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Duisburger Schlagzeilen 2020  

Jan Feb März Apr Mai Juni Juli Aug Sep Okt Nov Dez
+ + + Was ist wann und wo in Duisburg und Niederrhein los? + + +
Bei Gefahren:
Ton bei Gefahr

Ton bei Entwarnung

Stadt Duisburg

Januar

Gesetzliche Neuregelungen ab Januar 2020
350 Silvester-Einsätze in Duisburg


Das neue Jahr 2020 - ein Schaltjahr!
Zum einen bringt ein Schaltjahr all denen, die am 29. Februar geboren wurden nun wie alle vier Jahre endlich ihren wahren Geburtstag, zum anderen ist seit 1896 auch wieder ein Olymiajahr angesagt. Die Spiele der Weltgugend starten am 24. Juli 2020 in Tokyo.

Einen Monat zuvor ab dem 12. Juni war sportlich schon mit der Fußball-Europameisterschaft ein Highlight angesagt worden. Der 16. Mai - ein Samstag -  ist für alle Freunde und Fans des MSV Duisburg der Tag der Tage. Haben die Zebras dann den Wiederaufstieg gepackt?

Neben dem sportlichen Teil ist aber der Part um die Kinderrechte wichtig. Werden diese endlich ins Grundgesetzt verankert?
Am Sonntag, 13. September 2020, werden in NRW die Städte- Gemeinnde- und Landräte sowie die Oberbürgermeister und Bürgermeister sowie das Ruhrparlament gewählt. Das Mindeswahlalter für die aktive Wahlteilnahme beträgt 16 Jahre.
Der Frühling beginnt am 20. März um 04:50 MEZ, der Sommer am 20. Juni um 22:45 Uhr bzw. 23:44 MESZ, der Herbst am 22. September (15:31 MESZ) und der Winter am 21 Dezember um 17:02 Uhr (MEZ).
Eine Halbschattenfinsterniss des Mondes wird es am 10. Januar, 5. Juni, 5. Juli und 30. November geben, eine ringförmige Sonnenfinsterniss am 21. Juni.


Sommerzeit: So. 29.03.2020 Uhr-Umstellung von 2 Uhr auf 3 Uhr.
40 Jahre Sommerzeit 
Im März Uhr um eine Stunde auf die Sommerzeit vorstellen - im Oktober um eine Stunde zurückstellen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sommerzeit wieder eingeführt. Unmittelbar nach dem Krieg wurde die jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den westlichen Besatzungsmächten bestimmt.
1947 wurden die Uhren zwischen dem 11. Mai und 29. Juni im Rahmen der so genannten Hochsommerzeit zwei Stunden vorgestellt. Diese endete mit Ende des Jahres 1949. Ursprünglich galt die MESZ in Deutschland für die Zeit zwischen dem letzten Sonntag im März und dem letzten Sonntag im September. Von 1950 bis 1979 gab es in Deutschland keine Sommerzeit. 

 

Winterzeit: So. 25.10.2020 Uhr-Umstellung von 3 Uhr auf 2 Uhr.  

60 Ferientage in NRW:
Osterferien 2019 Mo. 06.04. - Fr. 18.04.
Pfingstferien 2019 Di. 02.06.
Sommerferien 2020 Mo. 29.06. - Di. 11.08.
Herbstferien 2020 Mo. 12.10. - Fr. 23.10.
Weihnachtsferien 2020 Mi. 23.12. - 06.01.


Stadtwerke begrüßen 2020 mit Duisburgs größter Silvesterrakete
Wenn in der Silvesternacht die Duisburgerinnen und Duisburger das neue Jahr mit buntem Feuerwerk stimmungsvoll einläuten, senden auch die Stadtwerke allen Bürgern an Rhein und Ruhr einen besonderen Neujahrsgruß. Der Stadtwerketurm wird zu Duisburgs größter Silvesterrakete – natürlich ohne tatsächlich in die Luft zu gehen.
Mit Einbruch der Dunkelheit lohnt sich also ein Blick in Richtung Hochfeld zum Baudenkmal der Stadtwerke Duisburg AG. Die Stadtwerke wünschen allen Duisburgerinnen und Duisburgern einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2020. 970 Tage Dunkelheit Seit dem 6. Dezember 2018 erstrahlt der Stadtwerketurm nach 970 Tagen Dunkelheit wieder weithin sichtbar im altbekannten Grün.

In der Silvesternacht wird der Stadtwerketurm in Hochfeld zu einem bunten Neujahrsgruß. Foto: Stadtwerke Duisburg AG

Seit April 2016 war es dunkel und vielen Duisburgern fehlte die im Jahr 1999 installierte charakteristische grüne Beleuchtung des Stadtwerketurms in Hochfeld. Die Herausforderung für Lichtarchitekt Peter Brdenk aus Essen war schon vor Beginn der Arbeiten an dem neuen Beleuchtungskonzept klar.
Als Denkmal muss der Turm nach Abschluss der Arbeiten möglichst wieder so erstrahlen wie vorher – so schreibt es die Denkmalbehörde vor. Nur ohne die drei Rauchgasrohre. Denn die mussten im Rahmen der Rückbau-Arbeiten aufwändig demontiert werden.

Ohne die drei Rohre fehlte natürlich eine riesige Reflexionsfläche für das Licht. Deshalb mussten Zahl und Anordnung der neuen Leuchtmittel genau durchdacht werden, um ein optimales Lichtbild zu erzeugen. Das überzeugende Ergebnis entsteht durch eine Kombination aus verschiedenartig geformten LEDLeuchtkörpern, darunter 180 Strahler und 256 Meter Lichtlinien.
Sie illuminieren die filigrane Stahlkonstruktion des Seite 2 von 2 Stadtwerketurms so, dass sie in der Dunkelheit perfekt zur Geltung kommt. Um die Leuchtmittel mit Strom zu versorgen, waren 4.500 Meter Kabel notwendig, 2.400 Meter davon in der Vertikalen innerhalb der Aufzugröhre in der Mitte des Turms. Weitere Informationen zum Turm gibt es auch im Internet unter www.stadtwerketurm.de.

Feuerwehr in der Silvesternacht: 35 Einsätze im Rettungsdienst und 34 Einsätze im Brandschutz - Massenkarambolage auf der A3

Kalt ist Kult' - Neujahrsbad in der Wedau ist Kult
Vor zehn Jahren in der BZ: Schnee

Kein Brandschutz im Duisburger Zoo?
HSV-Fraktion im Rat der Stadt Duisburg fragt nach und fordert Aufrüstung!


6. Januar: Altschuldenschnitt: OB Link drängt Ministerpräsident zum Handeln  
Erst im vergangenen Herbst hat die Stadt Duisburg zum sechsten Mal in Folge einen ausgeglichenen Haushalt verabschiedet. Darüber hinaus wurden seit 2012 über 400 Millionen € alte Schulden abgebaut. Ein Erfolg, der durch eigene Anstrengungen möglich wurde, vor allem aber dank des sogenannten „Stärkungspaktes Stadtfinanzen“ der ehemaligen SPD-geführten Landesregierung.  
Dennoch ist Duisburg mit über 1.300.000.000€ weiterhin hoch verschuldet. Eine Last, die maßgeblich durch eine nicht ausreichende Finanzierung von Sozialleistungen durch Bund und Land verursacht wurde.
Deswegen begrüßt Oberbürgermeister Sören Link die Initiative des Bundesfinanzministers Olaf Scholz (SPD) für einen Altschuldenschnitt für die betroffenen Kommunen. Scholz hatte in Aussicht gestellt, die Hälfte aller kommunalen Schulden zu übernehmen.   Voraussetzung für diese Hilfe des Bundes ist allerdings, dass sich auch NRW finanziell beteiligt. Deshalb appelliert Link an Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), endlich den Worten Taten folgen zu lassen.  
„Wir müssen diese historische Gelegenheit für den Schuldenschnitt nutzen“, so Sören Link. „Der Bund hat den ersten Schritt gemacht, jetzt muss das Land nachziehen. Was wir uns nicht mehr leisten können, ist ein weiteres Hinhalten der NRW-Landesregierung. Die Menschen in Duisburg haben es verdient, dass sie endlich die Unterstützung bekommen, die sie ihrerseits jahrelang für andere Regionen beispielsweise im Wege der Aufbauhilfe-Ost geleistet haben“, so Link weiter.

8. Januar:
A59: Ausbau zwischen Autobahnkreuz Duisburg und Anschlussstelle Duisburg-Marxloh in Hochlage  
Die A59 wird zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und der Anschlussstelle Duisburg-Marxloh in Hochlage auf sechs Spuren ausgebaut. Das hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) am 8. Januar 2020 nach intensiven Untersuchungen und einem aufwändigen Entscheidungsprozess entschieden.  
Die Entscheidung des BMVI basiert auf detaillierten Untersuchungen durch den Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen.
Auf Basis der vom BMVI vorgegebenen Kriterien hat Straßen.NRW in einem umfassenden Abwägungsprozess zunächst 16 Streckenvarianten und 20 Ausbauvarianten der Knotenpunkte untersucht. Anschließend wurden die Voraussetzungen für eine Tunnelvariante und eine Hochstraßenvariante geprüft. In diesen Prozess wurden unter anderem K.o.-Kriterien einbezogen. Dazu gehören zum Beispiel erhebliche Eingriffe in die Bebauung und besondere Randbedingungen wie die Führung der U-Bahn.
Untersuchungen zu Machbarkeit und Umweltverträglichkeit führten schließlich zu zwei möglichen Varianten Tunnel (C1T) und Hochstraße (C1H). Bei beiden Varianten würde der überwiegende Teil der Anlieger (99 Prozent der Anlieger) vom Lärm entlastet. Die Belastung sinkt demnach um drei Dezibel.  
Ausschlaggebend für die Entscheidung des Bundes zu Gunsten der Hochlage sind mehrere Gründe:  
- Die Bauzeit für eine Hochstraße ist mit sechseinhalb Jahren deutlich kürzer, als eine Tunnelbauzeit von zwölf Jahren. In dieser Zeit müssten die Anschlussstellen Ruhrort und Meiderich für sechs Jahre gesperrt und der Verkehr innerstädtisch geführt werden.
- Der Bau in Hochlage ist ohne dauerhafte Sperrungen zu realisieren. Eine Hochstraße kostet 500 Millionen Euro weniger als die Tunnelvariante (1,6 Mrd. Euro).
- Für den Bau einer Hochstraße müssen weniger Gebäude abgerissen werden als für den Tunnel.  
 Straßen.NRW lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Info-Veranstaltung rund um das Ausbauprojekt ein. Diese findet am Mittwoch, 22. Januar, in der Gebläsehalle im Landschaftspark Duisburg-Nord statt.

Die Ausbaustrecke (Copyright Geobasisdaten: mit Genehmigung von GEObasis.NRW vom 01.01.2017)


Kommentar zur Entscheidung zum A59-Ausbau in Hochlage
Nun haben Ministerien von Bund und Land unter Einbeziehung von StraßenNRW entschieden, dass Bürgerwille zur kommunalen Selbstgestaltung bzw. Planungen in die Zukunft für nachfolgen Generationen nicht erwünscht sind. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis mit dem Kurzzeitblick analog zur ausschließlich betriebwirtschaflichen Denke zu Zeiten der Niedrigzinspolitik ist maßgebend.
Die Entwicklung ganzer Stadtteile ist mit der Hochlage damit auf Dauer vom Tisch, Mögliche urbane Gestaltung von Freiflächen wie es bei der Deckelung der A59 rund um den Hauptbahnhof mit "geschenkte" Fläche von 20.000 Quadratmetern ist damit gestorben. Zu Recht werden nachfolgende Generation sich daran stoßen. Aber: Die Lokalpolitik muss hier unbedingt in Schutz genommen werden. Sie hat versucht weitsichtig im Sinne der Bürger zu planen und wurde wieder einmal ausgebremst.
Das ist wie bei der Verschuldung der NRW-Kommunen - hier maßgeblich im Ruhrgebiet - wo Bundesgesetze und Verpflichtungen dem Kommunen aufgehalst aber monetär nicht ausgeglichen werden. Wieder einmal hat der ausschließlich kurzsichtige und nur monetäre Blick einer ganzen Region die Zukunft "verbaut". Wie anfällig die Hochlagen sind belegt das Beispiel Marientor-Hochbrücke - zumal die Wetterextreme hier deutlich mehr Kosten verursachen werden als jetzt dargestellt. Tunnellösungen sind teurer, aber sie bieten Chancen für die Nutzung oberhalb. Was bleibt ist erneut der Frust auf das  Bundesverkehrsminsterium sowie gegenüber NRW-Verkehrsminister Wüst, die sich vehemt gegen eine langfristig vernünftige und für Folgegenerationen dauerhafte Planung der Kommunen stellen. Harald Jeschke



Das Aus für die A59 Tunnellösung – Historische Chance für Meiderich und Alt-Hamborn vertan
 
Mit der Erklärung von Bundesverkehrsminister Scheuer, den Ausbau der A59 in Meiderich und Alt-Hamborn nicht in einer Tunnellösung zu ermöglichen, wird eine Historische Chance, die beiden Stadtteile räumlich wieder zu vereinen, aufgegeben.
„So ist das, wenn die Landesregierung ganze Regionen aufgibt und sich nicht mehr kümmert“, empören sich die SPD Landtagsabgeordneten Frank Börner und Ralf Jäger. „Früher waren Stadtentwicklung und Verkehr mit Mike Groschek in einem Ministerium vereint, so konnte man kreative Lösungen erarbeiten. Jetzt wird nur noch das Notwendigste gemacht!“.
Der Neubau der Berliner Brücke und die Erneuerung der Trasse nach Norden ist bautechnisch nicht weiter zu verschieben. Die Erweiterung auf 6 Spuren bei einem Neubau ist aufgrund des Verkehrsaufkommens zwingend notwendig.
„Das Landesverkehrsministerium hat in Berlin nie angemeldet, dass die Menschen den Tunnel wollen. Nicht ein einziges Wort ist über den Bürgerwillen gefallen. Stattdessen streicht man in Berlin gerne das Steuerzahlergeld ohne einen Cent aus dem NRW Haushalt zu nehmen und baut etwas was keiner will. Die Verkehrsminister in Bund und Land machen eine Politik die niemand möchte und auch mit keinem abgestimmt ist“, betont SPD Bundestagsabgeordneter Mahmut Özdemir.

10.01.:

 Eine Millionen Euro für den Duisburger Sport

Der Vorsitzende des Betriebsausschusses DuisburgSport und SPD-Ratsherr Herbert Mettler freut sich, dass der städtische Eigenbetrieb DuisburgSport die Sportvereine auch im Jahr 2020 bei Investitionen wieder umfangreich unterstützt.  

„Duisburg ist und bleibt eine Sportstadt. Wir sind stolz auf unsere vielen verschiedenen Sportvereine. Diese stehen für den Zusammenhalt und das Engagement innerhalb unserer Zivilgesellschaft“, lobt Ratsherr Herbert Mettler die Duisburger Sportvereine. „Ohne Investitionen in die Sportstätten unserer Vereine ist der Fortbestand unserer Sportvereinskultur in Duisburg auf Dauer jedoch nicht möglich. Daher ist es wichtig, dass kontinuierlich Investitionen getätigt werden, um auch in Zukunft die Vielzahl der verschiedenen Sportarten in Duisburg zu erhalten. Deshalb unterstützt DuisburgSport auch in diesem Jahr mit insgesamt 700.000 Euro die Duisburger Sportvereine.“

 

Neuer Kunstrasen, neue Kabinen, neuer Hallenboden oder Reparaturen am Vereinshaus: Die eingereichten Anträge der Duisburger Sportvereine sind auch in diesem Jahr vielfältig. Aus allen sieben Stadtbezirken wurden zahlreiche Anträge eingereicht.

 

„In diesem Jahr gibt es erstmalig auch zusätzlich 300.000 Euro für die Sanierung von Kunstrasenplätzen. Viele Vereine haben bereits bei dem Umbau zu einem Kunstrasenplatz eine große finanzielle Eigenleistung erbracht. Wir lassen auch hier die Vereine mit den anstehenden Folgekosten nicht alleine“, ergänzt der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Werner von Häfen abschließend.



15. Januar:
Baugenehmigung erteilt: neue Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW in Duisburg in der Wuhanstraße am Hauptbahnhof
Zum Jahresende 2019 hat das Immobilienunternehmen Aurelis die Baugenehmigung für den neuen Standort der HSPV NRW (Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW – vormals Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHöV) in Duisburg) erhalten.
Andrée Haack, Beigeordneter der Stadt Duisburg sowie Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, und Michael Buchholz, Leiter der Aurelis Region West, hatten mit ihren Teams innerhalb von knapp fünf Monaten alle Voraussetzungen für die Erteilung der Baugenehmigung geschaffen.
Das neue Duisburger Studienzentrum wird Kursräume, eine Bibliothek, eine Kantine sowie Büros für Dozenten und Verwaltung und 398 Tiefgaragenplätze auf einer Bruttogeschossfläche von rund 31.220 Quadratmetern haben. An der HSPV NRW studieren die angehenden Nachwuchskräfte von Polizei, Kommunal- und Landesverwaltung sowie der Rentenversicherung des Landes.
Die Fachhochschule mit mehr als 12.000 Studierenden an zehn Studienorten ist eine Einrichtung im Geschäftsbereich des Ministeriums des Innern. Am Standort Duisburg werden rund 2.000 junge Menschen studieren.
Das Fachhochschulprojekt im Quartier 1 der Duisburger Freiheit nimmt Aurelis in Zusammenarbeit mit den Architekten Heinle, Wischer und Partner (Köln) und dem Projektsteuerer Drees & Sommer (Düsseldorf) in Angriff. Gebaut wird das Objekt von HOCHTIEF als Generalunternehmer. Baubeginn soll bereits im März 2020 sein. Im August 2022 wird die HSPV NRW laut Planung ihren Betrieb in der Wuhan-Straße aufnehmen.
Für Dezernent Andrée Haack ist die zügige Entwicklung am Bahnhof keine Überraschung: „Der Standort eignet sich hervorragend für Büros und Bildungseinrichtungen, das hat bereits das starke Interesse des Landesamtes für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz (LANUV) an einer Ansiedlung an gleicher Stelle gezeigt.“
„Inzwischen haben wir durch Neubauprojekte, Sanierungen und Ankäufe eine dreistellige Millionensumme im Quartier 1 und in weitere Liegenschaften in Duisburg investiert“, bilanziert Michael Buchholz. „Besonders hervorzuheben ist die zielführende Zusammenarbeit mit der Stadt, die ihren Teil dazu beigetragen hat, diese Entwicklungen zeitnah zu ermöglichen.“
Ein hoher Anteil der AurelisInvestitionen entfiel dabei auf die Renovierung des Südflügels des Duisburger Bahnhofsgebäudes, den Bau des Verwaltungs- und Laborgebäudes für das LANUV, die Errichtung des Parkhauses und den Ankauf von Gewerbeparks im linksrheinischen Teil Duisburgs.
Zurzeit stehen im Quartier 1 der Duisburger Freiheit noch drei freie Baufelder (insgesamt rund 10.500 Quadratmeter Grundstücksfläche) zur Verfügung. Dort wird die Aurelis in Zukunft weitere Neubauprojekte realisieren.


 15. Januar: Bund: Fahrplan für Kohleausstieg steht
- Dänischer Logistikkonzern baut Distributor-Gate mit 300 Arbeitsplätzen im Hafen
- Sitzung der Bezirksvertretung Mitte
Fünf neue Straßen in Duisburg-Mitte, Bebauungsplan Wanheimerort, Neue Feuerwachen, Verkaufsoffene Sonntage, Sporthalle Steinbart Gymnasium

17. Januar:  Infoveranstaltung zum A59-Ausbau in Hochlage in Duisburg

 


22.01.: Binnenschifffahrtsmuseum erhält Förderung durch den LVR  
Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Ruhrort erhält für die Erforschung der Sozialgeschichte der Binnenschifffahrt im Rheinland Fördermittel vom Landschaftsverband Rheinland. Das dreijährige Projekt finanziert sich auch durch die Unterstützung örtlicher Betriebe, des Fördervereins und der Mercatorstiftung.   „Wir sind nun in der Lage, dieses wichtige Thema wissenschaftlich aufzuarbeiten“, freut sich Kulturdezernent Thomas Krützberg.
„Die letzte Generation ehemaliger Schifferkinder, die uns aus erster Hand Auskunft  über das Leben an Bord geben kann, ist mittlerweile im Rentenalter. Mit dem Projekt soll Wissen bewahrt und dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.“  
Auch das eigene Archiv des Museums wird nach Informationen über den Alltag der Schifferfamilien ausgewertet. Es ist geplant, über die Ergebnisse des Projektes eine Ausstellung im Museum zu erstellen, diese soll danach zumindest in Teilen in die Dauerausstellung integriert werden.  
Die Projektstelle im Binnenschifffahrtmuseum soll in Kürze ausgeschrieben werden. Interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können sich dann auf der „Karriere bei der Stadt Duisburg“ Plattform online für die Stelle bewerben: https://www.duisburg.de/microsites/karriere/index.php.  


