BZ-Home Duisburger Schlagzeilen Sonderseiten tagesaktuell



BZ-Sitemap
Stadtteile

 

DU Liste

 

Du Kalender 2019

DU Kalender 2018

DU Schlagzeilen 2018

DU Schlagzeilen 2017

DU Kalender 2017

 

Duisburger Kalender 2016

Duisburger Schlagzeilen

2016

2015

2014
2013
2012
2011

41. Weihnachtsmarkt 2018 

2017

2016 
2015

2014
2013
2012
2011

 

 

 







 
 

Duisburger Schlagzeilen 2020  

Jan Feb März Apr Mai Juni Juli Aug Sep Okt Nov Dez
+ + + Was ist wann und wo in Duisburg und Niederrhein los? + + +
Bei Gefahren:
Ton bei Gefahr

Ton bei Entwarnung

Stadt Duisburg

Januar

Gesetzliche Neuregelungen ab Januar 2020
350 Silvester-Einsätze in Duisburg


Das neue Jahr 2020 - ein Schaltjahr!
Zum einen bringt ein Schaltjahr all denen, die am 29. Februar geboren wurden nun wie alle vier Jahre endlich ihren wahren Geburtstag, zum anderen ist seit 1896 auch wieder ein Olymiajahr angesagt. Die Spiele der Weltgugend starten am 24. Juli 2020 in Tokyo.

Einen Monat zuvor ab dem 12. Juni war sportlich schon mit der Fußball-Europameisterschaft ein Highlight angesagt worden. Der 16. Mai - ein Samstag -  ist für alle Freunde und Fans des MSV Duisburg der Tag der Tage. Haben die Zebras dann den Wiederaufstieg gepackt?

Neben dem sportlichen Teil ist aber der Part um die Kinderrechte wichtig. Werden diese endlich ins Grundgesetzt verankert?
Am Sonntag, 13. September 2020, werden in NRW die Städte- Gemeinnde- und Landräte sowie die Oberbürgermeister und Bürgermeister sowie das Ruhrparlament gewählt. Das Mindeswahlalter für die aktive Wahlteilnahme beträgt 16 Jahre.
Der Frühling beginnt am 20. März um 04:50 MEZ, der Sommer am 20. Juni um 22:45 Uhr bzw. 23:44 MESZ, der Herbst am 22. September (15:31 MESZ) und der Winter am 21 Dezember um 17:02 Uhr (MEZ).
Eine Halbschattenfinsterniss des Mondes wird es am 10. Januar, 5. Juni, 5. Juli und 30. November geben, eine ringförmige Sonnenfinsterniss am 21. Juni.


Sommerzeit: So. 29.03.2020 Uhr-Umstellung von 2 Uhr auf 3 Uhr.
40 Jahre Sommerzeit 
Im März Uhr um eine Stunde auf die Sommerzeit vorstellen - im Oktober um eine Stunde zurückstellen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sommerzeit wieder eingeführt. Unmittelbar nach dem Krieg wurde die jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den westlichen Besatzungsmächten bestimmt.
1947 wurden die Uhren zwischen dem 11. Mai und 29. Juni im Rahmen der so genannten Hochsommerzeit zwei Stunden vorgestellt. Diese endete mit Ende des Jahres 1949. Ursprünglich galt die MESZ in Deutschland für die Zeit zwischen dem letzten Sonntag im März und dem letzten Sonntag im September. Von 1950 bis 1979 gab es in Deutschland keine Sommerzeit. 

 

Winterzeit: So. 25.10.2020 Uhr-Umstellung von 3 Uhr auf 2 Uhr.  

60 Ferientage in NRW:
Osterferien 2019 Mo. 06.04. - Fr. 18.04.
Pfingstferien 2019 Di. 02.06.
Sommerferien 2020 Mo. 29.06. - Di. 11.08.
Herbstferien 2020 Mo. 12.10. - Fr. 23.10.
Weihnachtsferien 2020 Mi. 23.12. - 06.01.


Stadtwerke begrüßen 2020 mit Duisburgs größter Silvesterrakete
Wenn in der Silvesternacht die Duisburgerinnen und Duisburger das neue Jahr mit buntem Feuerwerk stimmungsvoll einläuten, senden auch die Stadtwerke allen Bürgern an Rhein und Ruhr einen besonderen Neujahrsgruß. Der Stadtwerketurm wird zu Duisburgs größter Silvesterrakete – natürlich ohne tatsächlich in die Luft zu gehen.
Mit Einbruch der Dunkelheit lohnt sich also ein Blick in Richtung Hochfeld zum Baudenkmal der Stadtwerke Duisburg AG. Die Stadtwerke wünschen allen Duisburgerinnen und Duisburgern einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2020. 970 Tage Dunkelheit Seit dem 6. Dezember 2018 erstrahlt der Stadtwerketurm nach 970 Tagen Dunkelheit wieder weithin sichtbar im altbekannten Grün.

In der Silvesternacht wird der Stadtwerketurm in Hochfeld zu einem bunten Neujahrsgruß. Foto: Stadtwerke Duisburg AG

Seit April 2016 war es dunkel und vielen Duisburgern fehlte die im Jahr 1999 installierte charakteristische grüne Beleuchtung des Stadtwerketurms in Hochfeld. Die Herausforderung für Lichtarchitekt Peter Brdenk aus Essen war schon vor Beginn der Arbeiten an dem neuen Beleuchtungskonzept klar.
Als Denkmal muss der Turm nach Abschluss der Arbeiten möglichst wieder so erstrahlen wie vorher – so schreibt es die Denkmalbehörde vor. Nur ohne die drei Rauchgasrohre. Denn die mussten im Rahmen der Rückbau-Arbeiten aufwändig demontiert werden.

Ohne die drei Rohre fehlte natürlich eine riesige Reflexionsfläche für das Licht. Deshalb mussten Zahl und Anordnung der neuen Leuchtmittel genau durchdacht werden, um ein optimales Lichtbild zu erzeugen. Das überzeugende Ergebnis entsteht durch eine Kombination aus verschiedenartig geformten LEDLeuchtkörpern, darunter 180 Strahler und 256 Meter Lichtlinien.
Sie illuminieren die filigrane Stahlkonstruktion des Seite 2 von 2 Stadtwerketurms so, dass sie in der Dunkelheit perfekt zur Geltung kommt. Um die Leuchtmittel mit Strom zu versorgen, waren 4.500 Meter Kabel notwendig, 2.400 Meter davon in der Vertikalen innerhalb der Aufzugröhre in der Mitte des Turms. Weitere Informationen zum Turm gibt es auch im Internet unter www.stadtwerketurm.de.

Feuerwehr in der Silvesternacht: 35 Einsätze im Rettungsdienst und 34 Einsätze im Brandschutz - Massenkarambolage auf der A3

Kalt ist Kult' - Neujahrsbad in der Wedau ist Kult
Vor zehn Jahren in der BZ: Schnee

Kein Brandschutz im Duisburger Zoo?
HSV-Fraktion im Rat der Stadt Duisburg fragt nach und fordert Aufrüstung!


6. Januar: Altschuldenschnitt: OB Link drängt Ministerpräsident zum Handeln  
Erst im vergangenen Herbst hat die Stadt Duisburg zum sechsten Mal in Folge einen ausgeglichenen Haushalt verabschiedet. Darüber hinaus wurden seit 2012 über 400 Millionen € alte Schulden abgebaut. Ein Erfolg, der durch eigene Anstrengungen möglich wurde, vor allem aber dank des sogenannten „Stärkungspaktes Stadtfinanzen“ der ehemaligen SPD-geführten Landesregierung.  
Dennoch ist Duisburg mit über 1.300.000.000€ weiterhin hoch verschuldet. Eine Last, die maßgeblich durch eine nicht ausreichende Finanzierung von Sozialleistungen durch Bund und Land verursacht wurde.
Deswegen begrüßt Oberbürgermeister Sören Link die Initiative des Bundesfinanzministers Olaf Scholz (SPD) für einen Altschuldenschnitt für die betroffenen Kommunen. Scholz hatte in Aussicht gestellt, die Hälfte aller kommunalen Schulden zu übernehmen.   Voraussetzung für diese Hilfe des Bundes ist allerdings, dass sich auch NRW finanziell beteiligt. Deshalb appelliert Link an Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), endlich den Worten Taten folgen zu lassen.  
„Wir müssen diese historische Gelegenheit für den Schuldenschnitt nutzen“, so Sören Link. „Der Bund hat den ersten Schritt gemacht, jetzt muss das Land nachziehen. Was wir uns nicht mehr leisten können, ist ein weiteres Hinhalten der NRW-Landesregierung. Die Menschen in Duisburg haben es verdient, dass sie endlich die Unterstützung bekommen, die sie ihrerseits jahrelang für andere Regionen beispielsweise im Wege der Aufbauhilfe-Ost geleistet haben“, so Link weiter.

8. Januar:
A59: Ausbau zwischen Autobahnkreuz Duisburg und Anschlussstelle Duisburg-Marxloh in Hochlage  
Die A59 wird zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und der Anschlussstelle Duisburg-Marxloh in Hochlage auf sechs Spuren ausgebaut. Das hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) am 8. Januar 2020 nach intensiven Untersuchungen und einem aufwändigen Entscheidungsprozess entschieden.  
Die Entscheidung des BMVI basiert auf detaillierten Untersuchungen durch den Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen.
Auf Basis der vom BMVI vorgegebenen Kriterien hat Straßen.NRW in einem umfassenden Abwägungsprozess zunächst 16 Streckenvarianten und 20 Ausbauvarianten der Knotenpunkte untersucht. Anschließend wurden die Voraussetzungen für eine Tunnelvariante und eine Hochstraßenvariante geprüft. In diesen Prozess wurden unter anderem K.o.-Kriterien einbezogen. Dazu gehören zum Beispiel erhebliche Eingriffe in die Bebauung und besondere Randbedingungen wie die Führung der U-Bahn.
Untersuchungen zu Machbarkeit und Umweltverträglichkeit führten schließlich zu zwei möglichen Varianten Tunnel (C1T) und Hochstraße (C1H). Bei beiden Varianten würde der überwiegende Teil der Anlieger (99 Prozent der Anlieger) vom Lärm entlastet. Die Belastung sinkt demnach um drei Dezibel.  
Ausschlaggebend für die Entscheidung des Bundes zu Gunsten der Hochlage sind mehrere Gründe:  
- Die Bauzeit für eine Hochstraße ist mit sechseinhalb Jahren deutlich kürzer, als eine Tunnelbauzeit von zwölf Jahren. In dieser Zeit müssten die Anschlussstellen Ruhrort und Meiderich für sechs Jahre gesperrt und der Verkehr innerstädtisch geführt werden.
- Der Bau in Hochlage ist ohne dauerhafte Sperrungen zu realisieren. Eine Hochstraße kostet 500 Millionen Euro weniger als die Tunnelvariante (1,6 Mrd. Euro).
- Für den Bau einer Hochstraße müssen weniger Gebäude abgerissen werden als für den Tunnel.  
 Straßen.NRW lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Info-Veranstaltung rund um das Ausbauprojekt ein. Diese findet am Mittwoch, 22. Januar, in der Gebläsehalle im Landschaftspark Duisburg-Nord statt.

