Nahrungskette in den menschlichen Organismus gelangen und auch so zu gesundheitlichen Problemen führen.  
 Blaualgen sind keine Pflanzen, sondern Bakterien. Sie kommen in heimischen Gewässern natürlicherweise vor und sind im Allgemeinen nicht gefährlich. Unter besonderen Bedingungen, bei Schönwetterperioden beispielsweise oder Überdüngung (z.B. infolge der Fütterung von Wasservögeln), können sich diese Bakterien stark vermehren.  Das Wasser bekommt dann einen grünlich-bläulichen Schimmer, daher auch der Name „Blaualge“ und oft einen charakteristischen, leicht muffigen Geruch.  


Großstadtdschungel auf 10 Quadratmetern: DVG macht Dächer der Wartehäuschen grün  
Auf dem Weg zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit kommt dem öffentlichen Personennahverkehr eine besondere Bedeutung zu. Mehr ÖPNV bedeutet weniger Emissionen – und das vor allem in der Innenstadt. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) setzt mit einem besonderen Projekt ein weiteres Zeichen für den Klimaschutz: an der Haltestelle am Kuhtor in der Innenstadt steht nun die erste Wartehalle mit einem begrünten Dach.
„Die Hitze der letzten Tage hat noch einmal verdeutlicht, wie wichtig Grün in der Stadt ist. Die Begrünung der Dächer an Haltestellen zeigt, dass auch kleine Flächen sinnvoll und nachhaltig für den Klimaschutz genutzt werden können“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.  
Auf dem Wartehäuschen wachsen insgesamt zwölf unterschiedliche Pflanzenarten. Die Sedum-Gewächse sind robust und pflegeleicht, so dass sie für eine Dachbegrünung ideal geeignet sind. Auf dem Dach der Wartehalle ist eine erhöhte Umrandung angebracht, die bei schlechtem Wetter dafür sorgt, dass nichts heruntergespült wird. Das Wartehallendach an der Haltestelle Kuhtor dient als Retentionsfläche für rund 200 Liter Regenwasser.
Bis zu 70 Prozent davon verdunsten und tragen so aktiv dazu bei, das Innenstadtklima zu verbessern und sogenannte Hitzeinseln zu vermeiden. Die Bepflanzung dient Bienen und anderen Insekten als Nahrung und Zufluchtsort, die es sonst im urbanen Umfeld immer weniger gibt. Sedum-Pflanzen sind zudem in der Lage, CO2 und Feinstaub zu binden und so die Emissionslast in der Innenstadt zu senken.
„Die DVG ist sich ihrer Verantwortung bewusst. Die Mobilitätswende ist einer der entscheidenden Bausteine beim Klimaschutz. Wir beschaffen ausschließlich hocheffiziente Fahrzeuge, um Emissionen gerade im Innenstadtbereich nachhaltig zu senken. Mit der Begrünung von Wartehallen-Dächern haben wir eine weitere Möglichkeit gefunden, den Klimaschutz aktiv voranzutreiben“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der DVG.  
Umgesetzt wurde die Maßnahme von Ströer, langjähriger Partner der DVG für Aufbau, Instandhaltung und Reinigung der Wartehallen. Mit dem neuen Wartehallenmodell samt grünem Dach am Kuhtor baut Ströer in Duisburg die erste begrünte Wartehalle in der Region auf.
„Die Bedeutung von Außenwerbung und Stadtmöblierung im öffentlichen Raum wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Stadtmöbel wie Wartehallen werden immer stärker Teil eines urbanen Systems, einer Smart City. Sie dienen damit nicht nur als Werbefläche, sondern bieten darüber hinaus relevante Dienstleistungen wie Techniken zur Luftreinhaltung, Messung von Umweltdaten oder Möglichkeiten der Mobilitätssteuerung“, sagt Hermann Meyersick, Geschäftsführer Ströer Deutsche Städte Medien GmbH.  
Gemeinsam werden die DVG und Ströer schon bis Ende des Jahres noch 28 weitere begrünte Wartehallen im gesamten Stadtgebiet aufstellen, um überall im urbanen Umfeld ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.
Umgebaut und begrünt werden in den nächsten Monaten Wartehäuschen an diesen Haltestellen: Altmarkt (Hamborn), Am Dreieck (Rheinhausen), Beeck Denkmal (Beeck), Diergardt (Rheinhausen), Duissern Bf (Duissern), Einkaufszentrum (Rheinhausen), Franz Lenze Platz (Walsum), Hamborn Rathaus (Hamborn), Hbf Osteingang (Neudorf), Hubertusplatz (Homberg), Lehmbruck Museum (Stadtmitte), Münchener Str. (Buchholz), Neudorfer Markt (Neudorf), Norbert Spitzer Platz (Buchholz), Oststraße (Neudorf), Rheinhausen Markt (Rheinhausen), Rheinhausen Rathaus (Rheinhausen), Ruhrort Bf. (Ruhrort), Schillerplatz (Stadtmitte), Walsum Rathaus (Walsum).  
Die DVG hat ein Zeitraffer-Video vom Aufbau und der Begrünung der Wartehalle an der Haltestelle Kuhtor produziert. Es ist ab sofort auf Youtube abrufbar: https://youtu.be/8EkZ3y669iM

Vl.: Ströer-Geschäftsführer Hermann Meyersick, DVG-Vorstandsvorsitzender Marcus Wittig und Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link stehen an der Haltestelle „Kuhtor“ in der Duisburger Innenstadt, wo die erste begrünte Wartehalle der Region aufgestellt wurde. Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG.  


Ausbauarbeiten des ESTW Duisburg machen Vollsperrung der wichtigen Bahnstrecke Essen – Duisburg für 9 Tage erforderlich
Im September setzt die Deutsche Bahn die Arbeiten zur 2. Ausbaustufe des Elektronischen Stellwerkes (ESTW) Duisburg fort. Diese werden von Brückensanierungen, Gleiserneuerung und Bahnhofsmaßnahmen zwischen Essen und Duisburg flankiert. Vom 11. September bis zum 20. September 2020 setzt die DB dafür modernste Großmaschinen ein, um die neuntägige Sperrung der Strecke Essen – Duisburg bestmöglich zu nutzen.


Zusätzlich erreichbar: Bürgerservicestationen, Straßenverkehrsamt und Ausländerbehörde  
Aufgrund der wochenlangen, coronabedingten Schließung großer Teile der öffentlichen Verwaltung, haben in den verschiedensten Ämtern viele Termine nicht stattfinden können. Vor allem im Bereich der Bürgerservicestationen, dem Straßenverkehrsamt sowie der Ausländerbehörde ist der Bedarf nach einem Termin daher ungebrochen hoch. Um den Bürgern nun einen verbesserten Service anzubieten, wird es für die nächsten Wochen zusätzliche Erreichbarkeiten geben.   
Bürgerservicestationen  
Aktuell werden ausschließlich online gebuchte Termine vergeben. Um auch den Menschen ohne Internetzugriff die Möglichkeit zu geben, Termine zu vereinbaren, wurde eine zentrale Rufnummer eingerichtet. Unter 0203 283 3344, können ab dem 12. August 2020 Termine für die Leistungen der Bürgerservicestationen auch telefonisch vereinbart werden. Die Stadtverwaltung bittet darum, die Rufnummer ausschließlich dann zu nutzen, wenn tatsächlich kein Internetzugriff vorhanden ist.  
Ausländerbehörde  
Auch die Ausländerbehörde muss die ausgefallenen Termine nachholen, die während der Schließung für das Publikum nicht angeboten werden konnten. Um die Wartezeiten auf einen Termin nicht zu verlängern, wurde die Termindichte weiter erhöht. Alle ausländischen Einwohner werden gebeten, sich weiterhin ausschließlich per Mail an die für sie zuständige Stelle der Ausländerbehörde
(abh92@stadt-duisburg.de, abh94@stadt-duisburg.de, abh97@stadt-duisburg.de)
zu wenden. Gleiches gilt für die Zentrale unter abh@stadt-duisburg.de. Auch hier erfolgt eine personelle Unterstützung, um auf die Bürgeranfragen schneller reagieren zu können.      
Straßenverkehrsamt  
Die Nachfrage beim Straßenverkehrsamt nach Terminen sowohl für die Fahrerlaubnis- als auch für die Zulassungsbehörde ist nach wie vor sehr hoch. Auch in diesem Bereich sind Termine ausschließlich online zu vereinbaren. Die entsprechenden Links zur Terminvereinbarung finden Sie auf
www.duisburg.de unter dem Suchbegriff „Öffnungszeiten Straßenverkehrsamt“.  

 

14.08.:


Blaualgen auch im Wolfsee    
Bei einer Kontrolle stellten Mitarbeiter des Gesundheitsamtes fest, dass sich nun auch im Wolfsee Blaualgen ausgebreitet haben. Der Badebetrieb im Freibad muss daher leider eingestellt werden. Außerhalb des Freibades ist das Schwimmen an der Sechs-Seen-Platte nicht erlaubt.   Blaualgen wurden zuvor auch im Wambachsee und im Kruppsee gesichtet. Der Badebetrieb im Freibad Kruppsee musste daher vorerst auch eingestellt werden.  
Blaualgen sind giftig und sollten deshalb beim Schwimmen nicht verschluckt werden. Dies gilt auch für schwimmende Hunde. Auf einen Verzehr der Fische aus den Seen sollte verzichtet werden. Einige Blaualgen-Gattungen scheiden Gifte aus. Wenn sich durch massenhaftes Vorkommen Blaualgenblüten ausbilden, können bei Badenden beim direkten Hautkontakt mit belastetem Wasser Haut- und Schleimhautreizungen, allergische Reaktionen, Bindehautentzündungen und Ohrenschmerzen auftreten. Beim Verzehr von Fischen oder Muscheln können Toxine über die Nahrungskette in den menschlichen Organismus gelangen und auch so zu gesundheitlichen Problemen führen.  
Blaualgen sind keine Pflanzen, sondern Bakterien. Sie kommen in heimischen Gewässern natürlicherweise vor und sind im Allgemeinen nicht gefährlich. Unter besonderen Bedingungen, bei Schönwetterperioden beispielsweise oder Überdüngung (z.B. infolge der Fütterung von Wasservögeln), können sich diese Bakterien stark vermehren.  Das Wasser bekommt dann einen grünlich-bläulichen Schimmer, daher auch der Name „Blaualge“ und oft einen charakteristischen, leicht muffigen Geruch.

 

Kontrollaktion bringt Missstände in Wohnungen ans Licht - Ordnungsrechtliche Verfahren werden eingeleitet
Am 13. August 2020 fand landesweit eine gemeindeübergreifende Aktion zur Aufdeckung von wohnungswirtschaftlichen Missständen in Beständen eines Unternehmens in acht Kommunen in Nordrhein-Westfalen statt. In den Städten Bergneustadt, Dortmund, Duisburg, Hagen, Herne, Kamen, Lemgo und Radevormwald wurden 96 Einheiten überprüft. Eine erste derartige Aktion wurde bereits im September 2019 durchgeführt.
Die Liste der Mängel ist in einigen Kommunen weiterhin lang und reicht von defekten Aufzügen, Heizungen, Fenstern, Haus- und Balkontüren, Brandschutztüren, Durchlauferhitzern, Schließungs- und Klingelanlagen, Feuchteschäden, Schimmelbildung, nicht vollständig behobenen Wasserschäden sowie mangelhafter Warmwasserversorgung bis hin zu Vermüllung und Nagerbefall in einigen Gebäuden. Unmittelbar nach der Aktion werden zahlreiche ordnungsrechtliche Verfahren nach Wohnungsaufsichtsgesetz und Bauordnung zur Beseitigung der Missstände eingeleitet.  
Ministerin Ina Scharrenbach: „Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen lässt es nicht zu, dass Unternehmen am Immobilienmarkt ihr Geschäft auf dem Rücken von Mieterinnen und Mietern machen. Mein Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Kommunen. Wir setzen darauf, dass das Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Schaffung von erträglichen Wohnverhältnissen für die Mieterinnen und Mieter endlich nachkommt. Damit kann es selbst dazu beitragen, dass staatliche Aufsichtsaktionen überflüssig werden. Solange das nicht der Fall ist, werden wir gemeinsam regelmäßig an die Türen klopfen.“    
Überprüfte Einheiten:  

Unter anderem festgestellte Mängel:  
·       Defekte Aufzüge oder ohne gültige TÜV-Plakette
·       Einige Brandschutztüren defekt
·       Brandschutztüren nicht funktionsfähig, Steuerung von Rauchabzügen beschädigt
·       defekte Feuerschutztüren, kritische Leitungsstruktur im Kellerraum
·       Einige Rauch-/Wärmeabzugsanlagen ohne Funktion
·       Fehlende Schacht- und Verteileranlagenabdeckungen
·       Defekte Heizungen
·       Defekte Durchlauferhitzer
·       Mangelhafte Warmwasserversorgung
·       Nicht vollständig behobene Wasserschäden
·       Feuchteschäden mit Schimmelbildung
·       Nicht gesicherte leerstehende Wohnungen
·       Zum Teil sind mehrere Immobilien mit der gleichen Schließanlage ausgestattet, alle Mieter nutzen den selben Haustürschlüssel
·       Offener Schacht im Badezimmer
·       Zugestellte Keller und Flurbereiche
·       Defekte Schließungen der Hauseingangstüren
·       Defekte Klingel-, Gegensprechanlagen und Briefkästen
·       Defekte Außenbeleuchtung
·       Defekte Haustür, Fenster und Balkontüren
·       Zerbrochene Fensterscheiben in Hauseingangstür und in Wohnungen
·       Defekte Innen- und Außenbeleuchtung
·       Sperrmüll in zugänglichen Kellerräumen
·       Nagerbefall in einigen Gebäuden
Anmerkung der Redaktion:
Dem Mieterschutzbund und dem Landtag liegen solche Mängel auch von anderen Vermietern wie Vonovia oder LEG vor. Wird das Ministerium hier auch aktiv?


Wahlen 2020 – Vorstellung des Wahlteams und Stand der Dinge  
Wahlleiter Stadtdirektor Martin Murrack hat heute (14. August 2020) gemeinsam mit dem Wahlteam die aktuellen Vorbereitungen für die Kommunalwahlen und die Wahlen zum Integrationsrat in Duisburg am 13. September vorgestellt. „30 Tage vor dem Wahltermin stehen die Vorbereitungen vor dem Abschluss. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen ist Duisburg gut vorbereitet“, so der Wahlleiter.  
In Duisburg werden am 13. September der Rat der Stadt, die sieben Bezirksvertretungen und die Mitglieder des Integrationsrates neu gewählt. Erstmalig können die Wählerinnen und Wähler auch die 91 Mitglieder der RVR- Verbandsversammlung direkt wählen. Der Oberbürgermeister steht in Duisburg nicht zur Wahl; er wurde 2017 wiedergewählt und ist bis 2025 im Amt.  
Der Wahlausschuss hat in seiner Sitzung am 4. August 2020 die Zulassungsentscheidungen für Rat, Bezirksvertretungen und Integrationsrat getroffen. Danach sind für den Rat der Stadt insgesamt 20 Parteien und Wählergruppen sowie zwei Einzelbewerbungen, für die Bezirksvertretungen insgesamt 21 Parteien und Wählergruppen, für den Integrationsrat 14 Parteien und Wählergruppen sowie zwei Einzelbewerbungen zugelassen.  
Der längste Stimmzettel wird im Wahlbezirk 20 (Duissern) mit 19 Kandidaturen ausliegen. Bei den Bezirksvertretungen wird in Meiderich/Beeck mit 17 Kandidaturen der umfangreichste Stimmzettel vorgelegt.  
„Über 500.000 Wahlbenachrichtigungen fordern zur Teilnahme an den Wahlen auf“, erläuterte Ralph Cervik, der Leiter der städtischen Stabsstelle für Wahlen und Informationslogistik, bei 360.000 Wahlberechtigten zu den Kommunalwahlen (Rat, BV, RVR) und 151.000 zum Integrationsrat. Die Wahlbenachrichtigungen dazu sollen am Mittwoch, 19. August, zugestellt sein. Dann kann auch sofort Briefwahl beantragt werden. Erstmalig zu einer Kommunalwahl sind rund 13.100 Wahlberechtigte (Erstwähler) aufgerufen (gegenüber der OB-Wahl 2017).  
Wer nach dem Versand der Wahlbenachrichtigungen nach Duisburg zuzieht oder in Duisburg umzieht, muss sich bis zum 28. August an- oder umgemeldet haben. Termine für Um-, Ab- und Anmeldungen in den Bürgerservicestationen können unter der Rufnummer (0203) 283-3344 erfragt werden.   „Die Zusagen für Wahlhelferinnen und Wahlhelfer sind zum aktuellen Stand zwar zufriedenstellend, aber wir sind weiterhin auf Zusagen aus der Bürgerschaft für den Wahltag angewiesen“, erläuterte Andreas Weinand, Projektleiter Wahlen in der Stabsstelle für Wahlen und Informationslogistik, den Stand der Rückmeldungen.  
Insgesamt werden fast 3.500 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gesucht; etwa 600 Stellen sind davon noch nicht besetzt. Mit einem Erfrischungsgeld von 100  bis 55 Euro (je nach Funktion) wird ein gegenüber der Europawahl deutlich erhöhter Betrag gezahlt. Im Vorfeld wird durch Präsenzschulungen, eine Internet- Lernplattform und online-Seminare auf die Aufgabe vorbereitet. Interessierte können sich telefonisch melden (0203-283-4399), per Mail unter „wahlhelfer@stadt-duisburg.de“ oder auf der Homepage der Stadt www.duisburg.de.  
Wegen der besonderen Situation durch die Corona-Pandemie geht die Stadt von einem erhöhten Briefwahlinteresse aus. Um dieses zu bewältigen, wurden im Wahlzentrum die Druck- und Kuvertierungskapazitäten erhöht, der Ablauf weitestgehend digitalisiert und die Zahl der Briefwahlbezirke von 57 auf 60 erhöht. Ebenso wird die Auszählung erstmalig auf einen Standort (Gesamtschule Süd) konzentriert. Ansonsten bleibt es dabei, dass ab dem 19. August bis zum 11. September in den Bezirksrathäusern und im Rathaus Burgplatz (statt Bezirksamt Mitte) Briefwahl beantragt und auch direkt gewählt werden kann.  
Die Standorte für die Briefwahl im Einzelnen:
-         Bezirksrathaus Walsum, Zimmer 403
-         Bezirksrathaus Hamborn, Zimmer 102
-         Bezirksrathaus Meiderich/Beeck, Zimmer 216
-         Bezirksrathaus Homberg/Ruhrort/Baerl, Zimmer 201 – 203
-         Rathaus Burgplatz, Sitzungszimmer 68
-         Bezirksrathaus Rheinhausen, Zimmer 219
-         Bezirksrathaus Süd, Counter EG
-         Wahlamt In den Haesen 84, Homberg  
Die besonderen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie haben in vielfältiger Weise schon die Vorbereitungen dieser Wahlen beeinflusst. Zuletzt durch die neue Anmeldefrist für Wahlvorschläge, die auch dazu führt, dass die Zeitspanne für die Briefwahl um eine Woche verkürzt ist (Start jetzt am 19. August).  
Einen großen Aufwand bereitete diesmal die Auswahl und Bewerbung der Wahllokale wegen der besonderen Hygiene- Bedingungen durch die Corona- Pandemie. Schon frühzeitig reagierte das Wahlamt auf die Gefährdungssituation in den Duisburger Alten- und Pflegeheimen und strich diese diesmal von der Liste der Standorte. Davon waren 23 Standorte betroffen.  
Insgesamt mussten bis heute 27 Standorte für Wahllokale neu festgelegt werden. Dabei wurde Wert darauf gelegt, dass die Anzahl der Stimmbezirke mit 323 unverändert bleibt. Meistens werden jetzt diese wegfallenden Standorte in andere vorhandene und benachbarte Standorte verlegt. Nur vier Standorte sind neu hinzugekommen (zum Beispiel das Gesundheitszentrum Süd, Sittardsberger Allee, für das Seniorenzentrum Altenbrucher Damm).
Dadurch können sich allerdings im Einzelfall etwas längere Wege ergeben und auch die Barrierefreiheit ist dadurch nicht immer zu gewährleisten (Anzahl barrierefreie Wahllokale insgesamt: 243; Veränderungen im Lichte der künftigen Corona-Entwicklung sind leider nicht auszuschließen).  
Das Wahlteam hat ein Hygienekonzept für die Situation vor Ort erstellt. Wahlleiter Stadtdirektor Murrack dazu: „Ein besonderes Augenmerk bitte ich auf das Tragen einer Nase-/Mund-Maske zu richten. Ich empfehle sehr, dass die Wählerinnen und Wähler davon Gebrauch machen. Jede Wählerin und jeder Wähler kann darüber hinaus einen Beitrag zu seiner Sicherheit und der Sicherheit anderer leisten durch die Verwendung eines eigenen Schreibgerätes.“
Zusätzliche Hilfskräfte werden vor Ort zur Steuerung des Besucherstromes eingesetzt und es werden Desinfektionsmittel angeboten.  Für die Wahllokale gilt und ist damit für die Wählerinnen und Wähler insbesondere zu beachten:
-         Der Einlass in den Wahllokalen wird durch Hilfspersonal gesteuert.
-         Wählende haben sich vor Eintritt in den Wahlraum die Hände zu desinfizieren.
-         Im Wahllokal sollen sich maximal doppelt so viele Wählende aufhalten, wie Wahlkabinen vorhanden sind.
-         In Warteschlangen ist min. 1,5 Meter Abstand einzuhalten, auch im direkten Umfeld des Zugangs zum Wahllokal.
-         Für Wählende gilt die dringende Bitte, eine Schutzmaske zu tragen.
-         Jede Wählerin/ jeder Wähler kann ein eigenes Schreibgerät benutzen.
-         Die Wahlräume werden regelmäßig durchlüftet.  
Für die in den städtischen Dienststellen befindlichen Briefwahlstellen gilt allerdings entsprechend des städtischen Hygienekonzepts bis zum Wahlraum eine Maskenpflicht. Im Wahlraum wird das Tragen einer Maske dringend empfohlen.  
„Die Kommunalwahl 2020 ist überaus bedeutsam für die Gestaltung unserer Stadtgesellschaft. Alle Wähler können ohne persönliche Gefährdung im Wahllokal oder bei der Briefwahl von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Dafür werbe ich als Wahlleiter und auch als mündiger Bürger,“ so Martin Murrack.   Mit zwei Video-Clips ruft die Stadt zudem in den sozialen Medien zur Teilnahme an den Kommunalwahlen 2020 auf und möchte Jungwählerinnen und Jungwähler besonders zur Stimmabgabe motivieren.    
Video-Clips: https://youtu.be/l7gNRCn-Mbc und https://youtu.be/b-MasyS4t5Y

