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+ + + Was ist wann und wo in Duisburg und Niederrhein los? + + +
Bundesweiter Warntag am 13. September 2023

Duisburg: Neues Wohngeld-Plus-Gesetz tritt zum 1.1.2023 in Kraft

Highlights 2023

Ruhr Games 2023
Die Ruhr Games des Regionalverbandes Ruhr (RVR) gehen vom 8. bis 11. Juni in die fünfte Runde. Europas größtes Sport- und Kulturfestival für Jugendliche findet dann erneut im Landschaftspark Duisburg-Nord statt.

Top-Nachwuchstalente aus Deutschland und Europa kämpfen in 18 Trendsportarten und olympischen Sportarten um Medaillen und Titel. Außerdem werden verschiedene Europameisterschaften und Deutsche Meisterschaften im Rahmen des Festivals ausgetragen. Zum Programm gehören ebenfalls internationale Begegnungen junger Menschen und ein umfangreiches Musik- und Kulturprogramm.
http://www.ruhrgames.de idr


Finale der European League of Football
Duisburg wird im nächsten Jahr Austragungsort für das Finale der European League of Football. Am 24. September 2023 beendet die noch junge Liga ihre dritte Saison mit dem "Championship Game" in der Schauinsland-Reisen-Arena. In der Liga sind zehn Nationen mit 18 Teams vertreten. Duisburg ist das Heimstadion des Teams Rhein Fire. https://europeanleague.football/league/championship-game-european-league-of-football - idr

 
ExtraSchicht 2023

Die Metropole Ruhr legt am 24. Juni 2023 wieder eine ExtraSchicht ein. Von 17 bis 1 Uhr verwandeln sich ehemalige Zechen, Hochöfen, Maschinenhallen, Werksgelände und weitere industriekulturelle Standorte zu Bühnen für Musik, Comedy, Kunst, Kultur, Theater und Akrobatik. Das Programm der Nacht der Industriekultur reicht von der großen Show bis zur exklusiven Führung. https://www.extraschicht.de idr


Ruhrtriennale 2023

Ab dem 10. August startet die Ruhrtriennale in ihre dritte Spielzeit unter Intendantin Barbara Frey. Das international ausgerichtete Fest der Künste bringt wieder Musiktheater, Schauspiel, Tanz, Performances, Konzerte, Installationen und Bildende Kunst in die Kathedralen der Industriekultur. https://www.ruhrtriennale.de


Januar

Frühjahrssemester der Volkshochschule startet am 30. Januar

- Brüssel-Besuch wird wieder angeboten
- Neu: „Hula Hoop“ und Funktionelles Intervalltraining uvm...
„Bildung und lebensbegleitendes Lernen in einer sich rasend schnell verändernden Welt sind von größter Bedeutung“, sagt VHS-Direktor Volker Heckner bei der Vorstellung des Frühjahrsprogramms der Duisburger Volkshochschule.
„Als der britische Ökonom Franklin Allen Ende vergangenen Jahres von einer schweizer Zeitung gefragt wurde, ob es in den heutigen unsicheren Zeiten überhaupt einen sicheren Hafen für Investitionen gibt, antwortete dieser: ‚Investieren Sie in Bildung! Sie bleibt auch in der Krise ein sicherer Hafen. Eine solide Ausbildung kann einem niemand wegnehmen," ergänzt Volker Heckner.


Charlotte Füchtmeier-Jarhomi, VHS-Direktor Volker Heckner und Inga Thurau stellten das Frühjahrsprogramm der VHS vor


Für alle, die diesen Rat befolgen wollen, bietet die Duisburger VHS wieder ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm an. Umfangreiches Programm Rund 1.000 Angebote warten auf die Lernhungrigen, vom Einzelvortrag, über Wochenendseminare, Bildungsurlaube bis zu 13 Wochen langen Kursen. Ein besonderes Augenmerk möchte VHS-Direktor Volker Heckner zu Beginn des Jahres 2023 auf den zweiten Bildungsweg richten: „Es liegt auf der Hand, dass Menschen, die keinen Schulabschluss besitzen, größte Probleme haben, beruflich Fuß zu fassen, und das trotz Fachkräftemangel.“


Kinderprogramm der Stadtbibliothek im Januar und Februar

Die Stadtbibliothek hat ihr neues Kinderprogramm für Januar und Februar veröffentlicht. Ein fester Bestandteil sind die Schoßkinder-Veranstaltungen, kurz „SchoKi“ genannt, für Kinder zwischen zwei und drei Jahren mit ihren Eltern. Hier geht es darum, Kinder für Geschichten und Bücher zu begeistern. Eltern bekommen Tipps, wie das mit Singen und Spielen gelingen kann. Neu ist in der Zentralbibliothek ein Programm der Deutsch-Französischen Gesellschaft.

Bei „Lectures et ateliers pour des enfants francophones“ sind Kinder zwischen sechs und elf Jahren willkommen, in deren Familien französisch gesprochen wird und die selbst die Sprache gut beherrschen. Veranstaltungen rund um Kinder gibt es in allen Stadtbezirken.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung bei der jeweiligen Bibliothek ist erforderlich. Einzelheiten sind auf der Internetseite der Bibliothek unter www.stadtbibliothek-duisburg.de zu finden. Die Programmflyer liegen auch in den Bibliotheken aus.