23.01.: Projektentwickler Blankbau und GBI errichten ein 214 Zimmer-Hotel für Premier Inn im neuen Mercatorquartier

Das Hotel an der Westspitze des neuen Mercatorviertels wird mit einer Ladenzeile und einer Büroimmobilie kombiniert / Premier Inn zielt auf anspruchsvolle und gleichzeitig kostenbewusste Business- und Freizeit-Gäste / Hervorragende Verkehrsanbindung

Premier Inn - Foto-Credit „HH Vision“

Im Duisburger Zentrum entsteht direkt gegenüber von Rathaus und Salvatorkirche ein neues Hotel mit 214 Zimmern. Das Premier Inn an der Westspitze des neu entstehenden Mercatorviertels zielt auf Freizeit- wie Business-Gäste, die Premium-Qualität mit komfortabler Ausstattung und gleichzeitig ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis schätzen.
Drei große Panorama-Suiten im obersten von fünf Stockwerken, einem Staffelgeschoss, ermöglichen dann einen Blick über die Stadt in Richtung Westen. Mitte 2020 soll mit dem Bau entlang der Gutenberg- und Oberstraße begonnen werden, zwei Jahre später ist die Fertigstellung geplant. Bei der Errichtung der Immobilie kooperieren zwei Projektentwickler: die Duisburger Blankbau-Gruppe und die GBI Unternehmensgruppe.
„Dieser herausragende Standort im Stadtzentrum soll mit der Kombination eines Hotels, einer Ladenzeile im Erdgeschoss und einer angrenzenden Büroimmobilie optimal genutzt werden“, sagt Dr. Volker Flemming, Geschäftsführender Gesellschafter der Blankbau-Gruppe: „Um ein Hotel höchster Qualität und zudem eine starke Marke als Ankermieter zu bekommen, wollten wir gemeinsam mit den besten Experten für Hotels entwickeln, und das ist eindeutig die GBI als größter Hotel-Projektentwickler Deutschlands.“

Die zum Whitbread Konzern gehörende Hotelmarke Premier Inn ist im Heimatmarkt Großbritannien führend und seit der – in Kooperation mit der GBI erfolgten – Eröffnung des ersten Hauses 2016 im Frankfurter Europaviertel auch in Deutschland erfolgreich. Inzwischen umfasst das Portfolio insgesamt bereits 48 Projekte.
„Dass dazu nun auch Duisburg als wichtiger Standort einer wirtschaftsstarken Region gehört, freut uns sehr“, betont Dr. Michael Hartung, Managing Director und Director Development für Premier Inn Deutschland: „Und die hervorragende Lage unseres neuen Hauses direkt gegenüber dem Rathaus ist umso
erfreulicher.“ Das westliche Ruhrgebiet nimmt Premier Inn ohnehin verstärkt ins Visier. Vor dem Duisburger Prestigeobjekt wurde bereits eine Neubau-Entwicklung am Essener Hauptbahnhof gestartet.

Die GBI beobachtet den Markt in Duisburg ebenfalls seit Jahren genau. „Die zentrale Hotellage im Mercatorviertel hat als Standort ein riesiges Entwicklungspotenzial. Das ist ein toller Start in diesem Markt“, sagt Clemens Jung, Vorstand der GBI Holding AG. Hotelgäste wie Büronutzer profitieren von den kurzen Wegen in die die Duisburger Innenstadt, zum Innenhafen sowie zum Hauptbahnhof.
Die hervorragende Verkehrsinfrastruktur umfasst auch den schnellen Anschluss an mehrere Autobahnen und den Düsseldorfer Flughafen, der in etwa fünfzehn Minuten erreicht ist. Das Haus im Zentrum Duisburgs ist bereits die sechste Entwicklung der GBI für Premier Inn. Neben dem ersten Hotel in Frankfurt umfasst die erfolgreiche Zusammenarbeit inzwischen auch Leipzig, Düsseldorf, Hamburg und Nürnberg. „Diese Erfahrung zeigt uns, dass Premier Inn zu dem tollen Standort in Duisburg ideal passt“, so GBI-Vorstand Jung.

Einbindung der angrenzenden Wohnquartiere

Das Mercatorviertel ist benannt nach dem berühmten Kartographen und Globen-Hersteller Gerhard Mercator, der im 16. Jahrhundert in Duisburg lebte und als einer der berühmtesten Bürger in der Stadtgeschichte gilt. Der dem Konzept für das Quartier zugrunde liegende Bebauungsplan wurde vom Rat der Stadt bereits in seiner Sitzung vom 25.11.2019 verabschiedet. Danach wird sich durch eine Blockrandbebauung entlang der Gutenberg- und Oberstraße ein großstädtisches Ambiente entwickeln.
Das ermöglicht gleichzeitig die Einbindung der angrenzenden Wohnbauquartiere. Besucher können sich künftig entlang der kleinen Geschäftszeile im Erdgeschoss des Hotel-Gebäudes an der Gutenbergstraße oder auch durch den Innenhof des Objekts in Richtung Rathaus orientieren. Dabei erreichen sie auf der Nordwestseite das Mercatorhaus, das ehemalige Wohnhaus von Gerhard Mercator. Für dieses plant eine Duisburger Bürgergenossenschaft den Wiederaufbau nach dem historischen Vorbild.
Ebenfalls rekonstruiert wird das benachbarte Ott-Vogel-Haus, benannt nach dem ebenfalls im 16. Jahrhundert in Duisburg lebenden ehemaligen Bürgermeister der Stadt. Durch das Tor neben dem Ott-Vogel-Haus erreicht man künftig die Oberstraße mit Blickrichtung Innenhafen. Wichtig ist auch die mit dem Projekt verbundene Schaffung weiterer Stellplätze.

Die vom international renommierten Büro für Architektur und Städtebau RKW Architektur + erstellte Konzeptplanung für das Objekt mit einer Gesamtfläche von rund 10.700 Quadratmetern wird nun präzisiert und das offizielle Genehmigungsverfahren gestartet. Der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link ist voller Vorfreude: „Das neue Mercatorviertel steht für die lebendige Historie Duisburgs, die wir durch eine einzigartige Form der Stadtentwicklung zukunftsfähig machen. Von der Kombination eines Hotels mit Ladenzeile und angrenzender Büroimmobilie verspreche ich mir wichtige Impulse für unsere Innenstadt."

BV Neudorf zeichnet drei Neudorfer Bürger mit dem Ehren-Glas-Award aus

30. Januar:

Sondersitzung des Stadtrates am 30. Januar:
6-Seen-Wedau beschlossen (Grüne und Linke dagegen), Neese als Krützberg-Nachfolgerin gewählt

 

Schlimm? Eine sehr deutliche Rats-Mehrheit hat sich für 6-Seen-Wedau entschieden!

Bundesweit auch auf der Immobilienmesse in München sorgte 6-Seen-Wedau für Aufsehen. Nicht nur wegen der Größe. Das  eine von der Deutschen Bahn hinterlassene Riesenbrache nun für dringend benötigten Wohnraum in ein neues Wohngebiet umgewandelt wird ist der entscheidende Punkt. Die Bahn oder ihr Immobilienvermarkter Aurelis besitzen noch reichlich von diesen Brachen. Somit wird auch für andere Kommunen diese Möglichkeit offen stehen - wenn alle wie für 6-Seen-Wedau dazu bereit sind.
Dass nach fünf Jahren Disskusion um diese Art der Planung ein Schlusstrich gezogen wird ist zu begrüßen. Dass Duisburg mehr sozialen Wohnraum braucht ist unbestritten wie auch die Tatsache, dass das Hauptproblem der neuen Siedlung der Verkehr sein wird. Und die wirklich reichen Düsseldorfer legen Wert auf ihren Standort und Auto-Kennzeichen. Ihre Kinder dagegen könnten sich wie Duisburger Bürger für das neue Wohngebiet interessieren.
Das Riesenprojekt aber grundsätzlich abzulehnen ist schon fast fahrlässig zu nennen. 1000 Vorlagengseiten zur Aufarbeitung der Bürgeranregungen oder auch Beschwerden ist einmalig. Und Nachbesserungen bzw. die Feinjustierungen werden das Projekt ohnehin begleiten. Wer sich  jetzt immer noch nicht mitgenommen fühlt muss sich erinnern, dass in einer Demokratie die Mehrheit entscheidet. Harald Jeschke

Bisher keine Verdachtsfälle auf Coronavirus Stadt ist gut vorbereitet   

 Zunächst vorweg: Auch wenn in den Sozialen Medien immer wieder anders lautende Gerüchte kursieren, gibt es in Duisburg aktuell keinen Verdachtsfall.   Infektionen mit dem neuen Coronavirus nehmen in China weiter zu. Das Robert-Koch-Institut und das Landeszentrums Gesundheit NRW rechnen mit weiteren Fälle auch in Deutschland.
Vor dem Hintergrund der auch in Duisburg anlaufenden Grippewelle empfiehlt das Gesundheitsamt, sich generell an grundlegende Hygieneregeln zu halten, um eine Verbreitung von Grippe- oder möglicherweise eingeschleppten Coronaviren zu vermeiden. Dazu gehört beispielsweise das Husten in den Ärmel, das Waschen der Hände vor Kontakt der Hände zu Mund und Augen sowie vor dem Essen und Trinken.
Weitere Informationen zum Infektionsschutz gibt es auf der Homepage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www. Infektionsschutz.de.  

Das Gesundheitsamt ist auf einen möglichen Verdachtsfall vorbereitet und stellt die Einhaltung der Vorgaben des Robert Koch Institutes (RKI) sicher. Danach müssen möglicherweise eingeschleppte Erkrankungen nach Deutschland frühzeitig dem Gesundheitsamt gemeldet werden, um weitere Ansteckungen einzudämmen. Aktuell gelten als Krankheitsverdächtige vor allem die Menschen, die bis 14 Tage nach einem Kontakt zu einem Coronavirus-Erkrankten oder nach einem Aufenthalt in bestimmten Landesteilen in China hohes Fieber entwickeln.
Diese Falldefinition wird ständig durch die Weltgesundheitsorganisation und das Robert-Koch-Institut aktualisiert. Bei einem Verdachtsfall werden die Betroffenen in einer Klinik abgesondert und auf das Virus untersucht. Würde sich der Verdacht bestätigen, ermittelt das Gesundheitsamt der Stadt Duisburg weitere enge Kontaktpersonen und überwacht sie über 14 Tage auf Krankheitszeichen hin (zweimal täglich Fieber messen). Gegebenenfalls müssen die Betroffen während dieser Zeit zu Hause isoliert werden.
Informationen des Robert-Koch-Institutes zum Coronavirus findet man unter www.rki.de.Das Gesundheitsamt steht im ständigen Austausch mit den Ärzten und Kliniken der Stadt, gemeinsam wird die Entwicklung der Lage beobachtet und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen eingeleitet.  
Rückkehrer aus den Risikogebieten in China finden entsprechende Verhaltenshinweise auf der Homepage der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de, Stichwort Coronavirus, in Deutsch, Englisch und Chinesisch.  
Allgemeine Informationen gibt es außerdem auf den Seiten des

Bundesgesundheitsministeriums (www.bundesgesundheitsministerium.de).


Februar

9. - 10. Februar: Sturmtief Sabine über Duisburg

Wer zahlt bei Sturmschäden?


Die Wohngebäudeversicherung zahlt Schäden an Gebäuden. Quelle: WetterOnline

Schäden am Auto: Die Teilkaskoversicherung erstattet in der Regel die kompletten Kosten für verbeultes Blech oder kaputte Scheiben am Auto.

Schäden am Auto zahlt die Teilkaskoversicherung. Quelle: WetterOnline

- Orkantief SABINE

Die Karte zeigt in Rot, wo Sturmböen von mehr als 100 Stundenkilometern drohen. Quelle WetterOnline

 
Unwetterwarnung - Stand 9. Februar 16:30  Uhr
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine "Unwetterwarnung" unter www.dwd.de, auf YouTube unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht.


Auswirkungen des Sturmtiefs Sabine auf das Stadtgebiet Duisburg

Die Feuerwehr Duisburg bereitete sich ab dem frühen Sonntag Nachmittag auf die Sturmlage vor. Die Kommunikationswege, Fahrzeuge und Gerätschaften wurden überprüft. Wie erwartet, nahmen im Laufe des frühen Abends die Einsätze der Feuerwehr Duisburg zu. Da die Wetterprognosen ein weiteres, hohes Einsatzaufkommen erwarten ließen, wurden die Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr frühzeitig besetzt. Zudem wurden THW Kräfte in Bereitschaft versetzt. Zusätzlich wurden weitere Sonderfahrzeuge, darunter drei zusätzliche Drehleitern, durch Personal der Freiwilligen Feuerwehr, in den Dienst genommen.
Bis zum Morgen bearbeiteten die insgesamt 475 Einsatzkräfte aus Berufs, Freiwilliger Feuerwehr und THW, 113 sturmbedingte Einsätze im gesamten Stadtgebiet ab. Hierzu zählen die Beseitigungen von umgestürzten Bäumen, herabgestürzten Ästen und losen Bauteilen. Im Tagesgeschäft wurden weitere 105 Rettungsdienst- und 12 Feuerwehreinsätze bearbeitet. Bei einem der Unwettereinsätze wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Er konnte das Krankenhaus jedoch, nach ambulanter Behandlung , wieder verlassen.

Sturmtief Sabine: Wald vorerst nicht betreten  
Die Forstverwaltung der Stadt Duisburg rät dringend davon ab, in den nächsten Tagen den Wald zu betreten. Nach einem ersten Eindruck ist die erste Nacht des Sturmtiefs Sabine zwar bisher relativ glimpflich verlaufen. Da jedoch sowohl heute über Tag als auch in der kommenden Nacht weitere Sturmböen angesagt sind, sollten die Waldbesucher zu ihrer eigenen Sicherheit das Betreten des Waldes in den nächsten Tagen vermeiden.  
Die Lage ist auch deshalb problematisch, weil zahlreiche Bäume durch die vergangenen beiden Trockenjahre geschwächt und geschädigt sind, so dass ihre Standfestigkeit bei diesen Windeinwirkungen eingeschränkt ist. Generell erfolgt das Betreten des Waldes auf eigene Gefahr. Ganz besondere Vorsicht gilt abseits der befestigten Wege. Weil hier aus ökologischen Gründen auch absterbende Bäume stehen, ist die Gefahr besonders groß.

Sturmtief Sabine sorgt auch am Montag für Flugausfälle
Reisende sollten ihren Flugstatus checken - Bahn stellt Fernverkehr ein
Sturmtief Sabine hält auch am Montag Nordrhein-Westfalen und den Luftverkehr in Atem. Nachdem die Fluggesellschaften am Sonntag 120 Starts und Landungen aus Sicherheitsgründen am Düsseldorfer Airport abgesagt hatten, wurden für Montag bereits 100 von ursprünglich geplanten 570 Flugbewegungen annulliert (Stand: 18:00 Uhr). Passagiere, die am Montag eine Flugreise gebucht haben, werden daher weiterhin gebeten, sich vor Anreise zum Flughafen über den Status ihres Fluges auf der Website ihrer Airline zu informieren. Die Besucherterrasse des Flughafens bleibt auch am Montag wetterbedingt geschlossen.



DB: Regionale Verkehrsmeldungen - Stand 9.2. 20 Uhr

Auch im Regionalverkehr kommt es durch das Sturmtief zu erheblichen Einschränkungen und vielfach zu Einstellungen des Verkehrs. Der Schwerpunkt der Unwetter liegt derzeit im Nordwesten und Westen Deutschlands und verlagert sich in der Nacht Richtung Süden. Die aktuelle Lage wird fortlaufend für alle Regionen auf bahn.de/aktuell veröffentlicht

Zugverkehr in Abellio-Netzen beeinträchtigt
Aufgrund der durch das Sturmtief „Sabine“ zu erwartenden Beeinträchtigungen kommt es zu Einschränkungen im gesamten Zugverkehr der Abellio Rail NRW. Im weiteren Tagesverlauf ist mit einer Einstellung des Betriebs zu rechnen.   Fahrgäste werden gebeten, sich darauf einzustellen und ihre Fahrten, sofern möglich, zu verschieben. Information zur aktuellen Lage sind über die bekannten Auskunftsmedien zu erhalten. Die Fahrgäste werden außerdem über www.zuginfo.nrw informiert.
In den frühen Morgenstunden des 10.02.2020 werden die Strecken nach und nach durch DB Netz auf Schäden überprüft. Der Verkehr ist auf einzelnen Linien wieder aufgenommen. Allerdings verkehren die Züge mit einer verminderten Geschwindigkeit. Reisende müssen sich darauf einrichten, dass es deshalb am Montagmorgen noch zu Zugausfällen und hohen Verspätungen kommen kann. Fahrgäste werden gebeten, sich kurzfristig vor Reiseantritt über Ihre Verbindung zu informieren und sollten auf die Lautsprecherdurchsagen an den Bahnhöfen achten.
Abellio update 15 Uhr:

Der Verkehr ist seit dem Morgen des 10.02.2020 wieder aufgenommen worden. Fahrgäste müssen sich weiterhin darauf einrichten, dass es nach wie vor in allen Netzen zu Zugausfällen, (Teil-)Sperrungen und Verspätungen kommen kann. Es werden nach Möglichkeit Ersatzverkehre mit Bussen eingerichtet. Reisende sind angehalten sich kurzfristig vor Reiseantritt über die jeweilige Verbindung zu informieren (www.zuginfo.nrw) sowie auf die Lautsprecherdurchsagen an den Bahnhöfen zu achten.  
Kulanzregelungen „Sturmtief Sabine“  
Alle bereits gekauften Tickets für die Reisetage 09.02.2020 bis einschließlich 11.02.2020 behalten ihre Gültigkeit und können bis mindestens Dienstag, 18.02.2020 genutzt werden. Fahrgäste können die Tickets entweder kostenfrei dort stornieren, wo sie gekauft wurden oder bis eine Woche nach Störungsende flexibel nutzen. Dies gilt auch für zuggebundene Tickets. Es gelten die Bestimmungen des jeweiligen Verkehrsunternehmens. Für die Erstattungen ist der Erstattungsantrag unter folgendem Link zu nutzen: https://www.abellio.de/sites/default/files/downloads/abr_nrw_erstattungsantrag_
20192020.pdf

DB: Erhebliche Beeinträchtigungen
Aufgrund der ständig steigenden Unwetterschäden können für den Montag früh bundesweit im Regional- und Fernverkehr keine zuverlässige Betriebsaufnahme gewährleisten. Erst nach Sichtung der Schäden im Rahmen von Erkundungsfahrten und erforderlichen Reparaturarbeiten werden die Strecken sukzessive wieder freigegeben. Es ist leider schon jetzt absehbar, dass die Störungen den ganzen Tag über andauern werden.


DB: Aufenthaltszüge bewähren sich

Mehrere hundert Reisende nutzten heute Nacht die von der DB bereitgestellten Aufenthaltszüge. In Hannover Hbf zum Beispiel wurden 110 Reisende gezählt, in München Hbf waren es 80. Die Kapazitäten wurde jedoch bei weitem nicht ausgenutzt. Insgesamt standen 36 Züge an 23 Bahnhöfen bereit. Bundesweit hatte die DB die ganze Nacht hindurch zahlreiche zusätzliche Mitarbeiter im Einsatz, die die Reisenden an den Bahnhöfen und in den Zügen betreuten. Auch die kostenlose Hotline wurde stark in Anspruch genommen.


Straßen.NRW-Meistereien nach langer Nacht weiter im Sturm-Einsatz
 

Sturmtief Sabine hat für die Straßen.NRW-Meistereien in der Nacht für viel Arbeit gesorgt. Und auch seit dem Morgen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter im Einsatz, um unpassierbare Straßen zu sperren oder Sturmschäden zu beseitigen.
"Unsere Meistereien hatten mit Blick auf den angekündigten Sturm ihre Verkehrssicherungsbereitschaften verstärkt. Eine Entscheidung, die sich ausgezahlt hat", sagte Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin von Straßen.NRW. Dort, wo die starken Böen Schäden angerichtet hatten, "konnten wir so schnell reagieren. Mein Dank geht an diese Kolleginnen und Kollegen für ihren nicht ungefährlichen Einsatz."

Vor allem in den waldreichen Regionen hatten die Meistereien Motorsägen und Absperrmaterial bereitgestellt. Eine für Sonntag angesetzte Brückenprüfung an der A45 bei Olpe war schon vorsorglich wegen der Sturmwarnung abgesagt worden.

Am Sonntagabend musste die A45 dann in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen Kreuz Hagen und Hagen-Süd voll gesperrt werden. Ein umstürzender Baum war auf die Lärmschutzwand gefallen und hatte dabei auch noch ein Fahrzeug getroffen. Der Fahrer blieb unverletzt.
Bis zum Morgen blieb die Autobahn gesperrt, da es wegen des Sturms und der Dunkelheit nicht möglich war, in der angrenzenden Waldfläche sicherzustellen, dass nicht weitere Bäume umstürzen. Jens Kaminski, Leiter der Straßen.NRW-Autobahnmeisterei Lüdenscheid: "Wir werden heute mit dem Eigentümer des Waldstücks vor Ort schauen, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind."
Auch die A4 bei Kerpen musste in Fahrtrichtung Köln voll gesperrt werden, die Sperrung wurde aber am Morgen wieder aufgehoben.  

Neben umgestürzten Bäumen und heruntergerissenen Ästen mussten die Straßen.NRW-Autobahnmeistereien auch umgewehte Baustellenbeschilderungen sichern. "Wir haben für heute in unserem Bereich alle Tagesbaustellen abgesagt", so Christoph Heer, Leiter der Straßen.NRW-Autobahnmeisterei Freudenberg. Stattdessen sei man angesichts des weiterhin angekündigten stürmischen Wetters mit Kontroll- und Sicherungsarbeiten befasst.

Auf folgenden Autobahnen gab es darüber hinaus wegen umgestürzter Bäume Einschränkungen:  

  • A1: in Fahrtrichtung Bremen musste eine 25 Meter hohe umgestürzte Pappel in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Schwerte beseitigt werden. Dazu wurde die Autobahn kurzzeitig voll gesperrt.  

  • A3: Arnheim Richtung Oberhausen, zwischen Rastplatz Elsholt und Hamminkeln Gefahr durch einen umgestürzten Baum.

  • A3: Frankfurt - Köln, zwischen Siebengebirge und Kreuz Bonn/Siegburg in beiden Richtungen Gefahr durch umgestürzte Bäume.

  • A4: Heerlen/Aachen - Köln, zwischen Elsdorf und Kreuz Kerpen in beiden Richtungen Gefahr durch umgestürzte Bäume.

  • A4: zwischen Überleitung Kreuz Köln-Gremberg und Köln-Poll in beiden Richtungen Gefahr durch umgestürzte Bäume.

  • A46: Heinsberg Richtung Düsseldorf, zwischen Erkelenz-Ost und Kreuz Mönchengladbach-Wanlo Gefahr durch einen umgestürzten Baum.

  • A57: Nimwegen - Krefeld, zwischen Alpen und Rheinberg in beiden Richtungen Gefahr durch umgestürzte Bäume.