V.l.: Markus Lauer, Stabsstelle für Wahlen, Andreas Weinand, Stabsstelle, Stadtdirektor Martin Murrack und Ralph Cervik, Leiter der Stabsstelle.


15. August:
Duisburger Polizei mit starken Kräften gegen Clankriminalität
Zum wiederholten Male ist die Duisburger Polizei mit starken Kräften im Kampf gegen die Clankriminalität angetreten. Mehrere Hundert Beamte standen am Samstagabend (15. August) ab 21 Uhr schlagartig vor zahlreichen Lokalen, Teestuben, Wettbüros und Shisha-Bars im gesamten Stadtgebiet. Und sie kamen nicht alleine: Gemeinsam mit der Duisburger Staatsanwaltschaft, dem Hauptzollamt, der Steuerfahndung Essen, der Vollstreckungsstelle und dem Ordnungsamt der Stadt Duisburg (mit Vertretern des Gewerbe- und Ausländeramts) wurden an insgesamt 25 Örtlichkeiten unterschiedliche Betriebe und zahlreiche Personen kontrolliert.
Ein Vergleich mit der großen Einsatzaktion im Januar 2019 käme nicht von ungefähr - auch jetzt handelte es sich um ein konzertiertes Maßnahmenkonzept zur Bekämpfung der Clankriminalität, dass am Samstagabend zeitgleich auch in Dortmund, Essen, Bochum, Gelsenkirchen, Mettmann und Wuppertal umgesetzt wurde. NRW-Innenminister Herbert Reul und Duisburgs Polizeipräsidentin Dr. Elke Bartels informierten sich bei der Durchsuchung eines Wettbüros auf der Weseler Straße in Marxloh über den Verlauf der lange geplanten Großaktion. Der Innenminister und die Polizeipräsidentin waren sich einig: "Die Politik der tausend Nadelstiche hat sich bewährt. Wir überlassen den kriminellen Mitgliedern so genannter Familienclans nicht eine Handbreit rechtsfreien Raum. Durch unsere Null-Toleranz-Strategie und die enge Zusammenarbeit mit den kommunalen Behörden, den Zoll- und Finanzämtern schöpfen wir konsequent alle Mittel aus."
Insgesamt stellten die Ordnungshüter in Duisburg Bargeld in Höhe von über 34.000 Euro, 19 Spielautomaten sowie drei Kilo Shisha-Tabak sicher. Am Ende der Kontrollaktion waren 13 Strafanzeigen fällig (unter anderem wegen illegalem Glücksspiel und Steuerhinterziehung) sowie 38 Ordnungswidrigkeitenanzeigen, beispielsweise wegen Verstößen gegen ordnungsbehördliche Auflagen, das Waffengesetz, das Nichtraucherschutzgesetz oder gegen die Corona-Schutzverordnung. Elf Ladenlokale wurden wegen erheblicher Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung geschlossen.
In einer Teestube auf der Annastraße in Rheinhausen konfiszierten die Ordnungshüter 16 Spielautomaten (so genannte Fun-Automaten). Die Räumlichkeiten waren gewerblich nicht als Spielhallte angemeldet. Die Automaten wurden sichergestellt und abtransportiert. Bereits seit 2015 geht das Duisburger Polizeipräsidium im Rahmen des Projekts "Triangel" gezielt gegen solche Personengruppen vor, die sich - oftmals verbunden durch familiäre Zusammengehörigkeit - bewusst außerhalb von Recht und Gesetz stellen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung beeinträchtigen.
Von Januar 2019 bis Juni 2020 gab es in Duisburg 181 größere und kleine Kontrollaktionen (Stand: 30. Juni 2020), bei denen verdächtige Lokalitäten sowie Personen und Fahrzeuge überprüft wurden, die kriminellen Clans und deren Umfeld zuzuordnen waren. Hierbei kam es zu über 80 Festnahmen, 140 Strafanzeigen und über 200 Sicherstellungen.
17. August

 

Neues Lagebild: Phänomen Clankriminalität größer und gefährlicher als bislang bekannt Jedes fünfte OK-Verfahren mit Clan-Bezug − Reul: „Ein Teil der Clans spielt in der gleichen Liga wie die Mafia.“
Minister Herbert Reul hat am 17. August 2020 das neue Lagebild „Clankriminalität in Nordrhein-Westfalen 2019“ vorgestellt. Insgesamt verzeichnet die Analyse des Landeskriminalamtes für das vergangene Jahr 111 aktive Clans und rund 3.800 Tatverdächtige, die mehr als 6.100 Straftaten in Nordrhein-Westfalen begangen haben.
„Wir haben es hier mit Kriminellen und Schwerkriminellen zu tun. Es geht unter anderem um Raub, Betrug und Organisierte Kriminalität. Das zeigt: Ein Teil der Clans spielt in der gleichen Liga wie die Mafia“, sagte der Minister. Im vergangenen Jahr hatte das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen als erste Behörde bundesweit ein Lagebild zum Phänomen Clankriminalität veröffentlicht. Auch wenn die Zahlen wegen methodischer Unterschiede nur eingeschränkt vergleichbar sind, verzeichnet die nordrhein-westfälische Polizei bereinigt einen Zuwachs von 12,7 Prozent bei den Straftaten und 13,4 Prozent bei den Tatverdächtigen gegenüber dem Vorjahr.
„Je mehr wir ermitteln, desto mehr Licht bringen wir in das Dunkelfeld dieser Machenschaften. Die Steigerung der Zahlen deckt sich also mit unserer Erwartung“, so Reul. Mehr noch als die Quantität wirft das neue Lagebild einen Blick auf die Qualität der Straftaten durch Mitglieder krimineller Clans. So fallen rund 32 Prozent aller begangenen Straftaten in die Kategorie „Rohheitsdelikte“. Das sind Körperverletzungen, Bedrohungen, Nötigungen bis hin zu versuchten Tötungsdelikten.
Etwa 15 Prozent aller begangenen Straftaten sind Betrugsdelikte, 14 Prozent der Straftaten sind Verkehrsstraftaten, die neu in den clanspezifischen Tatbestandskatalog aufgenommen wurden, wie etwa Fahren ohne Führerschein, Unfallflucht oder die Gefährdung des Straßenverkehrs durch illegale Rennen. „Straftaten, die deutlich machen, wie wenig sich diese Leute um die grundlegenden Regeln unserer Gesellschaft scheren“, so Reul.
Ein besonderes Augenmerk legt die diesjährige Fortschreibung des Lagebilds auf den Bereich der Organisierten Kriminalität. Insgesamt haben das Landeskriminalamt und die Kreispolizeibehörden in NRW im vergangenen Jahr 73 Ermittlungsverfahren in diesem Bereich geführt. In 15 dieser Verfahren spielten türkisch-arabischstämmige Clanfamilien die zentrale Rolle, also bei rund 20 Prozent. In elf dieser Verfahren drehte es sich um Rauschgift.
„Wir sehen daran, wie breit die kriminellen Teile der Clanfamilien aufgestellt sind, und wie sehr sie hier in den vergangenen Jahrzehnten Fuß gefasst haben“, sagte Reul. In den 15 Verfahren konnten insgesamt 478 Tatverdächtige identifiziert werden. Die Polizei nahm 35 Tatverdächtige vorläufig fest und erwirkte gegen 32 von ihnen Haftbefehle.
In sieben Verfahren gelang es der Polizei, durch Finanzermittlungen den Tatertrag festzustellen: Insgesamt 6,4 Millionen Euro, von denen 1,4 Millionen Euro abgeschöpft werden konnten. Die Polizei konnte außerdem drei Kilogramm Heroin, fast fünf Kilogramm Kokain und 28 Kilogramm Marihuana sicherstellen. 16 hauptverantwortliche Tatverdächtige wurden zu Haftstrafen von zwei bis zehn Jahren verurteilt. „Wir dringen langsam in die Tiefe vor. Und das ist wirklich nicht leicht, weil kriminelle Clans eine verschworene Gemeinschaft sind, an die sie nicht so einfach rankommen“, so der Minister.


Corona-Konjunkturprogramm: 332.000 Euro für Duisburger Hauptbahnhof
DU Hbf- Sanierung
332.000 Euro stellt der Bund im Rahmen des CoronaKonjunkturprogramms für Verbesserungen am Duisburger Hauptbahnhof bereit. "Mit diesen Mitteln sollen die Barrierefreiheit und die Information der Reisenden verbessert und zusätzliche Wartebereiche geschaffen werden", so die Duisburger Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir. "Der Duisburger Hauptbahnhof wird attraktiver, das Bahnfahren angenehmer."
Der Deutsche Bundestag hat im Juni 40 Millionen Euro für ein Sofortprogramm als Teil des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets "Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken" bereitgestellt. Mit diesen Mitteln sollen noch in diesem Jahr etwa 170 Bahnhöfe attraktiver werden, darunter auch der Duisburger Hauptbahnhof. Das wurde in dieser Woche beschlossen. Ziel ist auch, kurzfristig einen Konjunkturimpuls für kleine und mittelständische Handwerksbetriebe zu setzen. "Wir freuen uns, dass von diesem Sofortprogramm auch Duisburg profitieren wird. Die Mittel stehen bereit, wir hoffen, dass die Bahn nun zügig mit der Umsetzung beginnt", so die beiden Duisburger Bundestagsabgeordneten.

Schnelles Internet für 35.000 Mieter: Die DCC Duisburg CityCom schließt alle 2350 Gebag-Immobilien ans Glasfasernetz an  
Alle Mieter der Duisburger Baugesellschaft GEBAG erhalten Anschluss an das Internet der Zukunft: Die DCC Duisburg CityCom (DCC) wird schrittweise sämtliche Wohnimmobilien der GEBAG an ihr Glasfasernetz anschließen und die Mieter darüber mit schnellem Internet, Fernsehen und Telefonie versorgen. Die DCC hat sich mit ihren Leistungen im Wettbewerb durchgesetzt und wird ab 2022 und 2027 die bisherigen Telekommunikations­anbieter ablösen. Das Basispaket ist bereits in der Miete enthalten.
„Schnelle Datenleitungen sind die Basis für die Digitalisierung, die wir gemeinsam vorantreiben. Ich freue mich, dass hier durch die Kooperation zweier kommunaler Unternehmen viele Duisburger den Anschluss an die aktuell beste Technologie der Zukunft erhalten“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.   Damit das Hochgeschwindigkeits-Internet möglich wird, sind zunächst erhebliche Investitionen in die Infrastruktur notwendig: Knapp 40 Millionen Euro wird die DCC in den kommenden Jahren in den Glasfaserausbau investieren, um sämtliche 2350 Gebag-Immobilien an das Hochgeschwindigkeitsnetz anzubinden.
Dazu müssen über eine Strecke von rund 140 Kilometern neue Glasfaserkabel verlegt werden, die entsprechenden Tiefbauarbeiten haben jetzt begonnen. „Durch unsere Zusammenarbeit mit der DCC ist gewährleistet, dass tatsächlich jedes unserer Gebäude mit Glasfaser angebunden wird. Dieser Aspekt war uns sehr wichtig, schließlich sollen alle unsere Mieter von schnellen Internetverbindungen profitieren“, sagt GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer.  
Der Ausbau erfolgt in zwei Schritten: Bis Ende des kommenden Jahres wird die DCC über eine Strecke von rund 50 Kilometer neue Glasfaserkabel verlegen, um 560 Gebäude mit rund 4560 Wohneinheiten an das Breitbandnetz anzuschließen. Diese Wohneinheiten werden dann ab Januar 2022 von der DCC mit Internet, Fernsehen und Telefon über das Glasfasernetz beliefert.
In einem zweiten Schritt verlegt die DCC in den kommenden fünf Jahren weitere Glasfaserkabel über eine Länge von mehr als 92 Kilometern, um weitere 1800 Gebäude mit rund 7642 Wohneinheiten anzubinden. Diese werden ab 2027 mit Internet, Fernsehen und Telefon über das Glasfasernetz beliefert.  
„Wir freuen uns schon heute auf unsere neuen Kunden, auch wenn wir zunächst noch jede Menge Kabel in die Erde bringen müssen, damit das schnelle Internet bei allen Mietern ankommt. Unser Ziel ist, dass die Umstellung später für alle Mieter so einfach wie möglich verläuft. Darüber muss sich heute aber niemand Sorgen machen: Wir werden dazu rechtzeitig informieren und wenn nötig jegliche Hilfe wie einen Vor-Ort-Service anbieten“, verspricht DCC-Geschäftsführer Michael Jansen.
Die DCC Duisburg CityCom ist ein Tochterunternehmen der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV), die eine leistungsfähige Infrastruktur in vielen Bereichen des täglichen Lebens bereitstellt. „Dazu gehören insbesondere auch schnelle Datenverbindungen, Internet-Produkte und damit verbundene Service-Leistungen. Mit dem Ausbau des Glasfasernetzes legen wir einen Grundstein für die digitale Zukunft der Stadt, von dem die Bürger und in diesem Fall die Mieter unmittelbar profitieren“, erklärt Marcus Vunic, DVV-Geschäftsführer für Informations­technologie, Telekommunikation und Digitalisierung.  
Weitere Informationen sowie Antworten auf die häufigsten Fragen finden Mieter auf den Internetseiten der DCC unter www.duisburgcity.com/gebag und der GEBAG unter www.gebag.de.    
Die DCC Duisburg CityCom GmbH (DCC) ist ein kommunaler IT- und Telekommunikationsdienstleister, der für seine Kunden Anschlüsse an das Highspeed-Breitbandnetz, schnellen Datentransfer und Speicherlösungen, VoIP-Telefonie und die Vernetzung von Standorten realisiert. Dafür betreibt die DCC am Standort Duisburg ein eigenes Glasfaser-Breitbandnetz sowie ein zertifiziertes Hochverfügbarkeits-Rechenzentrum.
Die DCC, für die mehr als 180 Mitarbeiter tätig sind, ist Teil der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV). Zum DVV-Konzern mit rund 4200 Beschäftigten gehören über 30 Gesellschaften in den Bereichen Versorgung, Mobilität und Services, die entscheidend zur Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur in Duisburg beitragen.  