Mehr Respekt für Beschäftigte im Dienst der Allgemeinheit:

DVG unterstützt DGB-Kampagne
Duisburg, 11. Januar 2023 - Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) beteiligt sich an der Kampagne „Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch!“ des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB): Die Kampagne thematisiert Gewalt und Respektlosigkeit gegenüber Beschäftigten, die im Dienst der Gesellschaft arbeiten. DVG und DGB wollen damit die Problematik ins öffentliche Bewusstsein rücken und die Beschäftigten besser schützen sowie zu mehr Respekt untereinander auffordern.  


Marcus Wittig, DVG-Vorstandsvorsitzender, sagt: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten jeden Tag einen wichtigen Beitrag für die Mobilität in der Stadt. Die Bürgerinnen und Bürger können sich auf uns verlassen, auch in schwierigen Zeiten wie der Corona-Pandemie. Trotzdem sind unsere Beschäftigten, ob im Fahrpersonal, bei der Ticketprüfung oder im Kundencenter, immer wieder Ziel von Beleidigungen, Drohungen und im Einzelfall sogar tätlichen Angriffen.

Solche Vorfälle sind inakzeptabel, das tolerieren wir nicht. Der Schutz und die Sicherheit unserer Beschäftigten und Fahrgäste hat oberste Priorität. Wir gehen entsprechend konsequent gegen Gefährdungen aller Art vor und machen dabei von unseren juristischen Möglichkeiten Gebrauch.“ Die DVG setzt zudem auf Sicherheitspersonal und Videoüberwachung an Haltestellen und in den Fahrzeugen. Die Beschäftigten erhalten regelmäßig Deeskalationstrainings.  


 Angelika Wagner, Geschäftsführerin des DGB Region Niederrhein, sagt: „Unsere Beschäftigtenbefragung zeigt erschreckende Ergebnisse. Etwa zwei Drittel haben in den vergangenen zwei Jahren Beleidigungen, Bedrohungen und tätliche Angriffe erlebt. Umso mehr freut es mich, dass die DVG die Kampagne unterstützt und mit den Plakaten in den Fahrzeugen ein wichtiges Zeichen gegen Gewalt und für mehr Respekt und Wertschätzung setzt.“  


Kerstin Schütte, DVG-Betriebsratsvorsitzende, sagt: „Wir haben den Eindruck, dass die Hemmschwelle für Angriffe sinkt und der Ton rauer geworden ist. Wir lassen unsere Kolleginnen und Kollegen damit nicht allein, wir müssen gemeinsam und aktiv Veränderungen anstoßen. Die Beschäftigten brauchen Unterstützung, Hilfe und Anerkennung für ihre Tätigkeit. Für uns sind Gewalt und Aggression nicht zu akzeptieren, wir brauchen mehr Respekt untereinander.“  


Von Angriffen, Bedrohungen und Beleidigungen berichten betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DVG in Videos, die auf der Internetseite der DVG zu finden sind: dvg-duisburg.de/mensch. Die DVG unterstützt die Kampagne auf verschiedenen Wegen: So fährt zum Beispiel ein DVG-Bus die wichtige Botschaft durch die Stadt. Verschiedene Plakatmotive werden in den kommenden Monaten in den Fahrzeugen der DVG zu sehen sein.

Mit zum Teil auch provokanten Sprüchen wie „Ich bringe dich sicher ans Ziel – und du nennst mich Wichser?“ soll die Aufmerksamkeit aller Fahrgäste darauf gelenkt werden, dass es immer wieder zu Übergriffen und Beleidigungen gegenüber dem Personal der Verkehrsunternehmen kommt. Weitere Informationen zur Kampagne gibt es zudem unter dvg-duisburg.de/mensch.


Beispiele für Vorfälle aus dem Jahr 2022
Mitte August vergangenen Jahres hatte ein Fahrgast einen Fahrer der DVG ins Gesicht geschlagen und anschließend mit dem Messer bedroht. Wenige Tage zuvor wurde eine Busfahrerin abends von einem Fahrgast angegriffen, nachdem sie ihn mehrfach freundlich darauf hingewiesen hatte, die Musik leiser zu stellen. Nur durch den Einsatz anderer Fahrgäste konnte Schlimmeres verhindert werden.

Ende August gab es erneut einen Angriff auf das DVG-Fahrpersonal. Der Fahrer musste im Anschluss im Krankenhaus behandelt werden. Anfang September ist eine Bahnfahrerin in der Bahn bedroht und bespuckt worden. Sie musste den Dienst daraufhin abbrechen. Wenige Tage später wurde ein Busfahrer von Jugendlichen attackiert, weil diese sich kein Ticket kaufen wollten. Drei Tage später wurde ein Busfahrer auf einem Betriebshof zusammengeschlagen.  


