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Einschränkungen "zwischen den Jahren"
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Gesetzliche Änderungen 2026 + + +
Unterstützungsangebote für wohnungslose
Menschen vor Kälte
Duisburg, 7. Januar 2026 - Angesichts der aktuellen
Wetterlage weist die Stadt Duisburg nochmals auf die
Hilfsangebote für obdachlose Menschen hin. Hier
steht ein eng verzahntes Hilfesystem bereit, welches
von der Stadtverwaltung, dem Diakoniewerk Duisburg
sowie dem Verein „Gemeinsam gegen Kälte Duisburg“
getragen wird.
Dieses Bündnis stellt sicher, dass niemand schutzlos
den Herausforderungen des Winters ausgeliefert sein
muss. Ansprechpartner für alle Betroffenen ist
werktags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr die „Zentrale
Anlauf-, Beratungs- und Vermittlungsstelle“ (ZABV)
der Diakoniewerk Duisburg GmbH an der Beekstraße 45
in der Duisburger Innenstadt.
Weitergehende Informationen gibt es sowohl
persönlich als auch telefonisch bei der ZABV
(0203/9313100), der Notübernachtungsstelle für
Männer (0203/992990) oder der Notübernachtungsstelle
für Frauen (0203/609680). Für Männer befindet sich
diese im Wolfgang-Eigemann-Haus an der Ruhrorter
Straße 124-126 in Duisburg- Kaßlerfeld und für
Frauen an der Paul-Rücker-Str. 52 in
Duisburg-Neuenkamp.
Unabhängig von Wetterlage oder Tageszeit erhalten
hilfesuchende Personen jederzeit Zugang zu sicheren
Übernachtungsmöglichkeiten. Die Einrichtungen bieten
nicht nur einen Schlafplatz, sondern auch eine
Anlaufstelle für weiterführende Unterstützung und
Beratung. Für Personen, die diese Hilfeangebote
nicht annehmen möchten, steht eine
witterungsgeschützte Rückzugsmöglichkeit vor allem
für die Nachtstunden am Hauptbahnhof
(Ostseite/Mülheimer Straße/Ecke Neudorfer Straße)
mit der geöffneten U-Bahn-Station durch die DVG zur
Verfügung.
Hinweise auf obdachlose Personen nimmt die
Fachstelle für Wohnungsnotfälle unter den Rufnummern
0203/283-985035, 0203/283-984964 oder über
Call-Duisburg 0203/94000 entgegen. Insbesondere in
der kalten Jahreszeit intensivieren die engagierten
Vereine „Helfer vonne Platte e.V.“,
„Herzenswärme-Duisburg e. V.“ und „Help for Homeless
e. V.“ ihre Präsenz im Stadtgebiet.
Mit großem Einsatz und menschlicher Zuwendung
kümmern sie sich um obdachlose Menschen und leisten
wertvolle Hilfe direkt vor Ort. Auch der Verein
„Gemeinsam gegen Kälte Duisburg e. V.“ setzt die
aufsuchende Hilfe mit seinem Betreuungsmobil fort.
Der Verein bietet warme Getränke und Mahlzeiten an.
Darüber hinaus sind Kleidung, Schlafsäcke und
Hygieneartikel mit dabei, um den Grundbedürfnissen
der Menschen gerecht zu werden.
Das Diakoniewerk hält ebenfalls Hilfen mit einem
differenzierten Angebot für Wohnungslose und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen vor. Die
Angebote der Wohnungslosenhilfe sind genau
aufeinander abgestimmt und ermöglichen es den
Betroffenen, einen Weg aus der Wohnungslosigkeit zu
finden.
Alle Partner haben im Rahmen der Winterhilfe 2025
des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales
des Landes Nordrhein-Westfalen Mittel beantragt, um
obdachlose Menschen in der kalten Jahreszeit gezielt
und wirksam zu unterstützen.
Beliebteste Vornamen, Geburtsbeurkundungen und
Eheschließungen: Zahlen und Daten des Standesamtes
der Stadt Duisburg aus dem Jahr 2025
Duisburg, 6. Januar 2926 -
Das Standesamt der Stadt Duisburg hat die
wichtigsten Zahlen aus dem Jahr 2025 rund um die
beliebtesten Vornamen für Neugeborene,
Geburtsbeurkundungen und Eheschließungen
zusammengefasst: „Marie“ bei den Mädchen sowie
„Noah“ bei den Jungen waren im vergangenen Jahr die
Vornamen, die Duisburger Eltern für ihre Kinder am
häufigsten auswählten.
2024 teilten sich bei den Mädchen die Namen „Emma“
und „Lina“ den ersten Platz, bei den Jungen war es
schon damals „Noah“. Insgesamt 1206 Neugeborene
haben 2025 zwei Vornamen erhalten, 58 sogar drei.
Kinder, die mehr als drei Vornamen erhalten haben,
registrierte das Standesamt insgesamt fünf Mal.
Die beliebtesten Vornamen 2025:

Geburtsbeurkundungen
Das Standesamt hat im vergangenen Jahr insgesamt
3650 Geburten beurkundet. Davon 1.710 Mädchen und
1.940 Jungen. Damit ist die Zahl im Vergleich zum
Vorjahr etwas gesunken: 2024 lag sie noch bei 3929
Geburten (2.020 Mädchen und 1.909 Jungen).
