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 DU-Kalender  2025 2024  2023  2022  2020  2019  2018  2017 2016  Redaktion Harald Jeschke

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Unterstützungsangebote für wohnungslose Menschen vor Kälte
Duisburg, 7. Januar 2026 - Angesichts der aktuellen Wetterlage weist die Stadt Duisburg nochmals auf die Hilfsangebote für obdachlose Menschen hin. Hier steht ein eng verzahntes Hilfesystem bereit, welches von der Stadtverwaltung, dem Diakoniewerk Duisburg sowie dem Verein „Gemeinsam gegen Kälte Duisburg“ getragen wird.

Dieses Bündnis stellt sicher, dass niemand schutzlos den Herausforderungen des Winters ausgeliefert sein muss. Ansprechpartner für alle Betroffenen ist werktags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr die „Zentrale Anlauf-, Beratungs- und Vermittlungsstelle“ (ZABV) der Diakoniewerk Duisburg GmbH an der Beekstraße 45 in der Duisburger Innenstadt.

Weitergehende Informationen gibt es sowohl persönlich als auch telefonisch bei der ZABV (0203/9313100), der Notübernachtungsstelle für Männer (0203/992990) oder der Notübernachtungsstelle für Frauen (0203/609680). Für Männer befindet sich diese im Wolfgang-Eigemann-Haus an der Ruhrorter Straße 124-126 in Duisburg- Kaßlerfeld und für Frauen an der Paul-Rücker-Str. 52 in Duisburg-Neuenkamp.

Unabhängig von Wetterlage oder Tageszeit erhalten hilfesuchende Personen jederzeit Zugang zu sicheren Übernachtungsmöglichkeiten. Die Einrichtungen bieten nicht nur einen Schlafplatz, sondern auch eine Anlaufstelle für weiterführende Unterstützung und Beratung. Für Personen, die diese Hilfeangebote nicht annehmen möchten, steht eine witterungsgeschützte Rückzugsmöglichkeit vor allem für die Nachtstunden am Hauptbahnhof (Ostseite/Mülheimer Straße/Ecke Neudorfer Straße) mit der geöffneten U-Bahn-Station durch die DVG zur Verfügung.

Hinweise auf obdachlose Personen nimmt die Fachstelle für Wohnungsnotfälle unter den Rufnummern 0203/283-985035, 0203/283-984964 oder über Call-Duisburg 0203/94000 entgegen. Insbesondere in der kalten Jahreszeit intensivieren die engagierten Vereine „Helfer vonne Platte e.V.“, „Herzenswärme-Duisburg e. V.“ und „Help for Homeless e. V.“ ihre Präsenz im Stadtgebiet.

Mit großem Einsatz und menschlicher Zuwendung kümmern sie sich um obdachlose Menschen und leisten wertvolle Hilfe direkt vor Ort. Auch der Verein „Gemeinsam gegen Kälte Duisburg e. V.“ setzt die aufsuchende Hilfe mit seinem Betreuungsmobil fort. Der Verein bietet warme Getränke und Mahlzeiten an. Darüber hinaus sind Kleidung, Schlafsäcke und Hygieneartikel mit dabei, um den Grundbedürfnissen der Menschen gerecht zu werden.

Das Diakoniewerk hält ebenfalls Hilfen mit einem differenzierten Angebot für Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen vor. Die Angebote der Wohnungslosenhilfe sind genau aufeinander abgestimmt und ermöglichen es den Betroffenen, einen Weg aus der Wohnungslosigkeit zu finden.

Alle Partner haben im Rahmen der Winterhilfe 2025 des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen Mittel beantragt, um obdachlose Menschen in der kalten Jahreszeit gezielt und wirksam zu unterstützen.

Beliebteste Vornamen, Geburtsbeurkundungen und Eheschließungen: Zahlen und Daten des Standesamtes der Stadt Duisburg aus dem Jahr 2025
Duisburg, 6. Januar 2926 - Das Standesamt der Stadt Duisburg hat die wichtigsten Zahlen aus dem Jahr 2025 rund um die beliebtesten Vornamen für Neugeborene, Geburtsbeurkundungen und Eheschließungen zusammengefasst: „Marie“ bei den Mädchen sowie „Noah“ bei den Jungen waren im vergangenen Jahr die Vornamen, die Duisburger Eltern für ihre Kinder am häufigsten auswählten.

2024 teilten sich bei den Mädchen die Namen „Emma“ und „Lina“ den ersten Platz, bei den Jungen war es schon damals „Noah“. Insgesamt 1206 Neugeborene haben 2025 zwei Vornamen erhalten, 58 sogar drei. Kinder, die mehr als drei Vornamen erhalten haben, registrierte das Standesamt insgesamt fünf Mal.
Die beliebtesten Vornamen 2025:

Geburtsbeurkundungen
Das Standesamt hat im vergangenen Jahr insgesamt 3650 Geburten beurkundet. Davon 1.710 Mädchen und 1.940 Jungen. Damit ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken: 2024 lag sie noch bei 3929 Geburten (2.020 Mädchen und 1.909 Jungen).

Eheschließungen
In den drei Standesämtern in Duisburg haben die Standesbeamtinnen und - beamten 2025 insgesamt 1.304 Ehen geschlossen. Darunter 37 zwischen gleichgeschlechtlichen Ehepartnern. 15-mal gaben sich Männerpaare das Jawort, 22-mal gingen Frauenpaare den Bund der Ehe ein. Damit ist die Zahl der Eheschließungen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen: 2024 registrierten die Ämter insgesamt 1.248 Ehen, davon 46 zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren. Erstellt von Diego Tenore

7. Januar:
Glücksbringer zu Gast im Rathaus: Oberbürgermeister Sören Link empfing Bezirksschornsteinfeger
Es ist eine schöne Tradition zum Jahresbeginn: der Besuch der Duisburger Bezirksschornsteinfeger im Rathaus am Burgplatz. 26 Schornsteinfeger kamen heute Mittag im klassischen schwarzen Kehranzug im Mercatorzimmer zusammen, um der Stadt und ihren Repräsentanten viel Glück und alles Gute für das Jahr 2026 zu wünschen.

Oberbürgermeister Sören Link empfing die Handwerker um den Kreisvorsitzenden Heinz Frütel gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen Edeltraud Klabuhn und Sylvia Linn, den Landtagsabgeordneten Sarah Philipp und Frank Börner sowie Mitgliedern des Duisburger Stadtrats.

Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Die Anwesenden verabschiedeten zudem mit großem Dank Bezirksschornsteinfegermeister Dietmar Bartemes nach 48 Dienstjahren – 26 davon in Duisburg zuletzt in Walsum – offiziell in den wohlverdienten Ruhestand. Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger sind aber natürlich weit mehr als Glücksbringer. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit und zum Brandschutz in Gebäuden.

Das Berufsbild hat sich im Laufe der Zeit deutlich gewandelt und präsentiert sich moderner denn je: Neben dem Kehren von Kaminen sowie der Reinigung und Wartung von Lüftungsanlagen sind sie inzwischen auch als Energieberater und Energiedienstleister gefragt.

Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks besteht aus 16 Landesinnungsverbänden, 7600 Innungsbetrieben und 51 Schornsteinfegerinnungen mit insgesamt rund 20.000 Beschäftigten sowie 2200 Auszubildenden. In Duisburg sind derzeit 28 bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger tätig.

Historisches Zentrum Duisburg: Neuigkeiten zur Stadtgeschichte nun auch per Newsletter
Das Historische Zentrum Duisburg, welches die am Innenhafen ansässigen Institutionen Stadtarchiv, Kultur- und Stadthistorisches Museum sowie das Zentrum für Erinnerungskultur umfasst, bietet ab sofort die Möglichkeit, Neuigkeiten und aktuelle Informationen aus den drei Bereichen nun auch als Newsletter zu erhalten.

Gemeinsam widmen sich die Institutionen der Bewahrung und Vermittlung der Geschichte Duisburgs und seiner kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung. Der Newsletter informiert einmal monatlich daher nicht nur über aktuelle Ausstellungen, sondern bietet auch spannende Einblicke in die Stadtgeschichte und macht auf besondere Veranstaltungen aufmerksam.

„Mit diesem Schritt möchten wir unsere Kommunikationswege modernisieren und die Duisburger sowie alle geschichtsinteressierten Menschen noch direkter ansprechen“, betont Dr. Susanne Sommer, Direktorin des Kultur- und Stadthistorischen Museums. Dr. Andreas Pilger, Leiter des Stadtarchivs Duisburg, ergänzt: „Wir freuen uns, mit unserem neuen Newsletter ein weiteres digitales Angebot zu schaffen, das es unseren Besuchern ermöglicht, jederzeit auf dem Laufenden zu bleiben und die vielseitige Geschichte unserer Stadt zu entdecken.“

Die Anmeldung ist kostenlos und datenschutzkonform. Interessierte können sich über die Internetseite des Historischen Zentrums Duisburg unter www.historischeszentrum-duisburg.de/newsletter mit ihrer E-Mail-Adresse für den Newsletter registrieren.

8. Januar:
Jahresbilanz 2025: Erfolgreiche „Null-Toleranz“-Aktionen im Duisburger Stadtgebiet
Das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg hat in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) im Jahr 2025 einmal im Monat in den Duisburger Stadtteilen „Null-Toleranz“-Aktionen durchgeführt. Die Aktionen fanden von Januar bis Dezember in den Ortsteilen Altstadt, Beeck, Bruckhausen, Dellviertel, Hamborn, Homberg, Neumühl, Obermarxloh, Marxloh, Walsum, Wanheimerort, Rheinhausen, Hochfeld, Meiderich, Duissern, Innenstadt sowie Neudorf statt.

Insgesamt wurden im Jahr 2025 über 12.900 Maßnahmen getroffen. „Wer seinen Müll illegal beseitigt, muss mit Konsequenzen rechnen. Unsere Einsatzkräfte bleiben weiterhin sichtbar vor Ort, damit Regeln eingehalten, Missstände beseitigt und Stadtteile nachhaltig aufgewertet werden. Unser Ziel ist es, dauerhaft für Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung zu sorgen“, betont Oberbürgermeister Sören Link.

Zahlen der Abfallaufsicht und WBD
In den vergangenen zwölf Monaten waren die Mitarbeitenden der Abfallaufsicht wochentags und am Wochenende mit einer Früh- und Spätschicht im jeweiligen Stadtteil präsent. Im Zuge der Kontrollen wurden insgesamt
• 362 wilde Müllkippen festgestellt und durch die WBD beseitigt (davon konnten 127 Fahrten den jeweiligen Verursachern in Rechnung gestellt werden),
• 131 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet (zum Beispiel für das illegale Entsorgen größerer Müllmengen)
• 195 Schrottfahrzeuge festgestellt

Zahlen des städtischen Außendienstes (SAD)
Bei gleichzeitigen Kontrollen des SAD wurden
• 144 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet,
• 173 Verwarnungsgelder erhoben, unter anderem wegen Ruhestörungen, aggressivem Betteln, Rauchen auf Kinderspielplätzen sowie wegen freilaufender Hunde,
• 67 Gefahren- sowie 181 Schrottfahrzeuge gekennzeichnet.

Zahlen der städtischen Verkehrsüberwachung
Neben Abfallaufsicht und SAD waren auch verstärkt Mitarbeitende der Verkehrsüberwachung im Einsatz. So wurden insgesamt 7.648 kostenpflichtige Verwarnungen und Bußgelder wegen verbotswidrigen Haltens oder Parkens erteilt. Außerdem mussten 69 Fahrzeuge abgeschleppt werden.

Im fließenden Verkehr wurden durch die kommunale Geschwindigkeitsüberwachung insgesamt 3.680 kostenpflichtige Verwarnungen und Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgesprochen.

Über 85.000 Maßnahmen seit 2016
Das Bürger- und Ordnungsamt führt seit Ende 2016 in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg einmal im Monat in einem Duisburger Stadtteil eine Aktionswoche unter dem Motto „Null-Toleranz / ordnungsrechtliche Präsenz im Ortsteil“ durch.

Mit der Aktion soll unter anderem die zunehmende Müllproblematik in den verschiedenen Stadtteilen bekämpft sowie Ordnungswidrigkeiten geahndet werden. Insgesamt wurden seit dem Jahr 2016 mehr als 85.000 Maßnahmen durchgeführt. In den Jahren 2020 bis 2022 fanden keine „Null-Toleranz“- Aktionen aufgrund der Corona-Pandemie statt.

Niederschlagsbilanz: 2025 war deutlich zu trocken
Das Kalenderjahr 2025 fiel in der Region in Summe deutlich zu trocken aus. Das belegt eine aktuelle Auswertung der beiden Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV). In beiden Einzugsgebieten schafft es das Jahr 2025 unter die zehn trockensten Jahre ab 1931.

Das Gebietsmittel des Jahresniederschlages lag im Emscher-Gebiet bei 627 mm (130-jähriges Mittel = 799 mm). Damit landet das Jahr 2025 an der Emscher auf Rang 7 der trockensten Jahre seit 1931. Im Lippe-Gebiet lag das Gebietsmittel mit 565 mm (130-jähriges Mittel = 766 mm) noch niedriger: Das Jahr 2025 landet damit im Lippe-Gebiet sogar auf Platz fünf der trockensten Jahre ab 1931!

Die niedrigste Jahressumme der Stationen von EGLV wurde an der Kläranlage Bönen erfasst. Dort lag der Jahresniederschlag bei 516 mm. Die höchste Jahressumme erreichte die Station Mülheim an der Ruhr-Frohnhauser Weg mit 699 mm. Den höchsten Tagesniederschlag im EGLV-Gebiet erreichte die Station Kläranlage Dinslaken (Lippeverband) am 31. August 2025 mit 38,5 mm.

Insgesamt fielen acht Monate im Jahr 2025 unterdurchschnittlich aus: Besonders trocken waren die Monate Februar und März. Die Niederschlagssummen in den Monaten April, September und Oktober waren vergleichsweise durchschnittlich. Der Januar fiel außergewöhnlich nass aus.

Dezember 2025
Der Niederschlag im Dezember 2025 lag in beiden Verbandsgebieten nur zirka bei der Hälfte des 130-jährigen Mittels. Im Emscher-Gebiet liegt der Dezember mit 39,8 mm (130-jähriges Mittel = 73 mm, ein Millimeter entspricht einem Liter pro Quadratmeter) auf Rang 14 der trockensten Dezembermonate seit 1931.

Im Lippe-Gebiet landet der Dezember auf Rang 12. Dort wurden lediglich 33,7 mm Niederschlag erreicht (130-jähriges Mittel = 68 mm). Die Monatssummen in den Verbandsgebieten liegen zwischen 26,2 mm an der Station Kläranlage Hünxe und 55,7 mm am Regenüberlaufbecken Mülheim an der Ruhr (Frohnhauser Weg). Die höchsten Tagesniederschläge im Dezember wurden jeweils am 8. Dezember 2025 erreicht. An diesem Tag fielen im Gebiet der Emschergenossenschaft maximal 30,4 mm an der Station Mülheim an der Ruhr-Frohnhauser Weg.

Im Gebiet des Lippeverbandes waren es etwa 10 mm weniger. An der Station Kläranlage Unna-Billmerich wurde eine Tagessumme von 19,9 mm erreicht. Beinahe der gesamte Monatsniederschlag fiel im ersten Drittel des Dezembers. In der Zeit vom 10. Dezember bis Monatsende war es nahezu komplett trocken – nur etwa 2 mm Niederschlag kamen in dieser Zeit dazu.

Emschergenossenschaft und Lippeverband Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) sind öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsunternehmen, die als Leitidee des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip leben. Die Aufgaben der 1899 gegründeten Emschergenossenschaft sind unter anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie der Hochwasserschutz.

Der 1926 gegründete Lippeverband bewirtschaftet das Flusseinzugsgebiet der Lippe im nördlichen Ruhrgebiet und baute unter anderem den Lippe-Zufluss Seseke naturnah um. Gemeinsam haben Emschergenossenschaft und Lippeverband rund 2.000 Beschäftigte und sind Deutschlands größter Abwasserentsorger und Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken (rund 782 Kilometer Wasserläufe, rund 1533 Kilometer Abwasserkanäle, mehr als 500 Pumpwerke und 59 Kläranlagen). www.eglv.de

9. Januar:
Ideenforum zur Rahmenplanung für das Gelände der ehemaligen Zeche Fritz in Duisburg-Rumeln-Kaldenhausen
Die Stadt Duisburg beabsichtigt, auf der bislang unbebauten Fläche südlich der Rathausallee in Rumeln-Kaldenhausen ein gemischt genutztes, zeitgemäßes Wohngebiet sowie einen Grünzug im Bereich der ehemaligen Bahntrasse Moers-Krefeld zu entwickeln. Um diesen Prozess gemeinsam zu gestalten, laden die Stadt und das
beteiligte Planungsbüro zu einem offenen Ideenforum im Zuge der Rahmenplanung ein.

Das Ideenforum findet am Samstag, 24. Januar 2026, von 16 bis 19 Uhr in der Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums, Schulallee 11 in 47239 DuisburgRumeln-Kaldenhausen, statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Entwicklung des Areals der ehemaligen Zeche Fritz bietet eine große Chance für die Zukunft des Stadtteils: Es soll ein neues Quartier entstehen, das Wohnen, Leben, Freizeit und Natur miteinander verbindet.

Alle Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sind eingeladen, ihre Ideen und Anregungen für die zukünftige Entwicklung des Areals einzubringen.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Fragestellungen:
- Wie kann die geplante Nutzung des Geländes verträglich gestaltet werden?
- Welche Qualitäten sind den Menschen vor Ort wichtig?
- Wie kann ein lebendiger, nachhaltiger und zukunftsfähiger Stadtbaustein entstehen?

Das Ideenforum bietet Raum für Information, Austausch und Beteiligung. Die eingebrachten Beiträge fließen in die weiteren Planungsschritte ein. Ziel ist die Erarbeitung einer tragfähigen und breit getragenen Rahmenplanung. Im Vorfeld der Veranstaltung wird ein begleiteter Spaziergang über das Plangebiet angeboten. Dieser beginnt am Samstag, 24. Januar, um 15 Uhr.

Treffpunkt ist die Rathausallee / Fußweg Potmannstraße (gegenüber Rathausallee 37) in Rumeln-Kaldenhausen. Das Ideenforum bildet den Auftakt eines mehrstufigen Beteiligungsprozesses. In dessen weiterem Verlauf ist auch eine öffentliche Planungswerkstatt vorgesehen.
Darüber hinaus werden die kommunalpolitischen Gremien eng in den Prozess eingebunden. So wird sichergestellt, dass die Anregungen aus der Bürgerschaft systematisch in die weiteren Planungsschritte einfließen, transparent weiterverfolgt und einer konkretisierenden städtebaulichen Planung zugrunde gelegt werden.

Bäcker-Innung Rhein-Ruhr übergab Neujahrsbrezel an OB Sören Link
Sie symbolisiert Glück, Zusammenhalt und den Wunsch nach einem gelungenen Start ins neue Jahr: Die traditionelle Neujahrsbrezel hat bereits zum dritten Mal den Weg ins Duisburger Rathaus gefunden.
Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Oberbürgermeister Sören Link, die Bürgermeisterinnen Edeltraud Klabuhn und Sylvia Linn sowie Vertreterinnen und Vertreter der Stadt nahmen am Donnerstag die Brezel der Bäcker-Innung Rhein-Ruhr entgegen. Mit dieser Geste wurde eine deutschlandweit bekannte Tradition auch in Duisburg erneut gepflegt und gestärkt.

Wie es üblich ist, teilten die anwesenden Gäste das besondere Gebäck untereinander und begannen das neue Jahr in Gemeinschaft und Freude. Die Neujahrsbrezel wird traditionell aus Hefeteig gebacken und zeichnet sich durch ihre charakteristische, an eine verschlungene Schleife erinnernde Form aus. Diese steht sinnbildlich für die Verbindung des alten mit dem neuen Jahr sowie für die Hoffnung auf Beständigkeit und positive Veränderungen neuen Jahr.

13.1.
Jahresbilanz 2025: Straßenverkehrsamt stellt statistische Zahlen vor
Zulassungen, Genehmigungen und mehr: Die Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde sowie der Personen- und Güterverkehr des Straßenverkehrsamtes kümmern sich in Duisburg um alle Dienstleistungen rund um die Verkehrsmobilität. Wie haben sich die Zahlen 2025 entwickelt? Das Amt zieht Bilanz.

Fahrerlaubnisbehörde
Die Fahrerlaubnisbehörde ist für alle Führerscheinangelegenheiten (wie beispielsweise Umtausch, Erteilung, Neuerteilung), Eignungsüberprüfungen, Verzicht auf die Fahrerlaubnis, Maßnahmen nach dem Punktesystem sowie Fahrlehrerlaubnis- und Fahrschulangelegenheiten zuständig.

Im Jahr 2025 haben die Mitarbeitenden insgesamt 27.911 Fahrerlaubnisanträge bearbeitet (2024: 26.957). Dabei handelte es sich unter anderem um Anträge auf begleitetes Fahren ab 17 Jahren, Ersterteilungen, Erweiterungen sowie Neuerteilungen von Fahrerlaubnissen. Darüber hinaus gab das Team 1.313 Fahrerkarten aus (2024: 1.565). Diese personengebundenen Nachweise mit Speicherchip dokumentieren Fahr- und Arbeitszeiten. Davon entfielen 40 Fahrerkarten auf Frauen (2024: 42). Die Zahl der Fahrverbote blieb nahezu konstant.

2025 hat das Amt 1.434 Fahrverbote registriert, im Vorjahr waren es 1.476. Weiterhin ist ein deutlicher Anstieg bei den Anträgen auf Fahrerlaubnisse zur Fahrgastbeförderung (Taxi/Mietwagen) zu verzeichnen. Insgesamt wurden 1.159 Anträge gestellt (2024: 986; 2023: 852; 2022: 647). Im Jahr 2025 gab es 20.373 persönliche Vorsprachen bei der Fahrerlaubnisbehörde (2024: 19.302). Davon entfielen 1.664 auf Notfalltermine.

Deutlich angestiegen sind zudem die Führerschein-Umtauschvorgänge, insbesondere im Rahmen des Pflichtumtausches, mit 7.874 Fällen (2024: 5.150). Auch den sogenannten „Walk-by“-Schalter, an dem Dienstleistungen ohne vorherige Terminvereinbarung möglich sind, haben die Duisburgerinnen und Duisburger häufiger genutzt. Mehr als 6.400 nahmen dieses Angebot in Anspruch (2024: 4.100).