Polizeimeldungen aus 2022 5. Dezember 2022: Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr – Polizei sucht zwei jugendliche Randalierer: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/5386733   30. November 2022: Hochfeld: Löcher in Straßenbahnscheiben: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/5383568  
25. Oktober 2022: Dellviertel: Vier Mädchen randalieren nachts im U-Bahnhof: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/5353516  
16. August 2022: Hochheide: Busfahrer geschlagen und weggelaufen – Zeugen gesucht: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/5298377  
11. August 2022: Neudorf: Busfahrerin angespuckt und geschlagen: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/5294809  
25. April 2022: Hochfeld: Straßenbahnfahrer geschlagen – Polizei sucht Zeugen: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/5204852  

DVG und DGB fordern mehr Respekt untereinander (v. l.): Kerstin Schütte (DVG-Betriebsratsvorsitzende), Angelika Wagner (Geschäftsführerin DGB Region Niederrhein), Tatjana Pannek (DVG-Bahnfahrerin) und Marcus Wittig (DVG-Vorstandsvorsitzender). Foto: Duisburger Verkehrsgesellschaft AG


Auftakt im Modellvorhaben Alt-Hamborn & Marxloh und Vorstellung des neuen Quartiersmanagements Marxloh
Das neue Quartiersmanagement für Marxloh hat sich heute (11. Januar) im Kinder- und Jugendzentrum Regionalzentrum Nord im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link, Stadtentwicklungsdezernent Martin Linne sowie Bundestagsabgeordneten Mahmut Özdemir im Rahmen einer Auftaktveranstaltung zum Modellvorhaben „Stark im Norden Alt-Hamborn & Marxloh“ Vertretern aus der Politik und Akteuren aus dem Stadtteil vorgestellt. Oberbürgermeister Sören Link ist erfreut: „Das Modellvorhaben „Stark im Norden Alt-Hamborn und Marxloh“ ist ein zentrales Projekt für den Duisburger Norden. Die Umsetzung der Maßnahmen in Marxloh wird eng durch das neue Quartiersmanagement begleitet. Das Team steht als direkter Ansprechpartner allen Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil zur Verfügung. Das ist mir sehr wichtig.“

Das neue Team für den Stadtteil Marxloh hat sich vorgenommen, durch innovative Beteiligungsformate die Bürgerinnen und Bürger sowie die Schlüsselakteure an den laufenden Projekten zu beteiligen und Anregungen aufzunehmen. Um möglichst viele Bewohner und Akteure in Marxloh zu erreichen, wird es zudem häufig im Stadtteil präsent sein sowie sich in die Netzwerkstrukturen in Marxloh einbringen. In Alt-Hamborn wird voraussichtlich im Frühjahr ebenfalls ein neues Quartiersmanagement die Arbeit aufnehmen.

Martin Linne, Dezernent für Stadtentwicklung, Mobilität und Sport, betont: „Die insgesamt elf Teilprojekte werden die beiden Ortsteile bereichern und zu einer stärkeren Stabilisierung der Stadtteile führen. Die Beteiligung der Menschen in Marxloh durch das neue Quartiersmanagement ist dabei sehr wichtig, um die Akzeptanz und die Identifikation mit den geplanten Maßnahmen zu vergrößern. Mit der städtebaulichen Umgestaltung der zentralen Bereiche, werden zukünftig neue und spürbare Aufenthaltsqualitäten geschaffen sowie die Nahmobilität gestärkt.“

Durch den neuen Quartiersarchitekten wird beispielsweise auch das klimagerechte Dach-, Hof- und Fassadenprogramm des Modellvorhabens betreut. Dabei können sich Immobilieneigentümer klimafördernde Maßnahmen wie zum Beispiel Fassadenbegrünung fördern lassen. Die Richtlinie dafür soll im ersten Halbjahr vom Rat der Stadt Duisburg beschlossen werden. Nach der Vorstellung des Quartiermanagements konnten sich die Teilnehmenden im weiteren Teil der Veranstaltung an einzelnen „Markständen“ zu den Maßnahmen des Modellvorhabens informieren und mit den Projektteams in den Austausch kommen.

Der aktuelle Stand sowie die nächsten Projektschritte für das Jahr 2023 wurden ebenfalls aufgezeigt. Für den August-Bebel-Platz und den Hamborner Alt-Markt ist jeweils ein städtebaulicher Realisierungswettbewerb im Herbst vorgesehen. Die Vorbereitungsphase wird durch das Wettbewerbsmanagement der Büros plan lokal aus Dortmund (Alt-Hamborn) und ISR aus Düsseldorf (Marxloh) begleitet. Vorbereitende Verkehrsuntersuchungen konnten ebenfalls bereits an externe Büros vergeben werden. Darauf aufbauend wird jeweils für die zentralen Bereiche ein nachhaltiges Verkehrskonzept erstellt.

Ein Beteiligungs- und Öffentlichkeitskonzept für die nun beginnende Phase zur Absteckung von Rahmenbedingungen zur städtebaulichen Gestaltung der zentralen Bereiche bildet die Grundlage, um die Bürger, Gewerbetreibende, Vertreter örtlicher Institutionen, Politik, Immobilienbesitzer und weitere Schlüsselakteure mit einzubeziehen. Für AltHamborn ist eine Bürgerwerkstatt Ende Februar geplant, um erste Ideen und Hinweise aus der Bevölkerung aufzunehmen und über den weiteren Prozess zu informieren.

Reihe vorn: Devrim Ozan und Robert Witter sowie in der zweiten Reihe (v. l.) Jan-Eric Ottensmann, Eva Baches und Stefan Sturm (alle Quartiersmanagement); in der dritten Reihe (v. l.) Oberbürgermeister Sören Link, Beigeordneter Martin Linne, Staatssekretär Mahmut Özdemir und Ute Hilmer vom Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement.