Eheschließungen
In den drei Standesämtern in Duisburg haben die
Standesbeamtinnen und - beamten 2025 insgesamt 1.304
Ehen geschlossen. Darunter 37 zwischen
gleichgeschlechtlichen Ehepartnern. 15-mal gaben
sich Männerpaare das Jawort, 22-mal gingen
Frauenpaare den Bund der Ehe ein. Damit ist die Zahl
der Eheschließungen im Vergleich zum Vorjahr
gestiegen: 2024 registrierten die Ämter insgesamt
1.248 Ehen, davon 46 zwischen gleichgeschlechtlichen
Paaren. Erstellt von Diego Tenore
7. Januar:
Glücksbringer zu Gast im Rathaus: Oberbürgermeister
Sören Link empfing Bezirksschornsteinfeger
Es ist eine schöne Tradition zum Jahresbeginn: der
Besuch der Duisburger Bezirksschornsteinfeger im
Rathaus am Burgplatz. 26 Schornsteinfeger kamen
heute Mittag im klassischen schwarzen Kehranzug im
Mercatorzimmer zusammen, um der Stadt und ihren
Repräsentanten viel Glück und alles Gute für das
Jahr 2026 zu wünschen.
Oberbürgermeister Sören Link empfing die Handwerker
um den Kreisvorsitzenden Heinz Frütel gemeinsam mit
den Bürgermeisterinnen Edeltraud Klabuhn und Sylvia
Linn, den Landtagsabgeordneten Sarah Philipp und
Frank Börner sowie Mitgliedern des Duisburger
Stadtrats.

Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg
Die Anwesenden verabschiedeten zudem mit großem Dank
Bezirksschornsteinfegermeister Dietmar Bartemes nach
48 Dienstjahren – 26 davon in Duisburg zuletzt in
Walsum – offiziell in den wohlverdienten Ruhestand.
Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger sind aber
natürlich weit mehr als Glücksbringer. Sie leisten
einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit und zum
Brandschutz in Gebäuden.

Das Berufsbild hat sich im Laufe der Zeit deutlich
gewandelt und präsentiert sich moderner denn je:
Neben dem Kehren von Kaminen sowie der Reinigung und
Wartung von Lüftungsanlagen sind sie inzwischen auch
als Energieberater und Energiedienstleister gefragt.
Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks
besteht aus 16 Landesinnungsverbänden, 7600
Innungsbetrieben und 51 Schornsteinfegerinnungen mit
insgesamt rund 20.000 Beschäftigten sowie 2200
Auszubildenden. In Duisburg sind derzeit 28
bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger tätig.
Historisches Zentrum Duisburg: Neuigkeiten
zur Stadtgeschichte nun auch per Newsletter
Das Historische Zentrum Duisburg, welches die am
Innenhafen ansässigen Institutionen Stadtarchiv,
Kultur- und Stadthistorisches Museum sowie das
Zentrum für Erinnerungskultur umfasst, bietet ab
sofort die Möglichkeit, Neuigkeiten und aktuelle
Informationen aus den drei Bereichen nun auch als
Newsletter zu erhalten.
Gemeinsam widmen sich die Institutionen der
Bewahrung und Vermittlung der Geschichte Duisburgs
und seiner kulturellen und gesellschaftlichen
Entwicklung. Der Newsletter informiert einmal
monatlich daher nicht nur über aktuelle
Ausstellungen, sondern bietet auch spannende
Einblicke in die Stadtgeschichte und macht auf
besondere Veranstaltungen aufmerksam.
„Mit diesem Schritt möchten wir unsere
Kommunikationswege modernisieren und die Duisburger
sowie alle geschichtsinteressierten Menschen noch
direkter ansprechen“, betont Dr. Susanne Sommer,
Direktorin des Kultur- und Stadthistorischen
Museums. Dr. Andreas Pilger, Leiter des Stadtarchivs
Duisburg, ergänzt: „Wir freuen uns, mit unserem
neuen Newsletter ein weiteres digitales Angebot zu
schaffen, das es unseren Besuchern ermöglicht,
jederzeit auf dem Laufenden zu bleiben und die
vielseitige Geschichte unserer Stadt zu entdecken.“
Die Anmeldung ist kostenlos und datenschutzkonform.
Interessierte können sich über die Internetseite des
Historischen Zentrums Duisburg unter
www.historischeszentrum-duisburg.de/newsletter mit
ihrer E-Mail-Adresse für den Newsletter
registrieren.
8. Januar:
Jahresbilanz 2025: Erfolgreiche „Null-Toleranz“-Aktionen im
Duisburger Stadtgebiet
Das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt
Duisburg hat in Zusammenarbeit mit den
Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) im Jahr 2025
einmal im Monat in den Duisburger Stadtteilen
„Null-Toleranz“-Aktionen durchgeführt. Die Aktionen
fanden von Januar bis Dezember in den Ortsteilen
Altstadt, Beeck, Bruckhausen, Dellviertel, Hamborn,
Homberg, Neumühl, Obermarxloh, Marxloh, Walsum,
Wanheimerort, Rheinhausen, Hochfeld, Meiderich,
Duissern, Innenstadt sowie Neudorf statt.
Insgesamt wurden im Jahr 2025 über 12.900 Maßnahmen
getroffen. „Wer seinen Müll illegal beseitigt, muss
mit Konsequenzen rechnen. Unsere Einsatzkräfte
bleiben weiterhin sichtbar vor Ort, damit Regeln
eingehalten, Missstände beseitigt und Stadtteile
nachhaltig aufgewertet werden. Unser Ziel ist es,
dauerhaft für Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung zu
sorgen“, betont Oberbürgermeister Sören Link.