Die Ausbaustrecke (Copyright Geobasisdaten: mit Genehmigung von GEObasis.NRW vom 01.01.2017)


Kommentar zur Entscheidung zum A59-Ausbau in Hochlage
Nun haben Ministerien von Bund und Land unter Einbeziehung von StraßenNRW entschieden, dass Bürgerwille zur kommunalen Selbstgestaltung bzw. Planungen in die Zukunft für nachfolgen Generationen nicht erwünscht sind. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis mit dem Kurzzeitblick analog zur ausschließlich betriebwirtschaflichen Denke zu Zeiten der Niedrigzinspolitik ist maßgebend.
Die Entwicklung ganzer Stadtteile ist mit der Hochlage damit auf Dauer vom Tisch, Mögliche urbane Gestaltung von Freiflächen wie es bei der Deckelung der A59 rund um den Hauptbahnhof mit "geschenkte" Fläche von 20.000 Quadratmetern ist damit gestorben. Zu Recht werden nachfolgende Generation sich daran stoßen. Aber: Die Lokalpolitik muss hier unbedingt in Schutz genommen werden. Sie hat versucht weitsichtig im Sinne der Bürger zu planen und wurde wieder einmal ausgebremst.
Das ist wie bei der Verschuldung der NRW-Kommunen - hier maßgeblich im Ruhrgebiet - wo Bundesgesetze und Verpflichtungen dem Kommunen aufgehalst aber monetär nicht ausgeglichen werden. Wieder einmal hat der ausschließlich kurzsichtige und nur monetäre Blick einer ganzen Region die Zukunft "verbaut". Wie anfällig die Hochlagen sind belegt das Beispiel Marientor-Hochbrücke - zumal die Wetterextreme hier deutlich mehr Kosten verursachen werden als jetzt dargestellt. Tunnellösungen sind teurer, aber sie bieten Chancen für die Nutzung oberhalb. Was bleibt ist erneut der Frust auf das  Bundesverkehrsminsterium sowie gegenüber NRW-Verkehrsminister Wüst, die sich vehemt gegen eine langfristig vernünftige und für Folgegenerationen dauerhafte Planung der Kommunen stellen. Harald Jeschke



Das Aus für die A59 Tunnellösung – Historische Chance für Meiderich und Alt-Hamborn vertan
 
Mit der Erklärung von Bundesverkehrsminister Scheuer, den Ausbau der A59 in Meiderich und Alt-Hamborn nicht in einer Tunnellösung zu ermöglichen, wird eine Historische Chance, die beiden Stadtteile räumlich wieder zu vereinen, aufgegeben.
„So ist das, wenn die Landesregierung ganze Regionen aufgibt und sich nicht mehr kümmert“, empören sich die SPD Landtagsabgeordneten Frank Börner und Ralf Jäger. „Früher waren Stadtentwicklung und Verkehr mit Mike Groschek in einem Ministerium vereint, so konnte man kreative Lösungen erarbeiten. Jetzt wird nur noch das Notwendigste gemacht!“.
Der Neubau der Berliner Brücke und die Erneuerung der Trasse nach Norden ist bautechnisch nicht weiter zu verschieben. Die Erweiterung auf 6 Spuren bei einem Neubau ist aufgrund des Verkehrsaufkommens zwingend notwendig.
„Das Landesverkehrsministerium hat in Berlin nie angemeldet, dass die Menschen den Tunnel wollen. Nicht ein einziges Wort ist über den Bürgerwillen gefallen. Stattdessen streicht man in Berlin gerne das Steuerzahlergeld ohne einen Cent aus dem NRW Haushalt zu nehmen und baut etwas was keiner will. Die Verkehrsminister in Bund und Land machen eine Politik die niemand möchte und auch mit keinem abgestimmt ist“, betont SPD Bundestagsabgeordneter Mahmut Özdemir.

10.01.:

 Eine Millionen Euro für den Duisburger Sport

Der Vorsitzende des Betriebsausschusses DuisburgSport und SPD-Ratsherr Herbert Mettler freut sich, dass der städtische Eigenbetrieb DuisburgSport die Sportvereine auch im Jahr 2020 bei Investitionen wieder umfangreich unterstützt.  

„Duisburg ist und bleibt eine Sportstadt. Wir sind stolz auf unsere vielen verschiedenen Sportvereine. Diese stehen für den Zusammenhalt und das Engagement innerhalb unserer Zivilgesellschaft“, lobt Ratsherr Herbert Mettler die Duisburger Sportvereine. „Ohne Investitionen in die Sportstätten unserer Vereine ist der Fortbestand unserer Sportvereinskultur in Duisburg auf Dauer jedoch nicht möglich. Daher ist es wichtig, dass kontinuierlich Investitionen getätigt werden, um auch in Zukunft die Vielzahl der verschiedenen Sportarten in Duisburg zu erhalten. Deshalb unterstützt DuisburgSport auch in diesem Jahr mit insgesamt 700.000 Euro die Duisburger Sportvereine.“

 

Neuer Kunstrasen, neue Kabinen, neuer Hallenboden oder Reparaturen am Vereinshaus: Die eingereichten Anträge der Duisburger Sportvereine sind auch in diesem Jahr vielfältig. Aus allen sieben Stadtbezirken wurden zahlreiche Anträge eingereicht.

 

„In diesem Jahr gibt es erstmalig auch zusätzlich 300.000 Euro für die Sanierung von Kunstrasenplätzen. Viele Vereine haben bereits bei dem Umbau zu einem Kunstrasenplatz eine große finanzielle Eigenleistung erbracht. Wir lassen auch hier die Vereine mit den anstehenden Folgekosten nicht alleine“, ergänzt der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Werner von Häfen abschließend.



15. Januar:
Baugenehmigung erteilt: neue Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW in Duisburg in der Wuhanstraße am Hauptbahnhof
Zum Jahresende 2019 hat das Immobilienunternehmen Aurelis die Baugenehmigung für den neuen Standort der HSPV NRW (Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW – vormals Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHöV) in Duisburg) erhalten.
Andrée Haack, Beigeordneter der Stadt Duisburg sowie Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, und Michael Buchholz, Leiter der Aurelis Region West, hatten mit ihren Teams innerhalb von knapp fünf Monaten alle Voraussetzungen für die Erteilung der Baugenehmigung geschaffen.
Das neue Duisburger Studienzentrum wird Kursräume, eine Bibliothek, eine Kantine sowie Büros für Dozenten und Verwaltung und 398 Tiefgaragenplätze auf einer Bruttogeschossfläche von rund 31.220 Quadratmetern haben. An der HSPV NRW studieren die angehenden Nachwuchskräfte von Polizei, Kommunal- und Landesverwaltung sowie der Rentenversicherung des Landes.
Die Fachhochschule mit mehr als 12.000 Studierenden an zehn Studienorten ist eine Einrichtung im Geschäftsbereich des Ministeriums des Innern. Am Standort Duisburg werden rund 2.000 junge Menschen studieren.
Das Fachhochschulprojekt im Quartier 1 der Duisburger Freiheit nimmt Aurelis in Zusammenarbeit mit den Architekten Heinle, Wischer und Partner (Köln) und dem Projektsteuerer Drees & Sommer (Düsseldorf) in Angriff. Gebaut wird das Objekt von HOCHTIEF als Generalunternehmer. Baubeginn soll bereits im März 2020 sein. Im August 2022 wird die HSPV NRW laut Planung ihren Betrieb in der Wuhan-Straße aufnehmen.
Für Dezernent Andrée Haack ist die zügige Entwicklung am Bahnhof keine Überraschung: „Der Standort eignet sich hervorragend für Büros und Bildungseinrichtungen, das hat bereits das starke Interesse des Landesamtes für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz (LANUV) an einer Ansiedlung an gleicher Stelle gezeigt.“
„Inzwischen haben wir durch Neubauprojekte, Sanierungen und Ankäufe eine dreistellige Millionensumme im Quartier 1 und in weitere Liegenschaften in Duisburg investiert“, bilanziert Michael Buchholz. „Besonders hervorzuheben ist die zielführende Zusammenarbeit mit der Stadt, die ihren Teil dazu beigetragen hat, diese Entwicklungen zeitnah zu ermöglichen.“
Ein hoher Anteil der AurelisInvestitionen entfiel dabei auf die Renovierung des Südflügels des Duisburger Bahnhofsgebäudes, den Bau des Verwaltungs- und Laborgebäudes für das LANUV, die Errichtung des Parkhauses und den Ankauf von Gewerbeparks im linksrheinischen Teil Duisburgs.
Zurzeit stehen im Quartier 1 der Duisburger Freiheit noch drei freie Baufelder (insgesamt rund 10.500 Quadratmeter Grundstücksfläche) zur Verfügung. Dort wird die Aurelis in Zukunft weitere Neubauprojekte realisieren.


 15. Januar: Bund: Fahrplan für Kohleausstieg steht
- Dänischer Logistikkonzern baut Distributor-Gate mit 300 Arbeitsplätzen im Hafen
- Sitzung der Bezirksvertretung Mitte
Fünf neue Straßen in Duisburg-Mitte, Bebauungsplan Wanheimerort, Neue Feuerwachen, Verkaufsoffene Sonntage, Sporthalle Steinbart Gymnasium

17. Januar:  Infoveranstaltung zum A59-Ausbau in Hochlage in Duisburg

 


22.01.: Binnenschifffahrtsmuseum erhält Förderung durch den LVR  
Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Ruhrort erhält für die Erforschung der Sozialgeschichte der Binnenschifffahrt im Rheinland Fördermittel vom Landschaftsverband Rheinland. Das dreijährige Projekt finanziert sich auch durch die Unterstützung örtlicher Betriebe, des Fördervereins und der Mercatorstiftung.   „Wir sind nun in der Lage, dieses wichtige Thema wissenschaftlich aufzuarbeiten“, freut sich Kulturdezernent Thomas Krützberg.
„Die letzte Generation ehemaliger Schifferkinder, die uns aus erster Hand Auskunft  über das Leben an Bord geben kann, ist mittlerweile im Rentenalter. Mit dem Projekt soll Wissen bewahrt und dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.“  
Auch das eigene Archiv des Museums wird nach Informationen über den Alltag der Schifferfamilien ausgewertet. Es ist geplant, über die Ergebnisse des Projektes eine Ausstellung im Museum zu erstellen, diese soll danach zumindest in Teilen in die Dauerausstellung integriert werden.  
Die Projektstelle im Binnenschifffahrtmuseum soll in Kürze ausgeschrieben werden. Interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können sich dann auf der „Karriere bei der Stadt Duisburg“ Plattform online für die Stelle bewerben: https://www.duisburg.de/microsites/karriere/index.php.  