Insgesamt stieg die Zahl der Vorsprachen damit auf mehr als 28.437 (2024: 23.400). Im Bereich der Fahreignung hat die Behörde 263 Fahrerlaubnisse entzogen (2024: 372). Zusätzlich verzichteten 300 Personen im Rahmen von Eignungsprüfungen freiwillig auf ihre Fahrerlaubnis.

Gerichte haben zudem 190 Fahrerlaubnisse entzogen (2024: 234) sowie weitere 98 Fahrerlaubnisse sichergestellt (2024: 119). In 2.607 Fällen ordnete die Fahrerlaubnisbehörde medizinisch-psychologische oder fachärztliche Gutachten an (2024: 1.598). Bei Fahrerlaubnisinhaberinnen und -inhabern in der Probezeit hat das Team insgesamt 1.063 Maßnahmen angeordnet, darunter Aufbauseminare und Verwarnungen.

Im Rahmen des Punktebewertungssystems erfolgten 2.202 Maßnahmen, davon 1.814 Ermahnungen (1. Stufe) und 388 Verwarnungen (2. Stufe). Darüber hinaus gingen über 2.213 Mitteilungen und Anzeigen von Polizei und Gerichten zur Eignungsüberprüfung ein. Positiv zu vermerken ist die Entwicklung im Bereich der Fahrlehrerlaubnisse. Trotz anhaltenden Fahrlehrermangels konnten im vergangenen Jahr 15 Fahrlehrererlaubnisse erteilt werden (2024: 20; vor zehn Jahren: 3).

Zulassungsbehörde
Die Zulassungsbehörde des Straßenverkehrsamtes kümmert sich neben der Zulassung von Fahrzeugen unter anderem auch um die Umschreibung von Fahrzeugen, Kurzzeitkennzeichen, Ausfuhrkennzeichen, Saisonkennzeichen, Umkennzeichnung auf ein Wunschkennzeichen oder Kfz-Ersatzpapiere.

In Duisburg gab es im Jahr 2025 insgesamt 69.243 Zulassungen für Pkw, Motorräder, Roller, Lkw, Busse und andere Fahrzeuge. Im Jahr 2024 waren es 68.479 Zulassungen. Aktuell sind insgesamt 306.526 Fahrzeuge in Duisburg zugelassen. Zum Vergleich: Im Jahr 2016 waren es 277.514 Fahrzeuge. Insgesamt erfolgten im vergangenen Jahr 11.545 Neuzulassungen, im Jahr 2024 waren es 13.008.

Abgemeldet wurden 44.274 Fahrzeuge (2024: 38.959). Die Zahl der Elektro- und Hybridfahrzeuge in Duisburg hat seit 2016 zugenommen: Im Jahr 2016 gab es nur 79 Elektrofahrzeuge und 598 Hybridfahrzeuge. 2024 zählte die Zulassungsbehörde 5.583 Elektrofahrzeuge sowie 15.776 Hybridfahrzeuge. Im Jahr 2025 waren es 6.994 Elektrofahrzeuge sowie 19.957 Hybridfahrzeuge.

Personen- und Güterverkehr
Der Bereich Personen- und Güterverkehr ist unter anderem Genehmigungsbehörde für den gewerblichen Güterverkehr. Eine große Herausforderung für die Bearbeitung der Anträge zur Durchführung von Schwer- und Großraumtransporten war im vergangenen Jahr die Baustellensituation im Stadtgebiet Duisburg, wie beispielsweise die A40- Rheinbrücke, der A3-Brückenneubau am Kreuz Kaiserberg und die Herabsetzung der Belastbarkeit der A 59 im Bereich der Berliner Brücke, was zur Umfahrung über das Duisburger Stadtgebiet führte.

Die Mitarbeitenden mussten aufgrund von vorübergehenden Sperrungen bei der Streckenführung Umleitungen vorgeben. Insgesamt haben sie 2.583 Anträge genehmigt und 7.121 Anhörungen, beispielsweise für die Fahrt durch Duisburger Stadtgebiet, bearbeitet. Zusätzlich hat das Team 768 verkehrsrechtliche Anordnungen erstellt.

Dabei handelt es sich um spezielle Regelungen mit Auflagen zum Schutz der Infrastruktur oder der Verkehrssicherheit. Sie können beispielsweise die Vorgaben bestimmter Routen, Zeitfenster für die Durchführung des Transports oder die Begleitung durch Sicherungsfahrzeuge umfassen.

Online-Termine
Grundsätzlich ist ein Besuch der Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde des Straßenverkehrsamtes nur mit einem gebuchten Online-Termin möglich: www.duisburg.de/termine. Im Straßenverkehrsamt arbeiten rund 90 Mitarbeitende sowie Auszubildende aus den Bereichen Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde sowie Personenund Güterverkehr.

20. Januar: Glasfaserausbau – Stadt Duisburg und Deutsche GigaNetz GmbH beenden Zusammenarbeit
Die Stadt Duisburg hat die im November 2022 mit einer Absichtserklärung (Letter of Intent) vereinbarte Zusammenarbeit mit der Deutsche GigaNetz GmbH beendet, da die Ausbauzusagen bislang nicht umgesetzt wurden. Durch die damit einhergehende fehlende Planungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger in den Stadtteilen Homberg, Baerl und Rheinhausen, hat sich die Stadt Duisburg nun dazu entschieden, die Zusammenarbeit mit anderen Partnern zu vertiefen.

In großen Teilen wird die Duisburg CityCom (DCC) den Ausbau übernehmen, um die vorhandenen Lücken zu schließen. Für die verbleibenden Bereiche befindet sich die Stadt Duisburg derzeit in Gesprächen mit weiteren Netzanbietern, um den Glasfaserausbau zuverlässig und zügig sicherzustellen.

Die mit der Deutsche GigaNetz GmbH abgeschlossenen Verträge werden nicht automatisch beendet. Durch ein Urteil des Bundesgerichtshofs starten die Mindestvertragslaufzeiten der Vorverträge mit dem Datum des Abschlusses und nicht erst nach erfolgreichem Anschluss der Immobilie.

Bei überschrittener Mindestvertragslaufzeit kann daher auch jetzt schon der Vertrag bei Bedarf monatlich gekündigt werden. Die Stadt Duisburg bietet zudem am Montag, 2. Februar und am Donnerstag, 5. März, Sprechstunden zum Glasfaserausbau in den Bezirksverwaltungen Homberg/Ruhrort/Baerl (Bismarckplatz 1) und Rheinhausen (Körnerplatz 1) an.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich hier rund um das Thema Breitbandausbau informieren sowie beraten lassen. Gigabitkoordinator Falko König von der Stabsstelle Digitalisierung, wird jeweils von 8 bis 17 Uhr Auskünfte zu sämtlichen Fragen rund um die Breitbandversorgung geben.

Zusätzlich zu den vor Ort angebotenen Terminen findet an den beiden Tagen, jeweils von 17.30 bis 18.30 Uhr, auch eine digitale Sprechstunde via Microsoft Teams statt. Der Link zur Teilnahme findet sich online auf der städtischen Internetseite unter https://breitband.duisburg.de. Die aktuellen Ausbauentwicklungen können jederzeit im Glasfaseratlas der Stadt Duisburg unter https://duisburg.de/glasfaser eingesehen werden.

23.1.:

Empfang zum Deutsch-Französischen Tag im Rathaus
Die Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg (DFG) feierte am vergangenen Freitag mit einem Empfang im Duisburger Rathaus den Deutsch-Französischen Tag. Gleichzeitig eröffnete sie auch die von ihr veranstaltete französische Woche.

Neben Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn nahm der französische Generalkonsul (und zugleich Leiter des Institut Français in Düsseldorf) Dr. Etienne Sur an dem Empfang teil. Im Anschluss hielt der Landtagspräsident a. D., Regisseur und Frankreichkenner Oliver Keymis einen launigen Vortrag zum deutsch- französischen Verhältnis unter dem Motto „Ziemlich allerbeste Freunde“.

Etienne Sur, Französischer Generalkonsul begrüßt die Gäste. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Der Deutsch-Französische Tag hat eine lange Tradition. Seit 2004 wird er alljährlich in Deutschland und Frankreich (als Journée franco-allemande) gefeiert, nachdem der damalige deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Staatspräsident Charles de Gaulle am 22. Januar 1963 im Pariser Élysée-Palast den Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrag unterzeichneten.

Auf zivilgesellschaftlicher Ebene leisten die Deutsch- Französischen Gesellschaften seit den 1950er-Jahren einen wertvollen Beitrag zur grenzüberschreitenden Verständigung. In dieser Tradition wirkt auch ihr Ableger in Duisburg. Die französische Woche setzt sich am Montag im filmforum fort.


27.1.:
Empfang der neuen Masterstudierenden der NRW-School of Governance Oberbürgermeister Sören Link empfing gestern Studierende der NRW- School of Governance und viele weitere Gäste aus den Reihen der Universität Duisburg-Essen und der Kommunalpolitik in feierlichem Rahmen im Duisburger Rathaus. Als Teil des Direktoriums sprach Prof. Dr. Susanne Pickel zu den geladenen Gästen. Auch zwei Studentinnen hielten Ansprachen.

Neujahrsempfang für die Studierenden im Bereich „Politikwissenschaften“ der NRW SCHOOL OF GOVERNANCE . Fotos Malte Werning / Stadt Duisburg

Rund 30 Studierende haben im Oktober letzten Jahres ihr Studium im Master „Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung“ in Duisburg aufgenommen. Der Masterstudiengang baut auf den Bachelor-Studiengang „Politikwissenschaft“ der Universität Duisburg-Essen oder einen vergleichbaren Abschluss anderer Hochschulen auf. Dieser wird gemeinsam von der NRW-School of Governance am Institut für Politikwissenschaften der Universität Duisburg-Essen und der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften angeboten.

Es handelt sich um eine interdisziplinär aufgestellte Initiative zur Exzellenzförderung, in der Sozial- und Verwaltungswissenschaftler, Juristen, Kommunikationswissenschaftler und Ökonomen in das Lehr- und Forschungsprogramm eingebunden sind. Ziel ist es, den Studierenden Schlüsselqualifikationen für verantwortungsvolle Tätigkeiten in Verbänden, Unternehmen und der Verwaltung zu vermitteln.

28.1:

Stadt Duisburg bringt Abstimmung über Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele auf den Weg
Duisburg ist Teil der gemeinsamen Bewerbung der Region unter dem Namen „KölnRheinRuhr“ um Olympische und Paralympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Der Rat der Stadt Duisburg wird deswegen in seiner nächsten Sitzung am 24. Februar darüber entscheiden, ob die Bürgerinnen und Bürger in Duisburg über die Teilnahme an der Bewerbung abstimmen können.

Vorbehaltlich der Zustimmung des Rats können dann rund 350.000 abstimmungsberechtigte Duisburgerinnen und Duisburger für oder gegen die Beteiligung votieren. Das Votum ist ein zentraler Schritt, weil die Bewerbung ausdrücklich an die Zustimmung der Bevölkerung geknüpft ist.

„Mit dem Ratsbürgerentscheid legen wir diese Frage bewusst in die Hände der Duisburgerinnen und Duisburger. Das schafft Klarheit und eine breite demokratische Legitimation“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Ich hoffe auf ein positives Votum, weil ich überzeugt bin, dass Duisburg als sportbegeisterte Stadt und mit ihr auch die gesamte Region an Rhein und Ruhr das Potenzial für die Spiele haben.“

Eine Zustimmung zur Bewerbung ist noch keine Entscheidung darüber, ob Olympische oder Paralympische Wettbewerbe tatsächlich in Duisburg stattfinden. Zwischen einer kommunalen Beteiligung und einer möglichen Austragung liegen weitere Auswahl- und Prüfverfahren sowie Entscheidungen auf anderen Ebenen.

So läuft der Ratsbürgerentscheid ab, falls der Rat diesem zustimmt:
• Die Abstimmung erfolgt ausschließlich per Brief.
• Die Unterlagen werden den Abstimmungsberechtigten automatisch ab Mitte März zugesandt, ein Antrag ist nicht erforderlich.
• Abstimmungsberechtigt sind die Duisburgerinnen und Duisburger, die zu Kommunalwahlen wahlberechtigt sind, also rund 350.000.
• Als konkrete Frage wird folgende Formulierung festgelegt: „Sind Sie dafür, dass sich die Stadt Duisburg an der gemeinsamen Bewerbung der Region KölnRheinRuhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, im Jahr 2040 oder im Jahr 2044 beteiligt?“

Als Antwort kann nur mit "Ja" oder "Nein" abgestimmt werden.
• Als angenommen gilt die Antwort, die die meisten Stimmen erhält, vorausgesetzt, ausreichend Abstimmungsberechtigte haben sich beteiligt. Das sind in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern mindestens zehn Prozent.
• Die Abstimmungsunterlagen müssen der Stadt spätestens am Sonntag, 19. April, vorliegen und können postalisch zurückgeschickt oder noch am entsprechenden Sonntag bis 16 Uhr abgegeben werden: im Rathaus (Burgplatz 19, 47051 Duisburg) oder im Wahlamt der Stadt, (In den Haesen 84, 47198 Duisburg).

• Die Abstimmung wird zeitgleich in allen 17 Kommunen durchgeführt, die sich an der Olympia-Bewerbung beteiligen. Die Stimmen werden am 19. April ausgezählt. Das Duisburger Ergebnis wird Sonntagabend u.a. auf duisburg.de und den Social-Media-Kanälen der Stadt veröffentlicht.

Die Stadt Duisburg schätzt die Kosten für den Ratsbürgerentscheid aktuell auf rund 580.000 Euro, wovon 85 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen übernommen werden sollen. Der Eigenanteil der Stadt läge dann bei ca. 87.000 Euro.

Hintergrund:
Duisburg wäre bei Olympischen und Paralympischen Spielen nach derzeitigem Konzept mit folgenden etablierten und international erprobten Sportstätten vertreten: • Regattabahn im Sportpark Duisburg als Austragungsort für die Wettbewerbe im olympischen Rudern sowie im olympischen Kanu und im Para Rudern und Para Kanu. • Schauinsland-Reisen-Arena für das olympische und paralympische Sportklettern.

Vorgesehen sind die Disziplinen Bouldern, Lead und Speed. Die Bewerbung von KölnRheinRuhr hat bereits die zweite Stufe im Prozess des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) erreicht.
Nach Abschluss der Bürgerbeteiligungen in den 17 beteiligten Kommunen wird der DOSB voraussichtlich am 26. September 2026 die finale Entscheidung über die nationale Bewerbung treffen. Weitere Interessenten sind Berlin, Hamburg und München.

Wie DVG und Stadt Duisburg weiter in die Zukunft des ÖPNV investieren
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) arbeitet gemeinsam mit der Stadt Duisburg an der Modernisierung der Infrastruktur für einen zukunftsfähigen ÖPNV. In den vergangenen Jahren haben DVG und Stadt durch den Ausbau barrierefreier Haltestellen, die Modernisierung von Gleisen, Fahrtreppen und Fahrleitungen sowie den Neubau von Haltestellen bereits viel erreicht. Zudem wird das ÖPNV-Angebot für die Fahrgäste stetig verbessert.

DVG und Stadt setzen den Weg fort, Bus und Bahn attraktiver zu machen, um möglichst vielen Menschen mit einem komfortablen, klimafreundlichen und zuverlässigen ÖPNV eine echte Alternative zum Auto zu bieten. Allein im vergangenen Jahr hat die DVG über 13 Millionen Euro in neue Haltestellen, Gleise, Fahrtreppen und Fahrleitungen investiert.

Gleisbau- und Fahrleitungsmaßnahmen
Die DVG hat im Jahr 2025 rund 2,1 Kilometer Gleise und 2,7 Kilometer Fahrleitung erneuert. Neben großen Gleisbaumaßnahmen wie beispielsweise den Arbeiten an der Haltestelle „Bronkhorststraße“ in Duisburg-Meiderich, hat die DVG zahlreiche Modernisierungsmaßnahmen an Gleisen im Stadtgebiet durchgeführt – unter anderem zwischen den Haltestellen „Landesarchiv NRW“ und „Obermarxloh Schleife“ sowie zwischen „Meiderich Bf“ und „Hamborn Rathaus“.

Fotos Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

Fahrleitungen wurden beispielsweise auf der Linie 903 zwischen den Haltestellen „Landschaftspark Nord“ und „Hamborn Feuerwache“ erneuert. Die DVG investierte gemeinsam mit der Stadt Duisburg rund 6,6 Millionen Euro in den Gleisbau und etwa 2,3 Millionen Euro in die Modernisierung von Fahrleitungen.

Barrierefreier Ausbau von Haltestellen
Zudem haben DVG und Stadt Duisburg den Ausbau barrierefreier Haltestellen weiter vorangetrieben. So wurden im Jahr 2025 die Haltestellen „Neanderstraße“, „Bronkhorststraße“, „Laar Kirche“, „Stockumer Straße“ und „Brauerei“ barrierefrei ausgebaut. Außerdem wurde an der Haltestelle „Karl-Jarres-Straße“ eine Busvorrangschaltung eingerichtet.

Zusätzlich haben Stadt Duisburg und DVG insgesamt zehn Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut. 25 Wetterschutzeinrichtungen sind erneuert und aufgestellt worden. Die barrierefreien Haltestellen bieten wesentlich mehr Komfort und erleichtern vor allem mobilitätseingeschränkten Fahrgästen den Ein- und Ausstieg. DVG und Stadt investierten über zwei Millionen Euro in die Maßnahmen. Teile davon wurden durch das Land NRW gefördert.

Für das Jahr 2026 plant die DVG den barrierefreien Ausbau der Haltestellen „Kulturstraße“ auf der Linie U79 sowie die Erneuerung der Haltestellen „Mannesmann Tor 1“, „Rheinstahl“, „Ehingerstraße“, „Watereck“, „Pollenkamp“ und „Bärenstraße“ auf der Linie 903.

Modernisierung von Fahrtreppen
Auch die Modernisierung der Fahrtreppen läuft auf Hochtouren. Im Jahr 2025 hat die DVG weitere Fahrtreppen an den Haltestellen „Steinsche Gasse“ und „Duisburg Hbf“ erneuert. DVG und Stadt Duisburg haben im Jahr 2025 dabei fast zwei Millionen Euro in die wichtigen Infrastrukturmaßnahmen investiert, ein Teil davon wurde vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) gefördert.
30.1.:

„Hochfelder Bogen“ schließt die Lücke im Grünen Ring
Der „Hochfelder Bogen“, die neue Brücke für den Fuß- und Radverkehr zwischen dem Brückenplatz und dem Platanenhof, ist seit Ende letzten Jahres fertiggestellt. Sie ermöglicht eine sichere und ampelfreie Überquerung der Heerstraße in Duisburg-Hochfeld.

Die rund 30 Meter lange, melonengelbe Brücke verbindet den Grünen Ring mit der Bocksbart-Trasse und schafft so eine durchgängige Fuß- und Radverbindung von der Innenstadt durch den Grünen Ring bis zum RheinPark.

Vertreter aus Politik und Verwaltung besichtigen den „Hochfelder Bogen“, die neue Brücke für den Fuß- und Radverkehr zwischen dem Brückenplatz und dem Platanenhof, ist seit Ende letzten Jahres fertiggestellt. Sie ermöglicht eine sichere und ampelfreie Überquerung der Heerstraße in Duisburg-Hochfeld.

Die rund 30 Meter lange, melonengelbe Brücke verbindet den Grünen Ring mit der Bocksbart-Trasse und schafft so eine durchgängige Fuß- und Radverbindung von der Innenstadt durch den Grünen Ring bis zum RheinPark. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg


„Ob zu Fuß oder mit dem Rad – der Hochfelder Bogen schafft eine sichere und direkte Verbindung zwischen Innenstadt und Rhein. Und gerade mit Blick auf die IGA im kommenden Jahr ist die neue Brücke ein Gewinn für die Stadt und ihre Besucherinnen und Besucher“, so Oberbürgermeister Sören Link.

Parallel zum Bau der Brücke lief die öffentliche Namenssuche. Aus den 70 eingereichten Vorschlägen wählten die Mitglieder des Stadtteilbeirats Hochfeld fünf Favoriten aus. Bei der anschließenden öffentlichen Abstimmung entschieden sich die meisten der rund 1.500 Teilnehmenden für den Namen „Hochfelder Bogen“.

Dieser Empfehlung hat sich die Bezirksvertretung Mitte angeschlossen und sich formell auf den neuen Namen „Hochfelder Bogen“ festgelegt. Die Errichtung der neuen Stahl-Stabbogenbrücke dauerte rund zweieinhalb Jahre und kostet rund 5,4 Millionen Euro. Der Großteil der Kosten, rund 3,1 Millionen Euro, wird aus Mitteln der Städtebauförderungsprogramme des Bundes sowie des Landes Nordrhein-Westfalen refinanziert.


Eröffnung des Südbades verzögert sich
Die geplante Eröffnung des neuen Hallenbads an der Großenbaumer Allee im Duisburger Süden verschiebt sich. Anstelle der ursprünglich vorgesehenen Inbetriebnahme Ende April 2026 ist die Eröffnung nun für Juli 2026 vorgesehen. Grund für die Terminverschiebung sind Verzögerungen bei einzelnen Gewerken, die den Bauablauf verlangsamt haben.

An der Schwimmbaddecke müssen noch über den bisherigen Zeitplan hinaus Trockenbauarbeiten durchgeführt werden, für die das Baugerüst, das sich
zurzeit in den vorbereiteten Schwimmbecken befindet, stehen bleiben muss. Aus diesem Grund können die Abschlussarbeiten an den Becken noch nicht
durchgeführt werden.

Das neue Südbad wird als modernes Hallenbad mit klar getrennten Funktionsbereichen gebaut. Dadurch können der öffentliche Badebetrieb sowie das Schul- und Vereinsschwimmen künftig parallel und ohne gegenseitige Beeinträchtigung stattfinden.

Zum Angebot gehören zwei 25 Meter Becken, eine Sprunganlage, eine Kletterwand, ein Kinder- und Planschbereich sowie ein Lehrschwimmbecken für Kurse und Anfänger-
schwimmen. Ergänzt wird das Bad durch großzügige Aufenthaltsflächen und
eine Sonnenterrasse.