Arbeiten am Osteingang des Hauptbahnhofs werden fortgeführt
Die Arbeiten zum Umbau des Osteingangs am Duisburger Hauptbahnhof werden fortgeführt. Die Einrichtung der Baustelle durch die neue Firma läuft bereits, so dass in den nächsten Tagen damit begonnen wird, die Bauarbeiten an dem offene Baufeld fortzuführen. Es ist vorgesehen, den Ablauf der einzelnen Bauphasen wie ursprünglich geplant umzusetzen. Das bedeutet, dass nach der Fertigstellung des offenen Baufelds die Arbeiten entlang der Fläche des Kinos wandern, um im Anschluss am östlichen Teil der Neudorfer Straße fortgesetzt zu werden.

Der Bereich direkt am Bahnhofsgebäude wird zuletzt bearbeitet. Die Neudorfer Straße soll während der gesamten Bauzeit in beiden Richtungen offengehalten bleiben und die Einschränkungen für den Busverkehr auf ein Minimum reduziert werden. Die gesamten Arbeiten werden voraussichtlich bis Mitte des Jahres 2024 andauern. Die Arbeiten zum Umbau des Platzes am Osteingang des Hauptbahnhofs mussten seit Januar 2022 ruhen.

Zu diesem Zeitpunkt erhielt die Stadt Duisburg von der Baufirma die offizielle Mitteilung, dass sie insolvent sei und alle Arbeiten zum Umbau des Osteingangs einstellen muss. Die Stadt Duisburg musste daraufhin zunächst die rechtlichen Modalitäten mit der Firma abwickeln, bevor sie eine Lösung erarbeiten konnte, wie die Umbaumaßnahmen anderweitig fortgeführt und beendet werden können
 

Fotos Paula Jeschke

Stand August 2022


Glasfaserausbau: Stadt unterzeichnet Absichtserklärung mit Unternehmen epcan und MUENET
Die Stadt Duisburg hat heute mit den Unternehmen „epcan“ und „MUETNET“ eine Absichtserklärung unterzeichnet. Ihr geplantes Engagement im Bereich der Glasfasertechnologie unterstützt die Versorgung mit zeitgemäßem und schnellem Internet in Duisburg. Mit epcan und MUENET investieren mittlerweile fünf Versorger in den privatwirtschaftlichen Breitbandausbau der Stadt. „Wir wollen, dass alle Bürgerinnen und Bürger in Duisburg die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung vernünftig nutzen können. Die Voraussetzungen dafür und für eine zukunftsfähige Infrastruktur werden auch durch die zusätzlichen und eigenwirtschaftlichen Investitionen in den Glasfaser-Ausbau geschaffen“, sagt Stadtdirektor und Digitalisierungsdezernent Martin Murrack.

Wie auch durch die anderen Netzbetreiber zugesichert, werden epcan und MUENET das neue Glasfasernetz in Zukunft im sogenannten „Open-Access“ anbieten. Hierdurch wird ermöglicht, dass auch andere Provider die Netze gegen ein Entgelt nutzen können. „Nachdem wir bereits in mehreren Gebieten im Ruhrgebiet Glasfaser ausbauen – sowohl eigenwirtschaftlich als auch über die Förderung von Bund und Land – freuen wir uns, nun auch im Bereich Duisburg aktiv werden zu dürfen. So möchten wir noch im ersten Quartal diesen Jahres mit einer Nachfragebündelung in den ersten Gebieten starten und den Anwohnerinnen und Anwohnern die Chance auf einen Glasfaseranschluss bis ins Haus ermöglichen. Ein Glasfaseranschluss bringt neben einer stabilen und schnellen Internetverbindung auch eine Steigerung für jede Immobilie mit sich und ist seit der Corona-Pandemie beinahe unverzichtbar geworden,“ sagt Gerd Gevering, Geschäftsführer bei der epcan GmbH.

„Wir verlegen ausschließlich Glasfaser. Nur diese Technologie bietet ausreichend Potential für die stetig steigenden Datenmengen der nächsten Jahrzehnte“, erklärt Lazlo Müther, Geschäftsführer bei der MUENET GmbH & Co. KG. Ziel ist es, bis zum Jahr 2030 ein flächendeckendes Glasfasernetz durch privatwirtschaftliche Aktivitäten im gesamten Stadtgebiet auszubauen. Ergänzend dazu werden auch die „Weiße Flecken“-Förderprogramme von Bund und Land genutzt, um die unterversorgten Gebiete (weniger als 30 Mbit/s beim Datendownload), in denen kein marktgetriebener Ausbau stattfindet, ans Glasfasernetz anzubinden.


Dieser Ausbau soll bis November 2024 abgeschlossen sein. Ein Ausbau der digitalen Infrastruktur mit einem schnellem Glasfasernetz im gesamten Stadtgebiet ist nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Privathaushalte von zunehmender Bedeutung. Eine hohe Versorgungsqualität stellt die Grundvoraussetzung für effektives Arbeiten dar, sei es für Homeoffice, Homeschooling oder die Nutzung moderner Dienstleistungsangebote.