23.01.: Projektentwickler Blankbau und GBI errichten ein 214 Zimmer-Hotel für Premier Inn im neuen Mercatorquartier

Das Hotel an der Westspitze des neuen Mercatorviertels wird mit einer Ladenzeile und einer Büroimmobilie kombiniert / Premier Inn zielt auf anspruchsvolle und gleichzeitig kostenbewusste Business- und Freizeit-Gäste / Hervorragende Verkehrsanbindung

Premier Inn - Foto-Credit „HH Vision“

Im Duisburger Zentrum entsteht direkt gegenüber von Rathaus und Salvatorkirche ein neues Hotel mit 214 Zimmern. Das Premier Inn an der Westspitze des neu entstehenden Mercatorviertels zielt auf Freizeit- wie Business-Gäste, die Premium-Qualität mit komfortabler Ausstattung und gleichzeitig ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis schätzen.
Drei große Panorama-Suiten im obersten von fünf Stockwerken, einem Staffelgeschoss, ermöglichen dann einen Blick über die Stadt in Richtung Westen. Mitte 2020 soll mit dem Bau entlang der Gutenberg- und Oberstraße begonnen werden, zwei Jahre später ist die Fertigstellung geplant. Bei der Errichtung der Immobilie kooperieren zwei Projektentwickler: die Duisburger Blankbau-Gruppe und die GBI Unternehmensgruppe.
„Dieser herausragende Standort im Stadtzentrum soll mit der Kombination eines Hotels, einer Ladenzeile im Erdgeschoss und einer angrenzenden Büroimmobilie optimal genutzt werden“, sagt Dr. Volker Flemming, Geschäftsführender Gesellschafter der Blankbau-Gruppe: „Um ein Hotel höchster Qualität und zudem eine starke Marke als Ankermieter zu bekommen, wollten wir gemeinsam mit den besten Experten für Hotels entwickeln, und das ist eindeutig die GBI als größter Hotel-Projektentwickler Deutschlands.“

Die zum Whitbread Konzern gehörende Hotelmarke Premier Inn ist im Heimatmarkt Großbritannien führend und seit der – in Kooperation mit der GBI erfolgten – Eröffnung des ersten Hauses 2016 im Frankfurter Europaviertel auch in Deutschland erfolgreich. Inzwischen umfasst das Portfolio insgesamt bereits 48 Projekte.
„Dass dazu nun auch Duisburg als wichtiger Standort einer wirtschaftsstarken Region gehört, freut uns sehr“, betont Dr. Michael Hartung, Managing Director und Director Development für Premier Inn Deutschland: „Und die hervorragende Lage unseres neuen Hauses direkt gegenüber dem Rathaus ist umso
erfreulicher.“ Das westliche Ruhrgebiet nimmt Premier Inn ohnehin verstärkt ins Visier. Vor dem Duisburger Prestigeobjekt wurde bereits eine Neubau-Entwicklung am Essener Hauptbahnhof gestartet.

Die GBI beobachtet den Markt in Duisburg ebenfalls seit Jahren genau. „Die zentrale Hotellage im Mercatorviertel hat als Standort ein riesiges Entwicklungspotenzial. Das ist ein toller Start in diesem Markt“, sagt Clemens Jung, Vorstand der GBI Holding AG. Hotelgäste wie Büronutzer profitieren von den kurzen Wegen in die die Duisburger Innenstadt, zum Innenhafen sowie zum Hauptbahnhof.
Die hervorragende Verkehrsinfrastruktur umfasst auch den schnellen Anschluss an mehrere Autobahnen und den Düsseldorfer Flughafen, der in etwa fünfzehn Minuten erreicht ist. Das Haus im Zentrum Duisburgs ist bereits die sechste Entwicklung der GBI für Premier Inn. Neben dem ersten Hotel in Frankfurt umfasst die erfolgreiche Zusammenarbeit inzwischen auch Leipzig, Düsseldorf, Hamburg und Nürnberg. „Diese Erfahrung zeigt uns, dass Premier Inn zu dem tollen Standort in Duisburg ideal passt“, so GBI-Vorstand Jung.

Einbindung der angrenzenden Wohnquartiere

Das Mercatorviertel ist benannt nach dem berühmten Kartographen und Globen-Hersteller Gerhard Mercator, der im 16. Jahrhundert in Duisburg lebte und als einer der berühmtesten Bürger in der Stadtgeschichte gilt. Der dem Konzept für das Quartier zugrunde liegende Bebauungsplan wurde vom Rat der Stadt bereits in seiner Sitzung vom 25.11.2019 verabschiedet. Danach wird sich durch eine Blockrandbebauung entlang der Gutenberg- und Oberstraße ein großstädtisches Ambiente entwickeln.
Das ermöglicht gleichzeitig die Einbindung der angrenzenden Wohnbauquartiere. Besucher können sich künftig entlang der kleinen Geschäftszeile im Erdgeschoss des Hotel-Gebäudes an der Gutenbergstraße oder auch durch den Innenhof des Objekts in Richtung Rathaus orientieren. Dabei erreichen sie auf der Nordwestseite das Mercatorhaus, das ehemalige Wohnhaus von Gerhard Mercator. Für dieses plant eine Duisburger Bürgergenossenschaft den Wiederaufbau nach dem historischen Vorbild.
Ebenfalls rekonstruiert wird das benachbarte Ott-Vogel-Haus, benannt nach dem ebenfalls im 16. Jahrhundert in Duisburg lebenden ehemaligen Bürgermeister der Stadt. Durch das Tor neben dem Ott-Vogel-Haus erreicht man künftig die Oberstraße mit Blickrichtung Innenhafen. Wichtig ist auch die mit dem Projekt verbundene Schaffung weiterer Stellplätze.

Die vom international renommierten Büro für Architektur und Städtebau RKW Architektur + erstellte Konzeptplanung für das Objekt mit einer Gesamtfläche von rund 10.700 Quadratmetern wird nun präzisiert und das offizielle Genehmigungsverfahren gestartet. Der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link ist voller Vorfreude: „Das neue Mercatorviertel steht für die lebendige Historie Duisburgs, die wir durch eine einzigartige Form der Stadtentwicklung zukunftsfähig machen. Von der Kombination eines Hotels mit Ladenzeile und angrenzender Büroimmobilie verspreche ich mir wichtige Impulse für unsere Innenstadt."

BV Neudorf zeichnet drei Neudorfer Bürger mit dem Ehren-Glas-Award aus

30. Januar:

Sondersitzung des Stadtrates am 30. Januar:
6-Seen-Wedau beschlossen (Grüne und Linke dagegen), Neese als Krützberg-Nachfolgerin gewählt

 

Schlimm? Eine sehr deutliche Rats-Mehrheit hat sich für 6-Seen-Wedau entschieden!

Bundesweit auch auf der Immobilienmesse in München sorgte 6-Seen-Wedau für Aufsehen. Nicht nur wegen der Größe. Das  eine von der Deutschen Bahn hinterlassene Riesenbrache nun für dringend benötigten Wohnraum in ein neues Wohngebiet umgewandelt wird ist der entscheidende Punkt. Die Bahn oder ihr Immobilienvermarkter Aurelis besitzen noch reichlich von diesen Brachen. Somit wird auch für andere Kommunen diese Möglichkeit offen stehen - wenn alle wie für 6-Seen-Wedau dazu bereit sind.
Dass nach fünf Jahren Disskusion um diese Art der Planung ein Schlusstrich gezogen wird ist zu begrüßen. Dass Duisburg mehr sozialen Wohnraum braucht ist unbestritten wie auch die Tatsache, dass das Hauptproblem der neuen Siedlung der Verkehr sein wird. Und die wirklich reichen Düsseldorfer legen Wert auf ihren Standort und Auto-Kennzeichen. Ihre Kinder dagegen könnten sich wie Duisburger Bürger für das neue Wohngebiet interessieren.
Das Riesenprojekt aber grundsätzlich abzulehnen ist schon fast fahrlässig zu nennen. 1000 Vorlagengseiten zur Aufarbeitung der Bürgeranregungen oder auch Beschwerden ist einmalig. Und Nachbesserungen bzw. die Feinjustierungen werden das Projekt ohnehin begleiten. Wer sich  jetzt immer noch nicht mitgenommen fühlt muss sich erinnern, dass in einer Demokratie die Mehrheit entscheidet. Harald Jeschke

Bisher keine Verdachtsfälle auf Coronavirus Stadt ist gut vorbereitet   

 Zunächst vorweg: Auch wenn in den Sozialen Medien immer wieder anders lautende Gerüchte kursieren, gibt es in Duisburg aktuell keinen Verdachtsfall.   Infektionen mit dem neuen Coronavirus nehmen in China weiter zu. Das Robert-Koch-Institut und das Landeszentrums Gesundheit NRW rechnen mit weiteren Fälle auch in Deutschland.
Vor dem Hintergrund der auch in Duisburg anlaufenden Grippewelle empfiehlt das Gesundheitsamt, sich generell an grundlegende Hygieneregeln zu halten, um eine Verbreitung von Grippe- oder möglicherweise eingeschleppten Coronaviren zu vermeiden. Dazu gehört beispielsweise das Husten in den Ärmel, das Waschen der Hände vor Kontakt der Hände zu Mund und Augen sowie vor dem Essen und Trinken.
Weitere Informationen zum Infektionsschutz gibt es auf der Homepage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www. Infektionsschutz.de.  