Zahlen der Abfallaufsicht und WBD
In den vergangenen zwölf Monaten waren die
Mitarbeitenden der Abfallaufsicht wochentags und am
Wochenende mit einer Früh- und Spätschicht im
jeweiligen Stadtteil präsent. Im Zuge der Kontrollen
wurden insgesamt
• 362 wilde Müllkippen festgestellt und durch die
WBD beseitigt (davon konnten 127 Fahrten den
jeweiligen Verursachern in Rechnung gestellt
werden),
• 131 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet (zum
Beispiel für das illegale Entsorgen größerer
Müllmengen)
• 195 Schrottfahrzeuge festgestellt
Zahlen des städtischen Außendienstes (SAD)
Bei gleichzeitigen Kontrollen des SAD wurden
• 144 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet,
• 173 Verwarnungsgelder erhoben, unter anderem wegen
Ruhestörungen, aggressivem Betteln, Rauchen auf
Kinderspielplätzen sowie wegen freilaufender Hunde,
• 67 Gefahren- sowie 181 Schrottfahrzeuge
gekennzeichnet.
Zahlen der städtischen Verkehrsüberwachung
Neben Abfallaufsicht und SAD waren auch verstärkt
Mitarbeitende der Verkehrsüberwachung im Einsatz. So
wurden insgesamt 7.648 kostenpflichtige Verwarnungen
und Bußgelder wegen verbotswidrigen Haltens oder
Parkens erteilt. Außerdem mussten 69 Fahrzeuge
abgeschleppt werden.
Im fließenden Verkehr wurden durch die kommunale
Geschwindigkeitsüberwachung insgesamt 3.680
kostenpflichtige Verwarnungen und
Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen
Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgesprochen.
Über 85.000 Maßnahmen seit 2016
Das Bürger- und Ordnungsamt führt seit Ende 2016 in
Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg
einmal im Monat in einem Duisburger Stadtteil eine
Aktionswoche unter dem Motto „Null-Toleranz /
ordnungsrechtliche Präsenz im Ortsteil“ durch.
Mit der Aktion soll unter anderem die zunehmende
Müllproblematik in den verschiedenen Stadtteilen
bekämpft sowie Ordnungswidrigkeiten geahndet werden.
Insgesamt wurden seit dem Jahr 2016 mehr als 85.000
Maßnahmen durchgeführt. In den Jahren 2020 bis 2022
fanden keine „Null-Toleranz“- Aktionen aufgrund der
Corona-Pandemie statt.
Niederschlagsbilanz: 2025 war deutlich zu trocken
Das Kalenderjahr 2025 fiel in der Region in
Summe deutlich zu trocken aus. Das belegt eine
aktuelle Auswertung der beiden
Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und
Lippeverband (EGLV). In beiden Einzugsgebieten
schafft es das Jahr 2025 unter die zehn trockensten
Jahre ab 1931.
Das Gebietsmittel des Jahresniederschlages lag im
Emscher-Gebiet bei 627 mm (130-jähriges Mittel = 799
mm). Damit landet das Jahr 2025 an der Emscher auf
Rang 7 der trockensten Jahre seit 1931. Im
Lippe-Gebiet lag das Gebietsmittel mit 565 mm
(130-jähriges Mittel = 766 mm) noch niedriger: Das
Jahr 2025 landet damit im Lippe-Gebiet sogar auf
Platz fünf der trockensten Jahre ab 1931!
Die niedrigste Jahressumme der Stationen von EGLV
wurde an der Kläranlage Bönen erfasst. Dort lag der
Jahresniederschlag bei 516 mm. Die höchste
Jahressumme erreichte die Station Mülheim an der
Ruhr-Frohnhauser Weg mit 699 mm. Den höchsten
Tagesniederschlag im EGLV-Gebiet erreichte die
Station Kläranlage Dinslaken (Lippeverband) am 31.
August 2025 mit 38,5 mm.
Insgesamt fielen acht Monate im Jahr 2025
unterdurchschnittlich aus: Besonders trocken waren
die Monate Februar und März. Die Niederschlagssummen
in den Monaten April, September und Oktober waren
vergleichsweise durchschnittlich. Der Januar fiel
außergewöhnlich nass aus.
Dezember 2025
Der Niederschlag im Dezember 2025 lag in beiden
Verbandsgebieten nur zirka bei der Hälfte des
130-jährigen Mittels. Im Emscher-Gebiet liegt der
Dezember mit 39,8 mm (130-jähriges Mittel = 73 mm,
ein Millimeter entspricht einem Liter pro
Quadratmeter) auf Rang 14 der trockensten
Dezembermonate seit 1931.
Im Lippe-Gebiet landet der Dezember auf Rang 12.
Dort wurden lediglich 33,7 mm Niederschlag erreicht
(130-jähriges Mittel = 68 mm). Die Monatssummen in
den Verbandsgebieten liegen zwischen 26,2 mm an der
Station Kläranlage Hünxe und 55,7 mm
am Regenüberlaufbecken Mülheim an der Ruhr
(Frohnhauser Weg). Die höchsten Tagesniederschläge
im Dezember wurden jeweils am 8. Dezember 2025
erreicht. An diesem Tag fielen im Gebiet der
Emschergenossenschaft maximal 30,4 mm an der
Station Mülheim an der Ruhr-Frohnhauser Weg.
Im Gebiet des Lippeverbandes waren es etwa 10 mm
weniger. An der Station Kläranlage
Unna-Billmerich wurde eine Tagessumme von 19,9 mm
erreicht. Beinahe der gesamte Monatsniederschlag
fiel im ersten Drittel des Dezembers. In der Zeit
vom 10. Dezember bis Monatsende war es nahezu
komplett trocken – nur etwa 2 mm Niederschlag kamen
in dieser Zeit dazu.