Frank Cramer baut 101 Wohnungen in "6-Seen-Wedau
Der Unternehmer Frank Cramer will im Duisburger Projektgebiet "6 Seen Wedau" 101 Wohneinheiten schaffen. Dafür hat er sich zwei Baufelder mit zusammen etwa 7.500 m² Fläche gesichert. Verkäufer ist die Gebag Flächenentwicklung, derzeit noch eine Tochtergesellschaft der kommunalen Gebag Duisburger Baugesellschaft.

Das Unternehmen (Cramer Projektentwicklung & Baugesellschaft mbH & Co.KG Theodor-Heuss-Str. 310, schon mit Mietwohnungen in der Oberen Holtener Straße aktiv) wird nach dem Eintrag ins Handelsregister künftig als städtische Tochter unter dem Namen Nerra auftreten.

Cramer will den Bauantrag für den ersten Bauabschnitt mit 44 Wohneinheiten im Februar einreichten. "6-Seen-Wedau" steht für die Entwicklung eines neuen Stadtteils mit etwa 3.000 Wohneinheiten, dazu kommt ein großer Anteil an Grünflächen und Wasserlagen. Nach dem Aus durch die Insolvenz von Bauunternehmer Tecklenburg aus Straelen ist dies für Duisburg eine überraschende und willkommene Weiterführung des Gesamtkonzepts 6-Seen-Wedau.

www.6-seen-wedau.de/home - Das größte Neubaugebiet in NRW - GEBAG-Visualisiereung Lage am Masurensee

Osterferien 2026: Kostenfreie Betreuung für Grundschulkinder

Das Amt für Schulische Bildung der Stadt Duisburg bietet in Zusammenarbeit mit den Ganztagsträgern in den Osterferien 2026 wieder ein Betreuungsangebot für Grundschulkinder an. Die Betreuung findet vom 30. März bis zum 10. April (außer an den Feiertagen) jeweils von 8 bis 16 Uhr an 18 verschiedenen Standorten in Duisburg statt.

Unter der Aufsicht von pädagogischen und weiteren Fachkräften werden neben dem täglichen Mittagessen unter anderem Spiele, Sport, kreative und künstlerische Aktionen sowie Ausflüge in die nähere Umgebung angeboten. Die Ferienbetreuung kann wochenweise gebucht werden und ist kostenfrei. Lediglich für das Mittagessen fallen Kosten in Höhe von vier Euro pro Tag an.

Das Online-Anmeldeportal wird unter www.duisburg.de/ferienbetreuung am Montag, 2. Februar, um 12 Uhr freigeschaltet und steht bis Freitag, 13. Februar, 16 Uhr zur Verfügung. Die Platzvergabe erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen. Nach verbindlicher Terminbuchung erhalten Erziehungsberechtigte direkt über das Anmeldeportal eine Nachricht, ob ihre Buchung erfolgreich war oder ob sie einen Platz auf der Warteliste erhalten haben.

Anschließend erfolgt noch eine Bestätigung per Mail. Weitere Informationen und eine Auflistung aller Standorte sind ab sofort auch online unter www.duisburg.de/ferienbetreuung abrufbar.



Köhler-Osbahr-Stiftung vergibt Musikpädagogikpreis
Die Köhler-Osbahr-Stiftung für Kunst und Wissenschaft möchte auch 2026 wieder einen Musikpädagogikpreis an in Duisburg wirkende Musikpädagoginnen und -pädagogen vergeben. Für den Preis können Personen vorgeschlagen werden, die über ein herausragendes musikpädagogisches Profil verfügen.

Dazu gehören unter anderem kontinuierliche musikpädagogische Leistungen, innovative Aktivitäten sowie die Entwicklung von Lernmethoden und -werken. Vorschläge können bis Donnerstag, 30. April, beim Dezernat für Bildung, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg eingereicht werden.

Hier können Interessierte per E-Mail an dezernatiii@stadt-duisburg.de auch weitere Informationen erfragen. Informationen zur Stiftung und ihren Tätigkeitsfeldern sowie zu bisherigen Trägerinnen und Trägern des Musikpädagogikpreises gibt es unter www.koehler-osbahrstiftung.de

Februar

Duisburg, 3. Februar:
Zum Erhalt des Rahmerbuschfelds wird weiter geklagt Umfangreiche Mängelrüge der Stadt zugestellt - Normenkontrollantrag beim OVG gestellt

Stadtverwaltung empfiehlt einheitlichen Hebesatz für Grundsteuer B
Der Rat der Stadt Duisburg wird in seiner Sitzung am 24. Februar unter anderem über die Empfehlung der Stadtverwaltung zur Rückkehr zu einem einheitlichen Hebesatz bei der Grundsteuer B (alle Immobilien, die nicht land- und fortwirtschaftlich genutzt sind) entscheiden. Vorgesehen ist, den Hebesatz rückwirkend zum 1. Januar 2026 sowohl für Wohngrundstücke als auch für Nichtwohngrundstücke auf 1.169 v. H. festzulegen.

Bisher galt für Wohngrundstücke ein Hebesatz von 886 v. H. und für Nichtwohngrundstücke ein Hebesatz von 1.469 v. H. Mit dieser geplanten Änderung reagiert die Stadt auf eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen vom 4. Dezember 2025. Das Gericht entschied, dass die von den Städten Bochum, Essen, Dortmund und Gelsenkirchen festgelegten höheren Hebesätze für Nichtwohngrundstücke gegen den verfassungsrechtlichen Grundsatz der Steuergerechtigkeit verstoßen.

Die Gerichtsurteile sind zwar noch nicht rechtskräftig, doch solange es keine abschließende höchstrichterliche Entscheidung gibt, besteht aufgrund der Dimension ein erhebliches Risiko für die Leistungsfähigkeit der Stadt. Mit einem einheitlichen Hebesatz werden jahrelange Rechtsstreitigkeiten vermieden und alle Beteiligten erhalten die nötige Planungssicherheit.

Die im Dezember 2024 beschlossenen Hebesätze beruhten auf einer Hebesatzempfehlung des Landes Nordrhein-Westfalen, die sich im Nachhinein jedoch nicht als verlässliche Grundlage für eine aufkommensneutrale Festsetzung erwiesen hat. Der Städtetag NRW hatte das Land bereits im Rahmen des Gesetzgebungsprozesses auf rechtliche Risiken hingewiesen.

In einer aktuellen Stellungnahme des Städtetages NRW vom 8. Januar stellt dieser fest, dass es auf Grundlage der Argumentationslinie des Verwaltungsgerichts faktisch keine Möglichkeit gibt, eine Hebesatzdifferenzierung zwischen Wohn- und Nichtwohngrundstücken umzusetzen.

Seit Erteilung der Grundsteuerbescheide zu Beginn des Jahres 2025 wurden mehr als 3.500 Grundsteuerwerte und Messbescheide durch die Finanzämter korrigiert oder aufgehoben. Ursächlich hierfür waren insbesondere fehlerhafte Erklärungen, fehlende Daten sowie Schätzungen der Finanzämter.

Der Haushaltsansatz wurde um rund 11,5 Millionen Euro verfehlt. Für das Jahr 2026 hat die Stadt Duisburg daher eine eigene Berechnung des Hebesatzes auf Basis der aktuell verfügbaren Daten vorgenommen. Um den im Haushaltsplan vorgesehenen Ansatz für 2026 zu erreichen, ist die Festsetzung eines einheitlichen Hebesatzes in Höhe von 1.169 v. H. erforderlich.

Da der Rat der Stadt eine mögliche Anpassung des Hebesatzes frühestens am 24. Februar entscheiden kann, werden die Steuerpflichtigen gebeten, die Grundsteuer zunächst weiter zu den bekannten Fälligkeitsterminen (der erste ist am 15. Februar) in der bisherigen Höhe zu zahlen. Bereits erteilte Lastschriftmandate bleiben unverändert gültig.

3. Februar:

DVV: Aufsichtsrat beschließt personelle Veränderungen
Die Aufsichtsräte der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV), der Stadtwerke Duisburg AG und der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) haben beschlossen, die Zusammenarbeit mit den beiden bisherigen Geschäftsführern und Vorständen, Marcus Wittig und Axel Prasch, mit sofortiger Wirkung zu beenden. Die Entscheidung haben die Aufsichtsräte am Dienstagnachmittag im Rahmen von außerordentlichen Sitzungen getroffen.

Die Entscheidung steht im Zusammenhang mit der laufenden Untersuchung durch eine externe Rechtsanwaltskanzlei, die der Aufsichtsratsvorsitzende der DVV, Oberbürgermeister Sören Link, aufgrund eines anonymen Hinweises veranlasst hatte. Ziel ist es, alle aufgekommenen Verdachtsmomente umfassend und unabhängig prüfen zu lassen. Die Staatsanwaltschaft Duisburg wird über den Fortgang dieser Untersuchung fortlaufend informiert. Auf Bitte des Aufsichtsratsvorsitzenden hatten die DVV-Geschäftsführer Marcus Wittig und Axel Prasch ihre Amtsgeschäfte zunächst ruhen lassen.

Im Zuge der laufenden Untersuchung wurde bekannt, dass beide Geschäftsführer entgegen der durch die DVV gegenüber den Ermittlungsbehörden getätigten Zusage zu einer uneingeschränkten Aufarbeitung gehandelt und versucht haben, die Aufklärung zu behindern. Aufgrund dieses Pflichtverstoßes wurden die Abberufungen als Geschäftsführer und Vorstände sowie die Beendigung der Dienstverträge durch die Aufsichtsräte beschlossen. Zudem wurde die Staatsanwaltschaft Duisburg, mit der die externen Rechtsanwälte in Kontakt stehen, über den Vorgang und die daraufhin getroffene Entscheidung der Aufsichtsräte informiert.

„Der Aufsichtsrat trägt Verantwortung für eine transparente, rechtssichere und stabile Unternehmensführung. Dieser Verantwortung sind wir nachgekommen“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Sören Link.

Die Aufsichtsräte haben gleichzeitig sichergestellt, dass die Handlungsfähigkeit des DVV-Konzerns und seiner Tochtergesellschaften in vollem Umfang erhalten bleibt und das operative Geschäft ohne Einschränkungen fortgeführt wird. Die Geschäfte führen ab sofort DVV-Geschäftsführer Marcus Vunic, den die Aufsichtsräte zum Vorstand der Stadtwerke Duisburg und der DVG berufen haben, sowie Andreas Gutschek, der neben seinen bisherigen Vorstandsämtern bei den Stadtwerken und der DVG nun vom Aufsichtsrat auch in die DVV-Geschäftsführung berufen wurde. Damit ist eine durchgängige Unternehmensleitung über alle drei Gesellschaften hergestellt.

„Marcus Vunic und Andreas Gutschek haben unser volles Vertrauen, den DVV-Konzern mit der jetzt notwendigen Ruhe und Stabilität erfolgreich weiterzuführen“, sagt Sören Link.

Vor dem Hintergrund der weiter andauernden Untersuchung bitten wir um Verständnis, dass wir keine weiteren Angaben zur Sache selbst tätigen können.

4. Februar:
Staatsanwaltschaft Duisburg: Ermittlungsverfahren gegen ehemalige (Mit-)Geschäftsführer der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH
Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat durch Bevollmächtigte der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) Kenntnis davon erlangt, dass gegenüber einem Vertreter der Stadt Duisburg seitens eines anonymen Hinweisgebers der Verdacht überhöhter Vergütungen und Vergütungsabreden bei der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft geäußert wurde.

Nach vorläufiger Sichtung und Auswertung zahlreicher umfangreicher Dokumente hat die Staatsanwaltschaft nunmehr den Anfangsverdacht für strafbare Handlungen bejaht und gegen zwei ehemalige (Mit-) Geschäftsführer ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Untreue und strafbarer Verstöße gegen das Betriebsverfassungsgesetz eingeleitet.

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, als Geschäftsführer mehreren Betriebsratsmitgliedern Leistungen versprochen bzw. gewährt zu haben, die deutlich über die üblicherweise zu gewährenden Leistungen vergleichbarer Mitarbeitenden hinausgegangen sein sollen. Dadurch sollen sie die ihnen als Geschäftsführer eingeräumten Befugnisse überschritten haben.

Ferner wird den Beschuldigten vorgeworfen, nach Bekanntwerden der Vorwürfe Mitarbeitende aufgefordert zu haben, beweiserhebliche Dokumente zu vernichten. Insoweit besteht u.a. gegen sie der Verdacht der Anstiftung zur Urkundenunterdrückung und zur Sachbeschädigung. Weiterhin wird auch dem Verdacht der versuchten Strafvereitelung nachgegangen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ das Amtsgericht Duisburg am 3. Februar 2026 Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der Beschuldigten. Die Beschlüsse wurden heute vollstreckt. Bei der Durchsuchung konnten weitere mutmaßlich beweiserhebliche Unterlagen, Mobiltelefone, Computer und Datenträger u.a. sichergestellt werden. Diese werden nun ausgewertet. Es wird darauf hingewiesen, dass bis zu einem rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens die Unschuldsvermutung gilt.

Schulverkehr: DVG passt Fahrtzeiten an  
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) arbeitet gemeinsam mit der Stadt Duisburg an der Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). In den vergangenen Jahren haben DVG und Stadt bereits viel erreicht. Deshalb passen DVG und Stadt in Zusammenarbeit mit den Duisburger Schulen das Angebot im Schulverkehr an. Ab Montag, 9. Februar, werden die Fahrtzeiten der Linien 940E und 942E angepasst.

Linie 906E: Entfall Haltestelle „Josefstraße“ und neue Haltestelle Oswaldstraße
Im Zuge von Straßenbauarbeiten kommt es zu einer dauerhaften Haltestellenverlegung. Die Haltestelle Josefstraße wird durch die Haltestelle „Oswaldstraße“ ersetzt. Die neue Haltestelle liegt auf der Oswaldstraße, in Höhe der Hausnummer 8.

Linie 940E: Zwei Fahrten starten früher
Auf der Linie 940E starten die Fahrten, die derzeit um 7:17 Uhr an der Haltestelle „Mannesmann Tor 2“ bzw. um 7:02 Uhr an der Haltestelle „Ehinger Berg“ jeweils Richtung Gesamtschule Großenbaum beginnen, fünf Minuten früher.
Der Hintergrund ist, dass die Busse durch das hohe Verkehrsaufkommen zuletzt zu spät für den Unterrichtsbeginn an der Gesamtschule Süd angekommen sind, weshalb eine frühere Abfahrt erforderlich wurde.

Linie 942E: Anpassungen an geänderte Unterrichtszeiten der Gesamtschule Mitte/Süd
Da bei der Gesamtschule Mitte/Süd ab dem 9. Februar neue Unterrichtszeiten gelten, müssen drei Fahrten der Linie 942E geändert werden:

- Dienstags fährt der Bus künftig um 12:55 Uhr statt um 13:40 Uhr von der Haltestelle „Kammerstraße“ nach Mündelheim
- Mittwochs fährt der Bus künftig um 15:55 Uhr statt um 15:10 Uhr von der Haltestelle „Kammerstraße“ nach Mündelheim
- Donnerstags entfällt die Fahrt ab Haltestelle „Kammerstraße“ um 13:40 Uhr, aufgrund fehlender Nachfrage.

Neuer Mietspiegel 2026 für Duisburg in Kraft
Zum 1. Februar ist ein neuer qualifizierter Mietspiegel für Duisburg in Kraft getreten, welcher eine Übersicht über die in Duisburg gezahlten Mieten für nicht preisgebundenen Wohnraum vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage bietet.

Der qualifizierte Mietspiegel 2024 wurde auf Basis des Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes für zwei Jahre fortgeschrieben und bietet Mietenden und Vermietenden eine verlässliche Orientierung zur Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete und dient zugleich als rechtliche Grundlage, etwa für Mieterhöhungen. Demnach erhöht sich die monatliche Basis-Nettokaltmiete pro Quadratmeter um 4,55 Prozent.

Für eine beispielhafte 60-Quadratmeter-Wohnung steigt die ortsübliche Basis-Nettokaltmiete damit von 375,60 Euro auf 392,40 Euro. Zusätzlich wirken sich Zu- und Abschläge, etwa für Baualtersklasse, Ausstattung, Modernisierung und Wohnlage, auf die Miethöhe aus. „Die Mietpreise sind gestiegen – das ist auch in Duisburg spürbar. Dennoch bleibt unsere Stadt im Vergleich zu anderen Großstädten weiterhin moderat im Mietniveau und damit attraktiv für bezahlbaren Wohnraum.

Ob Vermietende Mieten anheben, hängt vom Einzelfall ab. Klar ist: Innerhalb von drei Jahren darf die Miete nur um maximal 20 Prozent bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete steigen“, so Sozialdezernentin Astrid Neese. Der Mietspiegel wurde Ende Januar von der Mietspiegel-AG anerkannt. Hier sind sowohl die örtlichen Mieterschutzvereine als auch die lokalen Haus- und Grund-Verbände vertreten. Zudem bringt die ARGE Duisburg Niederrhein des Verbands der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen die Perspektive der Vermieter ein.

Markus Kansy von der regionalen Arbeitsgemeinschaft der Wohnungswirtschaft und Armin Frenkert vom Verein der Haus- und Grundeigentümer Groß-Duisburg betonen: „Mit diesem Mietspiegel führen wir ein Format weiter, was sich bereits in den letzten zwei Jahren seiner Anwendung bewährt hat. Die indexbasierte Fortschreibung des Mietspiegels bildet Kostenentwicklungen sachgerecht ab und schafft Planungssicherheit für Vermietende und Mietende. Angesichts deutlich gestiegener Aufwendungen für Instandhaltung und Modernisierung ist dieses Verfahren von besonderer Bedeutung.“

„Die Zustimmung des Mietervereins bestätigt, dass wir mit dem Mietspiegel eine ausgewogene Orientierung für Mieten in unserer Kommune bieten. Der Mietspiegel ist transparent aufbereitet und bildet die ortsübliche Vergleichsmiete sachgerecht ab. Das ist ein wichtiger Schritt, um überhöhten Forderungen vorzubeugen und zugleich die berechtigten Interessen beider Seiten zu berücksichtigen“, so Sonja Herzberg vom Mieterbund Rhein-Ruhr. Der Mietspiegel und weitere Informationen sind online auf der städtischen Internetseite unter www.duisburg.de/mietspiegel abrufbar.

6. Februar:
HKM bleibt dem Industrie-Standort erhalten - IHK erleichtert über Einigung   Das lange Ringen um die Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) in Duisburg hat ein Ende. Die gute Nachricht: Das zweitgrößte Stahlwerk Deutschlands bleibt in Betrieb. Thyssenkrupp Steel (TKSE) und Salzgitter einigten sich heute darauf, dass Salzgitter die Hüttenwerke allein fortführt. 1000 Jobs bleiben.

Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK, dazu:  „Für den Industrie-Standort Duisburg ist das eine gute Nachricht. Auch wenn sich HKM voraussichtlich verkleinern wird und Arbeitsplätze wegfallen werden. Wir alle sind erleichtert, dass Beschäftigte und Unternehmensleitung nun eine Perspektive haben.

Das festigt Europas größten Stahlstandort bei uns in Duisburg ein Stück weit. Es ist gut, dass Düsseldorf und Berlin die Transformation der Stahlindustrie finanziell unterstützen. Aufgaben für die Politik aber bleiben: Energiekosten verringern, CO2-Kosten senken und die Betriebe vor ausländischen Dumping-Produkten schützen.“    
Mann steht in einem schwarzen Hemd vor einer Wand.
Foto: Niederrheinische IHK/Michael Neuhaus.

Schüler der VHS Duisburg werden bei bundesweitem Schreibwettbewerb ausgezeichnet
Duisburg, 19. Februar 2026 - Ein Zeichen für Zusammenhalt und gegen das Vergessen: Der aktuelle Vorkurs im Zweiten Bildungsweg der Volkshochschule Duisburg, bei dem Teilnehmende Schulabschlüsse nachholen können, hat sich beim bundesweiten Wettbewerb „Schreib für Hanau – Deine Worte für Zusammenhalt in Vielfalt“ gegen zahlreiche Einsendungen aller Schulformen aus ganz Deutschland durchgesetzt.

Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der zehn weiteren ausgezeichneten Schulen ging es für die Duisburger Delegation zur Preisverleihung nach Berlin. Der von der „Initiative Kulturelle Integration“ ins Leben gerufene Wettbewerb erinnert an den rechtsextremistischen Anschlag vom 19. Februar 2020.

Ziel ist es, der Opfer zu gedenken und ein Signal für gesellschaftliche Vielfalt zu setzen. Eine hochkarätige Jury wählte aus über hundert Einreichungen die zehn besten Texte sowie eine Gruppenarbeit aus. Bildungsdezernentin Astrid Neese zeigt sich beeindruckt und stolz: „Mit ihren Texten haben sie nicht nur literarisches Talent bewiesen, sondern auch Haltung, Mut und gesellschaftliche Verantwortung gezeigt. Ihr Erfolg macht deutlich, wie viel Kraft, Reflexion und Engagement in ihnen steckt.“

Der Vorkurs der VHS Duisburg mit den betreuenden Lehrkräften Michael Hinssen, Julia König und der Fachbereichsleitung Charlotte Füchtmeier-Jarhomi - Foto Stadt Duisburg

Bei der Preisverleihung in der Staatsbibliothek zu Berlin trugen die Schülerinnen und Schüler aus sieben Bundesländern ihre Texte vor. Diese thematisieren in verschiedenen literarischen Formen Ausgrenzung durch Mobbing, Rassismus, Homophobie und Islamophobie und erinnern an die Menschen, die in Hanau zu Opfern wurden.

Die sieben Teilnehmenden der VHS Duisburg, deren eigenen Biografien zum Teil von Flucht und Neuanfang geprägt sind, sorgten für einen besonderen Moment: Im Publikum saß Serpil Temiz Unvar, die Mutter des beim Anschlag ermordeten Ferhat Unvar. Sie hörte vor Ort den Brief, den die Jugendlichen vorlasen und der direkt an ihren Sohn Ferhat gerichtet war. Diese unmittelbare Begegnung zwischen den Verfassern und der Mutter des Opfers berührte Jury und Publikum gleichermaßen.