Mit Blick auf Sturmtief Sabine sieht Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek die jährlich von Oktober bis Februar laufende Gehölzpflegesaison als wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Zahlreiche so genannte Gefahrenbäume wurden dabei bereits gefällt. Als Folge der vergangenen zwei Dürresommer seien diese Bäume so geschädigt, dass Äste abbrechen oder der Baum ganz umstürzen kann.
"So haben wir an vielen Strecken Gefahren im Vorfeld beseitigen können", sagt Elfriede Sauerwein-Braksiek mit Blick auf die in einigen Bereichen kritisierte Gehölzpflege des Landesbetriebes. Allerdings warnt die Straßen.NRW-Direktorin auch, dass trotz aller Kontrolle ein Risiko bleibt: "Bei einem Sturm kann auch ein gesunder Baum umstürzen."



Bezirksregierung zur Orkanwarnung: Eltern können entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken
   
Schulministerium NRW: Oberste Priorität hat die Unversehrtheit der Schülerinnen und Schüler
Ab dem kommenden Sonntag (09.02.2020) bzw. der Nacht zum Montag (10.02.2020) erwartet der Deutsche Wetterdienst eine bundesweite Sturmlage. Aus dem Hinweis des DWD ergibt sich, dass noch keine regionalen Vorhersagen getätigt werden können. Vor diesem Hintergrund weist die Bezirksregierung Düsseldorf Eltern und Schüler auf folgendes hin:  
1.           Bei extremen Witterungsverhältnissen entscheiden die Eltern selbst, ob der Weg zur Schule zumutbar ist, und informieren die Schule unverzüglich darüber, dass ihr Kind am betreffenden Tag insofern am Unterricht nicht teilnehmen wird (vgl. Zf. 2.1 des Runderlasses des Kultusministeriums vom 29.05.2015 – BASS 12-52 Nr. 1).  
2.           Die Entscheidung über eine Schließung der Schule wegen extremer Witterungsverhältnisse liegt im Verantwortungsbereich des jeweiligen Schulträgers, der für die Sicherheit der Schulgebäude und des Schulgeländes verantwortlich ist. Außerdem ist er für die Schülerbeförderung zuständig. Bei seiner Entscheidung hat der Schulträger – unter Einbeziehung der Schulleitung – die konkrete örtliche Situation zu berücksichtigen und eine Abwägung der Gesamtumstände vorzunehmen. Dabei sind neben der Sicherheit des Schulgebäudes und des Schulgeländes auch Fragen der Schülerbeförderung, die Vermeidung von Unterrichtsausfall und der bestehende Betreuungsbedarf insbesondere für jüngere Schülerinnen und Schüler in den Blick zu nehmen.  
3.           Sofern die Schulleitung aufgrund extremer Witterungsbedingungen im Laufe des Tages den Unterricht vorzeitig beendet, so sind die Schülerinnen und Schüler im Schulgebäude weiterhin so lange zu betreuen, bis für alle Schülerinnen und Schüler ein gefahrloser Heimweg gewährleistet werden kann. Dabei ist insbesondere zu berücksichtigen, ob Schulbusse und der ÖPNV fahren bzw. ob die Eltern ihre Kinder abholen können.  
4.           Die Witterungsverhältnisse können zudem von Ort zu Ort sehr verschieden sein und demzufolge unterschiedliche Gefährdungssituationen mit sich bringen. Zudem können die Verkehrsverhältnisse uneinheitlich sein: Bei größeren Einzugsbereichen der Schulen können einige Schülerinnen und Schüler problemlos die Schule erreichen, während andere damit Schwierigkeiten haben.
Es wäre aber unverhältnismäßig, wenn beispielsweise bei partiellen Schulwegproblemen der gesamte Unterricht der Schule ausfällt und diejenigen, die die Schule erreichen, nicht unterrichtet, sondern lediglich betreut oder beaufsichtigt würden. Dass bei schwierigen Verkehrsverhältnissen Klassen zeitweise nur mit wenigen Schülerinnen und Schüler besetzt sein können, rechtfertigt insbesondere mit Blick auf die Schulpflicht und dem damit verbundenen Recht des einzelnen Kindes auf schulische Bildung keine Einstellung des Unterrichtsbetriebs.  
5.           Damit Schulträger bzw. Schulleitungen eine möglichst gesicherte Entscheidung über das Ob und Wann einer Schulschließung oder einer vorzeitigen Beendigung des Unterrichts treffen können, ist die Gefährdungseinschätzung der für Gefahrenabwehr zuständigen Behörden (Polizei, Feuerwehr) einzuholen. Zudem sollen die Informationen des Deutschen Wetterdienstes hinzugezogen werden. Auch die Bezirksregierungen stehen den Schulleitungen und Schulträgern für entsprechende Anfragen zur Verfügung.  



11. Februar:

E-Scooter-Verleih von „Bird“ startet in Duisburg  
Aufsteigen, antreten, abfahren: In Duisburg startet der E-Scooter-Verleih. Die Flotte des Unternehmens „Bird“ wird heute im Laufe des Tages in der Stadt verteilt und wartet auf die ersten Nutzer. Das Servicegebiet erstreckt sich vom erweiterten Innenstadtbereich über Neudorf, Duissern bis Ruhrort.  
Wie funktioniert der E-Scooter-Verleih?  
Um mit einem E-Scooter von Bird fahren zu können, benötigt man ein Smartphone, auf dem die entsprechende App geladen ist. Bei der einmaligen Registrierung ist auch die Zahlweise auszuwählen, wobei Kreditkarte oder Paypal möglich sind. Die App zeigt E-Scooter an, die in der Nähe abgestellt sind. Zum Start des Rollers muss lediglich ein QR-Code gescannt werden. Nach der Fahrt kann der Roller flexibel an geeigneten Stellen geparkt werden.  
Was ist bei der Nutzung zu beachten?  
E-Scooter zählen zu den Elektrokleinstfahrzeugen und unterliegen dadurch einer Reihe von gesetzlichen Regeln: So dürfen sie nur auf Radwegen, Radfahrstreifen sowie in Fahrradstraßen gefahren werden. Wenn diese fehlen, dürfen Nutzer auf die Fahrbahn ausweichen. Das Fahren auf dem Gehweg, in der Fußgängerzone und in Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung ist, selbst wenn dies für den Radverkehr zugelassen ist, für die kleinen E-Roller nicht erlaubt.  
In einer Selbstverpflichtung hat der Anbieter mit der Stadt Duisburg Regelungen vereinbart, die auf die Verkehrssicherheit, ein geordnetes Stadtbild sowie eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung abzielen:  
Die Scooter werden vom Anbieter maximal in Dreiergruppen aufgestellt, können aber von Nutzern wie Fahrräder fast überall abgestellt werden. Allerdings ist es in Bereichen wie der Fußgängerzone der Innenstadt, dem Kantpark sowie dem Portsmouthplatz technisch nicht möglich, den Leihvorgang zu beenden. So sollen zum Beispiel Fußgänger und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen durch die abgestellten Roller nicht behindert werden.  
Außerdem werden die Nutzer darauf hingewiesen, die E-Roller nicht in Grundstückszufahrten, im Bereich von Feuerwehrzufahrten sowie im Eingangsbereich von Gebäuden abzustellen.  
Darüber hinaus wird sich die Stadt Duisburg regelmäßig mit dem Verleihanbieter Bird austauschen, um das Angebot weiterzuentwickeln und die Sicherheit im Verkehr und Stadtbild zu optimieren.    

(Quelle: Böttner/Stadt Duisburg)


Abstellverbotszonenplan  

11. Februar:
Zehn Wahlbezirke in Duisburg müssen neu eingeteilt werden; 18 von 36 Wahlbezirke betroffen  
Die Stadt Duisburg muss ihre Wahlbezirke neu zuschneiden. Grund hierfür ist ein Urteil des Verfassungsgerichtshofes NRW vom 20. Dezember 2019. Bislang durfte laut Kommunalwahlgesetz NRW die Größe der Wahlbezirke gemessen an der durchschnittlichen Zahl der Einwohner*innen mit deutscher Staatsangehörigkeit bzw. der Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedstaates um bis zu 25 Prozent nach oben oder nach unten abweichen.
Der Verfassungsgerichtshof hat nun entschieden, dass nur eine Abweichung von 15 Prozent nach oben oder nach unten verfassungsrechtlich unproblematisch sei. Die Änderung der Toleranzgrenze betrifft fast alle großen Städte in Nordrhein-Westfalen und stellt diese vor erhebliche organisatorische und zeitliche Herausforderungen, da der Neuzuschnitt laut Gesetz bis zum 29.02.2020 erfolgt sein muss.  
Bei 10 von 36 Wahlbezirken gibt es höhere als die nun erlaubten Abweichungen. Stadtdirektor und Wahlleiter Martin Murrack: „Wir haben alles versucht, die Veränderungen so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig die räumlichen Zusammenhänge zu wahren. Durch den Änderungsbedarf bei 10 Wahlbezirken müssen wir 18 Wahlbezirke verändern. Davon sind allerdings nur rd. 14.000 Wahlberechtigte betroffen. Das entspricht ca. 3,8% der Wahlberechtigten.“  
Leider konnten aufgrund der neuen Zuordnungsregeln die Stadtbezirksgrenze im Süden nicht komplett eingehalten werden. Allein rechnerisch lagen alle fünf Wahlbezirke im Duisburger Süden im Durchschnitt über dem Toleranzwert von 15%.
Der Wahlausschuss berät über die Neuaufteilung am 18 Februar. Betroffen sind Wahlbezirke in Walsum, Meiderich, Rheinhausen, Mitte und Süd.

17. Februar: Aus für "the curve" am Innenhafen


DU aktiv – Bürgerplattform Duisburg ins Leben gerufen
Weitere Duisburger werden für ihre Stadt aktiv
Duisburger gründen Bürgerplattform „DU aktiv“ und widmen sich den Themenbereichen Jobcenter und Jugend, weitere Themen in Diskussion

Duisburg, 17. Februar 2020 - Am 16. Februar 2020 kamen 360 Menschen aus 16 zivilgesellschaftlichen Gruppen aus dem gesamten Duisburger Stadtgebiet im Rudolf-Schock-Saal der Mercatorhalle zusammen, um die Bürgerplattform Duisburg zu gründen. Mit Gründung der Bürgerplattform widmen sich die Gruppen konkreten Themen. So wird die Situation im Jobcenter Duisburg thematisiert, um die Bearbeitungszeiten sowie die EinzelfallBeratung im Gespräch mit den Entscheidungsträgern zu verbessern. Parallel werden Begleitungen der Klienten angeboten. Die Gruppen wollen zusätzlich daran arbeiten die Lebenssituation der Jugendlichen zu verbessern.
Vor allem die Schaffung neuer Freizeitangebote sowie die nachhaltige gesamtstädtische Planung steht im Fokus. Zudem werden Verkehrsthemen diskutiert. Der Gründung ging ein zweieinhalbjähriger Aufbauprozess voraus. In über 1000 Beziehungsgesprächen mit Menschen und Gruppen der Zivilgesellschaft sind Beziehungen entstanden, die die Grundlage der Zusammenarbeit an gemeinsamen Themen bilden.
Partner und Unterstützer
 Aus anderen Bürgerplattformen in Köln und Berlin wurden zur Gründung Grüße überbracht. Auch Gäste aus den Niederlanden teilten die Freude auf der Bühne. Prof. Dr. Leo Penta (DICO, Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin) begrüßte den neuen Zusammenschluss und signalisierte weitere Unterstützung bei der Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort.

Der Aufbauprozess wurde von einem Unterstützerkreis aus Unternehmen und Stiftungen finanziert. Die weitere Finanzierung wird nun teilweise von den mitwirkenden Gruppen übernommen. Für den Unterstützerkreis überbringen Frank Sportolari (UPS) und Sebastian Lott (Vonovia) Grüße.

- „Bürgerliches Engagement gehört fundamental zu unserer Unternehmenskultur. Grundlage für unsere finanzielle Unterstützung der Bürgerplattform war das ehrenamtliche Engagement von UPS Mitarbeitern, wodurch erst eine Spende der UPS Foundation ausgelöst werden konnte. Eine Initiative, die motivierte Menschen vernetzt, um effizienter Verbesserungen zu erreichen und um dadurch auch mehr Menschen einzubinden, passt daher hervorragend zu unserem Selbstverständnis.“

- Frank Sportolari „Wir freuen uns über das breitangelegte zivile Engagement. Als Vermieter von mehr als 5.000 Wohnungen in Duisburg steht Vonovia gerne als Ansprechpartner bereit. Gerne machen wir uns überall dort, wo unsere Mieter zuhause sind, für die Verbesserung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und die Lebensqualität in den Quartieren stark.“
– Sebastian Lott, Vonovia Regionalbereichsleiter Niederrhein / Bergisches Land Community Organizing – Was ist das? Community Organizing ist Beziehungsarbeit, zum Beispiel in Stadtteilen mit einer hohen Vielfalt. Das Ziel ist zum einen, dass Bürgerinnen und Bürger sich besser kennenlernen. Sie werden zusammengebracht und dabei unterstützt, sich über ihre Lebensbedingungen auszutauschen, soziale Konflikte zu benennen und nach Lösungen zur Verbesserung der Lebenslage zu suchen.

Demokratie soll gemeinsam mit Leben erfüllt werden. Zum anderen möchte Community Organizing dauerhafte und nachhaltige Bürgerplattformen entstehen lassen, die Strategien ausformulieren, Aktionen durchführen und mit Entscheidungsträgern verhandeln können. Das DICO ist das Kompetenzzentrum zum Aufbau und der Begleitung von Bürgerplattformen in Deutschland.
Die Gründung endete mit dem Duisburg-Lied des Duisburger Künstlers Philipp Eisenblätter, der in seinem Abschluss-Song die Vielfalt und den Charme Duisburgs musikalisch und in einem Video zum Ausdruck brachte.

Die Gruppen der Bürgerplattform sind:
Blickwechsel e.V. | Christus-Gemeinde Duisburg | Evangelisch-FreikirchlicheGemeinde Duisburg-Mitte / Iglesia Evangélica De Habla Hispana | FeG Duisburg City | Homberger Netzwerk | Internationaler Kirchenkonvent Duisburg (IKK DU) | Initiative New Afrika | Karmelgemeinde Duisburg | Kreuzbund Stadtverband Duisburg | Lebensräume-Lebensträume | OASE miteinander-füreinander | Ökumenische Begegnungsstätte Beeckerwerth | PlusDU | Roma Gemeinde | Sozialverband VDK OV Rumeln-Kaldenhausen | Thomas-Gemeinde Duisburg-Neudorf | WERA Forum | ZAF e.V. Eine Bürgerplattform ist ein Zusammenschluss von Gruppen, mit dem Ziel mit Entscheidungsträgern auf Augenhöhe zu verhandeln. Menschen unterschiedlichster Hintergründe setzen sich in ihren Nachbarschaften dafür ein, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten und damit positive Veränderungen herbeizuführen.

Die Duisburger Bürgerplattform ist parteipolitisch, ideologisch und finanziell unabhängig, überkonfessionell und generationsübergreifend. Auf Basis demokratischer Entscheidungen verständigt sich die Bürgerplattform auf verschiedene Themenschwerpunkte, an denen sie dann kontinuierlich arbeitet.
Die Duisburger Bürgerplattform ist mit der Bürgerplattform Stark! im Kölner Norden, den Berliner Bürgerplattformen sowie mit Organisationen in Großbritannien (CTC - Center for Theology & Community) und Nordamerika (IAF - Industrial Areas Foundation) verbunden.
Die Bürgerplattform wird vom Deutschen Institut für Community Organizing (DICO) an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) begleitet.

Unterstützer im Aufbau sind: AK Wohnungsgenossenschaften | Ehepaar Finke | Niederrheinische IHK | Open Society Foundation | UPS | Rhenus | Vonovia



19. Februar: Rainer Bischoff trat beim Stadtsportbund zurück

 Das war ein echter Paukenschlag in der Duisburger Sportlandschaft. Rainer Bischoff wurde am 14. April 2016 als Nachfolger von "Mister SSB Franz Hering" im Huckinger Steinhof Vorsitzender des Stadtsportbundes Duisburg, der mächtigen Stimme im Duisburger Sportgeschehen. Er übernahm für den kurz vor Weihnachten 2015 verstorbene Otto Schulte, der als designierter Nachfolger Hering ausgemacht war.

Nun hat Bischoff er den Stadtsportbund verlassen. Der amtierende Vorstand übermittelte, dass die Gründe für Bischoffs Entscheidung eine unterschiedliche Auffassung von der Schnelligkeit  der Entwicklung bei der Neuorganisation zu sehen ist.
 

Die echten Gründe sind derzeit nicht klar definiert, lehnen sich aber an die Übermittlung des Vorstandes an. ES ging wohl um die Richtung, dass im Vorstand Bischoffs Grundgedanke zur hauptamtlichen Tätigkeit beim Stadtsportbund, der fast neun Millionen Euro an Aktivtätenumsatz jährlich zu verarbeiten hat. Der Landstagsabgeordnete der SPD und früherer Gewerkschaftsboss wollte hier mehr Professionalität und Entlastung der Ehrenamtlichen, also eine massive Umstrukturierung udn wen möglich rasch umsetzen. Jetzt müssen die voll handlungsfähigen,  m April 2019 gewählten Stellvertreter Bischoffs, die Personalie Vorsitzender angehen.
Die gilt für Schulsportexperten Hans-Joachim Goßow, Susanne Hering (Tochter von Franz Hering) und Karl-Heinz Dinter im Verbund mit SSB-Geschäftsführer Uwe Busch. Hier ist genug Know how im Spiel, um alle Sach- Finanz- und Personalpunkte zügig anzugehen. Wenn möglich schnell, da der SSB mit der Stadt den "Pakt für den Sport" neu verhandeln muss.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Bischoff führte den SSB seit April 2016


Grundrente: Lebensleistung verdient Anerkennung


26.02.:
Vorbereitende Arbeiten für die Umgestaltung des Ostausgangs

Die Arbeiten zur Umgestaltung des Ostausgangs beginnen voraussichtlich im Sommer dieses Jahr. Um die Maßnahme wie geplant umsetzen zu können, müssen bereits jetzt 23 Bäume in dem Bereich gefällt werden. Im Rahmen der Umgestaltung werden dann insgesamt 49 neue Bäume gepflanzt.  
Durch die aktuellen Arbeiten wird eine Fällung während der Vogelschutzzeit vermieden. Der vorhandene Baumbestand ist an diesem Standort langfristig in seiner Vitalität eingeschränkt, ein Erhalt der Bäume ist deswegen nicht sinnvoll. Daher erfolgt eine Neupflanzung zum Abschluss der Bauarbeiten.

Der Knotenpunkt Neudorfer Straße / Kammerstraße wird durch die Anlage eines Kreisverkehrs neu geordnet.

Historisches Trauzimmer im Duisburger Rathaus ab sofort barrierefrei
Nach rund einer Woche Bauzeit besteht seit Anfang des Jahres nun auch für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer die Möglichkeit, das historische Trauzimmer im Innenhof des Duisburger Rathauses ohne die Bewältigung von Treppenstufen und somit barrierefrei zu erreichen. Die Kosten für den Rollstuhlaufzug betrugen circa 30.000 Euro.  

Oberbürgermeister Sören Link freut sich über den barrierefreien Zugang: „Der Tag der Trauung ist ein Moment, an den man sich sein Leben lang erinnert. Deswegen macht es mich sehr glücklich, dass unser historisches Trauzimmer nun für alle gut zu erreichen ist.“  
Im vergangenen Jahr fanden im Duisburger Rathaus rund 820 Eheschließungen statt. Insgesamt wurde 1.532 Mal in Duisburg das Eheversprechen gegeben. Bisher mussten Trauungen, die für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer barrierefrei zugänglich sein sollten in das Mercatorzimmer des Rathauses verlegt werden. Weitere Informationen rund um die Eheschließung gibt es online unter www.duisburg.de, Stichwort „Eheschließungen“.

Der neue Aufzug für Rollstuhlfahrer war am vergangenen Freitag, 21. Februar, bei der Trauung von Katharina Steinfeld und Jan Rösler zum ersten Mal im Einsatz. Beide konnten mithilfe des Liftes in den historischen Trausaal gelangen und dort heiraten: „Wir finden es richtig klasse, dass nun auch mit Menschen mit Handicap die Möglichkeit haben im historischen Trauzimmer heiraten zu können.“


26.02.: BZ-Sonderseite Coronavirus


Bisher keine Verdachtsfälle auf Coronavirus - Stadt ist gut vorbereitet  
Zunächst vorweg: Auch wenn in den Sozialen Medien immer wieder anders lautende Gerüchte kursieren, gibt es in Duisburg aktuell keinen Verdachtsfall nach RKI-Definition. Infektionen mit dem neuen Coronavirus treten nun auch in Europa auf. Das Robert-Koch-Institut und das Landeszentrums Gesundheit NRW rechnen mit weiteren Fällen auch in Deutschland.
Vor dem Hintergrund der auch in Duisburg anlaufenden Grippewelle empfiehlt das Gesundheitsamt, sich generell an grundlegende Hygieneregeln zu halten, um eine Verbreitung von Grippe- oder möglicherweise eingeschleppten Coronaviren zu vermeiden.
Dazu gehört beispielsweise
-       Husten und Niesen in den Ärmel
-       Waschen der Hände vor Kontakt der Hände zu Mund und Augen
-       Waschen der Hände vor dem Essen und Trinken
-       Vermeiden von Händeschütteln und Umarmungen
-       Taschentücher nur einmal benutzen und benutzte Tücher möglichst schnell in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen.
Weitere Informationen zum Infektionsschutz gibt es auf der Homepage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www. Infektionsschutz.de.  
Das Gesundheitsamt ist auf einen möglichen Verdachtsfall vorbereitet und stellt die Einhaltung der Vorgaben des Robert Koch Institutes (RKI) sicher. Danach müssen möglicherweise eingeschleppte Erkrankungen nach Deutschland frühzeitig dem Gesundheitsamt gemeldet werden, um weitere Ansteckungen einzudämmen.  
Aktuell gelten als Krankheitsverdächtige vor allem die Menschen, die bis 14 Tage nach einem Kontakt zu einem Coronavirus-Erkrankten oder nach einem Aufenthalt in Risikogebieten Allgemeinsymptome entwickeln.
Welche Bereiche als Risikogebiet gelten, wird täglich vom RKI aktuell bewertet und auf der Homepage des RKI (s.u.) bekannt gegeben. Ebenso wird die Falldefinition ständig durch die Weltgesundheitsorganisation und das Robert-Koch-Institut aktualisiert.
Bei einem begründeten Verdachtsfall werden die Betroffenen in einer Klinik abgesondert und auf das Virus untersucht. Würde sich der Verdacht bestätigen, ermittelt das Gesundheitsamt der Stadt Duisburg weitere enge Kontaktpersonen und überwacht sie über 14 Tage auf Krankheitszeichen hin. Gegebenenfalls müssen die Betroffen während dieser Zeit zu Hause isoliert werden.
Informationen des Robert-Koch-Institutes zum Coronavirus findet man unter www.rki.de. Das Gesundheitsamt steht im ständigen Austausch mit den Ärzten und Kliniken der Stadt, gemeinsam wird die Entwicklung der Lage beobachtet und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Rückkehrer aus o.g. Risikogebieten finden entsprechende Verhaltenshinweise auf der Homepage der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de, Stichwort Coronavirus.  
Allgemeine Informationen gibt es außerdem auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums (www.bundesgesundheitsministerium.de) sowie über das Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums:                               Mo-Do 8:00 – 18:00 / Fr 8:00 – 12:00 unter 030 / 346465100.  

