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Januar 2026
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Einschränkungen "zwischen den Jahren"
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Gesetzliche Änderungen 2026 + + +
Unterstützungsangebote für wohnungslose
Menschen vor Kälte
Duisburg, 7. Januar 2026 - Angesichts der aktuellen
Wetterlage weist die Stadt Duisburg nochmals auf die
Hilfsangebote für obdachlose Menschen hin. Hier
steht ein eng verzahntes Hilfesystem bereit, welches
von der Stadtverwaltung, dem Diakoniewerk Duisburg
sowie dem Verein „Gemeinsam gegen Kälte Duisburg“
getragen wird.
Dieses Bündnis stellt sicher, dass niemand schutzlos
den Herausforderungen des Winters ausgeliefert sein
muss. Ansprechpartner für alle Betroffenen ist
werktags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr die „Zentrale
Anlauf-, Beratungs- und Vermittlungsstelle“ (ZABV)
der Diakoniewerk Duisburg GmbH an der Beekstraße 45
in der Duisburger Innenstadt.
Weitergehende Informationen gibt es sowohl
persönlich als auch telefonisch bei der ZABV
(0203/9313100), der Notübernachtungsstelle für
Männer (0203/992990) oder der Notübernachtungsstelle
für Frauen (0203/609680). Für Männer befindet sich
diese im Wolfgang-Eigemann-Haus an der Ruhrorter
Straße 124-126 in Duisburg- Kaßlerfeld und für
Frauen an der Paul-Rücker-Str. 52 in
Duisburg-Neuenkamp.
Unabhängig von Wetterlage oder Tageszeit erhalten
hilfesuchende Personen jederzeit Zugang zu sicheren
Übernachtungsmöglichkeiten. Die Einrichtungen bieten
nicht nur einen Schlafplatz, sondern auch eine
Anlaufstelle für weiterführende Unterstützung und
Beratung. Für Personen, die diese Hilfeangebote
nicht annehmen möchten, steht eine
witterungsgeschützte Rückzugsmöglichkeit vor allem
für die Nachtstunden am Hauptbahnhof
(Ostseite/Mülheimer Straße/Ecke Neudorfer Straße)
mit der geöffneten U-Bahn-Station durch die DVG zur
Verfügung.
Hinweise auf obdachlose Personen nimmt die
Fachstelle für Wohnungsnotfälle unter den Rufnummern
0203/283-985035, 0203/283-984964 oder über
Call-Duisburg 0203/94000 entgegen. Insbesondere in
der kalten Jahreszeit intensivieren die engagierten
Vereine „Helfer vonne Platte e.V.“,
„Herzenswärme-Duisburg e. V.“ und „Help for Homeless
e. V.“ ihre Präsenz im Stadtgebiet.
Mit großem Einsatz und menschlicher Zuwendung
kümmern sie sich um obdachlose Menschen und leisten
wertvolle Hilfe direkt vor Ort. Auch der Verein
„Gemeinsam gegen Kälte Duisburg e. V.“ setzt die
aufsuchende Hilfe mit seinem Betreuungsmobil fort.
Der Verein bietet warme Getränke und Mahlzeiten an.
Darüber hinaus sind Kleidung, Schlafsäcke und
Hygieneartikel mit dabei, um den Grundbedürfnissen
der Menschen gerecht zu werden.
Das Diakoniewerk hält ebenfalls Hilfen mit einem
differenzierten Angebot für Wohnungslose und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen vor. Die
Angebote der Wohnungslosenhilfe sind genau
aufeinander abgestimmt und ermöglichen es den
Betroffenen, einen Weg aus der Wohnungslosigkeit zu
finden.
Alle Partner haben im Rahmen der Winterhilfe 2025
des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales
des Landes Nordrhein-Westfalen Mittel beantragt, um
obdachlose Menschen in der kalten Jahreszeit gezielt
und wirksam zu unterstützen.
Beliebteste Vornamen, Geburtsbeurkundungen und
Eheschließungen: Zahlen und Daten des Standesamtes
der Stadt Duisburg aus dem Jahr 2025
Duisburg, 6. Januar 2926 -
Das Standesamt der Stadt Duisburg hat die
wichtigsten Zahlen aus dem Jahr 2025 rund um die
beliebtesten Vornamen für Neugeborene,
Geburtsbeurkundungen und Eheschließungen
zusammengefasst: „Marie“ bei den Mädchen sowie
„Noah“ bei den Jungen waren im vergangenen Jahr die
Vornamen, die Duisburger Eltern für ihre Kinder am
häufigsten auswählten.
2024 teilten sich bei den Mädchen die Namen „Emma“
und „Lina“ den ersten Platz, bei den Jungen war es
schon damals „Noah“. Insgesamt 1206 Neugeborene
haben 2025 zwei Vornamen erhalten, 58 sogar drei.
Kinder, die mehr als drei Vornamen erhalten haben,
registrierte das Standesamt insgesamt fünf Mal.
Die beliebtesten Vornamen 2025:

Geburtsbeurkundungen
Das Standesamt hat im vergangenen Jahr insgesamt
3650 Geburten beurkundet. Davon 1.710 Mädchen und
1.940 Jungen. Damit ist die Zahl im Vergleich zum
Vorjahr etwas gesunken: 2024 lag sie noch bei 3929
Geburten (2.020 Mädchen und 1.909 Jungen).
Eheschließungen
In den drei Standesämtern in Duisburg haben die
Standesbeamtinnen und - beamten 2025 insgesamt 1.304
Ehen geschlossen. Darunter 37 zwischen
gleichgeschlechtlichen Ehepartnern. 15-mal gaben
sich Männerpaare das Jawort, 22-mal gingen
Frauenpaare den Bund der Ehe ein. Damit ist die Zahl
der Eheschließungen im Vergleich zum Vorjahr
gestiegen: 2024 registrierten die Ämter insgesamt
1.248 Ehen, davon 46 zwischen gleichgeschlechtlichen
Paaren. Erstellt von Diego Tenore
7. Januar:
Glücksbringer zu Gast im Rathaus: Oberbürgermeister
Sören Link empfing Bezirksschornsteinfeger
Es ist eine schöne Tradition zum Jahresbeginn: der
Besuch der Duisburger Bezirksschornsteinfeger im
Rathaus am Burgplatz. 26 Schornsteinfeger kamen
heute Mittag im klassischen schwarzen Kehranzug im
Mercatorzimmer zusammen, um der Stadt und ihren
Repräsentanten viel Glück und alles Gute für das
Jahr 2026 zu wünschen.
Oberbürgermeister Sören Link empfing die Handwerker
um den Kreisvorsitzenden Heinz Frütel gemeinsam mit
den Bürgermeisterinnen Edeltraud Klabuhn und Sylvia
Linn, den Landtagsabgeordneten Sarah Philipp und
Frank Börner sowie Mitgliedern des Duisburger
Stadtrats.

Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg
Die Anwesenden verabschiedeten zudem mit großem Dank
Bezirksschornsteinfegermeister Dietmar Bartemes nach
48 Dienstjahren – 26 davon in Duisburg zuletzt in
Walsum – offiziell in den wohlverdienten Ruhestand.
Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger sind aber
natürlich weit mehr als Glücksbringer. Sie leisten
einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit und zum
Brandschutz in Gebäuden.

Das Berufsbild hat sich im Laufe der Zeit deutlich
gewandelt und präsentiert sich moderner denn je:
Neben dem Kehren von Kaminen sowie der Reinigung und
Wartung von Lüftungsanlagen sind sie inzwischen auch
als Energieberater und Energiedienstleister gefragt.
Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks
besteht aus 16 Landesinnungsverbänden, 7600
Innungsbetrieben und 51 Schornsteinfegerinnungen mit
insgesamt rund 20.000 Beschäftigten sowie 2200
Auszubildenden. In Duisburg sind derzeit 28
bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger tätig.
Historisches Zentrum Duisburg: Neuigkeiten
zur Stadtgeschichte nun auch per Newsletter
Das Historische Zentrum Duisburg, welches die am
Innenhafen ansässigen Institutionen Stadtarchiv,
Kultur- und Stadthistorisches Museum sowie das
Zentrum für Erinnerungskultur umfasst, bietet ab
sofort die Möglichkeit, Neuigkeiten und aktuelle
Informationen aus den drei Bereichen nun auch als
Newsletter zu erhalten.
Gemeinsam widmen sich die Institutionen der
Bewahrung und Vermittlung der Geschichte Duisburgs
und seiner kulturellen und gesellschaftlichen
Entwicklung. Der Newsletter informiert einmal
monatlich daher nicht nur über aktuelle
Ausstellungen, sondern bietet auch spannende
Einblicke in die Stadtgeschichte und macht auf
besondere Veranstaltungen aufmerksam.
„Mit diesem Schritt möchten wir unsere
Kommunikationswege modernisieren und die Duisburger
sowie alle geschichtsinteressierten Menschen noch
direkter ansprechen“, betont Dr. Susanne Sommer,
Direktorin des Kultur- und Stadthistorischen
Museums. Dr. Andreas Pilger, Leiter des Stadtarchivs
Duisburg, ergänzt: „Wir freuen uns, mit unserem
neuen Newsletter ein weiteres digitales Angebot zu
schaffen, das es unseren Besuchern ermöglicht,
jederzeit auf dem Laufenden zu bleiben und die
vielseitige Geschichte unserer Stadt zu entdecken.“
Die Anmeldung ist kostenlos und datenschutzkonform.
Interessierte können sich über die Internetseite des
Historischen Zentrums Duisburg unter
www.historischeszentrum-duisburg.de/newsletter mit
ihrer E-Mail-Adresse für den Newsletter
registrieren.
8. Januar:
Jahresbilanz 2025: Erfolgreiche „Null-Toleranz“-Aktionen im
Duisburger Stadtgebiet
Das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt
Duisburg hat in Zusammenarbeit mit den
Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) im Jahr 2025
einmal im Monat in den Duisburger Stadtteilen
„Null-Toleranz“-Aktionen durchgeführt. Die Aktionen
fanden von Januar bis Dezember in den Ortsteilen
Altstadt, Beeck, Bruckhausen, Dellviertel, Hamborn,
Homberg, Neumühl, Obermarxloh, Marxloh, Walsum,
Wanheimerort, Rheinhausen, Hochfeld, Meiderich,
Duissern, Innenstadt sowie Neudorf statt.
Insgesamt wurden im Jahr 2025 über 12.900 Maßnahmen
getroffen. „Wer seinen Müll illegal beseitigt, muss
mit Konsequenzen rechnen. Unsere Einsatzkräfte
bleiben weiterhin sichtbar vor Ort, damit Regeln
eingehalten, Missstände beseitigt und Stadtteile
nachhaltig aufgewertet werden. Unser Ziel ist es,
dauerhaft für Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung zu
sorgen“, betont Oberbürgermeister Sören Link.
Zahlen der Abfallaufsicht und WBD
In den vergangenen zwölf Monaten waren die
Mitarbeitenden der Abfallaufsicht wochentags und am
Wochenende mit einer Früh- und Spätschicht im
jeweiligen Stadtteil präsent. Im Zuge der Kontrollen
wurden insgesamt
• 362 wilde Müllkippen festgestellt und durch die
WBD beseitigt (davon konnten 127 Fahrten den
jeweiligen Verursachern in Rechnung gestellt
werden),
• 131 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet (zum
Beispiel für das illegale Entsorgen größerer
Müllmengen)
• 195 Schrottfahrzeuge festgestellt
Zahlen des städtischen Außendienstes (SAD)
Bei gleichzeitigen Kontrollen des SAD wurden
• 144 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet,
• 173 Verwarnungsgelder erhoben, unter anderem wegen
Ruhestörungen, aggressivem Betteln, Rauchen auf
Kinderspielplätzen sowie wegen freilaufender Hunde,
• 67 Gefahren- sowie 181 Schrottfahrzeuge
gekennzeichnet.
Zahlen der städtischen Verkehrsüberwachung
Neben Abfallaufsicht und SAD waren auch verstärkt
Mitarbeitende der Verkehrsüberwachung im Einsatz. So
wurden insgesamt 7.648 kostenpflichtige Verwarnungen
und Bußgelder wegen verbotswidrigen Haltens oder
Parkens erteilt. Außerdem mussten 69 Fahrzeuge
abgeschleppt werden.
Im fließenden Verkehr wurden durch die kommunale
Geschwindigkeitsüberwachung insgesamt 3.680
kostenpflichtige Verwarnungen und
Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen
Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgesprochen.
Über 85.000 Maßnahmen seit 2016
Das Bürger- und Ordnungsamt führt seit Ende 2016 in
Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg
einmal im Monat in einem Duisburger Stadtteil eine
Aktionswoche unter dem Motto „Null-Toleranz /
ordnungsrechtliche Präsenz im Ortsteil“ durch.
Mit der Aktion soll unter anderem die zunehmende
Müllproblematik in den verschiedenen Stadtteilen
bekämpft sowie Ordnungswidrigkeiten geahndet werden.
Insgesamt wurden seit dem Jahr 2016 mehr als 85.000
Maßnahmen durchgeführt. In den Jahren 2020 bis 2022
fanden keine „Null-Toleranz“- Aktionen aufgrund der
Corona-Pandemie statt.
Niederschlagsbilanz: 2025 war deutlich zu trocken
Das Kalenderjahr 2025 fiel in der Region in
Summe deutlich zu trocken aus. Das belegt eine
aktuelle Auswertung der beiden
Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und
Lippeverband (EGLV). In beiden Einzugsgebieten
schafft es das Jahr 2025 unter die zehn trockensten
Jahre ab 1931.
Das Gebietsmittel des Jahresniederschlages lag im
Emscher-Gebiet bei 627 mm (130-jähriges Mittel = 799
mm). Damit landet das Jahr 2025 an der Emscher auf
Rang 7 der trockensten Jahre seit 1931. Im
Lippe-Gebiet lag das Gebietsmittel mit 565 mm
(130-jähriges Mittel = 766 mm) noch niedriger: Das
Jahr 2025 landet damit im Lippe-Gebiet sogar auf
Platz fünf der trockensten Jahre ab 1931!
Die niedrigste Jahressumme der Stationen von EGLV
wurde an der Kläranlage Bönen erfasst. Dort lag der
Jahresniederschlag bei 516 mm. Die höchste
Jahressumme erreichte die Station Mülheim an der
Ruhr-Frohnhauser Weg mit 699 mm. Den höchsten
Tagesniederschlag im EGLV-Gebiet erreichte die
Station Kläranlage Dinslaken (Lippeverband) am 31.
August 2025 mit 38,5 mm.
Insgesamt fielen acht Monate im Jahr 2025
unterdurchschnittlich aus: Besonders trocken waren
die Monate Februar und März. Die Niederschlagssummen
in den Monaten April, September und Oktober waren
vergleichsweise durchschnittlich. Der Januar fiel
außergewöhnlich nass aus.
Dezember 2025
Der Niederschlag im Dezember 2025 lag in beiden
Verbandsgebieten nur zirka bei der Hälfte des
130-jährigen Mittels. Im Emscher-Gebiet liegt der
Dezember mit 39,8 mm (130-jähriges Mittel = 73 mm,
ein Millimeter entspricht einem Liter pro
Quadratmeter) auf Rang 14 der trockensten
Dezembermonate seit 1931.
Im Lippe-Gebiet landet der Dezember auf Rang 12.
Dort wurden lediglich 33,7 mm Niederschlag erreicht
(130-jähriges Mittel = 68 mm). Die Monatssummen in
den Verbandsgebieten liegen zwischen 26,2 mm an der
Station Kläranlage Hünxe und 55,7 mm
am Regenüberlaufbecken Mülheim an der Ruhr
(Frohnhauser Weg). Die höchsten Tagesniederschläge
im Dezember wurden jeweils am 8. Dezember 2025
erreicht. An diesem Tag fielen im Gebiet der
Emschergenossenschaft maximal 30,4 mm an der
Station Mülheim an der Ruhr-Frohnhauser Weg.
Im Gebiet des Lippeverbandes waren es etwa 10 mm
weniger. An der Station Kläranlage
Unna-Billmerich wurde eine Tagessumme von 19,9 mm
erreicht. Beinahe der gesamte Monatsniederschlag
fiel im ersten Drittel des Dezembers. In der Zeit
vom 10. Dezember bis Monatsende war es nahezu
komplett trocken – nur etwa 2 mm Niederschlag kamen
in dieser Zeit dazu.
Emschergenossenschaft und Lippeverband
Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) sind
öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsunternehmen,
die als Leitidee des eigenen Handelns das
Genossenschaftsprinzip leben. Die Aufgaben der 1899
gegründeten Emschergenossenschaft sind unter anderem
die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung
und -reinigung sowie der Hochwasserschutz.
Der 1926 gegründete Lippeverband bewirtschaftet das
Flusseinzugsgebiet der Lippe im nördlichen
Ruhrgebiet und baute unter anderem den Lippe-Zufluss
Seseke naturnah um. Gemeinsam haben
Emschergenossenschaft und Lippeverband rund 2.000
Beschäftigte und sind Deutschlands größter
Abwasserentsorger und Betreiber von Kläranlagen und
Pumpwerken (rund 782 Kilometer Wasserläufe, rund
1533 Kilometer Abwasserkanäle, mehr als 500
Pumpwerke und 59 Kläranlagen). www.eglv.de
9. Januar:
Ideenforum zur Rahmenplanung für das Gelände
der ehemaligen Zeche Fritz in
Duisburg-Rumeln-Kaldenhausen
Die Stadt Duisburg beabsichtigt, auf der
bislang unbebauten Fläche südlich der Rathausallee
in Rumeln-Kaldenhausen ein gemischt genutztes,
zeitgemäßes Wohngebiet sowie einen Grünzug im
Bereich der ehemaligen Bahntrasse Moers-Krefeld zu
entwickeln. Um diesen Prozess gemeinsam zu
gestalten, laden die Stadt und das
beteiligte Planungsbüro zu einem offenen
Ideenforum im Zuge der Rahmenplanung ein.
Das Ideenforum findet am Samstag, 24. Januar 2026,
von 16 bis 19 Uhr in der Aula des
Albert-Einstein-Gymnasiums, Schulallee 11 in 47239
DuisburgRumeln-Kaldenhausen, statt. Eine vorherige
Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Entwicklung
des Areals der ehemaligen Zeche Fritz bietet eine
große Chance für die Zukunft des Stadtteils: Es soll
ein neues Quartier entstehen, das Wohnen, Leben,
Freizeit und Natur miteinander verbindet.
Alle Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und
Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung
sind eingeladen, ihre Ideen und Anregungen für die
zukünftige Entwicklung des Areals einzubringen.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende
Fragestellungen:
- Wie kann die geplante Nutzung des Geländes
verträglich gestaltet werden?
- Welche Qualitäten sind den Menschen vor Ort
wichtig?
- Wie kann ein lebendiger, nachhaltiger und
zukunftsfähiger Stadtbaustein entstehen?
Das Ideenforum bietet Raum für Information,
Austausch und Beteiligung. Die eingebrachten
Beiträge fließen in die weiteren Planungsschritte
ein. Ziel ist die Erarbeitung einer tragfähigen und
breit getragenen Rahmenplanung. Im Vorfeld der
Veranstaltung wird ein begleiteter Spaziergang über
das Plangebiet angeboten. Dieser beginnt am Samstag,
24. Januar, um 15 Uhr.
Treffpunkt ist die Rathausallee / Fußweg
Potmannstraße (gegenüber Rathausallee 37) in
Rumeln-Kaldenhausen. Das Ideenforum bildet den
Auftakt eines mehrstufigen Beteiligungsprozesses. In
dessen weiterem Verlauf ist auch eine öffentliche
Planungswerkstatt vorgesehen.
Darüber hinaus werden die kommunalpolitischen
Gremien eng in den Prozess eingebunden. So wird
sichergestellt, dass die Anregungen aus der
Bürgerschaft systematisch in die weiteren
Planungsschritte einfließen, transparent
weiterverfolgt und einer konkretisierenden
städtebaulichen Planung zugrunde gelegt werden.
Bäcker-Innung Rhein-Ruhr übergab Neujahrsbrezel an
OB Sören Link
Sie symbolisiert Glück, Zusammenhalt und
den Wunsch nach einem gelungenen Start ins neue
Jahr: Die traditionelle Neujahrsbrezel hat bereits
zum dritten Mal den Weg ins Duisburger Rathaus
gefunden.

Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Oberbürgermeister Sören Link, die Bürgermeisterinnen
Edeltraud Klabuhn und Sylvia Linn sowie
Vertreterinnen und Vertreter der Stadt nahmen am
Donnerstag die Brezel der Bäcker-Innung Rhein-Ruhr
entgegen. Mit dieser Geste wurde eine
deutschlandweit bekannte Tradition auch in Duisburg
erneut gepflegt und gestärkt.
Wie es üblich ist, teilten die anwesenden Gäste das
besondere Gebäck untereinander und begannen das neue
Jahr in Gemeinschaft und Freude. Die Neujahrsbrezel
wird traditionell aus Hefeteig gebacken und zeichnet
sich durch ihre charakteristische, an eine
verschlungene Schleife erinnernde Form aus. Diese
steht sinnbildlich für die Verbindung des alten mit
dem neuen Jahr sowie für die Hoffnung auf
Beständigkeit und positive Veränderungen neuen Jahr.
13.1.
Jahresbilanz 2025: Straßenverkehrsamt stellt
statistische Zahlen vor
Zulassungen, Genehmigungen und mehr: Die Zulassungs-
und Fahrerlaubnisbehörde sowie der Personen- und
Güterverkehr des Straßenverkehrsamtes kümmern sich
in Duisburg um alle Dienstleistungen rund um die
Verkehrsmobilität. Wie haben sich die Zahlen 2025
entwickelt? Das Amt zieht Bilanz.
Fahrerlaubnisbehörde
Die Fahrerlaubnisbehörde ist für alle
Führerscheinangelegenheiten (wie beispielsweise
Umtausch, Erteilung, Neuerteilung),
Eignungsüberprüfungen, Verzicht auf die
Fahrerlaubnis, Maßnahmen nach dem Punktesystem sowie
Fahrlehrerlaubnis- und Fahrschulangelegenheiten
zuständig.
Im Jahr 2025 haben die Mitarbeitenden insgesamt
27.911 Fahrerlaubnisanträge bearbeitet (2024:
26.957). Dabei handelte es sich unter anderem um
Anträge auf begleitetes Fahren ab 17 Jahren,
Ersterteilungen, Erweiterungen sowie Neuerteilungen
von Fahrerlaubnissen. Darüber hinaus gab das Team
1.313 Fahrerkarten aus (2024: 1.565). Diese
personengebundenen Nachweise mit Speicherchip
dokumentieren Fahr- und Arbeitszeiten. Davon
entfielen 40 Fahrerkarten auf Frauen (2024: 42). Die
Zahl der Fahrverbote blieb nahezu konstant.
2025 hat das Amt 1.434 Fahrverbote registriert, im
Vorjahr waren es 1.476. Weiterhin ist ein deutlicher
Anstieg bei den Anträgen auf Fahrerlaubnisse zur
Fahrgastbeförderung (Taxi/Mietwagen) zu verzeichnen.
Insgesamt wurden 1.159 Anträge gestellt (2024: 986;
2023: 852; 2022: 647). Im Jahr 2025 gab es 20.373
persönliche Vorsprachen bei der Fahrerlaubnisbehörde
(2024: 19.302). Davon entfielen 1.664 auf
Notfalltermine.
Deutlich angestiegen sind zudem die
Führerschein-Umtauschvorgänge, insbesondere im
Rahmen des Pflichtumtausches, mit 7.874 Fällen
(2024: 5.150). Auch den sogenannten
„Walk-by“-Schalter, an dem Dienstleistungen ohne
vorherige Terminvereinbarung möglich sind, haben die
Duisburgerinnen und Duisburger häufiger genutzt.
Mehr als 6.400 nahmen dieses Angebot in Anspruch
(2024: 4.100).
Insgesamt stieg die Zahl der Vorsprachen damit auf
mehr als 28.437 (2024: 23.400). Im Bereich der
Fahreignung hat die Behörde 263 Fahrerlaubnisse
entzogen (2024: 372). Zusätzlich verzichteten 300
Personen im Rahmen von Eignungsprüfungen freiwillig
auf ihre Fahrerlaubnis.
Gerichte haben zudem 190 Fahrerlaubnisse entzogen
(2024: 234) sowie weitere 98 Fahrerlaubnisse
sichergestellt (2024: 119). In 2.607 Fällen ordnete
die Fahrerlaubnisbehörde medizinisch-psychologische
oder fachärztliche Gutachten an (2024: 1.598). Bei
Fahrerlaubnisinhaberinnen und -inhabern in der
Probezeit hat das Team insgesamt 1.063 Maßnahmen
angeordnet, darunter Aufbauseminare und
Verwarnungen.
Im Rahmen des Punktebewertungssystems erfolgten
2.202 Maßnahmen, davon 1.814 Ermahnungen (1. Stufe)
und 388 Verwarnungen (2. Stufe). Darüber hinaus
gingen über 2.213 Mitteilungen und Anzeigen von
Polizei und Gerichten zur Eignungsüberprüfung ein.
Positiv zu vermerken ist die Entwicklung im Bereich
der Fahrlehrerlaubnisse. Trotz anhaltenden
Fahrlehrermangels konnten im vergangenen Jahr 15
Fahrlehrererlaubnisse erteilt werden (2024: 20; vor
zehn Jahren: 3).
Zulassungsbehörde
Die Zulassungsbehörde des Straßenverkehrsamtes
kümmert sich neben der Zulassung von Fahrzeugen
unter anderem auch um die Umschreibung von
Fahrzeugen, Kurzzeitkennzeichen, Ausfuhrkennzeichen,
Saisonkennzeichen, Umkennzeichnung auf ein
Wunschkennzeichen oder Kfz-Ersatzpapiere.
In Duisburg gab es im Jahr 2025 insgesamt 69.243
Zulassungen für Pkw, Motorräder, Roller, Lkw, Busse
und andere Fahrzeuge. Im Jahr 2024 waren es 68.479
Zulassungen. Aktuell sind insgesamt 306.526
Fahrzeuge in Duisburg zugelassen. Zum Vergleich: Im
Jahr 2016 waren es 277.514 Fahrzeuge. Insgesamt
erfolgten im vergangenen Jahr 11.545 Neuzulassungen,
im Jahr 2024 waren es 13.008.
Abgemeldet wurden 44.274 Fahrzeuge (2024: 38.959).
Die Zahl der Elektro- und Hybridfahrzeuge in
Duisburg hat seit 2016 zugenommen: Im Jahr 2016 gab
es nur 79 Elektrofahrzeuge und 598 Hybridfahrzeuge.
2024 zählte die Zulassungsbehörde 5.583
Elektrofahrzeuge sowie 15.776 Hybridfahrzeuge. Im
Jahr 2025 waren es 6.994 Elektrofahrzeuge sowie
19.957 Hybridfahrzeuge.
Personen- und Güterverkehr
Der Bereich Personen- und Güterverkehr ist unter
anderem Genehmigungsbehörde für den gewerblichen
Güterverkehr. Eine große Herausforderung für die
Bearbeitung der Anträge zur Durchführung von Schwer-
und Großraumtransporten war im vergangenen Jahr die
Baustellensituation im Stadtgebiet Duisburg, wie
beispielsweise die A40- Rheinbrücke, der
A3-Brückenneubau am Kreuz Kaiserberg und die
Herabsetzung der Belastbarkeit der A 59 im Bereich
der Berliner Brücke, was zur Umfahrung über das
Duisburger Stadtgebiet führte.
Die Mitarbeitenden mussten aufgrund von
vorübergehenden Sperrungen bei der Streckenführung
Umleitungen vorgeben. Insgesamt haben sie 2.583
Anträge genehmigt und 7.121 Anhörungen,
beispielsweise für die Fahrt durch Duisburger
Stadtgebiet, bearbeitet. Zusätzlich hat das Team 768
verkehrsrechtliche Anordnungen erstellt.
Dabei handelt es sich um spezielle Regelungen mit
Auflagen zum Schutz der Infrastruktur oder der
Verkehrssicherheit. Sie können beispielsweise die
Vorgaben bestimmter Routen, Zeitfenster für die
Durchführung des Transports oder die Begleitung
durch Sicherungsfahrzeuge umfassen.
Online-Termine
Grundsätzlich ist ein Besuch der Zulassungs- und
Fahrerlaubnisbehörde des Straßenverkehrsamtes nur
mit einem gebuchten Online-Termin möglich:
www.duisburg.de/termine. Im Straßenverkehrsamt
arbeiten rund 90 Mitarbeitende sowie Auszubildende
aus den Bereichen Zulassungs- und
Fahrerlaubnisbehörde sowie Personenund Güterverkehr.
20. Januar: Glasfaserausbau – Stadt Duisburg
und Deutsche GigaNetz GmbH beenden Zusammenarbeit
Die Stadt Duisburg hat die im November 2022
mit einer Absichtserklärung (Letter of Intent)
vereinbarte Zusammenarbeit mit der Deutsche GigaNetz
GmbH beendet, da die Ausbauzusagen bislang nicht
umgesetzt wurden. Durch die damit einhergehende
fehlende Planungssicherheit für die Bürgerinnen und
Bürger in den Stadtteilen Homberg, Baerl und
Rheinhausen, hat sich die Stadt Duisburg nun dazu
entschieden, die Zusammenarbeit mit anderen Partnern
zu vertiefen.
In großen Teilen wird die Duisburg CityCom (DCC) den
Ausbau übernehmen, um die vorhandenen Lücken zu
schließen. Für die verbleibenden Bereiche befindet
sich die Stadt Duisburg derzeit in Gesprächen mit
weiteren Netzanbietern, um den Glasfaserausbau
zuverlässig und zügig sicherzustellen.
Die mit der Deutsche GigaNetz GmbH abgeschlossenen
Verträge werden nicht automatisch beendet. Durch ein
Urteil des Bundesgerichtshofs starten die
Mindestvertragslaufzeiten der Vorverträge mit dem
Datum des Abschlusses und nicht erst nach
erfolgreichem Anschluss der Immobilie.
Bei überschrittener Mindestvertragslaufzeit kann
daher auch jetzt schon der Vertrag bei Bedarf
monatlich gekündigt werden. Die Stadt Duisburg
bietet zudem am Montag, 2. Februar und am
Donnerstag, 5. März, Sprechstunden zum
Glasfaserausbau in den Bezirksverwaltungen
Homberg/Ruhrort/Baerl (Bismarckplatz 1) und
Rheinhausen (Körnerplatz 1) an.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich
hier rund um das Thema Breitbandausbau informieren
sowie beraten lassen. Gigabitkoordinator Falko König
von der Stabsstelle Digitalisierung, wird jeweils
von 8 bis 17 Uhr Auskünfte zu sämtlichen Fragen rund
um die Breitbandversorgung geben.
Zusätzlich zu den vor Ort angebotenen Terminen
findet an den beiden Tagen, jeweils von 17.30 bis
18.30 Uhr, auch eine digitale Sprechstunde via
Microsoft Teams statt. Der Link zur Teilnahme findet
sich online auf der städtischen Internetseite unter
https://breitband.duisburg.de. Die aktuellen
Ausbauentwicklungen können jederzeit im
Glasfaseratlas der Stadt Duisburg unter
https://duisburg.de/glasfaser eingesehen werden.
23.1.:
Empfang zum Deutsch-Französischen Tag im
Rathaus
Die Deutsch-Französische Gesellschaft
Duisburg (DFG) feierte am vergangenen Freitag mit
einem Empfang im Duisburger Rathaus den
Deutsch-Französischen Tag. Gleichzeitig eröffnete
sie auch die von ihr veranstaltete französische
Woche.
Neben Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn nahm der
französische Generalkonsul (und zugleich Leiter des
Institut Français in Düsseldorf) Dr. Etienne Sur an
dem Empfang teil. Im Anschluss hielt der
Landtagspräsident a. D., Regisseur und
Frankreichkenner Oliver Keymis einen launigen
Vortrag zum deutsch- französischen Verhältnis unter
dem Motto „Ziemlich allerbeste Freunde“.

Etienne Sur, Französischer Generalkonsul begrüßt die
Gäste. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Der Deutsch-Französische Tag hat eine lange
Tradition. Seit 2004 wird er alljährlich in
Deutschland und Frankreich (als Journée
franco-allemande) gefeiert, nachdem der damalige
deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer und der
französische Staatspräsident Charles de Gaulle am
22. Januar 1963 im Pariser Élysée-Palast den
Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrag
unterzeichneten.
Auf zivilgesellschaftlicher Ebene leisten die
Deutsch- Französischen Gesellschaften seit den
1950er-Jahren einen wertvollen Beitrag zur
grenzüberschreitenden Verständigung. In dieser
Tradition wirkt auch ihr Ableger in Duisburg. Die
französische Woche setzt sich am Montag im filmforum
fort.

27.1.:
Empfang der neuen Masterstudierenden
der NRW-School of Governance
Oberbürgermeister Sören Link empfing gestern
Studierende der NRW- School of Governance und viele
weitere Gäste aus den Reihen der Universität
Duisburg-Essen und der Kommunalpolitik in
feierlichem Rahmen im Duisburger Rathaus. Als Teil
des Direktoriums sprach Prof. Dr. Susanne Pickel zu
den geladenen Gästen. Auch zwei Studentinnen hielten
Ansprachen.

Neujahrsempfang für die Studierenden im Bereich
„Politikwissenschaften“ der NRW SCHOOL OF GOVERNANCE
. Fotos Malte Werning / Stadt Duisburg
Rund 30 Studierende haben im Oktober letzten Jahres
ihr Studium im Master „Politikmanagement, Public
Policy und öffentliche Verwaltung“ in Duisburg
aufgenommen. Der Masterstudiengang baut auf den
Bachelor-Studiengang „Politikwissenschaft“ der
Universität Duisburg-Essen oder einen vergleichbaren
Abschluss anderer Hochschulen auf. Dieser wird
gemeinsam von der NRW-School of Governance am
Institut für Politikwissenschaften der Universität
Duisburg-Essen und der Fakultät für
Gesellschaftswissenschaften angeboten.

Es handelt sich um eine interdisziplinär
aufgestellte Initiative zur Exzellenzförderung, in
der Sozial- und Verwaltungswissenschaftler,
Juristen, Kommunikationswissenschaftler und Ökonomen
in das Lehr- und Forschungsprogramm eingebunden
sind. Ziel ist es, den Studierenden
Schlüsselqualifikationen für verantwortungsvolle
Tätigkeiten in Verbänden, Unternehmen und der
Verwaltung zu vermitteln.
28.1:
Stadt Duisburg bringt Abstimmung über Bewerbung für
Olympische und Paralympische Spiele auf den Weg
Duisburg ist Teil der gemeinsamen Bewerbung der Region
unter dem Namen „KölnRheinRuhr“ um Olympische und Paralympische
Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Der Rat der Stadt
Duisburg wird deswegen in seiner nächsten Sitzung am 24. Februar
darüber entscheiden, ob die Bürgerinnen und Bürger in Duisburg über
die Teilnahme an der Bewerbung abstimmen können.
Vorbehaltlich der Zustimmung des Rats können dann rund 350.000
abstimmungsberechtigte Duisburgerinnen und Duisburger für oder gegen
die Beteiligung votieren. Das Votum ist ein zentraler Schritt, weil
die Bewerbung ausdrücklich an die Zustimmung der Bevölkerung
geknüpft ist.
„Mit dem Ratsbürgerentscheid legen wir diese Frage bewusst in die
Hände der Duisburgerinnen und Duisburger. Das schafft Klarheit und
eine breite demokratische Legitimation“, sagt Oberbürgermeister
Sören Link. „Ich hoffe auf ein positives Votum, weil ich überzeugt
bin, dass Duisburg als sportbegeisterte Stadt und mit ihr auch die
gesamte Region an Rhein und Ruhr das Potenzial für die Spiele
haben.“
Eine Zustimmung zur Bewerbung ist noch keine
Entscheidung darüber, ob Olympische oder
Paralympische Wettbewerbe tatsächlich in Duisburg
stattfinden. Zwischen einer kommunalen Beteiligung
und einer möglichen Austragung liegen weitere
Auswahl- und Prüfverfahren sowie Entscheidungen auf
anderen Ebenen.
So läuft der Ratsbürgerentscheid ab, falls der Rat
diesem zustimmt:
• Die Abstimmung erfolgt ausschließlich per Brief.
• Die Unterlagen werden den Abstimmungsberechtigten
automatisch ab Mitte März zugesandt, ein Antrag ist
nicht erforderlich.
• Abstimmungsberechtigt sind die Duisburgerinnen und
Duisburger, die zu Kommunalwahlen wahlberechtigt
sind, also rund 350.000.
• Als konkrete Frage wird folgende Formulierung
festgelegt: „Sind Sie dafür, dass sich die Stadt
Duisburg an der gemeinsamen Bewerbung der Region
KölnRheinRuhr um die Olympischen und Paralympischen
Spiele im Jahr 2036, im Jahr 2040 oder im Jahr 2044
beteiligt?“
Als Antwort kann nur mit "Ja" oder "Nein" abgestimmt
werden.
• Als angenommen gilt die Antwort, die die meisten
Stimmen erhält, vorausgesetzt, ausreichend
Abstimmungsberechtigte haben sich beteiligt. Das
sind in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen
und Einwohnern mindestens zehn Prozent.
• Die Abstimmungsunterlagen müssen der Stadt
spätestens am Sonntag, 19. April, vorliegen und
können postalisch zurückgeschickt oder noch am
entsprechenden Sonntag bis 16 Uhr abgegeben werden:
im Rathaus (Burgplatz 19, 47051 Duisburg) oder im
Wahlamt der Stadt, (In den Haesen 84, 47198
Duisburg).
• Die Abstimmung wird zeitgleich in allen 17
Kommunen durchgeführt, die sich an der
Olympia-Bewerbung beteiligen. Die Stimmen werden am
19. April ausgezählt. Das Duisburger Ergebnis wird
Sonntagabend u.a. auf duisburg.de und den
Social-Media-Kanälen der Stadt veröffentlicht.
Die Stadt Duisburg schätzt die Kosten für
den Ratsbürgerentscheid aktuell auf rund 580.000
Euro, wovon 85 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen
übernommen werden sollen. Der Eigenanteil der Stadt
läge dann bei ca. 87.000 Euro.
Hintergrund:
Duisburg wäre bei Olympischen und Paralympischen
Spielen nach derzeitigem Konzept mit folgenden
etablierten und international erprobten Sportstätten
vertreten: • Regattabahn im Sportpark Duisburg als
Austragungsort für die Wettbewerbe im olympischen
Rudern sowie im olympischen Kanu und im Para Rudern
und Para Kanu. • Schauinsland-Reisen-Arena für das
olympische und paralympische Sportklettern.
Vorgesehen sind die Disziplinen Bouldern, Lead und
Speed. Die Bewerbung von KölnRheinRuhr hat bereits
die zweite Stufe im Prozess des Deutschen
Olympischen Sportbundes (DOSB) erreicht.
Nach Abschluss der Bürgerbeteiligungen in den 17
beteiligten Kommunen wird der DOSB voraussichtlich
am 26. September 2026 die finale Entscheidung über
die nationale Bewerbung treffen. Weitere
Interessenten sind Berlin, Hamburg und München.
Wie DVG und Stadt Duisburg weiter in die Zukunft des
ÖPNV investieren
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG
(DVG) arbeitet gemeinsam mit der Stadt Duisburg an
der Modernisierung der Infrastruktur für einen
zukunftsfähigen ÖPNV. In den vergangenen Jahren
haben DVG und Stadt durch den Ausbau barrierefreier
Haltestellen, die Modernisierung von Gleisen,
Fahrtreppen und Fahrleitungen sowie den Neubau von
Haltestellen bereits viel erreicht. Zudem wird das
ÖPNV-Angebot für die Fahrgäste stetig verbessert.
DVG und Stadt setzen den Weg fort, Bus und Bahn
attraktiver zu machen, um möglichst vielen Menschen
mit einem komfortablen, klimafreundlichen und
zuverlässigen ÖPNV eine echte Alternative zum Auto
zu bieten. Allein im vergangenen Jahr hat die DVG
über 13 Millionen Euro in neue Haltestellen, Gleise,
Fahrtreppen und Fahrleitungen investiert.
Gleisbau- und Fahrleitungsmaßnahmen
Die DVG hat im Jahr 2025 rund 2,1 Kilometer Gleise
und 2,7 Kilometer Fahrleitung erneuert. Neben großen
Gleisbaumaßnahmen wie beispielsweise den Arbeiten an
der Haltestelle „Bronkhorststraße“ in
Duisburg-Meiderich, hat die DVG zahlreiche
Modernisierungsmaßnahmen an Gleisen im Stadtgebiet
durchgeführt – unter anderem zwischen den
Haltestellen „Landesarchiv NRW“ und „Obermarxloh
Schleife“ sowie zwischen „Meiderich Bf“ und „Hamborn
Rathaus“.

Fotos Duisburger Verkehrsgesellschaft AG
Fahrleitungen wurden beispielsweise auf der Linie
903 zwischen den Haltestellen „Landschaftspark Nord“
und „Hamborn Feuerwache“ erneuert. Die DVG
investierte gemeinsam mit der Stadt Duisburg rund
6,6 Millionen Euro in den Gleisbau und etwa 2,3
Millionen Euro in die Modernisierung von
Fahrleitungen.
Barrierefreier Ausbau von Haltestellen
Zudem haben DVG und Stadt Duisburg den Ausbau
barrierefreier Haltestellen weiter vorangetrieben.
So wurden im Jahr 2025 die Haltestellen
„Neanderstraße“, „Bronkhorststraße“, „Laar Kirche“,
„Stockumer Straße“ und „Brauerei“ barrierefrei
ausgebaut. Außerdem wurde an der Haltestelle
„Karl-Jarres-Straße“ eine Busvorrangschaltung
eingerichtet.

Zusätzlich haben Stadt Duisburg und DVG insgesamt
zehn Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut. 25
Wetterschutzeinrichtungen sind erneuert und
aufgestellt worden. Die barrierefreien Haltestellen
bieten wesentlich mehr Komfort und erleichtern vor
allem mobilitätseingeschränkten Fahrgästen den Ein-
und Ausstieg. DVG und Stadt investierten über zwei
Millionen Euro in die Maßnahmen. Teile davon wurden
durch das Land NRW gefördert.

Für das Jahr 2026 plant die DVG den barrierefreien
Ausbau der Haltestellen „Kulturstraße“ auf der Linie
U79 sowie die Erneuerung der Haltestellen
„Mannesmann Tor 1“, „Rheinstahl“, „Ehingerstraße“,
„Watereck“, „Pollenkamp“ und „Bärenstraße“ auf der
Linie 903.
Modernisierung von Fahrtreppen
Auch die Modernisierung der Fahrtreppen läuft auf
Hochtouren. Im Jahr 2025 hat die DVG weitere
Fahrtreppen an den Haltestellen „Steinsche Gasse“
und „Duisburg Hbf“ erneuert. DVG und Stadt Duisburg
haben im Jahr 2025 dabei fast zwei Millionen Euro in
die wichtigen Infrastrukturmaßnahmen investiert, ein
Teil davon wurde vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
(VRR) gefördert.
30.1.:
„Hochfelder Bogen“ schließt die Lücke im Grünen Ring
Der „Hochfelder Bogen“, die neue Brücke für den Fuß- und
Radverkehr zwischen dem Brückenplatz und dem Platanenhof, ist seit
Ende letzten Jahres fertiggestellt. Sie ermöglicht eine sichere und
ampelfreie Überquerung der Heerstraße in Duisburg-Hochfeld.
Die rund 30 Meter lange, melonengelbe Brücke verbindet den Grünen
Ring mit der Bocksbart-Trasse und schafft so eine durchgängige Fuß-
und Radverbindung von der Innenstadt durch den Grünen Ring bis zum
RheinPark.
Vertreter aus Politik und Verwaltung besichtigen den „Hochfelder
Bogen“, die neue Brücke für den Fuß- und Radverkehr zwischen dem
Brückenplatz und dem Platanenhof, ist seit Ende letzten Jahres
fertiggestellt. Sie ermöglicht eine sichere und ampelfreie
Überquerung der Heerstraße in Duisburg-Hochfeld.