Das Gesundheitsamt ist auf einen möglichen Verdachtsfall vorbereitet und stellt die Einhaltung der Vorgaben des Robert Koch Institutes (RKI) sicher. Danach müssen möglicherweise eingeschleppte Erkrankungen nach Deutschland frühzeitig dem Gesundheitsamt gemeldet werden, um weitere Ansteckungen einzudämmen. Aktuell gelten als Krankheitsverdächtige vor allem die Menschen, die bis 14 Tage nach einem Kontakt zu einem Coronavirus-Erkrankten oder nach einem Aufenthalt in bestimmten Landesteilen in China hohes Fieber entwickeln.
Diese Falldefinition wird ständig durch die Weltgesundheitsorganisation und das Robert-Koch-Institut aktualisiert. Bei einem Verdachtsfall werden die Betroffenen in einer Klinik abgesondert und auf das Virus untersucht. Würde sich der Verdacht bestätigen, ermittelt das Gesundheitsamt der Stadt Duisburg weitere enge Kontaktpersonen und überwacht sie über 14 Tage auf Krankheitszeichen hin (zweimal täglich Fieber messen). Gegebenenfalls müssen die Betroffen während dieser Zeit zu Hause isoliert werden.
Informationen des Robert-Koch-Institutes zum Coronavirus findet man unter www.rki.de.Das Gesundheitsamt steht im ständigen Austausch mit den Ärzten und Kliniken der Stadt, gemeinsam wird die Entwicklung der Lage beobachtet und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen eingeleitet.  
Rückkehrer aus den Risikogebieten in China finden entsprechende Verhaltenshinweise auf der Homepage der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de, Stichwort Coronavirus, in Deutsch, Englisch und Chinesisch.  
Allgemeine Informationen gibt es außerdem auf den Seiten des

Bundesgesundheitsministeriums (www.bundesgesundheitsministerium.de).


Februar

9. - 10. Februar: Sturmtief Sabine über Duisburg

Wer zahlt bei Sturmschäden?


Die Wohngebäudeversicherung zahlt Schäden an Gebäuden. Quelle: WetterOnline

Schäden am Auto: Die Teilkaskoversicherung erstattet in der Regel die kompletten Kosten für verbeultes Blech oder kaputte Scheiben am Auto.

Schäden am Auto zahlt die Teilkaskoversicherung. Quelle: WetterOnline

- Orkantief SABINE

Die Karte zeigt in Rot, wo Sturmböen von mehr als 100 Stundenkilometern drohen. Quelle WetterOnline

 
Unwetterwarnung - Stand 9. Februar 16:30  Uhr
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine "Unwetterwarnung" unter www.dwd.de, auf YouTube unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht.


Auswirkungen des Sturmtiefs Sabine auf das Stadtgebiet Duisburg

Die Feuerwehr Duisburg bereitete sich ab dem frühen Sonntag Nachmittag auf die Sturmlage vor. Die Kommunikationswege, Fahrzeuge und Gerätschaften wurden überprüft. Wie erwartet, nahmen im Laufe des frühen Abends die Einsätze der Feuerwehr Duisburg zu. Da die Wetterprognosen ein weiteres, hohes Einsatzaufkommen erwarten ließen, wurden die Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr frühzeitig besetzt. Zudem wurden THW Kräfte in Bereitschaft versetzt. Zusätzlich wurden weitere Sonderfahrzeuge, darunter drei zusätzliche Drehleitern, durch Personal der Freiwilligen Feuerwehr, in den Dienst genommen.
Bis zum Morgen bearbeiteten die insgesamt 475 Einsatzkräfte aus Berufs, Freiwilliger Feuerwehr und THW, 113 sturmbedingte Einsätze im gesamten Stadtgebiet ab. Hierzu zählen die Beseitigungen von umgestürzten Bäumen, herabgestürzten Ästen und losen Bauteilen. Im Tagesgeschäft wurden weitere 105 Rettungsdienst- und 12 Feuerwehreinsätze bearbeitet. Bei einem der Unwettereinsätze wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Er konnte das Krankenhaus jedoch, nach ambulanter Behandlung , wieder verlassen.

Sturmtief Sabine: Wald vorerst nicht betreten  
Die Forstverwaltung der Stadt Duisburg rät dringend davon ab, in den nächsten Tagen den Wald zu betreten. Nach einem ersten Eindruck ist die erste Nacht des Sturmtiefs Sabine zwar bisher relativ glimpflich verlaufen. Da jedoch sowohl heute über Tag als auch in der kommenden Nacht weitere Sturmböen angesagt sind, sollten die Waldbesucher zu ihrer eigenen Sicherheit das Betreten des Waldes in den nächsten Tagen vermeiden.  
Die Lage ist auch deshalb problematisch, weil zahlreiche Bäume durch die vergangenen beiden Trockenjahre geschwächt und geschädigt sind, so dass ihre Standfestigkeit bei diesen Windeinwirkungen eingeschränkt ist. Generell erfolgt das Betreten des Waldes auf eigene Gefahr. Ganz besondere Vorsicht gilt abseits der befestigten Wege. Weil hier aus ökologischen Gründen auch absterbende Bäume stehen, ist die Gefahr besonders groß.

Sturmtief Sabine sorgt auch am Montag für Flugausfälle
Reisende sollten ihren Flugstatus checken - Bahn stellt Fernverkehr ein
Sturmtief Sabine hält auch am Montag Nordrhein-Westfalen und den Luftverkehr in Atem. Nachdem die Fluggesellschaften am Sonntag 120 Starts und Landungen aus Sicherheitsgründen am Düsseldorfer Airport abgesagt hatten, wurden für Montag bereits 100 von ursprünglich geplanten 570 Flugbewegungen annulliert (Stand: 18:00 Uhr). Passagiere, die am Montag eine Flugreise gebucht haben, werden daher weiterhin gebeten, sich vor Anreise zum Flughafen über den Status ihres Fluges auf der Website ihrer Airline zu informieren. Die Besucherterrasse des Flughafens bleibt auch am Montag wetterbedingt geschlossen.



DB: Regionale Verkehrsmeldungen - Stand 9.2. 20 Uhr

Auch im Regionalverkehr kommt es durch das Sturmtief zu erheblichen Einschränkungen und vielfach zu Einstellungen des Verkehrs. Der Schwerpunkt der Unwetter liegt derzeit im Nordwesten und Westen Deutschlands und verlagert sich in der Nacht Richtung Süden. Die aktuelle Lage wird fortlaufend für alle Regionen auf bahn.de/aktuell veröffentlicht

Zugverkehr in Abellio-Netzen beeinträchtigt
Aufgrund der durch das Sturmtief „Sabine“ zu erwartenden Beeinträchtigungen kommt es zu Einschränkungen im gesamten Zugverkehr der Abellio Rail NRW. Im weiteren Tagesverlauf ist mit einer Einstellung des Betriebs zu rechnen.   Fahrgäste werden gebeten, sich darauf einzustellen und ihre Fahrten, sofern möglich, zu verschieben. Information zur aktuellen Lage sind über die bekannten Auskunftsmedien zu erhalten. Die Fahrgäste werden außerdem über www.zuginfo.nrw informiert.
In den frühen Morgenstunden des 10.02.2020 werden die Strecken nach und nach durch DB Netz auf Schäden überprüft. Der Verkehr ist auf einzelnen Linien wieder aufgenommen. Allerdings verkehren die Züge mit einer verminderten Geschwindigkeit. Reisende müssen sich darauf einrichten, dass es deshalb am Montagmorgen noch zu Zugausfällen und hohen Verspätungen kommen kann. Fahrgäste werden gebeten, sich kurzfristig vor Reiseantritt über Ihre Verbindung zu informieren und sollten auf die Lautsprecherdurchsagen an den Bahnhöfen achten.
Abellio update 15 Uhr:

Der Verkehr ist seit dem Morgen des 10.02.2020 wieder aufgenommen worden. Fahrgäste müssen sich weiterhin darauf einrichten, dass es nach wie vor in allen Netzen zu Zugausfällen, (Teil-)Sperrungen und Verspätungen kommen kann. Es werden nach Möglichkeit Ersatzverkehre mit Bussen eingerichtet. Reisende sind angehalten sich kurzfristig vor Reiseantritt über die jeweilige Verbindung zu informieren (www.zuginfo.nrw) sowie auf die Lautsprecherdurchsagen an den Bahnhöfen zu achten.  
Kulanzregelungen „Sturmtief Sabine“  
Alle bereits gekauften Tickets für die Reisetage 09.02.2020 bis einschließlich 11.02.2020 behalten ihre Gültigkeit und können bis mindestens Dienstag, 18.02.2020 genutzt werden. Fahrgäste können die Tickets entweder kostenfrei dort stornieren, wo sie gekauft wurden oder bis eine Woche nach Störungsende flexibel nutzen. Dies gilt auch für zuggebundene Tickets. Es gelten die Bestimmungen des jeweiligen Verkehrsunternehmens. Für die Erstattungen ist der Erstattungsantrag unter folgendem Link zu nutzen: https://www.abellio.de/sites/default/files/downloads/abr_nrw_erstattungsantrag_
20192020.pdf

DB: Erhebliche Beeinträchtigungen
Aufgrund der ständig steigenden Unwetterschäden können für den Montag früh bundesweit im Regional- und Fernverkehr keine zuverlässige Betriebsaufnahme gewährleisten. Erst nach Sichtung der Schäden im Rahmen von Erkundungsfahrten und erforderlichen Reparaturarbeiten werden die Strecken sukzessive wieder freigegeben. Es ist leider schon jetzt absehbar, dass die Störungen den ganzen Tag über andauern werden.


DB: Aufenthaltszüge bewähren sich

Mehrere hundert Reisende nutzten heute Nacht die von der DB bereitgestellten Aufenthaltszüge. In Hannover Hbf zum Beispiel wurden 110 Reisende gezählt, in München Hbf waren es 80. Die Kapazitäten wurde jedoch bei weitem nicht ausgenutzt. Insgesamt standen 36 Züge an 23 Bahnhöfen bereit. Bundesweit hatte die DB die ganze Nacht hindurch zahlreiche zusätzliche Mitarbeiter im Einsatz, die die Reisenden an den Bahnhöfen und in den Zügen betreuten. Auch die kostenlose Hotline wurde stark in Anspruch genommen.


Straßen.NRW-Meistereien nach langer Nacht weiter im Sturm-Einsatz
 

Sturmtief Sabine hat für die Straßen.NRW-Meistereien in der Nacht für viel Arbeit gesorgt. Und auch seit dem Morgen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter im Einsatz, um unpassierbare Straßen zu sperren oder Sturmschäden zu beseitigen.
"Unsere Meistereien hatten mit Blick auf den angekündigten Sturm ihre Verkehrssicherungsbereitschaften verstärkt. Eine Entscheidung, die sich ausgezahlt hat", sagte Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin von Straßen.NRW. Dort, wo die starken Böen Schäden angerichtet hatten, "konnten wir so schnell reagieren. Mein Dank geht an diese Kolleginnen und Kollegen für ihren nicht ungefährlichen Einsatz."