Möglich wurde diese Leistung das große Engagement der Lehrkräfte Julia König und Michael Hinssen. Bereits wenige Tage vor der Berlin-Reise hatte VHS-Leiter Volker Heckner den Erfolg im Rahmen der Zeugnisübergabe gewürdigt: „Der Erfolg unseres Vorkurses erfüllt uns mit großer Freude und tiefem Respekt. Die Teilnehmenden haben mit beeindruckender Sensibilität, sprachlicher Stärke und viel Empathie gearbeitet. Dieser Gewinn zeigt, was möglich wird, wenn junge Menschen ernst genommen, begleitet und ermutigt werden.“

24. Februar:



Stadtrat-Sitzung am 24. Februar: 9. Änderung der Satzung über die Festsetzung der Hebesätze für die Realsteuern (Hebesatzsatzung)
Sie war dünn, aber eine Mehrheit stimmte für Wiedereinführung eines einheitlichen Grundsteuer-Hebesatzes.
Am 25.11.2024 hate der Stadtrat auf Basis des Gesetzes über die Einführung einer optionalen Festlegung differenzierender Hebesätze im Rahmen des Grundvermögens bei der Grundsteuer Nordrhein-Westfalen (Nordrhein-Westfalens Grundsteuerhebesatzgesetz – NWGrStHsG) die Einführung differenzierender Hebesätze bei der Grundsteuer B für Wohn- und Nichtwohngrundstücke beschlossen.

In Anbetracht der derzeitigen haushaltswirtschaftlichen Situation der Stadt empfiehlt sich aus Gründen der Rechts- und Planungssicherheit somit die Umstellung auf den einheitlichen Hebesatz für die Grundsteuer B ab 2026
Das wurde nun so mit den Stimmen von SPD, CDU und Jungem Duisburg beschlossen und der Hebesatz steigt von 886 auf 1169 Prozent.

Unter der Annahme, dass in 2026 die Zugänge die Abgänge vollständig kompensieren, ist ein einheitlicher Hebesatz von 1.169 v.H. erforderlich, um den vorgenannten Haushaltsansatz für 2026 mit dem vorliegenden Messbetragsvolumen (11.860.742,58 Euro, Stand 16.01.2026) zu erreichen. Die 9. Änderungssatzung über die Festsetzung der Hebesätze für die Realsteuern (Hebesatzsatzung) sieht eine entsprechende Festsetzung des einheitlichen Hebesatzes für Wohngrundstücke und Nichtwohngrundstücke (Grundsteuer B) ab dem 01.01.2026 vor.

Soweit der Beschluss über die Festsetzung oder Änderung des Hebesatzes rückwirkend zum 01.01. des Kalenderjahres wirken soll, ist dieser gemäß § 25 Abs. 3 GrStG bis zum 30. Juni des Kalenderjahres zu fassen. Durch die vorgeschlagene Hebesatzänderung wird sich die Grundsteuerzahllast bei allen Bewertungseinheiten der Grundstücksarten unbebautes Grundstück, Teileigentum, Geschäftsgrundstück, gemischt genutztes Grundstück und sonstiges bebautes Grundstück von 1.469 v.H. auf 1.169 v.H. mindern (-20,4 %).

Bei den restlichen Grundstücksarten (Ein- und Zweifamilienhäuser, Mietwohngrundstück und Wohnungseigentum) erhöht sich die Grundsteuerzahllast von 886 v.H. auf 1.169 v.H. (+32,0%). Auswirkungen auf die Steuerpflichtigen Der vorgesehene Hebesatz führt auch nicht zu einer wirtschaftlich nicht tragbaren Steuerlast für die Steuerpflichtigen. Die aus der Erhöhung resultierenden einzelnen Belastungen für die unterschiedlichen Grundstücksarten werden beispielhaft in den Anlagen 2 und 3 dargestellt. Anhaltspunkte dafür, dass eine Mehrzahl der Grundsteuerpflichtigen nicht mehr in der Lage wäre, die Grundsteuer aufzubringen oder jedenfalls derart belastet würde, dass die Privatnützigkeit des Eigentums dadurch entfiele, sind nicht erkennbar.




Es geht um den Hebesatz für die Grundsteuer:Der Beschlussentwurf sieht vor, dass der Rat der Stadt beschließt die 9. Änderung der Satzung über die Festsetzung der Hebesätze für die Realsteuern (Hebesatzsatzung) beschließ.

Aufgrund der Umsetzung der Grundsteuerreform zum 01.01.2025 infolge einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts mussten durch die Finanzverwaltung sämtliche Grundstücke neu bewertet werden. Es stand den einzelnen Bundesländern offen, ob sie das sogenannte Bundesmodell anwenden oder ein eigenes Grundsteuermodell entwickeln.

Die Landesregierung NRW hatte sich im Jahr 2021 für die Anwendung des Bundesmodells entschieden. Das Bundesmodell hatte landesweit signifikante und systematische Wertverschiebungen zu Lasten der Wohngrundstücke und zu Gunsten der Geschäftsgrundstücke zur Folge. Hierauf hatten die kommunalen Spitzenverbände frühzeitig hingewiesen.

Anstatt - wie andere Bundesländer - auf diese Belastungsverschiebung durch eine landesweite Anpassung der Messzahlen zu reagieren, wurde die Be- und Entlastungsfrage auf die einzelnen Kommunen verlagert. Zu diesem Zweck wurde durch das Land NRW eine von dort als rechtssicher eingestufte Möglichkeit geschaffen, für Wohngrundstücke und Nichtwohngrundstücke unterschiedliche Hebesätze festzulegen.

 

Der Rat der Stadt Duisburg hat in seiner Sitzung am 25.11.2024 auf Basis des Gesetzes über die Einführung einer optionalen Festlegung differenzierender Hebesätze im Rahmen des Grundvermögens bei der Grundsteuer Nordrhein-Westfalen (Nordrhein-Westfalens Grundsteuerhebesatzgesetz – NWGrStHsG) die Einführung differenzierender Hebesätze bei der Grundsteuer B für Wohn- und Nichtwohngrundstücke beschlossen. Seitens des Ministeriums der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen erfolgte eine Veröffentlichung sogenannter aufkommensneutraler Hebesätze für alle nordrhein-westfälischen Kommunen.

 

Entsprechend dieser Hebesatzempfehlung des Landes NRW hat der Rat der Stadt Duisburg in seiner Sitzung am 02.12.2024 die 8. Änderung der Satzung über die Festsetzung der Hebesätze für die Realsteuern (Hebesatzsatzung) beschlossen. Mit der Satzung wurden ab dem 01.01.2025 differenzierende Hebesätze für die Grundsteuer B für Nichtwohngrundstücke in Höhe von 1.469 v.H. und für Wohngrundstücke in Höhe von 886 v.H. festgelegt.

 

Rechtliche Risiken: Die kommunalen Spitzenverbände hatten sich von Anfang an ablehnend zu dem vom Land NRW neu eingeführten Regelungsansatz geäußert, da rechtlich durch den Beschluss von differenzierenden Hebesätzen ein konkreter Ansatzpunkt für Widersprüche auf der Ebene der Kommune geschaffen wurde. Es war davon auszugehen, dass die Differenzierung zum Gegenstand einer verwaltungsgerichtlichen Prüfung der Satzung gemacht wird.

 

Im Rahmen einer solchen Prüfung hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen am 04.12.2025 in mehreren die Städte Bochum, Essen, Dortmund und Gelsenkirchen betreffenden Verfahren entschieden, dass die dort auf der Grundlage des nordrhein-westfälischen Landesrechts erfolgten Hebesatzdifferenzierungen bei der Grundsteuer gegen den verfassungsrechtlichen Grundsatz der Steuergerechtigkeit verstoßen. Darauf basierende Grundsteuerbescheide seien rechtswidrig.

 

Die Entscheidung des Gerichts wird im Wesentlichen mit folgenden Punkten begründet: - Grundsätzlich ist ein einheitlicher Hebesatz für die Grundsteuer B steuergerecht. Die Steuerpflichtigen müssen dem Grundsatz nach durch ein Steuergesetz rechtlich und tatsächlich gleichmäßig belastet werden. Abweichungen sind möglich, bedürfen aber eines besonderen sachlichen Grundes. Mit dem Ausmaß der Abweichung und ihrer Bedeutung für die Verteilung der Steuerlast insgesamt steigen die Anforderungen an den Rechtsfertigungsgrund.

 

- Ein unter dem als einheitlich gedachten Hebesatz liegender Hebesatz für Wohngrundstücke kann aus sozialpolitischen Gründen (Reduzierung von Wohnnebenkosten) gerechtfertigt sein; eine Mehrbelastung von Nichtwohngrundstücken zum Ausgleich zur Aufkommensneutralität ist es nicht.

 

- Ein rein fiskalischer Zweck staatlicher Einnahmeerhöhung ist kein sachlicher Grund einer Ungleichbehandlung, d.h. in Bezug auf den gleichen Steuergegenstand kann eine Gruppe der Steuerpflichtigen nicht Einnahmeausfälle auf Seiten einer anderen, privilegierten Gruppe der Steuerpflichtigen ausgleichen.

 

Zusammenfassend ist festzustellen, dass es auf Grundlage der Argumentationslinie des Verwaltungsgerichts faktisch keine Möglichkeit gibt, eine Hebesatzdifferenzierung zwischen Wohn- und Nichtwohngrundstücken umzusetzen. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat die Berufung bei dem Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen und die Sprungrevision beim Bundesverwaltungsgericht zugelassen.

Sofern die Kommunen von einer der Möglichkeiten Gebrauch machen, ist mit einer zeitnahen Entscheidung über die Rechtmäßigkeit von differenzierenden Hebesätzen in Nordrhein-Westfalen nicht zu rechnen. Wenngleich die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen noch nicht rechtskräftig ist und auch für die Stadt Duisburg keine direkten Auswirkungen hat - zuständig für Klagen gegen die von der Stadt Duisburg erlassenen Grundsteuerbescheide ist das Verwaltungsgericht Düsseldorf -, zeigt das Urteil doch erhebliche Risiken auf. Selbst bei einer abweichenden Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts Düsseldorf bleibt die rechtliche Unsicherheit bis zu einer höchstrichterlichen Klärung bestehen.

Vor diesem Hintergrund ist bei Festhalten an den differenzierenden Hebesätzen zu erwarten, dass zahlreiche Steuerschuldner Rechtsmittel ergreifen, um von einer späteren, für sie positiven letztinstanzlichen Entscheidung profitieren zu können. Allein für das Jahr 2026 ergibt sich hieraus für den städtischen Haushalt das Risiko eines Steuerausfalls in Höhe von mehr als 50 Mio. Euro.
 
Finanzielle Eckdaten
Den Gemeinden steht bei der Ausübung des Hebesatzrechts – als Bestandteil ihres verfassungsrechtlich geschützten Selbstverwaltungsrechts (Art. 28 Abs. 2 GG) – ein weiter (kommunalpolitischer) Entschließungsspielraum zu, der Grenzen in den allgemeinen Grundsätzen des Haushalts- und Steuerrechts findet. Im Rahmen dieses Entschließungsermessens, das auch erfasst, auf welche Weise die Gemeinde ihre kommunale Aufgabenerfüllung finanziert, kommt es der Gemeinde durch ihren Rat zu, die Hebesätze, für die keine gesetzlich bestimmte Höchstgrenze besteht, autonom unter Abwägung der jeweiligen finanziellen Bedürfnisse festzusetzen.

Wie vorstehend bereits ausgeführt, erfolgte die Festsetzung der differenzierenden Hebesätze entsprechend der Hebesatzempfehlung des Landes NRW. Schon in der Beschlussvorlage DS 24-1296/1 wurde darauf hingewiesen, dass auch die letzte Hebesatzempfehlung des Landes von Ende September 2024 auf vorläufigen Daten basierte und somit keine solide Basis für eine aufkommensneutrale Steuerfestsetzung darstellte.

Im Jahr 2025 zeichnete sich kontinuierlich ab, dass die Erträge aus der Grundsteuer unter dem Ansatz liegen werden, insbesondere da die Messbeträge vielfach von den Finanzämtern nach unten korrigiert wurden und sich damit auch die Grundsteuerfestsetzungen vermindert haben. Seit Erteilung der Grundsteuerbescheide zu Beginn des Jahres 2025 wurden mehr als 3.500 Grundsteuerwerte und Messbescheide korrigiert oder durch die Finanzämter aufgehoben.

Die Berichtigungen sind u.a. darauf zurückzuführen, dass Grundsteuererklärungen oftmals fehlerhaft ausgefüllt wurden, Angaben fehlten, mögliche Zusammenfassungen nicht erkannt wurden, Schätzungen aufgrund von nicht abgegebenen Erklärungen erfolgten usw. Das Messbetragsvolumen hat sich durch die Wertfortschreibungen und Aufhebungen bereits deutlich reduziert und vermindert sich noch laufend weiter.

In der Regel handelt es sich zwar um kleinere Beträge, vereinzelt haben die Minderungen aber auch einen erheblichen Umfang; im gravierendsten Einzelfall wurde der Messbetrag durch das Finanzamt um fast 60.000 Euro reduziert (rd. 880.000 Euro Grundsteuer). Der Haushaltsansatz für das Jahr 2025 der Grundsteuer B belief sich auf rd. 137,3 Mio. Euro. Das Ergebnis 2025 beläuft sich auf rd. 125,8 Mio. Euro und liegt damit in einer relevanten Größenordnung von rd. 11,5 Mio. Euro unter dem Ansatz.

Der Haushaltsansatz der Grundsteuer B für 2026 beträgt 138.623.000 Euro. Der Betrag basiert auf dem Haushaltsansatz für das Jahr 2025 zuzüglich einer Steigerungsrate von 1,0 % gemäß früheren Prognosen des Arbeitskreises Steuerschätzung (z.B. aufgrund von Nachbzw. Neuveranlagungen im Stadtgebiet). Nach Angaben der drei Duisburger Finanzämter ist mit weiteren Änderungen der Grundsteuermessbeträge zu rechnen, da dort noch jeweils eine mittlere dreistellige Zahl an Anträgen und Einsprüchen vorliegt. Die Bearbeitung dürfte zu weiteren Verminderungen der Messbeträge und in der Folge der Grundsteuer führen. Es besteht die Möglichkeit, dass die prognostizierten Zugänge die vermutlichen Abgänge kompensieren.

Die Gemeinde ist nach § 25 Abs. 1 Grundsteuergesetz (GrStG) ermächtigt zu bestimmen, mit welchem Vomhundertsatz des Steuermessbetrages die Grundsteuer zu erheben ist. Das durch Art. 106 Abs. 6 Satz 2 Grundgesetz i.V.m. § 25 Abs. 1 GrStG eingeräumte Hebesatzrecht dient der Sicherung einer angemessenen Finanzausstattung der Gemeinden. Gerade angesichts der sich abzeichnenden Verschlechterung der Haushaltslage ist es notwendig, finanzielle Nachteile zu vermeiden und die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt zu erhalten.

Straßenpläne für die verkaufsoffenen Sonntage 2026 in Duisburg

26.2.:


Rückbau der Glaspavillons in der Fußgängerzone
Die Glaspavillons auf der Kuhstraße werden zurückgebaut, dies hatte der Rat der Stadt aufgrund des schlechten Zustands der Gebäude beschlossen. Die Arbeiten beginnen am 2. März. Im Anschluss ist geplant, die Fläche als temporäre Zwischennutzung in einen urbanen Spielbereich umzugestalten. Für die Dauer der Arbeiten wird der unmittelbare Bereich der Pavillons mit einem Bauzaun abgesichert.

BZ-haje-Foto 2012

Der Baustellenverkehr wird über die Steinsche Gasse und die Obermauerstraße geführt. Hierfür wird die Verkehrsführung entsprechend markiert, um Beeinträchtigungen für Passanten und Anwohner so gering wie möglich zu halten. Mit dem Rückbau und der Herrichtung der Fläche wird die Grundlage für eine moderne, attraktive und familienfreundliche Nutzung dieses Bereichs geschaffen. Ziel ist es, die Innenstadt weiter aufzuwerten und die Aufenthaltsqualitäten zu erhöhen. Die Abbrucharbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Mai 2026.

Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Sören Link
Oberbürgermeister Sören Link möchte am Dienstag, 17. März, mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen. Termine können am Donnerstag, 5. März, angefragt werden.

Interessierten steht hierfür das an diesem Tag freigeschaltete Kontaktformular unter www.duisburg.de/dialog zur Verfügung. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist von 8.30 bis 16 Uhr unter 0203 283- 6111 ebenfalls möglich.

Projektstart: „Unsere kleine Farm III – Gesund aufwachsen in Duisburg“
Unter dem Titel „Unsere kleine Farm III – Gesund aufwachsen in Duisburg“ ist im Januar 2026 ein innovatives Präventionsprojekt zur Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gestartet. Es richtet sich an Kitas, Grundschulen sowie weiterführende Schulen (5./6. Klasse) im Duisburger Norden.

Ziel ist die Entwicklung und nachhaltige Verankerung niedrigschwelliger tier- und naturgestützter Gesundheits- und Präventionsangebote. Diese umfassen Bewegungsförderung, Ernährung, psychische Gesundheit sowie Klimagesundheit. Das Gelernte soll direkt in den Alltag der Kinder einfließen – insbesondere durch Aktivitäten mit Tieren und Pflanzen in der Natur.

Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird von der AWO-Integrations gGmbH Duisburg umgesetzt und vom Fachbereich Gesundheitswissenschaften der Hochschule Bochum evaluiert. Zudem unterstützen das Gesundheitsamt, das Amt für Schulische Bildung, das Jugendamt sowie das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Duisburg das Vorhaben. Gefördert wird das Projekt vom Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek). Die beteiligten Ämter begleiten den Prozess aktiv, um die Angebote gezielt in die Präventionsstrategie der Stadt einzubinden.

Im Mittelpunkt steht die Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen durch tier- und naturgestützte Aktivitäten auf dem Lernbauernhof Ingenhammshof in Duisburg-Meiderich sowie auf dem Bauspielplatz Neumühl.
Zu den Kernzielen gehören die Stärkung von Bewegung, gesunder Ernährung und Resilienz, die Verbesserung des Selbstbildes, die Vermittlung von Coping-Strategien sowie die Reflexion gesundheitsfördernder Verhaltensweisen. Grundlage bilden tier- und naturgestützte Ernährungs- und Bewegungsangebote sowie niedrigschwellige, partizipative Gruppenangebote zur Vermittlung von Gesundheitswissen und Gesundheitskompetenz.

Auch die Fachkräfte in den beteiligten Kitas und Schulen sowie die Familien der Kinder werden aktiv einbezogen. Sie sollen von den Angeboten profitieren und als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wirken. Hierzu entwickelt die AWO-Integration gemeinsam mit allen Projektpartnern themenspezifische Handlungsleitfäden und ein Multiplikationskonzept. Diese beschreiben die gesundheitsfördernden Wirkmechanismen der Angebote und stellen das Wissen nachhaltig auch weiteren Interessierten zur Verfügung – über Duisburg hinaus.

„Gemeinsam setzen die AWO-Integration und der Verband der Ersatzkassen ein starkes Zeichen für eine ganzheitliche Gesundheitsförderung im Kindesalter – dort, wo sie am meisten wirkt: in der Kita und im schulischen Alltag und damit unmittelbar in der Lebenswelt der Kinder“, erklärt Christian Breidenbach, Pressesprecher der vdek-Landesvertretung in NRW.

Auf dem Bild von links nach rechts:
Pony Räuber, Dominik Herrmann (AWO), Mike Kim (AWO), Eva Sense (AWO - Projektkoordination), Christian Breidenbach (vdek/Pressesprecher der Landesvertretung), Stefanie Ufermann (Stabstellenleitung Gesundheitsamt), Irma Lababidi (Abteilungsleitung Amt für schulische Bildung), Santina Scherer (AWO), Katrin Bade (Sachgebietsleitung Jugendamt), Philipp Thelen (Amtsleitung Jugendamt), Hund Fine, Schewa van Uden (Sachgebietsleitung, Amt für Integration und Einwanderungsservice), Marcel Fischell (Amtsleitung schulische Bildung), Antje Schwarz (AWO-Niederrhein – Projekt Kleine Farm II), Dirk Franke (AWO/Geschäftsführung), Ringo Schoepke (vdek/Referent) Projektmanagement, Gesundheitsförderung und Prävention, Referat Ambulante Versorgung)



März

6. März:
Warntag NRW – Probealarm des Sirenensystems am 12. März
Die Stadt Duisburg überprüft erneut das Konzept zur Warnung und Information der Bevölkerung im Gefahrenfall. Dies erfolgt mit einem stadtweiten Probealarm des Sirenensystems am Donnerstag, 12. März, um 11 Uhr.

Der Probealarm findet wieder innerhalb eines landesweiten Warntags statt, der vom Ministerium des Innern NRW koordiniert wird. Dabei werden in ganz Nordrhein-Westfalen sämtliche Warnmittel erprobt und damit zeitgleich die in den Kommunen vorhandenen Warnkonzepte getestet.

Ziel ist es, die Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“ zu sensibilisieren sowie Informationen und Tipps zu geben, damit sie im Ernstfall richtig reagieren und sich selbst helfen können. Der Beginn des Alarms wird mit einem einminütige Dauerton für die Entwarnung ausgelöst. Es folgt der einminütige auf- und abschwellende Heulton für die Warnung. Zum Abschluss erfolgt wieder das Entwarnungssignal.

Ton bei Gefahr

Ton bei Entwarnung


Stadt Duisburg


Über den Sirenentest informiert am Tag des Probealarms auch die städtische Internetseite (www.duisburg.de), das kostenlose Gefahrentelefon der Stadt Duisburg (0800/1121313) sowie die Warn-App „NINA“. An diesem Tag wird auch erneut das sogenannte Cell Broadcast über das Modulare Warnsystem (MoWaS) ausgelöst und eine entsprechende Mitteilung auf Mobilfunkgeräte gesendet.

Weitere Informationen zu Cell Broadcast finden sich auf den Internetseiten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Warnung-in-Deutschland/So- werden-Sie-gewarnt/Cell-Broadcast/cell-broadcast_node.html

Zur Auswertung des aktuellen Probealarms stützt sich die Feuerwehr Duisburg auf die eigene technische Analyse des Sirenensystems. Sofern es Rückmeldungen zur Wahrnehmung der Sirenen gibt, können diese beim Service-Center Call Duisburg telefonisch unter 0203/94000 oder per E-Mail an die Stabsstelle Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz unter kub@feuerwehr.duisburg.de gemeldet werden.