Die rund 30 Meter lange, melonengelbe Brücke verbindet den Grünen
Ring mit der Bocksbart-Trasse und schafft so eine durchgängige Fuß-
und Radverbindung von der Innenstadt durch den Grünen Ring bis zum
RheinPark. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
„Ob zu Fuß oder mit dem Rad – der Hochfelder Bogen
schafft eine sichere und direkte Verbindung zwischen
Innenstadt und Rhein. Und gerade mit Blick auf die
IGA im kommenden Jahr ist die neue Brücke ein Gewinn
für die Stadt und ihre Besucherinnen und Besucher“,
so Oberbürgermeister Sören Link.
Parallel zum Bau der Brücke lief die öffentliche
Namenssuche. Aus den 70 eingereichten Vorschlägen
wählten die Mitglieder des Stadtteilbeirats Hochfeld
fünf Favoriten aus. Bei der anschließenden
öffentlichen Abstimmung entschieden sich die meisten
der rund 1.500 Teilnehmenden für den Namen
„Hochfelder Bogen“.
Dieser Empfehlung hat sich die Bezirksvertretung
Mitte angeschlossen und sich formell auf den neuen
Namen „Hochfelder Bogen“ festgelegt. Die Errichtung
der neuen Stahl-Stabbogenbrücke dauerte rund
zweieinhalb Jahre und kostet rund 5,4 Millionen
Euro. Der Großteil der Kosten, rund 3,1 Millionen
Euro, wird aus Mitteln der
Städtebauförderungsprogramme des Bundes sowie des
Landes Nordrhein-Westfalen refinanziert.
Eröffnung des Südbades verzögert sich
Die geplante Eröffnung des neuen Hallenbads
an der Großenbaumer Allee im Duisburger Süden
verschiebt sich. Anstelle der ursprünglich
vorgesehenen Inbetriebnahme Ende April 2026 ist die
Eröffnung nun für Juli 2026 vorgesehen. Grund für
die Terminverschiebung sind Verzögerungen bei
einzelnen Gewerken, die den Bauablauf verlangsamt
haben.
An der Schwimmbaddecke müssen noch über den
bisherigen Zeitplan hinaus Trockenbauarbeiten
durchgeführt werden, für die das Baugerüst, das sich
zurzeit in den vorbereiteten Schwimmbecken befindet,
stehen bleiben muss. Aus diesem Grund können die
Abschlussarbeiten an den Becken noch nicht
durchgeführt werden.
Das neue Südbad wird als modernes Hallenbad mit klar
getrennten Funktionsbereichen gebaut. Dadurch können
der öffentliche Badebetrieb sowie das Schul- und
Vereinsschwimmen künftig parallel und ohne
gegenseitige Beeinträchtigung stattfinden.
Zum Angebot gehören zwei 25 Meter Becken, eine
Sprunganlage, eine Kletterwand, ein Kinder- und
Planschbereich sowie ein Lehrschwimmbecken für Kurse
und Anfänger-
schwimmen. Ergänzt wird das Bad durch großzügige
Aufenthaltsflächen und
eine Sonnenterrasse.
Frank Cramer baut 101 Wohnungen in "6-Seen-Wedau
Der Unternehmer Frank Cramer will im Duisburger
Projektgebiet "6 Seen Wedau" 101 Wohneinheiten schaffen. Dafür hat
er sich zwei Baufelder mit zusammen etwa 7.500 m² Fläche gesichert.
Verkäufer ist die Gebag Flächenentwicklung, derzeit noch eine
Tochtergesellschaft der kommunalen Gebag Duisburger Baugesellschaft.
Das Unternehmen (Cramer Projektentwicklung & Baugesellschaft
mbH & Co.KG Theodor-Heuss-Str. 310, schon mit Mietwohnungen in der
Oberen Holtener Straße aktiv) wird nach dem Eintrag ins
Handelsregister künftig als städtische Tochter unter dem Namen Nerra
auftreten.
Cramer will den Bauantrag für den ersten
Bauabschnitt mit 44 Wohneinheiten im Februar einreichten.
"6-Seen-Wedau" steht für die Entwicklung eines neuen Stadtteils mit
etwa 3.000 Wohneinheiten, dazu kommt ein großer Anteil an
Grünflächen und Wasserlagen. Nach dem Aus durch die Insolvenz von
Bauunternehmer Tecklenburg aus Straelen ist dies für Duisburg eine
überraschende und willkommene Weiterführung des Gesamtkonzepts
6-Seen-Wedau.

www.6-seen-wedau.de/home
- Das größte Neubaugebiet in NRW - GEBAG-Visualisiereung Lage am
Masurensee
Osterferien 2026: Kostenfreie Betreuung für
Grundschulkinder
Das Amt für Schulische Bildung der Stadt Duisburg
bietet in Zusammenarbeit mit den Ganztagsträgern in
den Osterferien 2026 wieder ein Betreuungsangebot
für Grundschulkinder an. Die Betreuung findet vom
30. März bis zum 10. April (außer an den Feiertagen)
jeweils von 8 bis 16 Uhr an 18 verschiedenen
Standorten in Duisburg statt.
Unter der Aufsicht von pädagogischen und weiteren
Fachkräften werden neben dem täglichen Mittagessen
unter anderem Spiele, Sport, kreative und
künstlerische Aktionen sowie Ausflüge in die nähere
Umgebung angeboten. Die Ferienbetreuung kann
wochenweise gebucht werden und ist kostenfrei.
Lediglich für das Mittagessen fallen Kosten in Höhe
von vier Euro pro Tag an.
Das Online-Anmeldeportal wird unter
www.duisburg.de/ferienbetreuung am Montag, 2.
Februar, um 12 Uhr freigeschaltet und steht bis
Freitag, 13. Februar, 16 Uhr zur Verfügung. Die
Platzvergabe erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs
der Anmeldungen. Nach verbindlicher Terminbuchung
erhalten Erziehungsberechtigte direkt über das
Anmeldeportal eine Nachricht, ob ihre Buchung
erfolgreich war oder ob sie einen Platz auf der
Warteliste erhalten haben.
Anschließend erfolgt noch eine Bestätigung per Mail.
Weitere Informationen und eine Auflistung aller
Standorte sind ab sofort auch online unter
www.duisburg.de/ferienbetreuung abrufbar.
Köhler-Osbahr-Stiftung vergibt Musikpädagogikpreis
Die Köhler-Osbahr-Stiftung für Kunst und
Wissenschaft möchte auch 2026 wieder einen
Musikpädagogikpreis an in Duisburg wirkende
Musikpädagoginnen und -pädagogen vergeben. Für den
Preis können Personen vorgeschlagen werden, die über
ein herausragendes musikpädagogisches Profil
verfügen.
Dazu gehören unter anderem kontinuierliche
musikpädagogische Leistungen, innovative Aktivitäten
sowie die Entwicklung von Lernmethoden und -werken.
Vorschläge können bis Donnerstag, 30. April, beim
Dezernat für Bildung, Arbeit und Soziales der Stadt
Duisburg eingereicht werden.
Hier können Interessierte per E-Mail an
dezernatiii@stadt-duisburg.de auch weitere
Informationen erfragen. Informationen zur Stiftung
und ihren Tätigkeitsfeldern sowie zu bisherigen
Trägerinnen und Trägern des Musikpädagogikpreises
gibt es unter www.koehler-osbahrstiftung.de
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Februar
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Duisburg, 3. Februar:
Zum Erhalt des
Rahmerbuschfelds wird weiter geklagt Umfangreiche
Mängelrüge der Stadt zugestellt -
Normenkontrollantrag beim OVG
gestellt
Stadtverwaltung empfiehlt einheitlichen
Hebesatz für Grundsteuer B
Der Rat der Stadt Duisburg wird in seiner Sitzung am
24. Februar unter anderem über die Empfehlung der
Stadtverwaltung zur Rückkehr zu einem einheitlichen
Hebesatz bei der Grundsteuer B (alle Immobilien, die
nicht land- und fortwirtschaftlich genutzt sind)
entscheiden. Vorgesehen ist, den Hebesatz
rückwirkend zum 1. Januar 2026 sowohl für
Wohngrundstücke als auch für Nichtwohngrundstücke
auf 1.169 v. H. festzulegen.
Bisher galt für Wohngrundstücke ein Hebesatz von 886
v. H. und für Nichtwohngrundstücke ein Hebesatz von
1.469 v. H. Mit dieser geplanten Änderung reagiert
die Stadt auf eine Entscheidung des
Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen vom 4. Dezember
2025. Das Gericht entschied, dass die von den
Städten Bochum, Essen, Dortmund und Gelsenkirchen
festgelegten höheren Hebesätze für
Nichtwohngrundstücke gegen den
verfassungsrechtlichen Grundsatz der
Steuergerechtigkeit verstoßen.
Die Gerichtsurteile sind zwar noch nicht
rechtskräftig, doch solange es keine abschließende
höchstrichterliche Entscheidung gibt, besteht
aufgrund der Dimension ein erhebliches Risiko für
die Leistungsfähigkeit der Stadt. Mit einem
einheitlichen Hebesatz werden jahrelange
Rechtsstreitigkeiten vermieden und alle Beteiligten
erhalten die nötige Planungssicherheit.
Die im Dezember 2024 beschlossenen Hebesätze
beruhten auf einer Hebesatzempfehlung des Landes
Nordrhein-Westfalen, die sich im Nachhinein jedoch
nicht als verlässliche Grundlage für eine
aufkommensneutrale Festsetzung erwiesen hat. Der
Städtetag NRW hatte das Land bereits im Rahmen des
Gesetzgebungsprozesses auf rechtliche Risiken
hingewiesen.
In einer aktuellen Stellungnahme des Städtetages NRW
vom 8. Januar stellt dieser fest, dass es auf
Grundlage der Argumentationslinie des
Verwaltungsgerichts faktisch keine Möglichkeit gibt,
eine Hebesatzdifferenzierung zwischen Wohn- und
Nichtwohngrundstücken umzusetzen.
Seit Erteilung der Grundsteuerbescheide zu Beginn
des Jahres 2025 wurden mehr als 3.500
Grundsteuerwerte und Messbescheide durch die
Finanzämter korrigiert oder aufgehoben. Ursächlich
hierfür waren insbesondere fehlerhafte Erklärungen,
fehlende Daten sowie Schätzungen der Finanzämter.
Der Haushaltsansatz wurde um rund 11,5 Millionen
Euro verfehlt. Für das Jahr 2026 hat die Stadt
Duisburg daher eine eigene Berechnung des Hebesatzes
auf Basis der aktuell verfügbaren Daten vorgenommen.
Um den im Haushaltsplan vorgesehenen Ansatz für 2026
zu erreichen, ist die Festsetzung eines
einheitlichen Hebesatzes in Höhe von 1.169 v. H.
erforderlich.
Da der Rat der Stadt eine mögliche Anpassung des
Hebesatzes frühestens am 24. Februar entscheiden
kann, werden die Steuerpflichtigen gebeten, die
Grundsteuer zunächst weiter zu den bekannten
Fälligkeitsterminen (der erste ist am 15. Februar)
in der bisherigen Höhe zu zahlen. Bereits erteilte
Lastschriftmandate bleiben unverändert gültig.
3. Februar:
DVV: Aufsichtsrat beschließt personelle
Veränderungen
Die Aufsichtsräte der Duisburger Versorgungs- und
Verkehrsgesellschaft mbH (DVV), der Stadtwerke
Duisburg AG und der Duisburger Verkehrsgesellschaft
AG (DVG) haben beschlossen, die Zusammenarbeit mit
den beiden bisherigen Geschäftsführern und
Vorständen, Marcus Wittig und Axel Prasch, mit
sofortiger Wirkung zu beenden. Die Entscheidung
haben die Aufsichtsräte am Dienstagnachmittag im
Rahmen von außerordentlichen Sitzungen getroffen.
Die Entscheidung steht im Zusammenhang mit der
laufenden Untersuchung durch eine externe
Rechtsanwaltskanzlei, die der
Aufsichtsratsvorsitzende der DVV, Oberbürgermeister
Sören Link, aufgrund eines anonymen Hinweises
veranlasst hatte. Ziel ist es, alle aufgekommenen
Verdachtsmomente umfassend und unabhängig prüfen zu
lassen. Die Staatsanwaltschaft Duisburg wird über
den Fortgang dieser Untersuchung fortlaufend
informiert. Auf Bitte des Aufsichtsratsvorsitzenden
hatten die DVV-Geschäftsführer Marcus Wittig und
Axel Prasch ihre Amtsgeschäfte zunächst ruhen
lassen.
Im Zuge der laufenden Untersuchung wurde bekannt,
dass beide Geschäftsführer entgegen der durch die
DVV gegenüber den Ermittlungsbehörden getätigten
Zusage zu einer uneingeschränkten Aufarbeitung
gehandelt und versucht haben, die Aufklärung zu
behindern. Aufgrund dieses Pflichtverstoßes wurden
die Abberufungen als Geschäftsführer und Vorstände
sowie die Beendigung der Dienstverträge durch die
Aufsichtsräte beschlossen. Zudem wurde die
Staatsanwaltschaft Duisburg, mit der die externen
Rechtsanwälte in Kontakt stehen, über den Vorgang
und die daraufhin getroffene Entscheidung der
Aufsichtsräte informiert.
„Der Aufsichtsrat trägt Verantwortung für eine
transparente, rechtssichere und stabile
Unternehmensführung. Dieser Verantwortung sind wir
nachgekommen“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende,
Oberbürgermeister Sören Link.
Die Aufsichtsräte haben gleichzeitig sichergestellt,
dass die Handlungsfähigkeit des DVV-Konzerns und
seiner Tochtergesellschaften in vollem Umfang
erhalten bleibt und das operative Geschäft ohne
Einschränkungen fortgeführt wird. Die Geschäfte
führen ab sofort DVV-Geschäftsführer Marcus Vunic,
den die Aufsichtsräte zum Vorstand der Stadtwerke
Duisburg und der DVG berufen haben, sowie Andreas
Gutschek, der neben seinen bisherigen
Vorstandsämtern bei den Stadtwerken und der DVG nun
vom Aufsichtsrat auch in die DVV-Geschäftsführung
berufen wurde. Damit ist eine durchgängige
Unternehmensleitung über alle drei Gesellschaften
hergestellt.
„Marcus Vunic und Andreas Gutschek haben unser
volles Vertrauen, den DVV-Konzern mit der jetzt
notwendigen Ruhe und Stabilität erfolgreich
weiterzuführen“, sagt Sören Link.
Vor dem Hintergrund der weiter andauernden
Untersuchung bitten wir um Verständnis, dass wir
keine weiteren Angaben zur Sache selbst tätigen
können.
4. Februar:
Staatsanwaltschaft Duisburg:
Ermittlungsverfahren gegen ehemalige
(Mit-)Geschäftsführer der Duisburger Versorgungs-
und Verkehrsgesellschaft mbH
Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat durch
Bevollmächtigte der Duisburger Versorgungs- und
Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) Kenntnis davon
erlangt, dass gegenüber einem Vertreter der Stadt
Duisburg seitens eines anonymen Hinweisgebers der
Verdacht überhöhter Vergütungen und
Vergütungsabreden bei der Duisburger Versorgungs-
und Verkehrsgesellschaft geäußert wurde.
Nach vorläufiger Sichtung und Auswertung zahlreicher
umfangreicher Dokumente hat die Staatsanwaltschaft
nunmehr den Anfangsverdacht für strafbare Handlungen
bejaht und gegen zwei ehemalige (Mit-)
Geschäftsführer ein Ermittlungsverfahren wegen des
Verdachts der Untreue und strafbarer Verstöße gegen
das Betriebsverfassungsgesetz eingeleitet.
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, als
Geschäftsführer mehreren Betriebsratsmitgliedern
Leistungen versprochen bzw. gewährt zu haben, die
deutlich über die üblicherweise zu gewährenden
Leistungen vergleichbarer Mitarbeitenden
hinausgegangen sein sollen. Dadurch sollen sie die
ihnen als Geschäftsführer eingeräumten Befugnisse
überschritten haben.
Ferner wird den Beschuldigten vorgeworfen, nach
Bekanntwerden der Vorwürfe Mitarbeitende
aufgefordert zu haben, beweiserhebliche Dokumente zu
vernichten. Insoweit besteht u.a. gegen sie der
Verdacht der Anstiftung zur Urkundenunterdrückung
und zur Sachbeschädigung. Weiterhin wird auch dem
Verdacht der versuchten Strafvereitelung
nachgegangen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ
das Amtsgericht Duisburg am 3. Februar 2026
Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der
Beschuldigten. Die Beschlüsse wurden heute
vollstreckt. Bei der Durchsuchung konnten weitere
mutmaßlich beweiserhebliche Unterlagen,
Mobiltelefone, Computer und Datenträger u.a.
sichergestellt werden. Diese werden nun ausgewertet.
Es wird darauf hingewiesen, dass bis zu einem
rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens die
Unschuldsvermutung gilt.
Schulverkehr: DVG passt Fahrtzeiten an
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG)
arbeitet gemeinsam mit der Stadt Duisburg an der
Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs
(ÖPNV). In den vergangenen Jahren haben DVG und
Stadt bereits viel erreicht. Deshalb passen DVG und
Stadt in Zusammenarbeit mit den Duisburger Schulen
das Angebot im Schulverkehr an. Ab Montag, 9.
Februar, werden die Fahrtzeiten der Linien 940E und
942E angepasst.
Linie 906E: Entfall Haltestelle „Josefstraße“ und
neue Haltestelle Oswaldstraße
Im Zuge von Straßenbauarbeiten kommt es zu einer
dauerhaften Haltestellenverlegung. Die Haltestelle
Josefstraße wird durch die Haltestelle
„Oswaldstraße“ ersetzt. Die neue Haltestelle liegt
auf der Oswaldstraße, in Höhe der Hausnummer 8.
Linie 940E: Zwei Fahrten starten früher
Auf der Linie 940E starten die Fahrten, die derzeit
um 7:17 Uhr an der Haltestelle „Mannesmann Tor 2“
bzw. um 7:02 Uhr an der Haltestelle „Ehinger Berg“
jeweils Richtung Gesamtschule Großenbaum beginnen,
fünf Minuten früher.
Der Hintergrund ist, dass die Busse durch das hohe
Verkehrsaufkommen zuletzt zu spät für den
Unterrichtsbeginn an der Gesamtschule Süd angekommen
sind, weshalb eine frühere Abfahrt erforderlich
wurde.
Linie 942E: Anpassungen an geänderte
Unterrichtszeiten der Gesamtschule Mitte/Süd
Da bei der Gesamtschule Mitte/Süd ab dem 9. Februar
neue Unterrichtszeiten gelten, müssen drei Fahrten
der Linie 942E geändert werden:
- Dienstags fährt der Bus künftig um 12:55 Uhr statt
um 13:40 Uhr von der Haltestelle „Kammerstraße“ nach
Mündelheim
- Mittwochs fährt der Bus künftig um 15:55 Uhr statt
um 15:10 Uhr von der Haltestelle „Kammerstraße“ nach
Mündelheim
- Donnerstags entfällt die Fahrt ab Haltestelle
„Kammerstraße“ um 13:40 Uhr, aufgrund fehlender
Nachfrage.
Neuer Mietspiegel 2026 für Duisburg in Kraft
Zum 1. Februar ist ein neuer qualifizierter
Mietspiegel für Duisburg in Kraft getreten, welcher
eine Übersicht über die in Duisburg gezahlten Mieten
für nicht preisgebundenen Wohnraum vergleichbarer
Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage
bietet.
Der qualifizierte Mietspiegel 2024 wurde auf Basis
des Verbraucherpreisindex des Statistischen
Bundesamtes für zwei Jahre fortgeschrieben und
bietet Mietenden und Vermietenden eine verlässliche
Orientierung zur Ermittlung der ortsüblichen
Vergleichsmiete und dient zugleich als rechtliche
Grundlage, etwa für Mieterhöhungen. Demnach erhöht
sich die monatliche Basis-Nettokaltmiete pro
Quadratmeter um 4,55 Prozent.
Für eine beispielhafte 60-Quadratmeter-Wohnung
steigt die ortsübliche Basis-Nettokaltmiete damit
von 375,60 Euro auf 392,40 Euro. Zusätzlich wirken
sich Zu- und Abschläge, etwa für Baualtersklasse,
Ausstattung, Modernisierung und Wohnlage, auf die
Miethöhe aus. „Die Mietpreise sind gestiegen – das
ist auch in Duisburg spürbar. Dennoch bleibt unsere
Stadt im Vergleich zu anderen Großstädten weiterhin
moderat im Mietniveau und damit attraktiv für
bezahlbaren Wohnraum.
Ob Vermietende Mieten anheben, hängt vom Einzelfall
ab. Klar ist: Innerhalb von drei Jahren darf die
Miete nur um maximal 20 Prozent bis zur ortsüblichen
Vergleichsmiete steigen“, so Sozialdezernentin
Astrid Neese. Der Mietspiegel wurde Ende Januar von
der Mietspiegel-AG anerkannt. Hier sind sowohl die
örtlichen Mieterschutzvereine als auch die lokalen
Haus- und Grund-Verbände vertreten. Zudem bringt die
ARGE Duisburg Niederrhein des Verbands der
Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen die
Perspektive der Vermieter ein.
Markus Kansy von der regionalen Arbeitsgemeinschaft
der Wohnungswirtschaft und Armin Frenkert vom Verein
der Haus- und Grundeigentümer Groß-Duisburg betonen:
„Mit diesem Mietspiegel führen wir ein Format
weiter, was sich bereits in den letzten zwei Jahren
seiner Anwendung bewährt hat. Die indexbasierte
Fortschreibung des Mietspiegels bildet
Kostenentwicklungen sachgerecht ab und schafft
Planungssicherheit für Vermietende und Mietende.
Angesichts deutlich gestiegener Aufwendungen für
Instandhaltung und Modernisierung ist dieses
Verfahren von besonderer Bedeutung.“
„Die Zustimmung des Mietervereins bestätigt, dass
wir mit dem Mietspiegel eine ausgewogene
Orientierung für Mieten in unserer Kommune bieten.
Der Mietspiegel ist transparent aufbereitet und
bildet die ortsübliche Vergleichsmiete sachgerecht
ab. Das ist ein wichtiger Schritt, um überhöhten
Forderungen vorzubeugen und zugleich die
berechtigten Interessen beider Seiten zu
berücksichtigen“, so Sonja Herzberg vom Mieterbund
Rhein-Ruhr. Der Mietspiegel und weitere
Informationen sind online auf der städtischen
Internetseite unter www.duisburg.de/mietspiegel
abrufbar.
6. Februar:
HKM bleibt dem Industrie-Standort erhalten - IHK erleichtert
über Einigung
Das lange Ringen um die Hüttenwerke Krupp Mannesmann
(HKM) in Duisburg hat ein Ende. Die gute Nachricht:
Das zweitgrößte Stahlwerk Deutschlands bleibt in
Betrieb. Thyssenkrupp Steel (TKSE) und Salzgitter
einigten sich heute darauf, dass Salzgitter die
Hüttenwerke allein fortführt. 1000 Jobs bleiben.
Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der
Niederrheinischen IHK, dazu: „Für den
Industrie-Standort Duisburg ist das eine gute
Nachricht. Auch wenn sich HKM voraussichtlich
verkleinern wird und Arbeitsplätze wegfallen werden.
Wir alle sind erleichtert, dass Beschäftigte und
Unternehmensleitung nun eine Perspektive haben.
Das festigt Europas größten Stahlstandort bei uns in
Duisburg ein Stück weit. Es ist gut, dass Düsseldorf
und Berlin die Transformation der Stahlindustrie
finanziell unterstützen. Aufgaben für die Politik
aber bleiben: Energiekosten verringern, CO2-Kosten
senken und die Betriebe vor ausländischen
Dumping-Produkten schützen.“

Foto: Niederrheinische IHK/Michael Neuhaus.
Schüler der VHS Duisburg werden bei bundesweitem
Schreibwettbewerb ausgezeichnet
Duisburg, 19. Februar 2026 - Ein Zeichen für
Zusammenhalt und gegen das Vergessen: Der aktuelle
Vorkurs im Zweiten Bildungsweg der Volkshochschule
Duisburg, bei dem Teilnehmende Schulabschlüsse
nachholen können, hat sich beim bundesweiten
Wettbewerb „Schreib für Hanau – Deine Worte für
Zusammenhalt in Vielfalt“ gegen zahlreiche
Einsendungen aller Schulformen aus ganz Deutschland
durchgesetzt.
Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der zehn
weiteren ausgezeichneten Schulen ging es für die
Duisburger Delegation zur Preisverleihung nach
Berlin. Der von der „Initiative Kulturelle
Integration“ ins Leben gerufene Wettbewerb erinnert
an den rechtsextremistischen Anschlag vom 19.
Februar 2020.
Ziel ist es, der Opfer zu gedenken und ein Signal
für gesellschaftliche Vielfalt zu setzen. Eine
hochkarätige Jury wählte aus über hundert
Einreichungen die zehn besten Texte sowie eine
Gruppenarbeit aus. Bildungsdezernentin Astrid Neese
zeigt sich beeindruckt und stolz: „Mit ihren Texten
haben sie nicht nur literarisches Talent bewiesen,
sondern auch Haltung, Mut und gesellschaftliche
Verantwortung gezeigt. Ihr Erfolg macht deutlich,
wie viel Kraft, Reflexion und Engagement in ihnen
steckt.“