Highspeed-Internet für alle Mieter: Gebag-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer, Oberbürgermeister Sören Link, DVV-Geschäftsführer Marcus Vunic und DCC-Geschäftsführer Michael Jansen (v. l.) bringen das Internet der Zukunft in mehr als 2300 Gebag-Immobilien. Bildquelle: DCC Duisburg CityCom

Abtei-Gymnasium: Stadt und das Bistum Essen unterzeichnen Kooperationsvertrag  

Die Stadt Duisburg und das Bistum Essen haben sich auf einen innovativen Weg zur langfristigen Stärkung des Abtei-Gymnasiums in Duisburg-Hamborn und des St.-Hildegardis-Gymnasiums in der Duisburger Innenstadt verständigt. Mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Vereinbarung werden Oberbürgermeister Sören Link und Bischof Franz-Josef Overbeck am Mittwoch, 26. August 2020, um 12 Uhr dieses Konzept auf den Weg bringen. An der Unterzeichnung werden außerdem Klaus Pfeffer, Generalvikar des Bistums Essen, Astrid Neese, Beigeordnete der Stadt Duisburg für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales, sowie Eva Lingen, Schuldezernentin des Bistums Essen, teilnehmen.

19. August:

„Denkmal für die Opfer des Naziregimes“ von Hede Bühl  
Die Skulptur „Denkmal für die Opfer des Naziregimes“ von Hede Bühl wurde am 2. Mai 1984 vom Deutschen Gewerkschaftsbund zur Erinnerung an alle Männer und Frauen der Gewerkschaften, die Opfer des nationalsozialistischen Regimes wurden, vor dem Rathaus Duisburg errichtet. Die Bronzeplastik mit Inschriftenblock zeigt einen armlosen, gefesselten Körper mit gesenktem Kopf, die Beine sind auf Stümpfe reduziert.  
Bis heute fehlte an dem Mahnmal ein Schild, das auf seine Bedeutung und seine Schöpferin, Hede Brühl, hinweist. Oberbürgermeister Sören Link begrüßte heute die Künstlerin an deren Skulptur und freute sich mit ihr über das neu angebrachte Schild mit der Aufschrift: Mahnmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Gewerkschafter. Skulptur (1984) von Hede Bühl (*1940).  
Angelika Wagner, Regionsgeschäftsführerin des DGB, Kulturdezernentin Astrid Neese und Caroline Hoell, Leiterin der Kulturbetriebe begleiteten den Termin. Hede Bühl, geboren am 8. Juni 1940, lebt und arbeitet in Düsseldorf. Von 1958 bis 1963 studierte sie an der Kunstakademie Düsseldorf. Sie war eine Schülerin von Joseph Beuys. Ihr Werk wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem  mit dem Käthe-Kollwitz-Preis von der Akademie der Künste Berlin, dem Villa Roman Preis Florenz und dem Villa Massimo Stipendiat Rom.    

V. l.: Künstlerin Hede Bühl mit Oberbürgermeister Sören Link und Angelika Wagner, Regionsgeschäftsführerin des DGB


Jugendzentrum „Blaues Haus“ in Duisburg-Hochfeld offiziell eröffnet

Das neu gebaute Jugendzentrum „Blaues Haus“ des Vereins für Kinderhilfe & Jugendarbeit Duisburg e.V. im Immendaler Park in Duisburg-Hochfeld wurde am 19. August offiziell eingeweiht. Durch die Eröffnungsveranstaltung führten Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Astrid Neese, Beigeordnete für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales, Bibiana Grosser, Druschke und Grosser Architektur, sowie der Vereinsvorsitzende Hinrich Köpcke. 

Dort, wo vorher 19 Jahre lang blaue Container für die Kinder und Jugendlichen im Viertel eine feste Anlaufstelle waren, ist nun unter Mitwirkung zahlreicher Akteure und mit freundlicher Unterstützung der Stadt Duisburg, des Landes NRW, der Bundesregierung und der Europäischen Union ein neues, modernes, den Anforderungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit entsprechendes Bildungshaus für Hochfeld entstanden. 

Mit der Verabschiedung des integrierten Handlungskonzepts Hochfeld (ISEK Hochfeld) hatte der Rat der Stadt Duisburg bereits 2016 deutlich gemacht, das eine integrierte, infrastrukturelle und inhaltliche Stärkung Hochfelds zwingend notwendig ist, um allen Hochfeldern, und insbesondere den hier lebenden Kindern und ihren Familien, bessere Chancen für ein gelingendes Aufwachsen zu ermöglichen.  

„Der Neubau des Blauen Hauses ist ein erster wichtiger Schritt, weitere Projekte zur Stärkung des Stadtteils werden folgen. Dazu zählen beispielsweise die Weiterentwicklung des Rheinparks, der Neubau des Familienzentrums Immendahl und die Umgestaltung des Hochfelder Markts mit der dort beheimateten Grundschule“, so Oberbürgermeister Sören Link.  

„Wir setzen im Jugendzentrum auf ein interkulturelles Konzept und schaffen Chancen für eine gute Integration und die Basis für Bildungsteilhabe. Das  kommt bei den Kindern und Jugendlichen im Stadtteil sehr gut an und beschert uns viele, regelmäßige Besuche“, weiß Astrid Neese. Die pädagogischen Aufgaben der Einrichtung umfassen unter anderem interkulturellen Austausch, persönliche Ressourcenstärkung, sprachliche Entwicklung, Regelbewusstsein und Gewaltprävention. Im Vordergrund stehen hierbei freiwillige Mitarbeit, der Wunsch nach Veränderungen und die Integration in eine soziale Gruppe.  

„Ich freue mich sehr, dass mit dem Neubau des Blauen Hauses ein toller Treffpunkt für Kinder und Jugendliche in Hochfeld fertiggestellt wurde“, so Hinrich Köpcke. Durch den Neubau des Jugendzentrums stehen nicht nur größere, hochmoderne Räumlichkeiten zur Verfügung. Auch die Vergrößerung des Außenbereichs erhöht die Attraktivität der Angebote als Stadtteil- und Freizeittreffpunkt für Kinder, Jugendliche und deren Familien.

 Eröffnung des Blauen Hauses mit vielen Gästen aus Politik und Verwaltung

 


Grundsteinlegung für den Neubau der Dreifach-Sporthalle am Steinbart-Gymnasium
Nach der Beschlussfassung über den Neubau der Dreifach-Sporthalle am Steinbart- Gymnasium im Jahr 2019 wird nunmehr am Mittwoch, 26. August 2020, um 10.30 Uhr, der Baubeginn mit einer symbolischen Grundsteinlegung unter Beteiligung von Vertretern aus Politik, Verwaltung, der Schule und ausführenden Unternehmen gefeiert.  
Die ursprünglich vorhanden 1,5-fach-Sporthalle aus dem Jahre 1975 wird mit Unterstützung des Landes NRW durch eine neue, moderne Dreifach-Turnhalle ersetzt, die den Anforderungen an eine NRW-Sportschule mit dem Ziel der Förderung jugendlicher Leistungssportler gerecht wird.  
Zur Grundsteinlegung wird es Beiträge geben von
-        Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg
-        Thomas Krützberg, Geschäftsführer des IMD
-        Dr. Ralf Krumpholz, Beigeordneter für Integration, Sport und Gesundheit, Verbraucherschutz und Feuerwehr
-        Hans-Joachim Gossow, stellvertretender Vorsitzender des Stadtsportbundes


Stadt Duisburg baut ihr digitales Dienstleistungsangebot aus  
Ab sofort profitieren Bürgerinnen und Bürger von einem neuen Serviceportal auf duisburg.de. Dort können Dienstleistungen der Stadtverwaltung zentral abgerufen werden. Für Bewohnerparkausweise und alle Personenstandsurkunden wie zum Beispiel Geburtsurkunden ist bereits ein Onlineantrag verfügbar, der den Gang zur Behörde unnötig macht.  
„Die Corona-Pandemie hat uns einmal mehr vor Augen geführt, wie wichtig die digitale Transformation auch in der Stadtverwaltung ist und wie sehr digitale Lösungen das Leben vereinfachen können“, sagt Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg. „Das neue Serviceportal ist ein weiterer Digitalisierungsschritt unserer Behördenleistungen. Hier lassen sich städtische Angebote bürgernah, schnell und effizient über das Internet abwickeln“, sagt Stadtdirektor Martin Murrack, der auch für die Digitalisierung der Verwaltung verantwortlich ist.  
Das Serviceportal der Stadt Duisburg startet zunächst als Beta-Version. Es bietet einen zentralen Überblick über alle Verwaltungsdienstleistungen, die bereits digital erreichbar sind. Nutzerinnen und Nutzer können aber auch per Suchfunktion direkt zur gewünschten Dienstleistung oder Einrichtung gelangen. Für alle Angebote sind dort umfassende Informationen zum Antragsweg, zu Kontaktmöglichkeiten sowie weiterführende Verlinkungen verfügbar.
„Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass weitere Angebote der Stadtverwaltung bequem vom heimischen Rechner aus oder von unterwegs mit ihrem Smartphone erledigt und bezahlt werden können“, ergänzt Kerstin Wittmeier, Dezernentin für bezirkliche Angelegenheiten.  
Erste Dienstleistungen sind zum Start des Portals schon als vollständiger Online-Service verfügbar: Geburtsurkunden, Lebenspartnerschaftsurkunden, Eheurkunden und Sterbeurkunden können direkt im Portal beantragt und bezahlt werden. Ebenso können Anwohnerinnen und Anwohner berechtigter Stadtgebiete als registrierte Nutzer einen Bewohnerparkausweis online beantragen, bezahlen und sogar direkt zu Hause ausdrucken.  
Die Registrierungsfunktion im Duisburger Portal wird über das Servicekonto.NRW gewährleistet. Persönliche Daten werden dort mittels eines Nutzerkontos sicher gespeichert und müssen zum Beispiel bei Antragstellungen nicht immer wieder neu eingegeben werden. Das Konto verfügt außerdem über einen Postkorb als sicheren Kommunikationskanal zur Stadtverwaltung und eine persönliche Auftragsliste mit Einsicht in den Bearbeitungsstatus. Das Servicekonto.NRW ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern die einmal erfassten Daten auch in anderen angeschlossenen Portalen und Online-Angeboten, zum Beispiel bei Behörden der Landesverwaltung oder Portalen anderer Städte, zu nutzen.
 
Oberbürgermeister Sören Link (rechts) und Stadtdirektor Martin Murrack treiben mit dem neuen Serviceportal der Stadt die Digitalisierung der Verwaltung voran. Foto Uwe Köppen / Stadt Duisburg

20. August:Innovation Center Duisburg  
Duisburg ist auf dem Weg zur Smart City. Wichtige Schritte sind mit dem Masterplan Digitales Duisburg sowie der Gründung eines Innovation Centers bereits gemacht. Diese bislang virtuelle Ideenschmiede wurde bereits 2018 mit der Stadt, der Universität Duisburg-Essen und weiteren Partnern initiiert. Sie wird nun in attraktiven Räumen als Smart City Duisburg Innovation Center (SCDIC) zur zentralen Anlaufstelle für Smart-City-Lösungen.  
Das SCDIC nimmt ab sofort im Fraunhofer-inHaus-Zentrum seine Arbeit auf. Es wird zukünftig ein Innovation-Hub für Forschungsinstitute, Start-Ups, etablierte Unternehmen, Organisationen und interessierte Duisburger. Hier entstehen neue Smart-City-Forschungsprojekte mit unterschiedlichen Partnern. Workshops und Veranstaltungen sorgen für ein besseres öffentliches Verständnis der digitalen Stadtentwicklung und machen Innovationen für Bürger sichtbar.  
„Auf dem Weg zur Smart City haben wir schon einige Projekte realisiert, viele weitere sind in Planung. Mit dem Innovation Center haben wir nun eine zentrale Anlaufstelle, die alle Akteure vernetzt, Bürger und Unternehmen einbindet, und in der zukunftsweisende Projekte entwickelt und vorgestellt werden. Und wo sonst könnte digitale Innovation besser stattfinden, als hier in direkter Nachbarschaft zur Uni und zu zahlreichen Forschungseinrichtungen“, erklärt Oberbürgermeister Sören Link.  
„Im Masterplan Digitales Duisburg haben wir die Handlungsfelder definiert, in denen unsere Stadt smarter werden soll. Und das Innovation Center war von Beginn an in diesem Plan als zentraler Baustein verankert. Jetzt erhält dieser Think-Tank einen Ort, an dem sich alle relevanten Akteure noch stärker miteinander vernetzen, Daten und Wissen strukturieren und neue Lösungen voranbringen können. Deshalb freut es mich umso mehr, heute das Innovation Center live zu erleben“, erklärt Stadtdirektor und Digitalisierungsdezernent Martin Murrack.  
Die urbane Entwicklung von Städten zu Smart Citys ist einer der Forschungsschwerpunkte der Universität Duisburg-Essen. Daher wird die Smart City-Initiative der Stadt Duisburg seit ihren Anfängen von Prof. Dr. Frederik Ahlemann wissenschaftlich begleitet. Der Professor für Wirtschaftsinformatik und Strategisches IT-Management an der Universität Duisburg-Essen stellt als wissenschaftlicher Berater im SCDIC seine Expertise zur Verfügung.
Im Innovation Center wird ab sofort Forschung und Entwicklung für die Smart City koordiniert und durchgeführt. „Der Weg zur Smart City erfordert die Zusammenarbeit unterschiedlichster Akteure aus verschiedenen Bereichen. Nur ein starkes Netzwerk ermöglicht den Austausch und Aufbau von Know-how. Daher ist das Innovation Center ein unverzichtbarer Baustein. Von diesen Synergien profitieren nicht nur einzelne Akteure und deren Projekte, sondern auch die Stadt Duisburg auf ihrem Weg zur Smart City“, erläutert Prof. Dr. Frederik Ahlemann.  
In den neu gestalteten Räumen im Gebäude des Fraunhofer-inHaus-Zentrums am Forsthausweg wird zukünftig auf 230 Quadratmetern geforscht, entwickelt und unterrichtet. Dort bietet das Innovation Center seinen Partnern, städtischen Gesellschaften, Forschungs­einrichtungen und Universitäten die Möglichkeit, sich auszutauschen und zusammenzuarbeiten. Auf digitalen Ausstellungswänden können bereits umgesetzte smarte Lösungen präsentiert und erlebt werden. So wird das Projekt Smart City für alle Interessierten erfahrbar: Unternehmen, Bürger oder auch Studenten.
„Hierzu bieten wir künftig eine Vielzahl an Workshops und Events oder auch einen Coworking-Bereich. Oder in einem Satz zusammengefasst: Wir bieten Forschung, Entwicklung und die Präsentation von Smart-City-Lösungen unter einem Dach”, so Stefan Soldat, strategischer Leiter des SCDIC.  
Das Innovation Center wird vom DVV-Konzern finanziert und betrieben. Der kommunale Infrastrukturdienstleister sorgt zudem mit seinen Tochtergesellschaften für die notwendige digitale Infrastruktur der Smart City Duisburg.
„Als Partner der Stadt stehen wir genau dafür. Wir wollen eine leistungsfähige und verlässliche Infrastruktur in allen Bereichen des täglichen Lebens. Gemeinsam mit der Stadt und weiteren Partnern wollen wir Duisburg aktiv mitgestalten. So treiben wir beispielsweise mit unserer Tochtergesellschaft DCC Duisburg CityCom den Glasfaserausbau voran und bauen eigene Rechenzentren, die höchste Sicherheitsansprüche erfüllen“, erklärt Marcus Vunic, DVV-Geschäftsführer für Informationstechnologie, Telekommunikation und Digitalisierung, den Beitrag des kommunalen Multidienstleistungskonzerns. Weiterführende Informationen: www.scdic.de 
Neben der Website bietet das Innovation Center eine App an, die zusätzliche Funktionen wie die Anmeldung zu Veranstaltungen oder den Austausch mit Teilnehmern in der Community ermöglicht. Die App lässt sich in den entsprechenden Stores für Android und iOS kostenfrei herunterladen.  


V.l.: Prof. Dr. Frederik Ahlemann (wissenschaftlicher Berater SCDIC,  Professor für Wirtschaftsinformatik und Strategisches IT-Management an der Universität Duisburg-Essen), Stefan Soldat (strategischer Leiter SCDIC), Oberbürgermeister Sören Link, Marcus Vunic (DVV-Geschäftsführer für Informationstechnologie, Telekommunikation und Digitalisierung) und Stadtdirektor Martin Murrack (v. l.) haben das Smart City Duisburg Innovation Center im Fraunhofer-inHaus-Zentrum eröffnet. Foto Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV)

Helios erwirbt drei Malteser Krankenhäuser in Duisburg und Krefeld

Die Malteser Rhein-Ruhr gGmbH mit drei Krankenhäusern und vier angeschlossenen Medizinischen Versorgungszentren in Duisburg und Krefeld wird künftig zur Helios Kliniken Gruppe gehören. Einen entsprechenden Kaufvertrag unterzeichneten gestern Helios und die Malteser Deutschland gemeinnützige GmbH in Berlin. Ende Mai hatte Helios bereits das Malteser Krankenhaus „Seliger Gerhard“ in Bonn mit 400 Betten übernommen. TEILEN Zur Malteser Rhein-Ruhr gGmbH gehören das Malteser Klinikum Duisburg mit den Standorten St. Anna und St. Johannes Stift und insgesamt 608 Betten, sowie das Malteser Krankenhaus St. Josef in Krefeld-Uerdingen mit 262 Betten.
An den drei Kliniken arbeiten insgesamt rund 2000 Mitarbeiter. „Dass wir drei Monate nach dem Erwerb des Krankenhauses in Bonn nun auch die drei Kliniken in Duisburg und Krefeld von den Maltesern übernehmen dürfen, verstehen wir als großen Vertrauensbeweis“, sagte der Vorsitzende der Helios Health, Dr. Francesco De Meo /(oto Helios). „Zusammen mit unseren bereits bestehenden Einrichtungen werden wir den Menschen in dieser Region künftig noch bessere, auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmte Versorgungsangebote unterbreiten können, bei denen ambulante und stationäre Behandlung Hand in Hand gehen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den neuen Kolleginnen und Kollegen, “ so De Meo.

Der Generalbevollmächtigte der Malteser Deutschland gGmbH, Karl Prinz zu Löwenstein, sagte: „Ein regional verwurzelter Verbund ist einer der Schlüssel, um in Zeiten sinkender Vergütung und staatlicher Förderung eine hochwertige Versorgung der Patienten sicherzustellen. Darüber hinaus hat uns die erwiesene Kompetenz und die hohe medizinische und pflegerische Qualität von Helios überzeugt. Die Malteser haben Helios auch beim Trägerwechsel des Krankenhauses in Bonn als zuverlässigen Gesprächspartner und engagierten Träger kennengelernt. Wir haben daher auch für die Standorte in Duisburg und Krefeld-Uerdingen das Gespräch mit Helios gesucht und können nun die Häuser mit den zugehörigen Einrichtungen in gute Hände überführen.“

Das Malteser Klinikum Duisburg besteht aus zwei Standorten in Duisburg-Huckingen und Duisburg-Homberg, wo 2019 insgesamt 25.300 Patienten behandelt wurden. Schwerpunkte sind die Allgemeine Chirurgie, Innere Medizin, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie sowie Geriatrie. Das Krankenhaus Duisburg-Huckingen mit rund 950 Mitarbeitern umfasst 341 Betten, und hat ein sehr breites Spektrum an Fachabteilungen, mit einem besonderen Renommee in der Hämato-Onkologie. Im Krankenhaus Duisburg-Homberg arbeiten rund 500 Mitarbeiter. Das Haus verfügt über insgesamt 267 Betten. Die beiden Malteser Krankenhäuser in Duisburg ergänzen das Leistungsportfolio des Helios Klinikums Duisburg in vielen Bereichen.