Die Stadt Duisburg treibt den Glasfaserausbau für ein schnelles Internet im gesamten Stadtgebiet weiter voran: Die Spitzen der beiden Unternehmen „epcan“ und „Muenet“ haben jetzt gemeinsam mit Martin Murrack, Stadtdirektor und Digitalisierungsdezernent, (4.v.l.) im Duisburger Rathaus eine Absichtserklärung für privatwirtschaftliche Investitionen in die BreitbandInfrastruktur unterschrieben. (Fotocredit: Uwe Köppen/Stadt Duisburg)


Podcast: Wie ThyssenKrupp Steel mit Wasserstoff die Stahlproduktion revolutionieren will

Der Wandel ist bei TKS beschlossene Sache. Schon 2026 soll der erste Hochofen in Duisburg durch eine sogenannte Direktreduktionsanlage ersetzt werden. Statt großer Mengen Kohle, soll in der neuartigen Anlage Wasserstoff zur Stahlproduktion genutzt werden. Das Investitionsvolumen beträgt rund zwei Milliarden Euro. So weit, so bekannt, doch: Wer steckt eigentlich hinter dieser Revolution bei ThyssenKrupp Steel? Verantwortlich dafür ist Dr. Marie Jaroni.

Die promovierte Metallurgin leitet den Bereich Dekarbonisation und Nachhaltigkeit bei dem Duisburger Traditionskonzern. Im Podcast der Stadtmarke DUISBURG IST ECHT erklärt sie im Gespräch mit Duisburg Kontor-Kommunikationschef Alexander Klomparend, wie TKS mit der Umrüstung der Produktion langfristig rund 2,5 Prozent des gesamtdeutschen CO2-Ausstoßes einsparen will, warum die Nachfrage nach klimaschonend hergestelltem Stahl groß ist und welche Schritte das Unternehmen dazu geht. „Es geht aber nicht nur um das Was, sondern vor allem um das Wer“, sagt Duisburg Kontor-Chef Uwe Kluge.

Im Podcast solle die Persönlichkeit des Talkgasts im Vordergrund stehen. „Wir wollen nicht nur zeigen, was in der Stadt passiert, sondern die Menschen vorstellen, die die großen Entwicklungen vorantreiben“, erklärt Alexander Klomparend und meint: „Marie Jaroni und ihr Team gestalten in Duisburg ein großes Stück Zukunft. Das hat mich neugierig gemacht und ich glaube, dass viele die Persönlichkeit kennenlernen möchten, die hinter der StahlRevolution steckt“.

In dem rund 24minütigen Podcast spricht Marie Jaroni über ihre Aufgabe bei ThyssenKrupp Steel, ihre Motivation, lange Arbeitstage und die Balance zwischen beruflicher Mission und Familienleben. Und sie fügt mit großer Überzeugung hinzu: „Duisburg ist eine echte Industriestadt und bleibt auch eine echte Industriestadt“. Ein begeistertes Bekenntnis zum Standort Duisburg, das sehr viele freuen wird. Der Podcast DUISBURGISTECHT hörbar ist kostenlos auf allen Podcast-Plattformen und über die Website duisburgistecht.de erhältlich.

Foto Duisburg Kontor GmbH


Amtsblatt der Stadt Dinslaken zur geplanten Wasserstoffleitung von Dorsten nach Duisburg-Hamborn. 

Die Beurteilung kann auf der Internetseite des Regionalverbandes Ruhr unter https://www.rvr.ruhr/themen/staatliche-regionalplanung/raumordnungsverfahren/ eingesehen werden

19. Januar:

Ein Abend für die Duisburger Innenstadt
Das Quartier als Handlungsraum hat aufgrund seiner überschaubaren Größe und seiner Homogenität viele städtebauliche und wirtschaftliche Entwicklungspotentiale. Auch die Innenstadt ist ein Quartier, das sich in einer Transformation befindet. Hierzu zählt, dass der stationäre Einzelhandel nicht mehr das alleinige Leitthema der Innenstadt sein kann. Teilbereiche der Innenstadt können hin zu einer funktionalen Durchmischung aus Wohnen, Bildung, Arbeiten, Freizeit und Kultur transformiert werden.
Ehemalige Gewerbe- und Handelsimmobilien müssen hierzu mit neuem Leben erfüllt werden, zum Beispiel in Form von Bildungseinrichtungen, urbanen Arbeitsplätzen oder Kulturstätten.  

Der Prozess zum Update des Citymanagements hat in den vergangenen Monaten durch Dialogformate und Workshops Perspektiven für die City entwickelt. Unter dem Titel „Mit Schmackes und Herzblut. Perspektiven für die Duisburger City“ lud die Duisburg Business & Innovation GmbH (DBI) gemeinsam mit dem beauftragten Büro Stadt+Handel zur Workshopreihe von Oktober bis Dezember 2022 ein. In den offenen Austausch haben sich Unternehmen, Wissenschaft, Verbände und Immobilieneigentümer*innen der Innenstadt ebenso eingebracht wie viele Akteure aus der Stadtverwaltung und Bildungseinrichtungen.

Die Workshops dienten der gemeinsamen Erarbeitung von Leitgedanken für eine Neuausrichtung des Duisburger Innenstadt, unter Berücksichtigung der vorliegenden Planwerke, wie dem Integrierten Handlungskonzept Innenstadt (IHI 2.0). Die großen und übereinstimmenden Erkenntnisse der Workshopreihe sind: das Citymanagement trägt dafür Sorge, dass sich die Duisburger Innenstadt als Quartier ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltig entwickelt. Die neue Duisburger Innenstadt ist nicht nur ein Ort von Einkauf und Konsum, sondern auch ein Mix aus Gastronomie, Freizeit- und Kulturangeboten sowie Wohnen.  