Emschergenossenschaft und Lippeverband
Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) sind
öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsunternehmen,
die als Leitidee des eigenen Handelns das
Genossenschaftsprinzip leben. Die Aufgaben der 1899
gegründeten Emschergenossenschaft sind unter anderem
die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung
und -reinigung sowie der Hochwasserschutz.
Der 1926 gegründete Lippeverband bewirtschaftet das
Flusseinzugsgebiet der Lippe im nördlichen
Ruhrgebiet und baute unter anderem den Lippe-Zufluss
Seseke naturnah um. Gemeinsam haben
Emschergenossenschaft und Lippeverband rund 2.000
Beschäftigte und sind Deutschlands größter
Abwasserentsorger und Betreiber von Kläranlagen und
Pumpwerken (rund 782 Kilometer Wasserläufe, rund
1533 Kilometer Abwasserkanäle, mehr als 500
Pumpwerke und 59 Kläranlagen). www.eglv.de
9. Januar:
Ideenforum zur Rahmenplanung für das Gelände
der ehemaligen Zeche Fritz in
Duisburg-Rumeln-Kaldenhausen
Die Stadt Duisburg beabsichtigt, auf der
bislang unbebauten Fläche südlich der Rathausallee
in Rumeln-Kaldenhausen ein gemischt genutztes,
zeitgemäßes Wohngebiet sowie einen Grünzug im
Bereich der ehemaligen Bahntrasse Moers-Krefeld zu
entwickeln. Um diesen Prozess gemeinsam zu
gestalten, laden die Stadt und das
beteiligte Planungsbüro zu einem offenen
Ideenforum im Zuge der Rahmenplanung ein.
Das Ideenforum findet am Samstag, 24. Januar 2026,
von 16 bis 19 Uhr in der Aula des
Albert-Einstein-Gymnasiums, Schulallee 11 in 47239
DuisburgRumeln-Kaldenhausen, statt. Eine vorherige
Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Entwicklung
des Areals der ehemaligen Zeche Fritz bietet eine
große Chance für die Zukunft des Stadtteils: Es soll
ein neues Quartier entstehen, das Wohnen, Leben,
Freizeit und Natur miteinander verbindet.
Alle Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und
Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung
sind eingeladen, ihre Ideen und Anregungen für die
zukünftige Entwicklung des Areals einzubringen.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende
Fragestellungen:
- Wie kann die geplante Nutzung des Geländes
verträglich gestaltet werden?
- Welche Qualitäten sind den Menschen vor Ort
wichtig?
- Wie kann ein lebendiger, nachhaltiger und
zukunftsfähiger Stadtbaustein entstehen?
Das Ideenforum bietet Raum für Information,
Austausch und Beteiligung. Die eingebrachten
Beiträge fließen in die weiteren Planungsschritte
ein. Ziel ist die Erarbeitung einer tragfähigen und
breit getragenen Rahmenplanung. Im Vorfeld der
Veranstaltung wird ein begleiteter Spaziergang über
das Plangebiet angeboten. Dieser beginnt am Samstag,
24. Januar, um 15 Uhr.
Treffpunkt ist die Rathausallee / Fußweg
Potmannstraße (gegenüber Rathausallee 37) in
Rumeln-Kaldenhausen. Das Ideenforum bildet den
Auftakt eines mehrstufigen Beteiligungsprozesses. In
dessen weiterem Verlauf ist auch eine öffentliche
Planungswerkstatt vorgesehen.
Darüber hinaus werden die kommunalpolitischen
Gremien eng in den Prozess eingebunden. So wird
sichergestellt, dass die Anregungen aus der
Bürgerschaft systematisch in die weiteren
Planungsschritte einfließen, transparent
weiterverfolgt und einer konkretisierenden
städtebaulichen Planung zugrunde gelegt werden.
Bäcker-Innung Rhein-Ruhr übergab Neujahrsbrezel an
OB Sören Link
Sie symbolisiert Glück, Zusammenhalt und
den Wunsch nach einem gelungenen Start ins neue
Jahr: Die traditionelle Neujahrsbrezel hat bereits
zum dritten Mal den Weg ins Duisburger Rathaus
gefunden.

Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Oberbürgermeister Sören Link, die Bürgermeisterinnen
Edeltraud Klabuhn und Sylvia Linn sowie
Vertreterinnen und Vertreter der Stadt nahmen am
Donnerstag die Brezel der Bäcker-Innung Rhein-Ruhr
entgegen. Mit dieser Geste wurde eine
deutschlandweit bekannte Tradition auch in Duisburg
erneut gepflegt und gestärkt.
Wie es üblich ist, teilten die anwesenden Gäste das
besondere Gebäck untereinander und begannen das neue
Jahr in Gemeinschaft und Freude. Die Neujahrsbrezel
wird traditionell aus Hefeteig gebacken und zeichnet
sich durch ihre charakteristische, an eine
verschlungene Schleife erinnernde Form aus. Diese
steht sinnbildlich für die Verbindung des alten mit
dem neuen Jahr sowie für die Hoffnung auf
Beständigkeit und positive Veränderungen neuen Jahr.
13.1.
Jahresbilanz 2025: Straßenverkehrsamt stellt
statistische Zahlen vor
Zulassungen, Genehmigungen und mehr: Die Zulassungs-
und Fahrerlaubnisbehörde sowie der Personen- und
Güterverkehr des Straßenverkehrsamtes kümmern sich
in Duisburg um alle Dienstleistungen rund um die
Verkehrsmobilität. Wie haben sich die Zahlen 2025
entwickelt? Das Amt zieht Bilanz.