Malteser Klinikum Duisburg in Duisburg-Huckingen - Fotos Helios


Im Malteser Krankenhaus Krefeld mit 262 Betten arbeiten rund 460 Mitarbeiter; 2019 wurden hier mehr als 9.300 Patienten behandelt. Das Krankenhaus bietet ein umfassendes medizinisches Leistungsportfolio mit Hauptfokus in den Bereichen Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Allgemeine Chirurgie und Innere Medizin. Ebenso wie das Malteser Krankenhaus in Bonn werden die drei Kliniken in Duisburg und Krefeld künftig zur Helios Region West gehören. Hier hat Helios neben seiner Rehaklinik in Duisburg bereits 18 Kliniken der Akutversorgung sowie mehrere Medizinische Versorgungszentren (MVZ). Helios versorgt in der Region mit knapp 18.000 Mitarbeitern jährlich mehr als 300.000 Patienten stationär. Der Erwerb der Malteser Rhein-Ruhr gGmbH steht unter dem Vorbehalt der Freigabe des Bundeskartellamtes.


22.08.: Rotterdam Hooligans' beschäftigen Duisburger Polizei
24.08.:
Neue Parkflächen für Lkw: Oberbürgermeister Sören Link stellt Aktionsplan vor   Oberbürgermeister Sören Link hat gemeinsam mit Erich Staake, Vorsitzender des Vorstandes der Duisburger Hafen AG, sowie Stadtdirektor und Digitalisierungsdezernent Martin Murrack und Stadtentwicklungsdezernent Martin Linne den Aktionsplan Lkw-Verkehre vorgestellt. Mit seiner Hilfe soll die in den vergangenen Jahren gestiegene Belastung durch parkende Lkw für Anwohner im Bereich von Logistikstandorten erheblich verringert werden.  
„Die Straßen und Quartiere, in denen es in den vergangenen Jahren zu erheblichen Beeinträchtigungen durch illegal parkende Lkw gekommen ist, werden durch unseren gemeinsamen Aktionsplan massiv entlastet. Für die Duisburger bedeutet dies ein erheblicher Gewinn an Wohn- und damit auch Lebensqualität“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.  

Lageplan der Lkw-Parkplätze mit Sanitätsgebäude Logport III

Neben kurzfristig wirkenden Sofortmaßnahmen, dazu gehören punktuelle Parkverbote in besonders belasteten Bereichen und Abschleppmaßnahmen, aber auch die Aufstellung von mobilen Toilettenanlagen zur Verbesserung der Situation der Fahrer, zielt der Aktionsplan vor allem auf eine langfristige Lösung. Dies soll über einen Dreiklang aus „Fördern“ (legale und attraktive Parkmöglichkeiten mit Sanitärräumen), „Fordern“ (Parkverbotszonen, Kontrollen an illegalen HotSpots, Bußgelder) und „Informieren“ (digitale Verkehrsflusssteuerung, Vorrangrouten in Navigationsgeräten, niederschwellige soziale/karitative Arbeit) geschehen.  

Lkw-Parkplätze mit Sanitätsgebäude Becken C

„Unser langfristiges Ziel ist es, die unnötigen Lkw-Verkehre, also vor allem Warte- und Suchverkehre, auf ein Minimum zu reduzieren – allein schon der Umwelt zuliebe. Eine smarte Verkehrssteuerung, möglichst niederschwellig und gerne auch als App, die es den Spediteuren erlaubt, unmittelbar und Just-in-Time die Fahrer vom Parkplatz zum Werkstor zu ordern, bietet hier große Chancen. Das ist aber erst der zweite Schritt nach der Ausweitung der Parkflächen“, sagt Martin Murrack.  
Um den wichtigsten Baustein „Fördern“ voranzutreiben, haben Oberbürgermeister Sören Link und Erich Staake heute Erschließungs- und Aufwertungskonzepte für drei Lkw-Parkplätze samt Sanitärräumen vorgestellt. Durch die Standorte „Meiderich-Schlickstraße“ und „Walsum-Theodor-Heuss-Straße“ sowie die Aufwertung des Bestandsparkplatzes „Rheinhausen-Hohenbudberg“ entstehen rd. 44.000 m² Parkfläche – genug Flächen für knapp 180 Lkw und 240 Zugmaschinen.

Lkw-Parkplätze mit Sanitätsgebäude LogportVI

„Das wilde Parken von Lkw kostet die Anwohner Nerven und die Logistikwirtschaft gesellschaftliche Akzeptanz. Mit den nun zur Verfügung gestellten Räumen, werden wir gemeinsam mit der Stadt Duisburg gute Angebote für die Fernfahrer schaffen. Mit dem Aktionsplan Lkw-Verkehre entlasten wir die Anwohner durch die rasche Bereitstellung zusätzlicher Flächen langfristig. Wir müssen nun aber auch die Spediteure in die Pflicht nehmen, dass sie ihre Fahrer anweisen, nur noch diese Flächen zum Parken zu nutzen. Hier sind alle Beteiligten in der Pflicht“, erläutert Hafenchef Erich Staake.   Hintergrund des Aktionsplans ist die für Anwohner im Umfeld der Duisburger Logistik-Standorte zunehmend belastende Situation wildparkender Lastkraftwagen. Zwar gibt es bereits seit vielen Jahren geregelte Parkmöglichkeiten sowohl von Seiten des Hafens als auch von Logistikern und privaten Dritten. Die zunehmende Verdrängung der Logistiktätigkeit ins Ausland, vorangetrieben durch das europäische Wettbewerbsrecht, führt allerdings zu immer mehr prekären Beschäftigungsverhältnissen bei den ausliefernden Lkw-Fahrern, sodass diese bisher in der Regel die angebotenen Unterbringungsmöglichkeiten nicht nutzen können oder wollen.

25.08.:
Umgestaltung „Achse Kuhlenwall“ – Siegerentwurf steht fest  
Die Stadt Duisburg hat im Herbst 2019 einen freiraumplanerischen Realisierungs-wettbewerb ausgelobt, in dem mehrere Landschaftsarchitekten Ideen und Entwürfe für die Umgestaltung des Kuhlenwalls erarbeitet haben. Insgesamt sind zwölf Wettbewerbsbeiträge eingegangen. Eine Jury, besetzt mit externen Fachplanern und Vertretern der Stadt Duisburg, wählte nun aus allen Beiträgen den Entwurf des Berliner Landschaftsarchitekturbüros POLA Landschaftsarchitekten zum Gewinner des Wettbewerbs.  
„Dem Sieger ist es gelungen, die Achse Kuhlenwall als zentrale Verbindung zwischen der Königstraße und dem Innenhafen erheblich aufzuwerten. Für die Weiterentwicklung unserer Innenstadt ist das ein großer Gewinn", sagt Oberbürgermeister Sören Link. Beigeordneter und Jurymitglied Martin Linne ergänzt: „Der Kuhlenwall soll künftig als eine durchgehende, lineare Grünachse ausgebildet werden. Es wird eine intuitiv wahrnehmbare, durchgängige Hauptwegeverbindung entlang der Grünachse definiert und gleichzeitig werden die notwendigen Querverbindungen, beispielsweise zu dem angrenzend entstehenden Mercatorviertel, hergestellt. Der Sieger-entwurf soll in einem nächsten Schritt zur Städtebauförderung angemeldet und anschließend umgesetzt werden.“  
Schwerpunkt des Wettbewerbs war die Herstellung der Funktionsfähigkeit der Verbindung zwischen Handelslage und Innenhafen. Dabei sollte der Entwurf auch eine Verbesserung der Nahmobilität und der Grünwegeverbindungen sowie eine Aufwertung des öffentlichen Raums herbeiführen und gleichzeitig Stadtgeschichte erlebbar machen.
In einer vorgeschalteten Öffentlichkeitsbeteiligung konnten die Duisburgerinnen und Duisburger zuvor ihre Kenntnis über die örtlichen Gegebenheiten, ihre Ideen und Anregungen in den Prozess einbringen. Die vielen guten Ideen aus der Bürgerschaft sind anschließend in den Wettbewerb eingeflossen und spiegeln sich auch in dem durch die Jury ausgewählten Siegerentwurf wider.  Der vollständige Siegerentwurf sowie die weiteren Wettbewerbsarbeiten können im Internet unter www.duisburg.de/kuhlenwall eingesehen werden.  
Mit dem „Masterplan Innenstadt“ von Foster im Jahr 2007 wurde für das Duisburger Zentrum eine Zielvorstellung entwickelt, die mithilfe des „Integrierten Handlungs-konzepts Innenstadt“ Schritt für Schritt in die Realität umgesetzt wird. Der Umbau der „Achse Kuhlenwall“ ist die letzte Maßnahme aus dem Konzept, die nun geplant und künftig realisiert werden soll. Mit einem Baubeginn ist frühestens im Jahr 2022 zu rechnen.        

Oberbürgermeister Sören Link und Stadtentwicklungsdezernent Martin Linne präsentieren den Siegerentwurf des Berliner Landschaftsarchitekturbüros POLA Landschaftsarchitekten am Kuhlenwall in der Innenstadt.


26.08.:


Grundsteinlegung für den Neubau der Dreifach-Sporthalle am Steinbart-Gymnasium  
Das Steinbart Gymnasium an der Realschulstraße in Duisburg-Mitte erhält eine neue Dreifach-Sporthalle. Oberbürgermeister Sören Link hat heute am 26. August gemeinsam mit Thomas Krützberg, Geschäftsführer des Immobilienmanagement Duisburg, Sportdezernent Dr. Ralf Krumpholz, Hans-Joachim Gossow, stellvertretender Vorsitzender des Stadtsportbundes, sowie weiteren Vertretern aus Politik, Verwaltung, der Schule und ausführenden Unternehmen mit einer symbolischen Grundsteinlegung den Startschuss zum Baubeginn gegeben.  
Bereits seit Oktober 2002 ist das Teilinternat Duisburg eröffnet, das den jugendlichen Kaderathleten Duisburgs seit dem ein ergänzendes Angebot in der außerschulischen Betreuung bietet. Als „Partnerschule des Leistungssports“ hat das Steinbart-Gymnasium im Schuljahr 2015/2016 sodann den Zuschlag als weitere „NRW-Sportschule“ erhalten und Sport-Profilklassen eingerichtet, die von der Universität Karlsruhe, dem Stadtsportbund und den Sportvereinen aus der Region unterstützt und begleitet werden. Im Verbund mit der Lise-Meitner-Gesamtschule und der Gesamtschule-Meiderich ist das Steinbart-Gymnasium eine von 18 anerkannten Sportschulen Nordrhein-Westfalens.

„Die Schulen bieten jugendlichen Leistungssportlern besondere Lern- und Trainingsmöglichkeiten mit dem Ziel, gute Bildung und Talentförderung zu vereinigen. Der Neubau der Turnhalle ist ein wichtiger Meilenstein, um dieses Ziel zu realisieren“, betont Oberbürgermeister Sören Link. Der bauliche Zustand der ursprünglich vorhandenen 1,5-fach-Sporthalle aus dem Jahre 1975 war mittlerweile derart desolat, dass eine umfangreiche Sanierung erforderlich gewesen wäre. Nach diversen Sofortmaßnahmen, die keine dauerhafte Lösung gebracht hatten und Konzeptionierung einer neuen Halle in enger Kooperation zwischen Immobilienmanagement Duisburg, SSB und der Sportverwaltung wurde im vergangenen Jahr der Beschluss für den Neubau gefasst.   
Der Abriss der alten 1,5-fach Turnhalle hat im Februar 2020 begonnen, um Platz für den Neubau der Dreifachsporthalle zu schaffen. Eigentümer der Halle war und ist das IMD.   Durch die exponierte Innenstadtlage der Schule und der damit verbundenen beengten Schulhoffläche ist geplant, das Raumprogramm auf zwei Ebenen aufzuteilen, um die Grundfläche des geplanten Bauwerks gering zu halten. Ausgeführt wird eine leichte und transparente Architektur, die in harmonischer Kommunikation mit dem Lehmbruck Museum und der grünen Parklandschaft steht und durch eine umlaufende Alu-Fassadenkonstruktion eingerahmt wird.  
Um optimale bauphysikalische Bedingungen zu schaffen, wurden die aktuellen Anforderungen sowohl an den sommerlichen als auch den winterlichen Wärmeschutz bei der Planung berücksichtigt, zum Beispiel durch Einbau Lüftungsanlage mit Kühlung.   Kombiniert mit Wärmerückgewinnung und freier Nachtkühlung werden zudem Energieverbrauch und Kosten wirtschaftlich vertretbar gehalten.   Das Baukonzept sieht eine Spezialflachdachabdichtung vor, die auch im Trinkwasserbereich eingesetzt wird und daher keine Schadstoffe abgibt. Zudem wird durch die helle Farbgebung der Dachabdichtung, sowie der Außenfassade eine hohe thermische Aufheizung vermieden, so dass hierdurch aktiv daran mitgewirkt wird, die Aufheizung des Innenstadtklimas zu verringern.   Baumaterialien, wie die Stahlträger der Dachkonstruktion mit ihrer sehr guten CO2-Bilanz, der mineralischen Dämmung aus Steinwolle oder Fassadenelemente aus Aluminium lassen sich leicht wiederverwerten und unterstreichen den Anspruch an die Nachhaltigkeit der Halle.  
„Die Kosten für den Neubau werden bei rund 6,7 Millionen Euro liegen, für die das Land eine Förderung von Investitionsmaßnahmen an ,herausragende Sportstätten´ von über 4,2 Millionen Euro gewährt. Wir erwarten eine voraussichtlich Fertigstellung im Sommer 2021“, so Thomas Krützberg, Geschäftsführer des IMD.   

Modell der neuen Dreifachhalle;


Die Zeitkapsel: Hinten im Bild Klaus Honsel, Firma GU Schmeing Stahlbau (links) und OB Sören Link; vordere Reihe (v. l.) Achim Goßow, SSB, Sportdezernent Dr. Ralf Krumpholz, Schulleiter Ralf Buchthal, IMD-Geschäftsführer Thomas Krützberg und Ingmar Becker, Koordinator der NRW Spotschule am Steinbart.

29. August
duisport - oder das "Verstecken" der Groß-Skulptur Tiger&Turtles

Früher waren es die Fördertürme der Zechen, Schlote, Windcowper- oder Hochofenanlagen, die das Bild im Revier prägten, heute sind es Logistic-Zentren, die erstens ungeheure Mengen an Lkw-Touren und Parakplatznöte verursachen, in diesem ganz speziellen Fall aber wird ein international bekanntes Großprojekt von einem Unternehmen "bedeckt", ohne ein Mindestaß an "Taktgefühl" oder sensibleres Handeln zu entwickeln. Dass das Unternehmen einen Riesen-Flächenverbrauch nebst enormen Umweltbelastungen ohne den ganz großen Wurf im Arbeitssektor verursacht, ist den Verantwortlichen nie in den Sinn gekommen. Man ist doch Wohltäter, was wollen die Kritiker eigentlich?


Foto CuR Herzog


Oberbürgermeister Sören Link und Bischof Overbeck schließen Kooperationsvereinbarung für St.-Hildegardis- und Abtei-Gymnasium  
Die Stadt Duisburg und das Bistum Essen haben sich auf ein Konzept zur langfristigen Stärkung der bischöflichen Gymnasien St. Hildegardis im Dellviertel und Abtei in Hamborn verständigt. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung haben Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link und Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck am Mittwoch, 26. August, im Bischöflichen Abtei-Gymnasium unterzeichnet.  
Die Vereinbarung sieht vor, dass Duisburg die Finanzierung der beiden Schulen ab 2021 jährlich mit je 500.000 Euro unterstützt. Im Gegenzug richtet das Bistum an beiden Schulen sogenannte Internationale Vorbereitungsklassen ein, in denen insgesamt bis zu 60 junge Zuwanderer pädagogisch intensiv unterstützt werden. Zudem öffnet das Bistum die Sportanlagen der beiden Schulen, so dass auch Klassen städtischer Schulen das Schwimmbad des St.-Hildegardis-Gymnasiums und die Sporthalle des Abtei-Gymnasiums in bis zu 40 Schulstunden pro Woche nutzen können. Die Vereinbarung gilt zunächst für die kommenden zehn Jahre.
„Die Unterzeichnung sichert und stärkt zwei wichtige Schulstandorte in Duisburg. Nur wenn wir weiter massiv in Bildung investieren, geben wir unseren Kindern die Möglichkeit, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen“, sagte Oberbürgermeister Sören Link.  
„Wir sind der Stadt Duisburg außerordentlich dankbar für diese großzügige Entscheidung“, sagte Bischof Franz-Josef Overbeck. „So ermöglichen Sie uns, die beiden katholischen Gymnasien weiterzuführen und auch in Zukunft als katholischer Schulträger in Duisburg ein profiliertes Bildungsangebot machen zu können.“
Schließlich stünden das Abtei- und das St.-Hildegardis-Gymnasium längst nicht nur katholischen Kindern und Jugendlichen offen.
„Die katholischen Schulen sind Lern- und Lebensorte, in denen sich die Gestaltung des Schullebens und der Schulkultur am christlichen Glauben orientiert. Davon profitieren alle unsere Schülerinnen und Schüler – ob gläubig oder nicht.“ Zudem sei das verstärkte Engagement in den neuen Internationalen Vorbereitungsklassen „Ausdruck einer von der Stadt Duisburg und unserem Bistum gemeinsam verstandenen Verantwortung für Kinder, denen nicht ohne weiteres der Weg zum Gymnasium offen steht“, so Overbeck.  
Nach Gladbeck beteiligt sich Duisburg als zweite Stadt im Ruhrbistum mit eigenen Mitteln an den Kosten einer Bistumsschule. „Damit helfen Sie die Lücke zwischen den Landesmitteln, unserem Beitrag aus Kirchensteuern und den tatsächlichen Kosten zu decken“, sagte Overbeck. Das Bistum trägt vor allem die hohen Kosten im Bereich der Bauinvestitionen für die Schulen und finanziert über das gesetzlich erforderliche Maß hinaus viele der Schulkosten selbst.  
Nun soll die pädagogische Arbeit am St. Hildegardis- und am Abtei-Gymnasium mit Blick auf die Internationalen Förderklassen gestärkt werden. Zusammen mit intensiver Sprachförderung sowie ergänzenden Förder- und Integrationsmaßnahmen sollen die Kinder und Jugendlichen aus Zuwanderfamilien möglichst gut in der Schule begleitet und schließlich zu einem Schulabschluss geführt werden. Dabei werden die Schüler nur so lange wie nötig in den Vorbereitungsklassen unterrichtet – Ziel ist ein möglichst schneller Wechsel in den Regelunterricht.  