Die zentralen Ergebnisse des Prozesses wurden heute in der Abendveranstaltung im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link vorgestellt. Der Abend gewährte Einblicke in die Ideen zur Stärkung der Duisburger Innenstadt. Mutiger, konsequenter, schneller sollen Konzepte umgesetzt werden. Egal ob es um Schaffung von neuem, attraktivem Lebensraum, Platz zum universitären Lernen oder die stärkere Einbeziehung der innenstädtischen Quartiere in die Entwicklung geht. Duisburgs Innenstadt hat Zukunft, wenn sie neue Nutzungen ermöglicht.  

Oberbürgermeister der Stadt Duisburg Sören Link: „Im Wissen um die notwendige Transformation der Innenstadt war der Workshop bewusst breit ausgerichtet. Wir wollen jetzt damit beginnen, das entwickelte Grundmuster des neuen Citymanagements inhaltlich umzusetzen. Mit konkreten Projekten und Ereignissen und mit den Menschen, die bei der Entwicklung der Innenstadt mitmachen wollen.“

DBI-Geschäftsführer Rasmus C. Beck (im Bild rechts neben dem OB): „Die City ist ein zentrales Quartier in Duisburg und von großer Bedeutung für die gesamte Stadt. Hier werden wir unsere Bemühungen nun weiter intensivieren. Wir entwickeln zudem einen ganzheitlichen Ansatz über die Innenstadt hinaus – für eine innovative Quartiersentwicklung in allen Duisburger Stadtteilen.“  

Der Prozess geht weiter! Deswegen sind die kommenden Workshops bereits geplant. In den nächsten Monaten wird das Citymanagement schlagkräftig aufgestellt und das Erarbeitete konsequent in der Innenstadt und den Stadtteilen vorantreiben. 

Die DBI präsentiert mit ihrem Partner Stadt+Handel im Beisein des Oberbürgermeisters Sören Link die Ergebnisse auf großer Bühne im Averdunk Center. Fotos Duisburg Business & Innovation GmbH (DBI)


Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung „KAoA“
Die für Duisburg verantwortlichen Kooperationspartner der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“ unterzeichneten heute im Duisburger Rathaus die sogenannte Verantwortungskettenvereinbarung. Die Schulzeit nähert sich dem Ende. Doch viele Schüler wissen noch nicht, was sie nach ihrem Abschluss machen möchten. Sie müssen sich entscheiden, ob sie weiterhin die Schule besuchen oder eine Ausbildung beginnen. Welcher Beruf in Frage käme und wo man sich beraten lassen kann. Genau hier setzt die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) an und bietet professionelle Hilfe.

Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung zur „Verantwortungskette“ werden die Abläufe weiter optimiert. Ziel ist es, ein passgenaues Beratungsangebot zur Verfügung zu stellen und den individuellen Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler noch mehr gerecht zu werden. „Mit diesem verbindlich abgestimmten Prozess werden wir die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen zukünftig noch stärker in den Blick nehmen. Es muss uns besser gelingen, jedem jungen Menschen nach Ende der Schulzeit ein Anschlussangebot zu unterbreiten. Schließlich geht es um die so dringend benötigten Fachkräfte der Zukunft“, so Astrid Neese, Beigeordnete für Bildung, Arbeit und Soziales.

Das Programm startet ab dem zweiten Schulhalbjahr der Abschlussklassen in der Sekundarstufe I, indem die Lehrkräfte Schüler ansprechen, die zum Ende des 10. Schuljahres noch keine Anschlussperspektive, wie zum Beispiel Ausbildungsplatz oder Berufsschule, haben. In einem weiteren Schritt werden die Jugendlichen dann an die Berufsberatung der Agentur für Arbeit vermittelt, welche den Jugendlichen weitere Angebote und Informationsmöglichkeiten zur Verfügung stellt.

Die Verantwortungskette unterschrieben haben Vertreter der Agentur für Arbeit, der Kreishandwerkerschaft, der Universität Duisburg-Essen, des Integrationsfachdienstes Duisburg, der Regionalagentur Niederrhein, des Unternehmerverbands, der IHK, ded DGB, der Schulaufsicht, des Jugendamtes, des Amtes für Schulische Bildung, die Schulformsprecher und die Beigeordnete Astrid Neese (vorne im Bild).  

23.Januar:
Anschaffung CO2-Messgeräte
Über ein Förderprogramm des Landes NRW stattet die Stadt Duisburg alle Duisburger Schulen und Kindertagesstätten mit insgesamt 8.305 CO2- Messgeräten im Wert von insgesamt knapp 460.000 Euro aus. Mit diesen Instrumenten wird der CO²-Gehalt in der Raumluft in Form eines Ampelsystems (grün, gelb, rot) wiedergegeben und zeigt an, wann ein Raum zu lüften ist. 6.890 Messgeräte werden für die Ausstattung aller Klassenräume, Sekretariate und Lehrerzimmer an den Schulen und 1.415 Messgeräte für die Betreuungsräume der Kitas und Großtagespflegen benötigt.