Fahrerlaubnisbehörde
Die Fahrerlaubnisbehörde ist für alle
Führerscheinangelegenheiten (wie beispielsweise
Umtausch, Erteilung, Neuerteilung),
Eignungsüberprüfungen, Verzicht auf die
Fahrerlaubnis, Maßnahmen nach dem Punktesystem sowie
Fahrlehrerlaubnis- und Fahrschulangelegenheiten
zuständig.
Im Jahr 2025 haben die Mitarbeitenden insgesamt
27.911 Fahrerlaubnisanträge bearbeitet (2024:
26.957). Dabei handelte es sich unter anderem um
Anträge auf begleitetes Fahren ab 17 Jahren,
Ersterteilungen, Erweiterungen sowie Neuerteilungen
von Fahrerlaubnissen. Darüber hinaus gab das Team
1.313 Fahrerkarten aus (2024: 1.565). Diese
personengebundenen Nachweise mit Speicherchip
dokumentieren Fahr- und Arbeitszeiten. Davon
entfielen 40 Fahrerkarten auf Frauen (2024: 42). Die
Zahl der Fahrverbote blieb nahezu konstant.
2025 hat das Amt 1.434 Fahrverbote registriert, im
Vorjahr waren es 1.476. Weiterhin ist ein deutlicher
Anstieg bei den Anträgen auf Fahrerlaubnisse zur
Fahrgastbeförderung (Taxi/Mietwagen) zu verzeichnen.
Insgesamt wurden 1.159 Anträge gestellt (2024: 986;
2023: 852; 2022: 647). Im Jahr 2025 gab es 20.373
persönliche Vorsprachen bei der Fahrerlaubnisbehörde
(2024: 19.302). Davon entfielen 1.664 auf
Notfalltermine.
Deutlich angestiegen sind zudem die
Führerschein-Umtauschvorgänge, insbesondere im
Rahmen des Pflichtumtausches, mit 7.874 Fällen
(2024: 5.150). Auch den sogenannten
„Walk-by“-Schalter, an dem Dienstleistungen ohne
vorherige Terminvereinbarung möglich sind, haben die
Duisburgerinnen und Duisburger häufiger genutzt.
Mehr als 6.400 nahmen dieses Angebot in Anspruch
(2024: 4.100).
Insgesamt stieg die Zahl der Vorsprachen damit auf
mehr als 28.437 (2024: 23.400). Im Bereich der
Fahreignung hat die Behörde 263 Fahrerlaubnisse
entzogen (2024: 372). Zusätzlich verzichteten 300
Personen im Rahmen von Eignungsprüfungen freiwillig
auf ihre Fahrerlaubnis.
Gerichte haben zudem 190 Fahrerlaubnisse entzogen
(2024: 234) sowie weitere 98 Fahrerlaubnisse
sichergestellt (2024: 119). In 2.607 Fällen ordnete
die Fahrerlaubnisbehörde medizinisch-psychologische
oder fachärztliche Gutachten an (2024: 1.598). Bei
Fahrerlaubnisinhaberinnen und -inhabern in der
Probezeit hat das Team insgesamt 1.063 Maßnahmen
angeordnet, darunter Aufbauseminare und
Verwarnungen.
Im Rahmen des Punktebewertungssystems erfolgten
2.202 Maßnahmen, davon 1.814 Ermahnungen (1. Stufe)
und 388 Verwarnungen (2. Stufe). Darüber hinaus
gingen über 2.213 Mitteilungen und Anzeigen von
Polizei und Gerichten zur Eignungsüberprüfung ein.
Positiv zu vermerken ist die Entwicklung im Bereich
der Fahrlehrerlaubnisse. Trotz anhaltenden
Fahrlehrermangels konnten im vergangenen Jahr 15
Fahrlehrererlaubnisse erteilt werden (2024: 20; vor
zehn Jahren: 3).
Zulassungsbehörde
Die Zulassungsbehörde des Straßenverkehrsamtes
kümmert sich neben der Zulassung von Fahrzeugen
unter anderem auch um die Umschreibung von
Fahrzeugen, Kurzzeitkennzeichen, Ausfuhrkennzeichen,
Saisonkennzeichen, Umkennzeichnung auf ein
Wunschkennzeichen oder Kfz-Ersatzpapiere.
In Duisburg gab es im Jahr 2025 insgesamt 69.243
Zulassungen für Pkw, Motorräder, Roller, Lkw, Busse
und andere Fahrzeuge. Im Jahr 2024 waren es 68.479
Zulassungen. Aktuell sind insgesamt 306.526
Fahrzeuge in Duisburg zugelassen. Zum Vergleich: Im
Jahr 2016 waren es 277.514 Fahrzeuge. Insgesamt
erfolgten im vergangenen Jahr 11.545 Neuzulassungen,
im Jahr 2024 waren es 13.008.
Abgemeldet wurden 44.274 Fahrzeuge (2024: 38.959).
Die Zahl der Elektro- und Hybridfahrzeuge in
Duisburg hat seit 2016 zugenommen: Im Jahr 2016 gab
es nur 79 Elektrofahrzeuge und 598 Hybridfahrzeuge.