V.r.: Oberbürgermeister Sören Link und Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck  

V.l.: Dr. Sabine Kretschmann-Dulisch, Schulleiterin St. Hildegardis-Gymnasium, Astrid Neese, Beigeordnete für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg, Eva Lingen, Schuldezernentin des Bistums Essen, Markus Potthoff, Leiter der Hauptabteilung Pastoral und Bildung im Bistum, Oberbürgermeister Sören Link, Heiko Blumenthal, Referent des Oberbürgermeisters, Dr. Franz-Josef Overbeck, Bischof von Essen, Jürgen Edel, Vorsitzender des Schulausschusses der Stadt Duisburg, Klaus Pfeffer, Generalvikar des Bistums Essen, Thomas Regenbrecht, Schulleiter Abtei-Gymnasium


27.08.:
 

Start der Online-Petition des Aktionsbündnisses "Für die Würde unsere Städte"

Seit zehn Jahren kämpft das parteiübergreifende Aktionsbündnis "Für die Würde unserer Städte" um Bundes- und Landeshilfe zur Verbesserung der kommunalen Finanzausstattung und zum gemeinsamen Abbau der Altschulden, die zum größten Teil durch nicht ausreichend gegenfinanzierte Gesetze beim Aufbau des Sozialstaates verursacht worden ist. Nachdem der Bund zwar notwendige finanzielle Erleichterungen für die Kommunen durch eine Erhöhung der Bundesmittel für die Kosten der Unterkunft beschlossen hat, das Altschuldenproblem jedoch leider ungelöst geblieben ist, sind jetzt die Länder gefordert.  
Daher ruft das Aktionsbündnis mit 36 aktiven Mitgliedskommunen allein in NRW, die mehr als sechs Millionen Einwohnern vertreten, nun zu einer Online-Petition auf. Oberbürgermeister Sören Link und Stadtdirektor Martin Murrack gehören zu den Erstunterzeichnern.  
„Gerade jetzt, in Zeiten von Corona, wo die kommunalen Finanzen vor dem Abgrund stehen, brauchen unsere Städte eine Perspektive für eine gesicherte fiskalische Entwicklung, für gleichwertige Lebensverhältnisse und für intergenerative Gerechtigkeit. Nur so haben wir die Möglichkeit, auch in Zukunft und für unsere Kinder und Enkelkinder eine Gemeinschaft zu gestalten und ein lebenswertes Gemeinwesen zu erhalten,“ so Martin Murrack.  
Zum Start der Online-Petition hatte das Aktionsbündnis und die Stadt Duisburg, die von Anfang an ein engagiertes Mitglied dieses Zusammenschlusses gewesen ist, für heute in das Foyer des Duisburger Opernhauses eingeladen. Jeder kann sich unter www.change.org/Aktionsbündnis online an der Petition beteiligen. Online-Petition: www.change.org/Aktionsbündnis


V.l.: Apostolos Tsalastras Stadtkämmerer Oberhausen; Jörg Stüdemann, Stadtkämmerer Dortmund; Dr. Sabine Graf, stellvertretende Vorsitzende DGB Bezirk NRW; Horst Vöge, Landesverbandsvorsitzender Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen e.V.; Benedikt Lechtenberg, Referent Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen e.V.; Jochen Brunnhofer, Stadtkämmerer Bottrop; Bernd Fülle, Vorsitzender des Deutschen Bühnenverein Landesverbandes Mitte; Dr. Johannes Slawig, Stadtkämmerer Wuppertal; Ekkehard Grunwald, Stadtkämmerer Recklinghausen; Robert Kuth, Geschäftsführer des Deutschen Bühnenverein Landesverbandes Mitte; Gerhard Grabenkamp Stadtkämmerer Essen und Martin Murrack, Stadtkämmerer Duisburg.

Bund und Länder: Gemeinsam gegen die Corona-Pandemie

  Modernisierung in der Straußsiedlung schreitet voran

Personelles bei den Drittliga-Zebras - und den Bundesliga-Frauen

Ein warmer und regional auch sehr trockener „Schaukelsommer“



Neue Deichschutzverordnung tritt in Kraft    
Die Deichschutzverordnung (DSchVO) für den Regierungsbezirk Düsseldorf verliert nach 20 Jahren zum 01.09.2020 ihre Gültigkeit. Dies hat die Bezirksregierung zum Anlass genommen, die Deichschutzverordnung zu aktualisieren und neu zu erlassen.  
In den vergangenen zwei Jahren hat hierfür eine umfangreiche Beteiligung stattgefunden. Angehört wurden diejenigen, welche die Verordnung anwenden oder von ihr besonders betroffen sind, insbesondere die Deichverbände, die mit Hochwasserschutz beauftragten Wasserverbände und die hochwasserschutzpflichtigen Kommunen.  
Neben den redaktionellen Änderungen wurden dabei die Erfahrungen der letzten 20 Jahre ausgewertet, um die Deichschutzverordnung den aktuellen Herausforderungen entsprechend anzupassen. Während sich die noch gültige Fassung hauptsächlich mit den Problemen und Anforderungen im ländlichen Raum beschäftigt, in dem in den letzten 20 Jahren sehr viele Deiche saniert worden sind, ist die neue Verordnung zusätzlich um die Anforderungen an Hochwasserschutzanlagen im urbanen Raum ergänzt worden.  
Die beengten Platzverhältnisse machen den Bau eines klassischen Deiches an vielen Stellen unmöglich, so dass andere Varianten von Hochwasserschutzanlagen z.B. in Form von speziellen Mauern errichtet werden müssen.  
Eine Deichschutzverordnung dient dem besonderen Schutz der Deiche und anderer Hochwasserschutzanlagen am Rhein und an anderen größeren Flüssen im Regierungsbezirk. Sie teilt das Gelände in Schutzzonen auf, in denen bestimmte Dinge wie Bauarbeiten, Pflanzungen, Leitungsverlegung nicht oder nur mit Genehmigung der Bezirksregierung erlaubt sind. Zudem regelt sie die Unterhaltspflicht, Aufsicht und Deichverteidigung.  Deichschutzverordnung: https://www.brd.nrw.de/umweltschutz/hochwasserschutz/Dateien/Deichschutzverordnung.pdf    

 

31. August:

OVG-Urteil zur CO-Pipeline: „Interessen sind im Planfeststellungsbeschluss angemessen abgewogen“  - Betriebesgenehmigung liegt weiterhin nicht vor
Seit dem 19.08.2020 wurde vor dem Oberverwaltungsgericht Münster die Rechtmäßigkeit der Genehmigung für die CO-Pipeline mündlich verhandelt. Heute ist der Senat nach drei Verhandlungstagen zu folgendem Urteil gekommen: Der Planfeststellungsbeschluss für die Errichtung und den Betrieb der CO-Pipeline in seiner aktuellen Fassung ist rechtmäßig.
Die zwei Klagen privater Betroffener gegen das Land NRW – vertreten durch die Bezirksregierung Düsseldorf als Genehmigungsbehörde – wurden abgewiesen. Dr. Angela Küster, Abteilungsleiterin Umwelt: „Wir sehen damit bestätigt, dass die umfangreichen privaten und öffentlichen Interessen angemessen durch unsere Behörde abgewogen wurden und das Projekt - bei Erfüllung der Vorgaben - rechtlich nicht zu beanstanden ist.“  
Das OVG hat die Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht nicht zugelassen, dagegen kann allerdings Nichtzulassungsbeschwerde erhoben werden. Selbst für den Fall, dass es nicht zu einer Revision kommt, sind noch weitere Klageverfahren vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf anhängig, die für die Genehmigung der CO-Pipeline aufschiebende Wirkung entfalten. Auch hier sind noch Entscheidungen unter Berücksichtigung der Rechtsauffassung des Oberverwaltungsgerichts (OVG) zu treffen.  
Bisher ist aufgrund der Anordnung der sofortigen Vollziehung durch die Bezirksregierung Düsseldorf bereits die Errichtung der CO-Pipeline durch die Vorhabenträgerin Covestro zulässig, ihr Betrieb jedoch nicht.  



Hier.Heute.H2: Gemeinsam für Klimaschutz und Wertschöpfung KOMPETENZREGION WASSERSTOFF Düssel.Rhein.Wupper reicht Wettbewerbsbeitrag beim NRW-Wirtschaftsministerium ein  
Die Städte Düsseldorf, Duisburg und Wuppertal haben gemeinsam mit dem Rhein-Kreis Neuss, den Stadtwerken Düsseldorf, den Wuppertaler Stadtwerken und Air Liquide eine gemeinsame Vision entwickelt, wie Wasserstoff (H2) zu Klimaschutz und regionaler Wertschöpfung in der Region beitragen kann. Sie ist das Ergebnis eines fast zwei jährigen Kooperationsprojektes. Als KOMPETENZREGION WASSERSTOFF Düssel.Rhein.Wupper will der Zusammenschluss den Einsatz von Wasserstoff in Fahrzeugen, Zügen und Schiffen vorantreiben und damit auch Vorbild für andere Industrieregionen in Deutschland und Europa sein.   
Die vier Kommunen und drei Unternehmen sind daher dem Wettbewerbsaufruf „Modellkommune/-region Wasserstoffmobilität NRW“ des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen gefolgt und reichen heute ihren Wettbewerbsbeitrag in Form eines Feinkonzeptes und eines Films ein. Mit dem Motto „Hier.Heute.H2“ werden Projekte mit ganz unterschiedlichem Reifegrad – von der Idee bis zur Umsetzung – vorgestellt.  
Umweltfreundlicher Wasserstoff ist das Lebenselixier für die Stadt der Zukunft und ein Wegweiser für eine nachhaltige Mobilität. Andree Haack, Wirtschaftsdezernent der Stadt Duisburg, geht davon aus, dass Duisburg sich zu einem bedeutenden Cluster für die zukünftige Erzeugung und Anwendung, sowie Forschung und Lehre von Wasserstofftechnologien entwickeln werde. „Dadurch werden neue Arbeitsplätze geschaffen und die wirtschaftliche Entwicklung der Region nachhaltig gesichert.“  
In dem Projekt wurde die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette untersucht. Hieraus sind konkrete Pfade für Erzeugung, Verteilung und Anwendung von Wasserstoff im Mobilitätsbereich entstanden. Im Fokus der Erzeugung stehen Müllheizkraftwerke. Ungefähr die Hälfte des dort produzierten Stroms ist dem biogenen Anteil der Abfälle zuzurechnen, der auf nachwachsenden Rohstoffen basiert und daher den erneuerbaren Energien gleichgestellt ist.
Betreibt man mit diesem Grünstrom einen Elektrolyseur, wird mitten in der Stadt klimaschonender Wasserstoff erzeugt. Perspektivisch soll die H2-Erzeugung um Erneuerbare-Energien-Anlagen ergänzt werden. Besonders interessant hier sind Sonnen- und Windenergie-Anlagen, deren garantierte Einspeisevergütung im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nach 20 Betriebsjahren ausläuft. Um diese Anlagen weiter zu betreiben, kann die regional organisierte Produktion von Wasserstoff eine wirtschaftliche Option und Zukunftsperspektive darstellen.  
Bei der Anwendung zeichnet sich ab, dass vor allem Nutzfahrzeuge, Busse und Sonderfahrzeuge wie beispielsweise Abfallsammelfahrzeuge für den Antrieb mit Wasserstoff geeignet sind. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg sind hierfür ein gutes Beispiel. Die Wirtschaftsbetriebe nehmen bereits zum Ende des Jahres das erste Sonderfahrzeug für die Abfallsammlung in Betrieb und planen die Anschaffung von weiteren Fahrzeugen mit Brennstoffzellentechnologie.
Bei der Beschaffungsinitiative Sonderfahrzeuge findet zudem ein Brückenschlag mit H2-Erzeugern statt. Die Gemeinschafts-Müll-Verbrennungsanlage Niederrhein GmbH (GMVA) prüft neben dem Aufbau eines Elektrolyseurs den Aufbau einer Tankstelle für Abfallsammelfahrzeuge. Es wird derzeit überlegt, ob die Befüllung von Druckcontainern bei der GMVA Niederrhein GmbH in Oberhausen erfolgen kann. So werden die Bereiche Erzeugung, Infrastruktur und Anwendung verknüpft.  
Die KOMPETENZREGION WASSERSTOFF Düssel.Rhein.Wupper hat die Region enger zusammen gebracht und neue Wege aufgezeigt, die Verkehrswende mit Wasserstoff gemeinsam zu gestalten. „Unabhängig davon, ob wir als Modellregion den Wettbewerb gewinnen werden, werden wir für Duisburg und in der Region die Projekte zum Einsatz von Wasserstoff weiterverfolgen“, berichtet Haack.  
Hintergrund: Über die unterschiedlichen Anwendungsklassen (PWK, Sprinter, leichte und schwere Nutzfahrzeuge sowie Busse) können bis 2025 knapp 1.500 Fahrzeuge mit Brennstoffen-Antrieb in der Region unterwegs sein, bis 2030 rund 6.000. Mindestens 6 MW Elektrolyse-Leistung an sechs Müllheizkraftwerken bilden das Rückgrat der Wasserstoff-Erzeugung in der Region.
130 MW installierte regenerative Leistung fällt bis 2030 in der Region aus der EEG-Vergütung und kann über die Elektrolyse klimapolitisch und wirtschaftlich sinnvoll genutzt werden. Müllheizkraftwerke und Erneuerbare-Energien-Anlagen können bis 2030 über 5.000 Tonnen Wasserstoff im Jahr erzeugen und so über 90% des in der Region nachgefragten Wasserstoffs erzeugen. Der Einsatz von Wasserstoff im Verkehrssektor hat in der Region das Potenzial, zwischen 2025 und 2035 rund 750.000 Tonnen CO2 einzusparen.  
Einen Film und weitere Informationen über die KOMPETENZREGION WASSERSTOFF Düssel.Rhein.Wupper finden Sie auf der Internetseite der Kompetenzregion www.kompetenzregion-wasserstoff-drw.de.

Steuerkreis der Kompetenzregion Wasserstoff Düssel.Rhein.Wupper, von links: Dr. Thomas Griebe, Stadt Duisburg; Marcus Temburg, Rhein-Kreis Neuss; Judith Litzenburger, Stadtwerke Düsseldorf; Andreas Meyer, WSW Wuppertaler Stadtwerke; Stephan Andres, Stadt Duisburg; Prof. Dr. Dirk Wittowsky, Universität Duisburg-Essen; Margit Roth, Landeshauptstadt Düsseldorf; Dr. Hanno Butsch, Becker Büttner Held Consulting; Joachim Schütte, AIR LIQUIDE Advanced Technologies, © Stadtwerke Düsseldorf AG, Claudia Koennecke


 

September

1.9.:


Countdown zum #Warntag2020 angelaufen – Nutzerzahlen der Warn-App NINA seit Corona stark angestiegen
Der Countdown läuft an. Am 10. September 2020 wird pünktlich um 11 Uhr ein bundesweiter Probealarm unter Einbindung aller bei Bund, Ländern und Kommunen vorhandenen Warnmittel durchgeführt. Dazu gehören beispielsweise Warn-Apps, Radio, Fernsehen und auch lokale Warnmittel wie die Sirenen, soweit sie über das empfohlene Signal zur Bevölkerungsschutzwarnung verfügen.
Der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Christoph Unger, rief dazu auf, sich unter anderem die Warn-App NINA auf das Smartphone herunterzuladen. „Am Warntag gehen wir bewusst an die Belastungsgrenzen der Warnungssysteme. Wir verzeichnen in den letzten Monaten auch einen sehr starken Anstieg bei der Warn-App. Derzeit liegen wir nach den neuesten Zahlen bei rund 7,6 Millionen Nutzerinnen und Nutzern in Deutschland. Im März waren es noch 6,1 Millionen.
Damit hat demnächst jeder Zehnte in der Bevölkerung in Deutschland die App im Gebrauch. Zwar haben wir damit in den letzten Monaten eine Steigerung von rund 25 Prozent zu verzeichnen, trotzdem kann das nur ein Anfang sein. Alle sollten die Gelegenheit nutzen, die schnelle ´Warnung in der Tasche` bei sich zu tragen, um sich und andere wirksam zu schützen.“
Weitere Warnmultiplikatoren, wie zum Beispiel Rundfunksender, übermitteln die Probewarnung mit möglichst wenig Zeitverlust über das jeweilige Programm. Die Entwarnung wird auf gleichem Wege an die Bevölkerung übermittelt. Die Wichtigkeit und Aktualität des Themas Warnung zeigt sich auch durch die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in diesem Jahr.
Zur Warnung und Information der Bevölkerung nutzen Bund, Länder und Kommunen die verfügbaren Kommunikationskanäle. So werden beispielsweise über das vom BBK betriebene Modulare Warnsystem (MoWaS) und die Warn-App NINA Warnungen und Informationen der zuständigen Behörden, wie der Gesundheitsministerien des Bundes und der Länder, bereitgestellt.
Nach Beschluss der Innenministerkonferenz wird der bundesweite Warntag ab dem Jahr 2020 jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfinden. Er soll – ebenso wie die bereits auf Landesebene durchgeführten Warntage – dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen und damit deren Selbstschutzfertigkeiten zu erhöhen.
Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich die Bedeutung der Warnsignale bewusster machen und wissen, was sie nach einer Warnung tun können. Das BBK und die Innenministerien der Länder bereiten den bundesweiten Warntag in Abstimmung mit Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Spitzenverbände gemeinsam vor und führen diesen auch gemeinsam durch.