Vor allem in den waldreichen Regionen hatten die Meistereien Motorsägen und Absperrmaterial bereitgestellt. Eine für Sonntag angesetzte Brückenprüfung an der A45 bei Olpe war schon vorsorglich wegen der Sturmwarnung abgesagt worden.

Am Sonntagabend musste die A45 dann in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen Kreuz Hagen und Hagen-Süd voll gesperrt werden. Ein umstürzender Baum war auf die Lärmschutzwand gefallen und hatte dabei auch noch ein Fahrzeug getroffen. Der Fahrer blieb unverletzt.
Bis zum Morgen blieb die Autobahn gesperrt, da es wegen des Sturms und der Dunkelheit nicht möglich war, in der angrenzenden Waldfläche sicherzustellen, dass nicht weitere Bäume umstürzen. Jens Kaminski, Leiter der Straßen.NRW-Autobahnmeisterei Lüdenscheid: "Wir werden heute mit dem Eigentümer des Waldstücks vor Ort schauen, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind."
Auch die A4 bei Kerpen musste in Fahrtrichtung Köln voll gesperrt werden, die Sperrung wurde aber am Morgen wieder aufgehoben.  

Neben umgestürzten Bäumen und heruntergerissenen Ästen mussten die Straßen.NRW-Autobahnmeistereien auch umgewehte Baustellenbeschilderungen sichern. "Wir haben für heute in unserem Bereich alle Tagesbaustellen abgesagt", so Christoph Heer, Leiter der Straßen.NRW-Autobahnmeisterei Freudenberg. Stattdessen sei man angesichts des weiterhin angekündigten stürmischen Wetters mit Kontroll- und Sicherungsarbeiten befasst.

Auf folgenden Autobahnen gab es darüber hinaus wegen umgestürzter Bäume Einschränkungen:  

  • A1: in Fahrtrichtung Bremen musste eine 25 Meter hohe umgestürzte Pappel in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Schwerte beseitigt werden. Dazu wurde die Autobahn kurzzeitig voll gesperrt.  

  • A3: Arnheim Richtung Oberhausen, zwischen Rastplatz Elsholt und Hamminkeln Gefahr durch einen umgestürzten Baum.

  • A3: Frankfurt - Köln, zwischen Siebengebirge und Kreuz Bonn/Siegburg in beiden Richtungen Gefahr durch umgestürzte Bäume.

  • A4: Heerlen/Aachen - Köln, zwischen Elsdorf und Kreuz Kerpen in beiden Richtungen Gefahr durch umgestürzte Bäume.

  • A4: zwischen Überleitung Kreuz Köln-Gremberg und Köln-Poll in beiden Richtungen Gefahr durch umgestürzte Bäume.

  • A46: Heinsberg Richtung Düsseldorf, zwischen Erkelenz-Ost und Kreuz Mönchengladbach-Wanlo Gefahr durch einen umgestürzten Baum.

  • A57: Nimwegen - Krefeld, zwischen Alpen und Rheinberg in beiden Richtungen Gefahr durch umgestürzte Bäume.

Mit Blick auf Sturmtief Sabine sieht Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek die jährlich von Oktober bis Februar laufende Gehölzpflegesaison als wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Zahlreiche so genannte Gefahrenbäume wurden dabei bereits gefällt. Als Folge der vergangenen zwei Dürresommer seien diese Bäume so geschädigt, dass Äste abbrechen oder der Baum ganz umstürzen kann.
"So haben wir an vielen Strecken Gefahren im Vorfeld beseitigen können", sagt Elfriede Sauerwein-Braksiek mit Blick auf die in einigen Bereichen kritisierte Gehölzpflege des Landesbetriebes. Allerdings warnt die Straßen.NRW-Direktorin auch, dass trotz aller Kontrolle ein Risiko bleibt: "Bei einem Sturm kann auch ein gesunder Baum umstürzen."



Bezirksregierung zur Orkanwarnung: Eltern können entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken
   
Schulministerium NRW: Oberste Priorität hat die Unversehrtheit der Schülerinnen und Schüler
Ab dem kommenden Sonntag (09.02.2020) bzw. der Nacht zum Montag (10.02.2020) erwartet der Deutsche Wetterdienst eine bundesweite Sturmlage. Aus dem Hinweis des DWD ergibt sich, dass noch keine regionalen Vorhersagen getätigt werden können. Vor diesem Hintergrund weist die Bezirksregierung Düsseldorf Eltern und Schüler auf folgendes hin:  
1.           Bei extremen Witterungsverhältnissen entscheiden die Eltern selbst, ob der Weg zur Schule zumutbar ist, und informieren die Schule unverzüglich darüber, dass ihr Kind am betreffenden Tag insofern am Unterricht nicht teilnehmen wird (vgl. Zf. 2.1 des Runderlasses des Kultusministeriums vom 29.05.2015 – BASS 12-52 Nr. 1).  
2.           Die Entscheidung über eine Schließung der Schule wegen extremer Witterungsverhältnisse liegt im Verantwortungsbereich des jeweiligen Schulträgers, der für die Sicherheit der Schulgebäude und des Schulgeländes verantwortlich ist. Außerdem ist er für die Schülerbeförderung zuständig. Bei seiner Entscheidung hat der Schulträger – unter Einbeziehung der Schulleitung – die konkrete örtliche Situation zu berücksichtigen und eine Abwägung der Gesamtumstände vorzunehmen. Dabei sind neben der Sicherheit des Schulgebäudes und des Schulgeländes auch Fragen der Schülerbeförderung, die Vermeidung von Unterrichtsausfall und der bestehende Betreuungsbedarf insbesondere für jüngere Schülerinnen und Schüler in den Blick zu nehmen.  
3.           Sofern die Schulleitung aufgrund extremer Witterungsbedingungen im Laufe des Tages den Unterricht vorzeitig beendet, so sind die Schülerinnen und Schüler im Schulgebäude weiterhin so lange zu betreuen, bis für alle Schülerinnen und Schüler ein gefahrloser Heimweg gewährleistet werden kann. Dabei ist insbesondere zu berücksichtigen, ob Schulbusse und der ÖPNV fahren bzw. ob die Eltern ihre Kinder abholen können.  
4.           Die Witterungsverhältnisse können zudem von Ort zu Ort sehr verschieden sein und demzufolge unterschiedliche Gefährdungssituationen mit sich bringen. Zudem können die Verkehrsverhältnisse uneinheitlich sein: Bei größeren Einzugsbereichen der Schulen können einige Schülerinnen und Schüler problemlos die Schule erreichen, während andere damit Schwierigkeiten haben.
Es wäre aber unverhältnismäßig, wenn beispielsweise bei partiellen Schulwegproblemen der gesamte Unterricht der Schule ausfällt und diejenigen, die die Schule erreichen, nicht unterrichtet, sondern lediglich betreut oder beaufsichtigt würden. Dass bei schwierigen Verkehrsverhältnissen Klassen zeitweise nur mit wenigen Schülerinnen und Schüler besetzt sein können, rechtfertigt insbesondere mit Blick auf die Schulpflicht und dem damit verbundenen Recht des einzelnen Kindes auf schulische Bildung keine Einstellung des Unterrichtsbetriebs.  
5.           Damit Schulträger bzw. Schulleitungen eine möglichst gesicherte Entscheidung über das Ob und Wann einer Schulschließung oder einer vorzeitigen Beendigung des Unterrichts treffen können, ist die Gefährdungseinschätzung der für Gefahrenabwehr zuständigen Behörden (Polizei, Feuerwehr) einzuholen. Zudem sollen die Informationen des Deutschen Wetterdienstes hinzugezogen werden. Auch die Bezirksregierungen stehen den Schulleitungen und Schulträgern für entsprechende Anfragen zur Verfügung.  



11. Februar:

E-Scooter-Verleih von „Bird“ startet in Duisburg  
Aufsteigen, antreten, abfahren: In Duisburg startet der E-Scooter-Verleih. Die Flotte des Unternehmens „Bird“ wird heute im Laufe des Tages in der Stadt verteilt und wartet auf die ersten Nutzer. Das Servicegebiet erstreckt sich vom erweiterten Innenstadtbereich über Neudorf, Duissern bis Ruhrort.  
Wie funktioniert der E-Scooter-Verleih?  
Um mit einem E-Scooter von Bird fahren zu können, benötigt man ein Smartphone, auf dem die entsprechende App geladen ist. Bei der einmaligen Registrierung ist auch die Zahlweise auszuwählen, wobei Kreditkarte oder Paypal möglich sind. Die App zeigt E-Scooter an, die in der Nähe abgestellt sind. Zum Start des Rollers muss lediglich ein QR-Code gescannt werden. Nach der Fahrt kann der Roller flexibel an geeigneten Stellen geparkt werden.  
Was ist bei der Nutzung zu beachten?  
E-Scooter zählen zu den Elektrokleinstfahrzeugen und unterliegen dadurch einer Reihe von gesetzlichen Regeln: So dürfen sie nur auf Radwegen, Radfahrstreifen sowie in Fahrradstraßen gefahren werden. Wenn diese fehlen, dürfen Nutzer auf die Fahrbahn ausweichen. Das Fahren auf dem Gehweg, in der Fußgängerzone und in Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung ist, selbst wenn dies für den Radverkehr zugelassen ist, für die kleinen E-Roller nicht erlaubt.  
In einer Selbstverpflichtung hat der Anbieter mit der Stadt Duisburg Regelungen vereinbart, die auf die Verkehrssicherheit, ein geordnetes Stadtbild sowie eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung abzielen:  
Die Scooter werden vom Anbieter maximal in Dreiergruppen aufgestellt, können aber von Nutzern wie Fahrräder fast überall abgestellt werden. Allerdings ist es in Bereichen wie der Fußgängerzone der Innenstadt, dem Kantpark sowie dem Portsmouthplatz technisch nicht möglich, den Leihvorgang zu beenden. So sollen zum Beispiel Fußgänger und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen durch die abgestellten Roller nicht behindert werden.  
Außerdem werden die Nutzer darauf hingewiesen, die E-Roller nicht in Grundstückszufahrten, im Bereich von Feuerwehrzufahrten sowie im Eingangsbereich von Gebäuden abzustellen.  
Darüber hinaus wird sich die Stadt Duisburg regelmäßig mit dem Verleihanbieter Bird austauschen, um das Angebot weiterzuentwickeln und die Sicherheit im Verkehr und Stadtbild zu optimieren.    