Landesweiter Warntag – Probealarm im Stadtgebiet - nur 55 von 81 aktiv
Erneut hat sich die Stadt Duisburg heute am landesweiten Warntag beteiligt und das Konzept zur Warnung und Information der Bevölkerung im Gefahrenfall überprüft. Die geplante Auslösung der Sirenensignale „Entwarnung“ (eine Minute Dauerton), nach einer Pause die „Warnung“ (eine Minute auf- und abschwellender Heulton) und nach einer weiteren Pause erneut die „Entwarnung“ (eine Minute Dauerton) funktionierte grundsätzlich wie erwartet.

Überwacht wurde die Auslösung der Sirenen durch das Monitoring-System der Feuerwehr Duisburg. Demnach haben 55 von 81 aktiven Sirenen reibungslos funktioniert. Die Anzahl der positiven Rückmeldungen bewegt sich im erwarteten Rahmen, weil die Sirenen im Stadtgebiet derzeit auf den 5G-Standard umgestellt werden. Dieser Prozess ist noch nicht überall abgeschlossen. Bei der Auswertung des Sirenenalarms ist die Stadt Duisburg daher auf Mithilfe ihrer Bürgerinnen und Bürger angewiesen.

Die Feuerwehr nimmt sowohl telefonisch über das städtische Callcenter (0203 283 94000) als auch per E-Mail (kub@feuerwehr.duisburg.de) alle Hinweise zum Sirenenalarm entgegen – dabei sind positive Rückmeldungen (wenn die Sirenen gut zu hören waren) und negative Rückmeldungen (Sirene nicht oder kaum zu hören) für die Qualitätssicherung von gleich hohem Wert.

Zum Start des Sirenenalarms hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) pünktlich die Warn-App NINA für die bundesweite Alarmierung ausgelöst. Auch die Funktion des Cell Broadcasts, welches das BBK als weiteres Warnmittel eingeführt hatte, wurde getestet.


Frische Ideen für den Friedrich-Park in Marxloh
Die Umgestaltung des Friedrich-Parks in Duisburg-Marxloh ist eines der Projekte des Modellvorhabens „Stark im Norden“. In den kommenden drei Jahren soll der Park zu einem zentralen grünen Freiraum für Marxloh ausgebaut werden – mit Angeboten für Bewegung, Erholung, Begegnung und Spiel.

Der geplante Bewegungsparcours wird außerdem die Grünflächen wie das „Entenkarree“ an der Entenstraße und den Schwelgernpark miteinander verbinden und zusätzliche Bewegungs- und Begegnungsangebote für Menschen aller Altersgruppen schaffen. Das Umweltamt der Stadt Duisburg verfolgt damit das Ziel, Grün- und Freiflächen im Duisburger Norden nachhaltig weiterzuentwickeln.

In einer Dialogwerkstatt können interessierte Bürger ihre Ideen und Vorschläge zu den drei Siegerentwürfen zum Friedrich-Park in Marxloh äußern. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Ein Preisgericht hat aus einem freiraumplanerischen Wettbewerb im Januar drei Siegerentwürfe aus neun eingereichten Arbeiten ausgewählt, die anschließend in Marxloh öffentlich ausgestellt wurden. Gestern fand hierzu eine Dialogwerkstatt im Campus Marxloh statt, in der die drei Gewinnerkonzepte Thema waren.

Die Bürgerinnen und Bürger konnten in Gesprächsrunden mit den Planungsteams diskutieren, Fragen stellen sowie Anregungen und Bedenken einbringen. Dabei ging es unter anderem um Spiel- und Bewegungsangebote, Wasserspiele, Aufenthaltsqualitäten, Sitz- möglichkeiten sowie mögliche Kiosk- und Gastronomieangebote. Auch Aspekte der Sicherheit und Ordnung wurden angesprochen. Die Planungsbüros bekamen dazu wertvolle Impulse, mit denen sie ihre Entwurfsideen weiterentwickeln.

"Vereine pflanzen Zukunft": MSV unterstützt Aktion Klimabäume von RVR und IGA Duisburg
Anpfiff für den Klimaschutz: Der MSV Duisburg beteiligt sich an der Aktion "Klimabäume: Vereine pflanzen Zukunft" und setzt gemeinsam mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) und der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet ein starkes Zeichen für mehr Nachhaltigkeit in der Region.

Mit der Initiative sollen Klimabäume ins Ruhrgebiet gebracht und so Biodiversität sowie grüne Infrastruktur gezielt gestärkt werden. Die ersten Klimabäume übergab Nina Frense, RVR-Beigeordnete für Umwelt und Grüne Infrastruktur, gestern (5. März) an der Westender Straße an Christian Koke, Leiter Marketing und Sponsoring des MSV, sowie an Uwe Schubert, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums.

Die ersten Klimabäume übergibt Nina Frense, RVR-Beigeordnete für Umwelt und Grüne Infrastruktur, an Christian Koke (rechts), Leiter Marketing und Sponsoring des MSV, sowie an Uwe Schubert, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums. © MSV

"Mit unserer Aktion ‚Klimabäume: Vereine pflanzen Zukunft‘ bilden wir ein starkes Team aus Nachwuchs und Nachhaltigkeit. Wir laden alle Vereine im Ruhrgebiet ein, mitzumachen. Gemeinsam sorgen wir für mehr grüne Infrastruktur und Artenvielfalt in unserer Region", betont Nina Frense. "Mein Dank gilt dem MSV Duisburg, der sofort bereit war, mit gutem Beispiel voranzugehen."

Christian Koke betont: "Im Sinne von MSVereint möchten wir unserer Verantwortung gegenüber der Stadt Duisburg und der Region gerecht werden. Wir brauchen eine große gemeinsame Anstrengung, um in unserer unmittelbaren Umgebung mehr Biodiversität und mehr Umweltschutz zu ermöglichen. Als Leuchtturm der Stadt wollen wir unsere Plattform nutzen, um auch andere Vereine mitzunehmen und zu unterstützen. Die Aktion Klimabäume des RVR im Kontext der IGA 2027 ist dafür ideal geeignet."

"Nachhaltige Nachwuchsarbeit und Klimaschutz folgen demselben Prinzip: Was wachsen soll, braucht Zeit, Pflege und klare Werte", ergänzt Uwe Schubert. "Unsere Spieler erleben täglich, dass Wachstum Geduld braucht – auf dem Platz wie bei den Klimabäumen. Und unser Nachwuchsleistungszentrum wird dabei nachhaltig aufgewertet."

Bereits am Dienstag, 17. Februar 2026, fand im Clubhaus an der Westender Straße ein Workshop im Train-the-Trainer-Format mit Vereinen aus dem gesamten Ruhrgebiet statt. Ziel: Wissen weitergeben, Engagement bündeln und gemeinsam aktiv werden.

Der RVR hat in den vergangenen Jahren bereits mehr als 10.000 Bäume unterschiedlichster Arten an Hausbesitzer, gemeinnützige Einrichtungen und Naturschutzinitiativen verschenkt – und setzt diesen Weg nun gemeinsam mit Vereinen aus der Region fort. idr - Alle Infos zur Aktion: https://klimabaeume.ruhr/

11.3.


GEDENKTAG FÜR DIE OPFER TERRORISTISCHER GEWALT AM 11. MÄRZ: MINISTER REUL ORDNET TRAUERBEFLAGGUNG AN
Innenminister Herbert Reul hat für Mittwoch, den 11. März 2026, aus  Anlass des Gedenktages für die Opfer terroristischer Gewalt für alle Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterliegen, Trauerbeflaggung angeordnet.

Minister Reul: „Der 11. März erinnert uns daran, dass terroristische Gewalt keine abstrakte Bedrohung ist, sondern Menschen trifft. Und zwar mitten in ihrem Alltag, mitten in unserer offenen Gesellschaft. Von einem Moment auf den anderen kann aus Normalität Angst und Schrecken werden.
Wir trauern um die Opfer dieser schrecklichen Anschläge, stehen an der Seite ihrer Angehörigen und würdigen alle, die in solchen Situationen helfen und schützen. Mit der Trauerbeflaggung senden wir in Zeiten zunehmender Radikalisierung und extremistischer Gewalt ein klares Signal: Der Rechtsstaat schützt, wehrt sich und lässt sich von Terror nicht einschüchtern.“

10.3.:

Bund fördert Duisburger Platzhirsch Festival mit 26.788 Euro
Das Duisburger Platzhirsch Festival der Artenvielfalt erhält 26.788 Euro aus dem Festivalförderfonds des Bundes. Die Förderung erfolgt über die Initiative Musik gGmbH, die den Festivalförderfonds im Auftrag des Bundes umsetzt. „Das Platzhirsch Festival zeigt, wie vielfältig und lebendig die Kulturszene in Duisburg ist. Es bringt Musik, Kunst, Theater und Literatur zusammen und schafft Raum für kreative Begegnungen“, erklärt Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas.

Das Festival findet seit 2013 in Duisburg statt. Neben Livemusik gehören auch bildende Kunst, Theater, Literatur, Performance und ein Kinderprogramm zum Programm. Künstlerinnen und Künstler aus der Region, aus ganz Deutschland sowie aus dem internationalen Bereich sind regelmäßig beteiligt. Mit durchschnittlich mehr als 65 Programmpunkten pro Festivalwochenende erreicht das Festival ein Publikum im hohen vierstelligen Bereich.

In der Duisburger Kulturlandschaft hat es sich damit zu einer festen Größe entwickelt. Organisiert wird das Festival vom Verein Kultursprung e.V. Dahinter steht eine Gruppe engagierter Duisburgerinnen und Duisburger, die viel Zeit ehrenamtlich investiert. Das Festival ist zudem kostenlos zugänglich und ermöglicht so Menschen niedrigschwellig den Zugang zu Kultur.

Gleichzeitig bedeutet das für die Organisatorinnen und Organisatoren, dass sie auf Fördermittel und Spenden angewiesen sind. „Gerade solche Projekte zeigen, wie viel ehrenamtliche Arbeit in Kulturveranstaltungen steckt. Dass das Festival allen Besucherinnen und Besuchern kostenlos offensteht, macht es zu einem besonderen Ort der Begegnung.

Deshalb ist es wichtig, dass der Bund solche Formate unterstützt“, so Bas. In der dritten Förderrunde des Festivalförderfonds erhalten 135 Veranstalterinnen und Veranstalter aus ganz Deutschland eine Förderung von bis zu 50.000 Euro.

Die Fachjury hat vor allem kleine und mittlere Festivals mit bis zu 15.000 Besucherinnen und Besuchern berücksichtigt. In dieser Runde liegt der Schwerpunkt auf Festivals im nicht-urbanen Raum, die rund 71 Prozent der geförderten Projekte ausmachen. Das gesamte Fördervolumen beträgt rund 3,7 Millionen Euro.

Wirtschaftsbetriebe Duisburg optimieren Wasserführung für Hanse- und Speichergracht
Zur besseren Regulierung der Wasserstände in der Hansegracht und der Speichergracht im Innenhafen werden zwischen dem 16. März 2026 und voraussichtlich 24. April 2026 technische Anpassungen an der Wasserführung vorgenommen. Die Tiefbauarbeiten übernimmt ein beauftragter Bauunternehmer, die anschließende Herstellung von zwei Druckwasserleitungen werden durch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg ausgeführt.

Copyright: WBD / Nikolay Dimitrov

Hintergrund zur Wasserführung der Grachten
Das Wasser in Hanse- und Speichergracht setzt sich überwiegend aus Grundwasser sowie aus Niederschlagswasser der umliegenden Gebäude zusammen. Anders als ursprünglich geplant, reicht das anfallende Regenwasser jedoch nicht aus, um dauerhaft ein stabiles Wasserniveau in den Grachten sicherzustellen.

Seit mehr als 25 Jahren werden die beiden Wasserläufe daher ergänzend durch Grundwasser gespeist. In Teilbereichen der Grachten kommt es zu Wasserverlusten durch Versickerung in tiefere Bodenschichten. Somit musste zusätzlich Wasser aus dem Innenhafenbecken zugeführt werden, um das gewünschte städtebauliche Erscheinungsbild mit Wasserflächen und die begleitende Uferbepflanzung zu erhalten.

Untersuchungen aus dem Jahr 2023 haben bestätigt, dass die Wasserverluste nicht auf eine einzelne klar abgrenzbare Schadstelle zurückzuführen sind. Vielmehr handelt es sich um ein komplexes Zusammenspiel mehrerer Einflussfaktoren im Untergrund. Eine punktgenaue Lokalisierung einzelner Ursachen wäre nur mit erheblichem technischem und wirtschaftlichem Aufwand möglich.

Die nun geplante Maßnahme setzt daher nicht an einzelnen Stellen an, sondern verbessert die übergeordnete Steuerung der Wasserzufuhr insgesamt. Neue Leitungsführung über die Grachten Einer der beiden Brunnen, die das Innenhafenbecken mit Grundwasser versorgen, befindet sich zwischen Hanse- und Speichergracht.

Von dort wird künftig über zwei neue Druckwasserleitungen mit Führung über die Grachten die Becken gespeist und das Wasserniveau gezielt angehoben. Der Überlauf der Grachten sorgt dafür, dass das Wasser in das Innenhafenbecken gelangt. Durch diese neue Leitungsführung wird jede Gracht dauerhaft mit Grundwasser versorgt. Dadurch lässt sich der Wasserstand stabilisieren und bedarfsgerecht regulieren.

Vollsperrung zwischen den Brücken
Für die Durchführung der ökologischen Maßnahme ist eine Vollsperrung eines Teilabschnitts auf der Promenade zwischen der Hansegracht und der Speichergracht erforderlich. Betroffen ist der Bereich zwischen den beiden Brücken der Grachten. Dieser Abschnitt steht im genannten Zeitraum ausschließlich Baufahrzeugen zur Verfügung.

Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende werden über eine ausgeschilderte Umleitung um die Gebäude im Philosophenweg 23–25 geführt. Lieferverkehre zu den ansässigen Gewerbetreibenden können bis zur Vollsperrung anfahren und dort kurzzeitig halten.


DVG wird am 11. März ganztägig bestreikt

Für kommenden Mittwoch, 11. März, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ihre Mitglieder im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr in NRW zu Warnstreiks aufgerufen. Auch die Belegschaft der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ist ganztägig zum Streik aufgerufen worden, so dass keine Busse und Bahnen sowie myBUS fahren werden.

Ausnahme sind die acht Nachtexpresslinien (NE) der DVG. Diese werden dann nicht nur in der Nacht, sondern ganztägig fahren. Die DVG bietet den Fahrgästen, die zwingend auf den ÖPNV angewiesen sind, damit eine Möglichkeit, trotz des Streiks von A nach B zu kommen.

Die Nachtexpressbusse fahren ganztägig jede Stunde. So fährt beispielsweise der NE1 üblicherweise um 23.25 Uhr ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“. Am kommenden Mittwoch fährt der NE1 demnach immer um 25 Minuten nach der vollen Stunde ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“.


Für die anderen Nachtexpresslinien gilt diese Systematik genauso. Die Fahrpläne und Linienwege der Nachtexpressbusse gibt es in der elektronischen Fahrplanauskunft auf der DVG-Webseite und im Downloadcenter als Fahrplan. Die aktuellen Abfahrtszeiten finden Fahrgäste in der myDVG Bus&Bahn-App und an den elektronischen Haltestellenanzeigern.



125-jähriger Schatz: Historisches Buch wird digital Schifferbörse zu Duisburg‑Ruhrort und IHK überreichen Goldenes Buch an Stadt Duisburg  
Bitte nicht anfassen? Jetzt doch! Das historische Goldene Buch der Schifferbörse zu Duisburg‑Ruhrort wird digital zugänglich. Das Original ist 125 Jahre alt. Es enthält die Unterschriften wichtiger Personen, die die Geschichte des Hafens und der Stadt geprägt haben. Darunter auch die Signatur vom damaligen deutschen Kaiser Wilhelm II. und seiner Ehefrau Auguste Victoria. Die digitale Version im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt macht diese Zeitgeschichte für alle zugänglich.  

„Unsere IHK hat vor 125 Jahren die Schifferbörse gegründet. Bis heute organisieren wir hier mit den Unternehmern die Interessenvertretung der Branche. Die Binnenschifffahrt ist wichtig und prägend für Duisburg und den Niederrhein“, betonte Werner Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK, bei der Übergabe im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt.  

„Das Goldenes Buch ist das älteste Dokument der Schifferbörse. Jede Unterschrift darin erzählt die Geschichte der Schifffahrt an Rhein und Ruhr“, so Frank Wittig, Vorsitzender der Schifferbörse. „Die Schifferbörse zu Duisburg-Ruhrort prägte die Binnenschifffahrt – und tut dies bis heute. Dass sie 1901 auf Entscheidung der damaligen Bezirksregierung Düsseldorf als eigenständige Institution in Ruhrort etabliert wurde, unterstreicht ihre besondere Bedeutung. Die digitale Version des Goldenen Buches macht diese Geschichte nun für alle Interessierten greifbar“, sagte Thomas Schürmann, Regierungspräsident der Bezirksregierung Düsseldorf.  

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link dankte der Schifferbörse für die Initiative: „Die Schifferbörse bewahrt nicht nur Geschichte, sondern macht sie für die Öffentlichkeit zugänglich. Das ist ein großer Gewinn für das Museum und stärkt unsere gemeinsame maritime Identität.“  

Dr. Dennis Niewerth, Direktor des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt, ergänzte: „Das Museum schützt das Buch mit Panzerglas. Das ist nötig. Aber so konnten sich die Besucher kein vollständiges Bild unserer Tradition machen. Mit der digitalen Version ändert sich das. Sie ist ein Zeitzeugnis und macht deutlich, wie wichtig die Schifffahrt für die Entwicklung der Industrie in unserer Region bis heute ist.“  

Das digitale Buch wurde speziell für das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt aufbereitet. Besucher können durch die einzelnen Seiten blättern und auch Kurzbiographien der Unterzeichner aufrufen. Außerdem gibt es viele interessante Hintergrundinformationen. Es ist ab dem 12. März Teil der Dauerausstellung.  

Die Schifferbörse unterstreicht mit diesem Projekt ihren Anspruch, Tradition und Zukunft miteinander zu verbinden. Ihr Ziel ist es, die Bedeutung der Wasserstraße stärker ins Bewusstsein zu rücken.  

V.l.: Frank Wittig (Vorsitzender der Schifferbörse zu Duisburg-Ruhrort e.V.), Dr. Dennis Niewerth (Direktor des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt), Sören Link (Bürgermeister der Stadt Duisburg), Werner Schaurte-Küppers (Präsident der Niederrheinischen IHK) und Thomas Schürmann (Regierungspräsident der Bezirksregierung Düsseldorf).

Foto: Eugen Shkolnikov

12.3.:
Landesweiter Warntag – Probealarm im Stadtgebiet
Erneut hat sich die Stadt Duisburg heute am landesweiten Warntag beteiligt und das Konzept zur Warnung und Information der Bevölkerung im Gefahrenfall überprüft. Die geplante Auslösung der Sirenensignale „Entwarnung“ (eine Minute Dauerton), nach einer Pause die „Warnung“ (eine Minute auf- und abschwellender Heulton) und nach einer weiteren Pause erneut die „Entwarnung“ (eine Minute Dauerton) funktionierte grundsätzlich wie erwartet.

Überwacht wurde die Auslösung der Sirenen durch das Monitoring-System der Feuerwehr Duisburg. Demnach haben 55 von 81 aktiven Sirenen reibungslos funktioniert. Die Anzahl der positiven Rückmeldungen bewegt sich im erwarteten Rahmen, weil die Sirenen im Stadtgebiet derzeit auf den 5G-Standard umgestellt werden. Dieser Prozess ist noch nicht überall abgeschlossen. Bei der Auswertung des Sirenenalarms ist die Stadt Duisburg daher auf Mithilfe ihrer Bürgerinnen und Bürger angewiesen.

Die Feuerwehr nimmt sowohl telefonisch über das städtische Callcenter (0203 283 94000) als auch per E-Mail (kub@feuerwehr.duisburg.de) alle Hinweise zum Sirenenalarm entgegen – dabei sind positive Rückmeldungen (wenn die Sirenen gut zu hören waren) und negative Rückmeldungen (Sirene nicht oder kaum zu hören) für die Qualitätssicherung von gleich hohem Wert.

Zum Start des Sirenenalarms hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) pünktlich die Warn-App NINA für die bundesweite Alarmierung ausgelöst. Auch die Funktion des Cell Broadcasts, welches das BBK als weiteres Warnmittel eingeführt hatte, wurde getestet.

12. März:
Verleihung der Duisburger Ehrennadel an Bernard „Ennatz“ Dietz Oberbürgermeister Sören Link verlieh am Donnerstagabend (12. März) zum dritten Mal die Ehrennadel der Stadt Duisburg – dieses Mal an einen der prägendsten Sportbotschafter der Stadt: Bernard „Ennatz“ Dietz. Rund 70 geladene Gäste aus Politik, Verwaltung und Sport kamen im Duisburger Rathaus zusammen, um die feierliche Auszeichnung gemeinsam zu würdigen.

MSV Legende Bernard "Ennatz" Dietz wird die Duisburger Ehrennadel im Rathaus verliehen. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Als bekennender MSV-Fan erklärte Oberbürgermeister Sören Link, dass es für ihn ein Privileg sei, „ein Idol vieler Bürgerinnen und Bürger“ auszeichnen zu dürfen. „Auch ich zählte in Kindertagen zu den fußballbegeisterten Knirpsen, die beim Straßenkick oder auf dem Bolzplatz allzu gerne in den Fußstapfen – oder besser: in den Stollenabdrücken unseres Preisträgers gewandelt sind. Ennatz Dietz ist nicht nur Fußball-Malocher mit Kämpferherz. Er ist Vorbild für Generationen – mit klarer Haltung und bodenständiger Bescheidenheit.“

Mit der Ehrennadel ehrt die Stadt Duisburg Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise und über viele Jahre hinweg um das gesellschaftliche Leben und das bürgerschaftliche Miteinander verdient gemacht haben. Dass diese Auszeichnung in diesem Jahr an „Ennatz“ Dietz geht, unterstreicht die enge Verbindung zwischen dem Ausnahmesportler und der Stadt Duisburg.

Der heute 77-Jährige macht sich seit Jahrzehnten um den Sport und die Stadtgesellschaft verdient. Bernard Dietz schrieb Fußballgeschichte: Als langjähriger Kapitän des MSV Duisburg wurde er zur Identifikationsfigur des Vereins und zu einer Legende des Duisburger Sports. Auch auf internationaler Bühne setzte er Maßstäbe – als Kapitän der deutschen Nationalmannschaft führte er das Team 1980 zum Gewinn der Europameisterschaft.