Vom Sofa aus ins Bundesamt schauen: BBK und der virtuelle Tag der offenen Tür
Ob auf dem Sofa, im Wald oder in der Bahn: beim ersten virtuellen Tag der offenen Tür einer Bundesoberbehörde spielt es keine Rolle, wo sich die Besucherinnen und Besucher gerade befinden. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) veranstaltet am Donnerstag, 3. September 2020, einen virtuellen Tag der offenen Tür. Zwischen 11 Uhr und etwa 14.45 Uhr können Interessierte weltweit per Klick auf einen Besuch im BBK vorbeischauen.
Der virtuelle Tag der offenen Tür bietet die Möglichkeit, über verschiedene soziale Medien das breite Leistungsspektrum des BBK kennenzulernen. Alle Themen werden direkt von den Mitarbeitenden erklärt, die tagtäglich für die Bürgerinnen und Bürger tätig sind. Dabei ermöglicht der Mix aus Live-Inhalten, Vorführungen und vorproduzierten Filmen sogar Einblicke, die selbst Besucherinnen und Besuchern bei einem realen Tag der offenen Tür nicht möglich wären:
So sind etwa die Warnzentrale des Bundes und auch die Zivilschutzverbindungsstelle im NATO-Zentrum für Luftoperationen in Kalkar nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Aber zum virtuellen Tag der offenen Tür zeigen Mitarbeitende des BBK, welche Rolle diese Orte bei der Warnung der Bevölkerung spielen. Ebenfalls eine Premiere: Vom Bund beschaffte Spezialfahrzeuge sollen künftig von Interessierten digital erkundet werden können.
Den Anfang machen die Löschgruppenfahrzeuge Katastrophenschutz. Auf dem Tag der offenen Tür wird der erste digitale Rundgang in einem Fahrzeug vorgeführt. Präsident Unger: Mehr Menschen erreichen als bisher BBK-Präsident Unger sieht auch jenseits der Corona-Einschränkungen Potential in dem digitalen Tag der offenen Tür: „Natürlich hätten wir die Besucherinnen und Besucher gern persönlich empfangen. Aber die digitale Variante bringt uns auch Vorteile. Mit diesem innovativen Format können wir auf einfache Weise auch Menschen an den Küsten, in den Alpen oder an der Oder erreichen, für die ein persönlicher Besuch bei uns in Bonn wegen der Entfernung bisher nicht infrage kam. Das sind weitere Möglichkeiten für uns, mit der Bevölkerung in Kontakt zu treten und Interesse für unsere Themen zu wecken – auch über die aktuelle Pandemie-Lage hinaus.“ Und das sind einige Themen am virtuellen Tag der Offenen Tür:
• Infos zur Warnung der Bevölkerung eine Woche vor dem bundesweiten Warntag am 10. September: Einblick in Warnzentrale und die Zivilschutzverbindungsstelle im NATO-Zentrum für Luftoperationen in Kalkar mittels Film und Vorführung: Wie gelangt eine Warnung vom Sender zum Empfänger?
• Erster digitaler Rundgang durch das Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz (LF-KatS)
• Einsatz von Drohnen im Bevölkerungsschutz
• Schutz der Gesundheit – von der Medizinischen Task Force bis zur Krankenhausalarm- und Einsatzplanung
• Einblick in die Akademie des BBK: Wie läuft die Ausbildung der Expertinnen und Experten der Gefahrenabwehr?
• Üben, üben, üben: Wer plant und realisiert die Krisenmanagementübung LÜKEX? All dies wird über die BBK-eigenen Social-Media-Kanäle bei Twitter und Youtube als Livestream ausgestrahlt:
• Twitter: @BBK_Bund
• Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=hIvStp6edho
Ziel des virtuellen Tages der offenen Tür im BBK ist ein Überblick über die Aufgaben und Leistungen des BBK, aber auch die Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema Warnung im Vorfeld des bundesweiten Warntags am 10. September: Wie wird gewarnt und wovor? Wie soll man sich verhalten? Was kann man selbst vorbereiten oder im Falle der Warnung tun? Die Warnung der Bevölkerung ist ein essentieller Bestandteil der Gefahrenabwehr – Wer rechtzeitig gewarnt wird und weiß, was zu tun ist, kann sich in einem Notfall besser selbst helfen.


Probealarm des Sirenensystems    
Die Stadt Duisburg überprüft erneut die Technik zur Warnung und Information der Bevölkerung im Gefahrenfall. Dies erfolgt mit einem stadtweiten Probealarm des Sirenensystems am Donnerstag, 10. September, um 11 Uhr.
Der Probealarm findet dieses Jahr im Zuge eines bundesweiten Probealarms statt. Dabei werden erstmals im gesamten Bundesgebiet alle verfügbaren Warnmittel erprobt, mit dem Ziel, die Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“ zu sensibilisieren, um im Ernstfall richtig reagieren zu können.  
Der Beginn des Probealarms wird mit einem einminütigen Dauerton für die Entwarnung ausgelöst. Es folgt der einminütige auf- und abschwellende Heulton für die Warnung. Zum Abschluss erfolgt wieder das Entwarnungssignal.  
Bei der Auswertung des aktuellen Probealarms bittet die Stadt auch diesmal wieder um Mithilfe der Bevölkerung. Auf der städtischen Internetseite wird es erneut eine Online-Umfrage geben. Auch Call Duisburg nimmt Rückmeldungen unter der Rufnummer 0203/283-2000 entgegen. Dies ist am Tag der Sirenenprobe im Anschluss an die Alarmierung bis 16 Uhr möglich.  
Über den Sirenentest informiert am Tag des Probealarms auch die städtische Internetseite (www.duisburg.de), das kostenlose Gefahrentelefon der Stadt Duisburg unter (0800/112-1313) sowie die Warn-App NINA sowie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe auf der Internetseite www.bundesweiter-warntag.de.

Ton bei Gefahr

Ton bei Entwarnung

Stadt Duisburg



Mit 32.402.484,00 Euro fördern Bund und Land NRW den Breitbandausbau in Duisburg.
„4.660 Haushalte, 1.502 Unternehmen und 89 Schulen bekommen damit einen schnellen Internetanschluss mit mindestens 50 Mbit/s Bandbreite", freuen sich die Duisburger Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir sowie die Landtagsabgeordneten Rainer Bischoff, Frank Börner, Ralf Jäger und Sarah Philipp. Der entsprechende Förderbescheid wurde gestern erlassen. „Schnelles Internet ist mittlerweile aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Es ist eine gute Nachricht, dass viele Haushalte und Unternehmen jetzt angeschlossen werden können", erklären die Duisburger Abgeordneten.
„Insbesondere für die Schulen ist eine gute Anbindung an das Internet eine grundlegende Voraussetzung für die - wie wir gerade in der Corona-Pandemie sehen - notwendige digitale Bildung." Um Lücken in Duisburg zu schließen, fördern Bund und Land den Aufbau von 882 Kilometer Glasfaserkabel mit jeweils 16.201.242,00 Euro.

2.9.:


Sanierung von Hausgärten im Duisburger Süden abgeschlossen  
Der AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung und die Stadt Duisburg führten von 2015 bis 2016 eine Sanierungsuntersuchung und -planung für Wohngärten im Duisburger Süden durch Der Boden in den Stadtteilen Wanheim-Angerhausen und Hüttenheim war aufgrund von langjährigen industriellen Staubniederschlägen aus der Vergangenheit u. a. durch Blei, Cadmium und Arsen belastet.  
Die Stadt Duisburg hat als einer der ersten Kommunen Nordrhein-Westfalens die Belastungssituation im Stadtgebiet systematisch erfasst und die notwendigen Maßnahmen zur Abwehr möglicher Gefahren umgesetzt. Nachdem bereits Kinderspielflächen und Kleingartenanlagen untersucht und saniert wurden, standen die privaten Hausgärten im Fokus.  
Mittlerweile wurde die Sanierung von den mehr als 260 betroffenen Hausgärten erfolgreich abgeschlossen. Oberbürgermeister Sören Link und Andree Haack, Beigeordneter für Wirtschaft und Strukturentwicklung machten sich heute vor Ort ein Bild. Link dankte allen Beteiligten, insbesondere den Vertretern des AAV, der als Maßnahmenträger das Projekt führte, dem begleitenden Gutachterbüro Umtec und der bauausführenden Firma Eggers Umwelttechnik GmbH für die Umsetzung dieses Mammutprojektes: „Sie haben im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel bewegt, nämlich 26.000 Tonnen belasteten Boden, der nun ordnungsgemäß entsorgt wurde. Alle Gärten sind nun wieder gefahrlos nutzbar. Eine gute Nachricht für alle Gartenbesitzer im Duisburg Süden, besonders in der heutigen Zeit, wo das Grün vor der eigenen Haustür einen neuen Stellenwert bekommen hat.“  

„Ich freue mich, dass ich als zuständiger Dezernent für die Untere Bodenschutzbehörde den abschließenden Sanierungsabschnitt dieses herausragenden Projektes begleiten durfte und dass meine Vorgänger und natürlich die Kollegen der unteren Bodenschutzbehörde fortlaufend so gute Arbeit geleistet haben“, ergänzt Andree Haack. Auch das Ziel, die Sanierung möglichst ohne finanzielle Beteiligung der Duisburgerinnen und Duisburger umzusetzen, wurde erreicht.  

Auch Dr. Roland Arnz, Geschäftsführer des AAV, zeigt sich zufrieden: „Die Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer haben den Fortgang der Arbeiten stets kritisch, aber auch sehr konstruktiv verfolgt. Die Sanierung bewohnter Altlasten stellt bei der Planung und Durchführung eine große organisatorische Herausforderung dar. Es ist in diesem auch für den AAV in der Größenordnung außergewöhnlichen Projekt gelungen, den Betroffenen die Sorge vor Bodenbelastungen zu nehmen und die Lebensqualität im Stadtteil zu verbessern. Besonders erfreulich ist, dass wir den schönen Baumbestand vieler Gärten erhalten konnten.“    

Insgesamt wurden über 700 Hausgärten rund um die ehemalige Zinkhütte in Wanheim-Angerhausen und dem nördlichen Teil von Hüttenheim untersucht. Dabei wurden Bodenbelastungen festgestellt, die in erster Linie auf langjährige Staubniederschläge zurückzuführen sind. Für mehr als 300 Grundstücke wurde ein Sanierungsbedarf festgestellt.  
Über die Durchführung der Sanierungsmaßnahmen wurden zwischen dem AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung und der Stadt Duisburg öffentlich-rechtliche Verträge geschlossen. Die Kosten der insgesamt knapp fünf Millionen Euro teuren Maßnahme tragen der AAV zu 80 % und die Stadt Duisburg zu 20 %, so dass die Grundstückseigentümer nur die Wiederherstellung der Gärten in Eigenregie leisten mussten, wofür eine Pauschale (abhängig vom Gartenbestand) gezahlt wurde. Für jeden Garten wurde die passende Sanierungsmaßnahme geplant, mit den Eigentümern im Detail abgestimmt und ein Vertrag zur Umsetzung geschlossen. Anschließend wurden die Sanierungsarbeiten des jeweiligen Bauabschnittes ausgeschrieben und durch eine vom AAV beauftragte Baufirma ausgeführt.  
Die betroffenen Gärten wurden in vier Bauabschnitte eingeteilt: Der erste Bauabschnitt (KAV-Siedlung Suitbertusstraße / Petersstraße / Am Tollberg) wurde ab Sommer 2016 ausgeführt und Anfang 2017 fertiggestellt. Hier wurden insgesamt 43 Gärten im Rahmen des AAV-Projektes saniert. Im gleichen Jahr wurde auch auf dem Außengelände des evangelisches Familienzentrum Wanheim im Rahmen einer Sofortmaßnahme der Boden ausgetauscht.

Der zweite Bauabschnitt (Hausgärten im Bereich Petersstraße / Steinbrinkstraße / Ehinger Straße und Am Kreuzacker) erfolgte im zweiten Halbjahr 2018, saniert  wurden dabei 39 Grundstücke. Der dritte Bauabschnitt umfasste Gärten nördlich (im Bereich Wanheimer Straße / Nürnberger Straße / Knevelspfädchen u.a.) und südlich der Ehinger Straße (u.a. Beim Knevelshof / Am Tollberg und Beim Görtzhof). Hier wurden von Frühjahr bis Herbst 2019 insgesamt 40 Hausgärten saniert.
Der vierte und letzte Bauabschnitt umfasste 41 Gärten im Bereich östliche Petersstraße, Steinbrinkstraße, Goetzkestraße, Ferdinandstraße, Berzeliusstraße sowie einzelnen Gärten in Hüttenheim. Die Arbeiten begannen im Frühjahr 2020 und wurden nun abgeschlossen. 
99 weitere Hausgärten, in denen kein Bodenaustausch erforderlich war und nur sogenannte weiche Maßnahmen (Vegetationsverdichtung, Bodenabdeckung) umzusetzen waren, wurden parallel zum Bauabschnitt 2 bereits im Jahr 2018 saniert. Damit sind im Rahmen des AAV-Projektes insgesamt 263 Gärten saniert worden. Nicht eingerechnet sind dabei Gärten, welche aufgrund fehlender Eintrittsvoraussetzungen gem. AAVG durch die Grundstückseigentümer selbst zu sanieren sind bzw. waren.

V.l.: Wirtschaftsdezernent Andree Haack, Christof Ibels (Amt für Baurecht und betrieblichen Umweltschutz), Thekla Damerau (Gartenbesitzerin), Christiane Maxin (Projektleiterin AAV), Oberbürgermeister Sören Link, Dr. Roland Arenz (AAV)


Mattlerbusch:  Modernisierung der Revierparks Duisburg beginnt
idr - Mit dem ersten Spatenstich im Revierpark Mattlerbusch in Duisburg startet das Modernisierungsprogramm aller fünf Revierparks in der Metropole Ruhr. Neben Mattlerbusch gehören dazu die Revierparks Vonderort in Bottrop/Oberhausen, Nienhausen in Essen/Gelsenkirchen, Gysenberg in Herne und Wischlingen in Dortmund.
Mit einem Gesamt-Investitionsvolumen von rund 28 Millionen Euro will der Regionalverband Ruhr (RVR) die Parks bis 2022 ökologisch aufwerten und zukunftsweisend umgestalten.
Den Startschuss im Revierpark Mattlerbusch geben am Sonntag, 6. September, 14 Uhr, NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser, RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel, Josef Hovenjürgen, Vorsitzender der RVR-Verbandsversammlung, und Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link. Sie enthüllen das Bauschild und bepflanzen die ersten Beete für das Umweltbildungsprogramm.


Krisenstab der Stadt Duisburg empfiehlt, weiter Masken während des Schulunterrichts zu tragen
Laschet und Link verspielen das Vertrauen der Bürger! Konzeptlose Aufhebung der Maskenpflicht
Der neue Sechser kommt aus Polen
Union Hamborn siegt – Größter Erfolg seit 40 Jahren …

03.09.:


ALDI im Forum Duisburg: 2000 bis 3000 Kunden täglich


Das kann sich schon sehen lassen: "Wir haben so 2000 bis 3000 Kunden täglich" resümeirte Tim Große, Filialleiter von ALDI-Süd im Forum. Excakt eine Woche nach derNneueröffnung zeigt sich, dass der Standort auch in Coronazeiten angenommen wird. Auf den 1237 Quadratmetern Fläche sind 15 Mitarbeiter für die Kunden da. haje



CDU-Fraktion der BV-Mitte verstimmt

Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Mitte findet es befremdlich, dass bei der Eröffnung des Jugendzentrums "Blaues Haus" in Hochfeld weder die Bezirksvertretung Mitte noch die Mitglieder des Stadtteilausschusses "EG Duisburg-Hochfeld" hierzu eingeladen wurden. Seltsamerweise nahm aber die Ausschussvorsitzende des Stadtteilausschusses Hochfeld, Frau Demming-Rosenberg, an der Eröffnung teil, ohne die anderen Ausschuss-mitglieder über diesen Termin zu informieren. Beide Gremien haben aktiv daran mitgearbeitet, dass die alte Containerlösung durch einen Neubau ersetzt wurde.   
Das gleiche gilt für die Grundsteinlegung der neuen Sporthalle des Steinbart-Gymnasiums. Auch hierzu wurde die Bezirksvertretung Mitte nicht eingeladen. Dies empfindet die CDU-Fraktion als nicht hinnehmbar, weil die Arbeit der Bezirksvertretung keine Würdigung bekommt. - Von einem Oberbürgermeister wird, wenn er nicht zur Wahl steht, Neutralität erwartet, aber das hängt auch mit Charakter zusammen.


04.09.:


Neu gegründete Schulbaugesellschaft komplettiert Führungsriege  
Für die neu gegründete SD Schulbaugesellschaft Duisburg mbH hat die Stadt Duisburg Robin Eckardt als technischen Geschäftsführer ausgewählt. Er verfügt über langjährige Berufserfahrung als Projektsteuerer - auch größerer Bauvorhaben bei einem Baumanagement- und Projektsteuerungsunternehmen. Über die Bestellung von Robin Eckardt, der ein Auswahlverfahren voranging, wird der Rat in der Sitzung am 15. September 2020 beschließen.  
Die Geschäftsführung der Schulbaugesellschaft ist nun komplett und kann den operativen Geschäftsbetrieb aufnehmen. Neben Robin Eckardt besteht sie aus dem Vorsitzenden und Sprecher Thomas Krützberg sowie dem kaufmännischen Geschäftsführer Bernd Wortmeyer.   „Ich bin froh, mit Robin Eckardt einen erfahrenen Baufachmann für Duisburg gefunden zu haben“, sagt Stadtdirektor und Kämmerer Martin Murrack.
„Die Schulbaugesellschaft wird mit der neuen Geschäftsführung im Bereich des Schulneubaus eine dringend benötigte Dynamik bringen“, so Martin Murrack, der für die Beteiligungen der Stadt zuständig ist. Robin Eckardt wurde mit Hilfe einer Personalberatung ausgewählt und hat sich gegen eine Vielzahl von  Bewerberinnen und Bewerbern im Verfahren durchgesetzt. Der gebürtige Münsteraner ist 49 Jahre alt, verheiratet und lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Duisburg.
Bei einem positiven Beschluss des Rates wird er seinen Dienst zum 1. Dezember 2020 aufnehmen.  
Die Schulbaugesellschaft wurde durch Ratsbeschluss vom 15. Juni 2020 gegründet. Bei der Stadt Duisburg besteht seit längerem ein strukturbedingter Investitionsstau bei der dringend erforderlichen Sanierung und dem Neubau von Schulgebäuden, der mit den vorhandenen städtischen Ressourcen mittelfristig nicht behoben werden kann.
Der Rat der Stadt Duisburg hatte daher im November 2019 die Verwaltung beauftragt, ein Konzept für eine neuzugründende Gesellschaft zu erstellen, die ergänzend zu den städtischen Ressourcen die Sanierung und den Neubau von Schulen ausführt. Im Vorfeld der Konzeption hatte sich gezeigt, dass eine privatrechtliche Organisation schneller und kostengünstiger in der Lage sein wird, den Investitionsstau zu beheben. Die Gründung einer privatrechtlichen Gesellschaft beruht neben externer Beratung auch auf Erfahrungen im kommunalen Umfeld, wo bereits erfolgreich eine effiziente Schulbaugesellschaft betrieben wird. 