 

- Fragen und Antworten zum Coronavirus

28.2.


Coronavirus (Stand Fr. 28. Februar 16 Uhr):

Alle bisherigen vier Verdachtsfälle wurden negativ getestet, es hat sich also kein Verdachtsfall bestätigt. Neue Verdachtsfälle gibt es aktuell nicht.

(Stand Fr. 28. Februar 10 Uhr):
Verdachtsfälle im Klinikum Niederrhein bleiben Verdachtsfälle
Die beiden Verdachtsfälle von gestern haben sich erst einmal nicht bestätigt, die Testergebnis waren negativ. Sicherheitshalber wird ein zweiter Test durchgeführt. Bis das Ergebnis vorliegt, befindet sich das Paar in häuslicher Quarantäne.  Es gibt darüber hinaus zwei neue Verdachtsfälle. Es handelt sich um ein italienisches Paar, das zu Gast in Duisburg ist.

Auftragsengpässe durch Corona-Virus: Kurzarbeitergeld grundsätzlich möglich    
Das Corona-Virus kann durch Lieferengpässe oder Schutzmaßnahmen bei Betrieben erhebliche Arbeitsausfälle verursachen. Sollten diese Arbeitsausfälle mit einem Entgeltausfall verbunden sein, ist ein Ausgleich mit Hilfe des Kurzarbeitergeldes möglich.  
Der Anspruch auf Kurzarbeitergeld muss grundsätzlich auf einem unabwendbaren Ereignis oder wirtschaftlichen Gründen beruhen. Dies trifft etwa dann zu, wenn Lieferungen ausbleiben und die Produktion eingeschränkt werden muss. Ein unabwendbares Ereignis liegt auch dann vor, wenn etwa durch staatliche Schutzmaßnahmen Betriebe geschlossen werden.  
Ob die Voraussetzungen für die Gewährung des Kurzarbeitergeldes vorliegen, entscheidet die zuständige Agentur für Arbeit. Betriebe müssen Kurzarbeit vorher bei der Arbeitsagentur anzeigen  
Wichtig ist, dass Betriebe im Bedarfsfall bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeit anzeigen. Die Arbeitsagenturen sind auf solche Situationen gut eingestellt. Arbeitgeber können sich entweder direkt in der Arbeitsagentur oder telefonisch unter 0800 45555 20 informieren. Informationen über die Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld und Videoanleitungen: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-arbeitgeber-unternehmen.  


Der 29. Februar  ist der Tag der Seltenen Erkrankungen

 

März

 BZ- Sonderseite zum Coronavirus

NRW verschärft einschränkende Regelungen
Europameisterschaft 2020 nun vom 11. Juni bis 11. Juli 2021
3. Liga setzt Saison bis 30. April aus - Nach 28 und 29 werden auch die Spieltage bis 35 vorerst ausgesetzt
Einschränkungen bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg - Recyclinghof in Duisburg-Hochfeld geschlossen
DFL sagt ab sofort alle Spiele der 1. und 2. Bundesliga bis zum 20.04.2020 ab!
Notbetreuung: Schulministerium veröffentlicht Rahmenbedingungen
Landesregierung: Leitlinie bestimmt Personal kritischer Infrastrukturen

Kampfmittelbeseitigung wird eingeschränkt
Covid-19-Auswirkungen auf Logistik, Handel, Wirtschaft und Bildung
DFB prüft Unterstützungsprogramm für 3. Liga, Frauen-Bundesliga und die Regional- und Landesverbände
Auch am Niederrhein rollt kein Ball mehr
Das zuständige Gesundheitsamt ermitteln
Integrationspauschale des Landes NRW auch in Duisburg! Anträge bis zum 15.04.2020 einreichen
986. Sitzung des Bundesrates am 13. März 2020
Vorrunden des Kabarettpreises „Das Schwarze Schaf“ finden nicht statt 
Coronavirus: Gesundheits.Messe.Duisburg auf November 2020 verschoben

BZ-Sonderseite Coronavirus - Sonderrufnummer in Duisburg Klinik 94 00 49 Klinik

Coronavirus: Duisburger Hafen unterstützt Behörden und richtet Krisenstab ein
- Neuregelungen ab März zum Waffenrecht, Impfpflicht und Bonus für Elektroautos
- Kriminalität in Nordrhein-Westfalen auf niedrigstem Stand seit 30 Jahren
- Duisburgs Immobilienmarkt war 2019 so gefragt wie noch nie!
BV Süd: Anträge zur Beseitigung von Gefahrenstellen „Am Heidberg, "Am Klapptor", zum ÖPNV und Erweiterung der 30er Zone Münchener Straße

3. März: Kriminalitätsbericht 2019
5.03.: 189 (+9%) Personen in Duisburg infiziert
- 176 (+7%) Infektionsfälle im Kreis Wesel
- 9.421 bestätigte Corona-Infektionen in NRW, 61 Todesfälle


VRR bewertet viele Bahnhöfe als "nicht akzeptabel"
Der Zustand der Bahnhöfe und Haltepunkte im Bereich des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) hat sich verschlechtert. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle VRR-Bericht, der 297 Stationen bewertet. 2019 wurden 131 Stationen als "akzeptabel", 93 als "noch akzeptabel" und 73 als "nicht akzeptabel" eingestuft. Im Jahr zuvor fielen 61 Haltestellen in die schlechteste Kategorie. Entscheidend für schlechte Noten waren Graffitischäden in den Zugangsbereichen und an den Bahnsteigen.
Im Hinblick auf die Sauberkeit hatten die Tester wenig zu bemängeln. Minuspunkte gab es auch für defekte Lampen und fehlenden Wetterschutz. Bei den 115 untersuchten Bahnhofsgebäuden wurde in 76 Fällen Verunreinigungen durch Graffiti und in 67 Fällen die Sauberkeit bemängelt. Auch die Fahrgäste konnten die Bahnhöfe und Haltepunkte mit Schulnoten bewerten.

Diese vergaben wie im Vorjahr die Durchschnittsnote 2,8. Infos: www.vrr.de  - idr

S-Bahnhof Duisburg-Rahm - nicht barrierefrei (60 Stufen, Rampe nur von Rahm-West, soll im Zuge der RRX-Ausbaus komplett erneuert udn barrierefrei werden. Baubeginn: Vielleicht in fünf Jahren! haje



Erfolge der Senioren-Sportler im Jahr 2019


- Lehmbruck Museum: Ausstellung "Lynn Chadwick. Biester der Zeit”
- „Das Schwarze Schaf“:  Finale am 9. Mai in der Mercatorhalle
Comedienne Mirja Boes moderiert am 9. Mai das Finale in Duisburg - Foto Sascha Kreklau - Rechte RuhrFutur gGmbH
- Zoo Duisburg begrüßt das Koalamännchen Tinaroo
Mit reichlich Eukalyptus im Gepäck reiste Tinaroo - Foto Zoo Duisburg - vom Zoo Leipzig ins Ruhrgebiet.

9. März:
Neuer Name für das Bildungszentrum in Marxloh gesucht - Teilnahme ist bis zum 15. März möglich
In Marxloh gibt es ab Mitte des Jahres eine neue Baustelle: Das neue Bildungs- und Integrationszentrum wird auf dem Gelände der Herbert-Grillo-Gesamtschule, zwischen dem Quartiersplatz „An der Paulskirche“ und der Gertrudenstraße, gebaut. Das Gebäude wird Ende 2022 fertiggestellt.
Der Bau wird mit Städtebaufördermitteln des Bundes, des Landes und EU-Mitteln (EFRE) gefördert. Seit Jahren gibt es eine intensive Beteiligung im Planungsprozess. Inzwischen planen circa 35 Akteure und Organisationen, wie sie künftig die Räumlichkeiten des neuen Gebäudes für ihre Bildungsangebote nutzen wollen. Die Angebote reichen von Berufsorientierung, Beratung, Gesundheitsförderung, Kunst und Kultur bis hin zu Lernangeboten wie Kurse, Hausaufgabenhilfe und schulische Nutzung durch die Herbert-Grillo-Gesamtschule.
Auf vier Etagen werden vielfältige, modern eingerichtete Räume (zum Beispiel: Werkstätten, Seminarräume, ein Hauswirtschaftsraum, Kunst- und Musikräume) zur Verfügung stehen. Im Planungs- und Beteiligungsprozess, der vom Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, der EG DU und der steg NRW begleitet wird, wurde das Projekt bisher „Campus Marxloh“ genannt. Um das Projekt bekannter zu machen und die Identifikation der Bevölkerung mit dem Gebäude zu erhöhen, wird ein Namenswettbewerb durchgeführt.
Einfach eine Teilnahmekarte im Stadtteilbüro der EG DU, Kaiser-Friedrich-Straße 20- 24, in der Marktpassage, abholen, ausfüllen und abgeben oder online mitmachen und abschicken – eine Anleitung ist auf www.eg-du.de. Teilnahmeschluss ist der 15. März 2020. Eine Jury der Projektbeteiligten wird unter allen Vorschlägen, drei Namensvorschläge aussuchen.
Die Gewinner erhalten einen Gutschein im Wert von 250,- €, der vom Media Markt in Marxloh zur Verfügung gestellt wird.
Die drei Gewinner-Namensvorschläge werden zusammen mit dem alten Namen, „Campus Marxloh“, als Entscheidungsvorlage in die Bezirksvertretung Hamborn zur Sitzung am 30. April 2020 eingereicht. Als politisches Gremium entscheidet die Bezirksvertretung über den Namen öffentlicher Einrichtungen. Der Name des Bildungszentrums wird nach der Sitzung der Bezirksvertretung öffentlich bekannt gegeben. Die Preise für die Gewinner-Vorschläge werden von der lokalen Politik an die kreativen und engagierten Bürger überreicht. Machen Sie mit und geben Sie dem neuen Bildungszentrum einen Namen.

Frontansicht auf das neue Bildungszentrum Quelle: as-if Architekten, Berlin

16. - 18, März:


Vor 10 Jahren in der BZ: Der Life Saver kehrt zurück

Am 29. Juli 2009 wurde das "Wahrzeichen der Bürger" und beliebte Treffpunkt demontiert und in der Zwischenzeit im Restaurierungsatelier „Die Schmiede“ GmbH in Duisburg-Meiderich einer „Verjüngungskur“ unterzogen. Das Stadtbild prägende Kunstwerk von Niki de Saint Phalle auf dem von Jean Tinguely gestalteten Sockeler strahlt so im Kulturhauptstadtjahr 2010 wieder in altem Glanz.  
Zur Skulptur: Der „Life Saver“ ist eine Gemeinschaftsarbeit von Niki des Saint Phalle und Jean Tinguely. Der Entwurf entstand im Rahmen eines Wettbewerbs 1990/1991, dessen Ausgang Jean Tinguely nicht mehr erlebte. Aufgestellt wurde der Life Saver auf der Königstraße im Jahre 1993.
Die Brunnenskulptur ist fünf Meter hoch, Sie wurde gefertigt aus Polyester über einem Edelstahlgerüst und mit Teflonfarbe beschichtet. Sie steht auf einem schwarz lackierten Stahlgerüst nach einem Modell von Tinguely in einem Wasserbecken mit knapp 20 Metern Durchmesser.
Aus Düsen im Kopf und auf den Flügeln der Skulptur spritzt Wasser. Von einer Blickachse in Richtung Düsseldorfer Straße ausgehend dreht sich die Skulptur mittels Elektroantrieb 90 Grad nach links und 90 Grad nach Rechts. Das Gesamtgewicht der Skulptur liegt bei ca. sechs Tonnen. 

So. 29. März: 40 Jahre Sommerzeit 
Im März Uhr um eine Stunde auf die Sommerzeit vorstellen - im Oktober um eine Stunde zurückstellen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sommerzeit wieder eingeführt. Unmittelbar nach dem Krieg wurde die jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den westlichen Besatzungsmächten bestimmt.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sommerzeit wieder eingeführt. Unmittelbar nach dem Krieg wurde die jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den westlichen Besatzungsmächten bestimmt. 1947 wurden die Uhren zwischen dem 11. Mai und 29. Juni im Rahmen der so genannten Hochsommerzeit zwei Stunden vorgestellt. Diese endete mit Ende des Jahres 1949. Ursprünglich galt die MESZ in Deutschland für die Zeit zwischen dem letzten Sonntag im März und dem letzten Sonntag im September. Von 1950 bis 1979 gab es in Deutschland keine Sommerzeit. 

Die erneute Einführung der Sommerzeit wurde in der „alten“ Bundesrepublik 1978 beschlossen, trat jedoch erst 1980 in Kraft.
Zum einen wollte man sich bei der Zeitumstellung den westlichen Nachbarländern anpassen, die bereits 1977 als Nachwirkung der Ölkrise von 1973 aus energiepolitischen Gründen die Sommerzeit eingeführt hatten. Zum anderen musste man sich mit der DDR über die Einführung der Sommerzeit einigen, damit Deutschland und insbesondere Berlin nicht zusätzlich noch zeitlich geteilt war. Die Bundesrepublik und die DDR führten die Sommerzeit zugleich ein, das diente der Harmonisierung. In der DDR regelte die Verordnung über die Einführung der Sommerzeit vom 31. Januar 1980 die Umstellung.
Von 1981 bis 1995 begann in Deutschland die Sommerzeit am letzten Sonntag im März um 2.00 Uhr MEZ und endete am letzten Sonntag im September um 3.00 Uhr MESZ.  Durch die Vereinheitlichung der unterschiedlichen Sommerzeitregelungen in der Europäischen Union wurde die Sommerzeit 1996 in Deutschland um einen Monat verlängert und gilt seitdem vom letzten Sonntag im März um 2.00 Uhr MEZ bis zum letzten Sonntag im Oktober um 3.00 Uhr MESZ. (Richtlinie 2000/84/EG des Europäischen Parlamentes).
Steakhauskette Maredo ist pleite

- WBD ermöglichen den Gewerbebetrieben und Handwerk weiterhin Entsorgungsmöglichkeiten
24.03.: Mieter und Hauseigentümer in der Krise gleichsam schützen
- Erfolgreiche Kritik mit Hilfe der betroffenen BürgerInnen zahlt sich aus!

22.03.: 9-Punkte-Beschluss mit Kontaktverbote für Menschen in Duisburg
20.03.: Das NEUE Kurzarbeitergeld
- Reguläre Fahrpläne der Abellio Rail NRW ab 23.03.2020 außer Kraft
Geobasisdaten können von jedermann genutzt werden
 + + + Was ist wann und wo in Duisburg und Niederrhein los? + + +
* Klopapier-Blitzrechner *
Mo. 30.03. HFA tagt (Ratsersatzsitzung)
Haupt- und Finanzaussschuss (Rats-Ersatzsitzung) - Nahverkehrsplan-Umsetzung



April

01.04.: Das Coronavirus kennt keine Feiertage
- 9-Punkte-Beschluss mit Kontaktverbote vorerst bis 19. April verlängert
- Was Gastronomiebetriebe wie Speiselokale, Imbisse und Eisdielen weiterhin beachten müssen
- WBD öffnen Recyclinghöfe Rheinhausen und Huckingen ab 07.04.2020 für Grünabfälle
02.04.: Schulministerium legt neue Termine für die Abiturprüfungen und die ZP 10 in NRW fest


05.04.: Zebras kehren zur Westender Straße zurück, 'Zweier-Kontakt' gilt auch beim Training
450 Spontanhelfer unterstützen die Duisburger Feuerwehr

Mi. 08. April: Haushaltssanierungsplan genehmigt – Stadt stellt 50 neue Mitarbeiter ein Seit fünf Jahren erreicht die Stadt Duisburg Überschüsse im Jahresergebnis und wird diesen Kurs auch planerisch in 2020 und 2021 fortsetzen. Die Bezirksregierung hat die Genehmigung des Haushaltssanierungsplans für 2020/2021 erteilt. Damit darf die Haushaltssatzung für beide Jahre des Doppelhaushalts bekannt gemacht werden.  
Mit der erteilten Genehmigung ist die Verwaltung für das laufende Haushaltsjahr von den Restriktionen der vorläufigen Haushaltswirtschaft befreit, unter denen nur Aufwendungen und Investitionen zulässig sind, zu denen die Stadt gesetzlich verpflichtet ist oder die für die Weiterführung notwendiger Aufgaben unaufschiebbar sind.  
„Mit dem genehmigten Haushalt können wir neue Kolleginnen und Kollegen einstellen, die uns bei unserer Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger unterstützen. Nach den 117 Stellen im vergangenen Jahr, geht es in diesem Jahr mit 50 Neueinstellungen weiter! Dafür danke ich allen Beteiligten herzlich. Es ist allerdings leider bereits jetzt deutlich zu sehen, dass wir aufgrund der Corona-Pandemie die Unterstützung des Landes benötigen werden, um die beiden Jahre des Doppelhaushalts tatsächlich ausgeglichen abzuschließen“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.  
Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack erklärt: „Die Genehmigung unseres Haushaltssanierungsplans steht für das Vertrauen der Kommunalaufsicht, dass die Stadt Duisburg ihre Sanierungsziele erreicht hat und auch weiterhin alle erforderlichen Maßnahmen auf dem Konsolidierungsweg verantwortlich umsetzen wird. Dennoch sind derzeit große finanzielle Einbußen aufgrund der Corona-Krise zu befürchten, die sich nach aktueller Sachlage noch gar nicht beziffern lassen. Es ist daher höchste Zeit, dass Duisburg und alle betroffenen Kommunen von ihren drückenden Altschulden entlastet werden. Der Bund hat bereits seine Bereitschaft zur Hilfe bei der Entschuldung zugesichert. Nun ist das Land am Zug, eine sachgerechte und zielführende Lösung zur Tilgung der bestehenden Altschulden und zur Vermeidung corona-bedingter neuen Schulden vorzulegen.“  
Die Haushaltssatzung wird am 9. April 2020 im Amtsblatt öffentlich bekannt gemacht. Damit sind die formalen Voraussetzungen für eine öffentliche Auslegung des Haushaltsplans erfüllt.  
Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die Einsicht in die Finanzen ihrer Stadt nehmen möchten, können dies sowohl ab dem 9. April 2020 online unter www.duisburg.de tun, als auch vor Ort in der Stadtkämmerei, Verwaltungsgebäude Alter Markt 23, Zimmer 207, 47051 Duisburg.
Gefälschte Mail an Arbeitgeber zum Kurzarbeitergeld im Umlauf
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IHK mahnt verantwortungsvolle Öffnung mit Schutzmaßnahmen an! Kein zweiter Shutdown!
- Zusätzliche Erntehelfer gelandet!
08.04.: Kurzarbeit – Minijobber dürfen nicht leer ausgehen!
- Mehr Tests im zentralen Sichtungs- und Probezentrum an der SLR-MSV-Arena

- Fit zu Hause: Auch im Home Office kann man sich mit wenig Aufwand fit halten

Die Beschlüsse bzw. Empfehlungen der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit der Bundesregierung vom 15. April:
  Alltagsmasken tragen (Einkaufen und beim ÖPNV
)
  Kontaktbeschränkungen bleiben, Abstandsregelungen gelten weiterhin (mindestens 1,5 Meter)

  Großveranstaltungen sind bis Ende August ausgeschlossen

  Der Schulbetrieb soll ab dem 4. Mai - in Bayern ab 11. Mai - schrittweise wieder anlaufen, hauptsächlich in den Schulen mit Prüfungen zum Abitur, der mittleren Reife oder Qualifikationenprüfungen. Es müssen Konzepte der  (KMK) zur Schulbus- und Pausensituation erarbeitet werden (KMK, Kultusministerkonferenz)
Grundschulen und Kitas bleiben weiter geschlossen
Es geht also in erster Linie um Abschlussklassen und qualifikationsrelevanten Jahrgänge der allgemeinbildenden sowie berufsbildenden Schulen, die im nächsten Schuljahr ihre Prüfungen ablegen. Die Kultusministerkonferenz soll bis zum 29. April ein Konzept für weitere Schritte vorlegen.

Geschäfte bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche sollen "unter Hygiene-Auflagen, mit eingeschränktem Zutritt  (1 Person innerhalb von 20 Quadratmetern)und wenn möglich ohne Warteschlangen wieder öffnen können. Friseure könnten ab dem 4. Mai unter bestimmten Auflagen und mit Schutzausrüstung wieder arbeiten. Unabhängig von der Verkaufsfläche: Kfz-Händler, Fahrradhändler, Buchhandlungen.
Weiterhin geschlossen bleiben Theater und Konzertveranstaltungen, Fitness-Clubs, Sportvereine, Restaurants, Bars und Kneipen, Messen, Freizeitparks, Bordelle, Sportanlagen und Schwimmbäder, Spielplätze. Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen und Synagogen sowie religiöse Feierlichkeiten und Veranstaltungen sowie bei anderen Glaubensgemeinschaftensollen zunächst noch außen vor, es soll aber ab dem 30. April erneut diskutiert werden.