Der Vorkurs der VHS Duisburg mit den betreuenden
Lehrkräften Michael Hinssen, Julia König und der
Fachbereichsleitung Charlotte Füchtmeier-Jarhomi -
Foto Stadt Duisburg
Bei der Preisverleihung in der Staatsbibliothek zu
Berlin trugen die Schülerinnen und Schüler aus
sieben Bundesländern ihre Texte vor. Diese
thematisieren in verschiedenen literarischen Formen
Ausgrenzung durch Mobbing, Rassismus, Homophobie und
Islamophobie und erinnern an die Menschen, die in
Hanau zu Opfern wurden.
Die sieben Teilnehmenden der VHS Duisburg, deren
eigenen Biografien zum Teil von Flucht und Neuanfang
geprägt sind, sorgten für einen besonderen Moment:
Im Publikum saß Serpil Temiz Unvar, die Mutter des
beim Anschlag ermordeten Ferhat Unvar. Sie hörte vor
Ort den Brief, den die Jugendlichen vorlasen und der
direkt an ihren Sohn Ferhat gerichtet war. Diese
unmittelbare Begegnung zwischen den Verfassern und
der Mutter des Opfers berührte Jury und Publikum
gleichermaßen.
Möglich wurde diese Leistung das große Engagement
der Lehrkräfte Julia König und Michael Hinssen.
Bereits wenige Tage vor der Berlin-Reise hatte
VHS-Leiter Volker Heckner den Erfolg im Rahmen der
Zeugnisübergabe gewürdigt: „Der Erfolg unseres
Vorkurses erfüllt uns mit großer Freude und tiefem
Respekt. Die Teilnehmenden haben mit beeindruckender
Sensibilität, sprachlicher Stärke und viel Empathie
gearbeitet. Dieser Gewinn zeigt, was möglich wird,
wenn junge Menschen ernst genommen, begleitet und
ermutigt werden.“
24. Februar:
Stadtrat-Sitzung am 24. Februar: 9. Änderung der
Satzung über die Festsetzung der Hebesätze für die Realsteuern
(Hebesatzsatzung) Sie war dünn, aber eine Mehrheit stimmte
für Wiedereinführung eines einheitlichen Grundsteuer-Hebesatzes.
Am 25.11.2024 hate der Stadtrat auf Basis des Gesetzes über die
Einführung einer optionalen Festlegung differenzierender Hebesätze
im Rahmen des Grundvermögens bei der Grundsteuer Nordrhein-Westfalen
(Nordrhein-Westfalens Grundsteuerhebesatzgesetz – NWGrStHsG) die
Einführung differenzierender Hebesätze bei der Grundsteuer B für
Wohn- und Nichtwohngrundstücke beschlossen.
In Anbetracht der
derzeitigen haushaltswirtschaftlichen Situation der Stadt empfiehlt
sich aus Gründen der Rechts- und Planungssicherheit somit die
Umstellung auf den einheitlichen Hebesatz für die
Grundsteuer B ab 2026 Das wurde nun so
mit den Stimmen von SPD, CDU und Jungem Duisburg beschlossen und der
Hebesatz steigt von 886 auf 1169 Prozent.
Unter der Annahme,
dass in 2026 die Zugänge die Abgänge vollständig kompensieren, ist
ein einheitlicher Hebesatz von 1.169 v.H. erforderlich, um den
vorgenannten Haushaltsansatz für 2026 mit dem vorliegenden
Messbetragsvolumen (11.860.742,58 Euro, Stand 16.01.2026) zu
erreichen. Die 9. Änderungssatzung über die Festsetzung der
Hebesätze für die Realsteuern (Hebesatzsatzung) sieht eine
entsprechende Festsetzung des einheitlichen Hebesatzes für
Wohngrundstücke und Nichtwohngrundstücke (Grundsteuer B) ab dem
01.01.2026 vor.
Soweit der Beschluss über die
Festsetzung oder Änderung des Hebesatzes rückwirkend zum 01.01. des
Kalenderjahres wirken soll, ist dieser gemäß § 25 Abs. 3 GrStG bis
zum 30. Juni des Kalenderjahres zu fassen. Durch die vorgeschlagene
Hebesatzänderung wird sich die Grundsteuerzahllast bei allen
Bewertungseinheiten der Grundstücksarten unbebautes Grundstück,
Teileigentum, Geschäftsgrundstück, gemischt genutztes Grundstück und
sonstiges bebautes Grundstück von 1.469 v.H. auf 1.169 v.H.
mindern (-20,4 %).
Bei den restlichen
Grundstücksarten (Ein- und Zweifamilienhäuser, Mietwohngrundstück
und Wohnungseigentum) erhöht sich die Grundsteuerzahllast
von 886 v.H. auf 1.169 v.H. (+32,0%). Auswirkungen auf die
Steuerpflichtigen Der vorgesehene Hebesatz führt auch nicht zu einer
wirtschaftlich nicht tragbaren Steuerlast für die Steuerpflichtigen.
Die aus der Erhöhung resultierenden einzelnen Belastungen für die
unterschiedlichen Grundstücksarten werden beispielhaft in den
Anlagen 2 und 3 dargestellt. Anhaltspunkte dafür, dass eine Mehrzahl
der Grundsteuerpflichtigen nicht mehr in der Lage wäre, die
Grundsteuer aufzubringen oder jedenfalls derart belastet würde, dass
die Privatnützigkeit des Eigentums dadurch entfiele, sind nicht
erkennbar.


Es geht um den Hebesatz für die
Grundsteuer:Der Beschlussentwurf sieht vor, dass der Rat der Stadt
beschließt die 9. Änderung der Satzung über die Festsetzung der
Hebesätze für die Realsteuern (Hebesatzsatzung) beschließ.
Aufgrund der Umsetzung der Grundsteuerreform zum 01.01.2025 infolge
einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts mussten durch die
Finanzverwaltung sämtliche Grundstücke neu bewertet werden. Es stand
den einzelnen Bundesländern offen, ob sie das sogenannte
Bundesmodell anwenden oder ein eigenes Grundsteuermodell entwickeln.
Die Landesregierung NRW hatte sich im Jahr 2021 für die
Anwendung des Bundesmodells entschieden. Das Bundesmodell hatte
landesweit signifikante und systematische Wertverschiebungen zu
Lasten der Wohngrundstücke und zu Gunsten der Geschäftsgrundstücke
zur Folge. Hierauf hatten die kommunalen Spitzenverbände frühzeitig
hingewiesen.
Anstatt - wie andere Bundesländer - auf diese
Belastungsverschiebung durch eine landesweite Anpassung der
Messzahlen zu reagieren, wurde die Be- und Entlastungsfrage auf die
einzelnen Kommunen verlagert. Zu diesem Zweck wurde durch das Land
NRW eine von dort als rechtssicher eingestufte Möglichkeit
geschaffen, für Wohngrundstücke und Nichtwohngrundstücke
unterschiedliche Hebesätze festzulegen.
Der Rat der Stadt Duisburg hat in seiner Sitzung am 25.11.2024 auf
Basis des Gesetzes über die Einführung einer optionalen Festlegung
differenzierender Hebesätze im Rahmen des Grundvermögens bei der
Grundsteuer Nordrhein-Westfalen (Nordrhein-Westfalens
Grundsteuerhebesatzgesetz – NWGrStHsG) die Einführung
differenzierender Hebesätze bei der Grundsteuer B für Wohn- und
Nichtwohngrundstücke beschlossen. Seitens des Ministeriums der
Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen erfolgte eine
Veröffentlichung sogenannter aufkommensneutraler Hebesätze für alle
nordrhein-westfälischen Kommunen.
Entsprechend dieser Hebesatzempfehlung des Landes NRW hat der Rat
der Stadt Duisburg in seiner Sitzung am 02.12.2024 die 8. Änderung
der Satzung über die Festsetzung der Hebesätze für die Realsteuern
(Hebesatzsatzung) beschlossen. Mit der Satzung wurden ab dem
01.01.2025 differenzierende Hebesätze für die Grundsteuer B für
Nichtwohngrundstücke in Höhe von 1.469 v.H. und für Wohngrundstücke
in Höhe von 886 v.H. festgelegt.
Rechtliche Risiken: Die kommunalen Spitzenverbände
hatten sich von Anfang an ablehnend zu dem vom Land NRW neu
eingeführten Regelungsansatz geäußert, da rechtlich durch den
Beschluss von differenzierenden Hebesätzen ein konkreter Ansatzpunkt
für Widersprüche auf der Ebene der Kommune geschaffen wurde. Es war
davon auszugehen, dass die Differenzierung zum Gegenstand einer
verwaltungsgerichtlichen Prüfung der Satzung gemacht wird.
Im Rahmen einer solchen Prüfung hat das Verwaltungsgericht
Gelsenkirchen am 04.12.2025 in mehreren die Städte Bochum, Essen,
Dortmund und Gelsenkirchen betreffenden Verfahren entschieden, dass
die dort auf der Grundlage des nordrhein-westfälischen Landesrechts
erfolgten Hebesatzdifferenzierungen bei der Grundsteuer gegen den
verfassungsrechtlichen Grundsatz der Steuergerechtigkeit verstoßen.
Darauf basierende Grundsteuerbescheide seien rechtswidrig.
Die Entscheidung des Gerichts wird im Wesentlichen mit folgenden
Punkten begründet: - Grundsätzlich ist ein einheitlicher Hebesatz
für die Grundsteuer B steuergerecht. Die Steuerpflichtigen müssen
dem Grundsatz nach durch ein Steuergesetz rechtlich und tatsächlich
gleichmäßig belastet werden. Abweichungen sind möglich, bedürfen
aber eines besonderen sachlichen Grundes. Mit dem Ausmaß der
Abweichung und ihrer Bedeutung für die Verteilung der Steuerlast
insgesamt steigen die Anforderungen an den Rechtsfertigungsgrund.
- Ein unter dem als einheitlich gedachten Hebesatz liegender
Hebesatz für Wohngrundstücke kann aus sozialpolitischen Gründen
(Reduzierung von Wohnnebenkosten) gerechtfertigt sein; eine
Mehrbelastung von Nichtwohngrundstücken zum Ausgleich zur
Aufkommensneutralität ist es nicht.
- Ein rein fiskalischer Zweck staatlicher Einnahmeerhöhung ist kein
sachlicher Grund einer Ungleichbehandlung, d.h. in Bezug auf den
gleichen Steuergegenstand kann eine Gruppe der Steuerpflichtigen
nicht Einnahmeausfälle auf Seiten einer anderen, privilegierten
Gruppe der Steuerpflichtigen ausgleichen.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass es auf Grundlage der
Argumentationslinie des Verwaltungsgerichts faktisch keine
Möglichkeit gibt, eine Hebesatzdifferenzierung zwischen Wohn- und
Nichtwohngrundstücken umzusetzen. Das Verwaltungsgericht
Gelsenkirchen hat die Berufung bei dem Oberverwaltungsgericht für
das Land Nordrhein-Westfalen und die Sprungrevision beim
Bundesverwaltungsgericht zugelassen.
Sofern die Kommunen von
einer der Möglichkeiten Gebrauch machen, ist mit einer zeitnahen
Entscheidung über die Rechtmäßigkeit von differenzierenden
Hebesätzen in Nordrhein-Westfalen nicht zu rechnen. Wenngleich die
Entscheidung des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen noch nicht
rechtskräftig ist und auch für die Stadt Duisburg keine direkten
Auswirkungen hat - zuständig für Klagen gegen die von der Stadt
Duisburg erlassenen Grundsteuerbescheide ist das Verwaltungsgericht
Düsseldorf -, zeigt das Urteil doch erhebliche Risiken auf. Selbst
bei einer abweichenden Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts
Düsseldorf bleibt die rechtliche Unsicherheit bis zu einer
höchstrichterlichen Klärung bestehen.
Vor diesem Hintergrund
ist bei Festhalten an den differenzierenden Hebesätzen zu erwarten,
dass zahlreiche Steuerschuldner Rechtsmittel ergreifen, um von einer
späteren, für sie positiven letztinstanzlichen Entscheidung
profitieren zu können. Allein für das Jahr 2026 ergibt sich hieraus
für den städtischen Haushalt das Risiko eines Steuerausfalls in Höhe
von mehr als 50 Mio. Euro. Finanzielle Eckdaten Den
Gemeinden steht bei der Ausübung des Hebesatzrechts – als
Bestandteil ihres verfassungsrechtlich geschützten
Selbstverwaltungsrechts (Art. 28 Abs. 2 GG) – ein weiter
(kommunalpolitischer) Entschließungsspielraum zu, der Grenzen in den
allgemeinen Grundsätzen des Haushalts- und Steuerrechts findet. Im
Rahmen dieses Entschließungsermessens, das auch erfasst, auf welche
Weise die Gemeinde ihre kommunale Aufgabenerfüllung finanziert,
kommt es der Gemeinde durch ihren Rat zu, die Hebesätze, für die
keine gesetzlich bestimmte Höchstgrenze besteht, autonom unter
Abwägung der jeweiligen finanziellen Bedürfnisse festzusetzen.
Wie vorstehend bereits ausgeführt, erfolgte die Festsetzung der
differenzierenden Hebesätze entsprechend der Hebesatzempfehlung des
Landes NRW. Schon in der Beschlussvorlage DS 24-1296/1 wurde darauf
hingewiesen, dass auch die letzte Hebesatzempfehlung des Landes von
Ende September 2024 auf vorläufigen Daten basierte und somit keine
solide Basis für eine aufkommensneutrale Steuerfestsetzung
darstellte.
Im Jahr 2025 zeichnete sich kontinuierlich ab,
dass die Erträge aus der Grundsteuer unter dem Ansatz liegen werden,
insbesondere da die Messbeträge vielfach von den Finanzämtern nach
unten korrigiert wurden und sich damit auch die
Grundsteuerfestsetzungen vermindert haben. Seit Erteilung der
Grundsteuerbescheide zu Beginn des Jahres 2025 wurden mehr als 3.500
Grundsteuerwerte und Messbescheide korrigiert oder durch die
Finanzämter aufgehoben.
Die Berichtigungen sind u.a. darauf
zurückzuführen, dass Grundsteuererklärungen oftmals fehlerhaft
ausgefüllt wurden, Angaben fehlten, mögliche Zusammenfassungen nicht
erkannt wurden, Schätzungen aufgrund von nicht abgegebenen
Erklärungen erfolgten usw. Das Messbetragsvolumen hat sich durch die
Wertfortschreibungen und Aufhebungen bereits deutlich reduziert und
vermindert sich noch laufend weiter.
In der Regel handelt es
sich zwar um kleinere Beträge, vereinzelt haben die Minderungen aber
auch einen erheblichen Umfang; im gravierendsten Einzelfall wurde
der Messbetrag durch das Finanzamt um fast 60.000 Euro reduziert
(rd. 880.000 Euro Grundsteuer). Der Haushaltsansatz für das Jahr
2025 der Grundsteuer B belief sich auf rd. 137,3 Mio. Euro. Das
Ergebnis 2025 beläuft sich auf rd. 125,8 Mio. Euro und liegt damit
in einer relevanten Größenordnung von rd. 11,5 Mio. Euro unter dem
Ansatz.
Der Haushaltsansatz der Grundsteuer B für 2026
beträgt 138.623.000 Euro. Der Betrag basiert auf dem Haushaltsansatz
für das Jahr 2025 zuzüglich einer Steigerungsrate von 1,0 % gemäß
früheren Prognosen des Arbeitskreises Steuerschätzung (z.B. aufgrund
von Nachbzw. Neuveranlagungen im Stadtgebiet). Nach Angaben der drei
Duisburger Finanzämter ist mit weiteren Änderungen der
Grundsteuermessbeträge zu rechnen, da dort noch jeweils eine
mittlere dreistellige Zahl an Anträgen und Einsprüchen vorliegt. Die
Bearbeitung dürfte zu weiteren Verminderungen der Messbeträge und in
der Folge der Grundsteuer führen. Es besteht die Möglichkeit, dass
die prognostizierten Zugänge die vermutlichen Abgänge kompensieren.
Die Gemeinde ist nach § 25 Abs. 1 Grundsteuergesetz (GrStG)
ermächtigt zu bestimmen, mit welchem Vomhundertsatz des
Steuermessbetrages die Grundsteuer zu erheben ist. Das durch Art.
106 Abs. 6 Satz 2 Grundgesetz i.V.m. § 25 Abs. 1 GrStG eingeräumte
Hebesatzrecht dient der Sicherung einer angemessenen
Finanzausstattung der Gemeinden. Gerade angesichts der sich
abzeichnenden Verschlechterung der Haushaltslage ist es notwendig,
finanzielle Nachteile zu vermeiden und die finanzielle
Handlungsfähigkeit der Stadt zu erhalten.
Straßenpläne für die verkaufsoffenen
Sonntage 2026 in Duisburg
26.2.:
Rückbau der Glaspavillons in der Fußgängerzone
Die Glaspavillons auf der Kuhstraße werden zurückgebaut, dies hatte
der Rat der Stadt aufgrund des schlechten Zustands der Gebäude
beschlossen. Die Arbeiten beginnen am 2. März. Im Anschluss ist
geplant, die Fläche als temporäre Zwischennutzung in einen urbanen
Spielbereich umzugestalten. Für die Dauer der Arbeiten wird der
unmittelbare Bereich der Pavillons mit einem Bauzaun abgesichert.

BZ-haje-Foto 2012
Der Baustellenverkehr wird über die Steinsche Gasse
und die Obermauerstraße geführt. Hierfür wird die
Verkehrsführung entsprechend markiert, um
Beeinträchtigungen für Passanten und Anwohner so
gering wie möglich zu halten. Mit dem Rückbau und
der Herrichtung der Fläche wird die Grundlage für
eine moderne, attraktive und familienfreundliche
Nutzung dieses Bereichs geschaffen. Ziel ist es, die
Innenstadt weiter aufzuwerten und die
Aufenthaltsqualitäten zu erhöhen. Die
Abbrucharbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Mai
2026.
Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Sören
Link
Oberbürgermeister Sören Link möchte am Dienstag, 17.
März, mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ins
Gespräch kommen. Termine können am Donnerstag, 5.
März, angefragt werden.
Interessierten steht hierfür das an diesem Tag
freigeschaltete Kontaktformular unter
www.duisburg.de/dialog zur Verfügung. Eine
telefonische Kontaktaufnahme ist von 8.30 bis 16 Uhr
unter 0203 283- 6111 ebenfalls möglich.
Projektstart: „Unsere kleine Farm III –
Gesund aufwachsen in Duisburg“
Unter dem Titel „Unsere kleine Farm III – Gesund
aufwachsen in Duisburg“ ist im Januar 2026 ein
innovatives Präventionsprojekt zur Förderung der
körperlichen und psychischen Gesundheit von Kindern
und Jugendlichen gestartet. Es richtet sich an
Kitas, Grundschulen sowie weiterführende Schulen
(5./6. Klasse) im Duisburger Norden.
Ziel ist die Entwicklung und nachhaltige Verankerung
niedrigschwelliger tier- und naturgestützter
Gesundheits- und Präventionsangebote. Diese umfassen
Bewegungsförderung, Ernährung, psychische Gesundheit
sowie Klimagesundheit. Das Gelernte soll direkt in
den Alltag der Kinder einfließen – insbesondere
durch Aktivitäten mit Tieren und Pflanzen in der
Natur.
Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird von der
AWO-Integrations gGmbH Duisburg umgesetzt und vom
Fachbereich Gesundheitswissenschaften der Hochschule
Bochum evaluiert. Zudem unterstützen das
Gesundheitsamt, das Amt für Schulische Bildung, das
Jugendamt sowie das Kommunale Integrationszentrum
der Stadt Duisburg das Vorhaben. Gefördert wird das
Projekt vom Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek).
Die beteiligten Ämter begleiten den Prozess aktiv,
um die Angebote gezielt in die Präventionsstrategie
der Stadt einzubinden.
Im Mittelpunkt steht die Förderung der körperlichen
und psychischen Gesundheit von Kindern und
Jugendlichen durch tier- und naturgestützte
Aktivitäten auf dem Lernbauernhof Ingenhammshof in
Duisburg-Meiderich sowie auf dem Bauspielplatz
Neumühl.
Zu den Kernzielen gehören die Stärkung von Bewegung,
gesunder Ernährung und Resilienz, die Verbesserung
des Selbstbildes, die Vermittlung von
Coping-Strategien sowie die Reflexion
gesundheitsfördernder Verhaltensweisen. Grundlage
bilden tier- und naturgestützte Ernährungs- und
Bewegungsangebote sowie niedrigschwellige,
partizipative Gruppenangebote zur Vermittlung von
Gesundheitswissen und Gesundheitskompetenz.
Auch die Fachkräfte in den beteiligten Kitas und
Schulen sowie die Familien der Kinder werden aktiv
einbezogen. Sie sollen von den Angeboten profitieren
und als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
wirken. Hierzu entwickelt die AWO-Integration
gemeinsam mit allen Projektpartnern
themenspezifische Handlungsleitfäden und ein
Multiplikationskonzept. Diese beschreiben die
gesundheitsfördernden Wirkmechanismen der Angebote
und stellen das Wissen nachhaltig auch weiteren
Interessierten zur Verfügung – über Duisburg hinaus.
„Gemeinsam setzen die AWO-Integration und der
Verband der Ersatzkassen ein starkes Zeichen für
eine ganzheitliche Gesundheitsförderung im
Kindesalter – dort, wo sie am meisten wirkt: in der
Kita und im schulischen Alltag und damit unmittelbar
in der Lebenswelt der Kinder“, erklärt Christian
Breidenbach, Pressesprecher der
vdek-Landesvertretung in NRW.

Auf dem Bild von links nach rechts:
Pony Räuber, Dominik Herrmann (AWO), Mike Kim (AWO),
Eva Sense (AWO - Projektkoordination), Christian
Breidenbach (vdek/Pressesprecher der
Landesvertretung), Stefanie Ufermann
(Stabstellenleitung Gesundheitsamt), Irma Lababidi
(Abteilungsleitung Amt für schulische Bildung),
Santina Scherer (AWO), Katrin Bade
(Sachgebietsleitung Jugendamt), Philipp Thelen
(Amtsleitung Jugendamt), Hund Fine, Schewa van Uden
(Sachgebietsleitung, Amt für Integration und
Einwanderungsservice), Marcel Fischell (Amtsleitung
schulische Bildung), Antje Schwarz (AWO-Niederrhein
– Projekt Kleine Farm II), Dirk Franke
(AWO/Geschäftsführung), Ringo Schoepke
(vdek/Referent) Projektmanagement,
Gesundheitsförderung und Prävention, Referat
Ambulante Versorgung)
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März
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6. März:
Warntag NRW – Probealarm des Sirenensystems am 12.
März
Die Stadt Duisburg überprüft erneut das
Konzept zur Warnung und Information der Bevölkerung
im Gefahrenfall. Dies erfolgt mit einem stadtweiten
Probealarm des Sirenensystems am Donnerstag, 12.
März, um 11 Uhr.
Der Probealarm findet wieder innerhalb eines
landesweiten Warntags statt, der vom Ministerium des
Innern NRW koordiniert wird. Dabei werden in ganz
Nordrhein-Westfalen sämtliche Warnmittel erprobt und
damit zeitgleich die in den Kommunen vorhandenen
Warnkonzepte getestet.
Ziel ist es, die Bevölkerung für das Themenfeld
„Warnung“ zu sensibilisieren sowie Informationen und
Tipps zu geben, damit sie im Ernstfall richtig
reagieren und sich selbst helfen können. Der Beginn
des Alarms wird mit einem einminütige Dauerton für
die Entwarnung ausgelöst. Es folgt der einminütige
auf- und abschwellende Heulton für die Warnung. Zum
Abschluss erfolgt wieder das Entwarnungssignal.
Über den Sirenentest informiert am Tag des Probealarms auch die
städtische Internetseite (www.duisburg.de), das kostenlose
Gefahrentelefon der Stadt Duisburg (0800/1121313) sowie die Warn-App
„NINA“. An diesem Tag wird auch erneut das sogenannte Cell Broadcast
über das Modulare Warnsystem (MoWaS) ausgelöst und eine
entsprechende Mitteilung auf Mobilfunkgeräte gesendet.
Weitere Informationen zu Cell Broadcast finden sich auf den
Internetseiten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe (BBK)
www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Warnung-in-Deutschland/So-
werden-Sie-gewarnt/Cell-Broadcast/cell-broadcast_node.html
Zur Auswertung des aktuellen Probealarms stützt sich die Feuerwehr
Duisburg auf die eigene technische Analyse des Sirenensystems.
Sofern es Rückmeldungen zur Wahrnehmung der Sirenen gibt, können
diese beim Service-Center Call Duisburg telefonisch unter 0203/94000
oder per E-Mail an die Stabsstelle Krisenmanagement und
Bevölkerungsschutz unter kub@feuerwehr.duisburg.de gemeldet werden.
Landesweiter
Warntag – Probealarm im Stadtgebiet - nur 55 von 81 aktiv
Erneut hat sich die
Stadt Duisburg heute am landesweiten Warntag beteiligt und das
Konzept zur Warnung und Information der Bevölkerung im Gefahrenfall
überprüft. Die geplante Auslösung der Sirenensignale „Entwarnung“
(eine Minute Dauerton), nach einer Pause die „Warnung“ (eine Minute
auf- und abschwellender Heulton) und nach einer weiteren Pause
erneut die „Entwarnung“ (eine Minute Dauerton) funktionierte
grundsätzlich wie erwartet.
Überwacht wurde die Auslösung
der Sirenen durch das Monitoring-System der Feuerwehr Duisburg.
Demnach haben 55 von 81 aktiven Sirenen reibungslos funktioniert.
Die Anzahl der positiven Rückmeldungen bewegt sich im erwarteten
Rahmen, weil die Sirenen im Stadtgebiet derzeit auf den 5G-Standard
umgestellt werden. Dieser Prozess ist noch nicht überall
abgeschlossen. Bei der Auswertung des Sirenenalarms ist die Stadt
Duisburg daher auf Mithilfe ihrer Bürgerinnen und Bürger angewiesen.
Die Feuerwehr nimmt sowohl telefonisch über das städtische
Callcenter (0203 283 94000) als auch per E-Mail
(kub@feuerwehr.duisburg.de) alle Hinweise zum Sirenenalarm entgegen
– dabei sind positive Rückmeldungen (wenn die Sirenen gut zu hören
waren) und negative Rückmeldungen (Sirene nicht oder kaum zu hören)
für die Qualitätssicherung von gleich hohem Wert.
Zum Start
des Sirenenalarms hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe (BBK) pünktlich die Warn-App NINA für die
bundesweite Alarmierung ausgelöst. Auch die Funktion des Cell
Broadcasts, welches das BBK als weiteres Warnmittel eingeführt
hatte, wurde getestet.
Frische Ideen für den Friedrich-Park in Marxloh
Die Umgestaltung des Friedrich-Parks in Duisburg-Marxloh
ist eines der Projekte des Modellvorhabens „Stark im Norden“. In den
kommenden drei Jahren soll der Park zu einem zentralen grünen
Freiraum für Marxloh ausgebaut werden – mit Angeboten für Bewegung,
Erholung, Begegnung und Spiel.
Der geplante Bewegungsparcours wird außerdem die Grünflächen wie das
„Entenkarree“ an der Entenstraße und den Schwelgernpark miteinander
verbinden und zusätzliche Bewegungs- und Begegnungsangebote für
Menschen aller Altersgruppen schaffen. Das Umweltamt der Stadt
Duisburg verfolgt damit das Ziel, Grün- und Freiflächen im
Duisburger Norden nachhaltig weiterzuentwickeln.