Täglich werden im Zoo Duisburg etwa 7.000 hungrige Mäuler versorgt. Um Brillenbären, Gorillas und Delfine satt zu bekommen, lagern in den Kühlräumen am Kaiserberg bergeweise frisches Obst, knackiges Gemüse und tiefgekühlter Fisch. Um für die Zukunft gut gerüstet zu sein, entsteht bis Mitte 2021 auf dem Zoogelände derzeit der komplexe, aus zwei Einheiten bestehende Ersatzneubau des Wirtschaftshofes.
Oberbürgermeister Sören Link besichtigte nun gemeinsam mit Zoodirektorin Astrid Stewin den fertiggestellten Rohbau.
Auf dem Wirtschaftsgelände des Zoos wird derzeit an jeder Ecke geschraubt, gemauert und gebaut. Die alten Gebäude des zwischen 1948 und 1950 errichteten Wirtschaftshofes des Zoos werden ersetzt. Eine Sanierung wäre nicht wirtschaftlich gewesen, ein Neubau ist die energetisch erheblich bessere Variante. Waren die Altbauten noch verteilt angeordnet, entsteht nun ein konzeptionell neu durchdachter Gebäudekomplex mit allen Vorteilen. Wege und Arbeitszeiten für verschiedene essenzielle Prozesse des Zoos werden nachhaltig optimiert und bringen den Mitarbeitern Vorteile.

„Der Zoo gehört definitiv zu den touristischen Highlights unserer Stadt und ist somit auch ein wichtiger Imagefaktor. Die Investition in den Wirtschaftshof ist für die Zoobesucher zwar nicht sichtbar, aber sie ist von enormer Bedeutung für eine zukunftsfähige Aufstellung. Die Arbeitsprozesse werden schneller, besser, effizienter und damit einfach zeitgemäßer. Ich freue mich daher sehr, dass die Arbeiten so gut vorangehen und der neue Wirtschaftshof schon bald die Schaltzentrale unseres Zoos sein wird“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Zwar wird das Tierfutter während der Bauphase derzeit noch dezentral auf dem Wirtschaftsgelände des Zoos gelagert, aber schon bald können die provisorisch aufgestellten Kühlräume abgebaut und die neuen Speisekammern gefüllt werden.
Durch extra breite Türen werden palettenweise Obst, Gemüse und viele Sorten Trockenfuttermittel dann in den Innenraum gebracht - kleine Hubwagen erleichtern hierbei die Arbeit. Und auch das Fleisch für die Raubtiere des Zoos kommt künftig über einen besonderen Weg in das Gebäude. Ein ausgeklügeltes System aus Rohrbahnen unter der Decke ermöglicht es, dass die großen Fleischstücke direkt vom Kühltransporter abgeladen werden können.

Über Weichen wird der Weg bestimmt: Portionierraum, Kühlraum oder Tiefkühler können angesteuert werden.
„Ein Wirtschaftshof ist mehr als nur das Futterlager. Wenn man so will, ist er das Herz des Zoobetriebs. Das Ziel ist es, den Mitarbeitern ein Arbeitsumfeld zu schaffen, dass ihnen die Möglichkeit gibt, die Prozesse im Hintergrund zu optimieren. Das wird mit dem geplanten Wirtschaftshof gelingen“, sagt Zoodirektorin Astrid Stewin.

Vier Mitarbeiter sorgen dafür, dass die Futterlager des Zoos immer gefüllt sind. Sie bestellen feines Moos für die Rentiere, frischen Fisch für die Seelöwen und bauen Mais, Gras sowie Luzerne auf gepachteten Feldern selber an. Es geht zu wie in einem Großmarkt, nur dass die Kunden meist vier Beine haben und ziemlich große Futtermengen verdrücken. Bereits um sechs Uhr beginnt die Arbeit. Dann werden vorbereitete Kisten voller Obst und Gemüse, säckeweise Pellets und Spezialfutter mit dem Radlader in die Reviere befördert. Kommen die Tierpfleger zum Dienst, steht das am Tag zuvor im Zentrallager bestellte Futter schon bereit und das Frühstück für die Tiere kann direkt zubereitet werden.
Auf dem neuen Wirtschaftshof wird das frische Futter künftig in neun verschiedenen Kühlräumen gelagert. Zusätzlich gibt es einen eigenen Kühlraum für Laub, einen Lagerraum für Kartoffeln sowie ein Hochregallager für Körnerfutter und Pellets. Auch die Werkstätten der zooeigenen Gärtner und Handwerker (Schreinerei, Schlosserei, Elektrowerkstatt) sind in den zwei Gebäuden des neuen Wirtschaftshofes untergebracht.

Im Ersatzneubau werden auch ein neuer Sozialraum sowie Umkleiden und Duschen für die Belegschaft geschaffen.
Die Zoodirektorin ist froh, dass der Zoo die energetische Sanierung dank der KIDU-Förderung umsetzen kann und betont die Bedeutung: „Mit dem zentralen Futterlager und den modernen Werkstätten stellen wir uns zukunftsfähig auf. Dies ist ein weiterer Schritt für die kontinuierliche Entwicklung unseres Zoos“.

Foto: Daniel Tomczak

Fakten:
Gesamtbudget: 5,6 Mio. Euro (geplant)
Fördermittel: 4,85 Mio. Euro
Eigenanteil Zoo Duisburg: 0,75 Mio. Euro (geplant)
Architekten: Architekturbüro Kersting und Gallhoff (Duisburg)
Beginn Planung: 4. Quartal 2018
Beginn Bauarbeiten: 4. Quartal 2019
Bauende: Mitte 2021 (voraussichtlich)

ß7.09.:Die erste neue Straßenbahn ist da: Herzlich willkommen in Duisburg
Die erste neue Straßenbahn ist vor wenigen Tagen am Betriebshof Grunewald angekommen. „Ich bin die Neue. Deine neue Komfortzone.“ steht in roter Schrift auf dem ersten von zwei Vorserienfahrzeugen, das die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) jetzt auf Herz und Nieren prüfen wird. Die umfangreichen Testfahrten mit den Vorserienfahrzeugen im gesamten Betriebsgebiet sind notwendig, damit die Bahnen die Zulassung für den Fahrgastbetrieb erhalten. Voraussichtlich im Sommer 2021, wenn die schrittweise Auslieferung der Serienfahrzeuge beginnt, können sich dann auch die Fahrgäste von den neuen Bahnen im Alltagseinsatz überzeugen.  
„Die neuen Straßenbahnen sind ein weiterer wichtiger Schritt für einen zukunftsfähigen und attraktiven Öffentlichen Personennahverkehr in der Stadt“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Wir hoffen, dass zukünftig noch mehr Menschen als bisher vom eigenen Auto auf Bus und Bahn umsteigen. Das ist nicht nur gut für die Entlastung der Straßen, es ist auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.“ Mit der neuen Fahrzeugflotte sind die Stadt Duisburg und die DVG für die Zukunft gut gerüstet. „Unsere Fahrgäste können sich zukünftig über mehr Sicherheit und Komfort freuen“, sagt DVG-Vorstandsvorsitzender Marcus Wittig. „Die neuen Bahnen bieten mehr Platz und haben beispielsweise eine Klimaanlage, WLAN und ein Kollisionswarnsystem.“
Heller, geräumiger und barrierefrei
Die Straßenbahnen sind 34 Meter lang und 2,30 Meter breit. Sie haben einen hellen und geräumigen Innenraum mit großen Fensterflächen. 200 Fahrgäste finden in einer Bahn Platz. Stehhilfen zum Anlehnen, Klappsitze und Rampen erleichtern vor allem mobilitätseingeschränkten Fahrgästen den Ein- und Ausstieg und die Fahrt.
Die Bahnen haben an jeder Seite fünf Außenschwenkschiebetüren, wie es sie heute in den DVG-Bussen schon gibt. Die Türen führen in einen großen Eingangsbereich, der einen schnellen Fahrgastwechsel an den Haltestellen ermöglicht, denn breite Durchgänge bieten mehr Platz zum Ein- und Ausstieg. Ein Lichtband an der Decke sorgt für eine bessere Orientierung im Fahrzeug.

Neueste Technik an Bord
In jeder Straßenbahn gibt es zwei Doppelmonitore, die Fahrgäste mit aktuellen Informationen versorgen. Sie zeigen Anschlussverbindungen, die nächsten Haltestellen und wichtige Fahrgastinformationen, wie beispielsweise Sonderfahrpläne oder Verkehrsstörungen, an. Fahrgäste und Fahrer bekommen nun auch die langersehnte Klimaanlage, die im Sommer wie im Winter für eine angenehme Temperatur in den Fahrzeugen sorgen soll.   Sicher unterwegs Auch in puncto Sicherheit sind die neuen Bahnen auf dem aktuellsten Stand. Sie verfügen beispielsweise über ein Kollisionswarnsystem.
Das System erkennt Personen und Gegenstände vor der Bahn. Es warnt nicht nur, sondern leitet im Notfall auch eine Zwangsbremsung ein. In jedem Türbereich gibt es eine direkte Verbindung zum Fahrer. Sollte die Notbremse gezogen werden, wird eine direkte Verbindung zum Fahrer hergestellt. Die Fahrzeuge haben, wie heute auch, eine Videoüberwachung. Neu sind die Monitore in der Fahrerkabine. Die Fahrer können damit den Fahrgastraum überblicken und Notsituationen frühzeitig erkennen. Die Außenspiegel werden künftig durch Kameras ersetzt. Außerdem verschafft eine wesentlich größere Frontscheibe den Fahrern einen besseren Überblick über den Verkehr.  
Der Umwelt zuliebe
Die DVG setzt weiterhin auf Klimaschutz. Darauf hat sie auch beim Bau der neuen Bahnen Wert gelegt. Die DVG setzt bei der Beleuchtung ausschließlich auf stromsparende LED-Technik. In Sachen Lärm werden die neuen Bahnen kaum auffallen. Sie haben eine sogenannte Spurkranzschmieranlage, die vor allem in Kurven die Reibung und somit auch Verschleiß und Geräuschentwicklung verringert.
Wie die alten Bahnen werden auch die neuen Fahrzeuge mit Naturstrom aus Wasserkraft betrieben. Gut zu wissen, dass Straßenbahnen selbst Strom erzeugen können. Bei jedem Bremsen wandelt die Bahn ihre Bewegungsenergie in elektrische Energie um und stellt diese den nachkommenden Bahnen zur Verfügung, in dem sie den Strom ins Oberleitungsnetz speist.  
Modernes Design
Die neuen Bahnen haben ein modernes und klares Innen- und Außendesign. Die Bahnen werden in den typischen DVG-Farben weiß und rot durch Duisburg fahren. An den Bahnen gibt es außen, vorne und an den Seiten insgesamt sechs Infotafeln mit einer LED-Beleuchtung, die den Fahrgästen die Fahrtrichtung anzeigen. Die DVG hat sich beim Innenbereich farblich an den Bussen orientiert. So sind die Sitze rot, der Fußboden dunkelgrau und die Haltestangen in Edelstahloptik. Die Türen setzen sich in weiß ab, damit sehbehinderte Menschen sie besser finden können.  
Die DVG investiert in ihre neue Niederflur-Flotte rund 135 Millionen Euro.
Hersteller der neuen Straßenbahnen, die auf den Linien 901 und 903 im Einsatz sein werden, ist das Unternehmen Bombardier Transportation. Die Fahrzeuge werden in Deutschland gefertigt. Der Bau der ersten Bahn dauerte etwa 18 Monate.  
Wie geht es weiter?
Während die DVG die Vorserienfahrzeuge in Duisburg testet, baut Bombardier Transportation die weiteren Serienfahrzeuge. Die Erkenntnisse aus den Testfahrten fließen in die Serienproduktion ein. Nach dem Terminplan sollen ab Sommer 2021 dann nach und nach die Serienfahrzeuge in Duisburg ankommen. Bis Mitte 2023 sollen alle neuen Straßenbahnen im Einsatz sein und die Fahrgäste sicher von A nach B bringen. Die neuen und alten Bahnen im Vergleich:  

Fahrzeuglänge in Metern neu   alt
34 33
Breite: 2,30 Meter 2,20 Meter
Niederfluranteil in Prozent 70 20
Türen pro Seite 5 5
 Fahrgastkapazität 200   170  
 
V. l.: DVG-Vorstandsvorsitzender Marcus Wittig, Oberbürgermeister Sören Link und DVG-Aufsichtsratsvorsitzender Herbert Mettler präsentieren die erste neue Straßenbahn am Betriebshof Grunewald. Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG  

Start frei für das Straßenbauprojekt „Querspange Walsum“  
Die Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH (DIG) gab im Beisein der beiden Beiratsvorsitzenden Bruno Sagurna und Rainer Enzweiler am 07. September 2020 im Rahmen eines ersten Spatenstichs das Startsignal für das Straßenbauprojekt „Querspange Walsum“.  
„Der Bau der neuen Süd-West-Querspange Hamborn/Walsum ist eine wichtige Maßnahme zur Reduzierung des Durchgangsverkehrs auf den Hauptverkehrsstraßen der Ortsteile Fahrn und Marxloh. Diese Maßnahme wird gemeinsam mit dem zusätzlich zur Verfügung gestellten Lkw-Parkplatz auf logport VI in Walsum, die Anwohner langfristig entlasten“, so DIG Geschäftsführer und duisport-Vorstand Prof. Thomas Schlipköther.  
Als gemeinsame Infrastrukturgesellschaft von Stadt Duisburg und duisport wurde die DIG, im Auftrag der Stadt, mit der baulichen Realisierung der Querspange beauftragt. Gemeinsam für Entlastung im Lkw-Verkehr Das Ziel der Planung ist die Errichtung einer Süd-West-Querspange, die die Autobahn A 59 mit den gewerblichen, industriellen Flächennutzungen in Hamborn und Walsum verbindet. Damit soll insbesondere der Durchgangsverkehr mit hohem Schwerlastanteil aus den Wohnbereichen in den Stadtbezirken Hamborn und Walsum verlagert und die verkehrliche Anbindung der einzelnen Betriebe verbessert werden.  
Zur Sicherung von leistungsfähigen Gewerbe- und Logistikstandorten über die Straße und unter Berücksichtigung der zunehmenden Bedeutung des Gesundheitsschutzes ist es gemeinsam erklärtes Ziel der Stadt Duisburg und duisport die Süd-West-Querspange Hamborn/Walsum zeitnah umzusetzen.  
Die Maßnahme wird in zwei Bauabschnitte unterteilt. Der erste Bauabschnitt (Start Januar 2021) beginnt an der A 59-Anschlussstelle Duisburg-Fahrn, verläuft in Richtung Westen und schließt an die Weseler Straße an. Im Rahmen eines ebenfalls durch die Stadt erteilten Planungsauftrages erarbeitet DIG die Grundlagen für den Bebauungsplan für den 2. Bauabschnitt. Die Geschäftsführung der DIG freut sich über die Unterstützung der betroffenen Bürgerinnen und Bürger, um eine schnellstmögliche Realisierung dieses Bauabschnittes beitragen zu können. Die Fertigstellung dieses Projektes ist mit der Fertigstellung des 2. Bauabschnitts zum Ende 2024 vorgesehen.  
 Die DIG Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH ist gemeinsam von der Stadt Duisburg (75,1 Prozent Anteile) und der Duisburger Hafen AG (24,9 Prozent) im Februar 2019 installiert worden. Ziel ist eine zügige und bedarfsgerechte Bewältigung von Infrastrukturprojekten rund um den Hafen durch die Bündelung städtischer Projektverantwortlichkeit einschließlich jeweiliger Förderfähigkeit und der Planungs- Finanzierungs- und Realisierungserfahrung auf Seiten der Hafengesellschaft. Die neu gegründete Gesellschaft bündelt damit die Kräfte aller Beteiligten und ermöglicht zugleich einen sachgerechten, zukunftsorientierten und unverzichtbaren Ausbau einer schonenden Verkehrsinfrastruktur. Ein wichtiger Schritt in Richtung Infrastrukturertüchtigung für Duisburg.  

V. l.: Rainer Enzweiler (Stellvertretender Vorsitzender des Beirats der DIG), Bruno Sagurna (Vorsitzender des Beirats der DIG), Benedikt Falszewki (Mitglied im Beirat der DIG, SPD Fraktion), Prof. Thomas Schlipköther (Geschäftsführung DIG) und Matthias Palapys (Geschäftsführung DIG). © krischerfotografie

08.09.:
Chinesische Sinotrans etabliert Zugverbindung zwischen Shenzhen und Duisburg  

Die chinesische Sinotrans, die Logistikdivision der China Merchants Group (CMG), etabliert ihre erste eigene Zugverbindung zwischen Shenzhen und Duisburg. Mit der neuen Verbindung zwischen dem Greater Bay Area Perlflussdelta entwickelten die Partner ein neues Angebot für den Güterverkehr zwischen China und Europa.
Die Partnerschaft wurde zwischen dem duisport-Vorstandsvorsitzenden Erich Staake und Sinotrans-Vorstandsvorsitzenden Guanpeng Li vereinbart. Bis zu 60 Züge verkehren nun wöchentlich zwischen Duisburg und verschiedenen Destinationen in China.  
Sichere Lieferketten zwischen Europa und China
„Shenzhen mit der Greater Bay Area (Perflussdelta) ist eine der wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen in China. Duisburg ist ein Transportknotenpunkt mehrerer Verkehrsträger in Europa. Anlässlich des 40. Jahrestages der Gründung der chinesischen Sonderzone Shenzhen haben wir mit den Kooperationspartnern die Zugverbindung "Bay Area" zwischen Shenzhen und Europa geschaffen. Die Eröffnung der "Bay Area" ist von wesentlicher Bedeutung für die Sicherstellung der durchgängigen Lieferketten zwischen China und Europa sowie für noch engere wirtschaftliche Kontakte", erklärt der Vorstandsvorsitzende Guangpeng Li von Sinotrans.        
"Die neue Zugverbindung zwischen Duisburg und Shenzhen ist ein weiterer Baustein unserer konstanten Wachstumsstrategie. Nachdem wir im Frühjahr beispielsweise Jinan in Nordostchina und Changsha in Zentralchina an unser Netzwerk angebunden haben, wollen wir nun das Perlflussdelta noch stärker bedienen. Mit dieser strategischen Partnerschaft stärken wir unser Netzwerk“, unterstreicht duisport-CEO Erich Staake.
Persönlich durch Guanpeng Li auf ihre Jungfernfahrt verabschiedet, markiert die neue Zugverbindung klassische Routenpunkte entlang der Neuen Seidenstraße: Von China über Kasachstan, Russland, Belarus, Polen bis nach Duisburg. Sinotrans ist ein führender globaler Anbieter von integrierten Logistikdienstleistungen mit einem Jahresumsatz von 9,49 Milliarden Euro, die zur China Merchants Group gehört. Bereits im Jahr 2016 vereinbarten die duisport-Gruppe eine strategische und projektbezogene Kooperation mit China Merchant.  