Im November 2025 hat der DFB ihn zum Ehrenspielführer ernannt. Mit seiner Bodenständigkeit, seiner Führungsstärke und seiner tiefen Verbundenheit zu Duisburg ist Dietz auch nach seiner aktiven Karriere noch ein Vorbild für Generationen von Sportlerinnen und Sportlern. In verschiedenen Funktionen engagierte er sich für Vereine und insbesondere für den Nachwuchs – stets mit dem Ziel, junge Menschen für den Sport zu begeistern und Werte wie Teamgeist, Fairness und Zusammenhalt zu vermitteln.

18. März:

Garbe Industrial schließt weiteren Mietvertrag im Multi-User-Park Duisburg
Der Multi-User-Park von Garbe Industrial in Duisburg füllt sich weiter. Das Immobilienunternehmen hat mit dem Logistikdienstleister Patac einen Mietvertrag über eine Gesamtfläche von rund 7.300 Quadratmetern abgeschlossen.

Der neue Mieter wird in Duisburg Waren lagern und umschlagen, die über Amazon und weitere E-Commerce-Plattformen vertrieben werden. Patac bezog zum 1. März einen kompletten Gewerbeparkriegel. Der Mietvertrag umfasst neben 5.650 Quadratmeter Hallenfläche 1.000 Quadratmeter Lagermezzanine und 650 Quadratmeter Bürofläche.

Das Leverkusener Maklerunternehmen Kromeich & Partner war bei der Vermietung beidseitig beratend tätig. Der Multi-User-Park im Duisburger Stadtteil Meiderich entstand auf einer Grundstücksfläche von etwa 56.000 Quadratmetern auf dem früheren „Zeus-Gelände“. Realisiert hat ihn Garbe Industrial mit dem Joint-Venture-Partner Bremer Projektentwicklung.

Rund 50 Millionen Euro haben beide Unternehmen in den Standort investiert, um die Stahlindustriebrache grundlegend zu sanieren und auf dem lange ungenutzten Brownfield modernes Ansiedlungspotenzial für Logistik und Gewerbe zu schaffen. Der Multi-User-Park besteht aus drei Gebäuden mit einer Gesamtfläche von knapp 29.500 Quadratmetern. In die etwa 14.000 Quadratmeter große Logistikhalle ist ein chinesisches Logistikunternehmen eingezogen.

Multi-User-Park - Luftaufnahme Garbe Industrial

3.600 Quadratmeter in einem der beiden gegenüberliegenden Gewerbeparkriegel sind etwa zu gleichen Teilen an ein Transportunternehmen und einen Industriedienstleister vergeben. Zwei Einheiten mit einer Fläche von insgesamt 3.500 Quadratmetern sind noch verfügbar.

„Das Interesse an Logistik- und Gewerbeflächen ist in Duisburg in den vergangenen Monaten spürbar gestiegen“, erläutert Frank Soppa, Regionalleiter Development West bei Garbe Industrial: „Deshalb sind wir zuversichtlich, auch die verbliebenen Kapazitäten zeitnah vermieten zu können.“ Frank Soppa ist davon überzeugt, dass sowohl die Qualität der Immobilien als auch die verkehrsgünstige Lage inmitten der Metropolregion Rhein-Ruhr den Multi-User-Park Duisburg für Unternehmen interessant machen.

Die A59 Dinslaken – Bonn verläuft in unmittelbarer Nähe. Das Autobahnkreuz Duisburg-Nord, das die A59 mit der A42 Moers – Dortmund verknüpft, ist nur wenige Hundert Meter entfernt. Über die A 42 ist der Standort außerdem an die A2 angebunden, eine der wichtigsten Ost-West- Achsen Deutschlands. Der Multi-User-Park Duisburg wurde nach aktuellen Nachhaltigkeitskriterien errichtet.

Zur Gewinnung regenerativer Energie wurden auf den Dachflächen 6.380 Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von 2,647 Megawatt Peak installiert. Der Gebäudekomplex kommt ohne den Einsatz fossiler Energieträger aus. Beheizt werden die drei Immobilien mithilfe eines Wärmepumpensystems. Außerdem wurden Teile der Fassade mit Holz verkleidet.

Für den Multi-User-Park streben Garbe Industrial und Bremer Projektentwicklung eine Zertifizierung nach dem Gold- Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen an.

Über die GARBE Industrial GmbH & Co. KG: Die GARBE Industrial GmbH & Co. KG (GARBE Industrial) mit Hauptsitz in Hamburg ist eine der führenden Plattformen für Logistik-, Industrie- und Gewerbeimmobilien in Deutschland und Europa. Das Immobilienunternehmen zählt seit über 25 Jahren zu den bedeutendsten unabhängigen Partnern für Transport- und Logistikdienstleister, Handel und produzierendes Gewerbe.

Als Developer, Operator und Investor deckt GARBE Industrial die gesamte Wertschöpfungskette einer Immobilie ab und entwickelt, kauft bzw. verkauft, akquiriert, vermietet, verwaltet und finanziert hochwertige Gewerbeimmobilien an attraktiven nationalen und internationalen Verkehrs- und Industriestandorten.

Mit einer Mietfläche von rund 7,1 Millionen Quadratmetern und einer Projektentwicklungs-Pipeline von ca. 1,8 Millionen Quadratmetern in Deutschland und Europa verwaltet GARBE Industrial derzeit ein Immobilien- und Fondsvermögen von rund 10,9 Milliarden Euro (Stand 31. Dezember 2025).

GARBE verfolgt über die drei Holdinggesellschaften GARBE Industrial Real Estate, GARBE Reside und GARBE Infrastructure die Strategie „Sheds, Beds & Infrastructure“. Unter dem Dach der GARBE Industrial Real Estate bündeln GARBE Industrial, GRR GARBE Retail, GARBE Data Centers und GARBE Insite ihre Expertise im Bereich Sheds.

Die operativen Einheiten schaffen eine voll integrierte Immobilienplattform, die die gesamte industrielle Wertschöpfungskette der Assetklassen Industrie- & Logistik-, Spezial- und Einzelhandelsimmobilien übergreifend abdeckt – von der Produktion bis zum Endkunden. Bei GARBE entwickeln und betreuen rund 600 Fachleute an 21 Standorten in 14 Ländern ein Gesamtvolumen von mehr als 15 Milliarden Euro Assets under Management.

Duisburg offiziell archäologisches Fachamt
Duisburg, 20. März 2026 - Die Stadt Duisburg ist seit heute offiziell archäologisches Fachamt im Sinne des Denkmalschutzgesetzes Nordrhein-Westfalen. Damit wird die seit Jahren kontinuierliche, fachkundige und qualitativ hochwertige Arbeit der Duisburger Archäologie anerkannt.

Bislang hatte in NRW lediglich Köln aufgrund seiner gewachsenen historischen Sonderstellung diese Funktion inne. Nach einer Novellierung des Denkmalschutzgesetzes von 2022 ist Duisburg nun die erste Stadt in NRW, die diesen Schritt erfolgreich vollzogen hat. Voraussetzung für die Übertragung dieser Aufgaben ist der Nachweis der erforderlichen personellen und fachlichen Kompetenz vor Ort.

Genau das ist in Duisburg gelungen. Was bedeutet das konkret? Fachaufgaben, die bislang vom LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland wahrgenommen wurden, hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein- Westfalen dauerhaft auf die Stadt Duisburg übertragen.

Archäologische Maßnahmen können dadurch künftig effizienter, zielgerichteter und bürgernäher umgesetzt werden. „Das ist eine gute Nachricht für alle, die in Duisburg bauen und investieren wollen – vom Eigenheim bis zum Großprojekt. Die Verfahren werden schneller, planbarer und verlässlicher. Das stärkt den Standort Duisburg. Die gute Arbeit unseres Archäologie-Teams zahlt sich aus“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Duisburg gewinnt damit deutlich an Eigenständigkeit im Bereich des Bodendenkmalschutzes. Vor allem aber profitieren Bauwillige, Investoren und Projektentwickler von kürzeren Wegen, da sowohl die Antragsbearbeitung als auch die fachlichen Entscheidungen vollständig in Duisburg verbleiben. Die Folge sind ein geringerer Abstimmungsaufwand, weniger Reibungsverluste und passgenauere Lösungen.

Auch Stadtarchäologe Dr. Kai Thomas Platz begrüßt die Entscheidung: „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, das mit dieser Aufgabenübertragung verbunden ist. Künftig können wir den Bereich der Archäologie innerhalb der Unteren Denkmalbehörde noch umfassender und unmittelbarer betreuen. Das hilft uns, gemeinsam mit Bauwilligen gute und praktikable Lösungen zu entwickeln und die positive Entwicklung unserer Stadt aktiv zu unterstützen.“

25. April:

Ruhr-IHKs sagen Ja zu Olympia
„Duisburg hat für die olympischen Spiele viel zu bieten. Mit dem Sportpark Duisburg verfügt die Stadt über eines der größten und vielseitigsten Sport-, Freizeit- und Erholungsgebiete Deutschlands. Dazu gehören die renommierte Sportschule Wedau sowie die international bekannte Regattabahn.  

Schon heute ist Duisburg ein zentraler Austragungsort für nationale und internationale Meisterschaften. Zum Beispiel für die FISU World University Games 2025, das weltweit größte Multisport-Event für studentische Spitzensportler, oder die geplante U23-Weltmeisterschaft im Rudern 2026.  

Für den Niederrhein und ganz NRW wäre Olympia ein starker wirtschaftlicher Impuls: Die Region rückt international in den Fokus, was Investitionen in Infrastruktur, Mobilität und Tourismus anzieht. Davon profitieren insbesondere Handel und Dienstleistungen, die deutlich gestärkt werden. Duisburg hätte dabei eine tragende Rolle – und zugleich würde das ganze Land davon profitieren.“  Jürgen Kaiser, Geschäftsführer International der Niederrheinischen IHK

Mitglieder-Aussagen aus dem IHK-Tourismusausschuss.

„Olympia wäre der internationale Schub, den unsere Region verdient. Große Projekte ziehen Talente, Innovation und Investitionen an – davon profitieren wir alle.“

Veronika Henschel-Grontzki, IntercityHotel Duisburg

 

„Mit Olympia kämen viele neue Gäste, die nicht nur die Hotellerie, sondern auch Freizeitangebote und regionale Sehenswürdigkeiten verstärkt nachfragen würden. Diese zusätzliche Nachfrage sorgt für eine stabile Auslastung und stärkt die touristische Wertschöpfung in der Region.“ Eva Welling, Wellings Parkhotel

 

„Großveranstaltungen wie Olympia steigern erfahrungsgemäß die touristische Nachfrage. Für Campingplätze bedeutet das eine höhere Auslastung, zusätzliche Buchungen und mehr Sichtbarkeit in neuen Zielgruppen – Impulse, die langfristig die regionale touristische Infrastruktur stärken.“ Leo Ingenlath, Campingpark Kerstgenshof

 

„Olympia würde mehr Menschen in die Region bringen – und damit auch mehr Aufmerksamkeit für unsere lokalen Produkte. Für uns Händler bedeutet das zusätzliche Nachfrage und eine Stärkung der regionalen Wertschöpfung.“

Susanne Schmitz, onemillionfruits

 
„Olympia würde viele neue Gäste in die Region bringen – eine echte Chance für die Wirtschaft. Mehr Besucher bedeuten volle Tische und frische Impulse für die gesamte Region.“ Jutta Rozanski und Marc Weber, Webster Brauhaus

 

„Olympia würde die touristische Aufmerksamkeit deutlich erhöhen und zusätzliche Gäste in die Region bringen. Für Freizeitparks bedeutet das mehr Besucher und eine stärkere Auslastung – ein klarer Gewinn für den regionalen Freizeitsektor.“ Benedikt Tebartz van Elst, Irrland GmbH & Co. KG

Note: „Ausreichend“ - IHK: Duisburg muss mehr für Wirtschaft tun
Wie wirtschaftsfreundlich ist Duisburg? Darüber hat sich die IHK-Spitze mit Oberbürgermeister Sören Link und Wirtschaftsdezernent Michael Rüscher ausgetauscht. Die Standort-Analyse der IHK macht deutlich: Duisburg punktet mit seiner Universität. Wirtschaft und Wissenschaft arbeiten gut zusammen. Die kommunale Verwaltung schneidet schlecht ab.

„Duisburg ist stark in Bildung und Forschung. Das ist gut für unsere Unternehmen. Sie profitieren von innovativen Lösungen und qualifizierten Fachkräften“, lobt Werner Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK. Auch kurze Wege zu Lieferanten und Kunden sind für die Unternehmen ein Pluspunkt. Umso mehr ärgern sich die Betriebe über die vielen Baustellen und maroden Straßen in der Stadt. „Duisburg hat den größten Binnenhafen der Welt. Wir sind Logistik-Hotspot. Und dann ist die Infrastruktur so kaputt, dass Lkw ständig Umwege fahren und im Stau stecken bleiben. Das ist Gift für den Erfolg des Standorts“, warnt Schaurte-Küppers.

Viele Baustellen auch abseits der Straßen
Die Antworten der Betriebe in der IHK-Analyse zeigen deutlich, wo Duisburgs Defizite liegen. Für das Angebot an Gewerbeflächen, die Stadtverwaltung und die Innenstadt hagelt es schlechte Noten. „Duisburg nutzt seine Potenziale nicht. Damit es unseren Unternehmen besser geht, muss sich dringend etwas ändern. Die Wirtschaft braucht mehr Gewerbeflächen, um zu wachsen. Mehr Servicementalität in der Verwaltung, damit Prozesse schneller und besser laufen. Und noch mehr Kapazitäten für das City Management, damit die Innenstadt wieder attraktiver wird – für Betriebe und Bürger“, ergänzt Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK.

Standortkosten belasten Betriebe
Zusätzlich drücken die Kosten auf die Stimmung der Unternehmer. Und auf ihre Wettbewerbsfähigkeit. In den Bereichen Steuern und Abgaben geben sie der Stadt die schlechtesten Noten. „Duisburg hat erkannt, dass hohe Steuern die Unternehmen ausbremsen. Als eine von wenigen Städten in Nordrhein-Westfalen hat Duisburg die Gewerbesteuer in den letzten Jahren gesenkt. Nun möchte die Stadt auch zu einem niedrigeren, einheitlichen Hebesatz für die Grundsteuer B für Privathaushalte und Unternehmen zurückkehren. Dieser Schritt ist richtig und gut. Die Entlastung ist nötig“, lobt IHK-Präsident Schaurte-Küppers.

„Unser Ziel ist es, Planungsprozesse zu vereinfachen, Kostenstrukturen zu optimieren und noch mehr Flächen bereitzustellen. Der Austausch mit der Niederrheinischen IHK ist wichtig für uns, um bei Bedarfen und Anforderungen der Unternehmen immer auf dem aktuellsten Stand zu sein“, erklärte Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link.

„Die Entwicklung des Geländes rund um Wedau-Nord zu einem Technologiezentrum ist eine riesige Chance für unseren Wirtschaftsstandort. Hier können wir Gewerbeflächen und gleichzeitig Zukunftsprojekte ermöglichen – genau das also, was sich die Unternehmen von uns wünschen. Gleichzeitig haben wir eine aktive Wirtschaftsförderung, die Innenstadt und Stadtteilzentren stärkt.

Neben Landesfördermitteln kommt dabei insbesondere der städtische Anmietungsfonds zum Einsatz, mit dem Leerstände gezielt reduziert und neue Nutzungen ermöglicht werden. Wir sind dran!“, so Wirtschaftsdezernent Michael Rüscher.
Die Standortanalyse basiert auf 121 Rückmeldungen von Duisburger Unternehmen aus dem Sommer 2025.

Von links: IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger im Gespräch mit Wirtschaftsdezernent Michael Rüscher, Oberbürgermeister Sören Link und IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers. Foto: Niederrheinische IHK

27. März:

Vereinfachter Zugang zur Ehrenamtskarte NRW
Die landesweit gültigen Zugangsvoraussetzungen für den Erhalt der Ehrenamtskarte NRW wurden deutlich gesenkt: Statt bislang fünf Wochenstunden bzw. 250 Stunden im Jahr genügt künftig ein nachgewiesener ehrenamtlicher Einsatz von vier Stunden pro Woche bzw. 200 Stunden pro Jahr. Eine weitere positive Neuerung: Ehrenamtliche können nun eine Aufwandsentschädigung erhalten – sofern diese die steuerlichen Freibeträge der Ehrenamtspauschale (960 Euro) oder der Übungsleiterpauschale (3.300 Euro) nicht übersteigt.

Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die Änderungen: „Das Ehrenamt spielt in allen gesellschaftlichen Bereichen unserer Stadt eine wichtige Rolle. Der vereinfachte Zugang zur Ehrenamtskarte ist deshalb ein verdientes Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für die vielen engagierten Freiwilligen.“


Neben den landesweiten Kriterien gilt auch, dass alle Duisburgerinnen und Duisburger die Karte beantragen können, die sich seit mindestens einem Jahr ehrenamtlich einbringen – egal, wo sie ihr ehrenamtliches Engagement ausüben. Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte NRW oder der Jubiläums-Ehrenamtskarte NRW können nicht nur lokale Ermäßigungen in Duisburg nutzen, sondern profitieren inzwischen landesweit von rund 5000 Vergünstigungen bei Unternehmen und Einrichtungen.
Die Änderungen hatte zuletzt der Landtag NRW verabschiedet. Weitere Informationen zur Ehrenamtskarte: https://duisburg.de/microsites/buergerengagement/rubrik1/ehrenamtskarte

Heimat-Preis 2026: Jetzt Kandidatinnen und Kandidaten nominieren!
Duisburg sucht bis zum 31. Mai wieder seine Mutmacher, Möglichmacher, Brückenbauer: Die Kulturbetriebe der Stadt starten den Aufruf zum „Heimat- Preis 2026“. Gesucht werden nachhaltige Projekte, die von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen ehrenamtlich gestaltet werden und eindrucksvoll zeigen, wie vielfältig Heimat sein kann. Mit 15.000 Euro ausgezeichnet wird lokales, bürgerliches Engagement, das Duisburg lebendig zusammenhält, Orte der Begegnung schafft und Generationen verbindet.

Fotos C Stadt Duisburg

„Wir wissen, dass es sie gibt – die vielen engagierten Duisburgerinnen und Duisburger, die sich leidenschaftlich für ihre Mitmenschen sowie Heimat einsetzen. Genau diese Geschichten wollen wir erzählen und zeigen. Der Heimat-Preis ist unsere Einladung, hinzuschauen und nun diejenigen zu nominieren, die unsere Stadt jeden Tag ein Stück besser, offener und solidarischer machen“, betont Kulturdezernentin Linda Wagner.

Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn verleiht den Heimat-Preis an drei Einrichtungen, die sich mit außergewöhnlichem, generationsübergreifendem Einsatz für ein starkes und solidarisches Stadtleben einsetzen. Neben dem KOM’MA Duisburger Kinder- und Jugendtheater erhält sowohl der Freundes- und Förderkreis Damwildgehege Rheinhausen e. V. als auch die Mercator Gesellschaft e. V. Mercators Nachbarn die begehrte Auszeichnung. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Welche Wirkung der Preis entfalten kann, zeigt ein Blick auf ausgezeichnete Projekte des vergangenen Jahres – wie auf das von „Mercators Nachbarn“: „Dass die Beschäftigung mit und die Vermittlung von Heimatwissen ein grundlegend demokratisches Bewusstsein befördern kann, war für uns in den vergangenen Jahren eine wertvolle, immer wieder erlebte Erkenntnis.“

Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn verleiht den Heimat-Preis Foto: Tanja Pickartz

Auch das Damwildgehege Rheinhausen nahm 2025 den Heimat-Preis entgegen. Sandra Niedzwiedz, 1. Vorsitzende, erklärte: „Wir bieten durch ehrenamtliches Engagement für Duisburger Bürgerinnen und Bürger ein kostenfreies Angebot und schaffen Raum für unterschiedlichste kulturelle Begegnungen. Der Heimat-Preis ist für uns eine sehr große Anerkennung und Ehre für unsere engagierte Vereinsarbeit.“

Über die Vergabe entscheidet eine Jury aus Mitgliedern des Kulturausschusses. Bis zu drei Preisträgerinnen und Preisträger erhalten die Auszeichnung traditionell zum Ende des Jahres im Opernfoyer des Theater Duisburg. Der Duisburger Heimat-Preis ist Teil der Landesinitiative #NRWheimatet und wird vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW gefördert.

Ab sofort können Nominierungen mit schriftlicher Begründung an die Stadt Duisburg, Kulturbetriebe, Neckarstraße. 1, 47051 Duisburg oder per E-Mail an kulturbuero@stadt-duisburg.de gerichtet werden. Gerne kann das auf der Internetseite des Kulturbüros verfügbare Formular: https://antrag.duisburg.de/metaform/Form- Solutions/sid/assistant/69735aedd760665d23240a70 genutzt werden. Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen. Für Rückfragen steht Anika Huskic telefonisch unter (0203) 283-62188 zur Verfügung

Gesucht: Nominierungen für die Mercator-Ehrennadel 2026
Die Suche läuft: Wer soll in diesem Jahr die Mercator-Ehrennadel erhalten? Die Kulturbetriebe Duisburg nehmen bis zum 31. Mai wieder Nominierungen entgegen. Mit der Mercator-Ehrennadel würdigt die Stadt Duisburg seit mehr als zwei Jahrzehnten besonderes ehrenamtliches Engagement in den Bereichen Kultur, Bildung und Stadtgeschichte.

Auch 2026 werden erneut drei Persönlichkeiten oder Institutionen ausgezeichnet, die das kulturelle Leben der Stadt kontinuierlich und nachhaltig prägen. Kulturdezernentin Linda Wagner hebt die Relevanz der Würdigung hervor: „Viele Ehrenamtliche setzen sich mit großer Leidenschaft unermüdlich für unsere Stadtgesellschaft ein. Die Mercator-Ehrennadel ist ein klares Zeichen: Wir sehen dieses herausragende bürgerliche Engagement und schätzen es sehr.“

Vorschlagsberechtigt sind Bürgerinnen und Bürger sowie Institutionen, deren Einsatz eine stadtweite Wirkung entfaltet – durch Projekte, Publikationen oder besondere Initiativen in den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Bildung, Heimat- und Brauchtumspflege oder Stadtgeschichte. Die eingereichten Vorschläge sollten neben dem Namen und der Anschrift der vorgeschlagenen Person oder Institution auch eine aussagekräftige Darstellung der Arbeit, eine Kurzbiografie sowie eine nachvollziehbare Begründung enthalten. Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen.