Die flächendeckende Ausstattung aller Unterrichts- und Betreuungsräume unterstützt durch die konstanten Luftmessungen das regelmäßige Stoß- und Querlüften, da dies weiterhin die wichtigste und wirkungsvollste Maßnahme zur Verbesserung der Luftqualität ist. So wird das Infektionsrisiko für die Kinder, Jugendlichen und Eltern sowie den Beschäftigten gesenkt und die Präsenzangebote vor Ort gesichert.

Angesichts der Energiemangellage und der Klimabeeinträchtigung sind der zielgenauere Luftaustausch und der optimierte Energieverbrauch weitere positive Effekte. Die Auslieferung der Messgeräte hat bereits begonnen. Der Stadt Duisburg entstehen keine Kosten, da die Förderung der Geräte 100 Prozent beträgt.



Februar

Modernisierte Bürger-Service-Station Rheinhausen eröffnet

Duisburg, 1. Februar 2023 - Die Bürger-Service-Station in Rheinhausen wurde in drei Bauabschnitten modernisiert und heute durch Oberbürgermeister Sören Link und Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß eröffnet. Nach der Umsetzung eines Pilotprojektes im Bürgerservice Homberg hat bereits zum Jahresende 2021 der umgebaute Bürgerservice Hamborn seine Arbeit aufgenommen. In Rheinhausen wurde nun die dritte Bürger-Service-Station modernisiert.

„Mit der neuen Konzeption sind die Bürger-Service-Stationen sehr gut aufgestellt. Auch das Terminangebot ist im vergangenen Jahr deutlich ausgeweitet worden. Bürgerinnen und Bürger erhalten in Rheinhausen die Dienstleistungen des Bürgerservice nun in neuen, modernen Räumlichkeiten“, so Oberbürgermeister Sören Link.

Neben umfassenden Renovierungsarbeiten wie beispielsweise Erneuerung von Bodenbelägen und umfangreichen Malerarbeiten ist eine Modernisierung der Beleuchtung sowie die Anschaffung neuer Büroausstattung und die Erneuerung und Ergänzung technischer Anlagen vorgenommen worden. Darüber hinaus wird auch ein neues Konzept umgesetzt, welches vorsieht, die vielfältigen Aufgaben des Bürgerservice effektiver zu gestalten. So gibt es im Bürgerservice Rheinhausen nun einen Info-Point mit angegliedertem Wartebereich.

Die Bürogestaltung (Front Office und Back Office) verbessert zudem die Arbeitsabläufe. „Auch die weiteren Bürger-Service-Stationen sollen innerhalb des Projekts ‚Bürgerservice neu denken‘ modernisiert werden“, erklärt Torben Nübel, Projektleiter im Amt für bezirkliche Angelegenheiten. Die Planungen haben bereits begonnen. Ein besonderes Highlight ist auch die neue Wandgestaltung: „Mit einem großen Graffiti der Brücke der Solidarität des Rheinhauser Künstlers Mark Roberz ist Kunst für die Bürgerinnen und Bürger bei uns erlebbar.

Viele Besucher nutzen das Motiv sogar für ein Selfie“, so Bezirksmanagerin Kirsten Blaschke. Im vergangenen Jahr wurden 262.160 Termine in allen Bürger-ServiceStationen angeboten, im Jahr 2021 waren es 229.881 Termine. Aktuell stehen den Bürgerinnen und Bürgern Termine für jede Dienstleistung in einer der sieben Bürger-Service-Stationen für den darauffolgenden Tag zur Buchung zur Verfügung. Die erhöhte Effizienz ist sowohl auf organisatorische Maßnahmen als auch auf das zusätzliche Personal zurückzuführen.


Für alle Bürger-Service-Stationen wurden im vergangenen Jahr zehn zusätzliche Stellen beschlossen. Die Besetzung der Stellen ist weitestgehend abgeschlossen. Die sieben Bürger-Service-Stationen im gesamten Stadtgebiet bieten über 30 verschiedene Dienstleistungen an, beispielsweise einen neuen Personaloder Reisepass beantragen, An- und Ummeldung des Wohnsitzes oder ein Führungszeugnis anfordern.

 V.l.: Jörg Frost, Amtsleiter des Amtes für bezirkliche Angelegenheiten, Heiko Blumental, Geschäftsführer des Referats für politische Koordination und bezirkliche Angelegenheiten, Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß, OB Sören Link, Kirsten Blaschke, Bezirksmanagerin Rheinhausen und Torben Nübel, Projektleiter im Amt für bezirkliche Angelegenheiten.

 

Bodenschutzgebiet Duisburg wird erweitert
Um den Umgang mit den Bodenbelastungen in Duisburg zu regeln, gibt es das Bodenschutzgebiet Duisburg. Der Rat der Stadt hatte die Regelung im vergangenen September mit den betroffenen Bereichen südlich der Ruhr und östlich des Rheins festgelegt. Nun wird der Geltungsbereich wie geplant um das Gebiet westlich des Rheins erweitert.