- Stadtsportbund Duisburg sagt 37. Rhein-Ruhr-Marathon ab
- RE 19: Diverse Einschränkungen im Niederrhein-Netz
- Amtlich: DB Regio NRW fährt die S 1 und S 4 bis 2031 weiter

- Der „Run for Help“ brachte über 6.000 Euro für Immersatt e.V.


16.04.:
Duisburgs Stadtdirektor und Kämmerer Martin Murrack: Folgekosten der Corona-Pandemie für Kommunen
„Die Corona-Pandemie ist eine weltweite Krise und wird unser Leben auch danach dauerhaft verändern. Doch auch wenn diese Krise noch lange nicht vorüber ist, lässt sich schon jetzt sagen, dass die Bundesrepublik Deutschland ihre Leistungsfähigkeit bisher auf allen staatlichen Ebenen eindrucksvoll gezeigt hat. Unser Land hat schnell, bedacht und vorausschauend reagiert und die Herausforderungen angenommen. Das föderale Deutschland funktioniert in der Krise, das gilt für Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat, aber auch die Landtage und Kommunen.  
Wir in Duisburg haben zum Teil sogar noch schneller gehandelt, um die Gesundheit der Menschen zu schützen. Wir haben zur Entlastung des Gesundheitssystems Sichtungs- und Fieberzentren eingerichtet und mit dem Erlass von Allgemeinverfügungen die Bevölkerung und insbesondere die Risikogruppen geschützt.  
Das hat bereits jetzt massive Kosten verursacht – voraussichtlich im niedrigen zweistelligen Millionenbereich. Hinzu kommen die Mindereinnahmen aufgrund der Corona-Restriktionen, die sich in Form von fehlenden Gewerbesteuereinnahmen oder ausbleibenden Gebührenzahlungen niederschlagen werden. Für verbindliche Schätzungen ist es noch zu früh, auszugehen ist aber schon jetzt von Ausfällen im hohen zweistelligen Millionenbereich.  
Die Haushaltssituation der einzelnen Kommunen spielt im Moment der Krise, wo ein Zögern Menschenleben kosten kann, keine Rolle. Das ist gut und das ist richtig so. Jetzt als Kommune dringend notwendige Investitionen und Ausgaben zurückzufahren, um den Haushalt zu schonen, ist krisenverstärkend und daher falsch. Daher wird es in Duisburg in dieser Ausnahmesituation so lange wie es geht keine Haushaltssperre geben. Ich möchte auch nicht den Eindruck erwecken, dass wir die oben beschriebenen Beträge durch “sparsames Haushalten“ ausgleichen könnten. Das ist in einem Haushalt, der über Jahre konsolidiert wurde, faktisch nicht möglich.  
In meiner Funktion als Kämmerer der Stadt Duisburg muss ich aber schon heute nach vorne blicken. Wir brauchen jetzt keine Kosmetik für die kommunalen Haushalte, sondern das klare Bekenntnis einer Landesregierung, die uns nach der Krise mit den Folgekosten der Pandemie nicht alleine lässt. Signale dazu gibt es bereits. Ich finde es wohltuend, von Seiten der Bezirksregierung und des zuständigen Ministeriums bereits Unterstützung für diese Position zu bekommen. Wenn die Landesregierung Wort hält und den Kommunen beim Schultern der Lasten hilft, können auch wir uns mit aller Kraft dafür einsetzen, unsere lokale Wirtschaft zu stärken.“


Neuregelungen für Händler ab 20. April
Nach der Vereinbarung zwischen Bund und Ländern am 15. April werden auch in Duisburg ab Montag, 20. April, wieder viele Einzelhändler öffnen dürfen. Dazu gehören alle Ladenlokale mit weniger als 800 Quadratmeter sowie unabhängig von der Ladengröße auch alle KfZ-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen.
Dabei müssen sie die notwendigen hygienischen Vorgaben erfüllen und dafür sorgen, dass pro 10 Quadratmeter begehbarer Verkaufsfläche maximal eine Person im Laden ist. Die Erfahrungen aus den letzten drei Wochen der noch geöffneten Läden haben gezeigt, dass die Menschen sich an die neuen Vorgaben diszipliniert halten.
Für noch größere Läden bedeutet diese Entscheidung, weiter abzuwarten. Ziel ist und bleibt es, jede Art von größerer Ansammlung und Begegnung von Menschen zu vermeiden. Deshalb wird das Ordnungsamt auch hier gewissenhaft die Einhaltung der Vorgaben überprüfen. Die Vorgaben zu den hygienischen Anforderungen für den Einzelhandel ergeben sich aus § 5 Abs. 6 der Coronaschutzverordnung; hierzu hat die Stadt ein Informationsblatt für Händler erarbeitet.
Für die Praxis werden folgende Hinweise gegeben:
· Alle Geschäfte mögen einen Nachweis über die Größe des Verkaufsraums zur Hand haben. Gerade für Ladenlokale bis 800 Quadratmeter sind die tatsächlichen Größen für das Bürger- und Ordnungsamt nur schwer einschätzbar; deshalb sollte eine verbindliche Aussage zur Fläche gemacht werden können.
· Aus der Gesamtverkaufsfläche ist die Fläche zu ermitteln, die für den Kunden zugänglich ist (also Regale, Einbauten, Exponate, Kassen- und Bedienbereiche etc. von der Gesamt-Verkaufsfläche abziehen). Diese Fläche ist die Rechengrundlage zur Ermittlung der maximal zulässigen Kunden im Geschäftsraum.
· Es ist ein System zu entwickeln, welches eine ständige Kontrolle der Anzahl der im Geschäftsraum befindlichen Kunden ermöglicht. Je nach Größe des Geschäfts ist eine entsprechende Kontrollfunktion bzgl. des Zugangs bereits am Eingang zu installieren.
Dazu kommt als eine leicht handhabbare Möglichkeit auch die Beschränkung der verfügbaren Einkaufswagen auf die Anzahl der maximal möglichen Kunden verbunden mit einer Einkaufswagen-Nutzungspflicht in Frage.
· Das Personal sollte vor Infektionsrisiken so gut wie möglich geschützt werden. Hierzu gehört der Einsatz von Spuckschutz, Mund-Nase-Schutzmasken (Community-Masken) und bargeldlosem Bezahlen. Außerdem sind ausreichende Desinfektionsmittel für die Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen.
· Zudem ist nach Möglichkeit Desinfektionsmittel für die Kunden bereitzustellen.
· Es wird empfohlen, Abstandslinien im Kassenbereich (Mindestabstand 1,50 Meter) und vor anderen kundenintensiven Bereichen auf dem Boden anzubringen.
· Eine Maskenpflicht gibt es nicht, aber eine dringende Empfehlung zum Tragen von Schutzmasken (Community-Masken).
· Städtische Ämter bleiben weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen.
Da nach wie vor Kontaktbeschränkungen gelten, bleiben die städtischen Ämter bis einschließlich 3. Mai für den offenen Publikumsverkehr geschlossen. Für viele Ämter gibt es die Möglichkeit, telefonisch Notfalltermine zu vereinbaren. Auf der Internetseite der Stadt Duisburg www.duisburg.de finden sich dazu weitergehende Informationen.

Information zum Öffnung von Handelsgeschäften    
Die Vorgaben zu den hygienischen Anforderungen für den Einzelhandel ergeben sich aus § 5 Abs. 6 der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) vom 22. März 2020    
Dort heißt es: § 5 Handel
(6) Alle Einrichtungen haben die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen zu treffen. Die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro zehn Quadratmeter der für Kunden zugänglichen Lokalfläche nicht übersteigen. In Absprache mit dem Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg werden folgende Hinweise gegeben:  
· Alle Geschäfte mögen einen Nachweis über die Größe des Verkaufsraums zur Hand haben. Gerade für Ladenlokale bis 800 qm sind die tatsächlichen Größen für das Ordnungsamt nur schwer einschätzbar und deshalb sollte eine verbindliche Aussage zur Fläche gemacht werden können.  
· Aus der Gesamtverkaufsfläche ist die Fläche zu ermitteln, die für den Kunden zugänglich ist (also Regale, Einbauten, Exponate, Kassen- und Bedienbereiche etc. von der Gesamt-VK abziehen). Diese Fläche ist die Rechengrundlage zur Ermittlung der maximal zulässigen Kunden im Geschäftsraum.  
· Es ist ein System zu entwickeln, welches eine ständige Kontrolle der Anzahl der im Geschäftsraum befindlichen Kunden ermöglicht. Je nach Größe des Geschäfts ist eine entsprechende Kontrollfunktion bzgl. des Zugangs bereits am Eingang zu installieren. Dazu kommt als eine leicht handhabbare Möglichkeit auch die Beschränkung der verfügbaren Einkaufswagen auf die Anzahl der maximal möglichen Kunden verbunden mit einer Einkaufswagen-Nutzungspflicht in Frage.  
· Das Personal sollte vor Infektionsrisiken so gut wie möglich geschützt werden. Hierzu gehört der Einsatz von Spuckschutz, Mund-Nase-Schutzmasken (Community-Masken) und bargeldlosem Bezahlen. Außerdem sind ausreichende Desinfektionsmittel für die Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen.  
Zudem ist nach Möglichkeit Desinfektionsmittel für die Kunden bereitzustellen.  
Es wird empfohlen, Abstandslinien im Kassenbereich (Mindestabstand 1,50 m) und vor anderen kundenintensiven Bereichen auf dem Boden anzubringen.  
Eine Maskenpflicht gibt es nicht, aber eine dringende Empfehlung des RKI zum Tragen von Schutzmasken (Community-Masken).


Einrichtung des ehemaligen St. Barbara-Altenheims Vierlinden zur Behelfs-Pflegeeinrichtung  

Bedingt durch die Ausbreitung des COVID-19-Virus in Duisburg bereitet die Stadt weitere Maßnahmen zur Versorgung der Bevölkerung vor. Um einem Versorgungsengpass in Pflegeeinrichtungen und bei ambulanten Pflegediensten vorzubeugen, wird aktuell im ehemaligen St.-Barbara-Altenheim in Vierlinden eine Behelfs-Pflegestation eingerichtet.  
Diese Behelfs-Pflegestation bietet eine Kapazität von 63 Einzelzimmern, die aktuell durch die Fachgruppe der Feuerwehr geplant und eingerichtet werden. Vorgesehen ist die Station für die Aufnahme von pflegebedürftigen Menschen aus Krankenhäusern und Pflegeheimen ohne COVID-19-Infektion. Zusätzlich können in diese Behelfs-Pflegeeinrichtung pflegebedürftige Menschen aufgenommen werden, deren häusliche Versorgung durch einen Pflegedienst nicht mehr sichergestellt ist und die keinen anderweitigen Pflegeplatz bekommen konnten.  
Die Einrichtung der Behelfs-Pflegeeinrichtung erfolgt rein vorsorglich und wird erst bei Erschöpfung anderer Kapazitäten (z. B. Tages- oder Kurzzeitpflegeeinrichtungen) in Betrieb genommen. Die Zuweisung der Patienten erfolgt über den ärztlichen Leiter der Feuerwehr Duisburg.

Zusammenspiel von Stadt und Freier Szene während des Corona Lockdowns  
Seit dem gesellschaftlichen Lockdown und der damit verbundenen Absage jeglicher öffentlicher Veranstaltungen steht die Stadt Duisburg in noch engerem Kontakt zu den vielen Freien Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturschaffenden der Stadt.   Von Beginn an wurde, manchmal mehrmals am Tag, über den Newsletter des Kulturbüros über jegliche Hilfen und Sofortprogramme informiert, um einen steten Informationsfluss zu gewährleisten.  
Auch die von der Stadt Duisburg und dem Verein Kultursprung gemeinsam betriebene Website www.kulturbeutel-duisburg.de hat sich bewährt. Die Informationen zu den Hilfsprogrammen wurden auch dort veröffentlicht. Im Blog wurden Interviews mit Duisburger Künstlern zur gegenwärtigen persönlichen Situation geführt. Auch steht der Blog für Berichte und Kunstprojekte „aus der Einsiedelei“ und das Fotoprojekt „nicht auf den ersten Blick“.  
Die Kreativen haben auf die Krise schnell reagiert und viele Angebote ins Internet verlegt. Dabei reicht die Palette von Live-Konzerten, Lesungen, Theaterstücken bis hin zu virtuellen Rundgängen durch Ausstellungen.   Für Kulturdezernent Thomas Krützberg keine Selbstverständlichkeit: „Ich habe in meinen ganzen Jahren als Kulturdezernent die Kunstaktionen der Freien Szene und den Input, den sie damit der Stadtgesellschaft geben, immer sehr geschätzt. Und gerade jetzt, in diesen dunklen Zeiten für öffentliche Veranstaltungen hat die Kreativität der Freien einen echten Vorbildcharakter für unsere Gesellschaft.“  

Auch die Cubus Kunsthalle setzt sich mit ihrem Programm „Cubus Live“ engagiert in Szene. In der veranstaltungsfreien Zeit stellt die Cubus Kunsthalle ihre Räume für bildende Künstler, Lesungen und Musiker zur Verfügung. Auf einer Bühne werden Konzerte aufgenommen und live ins Netz (facebook + youTube) geladen. Die Initiatoren möchten bildenden Künstlern und Musikern so eine Möglichkeit geben, den Kontakt zum Publikum zu halten und im Idealfall zu erweitern.  
Eine Art digitale Programmzeitschrift bietet das Format ruhrtube.de, das hier in Duisburg entwickelt wurde. Hier wird auf all die verschiedensten Online-Veranstaltungen hingewiesen und auch eigene Streams angeboten. Hinter dieser Idee stehen Kulturschaffende aus dem Umfeld des Medienbunkers Marxloh. Das Kulturbüro der Stadt Duisburg unterstützt die Arbeit dort ideell, teilweise redaktionell und mit einem finanziellen Zuschuss.  
Auch bei bereits geförderten Projekten durch den Kulturbeirat, die  jetzt hätten durchgeführt werden sollen, ist das Kulturbüro in enger Abstimmung mit den Antragstellern. Dazu erklärt Kulturdezernent Thomas Krützberg: „Einige Projekte sind gerade dabei neue Termine zu finden, bei anderen, wo dies nicht so ohne weiteres möglich ist, werden individuelle Lösungen gefunden, die nicht zu Lasten der Künstler gehen.“

24. April:

Beecker Kirmes wird aufgrund der Corona-Krise abgesagt
Veranstalter Duisburg Kontor legt Kirmes-Termin für 2021 fest Die Corona-Krise macht auch vor Duisburger Traditionsveranstaltungen nicht halt. Veranstalter Duisburg Kontor muss aufgrund der Corona-Schutzverordnung vom 20. April 2020 die Beecker Kirmes absagen.
„Wir sind sehr traurig darüber, Duisburger Traditionsveranstaltung, die Jahr für Jahr viele Menschen in und nach Duisburg bewegen, absagen zu müssen. Doch wir stehen hinter dieser alternativlosen Entscheidung. Sie ist eine unverzichtbare Sicherheitsmaßnahme, um die Gesundheit der zu erwartenden Besucherinnen und Besucher, der Schaustellerinnen und Schausteller, unseres Teams und letztlich auch der gesamten Bevölkerung zu schützen.“, erklärt Uwe Kluge, Geschäftsführer bei Duisburg Kontor.
Für 2021 sind die Planungen bereits jetzt angelaufen. Uwe Kluge blickt voraus: „Duisburgs größte Kirmes wird dann vom 02. bis 06. Juli 2021 stattfinden.“ Foto: krischerfotografie.de



Mai

Logport-Hallen-Neubau verdeckt 'Tiger & Turtle' - Imageschaden für Duisburg


Beschädigung der Loveparade-Gedenkstätte
Loveparade-Strafverfahren eingestellt - 04. Mai 2020


Duisburg vor 75 Jahren – Ende des Zweiten Weltkrieges. Das Ende war ein neuer Anfang

Duisburg, 08. Mai 2020 – Am 08. Mai vor nunmehr 75 Jahren ging endlich der 2. Weltkrieg zu Ende.
Ein Krieg, durch Deutschland begonnen und anfangs mit großer Euphorie und Unterstützung der deutschen Bevölkerung geführt wurde. Am 08. Mai 1945 endete er. Es war eine Ära, die großes Leid über Deutschland und Europa brachte. Es war wohl einer der verheerendsten Kriege der Geschichte.
Die Folge war, dass bei Kriegsende viele Städte in Schutt und Asche lagen.

Kaufhäuser und Rathaus in der City (Blick von der Beekstraße) u. v. m. wurden bei dem Bombenangriff zerstört
Foto aus dem Duisburger Stadtanzeiger vom 14. Oktober 1954
Natürlich blieb Duisburg als Einens der Hauptangriffsziele nicht verschont. Bei den Bombenangriffen vom 14. und 15 Oktober 1944 erlitt die Duisburger Zivilbevölkerung mit über 2.500 Opfern schwere Verluste.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs waren insgesamt rund 55 Millionen Tote, Millionen Verletze und viele auseinandergerissene Familien waren zu beklagen.

Zur Zeit des Fotos eine glückliche Neudorfer Familie (Name der BZ bekannt), die es wie viele besonders hart traf. Neben den fünf Söhnen fiel auch der Schwiegersohn in dem grausamen Krieg.   


Aurelis baut an der Heerstraße den UnternehmerPark „Am Wasserturm“

Duisburg, 18. Mai 2020 - Das Immobilienunternehmen Aurelis Real Estate setzt in Duisburg seinen ersten UnternehmerPark als komplettes Neubauprojekt um. Dafür hat das Bauunternehmen Boll Systembau GmbH aus Kevelaer heute an der Heerstraße mit den Arbeiten begonnen. Boll ist für das Projekt als Generalunternehmer tätig. „Wir werden auf unserem über 19.000 Quadratmeter großen Grundstück im ersten Bauabschnitt rund 6.000 Quadratmeter Hallenfläche und rund 1.200 Quadratmeter Bürofläche errichten“, informiert Michael Buchholz, Leiter der Aurelis Region West. Buchholz hatte die Realisierung des Projekts bereits auf der Duisburger Gewerbeimmobilienmesse GIMDU Ende 2019 angekündigt. Aurelis investiert im ersten Bauabschnitt rund 7 Mio. Euro.

Die Baufertigstellung ist bis Ende Januar 2021 geplant. „Wir sind vom Standort Duisburg und von unserem Produkt des Aurelis UnternehmerParks überzeugt. Deshalb werden wir wie geplant auch ohne Vorvermietung mit dem Bau beginnen“, erklärt Buchholz. Es brauche moderne, innenstadtnahe Standorte für Lager, Kleinlogistik und Gewerbetreibende.
„Wenn wir im Laufe des Jahres wieder zur Normalität zurückkehren, können wir Mietern ein modernes Produkt mit garantiertem Fertigstellungstermin liefern“, verspricht Buchholz. Aurelis wird den UnternehmerPark Am Wasserturm in den eigenen Immobilienbestand überführen.

Der Wirtschaftsdezernent und Geschäftsführer der Duisburger Wirtschaftsförderung Andree Haack begrüßt die Entwicklung an der Heerstraße: „In Duisburg mangelt es an Gewerbeflächen und Entwicklungsmöglichkeiten. Aurelis setzt mit dem Engagement auf eigenes Risiko ein bemerkenswertes Zeichen und zeigt damit auch, welches Potenzial Immobilienexperten am Standort Duisburg sehen.“ Geplant sind auf dem rund 47.000 Quadratmeter großen Grundstück zwei Bauabschnitte: An der Heerstraße wird es sieben Lagerhallen mit Büroanteil sowie zwei Freilagerflächen und 98 Stellplätze für Pkw geben.

„Zielgruppen für die Vermietung sind Unternehmen, die sich im Kern mit Lagerung und Speditionslogistik beschäftigen. Denkbar sind auch Showrooms, kleinere Industriebetriebe, Umzugs- oder Großhandelsunternehmen“, so Aurelis-Projektleiter Carsten Schmidt. Wegen der zentrumsnahen Lage des UnternehmerParks Am Wasserturm sieht Aurelis auch Potenzial für Unternehmen und Dienstleister aus dem Bereich E-Commerce.

Die Verbindung von standardisierten und individuellen Leistungen Der Aurelis UnternehmerPark ist ein bundesweit realisierbarer Gewerbepark vor allem für mittelständische Unternehmen, die eine flexible Kombination von Hallen- und Büroflächen brauchen. Er wird nach den Vorgaben der EnEV und auf der Basis einer standardisierten Baubeschreibung erstellt: Darin sind beispielsweise Gebäuderaster und -technik, Tragfähigkeit der Hallensohle, Zuschnitt der Büros, Fassadenelemente und weitere Gestaltungsmerkmale festgelegt. Diese Standardisierung sichert einen verkürzten Planungszeitraum, unkompliziertere Bauantragsverfahren und ermöglicht Bauzeiten zwischen acht und zwölf Monaten.
 
Erste Erdbewegung an der Heerstraße für den Bau des Aurelis UnternehmerPark (Foto: Boll Systembau Kevelaer)

Natürlich werden die Vorgaben an jeden Standort und Besonderheiten wie Grundstückszuschnitt, Baurecht und die Verkehrssituation angepasst. Zum generellen Ausstattungspaket des Aurelis UnternehmerParks gehören in der Regel beispielsweise repräsentative Wegeleitsysteme und LEDAußenbeleuchtung. Andere Ausstattungsmerkmale können in Absprache ausgewählt und individuelle Anforderungen der Mieter integriert werden.