2024 zählte die Zulassungsbehörde 5.583
Elektrofahrzeuge sowie 15.776 Hybridfahrzeuge. Im
Jahr 2025 waren es 6.994 Elektrofahrzeuge sowie
19.957 Hybridfahrzeuge.
Personen- und Güterverkehr
Der Bereich Personen- und Güterverkehr ist unter
anderem Genehmigungsbehörde für den gewerblichen
Güterverkehr. Eine große Herausforderung für die
Bearbeitung der Anträge zur Durchführung von Schwer-
und Großraumtransporten war im vergangenen Jahr die
Baustellensituation im Stadtgebiet Duisburg, wie
beispielsweise die A40- Rheinbrücke, der
A3-Brückenneubau am Kreuz Kaiserberg und die
Herabsetzung der Belastbarkeit der A 59 im Bereich
der Berliner Brücke, was zur Umfahrung über das
Duisburger Stadtgebiet führte.
Die Mitarbeitenden mussten aufgrund von
vorübergehenden Sperrungen bei der Streckenführung
Umleitungen vorgeben. Insgesamt haben sie 2.583
Anträge genehmigt und 7.121 Anhörungen,
beispielsweise für die Fahrt durch Duisburger
Stadtgebiet, bearbeitet. Zusätzlich hat das Team 768
verkehrsrechtliche Anordnungen erstellt.
Dabei handelt es sich um spezielle Regelungen mit
Auflagen zum Schutz der Infrastruktur oder der
Verkehrssicherheit. Sie können beispielsweise die
Vorgaben bestimmter Routen, Zeitfenster für die
Durchführung des Transports oder die Begleitung
durch Sicherungsfahrzeuge umfassen.
Online-Termine
Grundsätzlich ist ein Besuch der Zulassungs- und
Fahrerlaubnisbehörde des Straßenverkehrsamtes nur
mit einem gebuchten Online-Termin möglich:
www.duisburg.de/termine. Im Straßenverkehrsamt
arbeiten rund 90 Mitarbeitende sowie Auszubildende
aus den Bereichen Zulassungs- und
Fahrerlaubnisbehörde sowie Personenund Güterverkehr.
20. Januar: Glasfaserausbau – Stadt Duisburg
und Deutsche GigaNetz GmbH beenden Zusammenarbeit
Die Stadt Duisburg hat die im November 2022
mit einer Absichtserklärung (Letter of Intent)
vereinbarte Zusammenarbeit mit der Deutsche GigaNetz
GmbH beendet, da die Ausbauzusagen bislang nicht
umgesetzt wurden. Durch die damit einhergehende
fehlende Planungssicherheit für die Bürgerinnen und
Bürger in den Stadtteilen Homberg, Baerl und
Rheinhausen, hat sich die Stadt Duisburg nun dazu
entschieden, die Zusammenarbeit mit anderen Partnern
zu vertiefen.
In großen Teilen wird die Duisburg CityCom (DCC) den
Ausbau übernehmen, um die vorhandenen Lücken zu
schließen. Für die verbleibenden Bereiche befindet
sich die Stadt Duisburg derzeit in Gesprächen mit
weiteren Netzanbietern, um den Glasfaserausbau
zuverlässig und zügig sicherzustellen.
Die mit der Deutsche GigaNetz GmbH abgeschlossenen
Verträge werden nicht automatisch beendet. Durch ein
Urteil des Bundesgerichtshofs starten die
Mindestvertragslaufzeiten der Vorverträge mit dem
Datum des Abschlusses und nicht erst nach
erfolgreichem Anschluss der Immobilie.
Bei überschrittener Mindestvertragslaufzeit kann
daher auch jetzt schon der Vertrag bei Bedarf
monatlich gekündigt werden. Die Stadt Duisburg
bietet zudem am Montag, 2. Februar und am
Donnerstag, 5. März, Sprechstunden zum
Glasfaserausbau in den Bezirksverwaltungen
Homberg/Ruhrort/Baerl (Bismarckplatz 1) und
Rheinhausen (Körnerplatz 1) an.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich
hier rund um das Thema Breitbandausbau informieren
sowie beraten lassen. Gigabitkoordinator Falko König
von der Stabsstelle Digitalisierung, wird jeweils
von 8 bis 17 Uhr Auskünfte zu sämtlichen Fragen rund
um die Breitbandversorgung geben.
Zusätzlich zu den vor Ort angebotenen Terminen
findet an den beiden Tagen, jeweils von 17.30 bis
18.30 Uhr, auch eine digitale Sprechstunde via
Microsoft Teams statt. Der Link zur Teilnahme findet
sich online auf der städtischen Internetseite unter
https://breitband.duisburg.de. Die aktuellen
Ausbauentwicklungen können jederzeit im
Glasfaseratlas der Stadt Duisburg unter
https://duisburg.de/glasfaser eingesehen werden.
23.1.:
Empfang zum Deutsch-Französischen Tag im
Rathaus
Die Deutsch-Französische Gesellschaft
Duisburg (DFG) feierte am vergangenen Freitag mit
einem Empfang im Duisburger Rathaus den
Deutsch-Französischen Tag. Gleichzeitig eröffnete
sie auch die von ihr veranstaltete französische
Woche.
Neben Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn nahm der
französische Generalkonsul (und zugleich Leiter des
Institut Français in Düsseldorf) Dr. Etienne Sur an
dem Empfang teil. Im Anschluss hielt der
Landtagspräsident a. D., Regisseur und
Frankreichkenner Oliver Keymis einen launigen
Vortrag zum deutsch- französischen Verhältnis unter
dem Motto „Ziemlich allerbeste Freunde“.

Etienne Sur, Französischer Generalkonsul begrüßt die
Gäste. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Der Deutsch-Französische Tag hat eine lange
Tradition. Seit 2004 wird er alljährlich in
Deutschland und Frankreich (als Journée
franco-allemande) gefeiert, nachdem der damalige
deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer und der
französische Staatspräsident Charles de Gaulle am
22. Januar 1963 im Pariser Élysée-Palast den
Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrag
unterzeichneten.