Die Unterlagen zur Erweiterung des Geltungsbereiches liegen vom 8. Februar bis zum 8. März öffentlich aus. In dieser Zeit haben die Duisburgerinnen und Duisburger die Möglichkeit, sich zu dem Entwurf der Rechtsverordnung zu äußern. Der Entwurf der Rechtsverordnung kann inklusive einer Informationsbroschüre im Internet heruntergeladen werden: https://lmy.de/jxYKV.

Ferner liegen die Unterlagen in gedruckter Form an folgenden Stellen zur Einsichtnahme aus:
• Amt für Baurecht und betrieblichen Umweltschutz, Friedrich-WilhelmStr. 96, 47051 Duisburg, Raum 1307, montags bis freitags zwischen 8:30 und 16 Uhr mit telefonischer Voranmeldung (0203/283-5716)
• Bezirksamt Rheinhausen, Körnerplatz 1, 47226 Duisburg, Raum 209, montags bis donnerstags zwischen 8 und 16 Uhr, sowie freitags zwischen 8 und 14 Uhr

Das Bodenschutzgebiet ist nach der unterschiedlichen Höhe der Bodenbelastungen und den erforderlichen Regelungen in zwei Teilgebiete gegliedert. Die Bodenbelastungen in Teilgebiet 1 sind dabei höher ausgeprägt als im Teilgebiet 2. Im Erweiterungsbereich westlich des Rheins sind keine aufwändigen Sanierungsmaßnahmen erforderlich.

In diesem Gebiet reicht es aus, wenn dortige Flächen für den Nahrungspflanzenanbau auf 10 Quadratmeter je Garten begrenzt wird. Zum Bodenschutzgebiet Duisburg stellt die Stadt umfangreiche Hintergrundinformationen zur Verfügung: Ein kompaktes Faltblatt, eine ausführliche Informationsbroschüre, detaillierte Karten, eine Liste mit Fragen und Antworten sowie ein Informationsvideo finden Interessierte im Internet auf www.duisburg.de/bodenschutzgebiet.


 



März


April


Mai



Juni



Juli

 
 

August

September


Oktober

 

November

 

Dezember

 

Bundesweiter Warntag
Die Innenministerinnen und Innenminister von Bund und Ländern haben beschlossen, dass der Warntag 2022 am 8. Dezember stattfindet. Ziel ist, die Menschen in Deutschland über die unterschiedlichen Warnmittel in Gefahrensituationen zu informieren und damit auch stärker auf den Bevölkerungsschutz insgesamt aufmerksam zu machen. 

Der Warntag ist ein gemeinsamer Aktionstag bei dem Bund und Länder, sowie teilnehmende Kreise, Städte und Gemeinden in einer Übung ihre Warnmittel erproben. Um 11:00 Uhr aktivieren die beteiligten Behörden und Einsatzkräfte zeitgleich unterschiedliche Warnmittel. 

Bundesinnenministerin Nancy Faeser: "Wir müssen uns für die Zukunft besser für Krisenlagen wie Wetterextreme, Waldbrände oder Hochwasser wappnen. Dazu gehören vor allem moderne Systeme, um die Bevölkerung bei Gefahren schnell und zielgerichtet zu warnen. Neue Systeme müssen wir testen, um sie später präzise einsetzen zu können.

Am 8. Dezember wird es deshalb einen bundesweiten Warntag geben, bei dem auch erstmals eine Testwarnmeldung der höchsten Warnstufe bundesweit an Handys versandt wird. Das ist der erste Test für die Warnung per Cell Broadcast. Wir brauchen für eine effektive und verlässliche Warninfrastruktur verschiedene Warnsysteme. Dazu gehören auch Sirenen und unsere Warn-App NINA. Beim bundesweiten Warntag werden wir alle in Deutschland genutzten Warnmittel erproben." 

Ralph Tiesler, Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK): "Mit dem bundesweiten Warntag 2022 wird auch eine intensive Testphase für Cell Broadcast eingeleitet. Diese bedeutet einen neuen Stellenwert in der Zusammenarbeit mit der Bevölkerung: Während die Menschen die Testphase nutzen können, um sich mit dem neuen Warnkanal vertraut zu machen, werden wir mit dem Feedback und den Live-Rückschlüssen daraus die beteiligten Schnittstellen weiter bestmöglich aufeinander abstimmen. Dadurch wird es möglich, technische Anpassungen und Optimierungen so vorzunehmen, dass zum angestrebten Wirkbetrieb in 2023 Cell Broadcast optimal genutzt und in den Warnmix integriert wird."

Aktuell wird gemeinsam mit den Mobilfunknetzbetreibern mit Hochdruck an der Einführung des neuen Warnkanals Cell Broadcast gearbeitet. Im Rahmen des Warntags soll der Warnkanal Cell Broadcast erstmalig getestet werden. Dazu soll eine Testwarnmeldung bundesweit versendet werden. Diese erscheint dann auf allen Endgeräten, die in einer Mobilfunkzelle eingebucht sind und über die Empfangsfähigkeit von Cell Broadcast-Nachrichten verfügen. Die Mobilfunknutzerinnen und -nutzer werden bis zum Warntag über die Möglichkeiten informiert werden. Ende Februar 2023 soll Cell Broadcast den Wirkbetrieb aufnehmen und die bisherigen Warnmittel wie die Warn-App NINA, Radio, Fernsehen oder digitale Werbetafeln ergänzen.

Stadt Duisburg

Ton bei Gefahr


Ton bei Entwarnung