Eine Jury, bestehend aus Mitgliedern des Kulturausschusses, entscheidet dann über die Vergabe der Mercator-Ehrennadel. Die Verleihung findet Ende des Jahres im Duisburger Rathaus statt. Die Dokumente können postalisch an folgende Adresse gesendet werden: Stadt Duisburg, Kulturbetriebe, Kulturbüro, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg. Alternativ ist auch eine E-Mail möglich an: kulturbuero@stadt-duisburg.de.

Oder eine Nominierung über das Kontaktformular: https://antrag.duisburg.de/metaform/Form- Solutions/sid/assistant/69735b6dd760665d23240a71 Für Rückfragen steht Gudrun Tomberg telefonisch unter 0203 283-62264 zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.duisburg.de (Stichwort: Mercator Ehrennadel).



April

Sprechstunde zum Glasfaserausbau in der Bezirksverwaltung Süd
Duisburg, 1. April 2026 - Die Stadt Duisburg bietet am Dienstag, 14. April, von 8 bis 16 Uhr, in der Bezirksverwaltung Süd an der Sittardsberger Allee 14 in Duisburg-Buchholz wieder eine Sprechstunde zum Glasfaserausbau an. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich hier rund um das Thema Breitbandausbau informieren sowie beraten lassen.

Gigabitkoordinator Falko König von der Stabsstelle Digitalisierung, gibt Auskünfte zu sämtlichen Fragen rund um die moderne Breitbandversorgung. Zur besseren Planung und um Wartezeiten zu vermeiden, wird um vorherige Anmeldung gebeten.

Die Buchung kann ganz einfach über das Formular unter https://breitband.duisburg.de vorgenommen werden oder alternativ per E-Mail unter breitbandausbau@stadt-duisburg.de erfolgen. Zusätzlich zu den vor Ort angebotenen Terminen können auch individuelle Online-Sprechstunden via Microsoft Teams vereinbart werden. Eine entsprechende Einladung zur persönlichen Sprechstunde wird den Teilnehmenden dann per E-Mail zugestellt.

Jetzt bewerben für das Aufenthaltsstipendium 2027
Duisburg, 7. April 2026 - Ab Januar 2027 für ein Jahr in Duisburg leben und künstlerisch arbeiten: Die Stadt Duisburg vergibt zum neunten Mal gemeinsam mit der Interessensgemeinschaft Duisburger Künstler das begehrte Aufenthaltsstipendium. U40-Kulturschaffende aus dem ganzen Bundesgebiet sind eingeladen, sich bis zum 31. August auf ein kostenfrei gestelltes Atelier im Stadtteil Rheinhausen zu bewerben.

Außerdem erwartet die Stipendiatin oder den Stipendiaten für die einjährige Aufenthaltsdauer weitere Benefits, die frei gestellt sind: Neben einer Wohnung und einem Deutschlandticket der Duisburger Verkehrsgesellschaft gibt es eine eigene Ausstellung sowie eine Publikation, die die künftigen Duisburger Arbeiten bündelt.

Lisa Wölfel, aktuelle Stipendiatin, kann bereits auf drei erfolgreiche Monate zurückblicken, plant mehrere Einzelausstellungen und wurde zu einer Gruppenschau eingeladen: „Ich wurde sehr, sehr herzlich von den Duisburger Kunstschaffenden empfangen, und bei Fragen ist von städtischer Seite immer jemand ansprechbar. Das künstlerische Umfeld hier erlebe ich als erfrischend offen und kollegial – ich finde, das ist bei diesem Stipendium wirklich besonders hervorzuheben und in unseren von Konkurrenz geprägten Zeiten für das Gelingen eines Stipendienaufenthaltes sehr bedeutsam.“

Künstlerin Lisa Wölfel ist seit Anfang Januar in Duisburg..Sie ist die neue Aufenthaltsstipendiatin...Bild: Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Wölfels Fazit: „Das Duisburg-Stipendium bietet absolute Ruhe zum künstlerischen Arbeiten in einem geräumigen Atelier, viel Raum zur selbstständigen Gestaltung und eine professionelle mediale Begleitung meiner künstlerischen Arbeit durch das Presse- und Social-Media-Team der Stadt.“

Duisburg fördert Kunst sowie Kultur seit Jahrzehnten. So stehen in der Ruhrgebietsstadt fast 40 städtische Ateliers dauerhaft mietfrei zur Verfügung. Dabei bringt sich die Interessensgemeinschaft Duisburger Künstler aktiv in die lokale Kunstszene ein. Das Aufenthaltsstipendium soll motivieren, langfristig in Duisburg zu bleiben. Bewerben können sich Interessierte aus den Bereichen bildende Kunst, Fotografie, Illustration, Performance oder Videokunst. Das Studium oder die Ausbildung muss seit mindestens einem Jahr abgeschlossen sein.

Die Bewerbungsunterlagen sind digital bis zum 31. August 2026 an die Kulturbetriebe der Stadt Duisburg zu richten: c.bohndorf@stadt-duisburg.de. Im Anschluss entscheidet eine unabhängige Fachjury über die Vergabe des Stipendiums. Interessierte müssen begründen, warum Duisburg genau der richtige Ort für ihre künstlerische Arbeit ist.

Wer den Platz erhält, wird Ende Oktober bekanntgegeben. Weitere Informationen gibt es telefonisch bei Claudia Bohndorf im Kulturbüro unter 0203 283-62269 oder im Internet unter www.duisburg.de (Stichwort: Aufenthaltsstipendium)
Instagram-Profil der Künstlerin Lisa Wölfel (Aktuelle Stipendiatin):
https://www.instagram.com/lisawoelfel/

Stadtranderholung 2026: Anmeldestart am 20. April
Duisburg, 13. April 2026 - Die Anmeldung für die beliebte „Stadtranderholung“ des Jugendamts der Stadt Duisburg startet am Montag, 20. April, um 9 Uhr. Die Ferienfreizeit läuft in der zweiten Hälfte der Sommerferien vom 10. bis zum 28. August.

Wie in den Vorjahren erfolgt die Anmeldung über eine Online-Plattform: Auf der Internetseite www.duisburg.de/stadtranderholung finden Interessierte sowohl die Übersicht über alle Standorte als auch den direkten Link zur Anmeldung. 1500 Betreuungsplätze an insgesamt 18 Standorten stehen in diesem Jahr zur Verfügung.

Teilnehmen können Duisburger Schulkinder ab der abgeschlossenen 1. Klasse bis zum vollendeten 13. Lebensjahr. Die Anmeldung gilt jeweils für den gesamten dreiwöchigen Zeitraum. Die tägliche Betreuungszeit ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr. Das Anmeldeportal steht bis Freitag, 13. Juni, um 10 Uhr zur Verfügung.

Stadtranderholung 2026: Anmeldestart am 20. April

Duisburg, 13. April 2026 - Für ein sauberes Hochfeld braucht es mehr als Frühlingssonne: Am Dienstag, 21. April, rücken zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner zwischen 10 und 18 Uhr dem herumliegenden Müll mit Zangen, Handschuhen und einer guten Portion Tatendrang zu Leibe.

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr wird damit pünktlich zum Start in die warme Jahreszeit wieder gemeinsam angepackt. Denn viele Hochfelderinnen und Hochfelder stört der Müll in Straßen und Grünanlagen – und genau hier setzt die „Arbeitsgruppe Sauberes Hochfeld“ an, die den Stadtteil zusammen mit den Menschen vor Ort Stück für Stück aufräumen möchte.

Insgesamt 16 Einrichtungen und Gruppen haben sich mit rund 450 Teilnehmenden angemeldet und werden an verschiedenen Orten im Quartier Müll sammeln. Wer spontan mithelfen möchte, kann sich an neun verschiedenen Stellen spontan anschließen. Eine Übersicht findet sich hier: bit.ly/4tbg838.

Die Arbeitsgruppe „Sauberes Hochfeld“ initiiert seit Anfang 2025 regelmäßig Aufräumaktionen im Quartier. Im Jahr 2025 fanden insgesamt fünf Aktionen sowie die große stadtteilweite Aufräumaktion statt. Dies soll 2026 fortgeführt werden.

Neben dem Aufräumen an sich geht es bei diesen Aktionen vor allem darum, die Teilnehmenden für das Thema Sauberkeit und Abfallvermeidung in ihrem Umfeld zu sensibilisieren und damit langfristig zu einer reduzierten Verschmutzung des öffentlichen Raumes beizutragen. Unterstützt werden die Aktionen vom Verein „Offensive für ein Sauberes Duisburg“.

Der Verein stellt das Material zum Sammeln der Abfälle zur Verfügung und sorgt im Anschluss für die Abholung des gesammelten Mülls.




Rotterdams Bürgermeisterin Carola Schouten zu Besuch im Duisburger Rathaus
Oberbürgermeister Sören Link hat am 15. April Carola Schouten, die Bürgermeisterin der Stadt Rotterdam, im Duisburger Rathaus empfangen. Der Besuch knüpft an eine langjährige Verbindung zwischen beiden Städten an, die bis in die Nachkriegszeit zurückreicht. Ein früher Meilenstein war der Besuch des damaligen Rotterdamer Bürgermeisters Dr. Gerard Ewoud van Walsum im Jahr 1954.

Oberbürgermeister Sören Link (3. v. re.) begrüßt die Bürgermeisterin von Rotterdam, Carola Schouten (2. v. l.) zu ihrem ersten Besuch in Duisburg. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

„Duisburg und Rotterdam verbindet bis heute sehr viel: unsere Häfen, unsere Rolle als bedeutende Logistikstandorte und die Frage, wie wir industrielle Stärke zukunftsfähig weiterentwickeln“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Gerade deshalb ist der Austausch zwischen unseren Städten hilfreich und sinnvoll.“ Rotterdam und Duisburg sind in besonderer Weise mit Themen wie Logistik, Handel, Industrie und Infrastruktur verbunden.

Auch Fragen rund um nachhaltige Entwicklung, Energietransformation und Wasserstoff spielen in beiden Städten eine wichtige Rolle. Der Besuch von Bürgermeisterin Schouten knüpft an die langjährigen Kontakte zwischen Rotterdam und Duisburg an und setzt den persönlichen Austausch fort. Im Anschluss an den Termin im Rathaus stand für die Delegation noch ein Besuch bei der Duisburger Hafen AG auf dem Programm.

16. April:
Stadt Duisburg plant neue Verwaltungsstruktur der Dezernate
Die Stadt Duisburg stellt die Weichen für eine umfassende Neuordnung ihrer insgesamt acht Dezernate. Der Rat der Stadt wird in seiner kommenden Sitzung am 4. Mai über einen neuen Dezernatsverteilungsplan sowie die Ausschreibung von zwei Beigeordnetenstellen beraten.

Im Verwaltungsvorstand stehen personelle Veränderungen bevor: Die Amtszeit von Paul Bischof, Beigeordneter für das Dezernat für Kinder, Jugendliche, Familie und Recht, endet Mitte dieses Jahres. Martin Linne, Beigeordneter für das Dezernat für Stadtentwicklung, Mobilität und Sport, tritt zum Jahresende in den Ruhestand. Mit den neuen Zuschnitten der Dezernate verfolgt die Stadt Duisburg das Ziel, Aufgabenbereiche neu und sinnvoll zu bündeln, um Zukunftsthemen noch effektiver begegnen zu können.

Der Bereich Wirtschaft, Planung und Genehmigung soll im neuen Dezernat für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Mobilität und Umwelt gestärkt werden. So befinden sich jetzt auch im Dezernat für Kinder, Jugend, Familie, Bildung und Wissenschaft alle Bildungsthemen für Kinder, Jugendliche und Familien unter einem Dach. Zwei zentrale Bereiche des gesellschaftlichen Lebens werden künftig im Dezernat für Sport und Kultur zusammengefasst.

Auch der Bereich Sicherheit und Ordnung wird neu aufgestellt. Im künftigen Dezernat für Sicherheit und Ordnung, Integration, Recht und Feuerwehr werden bislang verteilte Zuständigkeiten organisatorisch zusammengeführt. Die Änderungen umfassen fast alle Geschäftsbereiche und sollen vorbehaltlich der Zustimmung des Rates zum 1. Januar 2027 umgesetzt werden.

Gleichzeitig sollen die Besetzungsverfahren für die oben genannten Beigeordnetenstellen im kommenden Monat mit der Einberufung der Findungskommissionen starten. Voraussichtlich im September soll der Rat über die Stellenbesetzungen zum 1. Januar 2027 entscheiden. Die neuen Zuschnitte sollen wie folgt aussehen:
• Dezernat des Oberbürgermeisters (Oberbürgermeister Sören Link)
• Dezernat (I) für Finanzen, Beteiligungssteuerung und Immobilien (Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack)
• Dezernat (II) für Kinder, Jugend, Familie, Bildung und Wissenschaft (NN)
• Dezernat (III) für Arbeit, Soziales und Gesundheit (Beigeordnete Astrid Neese)
• Dezernat (IV) für Personal, Verwaltungsmanagement, Digitalisierung und Zentrale Services (Beigeordnete Kerstin Wittmeier)
• Dezernat (V) für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Mobilität und Umwelt (zukünftig Beigeordneter Michael Rüscher)
• Dezernat (VI) für Sport und Kultur (Beigeordnete Linda Wagner)
• Dezernat (VII) für Sicherheit und Ordnung, Integration, Recht und Feuerwehr (NN)

Dezernatsverteilungsplan der Stadtverwaltung Duisburg

Amt für Personal- und Organisationsmanagement Stand: 01.01.2027

Türkischer Botschafter zu Besuch in Duisburg: Empfang im Rathaus und Eintrag ins Goldene Buch
Der Botschafter der Republik Türkei in Deutschland, S.E. Gökhan Turan, war am Freitag, 17. April, zu Besuch in Duisburg. Oberbürgermeister Sören Link empfing den Botschafter im Mercatorzimmer des Duisburger Rathauses. Dort trug sich der Botschafter feierlich in das Goldene Buch der Stadt Duisburg ein und schaute sich das historische Rathaus bei einer Führung an.

Der Besuch stand im Zeichen der deutsch-türkischen Beziehungen sowie des Austauschs auf kommunaler und internationaler Ebene. Begleitet wurde er dabei von Ali Ihsan Izbul, Generalkonsul der Republik Türkei in Düsseldorf, sowie von Staatssekretär Christian Wiemer, der den Besuch nach Nordrhein- Westfalen initiiert hatte.

Im Anschluss an den Besuch im Rathaus besuchte die Delegation den Löschzug 530 der Feuerwehr Duisburg im Stadtteil Homberg. Vor Ort erhielten die Gäste Einblicke in die Arbeit der Einsatzkräfte. Zudem stellte sich die Hilfsorganisation ISAR Germany vor und berichtete über ihre internationalen Einsätze in der Katastrophenhilfe.

Gökhan Turan hat eine ganz persönliche Verbindung zu Duisburg – die fünfte und sechste Klasse absolvierte er am Krupp-Gymnasium in Rheinhausen. Bereits vor dem Besuch im Rathaus hatte der Botschafter seine ehemalige Schule besucht, um sich mit Schülerinnen und Schülern vor Ort auszutauschen.

Eintrag ins Goldene Buch der Stadt, v.l.: OB Sören Link, Botschafter Gökhan Turan und Ali Ihsan Izbul, Generalkonsul der Republik Türkei. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg


Sonntag, 19. April:

Ergebnis Ratsbürgerentscheid 19. April 2026 - Stadt Duisburg

„KölnRheinRuhr“ ist Duisburg mit weiteren 16 Städten Teil der gemeinsamen Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044.
Ja 71,467 (72,85%) - Nein 26.504 (27,05%)
Gültig 97,71 (99,36%) - ungültig 630 (0,64%)


Duisburger Ratsbürgerentscheid: Mehrheit stimmt für Beteiligung an Olympia-Bewerbung
Beim Ratsbürgerentscheid über eine Beteiligung der Stadt Duisburg an der gemeinsamen Bewerbung „KölnRheinRuhr“ der Region um Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 haben die Abstimmungsberechtigten mehrheitlich mit Ja gestimmt. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis entfallen auf „Ja“ 71.467 Stimmen (72,95 %) und auf „Nein“ 26.504 Stimmen (27,05%). 630 Stimmen waren ungültig.

Insgesamt haben sich 98.601 Duisburgerinnen und Duisburger an der Abstimmung beteiligt. Das entspricht einer Quote von 28,12 Prozent. Abstimmungsberechtigt waren am heutigen Stichtag 350.626 Bürgerinnen und Bürger. Die für einen bindenden Bürgerentscheid in Städten dieser Größenordnung erforderliche Zustimmung von mindestens zehn Prozent der Abstimmungsberechtigten wurde damit erreicht.

Mit dem Ja beim Ratsbürgerentscheid ist für Duisburg die Grundlage geschaffen, sich weiter an der gemeinsamen Bewerbung von KölnRheinRuhr zu beteiligen. Der nationale Auswahlprozess geht damit in die nächste Phase. Die Entscheidung, mit welcher Stadt oder Region Deutschland sich um die Olympischen und Paralympischen Spiele bewirbt, trifft der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) voraussichtlich im September dieses Jahres.

Für Duisburg bedeutet das Ja zur Bewerbung, die Planungen weiter zu vertiefen, offene Fragen zu klären und die eigene Rolle im Gesamtkonzept weiter auszuarbeiten. Die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele der Region KölnRheinRuhr setzt auf eine breite demokratische Legitimation durch die Bevölkerung.

Als einzige Bewerberregion führt KölnRheinRuhr daher Ratsbürgerentscheide in allen 17 am Konzept beteiligten Kommunen durch. Mehr als vier Millionen Bürgerinnen und Bürger waren aufgefordert bis zum 19.04.2026 ihre Stimme für Olympische und Paralympische Spiele abzugeben. Informationen zu den Ergebnissen der anderen Städte sind unter www.olympiabewerbung.nrw abrufbar.

Die Verkündung des vorläufigen Ergebnisses der Bewerbung KölnRheinRuhr wird dort voraussichtlich ab ca. 21:00 Uhr als Livestream zu verfolgen sein. Das endgültige amtliche Ergebnis des Ratsbürgerentscheids wird nach Abschluss aller vorgeschriebenen Prüfungen festgestellt.

OlympiJa: Bürger votieren mehrheitlich für Olympische und Paralympische Spiele in der Region KölnRheinRuhr

Die Menschen in der Rhein-Ruhr-Region haben Ja zu Olympia gesagt. Bei den Ratsbürgerentscheiden über die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 in der Region KölnRheinRuhr stimmte eine breite Mehrheit dafür.

Die wahlberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner der 17 geplanten Austragungsstädten - im Ruhrgebiet sind das Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herten, Oberhausen und Recklinghausen - konnten per Briefwahl darüber abstimmen, ob sie die Bewerbung wünschen.

Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbandes Ruhr (RVR), freut das Ergebnis: "Die starken Ergebnisse der Ratsbürgerentscheide geben der gemeinsamen Bewerbung von KölnRheinRuhr einen kräftigen Schub. Das Ruhrgebiet wird seine Sportbegeisterung, die vorhandene Sport-Infrastruktur und seine Erfahrungen bei der Durchführung von Großereignissen jetzt auf bundesweiter Ebene in die Waagschale werfen. Wir sind bereit für olympische und paralympische Spiele in den Städten an Rhein und Ruhr, an Emscher und Lippe, und scheuen keinen Vergleich mit den verbliebenen Konkurrenten."

In 16 der 17 Städte fiel das Bürgervotum klar für das Sportgroßereignis aus: In den beiden größten Städten des Ruhrgebiets, Dortmund und Essen, stimmten 68,3 bzw. 64,3 Prozent für eine Olympia-Bewerbung. Besonders hoch war die Zustimmungen im Ruhrgebiet in Gelsenkirchen (74,2 Prozent), Duisburg (73 Prozent) und Recklinghausen (72,9 Prozent).

In Herten gab es ebenfalls eine Mehrheit, das notwendige Quorum der Bürgerbeteiligung wurde jedoch verfehlt. Herten ist damit nicht mehr Teil der Bewerbung.
Die Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für eine deutsche Bewerberstadt fällt Ende September. Zu den innerdeutschen Konkurrenten von KölnRheinRuhr gehören die Städte Berlin, Hamburg und München. idr

 

 

20. April:
Nachfolge gesucht: Schauspiel-Intendant Michael Steindl verlässt Theater Duisburg
Er hat das Theater Duisburg maßgeblich geprägt: Zum Ende der Spielzeit 2026/27 wird Schauspiel-Intendant Michael Steindl auf eigenen Wunsch nach mehr als zwei Jahrzehnten seine Tätigkeit beenden. Die Suche nach einer Nachfolge läuft.

Steindl ist seit 2004 für das Sprechtheater-Angebot am Haus verantwortlich und hat dieses mit seiner starken Expertise inhaltlich sowie strukturell erfolgreich zu dem gemacht, was es ist. Ausschlaggebend war hierbei die frühe Gründung von „Spieltrieb – Jugendclub im Theater Duisburg“: Mit diesem Angebot setzte er schon Anfang der Jahrtausendwende einen wichtigen Impuls für die kulturelle Teilhabe junger Menschen und für die nachhaltige Nachwuchsarbeit im Stadttheater.

Schauspiel-Intendant Michael Steindl verlässt zum Ende der Spielzeit 2026/2027 das Theater Duisburg

„Mir ist es gelungen, den bis dahin bestehenden Gastspielbetrieb zu einer echten Sparte mit einem eigenen Programm und Profil zu entwickeln“, ordnet Steindl ein.
Der Erfolg fußt maßgeblich auf hohem persönlichem Engagement: „Das hat Spuren hinterlassen. In der gegenwärtigen Form ist meine Geschichte am Theater Duisburg auserzählt“, erklärt er. „Deshalb habe ich beschlossen, mein Amt als Schauspiel-Intendant im Juli 2027 niederzulegen.“


Kulturdezernentin Linda Wagner bedauert die Entscheidung und würdigt Steindls langjähriges Engagement: „Michael Steindl hat das Schauspiel im Theater Duisburg mit großer Leidenschaft, viel Ausdauer und künstlerischer Überzeugungskraft geprägt. Für diese herausragende Arbeit und seinen unermüdlichen Einsatz gilt ihm unser großer Dank.“

Um einen möglichst reibungslosen Übergang zu gewährleisten, wird die Position der Schauspiel-Intendanz bereits jetzt ausgeschrieben. „Ziel ist es, ausreichend Zeit für eine sorgfältige Auswahl der Nachfolge und eine geordnete Übergabe der Aufgaben zu schaffen“, berichtet Theater- Verwaltungsleiterin Antonina Silberkuhl:

„Mit der frühzeitigen Ausschreibung wollen wir den kontinuierlichen Erfolg unseres Hauses sichern. Wir sind offen für neue Impulse und Wege. Gleichzeitig eröffnet eine zügige Einstellung die Chance einer intensiven Einarbeitung durch Michael Steindl.“

Steindl wird seine Tätigkeit bis zum Ende der Spielzeit 2026/2027 weiterhin in vollem Umfang wahrnehmen und die laufenden künstlerischen Projekte verantworten. Bis dahin bleibt er eine zentrale prägende Stimme am Theater Duisburg.