Auf zivilgesellschaftlicher Ebene leisten die
Deutsch- Französischen Gesellschaften seit den
1950er-Jahren einen wertvollen Beitrag zur
grenzüberschreitenden Verständigung. In dieser
Tradition wirkt auch ihr Ableger in Duisburg. Die
französische Woche setzt sich am Montag im filmforum
fort.

27.1.:
Empfang der neuen Masterstudierenden
der NRW-School of Governance
Oberbürgermeister Sören Link empfing gestern
Studierende der NRW- School of Governance und viele
weitere Gäste aus den Reihen der Universität
Duisburg-Essen und der Kommunalpolitik in
feierlichem Rahmen im Duisburger Rathaus. Als Teil
des Direktoriums sprach Prof. Dr. Susanne Pickel zu
den geladenen Gästen. Auch zwei Studentinnen hielten
Ansprachen.

Neujahrsempfang für die Studierenden im Bereich
„Politikwissenschaften“ der NRW SCHOOL OF GOVERNANCE
. Fotos Malte Werning / Stadt Duisburg
Rund 30 Studierende haben im Oktober letzten Jahres
ihr Studium im Master „Politikmanagement, Public
Policy und öffentliche Verwaltung“ in Duisburg
aufgenommen. Der Masterstudiengang baut auf den
Bachelor-Studiengang „Politikwissenschaft“ der
Universität Duisburg-Essen oder einen vergleichbaren
Abschluss anderer Hochschulen auf. Dieser wird
gemeinsam von der NRW-School of Governance am
Institut für Politikwissenschaften der Universität
Duisburg-Essen und der Fakultät für
Gesellschaftswissenschaften angeboten.

Es handelt sich um eine interdisziplinär
aufgestellte Initiative zur Exzellenzförderung, in
der Sozial- und Verwaltungswissenschaftler,
Juristen, Kommunikationswissenschaftler und Ökonomen
in das Lehr- und Forschungsprogramm eingebunden
sind. Ziel ist es, den Studierenden
Schlüsselqualifikationen für verantwortungsvolle
Tätigkeiten in Verbänden, Unternehmen und der
Verwaltung zu vermitteln.
28.1:
Stadt Duisburg bringt Abstimmung über Bewerbung für
Olympische und Paralympische Spiele auf den Weg
Duisburg ist Teil der gemeinsamen Bewerbung der Region
unter dem Namen „KölnRheinRuhr“ um Olympische und Paralympische
Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Der Rat der Stadt
Duisburg wird deswegen in seiner nächsten Sitzung am 24. Februar
darüber entscheiden, ob die Bürgerinnen und Bürger in Duisburg über
die Teilnahme an der Bewerbung abstimmen können.
Vorbehaltlich der Zustimmung des Rats können dann rund 350.000
abstimmungsberechtigte Duisburgerinnen und Duisburger für oder gegen
die Beteiligung votieren. Das Votum ist ein zentraler Schritt, weil
die Bewerbung ausdrücklich an die Zustimmung der Bevölkerung
geknüpft ist.
„Mit dem Ratsbürgerentscheid legen wir diese Frage bewusst in die
Hände der Duisburgerinnen und Duisburger. Das schafft Klarheit und
eine breite demokratische Legitimation“, sagt Oberbürgermeister
Sören Link. „Ich hoffe auf ein positives Votum, weil ich überzeugt
bin, dass Duisburg als sportbegeisterte Stadt und mit ihr auch die
gesamte Region an Rhein und Ruhr das Potenzial für die Spiele
haben.“
Eine Zustimmung zur Bewerbung ist noch keine
Entscheidung darüber, ob Olympische oder
Paralympische Wettbewerbe tatsächlich in Duisburg
stattfinden. Zwischen einer kommunalen Beteiligung
und einer möglichen Austragung liegen weitere
Auswahl- und Prüfverfahren sowie Entscheidungen auf
anderen Ebenen.
So läuft der Ratsbürgerentscheid ab, falls der Rat
diesem zustimmt:
• Die Abstimmung erfolgt ausschließlich per Brief.
• Die Unterlagen werden den Abstimmungsberechtigten
automatisch ab Mitte März zugesandt, ein Antrag ist
nicht erforderlich.
• Abstimmungsberechtigt sind die Duisburgerinnen und
Duisburger, die zu Kommunalwahlen wahlberechtigt
sind, also rund 350.000.
• Als konkrete Frage wird folgende Formulierung
festgelegt: „Sind Sie dafür, dass sich die Stadt
Duisburg an der gemeinsamen Bewerbung der Region
KölnRheinRuhr um die Olympischen und Paralympischen
Spiele im Jahr 2036, im Jahr 2040 oder im Jahr 2044
beteiligt?“
Als Antwort kann nur mit "Ja" oder "Nein" abgestimmt
werden.
• Als angenommen gilt die Antwort, die die meisten
Stimmen erhält, vorausgesetzt, ausreichend
Abstimmungsberechtigte haben sich beteiligt. Das
sind in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen
und Einwohnern mindestens zehn Prozent.
• Die Abstimmungsunterlagen müssen der Stadt
spätestens am Sonntag, 19. April, vorliegen und
können postalisch zurückgeschickt oder noch am
entsprechenden Sonntag bis 16 Uhr abgegeben werden:
im Rathaus (Burgplatz 19, 47051 Duisburg) oder im
Wahlamt der Stadt, (In den Haesen 84, 47198
Duisburg).