Zum speziellen Serviceangebot in Duisburg zählen unter anderem sogenannte Smart Benches in den Außenanlagen, die mit USBLadestationen ausgestattet und solarbetrieben sind. Hier kann man seine mobilen Geräte aufladen, gleichzeitig wird kostenloses WLAN für Mieter und Besucher bereitgestellt. „Der Aurelis UnternehmerPark ist besonders geeignet für Unternehmen aus dem produzierenden oder verarbeitenden Gewerbe, Forschung und Entwicklung oder – je nach Standort – auch als Lager und für kleinere Logistikbetriebe“, resümiert Buchholz. Weitere UnternehmerParks wird Aurelis zunächst in München und Berlin realisieren.

So soll er aussehen: Der neue Aurelis UnternehmerPark an der Heerstraße (Illustration. Aurelis).


25./26. Mai:


50 Millionen Euro Modellvorhaben
Rat entscheidet über Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept  
Der Rat der Stadt entscheidet in seiner Sitzung am Montag, 15. Juni, über das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) „Stark im Norden – Alt-Hamborn & Marxloh“ als Grundlage für eine Teilnahme am Modellvorhaben des Bundes zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung. In Abstimmung mit dem Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI), dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung und dem Land NRW wurde das ISEK für die beiden Stadtteile erstellt.
Den Handlungsansätzen und Maßnahmen des ISEK liegt das Leitbild „Starke Vielfalt, friedvolles und sicheres Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen mit gleichwertigen Lebensverhältnissen in klimaangepassten stabilisierten Infrastrukturen, Räumen und Umweltverhältnissen“ zu Grunde.   Oberbürgermeister Sören Link betont die Bedeutung des Konzepts für die Entwicklung der beiden Stadtteile: „In einer ersten Beteiligungsphase sind vielfältige Vorschläge und Handlungsansätze zusammengetragen worden. Das Konzept nimmt diesen Faden auf und benennt ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das wir bis zum Jahr 2026 umsetzen wollen.“  
Aufgabe des neuen Integrierten Stadtteilentwicklungskonzeptes ist es, durch Maßnahmen und Projekte in den Handlungsfeldern „Integration und Bildung“, „soziale und ökonomische Stabilisierung“, „Umweltgerechtigkeit, Klimaschutz- und Klimaanpassung “ und „Teilhabe und Öffentlichkeitsarbeit“ das Zusammenleben im Quartier zu stärken sowie die soziale, städtebaulich-räumliche, ökologische und ökonomische Situation zu stabilisieren und zu entwickeln. Insgesamt 13 Teilprojekte und ein Reserveprojekt wurden dafür konzipiert. Marxloh, als seit Jahrzehnten etablierter Ankunftsstadtteil, und Alt-Hamborn, als Stadtteil mit wachsenden Zuwanderungsströmen, stellen die Stadtwicklung dabei vor die Herausforderung auf die Bedarfsvielfalt der unterschiedlichen Bewohnergruppen einzugehen.  
„Das Leitbild bildet den Rahmen für die Entwicklung in den vier identifizierten Handlungsfeldern. Um die Entwicklung in beiden Ortsteilen zu stärken, werden im ISEK detaillierte Einzelprojekte mit den Entwicklungszielen aufgeführt und im weiteren Planungsprozess qualifiziert. Im Fokus stehen dabei städtebauliche Projekte aus dem Handlungsfeld Integration und Bildung. Die im Rahmen des Programms ‚Soziale Stadt‘ in Marxloh gemachten umfassenden Erfahrungen sollen dabei auf Alt-Hamborn übertragen werden.“, erklärt Planungsdezernent Martin Linne.  
Ein Teilprojekt aus den verbundenen Handlungsfeldern sieht beispielsweise vor, die drei Marxloher Grundschulen zu multifunktionalen Bildungsstandorten auszubauen. Die stärkere Vernetzung mit den Eltern durch sogenannte Elternlandeplätze (ähnlich der Familienzentren an Kita´s) steht dabei im Mittelpunkt, um besonders Familien aus bildungsfernen Schichten einen Weg zur Integration zu ebnen. Die Kosten für den Ausbau werden auf 15 Millionen Euro geschätzt. Die einzelnen Maßnahmen zur Erreichung der Projektziele werden in ausführlichen Projektsteckbriefen im ISEK zum Modellvorhaben beschrieben.  
Thomas Krützberg, Geschäftsführer IMD, betont: „Durch das Modellvorhaben wollen wir die einzigartige Möglichkeit nutzen, ein umfassendes  Paket von Maßnahmen aus unterschiedlichen, sich gegenseitig ergänzenden Handlungsfeldern anzuschieben und so auf die Bedarfe  in den Stadteilen adäquat zu reagieren.“  
Bei den Projektentwicklungen werden  die Bewohner der Stadtteile nicht nur intensiv beteiligt, sondern aktiv einbezogen, um Verbesserungen ihrer Lebenssituation und ihres Lebensraumes gemeinsam zu erreichen. Die Umsetzung des gesamten Maßnahmenpaketes steht unter dem Vorbehalt einer Förderzusage des Landes NRW. Der dazu formal erforderliche Kabinettsbeschluss des Landes war vor der Corona-Krise für den Sommer geplant.  
Im Rahmen des Modellvorhabens wurde der Stadt Duisburg eine Förderung des Bundes in Höhe von 25 Millionen Euro für die Quartiere Marxloh und Alt-Hamborn in Aussicht gestellt. Eine Ko-Finanzierung in Höhe von 15 Millionen Euro wurde vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Geleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen in Aussicht gestellt, so dass für die Stadt Duisburg ein kommunaler Eigenanteil in Höhe von 10 Millionen Euro verbleibt.

Filmforum Duisburg bleibt vorerst geschlossen  
Das filmforum am Dellplatz bleibt vorerst geschlossen. Ab Samstag, 30. Mai, dürfen Kinos in Nordrhein-Westfalen nach der Corona-Zwangspause unter strengen Auflagen wieder öffnen. Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung der Pandemie wird das filmforum allerdings erst wieder in den kommenden Wochen zu Filmvorführungen in das Stammhaus am Dellplatz einladen. Bis dahin gehen die Renovierungs- und Reinigungsarbeiten weiter. Außerdem arbeitet das Lichtspielhaus an einem Nachfolgeformat des kürzlich erfolgreich beendeten Autokinos.
Absage des Familienfestes „Friemersheimer Kultursommer“  
Das beliebte Familienfest „Friemersheimer Kultursommer“, welches am dritten Augustwochenende stattfinden sollte, findet in diesem Jahr nicht statt. Erstmals nach 17 Jahren ist die Veranstaltung aufgrund der aktuellen Coronaschutzverordnung nicht durchführbar.  


Nach Terminvereinbarung: Öffnung des Amtes für Soziales und Wohnen  
Auch beim Amt für Soziales und Wohnen sind zwingend notwendige, persönliche Vorsprachen - nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung - ab Dienstag, dem 2. Juni 2020 wieder möglich.  
Die in den städtischen Dienststellen für alle Besucher geltende Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MSN) und die allgemein geltenden hygienischen Hinweise sowie die Hinweise innerhalb der Dienstgebäude sind dringend zu beachten.
Am Tag der Vorsprache muss die Termineinladung mitgebracht werden. Das Einladungsschreiben sichert Ihnen den Zugang zum Dienstgebäude. Die Mitarbeiter stehen Ihnen selbstverständlich weiterhin unter den bekannten Telefonnummern oder online zur persönlichen Beratung und Klärung zur Verfügung. Weitere Informationen auf www.duisburg.de.


Aufenthaltsstipendium der Stadt Duisburg geht in die dritte Runde  

Die Stadt Duisburg und die Interessengemeinschaft der Duisburger Künstler schreiben von Januar bis Dezember 2021 ein Aufenthaltsstipendium für ein Atelier im Stadtteil Rheinhausen aus, auf das sich Künstlerinnen und Künstler bewerben können. Die Ausschreibung erfolgt für die Genres Bildende Kunst, Fotografie, Illustration, Performance oder Videokunst.  
Der Umfang des Stipendiums umfasst die kostenlose Vergabe eines Ateliers inklusive der Betriebskosten. Zusätzlich wird kostenlos eine Mietwohnung von der Gebag zur Verfügung gestellt.   Bewerber müssen ihre Ausbildung vor mindestens einem Jahr abgeschlossen haben und in ihrer Bewerbung überzeugend darstellen, dass sie ihre künstlerische Arbeit mit Bezug zu Duisburg beginnen oder fortsetzen wollen. Studierende sind von einer Bewerbung ausgeschlossen.  
 Interessierte Künstler können ihre Bewerbung bis zum 31. August 2020 an folgende Adresse senden:   Kulturbetriebe Stadt Duisburg, Kulturbüro,  Neckarstr. 1, 47051 Duisburg Weitere Informationen erhalten Sie im Kulturbüro unter  0203-283 62269 oder im Internet unter https://www2.duisburg.de/micro2/kulturbetriebe


Verein Lopa 2010 e.V.: Offener Brief an Oberbürgermeister Sören Link 

Auftrag zum Bau der neuen Rheinbrücke Neuenkamp vergeben

Baubeginn für Deutschlands längste Schrägseilbrücke Anfang Juni 2020

Visualisierung Keipke Architekten

Hospizdienste, im Großen und Ganzen nicht systemrelevant
Rückverfolgung von Kontaktpersonen - Wechsel der Leitung Duisburger Krisenstab
28.05.
Fußball im "Wirgebiet" gegen Corona: 6 Revierclubs versteigern Masken aus Vereinstrikots
Füchse entscheiden sich für die Regionalliga
Kontaktbeschränkungen werden bis 29. Juni fortgeschrieben


Parkplatz für Flugzeuge oder ein Geisterflughafen?
Kino in 'Corona-Zeiten' - Duisburgs erstes Autokino gut besucht
Schafe haben in den Rheinwiesen Vorfahrt - Keine freilaufende Hunde in den Wiesen

Langjähriger Ratsherr Herbert Eickmanns im Alter von 68 Jahren unerwartet verstorben



Am Alten Angerbach: Start der Bauarbeiten

Duisburg, 25. Mai 2020 - Es geht los Am Alten Angerbach: In dieser Woche sind die Bauarbeiten offiziell gestartet. Für das Bauprojekt im Stadtteil Huckingen, bei dem auf einer Fläche von rund 17 Hektar 280 Wohneinheiten und eine fünfgruppige Kindertagesstätte entstehen, werden nun erste Erschließungsmaßnahmen durchgeführt. Zunächst werden die Baustraßen errichtet und das Baugebiet wird an die öffentliche Versorgung angeschlossen, außerdem werden die öffentlichen Grün- und Freiflächen des neuen Stadtteils vorbereitet.

Im Zuge der Bauarbeiten wird zwischen Juli und September die Hermann-Spillecke-Straße zeitweise einseitig gesperrt. Die Bauarbeiten werden hauptsächlich von Montag bis Freitag zwischen 7 und 16.30 Uhr durchgeführt.
 „Wir sind bemüht, die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen und Veränderungen im geplanten Bauablauf nicht gänzlich ausschließen. Dafür bitten wir die Anwohnerinnen und Anwohner im Gebiet um Verständns“, so Jens Sperke, Abteilungsleiter Flächenentwicklung bei der GEBAG. Spaziergänger werden gebeten, die nicht eingezäunten Bereiche des Baugebiets und die vorhandenen öffentlichen Wege zu nutzen. Der Fußweg entlang des Alten Angerbachs bleibt während der Bauarbeiten dauerhaft nutzbar.


Die Grundstückspreise liegen zwischen 400 Euro und 700 Euro pro Quadratmeter. Foto GEBAG

Noch Idylle - Fotos haje

 


Museum MKM schließt ab 25. Mai 2020 wegen finaler Bauarbeiten am Erweiterungsbau

  Bayer 04 Leverkusen - MSV Duisburg  0:2 (0:2)
Doppelpack Nina Lange - Am Ende standen drei Duisburger Torhüterinnen auf dem Platz


Zebras geben 2:0-Führung und Sieg aus der Hand
2-Tore-Führung durch Compper und Vermeij reichten nicht mal für einen Punkt

"Sehr ernste Situation" - Wie die MSV-Fans mit ihren Tickets helfen können
Ausfälle durch Verletzungen und Krankheiten der Zebras Saison 2019/2020
Neuzugänge und Vertragsverlängerungen


  30. Mai 2020: Duisburg-Neudorf besteht 250 Jahre

Juni

Einstellung des Loveparade-Prozesess: Existentielle Probleme für viele Nebenkläge
Ab 15. Juni wieder täglich Unterricht an Grundschulen und anderen Schulen

Helios Marien Klinik: 99-Jähriger Duisburger übersteht Corona-Infektion
Kommunalwahlen am 13. September 2020: Wahlbekanntmachung des


XXL-Bad Am Neuen Angerbach gestorben - Schwimmbad-Neubau in Großenbaum geplant

Seit 2007 geistern die Pläne zum Bau eines neuen Schwimmbades im Stadtsüden durch alle politischen und sportlichen Ebenen. Es ging neben der Finanzierung durch Investor Sven Pirdzun (XXL-Sportcenter Betreiber) um Bürgschaften der Stadt die laut Bezirksregierung nicht eins zu eins umsetzbar waren, es ging natürlich auch um Schul- und Vereinsschwimmen.
Letztendich soll nun ein Schlussstrich gezogen werden. Geplant ist nach dem Abriss des Bades an der Großenbaumer Alleee an gleicher Stelle den Neubau in größerer und moderner Ausrichtung umzusetzen. Das kann sehr flott erfolgen, da es vom Bebauungplan und der Finanzlage her keine Hürden gibt.
Das war schon einmal im angedacht:



Bauplan 2007



8. Juni:
116 117: Nur noch zwei Notarztpraxen in Duisburg

Bethesda-Krankenhaus in Hochfeld und St. Johannes-Klinikum in Hamborn blieben zentrale Anlaufstellen, ab Juli mit erweiterten Öffnungszeiten

Duisburg, 8. Juni 2020 -
Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein informierte heute in Duisburg über künftige Veränderungen an der Struktur des ambulanten Notdienstes in der Stadt Duisburg.

 

Im Rahmen der Neuorganisation und Aufwertung des ambulanten Notdienstes in ganz Nordrhein durch zentral gelegene „Portalpraxen“ gibt es zum 1. Juli auch Änderungen im Bereich Duisburg. Ab Juli bilden die Notdienstpraxen am Bethesda-Krankenhaus in Hochfeld und am St. Johannes-Klinikum in Hamborn die zentralen Anlaufstellen im Stadtgebiet für die ambulante Akutversorgung außerhalb der Sprechstundenzeiten der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte.

 

Hierzu werden die Öffnungszeiten beider Einrichtungen deutlich ausgeweitet: Ab Juli sind beide Notdienstpraxen täglich bis 22 Uhr geöffnet – bislang ist dies nur mittwochs und am Wochenende der Fall. „Durch die ‚Schlauchform‘ Duisburgs bieten sich diese beiden Standorte als Anlaufstellen an, zudem sind sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln für die Bürgerinnen und Bürger gut zu erreichen“, sagt Dr. med. Helmut Gudat, Vorsitzender der KV-Kreisstelle Duisburg. Für die Bewohner der linksrheinischen Stadtteile Duisburgs bietet sich auch die benachbarte Notdienstpraxis am Moerser Bethanien-Krankenhaus als Anlaufstelle an.

 

Steuerung über Hotline 116 1 7

Im Zuge der Aufwertung der beiden Standorte in Hochfeld und Hamborn entfallen ab Juli die Notdienstpraxen am Malteser-Krankenhaus St. Anna in Duisburg-Huckingen sowie am Johanniter-Krankenhaus in Rheinhausen, die beide nur eingeschränkte Öffnungszeiten hatten und vergleichsweise wenig frequentiert wurden. Gesteuert wird die Inanspruchnahme des Notdienstes über die rund um die Uhr erreichbare, kostenlose Service-Hotline 116 117. Über die Rufnummer der in Duisburg ansässigen Arztrufzentrale NRW werden auch die Hausbesuche von bettlägerigen Patienten aus Duisburg koordiniert. Daran ändert sich durch die Umstrukturierung der Notdienstpraxen nichts.

 

„Ressource Arzt effektiv und sinnvoll einsetzen“

Für die neue Struktur, bei der die KV Nordrhein unter anderem Patientenströme, Fallzahlen und Verkehrswege berücksichtigt hat, sprechen eine Reihe von guten Gründen. Ein wesentlicher Grund für die Änderung sind die Vorgaben der Landes- und Bundespolitik, an zentral gelegenen Standorten Notdienstpraxen einzurichten, in denen ambulante und stationäre Versorgung eng miteinander verzahnt sind und durch kooperative Strukturen die Versorgung besser steuern.

 

„Wir entwickeln die Notdienststrukturen im ganzen Rheinland derzeit gezielt weiter, um diesen Anforderungen im vorgegebene Zeitrahmen gerecht zu werden und effizientere Strukturen zu schaffen“, sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorstands-vorsitzender der KV Nordrhein. In Duisburg bestanden bisher auf engem Raum mehrere kleinere, wenig frequentierte und nur zeitweilig geöffnete Notdienstpraxen – „das ist kein sinnvoller Einsatz der in Zukunft auch in den Großstädten knapper werdenden ärztlichen Ressourcen“, so Bergmann.  

Detaillierte Informationen zum ambulanten Notdienst in Nord-rhein gibt es unter www.kvno.de/notdienst.

9. Juni:

Fast nichts Neues am 'Alten Güterbahnhof'
Startschuss Abriss ehemalige Abfertigungshalle Güterbahnhof  
Die Entwicklung des Geländes Am Alten Güterbahnhof nimmt weiter Fahrt auf: Bei einem Pressetermin am 9. Juni 2020 stellten Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer und Stadtplanungsdezernent Martin Linne die nächsten Schritte für eines der größten Flächenentwicklungsprojekte der Stadt vor.  
"Duisburg bewegt sich mit hohem Tempo: Aus einem alten, brachliegenden Bahnhof wird ein dynamisches und wahnsinnig spannendes Stück Zukunft. Wir haben mit großem Einsatz um diese Fläche gekämpft und werden jetzt die optimale Nutzung dafür finden,“ machte Oberbürgermeister Sören Link deutlich.  
Die weitere Entwicklung der Fläche beginnt im Juli mit dem Abbruch der großen ehemaligen Abfertigungshalle im nordwestlichen Teil des Geländes. Der Abbruch dauert voraussichtlich rund drei Monate und soll im Herbst abgeschlossen sein. Zeitgleich wird Ende Juli der zweistufige Planungswettbewerb gestartet, an dem Teams aus Architektur und Städtebau sowie Landschaftsarchitekten teilnehmen werden. Begleitet wird der Wettbewerb von einem Bürgerbeteiligungsverfahren, das aufgrund der Corona-Pandemie  erstmals online durchgeführt wird. Im November letzten Jahres hatte der Kick-Off zur Bürgerbeteiligung in der Mercatorhalle stattgefunden, bei der erste Ideen und Wünsche der Bürgerschaft gesammelt wurden.  

„Ursprünglich hatten wir geplant, im Frühjahr und Sommer weitere Bürger-Werkstätten durchzuführen, um die im November gesammelten Ideen weiter auszuarbeiten“, so Bernd Wortmeyer. Doch die Corona-Pandemie lässt aktuell keine größeren Veranstaltungen zu. Daher wurde das neue Konzept einer Online-Bürgerbeteiligung entwickelt, die im Juli starten wird, sofern der Rat der Stadt Duisburg dem Verfahren in der Sitzung am 15. Juni zustimmt.  Über eine eigene Homepage sollen Eingebungen der Bürgerinnen und Bürger gesammelt werden, die den Teams aus Städtebau und Landschaftsplanung, die am städtebaulichen Wettbewerb teilnehmen, zur weiteren Bearbeitung vorgelegt werden.
„So fließen die Ideen der Bürgerinnen und Bürger weiter in den Prozess ein. Natürlich müssen wir jede Idee individuell auf Machbarkeit und Realismus prüfen“, machte Bernd Wortmeyer deutlich. Während des Wettbewerbs wird es mehrere Phasen der Online-Bürgerbeteiligung geben, sodass die Bürgerschaft während des gesamten Prozesses eingebunden bleibt. Die Entscheidung zum Gewinner-Team des städtebaulichen Wettbewerbs soll im März 2021 durch eine Jury fallen.  
„Ich bin mir sicher, dass die eingeladenen Teams aus Architektur und Städtebau fantastische Ideen für die Fläche haben werden. Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse und das neue Stück Duisburg, das hier in einigen Jahren entstehen wird“, erläuterte Stadtplanungsdezernent Martin Linne.  
Der Planungswettbewerb mündet bis 2022 in einen städtebaulichen Rahmenplan und den sich daraus ergebenden Bebauungsplan. Dieser wird voraussichtlich in 2023 Rechtskraft erlangen.   Nach der Beendigung der Bürgerbeteiligung und wenn klar ist, was hier entstehen soll, wird sich die GEBAG auch auf die Suche nach einem geeigneten Namen für das Gelände machen. Bis dahin läuft die Fläche immer noch unter dem Arbeitstitel „Am alten Güterbahnhof“. Unter dem Namen wird auch die Website für die Bürgerbeteiligung zu finden sein. (www.am-alten-gueterbahnhof.de)    

Von links: Bruno Sagurna (stellv. Vorsitzender Aufsichtsrat GEBAG), Rainer Enzweiler (Vorsitzender Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr), Andree Haack (Wirtschaftsdezernent), Oberbürgermeister Sören Link, Bernd Wortmeyer (Geschäftsführer GEBAG), Martin Linne (Stadtplanungsdezernent)