In einer Dialogwerkstatt können interessierte Bürger ihre Ideen und
Vorschläge zu den drei Siegerentwürfen zum Friedrich-Park in Marxloh
äußern. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Ein Preisgericht hat aus einem freiraumplanerischen Wettbewerb im
Januar drei Siegerentwürfe aus neun eingereichten Arbeiten
ausgewählt, die anschließend in Marxloh öffentlich ausgestellt
wurden. Gestern fand hierzu eine Dialogwerkstatt im Campus Marxloh
statt, in der die drei Gewinnerkonzepte Thema waren.

Die Bürgerinnen und Bürger konnten in Gesprächsrunden mit den
Planungsteams diskutieren, Fragen stellen sowie Anregungen und
Bedenken einbringen. Dabei ging es unter anderem um Spiel- und
Bewegungsangebote, Wasserspiele, Aufenthaltsqualitäten, Sitz-
möglichkeiten sowie mögliche Kiosk- und Gastronomieangebote. Auch
Aspekte der Sicherheit und Ordnung wurden angesprochen. Die
Planungsbüros bekamen dazu wertvolle Impulse, mit denen sie ihre
Entwurfsideen weiterentwickeln.
"Vereine pflanzen Zukunft": MSV unterstützt Aktion Klimabäume von
RVR und IGA Duisburg
Anpfiff für den Klimaschutz: Der MSV Duisburg beteiligt
sich an der Aktion "Klimabäume: Vereine pflanzen Zukunft" und setzt
gemeinsam mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) und der Internationalen
Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet ein starkes Zeichen für mehr
Nachhaltigkeit in der Region.
Mit der Initiative sollen Klimabäume ins Ruhrgebiet gebracht und so
Biodiversität sowie grüne Infrastruktur gezielt gestärkt werden. Die
ersten Klimabäume übergab Nina Frense, RVR-Beigeordnete für Umwelt
und Grüne Infrastruktur, gestern (5. März) an der Westender Straße
an Christian Koke, Leiter Marketing und Sponsoring des MSV, sowie an
Uwe Schubert, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums.

Die ersten Klimabäume übergibt Nina Frense, RVR-Beigeordnete für
Umwelt und Grüne Infrastruktur, an Christian Koke (rechts), Leiter
Marketing und Sponsoring des MSV, sowie an Uwe Schubert, Leiter des
Nachwuchsleistungszentrums. © MSV
"Mit unserer Aktion ‚Klimabäume: Vereine pflanzen Zukunft‘ bilden
wir ein starkes Team aus Nachwuchs und Nachhaltigkeit. Wir laden
alle Vereine im Ruhrgebiet ein, mitzumachen. Gemeinsam sorgen wir
für mehr grüne Infrastruktur und Artenvielfalt in unserer Region",
betont Nina Frense. "Mein Dank gilt dem MSV Duisburg, der sofort
bereit war, mit gutem Beispiel voranzugehen."
Christian Koke betont: "Im Sinne von MSVereint möchten wir unserer
Verantwortung gegenüber der Stadt Duisburg und der Region gerecht
werden. Wir brauchen eine große gemeinsame Anstrengung, um in
unserer unmittelbaren Umgebung mehr Biodiversität und mehr
Umweltschutz zu ermöglichen. Als Leuchtturm der Stadt wollen wir
unsere Plattform nutzen, um auch andere Vereine mitzunehmen und zu
unterstützen. Die Aktion Klimabäume des RVR im Kontext der IGA 2027
ist dafür ideal geeignet."
"Nachhaltige Nachwuchsarbeit und Klimaschutz folgen demselben
Prinzip: Was wachsen soll, braucht Zeit, Pflege und klare Werte",
ergänzt Uwe Schubert. "Unsere Spieler erleben täglich, dass Wachstum
Geduld braucht – auf dem Platz wie bei den Klimabäumen. Und unser
Nachwuchsleistungszentrum wird dabei nachhaltig aufgewertet."
Bereits am Dienstag, 17. Februar 2026, fand im Clubhaus an der
Westender Straße ein Workshop im Train-the-Trainer-Format mit
Vereinen aus dem gesamten Ruhrgebiet statt. Ziel: Wissen
weitergeben, Engagement bündeln und gemeinsam aktiv werden.
Der RVR hat in den vergangenen Jahren bereits mehr als 10.000 Bäume
unterschiedlichster Arten an Hausbesitzer, gemeinnützige
Einrichtungen und Naturschutzinitiativen verschenkt – und setzt
diesen Weg nun gemeinsam mit Vereinen aus der Region fort. idr -
Alle Infos zur Aktion:
https://klimabaeume.ruhr/
11.3.
GEDENKTAG FÜR DIE OPFER TERRORISTISCHER GEWALT AM 11. MÄRZ: MINISTER
REUL ORDNET TRAUERBEFLAGGUNG AN
Innenminister Herbert Reul hat für Mittwoch, den 11. März
2026, aus Anlass des Gedenktages für die Opfer terroristischer
Gewalt für alle Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und
Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften, Anstalten und
Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes
unterliegen, Trauerbeflaggung angeordnet.
Minister Reul: „Der 11. März erinnert uns daran, dass terroristische
Gewalt keine abstrakte Bedrohung ist, sondern Menschen trifft. Und
zwar mitten in ihrem Alltag, mitten in unserer offenen Gesellschaft.
Von einem Moment auf den anderen kann aus Normalität Angst und
Schrecken werden.
Wir trauern um die Opfer dieser schrecklichen Anschläge, stehen an
der Seite ihrer Angehörigen und würdigen alle, die in solchen
Situationen helfen und schützen. Mit der Trauerbeflaggung senden wir
in Zeiten zunehmender Radikalisierung und extremistischer Gewalt ein
klares Signal: Der Rechtsstaat schützt, wehrt sich und lässt sich
von Terror nicht einschüchtern.“
10.3.:
Bund fördert Duisburger Platzhirsch Festival mit 26.788 Euro
Das Duisburger Platzhirsch Festival der Artenvielfalt
erhält 26.788 Euro aus dem Festivalförderfonds des Bundes. Die
Förderung erfolgt über die Initiative Musik gGmbH, die den
Festivalförderfonds im Auftrag des Bundes umsetzt. „Das Platzhirsch
Festival zeigt, wie vielfältig und lebendig die Kulturszene in
Duisburg ist. Es bringt Musik, Kunst, Theater und Literatur zusammen
und schafft Raum für kreative Begegnungen“, erklärt Duisburger
SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas.
Das Festival findet seit 2013 in Duisburg statt. Neben Livemusik
gehören auch bildende Kunst, Theater, Literatur, Performance und ein
Kinderprogramm zum Programm. Künstlerinnen und Künstler aus der
Region, aus ganz Deutschland sowie aus dem internationalen Bereich
sind regelmäßig beteiligt. Mit durchschnittlich mehr als 65
Programmpunkten pro Festivalwochenende erreicht das Festival ein
Publikum im hohen vierstelligen Bereich.
In der Duisburger Kulturlandschaft hat es sich damit zu einer festen
Größe entwickelt. Organisiert wird das Festival vom Verein
Kultursprung e.V. Dahinter steht eine Gruppe engagierter
Duisburgerinnen und Duisburger, die viel Zeit ehrenamtlich
investiert. Das Festival ist zudem kostenlos zugänglich und
ermöglicht so Menschen niedrigschwellig den Zugang zu Kultur.
Gleichzeitig bedeutet das für die Organisatorinnen und
Organisatoren, dass sie auf Fördermittel und Spenden angewiesen
sind. „Gerade solche Projekte zeigen, wie viel ehrenamtliche Arbeit
in Kulturveranstaltungen steckt. Dass das Festival allen
Besucherinnen und Besuchern kostenlos offensteht, macht es zu einem
besonderen Ort der Begegnung.
Deshalb ist es wichtig, dass der Bund solche Formate unterstützt“,
so Bas. In der dritten Förderrunde des Festivalförderfonds erhalten
135 Veranstalterinnen und Veranstalter aus ganz Deutschland eine
Förderung von bis zu 50.000 Euro.
Die Fachjury hat vor allem kleine und mittlere Festivals mit bis zu
15.000 Besucherinnen und Besuchern berücksichtigt. In dieser Runde
liegt der Schwerpunkt auf Festivals im nicht-urbanen Raum, die rund
71 Prozent der geförderten Projekte ausmachen. Das gesamte
Fördervolumen beträgt rund 3,7 Millionen Euro.
Wirtschaftsbetriebe Duisburg optimieren Wasserführung für Hanse- und
Speichergracht
Zur besseren Regulierung der Wasserstände in der
Hansegracht und der Speichergracht im Innenhafen werden zwischen dem
16. März 2026 und voraussichtlich 24. April 2026 technische
Anpassungen an der Wasserführung vorgenommen. Die Tiefbauarbeiten
übernimmt ein beauftragter Bauunternehmer, die anschließende
Herstellung von zwei Druckwasserleitungen werden durch die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg ausgeführt.

Copyright: WBD / Nikolay Dimitrov
Hintergrund zur Wasserführung der Grachten
Das Wasser in Hanse- und Speichergracht setzt sich überwiegend aus
Grundwasser sowie aus Niederschlagswasser der umliegenden Gebäude
zusammen. Anders als ursprünglich geplant, reicht das anfallende
Regenwasser jedoch nicht aus, um dauerhaft ein stabiles Wasserniveau
in den Grachten sicherzustellen.
Seit mehr als 25 Jahren werden die beiden Wasserläufe daher
ergänzend durch Grundwasser gespeist. In Teilbereichen der Grachten
kommt es zu Wasserverlusten durch Versickerung in tiefere
Bodenschichten. Somit musste zusätzlich Wasser aus dem
Innenhafenbecken zugeführt werden, um das gewünschte städtebauliche
Erscheinungsbild mit Wasserflächen und die begleitende
Uferbepflanzung zu erhalten.
Untersuchungen aus dem Jahr 2023 haben bestätigt, dass die
Wasserverluste nicht auf eine einzelne klar abgrenzbare Schadstelle
zurückzuführen sind. Vielmehr handelt es sich um ein komplexes
Zusammenspiel mehrerer Einflussfaktoren im Untergrund. Eine
punktgenaue Lokalisierung einzelner Ursachen wäre nur mit
erheblichem technischem und wirtschaftlichem Aufwand möglich.
Die nun geplante Maßnahme setzt daher nicht an einzelnen Stellen an,
sondern verbessert die übergeordnete Steuerung der Wasserzufuhr
insgesamt. Neue Leitungsführung über die Grachten Einer der beiden
Brunnen, die das Innenhafenbecken mit Grundwasser versorgen,
befindet sich zwischen Hanse- und Speichergracht.
Von dort wird künftig über zwei neue Druckwasserleitungen mit
Führung über die Grachten die Becken gespeist und das Wasserniveau
gezielt angehoben. Der Überlauf der Grachten sorgt dafür, dass das
Wasser in das Innenhafenbecken gelangt. Durch diese neue
Leitungsführung wird jede Gracht dauerhaft mit Grundwasser versorgt.
Dadurch lässt sich der Wasserstand stabilisieren und bedarfsgerecht
regulieren.
Vollsperrung zwischen den Brücken
Für die Durchführung der ökologischen Maßnahme ist eine Vollsperrung
eines Teilabschnitts auf der Promenade zwischen der Hansegracht und
der Speichergracht erforderlich. Betroffen ist der Bereich zwischen
den beiden Brücken der Grachten. Dieser Abschnitt steht im genannten
Zeitraum ausschließlich Baufahrzeugen zur Verfügung.
Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende werden über eine
ausgeschilderte Umleitung um die Gebäude im Philosophenweg 23–25
geführt. Lieferverkehre zu den ansässigen Gewerbetreibenden können
bis zur Vollsperrung anfahren und dort kurzzeitig halten.
DVG wird am 11.
März ganztägig bestreikt Für kommenden Mittwoch,
11. März, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ihre
Mitglieder im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen im kommunalen
Nahverkehr in NRW zu Warnstreiks aufgerufen. Auch die Belegschaft
der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ist ganztägig zum
Streik aufgerufen worden, so dass keine Busse und Bahnen sowie myBUS
fahren werden.
Ausnahme sind die acht Nachtexpresslinien
(NE) der DVG. Diese werden dann nicht nur in der Nacht, sondern
ganztägig fahren. Die DVG bietet den Fahrgästen, die zwingend auf
den ÖPNV angewiesen sind, damit eine Möglichkeit, trotz des Streiks
von A nach B zu kommen.
Die Nachtexpressbusse fahren
ganztägig jede Stunde. So fährt beispielsweise der NE1 üblicherweise
um 23.25 Uhr ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“. Am kommenden
Mittwoch fährt der NE1 demnach immer um 25 Minuten nach der vollen
Stunde ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“.
Für die anderen Nachtexpresslinien gilt diese
Systematik genauso. Die Fahrpläne und Linienwege der
Nachtexpressbusse gibt es in der elektronischen Fahrplanauskunft auf
der DVG-Webseite und im Downloadcenter als Fahrplan. Die aktuellen
Abfahrtszeiten finden Fahrgäste in der myDVG Bus&Bahn-App und an den
elektronischen Haltestellenanzeigern.
125-jähriger Schatz: Historisches Buch wird digital
Schifferbörse zu Duisburg‑Ruhrort und IHK
überreichen Goldenes Buch an Stadt Duisburg
Bitte nicht anfassen? Jetzt doch! Das historische
Goldene Buch der Schifferbörse zu Duisburg‑Ruhrort
wird digital zugänglich. Das Original ist 125 Jahre
alt. Es enthält die Unterschriften wichtiger
Personen, die die Geschichte des Hafens und der
Stadt geprägt haben. Darunter auch die Signatur vom
damaligen deutschen Kaiser Wilhelm II. und seiner
Ehefrau Auguste Victoria. Die digitale Version im
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt macht diese
Zeitgeschichte für alle zugänglich.

„Unsere IHK hat vor 125 Jahren die Schifferbörse
gegründet. Bis heute organisieren wir hier mit den
Unternehmern die Interessenvertretung der Branche.
Die Binnenschifffahrt ist wichtig und prägend für
Duisburg und den Niederrhein“, betonte Werner
Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen
IHK, bei der Übergabe im Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt.
„Das Goldenes Buch ist das älteste Dokument der
Schifferbörse. Jede Unterschrift darin erzählt die
Geschichte der Schifffahrt an Rhein und Ruhr“, so
Frank Wittig, Vorsitzender der Schifferbörse. „Die
Schifferbörse zu Duisburg-Ruhrort prägte die
Binnenschifffahrt – und tut dies bis heute. Dass sie
1901 auf Entscheidung der damaligen Bezirksregierung
Düsseldorf als eigenständige Institution in Ruhrort
etabliert wurde, unterstreicht ihre besondere
Bedeutung. Die digitale Version des Goldenen Buches
macht diese Geschichte nun für alle Interessierten
greifbar“, sagte Thomas Schürmann,
Regierungspräsident der Bezirksregierung Düsseldorf.
Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link dankte der
Schifferbörse für die Initiative: „Die Schifferbörse
bewahrt nicht nur Geschichte, sondern macht sie für
die Öffentlichkeit zugänglich. Das ist ein großer
Gewinn für das Museum und stärkt unsere gemeinsame
maritime Identität.“
Dr. Dennis Niewerth, Direktor des Museums der
Deutschen Binnenschifffahrt, ergänzte: „Das Museum
schützt das Buch mit Panzerglas. Das ist nötig. Aber
so konnten sich die Besucher kein vollständiges Bild
unserer Tradition machen. Mit der digitalen Version
ändert sich das. Sie ist ein Zeitzeugnis und macht
deutlich, wie wichtig die Schifffahrt für die
Entwicklung der Industrie in unserer Region bis
heute ist.“
Das digitale Buch wurde speziell für das Museum der
Deutschen Binnenschifffahrt aufbereitet. Besucher
können durch die einzelnen Seiten blättern und auch
Kurzbiographien der Unterzeichner aufrufen. Außerdem
gibt es viele interessante Hintergrundinformationen.
Es ist ab dem 12. März Teil der Dauerausstellung.
Die Schifferbörse unterstreicht mit diesem Projekt
ihren Anspruch, Tradition und Zukunft miteinander zu
verbinden. Ihr Ziel ist es, die Bedeutung der
Wasserstraße stärker ins Bewusstsein zu rücken.
V.l.: Frank Wittig (Vorsitzender der Schifferbörse
zu Duisburg-Ruhrort e.V.), Dr. Dennis Niewerth
(Direktor des Museums der Deutschen
Binnenschifffahrt), Sören Link (Bürgermeister der
Stadt Duisburg), Werner Schaurte-Küppers (Präsident
der Niederrheinischen IHK) und Thomas Schürmann
(Regierungspräsident der Bezirksregierung
Düsseldorf).

Foto: Eugen Shkolnikov
12.3.:
Landesweiter Warntag – Probealarm im Stadtgebiet
Erneut hat sich die Stadt Duisburg heute am
landesweiten Warntag beteiligt und das Konzept zur
Warnung und Information der Bevölkerung im
Gefahrenfall überprüft. Die geplante Auslösung der
Sirenensignale „Entwarnung“ (eine Minute Dauerton),
nach einer Pause die „Warnung“ (eine Minute auf- und
abschwellender Heulton) und nach einer weiteren
Pause erneut die „Entwarnung“ (eine Minute Dauerton)
funktionierte grundsätzlich wie erwartet.
Überwacht wurde die Auslösung der Sirenen durch das
Monitoring-System der Feuerwehr Duisburg. Demnach
haben 55 von 81 aktiven Sirenen reibungslos
funktioniert. Die Anzahl der positiven Rückmeldungen
bewegt sich im erwarteten Rahmen, weil die Sirenen
im Stadtgebiet derzeit auf den 5G-Standard
umgestellt werden. Dieser Prozess ist noch nicht
überall abgeschlossen. Bei der Auswertung des
Sirenenalarms ist die Stadt Duisburg daher auf
Mithilfe ihrer Bürgerinnen und Bürger angewiesen.
Die Feuerwehr nimmt sowohl telefonisch über das
städtische Callcenter (0203 283 94000) als auch per
E-Mail (kub@feuerwehr.duisburg.de) alle Hinweise zum
Sirenenalarm entgegen – dabei sind positive
Rückmeldungen (wenn die Sirenen gut zu hören waren)
und negative Rückmeldungen (Sirene nicht oder kaum
zu hören) für die Qualitätssicherung von gleich
hohem Wert.
Zum Start des Sirenenalarms hat das Bundesamt für
Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)
pünktlich die Warn-App NINA für die bundesweite
Alarmierung ausgelöst. Auch die Funktion des Cell
Broadcasts, welches das BBK als weiteres Warnmittel
eingeführt hatte, wurde getestet.
12. März:
Verleihung der Duisburger Ehrennadel an
Bernard „Ennatz“ Dietz Oberbürgermeister
Sören Link verlieh am Donnerstagabend (12. März) zum
dritten Mal die Ehrennadel der Stadt Duisburg –
dieses Mal an einen der prägendsten Sportbotschafter
der Stadt: Bernard „Ennatz“ Dietz. Rund 70 geladene
Gäste aus Politik, Verwaltung und Sport kamen im
Duisburger Rathaus zusammen, um die feierliche
Auszeichnung gemeinsam zu würdigen.

MSV Legende Bernard "Ennatz" Dietz wird die
Duisburger Ehrennadel im Rathaus verliehen. Fotos
Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Als bekennender MSV-Fan erklärte Oberbürgermeister
Sören Link, dass es für ihn ein Privileg sei, „ein
Idol vieler Bürgerinnen und Bürger“ auszeichnen zu
dürfen. „Auch ich zählte in Kindertagen zu den
fußballbegeisterten Knirpsen, die beim Straßenkick
oder auf dem Bolzplatz allzu gerne in den Fußstapfen
– oder besser: in den Stollenabdrücken unseres
Preisträgers gewandelt sind. Ennatz Dietz ist nicht
nur Fußball-Malocher mit Kämpferherz. Er ist Vorbild
für Generationen – mit klarer Haltung und
bodenständiger Bescheidenheit.“

Mit der Ehrennadel ehrt die Stadt Duisburg
Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise und
über viele Jahre hinweg um das gesellschaftliche
Leben und das bürgerschaftliche Miteinander verdient
gemacht haben. Dass diese Auszeichnung in diesem
Jahr an „Ennatz“ Dietz geht, unterstreicht die enge
Verbindung zwischen dem Ausnahmesportler und der
Stadt Duisburg.
Der heute 77-Jährige macht sich seit Jahrzehnten um
den Sport und die Stadtgesellschaft verdient.
Bernard Dietz schrieb Fußballgeschichte: Als
langjähriger Kapitän des MSV Duisburg wurde er zur
Identifikationsfigur des Vereins und zu einer
Legende des Duisburger Sports. Auch auf
internationaler Bühne setzte er Maßstäbe – als
Kapitän der deutschen Nationalmannschaft führte er
das Team 1980 zum Gewinn der Europameisterschaft.
Im November 2025 hat der DFB ihn zum
Ehrenspielführer ernannt. Mit seiner
Bodenständigkeit, seiner Führungsstärke und seiner
tiefen Verbundenheit zu Duisburg ist Dietz auch nach
seiner aktiven Karriere noch ein Vorbild für
Generationen von Sportlerinnen und Sportlern. In
verschiedenen Funktionen engagierte er sich für
Vereine und insbesondere für den Nachwuchs – stets
mit dem Ziel, junge Menschen für den Sport zu
begeistern und Werte wie Teamgeist, Fairness und
Zusammenhalt zu vermitteln.
18. März:
Garbe Industrial schließt weiteren Mietvertrag im
Multi-User-Park Duisburg
Der Multi-User-Park von Garbe Industrial in Duisburg füllt
sich weiter. Das Immobilienunternehmen hat mit dem
Logistikdienstleister Patac einen Mietvertrag über eine Gesamtfläche
von rund 7.300 Quadratmetern abgeschlossen.
Der neue Mieter wird in Duisburg Waren lagern und umschlagen, die
über Amazon und weitere E-Commerce-Plattformen vertrieben werden.
Patac bezog zum 1. März einen kompletten Gewerbeparkriegel. Der
Mietvertrag umfasst neben 5.650 Quadratmeter Hallenfläche 1.000
Quadratmeter Lagermezzanine und 650 Quadratmeter Bürofläche.
Das Leverkusener Maklerunternehmen Kromeich & Partner war bei der
Vermietung beidseitig beratend tätig. Der Multi-User-Park im
Duisburger Stadtteil Meiderich entstand auf einer Grundstücksfläche
von etwa 56.000 Quadratmetern auf dem früheren „Zeus-Gelände“.
Realisiert hat ihn Garbe Industrial mit dem Joint-Venture-Partner
Bremer Projektentwicklung.
Rund 50 Millionen Euro haben beide Unternehmen in den Standort
investiert, um die Stahlindustriebrache grundlegend zu sanieren und
auf dem lange ungenutzten Brownfield modernes Ansiedlungspotenzial
für Logistik und Gewerbe zu schaffen. Der Multi-User-Park besteht
aus drei Gebäuden mit einer Gesamtfläche von knapp 29.500
Quadratmetern. In die etwa 14.000 Quadratmeter große Logistikhalle
ist ein chinesisches Logistikunternehmen eingezogen.