Von China über Kasachstan, Russland, Belarus, Polen bis nach Duisburg -  Sinotrans, die Logistikdivision der China Merchants Group (CMG), etabliert ihre erste eigene Zugverbindung zwischen Shenzhen und Duisburg © duisport  


Marina im Innenhafen für knapp 1,9 Euro Millionen Euro umfassend saniert  

Die Sanierung der Marina im Duisburger Innenhafen, die im März begonnen hat, ist größtenteils abgeschlossen. Für eine Summe von knapp 1,9 Millionen Euro hat das Immobilien Management Duisburg (IMD) die Hafenanlage umfassend erneuert und modernisiert. So wurden zum Beispiel Elektroinstallationen, Versorgungsleitungen und Schwimmstege saniert sowie neue Ausleger installiert. Die Restarbeiten sollen im bevorstehenden Winterbetrieb bis Februar fertiggestellt sein.  
„Duisburg lässt sich auf vielfältige Art und Weise erleben – auch vom Wasser aus. Unsere Gäste, die im Innenhafen anlegen und von dort aus die Stadt erkunden, finden nun mit der Marina eine topgepflegte und moderne Anlegestelle vor“, sagt Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg. „Es ist für das IMD eine sehr erfreuliche Nachricht, dass es uns gemeinsam mit den von uns beauftragten Nachunternehmern, insbesondere mit der Octeo Multiservices GmbH, gelungen ist, die Marina am Innenhafen wieder so aufzustellen, wie es der Hafenstadt Duisburg zusteht“, sagt Thomas Krützberg, Sprecher der IMD-Geschäftsführung.
„Die hier investierten Mittel sind auch aus touristischer Sicht eine lohnende Investition, weil sie  in erheblichem Maße dazu beitragen, Duisburg zu einem hochinteressanten Stützpunkt für die Skipper-Gemeinde zu machen und diese von der Attraktivität unserer Stadt zu überzeugen.“  
Die Baumaßnahmen erfolgten im laufenden Betrieb und daher in zwei Abschnitten, bei dem erst der östliche und dann der größere westliche Teil der Marina saniert wurde. Dabei wurden jeweils neue Ausleger – sogenannte Fingerstege – montiert, Schwimmstege repariert, neue Versorgungssäulen, Pontonkupplungen, Holzscheuerleisten und Dalbenführungen montiert, die Ölsperre erneuert und Oberflächen speziell gereinigt. Bei den abschließenden Arbeiten im Winter werden unter anderem Reparaturen an der Tankstelle und der Schmutzwasserabsauganlage durchgeführt.

Marina Duisburg

10.09.:
Erstes Bauprojekt in Wedau-Nord: DVV-Konzern investiert 18,5 Millionen Euro in ein neues Hochleistungs-Rechenzentrum  
Als einer der ersten neuen Eigentümer im Technologie­quartier Wedau-Nord wird der DVV-Konzern auf einem Grundstück an der Werkstättenstraße ein Hochleistungs-Rechenzentrum bauen. Auf der rund 2.800 qm großen Fläche befand sich früher die Schmiede des Bahn-Ausbesserungswerkes. Die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) investiert hier insgesamt 18,5 Millionen Euro.
Das zweigeschossige Hochleistungs-Rechenzentrum soll in einer Bauzeit von zwölf Monaten fertiggestellt sein und wurde so konzipiert, dass es die höchsten Verfügbarkeits- und Sicherheitsklassen erfüllt: Komplexe Notstrom-, Brandschutz- und Kühlsysteme sorgen dafür, dass die Rechenleistung stets verfügbar ist.  
„Als digitaler Infrastrukturdienstleister sind wir hier Vorreiter für die weitere Entwicklung in Wedau-Nord. Rechen- und Speicherkapazitäten mit höchster Datensicherheit sowie schnelle Datennetze sind an diesem Standort genauso bedeutsam wie die Versorgung mit Strom, Wärme und Wasser“, sagte Marcus Wittig, Vorsitzender der DVV-Geschäftsführung, beim Spatenstich für den Bau des Rechenzentrums.  
Die neue Nutzung der Brachflächen in Wedau ist das größte Stadtentwicklungsprojekt in NRW. Während auf der südlichen Teilfläche mit „6-Seen-Wedau“ ein neues Wohn- und Freiraumquartier entsteht, schließt sich nördlich das neue Technologiequartier Wedau-Nord an. „Dass wir Strukturwandel können, haben wir schon an vielen Stellen gezeigt. Mitten in Duisburg entsteht hier ein Innovationsraum, in dem wir Technologie, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenbringen. Damit fällt nun der Startschuss auch für weitere Ansiedlungen“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.  
Die DVV hat das Grundstück von der städtischen Baugesellschaft GEBAG erworben, die das gesamte Areal in Wedau vermarktet. „Das Rechenzentrum ist ein wesentlicher Baustein der geplanten Folgenutzung im Technologiequartier“, sagt GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer. „Insgesamt erstreckt sich das Technologie­quartier Wedau-Nord über 30 Hektar.“  
Einer der ersten, größeren Mieter im neuen Hoch­leistungs-Rechenzentrum wird die Universität Duisburg-Essen (UDE). Sie wird dort einen High Performance Computer (HPC) für das wissenschaftliche Rechnen in Betrieb nehmen, den vor allem die ingenieur- und natur­wissenschaftlichen Forschungsgruppen für ihre Arbeit benötigen.   Die zwei Etagen bieten Platz für rund 300 Server-Schränke. Die Kälteversorgung erfolgt über ein autarkes und energieeffizientes System: Die Kühlluft wird über einen Doppel-Druckluftboden durch Stahllüftungsplatten direkt vor die Server-Systeme geführt.
Bei den Hochleistungssystemen hat sich die UDE auf ihren Mietflächen dagegen für eine Warmwasserkühlung entschieden: Sie werden mit warmem Wasser (45-50°C) gekühlt, das durch die Rechner auf 60°C weiter erwärmt wird und zur Unterstützung der Fernwärme­versorgung des Neubaugebietes Wedau-Süd genutzt werden kann. Für die Kühlung dieser Systeme wird kein Strom benötigt, somit lassen sich pro Jahr rund 420 Tonnen CO2 einsparen. Auch von außen ist die Nachhaltigkeit des Gebäudes durch die begrünten Dachflächen sichtbar.  
„Wir richten unsere Rechenzentren für Kunden aus, die besondere Ansprüche an die Sicherheit haben. Dazu zählen kommunale Gesellschaften als auch Unternehmen und Institutionen aus dem Bereich Wissenschaft und Forschung. Daher ist dies für uns ein idealer Standort“, sagt Marcus Vunic, DVV-Geschäftsführer für Informations­technologie, Telekommunikation und Digitalisierung. Betreiber des Rechenzentrums ist die DCC Duisburg CityCom, eine Tochtergesellschaft der DVV.      

Den ersten Spatenstich für das neue Rechenzentrum in Wedau-Nord setzten heute (von links): Bernd Wortmeyer (Geschäftsführer der GEBAG), Marcus Vunic (DVV-Geschäftsführer), Oberbürgermeister Sören Link, Marcus Wittig (Vorsitzender der DVV-Geschäftsführung) und Jens Andreas Meinen (Kanzler der Universität Duisburg-Essen). Foto Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV)  

11.09.:
Hubbrücke über den Rheinpreußenhafen: Stadt, RAG und INEOS machen den Weg frei  
Die derzeitigen Eigentümer RAG und INEOS haben sich in den vergangenen Tagen mit der Stadt Duisburg über die weiteren Schritte hin zur Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Hubbrücke über den Rheinpreußenhafen sowie der anschließenden Eigentumsübertragung geeinigt. Der unterzeichnete Vertrag sieht eine umfassende Sanierung der Brücke durch die jetzigen Eigentümer und eine im Anschluss erfolgende Schenkung sowie Übergabe an die Stadt Duisburg vor. Die notarielle Beurkundung wurde ebenfalls bereits von allen Beteiligten unterzeichnet.  

Oberbürgermeister Sören Link blickt positiv in die Zukunft: „Ich freue mich, dass die langen und komplexen Verhandlungen letztendlich zum Erfolg geführt haben. Vor allem gilt mein Dank den Eigentümern RAG und INEOS für ihre Bereitschaft, gemeinsam mit der Stadt Duisburg eine Lösung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu suchen. Die Sanierung dieses Wahrzeichens wird ein wichtiges und positives Signal in den Stadtteil senden. Ebenso bedanke ich mich beim Bundestagsabgeordneten Mahmut Özdemir für seinen Einsatz und die Unterstützung bei der Akquise von Fördermitteln aus dem Denkmalschutzprogramm des Bundes.“  
 In einem nächsten Schritt soll die Hubbrücke zeitnah saniert werden, so dass an-schließend die Stadt Duisburg das Eigentum und die weitere Unterhaltung des Bauwerks übernehmen kann.   Frank Hirschmann, Geschäftsführer INEOS Solvents, erklärt: „Wir als INEOS freuen uns, dass es jetzt nach so langer Zeit zu einem für alle Beteiligten annehmbaren Kompromiss gekommen ist. Insbesondere die Zeit seit der Sperrung der Brücke in 2017 war für die Nutzer des beliebten Fuß- und Radweges eine lange Zeit, in der Unannehmlichkeiten in Kauf genommen werden mussten. Wir werden unsererseits nun zügig die weiteren Schritte für die Sanierung angehen, um der Stadt Duisburg sowie den Bürgerinnen und Bürgern bald eine intakte und sichere Hubbrücke übergeben zu können.“  
Christof Beike, Pressesprecher der RAG Aktiengesellschaft, ergänzt: „Es war ein langer Weg hin zu der nun erfolgten Einigung. Wir möchten uns bei allen, die diesen Weg beharrlich, zielorientiert und konstruktiv gegangen sind, herzlich bedanken. Ganz besonders hilfreich ist natürlich auch die Förderung aus dem Denkmal-schutz-Bundesprogramm, die nun das Engagement von RAG und INEOS im Bemühen um die Ertüchtigung der Brücke unterstützt. So können auch die Wünsche der Bürgerschaft berücksichtigt werden. Wir sind uns sicher, dass sich diese Investition lohnt und die Brücke bei der Stadt Duisburg in besten Händen sein wird.“  
Die Homberger Hubbrücke stammt aus den Jahren 1931 und 1932 und ist damit die älteste erhaltene Hubbrücke im Duisburger Stadtgebiet. Das vier Meter breite und 75 Meter lange historische Bauwerk ist gut zwei Jahrzehnte älter als etwa die Hubbrücke Walsum und die Schwanentorbrücke. Die Hubbrücke prägt vom Rhein und von Ruhrort aus das Stadtbild Hombergs und soll zukünftig wieder als wichtiger Er-schließungsweg für das heutige Naherholungsgebiet Rheinaue in Verlängerung des historischen Leinpfades genutzt werden. Seit November 2017 ist die historische Hubbrücke über den Rheinpreußenhafen aufgrund von Baumängeln gesperrt.        

V.l.: Sieghard Schilling vom Homberger Turnverein, Oberbürgermeister Sören Link, Christof Beike, Pressesprecher der RAG Aktiengesellschaft, Frank Hirschmann, Geschäftsführer INEOS Solvents, Dirk Smaczny vom Dezernat für Stadtentwicklung und Umwelt, MdB Mahmut Özdemir und Klaus Hauschild vom ADFC


Grüne und AfD sind die Gewinner der Kommunalwahl 2020 in Duisburg, SPD verliert 10 Prozent!
Briefwahl - in Duisburg gar nicht so einfach! Nicht jeder kann ein Kreuzchen machen?
Kommunalwahl: Möglichkeiten zur Stimmabgabe ohne Briefwahlunterlagen

13. September:
Pünktlich nach der Wahl: Fund von 1.500 Briefwahlunterlagen
Wahlbetrug, Wahlmanipulation in Duisburg: Wie gültig kann diese Wahl sein?

Kommunal-, RVR- und Integrationswahl 2020
586 Duisburger Stadtratsmitglieder

14.09.:M SV Duisburg - Borussian Dortmund
Am Rande des Pokalspiels grüßte Branimir Bajic auf der Tribüne - 'Welcome back, Baja!
Elfmeter, Rote Karte - Spielglück war auf Seiten des Bundesligisten - Stoppelkamp im Krankenhaus


17. September:
Duisburger Stadtwerketurm mit Deutschem Lichtdesign-Preis 2020 ausgezeichnet
Er ist die Landmarke Duisburgs und vor allem in den Abend- und Nachtstunden weithin sichtbar: Der Stadtwerketurm am Hauptsitz der Stadtwerke Duisburg AG an der Bungertstraße. Nach mehr als zwei Jahren Dunkelheit in der Umbau- und Rückbauphase erstrahlt der Turm seit dem Nikolaustag 2018 wieder im altbekannten Grün – und das detailschärfer und imposanter als je zuvor.
Durch die neue Lichtinstallation werden die Details der Konstruktion hervorgehoben. Quelle: Stadtwerke Duisburg AG.
Das von Lichtarchitekt Peter Brdenk aus Essen geplante und umgesetzte Beleuchtungskonzept ist so überzeugend, dass der Stadtwerketurm am Donnerstagabend, 17. September, mit dem Deutschen Lichtdesign-Preis 2020 in der Kategorie „Außenbeleuchtung / Inszenierung – Wahrzeichen“ ausgezeichnet wurde.
Der Preis wurde im Rahmen einer Online-Gala verliehen, an der die Nominierten via Internet-Stream teilnehmen konnten. „Ein besonderer Turm für uns, für Duisburg und vor allem die Bürgerinnen und Bürger, das haben wir schon immer gedacht. Dass die Experten der Jury des Lichtdesign-Preises das ebenso sehen und unseren Stadtwerketurm mit diesem wichtigen Preis auszeichnen, freut uns riesig“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG.
Der Stadtwerketurm leuchtete seit 1999 in den Abend- und Nachtstunden grün – der Farbe der Stadtwerke Duisburg. Nachdem er seine industrielle Funktion als Kamin für die benachbarten Heizkraftwerke I und II verlor, war ein Rückbau der Rauchgasrohre unvermeidbar. Inzwischen zum Denkmal ernannt, sollten der 200 Meter hohe Turm und seine filigrane Stahlkonstruktion, die als Halterung der Rauchgasrohre diente, aber erhalten bleiben. In einem aufwendigen, mehrjährigen Projekt wurden die Rohre demontiert, die Stahlkonstruktion inspiziert und instandgesetzt. Im Anschluss an die Rückbau-Arbeiten wurde dann eine völlig neue, innovative Lichtkonstruktion am Turm angebracht.
„Weil uns durch den Rückbau der Rohre ein Großteil der vorherigen Reflexionsfläche für das Licht fehlte, mussten wir Alternativen finden“, sagt Lichtarchitekt Brdenk. Das Ergebnis ist eine Kombination aus 180 Strahlern und 256 Metern Lichtlinien, die vor allem die Plattformen des Turms illuminieren. Um die Leuchtmittel mit Strom zu versorgen, waren 4.500 Meter Kabel notwendig, 2.400 Meter davon in der Vertikalen innerhalb der Aufzugröhre in der Mitte des Turms. „Licht verstärkt Identität und der öffentliche Raum bekommt Persönlichkeit“, sagte Laudator Peter Wypchol vom Leuchtenhersteller Glamox. Die Jury hatte die Lichtinstallation des Stadtwerketurms voll und ganz überzeugt.
„Bisher verborgene Details werden herausgearbeitet und sorgen für Begeisterung bei den Duisburgern“, heißt es in der Jury-Begründung. Dass seine Umsetzung nun mit dem wichtigen Deutschen Lichtdesign-Preis ausgezeichnet wurde, ist für den Essener Lichtarchitekten Brdenk eine besondere Ehre: „Der Stadtwerketurm war ein ohne Zweifel ganz außergewöhnliches und ein herausforderndes Projekt. Die Begeisterung der Duisburger Bürger hat uns schon unglaublich gefreut, dass wir nun auch noch einen Preis erhalten, zeigt noch einmal, dass sich die viele Arbeit mehr als gelohnt hat.“  

Stadtwerketurm: Der Stadtwerketurm ist von vielen Stellen im Stadtgebiet aus zu sehen und vor allem in den Abend- und Nachtstunden ein Hingucker. Quelle: Stadtwerke Duisburg AG

18.09.:
Duisburg online aus der Vogelperspektive erleben  
Mit dem Schrägluftbild-Viewer „3D.RUHR“ kann man die Stadt Duisburg und das gesamte Ruhrgebiet aus einem besonderen Blickwinkel entdecken. Die Luftbilder stehen im Internet auf dem „Geoportal“ der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de und auf www.3d.ruhr zur Ansicht bereit und ermöglichen eine Erkundung Duisburgs sowie des Ruhrgebiets vom Computer oder Smartphone aus.  
Eine Adresssuche ermöglicht die Suche nach Orten, Plätzen und Straßen. Weitere Werkzeuge zum Zeichnen und Messen erlauben zusätzliche individuell abgestimmte Nutzungen. Ein kurzes Video in der Anleitung erklärt, welche verschiedenen Möglichkeiten der Betrachtung und Suche die Seite bietet.   Dass für eine so große Region flächendeckend rund 150.000 zusammenhängende Bilder vorliegen, ist bundesweit einmalig. Möglich macht dies die intensive Zusammenarbeit der Städte und Kreise im Ruhrgebiet in der Kooperation Geonetzwerk.metropoleRuhr.  
Durch eine abgeschlossene Kooperationsvereinbarung der Vermessungs- und Katasterämter (beziehungsweise Ämter für Geoinformation) wird die gesamte Region jährlich nach abgestimmten Standards überflogen. Seit 2013 kooperieren die Städte und Kreise der Metropole Ruhr, um Geoinformationen zu veredeln, regional einheitlich bereitzustellen und in smarten Anwendungen zu veröffentlichen. Über kommunale Verwaltungsstrukturen hinweg können nun neue praxisorientierte Anwendungen und Projekte auf Basis gemeinsamer Geodaten entwickelt und realisiert werden.    

Schrägluftaufnahme der Duisburger Innenstadt (Foto: 3d.ruhr)


 

Oktober

 

November

???
41. Duisburger Weihnachsmarkt 2020:
12.11. bis zum 30.12.2019 täglich von 11:00 bis 21:00

Dezember