22. Juni:

Neue Einreiseverordnung ab heute
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW hat heute eine neue Einreiseverordnung erlassen. Diese besagt, dass Personen die sich innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in das Land NRW in einem Riskogebiet aufgehalten haben, verpflichtet sind, sich unverzüglich nach Einreise auf direktem Weg für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben und dies dem Gesundheitsamt anzuzeigen.
Bei auftretenden Symptomen sind diese Personen ebenfalls verpflichtet, unverzüglich das Gesundheitsamt zu informieren (Kontakt Gesundheitsamt Duisburg über E-Mail an kontaktpersonga@stadt-duisburg.de oder Call-Center: 0203-940049). Die Verordnung ist vorerst gültig bis 1. Juli 2020). Die wichtigste Regelung der VO findet man in § 1: https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/200621_
fassung_coronaeinrvo_ab_22.06.2020.pdf Risikogebiete sind in der Liste des RKI benannt. Achtung: Diese werden regelmäßig überprüft und aktualisiert: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Ruhr-Konferenz: „SiKo Ruhr“: Sicherheitsbehörden und Ruhrgebietskommunen arbeiten gemeinsam gegen Clankriminalität
Das Projekt wird im Rahmen der Ruhr-Konferenz der Landesregierung umgesetzt. „Besonders freue ich mich, dass wir hier ein gemeinsames Ziel verfolgen, bei dem Parteipolitik keine Rolle spielt“, so Reul.
„Die Stadt Essen arbeitet bereits jetzt eng und erfolgreich mit Polizei, Zoll und Steuerfandung zusammen. Unser gemeinsamer Einsatz gegen ClanKriminalität – verknüpft mit der Strategie der Nadelstiche – hat sich bewährt. Ich freue mich deshalb, dass wir mit der heutigen Vereinbarung die Grundlage für die ‚Sicherheitskooperation Ruhr zur Bekämpfung der Clankriminalität‘ schaffen. Wir brauchen dieses Netzwerk, denn die kriminellen Clans agieren ebenfalls vernetzt – national und sogar international. Für unsere gemeinsame Arbeit gilt das Prinzip der zusammengeschobenen Schreibtische. Ich hoffe sehr, dass sich noch weitere Akteure anschließen. Aufbauend auf unsere jeweiligen Strukturen werden wir so unsere Erkenntnisse und Erfahrungen zusammenbringen, neue Synergieeffekte generieren und gemeinsam auch neue Präventionsmöglichkeiten entwickeln“, so Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen.
„Wir setzen uns in Duisburg schon lange mit diesem Thema auseinander. So haben wir beispielsweise als erste Kommune in NRW eine Task Force Problemimmobilien eingerichtet, um behördenübergreifend kriminelle Strukturen aufzubrechen. Aufgrund der positiven Erfahrungen dieser Zusammenarbeit haben wir das Projekt SiKo Ruhr von Anfang an begleitet und unsere Mitarbeit zugesagt. Ich bin überzeugt, dass wir viele Erkenntnisse über kriminelle Clans schon haben. Wir müssen sie nur zusammenbringen und uns besser vernetzen. Das wird mit der SiKo Ruhr gelingen“, so Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link.
„Die Stadt Dortmund arbeitet seit mehreren Jahren mit der Polizei und dem Zoll bei der Bekämpfung der Clankriminalität erfolgreich eng zusammen. Die Bündelung unterschiedlicher Fach- und Handlungskompetenzen in einer auf Dauer angelegten festen Struktur macht die Sicherheitskonfe- Seite 3 / 4 renz Ruhr zu einem bundesweit wegweisenden Projekt. Wir sind dankbar, bereits zu Beginn als kommunaler Partner an gemeinsamen Strategien zur Verbesserung der Sicherheit in unseren Städten vernetzt mitarbeiten und gestalten zu dürfen“, so der Rechts- und Ordnungsdezernent der Stadt Dortmund Norbert Dahmen.
Die Präsidentin der Generalzolldirektion Colette Hercher: „Der Zoll bringt sich gerne in die SiKo Ruhr ein. Das zeigt: Bund und Länder sind sich immer dann nahe, wenn es um eine wirksame Bekämpfung von Kriminalität geht“. „Das friedliche Miteinander der Menschen braucht unseren funktionierenden Rechtsstaat. Das Clanmilieu lehnt unsere Rechtsordnung ab und bewegt sich mitunter bewusst außerhalb unserer gesetzlichen Ordnung. Wir setzen mit dieser behördenübergreifenden und vertrauensvollen Kooperation ein klares Zeichen für den Schutz unserer Rechtsordnung und die Sicherheit der Menschen in Nordrhein-Westfalen“, so Andreas Jung, Präsident der für NRW zuständigen Bundespolizeibehörde. Die Dienststelle wird auch präventiv tätig.
Gemeinsam mit Pädagogen, Sozialarbeitern und Wissenschaftlern sollen Aussteigerprogramme und Modelle entwickelt werden, die Kindern und Jugendlichen Wege aus dem Clanmilieu aufzeigen. Ein erster, vielversprechender Ansatz läuft über das Präventiv-Programm „Kurve kriegen“. Hier wurde in einigen Standorten im Ruhrgebiet Zugang zu Kindern aus kriminellen Clanfamilien gefunden. Sozialarbeiterinnen und -arbeiter sowie Sprachmittlerinnen und -mittler arbeiten hier mit der Polizei zusammen. Dass die Eltern dieser Clanfamilien einer Teilnahme an „Kurve kriegen“ zugestimmt haben, ist ein erster Erfolg. Dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Angebote annehmen und sich auf präventive Maßnahmen - wie soziales Kompetenztraining - einlassen, ist ein zweiter.


NRW-Einwohnerzahl lag Ende 2019 bei 17 947 000
Die Einwohnerzahl hat sich im bevölkerungsreichsten Bundesland im Jahr 2019 kaum verändert: Am 31. Dezember 2019 lebten in Nordrhein-Westfalen 17 947 221 Menschen. Damit war die Bevölkerungszahl um 14 570 Einwohner (+0,1 Prozent) höher als Ende 2018. Im Jahr 2019 zogen 47 256 Menschen mehr nach Nordrhein-Westfalen als im selben Zeitraum das Land verließen. Dagegen starben 36 088 Personen mehr als Kinder geboren wurden.
Damit waren sowohl der Wanderungsüberschuss als auch das Geburtendefizit niedriger als im Vorjahr (2018: +52 471 bzw. −37 990). Die Statistiker weisen darauf hin, dass in die Berechnung der Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2019: +3 402), die überwiegend auf von den Kommunen erst nach Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldeten sog. „Rücknahmen von Zu- bzw. Fortzügen” zurückzuführen sind. Die Bevölkerungsentwicklung verlief regional unterschiedlich. Im Regierungsbezirk Köln stieg die Einwohnerzahl am stärksten (+0,2 Prozent), gefolgt vom Regierungsbezirk Düsseldorf (+0,1 Prozent). Einzig im Regierungsbezirk Arnsberg kam es zu einem Rückgang der Bevölkerung (−0,1 Prozent).
Die Einwohnerzahlen in den Regierungsbezirken Münster und Detmold blieben dagegen nahezu unverändert. Die größte Stadt in Nordrhein-Westfalen und viertgrößte Stadt Deutschlands ist nach wie vor Köln mit 1 087 863 Einwohnern. Auf den weiteren Plätzen folgen Düsseldorf (621 877), Dortmund (588 250) und Essen (582 760). Kleinste Gemeinde im Lande bleibt Dahlem im Kreis Euskirchen mit 4 215 Einwohnern. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung lag in Nordrhein-Westfalen Ende 2019 bei 44,2 Jahren (Frauen: 45,5 Jahren; Männer: 42,8 Jahren). „Jüngste” Gemeinde war Augustdorf im Kreis Lippe mit einem Altersdurchschnitt von 38,8 Jahren, „älteste” Gemeinde war Bad Sassendorf im Kreis Soest mit 49,9 Jahren. (IT.NRW)


Gemeinde-Schulden lagen in NRW Ende 2019 bei 60 Milliarden Euro

Vor 50 Jahren: Dürreschäden nach anhaltender Trockenperiode
Im Juni 1970 war die Fußballweltmeisterschaft in Mexico mit dem sogenannten"Jahrhundertspiel" zwischen Deutschland und Italien (3:4 nach Verlängerung) und die anhaltende Trockenheit in der damaligen Bundesrepublik die alles beherrschenden Gesprächsthemen.



Land fördert Ferienangebote  
Die Landesregierung hat aufgrund der Corona Pandemie Ferienangebote für Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Lebensverhältnissen aufgelegt. Die Angebote sind kostenlos und richten sich an Duisburger Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 8. Die Teilnahme ist täglich für sechs Stunden für einen Zeitraum von drei Wochen möglich. Nach Bekanntwerden der entsprechenden Förderrichtlinien vom Land hat das Amt für Schulische Bildung innerhalb kürzester Zeit gemeinsam mit den Schulen und den Trägern zahlreiche Angebote an Duisburger Schulen organisiert.  
Auf dem Programm stehen neben Lernangeboten, eine schöne Ferienzeit mit alten und vielleicht neuen Freunden, aber auch Spiele und andere spannende Programmpunkte. „Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Beteiligten für das große Engagement im Sinne der in unserer Stadt lebenden Kinder. Ich freue mich sehr, dass es in der Kürze der Zeit gelungen ist, Projekte in Duisburg zu realisieren. Getreu dem städtischen Motto Duisburg ist echt toll!“, so Bildungsdezernentin Astrid Neese.  
Diese Schulen nehmen teil:  
Grundschulen: GGS Bergheimer Straße                                                   
GGS Ottostraße (Regenbogenschule) in Kooperation mit der GGS Sandstraße  
GGS Breite Straße                                                            
GGS Kirchstraße
KGS Rolandstraße (Am Bergmannsplatz)
GGS Kampstraße (Schule im Dichterviertel)
GGS Bergstraße (Bergschule)
Weiterführende Schulen: 
Steinbart-Gymnasium 
Landfermann-Gymnasium
Elly-Heuss-Knapp Gymnasium Sekundarschule Rheinhausen      
Förderschulen: FS Am Rönsberghof                                                 
Angemeldet werden können Kinder, die die jeweilige Schule besuchen oder in der näheren Schulumgebung wohnen. Wer Interesse hat, schickt eine E-Mail an ferienbetreuung@stadt-duisburg.de und macht Angaben zu Name, Anschrift und Telefonnummer des Erziehungsberechtigten, Name, Alter derzeitige Schule und Klassenstufe des teilnehmenden Kindes und Wunschstandort der Ferienbetreuung. Anschließend erfolgt die Kontaktaufnahme mit Detailbesprechung.

Bistum Essen zählt deutlich weniger Mitglieder

Durch stark gestiegene Austrittszahlen und deutlich mehr Verstorbene als Getaufte ist die Zahl der Katholiken im Bistum Essen im Jahr 2019 auf 739.265 zurückgegangen. Das sind 15.811 weniger Mitglieder als im Vorjahr. Das zeigt die Jahresstatistik, die das Ruhrbistum am Freitag veröffentlicht hat. Die 7.216 Austritte in 2019 begründet das Bistum unter anderem mit der Diskussion über den Umgang der Kirche mit Missbrauchsfällen. Der relative Anteil der Ausgetretenen an der Gesamtzahl war mit 0,98 Prozent so hoch wie nie zuvor in der Geschichte des Essener Bistums. Starke Rückgänge verzeichnet das Bistum außerdem bei Trauungen und Bestattungen. idr


Tests von fleischverarbeitenden Betrieben

In Duisburg wurden vier Betriebe mit Fleischverarbeitung durch das Gesundheitsamt überprüft. Dort sind 491 Mitarbeiter beschäftigt. Alle dort Beschäftigten werden im Rahmen der Teststrategie der Stadt (vulnerable Gruppe UND besonders risikointensive Arbeitsbereiche) getestet, Aktuell wurden 406 Tests durchgeführt, davon sind bislang 147 Mitarbeiter negativ. Weitere Ergebnisse stehen noch aus. Alle fleischverarbeitenden Betriebe werden entsprechend der lebensmittelrechtlichen Vorgaben routinemäßig überprüft. Zusätzlich finden Hygienekontrollen vor Ort durch das Gesundheitsamt und durch die Arbeitssicherheit der Bezirksregierung statt.
Ein positiv getesteter Mitarbeiter aus dem Moerser Betrieb ist in dem Übergangsheim August Thyssen Straße wohnhaft. Die Moerser Kollegen haben uns darüber informiert, weswegen die Stadt Duisburg umgehend tätig geworden ist: Der Bewohner und seine vier Mitbewohner (Kategorie 1) wurden außerhalb der Einrichtung untergebracht, separiert und unter Quarantäne gestellt. Die Sammelunterkunft wurde in Gänze unter Quarantäne gestellt. Aktuell wird die Einrichtung beprobt. Mit den Ergebnissen rechnen wir nicht vor Montag.
Die Feuerwehr übernimmt bis dahin die Versorgung der Bewohner. Nach aktuellem Sachstand wohnen außerdem 25 positiv getestete Mitarbeiter aus dem Moerser Betrieb in Duisburg. Keiner wohnt in einer Sammelunterkunft; alle sind alleinlebend. Die Personen werden unter Quarantäne gestellt und die Kontaktpersonen durch das Gesundheitsamt ermittelt. Es liegen derzeit noch nicht alle Testergebnisse aus Moers vor.

Überprüfung der Maskenpflicht: DVG kontrolliert über 8.000 Fahrgäste  
Die DVG und die Stadt Duisburg intensivieren seit Mitte Juni die Kontrollen zur Einhaltung der Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung in Bussen, Bahnen und an Haltestellen. Dazu sind täglich Kontrolleure der DVG unterwegs, die neben den Tickets auch die Maskenpflicht überprüfen.  
Die Teams der DVG haben in dieser Woche insgesamt 8.302 Fahrgäste in den Bussen und Bahnen im gesamten Liniennetz sowie an den Haltestellen kontrolliert.  
Die Ergebnisse:
In Bussen und Bahnen: 556 Fahrgäste hatten den Mund-Nasen-Schutz nicht korrekt oder gar nicht angelegt. Die meisten Fahrgäste waren einsichtig, folgten der Aufforderung der DVG-Mitarbeiter und legten den Schutz sofort korrekt an. Lediglich 65 Fahrgäste, das sind 0,78 Prozent, mussten aus Bus oder Bahn verwiesen werden. An Haltestellen: 480 Fahrgäste hatten den Mund-Nasen-Schutz nicht korrekt oder gar nicht angelegt. Alle Fahrgäste waren einsichtig, folgten der Aufforderung der DVG-Mitarbeiter und legten den Schutz sofort korrekt an.  
Die DVG veröffentlicht regelmäßig die Ergebnisse der Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht. Die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in Bussen, Bahnen sowie an Haltestellen und in Bahnhöfen dient dem gegenseitigen Infektionsschutz. Sie gilt in NRW seit dem 27. April. Verstöße können die Ordnungsbehörden mit einem Bußgeld in Höhe von 50 Euro ahnden.  
Fahrkartenkontrollen
Darüber hinaus kontrollierte die DVG die Fahrausweise der über 8.000 Fahrgäste. Die Ergebnisse:
350 Fahrgäste wurden ohne gültigen Fahrausweis angetroffen die Beanstandungsquote betrug 4,22 Prozent. Schwarzfahren ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Deshalb führt Schwarzfahren bei Fahrgästen, die wiederholt ohne gültigen Fahrschein angetroffen wurden, zu einer Strafanzeige. Die Zahlung des erhöhten Beförderungsentgeltes (EBE) in Höhe von 60 Euro führt dabei nicht zu einer Entlastung. Als Wiederholungstäter gelten diejenigen, die zweimal ohne gültiges Ticket in Bussen und Bahnen angetroffen wurden.
26. Juni:


Gerichtstermin in Sachen „Werkstatt für Menschen mit Behinderung“

Aufsichtsratsvorsitzende Astrid Neese zum heutigen Termin: „Das Landgericht Duisburg hat heute sehr klar zum Ausdruck gebracht, dass es deutliche Anzeichen für Veruntreuung sieht. Das überhöhte Gehalt der damaligen Geschäftsführerin kam ohne Beschlusslage des Aufsichtsrats zustande. Vielmehr haben die Beklagten bewusst am Aufsichtsrat vorbei gehandelt, um die überhöhten Bezüge durchzusetzen. Was die geltend gemachten Schadensersatzansprüche angeht, sind wir nach dem heutigen Termin sehr optimistisch.“


Badeverbot an Duisburger Seen  
Vor dem Hintergrund der inzwischen sommerlichen Temperaturen und dem damit verbundenen Wunsch nach dem Besuch eines Badesees weist das Bürger- und Ordnungsamt darauf hin, dass das Baden in allen öffentlich zugänglichen Seen und Baggerlöchern mit Ausnahme der drei Freibäder verboten ist.  
Schon häufig haben sich in den Seen in Duisburg und Umgebung Unfälle ereignet, teilweise mit tödlichem Ausgang. Ursache ist häufig, dass unbefestigte oder zu steile Uferböschungen einstürzen und Schwimmer mitreißen. Darüber hinaus gefährden Untiefen und sehr unterschiedliche Wassertemperaturen die Schwimmer. Auch können aufgrund der Wasserqualität Gesundheitsgefahren nicht ausgeschlossen werden und die Seen verfügen über keine rettungsdienstliche Infrastruktur.  
Damit Badegäste ein ungefährdetes Badevergnügen genießen können, verweist das Bürger- und Ordnungsamt auf die öffentlichen Freibäder im gesamten Stadtgebiet. Die städtischen Freibäder sind, wenn zunächst auch nur eingeschränkt, für die Besucher ab dem 27. Juni wieder geöffnet.  
Außerdem sind in Duisburg drei Seen im Bereich der dort ansässigen Freibäder als Badegewässer zugelassen. Dabei handelt es sich um den Kruppsee, den Wolfssee und den Großenbaumer See. Dort wird auch regelmäßig die Wasserqualität untersucht. Die Ergebnisse sind auf der Internetseite der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de nachzulesen. Alle anderen Seen sind nicht als Badegewässer zugelassen.  


Der Landtag NRW gedenkt den Opfern des Loveparade-Unglücks   

Anlässlich des zehnten Jahrestags hat der Düsseldorfer Landtag heute den Opfern und Angehörigen des Loveparade-Unglücks gedacht. „Fast genau 10 Jahre ist es her, dass diese Tragödie eine tiefe Narbe in der Geschichte unserer Stadt hinterlassen hat. Die Opfer und Hinterbliebenen leiden bis heute unter den Folgen.“, so die vier Duisburger Landtagsabgeordneten.  
Am 24. Juli 2010 starben während der Loveparade 21 Menschen und mehrere Hundert wurden teilweise schwer verletzt. Bereits kurz nach der Tragödie wurde ein Hilfsfonds eingerichtet, aus dem bis heute Opfer und Angehörige unterstützt werden. Einstimmig wurde heute beschlossen, den Soforthilfe-Fonds weiterzuführen oder einen ergänzenden Hilfsfonds einzurichten.
Darüber hinaus wird es künftig einen Opferschutzfonds für Betroffene von Katastrophen und Gewalttaten in Nordrhein-Westfalen geben. Außerdem soll die Konzepte zur Durchführung von Großveranstaltungen im Freien weiter überarbeitet werden. Die vier Duisburger Abgeordneten sind sich einig: „Wir dürfen nicht vergessen. Und wir müssen alles daran setzen, dass sich so ein Unglück nicht wiederholt.“  

 


Konjunkturpaket entlastet Duisburg um 42,7 Millionen Euro pro Jahr
Das Konjunkturprogramm des Bundes entlastet Duisburg um 42,7 Millionen Euro pro Jahr bei den Kosten der Unterkunft. Die beiden Duisburger Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir hatten sich für diese Entlastung eingesetzt. "Der Bund wird dauerhaft 75% statt bisher 50% der Kosten für Unterkunft und Heizung bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende übernehmen. Dadurch haben die Städte und Gemeinden in Deutschland jedes Jahr 4 Milliarden Euro mehr in den Kassen", erklärt dazu Bärbel Bas.
Dies sei besonders für unsere Region eine gute Nachricht. "Entlastet werden besonders die Städte, in denen die Arbeitslosigkeit hoch und die Einkommen niedrig sind." Ihr Kollege Mahmut Özdemir wies darauf hin, dass Bund und Länder den Kommunen auch bei der Gewerbesteuer helfen. "Gemeinsam erstatten wir den Kommunen je zur Hälfte die Gewerbesteuerausfälle aus diesem Jahr. Wir wollen, dass Städte wie Duisburg weiter investieren können, dass kein kommunales Schwimmbad schließen muss und dass keine Schulsanierung aufgeschoben wird."


Ranger probeweise in Duisburger Schutzgebieten auf Patrouille  
In Duisburg sind ab sofort speziell ausgebildete und erfahrene Naturschutz-Ranger vom Regionalverband Ruhr Grün in den Schutzgebieten und an weiteren ausgewählten Punkten im Stadtgebiet unterwegs. Das aus zwei Rangern bestehende Team soll Erholungssuchende in den Schutzgebieten über dort notwendiges Verhalten aufklären. Nach den positiven Erfahrungen im Nachbarkreis Wesel werden die Ranger testweise für rund einen Monat in Duisburg eingesetzt und unterstützen mit ihrer Arbeit die Untere Naturschutzbehörde.  
Für ein verträgliches Miteinander von Erholungsuchenden und Natur sind in Landschafts- und Naturschutzgebieten gewisse Regeln unerlässlich. So ist beispielsweise das Grillen, das Befahren und Parken abseits befestigter Wege in Landschaftsschutzgebieten nicht gestattet. In Naturschutzgebieten dürfen darüber hinaus Hunde nicht ohne Leine geführt werden. Auch ist das Wandern abseits der Wege dort nicht erlaubt. Die Naturschutz-Ranger haben darauf einen Blick und sind dafür mit ordnungsbehördlichen Vollmachten ausgestattet. Sie informieren darüber hinaus über den Schutz von Flora und Fauna und suchen das persönliche Gespräch, um für die richtigen Verhaltensweisen in der Natur zu sensibilisieren.  
Ein bedeutsamer Anteil der Fläche von Duisburg sind Wald und freie Landschaft. So ist knapp die Hälfte des Stadtgebietes über den Landschaftsplan der Stadt Duisburg erfasst und als Land- und Naturschutzgebiete geschützt. Diese Räume erfüllen eine zentrale Funktion für den Natur- und Landschaftsschutz, stellen aber auch wichtige Erholungsgebiete für die Bürgerinnen und Bürger des Ballungsraums „Ruhrgebiet“ dar.  