Multi-User-Park - Luftaufnahme Garbe Industrial
3.600 Quadratmeter in einem der beiden gegenüberliegenden
Gewerbeparkriegel sind etwa zu gleichen Teilen an ein
Transportunternehmen und einen Industriedienstleister vergeben. Zwei
Einheiten mit einer Fläche von insgesamt 3.500 Quadratmetern sind
noch verfügbar.
„Das Interesse an Logistik- und Gewerbeflächen ist in Duisburg in
den vergangenen Monaten spürbar gestiegen“, erläutert Frank Soppa,
Regionalleiter Development West bei Garbe Industrial: „Deshalb sind
wir zuversichtlich, auch die verbliebenen Kapazitäten zeitnah
vermieten zu können.“ Frank Soppa ist davon überzeugt, dass sowohl
die Qualität der Immobilien als auch die verkehrsgünstige Lage
inmitten der Metropolregion Rhein-Ruhr den Multi-User-Park Duisburg
für Unternehmen interessant machen.
Die A59 Dinslaken – Bonn verläuft in unmittelbarer Nähe. Das
Autobahnkreuz Duisburg-Nord, das die A59 mit der A42 Moers –
Dortmund verknüpft, ist nur wenige Hundert Meter entfernt. Über die
A 42 ist der Standort außerdem an die A2 angebunden, eine der
wichtigsten Ost-West- Achsen Deutschlands. Der Multi-User-Park
Duisburg wurde nach aktuellen Nachhaltigkeitskriterien errichtet.
Zur Gewinnung regenerativer Energie wurden auf den Dachflächen 6.380
Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von 2,647 Megawatt Peak
installiert. Der Gebäudekomplex kommt ohne den Einsatz fossiler
Energieträger aus. Beheizt werden die drei Immobilien mithilfe eines
Wärmepumpensystems. Außerdem wurden Teile der Fassade mit Holz
verkleidet.
Für den Multi-User-Park streben Garbe Industrial und Bremer
Projektentwicklung eine Zertifizierung nach dem Gold- Standard der
Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen an.
Über die GARBE Industrial GmbH & Co. KG: Die GARBE Industrial GmbH &
Co. KG (GARBE Industrial) mit Hauptsitz in Hamburg ist eine der
führenden Plattformen für Logistik-, Industrie- und
Gewerbeimmobilien in Deutschland und Europa. Das
Immobilienunternehmen zählt seit über 25 Jahren zu den bedeutendsten
unabhängigen Partnern für Transport- und Logistikdienstleister,
Handel und produzierendes Gewerbe.
Als Developer, Operator und Investor deckt GARBE Industrial die
gesamte Wertschöpfungskette einer Immobilie ab und entwickelt, kauft
bzw. verkauft, akquiriert, vermietet, verwaltet und finanziert
hochwertige Gewerbeimmobilien an attraktiven nationalen und
internationalen Verkehrs- und Industriestandorten.
Mit einer Mietfläche von rund 7,1 Millionen
Quadratmetern und einer
Projektentwicklungs-Pipeline von ca. 1,8
Millionen Quadratmetern in Deutschland und
Europa verwaltet GARBE Industrial derzeit
ein Immobilien- und Fondsvermögen von rund
10,9 Milliarden Euro (Stand 31. Dezember
2025).
GARBE verfolgt über die drei
Holdinggesellschaften GARBE Industrial Real
Estate, GARBE Reside und GARBE
Infrastructure die Strategie „Sheds, Beds &
Infrastructure“. Unter dem Dach der GARBE
Industrial Real Estate bündeln GARBE
Industrial, GRR GARBE Retail, GARBE Data
Centers und GARBE Insite ihre Expertise im
Bereich Sheds.
Die operativen Einheiten schaffen eine voll
integrierte Immobilienplattform, die die
gesamte industrielle Wertschöpfungskette der
Assetklassen Industrie- & Logistik-,
Spezial- und Einzelhandelsimmobilien
übergreifend abdeckt – von der Produktion
bis zum Endkunden. Bei GARBE entwickeln und
betreuen rund 600 Fachleute an 21 Standorten
in 14 Ländern ein Gesamtvolumen von mehr als
15 Milliarden Euro Assets under Management.
Duisburg
offiziell archäologisches Fachamt
Duisburg, 20.
März 2026 - Die Stadt Duisburg ist seit
heute offiziell archäologisches Fachamt im
Sinne des Denkmalschutzgesetzes
Nordrhein-Westfalen. Damit wird die seit
Jahren kontinuierliche, fachkundige und
qualitativ hochwertige Arbeit der Duisburger
Archäologie anerkannt.
Bislang hatte in NRW lediglich Köln aufgrund
seiner gewachsenen historischen
Sonderstellung diese Funktion inne. Nach
einer Novellierung des Denkmalschutzgesetzes
von 2022 ist Duisburg nun die erste Stadt in
NRW, die diesen Schritt erfolgreich
vollzogen hat. Voraussetzung für die
Übertragung dieser Aufgaben ist der Nachweis
der erforderlichen personellen und
fachlichen Kompetenz vor Ort.
Genau das ist in Duisburg gelungen. Was
bedeutet das konkret? Fachaufgaben, die
bislang vom LVR-Amt für Denkmalpflege im
Rheinland wahrgenommen wurden, hat das
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und
Digitalisierung des Landes Nordrhein-
Westfalen dauerhaft auf die Stadt Duisburg
übertragen.
Archäologische Maßnahmen können dadurch
künftig effizienter, zielgerichteter und
bürgernäher umgesetzt werden. „Das ist eine
gute Nachricht für alle, die in Duisburg
bauen und investieren wollen – vom Eigenheim
bis zum Großprojekt. Die Verfahren werden
schneller, planbarer und verlässlicher. Das
stärkt den Standort Duisburg. Die gute
Arbeit unseres Archäologie-Teams zahlt sich
aus“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.
Duisburg gewinnt damit deutlich an
Eigenständigkeit im Bereich des
Bodendenkmalschutzes. Vor allem aber
profitieren Bauwillige, Investoren und
Projektentwickler von kürzeren Wegen, da
sowohl die Antragsbearbeitung als auch die
fachlichen Entscheidungen vollständig in
Duisburg verbleiben. Die Folge sind ein
geringerer Abstimmungsaufwand, weniger
Reibungsverluste und passgenauere Lösungen.
Auch Stadtarchäologe Dr. Kai Thomas Platz
begrüßt die Entscheidung: „Wir freuen uns
sehr über das Vertrauen, das mit dieser
Aufgabenübertragung verbunden ist. Künftig
können wir den Bereich der Archäologie
innerhalb der Unteren Denkmalbehörde noch
umfassender und unmittelbarer betreuen. Das
hilft uns, gemeinsam mit Bauwilligen gute
und praktikable Lösungen zu entwickeln und
die positive Entwicklung unserer Stadt aktiv
zu unterstützen.“
25. April:
Ruhr-IHKs sagen Ja zu Olympia
„Duisburg hat für die olympischen Spiele viel zu bieten. Mit dem
Sportpark Duisburg verfügt die Stadt über eines der größten und
vielseitigsten Sport-, Freizeit- und Erholungsgebiete Deutschlands.
Dazu gehören die renommierte Sportschule Wedau sowie die
international bekannte Regattabahn.
Schon heute ist Duisburg ein zentraler Austragungsort für nationale
und internationale Meisterschaften. Zum Beispiel für die FISU World
University Games 2025, das weltweit größte Multisport-Event für
studentische Spitzensportler, oder die geplante
U23-Weltmeisterschaft im Rudern 2026.

Für den Niederrhein und ganz NRW wäre Olympia ein starker
wirtschaftlicher Impuls: Die Region rückt international in den
Fokus, was Investitionen in Infrastruktur, Mobilität und Tourismus
anzieht. Davon profitieren insbesondere Handel und Dienstleistungen,
die deutlich gestärkt werden. Duisburg hätte dabei eine tragende
Rolle – und zugleich würde das ganze Land davon profitieren.“
Jürgen Kaiser, Geschäftsführer International der Niederrheinischen
IHK
Mitglieder-Aussagen aus dem IHK-Tourismusausschuss.

„Olympia wäre der internationale Schub, den unsere
Region verdient. Große Projekte ziehen Talente,
Innovation und Investitionen an – davon profitieren
wir alle.“
Veronika Henschel-Grontzki, IntercityHotel Duisburg

„Mit Olympia kämen viele neue Gäste, die nicht nur
die Hotellerie, sondern auch Freizeitangebote und
regionale Sehenswürdigkeiten verstärkt nachfragen
würden. Diese zusätzliche Nachfrage sorgt für eine
stabile Auslastung und stärkt die touristische
Wertschöpfung in der Region.“
Eva Welling, Wellings Parkhotel

„Großveranstaltungen wie Olympia steigern
erfahrungsgemäß die touristische Nachfrage. Für
Campingplätze bedeutet das eine höhere Auslastung,
zusätzliche Buchungen und mehr Sichtbarkeit in neuen
Zielgruppen – Impulse, die langfristig die regionale
touristische Infrastruktur stärken.“
Leo Ingenlath, Campingpark Kerstgenshof
„Olympia würde mehr Menschen in die Region bringen –
und damit auch mehr Aufmerksamkeit für unsere
lokalen Produkte. Für uns Händler bedeutet das
zusätzliche Nachfrage und eine Stärkung der
regionalen Wertschöpfung.“

Susanne Schmitz, onemillionfruits

„Olympia würde viele neue Gäste in die Region
bringen – eine echte Chance für die Wirtschaft. Mehr
Besucher bedeuten volle Tische und frische Impulse
für die gesamte Region.“
Jutta Rozanski und Marc Weber, Webster Brauhaus

„Olympia würde die touristische Aufmerksamkeit
deutlich erhöhen und zusätzliche Gäste in die Region
bringen. Für Freizeitparks bedeutet das mehr
Besucher und eine stärkere Auslastung – ein klarer
Gewinn für den regionalen Freizeitsektor.“
Benedikt Tebartz van Elst, Irrland GmbH & Co. KG
Note: „Ausreichend“ - IHK: Duisburg muss mehr für
Wirtschaft tun
Wie wirtschaftsfreundlich ist Duisburg?
Darüber hat sich die IHK-Spitze mit
Oberbürgermeister Sören Link und
Wirtschaftsdezernent Michael Rüscher ausgetauscht.
Die Standort-Analyse der IHK macht deutlich:
Duisburg punktet mit seiner Universität. Wirtschaft
und Wissenschaft arbeiten gut zusammen. Die
kommunale Verwaltung schneidet schlecht ab.
„Duisburg ist stark in Bildung und Forschung. Das
ist gut für unsere Unternehmen. Sie profitieren von
innovativen Lösungen und qualifizierten
Fachkräften“, lobt Werner Schaurte-Küppers,
Präsident der Niederrheinischen IHK. Auch kurze Wege
zu Lieferanten und Kunden sind für die Unternehmen
ein Pluspunkt. Umso mehr ärgern sich die Betriebe
über die vielen Baustellen und maroden Straßen in
der Stadt. „Duisburg hat den größten Binnenhafen der
Welt. Wir sind Logistik-Hotspot. Und dann ist die
Infrastruktur so kaputt, dass Lkw ständig Umwege
fahren und im Stau stecken bleiben. Das ist Gift für
den Erfolg des Standorts“, warnt Schaurte-Küppers.
Viele Baustellen auch abseits der Straßen
Die Antworten der Betriebe in der IHK-Analyse zeigen
deutlich, wo Duisburgs Defizite liegen. Für das
Angebot an Gewerbeflächen, die Stadtverwaltung und
die Innenstadt hagelt es schlechte Noten. „Duisburg
nutzt seine Potenziale nicht. Damit es unseren
Unternehmen besser geht, muss sich dringend etwas
ändern. Die Wirtschaft braucht mehr Gewerbeflächen,
um zu wachsen. Mehr Servicementalität in der
Verwaltung, damit Prozesse schneller und besser
laufen. Und noch mehr Kapazitäten für das City
Management, damit die Innenstadt wieder attraktiver
wird – für Betriebe und Bürger“, ergänzt Dr. Stefan
Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der
Niederrheinischen IHK.
Standortkosten belasten Betriebe
Zusätzlich drücken die Kosten auf die Stimmung der
Unternehmer. Und auf ihre Wettbewerbsfähigkeit. In
den Bereichen Steuern und Abgaben geben sie der
Stadt die schlechtesten Noten. „Duisburg hat
erkannt, dass hohe Steuern die Unternehmen
ausbremsen. Als eine von wenigen Städten in
Nordrhein-Westfalen hat Duisburg die Gewerbesteuer
in den letzten Jahren gesenkt. Nun möchte die Stadt
auch zu einem niedrigeren, einheitlichen Hebesatz
für die Grundsteuer B für Privathaushalte und
Unternehmen zurückkehren. Dieser Schritt ist richtig
und gut. Die Entlastung ist nötig“, lobt
IHK-Präsident Schaurte-Küppers.
„Unser Ziel ist es, Planungsprozesse zu
vereinfachen, Kostenstrukturen zu optimieren und
noch mehr Flächen bereitzustellen. Der Austausch mit
der Niederrheinischen IHK ist wichtig für uns, um
bei Bedarfen und Anforderungen der Unternehmen immer
auf dem aktuellsten Stand zu sein“, erklärte
Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link.
„Die Entwicklung des Geländes rund um Wedau-Nord zu
einem Technologiezentrum ist eine riesige Chance für
unseren Wirtschaftsstandort. Hier können wir
Gewerbeflächen und gleichzeitig Zukunftsprojekte
ermöglichen – genau das also, was sich die
Unternehmen von uns wünschen. Gleichzeitig haben wir
eine aktive Wirtschaftsförderung, die Innenstadt und
Stadtteilzentren stärkt.
Neben Landesfördermitteln kommt dabei insbesondere
der städtische Anmietungsfonds zum Einsatz, mit dem
Leerstände gezielt reduziert und neue Nutzungen
ermöglicht werden. Wir sind dran!“, so
Wirtschaftsdezernent Michael Rüscher.
Die Standortanalyse basiert auf 121 Rückmeldungen
von Duisburger Unternehmen aus dem Sommer 2025.

Von links: IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan
Dietzfelbinger im Gespräch mit Wirtschaftsdezernent
Michael Rüscher, Oberbürgermeister Sören Link und
IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers. Foto:
Niederrheinische IHK
27. März:
Vereinfachter Zugang zur Ehrenamtskarte
NRW
Die landesweit gültigen Zugangsvoraussetzungen für den
Erhalt der Ehrenamtskarte NRW wurden deutlich gesenkt: Statt bislang
fünf Wochenstunden bzw. 250 Stunden im Jahr genügt künftig ein
nachgewiesener ehrenamtlicher Einsatz von vier Stunden pro Woche
bzw. 200 Stunden pro Jahr. Eine weitere positive Neuerung:
Ehrenamtliche können nun eine Aufwandsentschädigung erhalten –
sofern diese die steuerlichen Freibeträge der Ehrenamtspauschale
(960 Euro) oder der Übungsleiterpauschale (3.300 Euro) nicht
übersteigt.

Oberbürgermeister Sören Link
begrüßt die Änderungen: „Das Ehrenamt spielt in
allen gesellschaftlichen Bereichen unserer Stadt
eine wichtige Rolle. Der vereinfachte Zugang zur
Ehrenamtskarte ist deshalb ein verdientes Zeichen
der Anerkennung und Wertschätzung für die vielen
engagierten Freiwilligen.“
Neben den landesweiten Kriterien gilt auch, dass
alle Duisburgerinnen und Duisburger die Karte
beantragen können, die sich seit mindestens einem
Jahr ehrenamtlich einbringen – egal, wo sie ihr
ehrenamtliches Engagement ausüben. Inhaberinnen und
Inhaber der Ehrenamtskarte NRW oder der
Jubiläums-Ehrenamtskarte NRW können nicht nur lokale
Ermäßigungen in Duisburg nutzen, sondern profitieren
inzwischen landesweit von rund 5000 Vergünstigungen
bei Unternehmen und Einrichtungen.
Die Änderungen hatte zuletzt der Landtag NRW
verabschiedet. Weitere Informationen zur
Ehrenamtskarte:
https://duisburg.de/microsites/buergerengagement/rubrik1/ehrenamtskarte
Heimat-Preis 2026: Jetzt Kandidatinnen und
Kandidaten nominieren!
Duisburg sucht bis zum 31. Mai wieder seine
Mutmacher, Möglichmacher, Brückenbauer: Die
Kulturbetriebe der Stadt starten den Aufruf zum
„Heimat- Preis 2026“. Gesucht werden nachhaltige
Projekte, die von Menschen mit unterschiedlichen
kulturellen Hintergründen ehrenamtlich gestaltet
werden und eindrucksvoll zeigen, wie vielfältig
Heimat sein kann. Mit 15.000 Euro ausgezeichnet wird
lokales, bürgerliches Engagement, das Duisburg
lebendig zusammenhält, Orte der Begegnung schafft
und Generationen verbindet.

Fotos C Stadt Duisburg
„Wir wissen, dass es sie gibt – die vielen
engagierten Duisburgerinnen und Duisburger, die sich
leidenschaftlich für ihre Mitmenschen sowie Heimat
einsetzen. Genau diese Geschichten wollen wir
erzählen und zeigen. Der Heimat-Preis ist unsere
Einladung, hinzuschauen und nun diejenigen zu
nominieren, die unsere Stadt jeden Tag ein Stück
besser, offener und solidarischer machen“, betont
Kulturdezernentin Linda Wagner.

Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn verleiht den
Heimat-Preis an drei Einrichtungen, die sich mit
außergewöhnlichem, generationsübergreifendem Einsatz
für ein starkes und solidarisches Stadtleben
einsetzen. Neben dem KOM’MA Duisburger Kinder- und
Jugendtheater erhält sowohl der Freundes- und
Förderkreis Damwildgehege Rheinhausen e. V. als auch
die Mercator Gesellschaft e. V. Mercators Nachbarn
die begehrte Auszeichnung. Foto: Tanja Pickartz /
Stadt Duisburg
Welche Wirkung der Preis entfalten kann, zeigt ein
Blick auf ausgezeichnete Projekte des vergangenen
Jahres – wie auf das von „Mercators Nachbarn“: „Dass
die Beschäftigung mit und die Vermittlung von
Heimatwissen ein grundlegend demokratisches
Bewusstsein befördern kann, war für uns in den
vergangenen Jahren eine wertvolle, immer wieder
erlebte Erkenntnis.“

Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn verleiht den
Heimat-Preis Foto: Tanja Pickartz
Auch das Damwildgehege Rheinhausen nahm 2025 den
Heimat-Preis entgegen. Sandra Niedzwiedz, 1.
Vorsitzende, erklärte: „Wir bieten durch
ehrenamtliches Engagement für Duisburger Bürgerinnen
und Bürger ein kostenfreies Angebot und schaffen
Raum für unterschiedlichste kulturelle Begegnungen.
Der Heimat-Preis ist für uns eine sehr große
Anerkennung und Ehre für unsere engagierte
Vereinsarbeit.“
Über die Vergabe entscheidet eine Jury aus
Mitgliedern des Kulturausschusses. Bis zu drei
Preisträgerinnen und Preisträger erhalten die
Auszeichnung traditionell zum Ende des Jahres im
Opernfoyer des Theater Duisburg. Der Duisburger
Heimat-Preis ist Teil der Landesinitiative
#NRWheimatet und wird vom Ministerium für Heimat,
Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW
gefördert.
Ab sofort können Nominierungen mit schriftlicher
Begründung an die Stadt Duisburg, Kulturbetriebe,
Neckarstraße. 1, 47051 Duisburg oder per E-Mail an
kulturbuero@stadt-duisburg.de gerichtet werden.
Gerne kann das auf der Internetseite des Kulturbüros
verfügbare Formular:
https://antrag.duisburg.de/metaform/Form-
Solutions/sid/assistant/69735aedd760665d23240a70
genutzt werden. Eigenbewerbungen sind
ausgeschlossen. Für Rückfragen steht Anika Huskic
telefonisch unter (0203) 283-62188 zur Verfügung
Gesucht: Nominierungen für die Mercator-Ehrennadel
2026
Die Suche läuft: Wer soll in diesem Jahr
die Mercator-Ehrennadel erhalten? Die Kulturbetriebe
Duisburg nehmen bis zum 31. Mai wieder Nominierungen
entgegen. Mit der Mercator-Ehrennadel würdigt die
Stadt Duisburg seit mehr als zwei Jahrzehnten
besonderes ehrenamtliches Engagement in den
Bereichen Kultur, Bildung und Stadtgeschichte.
Auch 2026 werden erneut drei Persönlichkeiten oder
Institutionen ausgezeichnet, die das kulturelle
Leben der Stadt kontinuierlich und nachhaltig
prägen. Kulturdezernentin Linda Wagner hebt die
Relevanz der Würdigung hervor: „Viele Ehrenamtliche
setzen sich mit großer Leidenschaft unermüdlich für
unsere Stadtgesellschaft ein. Die
Mercator-Ehrennadel ist ein klares Zeichen: Wir
sehen dieses herausragende bürgerliche Engagement
und schätzen es sehr.“
Vorschlagsberechtigt sind Bürgerinnen und Bürger
sowie Institutionen, deren Einsatz eine stadtweite
Wirkung entfaltet – durch Projekte, Publikationen
oder besondere Initiativen in den Bereichen Kultur,
Wissenschaft, Bildung, Heimat- und Brauchtumspflege
oder Stadtgeschichte. Die eingereichten Vorschläge
sollten neben dem Namen und der Anschrift der
vorgeschlagenen Person oder Institution auch eine
aussagekräftige Darstellung der Arbeit, eine
Kurzbiografie sowie eine nachvollziehbare Begründung
enthalten. Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen.
Eine Jury, bestehend aus Mitgliedern des
Kulturausschusses, entscheidet dann über die Vergabe
der Mercator-Ehrennadel. Die Verleihung findet Ende
des Jahres im Duisburger Rathaus statt. Die
Dokumente können postalisch an folgende Adresse
gesendet werden: Stadt Duisburg, Kulturbetriebe,
Kulturbüro, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg.
Alternativ ist auch eine E-Mail möglich an:
kulturbuero@stadt-duisburg.de.
Oder eine Nominierung über das Kontaktformular:
https://antrag.duisburg.de/metaform/Form-
Solutions/sid/assistant/69735b6dd760665d23240a71 Für
Rückfragen steht Gudrun Tomberg telefonisch unter
0203 283-62264 zur Verfügung. Weitere Informationen
gibt es im Internet auf www.duisburg.de (Stichwort:
Mercator Ehrennadel).
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April
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Sprechstunde zum
Glasfaserausbau in der Bezirksverwaltung Süd
Duisburg, 1. April 2026 -
Die Stadt Duisburg bietet am Dienstag, 14. April,
von 8 bis 16 Uhr, in der Bezirksverwaltung Süd an
der Sittardsberger Allee 14 in Duisburg-Buchholz
wieder eine Sprechstunde zum Glasfaserausbau an.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich
hier rund um das Thema Breitbandausbau informieren
sowie beraten lassen.
Gigabitkoordinator
Falko König von der Stabsstelle Digitalisierung,
gibt Auskünfte zu sämtlichen Fragen rund um die
moderne Breitbandversorgung. Zur besseren Planung
und um Wartezeiten zu vermeiden, wird um vorherige
Anmeldung gebeten.
Die Buchung kann ganz
einfach über das Formular unter
https://breitband.duisburg.de vorgenommen werden
oder alternativ per E-Mail unter
breitbandausbau@stadt-duisburg.de erfolgen.
Zusätzlich zu den vor Ort angebotenen Terminen
können auch individuelle Online-Sprechstunden via
Microsoft Teams vereinbart werden. Eine
entsprechende Einladung zur persönlichen
Sprechstunde wird den Teilnehmenden dann per E-Mail
zugestellt.
Jetzt bewerben für das Aufenthaltsstipendium
2027
Duisburg, 7. April 2026 - Ab
Januar 2027 für ein Jahr in Duisburg leben und
künstlerisch arbeiten: Die Stadt Duisburg vergibt
zum neunten Mal gemeinsam mit der
Interessensgemeinschaft Duisburger Künstler das
begehrte Aufenthaltsstipendium. U40-Kulturschaffende
aus dem ganzen Bundesgebiet sind eingeladen, sich
bis zum 31. August auf ein kostenfrei gestelltes
Atelier im Stadtteil Rheinhausen zu bewerben.
Außerdem erwartet die Stipendiatin oder den
Stipendiaten für die einjährige Aufenthaltsdauer
weitere Benefits, die frei gestellt sind: Neben
einer Wohnung und einem Deutschlandticket der
Duisburger Verkehrsgesellschaft gibt es eine eigene
Ausstellung sowie eine Publikation, die die
künftigen Duisburger Arbeiten bündelt.
Lisa
Wölfel, aktuelle Stipendiatin, kann bereits auf drei
erfolgreiche Monate zurückblicken, plant mehrere
Einzelausstellungen und wurde zu einer Gruppenschau
eingeladen: „Ich wurde sehr, sehr herzlich von den
Duisburger Kunstschaffenden empfangen, und bei
Fragen ist von städtischer Seite immer jemand
ansprechbar. Das künstlerische Umfeld hier erlebe
ich als erfrischend offen und kollegial – ich finde,
das ist bei diesem Stipendium wirklich besonders
hervorzuheben und in unseren von Konkurrenz
geprägten Zeiten für das Gelingen eines
Stipendienaufenthaltes sehr bedeutsam.“