• Die Abstimmung wird zeitgleich in allen 17
Kommunen durchgeführt, die sich an der
Olympia-Bewerbung beteiligen. Die Stimmen werden am
19. April ausgezählt. Das Duisburger Ergebnis wird
Sonntagabend u.a. auf duisburg.de und den
Social-Media-Kanälen der Stadt veröffentlicht.
Die Stadt Duisburg schätzt die Kosten für
den Ratsbürgerentscheid aktuell auf rund 580.000
Euro, wovon 85 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen
übernommen werden sollen. Der Eigenanteil der Stadt
läge dann bei ca. 87.000 Euro.
Hintergrund:
Duisburg wäre bei Olympischen und Paralympischen
Spielen nach derzeitigem Konzept mit folgenden
etablierten und international erprobten Sportstätten
vertreten: • Regattabahn im Sportpark Duisburg als
Austragungsort für die Wettbewerbe im olympischen
Rudern sowie im olympischen Kanu und im Para Rudern
und Para Kanu. • Schauinsland-Reisen-Arena für das
olympische und paralympische Sportklettern.
Vorgesehen sind die Disziplinen Bouldern, Lead und
Speed. Die Bewerbung von KölnRheinRuhr hat bereits
die zweite Stufe im Prozess des Deutschen
Olympischen Sportbundes (DOSB) erreicht.
Nach Abschluss der Bürgerbeteiligungen in den 17
beteiligten Kommunen wird der DOSB voraussichtlich
am 26. September 2026 die finale Entscheidung über
die nationale Bewerbung treffen. Weitere
Interessenten sind Berlin, Hamburg und München.
Wie DVG und Stadt Duisburg weiter in die Zukunft des
ÖPNV investieren
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG
(DVG) arbeitet gemeinsam mit der Stadt Duisburg an
der Modernisierung der Infrastruktur für einen
zukunftsfähigen ÖPNV. In den vergangenen Jahren
haben DVG und Stadt durch den Ausbau barrierefreier
Haltestellen, die Modernisierung von Gleisen,
Fahrtreppen und Fahrleitungen sowie den Neubau von
Haltestellen bereits viel erreicht. Zudem wird das
ÖPNV-Angebot für die Fahrgäste stetig verbessert.
DVG und Stadt setzen den Weg fort, Bus und Bahn
attraktiver zu machen, um möglichst vielen Menschen
mit einem komfortablen, klimafreundlichen und
zuverlässigen ÖPNV eine echte Alternative zum Auto
zu bieten. Allein im vergangenen Jahr hat die DVG
über 13 Millionen Euro in neue Haltestellen, Gleise,
Fahrtreppen und Fahrleitungen investiert.
Gleisbau- und Fahrleitungsmaßnahmen
Die DVG hat im Jahr 2025 rund 2,1 Kilometer Gleise
und 2,7 Kilometer Fahrleitung erneuert. Neben großen
Gleisbaumaßnahmen wie beispielsweise den Arbeiten an
der Haltestelle „Bronkhorststraße“ in
Duisburg-Meiderich, hat die DVG zahlreiche
Modernisierungsmaßnahmen an Gleisen im Stadtgebiet
durchgeführt – unter anderem zwischen den
Haltestellen „Landesarchiv NRW“ und „Obermarxloh
Schleife“ sowie zwischen „Meiderich Bf“ und „Hamborn
Rathaus“.

Fotos Duisburger Verkehrsgesellschaft AG
Fahrleitungen wurden beispielsweise auf der Linie
903 zwischen den Haltestellen „Landschaftspark Nord“
und „Hamborn Feuerwache“ erneuert. Die DVG
investierte gemeinsam mit der Stadt Duisburg rund
6,6 Millionen Euro in den Gleisbau und etwa 2,3
Millionen Euro in die Modernisierung von
Fahrleitungen.
Barrierefreier Ausbau von Haltestellen
Zudem haben DVG und Stadt Duisburg den Ausbau
barrierefreier Haltestellen weiter vorangetrieben.
So wurden im Jahr 2025 die Haltestellen
„Neanderstraße“, „Bronkhorststraße“, „Laar Kirche“,
„Stockumer Straße“ und „Brauerei“ barrierefrei
ausgebaut. Außerdem wurde an der Haltestelle
„Karl-Jarres-Straße“ eine Busvorrangschaltung
eingerichtet.

Zusätzlich haben Stadt Duisburg und DVG insgesamt
zehn Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut. 25
Wetterschutzeinrichtungen sind erneuert und
aufgestellt worden. Die barrierefreien Haltestellen
bieten wesentlich mehr Komfort und erleichtern vor
allem mobilitätseingeschränkten Fahrgästen den Ein-
und Ausstieg. DVG und Stadt investierten über zwei
Millionen Euro in die Maßnahmen. Teile davon wurden
durch das Land NRW gefördert.

Für das Jahr 2026 plant die DVG den barrierefreien
Ausbau der Haltestellen „Kulturstraße“ auf der Linie
U79 sowie die Erneuerung der Haltestellen
„Mannesmann Tor 1“, „Rheinstahl“, „Ehingerstraße“,
„Watereck“, „Pollenkamp“ und „Bärenstraße“ auf der
Linie 903.
Modernisierung von Fahrtreppen
Auch die Modernisierung der Fahrtreppen läuft auf
Hochtouren. Im Jahr 2025 hat die DVG weitere
Fahrtreppen an den Haltestellen „Steinsche Gasse“
und „Duisburg Hbf“ erneuert. DVG und Stadt Duisburg
haben im Jahr 2025 dabei fast zwei Millionen Euro in
die wichtigen Infrastrukturmaßnahmen investiert, ein
Teil davon wurde vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
(VRR) gefördert.
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