Von links: Doris Wagner (Leiterin Umweltamt), Kersten Blaschczok (Fachbereichsleiter Landwirtschaft und Forstbetrieb von RVR Ruhr Grün), Ranger Dirk Bruszies und Ulrich Gräfe




Absagen der Mercator Matinéen  
Das Kultur- und Stadthistorische Museum und die Mercator Gesellschaft sagen die Mercator Matinéen für 2020 vollständig ab. Der für 2020 angekündigte Matinéen-Zyklus „Die neue und die alte Welt“ konnte aufgrund der Corona-Pandemie nach dem Auftakt mit der Lesung von Christian Brückner aus Alexis de Tocquevilles Werk „Über die Demokratie in Amerika“ nicht fortgesetzt werden.  
„Ein Programm mit Abständen und Mundschutz ist nicht das, was sich unsere Besucher an einem Sonntagvormittag wünschen. Neben den interessanten Vorträgen sind es auch die Geselligkeit und die Gespräche im Anschluss, die viele unserer Besucher zu den Matinéen locken. Das können wir im Moment nicht anbieten“, begründet Museumsdirektorin Dr. Susanne Sommer die Absage.   
Die Reihe „Die neue und die alte Welt“ wird in das Jahr 2022 verschoben. Schaut man auf die aktuelle Situation in den USA kann davon ausgegangen werden, dass die Themen bis dahin nichts an Aktualität eingebüßt haben werden. Die Programmplanungen für 2021 laufen bereits. Geplant sind Vorträge und Lesungen, die sich unter dem Titel „Die Hälfte des Himmels“ mit der Entwicklung der Frauenrechte seit der Renaissance beschäftigen werden.    

26.06.
'Social Club' in Rheinhausen droht Insolvenz durch 'Corona-Shutdown' - Spenden erwünscht!

27. Juni:

Zwei-Tore-Rückstand zum Punktgewinn gedreht, wieder reichte es nicht zum Sieg
'Schiri' Kempkes kein MSV-Fan - Aufstiegsplätze noch in Sichtweite

So. 28. Juni:
Zielinski und Angerer schießen MSV auf Platz neun, Klasse gehalten! Gratulation!

 Polizei: 23-Jähriger nach Streit im Park erstochen - Seniorinnen ausgetrickst und bestohlen

 

Juli


Sanvartis sichert sich über 3.000 m² Bürofläche im Mercator One in Duisburg

Ein Bild, das Himmel, draußen, Gebäude enthält.

Die Sanvartis GmbH wird neuer Mieter im Neubauprojekt Mercator One in Duisburg und bezieht im Spätsommer 2020 über 3.000 m² Bürofläche im 7-geschossigen Landmark Building, das nach den Plänen von Hadi Teherani als neues Entree unmittelbar vor dem Duisburger Hauptbahnhof entsteht. Sanvartis ist einer der führenden Multi-Channel-Kommunikationsdienstleister im Gesundheitsbereich.
Mit Standorten in Duisburg, Köln und Berlin beschäftigt das Unternehmen derzeit weit über 600 Mitarbeiter. Die Sanvartis GmbH wird neuer Mieter im Neubauprojekt Mercator One in Duisburg und bezieht im Spätsommer 2020 über 3.000 m² Bürofläche im 7-geschossigen Landmark Building, das nach den Plänen von Hadi Teherani als neues Entree unmittelbar vor dem Duisburger Hauptbahnhof entsteht. Sanvartis ist einer der führenden Multi-Channel-Kommunikationsdienstleister im Gesundheitsbereich. Mit Standorten in Duisburg, Köln und Berlin beschäftigt das Unternehmen derzeit weit über 600 Mitarbeiter.
„Wir freuen uns, Sanvartis Raum für ihr starkes Wachstum und eine klare zeitliche Perspektive am Standort Duisburg geben zu können. Neben der hohen Flexibilität bei der Gestaltung der Raumkonzepte, waren die hervorragende Flächeneffizienz und natürlich auch die einmalige Lage mit perfekter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ausschlaggebend für die Anmietung.“ so Elmar Hammerschmidt, Geschäftsführer von Landguard Projektmanagement, die gemeinsam mit SK 62 Real Estate das Projekt als Service Developer für das Family Office Devario entwickeln.
CUBION Immobilien hat die Eigentümerseite bei der Transaktion beraten.
 „Auf unserer Gewerbeimmobilienmesse GIMDU in 2017 erstmals vorgestellt, füllt sich das neue repräsentative Entree jetzt mit Leben. Mercator One ist ein 1A-Bekenntnis zum Standort Duisburg“, betont Wirtschaftsdezernent und GFW-Geschäftsführer Andree Haack. GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer und Team begleiten die Projektakteure von Mercator One seit Beginn des Vorhabens.
Schon länger war bekannt, dass die Sparda-West ihr bisheriges Domizil am Ostausgang an der Kammerstraße in das neue Vorzeigeobjekt von Investor und Fressnapf-Chef Torsten Töllner (lebt in Großenbaum) verlegen wird. Derzeit offen ist, ob neben den rund 60 Prozent an vermieteter Fläche es wegen der Corona-Probleme noch Gastronomie einziehen könnte.

Baustart zur Modernisierung des Bahnhofs Duisburg-Schlenk
Der Wanheimerorter CDU-Ratskandidat Joachim Schneider freut sich, dass der von ihm bereits im Jahre 2004 beantragte Aufzug am S-Bahnhof Duisburg-Schlenk endlich gebaut wird und auch die Treppenanlage und der Bereich um den Aufzugsneubau modernisiert werden. "Damit kann der Bahnsteig jetzt barrierefrei erreicht werden. Dies ist besonders für Familien mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer, Personen mit Rollatoren und anderen mobilitäts-eingeschränkten Personen wichtig. Auch der Sportpark Wedau kann nun von diesem Personenkreis besser erreicht werden. Wir bedanken uns auch bei dem Vorsitzenden des Strukturausschussses beim VRR, Frank Heidenreich, für die Unterstützung." 


Sprengung des Kamins einer ehemaligen Sinteranlage in Duisburg-Meiderich
In Duisburg-Meiderich wurde am 1. Juli der 120 Meter hohe und weithin sichtbare Abluftkamin einer ehemaligen Sinteranlage gesprengt. Die Anlage befand sich auf dem Areal einer ehemaligen Schlackenhalde der Hüttenwerke Thyssen Stahl AG.  
Der Sprengmeister hat für den Zusammenbruch des Kamins etwa 49 Kilogramm Sprengstoff zur Explosion gebracht. Der gemauerte Kamin hatte einen Durchmesser von 14 Metern, die Wandstärke betrug ca. 1,35 Meter. Das geschätzte Gesamtgewicht des Kamins lag bei 8.500 Tonnen.  
Für die Sprengung mussten eine Bahnstrecke von Eisenbahn und Häfen sowie ein Teilbereich der Helmholtzstraße gesperrt werden, da sie im Gefahrenbereich von 200 Metern um den Sprengpunkt liegen. Eine Evakuierung von Anwohnern war nicht erforderlich. Knapp 200 Anwohner des Michelshof und der Sonderburger Straße mussten während der Sprengung in ihren Häusern verbleiben. Das Bürger- und Ordnungsamt sowie die Polizei waren mit Einsatzkräften vor Ort.  


Starkes Zeichen für Duisburg: Zebras spielen weiter in der schauinsland reisen-arena
schauinsland reisen bleibt auch künftig Namensgeber der Arena. Das Duisburger Vorzeige-Unternehmen, einer der Top-Ten-Reiseveranstalter weltweit, hat den Vertrag für die Namensgebung der schauinsland-reisen arena jetzt um ein weiteres Jahr verlängert - unabhängig von der Spielklassenzugehörigkeit des MSV.  
„In einer für uns außergewöhnlichen Zeit war die Verlängerung ehrlicherweise keine leichte Entscheidung, da wir vor allem eine Verantwortung unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gegenüber haben, die in den vergangenen Monaten über ihre Grenzen hinaus gehen mussten, um die Herausforderungen der Pandemie zu meistern. Aber weil für uns Tradition und Partnerschaft auch über die Touristik hinaus ein hohes Gut darstellen, und weil der MSV Duisburg weit über die Grenzen der Stadt eine unglaublich hohe und mittlerweile auch durchweg positive Strahlkraft hat, haben wir uns für die Fortsetzung, dieser für beide Seiten erfolgreiche Partnerschaft entschieden“, bekräftigt Gerald Kassner, Geschäftsführer schauinsland-reisen.  
„Die Verantwortlichen des MSV Duisburg haben uns vor der Saison einen Umbruch versprochen, der, wie auch in unserem Unternehmen, jüngeren Menschen - bevorzugt aus der Region - mehr Verantwortung überträgt. Mit diesem motivierten Team wollten sie, wie auch bei uns, erfolgreich sein und um den Aufstieg mitspielen. Heute, zwei Spieltage vor Ende der Saison, wurde dieses Versprechen gehalten und die ´jungen Wilden´ spielen noch immer um den Aufstieg“, sagt Kassner. „Nicht Wenige haben diesem Unterfangen, so wie es auch in unseren Anfängen war, nicht den Hauch einer Chance gegeben. Deswegen sind wir, gleich wie die Saison endet, stolz auf das Geleistete und freuen uns auf die nächste Saison in der schauinsland-reisen arena.  
 “Das ist für uns alle eine tolle Meldung und ein starkes Zeichen: Mit schauinsland reisen geht ein traditionsreicher und starker Partner aus unserer Stadt weiter gemeinsam den Weg beim und mit dem MSV”, verdeutlichte MSV-Geschäftsführer Michael Klatt.
“Das ist nach all´ den Turbulenzen, die die Corona-Krise gerade auch der Touristik-Branche beschert hat, alles andere als selbstverständlich. Es unterstreicht aber vor allem auch die Seriösität und Weitsicht, mit der schauinsland reisen diese dramatische Situation gemeistert hat und weiter meistert – und genau das gleiche gilt für uns beim MSV!”  
Seit Juli 2010 ist schauinsland-reisen Namensgeber der Duisburger arena, deren Hauptnutzer der MSV ist. Schauinsland-reisen bedeutet für den MSV aber weit mehr – das ist eine wirklich gelebte Partnerschaft im wahrsten Sinne des Wortes. So initiiert schauinsland-reisen immer wieder gemeinsam mit dem MSV Fan-Aktionen wie zum Beispiel die Wahl der 24 MSV-Legenden, die mit ihren Konterfeis in der Fankurve grüßen, unterstützt und begleitet den Weg der Zebras als Ausbildungs-Verein und engagiert sich in zahlreichen karitativen Aktionen des Vereins und seiner Anhänger.


01. Juli
Relegationsplatz ist im letzten Saisonspiel für die Zebras noch drin
Tore von Vermeij und Daschner reichen nicht für einen Dreier

2. Juli:


Anpassungen der Corona-Schutzmaßnahmen
Ab dem 2. Juli treten in Nordrhein-Westfalen weitere Anpassungen der Corona-Schutzmaßnahmen in Kraft. So wurde die CoronaSchVO an wenigen Stellen aktualisiert.
Und nun in Amtsdeutsch: Im Wesentlichen ist zu nennen, dass in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und ähnlichen Beherbergungsbetrieben nun die Unterbringung von Personen aus einem vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales festgelegten und veröffentlichten Gebiet oder einer Einrichtung mit erhöhtem Infektionsgeschehen grundsätzlich - sofern nicht eine der dort genannten Ausnahmen wie zum Beispiel bei einer zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlassten Anreise vorliegt - untersagt ist, die nicht über ein ärztliches Zeugnis verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind.
Überarbeitet wurde neben dem Bußgeldkatalog die der CoronaSchVO zugehörige Anlage "Hygiene- und Infektionsstandards"; dort finden sich nun etwa auch zu beachtende Hinweise für vorübergehende Freizeitparks. Die neue CoronaSchVO gilt bis einschließlich 15.07.2020 Ebenfalls wurden die CoronaEinrVO, welche die Einreise für Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland in das Land Nordrhein-Westfalen einreisen und sich in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben, sowie die CoronaBetrVO mit Wirkung vom 2.7.2020 überarbeitet und gelten bis einschließlich 15.7.2020.


Werkstatt für Menschen mit Behinderung – Anklage erhoben
Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat gegen den ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden und die ehemalige Geschäftsführerin der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Duisburg Anklage vor dem Schöffengericht Duisburg erhoben. Den Angeschuldigten wird gemeinschaftliche besonders schwere Untreue in zwei Fällen vorgeworfen. Sie sollen im Juli 2013 und im Juni 2016 ohne Einbeziehung und unter bewusster Umgehung des Aufsichtsrates das im Rahmen des Geschäftsführervertrages festgelegte Jahresgrundgehalt von ursprünglich 120.000 Euro auf 150.000 Euro und später von 150.000 Euro auf 200.000 Euro erhöht haben.
Zeitgleich sollen sie auch die von der Werkstatt für die private Altersvorsorge der Geschäftsführerin zu leistenden Beträge, die im Geschäftsführervertrag ursprünglich auf einen Betrag von 30.000 Euro jährlich festgesetzt worden waren, auf 80.000 Euro und später auf 100.000 Euro erhöht haben. Dadurch soll der Werkstatt für Menschen mit Behinderung ein Schaden in Höhe von insgesamt 559.750,00 Euro entstanden sein.


CO-Pipeline: Bezirksregierung genehmigt Antrag auf sofortige Vollziehung  ...zum Bau, nicht die Inbetriebnahme
Das Unternehmen Covestro hat am 28.05.2020 bei der Bezirksregierung Düsseldorf einen Antrag auf Anordnung der sofortigen Vollziehung hinsichtlich der Errichtung der CO-Pipeline zwischen Dormagen und Krefeld-Uerdingen gestellt. Dieser Antrag wurde von der Bezirksregierung Düsseldorf intensiv geprüft und die sofortige Vollziehung mit Bescheid vom 02.07.2020 angeordnet. Die Abwägung des öffentlichen Interesses (u.a. Stärkung der wirtschaftlichen Struktur der Chemieindustrie, Verbesserung der Umweltbilanz) und des wirtschaftlichen Interesses der Antragstellerin gegen das Schutzinteresse der Betroffenen (insbesondere der Eingriff in deren Eigentum) sowie naturschutzfachliche Belange waren Grundlage der Entscheidung.
Durch diese Anordnung wird dem Unternehmen ausschließlich die bauliche Fertigstellung der CO-Pipeline ermöglicht (z.B. Verlegen Geogrid II), nicht der Betrieb. Dafür gilt nach wie vor die aufschiebende Wirkung der Klage. Zum Hintergrund: Bereits am 14.02.2007 wurden die Errichtung und der Betrieb der CO-Pipeline durch Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Düsseldorf genehmigt. Seitdem wurde diese Genehmigung durch Planänderungs- und Planergänzungsbeschlüsse angepasst, zuletzt am 10.08.2018 Aktuell ist ein Verfahren vor dem Oberverwaltungsgericht Münster anhängig, in dem die Genehmigung für die CO-Pipeline in der Fassung vom 10.08.2018 auf ihre Rechtmäßigkeit geprüft wird.
Die mündliche Verhandlung ist für August 2020 terminiert. Diese Klage gegen die Genehmigung hat aufschiebende Wirkung. Das bedeutet, dass die Genehmigung nicht vollzogen werden darf. Im Falle der CO-Pipeline heißt das, dass eine Genehmigung zur Errichtung/Bau und zum Betrieb der Leitung vorliegt, die dafür jetzt noch notwendigen Schritte aber nicht umgesetzt werden dürfen, so lange über die Klage nicht entschieden ist.
Es besteht jedoch die Möglichkeit, die aufschiebende Wirkung auszusetzen, so dass trotz Klage ein Projekt begonnen oder fortgesetzt werden kann: die sogenannte Anordnung sofortiger Vollziehung. Diese kann die Genehmigungsbehörde erlassen, wenn dies im öffentlichen Interesse liegt. Falls die sofortige Vollziehung im überwiegenden Interesse des Antragstellers liegt, ist sie zur Anordnung verpflichtet. Im vorliegenden Fall geht es um den Bau - nicht um den Betrieb der Pipeline.  

 


Kommunalwahl und Integrationsratswahl 2020
Veränderte Fristen zur Einreichung von Wahlvorschlägen und Herabsetzung der erforderlichen Anzahl von Unterstützungsunterschrifte
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Am 30. Juni sind im Amtsblatt der Stadt Duisburg die veränderten öffentlichen Bekanntmachungen zur Einreichung von Wahlvorschlägen für die Kommunalwahl und die Integrationsratswahl am 13. September erschienen. Die Bekanntmachungen sind online unter www.duisburg.de/rathaus/stadtverwaltung/amtsblatt.php einsehbar.  
Aufgrund der Corona-Pandemie hat das Land NRW am 29. Mai das Gesetz zur Durchführung der Kommunalwahlen 2020 erlassen, in dem - abweichend von den bisherigen Regelungen - die Einreichungsfrist für Wahlvorschläge verlängert und das Unterschriftenquorum für die Kommunalwahl gesenkt wurde. Damit sollte sichergestellt werden, dass die Chancengleichheit gewahrt bleibt und alle Parteien und Wählergruppen die Möglichkeit haben, sich angemessen auf die Wahl vorbereiten zu können.  
Unterstützungsunterschriften müssen von Parteien oder Wählergruppen, die nicht durchgehend in der zu wählenden Vertretung, im Landtag oder aufgrund eines Wahlvorschlags aus dem Land im Bundestag vertreten waren oder neu gegründet wurden, eingereicht werden.  
Die Frist zur Einreichung der Wahlvorschläge wurde um elf Tage verlängert (auf den 27. Juli 2020) und die Anzahl der erforderlichen Unterstützungsunterschriften auf 60 Prozent des ansonsten geltenden Umfangs reduziert. Das bedeutet für die Einzelbewerber im Rat der Stadt: zwölf Unterschriften pro Wahlbezirk (bisher: 20) sowie für die Reserveliste Rat der Stadt: 60 Unterschriften (bisher: 100).  
Für die Wahlen zu den Bezirksvertretungen bedeutet dies Bezirk Walsum: 23 Unterschriften (bisher: 38;
Bezirk Hamborn: 30 Unterschriften (bisher: 49);
Bezirk Meiderich/Beeck: 30 Unterschriften (bisher: 49);
Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl: 20 Unterschriften (bisher: 32);
Bezirk Mitte: 30 Unterschriften (bisher: 50);
Bezirk Rheinhausen: 30 Unterschriften (bisher: 50);
Bezirk Süd: 30 Unterschriften (bisher: 50).  
Der Rat der Stadt hat parallel dazu durch Änderung der Wahlordnung für den Integrationsrat ebenso das Unterschriftenquorum für Listenbewerbungen zum Integrationsrat von 60 auf 36 Unterstützungsunterschriften gesenkt.  
Die Wahlvorschläge müssen bis spätestens 27. Juli 2020, 18 Uhr bei der Stabsstelle für Wahlen und Informationslogistik, In den Haesen 84, 47198 Duisburg eingegangen sein. Die Wahlvorschläge sollten möglichst frühzeitig eingereicht werden, um mögliche Mängel noch rechtzeitig vor Ablauf der Frist beseitigen zu können. Alle notwendigen Formulare und Informationen können unter www.duisburg.de/wahlen_2020.php abgerufen werden. Terminabsprachen für persönliche Vorsprachen und Beratungen sind unter 0203/283-3278 oder 0203/283-2892 zwingend erforderlich.    

4. Juli:


Neuauflage für "The Curve"/ "Eurogate"?
Nach einer Anfrage der Fraktion Junges Duisburg/DAL wurde bekannt, dasss das mit rund 12 Millionen Euro von der Stadt vorfinanzierte Prestigeobjekt im Innenhafen Ende des Jahres per Neuausschreibung die "Wiedebelebung" erfolgen soll.

2018 stieg die Düsseldorfer Entwicklerschmiede "The Devopment" aus der Entwicklung von "The Curve" am Inenhafen aus. 2016 hatten sie den Zuschlag für das Image-Projekt am Innehafe erhalten. Um die vertraglich vereinbarte Tragfähigkeit von 300 kN pro Quadratmeter sicherzustellen, sicherte die Stadt Duisburg zu, mit Hilfe der GEBAG die entsprechenden Verdichtungsarbeiten vorzunehmen. Baugrunduntersuchungen und ein nachfolgendes Gutachten bekräftigten zudem, dass eine Tragfähigkeit von 300 kN pro Quadratmeter erreicht werden könne.

In der Entwicklung des spektakulären Grundstücks am Duisburger Innenhafen führten, datieren ursprünglich bereits aus dem Jahr 2007. Obwohl seinerzeit im Plangenehmigungsverfahren die Verfüllung des Hafenbeckens mittels Kies-Sand-Gemisch gutachterlich vorgegeben wurde, entschied sich die damalig verantwortliche Innenhafen Entwicklungsgesellschaft (IDE) stattdessen für das Einbringen eines Abfallmaterials aus der Steinkohlegewinnung.
Die dringend erforderliche und ebenfalls vom Gutachter vorgegebene Verdichtung des wenig tragfähigen Bodens im Hafengebiet mittels sogenannter Rüttelstopfsäulen unterblieb ganz.

Das als "Eurogate" von Sir Norman Foster schon im Rahmen des Masterplans vorgestellte Modell einer Bürolandschaft mit rund 40 000 Quadratmetern war vom Essener Entwicklerteam Kölbl&Kruse 2012 abgegeben worden.

Lord Fosters Vision für ein "Eurogate"


Das Modell für das Eurogate

Saison 2019/2020 - 38. Spieltag, 04.07.2020, 14 Uhr
  MSV Duisburg - SpVgg Unterhaching  4:0 (1:0)
Migel-Max Schmeling muss Duisburg verlassen
Aufstieg verpasst, Saisonvorgabe erfüllt!
Klarer Sieg im letzten Spiel - In der nächsten Saison muss das Ziel Aufstieg umgesetzt werden!



August

 

September

Oktober

 

November


Die 42. Sportshow ist auf den 27. November 2020 terminiert. Nach dem Willen des Publikums soll wieder das Theater am Marientor das „Stadion für die besten im Westen“ sein.

41. Duisburger Weihnachsmarkt 2020:
12.11. bis zum 30.12.2019 täglich von 11:00 bis 21:00

Dezember