Künstlerin Lisa Wölfel ist seit Anfang Januar in
Duisburg..Sie ist die neue
Aufenthaltsstipendiatin...Bild: Ilja Höpping / Stadt
Duisburg
Wölfels Fazit: „Das
Duisburg-Stipendium bietet absolute Ruhe zum
künstlerischen Arbeiten in einem geräumigen Atelier,
viel Raum zur selbstständigen Gestaltung und eine
professionelle mediale Begleitung meiner
künstlerischen Arbeit durch das Presse- und
Social-Media-Team der Stadt.“
Duisburg
fördert Kunst sowie Kultur seit Jahrzehnten. So
stehen in der Ruhrgebietsstadt fast 40 städtische
Ateliers dauerhaft mietfrei zur Verfügung. Dabei
bringt sich die Interessensgemeinschaft Duisburger
Künstler aktiv in die lokale Kunstszene ein. Das
Aufenthaltsstipendium soll motivieren, langfristig
in Duisburg zu bleiben. Bewerben können sich
Interessierte aus den Bereichen bildende Kunst,
Fotografie, Illustration, Performance oder
Videokunst. Das Studium oder die Ausbildung muss
seit mindestens einem Jahr abgeschlossen sein.
Die Bewerbungsunterlagen sind digital bis zum
31. August 2026 an die Kulturbetriebe der Stadt
Duisburg zu richten: c.bohndorf@stadt-duisburg.de.
Im Anschluss entscheidet eine unabhängige Fachjury
über die Vergabe des Stipendiums. Interessierte
müssen begründen, warum Duisburg genau der richtige
Ort für ihre künstlerische Arbeit ist.
Wer
den Platz erhält, wird Ende Oktober bekanntgegeben.
Weitere Informationen gibt es telefonisch bei
Claudia Bohndorf im Kulturbüro unter 0203 283-62269
oder im Internet unter www.duisburg.de (Stichwort:
Aufenthaltsstipendium)
Instagram-Profil der Künstlerin Lisa Wölfel
(Aktuelle Stipendiatin):
https://www.instagram.com/lisawoelfel/
Stadtranderholung 2026:
Anmeldestart am 20. April
Duisburg, 13. April
2026 - Die Anmeldung für die beliebte
„Stadtranderholung“ des Jugendamts der Stadt
Duisburg startet am Montag, 20. April, um 9 Uhr. Die
Ferienfreizeit läuft in der zweiten Hälfte der
Sommerferien vom 10. bis zum 28. August.
Wie in den Vorjahren
erfolgt die Anmeldung über eine Online-Plattform:
Auf der Internetseite
www.duisburg.de/stadtranderholung finden
Interessierte sowohl die Übersicht über alle
Standorte als auch den direkten Link zur Anmeldung.
1500 Betreuungsplätze an insgesamt 18 Standorten
stehen in diesem Jahr zur Verfügung.
Teilnehmen können
Duisburger Schulkinder ab der abgeschlossenen 1.
Klasse bis zum vollendeten 13. Lebensjahr. Die
Anmeldung gilt jeweils für den gesamten dreiwöchigen
Zeitraum. Die tägliche Betreuungszeit ist montags
bis freitags von 8 bis 16 Uhr. Das Anmeldeportal
steht bis Freitag, 13. Juni, um 10 Uhr zur
Verfügung.
Stadtranderholung 2026:
Anmeldestart am 20. April
Duisburg, 13. April 2026
- Für ein sauberes Hochfeld braucht es mehr als
Frühlingssonne: Am Dienstag, 21. April, rücken
zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner zwischen 10
und 18 Uhr dem herumliegenden Müll mit Zangen,
Handschuhen und einer guten Portion Tatendrang zu
Leibe.
Nach dem erfolgreichen
Auftakt im vergangenen Jahr wird damit pünktlich zum
Start in die warme Jahreszeit wieder gemeinsam
angepackt. Denn viele Hochfelderinnen und Hochfelder
stört der Müll in Straßen und Grünanlagen – und
genau hier setzt die „Arbeitsgruppe Sauberes
Hochfeld“ an, die den Stadtteil zusammen mit den
Menschen vor Ort Stück für Stück aufräumen möchte.
Insgesamt 16
Einrichtungen und Gruppen haben sich mit rund 450
Teilnehmenden angemeldet und werden an verschiedenen
Orten im Quartier Müll sammeln. Wer spontan
mithelfen möchte, kann sich an neun verschiedenen
Stellen spontan anschließen. Eine Übersicht findet
sich hier: bit.ly/4tbg838.
Die Arbeitsgruppe
„Sauberes Hochfeld“ initiiert seit Anfang 2025
regelmäßig Aufräumaktionen im Quartier. Im Jahr 2025
fanden insgesamt fünf Aktionen sowie die große
stadtteilweite Aufräumaktion statt. Dies soll 2026
fortgeführt werden.
Neben dem Aufräumen an
sich geht es bei diesen Aktionen vor allem darum,
die Teilnehmenden für das Thema Sauberkeit und
Abfallvermeidung in ihrem Umfeld zu sensibilisieren
und damit langfristig zu einer reduzierten
Verschmutzung des öffentlichen Raumes beizutragen.
Unterstützt werden die Aktionen vom Verein
„Offensive für ein Sauberes Duisburg“.
Der Verein stellt das
Material zum Sammeln der Abfälle zur Verfügung und
sorgt im Anschluss für die Abholung des gesammelten
Mülls.
Rotterdams Bürgermeisterin Carola Schouten
zu Besuch im Duisburger Rathaus
Oberbürgermeister Sören Link hat am
15. April Carola Schouten, die
Bürgermeisterin der Stadt Rotterdam, im
Duisburger Rathaus empfangen. Der Besuch
knüpft an eine langjährige Verbindung
zwischen beiden Städten an, die bis in die
Nachkriegszeit zurückreicht. Ein früher
Meilenstein war der Besuch des damaligen
Rotterdamer Bürgermeisters Dr. Gerard Ewoud
van Walsum im Jahr 1954.

Oberbürgermeister Sören Link (3. v. re.)
begrüßt die Bürgermeisterin von Rotterdam,
Carola Schouten (2. v. l.) zu ihrem ersten
Besuch in Duisburg. Foto: Tanja Pickartz /
Stadt Duisburg
„Duisburg und Rotterdam verbindet bis heute
sehr viel: unsere Häfen, unsere Rolle als
bedeutende Logistikstandorte und die Frage,
wie wir industrielle Stärke zukunftsfähig
weiterentwickeln“, sagt Oberbürgermeister
Sören Link. „Gerade deshalb ist der
Austausch zwischen unseren Städten hilfreich
und sinnvoll.“ Rotterdam und Duisburg sind
in besonderer Weise mit Themen wie Logistik,
Handel, Industrie und Infrastruktur
verbunden.
Auch Fragen rund um nachhaltige Entwicklung,
Energietransformation und Wasserstoff
spielen in beiden Städten eine wichtige
Rolle. Der Besuch von Bürgermeisterin
Schouten knüpft an die langjährigen Kontakte
zwischen Rotterdam und Duisburg an und setzt
den persönlichen Austausch fort. Im
Anschluss an den Termin im Rathaus stand für
die Delegation noch ein Besuch bei der
Duisburger Hafen AG auf dem Programm.
16. April:
Stadt
Duisburg plant neue Verwaltungsstruktur der
Dezernate
Die Stadt Duisburg stellt die Weichen für
eine umfassende Neuordnung ihrer insgesamt
acht Dezernate. Der Rat der Stadt wird in
seiner kommenden Sitzung am 4. Mai über
einen neuen Dezernatsverteilungsplan sowie
die Ausschreibung von zwei
Beigeordnetenstellen beraten.
Im Verwaltungsvorstand stehen personelle
Veränderungen bevor: Die Amtszeit von Paul
Bischof, Beigeordneter für das Dezernat für
Kinder, Jugendliche, Familie und Recht,
endet Mitte dieses Jahres. Martin Linne,
Beigeordneter für das Dezernat für
Stadtentwicklung, Mobilität und Sport, tritt
zum Jahresende in den Ruhestand. Mit den
neuen Zuschnitten der Dezernate verfolgt die
Stadt Duisburg das Ziel, Aufgabenbereiche
neu und sinnvoll zu bündeln, um
Zukunftsthemen noch effektiver begegnen zu
können.
Der Bereich Wirtschaft, Planung und
Genehmigung soll im neuen Dezernat für
Wirtschaft, Stadtentwicklung, Mobilität und
Umwelt gestärkt werden. So befinden sich
jetzt auch im Dezernat für Kinder, Jugend,
Familie, Bildung und Wissenschaft alle
Bildungsthemen für Kinder, Jugendliche und
Familien unter einem Dach. Zwei zentrale
Bereiche des gesellschaftlichen Lebens
werden künftig im Dezernat für Sport und
Kultur zusammengefasst.
Auch der Bereich Sicherheit und Ordnung wird
neu aufgestellt. Im künftigen Dezernat für
Sicherheit und Ordnung, Integration, Recht
und Feuerwehr werden bislang verteilte
Zuständigkeiten organisatorisch
zusammengeführt. Die Änderungen umfassen
fast alle Geschäftsbereiche und sollen
vorbehaltlich der Zustimmung des Rates zum
1. Januar 2027 umgesetzt werden.
Gleichzeitig sollen die Besetzungsverfahren
für die oben genannten Beigeordnetenstellen
im kommenden Monat mit der Einberufung der
Findungskommissionen starten.
Voraussichtlich im September soll der Rat
über die Stellenbesetzungen zum 1. Januar
2027 entscheiden. Die neuen Zuschnitte
sollen wie folgt aussehen:
• Dezernat des Oberbürgermeisters
(Oberbürgermeister Sören Link)
• Dezernat (I) für Finanzen,
Beteiligungssteuerung und Immobilien
(Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin
Murrack)
• Dezernat (II) für Kinder, Jugend, Familie,
Bildung und Wissenschaft (NN)
• Dezernat (III) für Arbeit, Soziales und
Gesundheit (Beigeordnete Astrid Neese)
• Dezernat (IV) für Personal,
Verwaltungsmanagement, Digitalisierung und
Zentrale Services (Beigeordnete Kerstin
Wittmeier)
• Dezernat (V) für Wirtschaft,
Stadtentwicklung, Mobilität und Umwelt
(zukünftig Beigeordneter Michael Rüscher)
• Dezernat (VI) für Sport und Kultur
(Beigeordnete Linda Wagner)
• Dezernat (VII) für Sicherheit und Ordnung,
Integration, Recht und Feuerwehr (NN)
Dezernatsverteilungsplan der Stadtverwaltung
Duisburg

Amt für Personal- und
Organisationsmanagement Stand: 01.01.2027
Türkischer Botschafter zu
Besuch in Duisburg: Empfang im Rathaus und
Eintrag ins Goldene Buch
Der
Botschafter der Republik Türkei in
Deutschland, S.E. Gökhan Turan, war am
Freitag, 17. April, zu Besuch in Duisburg.
Oberbürgermeister Sören Link empfing den
Botschafter im Mercatorzimmer des Duisburger
Rathauses. Dort trug sich der Botschafter
feierlich in das Goldene Buch der Stadt
Duisburg ein und schaute sich das
historische Rathaus bei einer Führung an.
Der Besuch stand im Zeichen der
deutsch-türkischen Beziehungen sowie des
Austauschs auf kommunaler und
internationaler Ebene. Begleitet wurde er
dabei von Ali Ihsan Izbul, Generalkonsul der
Republik Türkei in Düsseldorf, sowie von
Staatssekretär Christian Wiemer, der den
Besuch nach Nordrhein- Westfalen initiiert
hatte.
Im Anschluss an den Besuch im Rathaus
besuchte die Delegation den Löschzug 530 der
Feuerwehr Duisburg im Stadtteil Homberg. Vor
Ort erhielten die Gäste Einblicke in die
Arbeit der Einsatzkräfte. Zudem stellte sich
die Hilfsorganisation ISAR Germany vor und
berichtete über ihre internationalen
Einsätze in der Katastrophenhilfe.
Gökhan Turan hat eine ganz persönliche
Verbindung zu Duisburg – die fünfte und
sechste Klasse absolvierte er am
Krupp-Gymnasium in Rheinhausen. Bereits vor
dem Besuch im Rathaus hatte der Botschafter
seine ehemalige Schule besucht, um sich mit
Schülerinnen und Schülern vor Ort
auszutauschen.

Eintrag ins Goldene Buch der Stadt, v.l.: OB
Sören Link, Botschafter Gökhan Turan und Ali
Ihsan Izbul, Generalkonsul der Republik
Türkei. Foto: Tanja Pickartz / Stadt
Duisburg
Sonntag, 19. April:
Ergebnis Ratsbürgerentscheid 19. April 2026 - Stadt Duisburg
„KölnRheinRuhr“ ist Duisburg mit weiteren 16 Städten
Teil der gemeinsamen Bewerbung um Olympische und
Paralympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044.
Ja 71,467 (72,85%) - Nein 26.504 (27,05%)
Gültig 97,71 (99,36%) - ungültig 630 (0,64%)

Duisburger Ratsbürgerentscheid:
Mehrheit stimmt für Beteiligung an Olympia-Bewerbung
Beim Ratsbürgerentscheid über eine Beteiligung der Stadt
Duisburg an der gemeinsamen Bewerbung „KölnRheinRuhr“ der Region um
Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 haben die
Abstimmungsberechtigten mehrheitlich mit Ja gestimmt. Nach dem
vorläufigen amtlichen Endergebnis entfallen auf „Ja“ 71.467 Stimmen
(72,95 %) und auf „Nein“ 26.504 Stimmen (27,05%). 630 Stimmen waren
ungültig.
Insgesamt haben sich 98.601 Duisburgerinnen und
Duisburger an der Abstimmung beteiligt. Das entspricht einer Quote
von 28,12 Prozent. Abstimmungsberechtigt waren am heutigen Stichtag
350.626 Bürgerinnen und Bürger. Die für einen bindenden
Bürgerentscheid in Städten dieser Größenordnung erforderliche
Zustimmung von mindestens zehn Prozent der Abstimmungsberechtigten
wurde damit erreicht.
Mit dem Ja beim Ratsbürgerentscheid
ist für Duisburg die Grundlage geschaffen, sich weiter an der
gemeinsamen Bewerbung von KölnRheinRuhr zu beteiligen. Der nationale
Auswahlprozess geht damit in die nächste Phase. Die Entscheidung,
mit welcher Stadt oder Region Deutschland sich um die Olympischen
und Paralympischen Spiele bewirbt, trifft der Deutsche Olympische
Sportbund (DOSB) voraussichtlich im September dieses Jahres.
Für Duisburg bedeutet das Ja zur Bewerbung, die Planungen weiter
zu vertiefen, offene Fragen zu klären und die eigene Rolle im
Gesamtkonzept weiter auszuarbeiten. Die Bewerbung um Olympische und
Paralympische Spiele der Region KölnRheinRuhr setzt auf eine breite
demokratische Legitimation durch die Bevölkerung.
Als
einzige Bewerberregion führt KölnRheinRuhr daher
Ratsbürgerentscheide in allen 17 am Konzept beteiligten Kommunen
durch. Mehr als vier Millionen Bürgerinnen und Bürger waren
aufgefordert bis zum 19.04.2026 ihre Stimme für Olympische und
Paralympische Spiele abzugeben. Informationen zu den Ergebnissen der
anderen Städte sind unter www.olympiabewerbung.nrw abrufbar.
Die Verkündung des vorläufigen Ergebnisses der Bewerbung
KölnRheinRuhr wird dort voraussichtlich ab ca. 21:00 Uhr als
Livestream zu verfolgen sein. Das endgültige amtliche Ergebnis des
Ratsbürgerentscheids wird nach Abschluss aller vorgeschriebenen
Prüfungen festgestellt.
OlympiJa: Bürger votieren mehrheitlich für Olympische und
Paralympische Spiele in der Region KölnRheinRuhr
Die Menschen in der Rhein-Ruhr-Region haben Ja zu Olympia gesagt.
Bei den Ratsbürgerentscheiden über die Ausrichtung der Olympischen
und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 in der Region
KölnRheinRuhr stimmte eine breite Mehrheit dafür.
Die wahlberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner der 17 geplanten
Austragungsstädten - im Ruhrgebiet sind das Bochum, Dortmund,
Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herten, Oberhausen und
Recklinghausen - konnten per Briefwahl darüber abstimmen, ob sie die
Bewerbung wünschen.
Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbandes Ruhr (RVR),
freut das Ergebnis: "Die starken Ergebnisse der Ratsbürgerentscheide
geben der gemeinsamen Bewerbung von KölnRheinRuhr einen kräftigen
Schub. Das Ruhrgebiet wird seine Sportbegeisterung, die vorhandene
Sport-Infrastruktur und seine Erfahrungen bei der Durchführung von
Großereignissen jetzt auf bundesweiter Ebene in die Waagschale
werfen. Wir sind bereit für olympische und paralympische Spiele in
den Städten an Rhein und Ruhr, an Emscher und Lippe, und scheuen
keinen Vergleich mit den verbliebenen Konkurrenten."
In 16 der 17 Städte fiel das Bürgervotum klar für das
Sportgroßereignis aus: In den beiden größten Städten des
Ruhrgebiets, Dortmund und Essen, stimmten 68,3 bzw. 64,3 Prozent für
eine Olympia-Bewerbung. Besonders hoch war die Zustimmungen im
Ruhrgebiet in Gelsenkirchen (74,2 Prozent), Duisburg (73 Prozent)
und Recklinghausen (72,9 Prozent).
In Herten gab es ebenfalls eine Mehrheit, das notwendige Quorum der
Bürgerbeteiligung wurde jedoch verfehlt. Herten ist damit nicht mehr
Teil der Bewerbung.
Die Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für
eine deutsche Bewerberstadt fällt Ende September. Zu den
innerdeutschen Konkurrenten von KölnRheinRuhr gehören die Städte
Berlin, Hamburg und München. idr
20. April:
Nachfolge gesucht: Schauspiel-Intendant Michael
Steindl verlässt Theater Duisburg
Er hat das Theater Duisburg maßgeblich geprägt: Zum Ende
der Spielzeit 2026/27 wird Schauspiel-Intendant
Michael Steindl auf eigenen Wunsch nach mehr als
zwei Jahrzehnten seine Tätigkeit beenden. Die Suche
nach einer Nachfolge läuft.
Steindl ist seit 2004 für das Sprechtheater-Angebot
am Haus verantwortlich und hat dieses mit seiner
starken Expertise inhaltlich sowie strukturell
erfolgreich zu dem gemacht, was es ist.
Ausschlaggebend war hierbei die frühe Gründung von
„Spieltrieb – Jugendclub im Theater Duisburg“: Mit
diesem Angebot setzte er schon Anfang der
Jahrtausendwende einen wichtigen Impuls für die
kulturelle Teilhabe junger Menschen und für die
nachhaltige Nachwuchsarbeit im Stadttheater.

Schauspiel-Intendant Michael Steindl verlässt zum
Ende der Spielzeit 2026/2027 das Theater Duisburg
„Mir ist es gelungen, den bis dahin bestehenden
Gastspielbetrieb zu einer echten Sparte mit einem
eigenen Programm und Profil zu entwickeln“, ordnet
Steindl ein.
Der Erfolg fußt maßgeblich auf hohem persönlichem
Engagement: „Das hat Spuren hinterlassen. In der
gegenwärtigen Form ist meine Geschichte am Theater
Duisburg auserzählt“, erklärt er. „Deshalb habe ich
beschlossen, mein Amt als Schauspiel-Intendant im
Juli 2027 niederzulegen.“
Kulturdezernentin Linda Wagner bedauert die
Entscheidung und würdigt Steindls langjähriges
Engagement: „Michael Steindl hat das Schauspiel im
Theater Duisburg mit großer Leidenschaft, viel
Ausdauer und künstlerischer Überzeugungskraft
geprägt. Für diese herausragende Arbeit und seinen
unermüdlichen Einsatz gilt ihm unser großer Dank.“
Um einen möglichst reibungslosen Übergang zu
gewährleisten, wird die Position der
Schauspiel-Intendanz bereits jetzt ausgeschrieben.
„Ziel ist es, ausreichend Zeit für eine sorgfältige
Auswahl der Nachfolge und eine geordnete Übergabe
der Aufgaben zu schaffen“, berichtet Theater-
Verwaltungsleiterin Antonina Silberkuhl:
„Mit der frühzeitigen Ausschreibung wollen wir den
kontinuierlichen Erfolg unseres Hauses sichern. Wir
sind offen für neue Impulse und Wege. Gleichzeitig
eröffnet eine zügige Einstellung die Chance einer
intensiven Einarbeitung durch Michael Steindl.“
Steindl wird seine Tätigkeit bis
zum Ende der Spielzeit 2026/2027 weiterhin in vollem
Umfang wahrnehmen und die laufenden künstlerischen
Projekte verantworten. Bis dahin bleibt er eine
zentrale prägende Stimme am Theater Duisburg.
22. April:
Philipp Pimpl ist neuer
Bezirksdienstmitarbeiter für Duisburg-Mitte
Der Bezirksdienst beim Städtischen Außendienst des
Bürger- und Ordnungsamtes hat weitere Verstärkung
bekommen. Philipp Pimpl ist ab sofort im Bezirk
Duisburg-Mitte für die Stadtteile Hochfeld,
Kaßlerfeld, Neuenkamp, Neudorf, Duissern, Altstadt
und Wanheimerort zuständig. Der 37-Jährige freut
sich darauf, mit Bürgerinnen und Bürgern,
Gewerbetreibenden, Vereinen und anderen lokalen
Einrichtungen in engen Kontakt zu treten.

Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
„Mein Ziel ist es, als verlässlicher Ansprechpartner wahrgenommen zu
werden und das Vertrauen in das Bürger- und
Ordnungsamt weiter zu stärken. Ich möchte Probleme
direkt vor Ort angehen und gemeinsam mit den
Menschen nach Lösungen suchen.“ Im seinem Bezirk
leben mehr als 110.000 Menschen (Stand: 31.12.2025)
auf circa 35 Quadratkilometern. Pimpl schätzt an
seinem Einsatzgebiet die „besondere Mischung aus
urbaner Lebendigkeit, historischen Spuren und
Naherholungsgebieten. Der Kontrast aus Industrie,
Grünflächen und kultureller Vielfalt macht sie
authentisch ruhrgebiets-typisch. Auch die gute
Nahversorgung, vielseitigen Freizeitangebote und
kulturellen Möglichkeiten tragen zur Lebensqualität
bei.“
Überhaupt mag der neue Bezirksdienstler „die
ehrliche und offene Art der Duisburgerinnen und
Duisburger“ sowie „den spannenden Kontrast zwischen
Industrie und Natur – mit den vielen Seen, dem Rhein
und der Ruhr“. Philipp Pimpl begann seine Laufbahn
mit einer Ausbildung zum Tierpfleger, schulte dann
zum Verwaltungsfachangestellten für den kommunalen
Ordnungsdienst um.
Von 2020 bis 2026 war er beim Städtischen Außendienst beim Bürger- und
Ordnungsamt tätig. In seiner Freizeit ist er am
liebsten mit seiner Familie und seinen Hunden
unterwegs. Der städtische Bezirksdienst Die neuen
Bezirksdienstmitarbeitenden sind täglich
weitestgehend zu Fuß und uniformiert in den
Stadtteilen unterwegs, um aktiv auf Bürgerinnen und
Bürger sowie Vereine und Gewerbetreibende zuzugehen.
Zukünftig sollen in allen Stadtbezirken je zwei
Bezirksdienstmitarbeitende tätig sein. Im jeweiligen
Stadtbezirk ist auch geplant, regelmäßig Mobile
Wachen, beispielsweise auf verschiedenen
Wochenmärkten, sowie Infostände auf Stadtfesten
anzubieten. Bürgerinnen und Bürger können dort
Fragen und Anregungen loswerden. Außerdem soll die
bestehende Ordnungspartnerschaft durch gemeinsame
Streifgänge mit den Bezirksbeamten der Polizei
ausgebaut werden.
Philipp Pimpl kann – genau wie seine Kolleginnen und
Kollegen vom Bezirksdienst – jederzeit in den
Stadtbezirken angesprochen werden. Kontakt mit dem
Bezirksdienst ist auch per E-Mail an
sad@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203
283-3900 über die Führungs- und Koordinierungsstelle
des Bürger- und Ordnungsamtes möglich Weitere
Informationen online unter
www.duisburg.de/bezirksdienst.
Wirtschaftsbetriebe starten Gießplattform
„DU gießt“ für Straßenbäume
Zum Tag des Baumes am 25. April rufen die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg die Bürgerinnen und
Bürger dazu auf, sich an der Bewässerung von
Straßenbäumen zu beteiligen. Dafür haben sie die
neue Onlineplattform „DU gießt“ gestartet. Unter
www.du-giesst.de können Nutzerinnen und Nutzer
Straßenbäume im Stadtgebiet finden, Informationen zu
Standort, Baumart und Wasserbedarf abrufen sowie
eigene Gießaktionen dokumentieren.
Auf der Gießplattform sind rund 50.000 Straßenbäume
in Duisburg erfasst. Bürgerinnen und Bürger können
einzelne Bäume als Favoriten markieren, eine
Patenschaft übernehmen und eintragen, wie viel
Wasser sie bereits gegossen haben. So wird sichtbar,
an welchen Standorten bereits gegossen wurde und wo
weiterer Bedarf besteht. Hintergrund der Aktion sind
die zunehmenden Belastungen durch heiße und trockene
Sommer. Straßenbäume leisten einen wichtigen Beitrag
für das Stadtklima: Sie spenden Schatten, filtern
Schadstoffe aus der Luft und bieten Lebensraum für
Tiere.

"DU gießt" - Copyright: WBD / Adrian Chodkowski
„Mit ,DU gießt‘ möchten wir die Duisburgerinnen und
Duisburger dabei unterstützen, sich direkt vor der
eigenen Haustür für den Erhalt von Straßenbäumen
einzusetzen. Schon einzelne Gießaktionen können
helfen, insbesondere in trockenen Phasen“, sagt
Meryem Schöck, aus den Bereich Urbane Innovationen
bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg.
Neben der Kartenfunktion bietet die Plattform auch
Informationen und Statistiken, etwa zur
Artenvielfalt, zur Zahl der Straßenbäume und zur
bisherigen Gießbilanz. Perspektivisch sollen zudem
Standorte von Wasserkanistern ergänzt werden, die im
Laufe des Jahres im Stadtgebiet aufgestellt werden.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich ab
sofort unter www.du-giesst.de über Straßenbäume in
ihrer Nachbarschaft informieren, Gießaktionen
eintragen und so aktiv zum Erhalt des Duisburger
Stadtgrüns beitragen.
22. April:
Bärbel Bas: Acht Millionen Euro vom Bund für
neue Sporthalle an der Krefelder Straße
Der Bund investiert kräftig in die
Sportinfrastruktur in Duisburg: Für den Ersatzneubau
der Sporthalle an der Krefelder Straße stellt er
rund acht Millionen Euro aus dem Bundesprogramm
"Sanierung kommunaler Sportstätten" zur Verfügung.
"Die Sporthalle an der Krefelder Straße ist ein
wichtiger Ort für Schul- und Vereinssport in
Rheinhausen und darüber hinaus. Dass der Bund den
Ersatzneubau mit acht Millionen Euro unterstützt,
ist ein wichtiger Erfolg für den Sport in Duisburg",
erklärt die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete
Bärbel Bas.

© Foto F. Pinjo / BMAS
Die bestehende Sporthalle aus dem Jahr 1971 weist
einen erheblichen baulichen und technischen
Sanierungsbedarf auf. Weder die energetische
Qualität noch die haustechnischen Anlagen
entsprechen heutigen Anforderungen. Eine umfassende
Sanierung wurde geprüft, ist jedoch nicht
wirtschaftlich umsetzbar.
Der Neubau umfasst eine barrierearme und
energieeffiziente Sporthalle mit Tribüne für rund
1.200 Zuschauerinnen und Zuschauer sowie zeitgemäße
Umkleide-, Funktions- und Technikräume. Die Halle
wird künftig von Schulen und Vereinen genutzt und
stärkt damit die Sportinfrastruktur in Duisburg
langfristig. "Mit dem Ersatzneubau schaffen wir eine
moderne Sportstätte, die den heutigen Anforderungen
gerecht wird und die Bedingungen für Schulen und
Vereine spürbar verbessert.
Gleichzeitig entsteht ein Ort für Begegnung und
Teilhabe, der Menschen unterschiedlicher
Altersgruppen zusammenbringt und auch Raum für
größere Sportveranstaltungen bietet. Ich freue mich
sehr, dass es gelungen ist, diese wichtigen
Fördermittel nach Duisburg zu holen", so Bas.
Aus dem Bundeshaushalt 2025 stehen für das Programm
"Sanierung kommunaler Sportstätten" insgesamt 333
Millionen Euro zur Verfügung. "Damit unterstützen
wir Städte und Gemeinden gezielt bei wichtigen
Investitionen und stärken die Sportinfrastruktur vor
Ort. Das sind die ersten Mittel, die im Rahmen der
sogenannten ,Sportmilliarde' eingesetzt werden
können", erklärt Bas abschließend.
Neuer Betriebsleiter übernimmt bei DuisburgSport
Der diplomierte Sportwissenschaftler
Johannes Michels übernimmt ab 11. Mai die Leitung
von DuisburgSport. Vorbehaltlich der Zustimmung des
Rates der Stadt Duisburg, der am 4. Mai tagt, folgt
der 45-Jährige auf Jürgen Dietz, welcher in den
Ruhestand getreten ist.

„Mit Johannes Michels übernimmt ein ausgewiesener
Sportfachmann die Leitung von DuisburgSport. Mit
seiner Erfahrung und fachlichen Kompetenz wird
Johannes Michels, zusammen mit dem Team von
DuisburgSport, wertvolle Impulse für die
Weiterentwicklung der Duisburger Sportlandschaft
setzen. Ich danke Jürgen Dietz für seine
langjährige, erfolgreiche Arbeit bei der Etablierung
der Sportstadt Duisburg sowohl auf nationaler als
auch internationaler Ebene“, so Sportdezernent
Martin Linne.
Sein Studium mit dem Schwerpunkt Ökonomie und
Management absolvierte
der gebürtige Duisburger an der Deutschen
Sporthochschule Köln im Jahr 2007. Bis 2011 war er
als Projektleiter beim Mülheimer Stadtsportbund
tätig und anschließend 15 Jahre bei der Stadt
Mülheim in den Koordinierungsstellen Trendsport und
Sportentwicklungsplanung tätig.
Seit Mitte 2024 ist Johannes Michels als Leiter des
Bereichs für Sportförderung, Sportstätten und
Schulsportreferat bei DuisburgSport tätig. In dieser
Funktion trägt er nicht nur die operative
Verantwortung für die städtischen Sportstätten,
sondern gestaltet darüber hinaus die strategische
Ausrichtung Duisburgs als Sportstadt mit.
23. April:
Netzwerk IGA 2027: Wirtschaft will profitieren -
„Alles so schön grün hier!“
Das hören die Menschen an Rhein und Ruhr
oft von Besuchern. 2027 kommt die Internationale
Gartenausstellung (IGA) in die Region und wird
diesen Wow-Effekt verstärken. Diese Frische-Kur für
das Image tut der grünen Metropole gut. In Duisburg
bündeln die Niederrheinische IHK, die IGA gGmbH, die
Stadt Duisburg und die Wirtschaftsbetriebe Duisburg
ihre Kräfte in einem neu gegründeten
Partnernetzwerk.
Unter dem Motto „Gemeinsam bringen wir Duisburg zum
Blühen“ fand der Auftakt statt. Unternehmen,
Organisationen und Politikvertreter vereinbarten
ihre Zusammenarbeit. Blühende Parks, saftige Wiesen,
Radwege oder Bienenhotels im öffentlichen Raum –
eine grüne Region hat viele Facetten. Das Ruhrgebiet
mit seiner industriellen Prägung ist das ideale
Experimentierfeld. Die IGA bringt neue Impulse in
die Städte – für Bürger, Unternehmen und Investoren.
Werner Schaurte-Küppers, Präsident der
Niederrheinischen IHK, betont die Bedeutung der
Ausstellung für die Wirtschaft: „Dass die IGA in
Duisburg und im Ruhrgebiet stattfindet, freut mich
sehr. Sie kann uns über Stadt- und Landesgrenzen als
innovativen, grünen Wirtschaftsstandort bekannt
machen. Für Handel, Gastronomie und Hotellerie ist
das eine Chance, die wir nutzen wollen. Mit unserem
Netzwerk setzen wir ein Zeichen: für eine moderne
und klimafreundliche Region und Wirtschaft“.
Engagierte Partner setzen starkes Signal Mit ihrer
Absichtserklärung zeigen die Akteure: Duisburg und
der Niederrhein gehen die IGA 2027 engagiert an.
Oberbürgermeister Sören Link macht deutlich: „Die
Internationale Gartenbauausstellung 2027 ist für
Duisburg eine großartige Chance, unsere Stadt noch
lebenswerter und zukunftsfähiger zu gestalten. Denn
die IGA ist nicht nur ein temporäres Event – sie
setzt Impulse für nachhaltige Stadtentwicklung und
hinterlässt mit dem neugestalteten Rheinpark eine
grüne Oase, die unseren Bürgerinnen und Bürgern weit
über 2027 hinaus zugutekommt.“
Hanspeter Faas, Sprecher der Geschäftsführung der
IGA 2027 Ruhrgebiet, ist sich sicher: „Die IGA 2027
ist weit mehr als eine Gartenausstellung – sie ist
ein Zukunftsprojekt und ein wichtiger Standortfaktor
für die ganze Region. Sie schafft Aufmerksamkeit
weit über das Ruhrgebiet hinaus und bietet die
Chance, die wirtschaftlichen Stärken der Region mit
Themen wie Nachhaltigkeit, Innovation und
Lebensqualität zu verbinden. Dass sich in Duisburg
und am Niederrhein Wirtschaft, Stadt und starke
Partner so früh und so entschlossen vernetzen,
zeigt, welches Potenzial in dieser Zusammenarbeit
steckt. Gemeinsam machen wir sichtbar, wie aus Ideen
echte Impulse für Lebensqualität,
Standortattraktivität und wirtschaftliche
Entwicklung entstehen.“
Die Auftaktveranstaltung des Partnernetzwerks fiel
mit dem Verkaufs-Start der Dauerkarten der IGA 2027
zusammen. Dieser wurde im Anschluss im Rheinpark
Duisburg im Rahmen eines Baustellenfestes gefeiert.
BU: Die Mitglieder des neu gegründeten
IGA-Partnernetzwerks Duisburg-Niederrhein freuen
sich auf die Zusammenarbeit.

Vordere Reihe, von links: Duisburgs
Oberbürgermeister Sören Link, IHK-Präsident Werner
Schaurte-Küppers, Unternehmerin Susanne Schmitz,
Sebastian Beck (Vorstand der Wirtschaftsbetriebe
Duisburg) und Hanspeter Faas (Sprecher der
Geschäftsführung der IGA 2027 Ruhrgebiet). Foto:
Niederrheinische IHK/Eugen Shkolnikov
Wirtschaftsflächengipfel.Ruhr
2026 setzt wichtiges Signal für Wachstum
„Wir müssen raus aus der
Flächenfalle!” Gewerbeflächennot gefährdet
wirtschaftliche Zukunft des Ruhrgebiets
Die Gewerbeflächennot wird zunehmend zum
Bremsschuh der wirtschaftlichen Entwicklung im
Ruhrgebiet, warnen die zentralen Wirtschaftsverbände der
Region. Gemeinsam fordern sie auf dem erstmals
ausgerichteten Wirtschaftsflächengipfel.Ruhr konkrete
Maßnahmen zur Förderung und zur Entbürokratisierung. Die
Versorgung des Ruhrgebiets mit entwicklungsfähigen
Wirtschaftsflächen ist eine der entscheidenden
Zukunftsfragen für Industrie, Mittelstand und Handwerk in
der Region, betonten Kammern und Wirtschaftsförderungen
auf dem Wirtschaftsflächengipfel.Ruhr 2026 am 22. April
in Dortmund.
Zitat Dr. Stefan Dietzfelbinger: „Bei uns in Duisburg
haben wir kaum sofort verfügbare Gewerbeflächen – vor
allem nicht in größerem Umfang. Investitionen von außen
sind so nicht möglich. In den Kreisen Wesel und Kleve
sieht es etwas besser aus, aber auch dort kann die
Nachfrage kaum bedient werden. Wer Wachstum,
Beschäftigung und Wohlstand fördern will, muss
Gewerbeflächen bereitstellen. Und zwar so, dass sich
Unternehmen von einem Tag auf den anderen hier ansiedeln
können. Das ist gerade angesichts der schwierigen
Wirtschaftslage wichtiger denn je“.
„Wir müssen raus aus der Flächenfälle. Wir brauchen
unbedingt eine vorausschauende Flächenpolitik, damit sich
Betriebe ansiedeln und wachsen können”, betonte Stefan
Schreiber, Hauptgeschäftsführer der aktuell im Ruhrgebiet
federführenden IHK zu Dortmund. „Gewerbeflächen sind seit
Jahren die Jobmotoren im Ruhrgebiet, hier entsteht ein
Großteil der neuen Arbeitsplätze. Umso dramatischer ist
es, dass wir aktuell nur noch 468 Hektar restriktionsfrei
vermarkten können. Das ist der Flächenverbrauch für
gerade mal zweieinhalb Jahre“, sagte Jörg Kemna,
Geschäftsführer der Business Metropole Ruhr GmbH. „Allen
muss klar sein: Flächenentwicklung passiert nicht von
heute auf morgen. Wenn wir heute die Weichen stellen,
haben wir erst in einigen Jahren neue Flächenangebote für
Unternehmen.“
Die Wirtschaftsförderungen, die Ruhr-IHKs sowie die
Handwerkskammern und Kreishandwerkerschaften an der Ruhr
hatten mehr als 140 hochkarätige Gäste aus Politik,
Verwaltung und Wirtschaft zum Gipfel auf dem Wilopark,
Hauptsitz des weltweit tätigen Wassertechnologiekonzerns
Wilo, eingeladen, darunter die stellvertretende
NRW-Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin Mona
Neubaur, Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti
und RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin.
In ihrem Impulsvortrag betonte Ministerin Neubaur: „Im
Ruhrgebiet nehmen die Menschen ihre Zukunft in die Hand –
pragmatisch, bodenständig und mit echtem
Gestaltungsanspruch. Um industrielle Stärke zu sichern
und technologischen Vorsprung zu ermöglichen, brauchen
Unternehmen Platz – Platz, um zu investieren, zu
produzieren und Innovationen umzusetzen.
Gemeinsam
schaffen wir passende Wirtschaftsflächen. Als Land
fördern wir die Instandsetzung von Brachflächen – so
entsteht wichtiger Raum für nachhaltige Ansiedlungen,
gute Arbeitsplätze und neue Chancen.“ Das geschehe im
Zuge der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der
regionalen Wirtschaftsstruktur“.
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Solardachpflicht – Stadtwerke begleiten Eigentümer beim
Umstieg auf Eigenstrom
Seit dem 1. Januar 2026 gilt in Nordrhein-Westfalen
eine neue gesetzliche Vorgabe: Bei umfassenden
Dachsanierungen von Wohngebäuden müssen Photovoltaikanlagen
installiert werden. Damit wird die bereits für Neubauten
eingeführte Solardachpflicht konsequent auf den
Gebäudebestand ausgeweitet. Ziel ist es, die Nutzung von
Solarenergie flächendeckend auszubauen und die Energiewende
direkt auf den Dächern voranzutreiben.
Die Stadtwerke Duisburg unterstützen Immobilienbesitzerinnen
und -besitzer beim Einstieg in die Eigenstromproduktion. Von
der Planung der Anlage bis zur Nutzung der ersten selbst
produzierten Kilowattstunde (kWh).
Die gesetzliche Regelung greift immer dann, wenn die
Dachhaut eines Gebäudes vollständig erneuert wird. In diesem
Fall sind Eigentümer verpflichtet, geeignete Dachflächen für
die Stromerzeugung mit Photovoltaik zu nutzen. Mit der neuen
Vorgabe wird die Nutzung von Solarenergie bei
Sanierungsmaßnahmen zum Regelfall. Für Eigentümerinnen und
Eigentümer bedeutet dies, dass energetische Modernisierung
und Stromerzeugung künftig gemeinsam geplant werden sollten.
Die Solardachpflicht bringt dabei eine Reihe Vorteile für
Eigentümerinnen und Eigentümer mit sich. Durch die
Installation einer PV-Anlage verringert sich die
Abhängigkeit von schwankenden Energiepreisen, denn durch den
Eigenverbrauch des auf dem Dach erzeugten Stroms sinken die
Stromkosten nachhaltig. Die Investition in eine PV-Anlage
rechnet sich zumeist schon nach wenigen Jahren.
Gleichzeitig steigert eine PV-Anlage den Wert der Immobilie
und Eigentümerinnen und Eigentümer leisten einen wichtigen
Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele. Zugleich bleibt
die Regelung praxisnah: Die Pflicht gilt nur bei
vollständiger Dachsanierung – kleinere Reparaturen sind
ausgenommen. Auch technische oder wirtschaftliche Gründe
können im Einzelfall zu Ausnahmen führen.
Bundesregierung erwägt Ende der Einspeisevergütung
Zusätzliche Dynamik erhält das Thema durch die aktuelle
energiepolitische Diskussion auf Bundesebene.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat
angekündigt, die Einspeisevergütung für Solarstrom
perspektivisch auf den Prüfstand zu stellen. Für
Eigentümerinnen und Eigentümer bedeutet dies: Wer heute in
eine Photovoltaikanlage investiert, kann sich noch die
aktuell gültigen Vergütungssätze für eingespeisten Strom
sichern.
Künftige Änderungen könnten die wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen deutlich verändern. Vor diesem
Hintergrund gewinnt eine zeitnahe Umsetzung von
Dachsanierungen und Photovoltaik-Projekten
zusätzlich an Bedeutung – insbesondere für
diejenigen, die langfristig von stabilen Erlösen
durch eine Einspeisevergütung profitieren möchten.
Stadtwerke haben PV-Aktion weiter verlängert
Die Solardachpflicht macht Photovoltaik zunehmend
zum festen Bestandteil moderner Gebäude. Wer
frühzeitig plant, kann nicht nur gesetzliche
Anforderungen erfüllen, sondern auch langfristig von
sinkenden Energiekosten und höherer Unabhängigkeit
profitieren. Neben der Umsetzung der gesetzlichen
Vorgaben unterstützen die Stadtwerke Duisburg alle
Bürgerinnen und Bürger umfassend beim Einstieg in
die Eigenstromerzeugung – unabhängig davon, ob eine
Verpflichtung besteht oder nicht.
Weiterhin gilt daher die PV-Aktion der Stadtwerke
Duisburg, bei der es jedes 5. Modul einer neuen
Anlage bis 24,99 kWp geschenkt gibt. Um das Thema
Photovoltaik für Kundinnen und Kunden übersichtlich
und einfach zu gestalten, haben die Stadtwerke
Standardpakete geschnürt: Ein XL-Solarpaket mit
einer Leistung von 10,25 kWp gibt es inklusive
Wechselrichter, Unterkonstruktion, Montage und
elektronischer Inbetriebnahme bereits für unter
13.000 Euro.
Alle Infos zum Thema Photovoltaik haben die
Stadtwerke auf ihrer Internetseite
www.swdu.de/pv-aktion zusammengestellt. Eine erste
Kalkulation ist live auf der Website oder per
Telefon (0203/604-1111) möglich. Bereits nach zwei
bis drei Tagen findet ein erster Beratungstermin
statt. Nach Bauplanung und Terminabstimmung vergehen
in der Regel nur wenige Wochen bis zur ersten
nutzbaren Kilowattstunde.
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