22. April:
Philipp Pimpl ist neuer Bezirksdienstmitarbeiter für Duisburg-Mitte
Der Bezirksdienst beim Städtischen Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes hat weitere Verstärkung bekommen. Philipp Pimpl ist ab sofort im Bezirk Duisburg-Mitte für die Stadtteile Hochfeld, Kaßlerfeld, Neuenkamp, Neudorf, Duissern, Altstadt und Wanheimerort zuständig. Der 37-Jährige freut sich darauf, mit Bürgerinnen und Bürgern, Gewerbetreibenden, Vereinen und anderen lokalen Einrichtungen in engen Kontakt zu treten.

Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

 „Mein Ziel ist es, als verlässlicher Ansprechpartner wahrgenommen zu werden und das Vertrauen in das Bürger- und Ordnungsamt weiter zu stärken. Ich möchte Probleme direkt vor Ort angehen und gemeinsam mit den Menschen nach Lösungen suchen.“ Im seinem Bezirk leben mehr als 110.000 Menschen (Stand: 31.12.2025) auf circa 35 Quadratkilometern. Pimpl schätzt an seinem Einsatzgebiet die „besondere Mischung aus urbaner Lebendigkeit, historischen Spuren und Naherholungsgebieten. Der Kontrast aus Industrie, Grünflächen und kultureller Vielfalt macht sie authentisch ruhrgebiets-typisch. Auch die gute Nahversorgung, vielseitigen Freizeitangebote und kulturellen Möglichkeiten tragen zur Lebensqualität bei.“

Überhaupt mag der neue Bezirksdienstler „die ehrliche und offene Art der Duisburgerinnen und Duisburger“ sowie „den spannenden Kontrast zwischen Industrie und Natur – mit den vielen Seen, dem Rhein und der Ruhr“. Philipp Pimpl begann seine Laufbahn mit einer Ausbildung zum Tierpfleger, schulte dann zum Verwaltungsfachangestellten für den kommunalen Ordnungsdienst um.

 Von 2020 bis 2026 war er beim Städtischen Außendienst beim Bürger- und Ordnungsamt tätig. In seiner Freizeit ist er am liebsten mit seiner Familie und seinen Hunden unterwegs. Der städtische Bezirksdienst Die neuen Bezirksdienstmitarbeitenden sind täglich weitestgehend zu Fuß und uniformiert in den Stadtteilen unterwegs, um aktiv auf Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Gewerbetreibende zuzugehen.

Zukünftig sollen in allen Stadtbezirken je zwei Bezirksdienstmitarbeitende tätig sein. Im jeweiligen Stadtbezirk ist auch geplant, regelmäßig Mobile Wachen, beispielsweise auf verschiedenen Wochenmärkten, sowie Infostände auf Stadtfesten anzubieten. Bürgerinnen und Bürger können dort Fragen und Anregungen loswerden. Außerdem soll die bestehende Ordnungspartnerschaft durch gemeinsame Streifgänge mit den Bezirksbeamten der Polizei ausgebaut werden.

Philipp Pimpl kann – genau wie seine Kolleginnen und Kollegen vom Bezirksdienst – jederzeit in den Stadtbezirken angesprochen werden. Kontakt mit dem Bezirksdienst ist auch per E-Mail an sad@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-3900 über die Führungs- und Koordinierungsstelle des Bürger- und Ordnungsamtes möglich Weitere Informationen online unter www.duisburg.de/bezirksdienst.

Wirtschaftsbetriebe starten Gießplattform „DU gießt“ für Straßenbäume
Zum Tag des Baumes am 25. April rufen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an der Bewässerung von Straßenbäumen zu beteiligen. Dafür haben sie die neue Onlineplattform „DU gießt“ gestartet. Unter www.du-giesst.de können Nutzerinnen und Nutzer Straßenbäume im Stadtgebiet finden, Informationen zu Standort, Baumart und Wasserbedarf abrufen sowie eigene Gießaktionen dokumentieren.

Auf der Gießplattform sind rund 50.000 Straßenbäume in Duisburg erfasst. Bürgerinnen und Bürger können einzelne Bäume als Favoriten markieren, eine Patenschaft übernehmen und eintragen, wie viel Wasser sie bereits gegossen haben. So wird sichtbar, an welchen Standorten bereits gegossen wurde und wo weiterer Bedarf besteht. Hintergrund der Aktion sind die zunehmenden Belastungen durch heiße und trockene Sommer. Straßenbäume leisten einen wichtigen Beitrag für das Stadtklima: Sie spenden Schatten, filtern Schadstoffe aus der Luft und bieten Lebensraum für Tiere.

"DU gießt" - Copyright: WBD / Adrian Chodkowski

„Mit ,DU gießt‘ möchten wir die Duisburgerinnen und Duisburger dabei unterstützen, sich direkt vor der eigenen Haustür für den Erhalt von Straßenbäumen einzusetzen. Schon einzelne Gießaktionen können helfen, insbesondere in trockenen Phasen“, sagt Meryem Schöck, aus den Bereich Urbane Innovationen bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg.

Neben der Kartenfunktion bietet die Plattform auch Informationen und Statistiken, etwa zur Artenvielfalt, zur Zahl der Straßenbäume und zur bisherigen Gießbilanz. Perspektivisch sollen zudem Standorte von Wasserkanistern ergänzt werden, die im Laufe des Jahres im Stadtgebiet aufgestellt werden.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort unter www.du-giesst.de über Straßenbäume in ihrer Nachbarschaft informieren, Gießaktionen eintragen und so aktiv zum Erhalt des Duisburger Stadtgrüns beitragen.

22. April:
Bärbel Bas: Acht Millionen Euro vom Bund für neue Sporthalle an der Krefelder Straße
Der Bund investiert kräftig in die Sportinfrastruktur in Duisburg: Für den Ersatzneubau der Sporthalle an der Krefelder Straße stellt er rund acht Millionen Euro aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten" zur Verfügung.

"Die Sporthalle an der Krefelder Straße ist ein wichtiger Ort für Schul- und Vereinssport in Rheinhausen und darüber hinaus. Dass der Bund den Ersatzneubau mit acht Millionen Euro unterstützt, ist ein wichtiger Erfolg für den Sport in Duisburg", erklärt die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas.

© Foto F. Pinjo / BMAS


Die bestehende Sporthalle aus dem Jahr 1971 weist einen erheblichen baulichen und technischen Sanierungsbedarf auf. Weder die energetische Qualität noch die haustechnischen Anlagen entsprechen heutigen Anforderungen. Eine umfassende Sanierung wurde geprüft, ist jedoch nicht wirtschaftlich umsetzbar.

Der Neubau umfasst eine barrierearme und energieeffiziente Sporthalle mit Tribüne für rund 1.200 Zuschauerinnen und Zuschauer sowie zeitgemäße Umkleide-, Funktions- und Technikräume. Die Halle wird künftig von Schulen und Vereinen genutzt und stärkt damit die Sportinfrastruktur in Duisburg langfristig. "Mit dem Ersatzneubau schaffen wir eine moderne Sportstätte, die den heutigen Anforderungen gerecht wird und die Bedingungen für Schulen und Vereine spürbar verbessert.

Gleichzeitig entsteht ein Ort für Begegnung und Teilhabe, der Menschen unterschiedlicher Altersgruppen zusammenbringt und auch Raum für größere Sportveranstaltungen bietet. Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, diese wichtigen Fördermittel nach Duisburg zu holen", so Bas.

Aus dem Bundeshaushalt 2025 stehen für das Programm "Sanierung kommunaler Sportstätten" insgesamt 333 Millionen Euro zur Verfügung. "Damit unterstützen wir Städte und Gemeinden gezielt bei wichtigen Investitionen und stärken die Sportinfrastruktur vor Ort. Das sind die ersten Mittel, die im Rahmen der sogenannten ,Sportmilliarde' eingesetzt werden können", erklärt Bas abschließend.

Neuer Betriebsleiter übernimmt bei DuisburgSport
Der diplomierte Sportwissenschaftler Johannes Michels übernimmt ab 11. Mai die Leitung von DuisburgSport. Vorbehaltlich der Zustimmung des Rates der Stadt Duisburg, der am 4. Mai tagt, folgt der 45-Jährige auf Jürgen Dietz, welcher in den Ruhestand getreten ist.

„Mit Johannes Michels übernimmt ein ausgewiesener Sportfachmann die Leitung von DuisburgSport. Mit seiner Erfahrung und fachlichen Kompetenz wird Johannes Michels, zusammen mit dem Team von DuisburgSport, wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Duisburger Sportlandschaft setzen. Ich danke Jürgen Dietz für seine langjährige, erfolgreiche Arbeit bei der Etablierung der Sportstadt Duisburg sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene“, so Sportdezernent Martin Linne.

Sein Studium mit dem Schwerpunkt Ökonomie und Management absolvierte
der gebürtige Duisburger an der Deutschen Sporthochschule Köln im Jahr 2007. Bis 2011 war er als Projektleiter beim Mülheimer Stadtsportbund tätig und anschließend 15 Jahre bei der Stadt Mülheim in den Koordinierungsstellen Trendsport und Sportentwicklungsplanung tätig.

Seit Mitte 2024 ist Johannes Michels als Leiter des Bereichs für Sportförderung, Sportstätten und Schulsportreferat bei DuisburgSport tätig. In dieser Funktion trägt er nicht nur die operative Verantwortung für die städtischen Sportstätten, sondern gestaltet darüber hinaus die strategische Ausrichtung Duisburgs als Sportstadt mit.


23. April:
Netzwerk IGA 2027: Wirtschaft will profitieren - „Alles so schön grün hier!“
Das hören die Menschen an Rhein und Ruhr oft von Besuchern. 2027 kommt die Internationale Gartenausstellung (IGA) in die Region und wird diesen Wow-Effekt verstärken. Diese Frische-Kur für das Image tut der grünen Metropole gut. In Duisburg bündeln die Niederrheinische IHK, die IGA gGmbH, die Stadt Duisburg und die Wirtschaftsbetriebe Duisburg ihre Kräfte in einem neu gegründeten Partnernetzwerk.

Unter dem Motto „Gemeinsam bringen wir Duisburg zum Blühen“ fand der Auftakt statt. Unternehmen, Organisationen und Politikvertreter vereinbarten ihre Zusammenarbeit. Blühende Parks, saftige Wiesen, Radwege oder Bienenhotels im öffentlichen Raum – eine grüne Region hat viele Facetten. Das Ruhrgebiet mit seiner industriellen Prägung ist das ideale Experimentierfeld. Die IGA bringt neue Impulse in die Städte – für Bürger, Unternehmen und Investoren.  

Werner Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK, betont die Bedeutung der Ausstellung für die Wirtschaft: „Dass die IGA in Duisburg und im Ruhrgebiet stattfindet, freut mich sehr. Sie kann uns über Stadt- und Landesgrenzen als innovativen, grünen Wirtschaftsstandort bekannt machen. Für Handel, Gastronomie und Hotellerie ist das eine Chance, die wir nutzen wollen. Mit unserem Netzwerk setzen wir ein Zeichen: für eine moderne und klimafreundliche Region und Wirtschaft“.  

Engagierte Partner setzen starkes Signal Mit ihrer Absichtserklärung zeigen die Akteure: Duisburg und der Niederrhein gehen die IGA 2027 engagiert an. Oberbürgermeister Sören Link macht deutlich: „Die Internationale Gartenbauausstellung 2027 ist für Duisburg eine großartige Chance, unsere Stadt noch lebenswerter und zukunftsfähiger zu gestalten. Denn die IGA ist nicht nur ein temporäres Event – sie setzt Impulse für nachhaltige Stadtentwicklung und hinterlässt mit dem neugestalteten Rheinpark eine grüne Oase, die unseren Bürgerinnen und Bürgern weit über 2027 hinaus zugutekommt.“  

Hanspeter Faas, Sprecher der Geschäftsführung der IGA 2027 Ruhrgebiet, ist sich sicher: „Die IGA 2027 ist weit mehr als eine Gartenausstellung – sie ist ein Zukunftsprojekt und ein wichtiger Standortfaktor für die ganze Region. Sie schafft Aufmerksamkeit weit über das Ruhrgebiet hinaus und bietet die Chance, die wirtschaftlichen Stärken der Region mit Themen wie Nachhaltigkeit, Innovation und Lebensqualität zu verbinden. Dass sich in Duisburg und am Niederrhein Wirtschaft, Stadt und starke Partner so früh und so entschlossen vernetzen, zeigt, welches Potenzial in dieser Zusammenarbeit steckt. Gemeinsam machen wir sichtbar, wie aus Ideen echte Impulse für Lebensqualität, Standortattraktivität und wirtschaftliche Entwicklung entstehen.“  

Die Auftaktveranstaltung des Partnernetzwerks fiel mit dem Verkaufs-Start der Dauerkarten der IGA 2027 zusammen. Dieser wurde im Anschluss im Rheinpark Duisburg im Rahmen eines Baustellenfestes gefeiert.   BU: Die Mitglieder des neu gegründeten IGA-Partnernetzwerks Duisburg-Niederrhein freuen sich auf die Zusammenarbeit.  

Vordere Reihe, von links: Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers, Unternehmerin Susanne Schmitz, Sebastian Beck (Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg) und Hanspeter Faas (Sprecher der Geschäftsführung der IGA 2027 Ruhrgebiet). Foto: Niederrheinische IHK/Eugen Shkolnikov  


Wirtschaftsflächengipfel.Ruhr 2026 setzt wichtiges Signal für Wachstum
„Wir müssen raus aus der Flächenfalle!” Gewerbeflächennot gefährdet wirtschaftliche Zukunft des Ruhrgebiets
Die Gewerbeflächennot wird zunehmend zum Bremsschuh der wirtschaftlichen Entwicklung im Ruhrgebiet, warnen die zentralen Wirtschaftsverbände der Region. Gemeinsam fordern sie auf dem erstmals ausgerichteten Wirtschaftsflächengipfel.Ruhr konkrete Maßnahmen zur Förderung und zur Entbürokratisierung. Die Versorgung des Ruhrgebiets mit entwicklungsfähigen Wirtschaftsflächen ist eine der entscheidenden Zukunftsfragen für Industrie, Mittelstand und Handwerk in der Region, betonten Kammern und Wirtschaftsförderungen auf dem Wirtschaftsflächengipfel.Ruhr 2026 am 22. April in Dortmund.

Zitat Dr. Stefan Dietzfelbinger: „Bei uns in Duisburg haben wir kaum sofort verfügbare Gewerbeflächen – vor allem nicht in größerem Umfang. Investitionen von außen sind so nicht möglich. In den Kreisen Wesel und Kleve sieht es etwas besser aus, aber auch dort kann die Nachfrage kaum bedient werden. Wer Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand fördern will, muss Gewerbeflächen bereitstellen. Und zwar so, dass sich Unternehmen von einem Tag auf den anderen hier ansiedeln können. Das ist gerade angesichts der schwierigen Wirtschaftslage wichtiger denn je“.

„Wir müssen raus aus der Flächenfälle. Wir brauchen unbedingt eine vorausschauende Flächenpolitik, damit sich Betriebe ansiedeln und wachsen können”, betonte Stefan Schreiber, Hauptgeschäftsführer der aktuell im Ruhrgebiet federführenden IHK zu Dortmund. „Gewerbeflächen sind seit Jahren die Jobmotoren im Ruhrgebiet, hier entsteht ein Großteil der neuen Arbeitsplätze. Umso dramatischer ist es, dass wir aktuell nur noch 468 Hektar restriktionsfrei vermarkten können. Das ist der Flächenverbrauch für gerade mal zweieinhalb Jahre“, sagte Jörg Kemna, Geschäftsführer der Business Metropole Ruhr GmbH. „Allen muss klar sein: Flächenentwicklung passiert nicht von heute auf morgen. Wenn wir heute die Weichen stellen, haben wir erst in einigen Jahren neue Flächenangebote für Unternehmen.“

Die Wirtschaftsförderungen, die Ruhr-IHKs sowie die Handwerkskammern und Kreishandwerkerschaften an der Ruhr hatten mehr als 140 hochkarätige Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft zum Gipfel auf dem Wilopark, Hauptsitz des weltweit tätigen Wassertechnologiekonzerns Wilo, eingeladen, darunter die stellvertretende NRW-Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti und RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin.

In ihrem Impulsvortrag betonte Ministerin Neubaur: „Im Ruhrgebiet nehmen die Menschen ihre Zukunft in die Hand – pragmatisch, bodenständig und mit echtem Gestaltungsanspruch. Um industrielle Stärke zu sichern und technologischen Vorsprung zu ermöglichen, brauchen Unternehmen Platz – Platz, um zu investieren, zu produzieren und Innovationen umzusetzen.

Gemeinsam schaffen wir passende Wirtschaftsflächen. Als Land fördern wir die Instandsetzung von Brachflächen – so entsteht wichtiger Raum für nachhaltige Ansiedlungen, gute Arbeitsplätze und neue Chancen.“ Das geschehe im Zuge der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Mehr...

Solardachpflicht – Stadtwerke begleiten Eigentümer beim Umstieg auf Eigenstrom
Seit dem 1. Januar 2026 gilt in Nordrhein-Westfalen eine neue gesetzliche Vorgabe: Bei umfassenden Dachsanierungen von Wohngebäuden müssen Photovoltaikanlagen installiert werden. Damit wird die bereits für Neubauten eingeführte Solardachpflicht konsequent auf den Gebäudebestand ausgeweitet. Ziel ist es, die Nutzung von Solarenergie flächendeckend auszubauen und die Energiewende direkt auf den Dächern voranzutreiben.

Die Stadtwerke Duisburg unterstützen Immobilienbesitzerinnen und -besitzer beim Einstieg in die Eigenstromproduktion. Von der Planung der Anlage bis zur Nutzung der ersten selbst produzierten Kilowattstunde (kWh).

Die gesetzliche Regelung greift immer dann, wenn die Dachhaut eines Gebäudes vollständig erneuert wird. In diesem Fall sind Eigentümer verpflichtet, geeignete Dachflächen für die Stromerzeugung mit Photovoltaik zu nutzen. Mit der neuen Vorgabe wird die Nutzung von Solarenergie bei Sanierungsmaßnahmen zum Regelfall. Für Eigentümerinnen und Eigentümer bedeutet dies, dass energetische Modernisierung und Stromerzeugung künftig gemeinsam geplant werden sollten.

Die Solardachpflicht bringt dabei eine Reihe Vorteile für Eigentümerinnen und Eigentümer mit sich. Durch die Installation einer PV-Anlage verringert sich die Abhängigkeit von schwankenden Energiepreisen, denn durch den Eigenverbrauch des auf dem Dach erzeugten Stroms sinken die Stromkosten nachhaltig. Die Investition in eine PV-Anlage rechnet sich zumeist schon nach wenigen Jahren.

Gleichzeitig steigert eine PV-Anlage den Wert der Immobilie und Eigentümerinnen und Eigentümer leisten einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele. Zugleich bleibt die Regelung praxisnah: Die Pflicht gilt nur bei vollständiger Dachsanierung – kleinere Reparaturen sind ausgenommen. Auch technische oder wirtschaftliche Gründe können im Einzelfall zu Ausnahmen führen.

Bundesregierung erwägt Ende der Einspeisevergütung
Zusätzliche Dynamik erhält das Thema durch die aktuelle energiepolitische Diskussion auf Bundesebene. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat angekündigt, die Einspeisevergütung für Solarstrom perspektivisch auf den Prüfstand zu stellen. Für Eigentümerinnen und Eigentümer bedeutet dies: Wer heute in eine Photovoltaikanlage investiert, kann sich noch die aktuell gültigen Vergütungssätze für eingespeisten Strom sichern.

Künftige Änderungen könnten die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen deutlich verändern. Vor diesem Hintergrund gewinnt eine zeitnahe Umsetzung von Dachsanierungen und Photovoltaik-Projekten zusätzlich an Bedeutung – insbesondere für diejenigen, die langfristig von stabilen Erlösen durch eine Einspeisevergütung profitieren möchten.

Stadtwerke haben PV-Aktion weiter verlängert
Die Solardachpflicht macht Photovoltaik zunehmend zum festen Bestandteil moderner Gebäude. Wer frühzeitig plant, kann nicht nur gesetzliche Anforderungen erfüllen, sondern auch langfristig von sinkenden Energiekosten und höherer Unabhängigkeit profitieren. Neben der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben unterstützen die Stadtwerke Duisburg alle Bürgerinnen und Bürger umfassend beim Einstieg in die Eigenstromerzeugung – unabhängig davon, ob eine Verpflichtung besteht oder nicht.

Weiterhin gilt daher die PV-Aktion der Stadtwerke Duisburg, bei der es jedes 5. Modul einer neuen Anlage bis 24,99 kWp geschenkt gibt. Um das Thema Photovoltaik für Kundinnen und Kunden übersichtlich und einfach zu gestalten, haben die Stadtwerke Standardpakete geschnürt: Ein XL-Solarpaket mit einer Leistung von 10,25 kWp gibt es inklusive Wechselrichter, Unterkonstruktion, Montage und elektronischer Inbetriebnahme bereits für unter 13.000 Euro.

Alle Infos zum Thema Photovoltaik haben die Stadtwerke auf ihrer Internetseite www.swdu.de/pv-aktion zusammengestellt. Eine erste Kalkulation ist live auf der Website oder per Telefon (0203/604-1111) möglich. Bereits nach zwei bis drei Tagen findet ein erster Beratungstermin statt. Nach Bauplanung und Terminabstimmung vergehen in der Regel nur wenige Wochen bis zur ersten nutzbaren Kilowattstunde.




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