(Quelle: Böttner/Stadt Duisburg)


Abstellverbotszonenplan  

11. Februar:
Zehn Wahlbezirke in Duisburg müssen neu eingeteilt werden; 18 von 36 Wahlbezirke betroffen  
Die Stadt Duisburg muss ihre Wahlbezirke neu zuschneiden. Grund hierfür ist ein Urteil des Verfassungsgerichtshofes NRW vom 20. Dezember 2019. Bislang durfte laut Kommunalwahlgesetz NRW die Größe der Wahlbezirke gemessen an der durchschnittlichen Zahl der Einwohner*innen mit deutscher Staatsangehörigkeit bzw. der Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedstaates um bis zu 25 Prozent nach oben oder nach unten abweichen.
Der Verfassungsgerichtshof hat nun entschieden, dass nur eine Abweichung von 15 Prozent nach oben oder nach unten verfassungsrechtlich unproblematisch sei. Die Änderung der Toleranzgrenze betrifft fast alle großen Städte in Nordrhein-Westfalen und stellt diese vor erhebliche organisatorische und zeitliche Herausforderungen, da der Neuzuschnitt laut Gesetz bis zum 29.02.2020 erfolgt sein muss.  
Bei 10 von 36 Wahlbezirken gibt es höhere als die nun erlaubten Abweichungen. Stadtdirektor und Wahlleiter Martin Murrack: „Wir haben alles versucht, die Veränderungen so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig die räumlichen Zusammenhänge zu wahren. Durch den Änderungsbedarf bei 10 Wahlbezirken müssen wir 18 Wahlbezirke verändern. Davon sind allerdings nur rd. 14.000 Wahlberechtigte betroffen. Das entspricht ca. 3,8% der Wahlberechtigten.“  
Leider konnten aufgrund der neuen Zuordnungsregeln die Stadtbezirksgrenze im Süden nicht komplett eingehalten werden. Allein rechnerisch lagen alle fünf Wahlbezirke im Duisburger Süden im Durchschnitt über dem Toleranzwert von 15%.
Der Wahlausschuss berät über die Neuaufteilung am 18 Februar. Betroffen sind Wahlbezirke in Walsum, Meiderich, Rheinhausen, Mitte und Süd.

17. Februar: Aus für "the curve" am Innenhafen


DU aktiv – Bürgerplattform Duisburg ins Leben gerufen
Weitere Duisburger werden für ihre Stadt aktiv
Duisburger gründen Bürgerplattform „DU aktiv“ und widmen sich den Themenbereichen Jobcenter und Jugend, weitere Themen in Diskussion

Duisburg, 17. Februar 2020 - Am 16. Februar 2020 kamen 360 Menschen aus 16 zivilgesellschaftlichen Gruppen aus dem gesamten Duisburger Stadtgebiet im Rudolf-Schock-Saal der Mercatorhalle zusammen, um die Bürgerplattform Duisburg zu gründen. Mit Gründung der Bürgerplattform widmen sich die Gruppen konkreten Themen. So wird die Situation im Jobcenter Duisburg thematisiert, um die Bearbeitungszeiten sowie die EinzelfallBeratung im Gespräch mit den Entscheidungsträgern zu verbessern. Parallel werden Begleitungen der Klienten angeboten. Die Gruppen wollen zusätzlich daran arbeiten die Lebenssituation der Jugendlichen zu verbessern.
Vor allem die Schaffung neuer Freizeitangebote sowie die nachhaltige gesamtstädtische Planung steht im Fokus. Zudem werden Verkehrsthemen diskutiert. Der Gründung ging ein zweieinhalbjähriger Aufbauprozess voraus. In über 1000 Beziehungsgesprächen mit Menschen und Gruppen der Zivilgesellschaft sind Beziehungen entstanden, die die Grundlage der Zusammenarbeit an gemeinsamen Themen bilden.
Partner und Unterstützer
 Aus anderen Bürgerplattformen in Köln und Berlin wurden zur Gründung Grüße überbracht. Auch Gäste aus den Niederlanden teilten die Freude auf der Bühne. Prof. Dr. Leo Penta (DICO, Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin) begrüßte den neuen Zusammenschluss und signalisierte weitere Unterstützung bei der Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort.

Der Aufbauprozess wurde von einem Unterstützerkreis aus Unternehmen und Stiftungen finanziert. Die weitere Finanzierung wird nun teilweise von den mitwirkenden Gruppen übernommen. Für den Unterstützerkreis überbringen Frank Sportolari (UPS) und Sebastian Lott (Vonovia) Grüße.

- „Bürgerliches Engagement gehört fundamental zu unserer Unternehmenskultur. Grundlage für unsere finanzielle Unterstützung der Bürgerplattform war das ehrenamtliche Engagement von UPS Mitarbeitern, wodurch erst eine Spende der UPS Foundation ausgelöst werden konnte. Eine Initiative, die motivierte Menschen vernetzt, um effizienter Verbesserungen zu erreichen und um dadurch auch mehr Menschen einzubinden, passt daher hervorragend zu unserem Selbstverständnis.“

- Frank Sportolari „Wir freuen uns über das breitangelegte zivile Engagement. Als Vermieter von mehr als 5.000 Wohnungen in Duisburg steht Vonovia gerne als Ansprechpartner bereit. Gerne machen wir uns überall dort, wo unsere Mieter zuhause sind, für die Verbesserung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und die Lebensqualität in den Quartieren stark.“
– Sebastian Lott, Vonovia Regionalbereichsleiter Niederrhein / Bergisches Land Community Organizing – Was ist das? Community Organizing ist Beziehungsarbeit, zum Beispiel in Stadtteilen mit einer hohen Vielfalt. Das Ziel ist zum einen, dass Bürgerinnen und Bürger sich besser kennenlernen. Sie werden zusammengebracht und dabei unterstützt, sich über ihre Lebensbedingungen auszutauschen, soziale Konflikte zu benennen und nach Lösungen zur Verbesserung der Lebenslage zu suchen.

Demokratie soll gemeinsam mit Leben erfüllt werden. Zum anderen möchte Community Organizing dauerhafte und nachhaltige Bürgerplattformen entstehen lassen, die Strategien ausformulieren, Aktionen durchführen und mit Entscheidungsträgern verhandeln können. Das DICO ist das Kompetenzzentrum zum Aufbau und der Begleitung von Bürgerplattformen in Deutschland.
Die Gründung endete mit dem Duisburg-Lied des Duisburger Künstlers Philipp Eisenblätter, der in seinem Abschluss-Song die Vielfalt und den Charme Duisburgs musikalisch und in einem Video zum Ausdruck brachte.

Die Gruppen der Bürgerplattform sind:
Blickwechsel e.V. | Christus-Gemeinde Duisburg | Evangelisch-FreikirchlicheGemeinde Duisburg-Mitte / Iglesia Evangélica De Habla Hispana | FeG Duisburg City | Homberger Netzwerk | Internationaler Kirchenkonvent Duisburg (IKK DU) | Initiative New Afrika | Karmelgemeinde Duisburg | Kreuzbund Stadtverband Duisburg | Lebensräume-Lebensträume | OASE miteinander-füreinander | Ökumenische Begegnungsstätte Beeckerwerth | PlusDU | Roma Gemeinde | Sozialverband VDK OV Rumeln-Kaldenhausen | Thomas-Gemeinde Duisburg-Neudorf | WERA Forum | ZAF e.V. Eine Bürgerplattform ist ein Zusammenschluss von Gruppen, mit dem Ziel mit Entscheidungsträgern auf Augenhöhe zu verhandeln. Menschen unterschiedlichster Hintergründe setzen sich in ihren Nachbarschaften dafür ein, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten und damit positive Veränderungen herbeizuführen.

Die Duisburger Bürgerplattform ist parteipolitisch, ideologisch und finanziell unabhängig, überkonfessionell und generationsübergreifend. Auf Basis demokratischer Entscheidungen verständigt sich die Bürgerplattform auf verschiedene Themenschwerpunkte, an denen sie dann kontinuierlich arbeitet.
Die Duisburger Bürgerplattform ist mit der Bürgerplattform Stark! im Kölner Norden, den Berliner Bürgerplattformen sowie mit Organisationen in Großbritannien (CTC - Center for Theology & Community) und Nordamerika (IAF - Industrial Areas Foundation) verbunden.
Die Bürgerplattform wird vom Deutschen Institut für Community Organizing (DICO) an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) begleitet.

Unterstützer im Aufbau sind: AK Wohnungsgenossenschaften | Ehepaar Finke | Niederrheinische IHK | Open Society Foundation | UPS | Rhenus | Vonovia



19. Februar: Rainer Bischoff trat beim Stadtsportbund zurück

 Das war ein echter Paukenschlag in der Duisburger Sportlandschaft. Rainer Bischoff wurde am 14. April 2016 als Nachfolger von "Mister SSB Franz Hering" im Huckinger Steinhof Vorsitzender des Stadtsportbundes Duisburg, der mächtigen Stimme im Duisburger Sportgeschehen. Er übernahm für den kurz vor Weihnachten 2015 verstorbene Otto Schulte, der als designierter Nachfolger Hering ausgemacht war.

Nun hat Bischoff er den Stadtsportbund verlassen. Der amtierende Vorstand übermittelte, dass die Gründe für Bischoffs Entscheidung eine unterschiedliche Auffassung von der Schnelligkeit  der Entwicklung bei der Neuorganisation zu sehen ist.
 

Die echten Gründe sind derzeit nicht klar definiert, lehnen sich aber an die Übermittlung des Vorstandes an. ES ging wohl um die Richtung, dass im Vorstand Bischoffs Grundgedanke zur hauptamtlichen Tätigkeit beim Stadtsportbund, der fast neun Millionen Euro an Aktivtätenumsatz jährlich zu verarbeiten hat. Der Landstagsabgeordnete der SPD und früherer Gewerkschaftsboss wollte hier mehr Professionalität und Entlastung der Ehrenamtlichen, also eine massive Umstrukturierung udn wen möglich rasch umsetzen. Jetzt müssen die voll handlungsfähigen,  m April 2019 gewählten Stellvertreter Bischoffs, die Personalie Vorsitzender angehen.
Die gilt für Schulsportexperten Hans-Joachim Goßow, Susanne Hering (Tochter von Franz Hering) und Karl-Heinz Dinter im Verbund mit SSB-Geschäftsführer Uwe Busch. Hier ist genug Know how im Spiel, um alle Sach- Finanz- und Personalpunkte zügig anzugehen. Wenn möglich schnell, da der SSB mit der Stadt den "Pakt für den Sport" neu verhandeln muss.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Bischoff führte den SSB seit April 2016


Grundrente: Lebensleistung verdient Anerkennung


26.02.:
Vorbereitende Arbeiten für die Umgestaltung des Ostausgangs

Die Arbeiten zur Umgestaltung des Ostausgangs beginnen voraussichtlich im Sommer dieses Jahr. Um die Maßnahme wie geplant umsetzen zu können, müssen bereits jetzt 23 Bäume in dem Bereich gefällt werden. Im Rahmen der Umgestaltung werden dann insgesamt 49 neue Bäume gepflanzt.  
Durch die aktuellen Arbeiten wird eine Fällung während der Vogelschutzzeit vermieden. Der vorhandene Baumbestand ist an diesem Standort langfristig in seiner Vitalität eingeschränkt, ein Erhalt der Bäume ist deswegen nicht sinnvoll. Daher erfolgt eine Neupflanzung zum Abschluss der Bauarbeiten.

Der Knotenpunkt Neudorfer Straße / Kammerstraße wird durch die Anlage eines Kreisverkehrs neu geordnet.

Historisches Trauzimmer im Duisburger Rathaus ab sofort barrierefrei
Nach rund einer Woche Bauzeit besteht seit Anfang des Jahres nun auch für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer die Möglichkeit, das historische Trauzimmer im Innenhof des Duisburger Rathauses ohne die Bewältigung von Treppenstufen und somit barrierefrei zu erreichen. Die Kosten für den Rollstuhlaufzug betrugen circa 30.000 Euro.  

Oberbürgermeister Sören Link freut sich über den barrierefreien Zugang: „Der Tag der Trauung ist ein Moment, an den man sich sein Leben lang erinnert. Deswegen macht es mich sehr glücklich, dass unser historisches Trauzimmer nun für alle gut zu erreichen ist.“  
Im vergangenen Jahr fanden im Duisburger Rathaus rund 820 Eheschließungen statt. Insgesamt wurde 1.532 Mal in Duisburg das Eheversprechen gegeben. Bisher mussten Trauungen, die für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer barrierefrei zugänglich sein sollten in das Mercatorzimmer des Rathauses verlegt werden. Weitere Informationen rund um die Eheschließung gibt es online unter www.duisburg.de, Stichwort „Eheschließungen“.

Der neue Aufzug für Rollstuhlfahrer war am vergangenen Freitag, 21. Februar, bei der Trauung von Katharina Steinfeld und Jan Rösler zum ersten Mal im Einsatz. Beide konnten mithilfe des Liftes in den historischen Trausaal gelangen und dort heiraten: „Wir finden es richtig klasse, dass nun auch mit Menschen mit Handicap die Möglichkeit haben im historischen Trauzimmer heiraten zu können.“


26.02.: BZ-Sonderseite Coronavirus


Bisher keine Verdachtsfälle auf Coronavirus - Stadt ist gut vorbereitet  
Zunächst vorweg: Auch wenn in den Sozialen Medien immer wieder anders lautende Gerüchte kursieren, gibt es in Duisburg aktuell keinen Verdachtsfall nach RKI-Definition. Infektionen mit dem neuen Coronavirus treten nun auch in Europa auf. Das Robert-Koch-Institut und das Landeszentrums Gesundheit NRW rechnen mit weiteren Fällen auch in Deutschland.
Vor dem Hintergrund der auch in Duisburg anlaufenden Grippewelle empfiehlt das Gesundheitsamt, sich generell an grundlegende Hygieneregeln zu halten, um eine Verbreitung von Grippe- oder möglicherweise eingeschleppten Coronaviren zu vermeiden.
Dazu gehört beispielsweise
-       Husten und Niesen in den Ärmel
-       Waschen der Hände vor Kontakt der Hände zu Mund und Augen
-       Waschen der Hände vor dem Essen und Trinken
-       Vermeiden von Händeschütteln und Umarmungen
-       Taschentücher nur einmal benutzen und benutzte Tücher möglichst schnell in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen.
Weitere Informationen zum Infektionsschutz gibt es auf der Homepage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www. Infektionsschutz.de.  
Das Gesundheitsamt ist auf einen möglichen Verdachtsfall vorbereitet und stellt die Einhaltung der Vorgaben des Robert Koch Institutes (RKI) sicher. Danach müssen möglicherweise eingeschleppte Erkrankungen nach Deutschland frühzeitig dem Gesundheitsamt gemeldet werden, um weitere Ansteckungen einzudämmen.  
Aktuell gelten als Krankheitsverdächtige vor allem die Menschen, die bis 14 Tage nach einem Kontakt zu einem Coronavirus-Erkrankten oder nach einem Aufenthalt in Risikogebieten Allgemeinsymptome entwickeln.
Welche Bereiche als Risikogebiet gelten, wird täglich vom RKI aktuell bewertet und auf der Homepage des RKI (s.u.) bekannt gegeben. Ebenso wird die Falldefinition ständig durch die Weltgesundheitsorganisation und das Robert-Koch-Institut aktualisiert.
Bei einem begründeten Verdachtsfall werden die Betroffenen in einer Klinik abgesondert und auf das Virus untersucht. Würde sich der Verdacht bestätigen, ermittelt das Gesundheitsamt der Stadt Duisburg weitere enge Kontaktpersonen und überwacht sie über 14 Tage auf Krankheitszeichen hin. Gegebenenfalls müssen die Betroffen während dieser Zeit zu Hause isoliert werden.
Informationen des Robert-Koch-Institutes zum Coronavirus findet man unter www.rki.de. Das Gesundheitsamt steht im ständigen Austausch mit den Ärzten und Kliniken der Stadt, gemeinsam wird die Entwicklung der Lage beobachtet und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Rückkehrer aus o.g. Risikogebieten finden entsprechende Verhaltenshinweise auf der Homepage der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de, Stichwort Coronavirus.  
Allgemeine Informationen gibt es außerdem auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums (www.bundesgesundheitsministerium.de) sowie über das Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums:                               Mo-Do 8:00 – 18:00 / Fr 8:00 – 12:00 unter 030 / 346465100.  

 

- Fragen und Antworten zum Coronavirus

28.2.


Coronavirus (Stand Fr. 28. Februar 16 Uhr):

Alle bisherigen vier Verdachtsfälle wurden negativ getestet, es hat sich also kein Verdachtsfall bestätigt. Neue Verdachtsfälle gibt es aktuell nicht.

(Stand Fr. 28. Februar 10 Uhr):
Verdachtsfälle im Klinikum Niederrhein bleiben Verdachtsfälle
Die beiden Verdachtsfälle von gestern haben sich erst einmal nicht bestätigt, die Testergebnis waren negativ. Sicherheitshalber wird ein zweiter Test durchgeführt. Bis das Ergebnis vorliegt, befindet sich das Paar in häuslicher Quarantäne.  Es gibt darüber hinaus zwei neue Verdachtsfälle. Es handelt sich um ein italienisches Paar, das zu Gast in Duisburg ist.

Auftragsengpässe durch Corona-Virus: Kurzarbeitergeld grundsätzlich möglich    
Das Corona-Virus kann durch Lieferengpässe oder Schutzmaßnahmen bei Betrieben erhebliche Arbeitsausfälle verursachen. Sollten diese Arbeitsausfälle mit einem Entgeltausfall verbunden sein, ist ein Ausgleich mit Hilfe des Kurzarbeitergeldes möglich.  
Der Anspruch auf Kurzarbeitergeld muss grundsätzlich auf einem unabwendbaren Ereignis oder wirtschaftlichen Gründen beruhen. Dies trifft etwa dann zu, wenn Lieferungen ausbleiben und die Produktion eingeschränkt werden muss. Ein unabwendbares Ereignis liegt auch dann vor, wenn etwa durch staatliche Schutzmaßnahmen Betriebe geschlossen werden.  
Ob die Voraussetzungen für die Gewährung des Kurzarbeitergeldes vorliegen, entscheidet die zuständige Agentur für Arbeit. Betriebe müssen Kurzarbeit vorher bei der Arbeitsagentur anzeigen  
Wichtig ist, dass Betriebe im Bedarfsfall bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeit anzeigen. Die Arbeitsagenturen sind auf solche Situationen gut eingestellt. Arbeitgeber können sich entweder direkt in der Arbeitsagentur oder telefonisch unter 0800 45555 20 informieren. Informationen über die Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld und Videoanleitungen: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-arbeitgeber-unternehmen.  


Der 29. Februar  ist der Tag der Seltenen Erkrankungen

 

März

 BZ- Sonderseite zum Coronavirus

NRW verschärft einschränkende Regelungen
Europameisterschaft 2020 nun vom 11. Juni bis 11. Juli 2021
3. Liga setzt Saison bis 30. April aus - Nach 28 und 29 werden auch die Spieltage bis 35 vorerst ausgesetzt
Einschränkungen bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg - Recyclinghof in Duisburg-Hochfeld geschlossen
DFL sagt ab sofort alle Spiele der 1. und 2. Bundesliga bis zum 20.04.2020 ab!
Notbetreuung: Schulministerium veröffentlicht Rahmenbedingungen
Landesregierung: Leitlinie bestimmt Personal kritischer Infrastrukturen

Kampfmittelbeseitigung wird eingeschränkt
Covid-19-Auswirkungen auf Logistik, Handel, Wirtschaft und Bildung
DFB prüft Unterstützungsprogramm für 3. Liga, Frauen-Bundesliga und die Regional- und Landesverbände
Auch am Niederrhein rollt kein Ball mehr
Das zuständige Gesundheitsamt ermitteln
Integrationspauschale des Landes NRW auch in Duisburg! Anträge bis zum 15.04.2020 einreichen
986. Sitzung des Bundesrates am 13. März 2020
Vorrunden des Kabarettpreises „Das Schwarze Schaf“ finden nicht statt 
Coronavirus: Gesundheits.Messe.Duisburg auf November 2020 verschoben

BZ-Sonderseite Coronavirus - Sonderrufnummer in Duisburg Klinik 94 00 49 Klinik
Coronavirus: Duisburger Hafen unterstützt Behörden und richtet Krisenstab ein
- Neuregelungen ab März zum Waffenrecht, Impfpflicht und Bonus für Elektroautos
- Kriminalität in Nordrhein-Westfalen auf niedrigstem Stand seit 30 Jahren
- Duisburgs Immobilienmarkt war 2019 so gefragt wie noch nie!
BV Süd: Anträge zur Beseitigung von Gefahrenstellen „Am Heidberg, "Am Klapptor", zum ÖPNV und Erweiterung der 30er Zone Münchener Straße

3. März: Kriminalitätsbericht 2019

VRR bewertet viele Bahnhöfe als "nicht akzeptabel"
Der Zustand der Bahnhöfe und Haltepunkte im Bereich des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) hat sich verschlechtert. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle VRR-Bericht, der 297 Stationen bewertet. 2019 wurden 131 Stationen als "akzeptabel", 93 als "noch akzeptabel" und 73 als "nicht akzeptabel" eingestuft. Im Jahr zuvor fielen 61 Haltestellen in die schlechteste Kategorie. Entscheidend für schlechte Noten waren Graffitischäden in den Zugangsbereichen und an den Bahnsteigen.
Im Hinblick auf die Sauberkeit hatten die Tester wenig zu bemängeln. Minuspunkte gab es auch für defekte Lampen und fehlenden Wetterschutz. Bei den 115 untersuchten Bahnhofsgebäuden wurde in 76 Fällen Verunreinigungen durch Graffiti und in 67 Fällen die Sauberkeit bemängelt. Auch die Fahrgäste konnten die Bahnhöfe und Haltepunkte mit Schulnoten bewerten.

Diese vergaben wie im Vorjahr die Durchschnittsnote 2,8. Infos: www.vrr.de  - idr

S-Bahnhof Duisburg-Rahm - nicht barrierefrei (60 Stufen, Rampe nur von Rahm-West, soll im Zuge der RRX-Ausbaus komplett erneuert udn barrierefrei werden. Baubeginn: Vielleicht in fünf Jahren! haje



Erfolge der Senioren-Sportler im Jahr 2019


- Lehmbruck Museum: Ausstellung "Lynn Chadwick. Biester der Zeit”
- „Das Schwarze Schaf“:  Finale am 9. Mai in der Mercatorhalle
Comedienne Mirja Boes moderiert am 9. Mai das Finale in Duisburg - Foto Sascha Kreklau - Rechte RuhrFutur gGmbH
- Zoo Duisburg begrüßt das Koalamännchen Tinaroo
Mit reichlich Eukalyptus im Gepäck reiste Tinaroo - Foto Zoo Duisburg - vom Zoo Leipzig ins Ruhrgebiet.

9. März:
Neuer Name für das Bildungszentrum in Marxloh gesucht - Teilnahme ist bis zum 15. März möglich
In Marxloh gibt es ab Mitte des Jahres eine neue Baustelle: Das neue Bildungs- und Integrationszentrum wird auf dem Gelände der Herbert-Grillo-Gesamtschule, zwischen dem Quartiersplatz „An der Paulskirche“ und der Gertrudenstraße, gebaut. Das Gebäude wird Ende 2022 fertiggestellt.
Der Bau wird mit Städtebaufördermitteln des Bundes, des Landes und EU-Mitteln (EFRE) gefördert. Seit Jahren gibt es eine intensive Beteiligung im Planungsprozess. Inzwischen planen circa 35 Akteure und Organisationen, wie sie künftig die Räumlichkeiten des neuen Gebäudes für ihre Bildungsangebote nutzen wollen. Die Angebote reichen von Berufsorientierung, Beratung, Gesundheitsförderung, Kunst und Kultur bis hin zu Lernangeboten wie Kurse, Hausaufgabenhilfe und schulische Nutzung durch die Herbert-Grillo-Gesamtschule.
Auf vier Etagen werden vielfältige, modern eingerichtete Räume (zum Beispiel: Werkstätten, Seminarräume, ein Hauswirtschaftsraum, Kunst- und Musikräume) zur Verfügung stehen. Im Planungs- und Beteiligungsprozess, der vom Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, der EG DU und der steg NRW begleitet wird, wurde das Projekt bisher „Campus Marxloh“ genannt. Um das Projekt bekannter zu machen und die Identifikation der Bevölkerung mit dem Gebäude zu erhöhen, wird ein Namenswettbewerb durchgeführt.
Einfach eine Teilnahmekarte im Stadtteilbüro der EG DU, Kaiser-Friedrich-Straße 20- 24, in der Marktpassage, abholen, ausfüllen und abgeben oder online mitmachen und abschicken – eine Anleitung ist auf www.eg-du.de. Teilnahmeschluss ist der 15. März 2020. Eine Jury der Projektbeteiligten wird unter allen Vorschlägen, drei Namensvorschläge aussuchen.
Die Gewinner erhalten einen Gutschein im Wert von 250,- €, der vom Media Markt in Marxloh zur Verfügung gestellt wird.
Die drei Gewinner-Namensvorschläge werden zusammen mit dem alten Namen, „Campus Marxloh“, als Entscheidungsvorlage in die Bezirksvertretung Hamborn zur Sitzung am 30. April 2020 eingereicht. Als politisches Gremium entscheidet die Bezirksvertretung über den Namen öffentlicher Einrichtungen. Der Name des Bildungszentrums wird nach der Sitzung der Bezirksvertretung öffentlich bekannt gegeben. Die Preise für die Gewinner-Vorschläge werden von der lokalen Politik an die kreativen und engagierten Bürger überreicht. Machen Sie mit und geben Sie dem neuen Bildungszentrum einen Namen.

Frontansicht auf das neue Bildungszentrum Quelle: as-if Architekten, Berlin

16. - 18, März:


Vor 10 Jahren in der BZ: Der Life Saver kehrt zurück

Am 29. Juli 2009 wurde das "Wahrzeichen der Bürger" und beliebte Treffpunkt demontiert und in der Zwischenzeit im Restaurierungsatelier „Die Schmiede“ GmbH in Duisburg-Meiderich einer „Verjüngungskur“ unterzogen. Das Stadtbild prägende Kunstwerk von Niki de Saint Phalle auf dem von Jean Tinguely gestalteten Sockeler strahlt so im Kulturhauptstadtjahr 2010 wieder in altem Glanz.  
Zur Skulptur: Der „Life Saver“ ist eine Gemeinschaftsarbeit von Niki des Saint Phalle und Jean Tinguely. Der Entwurf entstand im Rahmen eines Wettbewerbs 1990/1991, dessen Ausgang Jean Tinguely nicht mehr erlebte. Aufgestellt wurde der Life Saver auf der Königstraße im Jahre 1993.
Die Brunnenskulptur ist fünf Meter hoch, Sie wurde gefertigt aus Polyester über einem Edelstahlgerüst und mit Teflonfarbe beschichtet. Sie steht auf einem schwarz lackierten Stahlgerüst nach einem Modell von Tinguely in einem Wasserbecken mit knapp 20 Metern Durchmesser.
Aus Düsen im Kopf und auf den Flügeln der Skulptur spritzt Wasser. Von einer Blickachse in Richtung Düsseldorfer Straße ausgehend dreht sich die Skulptur mittels Elektroantrieb 90 Grad nach links und 90 Grad nach Rechts. Das Gesamtgewicht der Skulptur liegt bei ca. sechs Tonnen. 

So. 29. März: 40 Jahre Sommerzeit 
Im März Uhr um eine Stunde auf die Sommerzeit vorstellen - im Oktober um eine Stunde zurückstellen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sommerzeit wieder eingeführt. Unmittelbar nach dem Krieg wurde die jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den westlichen Besatzungsmächten bestimmt.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sommerzeit wieder eingeführt. Unmittelbar nach dem Krieg wurde die jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den westlichen Besatzungsmächten bestimmt. 1947 wurden die Uhren zwischen dem 11. Mai und 29. Juni im Rahmen der so genannten Hochsommerzeit zwei Stunden vorgestellt. Diese endete mit Ende des Jahres 1949. Ursprünglich galt die MESZ in Deutschland für die Zeit zwischen dem letzten Sonntag im März und dem letzten Sonntag im September. Von 1950 bis 1979 gab es in Deutschland keine Sommerzeit. 

Die erneute Einführung der Sommerzeit wurde in der „alten“ Bundesrepublik 1978 beschlossen, trat jedoch erst 1980 in Kraft.
Zum einen wollte man sich bei der Zeitumstellung den westlichen Nachbarländern anpassen, die bereits 1977 als Nachwirkung der Ölkrise von 1973 aus energiepolitischen Gründen die Sommerzeit eingeführt hatten. Zum anderen musste man sich mit der DDR über die Einführung der Sommerzeit einigen, damit Deutschland und insbesondere Berlin nicht zusätzlich noch zeitlich geteilt war. Die Bundesrepublik und die DDR führten die Sommerzeit zugleich ein, das diente der Harmonisierung. In der DDR regelte die Verordnung über die Einführung der Sommerzeit vom 31. Januar 1980 die Umstellung.
Von 1981 bis 1995 begann in Deutschland die Sommerzeit am letzten Sonntag im März um 2.00 Uhr MEZ und endete am letzten Sonntag im September um 3.00 Uhr MESZ.  Durch die Vereinheitlichung der unterschiedlichen Sommerzeitregelungen in der Europäischen Union wurde die Sommerzeit 1996 in Deutschland um einen Monat verlängert und gilt seitdem vom letzten Sonntag im März um 2.00 Uhr MEZ bis zum letzten Sonntag im Oktober um 3.00 Uhr MESZ. (Richtlinie 2000/84/EG des Europäischen Parlamentes).
Steakhauskette Maredo ist pleite

5.03.: 189 (+9%) Personen in Duisburg infiziert
- 176 (+7%) Infektionsfälle im Kreis Wesel
- 9.421 bestätigte Corona-Infektionen in NRW, 61 Todesfälle
- WBD ermöglichen den Gewerbebetrieben und Handwerk weiterhin Entsorgungsmöglichkeiten
24.03.: Mieter und Hauseigentümer in der Krise gleichsam schützen
- Erfolgreiche Kritik mit Hilfe der betroffenen BürgerInnen zahlt sich aus!

22.03.: 9-Punkte-Beschluss mit Kontaktverbote für Menschen in Duisburg
20.03.: Das NEUE Kurzarbeitergeld
- Reguläre Fahrpläne der Abellio Rail NRW ab 23.03.2020 außer Kraft
Geobasisdaten können von jedermann genutzt werden
 + + + Was ist wann und wo in Duisburg und Niederrhein los? + + +
* Klopapier-Blitzrechner *



April

Mai

Juni

Juli

August

 

September

Oktober

 

November


Die 42. Sportshow ist auf den 27. November 2020 terminiert. Nach dem Willen des Publikums soll wieder das Theater am Marientor das „Stadion für die besten im Westen“ sein.

41. Duisburger Weihnachsmarkt 2020:
12.11. bis zum 30.12.2019 täglich von 11:00 bis 21:00

Dezember